| Geburtsdatum | 03.09.1995 |
|---|---|
| Alter | 30 |
| Nat. |
Deutschland |
| Größe | 1,95m |
| Vertrag bis | 30.06.2027 |
| Position | Innenverteidiger |
| Fuß | rechts |
| Akt. Verein | SV Tiefenbach |
Leistungsdaten: 25/26
| Wettbewerb | wettbewerb | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Insgesamt | 13 | - | 1 | ||
![]() | Bundesliga | 11 | - | 1 | |
![]() | UEFA Champions League | 1 | - | - | |
![]() | DFB-Pokal | 1 | - | - | |
Niklas Süle [25]
07.02.2022 - 16:09 Uhr
23.09.2024 - 14:02 Uhr
Zitat von BVBBC
Süle hat heute nicht ein einziges geführtes Tackle in der Statistik. Da ist es schon eine Kunst für sich, dass es noch schlechtere Spieler auf BVB Seite gab heute, die reihenweise ihr schlechtestes Spiel im BVB Trikot machten. Für mich bleibt dennoch Süle eines der Kernprobleme, weil wir mit ihm spielen müssen, wie mit Hummels, obwohl Hummels ein herausragender Zweikämpfer ist, Süle nicht. Denn wenn irgendwer in der Kette nicht mit rausrückt und vernünftig hoch und aggressiv in die Zweikämpfe gehen kann oder möchte, zieht sich das bis vorne durch. Das war besonders heute kritisch, weil man vom Start weg eine Statik kreierte, in der man den VfB entweder Mann gegen Mann aufnimmt oder Räume freigibt, in denen Stuttgart den Ball laufen lassen kann, weil sie immer Überzahlen herstellen können. Entsprechend kam man dann erst recht nicht mehr in die Zweikämpfe. Stuttgart hat im Aufbau immer versucht - mit beiden IV und DM in variablen Formationen - Guirassy und Brandt in ein Rondo zu nehmen.
Dabei wurde aber vom VfB immer versucht, dass 2 aus Millot, Undav und Demirovic trotzdem wieder das Zentrum auffüllen, in einem Raum, der zwangsläufig freigeräumt ist, weil alle ZM, die sich heute versuchen durften, die DM des VfB spätestens dann aufnehmen müssen, wenn sie sich aus dem Rondo rausgespielt haben - was nun mal kein Problem ist, bei der Überzahl - oder andernfalls in einer 2gg4 Unterzahl landen, weil Guirassy und Brandt nie konsequent dran blieben und an sich auch nicht müssen. Man hat hinten schließlich genug Mann, die rausrücken können und sollen, das aber weitestgehend nicht hinbekamen. Vor allem Süle rückte mehrfach zu spät raus und am Ende steht dann eben logischerweise kein einziges Tackle in der Statistik. Für mich wird daher weiterhin zu viel Qualität in Süle reinprojeziert und seine gute Fitness ändert wenig daran, dass er ganz grundsätzlich seine Probleme im Spiel hat.
Da gilt zwar auch Sahin viel Kritik, da er per Default einige dieser Probleme heraufbeschwor, aber mir geht es mit diesem Beitrag eher um eine grundsätzliche Feststellung, dass das mit Süle und dem BVB keine Erfolgsgeschichte mehr werden wird, weil Süle nicht alles auf links drehen kann. Das, was geht, hat er schon auf links gedreht. Das reicht in meinen Augen aber nicht, sondern ist derzeit nur ein Kompromiss dessen, dass auf LV ein gewaltiges Problem besteht, das sich auch auf die IV auswirkt. Bis zum Winter wird man daran nichts ändern können, außer zu versuchen, dass man Lösungen um das Problem herum findet. Ich bezweifel nur, dass Süle dazu eine echte Option bietet, die konstant funktioniert.
Zitat von Janusch
Glaube Süle hätte Undav vor dem Sechzehner noch legen können und riskiert Gelb oder Sandwiched ihn von links, Schlotte von rechts, und hoffen das er den nicht mehr durchgesteckt bekommt.
Glaube Süle hätte Undav vor dem Sechzehner noch legen können und riskiert Gelb oder Sandwiched ihn von links, Schlotte von rechts, und hoffen das er den nicht mehr durchgesteckt bekommt.
Süle hat heute nicht ein einziges geführtes Tackle in der Statistik. Da ist es schon eine Kunst für sich, dass es noch schlechtere Spieler auf BVB Seite gab heute, die reihenweise ihr schlechtestes Spiel im BVB Trikot machten. Für mich bleibt dennoch Süle eines der Kernprobleme, weil wir mit ihm spielen müssen, wie mit Hummels, obwohl Hummels ein herausragender Zweikämpfer ist, Süle nicht. Denn wenn irgendwer in der Kette nicht mit rausrückt und vernünftig hoch und aggressiv in die Zweikämpfe gehen kann oder möchte, zieht sich das bis vorne durch. Das war besonders heute kritisch, weil man vom Start weg eine Statik kreierte, in der man den VfB entweder Mann gegen Mann aufnimmt oder Räume freigibt, in denen Stuttgart den Ball laufen lassen kann, weil sie immer Überzahlen herstellen können. Entsprechend kam man dann erst recht nicht mehr in die Zweikämpfe. Stuttgart hat im Aufbau immer versucht - mit beiden IV und DM in variablen Formationen - Guirassy und Brandt in ein Rondo zu nehmen.
Dabei wurde aber vom VfB immer versucht, dass 2 aus Millot, Undav und Demirovic trotzdem wieder das Zentrum auffüllen, in einem Raum, der zwangsläufig freigeräumt ist, weil alle ZM, die sich heute versuchen durften, die DM des VfB spätestens dann aufnehmen müssen, wenn sie sich aus dem Rondo rausgespielt haben - was nun mal kein Problem ist, bei der Überzahl - oder andernfalls in einer 2gg4 Unterzahl landen, weil Guirassy und Brandt nie konsequent dran blieben und an sich auch nicht müssen. Man hat hinten schließlich genug Mann, die rausrücken können und sollen, das aber weitestgehend nicht hinbekamen. Vor allem Süle rückte mehrfach zu spät raus und am Ende steht dann eben logischerweise kein einziges Tackle in der Statistik. Für mich wird daher weiterhin zu viel Qualität in Süle reinprojeziert und seine gute Fitness ändert wenig daran, dass er ganz grundsätzlich seine Probleme im Spiel hat.
Da gilt zwar auch Sahin viel Kritik, da er per Default einige dieser Probleme heraufbeschwor, aber mir geht es mit diesem Beitrag eher um eine grundsätzliche Feststellung, dass das mit Süle und dem BVB keine Erfolgsgeschichte mehr werden wird, weil Süle nicht alles auf links drehen kann. Das, was geht, hat er schon auf links gedreht. Das reicht in meinen Augen aber nicht, sondern ist derzeit nur ein Kompromiss dessen, dass auf LV ein gewaltiges Problem besteht, das sich auch auf die IV auswirkt. Bis zum Winter wird man daran nichts ändern können, außer zu versuchen, dass man Lösungen um das Problem herum findet. Ich bezweifel nur, dass Süle dazu eine echte Option bietet, die konstant funktioniert.
Ich empfand das "Spielen lassen" der Stuttgarter im "Rondo" für sehr problematisch. Stuttgart konnte sich zu leicht mit den beiden IVs und den Sechsern hinten rausspielen. Unsere Doppelsechs sollte anscheinend nicht konsequent auf die Stuttgarter Sechser vorrücken. Das ist auch nicht unverständlich, weil ansonsten die Restverteidigung deutlich schwieriger wird. Allerdings mussten unsere Sechser, so wie du es auch schreibst, ja sowieso reagieren, wenn Stuttgart ihre Überzahl gegen Brandt und Guirassy ausspielte. Das war eben erwartungsgemäß regelmäßig der Fall. Und es ist keine gute Ausgangssituation zum Anlaufen, wenn der Gegenspieler schon am Ball ist. Eigentlich sollte man bei Ballerhalt schon eng dran sein.
Nun, das war für mich ein grundsätzliches Problem gegen Stuttgart.
Für unsere Innenverteidigung sah es für mich dann so aus, dass ein Vorrücken selten gefragt war.
Wäre unsere Doppelsechs stark mannorientiert auf die Stuttgarter Sechser vorgeschoben, wäre genau dieses Vorrücken unserer IVs sehr gefragt gewesen. Jedes Mal wenn sich Demirovic, Undav oder Millot in unserem Sechserraum für ein Anspiel anboten, hätte dann ein IV möglichst vorrücken sollen, um ein Anspiel zu verhindern.
Unsere Doppelsechs gab den Stuttgarter Sechsern aber recht viel Zeit und Raum. Sie konnten die Distanzen nach vorne verkürzen, so dass die Pässe kürzer unterwegs waren und schwerer zu verteidigen sind. Sie konnten aber auch abwarten und wieder hinten rum spielen. Es waren eben recht oft kontrollierbare Situationen für Stuttgart. Für unsere IVs halte ich es dann für schwierig Hervorzustechen und den Ball zu erobern. Im Zweifelsfall spielt dann Stuttgart den Pass erst gar nicht, weil sie meistens auch die sichere Alternative hatten.
Wenn der Gegner sich hinten kontrolliert durchspielen kann, ist die Reaktion der Verteidigung in den meisten Fällen, sich tiefer fallen zu lassen. Ballgewinne sind eben sehr schwer und die Gefahr, dass der Gegner hinter die Abwehr spielen kann, ist groß, wenn dieser Zeit am Ball hat.
Ich empfand es dann auch nicht so, dass Anton frühen Zugriff bekam. Darin finde ich Anton ansonsten allgemein sehr gut und Süle schwach. Aber gegen Stuttgart hatte Anton seine 3 Tacklings alle recht tief in der eigenen Hälfte. Das erste davon war auch erst in der 38ten Minute. Zudem hatte Anton auch keinen einzigen Pass abfangen können.
Kernproblem war für mich daher unser Anlaufverhalten vorne und im DM. Wir ließen Stuttgart zu viel Platz zum Spielen (was andere Mannschaften aber nicht so nutzen könnten). Die IVs sehe ich auch kaum in der Lage, von hinten weiter vorzuschieben (für mich standen sie auch nicht zu tief) und dann auch noch die Vorderleute ins Pressing zu schicken. Normalerweise warten die Spieler weiter vorne auf den Pressingauslöser und der Rest schiebt nach. Hier gab es aber, nach meinem Eindruck, die Vorgabe von Sahin, zurückhaltender zu agieren. Das schien mir nichts Halbes und nichts Ganzes zu sein und ging dann komplett schief. Also würde ich daher gegen Ball hauptsichtlich hier das Problem sehen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von mba123 am 23.09.2024 um 14:06 Uhr bearbeitet
01.10.2024 - 20:10 Uhr
Zitat von Allusion09
Noch eine Ergänzung:
Ich hatte hier vor ein paar Wochen die Teilnahmslosigkeit von Süle gegen Lübeck aufgezeigt: https://www.youtube.com/watch?v=o1_D4aaXGKY (Min. 3.38)
Einfach mal bei diesem Tor auf Süle schauen: https://www.youtube.com/watch?v=w60EJYGZtPU (Min. 6:08). Ich glaube mehr muss man nicht mehr sagen...
Zitat von Allusion09
Anton war aus meiner Sicht der klar beste der 3 nominellen IVs gestern, denn Anton ist wenigstens aggressiv in die Zweikämpfe gegangen, auch wenn er diese nicht immer gewann. Wären alle Spieler so aktiv angelaufen hätte man es den Stuttgartern deutlich schwerer gemacht. Das Spiel lief aber überwiegend so ab, dass irgendjemand unserer Offensivspieler im Sprint angelaufen ist, Stuttgart einen ballfordernden Spieler gefunden hat der nicht attackiert, sondern maximal gestellt wurde und unser pressender Spieler überbrückt wurde. Wenn du 10 mal attackierst und niemand mitmacht machst du die Meter irgendwann nicht mehr und dies führte dazu, dass Stuttgart sich gegen Ende des Spiels den Ball 20 Meter vor unserem Tor ohne jeglichen Druck hin und her spielen konnte da niemand mehr einen Sinn im individuellen Anlaufen/Zweikampf gesehen hat, da Stuttgart jederzeit genug Anspielstationen aufgrund von nur im Raum verteidigenden Borussen hatte.
Süle war in diesem Fall einer der Hauptauslöser dieser Kausalkette, da er nicht mal zu Beginn den aktiven Zweikampf suchte und grundsätzlich nahezu ausschließlich den Gegner stellt. Bislang viel dies aufgrund der individuellen Qualität der Gegner nicht so sehr ins Gewicht, aber Stuttgart verstand es genau diese Schwäche gnadenlos auszunutzen und unser Kartenhaus zum Einsturz zu bringen. Man wird daher nicht drum herum kommen so schnell wie möglich auf eine Viererkette mit den IVs Schlotterbeck und Anton zu setzen, wenn man proaktiv vorne pressen möchte und dieser Ansatz über alle Mannschaftsteile umgesetzt werden soll. Tut man dies nicht wird man weiterhin munter Szenarien bestaunen dürfen in denen die halbe BVB Mannschaft presst und die hintere Kette sich zurückzieht was in der Folge logischerweise zu einem extrem Loch führen wird. Da können Sahin und Kehl dann noch so oft auf Mentalität und Willen verweisen - wenn solche systematischen Schwächen vorliegen. Ein Zweikampf oder Anlaufen eines Brandt oder Sabitzers kann nunmal gar nicht gut genug geführt werden, wenn sein Gegner immer 1-2 Anspielstationen hat.
Zitat von Janusch
Aufgrund des Gegners, hätte ich Anton mal rausgelassen und ihm einen Einsatz ab der 60. Minute versprochen, den Rücken gestärkt und sonst wie gegen Heidenheim aufgestellt. Für's Stadion ein gefundenes Fressen und Stuttgart hatte ab Minute eins direkt die perfekte Atmosphäre. Definitiv ging das Spiel auf Nuri's Kappe, denn genau das hat er unterschätzt. Anton so zu stressen und Sabitzer rechts aufzustellen ist bodenlos. Das hatte mit Süle einfach rein gar nix zu tun.
Zitat von Allusion09
Danke für den Beitrag! Ich hatte mit den ersten Meldungen über Süles Fitnesszustand im Sommer bereits mehr Sorgenfalten als wirkliche Freude, da ich bereits geahnt hatte, dass viele Fans (und leider auch Verantwortliche) Süle weiterhin maßlos und noch mehr überschätzen. Meine Sorge war dabei allerdings vor allem die, dass Süle Spielanteile von besseren Spielern wie Anton bekommen würde und wir uns dadurch selbst im Optimum limitieren. Dass dies nun dazu führt, dass wir uns nicht nur in der IV, sondern durch die Verschiebung Schlotterbecks auch in der LV schwächen hätte ich nicht erwartet. Denn ich denke, dass man davon ausgehen kann, dass die Bewertung Süles zumindest nicht dabei geholfen hat, dass wir die LV nicht nachbesetzt haben.
Zitat von BVBBC
Süle hat heute nicht ein einziges geführtes Tackle in der Statistik. Da ist es schon eine Kunst für sich, dass es noch schlechtere Spieler auf BVB Seite gab heute, die reihenweise ihr schlechtestes Spiel im BVB Trikot machten. Für mich bleibt dennoch Süle eines der Kernprobleme, weil wir mit ihm spielen müssen, wie mit Hummels, obwohl Hummels ein herausragender Zweikämpfer ist, Süle nicht. Denn wenn irgendwer in der Kette nicht mit rausrückt und vernünftig hoch und aggressiv in die Zweikämpfe gehen kann oder möchte, zieht sich das bis vorne durch. Das war besonders heute kritisch, weil man vom Start weg eine Statik kreierte, in der man den VfB entweder Mann gegen Mann aufnimmt oder Räume freigibt, in denen Stuttgart den Ball laufen lassen kann, weil sie immer Überzahlen herstellen können. Entsprechend kam man dann erst recht nicht mehr in die Zweikämpfe. Stuttgart hat im Aufbau immer versucht - mit beiden IV und DM in variablen Formationen - Guirassy und Brandt in ein Rondo zu nehmen.
Dabei wurde aber vom VfB immer versucht, dass 2 aus Millot, Undav und Demirovic trotzdem wieder das Zentrum auffüllen, in einem Raum, der zwangsläufig freigeräumt ist, weil alle ZM, die sich heute versuchen durften, die DM des VfB spätestens dann aufnehmen müssen, wenn sie sich aus dem Rondo rausgespielt haben - was nun mal kein Problem ist, bei der Überzahl - oder andernfalls in einer 2gg4 Unterzahl landen, weil Guirassy und Brandt nie konsequent dran blieben und an sich auch nicht müssen. Man hat hinten schließlich genug Mann, die rausrücken können und sollen, das aber weitestgehend nicht hinbekamen. Vor allem Süle rückte mehrfach zu spät raus und am Ende steht dann eben logischerweise kein einziges Tackle in der Statistik. Für mich wird daher weiterhin zu viel Qualität in Süle reinprojeziert und seine gute Fitness ändert wenig daran, dass er ganz grundsätzlich seine Probleme im Spiel hat.
Da gilt zwar auch Sahin viel Kritik, da er per Default einige dieser Probleme heraufbeschwor, aber mir geht es mit diesem Beitrag eher um eine grundsätzliche Feststellung, dass das mit Süle und dem BVB keine Erfolgsgeschichte mehr werden wird, weil Süle nicht alles auf links drehen kann. Das, was geht, hat er schon auf links gedreht. Das reicht in meinen Augen aber nicht, sondern ist derzeit nur ein Kompromiss dessen, dass auf LV ein gewaltiges Problem besteht, das sich auch auf die IV auswirkt. Bis zum Winter wird man daran nichts ändern können, außer zu versuchen, dass man Lösungen um das Problem herum findet. Ich bezweifel nur, dass Süle dazu eine echte Option bietet, die konstant funktioniert.
Zitat von Janusch
Glaube Süle hätte Undav vor dem Sechzehner noch legen können und riskiert Gelb oder Sandwiched ihn von links, Schlotte von rechts, und hoffen das er den nicht mehr durchgesteckt bekommt.
Glaube Süle hätte Undav vor dem Sechzehner noch legen können und riskiert Gelb oder Sandwiched ihn von links, Schlotte von rechts, und hoffen das er den nicht mehr durchgesteckt bekommt.
Süle hat heute nicht ein einziges geführtes Tackle in der Statistik. Da ist es schon eine Kunst für sich, dass es noch schlechtere Spieler auf BVB Seite gab heute, die reihenweise ihr schlechtestes Spiel im BVB Trikot machten. Für mich bleibt dennoch Süle eines der Kernprobleme, weil wir mit ihm spielen müssen, wie mit Hummels, obwohl Hummels ein herausragender Zweikämpfer ist, Süle nicht. Denn wenn irgendwer in der Kette nicht mit rausrückt und vernünftig hoch und aggressiv in die Zweikämpfe gehen kann oder möchte, zieht sich das bis vorne durch. Das war besonders heute kritisch, weil man vom Start weg eine Statik kreierte, in der man den VfB entweder Mann gegen Mann aufnimmt oder Räume freigibt, in denen Stuttgart den Ball laufen lassen kann, weil sie immer Überzahlen herstellen können. Entsprechend kam man dann erst recht nicht mehr in die Zweikämpfe. Stuttgart hat im Aufbau immer versucht - mit beiden IV und DM in variablen Formationen - Guirassy und Brandt in ein Rondo zu nehmen.
Dabei wurde aber vom VfB immer versucht, dass 2 aus Millot, Undav und Demirovic trotzdem wieder das Zentrum auffüllen, in einem Raum, der zwangsläufig freigeräumt ist, weil alle ZM, die sich heute versuchen durften, die DM des VfB spätestens dann aufnehmen müssen, wenn sie sich aus dem Rondo rausgespielt haben - was nun mal kein Problem ist, bei der Überzahl - oder andernfalls in einer 2gg4 Unterzahl landen, weil Guirassy und Brandt nie konsequent dran blieben und an sich auch nicht müssen. Man hat hinten schließlich genug Mann, die rausrücken können und sollen, das aber weitestgehend nicht hinbekamen. Vor allem Süle rückte mehrfach zu spät raus und am Ende steht dann eben logischerweise kein einziges Tackle in der Statistik. Für mich wird daher weiterhin zu viel Qualität in Süle reinprojeziert und seine gute Fitness ändert wenig daran, dass er ganz grundsätzlich seine Probleme im Spiel hat.
Da gilt zwar auch Sahin viel Kritik, da er per Default einige dieser Probleme heraufbeschwor, aber mir geht es mit diesem Beitrag eher um eine grundsätzliche Feststellung, dass das mit Süle und dem BVB keine Erfolgsgeschichte mehr werden wird, weil Süle nicht alles auf links drehen kann. Das, was geht, hat er schon auf links gedreht. Das reicht in meinen Augen aber nicht, sondern ist derzeit nur ein Kompromiss dessen, dass auf LV ein gewaltiges Problem besteht, das sich auch auf die IV auswirkt. Bis zum Winter wird man daran nichts ändern können, außer zu versuchen, dass man Lösungen um das Problem herum findet. Ich bezweifel nur, dass Süle dazu eine echte Option bietet, die konstant funktioniert.
Danke für den Beitrag! Ich hatte mit den ersten Meldungen über Süles Fitnesszustand im Sommer bereits mehr Sorgenfalten als wirkliche Freude, da ich bereits geahnt hatte, dass viele Fans (und leider auch Verantwortliche) Süle weiterhin maßlos und noch mehr überschätzen. Meine Sorge war dabei allerdings vor allem die, dass Süle Spielanteile von besseren Spielern wie Anton bekommen würde und wir uns dadurch selbst im Optimum limitieren. Dass dies nun dazu führt, dass wir uns nicht nur in der IV, sondern durch die Verschiebung Schlotterbecks auch in der LV schwächen hätte ich nicht erwartet. Denn ich denke, dass man davon ausgehen kann, dass die Bewertung Süles zumindest nicht dabei geholfen hat, dass wir die LV nicht nachbesetzt haben.
Aufgrund des Gegners, hätte ich Anton mal rausgelassen und ihm einen Einsatz ab der 60. Minute versprochen, den Rücken gestärkt und sonst wie gegen Heidenheim aufgestellt. Für's Stadion ein gefundenes Fressen und Stuttgart hatte ab Minute eins direkt die perfekte Atmosphäre. Definitiv ging das Spiel auf Nuri's Kappe, denn genau das hat er unterschätzt. Anton so zu stressen und Sabitzer rechts aufzustellen ist bodenlos. Das hatte mit Süle einfach rein gar nix zu tun.
Anton war aus meiner Sicht der klar beste der 3 nominellen IVs gestern, denn Anton ist wenigstens aggressiv in die Zweikämpfe gegangen, auch wenn er diese nicht immer gewann. Wären alle Spieler so aktiv angelaufen hätte man es den Stuttgartern deutlich schwerer gemacht. Das Spiel lief aber überwiegend so ab, dass irgendjemand unserer Offensivspieler im Sprint angelaufen ist, Stuttgart einen ballfordernden Spieler gefunden hat der nicht attackiert, sondern maximal gestellt wurde und unser pressender Spieler überbrückt wurde. Wenn du 10 mal attackierst und niemand mitmacht machst du die Meter irgendwann nicht mehr und dies führte dazu, dass Stuttgart sich gegen Ende des Spiels den Ball 20 Meter vor unserem Tor ohne jeglichen Druck hin und her spielen konnte da niemand mehr einen Sinn im individuellen Anlaufen/Zweikampf gesehen hat, da Stuttgart jederzeit genug Anspielstationen aufgrund von nur im Raum verteidigenden Borussen hatte.
Süle war in diesem Fall einer der Hauptauslöser dieser Kausalkette, da er nicht mal zu Beginn den aktiven Zweikampf suchte und grundsätzlich nahezu ausschließlich den Gegner stellt. Bislang viel dies aufgrund der individuellen Qualität der Gegner nicht so sehr ins Gewicht, aber Stuttgart verstand es genau diese Schwäche gnadenlos auszunutzen und unser Kartenhaus zum Einsturz zu bringen. Man wird daher nicht drum herum kommen so schnell wie möglich auf eine Viererkette mit den IVs Schlotterbeck und Anton zu setzen, wenn man proaktiv vorne pressen möchte und dieser Ansatz über alle Mannschaftsteile umgesetzt werden soll. Tut man dies nicht wird man weiterhin munter Szenarien bestaunen dürfen in denen die halbe BVB Mannschaft presst und die hintere Kette sich zurückzieht was in der Folge logischerweise zu einem extrem Loch führen wird. Da können Sahin und Kehl dann noch so oft auf Mentalität und Willen verweisen - wenn solche systematischen Schwächen vorliegen. Ein Zweikampf oder Anlaufen eines Brandt oder Sabitzers kann nunmal gar nicht gut genug geführt werden, wenn sein Gegner immer 1-2 Anspielstationen hat.
Noch eine Ergänzung:
Ich hatte hier vor ein paar Wochen die Teilnahmslosigkeit von Süle gegen Lübeck aufgezeigt: https://www.youtube.com/watch?v=o1_D4aaXGKY (Min. 3.38)
Einfach mal bei diesem Tor auf Süle schauen: https://www.youtube.com/watch?v=w60EJYGZtPU (Min. 6:08). Ich glaube mehr muss man nicht mehr sagen...
Einfach nur sinnloses Süle-Bashing.
Dabei ging es mir nur darum das er beim 1:0 Undav hätte auf den Boden legen können bevor er im Sechzehner ist. Naja, wie in einer BILD Redaktion hier ...
01.10.2024 - 20:12 Uhr
Zitat von Allusion09
Anton war aus meiner Sicht der klar beste der 3 nominellen IVs gestern, denn Anton ist wenigstens aggressiv in die Zweikämpfe gegangen, auch wenn er diese nicht immer gewann. Wären alle Spieler so aktiv angelaufen hätte man es den Stuttgartern deutlich schwerer gemacht. Das Spiel lief aber überwiegend so ab, dass irgendjemand unserer Offensivspieler im Sprint angelaufen ist, Stuttgart einen ballfordernden Spieler gefunden hat der nicht attackiert, sondern maximal gestellt wurde und unser pressender Spieler überbrückt wurde. Wenn du 10 mal attackierst und niemand mitmacht machst du die Meter irgendwann nicht mehr und dies führte dazu, dass Stuttgart sich gegen Ende des Spiels den Ball 20 Meter vor unserem Tor ohne jeglichen Druck hin und her spielen konnte da niemand mehr einen Sinn im individuellen Anlaufen/Zweikampf gesehen hat, da Stuttgart jederzeit genug Anspielstationen aufgrund von nur im Raum verteidigenden Borussen hatte.
Süle war in diesem Fall einer der Hauptauslöser dieser Kausalkette, da er nicht mal zu Beginn den aktiven Zweikampf suchte und grundsätzlich nahezu ausschließlich den Gegner stellt. Bislang viel dies aufgrund der individuellen Qualität der Gegner nicht so sehr ins Gewicht, aber Stuttgart verstand es genau diese Schwäche gnadenlos auszunutzen und unser Kartenhaus zum Einsturz zu bringen. Man wird daher nicht drum herum kommen so schnell wie möglich auf eine Viererkette mit den IVs Schlotterbeck und Anton zu setzen, wenn man proaktiv vorne pressen möchte und dieser Ansatz über alle Mannschaftsteile umgesetzt werden soll. Tut man dies nicht wird man weiterhin munter Szenarien bestaunen dürfen in denen die halbe BVB Mannschaft presst und die hintere Kette sich zurückzieht was in der Folge logischerweise zu einem extrem Loch führen wird. Da können Sahin und Kehl dann noch so oft auf Mentalität und Willen verweisen - wenn solche systematischen Schwächen vorliegen. Ein Zweikampf oder Anlaufen eines Brandt oder Sabitzers kann nunmal gar nicht gut genug geführt werden, wenn sein Gegner immer 1-2 Anspielstationen hat.
Zitat von Janusch
Aufgrund des Gegners, hätte ich Anton mal rausgelassen und ihm einen Einsatz ab der 60. Minute versprochen, den Rücken gestärkt und sonst wie gegen Heidenheim aufgestellt. Für's Stadion ein gefundenes Fressen und Stuttgart hatte ab Minute eins direkt die perfekte Atmosphäre. Definitiv ging das Spiel auf Nuri's Kappe, denn genau das hat er unterschätzt. Anton so zu stressen und Sabitzer rechts aufzustellen ist bodenlos. Das hatte mit Süle einfach rein gar nix zu tun.
Zitat von Allusion09
Danke für den Beitrag! Ich hatte mit den ersten Meldungen über Süles Fitnesszustand im Sommer bereits mehr Sorgenfalten als wirkliche Freude, da ich bereits geahnt hatte, dass viele Fans (und leider auch Verantwortliche) Süle weiterhin maßlos und noch mehr überschätzen. Meine Sorge war dabei allerdings vor allem die, dass Süle Spielanteile von besseren Spielern wie Anton bekommen würde und wir uns dadurch selbst im Optimum limitieren. Dass dies nun dazu führt, dass wir uns nicht nur in der IV, sondern durch die Verschiebung Schlotterbecks auch in der LV schwächen hätte ich nicht erwartet. Denn ich denke, dass man davon ausgehen kann, dass die Bewertung Süles zumindest nicht dabei geholfen hat, dass wir die LV nicht nachbesetzt haben.
Zitat von BVBBC
Süle hat heute nicht ein einziges geführtes Tackle in der Statistik. Da ist es schon eine Kunst für sich, dass es noch schlechtere Spieler auf BVB Seite gab heute, die reihenweise ihr schlechtestes Spiel im BVB Trikot machten. Für mich bleibt dennoch Süle eines der Kernprobleme, weil wir mit ihm spielen müssen, wie mit Hummels, obwohl Hummels ein herausragender Zweikämpfer ist, Süle nicht. Denn wenn irgendwer in der Kette nicht mit rausrückt und vernünftig hoch und aggressiv in die Zweikämpfe gehen kann oder möchte, zieht sich das bis vorne durch. Das war besonders heute kritisch, weil man vom Start weg eine Statik kreierte, in der man den VfB entweder Mann gegen Mann aufnimmt oder Räume freigibt, in denen Stuttgart den Ball laufen lassen kann, weil sie immer Überzahlen herstellen können. Entsprechend kam man dann erst recht nicht mehr in die Zweikämpfe. Stuttgart hat im Aufbau immer versucht - mit beiden IV und DM in variablen Formationen - Guirassy und Brandt in ein Rondo zu nehmen.
Dabei wurde aber vom VfB immer versucht, dass 2 aus Millot, Undav und Demirovic trotzdem wieder das Zentrum auffüllen, in einem Raum, der zwangsläufig freigeräumt ist, weil alle ZM, die sich heute versuchen durften, die DM des VfB spätestens dann aufnehmen müssen, wenn sie sich aus dem Rondo rausgespielt haben - was nun mal kein Problem ist, bei der Überzahl - oder andernfalls in einer 2gg4 Unterzahl landen, weil Guirassy und Brandt nie konsequent dran blieben und an sich auch nicht müssen. Man hat hinten schließlich genug Mann, die rausrücken können und sollen, das aber weitestgehend nicht hinbekamen. Vor allem Süle rückte mehrfach zu spät raus und am Ende steht dann eben logischerweise kein einziges Tackle in der Statistik. Für mich wird daher weiterhin zu viel Qualität in Süle reinprojeziert und seine gute Fitness ändert wenig daran, dass er ganz grundsätzlich seine Probleme im Spiel hat.
Da gilt zwar auch Sahin viel Kritik, da er per Default einige dieser Probleme heraufbeschwor, aber mir geht es mit diesem Beitrag eher um eine grundsätzliche Feststellung, dass das mit Süle und dem BVB keine Erfolgsgeschichte mehr werden wird, weil Süle nicht alles auf links drehen kann. Das, was geht, hat er schon auf links gedreht. Das reicht in meinen Augen aber nicht, sondern ist derzeit nur ein Kompromiss dessen, dass auf LV ein gewaltiges Problem besteht, das sich auch auf die IV auswirkt. Bis zum Winter wird man daran nichts ändern können, außer zu versuchen, dass man Lösungen um das Problem herum findet. Ich bezweifel nur, dass Süle dazu eine echte Option bietet, die konstant funktioniert.
Zitat von Janusch
Glaube Süle hätte Undav vor dem Sechzehner noch legen können und riskiert Gelb oder Sandwiched ihn von links, Schlotte von rechts, und hoffen das er den nicht mehr durchgesteckt bekommt.
Glaube Süle hätte Undav vor dem Sechzehner noch legen können und riskiert Gelb oder Sandwiched ihn von links, Schlotte von rechts, und hoffen das er den nicht mehr durchgesteckt bekommt.
Süle hat heute nicht ein einziges geführtes Tackle in der Statistik. Da ist es schon eine Kunst für sich, dass es noch schlechtere Spieler auf BVB Seite gab heute, die reihenweise ihr schlechtestes Spiel im BVB Trikot machten. Für mich bleibt dennoch Süle eines der Kernprobleme, weil wir mit ihm spielen müssen, wie mit Hummels, obwohl Hummels ein herausragender Zweikämpfer ist, Süle nicht. Denn wenn irgendwer in der Kette nicht mit rausrückt und vernünftig hoch und aggressiv in die Zweikämpfe gehen kann oder möchte, zieht sich das bis vorne durch. Das war besonders heute kritisch, weil man vom Start weg eine Statik kreierte, in der man den VfB entweder Mann gegen Mann aufnimmt oder Räume freigibt, in denen Stuttgart den Ball laufen lassen kann, weil sie immer Überzahlen herstellen können. Entsprechend kam man dann erst recht nicht mehr in die Zweikämpfe. Stuttgart hat im Aufbau immer versucht - mit beiden IV und DM in variablen Formationen - Guirassy und Brandt in ein Rondo zu nehmen.
Dabei wurde aber vom VfB immer versucht, dass 2 aus Millot, Undav und Demirovic trotzdem wieder das Zentrum auffüllen, in einem Raum, der zwangsläufig freigeräumt ist, weil alle ZM, die sich heute versuchen durften, die DM des VfB spätestens dann aufnehmen müssen, wenn sie sich aus dem Rondo rausgespielt haben - was nun mal kein Problem ist, bei der Überzahl - oder andernfalls in einer 2gg4 Unterzahl landen, weil Guirassy und Brandt nie konsequent dran blieben und an sich auch nicht müssen. Man hat hinten schließlich genug Mann, die rausrücken können und sollen, das aber weitestgehend nicht hinbekamen. Vor allem Süle rückte mehrfach zu spät raus und am Ende steht dann eben logischerweise kein einziges Tackle in der Statistik. Für mich wird daher weiterhin zu viel Qualität in Süle reinprojeziert und seine gute Fitness ändert wenig daran, dass er ganz grundsätzlich seine Probleme im Spiel hat.
Da gilt zwar auch Sahin viel Kritik, da er per Default einige dieser Probleme heraufbeschwor, aber mir geht es mit diesem Beitrag eher um eine grundsätzliche Feststellung, dass das mit Süle und dem BVB keine Erfolgsgeschichte mehr werden wird, weil Süle nicht alles auf links drehen kann. Das, was geht, hat er schon auf links gedreht. Das reicht in meinen Augen aber nicht, sondern ist derzeit nur ein Kompromiss dessen, dass auf LV ein gewaltiges Problem besteht, das sich auch auf die IV auswirkt. Bis zum Winter wird man daran nichts ändern können, außer zu versuchen, dass man Lösungen um das Problem herum findet. Ich bezweifel nur, dass Süle dazu eine echte Option bietet, die konstant funktioniert.
Danke für den Beitrag! Ich hatte mit den ersten Meldungen über Süles Fitnesszustand im Sommer bereits mehr Sorgenfalten als wirkliche Freude, da ich bereits geahnt hatte, dass viele Fans (und leider auch Verantwortliche) Süle weiterhin maßlos und noch mehr überschätzen. Meine Sorge war dabei allerdings vor allem die, dass Süle Spielanteile von besseren Spielern wie Anton bekommen würde und wir uns dadurch selbst im Optimum limitieren. Dass dies nun dazu führt, dass wir uns nicht nur in der IV, sondern durch die Verschiebung Schlotterbecks auch in der LV schwächen hätte ich nicht erwartet. Denn ich denke, dass man davon ausgehen kann, dass die Bewertung Süles zumindest nicht dabei geholfen hat, dass wir die LV nicht nachbesetzt haben.
Aufgrund des Gegners, hätte ich Anton mal rausgelassen und ihm einen Einsatz ab der 60. Minute versprochen, den Rücken gestärkt und sonst wie gegen Heidenheim aufgestellt. Für's Stadion ein gefundenes Fressen und Stuttgart hatte ab Minute eins direkt die perfekte Atmosphäre. Definitiv ging das Spiel auf Nuri's Kappe, denn genau das hat er unterschätzt. Anton so zu stressen und Sabitzer rechts aufzustellen ist bodenlos. Das hatte mit Süle einfach rein gar nix zu tun.
Anton war aus meiner Sicht der klar beste der 3 nominellen IVs gestern, denn Anton ist wenigstens aggressiv in die Zweikämpfe gegangen, auch wenn er diese nicht immer gewann. Wären alle Spieler so aktiv angelaufen hätte man es den Stuttgartern deutlich schwerer gemacht. Das Spiel lief aber überwiegend so ab, dass irgendjemand unserer Offensivspieler im Sprint angelaufen ist, Stuttgart einen ballfordernden Spieler gefunden hat der nicht attackiert, sondern maximal gestellt wurde und unser pressender Spieler überbrückt wurde. Wenn du 10 mal attackierst und niemand mitmacht machst du die Meter irgendwann nicht mehr und dies führte dazu, dass Stuttgart sich gegen Ende des Spiels den Ball 20 Meter vor unserem Tor ohne jeglichen Druck hin und her spielen konnte da niemand mehr einen Sinn im individuellen Anlaufen/Zweikampf gesehen hat, da Stuttgart jederzeit genug Anspielstationen aufgrund von nur im Raum verteidigenden Borussen hatte.
Süle war in diesem Fall einer der Hauptauslöser dieser Kausalkette, da er nicht mal zu Beginn den aktiven Zweikampf suchte und grundsätzlich nahezu ausschließlich den Gegner stellt. Bislang viel dies aufgrund der individuellen Qualität der Gegner nicht so sehr ins Gewicht, aber Stuttgart verstand es genau diese Schwäche gnadenlos auszunutzen und unser Kartenhaus zum Einsturz zu bringen. Man wird daher nicht drum herum kommen so schnell wie möglich auf eine Viererkette mit den IVs Schlotterbeck und Anton zu setzen, wenn man proaktiv vorne pressen möchte und dieser Ansatz über alle Mannschaftsteile umgesetzt werden soll. Tut man dies nicht wird man weiterhin munter Szenarien bestaunen dürfen in denen die halbe BVB Mannschaft presst und die hintere Kette sich zurückzieht was in der Folge logischerweise zu einem extrem Loch führen wird. Da können Sahin und Kehl dann noch so oft auf Mentalität und Willen verweisen - wenn solche systematischen Schwächen vorliegen. Ein Zweikampf oder Anlaufen eines Brandt oder Sabitzers kann nunmal gar nicht gut genug geführt werden, wenn sein Gegner immer 1-2 Anspielstationen hat.
Sahin hat den größten Unsicherheitsfaktor "ANTON" auf den Platz gestellt. Die Stimmung war sofort gegen uns. Wer das jetzt irgendwie mit Süle begründen will hat zuviel Haferkekse gefressen und sollte einfach mal im Stall bleiben ...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Janusch am 01.10.2024 um 20:13 Uhr bearbeitet
01.10.2024 - 20:20 Uhr
Zitat von mba123
Ich empfand das "Spielen lassen" der Stuttgarter im "Rondo" für sehr problematisch. Stuttgart konnte sich zu leicht mit den beiden IVs und den Sechsern hinten rausspielen. Unsere Doppelsechs sollte anscheinend nicht konsequent auf die Stuttgarter Sechser vorrücken. Das ist auch nicht unverständlich, weil ansonsten die Restverteidigung deutlich schwieriger wird. Allerdings mussten unsere Sechser, so wie du es auch schreibst, ja sowieso reagieren, wenn Stuttgart ihre Überzahl gegen Brandt und Guirassy ausspielte. Das war eben erwartungsgemäß regelmäßig der Fall. Und es ist keine gute Ausgangssituation zum Anlaufen, wenn der Gegenspieler schon am Ball ist. Eigentlich sollte man bei Ballerhalt schon eng dran sein.
Nun, das war für mich ein grundsätzliches Problem gegen Stuttgart.
Für unsere Innenverteidigung sah es für mich dann so aus, dass ein Vorrücken selten gefragt war.
Wäre unsere Doppelsechs stark mannorientiert auf die Stuttgarter Sechser vorgeschoben, wäre genau dieses Vorrücken unserer IVs sehr gefragt gewesen. Jedes Mal wenn sich Demirovic, Undav oder Millot in unserem Sechserraum für ein Anspiel anboten, hätte dann ein IV möglichst vorrücken sollen, um ein Anspiel zu verhindern.
Unsere Doppelsechs gab den Stuttgarter Sechsern aber recht viel Zeit und Raum. Sie konnten die Distanzen nach vorne verkürzen, so dass die Pässe kürzer unterwegs waren und schwerer zu verteidigen sind. Sie konnten aber auch abwarten und wieder hinten rum spielen. Es waren eben recht oft kontrollierbare Situationen für Stuttgart. Für unsere IVs halte ich es dann für schwierig Hervorzustechen und den Ball zu erobern. Im Zweifelsfall spielt dann Stuttgart den Pass erst gar nicht, weil sie meistens auch die sichere Alternative hatten.
Wenn der Gegner sich hinten kontrolliert durchspielen kann, ist die Reaktion der Verteidigung in den meisten Fällen, sich tiefer fallen zu lassen. Ballgewinne sind eben sehr schwer und die Gefahr, dass der Gegner hinter die Abwehr spielen kann, ist groß, wenn dieser Zeit am Ball hat.
Ich empfand es dann auch nicht so, dass Anton frühen Zugriff bekam. Darin finde ich Anton ansonsten allgemein sehr gut und Süle schwach. Aber gegen Stuttgart hatte Anton seine 3 Tacklings alle recht tief in der eigenen Hälfte. Das erste davon war auch erst in der 38ten Minute. Zudem hatte Anton auch keinen einzigen Pass abfangen können.
Kernproblem war für mich daher unser Anlaufverhalten vorne und im DM. Wir ließen Stuttgart zu viel Platz zum Spielen (was andere Mannschaften aber nicht so nutzen könnten). Die IVs sehe ich auch kaum in der Lage, von hinten weiter vorzuschieben (für mich standen sie auch nicht zu tief) und dann auch noch die Vorderleute ins Pressing zu schicken. Normalerweise warten die Spieler weiter vorne auf den Pressingauslöser und der Rest schiebt nach. Hier gab es aber, nach meinem Eindruck, die Vorgabe von Sahin, zurückhaltender zu agieren. Das schien mir nichts Halbes und nichts Ganzes zu sein und ging dann komplett schief. Also würde ich daher gegen Ball hauptsichtlich hier das Problem sehen.
Zitat von BVBBC
Süle hat heute nicht ein einziges geführtes Tackle in der Statistik. Da ist es schon eine Kunst für sich, dass es noch schlechtere Spieler auf BVB Seite gab heute, die reihenweise ihr schlechtestes Spiel im BVB Trikot machten. Für mich bleibt dennoch Süle eines der Kernprobleme, weil wir mit ihm spielen müssen, wie mit Hummels, obwohl Hummels ein herausragender Zweikämpfer ist, Süle nicht. Denn wenn irgendwer in der Kette nicht mit rausrückt und vernünftig hoch und aggressiv in die Zweikämpfe gehen kann oder möchte, zieht sich das bis vorne durch. Das war besonders heute kritisch, weil man vom Start weg eine Statik kreierte, in der man den VfB entweder Mann gegen Mann aufnimmt oder Räume freigibt, in denen Stuttgart den Ball laufen lassen kann, weil sie immer Überzahlen herstellen können. Entsprechend kam man dann erst recht nicht mehr in die Zweikämpfe. Stuttgart hat im Aufbau immer versucht - mit beiden IV und DM in variablen Formationen - Guirassy und Brandt in ein Rondo zu nehmen.
Dabei wurde aber vom VfB immer versucht, dass 2 aus Millot, Undav und Demirovic trotzdem wieder das Zentrum auffüllen, in einem Raum, der zwangsläufig freigeräumt ist, weil alle ZM, die sich heute versuchen durften, die DM des VfB spätestens dann aufnehmen müssen, wenn sie sich aus dem Rondo rausgespielt haben - was nun mal kein Problem ist, bei der Überzahl - oder andernfalls in einer 2gg4 Unterzahl landen, weil Guirassy und Brandt nie konsequent dran blieben und an sich auch nicht müssen. Man hat hinten schließlich genug Mann, die rausrücken können und sollen, das aber weitestgehend nicht hinbekamen. Vor allem Süle rückte mehrfach zu spät raus und am Ende steht dann eben logischerweise kein einziges Tackle in der Statistik. Für mich wird daher weiterhin zu viel Qualität in Süle reinprojeziert und seine gute Fitness ändert wenig daran, dass er ganz grundsätzlich seine Probleme im Spiel hat.
Da gilt zwar auch Sahin viel Kritik, da er per Default einige dieser Probleme heraufbeschwor, aber mir geht es mit diesem Beitrag eher um eine grundsätzliche Feststellung, dass das mit Süle und dem BVB keine Erfolgsgeschichte mehr werden wird, weil Süle nicht alles auf links drehen kann. Das, was geht, hat er schon auf links gedreht. Das reicht in meinen Augen aber nicht, sondern ist derzeit nur ein Kompromiss dessen, dass auf LV ein gewaltiges Problem besteht, das sich auch auf die IV auswirkt. Bis zum Winter wird man daran nichts ändern können, außer zu versuchen, dass man Lösungen um das Problem herum findet. Ich bezweifel nur, dass Süle dazu eine echte Option bietet, die konstant funktioniert.
Zitat von Janusch
Glaube Süle hätte Undav vor dem Sechzehner noch legen können und riskiert Gelb oder Sandwiched ihn von links, Schlotte von rechts, und hoffen das er den nicht mehr durchgesteckt bekommt.
Glaube Süle hätte Undav vor dem Sechzehner noch legen können und riskiert Gelb oder Sandwiched ihn von links, Schlotte von rechts, und hoffen das er den nicht mehr durchgesteckt bekommt.
Süle hat heute nicht ein einziges geführtes Tackle in der Statistik. Da ist es schon eine Kunst für sich, dass es noch schlechtere Spieler auf BVB Seite gab heute, die reihenweise ihr schlechtestes Spiel im BVB Trikot machten. Für mich bleibt dennoch Süle eines der Kernprobleme, weil wir mit ihm spielen müssen, wie mit Hummels, obwohl Hummels ein herausragender Zweikämpfer ist, Süle nicht. Denn wenn irgendwer in der Kette nicht mit rausrückt und vernünftig hoch und aggressiv in die Zweikämpfe gehen kann oder möchte, zieht sich das bis vorne durch. Das war besonders heute kritisch, weil man vom Start weg eine Statik kreierte, in der man den VfB entweder Mann gegen Mann aufnimmt oder Räume freigibt, in denen Stuttgart den Ball laufen lassen kann, weil sie immer Überzahlen herstellen können. Entsprechend kam man dann erst recht nicht mehr in die Zweikämpfe. Stuttgart hat im Aufbau immer versucht - mit beiden IV und DM in variablen Formationen - Guirassy und Brandt in ein Rondo zu nehmen.
Dabei wurde aber vom VfB immer versucht, dass 2 aus Millot, Undav und Demirovic trotzdem wieder das Zentrum auffüllen, in einem Raum, der zwangsläufig freigeräumt ist, weil alle ZM, die sich heute versuchen durften, die DM des VfB spätestens dann aufnehmen müssen, wenn sie sich aus dem Rondo rausgespielt haben - was nun mal kein Problem ist, bei der Überzahl - oder andernfalls in einer 2gg4 Unterzahl landen, weil Guirassy und Brandt nie konsequent dran blieben und an sich auch nicht müssen. Man hat hinten schließlich genug Mann, die rausrücken können und sollen, das aber weitestgehend nicht hinbekamen. Vor allem Süle rückte mehrfach zu spät raus und am Ende steht dann eben logischerweise kein einziges Tackle in der Statistik. Für mich wird daher weiterhin zu viel Qualität in Süle reinprojeziert und seine gute Fitness ändert wenig daran, dass er ganz grundsätzlich seine Probleme im Spiel hat.
Da gilt zwar auch Sahin viel Kritik, da er per Default einige dieser Probleme heraufbeschwor, aber mir geht es mit diesem Beitrag eher um eine grundsätzliche Feststellung, dass das mit Süle und dem BVB keine Erfolgsgeschichte mehr werden wird, weil Süle nicht alles auf links drehen kann. Das, was geht, hat er schon auf links gedreht. Das reicht in meinen Augen aber nicht, sondern ist derzeit nur ein Kompromiss dessen, dass auf LV ein gewaltiges Problem besteht, das sich auch auf die IV auswirkt. Bis zum Winter wird man daran nichts ändern können, außer zu versuchen, dass man Lösungen um das Problem herum findet. Ich bezweifel nur, dass Süle dazu eine echte Option bietet, die konstant funktioniert.
Ich empfand das "Spielen lassen" der Stuttgarter im "Rondo" für sehr problematisch. Stuttgart konnte sich zu leicht mit den beiden IVs und den Sechsern hinten rausspielen. Unsere Doppelsechs sollte anscheinend nicht konsequent auf die Stuttgarter Sechser vorrücken. Das ist auch nicht unverständlich, weil ansonsten die Restverteidigung deutlich schwieriger wird. Allerdings mussten unsere Sechser, so wie du es auch schreibst, ja sowieso reagieren, wenn Stuttgart ihre Überzahl gegen Brandt und Guirassy ausspielte. Das war eben erwartungsgemäß regelmäßig der Fall. Und es ist keine gute Ausgangssituation zum Anlaufen, wenn der Gegenspieler schon am Ball ist. Eigentlich sollte man bei Ballerhalt schon eng dran sein.
Nun, das war für mich ein grundsätzliches Problem gegen Stuttgart.
Für unsere Innenverteidigung sah es für mich dann so aus, dass ein Vorrücken selten gefragt war.
Wäre unsere Doppelsechs stark mannorientiert auf die Stuttgarter Sechser vorgeschoben, wäre genau dieses Vorrücken unserer IVs sehr gefragt gewesen. Jedes Mal wenn sich Demirovic, Undav oder Millot in unserem Sechserraum für ein Anspiel anboten, hätte dann ein IV möglichst vorrücken sollen, um ein Anspiel zu verhindern.
Unsere Doppelsechs gab den Stuttgarter Sechsern aber recht viel Zeit und Raum. Sie konnten die Distanzen nach vorne verkürzen, so dass die Pässe kürzer unterwegs waren und schwerer zu verteidigen sind. Sie konnten aber auch abwarten und wieder hinten rum spielen. Es waren eben recht oft kontrollierbare Situationen für Stuttgart. Für unsere IVs halte ich es dann für schwierig Hervorzustechen und den Ball zu erobern. Im Zweifelsfall spielt dann Stuttgart den Pass erst gar nicht, weil sie meistens auch die sichere Alternative hatten.
Wenn der Gegner sich hinten kontrolliert durchspielen kann, ist die Reaktion der Verteidigung in den meisten Fällen, sich tiefer fallen zu lassen. Ballgewinne sind eben sehr schwer und die Gefahr, dass der Gegner hinter die Abwehr spielen kann, ist groß, wenn dieser Zeit am Ball hat.
Ich empfand es dann auch nicht so, dass Anton frühen Zugriff bekam. Darin finde ich Anton ansonsten allgemein sehr gut und Süle schwach. Aber gegen Stuttgart hatte Anton seine 3 Tacklings alle recht tief in der eigenen Hälfte. Das erste davon war auch erst in der 38ten Minute. Zudem hatte Anton auch keinen einzigen Pass abfangen können.
Kernproblem war für mich daher unser Anlaufverhalten vorne und im DM. Wir ließen Stuttgart zu viel Platz zum Spielen (was andere Mannschaften aber nicht so nutzen könnten). Die IVs sehe ich auch kaum in der Lage, von hinten weiter vorzuschieben (für mich standen sie auch nicht zu tief) und dann auch noch die Vorderleute ins Pressing zu schicken. Normalerweise warten die Spieler weiter vorne auf den Pressingauslöser und der Rest schiebt nach. Hier gab es aber, nach meinem Eindruck, die Vorgabe von Sahin, zurückhaltender zu agieren. Das schien mir nichts Halbes und nichts Ganzes zu sein und ging dann komplett schief. Also würde ich daher gegen Ball hauptsichtlich hier das Problem sehen.
Diese Argumentation passt mir doch schon viel besser. Anton hat nicht einen Pass abfangen können. Ein gutes Pferd springt eben nur so hoch wie es muss, so wie Süle, aber wir haben uns da ein One-Hit-Wonder a.k.a. Stuttgarter Schattenboxer eingetütet wo jetzt bewiesen werden muss das dieser Transfer "goldrichtig" war. Wunderbar. Als Backup Tip Top aber der sollte jetzt erstmal ein paar Spiele ab der 60. Minute bestreiten und für Süle oder Schlotti kommen wenn es sich anbietet.
02.10.2024 - 06:27 Uhr
Ich bin gespannt, die diese Personalie in den kommenden Wochen gehandhabt wird.
Süle hat sich in seinen Spielen nichts zu Schulden kommen lassen, hat souverän, nahezu fehlerfrei gespielt.
Im Verbund mit einem Schlotterbeck und der taktischen Ausrichtung sehe ich Anton dennoch vorne. Daher finde ich es nur konsequent und richtig, dass Sahin gerade auf das Duo Anton-Schlotterbeck setzt.
Ich hoffe einfach nur für Süle, dass er nun nicht in ein Loch fällt. Stay motivated!
Süle hat sich in seinen Spielen nichts zu Schulden kommen lassen, hat souverän, nahezu fehlerfrei gespielt.
Im Verbund mit einem Schlotterbeck und der taktischen Ausrichtung sehe ich Anton dennoch vorne. Daher finde ich es nur konsequent und richtig, dass Sahin gerade auf das Duo Anton-Schlotterbeck setzt.
Ich hoffe einfach nur für Süle, dass er nun nicht in ein Loch fällt. Stay motivated!
02.10.2024 - 07:11 Uhr
Zitat von KiwiDenny
Ich bin gespannt, die diese Personalie in den kommenden Wochen gehandhabt wird.
Süle hat sich in seinen Spielen nichts zu Schulden kommen lassen, hat souverän, nahezu fehlerfrei gespielt.
Im Verbund mit einem Schlotterbeck und der taktischen Ausrichtung sehe ich Anton dennoch vorne. Daher finde ich es nur konsequent und richtig, dass Sahin gerade auf das Duo Anton-Schlotterbeck setzt.
Ich hoffe einfach nur für Süle, dass er nun nicht in ein Loch fällt. Stay motivated!
Ich bin gespannt, die diese Personalie in den kommenden Wochen gehandhabt wird.
Süle hat sich in seinen Spielen nichts zu Schulden kommen lassen, hat souverän, nahezu fehlerfrei gespielt.
Im Verbund mit einem Schlotterbeck und der taktischen Ausrichtung sehe ich Anton dennoch vorne. Daher finde ich es nur konsequent und richtig, dass Sahin gerade auf das Duo Anton-Schlotterbeck setzt.
Ich hoffe einfach nur für Süle, dass er nun nicht in ein Loch fällt. Stay motivated!
Kann ja alles sein was du schreibst, aber das war jetzt das erste Pflichtspiel, in dem Süle nicht gespielt hat. Da sollte man auch die Kirche im Dorf lassen. Bei Anton gefällt mir sein Einsatz definitiv und aus meiner Sicht sind beide auf einem sehr ähnlichen Niveau, aber die werden sich schon abwechseln, je nach Gegner und Situation.
02.10.2024 - 12:14 Uhr
Zitat von GonzoFronzo
Kann ja alles sein was du schreibst, aber das war jetzt das erste Pflichtspiel, in dem Süle nicht gespielt hat. Da sollte man auch die Kirche im Dorf lassen. Bei Anton gefällt mir sein Einsatz definitiv und aus meiner Sicht sind beide auf einem sehr ähnlichen Niveau, aber die werden sich schon abwechseln, je nach Gegner und Situation.
Zitat von KiwiDenny
Ich bin gespannt, die diese Personalie in den kommenden Wochen gehandhabt wird.
Süle hat sich in seinen Spielen nichts zu Schulden kommen lassen, hat souverän, nahezu fehlerfrei gespielt.
Im Verbund mit einem Schlotterbeck und der taktischen Ausrichtung sehe ich Anton dennoch vorne. Daher finde ich es nur konsequent und richtig, dass Sahin gerade auf das Duo Anton-Schlotterbeck setzt.
Ich hoffe einfach nur für Süle, dass er nun nicht in ein Loch fällt. Stay motivated!
Ich bin gespannt, die diese Personalie in den kommenden Wochen gehandhabt wird.
Süle hat sich in seinen Spielen nichts zu Schulden kommen lassen, hat souverän, nahezu fehlerfrei gespielt.
Im Verbund mit einem Schlotterbeck und der taktischen Ausrichtung sehe ich Anton dennoch vorne. Daher finde ich es nur konsequent und richtig, dass Sahin gerade auf das Duo Anton-Schlotterbeck setzt.
Ich hoffe einfach nur für Süle, dass er nun nicht in ein Loch fällt. Stay motivated!
Kann ja alles sein was du schreibst, aber das war jetzt das erste Pflichtspiel, in dem Süle nicht gespielt hat. Da sollte man auch die Kirche im Dorf lassen. Bei Anton gefällt mir sein Einsatz definitiv und aus meiner Sicht sind beide auf einem sehr ähnlichen Niveau, aber die werden sich schon abwechseln, je nach Gegner und Situation.
Nachdem 1:5 vs. Stuttgart hat Sahin die Taktik angepasst und lässt derzeit mit zwei IVs spielen: Anton und Schlotterbeck.
Es war also das zweite Spiel in Folge und die Tendenz spricht derzeit für genau dieses Duo samt Herangehensweise.
Es würde mich gerade sehr wundern, wenn wir Samstag im Ansatz und im Personal, in der Defensive anders als in den vergangenen beiden Spielen auflaufen.
05.10.2024 - 14:29 Uhr
Sitzt heute wieder auf der Bank. Habe am Ende der englischen Woche hier ehrlich gesagt mit einer Rotation gerechnet. Schon heftig für Niklas.
06.10.2024 - 08:23 Uhr
Unsere beiden anderen IV spielen gerade nicht die beste Rolle ! Warum er dennoch so außen vor ist , ist jetzt die Frage !
Stuttgart war schwach aber vom gesamten Team !
Schlotti hat aktuell bocke ohne Ende drin .
Stuttgart war schwach aber vom gesamten Team !
Schlotti hat aktuell bocke ohne Ende drin .
06.10.2024 - 08:34 Uhr
Zitat von SNIFFER
Unsere beiden anderen IV spielen gerade nicht die beste Rolle ! Warum er dennoch so außen vor ist , ist jetzt die Frage !
Stuttgart war schwach aber vom gesamten Team !
Schlotti hat aktuell bocke ohne Ende drin .
Unsere beiden anderen IV spielen gerade nicht die beste Rolle ! Warum er dennoch so außen vor ist , ist jetzt die Frage !
Stuttgart war schwach aber vom gesamten Team !
Schlotti hat aktuell bocke ohne Ende drin .
Für mich war er bisher der stabilste Innenverteidiger in dieser Saison. Wieso er komplett außen vor ist, obwohl Schlotterbeck und Anton für mich 0 überzeugen? Sehr gute Frage.
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