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Michael Preetz
Geburtsdatum 17.08.1967
Alter 59
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Geschäftsführer
Akt. Verein MSV Duisburg

Michael Preetz

01.07.2012 - 01:08 Uhr
Michael Preetz |#2701
24.02.2020 - 12:10 Uhr
Was sagt der Geschäftsführer Sport & Kommunikation (!!) eigentlich zu dem Interview unseres Vizekapitäns ?

Muss dann erst genaustens analysiert und hinterfragt werden ?

Oder sind die nächstens Invenstorenmillionen nicht nur für Trainerabfindungen vorgesehen, sondern auch für neue Fans die auch bei einem 0:5 gegen einen Aufsteiger zu hause fleißig weiter jubeln und Verständnis haben, dass das alles noch viel Zeit braucht ?

Langsam aber sicher fliegt uns der Laden gewaltig um die Ohren. In 4 Wochen ist Derby.. das Ausreden-Gremium tagt sicher schon.

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"Wenn man teilweise verarscht wird, hat man als Spieler auch keine Lust, hinzugehen" Niklas Stark auf die Frage, warum es nicht in die Kurve ging (Nach einem 0:5 zu Hause gegen einen Aufsteiger.)

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Hektor1510 am 24.02.2020 um 12:11 Uhr bearbeitet
Michael Preetz |#2702
24.02.2020 - 12:14 Uhr
Zitat von physsus
Wenn man permanent jede sportliche Verantwortung an die Mannschaft delegiert, dann braucht man sich auch keinen Geschäftsführer Sport und Kommunikation leisten.
Da die Mannschaft ja bei den Abstiegen und den vielen sportlichen Talfahrten ja sowieso nie die gleiche war, stellt sich daher die Frage nach der einzigen konstanten Komponente nicht, denn die ist eben recht klar zu benennen.

Genau das ist es, Preetz ist bei all dem die einzige Konstante. Wenn er nicht für die sportliche Talfahrt verantwortlich ist wer dann?

•     •     •

Hertha BSC - SG Gerstensaft
Indiana Pacers - Indianapolis Colts
Michael Preetz |#2703
24.02.2020 - 12:27 Uhr
Zitat von SupporterBLN
Zitat von physsus

Wenn man permanent jede sportliche Verantwortung an die Mannschaft delegiert, dann braucht man sich auch keinen Geschäftsführer Sport und Kommunikation leisten.
Da die Mannschaft ja bei den Abstiegen und den vielen sportlichen Talfahrten ja sowieso nie die gleiche war, stellt sich daher die Frage nach der einzigen konstanten Komponente nicht, denn die ist eben recht klar zu benennen.

Genau das ist es, Preetz ist bei all dem die einzige Konstante. Wenn er nicht für die sportliche Talfahrt verantwortlich ist wer dann?


Zumindest steht er als Person dafür.

Es gibt nur einen, einen einzigen Weg: Axxxh hoch und MACHEN!
Michael Preetz |#2704
24.02.2020 - 12:31 Uhr
Ja ich kann mich Leider noch gut an den letzten Abstieg erinnern der war 2012 - Relegation gegen wen?

Düsseldorf.

Gegen wen spielen wir am Freitag?

Düsseldorf.

2015 wären wir eigentlich auch abgestiegen, da hat uns mit ACH und Krach der gute Pal den Hintern gerettet sonst wären wir da schon wieder weg gewesen mit 3 Abstieg dann unter Preetz.
Da haben uns am Ende sogar noch glückliche Umstände gerettet.

Hätte Hannover gegen Freiburg -nur- Unentschieden gespielt wäre es in die Relegation gegangen und mit dem HSV waren wir Punktgleich da hat uns wiederum nur das bessere Tor-Verhältnis gerettet. Also alles mehr als nur knapp um nicht zu sagen sehr glücklich, dass wir nicht 2015 schon wieder weg waren. Und dann hätte man ja frühesten erst wieder 2016 aufsteigen können.

Dann ruhige Fahrwasser durch und mit Pal, Pal ist weg und schon geht es wieder in die mehr als unangenehmen Richtungen und das obwohl Preetz mehr als lange genug wusste das man sich trennen wird und lange genug Zeit hatte die neue Saison zu planen.

Und siehe da - wo stehen wir schon wieder? Ist das ein Zufall?

Man kann also festhalten, dass in der Amtszeit von Preetz in 11 Jahren man 2 mal Abgestiegen ist, dadurch 2 Jahre in der 2. Liga verbracht hat und 2015 auch extrem knapp nicht abgestiegen ist Dank viel Glück + Pal + eine noch schlechtere / unglückliche Konkurrenz.

Jetzt erneut ist man im massiven Abstiegskampf drin. Also kann man festhalten, dass man mindestens die Hälfte seiner Amtszeit entweder Abgestiegen ist, in der Zweiten Liga war oder im Abstiegskampf war. Insgesamt also 6 von 11 Jahren. Weil ja gerne hier einige Statistiker sind die gerne Fakten ausgraben und gerne rechnen.

Das ist Fakt.

Hier noch mal seine "Erfolgsbilanz" genau als Hertha Manager:

2009/10 Bundesliga 18/18 - Abstieg als Tabellenletzter
2010/11 2. Bundesliga Pflicht-Aufstieg mit höchsten Budget aller Zweitligisten
2011/12 Bundesliga 16/18 Abstieg in der Relegation gegen Düsseldorf
2012/13 2. Bundesliga Pflicht-Aufstieg mit höchsten Budget aller Zweitligisten
2013/14 Bundesliga 11/18 Mittelmäßige Saison - Hauptsache Klasse gehalten
2014/15 Bundesliga 15/18 Fast Abstieg nur durch Glück und Pal verhindert
2015/16 Bundesliga 7/18 Erste Top Saison mit Pal, nur Rückrunde stark abgebaut
2016/17 Bundesliga 6/18 Beste Saison unter seiner Amtszeit mit Pal, Rückrunde auch stärker abgebaut
2017/18 Bundesliga 10/18 mittelmäßige Saison aber nie Abstiegskampf
2018/19 Bundesliga 11/18 mittelmäßige Saison aber nie Abstiegskampf
2019/20 Bundesliga aktuell Platz 14 und Abstiegskampf


Man hatte in den 11 Jahren unter Preetz eigentlich nur 2 überdurchschnittliche Saisons und das auch nur unter Pal als Trainer. Alle anderen Spielzeiten ohne Pal in der 1. Bundesliga führten entweder direkt in den Abstieg oder akktuen Abstiegskampf, nur eine einzige Saison ohne Pal und mit Preetz war mittelmäßig und in der 1. Liga 2013/2014.

Das ist die sportliche Statistik unter Preetz und das sind FAKTEN. Hätte 2014/2015 nicht Pal übernommen wäre es zudem schon sein dritter Abstieg gewesen.

Wenn man diese Statistik so liest, war Preetz dann eher ein erfolgreicher Manager für den Verein Hertha BSC oder eher nicht?

Und diese ewige Ausrede man hätte ja so ein schweres Erbe von Hoeneß übernommen zieht bei mir auch nicht mehr. Preetz hat einen Tabellen 4. übernommen mit einem Top-Trainer FAVRE und einem sehr guten Kader. Direkt nach Übername bricht man ALLE Negativ Rekorde und wird abgeschlagen Tabellen-Letzter.
Die besten Scorer verlängert man nicht oder jagt sie vom Hof. Favre schmeisst vorher schon hin - kennen wir diese Parallelen nicht irgendwo her? Ist da nicht ein Muster zu erkennen?

Für mich in 11 Jahren Amtszeit eine klare UNDERPERFORMANCE. Keine Titel, keine sportlichen Erfolge, keine wirtschaftlichen Erfolge, keine Klarheit bezüglich Stadion. Nicht mal der Investor geht auf sein Konto.

Also was war in seiner Amtszeit so herausragend was ein anderer nicht auch hätte schaffen können oder vielleicht sogar wesentlich besser machen können?

Schaut euch mal einen Bobic an der in Frankfurt ins KALTE Wasser geworfen wurde mit schlechteren Voraussetzungen und im Abstiegskampf was er sportlich und wirtschaftlich erreicht hat um mal nur ein Gegenbeispiel zu bringen.... Holt günstige Spieler und verkauft Sie für MEGA-SUMMEN, trotzdem den Weggang relativ super und günstig kompensiert... Tolle Europa League Spiele. Pokal Sieg. Sehr gute Trainer Entscheidungen und Super-Transfers. Das ist jetzt nur einer den man nennen könnte und solchen Vergleichen muss sich auch ein Preetz mal stellen.

Er war ein toller Spieler, toller Stürmer, er sollte Hoeneß irgendwann mal beerben - dass kam meiner Meinung nach zu früh für ihn und für uns. In seiner Amtszeit hat er leider nicht so viel dazu gelernt anscheinend. Er konnte nicht mit wenig Kapital umgehen / kann er es jetzt mit VIEL?

Sein Hauptmanko scheint einfach die Selektion von Trainern zu sein oder der Umgang mit vorhandenen Trainern. Tolle Spieler haben bei uns dann oftmals massiv abgebaut, woran liegt das?

Man kann ihn sicherlich nicht als alleinigen Sündenbock für alles hin stellen aber er hat in vielen Bereichen einfach mehr als einen massiven Anteil daran.
Michael Preetz |#2705
24.02.2020 - 12:41 Uhr
Zitat von DonRoxy
.....Einzig ein Klaus Allofs würde mir einfallen, den ich klar als Upgrade begreifen würde......


Bei Werder (gegen Ende) und bei VW fand ich K. Allofs wirklich alles andere als gut.....
Michael Preetz |#2706
24.02.2020 - 13:02 Uhr
Zitat von MISTER-MINISTER
Ja ich kann mich Leider noch gut an den letzten Abstieg erinnern der war 2012 - Relegation gegen wen?

Düsseldorf.

Gegen wen spielen wir am Freitag?

Düsseldorf.

2015 wären wir eigentlich auch abgestiegen, da hat uns mit ACH und Krach der gute Pal den Hintern gerettet sonst wären wir da schon wieder weg gewesen mit 3 Abstieg dann unter Preetz.
Da haben uns am Ende sogar noch glückliche Umstände gerettet.

Hätte Hannover gegen Freiburg -nur- Unentschieden gespielt wäre es in die Relegation gegangen und mit dem HSV waren wir Punktgleich da hat uns wiederum nur das bessere Tor-Verhältnis gerettet. Also alles mehr als nur knapp um nicht zu sagen sehr glücklich, dass wir nicht 2015 schon wieder weg waren. Und dann hätte man ja frühesten erst wieder 2016 aufsteigen können.

Dann ruhige Fahrwasser durch und mit Pal, Pal ist weg und schon geht es wieder in die mehr als unangenehmen Richtungen und das obwohl Preetz mehr als lange genug wusste das man sich trennen wird und lange genug Zeit hatte die neue Saison zu planen.

Und siehe da - wo stehen wir schon wieder? Ist das ein Zufall?

Man kann also festhalten, dass in der Amtszeit von Preetz in 11 Jahren man 2 mal Abgestiegen ist, dadurch 2 Jahre in der 2. Liga verbracht hat und 2015 auch extrem knapp nicht abgestiegen ist Dank viel Glück + Pal + eine noch schlechtere / unglückliche Konkurrenz.

Jetzt erneut ist man im massiven Abstiegskampf drin. Also kann man festhalten, dass man mindestens die Hälfte seiner Amtszeit entweder Abgestiegen ist, in der Zweiten Liga war oder im Abstiegskampf war. Insgesamt also 6 von 11 Jahren. Weil ja gerne hier einige Statistiker sind die gerne Fakten ausgraben und gerne rechnen.

Das ist Fakt.

Hier noch mal seine "Erfolgsbilanz" genau als Hertha Manager:

2009/10 Bundesliga 18/18 - Abstieg als Tabellenletzter
2010/11 2. Bundesliga Pflicht-Aufstieg mit höchsten Budget aller Zweitligisten
2011/12 Bundesliga 16/18 Abstieg in der Relegation gegen Düsseldorf
2012/13 2. Bundesliga Pflicht-Aufstieg mit höchsten Budget aller Zweitligisten
2013/14 Bundesliga 11/18 Mittelmäßige Saison - Hauptsache Klasse gehalten
2014/15 Bundesliga 15/18 Fast Abstieg nur durch Glück und Pal verhindert
2015/16 Bundesliga 7/18 Erste Top Saison mit Pal, nur Rückrunde stark abgebaut
2016/17 Bundesliga 6/18 Beste Saison unter seiner Amtszeit mit Pal, Rückrunde auch stärker abgebaut
2017/18 Bundesliga 10/18 mittelmäßige Saison aber nie Abstiegskampf
2018/19 Bundesliga 11/18 mittelmäßige Saison aber nie Abstiegskampf
2019/20 Bundesliga aktuell Platz 14 und Abstiegskampf


Man hatte in den 11 Jahren unter Preetz eigentlich nur 2 überdurchschnittliche Saisons und das auch nur unter Pal als Trainer. Alle anderen Spielzeiten ohne Pal in der 1. Bundesliga führten entweder direkt in den Abstieg oder akktuen Abstiegskampf, nur eine einzige Saison ohne Pal und mit Preetz war mittelmäßig und in der 1. Liga 2013/2014.

Das ist die sportliche Statistik unter Preetz und das sind FAKTEN. Hätte 2014/2015 nicht Pal übernommen wäre es zudem schon sein dritter Abstieg gewesen.

Wenn man diese Statistik so liest, war Preetz dann eher ein erfolgreicher Manager für den Verein Hertha BSC oder eher nicht?

Und diese ewige Ausrede man hätte ja so ein schweres Erbe von Hoeneß übernommen zieht bei mir auch nicht mehr. Preetz hat einen Tabellen 4. übernommen mit einem Top-Trainer FAVRE und einem sehr guten Kader. Direkt nach Übername bricht man ALLE Negativ Rekorde und wird abgeschlagen Tabellen-Letzter.
Die besten Scorer verlängert man nicht oder jagt sie vom Hof. Favre schmeisst vorher schon hin - kennen wir diese Parallelen nicht irgendwo her? Ist da nicht ein Muster zu erkennen?

Für mich in 11 Jahren Amtszeit eine klare UNDERPERFORMANCE. Keine Titel, keine sportlichen Erfolge, keine wirtschaftlichen Erfolge, keine Klarheit bezüglich Stadion. Nicht mal der Investor geht auf sein Konto.

Also was war in seiner Amtszeit so herausragend was ein anderer nicht auch hätte schaffen können oder vielleicht sogar wesentlich besser machen können?

Schaut euch mal einen Bobic an der in Frankfurt ins KALTE Wasser geworfen wurde mit schlechteren Voraussetzungen und im Abstiegskampf was er sportlich und wirtschaftlich erreicht hat um mal nur ein Gegenbeispiel zu bringen.... Holt günstige Spieler und verkauft Sie für MEGA-SUMMEN, trotzdem den Weggang relativ super und günstig kompensiert... Tolle Europa League Spiele. Pokal Sieg. Sehr gute Trainer Entscheidungen und Super-Transfers. Das ist jetzt nur einer den man nennen könnte und solchen Vergleichen muss sich auch ein Preetz mal stellen.

Er war ein toller Spieler, toller Stürmer, er sollte Hoeneß irgendwann mal beerben - dass kam meiner Meinung nach zu früh für ihn und für uns. In seiner Amtszeit hat er leider nicht so viel dazu gelernt anscheinend. Er konnte nicht mit wenig Kapital umgehen / kann er es jetzt mit VIEL?

Sein Hauptmanko scheint einfach die Selektion von Trainern zu sein oder der Umgang mit vorhandenen Trainern. Tolle Spieler haben bei uns dann oftmals massiv abgebaut, woran liegt das?

Man kann ihn sicherlich nicht als alleinigen Sündenbock für alles hin stellen aber er hat in vielen Bereichen einfach mehr als einen massiven Anteil daran.


Klasse Beitrag. daumen-hoch
Das beste an Preetz sind seine vielen guten Transfers, aber da bin ich der Meinung, dass das viele andere Manager auch hinbekommen hätten.
Man muss einfach klar festhalten, dass wir uns unter Preetz zwar nach den beiden Abstiegen in der BL etablieren konnten, aber eben uns nicht so festsetzen konnten, dass man nie wieder um einen Abstieg fürchten musste.
Für micht gäbe es nichts schlimmers, als wenn wir wieder den bitteren Gang in die 2. Liga antreten müssten, denn das würde uns um viele Jahre zurückwerfen.

•     •     •

Hertha BSC 2026/27
---------------XXX--------------
Zeefuik---XXX-Kolbe---XXX
------Cuisance---Seguin----
XXX-------Brekalo-------XXX
--------------XXX---------------
Michael Preetz |#2707
24.02.2020 - 13:10 Uhr
Zitat von Kacar1705

Man muss einfach klar festhalten, dass wir uns unter Preetz zwar nach den beiden Abstiegen in der BL etablieren konnten, aber eben uns nicht so festsetzen konnten, dass man nie wieder um einen Abstieg fürchten musste.
.


Und nun kam man so "gemein" sein und sich die Budgets der anderer Bundesligisten wie Mainz, Freiburg oder Augsburg anschauen, die in den 11 Jahren sportlich besser performed haben, um mal aufzuzeigen, dass wir eben nicht das arme Entlein waren, welches durch die hohe Schuldenlast dazu verdammt war, abzusteigen, weil nicht mehr drin war.
Das Argument wird ja von einigen hier auch immer wieder gerne bedient, um die sporltiche Führung von jeglicher Verantwortung freizusprechen.

•     •     •


Michael Preetz |#2708
24.02.2020 - 13:14 Uhr
Zitat von Kacar1705
Zitat von MISTER-MINISTER

Ja ich kann mich Leider noch gut an den letzten Abstieg erinnern der war 2012 - Relegation gegen wen?

Düsseldorf.

Gegen wen spielen wir am Freitag?

Düsseldorf.

2015 wären wir eigentlich auch abgestiegen, da hat uns mit ACH und Krach der gute Pal den Hintern gerettet sonst wären wir da schon wieder weg gewesen mit 3 Abstieg dann unter Preetz.
Da haben uns am Ende sogar noch glückliche Umstände gerettet.

Hätte Hannover gegen Freiburg -nur- Unentschieden gespielt wäre es in die Relegation gegangen und mit dem HSV waren wir Punktgleich da hat uns wiederum nur das bessere Tor-Verhältnis gerettet. Also alles mehr als nur knapp um nicht zu sagen sehr glücklich, dass wir nicht 2015 schon wieder weg waren. Und dann hätte man ja frühesten erst wieder 2016 aufsteigen können.

Dann ruhige Fahrwasser durch und mit Pal, Pal ist weg und schon geht es wieder in die mehr als unangenehmen Richtungen und das obwohl Preetz mehr als lange genug wusste das man sich trennen wird und lange genug Zeit hatte die neue Saison zu planen.

Und siehe da - wo stehen wir schon wieder? Ist das ein Zufall?

Man kann also festhalten, dass in der Amtszeit von Preetz in 11 Jahren man 2 mal Abgestiegen ist, dadurch 2 Jahre in der 2. Liga verbracht hat und 2015 auch extrem knapp nicht abgestiegen ist Dank viel Glück + Pal + eine noch schlechtere / unglückliche Konkurrenz.

Jetzt erneut ist man im massiven Abstiegskampf drin. Also kann man festhalten, dass man mindestens die Hälfte seiner Amtszeit entweder Abgestiegen ist, in der Zweiten Liga war oder im Abstiegskampf war. Insgesamt also 6 von 11 Jahren. Weil ja gerne hier einige Statistiker sind die gerne Fakten ausgraben und gerne rechnen.

Das ist Fakt.

Hier noch mal seine "Erfolgsbilanz" genau als Hertha Manager:

2009/10 Bundesliga 18/18 - Abstieg als Tabellenletzter
2010/11 2. Bundesliga Pflicht-Aufstieg mit höchsten Budget aller Zweitligisten
2011/12 Bundesliga 16/18 Abstieg in der Relegation gegen Düsseldorf
2012/13 2. Bundesliga Pflicht-Aufstieg mit höchsten Budget aller Zweitligisten
2013/14 Bundesliga 11/18 Mittelmäßige Saison - Hauptsache Klasse gehalten
2014/15 Bundesliga 15/18 Fast Abstieg nur durch Glück und Pal verhindert
2015/16 Bundesliga 7/18 Erste Top Saison mit Pal, nur Rückrunde stark abgebaut
2016/17 Bundesliga 6/18 Beste Saison unter seiner Amtszeit mit Pal, Rückrunde auch stärker abgebaut
2017/18 Bundesliga 10/18 mittelmäßige Saison aber nie Abstiegskampf
2018/19 Bundesliga 11/18 mittelmäßige Saison aber nie Abstiegskampf
2019/20 Bundesliga aktuell Platz 14 und Abstiegskampf


Man hatte in den 11 Jahren unter Preetz eigentlich nur 2 überdurchschnittliche Saisons und das auch nur unter Pal als Trainer. Alle anderen Spielzeiten ohne Pal in der 1. Bundesliga führten entweder direkt in den Abstieg oder akktuen Abstiegskampf, nur eine einzige Saison ohne Pal und mit Preetz war mittelmäßig und in der 1. Liga 2013/2014.

Das ist die sportliche Statistik unter Preetz und das sind FAKTEN. Hätte 2014/2015 nicht Pal übernommen wäre es zudem schon sein dritter Abstieg gewesen.

Wenn man diese Statistik so liest, war Preetz dann eher ein erfolgreicher Manager für den Verein Hertha BSC oder eher nicht?

Und diese ewige Ausrede man hätte ja so ein schweres Erbe von Hoeneß übernommen zieht bei mir auch nicht mehr. Preetz hat einen Tabellen 4. übernommen mit einem Top-Trainer FAVRE und einem sehr guten Kader. Direkt nach Übername bricht man ALLE Negativ Rekorde und wird abgeschlagen Tabellen-Letzter.
Die besten Scorer verlängert man nicht oder jagt sie vom Hof. Favre schmeisst vorher schon hin - kennen wir diese Parallelen nicht irgendwo her? Ist da nicht ein Muster zu erkennen?

Für mich in 11 Jahren Amtszeit eine klare UNDERPERFORMANCE. Keine Titel, keine sportlichen Erfolge, keine wirtschaftlichen Erfolge, keine Klarheit bezüglich Stadion. Nicht mal der Investor geht auf sein Konto.

Also was war in seiner Amtszeit so herausragend was ein anderer nicht auch hätte schaffen können oder vielleicht sogar wesentlich besser machen können?

Schaut euch mal einen Bobic an der in Frankfurt ins KALTE Wasser geworfen wurde mit schlechteren Voraussetzungen und im Abstiegskampf was er sportlich und wirtschaftlich erreicht hat um mal nur ein Gegenbeispiel zu bringen.... Holt günstige Spieler und verkauft Sie für MEGA-SUMMEN, trotzdem den Weggang relativ super und günstig kompensiert... Tolle Europa League Spiele. Pokal Sieg. Sehr gute Trainer Entscheidungen und Super-Transfers. Das ist jetzt nur einer den man nennen könnte und solchen Vergleichen muss sich auch ein Preetz mal stellen.

Er war ein toller Spieler, toller Stürmer, er sollte Hoeneß irgendwann mal beerben - dass kam meiner Meinung nach zu früh für ihn und für uns. In seiner Amtszeit hat er leider nicht so viel dazu gelernt anscheinend. Er konnte nicht mit wenig Kapital umgehen / kann er es jetzt mit VIEL?

Sein Hauptmanko scheint einfach die Selektion von Trainern zu sein oder der Umgang mit vorhandenen Trainern. Tolle Spieler haben bei uns dann oftmals massiv abgebaut, woran liegt das?

Man kann ihn sicherlich nicht als alleinigen Sündenbock für alles hin stellen aber er hat in vielen Bereichen einfach mehr als einen massiven Anteil daran.


Klasse Beitrag. daumen-hoch
Das beste an Preetz sind seine vielen guten Transfers, aber da bin ich der Meinung, dass das viele andere Manager auch hinbekommen hätten.
Man muss einfach klar festhalten, dass wir uns unter Preetz zwar nach den beiden Abstiegen in der BL etablieren konnten, aber eben uns nicht so festsetzen konnten, dass man nie wieder um einen Abstieg fürchten musste.
Für micht gäbe es nichts schlimmers, als wenn wir wieder den bitteren Gang in die 2. Liga antreten müssten, denn das würde uns um viele Jahre zurückwerfen.


Eine "Konstante" ist aus meiner Sicht seit Jahren, dass Hertha immer wieder (und gerne gerade dann wenn man dachte, JETZT geht es wirklich los) in alte Ereignismuster zurück fiel. Da gewannen sie mal 2-3 Spiele nacheinander, es kam ein wenig Optimismus auf und dann?
Da spielen sie eine tolle Vorrunde, sammeln reichlich Punkte und könnten mit einer guten Rückrunde sehr weit oben landen....und dann vergeigen sie die gesamte Rückrunde.
Wenn sich etwas in den vergangenen Jahren immer wieder wiederholt hat, dann waren es solche Ereignisse bzw. Verläufe. Die Frage ist: Warum? Mal kann das ja passieren, aber warum immer wieder?
Und das Schlimme ist, dass es aktuell schon wieder so aussieht. Eigentlich ist es wohl schon wieder so. Das Spiel gegen Köln war vielleicht noch ein Punkt, an dem man eine positive Richtung hätte einschlagen können. Das Spiel nun in D´dorf kann das - selbst für den (höchst unwahrscheinlichen) Fall eines Erfolgs - nicht mehr schaffen. Es sind auf allen Seiten viel zu viele Fragezeichen und es ist schon wieder überall Skepsis und Sorge. Auf so einem Boden kann nichts Gutes wachsen.
Michael Preetz |#2709
24.02.2020 - 13:20 Uhr
Zitat von thommy65
Zitat von DonRoxy

.....Einzig ein Klaus Allofs würde mir einfallen, den ich klar als Upgrade begreifen würde......


Bei Werder (gegen Ende) und bei VW fand ich K. Allofs wirklich alles andere als gut.....


Naja, bei Bremen war es zum Ende hin wahrlich nicht mehr das gelbe vom Ei. Aber unter ihm war Bremen sportlich weitesgehend noch stabil. Und bei VW wurde in den letzten Jahren der sportlichen Talfahrt schon deutlich wie gut die Arbeit eigentlich war die Klaus allofs dort geleistet hat. Unter Allofs hat man Leute wie Perisic, Kevin de Bruyne, D. Caligirui, Malanda, Luiz Gustavo, Guilavogui, Koen Casteels, Max Kruse und Dante geholt. Also, echt starke Transfers. Guck dir mal die Neuzugänge in den paar Jahren davor und danach an, da sieht man deutliche Unterschiede. Draxler und Schürrle waren teure Transfers, die nicht gezündet haben. Allerdings konnten beide mit einem relativ geringen Verlust wieder abgegeben werden. In vier Jahren als VFL-Manager hat er ein Transfersaldo von Minus 35 Millionen Euro erwirtschaftet, also für WOB-Verhältnisse, hat er da jetzt nicht den Rahmen gesprengt. Und zugleich waren die sportlichen Erfolge recht überzeugend. Erste Saison, bei der er kurz vor der Winterpause (15.11.) eingestiegen ist, endete im Mittefeld (11., 43 Punkte), übernommen hatte er den VFL auf Rang 16 (11 Punkte). Bremen verließ er auf Rang 9 (14 Punkte). Bremen schloss die Saison mit 34 Punkten auf Rang 14 ab. In der darauffolgenden Saison wurde der VFL Wolfsburg 5. und eine Saison später 2. In der Champions-League erreichte man in der Saison nach der Vizemeisterschaft das Viertelfinale und schied knapp gegen Real Madrid aus. Gut, im Achtelfinale hatte man glaub ich mit Genk etwas Losglück, aber dennoch ist das Viertelfinale der CL für den VFL Wolfsburg aller Achtung wert. Dennoch ließ jetzt der Erfolg mehr und mehr nach. Die Bundesliga-Saison beendete man auf Rang 8 und in der darauffolgenden, enttäuschend verlaufenden Saison, entließ man Allofs als man auf Rang 15 stand Anfang Dezember. Schlussendlich blieb der VFL über die Relegation in der ersten Liga.

Fazit: Er hatte schon einigen Erfolg bei seinen Vereinen (den bei Werder muss ich ja nicht einzeln aufzählen), zum Ende der Zusammenarbeit war es sicherlich unbefriedigend, aber bei Bremen kam einiges zusammen, und der VFL Wolfsburg idt auch eine Sache für sich. Wenn es läuft, dann läuft es halt. Wenn es aber nicht läuft, hatte ich immer das Gefühl, tun sich die Spieler schwer sich dagegen zu stemmen, da sie a) keine besonders große Fanbase haben, die sie in den Spielen, wo man Gras fressen muss anpeitschen und b) viele Spieler mit der Aussicht geholt werden international zu spielen und wenn man dann den (eigenen) Erwartungen hinterhinkt, sind die Spieler mehr mit ihrer eigenen Zukunft als mit der des Vereins beschäftigt.
Michael Preetz |#2710
24.02.2020 - 13:39 Uhr
Zitat von Kacar1705
Zitat von MISTER-MINISTER

Ja ich kann mich Leider noch gut an den letzten Abstieg erinnern der war 2012 - Relegation gegen wen?

Düsseldorf.

Gegen wen spielen wir am Freitag?

Düsseldorf.

2015 wären wir eigentlich auch abgestiegen, da hat uns mit ACH und Krach der gute Pal den Hintern gerettet sonst wären wir da schon wieder weg gewesen mit 3 Abstieg dann unter Preetz.
Da haben uns am Ende sogar noch glückliche Umstände gerettet.

Hätte Hannover gegen Freiburg -nur- Unentschieden gespielt wäre es in die Relegation gegangen und mit dem HSV waren wir Punktgleich da hat uns wiederum nur das bessere Tor-Verhältnis gerettet. Also alles mehr als nur knapp um nicht zu sagen sehr glücklich, dass wir nicht 2015 schon wieder weg waren. Und dann hätte man ja frühesten erst wieder 2016 aufsteigen können.

Dann ruhige Fahrwasser durch und mit Pal, Pal ist weg und schon geht es wieder in die mehr als unangenehmen Richtungen und das obwohl Preetz mehr als lange genug wusste das man sich trennen wird und lange genug Zeit hatte die neue Saison zu planen.

Und siehe da - wo stehen wir schon wieder? Ist das ein Zufall?

Man kann also festhalten, dass in der Amtszeit von Preetz in 11 Jahren man 2 mal Abgestiegen ist, dadurch 2 Jahre in der 2. Liga verbracht hat und 2015 auch extrem knapp nicht abgestiegen ist Dank viel Glück + Pal + eine noch schlechtere / unglückliche Konkurrenz.

Jetzt erneut ist man im massiven Abstiegskampf drin. Also kann man festhalten, dass man mindestens die Hälfte seiner Amtszeit entweder Abgestiegen ist, in der Zweiten Liga war oder im Abstiegskampf war. Insgesamt also 6 von 11 Jahren. Weil ja gerne hier einige Statistiker sind die gerne Fakten ausgraben und gerne rechnen.

Das ist Fakt.

Hier noch mal seine "Erfolgsbilanz" genau als Hertha Manager:

2009/10 Bundesliga 18/18 - Abstieg als Tabellenletzter
2010/11 2. Bundesliga Pflicht-Aufstieg mit höchsten Budget aller Zweitligisten
2011/12 Bundesliga 16/18 Abstieg in der Relegation gegen Düsseldorf
2012/13 2. Bundesliga Pflicht-Aufstieg mit höchsten Budget aller Zweitligisten
2013/14 Bundesliga 11/18 Mittelmäßige Saison - Hauptsache Klasse gehalten
2014/15 Bundesliga 15/18 Fast Abstieg nur durch Glück und Pal verhindert
2015/16 Bundesliga 7/18 Erste Top Saison mit Pal, nur Rückrunde stark abgebaut
2016/17 Bundesliga 6/18 Beste Saison unter seiner Amtszeit mit Pal, Rückrunde auch stärker abgebaut
2017/18 Bundesliga 10/18 mittelmäßige Saison aber nie Abstiegskampf
2018/19 Bundesliga 11/18 mittelmäßige Saison aber nie Abstiegskampf
2019/20 Bundesliga aktuell Platz 14 und Abstiegskampf


Man hatte in den 11 Jahren unter Preetz eigentlich nur 2 überdurchschnittliche Saisons und das auch nur unter Pal als Trainer. Alle anderen Spielzeiten ohne Pal in der 1. Bundesliga führten entweder direkt in den Abstieg oder akktuen Abstiegskampf, nur eine einzige Saison ohne Pal und mit Preetz war mittelmäßig und in der 1. Liga 2013/2014.

Das ist die sportliche Statistik unter Preetz und das sind FAKTEN. Hätte 2014/2015 nicht Pal übernommen wäre es zudem schon sein dritter Abstieg gewesen.

Wenn man diese Statistik so liest, war Preetz dann eher ein erfolgreicher Manager für den Verein Hertha BSC oder eher nicht?

Und diese ewige Ausrede man hätte ja so ein schweres Erbe von Hoeneß übernommen zieht bei mir auch nicht mehr. Preetz hat einen Tabellen 4. übernommen mit einem Top-Trainer FAVRE und einem sehr guten Kader. Direkt nach Übername bricht man ALLE Negativ Rekorde und wird abgeschlagen Tabellen-Letzter.
Die besten Scorer verlängert man nicht oder jagt sie vom Hof. Favre schmeisst vorher schon hin - kennen wir diese Parallelen nicht irgendwo her? Ist da nicht ein Muster zu erkennen?

Für mich in 11 Jahren Amtszeit eine klare UNDERPERFORMANCE. Keine Titel, keine sportlichen Erfolge, keine wirtschaftlichen Erfolge, keine Klarheit bezüglich Stadion. Nicht mal der Investor geht auf sein Konto.

Also was war in seiner Amtszeit so herausragend was ein anderer nicht auch hätte schaffen können oder vielleicht sogar wesentlich besser machen können?

Schaut euch mal einen Bobic an der in Frankfurt ins KALTE Wasser geworfen wurde mit schlechteren Voraussetzungen und im Abstiegskampf was er sportlich und wirtschaftlich erreicht hat um mal nur ein Gegenbeispiel zu bringen.... Holt günstige Spieler und verkauft Sie für MEGA-SUMMEN, trotzdem den Weggang relativ super und günstig kompensiert... Tolle Europa League Spiele. Pokal Sieg. Sehr gute Trainer Entscheidungen und Super-Transfers. Das ist jetzt nur einer den man nennen könnte und solchen Vergleichen muss sich auch ein Preetz mal stellen.

Er war ein toller Spieler, toller Stürmer, er sollte Hoeneß irgendwann mal beerben - dass kam meiner Meinung nach zu früh für ihn und für uns. In seiner Amtszeit hat er leider nicht so viel dazu gelernt anscheinend. Er konnte nicht mit wenig Kapital umgehen / kann er es jetzt mit VIEL?

Sein Hauptmanko scheint einfach die Selektion von Trainern zu sein oder der Umgang mit vorhandenen Trainern. Tolle Spieler haben bei uns dann oftmals massiv abgebaut, woran liegt das?

Man kann ihn sicherlich nicht als alleinigen Sündenbock für alles hin stellen aber er hat in vielen Bereichen einfach mehr als einen massiven Anteil daran.


Klasse Beitrag. daumen-hoch
Das beste an Preetz sind seine vielen guten Transfers, aber da bin ich der Meinung, dass das viele andere Manager auch hinbekommen hätten.
Man muss einfach klar festhalten, dass wir uns unter Preetz zwar nach den beiden Abstiegen in der BL etablieren konnten, aber eben uns nicht so festsetzen konnten, dass man nie wieder um einen Abstieg fürchten musste.
Für micht gäbe es nichts schlimmers, als wenn wir wieder den bitteren Gang in die 2. Liga antreten müssten, denn das würde uns um viele Jahre zurückwerfen.


Definitiv ist der Absatz oben sehr schön geschrieben. Zeigt wunderbar, wie schlecht eigentlich die Realität ist und vor allem wie weit weg man von angestrebten Zielen ist.

Jetzt kann man das natürlich aus vielen Perspektiven betrachten. Preetz ist Mitverantwortlicher, so wie es eben ein Manager ist. Ein Manager ist aber eben auch abhängig von Finanzen und Vorstandsentscheidungen.

Als Beispiel für dessen Abhängigkeit lässt sich doch super an der Favre Saison erklären. Man spielt super Fussball, baut einen guten Kader auf, wird nur knapp 4. und was passiert dann? Man verkauft im Sommer Leistungsträger und kauft Mitläufer. Wirft Favre dann nach 7 Spielen raus.

Eine andere Perspektive ist natürlich auch die Sache mit dem Geld. Ich weiß nicht, wieviele Manager es besser machen würden, wenn man jedes Jahr Geld generieren muss, anstatt Geld in den Kader zu stecken. Solche Dinge locken auch keinen großen Trainer in die Hauptstadt, wenn es heißt "naja, ich könnte noch einen Transfer bis 1 Mio stemmen, du kannst gerne deinen Wunschspieler äussern". Diese Thematik hat sich mit Preetz enorm verbessert. Wie hoch sein Anteil ist, lasse ich mal außen vor. Die Transfers die getätigt wurden, waren auch zum größten Teil erfolgreich im Vergleich zu den desaströsen Transfers vorn damals ala Bobic, Wichniarek etc.

Zusammengefasst gehe ich mit der Kritik definitiv mit, nur ist Preetz insgesamt kein schlechter Manager und er lebt für den Verein. Je nachdem wie groß geplant wird, müsste man als Alternative schon richtig Kohle in die Hand nehmen und ein Kaliber ala Rangnick holen, der dann aber wohl direkt in der ersten Transferperiode 60% des Kaders nahe legt den Verein zu verlassen ohne einen Gedanken zu verschwenden, ob dieser Spieler aus der Hertha Jugend kommt oder einen großen Namen hat. Zudem denke ich, dass die gesamte Chefetage bei Hertha durch den Einstieg vom Investor derart überfordert zu sein scheint, was die letzten Monate zeigen. Unruhe, Chaos, Machtverweigerungen, sehr hohe Geldausgaben usw.

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Herthaner
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