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Lars Windhorst

28.11.2019 - 23:49 Uhr
Lars Windhorst |#1061
20.03.2022 - 13:34 Uhr
Wenn man bedenkt, welche Riesensumme der Verein von Lars Windhorst verbrannt hat, dann finde ich es eher bemerkenswert, dass er überhaupt so lange so still gehalten hat. 375 Millionen, das sind keine Peanuts. Von Machtübernahme kann bislang überhaupt keine Rede sein Er stellt weder sich selbst, noch sonst jemanden zur Wahl. Wo ist das ein Versuch, sich irgendwo reinzudrängen? Windhorst hat ganz sicher Interesse am sportlichen und somit am finanziellen Erfolg des Vereins. So, wie wir hier. Das hat Gegenbauer sicher auch, aber Gegenbauer hat nun wirklich immer wieder bewiesen, dass er dieser Aufgabe nicht gewachsen ist. Seine Präsidentschaft ist geprägt von sportlichem Versagen und er war nahezu jederzeit näher, an der Insolvenz, als an der Gesundung. Man kann es nicht anders sagen: Gegenbauer hat als Präsident von Hertha BSC versagt.

Dass der Investor für sein Geld ein verantwortungsvolleres Präsidium inklusive eines Präsidenten haben möchte sollte in unser aller Sinn sein.

Das wird weiter zu evaluieren sein, aber bis hier und jetzt verstehe ich Windhorst und bewundere eher seinen Langmut.
Lars Windhorst |#1062
20.03.2022 - 13:41 Uhr
@Berlin71: ganz ehrlich: ich glaube hier verrennst Du Dich komplett.

Ich war auch immer einer von denen, die Gegenbauer eher verteidigt haben. Was hier aber seit 2018 passiert ist, ohne das Gegenbauer zu sehen oder zu hören war, das geht einfach nicht!

Und ganz ehrlich: den Schiller mit seinen komplett intransparenten Jonglagen würde ich am liebsten durch einen erfahrenen Geschäftsführer ersetzen. Gibt genug Leute in diesem Bereich. Weil der auf einer Mitgliederversammlung mal eben so drei Blöcke von hunderten von Millionen für „Transfers“, „Corona“ und „Tilgung“ veranschlagt muss das nicht so sein. Ein paar mehr Details darf man da wohl erwarten. Da macht er es sich wirklich sehr einfach. Das ist eher ein Versuch von irgendetwas abzulenken oder etwas zu verschleiern. Mein Vertrauen in Schiller und seine Bilanzierungs- und Kommunikationsmethoden gehen gegen null
Lars Windhorst |#1063
20.03.2022 - 13:46 Uhr
Zitat von SerbCon
Zitat von Berlin71


Mal komplett losgelöst von Windhorst, was spräche Deiner Auffassung nach denn für ein Festhalten an Gegenbauer?! Mir fällt kein Argument ein, ganz im Gegenteil ist es beschämend, dass jemand sich so an seinen Stuhl krallt. Derlei Gebaren kennt man eigentlich sonst nur aus der Politik. Denn jeder vernünftige Mensch würde sich eingestehen, dass die Zeit des Abschieds gekommen ist und man nicht mehr erwünscht ist. Nur Gegenbauer nicht, der hält aus mir unerfindlichen Gründen an seinem Posten fest.



Gegenbauer ist gewählt, warum soll er zurücktreten ? Er wird sich entweder einer Wiederwahl stellen oder auch nicht.
Ich habe an anderer Stelle geschrieben, dass mir die Person Gegenbauer relativ egal ist, aber Putschversuche durch einen Investor, die sind mir nicht egal.
Wir Mitglieder haben Gegenbauer gewählt und wir werden auch den nächsten Präsidenten wählen (Mai oder September - weiß ich gar nicht). Bis zu einer Neuwahl ist Gegenbauer unser Präsident, ob das Windhorst oder Dir gefällt.

Mal rein vom Vereinsrecht her: Wenn Gegenbauer heute zurücktritt ändert sich im Verein erst einmal nicht viel. Dann würde vermutlich Manske übernehmen falls er vertretungsberechtigt ist. Alles andere würde so weiterlaufen, die Gremien sind handlungsfähig und amtieren weiter.

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Hertha for ever
Lars Windhorst |#1064
20.03.2022 - 14:01 Uhr
Zitat von Berlin71
Zitat von Soki1072

Zitat von Berlin71

Schreib doch nicht so einen Unsinn. Auf der letzten Mitgliederversammlung wurden die Ausgaben benannt. Zur Erinnerung: 100 Mio in Transfers, 100 Mio in Ablösung von Verbindlichkeiten, 100 Mio in Corona. Fehlen rechnerisch noch 74 Mio. Der Investor ist da über die Gremien, in denen er ja Plätze hat, informiert und wird auch wissen, wo diese 74 Mio geblieben sind, die mir jetzt fehlen.
Windhorst versucht die Macht zu erlangen.
Zum jetzigen Zeitpunkt die Machtfrage zu stellen ist vereinsschädigend.


Also meinst du Windhorst lügt, wenn er folgendes sagt:

Fragen, die er schriftlich an die Finanzgeschäftsführung gestellt habe, "um zu verstehen, was mit dem Geld passiert ist", seien noch nicht detailliert beantwortet worden.

??


Ja, ich meine er lügt. Die Bilanzen werden vorgelegt und wurden auch zur MGV vorgelegt.
Und wenn er Fragen gestellt hat, die nicht beantwortet wurden, dann müßte er doch Schiller angreifen und nicht Gegenbauer. Traut er sich offenbar nicht weil Schiller mehr Sachverstand hat als WH.


Sorry solche Fans wie du werden der Untergang von Hertha sein und haben das verdient was im Moment der Fall ist.
Kann es sein das du bei WG angestellt bist anders kann ich mir das verbreiten von Unwahrheit oder Halbwahrheiten wie zB "LW lügt" nicht erlären.
Vielelicht hat er dir ja auch eine doppelte Portion Kartoffelsalt und 2 Würstchen zugesichert!

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„Fallen ist keine Schande, aber liegen bleiben!“
Lars Windhorst |#1065
20.03.2022 - 14:08 Uhr
… wer nach den letzten 10 Jahren bei Hertha immer noch Gegenbauer, Schiller und Co. vertraut dem ist doch einfach nicht mehr zu helfen. Ich bitte euch. Macht die Augen auf

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Ha Ho He
Lars Windhorst |#1066
20.03.2022 - 14:32 Uhr
Zitat von Meister_Joda
… wer nach den letzten 10 Jahren bei Hertha immer noch Gegenbauer, Schiller und Co. vertraut dem ist doch einfach nicht mehr zu helfen. Ich bitte euch. Macht die Augen auf


Jupp, same here.
Bin Hertha-Fan, seitdem ich selbst Fussball kicke.
Mein Vater hat mich damals in Oly geschleppt, als ich nicht mal laufen konnte & selbst habe ich es immerhin bis zur B-Jugend von Hertha geschafft (danach war Schule, Freundin wichtiger ^^).
Die schönen Champions-League Zeiten mit Spielen gegen Chelsea, AC Milan uvm.
Dann irgendwann kam Herr Gegenbauer und (kann jeder für sich nachschauen..) es ging sportlich extrem bergab.
Sonst uns die Jahre davor an die Top6-10 rangespielt, seitdem mehrere Abstiege, völlig desaströse Saisons, finanzieller Abgrund, Unruhe, zig Trainer verbrannt, selten mal auch nur ansatzweise eine wirkliche Mannschaft zusammengestellt.

Herr Windhorst hat offensichtlich auch einige mehr als bedenkwürdige Aktionen getätigt und ist beileibe kein "Guter".
Trotzdem hat er mMn bzgl. Gegenbauer recht, was eine echte Chance bilden könnte um einen Führungswechsel herbeizuführen. Das wird natürlich dauern & die sportliche Situation hat oberste Priorität.
Es geht um HERTHA, es geht um den Verein.
Und da hat Herr Gegenbauer mMn in seinen vielen Jahren völlig versagt.

Lg & HaHoHe
Lars Windhorst |#1067
20.03.2022 - 14:39 Uhr
Zitat von FCB-Desperado

Ich würde dir da eigentlich grundsätzlich Recht geben. Es ist eigentlich der absolut falsche Zeitpunkt. Problem ist nur, das im Mai bereits die Mitgliederversammlung ist wo der Präsi gewählt wird. Und der wird ja nicht nur für ein Jahr gewählt. Und LW hat keinen Zweifel daran gelassen das er mit Gegenbauer keine Basis für eine produktive Zusammenarbeit mehr sieht.


Bitte bei den Fakten bleiben... im Mai auf der MV stehen gar keine Präsidiumswahlen an.
Windhorst ruft die Mitglieder zu nichts weiter auf als den Präsidenten zu stürzen.
Ein feiner Unterschied...
Es ist lediglich so, dass LW nur diesen Weg sieht, um mehr Einfluss zu erhalten.
Und wir reden hier von Big-City-Lars und Wir-wollen-in-die-Championsleague-Windhorst...
Das ist doch ein komplett anderer Kontext als es bei einem FC Bayern war, bei dem die Investoren Schlange stehen und der sich als Branchenführer leisten kann, auch mal zu einer Allianz-Idee Nein zu sagen (und das vor allem vorwiegend intern erledigt und nicht via Presse).
LW wirkt doch im Vergleich wie ein stümpernder Amateur, der sich auf einen Deal einlässt, der ihm Null Mitsprache erlaubt und genau das nun dem Verein wiederholt öffentlich vorwirft, während der Verein sich öffentlich hierzu wenig bis gar nicht äußert. Den professionelleren Eindruck macht gerade derzeit nicht LW.
Aus meiner Sicht hat er ganz klar vor, Einfluss auf die Mitglieder zu nehmen und winkt mit Geld.

Es wäre etwas völlig anderes, wenn Gegenbauers Amtszeit enden würde und Wahlen anstehen würden.
Dann könnte man von "Wahlkampf" sprechen.

•     •     •

Borussia ein Leben lang ++ Im Zeichen der Raute geboren ++ Leidenschaft kommt von Leiden
Lars Windhorst |#1068
20.03.2022 - 15:11 Uhr
Zitat von Panik1892

@Berlin71: ganz ehrlich: ich glaube hier verrennst Du Dich komplett.

Ich war auch immer einer von denen, die Gegenbauer eher verteidigt haben. Was hier aber seit 2018 passiert ist, ohne das Gegenbauer zu sehen oder zu hören war, das geht einfach nicht!

Und ganz ehrlich: den Schiller mit seinen komplett intransparenten Jonglagen würde ich am liebsten durch einen erfahrenen Geschäftsführer ersetzen. Gibt genug Leute in diesem Bereich. Weil der auf einer Mitgliederversammlung mal eben so drei Blöcke von hunderten von Millionen für „Transfers“, „Corona“ und „Tilgung“ veranschlagt muss das nicht so sein. Ein paar mehr Details darf man da wohl erwarten. Da macht er es sich wirklich sehr einfach. Das ist eher ein Versuch von irgendetwas abzulenken oder etwas zu verschleiern. Mein Vertrauen in Schiller und seine Bilanzierungs- und Kommunikationsmethoden gehen gegen null


Als wenn das nicht bekannt wäre, wohin die Gelder geflossen sind.
Ich zitiere mal folgend den Berliner Kurier von September 2021:
(Quelle: https://www.berliner-kurier.de/hertha/wo-sind-all-die-windhorst-millionen-hin-hertha-verpasst-sich-sparplan-li.180700 )

Zitat von usernick

Schulden und Kredite: Eine großer Batzen wurde gebraucht, um Schulden (71,2 Mio. gingen allein für den Rückkauf der Anteile des Finanzinvestors KKR drauf) und Kredite (50 Mio.) zurückzubezahlen.


Anmerkung: = 121,2 Millionen Euro

Zitat von usernick

Neue Spieler: Danach floss viel Geld in den Kader. Erster Zugang dank der Windhorst-Millionen war Dodi Lukebakio (20 Mio.) im Sommer 2019. Im Januar 2020 machten Ex-Manager Michael Preetz und Kurzzeit-Trainer Jürgen Klinsmann Hertha dann zum Ausgaben-Weltmeister, zahlten knapp 80 Mio. für vier Spieler (Lucas Tousart (25 Mio.), Krzysztof Piatek (24 Mio.), Matheus Cunha (18 Mio.) und Santiago Ascacibar (12 Mio.).


Anmerkung: + 99 Millionen Euro (und das sind nicht mal alle Transfers, dazu kommen noch Löwen und Redan für insg. 10 Millionen, )... alleine für die Saison 19/20 liegt der Fehlbetrag für Ablösesummen bei 87,25 Millionen Euro, in 20/21 waren es nochmal 20,8 Millionen mehr Ablöseaus- als Einnahmen.
Macht ergo 108 Millionen Miese für die vorletzten beiden Saisons.

Zitat von usernick

Gehälter, Abfindungen und Investitionen: Weil die Stars alle mehr verdienen, wuchs auch der blau-weiße Etat um fast 15 Mio. an. Für ein Millionen-Loch sorgten auch Beraterhonorare und vier Trainerwechsel. Sinn machte die Investition von rund fünf Mio. Euro für den Ausbau des medizinischen Bereichs und der Geschäftsstelle an der Hanns-Braun-Straße.


Anmerkung: Der Etat muss da ggf. verdoppelt werden (2 Jahre), d.h. ... 30 Millionen + 5 Millionen plus vier Trainerwechsel.

Laut Statista wurden alleine in der Saison 2019/20 bei Hertha BSC 12,4 Millionen Euro an Berater gezahlt.

(Quelle: https://de.statista.com/infografik/24991/ausgaben-der-bundesligisten-fuer-spielerberater/ )


... 121,2 + 108 + 35 + 12,4 = 276,6 Millionen Euro

Da fehlen jetzt noch die Beraterkosten für die Saison 20/21...

Dazu kommen die Rückstellungen fürs entlassene Personal (Trainer) und die Ausgaben fürs aufgestockte... Auch ein Carsten Schmidt wurde gut bezahlt.

Mit sehr grober Kelle kommst Du eben auf ca. 290 Millionen Euro bis Anfang dieser Saison.

Und dann schauen wir mal auf die Einnahmeausfälle durch Corona.
In den angesprochenen 2 Saisons summierte sich das bei Borussia Mönchengladbach auf ca. 45 Millionen Euro (trotz Championsleague). Keine Ahnung, wie groß diese Einnahmeeinbrüche so bei Euch sind... 1,5 Millionen pro Heimspiel?

Nun habt Ihr für diese Saison eine Menge Spieler verliehen und Einnahmen erzielt... ich bin mal großzügig und lege die auf die Rückstellung für die rückgestellten Einnahmeausfälle für diese Saison um.

Da ist das Geld geblieben. Hätte der gute LW aus der Presse entnehmen können - oder einfach mal selbst rechnen. Und was heisst eigentlich "detaillierte Auskunft"? Der hat Anteile gekauft. Ab da ist es nicht mehr sein Geld.

P.S.: und ich entschuldige mich vorab dafür, wenn mir als Mönchengladbacher mal 5 Millionen links oder rechts durchgerutscht sind... wir zahlen solche Beträge für einen einzigen Trainer locker als Ablöse (*schluck*). zwinker
Milchmädchen rossini grüßt in die Runde.

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Borussia ein Leben lang ++ Im Zeichen der Raute geboren ++ Leidenschaft kommt von Leiden

Dieser Beitrag wurde zuletzt von rossini am 20.03.2022 um 15:13 Uhr bearbeitet
Lars Windhorst |#1069
20.03.2022 - 15:26 Uhr
Zitat von rossini
Zitat von FCB-Desperado

Ich würde dir da eigentlich grundsätzlich Recht geben. Es ist eigentlich der absolut falsche Zeitpunkt. Problem ist nur, das im Mai bereits die Mitgliederversammlung ist wo der Präsi gewählt wird. Und der wird ja nicht nur für ein Jahr gewählt. Und LW hat keinen Zweifel daran gelassen das er mit Gegenbauer keine Basis für eine produktive Zusammenarbeit mehr sieht.


Bitte bei den Fakten bleiben... im Mai auf der MV stehen gar keine Präsidiumswahlen an.
Windhorst ruft die Mitglieder zu nichts weiter auf als den Präsidenten zu stürzen.
Ein feiner Unterschied...
Es ist lediglich so, dass LW nur diesen Weg sieht, um mehr Einfluss zu erhalten.
Und wir reden hier von Big-City-Lars und Wir-wollen-in-die-Championsleague-Windhorst...
Das ist doch ein komplett anderer Kontext als es bei einem FC Bayern war, bei dem die Investoren Schlange stehen und der sich als Branchenführer leisten kann, auch mal zu einer Allianz-Idee Nein zu sagen (und das vor allem vorwiegend intern erledigt und nicht via Presse).
LW wirkt doch im Vergleich wie ein stümpernder Amateur, der sich auf einen Deal einlässt, der ihm Null Mitsprache erlaubt und genau das nun dem Verein wiederholt öffentlich vorwirft, während der Verein sich öffentlich hierzu wenig bis gar nicht äußert. Den professionelleren Eindruck macht gerade derzeit nicht LW.
Aus meiner Sicht hat er ganz klar vor, Einfluss auf die Mitglieder zu nehmen und winkt mit Geld.

Es wäre etwas völlig anderes, wenn Gegenbauers Amtszeit enden würde und Wahlen anstehen würden.
Dann könnte man von "Wahlkampf" sprechen.

@rossini Du nennst es Einfluss, ich nenne es Zusammenarbeit.

Die Kritik gegenüber Gegenbauer gibt es nicht erst seit heute. Und diese Kritik hat Lars Windhorst über die 2,5 Jahre mittlerweile auch wahrgenommen. Das nach all dieser Zeit irgendwann der Bogen überspannt ist und er an die Öffentlichkeit geht, ist absolut verständlich und zeigt, dass die Mitglieder, die Gegenbauer schon ewig kritisieren, gar nicht mal so falsch liegen.

Du kritisierst Lars Windhorst, ein anderer nennt sein Investment naiv. Alles legitim. Aber er selbst wusste, dass er keine Entscheidungsgewalt haben wird und hat auf Gesprächen zwischen Geschäftsmann und Geschäftsmann vertraut. Ja, kann naiv sein und du schriebst ein mal davon, dass Gegenbauer ihn schön gemolken hat. Allein diese Aussage zeigt mir, wie du scheinbar zu Investoren stehst. Ich als Mitglied hätte mir aber gewünscht, dass diese beiden Geschäftsmänner tatsächlich an einem Strang ziehen zum Wohle von Hertha BSC.

Das ist offensichtlich nicht passiert und Hertha BSC steht trotz der Investition am Tiefpunkt und die Stimmen gegen Gegenbauer werden jetzt wieder lauter. Das die Stimme eines Lars Windhorst natürlich wesentlich lauter ist bedeutet aber nicht, dass die Mitglieder von Hertha BSC jetzt einen Investor zum Präsidenten machen wollen.
Lars Windhorst |#1070
20.03.2022 - 15:33 Uhr
Zitat von rossini
Zitat von FCB-Desperado

Ich würde dir da eigentlich grundsätzlich Recht geben. Es ist eigentlich der absolut falsche Zeitpunkt. Problem ist nur, das im Mai bereits die Mitgliederversammlung ist wo der Präsi gewählt wird. Und der wird ja nicht nur für ein Jahr gewählt. Und LW hat keinen Zweifel daran gelassen das er mit Gegenbauer keine Basis für eine produktive Zusammenarbeit mehr sieht.


Bitte bei den Fakten bleiben... im Mai auf der MV stehen gar keine Präsidiumswahlen an.
Windhorst ruft die Mitglieder zu nichts weiter auf als den Präsidenten zu stürzen.
Ein feiner Unterschied...
Es ist lediglich so, dass LW nur diesen Weg sieht, um mehr Einfluss zu erhalten.
Und wir reden hier von Big-City-Lars und Wir-wollen-in-die-Championsleague-Windhorst...
Das ist doch ein komplett anderer Kontext als es bei einem FC Bayern war, bei dem die Investoren Schlange stehen und der sich als Branchenführer leisten kann, auch mal zu einer Allianz-Idee Nein zu sagen (und das vor allem vorwiegend intern erledigt und nicht via Presse).
LW wirkt doch im Vergleich wie ein stümpernder Amateur, der sich auf einen Deal einlässt, der ihm Null Mitsprache erlaubt und genau das nun dem Verein wiederholt öffentlich vorwirft, während der Verein sich öffentlich hierzu wenig bis gar nicht äußert. Den professionelleren Eindruck macht gerade derzeit nicht LW.
Aus meiner Sicht hat er ganz klar vor, Einfluss auf die Mitglieder zu nehmen und winkt mit Geld.

Es wäre etwas völlig anderes, wenn Gegenbauers Amtszeit enden würde und Wahlen anstehen würden.
Dann könnte man von "Wahlkampf" sprechen.


Sicherlich hat Windhorst vor, Einfluss auf die Mitglieder auszuüben, sonst hätte er sich nicht derart deutlich in der Öffentlichkeit geäußert.

Allerdings kann ich ihn durchaus verstehen. Er sieht, dass er rund 375€ in den Verein gepumpt hat und das Geld nun fast vollständig weg ist. Das ist sicherlich auch zu einem großen Teil Corona geschuldet, hauptsächlich aber der Inkompetenz der Führungsebene.

In der Öffentlichkeit hieß es seitens der Geschäftsführung, man wolle sich etwas aufbauen und den "Big-City-Club-Gedanken" nicht mittragen, zumindest nicht aktuell. Das sind zwar schöne Worte, aber die Realität sah ganz anders aus. Man hat sich innerhalb eines Winters zum "Transferweltmeister" gekrönt und wollte offensichtlich besser gestern als heute eine Mannschaft auf den Platz schicken, die um Europa mitspielt.

Was ist passiert? Man hat überteuerte Spieler verpflichtet und dabei die eigentlichen, fast schon traditionellen Probleme auf den Außenpositionen nicht beheben können. Somit hat man aus einer durchschnittlichen, aber intakten Mannschaft ein inhomogenes Team gebastelt, das teilweise eine ordentliche Qualität hat, aber in der Gemeinschaft so nicht funktioniert.

Nun ist das Geld innerhalb kürzester Zeit weg und die Mannschaft unausgewogen zusammengestellt. Dafür tragen Preetz und in Teilen auch Bobic die Verantwortung - all das sollte aber nicht ohne die Namen Schiller und Gegenbauer erwähnt werden, die als Geschäftsführer Finanzen und Präsident von Hertha BSC das Wohl des Vereins zu jederzeit im Blick haben sollten. Selbiges wurde aber aus den besagten Gründen nur unzureichend getan.

Ganz ehrlich, ich bin sehr überrascht darüber, dass Windhorst sich so lange zurückgehalten hat. Sein Geld wurde verbrannt, weil die Geschäftsführung von Hertha so ziemlich alles falsch gemacht hat. Jedenfalls hat sie alles andere als nachhaltig agiert.

Windhorst sagt, dass er uns weiter unterstützen wird, wenn er nicht mehr mit Gegenbauer arbeiten muss. Einem Verein, der wieder mal auf finanzielle Hilfen angewiesen ist.

Man kann über Windhorst und seine Vergangenheit bzw. sein Auftreten in vielen Fällen denken, was man möchte. Dass er seine Unzufriedenheit öffentlich kundtut und damit auch die Mitglieder - die immerhin Einfluss auf Wahlen und Anträge haben - zu etwas animiert, ist aber aus meiner Sicht verständlich.

Übrigens finde ich auch den Zeitpunkt nicht falsch gewählt. Das sind Themen, die die Geschäftsführung des Vereins betreffen und auf den normalen Trainings- bzw. Spielbetrieb keinerlei Einfluss haben dürften.
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