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Lars Windhorst

28.11.2019 - 23:49 Uhr
Lars Windhorst |#891
16.02.2022 - 20:15 Uhr
Habe mir nun nicht alle Kommentare durchgelesen, daher kann die Frage schon beantwortet sein. Aber was ist denn an den Aussagen von Windhorst so schlimm? Wird die Gefühlslage im Verein schelchter. Liest man über verbranntes Geld nicht täglich hier? Haben jene Schreiberlinge nun dem Verein geschadet?

Jemand schrieb Windhorst verfolge möglicherweise mit dem Interview ein Ziel. Jemanden aus seinem Umfeld in die Verantwortung zu bekommen.
Denn dass das kalkuliert ist, denke ich schon.
Lars Windhorst |#892
16.02.2022 - 21:52 Uhr
Zitat von Ballfussnerd

Habe mir nun nicht alle Kommentare durchgelesen, daher kann die Frage schon beantwortet sein. Aber was ist denn an den Aussagen von Windhorst so schlimm? Wird die Gefühlslage im Verein schelchter. Liest man über verbranntes Geld nicht täglich hier? Haben jene Schreiberlinge nun dem Verein geschadet?

Jemand schrieb Windhorst verfolge möglicherweise mit dem Interview ein Ziel. Jemanden aus seinem Umfeld in die Verantwortung zu bekommen.
Denn dass das kalkuliert ist, denke ich schon.


Ich finde es gut, das sich hier viele (sorry für nicht alles durchgelesen aus Zeitmangel) hier mit dem Statement von Lars W. beschäftigen, habe nur ein paar Kommentare seitens LW. gelesen. DAs er weiterhin am Invest, welches er zwar bereut, dennoch verfolgt, festhalten wird....ist ein Statement.
Ich würde an seiner Stelle allen Einfluss geltend machen um den CEO zu haben und tatsächlich sein Invest zu stützen, und vor Allem zu SCHÜTZEN. Das wird auch irgendwie passieren, ich würde mir so ein Missmanagement nicht bieten lassen. 350 Mio, keine Portokasse, und wie man liest auch keine wirkliche Bank auf Dauer.
Hertha kommt mir so vor wie Schalke oder Köln in den 70/80ern, Karnevalspräsidenten, oder der HSV-Mogul, usw.
Das ist nicht zeitgemäss......was soll ein Bobic da machen??? Er räumt auf was an Schaden zu räumen ist, die Obrigkeit kann er nicht kicken...und bei Hertha stinkt der Fisch seit Jahrzehnten vom KOPF her....

Die alten selbstgefälligen Säcke müssen den neuen zeitgemässen Ansprüchen weichen. Nicht um jeden Preis, aber doch mal endlich zukunftsgerichtet. (Stadion, etc)

Ich würde an LW's Stelle klar Profis einsetzen, mir Geltung verschaffen.

Preetz läuft noch auf Pay-Roll? und wie viele noch? Alles raus was behindert....sorry aber ...es muss auch Sport her, die Truppe ist kein Meister, aber besser wie sie spielt......
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BigCityGold am 16.02.2022 um 22:07 Uhr bearbeitet
Lars Windhorst |#893
16.02.2022 - 22:02 Uhr
Zitat von Ron-D

Zitat von Berlin71

Zitat von Soki1072

Bobic hin oder her - die Aussagen gehen gegen den Verein Hertha BSC als ganzes und natürlich gegen Gegenbauer und Schiller im besonderen. Warum?
Schlicht weil sich der Verein Hertha BSC dafür entschieden hat, ein Großteil des Kapitals eben nicht Beine, sondern in den Verein als solches zu stecken. Aus Sicht von Windhorst ein gravierender Fehler und ich finde, man kann seine Sicht nachvollziehen.
Mittelklassiger Fussball ist für den Verein Hertha BSC schlicht nicht finanzierbar - das ist doch wohl exakt die Erkenntnis, zu der man kommen muss, wenn man die Finanzkniffe von Herrn Schiller ansieht, die uns irgendwie über Wasser gehalten haben in den letzten Jahren.
Die Idee von Windhorst liegt ganz klar auf dem Bereich der sportlichen Attraktivität und des Erfolges und da hat man aus seiner Sicht viel zu wenig Geld in die Hand genommen. Das hält er den Entscheidern im Verein und dem Verein als ganzes vor - viel zu wenig Risikofreudigkeit, um mal aus dem ewigen Kreislauf auszubrechen.
Mag manche hier auf die Palme bringen, aber ich kann ihn da sogar verstehen....


Ich glaube die Einschätzung von Dir kommt der Situation sehr nahe. Hertha hat "nur" 100 Mio für Spieler investiert (Aussage in der MGV). Windhorst hat sich wahrscheinlich erwartet, er kann mit dem Geld die internationale Klasse erkaufen (lassen).
Er hat dann die Personalentscheidungen massgeblich mit initiiert oder zumindest mit getragen. Klinsmann und Arne waren doch eher sein Ideen, das war die Input aus Amerika.
Windhorst hat aber das Geld nicht blind investiert, ich gehe davon aus, dass er viele Gespräche im Vorfeld geführt hat und sich ein Bild verschafft hat von dem Führungspersonal. WH hat dann sogar noch eine Tranche drauf gelegt, mit der gleichen Führungscrew.
Mit Bobic kam noch einmal ein Input in den Verein.
Dass Bobic Korkut geholt hat - das ist dann vielleicht Klüngel, aber ich weiß nicht, ob WH das meinte.
Ich habe das Interview nicht gelesen, werde mir deswegen auch keine Ausgabe der Zeitschrift kaufen. Aber Windhorst tut weder dem Verein noch sich selber einen Gefallen so etwas zum jetzigen Zeitpunkt herauszuposten. Er kann aus dem Investment nicht raus, aber er kann es nur weiter entwerten.
Vielleicht bewegt er ja etwas, aber so etwas macht man intern. Jetzt bewegt er eher eine weitere Verunsicherung zusätzlich zu der eh schon fragilen Lage.
Nicht gut.


Klüngel ist z. B. , dass Bobic seine gesamten Buddies in den Verein gebracht hat. Das Ergebnis jetzt nach 2/3 der Saison ist kläglich. Verständlich, dass der Mann sein Geld schlecht investiert sieht


Genau so kann man das Statement von Windhorst auch lesen, ich finde es sogar wahrscheinlicher als einen Angriff auf Gegenbauer und Schiller.
Dann ist es ein Frontalangriff auf Bobic.

•     •     •

Hertha for ever

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Berlin71 am 16.02.2022 um 22:05 Uhr bearbeitet
Lars Windhorst |#894
16.02.2022 - 22:25 Uhr
Zitat von Berlin71
Zitat von Ron-D

Zitat von Berlin71

Zitat von Soki1072

Bobic hin oder her - die Aussagen gehen gegen den Verein Hertha BSC als ganzes und natürlich gegen Gegenbauer und Schiller im besonderen. Warum?
Schlicht weil sich der Verein Hertha BSC dafür entschieden hat, ein Großteil des Kapitals eben nicht Beine, sondern in den Verein als solches zu stecken. Aus Sicht von Windhorst ein gravierender Fehler und ich finde, man kann seine Sicht nachvollziehen.
Mittelklassiger Fussball ist für den Verein Hertha BSC schlicht nicht finanzierbar - das ist doch wohl exakt die Erkenntnis, zu der man kommen muss, wenn man die Finanzkniffe von Herrn Schiller ansieht, die uns irgendwie über Wasser gehalten haben in den letzten Jahren.
Die Idee von Windhorst liegt ganz klar auf dem Bereich der sportlichen Attraktivität und des Erfolges und da hat man aus seiner Sicht viel zu wenig Geld in die Hand genommen. Das hält er den Entscheidern im Verein und dem Verein als ganzes vor - viel zu wenig Risikofreudigkeit, um mal aus dem ewigen Kreislauf auszubrechen.
Mag manche hier auf die Palme bringen, aber ich kann ihn da sogar verstehen....


Ich glaube die Einschätzung von Dir kommt der Situation sehr nahe. Hertha hat "nur" 100 Mio für Spieler investiert (Aussage in der MGV). Windhorst hat sich wahrscheinlich erwartet, er kann mit dem Geld die internationale Klasse erkaufen (lassen).
Er hat dann die Personalentscheidungen massgeblich mit initiiert oder zumindest mit getragen. Klinsmann und Arne waren doch eher sein Ideen, das war die Input aus Amerika.
Windhorst hat aber das Geld nicht blind investiert, ich gehe davon aus, dass er viele Gespräche im Vorfeld geführt hat und sich ein Bild verschafft hat von dem Führungspersonal. WH hat dann sogar noch eine Tranche drauf gelegt, mit der gleichen Führungscrew.
Mit Bobic kam noch einmal ein Input in den Verein.
Dass Bobic Korkut geholt hat - das ist dann vielleicht Klüngel, aber ich weiß nicht, ob WH das meinte.
Ich habe das Interview nicht gelesen, werde mir deswegen auch keine Ausgabe der Zeitschrift kaufen. Aber Windhorst tut weder dem Verein noch sich selber einen Gefallen so etwas zum jetzigen Zeitpunkt herauszuposten. Er kann aus dem Investment nicht raus, aber er kann es nur weiter entwerten.
Vielleicht bewegt er ja etwas, aber so etwas macht man intern. Jetzt bewegt er eher eine weitere Verunsicherung zusätzlich zu der eh schon fragilen Lage.
Nicht gut.


Klüngel ist z. B. , dass Bobic seine gesamten Buddies in den Verein gebracht hat. Das Ergebnis jetzt nach 2/3 der Saison ist kläglich. Verständlich, dass der Mann sein Geld schlecht investiert sieht


Genau so kann man das Statement von Windhorst auch lesen, ich finde es sogar wahrscheinlicher als einen Angriff auf Gegenbauer und Schiller.
Dann ist es ein Frontalangriff auf Bobic.


Und das zeigt seine Ahnungslosigkeit. Ein Fußballverein ist kein Start-Up, Industrieproduzent oder Finanzdienstleister. Diese Änderungen im Personal wirken langfristig (ein Wort was Leute wie Windhorst zwar kennen und sagen, aber verachten. Es zählt nur der kurzfristige Profit / Erfolg).

•     •     •

18.05.2013: An Tagen wie diesen wünscht man sich Unendlichkeit
Lars Windhorst |#895
16.02.2022 - 22:37 Uhr
Zitat von Berlin71
Zitat von Ron-D

Zitat von Berlin71

Zitat von Soki1072

Bobic hin oder her - die Aussagen gehen gegen den Verein Hertha BSC als ganzes und natürlich gegen Gegenbauer und Schiller im besonderen. Warum?
Schlicht weil sich der Verein Hertha BSC dafür entschieden hat, ein Großteil des Kapitals eben nicht Beine, sondern in den Verein als solches zu stecken. Aus Sicht von Windhorst ein gravierender Fehler und ich finde, man kann seine Sicht nachvollziehen.
Mittelklassiger Fussball ist für den Verein Hertha BSC schlicht nicht finanzierbar - das ist doch wohl exakt die Erkenntnis, zu der man kommen muss, wenn man die Finanzkniffe von Herrn Schiller ansieht, die uns irgendwie über Wasser gehalten haben in den letzten Jahren.
Die Idee von Windhorst liegt ganz klar auf dem Bereich der sportlichen Attraktivität und des Erfolges und da hat man aus seiner Sicht viel zu wenig Geld in die Hand genommen. Das hält er den Entscheidern im Verein und dem Verein als ganzes vor - viel zu wenig Risikofreudigkeit, um mal aus dem ewigen Kreislauf auszubrechen.
Mag manche hier auf die Palme bringen, aber ich kann ihn da sogar verstehen....


Ich glaube die Einschätzung von Dir kommt der Situation sehr nahe. Hertha hat "nur" 100 Mio für Spieler investiert (Aussage in der MGV). Windhorst hat sich wahrscheinlich erwartet, er kann mit dem Geld die internationale Klasse erkaufen (lassen).
Er hat dann die Personalentscheidungen massgeblich mit initiiert oder zumindest mit getragen. Klinsmann und Arne waren doch eher sein Ideen, das war die Input aus Amerika.
Windhorst hat aber das Geld nicht blind investiert, ich gehe davon aus, dass er viele Gespräche im Vorfeld geführt hat und sich ein Bild verschafft hat von dem Führungspersonal. WH hat dann sogar noch eine Tranche drauf gelegt, mit der gleichen Führungscrew.
Mit Bobic kam noch einmal ein Input in den Verein.
Dass Bobic Korkut geholt hat - das ist dann vielleicht Klüngel, aber ich weiß nicht, ob WH das meinte.
Ich habe das Interview nicht gelesen, werde mir deswegen auch keine Ausgabe der Zeitschrift kaufen. Aber Windhorst tut weder dem Verein noch sich selber einen Gefallen so etwas zum jetzigen Zeitpunkt herauszuposten. Er kann aus dem Investment nicht raus, aber er kann es nur weiter entwerten.
Vielleicht bewegt er ja etwas, aber so etwas macht man intern. Jetzt bewegt er eher eine weitere Verunsicherung zusätzlich zu der eh schon fragilen Lage.
Nicht gut.


Klüngel ist z. B. , dass Bobic seine gesamten Buddies in den Verein gebracht hat. Das Ergebnis jetzt nach 2/3 der Saison ist kläglich. Verständlich, dass der Mann sein Geld schlecht investiert sieht


Genau so kann man das Statement von Windhorst auch lesen, ich finde es sogar wahrscheinlicher als einen Angriff auf Gegenbauer und Schiller.
Dann ist es ein Frontalangriff auf Bobic.

Nein, Windhorst ist laut dpa von Bobic überzeugt. Die Kritik geht klar gegen die Wagenburg um Gegenbauer.
Lars Windhorst |#896
16.02.2022 - 22:55 Uhr
Zitat von ColeWorld
Zitat von Berlin71

Zitat von Ron-D

Zitat von Berlin71

Zitat von Soki1072

Bobic hin oder her - die Aussagen gehen gegen den Verein Hertha BSC als ganzes und natürlich gegen Gegenbauer und Schiller im besonderen. Warum?
Schlicht weil sich der Verein Hertha BSC dafür entschieden hat, ein Großteil des Kapitals eben nicht Beine, sondern in den Verein als solches zu stecken. Aus Sicht von Windhorst ein gravierender Fehler und ich finde, man kann seine Sicht nachvollziehen.
Mittelklassiger Fussball ist für den Verein Hertha BSC schlicht nicht finanzierbar - das ist doch wohl exakt die Erkenntnis, zu der man kommen muss, wenn man die Finanzkniffe von Herrn Schiller ansieht, die uns irgendwie über Wasser gehalten haben in den letzten Jahren.
Die Idee von Windhorst liegt ganz klar auf dem Bereich der sportlichen Attraktivität und des Erfolges und da hat man aus seiner Sicht viel zu wenig Geld in die Hand genommen. Das hält er den Entscheidern im Verein und dem Verein als ganzes vor - viel zu wenig Risikofreudigkeit, um mal aus dem ewigen Kreislauf auszubrechen.
Mag manche hier auf die Palme bringen, aber ich kann ihn da sogar verstehen....


Ich glaube die Einschätzung von Dir kommt der Situation sehr nahe. Hertha hat "nur" 100 Mio für Spieler investiert (Aussage in der MGV). Windhorst hat sich wahrscheinlich erwartet, er kann mit dem Geld die internationale Klasse erkaufen (lassen).
Er hat dann die Personalentscheidungen massgeblich mit initiiert oder zumindest mit getragen. Klinsmann und Arne waren doch eher sein Ideen, das war die Input aus Amerika.
Windhorst hat aber das Geld nicht blind investiert, ich gehe davon aus, dass er viele Gespräche im Vorfeld geführt hat und sich ein Bild verschafft hat von dem Führungspersonal. WH hat dann sogar noch eine Tranche drauf gelegt, mit der gleichen Führungscrew.
Mit Bobic kam noch einmal ein Input in den Verein.
Dass Bobic Korkut geholt hat - das ist dann vielleicht Klüngel, aber ich weiß nicht, ob WH das meinte.
Ich habe das Interview nicht gelesen, werde mir deswegen auch keine Ausgabe der Zeitschrift kaufen. Aber Windhorst tut weder dem Verein noch sich selber einen Gefallen so etwas zum jetzigen Zeitpunkt herauszuposten. Er kann aus dem Investment nicht raus, aber er kann es nur weiter entwerten.
Vielleicht bewegt er ja etwas, aber so etwas macht man intern. Jetzt bewegt er eher eine weitere Verunsicherung zusätzlich zu der eh schon fragilen Lage.
Nicht gut.


Klüngel ist z. B. , dass Bobic seine gesamten Buddies in den Verein gebracht hat. Das Ergebnis jetzt nach 2/3 der Saison ist kläglich. Verständlich, dass der Mann sein Geld schlecht investiert sieht


Genau so kann man das Statement von Windhorst auch lesen, ich finde es sogar wahrscheinlicher als einen Angriff auf Gegenbauer und Schiller.
Dann ist es ein Frontalangriff auf Bobic.

Nein, Windhorst ist laut dpa von Bobic überzeugt. Die Kritik geht klar gegen die Wagenburg um Gegenbauer.


Und dpa hat immer Recht.

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Hertha for ever
Lars Windhorst |#897
16.02.2022 - 23:21 Uhr
Der Vorwurf zielt wohl vor allem auf Präsident Werner Gegenbauer, 71, der inzwischen als eine Art Gegenspieler Windhorsts wahrgenommen wird. Längst gibt es sogar Gerüchte, dass es der Investor auf Gegenbauers Posten abgesehen habe, um bei Hertha einen stärkeren Einfluss ausüben zu können. Der Präsident, seit 2008 im Amt, steht aus Windhorsts Sicht für die alte Hertha, betätigt sich immer wieder als Bremser und ist damit das größte Hemmnis in der Entwicklung Herthas zu einer Größe, wie sie Windhorst vorschwebt.

•     •     •

Wir sind so wie wir sind, das Berliner Sorgenkind!

Ein gepflegter Pessimismus ist viel angebrachter: läufts schlecht, hatte man wenigstens Recht, läufts gut, ist man positiv überrascht…

Das ist Zirkus, das ist Infantino-Unterhaltung, das ist auch schon mal Jubel-Fernsehen, beziehungsweise Jubel-Streaming.

#NoQuitInNY

Lars Windhorst |#898
16.02.2022 - 23:23 Uhr
Zitat von Berlin71
Zitat von ColeWorld

Zitat von Berlin71

Zitat von Ron-D

Zitat von Berlin71

Zitat von Soki1072

Bobic hin oder her - die Aussagen gehen gegen den Verein Hertha BSC als ganzes und natürlich gegen Gegenbauer und Schiller im besonderen. Warum?
Schlicht weil sich der Verein Hertha BSC dafür entschieden hat, ein Großteil des Kapitals eben nicht Beine, sondern in den Verein als solches zu stecken. Aus Sicht von Windhorst ein gravierender Fehler und ich finde, man kann seine Sicht nachvollziehen.
Mittelklassiger Fussball ist für den Verein Hertha BSC schlicht nicht finanzierbar - das ist doch wohl exakt die Erkenntnis, zu der man kommen muss, wenn man die Finanzkniffe von Herrn Schiller ansieht, die uns irgendwie über Wasser gehalten haben in den letzten Jahren.
Die Idee von Windhorst liegt ganz klar auf dem Bereich der sportlichen Attraktivität und des Erfolges und da hat man aus seiner Sicht viel zu wenig Geld in die Hand genommen. Das hält er den Entscheidern im Verein und dem Verein als ganzes vor - viel zu wenig Risikofreudigkeit, um mal aus dem ewigen Kreislauf auszubrechen.
Mag manche hier auf die Palme bringen, aber ich kann ihn da sogar verstehen....


Ich glaube die Einschätzung von Dir kommt der Situation sehr nahe. Hertha hat "nur" 100 Mio für Spieler investiert (Aussage in der MGV). Windhorst hat sich wahrscheinlich erwartet, er kann mit dem Geld die internationale Klasse erkaufen (lassen).
Er hat dann die Personalentscheidungen massgeblich mit initiiert oder zumindest mit getragen. Klinsmann und Arne waren doch eher sein Ideen, das war die Input aus Amerika.
Windhorst hat aber das Geld nicht blind investiert, ich gehe davon aus, dass er viele Gespräche im Vorfeld geführt hat und sich ein Bild verschafft hat von dem Führungspersonal. WH hat dann sogar noch eine Tranche drauf gelegt, mit der gleichen Führungscrew.
Mit Bobic kam noch einmal ein Input in den Verein.
Dass Bobic Korkut geholt hat - das ist dann vielleicht Klüngel, aber ich weiß nicht, ob WH das meinte.
Ich habe das Interview nicht gelesen, werde mir deswegen auch keine Ausgabe der Zeitschrift kaufen. Aber Windhorst tut weder dem Verein noch sich selber einen Gefallen so etwas zum jetzigen Zeitpunkt herauszuposten. Er kann aus dem Investment nicht raus, aber er kann es nur weiter entwerten.
Vielleicht bewegt er ja etwas, aber so etwas macht man intern. Jetzt bewegt er eher eine weitere Verunsicherung zusätzlich zu der eh schon fragilen Lage.
Nicht gut.


Klüngel ist z. B. , dass Bobic seine gesamten Buddies in den Verein gebracht hat. Das Ergebnis jetzt nach 2/3 der Saison ist kläglich. Verständlich, dass der Mann sein Geld schlecht investiert sieht


Genau so kann man das Statement von Windhorst auch lesen, ich finde es sogar wahrscheinlicher als einen Angriff auf Gegenbauer und Schiller.
Dann ist es ein Frontalangriff auf Bobic.

Nein, Windhorst ist laut dpa von Bobic überzeugt. Die Kritik geht klar gegen die Wagenburg um Gegenbauer.


Und dpa hat immer Recht.

Wahrscheinlicher als das, was du dir da zusammendichtest. Vor allem, da Gegenbauer und Windhorst seit Monaten auf Kriegsfuß stehen
Lars Windhorst |#899
16.02.2022 - 23:46 Uhr
Zitat von Donhelli
Der Vorwurf zielt wohl vor allem auf Präsident Werner Gegenbauer, 71, der inzwischen als eine Art Gegenspieler Windhorsts wahrgenommen wird. Längst gibt es sogar Gerüchte, dass es der Investor auf Gegenbauers Posten abgesehen habe, um bei Hertha einen stärkeren Einfluss ausüben zu können. Der Präsident, seit 2008 im Amt, steht aus Windhorsts Sicht für die alte Hertha, betätigt sich immer wieder als Bremser und ist damit das größte Hemmnis in der Entwicklung Herthas zu einer Größe, wie sie Windhorst vorschwebt.


Bitte nicht. Gegenbauer weg ja, aber kein Windhorstmann oder er himself auf dem Posten.

•     •     •

18.05.2013: An Tagen wie diesen wünscht man sich Unendlichkeit
Lars Windhorst |#900
17.02.2022 - 07:03 Uhr
Zitat von ColeWorld
Zitat von Berlin71

Zitat von ColeWorld

Zitat von Berlin71

Zitat von Ron-D

Zitat von Berlin71

Zitat von Soki1072

Bobic hin oder her - die Aussagen gehen gegen den Verein Hertha BSC als ganzes und natürlich gegen Gegenbauer und Schiller im besonderen. Warum?
Schlicht weil sich der Verein Hertha BSC dafür entschieden hat, ein Großteil des Kapitals eben nicht Beine, sondern in den Verein als solches zu stecken. Aus Sicht von Windhorst ein gravierender Fehler und ich finde, man kann seine Sicht nachvollziehen.
Mittelklassiger Fussball ist für den Verein Hertha BSC schlicht nicht finanzierbar - das ist doch wohl exakt die Erkenntnis, zu der man kommen muss, wenn man die Finanzkniffe von Herrn Schiller ansieht, die uns irgendwie über Wasser gehalten haben in den letzten Jahren.
Die Idee von Windhorst liegt ganz klar auf dem Bereich der sportlichen Attraktivität und des Erfolges und da hat man aus seiner Sicht viel zu wenig Geld in die Hand genommen. Das hält er den Entscheidern im Verein und dem Verein als ganzes vor - viel zu wenig Risikofreudigkeit, um mal aus dem ewigen Kreislauf auszubrechen.
Mag manche hier auf die Palme bringen, aber ich kann ihn da sogar verstehen....


Ich glaube die Einschätzung von Dir kommt der Situation sehr nahe. Hertha hat "nur" 100 Mio für Spieler investiert (Aussage in der MGV). Windhorst hat sich wahrscheinlich erwartet, er kann mit dem Geld die internationale Klasse erkaufen (lassen).
Er hat dann die Personalentscheidungen massgeblich mit initiiert oder zumindest mit getragen. Klinsmann und Arne waren doch eher sein Ideen, das war die Input aus Amerika.
Windhorst hat aber das Geld nicht blind investiert, ich gehe davon aus, dass er viele Gespräche im Vorfeld geführt hat und sich ein Bild verschafft hat von dem Führungspersonal. WH hat dann sogar noch eine Tranche drauf gelegt, mit der gleichen Führungscrew.
Mit Bobic kam noch einmal ein Input in den Verein.
Dass Bobic Korkut geholt hat - das ist dann vielleicht Klüngel, aber ich weiß nicht, ob WH das meinte.
Ich habe das Interview nicht gelesen, werde mir deswegen auch keine Ausgabe der Zeitschrift kaufen. Aber Windhorst tut weder dem Verein noch sich selber einen Gefallen so etwas zum jetzigen Zeitpunkt herauszuposten. Er kann aus dem Investment nicht raus, aber er kann es nur weiter entwerten.
Vielleicht bewegt er ja etwas, aber so etwas macht man intern. Jetzt bewegt er eher eine weitere Verunsicherung zusätzlich zu der eh schon fragilen Lage.
Nicht gut.


Klüngel ist z. B. , dass Bobic seine gesamten Buddies in den Verein gebracht hat. Das Ergebnis jetzt nach 2/3 der Saison ist kläglich. Verständlich, dass der Mann sein Geld schlecht investiert sieht


Genau so kann man das Statement von Windhorst auch lesen, ich finde es sogar wahrscheinlicher als einen Angriff auf Gegenbauer und Schiller.
Dann ist es ein Frontalangriff auf Bobic.

Nein, Windhorst ist laut dpa von Bobic überzeugt. Die Kritik geht klar gegen die Wagenburg um Gegenbauer.


Und dpa hat immer Recht.

Wahrscheinlicher als das, was du dir da zusammendichtest. Vor allem, da Gegenbauer und Windhorst seit Monaten auf Kriegsfuß stehen


Gegenbauer verkörpert doch genau das, was unternehmen heutzutage bremst. Altherrendenken, einzuhaltende Hierarchien usw.
Der Herr muss weg! Und der Nachfolger kann es gefühlt nicht schlimmer machen
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