Kosta Runjaic [Cheftrainer]
16.09.2013 - 20:22 Uhr
07.04.2014 - 15:54 Uhr
Zitat von MrRheinFire:
Zitat von keane16:
Also ich hatte mehr Druck, bzw. Angst, wenn ich gegen kleinere Mannschaften spielen musste. Hoffentlich verkack ich das nicht (schon wieder, je öfter es schon passiert ist). Auf Augenhöhe entscheidet meistens die Tagesform und gegen bessere Teams ist es eh keine Schande zu verlieren. Denen begegnete ich eher damit: denen zeig ich es jetzt! So wie eben die meisten Kleinen gegen uns auftreten. Möglicherweise hatten wir (der FCK) in der Vergangenheit nicht die notwendige Demut und Ernsthaftigkeit gegenüber diesen Teams.
Das würde ja bedeuten, dass die Bayern immer mit randvoller Lederhose spielen?!?!
Boah - da haben wir im Halbfinale ja eine richtig dicke Chance, da die Münchner so viel Angst vorm Versagen gegen eine harmlosen Zweitligisten haben.
Ich glaub ich kauf mir sofort Finaltickets - Lautern - Wolfsburg sollte man sich nicht entgehen lassen.
Bitte nicht böse und ernst nehmen - SORRY - es ist mit mir duch gegangen.
Wenn ich´s nicht ernst nehmen soll, was schreibste dann sowas?
Es geht vor allem auch darum, dass (ständiger) Misserfolg gegen die sogenannten Kleinen nicht zur Besserung beiträgt. Gegen die Großen kann man wohl eher mal verlieren, als gegen Underdogs. Wenn man (öfter) gegen Letztere verliert, biste der Depp vom Dienst. Also damit Kann ICH zumindest weniger gut leben, als wenn ich gegen gleichwertige Mannschaften ein Unentschieden spiel, oder mal verlier. Also grübel ich da eher nach, als gegen gleichwertige oder bessere Gegner.
Außerdem ist es ein Unterschied, ob man wirklich stärker ist, oder nur denkt, es läuft alles von alleine, weil man "vom Papier her" stärker ist. Ich habe zumindest von den Bayern noch keinen POMADIGEN Auftritt gesehen, die letzten zwei Jahre. Und wenn du mit der falschen Einstellung in eine Partie gehst, die dann noch verlierst und dann nochmal und nochmal, ja dann kann mir keiner erzählen, das habe keine Auswirkungen auf das Gemüt.
Natürlich müsste Runjaic da ansetzten. Nur ist es eben nicht ausschließlich ein mentales Problem, sondern auch nicht unerheblich ein Problem der Qualität. Gegen Leverkusen hat man unter anderem gewonnen, weil die auch nichts auf die Kette bekommen, wenn sich der Gegner defensiv kompakt verhält und wenig zuläßt - habe ich auch schon im Buli-Fred geschrieben, dass das das große Problem von Hyypiä war und letztendlich zu seiner Entlassung führte. Auch die Parallelen zu uns. Fürth hat auch mitgespielt. Gegen Köln sahen wir auch nicht schlecht aus. Die Beispiele sollten doch schon helfen zu verstehen, was ich meine.
Und du brauchst dir definitiv keine Karten für Berlin zu ordern, wenn du ausschließlich darauf aus bist, den FCK zu sehen...
... die Bayern werden uns ihr Spiel aufzwingen, heißt genug erprobte Rezepte gegen mauernde Gegner in petto haben. Und wenn nicht, dann machen sie es letztendlich über ihre individelle Qualität.
Wenn unsere so spielen wie ich es meine, sehen wir ein passables Spiel aus unserer Sicht. Und wenn sie spielen, wie du und der Eisbär, wirds zweistellig. Für Bayern, versteht sich.
Zitat von keane16:
Also ich hatte mehr Druck, bzw. Angst, wenn ich gegen kleinere Mannschaften spielen musste. Hoffentlich verkack ich das nicht (schon wieder, je öfter es schon passiert ist). Auf Augenhöhe entscheidet meistens die Tagesform und gegen bessere Teams ist es eh keine Schande zu verlieren. Denen begegnete ich eher damit: denen zeig ich es jetzt! So wie eben die meisten Kleinen gegen uns auftreten. Möglicherweise hatten wir (der FCK) in der Vergangenheit nicht die notwendige Demut und Ernsthaftigkeit gegenüber diesen Teams.
Das würde ja bedeuten, dass die Bayern immer mit randvoller Lederhose spielen?!?!
Boah - da haben wir im Halbfinale ja eine richtig dicke Chance, da die Münchner so viel Angst vorm Versagen gegen eine harmlosen Zweitligisten haben.
Ich glaub ich kauf mir sofort Finaltickets - Lautern - Wolfsburg sollte man sich nicht entgehen lassen.
Bitte nicht böse und ernst nehmen - SORRY - es ist mit mir duch gegangen.
Wenn ich´s nicht ernst nehmen soll, was schreibste dann sowas?
Es geht vor allem auch darum, dass (ständiger) Misserfolg gegen die sogenannten Kleinen nicht zur Besserung beiträgt. Gegen die Großen kann man wohl eher mal verlieren, als gegen Underdogs. Wenn man (öfter) gegen Letztere verliert, biste der Depp vom Dienst. Also damit Kann ICH zumindest weniger gut leben, als wenn ich gegen gleichwertige Mannschaften ein Unentschieden spiel, oder mal verlier. Also grübel ich da eher nach, als gegen gleichwertige oder bessere Gegner.
Außerdem ist es ein Unterschied, ob man wirklich stärker ist, oder nur denkt, es läuft alles von alleine, weil man "vom Papier her" stärker ist. Ich habe zumindest von den Bayern noch keinen POMADIGEN Auftritt gesehen, die letzten zwei Jahre. Und wenn du mit der falschen Einstellung in eine Partie gehst, die dann noch verlierst und dann nochmal und nochmal, ja dann kann mir keiner erzählen, das habe keine Auswirkungen auf das Gemüt.
Natürlich müsste Runjaic da ansetzten. Nur ist es eben nicht ausschließlich ein mentales Problem, sondern auch nicht unerheblich ein Problem der Qualität. Gegen Leverkusen hat man unter anderem gewonnen, weil die auch nichts auf die Kette bekommen, wenn sich der Gegner defensiv kompakt verhält und wenig zuläßt - habe ich auch schon im Buli-Fred geschrieben, dass das das große Problem von Hyypiä war und letztendlich zu seiner Entlassung führte. Auch die Parallelen zu uns. Fürth hat auch mitgespielt. Gegen Köln sahen wir auch nicht schlecht aus. Die Beispiele sollten doch schon helfen zu verstehen, was ich meine.
Und du brauchst dir definitiv keine Karten für Berlin zu ordern, wenn du ausschließlich darauf aus bist, den FCK zu sehen...
... die Bayern werden uns ihr Spiel aufzwingen, heißt genug erprobte Rezepte gegen mauernde Gegner in petto haben. Und wenn nicht, dann machen sie es letztendlich über ihre individelle Qualität.
Wenn unsere so spielen wie ich es meine, sehen wir ein passables Spiel aus unserer Sicht. Und wenn sie spielen, wie du und der Eisbär, wirds zweistellig. Für Bayern, versteht sich.
07.04.2014 - 16:09 Uhr
Welche Möglichkeiten hatte kR denn?
Da er im Sommer auch der 1B-Kandidat bei uns war, habe ich natürlich genauer hingeschaut, als er bei euch anfing.
Er übernahm eine Mannschaft, mitten in der Hinrunde, die stark verunsichert war. Der Druck, mit der Favoritenrolle, hat dem Team bereits damals ordentlich zugesetzt.
Sein 1. Spiel war zufällig gleich bei uns in Müngersdorf.
Personell hat er nicht sehr viel geändert. Simunek in die IV, der glaube ich, vorher verletzt war.
Seine wesentliche Umstellung war, die AV höher zu schieben, und das Mittelfeld auseinander zu ziehen. Auch Foda agierte meines Wissens nach mit einer flachen 4 , im Mittelfeld. Aber wesentlich enger und kompakter. Runjaic machte zunächst mal das Spiel breiter.
Und es funktionierte erstmal. Unser spielstarkes Mittelfeld lief phasenweise nur hinterher. Die Lauterer nutzten die gesamte Breite, hatten immer Anspielstationen. Zumindest, bis 30 Meter vor dem Tor, sah das in diesem Spiel schon sehr gut aus. Man konnte förmlich mit ansehen, wie das Team, im Laufe der 90 Minuten selbstbewusster wurde, immer gefestigter Stand, und mit einer der besten Saisonleistungen vom Platz ging. Wenn einer den Sieg verdient gehabt hätte, wäre das der FCK gewesen.
Diese gewonnene Sicherheit trug das Team dann zu einer Serie, von 8 Spielen ohne Niederlage.
Die aufgerückte Abwehr sorgte dafür, dass Bälle schneller wieder zurück erobert wurden. Die beiden äusseren Mittelfelder klebten dann erstmal an der Seitenlinie, und machten von dort das Spiel.
Im Zentrum sorgte Karl+Partner für die Sicherheit.
Mit dem Selbstbewusstsein überrannte man danach einige Gegner! Bälle, die in einer Krise gegen den Pfosten gehen, gingen plötzlich rein. Flanken, die sonst hinter dem Tor landeten, fanden Idrissou oder Zoller, usw.
Die Erfolgserlebnisse lösten eine Wechselwirkung mit dem Publikum aus. Kein Gestöne mehr, kein Raunen, beim ersten Fehlpass. Die Mannschaft konnte befreit aufspielen. Seit dem Spiel in Köln war auch die Laufbereitschaft wesentlich größer, als vorher.
Aber! Im Profifussball sind die Trainer heute alle extrem gut geschult. Egal, welche Liga! Irgendwann hat ein Gegner den Dreh raus und knackt die Taktik.
Nach einem Husarenritt, mit drei klasse Spielen gegen StPauli, Frankfurt und einem 3:0 gegen Union Berlin, war man plötzlich 1.
Dann ging es nach Dresden. Die wollten sich nicht so abschlachten lassen, wie die Gegner vorher und machten das einzig richtige. Sie doppelten eure Außen, ab 30-35 Metern vor dem Tor, um Flanken auf das Kopfballstärkste Sturmduo der Liga zu verhindern. Zogen einen defensiven MF zurück in die Abwehr, um bei den 2. Bällen da zu sein, die von Idrissou oder Zoller abgelegt wurden.
Und schon war das Spiel der Lauterer tot!
Die überlegene Physis war wirkungslos. Das Spiel gab den Knacks! Der nächste war Düsseldorf. Eine Kopie des Dresdner Spiels. Ach was! Sie betrieben es noch exzessiver, stellten sich noch tiefer rein und agierten mit Kontern über Benshop. Wieder mit Erfolg.
Ab diesem Zeitpunkt hat kein gegner mehr versucht, "mitzuspielen". Diese Niederlagen verursachten auch wieder einen Knacks, in der Stimmung. Der gedanke:"Jetzt geht das wieder los" liess die Zuschauer wieder früher als üblich stöhnen. Die Unruhe war wieder da, übertrug sich wieder auf die Mannschaft, usw.
--------------------
Was der Kader taktisch hergibt, hat Kosta rausgeholt. Da war nicht viel mehr drin, als über Außen und Flanken zum Erfolg zu kommen. Zumindest solange der Gegner nichts anderes macht, als zu mauern.
Hier sehe ich die Probleme eindeutig in der Kaderzusammenstellung! Mangels kreativer Spieler, kommt über das Zenrtrum so gut, wie keine Gefahr!
Ich vergleiche das ein wenig mit Leverkusen. Die hatten eine funktionierende Taktik. Nach Ballgewinn wurde dort schnell umgeschaltet und über die sehr schnellen Leute gekontert. Aber auch das hatten die meisten Teams, etwa zur Rückrunde raus. Die taktik wurde von fast allen gegnern ausgehebelt, Leverkusen gezwungen, das Spiel zu machen. Und das können sie nicht. Mangels Spielertypen, im Kader, kommen sie aus der Sache auch nicht raus.
Ich kann mich nur den Leuten anschließen, die einen Sportdirektor fordern. Denn meinem Eindruck nach hakt es einzig und allein an der Zusammenstellung. Bestimmte Skills und Spielertypen sind nicht vorhanden.
Wir hatten letztes Jahr ein ähnliches Problem. Und ohne Halfar, der auch im Zentrum, gegen tiefe Gegner Gefahr herbei führt, wären wir wahrscheinlich nicht 1. ! trotz Stöger!
Da er im Sommer auch der 1B-Kandidat bei uns war, habe ich natürlich genauer hingeschaut, als er bei euch anfing.
Er übernahm eine Mannschaft, mitten in der Hinrunde, die stark verunsichert war. Der Druck, mit der Favoritenrolle, hat dem Team bereits damals ordentlich zugesetzt.
Sein 1. Spiel war zufällig gleich bei uns in Müngersdorf.
Personell hat er nicht sehr viel geändert. Simunek in die IV, der glaube ich, vorher verletzt war.
Seine wesentliche Umstellung war, die AV höher zu schieben, und das Mittelfeld auseinander zu ziehen. Auch Foda agierte meines Wissens nach mit einer flachen 4 , im Mittelfeld. Aber wesentlich enger und kompakter. Runjaic machte zunächst mal das Spiel breiter.
Und es funktionierte erstmal. Unser spielstarkes Mittelfeld lief phasenweise nur hinterher. Die Lauterer nutzten die gesamte Breite, hatten immer Anspielstationen. Zumindest, bis 30 Meter vor dem Tor, sah das in diesem Spiel schon sehr gut aus. Man konnte förmlich mit ansehen, wie das Team, im Laufe der 90 Minuten selbstbewusster wurde, immer gefestigter Stand, und mit einer der besten Saisonleistungen vom Platz ging. Wenn einer den Sieg verdient gehabt hätte, wäre das der FCK gewesen.
Diese gewonnene Sicherheit trug das Team dann zu einer Serie, von 8 Spielen ohne Niederlage.
Die aufgerückte Abwehr sorgte dafür, dass Bälle schneller wieder zurück erobert wurden. Die beiden äusseren Mittelfelder klebten dann erstmal an der Seitenlinie, und machten von dort das Spiel.
Im Zentrum sorgte Karl+Partner für die Sicherheit.
Mit dem Selbstbewusstsein überrannte man danach einige Gegner! Bälle, die in einer Krise gegen den Pfosten gehen, gingen plötzlich rein. Flanken, die sonst hinter dem Tor landeten, fanden Idrissou oder Zoller, usw.
Die Erfolgserlebnisse lösten eine Wechselwirkung mit dem Publikum aus. Kein Gestöne mehr, kein Raunen, beim ersten Fehlpass. Die Mannschaft konnte befreit aufspielen. Seit dem Spiel in Köln war auch die Laufbereitschaft wesentlich größer, als vorher.
Aber! Im Profifussball sind die Trainer heute alle extrem gut geschult. Egal, welche Liga! Irgendwann hat ein Gegner den Dreh raus und knackt die Taktik.
Nach einem Husarenritt, mit drei klasse Spielen gegen StPauli, Frankfurt und einem 3:0 gegen Union Berlin, war man plötzlich 1.
Dann ging es nach Dresden. Die wollten sich nicht so abschlachten lassen, wie die Gegner vorher und machten das einzig richtige. Sie doppelten eure Außen, ab 30-35 Metern vor dem Tor, um Flanken auf das Kopfballstärkste Sturmduo der Liga zu verhindern. Zogen einen defensiven MF zurück in die Abwehr, um bei den 2. Bällen da zu sein, die von Idrissou oder Zoller abgelegt wurden.
Und schon war das Spiel der Lauterer tot!
Die überlegene Physis war wirkungslos. Das Spiel gab den Knacks! Der nächste war Düsseldorf. Eine Kopie des Dresdner Spiels. Ach was! Sie betrieben es noch exzessiver, stellten sich noch tiefer rein und agierten mit Kontern über Benshop. Wieder mit Erfolg.
Ab diesem Zeitpunkt hat kein gegner mehr versucht, "mitzuspielen". Diese Niederlagen verursachten auch wieder einen Knacks, in der Stimmung. Der gedanke:"Jetzt geht das wieder los" liess die Zuschauer wieder früher als üblich stöhnen. Die Unruhe war wieder da, übertrug sich wieder auf die Mannschaft, usw.
--------------------
Was der Kader taktisch hergibt, hat Kosta rausgeholt. Da war nicht viel mehr drin, als über Außen und Flanken zum Erfolg zu kommen. Zumindest solange der Gegner nichts anderes macht, als zu mauern.
Hier sehe ich die Probleme eindeutig in der Kaderzusammenstellung! Mangels kreativer Spieler, kommt über das Zenrtrum so gut, wie keine Gefahr!
Ich vergleiche das ein wenig mit Leverkusen. Die hatten eine funktionierende Taktik. Nach Ballgewinn wurde dort schnell umgeschaltet und über die sehr schnellen Leute gekontert. Aber auch das hatten die meisten Teams, etwa zur Rückrunde raus. Die taktik wurde von fast allen gegnern ausgehebelt, Leverkusen gezwungen, das Spiel zu machen. Und das können sie nicht. Mangels Spielertypen, im Kader, kommen sie aus der Sache auch nicht raus.
Ich kann mich nur den Leuten anschließen, die einen Sportdirektor fordern. Denn meinem Eindruck nach hakt es einzig und allein an der Zusammenstellung. Bestimmte Skills und Spielertypen sind nicht vorhanden.
Wir hatten letztes Jahr ein ähnliches Problem. Und ohne Halfar, der auch im Zentrum, gegen tiefe Gegner Gefahr herbei führt, wären wir wahrscheinlich nicht 1. ! trotz Stöger!
07.04.2014 - 16:10 Uhr
Zitat von Lullaby:
Zitat von Old_Icebear:
Wenn er sein Potenzial mit etwas mehr Übersicht regelmäßig abrufen würde, wäre er eine richtige Waffe.
Das habe ich nie bestritten. Was ich bestreite, ist, dass man einem Spieler in dem Alter das fehlende Spielverständnis, das notwendig ist, um sein Potenzial regelmäßig abzurufen, noch beibringen kann. Du regst dich sonst auf, weil es Leute gibt, die das Potenzial von Fortounis wecken wollen. Der ist 21. Bei einem 28-Jährigen hältst du das dann für richtig? Zumal Matmours eklatante Schwächen im Umschalten auf die Defensive ihm vermutlich auch nicht mehr abtrainiert werden können.
Matmour ist, ähnlich wie Karl, ein guter Zweitligaspieler und damit zwangsläufig einer der besten Mittelfeldspieler, die wir haben. Für mehr reicht es aber nicht. Idealerweise verpflichtet man solche Spieler nicht, wenn der Anspruch erste Liga lautet, sondern man schaut, dass man Leute kriegt, die diesen Anspruch wenn nicht heute, dann wenigstens potenziell in Zukunft erfüllen können. Dafür kann Runjaic allerdings nichts.
Ich persönlich hoffe ganz OT, dass man in Zukunft nach Spielern schaut, die hungrig sind und vorwärts kommen wollen, und nicht nach Spielern, die den Wechsel in die zweite Liga als ärgerlichen Karriereknick ansehen.
Beste Grüße
Lullaby
Das mit Fortounis verstehe ich nicht - bei was rege ich mich da auf?
Ich persönlich finde, dass Matmour auch defensiv durchaus gute Aktionen vorweisen kann. Und gegen Berlin und Leverkusen hat er auch bewiesen, dass er gegen BuLi-Spieler bestehen kann. Aber ich höre jetzt auf damit, bevor ich dich noch bekehre ;-)
Zitat von Old_Icebear:
Wenn er sein Potenzial mit etwas mehr Übersicht regelmäßig abrufen würde, wäre er eine richtige Waffe.
Das habe ich nie bestritten. Was ich bestreite, ist, dass man einem Spieler in dem Alter das fehlende Spielverständnis, das notwendig ist, um sein Potenzial regelmäßig abzurufen, noch beibringen kann. Du regst dich sonst auf, weil es Leute gibt, die das Potenzial von Fortounis wecken wollen. Der ist 21. Bei einem 28-Jährigen hältst du das dann für richtig? Zumal Matmours eklatante Schwächen im Umschalten auf die Defensive ihm vermutlich auch nicht mehr abtrainiert werden können.
Matmour ist, ähnlich wie Karl, ein guter Zweitligaspieler und damit zwangsläufig einer der besten Mittelfeldspieler, die wir haben. Für mehr reicht es aber nicht. Idealerweise verpflichtet man solche Spieler nicht, wenn der Anspruch erste Liga lautet, sondern man schaut, dass man Leute kriegt, die diesen Anspruch wenn nicht heute, dann wenigstens potenziell in Zukunft erfüllen können. Dafür kann Runjaic allerdings nichts.
Ich persönlich hoffe ganz OT, dass man in Zukunft nach Spielern schaut, die hungrig sind und vorwärts kommen wollen, und nicht nach Spielern, die den Wechsel in die zweite Liga als ärgerlichen Karriereknick ansehen.
Beste Grüße
Lullaby
Das mit Fortounis verstehe ich nicht - bei was rege ich mich da auf?
Ich persönlich finde, dass Matmour auch defensiv durchaus gute Aktionen vorweisen kann. Und gegen Berlin und Leverkusen hat er auch bewiesen, dass er gegen BuLi-Spieler bestehen kann. Aber ich höre jetzt auf damit, bevor ich dich noch bekehre ;-)
07.04.2014 - 16:39 Uhr
Zitat von rhinemike:
Welche Möglichkeiten hatte kR denn?
Da er im Sommer auch der 1B-Kandidat bei uns war, habe ich natürlich genauer hingeschaut, als er bei euch anfing.
Er übernahm eine Mannschaft, mitten in der Hinrunde, die stark verunsichert war. Der Druck, mit der Favoritenrolle, hat dem Team bereits damals ordentlich zugesetzt.
Sein 1. Spiel war zufällig gleich bei uns in Müngersdorf.
Personell hat er nicht sehr viel geändert. Simunek in die IV, der glaube ich, vorher verletzt war.
Seine wesentliche Umstellung war, die AV höher zu schieben, und das Mittelfeld auseinander zu ziehen. Auch Foda agierte meines Wissens nach mit einer flachen 4 , im Mittelfeld. Aber wesentlich enger und kompakter. Runjaic machte zunächst mal das Spiel breiter.
Und es funktionierte erstmal. Unser spielstarkes Mittelfeld lief phasenweise nur hinterher. Die Lauterer nutzten die gesamte Breite, hatten immer Anspielstationen. Zumindest, bis 30 Meter vor dem Tor, sah das in diesem Spiel schon sehr gut aus. Man konnte förmlich mit ansehen, wie das Team, im Laufe der 90 Minuten selbstbewusster wurde, immer gefestigter Stand, und mit einer der besten Saisonleistungen vom Platz ging. Wenn einer den Sieg verdient gehabt hätte, wäre das der FCK gewesen.
Diese gewonnene Sicherheit trug das Team dann zu einer Serie, von 8 Spielen ohne Niederlage.
Die aufgerückte Abwehr sorgte dafür, dass Bälle schneller wieder zurück erobert wurden. Die beiden äusseren Mittelfelder klebten dann erstmal an der Seitenlinie, und machten von dort das Spiel.
Im Zentrum sorgte Karl+Partner für die Sicherheit.
Mit dem Selbstbewusstsein überrannte man danach einige Gegner! Bälle, die in einer Krise gegen den Pfosten gehen, gingen plötzlich rein. Flanken, die sonst hinter dem Tor landeten, fanden Idrissou oder Zoller, usw.
Die Erfolgserlebnisse lösten eine Wechselwirkung mit dem Publikum aus. Kein Gestöne mehr, kein Raunen, beim ersten Fehlpass. Die Mannschaft konnte befreit aufspielen. Seit dem Spiel in Köln war auch die Laufbereitschaft wesentlich größer, als vorher.
Aber! Im Profifussball sind die Trainer heute alle extrem gut geschult. Egal, welche Liga! Irgendwann hat ein Gegner den Dreh raus und knackt die Taktik.
Nach einem Husarenritt, mit drei klasse Spielen gegen StPauli, Frankfurt und einem 3:0 gegen Union Berlin, war man plötzlich 1.
Dann ging es nach Dresden. Die wollten sich nicht so abschlachten lassen, wie die Gegner vorher und machten das einzig richtige. Sie doppelten eure Außen, ab 30-35 Metern vor dem Tor, um Flanken auf das Kopfballstärkste Sturmduo der Liga zu verhindern. Zogen einen defensiven MF zurück in die Abwehr, um bei den 2. Bällen da zu sein, die von Idrissou oder Zoller abgelegt wurden.
Und schon war das Spiel der Lauterer tot!
Die überlegene Physis war wirkungslos. Das Spiel gab den Knacks! Der nächste war Düsseldorf. Eine Kopie des Dresdner Spiels. Ach was! Sie betrieben es noch exzessiver, stellten sich noch tiefer rein und agierten mit Kontern über Benshop. Wieder mit Erfolg.
Ab diesem Zeitpunkt hat kein gegner mehr versucht, "mitzuspielen". Diese Niederlagen verursachten auch wieder einen Knacks, in der Stimmung. Der gedanke:"Jetzt geht das wieder los" liess die Zuschauer wieder früher als üblich stöhnen. Die Unruhe war wieder da, übertrug sich wieder auf die Mannschaft, usw.
--------------------
Was der Kader taktisch hergibt, hat Kosta rausgeholt. Da war nicht viel mehr drin, als über Außen und Flanken zum Erfolg zu kommen. Zumindest solange der Gegner nichts anderes macht, als zu mauern.
Hier sehe ich die Probleme eindeutig in der Kaderzusammenstellung! Mangels kreativer Spieler, kommt über das Zenrtrum so gut, wie keine Gefahr!
Ich vergleiche das ein wenig mit Leverkusen. Die hatten eine funktionierende Taktik. Nach Ballgewinn wurde dort schnell umgeschaltet und über die sehr schnellen Leute gekontert. Aber auch das hatten die meisten Teams, etwa zur Rückrunde raus. Die taktik wurde von fast allen gegnern ausgehebelt, Leverkusen gezwungen, das Spiel zu machen. Und das können sie nicht. Mangels Spielertypen, im Kader, kommen sie aus der Sache auch nicht raus.
Ich kann mich nur den Leuten anschließen, die einen Sportdirektor fordern. Denn meinem Eindruck nach hakt es einzig und allein an der Zusammenstellung. Bestimmte Skills und Spielertypen sind nicht vorhanden.
Wir hatten letztes Jahr ein ähnliches Problem. Und ohne Halfar, der auch im Zentrum, gegen tiefe Gegner Gefahr herbei führt, wären wir wahrscheinlich nicht 1. ! trotz Stöger!
Danke für diese sachliche Zusammenfassung aus einer Perspektive "von außerhalb".
Du bringst es damit schon so ziemlich auf den Punkt.
Welche Möglichkeiten hatte kR denn?
Da er im Sommer auch der 1B-Kandidat bei uns war, habe ich natürlich genauer hingeschaut, als er bei euch anfing.
Er übernahm eine Mannschaft, mitten in der Hinrunde, die stark verunsichert war. Der Druck, mit der Favoritenrolle, hat dem Team bereits damals ordentlich zugesetzt.
Sein 1. Spiel war zufällig gleich bei uns in Müngersdorf.
Personell hat er nicht sehr viel geändert. Simunek in die IV, der glaube ich, vorher verletzt war.
Seine wesentliche Umstellung war, die AV höher zu schieben, und das Mittelfeld auseinander zu ziehen. Auch Foda agierte meines Wissens nach mit einer flachen 4 , im Mittelfeld. Aber wesentlich enger und kompakter. Runjaic machte zunächst mal das Spiel breiter.
Und es funktionierte erstmal. Unser spielstarkes Mittelfeld lief phasenweise nur hinterher. Die Lauterer nutzten die gesamte Breite, hatten immer Anspielstationen. Zumindest, bis 30 Meter vor dem Tor, sah das in diesem Spiel schon sehr gut aus. Man konnte förmlich mit ansehen, wie das Team, im Laufe der 90 Minuten selbstbewusster wurde, immer gefestigter Stand, und mit einer der besten Saisonleistungen vom Platz ging. Wenn einer den Sieg verdient gehabt hätte, wäre das der FCK gewesen.
Diese gewonnene Sicherheit trug das Team dann zu einer Serie, von 8 Spielen ohne Niederlage.
Die aufgerückte Abwehr sorgte dafür, dass Bälle schneller wieder zurück erobert wurden. Die beiden äusseren Mittelfelder klebten dann erstmal an der Seitenlinie, und machten von dort das Spiel.
Im Zentrum sorgte Karl+Partner für die Sicherheit.
Mit dem Selbstbewusstsein überrannte man danach einige Gegner! Bälle, die in einer Krise gegen den Pfosten gehen, gingen plötzlich rein. Flanken, die sonst hinter dem Tor landeten, fanden Idrissou oder Zoller, usw.
Die Erfolgserlebnisse lösten eine Wechselwirkung mit dem Publikum aus. Kein Gestöne mehr, kein Raunen, beim ersten Fehlpass. Die Mannschaft konnte befreit aufspielen. Seit dem Spiel in Köln war auch die Laufbereitschaft wesentlich größer, als vorher.
Aber! Im Profifussball sind die Trainer heute alle extrem gut geschult. Egal, welche Liga! Irgendwann hat ein Gegner den Dreh raus und knackt die Taktik.
Nach einem Husarenritt, mit drei klasse Spielen gegen StPauli, Frankfurt und einem 3:0 gegen Union Berlin, war man plötzlich 1.
Dann ging es nach Dresden. Die wollten sich nicht so abschlachten lassen, wie die Gegner vorher und machten das einzig richtige. Sie doppelten eure Außen, ab 30-35 Metern vor dem Tor, um Flanken auf das Kopfballstärkste Sturmduo der Liga zu verhindern. Zogen einen defensiven MF zurück in die Abwehr, um bei den 2. Bällen da zu sein, die von Idrissou oder Zoller abgelegt wurden.
Und schon war das Spiel der Lauterer tot!
Die überlegene Physis war wirkungslos. Das Spiel gab den Knacks! Der nächste war Düsseldorf. Eine Kopie des Dresdner Spiels. Ach was! Sie betrieben es noch exzessiver, stellten sich noch tiefer rein und agierten mit Kontern über Benshop. Wieder mit Erfolg.
Ab diesem Zeitpunkt hat kein gegner mehr versucht, "mitzuspielen". Diese Niederlagen verursachten auch wieder einen Knacks, in der Stimmung. Der gedanke:"Jetzt geht das wieder los" liess die Zuschauer wieder früher als üblich stöhnen. Die Unruhe war wieder da, übertrug sich wieder auf die Mannschaft, usw.
--------------------
Was der Kader taktisch hergibt, hat Kosta rausgeholt. Da war nicht viel mehr drin, als über Außen und Flanken zum Erfolg zu kommen. Zumindest solange der Gegner nichts anderes macht, als zu mauern.
Hier sehe ich die Probleme eindeutig in der Kaderzusammenstellung! Mangels kreativer Spieler, kommt über das Zenrtrum so gut, wie keine Gefahr!
Ich vergleiche das ein wenig mit Leverkusen. Die hatten eine funktionierende Taktik. Nach Ballgewinn wurde dort schnell umgeschaltet und über die sehr schnellen Leute gekontert. Aber auch das hatten die meisten Teams, etwa zur Rückrunde raus. Die taktik wurde von fast allen gegnern ausgehebelt, Leverkusen gezwungen, das Spiel zu machen. Und das können sie nicht. Mangels Spielertypen, im Kader, kommen sie aus der Sache auch nicht raus.
Ich kann mich nur den Leuten anschließen, die einen Sportdirektor fordern. Denn meinem Eindruck nach hakt es einzig und allein an der Zusammenstellung. Bestimmte Skills und Spielertypen sind nicht vorhanden.
Wir hatten letztes Jahr ein ähnliches Problem. Und ohne Halfar, der auch im Zentrum, gegen tiefe Gegner Gefahr herbei führt, wären wir wahrscheinlich nicht 1. ! trotz Stöger!
Danke für diese sachliche Zusammenfassung aus einer Perspektive "von außerhalb".
Du bringst es damit schon so ziemlich auf den Punkt.
07.04.2014 - 17:06 Uhr
Zitat von Old_Icebear:
Das mit Fortounis verstehe ich nicht - bei was rege ich mich da auf?
Bei Leuten, die fordern, ihm nach schlechten Leistungen nicht direkt das Vertrauen zu entziehen, sondern ihm mal über mehrere Spiele Vertrauen zu geben. Aber aufregen ist da auch das falsche Wort.
Zitat von Old_Icebear:
Ich persönlich finde, dass Matmour auch defensiv durchaus gute Aktionen vorweisen kann. Und gegen Berlin und Leverkusen hat er auch bewiesen, dass er gegen BuLi-Spieler bestehen kann. Aber ich höre jetzt auf damit, bevor ich dich noch bekehre ;-)
Alle paar Monate eine Einzelaktion traue ich ihm auch in der Bundesliga durchaus zu. Die werden allerdings in dort noch viel seltener gelingen als in der zweiten. Dabei hat er auch in der zweiten Liga noch nie mehr als 10 Scorerpunkte in einer Saison erzielt. Das ist einfach dünn, und gerade in dieser Saison wie auch bei der Eintracht liegt das sicher nicht daran, dass ihm die Abnehmer für seine tollen Vorlagen fehlen.
Es gibt letzten Endes Gründe, weshalb er sich weder in Freiburg, noch in Gladbach oder Frankfurt durchsetzen konnte und jetzt wieder zweite Liga kickt.
Beste Grüße
Lullaby
Das mit Fortounis verstehe ich nicht - bei was rege ich mich da auf?
Bei Leuten, die fordern, ihm nach schlechten Leistungen nicht direkt das Vertrauen zu entziehen, sondern ihm mal über mehrere Spiele Vertrauen zu geben. Aber aufregen ist da auch das falsche Wort.
Zitat von Old_Icebear:
Ich persönlich finde, dass Matmour auch defensiv durchaus gute Aktionen vorweisen kann. Und gegen Berlin und Leverkusen hat er auch bewiesen, dass er gegen BuLi-Spieler bestehen kann. Aber ich höre jetzt auf damit, bevor ich dich noch bekehre ;-)
Alle paar Monate eine Einzelaktion traue ich ihm auch in der Bundesliga durchaus zu. Die werden allerdings in dort noch viel seltener gelingen als in der zweiten. Dabei hat er auch in der zweiten Liga noch nie mehr als 10 Scorerpunkte in einer Saison erzielt. Das ist einfach dünn, und gerade in dieser Saison wie auch bei der Eintracht liegt das sicher nicht daran, dass ihm die Abnehmer für seine tollen Vorlagen fehlen.
Es gibt letzten Endes Gründe, weshalb er sich weder in Freiburg, noch in Gladbach oder Frankfurt durchsetzen konnte und jetzt wieder zweite Liga kickt.
Beste Grüße
Lullaby
07.04.2014 - 18:43 Uhr
So, teilweise dreht man sich eh im Kreis, die Meinungen sind ausgetauscht, ich werde noch 2, 3 kleine Kommentare schreiben, dann scheint erstmal alles gesagt. Nestol, du kriegst noch eine PN, im Karl-Thread führt das zu weit ins Off-Topic.
Was kann man nun nach einer Zeit festhalten? Anscheinend gibt es 3 Parteien:
Runjaic sollte auf jeden Fall abgelöst werden, er machte zu viele Fehler vs. er sollte vielleicht gehen vs. ein Trainerwechsel bringt ohnehin nichts, Runjaic hat das Zeug zu einem guten Trainer. Soweit so richtig?
Ich vermute, dass wir hier an einem Art Glaubenskrieg angekommen sind. Die einen sehen mehr Potential in der Mannschaft, andere wiederum sehen den Kader so schräg zusammengestellt, so dass es Runjaic mehr als schwer hat. Ich habe eingeräumt, dass auch Runjaic Fehler macht, mit der Einschränkung, dass er zum Teil auch dazu, aus bekannten bzw. oft genannten Gründen, verleitet wird. Das ist für mich gesehen das Maximum an "grau". Mag sein, dass es manche immer noch als "Schwarz-Weiß-Sicht" kritisieren, aber was soll ich machen? Ich sehe es so, es entspricht meiner Sicht. Für mich überwiegt nun mal die eine Seite dermaßen und dies spricht meiner Meinung nach im Zweifel für Runjaic. Mit dieser Kritik muss ich dann leben, vielleicht täusche ich mich auch und manche Trainer würden aus Matmour mehr rausholen und hätten aus Stöger und Gaus passable Flügelspieler geformt. Bleibt noch das Zentrum als Problem, aber auch hier scheiden sich die Geister. Zu Matmour sei noch gesagt, dass er quasi wirklich unser stärkster Mittelfeldspieler ist, zumindest phasenweise überzeugen kann, aber auch gewisse Schwächen nicht zu übersehen sind. Ist es wirklich nur Zufall, dass er im Frankfurter Aufstiegskader Einwechselspieler war und bei uns der einzig einigermaßen brauchbare Flügelspieler darstellt, oder lässt das vielleicht Rückschlüsse auf den Kader zu?
Der User rhinemike, der von außen auf uns blickt, argumentiert fast genauso wie ich. Ein Zeichen, dass ich vielleicht nicht gänzlich daneben liege.
Noch mal speziell an Old_Icebear: Mir ist klar, dass du kein Runjaic-Hasser bist, aber genauso wenig lasse ich mich als "Runjaic-Verehrer hinstellen. Das wollte ich damit sagen, nicht mehr und nicht weniger. Wie du mir, ich so dir. Beides sind Extreme, die dem anderen nicht gerecht werden.
Zu den Punkten 1, 2, 3 wurde ja alles gesagt. Bei Idrissou hast du ein stückweit recht, aber er ist jetzt auch nicht der quirlige Stürmertyp, der auch mal einen Verteidiger auf engerem Raum ausspielen kann und an manchen Tagen ist er technisch auch nicht der filigranste. Am wirkungsvollsten ist er ohnehin vor dem Kasten. Aber in Jenssen erkenne ich nicht gerade einen Zehner. In Fortounis schon eher, aber das ganze Thema Fortounis und die Frage, warum der Trainer doch wieder zu einem 4-4-2 zurückkehrte würde hier zu weit führen. Man hat nun mal im Winter mit Lakic noch mal im Sturm nachgelegt und qualitativ scheint man im Sturm am besten besetzt. Ich kann schon verstehen, dass man dann auch mit 2 Stürmern agieren will. Vor allem Kuntz erhoffte sich von Lakic extrem viel, das sah man bei der PK deutlich...
Inwiefern Kuntz Runjaic reinredet, weiß ich nicht, aber dass es in der Richtung Probleme gibt, wurde nicht nur durch Briegels Kommentar verlautet... Vor Weihnachten soll es schon zu Meinungsverschiedenheiten zwischen Runjaic und Kuntz gekommen sein. Wie sich das in der Praxis darstellt bzw. bemerkbar macht, darüber gibt es Spekulationen. Das kann man in anderen Foren zum Teil nachlesen... Auch hier wurde ja schon festgestellt, dass die Trainer sich irgendwann alle gleich anhören. Kann der Trainer sich wehren? Sicherlich, aber er ist immer noch Angestellter des Vereins und für das Arbeitsverhältnis ist es so oder so nicht förderlich. Gibt Kuntz nur "Ratschläge", drängt er auf Personalentscheidungen, stellt er die halbe Mannschaften auf? Was weiß ich... Dass er aber Einfluss übt oder zumindest versucht, kann ich persönlich nicht mehr richtig anzweifeln...
Was kann man nun nach einer Zeit festhalten? Anscheinend gibt es 3 Parteien:
Runjaic sollte auf jeden Fall abgelöst werden, er machte zu viele Fehler vs. er sollte vielleicht gehen vs. ein Trainerwechsel bringt ohnehin nichts, Runjaic hat das Zeug zu einem guten Trainer. Soweit so richtig?
Ich vermute, dass wir hier an einem Art Glaubenskrieg angekommen sind. Die einen sehen mehr Potential in der Mannschaft, andere wiederum sehen den Kader so schräg zusammengestellt, so dass es Runjaic mehr als schwer hat. Ich habe eingeräumt, dass auch Runjaic Fehler macht, mit der Einschränkung, dass er zum Teil auch dazu, aus bekannten bzw. oft genannten Gründen, verleitet wird. Das ist für mich gesehen das Maximum an "grau". Mag sein, dass es manche immer noch als "Schwarz-Weiß-Sicht" kritisieren, aber was soll ich machen? Ich sehe es so, es entspricht meiner Sicht. Für mich überwiegt nun mal die eine Seite dermaßen und dies spricht meiner Meinung nach im Zweifel für Runjaic. Mit dieser Kritik muss ich dann leben, vielleicht täusche ich mich auch und manche Trainer würden aus Matmour mehr rausholen und hätten aus Stöger und Gaus passable Flügelspieler geformt. Bleibt noch das Zentrum als Problem, aber auch hier scheiden sich die Geister. Zu Matmour sei noch gesagt, dass er quasi wirklich unser stärkster Mittelfeldspieler ist, zumindest phasenweise überzeugen kann, aber auch gewisse Schwächen nicht zu übersehen sind. Ist es wirklich nur Zufall, dass er im Frankfurter Aufstiegskader Einwechselspieler war und bei uns der einzig einigermaßen brauchbare Flügelspieler darstellt, oder lässt das vielleicht Rückschlüsse auf den Kader zu?
Der User rhinemike, der von außen auf uns blickt, argumentiert fast genauso wie ich. Ein Zeichen, dass ich vielleicht nicht gänzlich daneben liege.
Noch mal speziell an Old_Icebear: Mir ist klar, dass du kein Runjaic-Hasser bist, aber genauso wenig lasse ich mich als "Runjaic-Verehrer hinstellen. Das wollte ich damit sagen, nicht mehr und nicht weniger. Wie du mir, ich so dir. Beides sind Extreme, die dem anderen nicht gerecht werden.
Zu den Punkten 1, 2, 3 wurde ja alles gesagt. Bei Idrissou hast du ein stückweit recht, aber er ist jetzt auch nicht der quirlige Stürmertyp, der auch mal einen Verteidiger auf engerem Raum ausspielen kann und an manchen Tagen ist er technisch auch nicht der filigranste. Am wirkungsvollsten ist er ohnehin vor dem Kasten. Aber in Jenssen erkenne ich nicht gerade einen Zehner. In Fortounis schon eher, aber das ganze Thema Fortounis und die Frage, warum der Trainer doch wieder zu einem 4-4-2 zurückkehrte würde hier zu weit führen. Man hat nun mal im Winter mit Lakic noch mal im Sturm nachgelegt und qualitativ scheint man im Sturm am besten besetzt. Ich kann schon verstehen, dass man dann auch mit 2 Stürmern agieren will. Vor allem Kuntz erhoffte sich von Lakic extrem viel, das sah man bei der PK deutlich...
Inwiefern Kuntz Runjaic reinredet, weiß ich nicht, aber dass es in der Richtung Probleme gibt, wurde nicht nur durch Briegels Kommentar verlautet... Vor Weihnachten soll es schon zu Meinungsverschiedenheiten zwischen Runjaic und Kuntz gekommen sein. Wie sich das in der Praxis darstellt bzw. bemerkbar macht, darüber gibt es Spekulationen. Das kann man in anderen Foren zum Teil nachlesen... Auch hier wurde ja schon festgestellt, dass die Trainer sich irgendwann alle gleich anhören. Kann der Trainer sich wehren? Sicherlich, aber er ist immer noch Angestellter des Vereins und für das Arbeitsverhältnis ist es so oder so nicht förderlich. Gibt Kuntz nur "Ratschläge", drängt er auf Personalentscheidungen, stellt er die halbe Mannschaften auf? Was weiß ich... Dass er aber Einfluss übt oder zumindest versucht, kann ich persönlich nicht mehr richtig anzweifeln...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von FCKFAN am 07.04.2014 um 18:47 Uhr bearbeitet
07.04.2014 - 22:28 Uhr
ich hoffe nur Runjaic kann diese verunsicherte Truppe gegen einen aufstiegswilligen FC St.Pauli wieder aufbauen, nach dem Verlust der Aufstiegshoffnungen und ohne die richtige Einstellung habe ich die Angst wir werden dort demontiert.
07.04.2014 - 23:42 Uhr
Zitat von FCKFAN:
Inwiefern Kuntz Runjaic reinredet, weiß ich nicht, aber dass es in der Richtung Probleme gibt, wurde nicht nur durch Briegels Kommentar verlautet... Vor Weihnachten soll es schon zu Meinungsverschiedenheiten zwischen Runjaic und Kuntz gekommen sein. Wie sich das in der Praxis darstellt bzw. bemerkbar macht, darüber gibt es Spekulationen. Das kann man in anderen Foren zum Teil nachlesen... Auch hier wurde ja schon festgestellt, dass die Trainer sich irgendwann alle gleich anhören. Kann der Trainer sich wehren? Sicherlich, aber er ist immer noch Angestellter des Vereins und für das Arbeitsverhältnis ist es so oder so nicht förderlich. Gibt Kuntz nur "Ratschläge", drängt er auf Personalentscheidungen, stellt er die halbe Mannschaften auf? Was weiß ich... Dass er aber Einfluss übt oder zumindest versucht, kann ich persönlich nicht mehr richtig anzweifeln...
Genau dieser Einfluss ist es, denn ich seit Marco Kurz in Verdacht habe. Wir haben immer die gleichen Probleme, nahezu die gleichen Spielertypen und alles endet darin, dass der neue Trainer den Kader des alten Trainers bzw. von Stefan Kuntz übernimmt und damit aufsteigen soll. Hierbei gibt es vielleicht noch Vorgaben, die manche Spieler betreffen, damit diese als guter Transfer verkauft werden können oder im negativen Fall demontiert werden, damit diese in neues Kapital zu veräußern.
Es gibt überhaupt keinen Plan und Struktur im Verein, die ein Konzept von unten nach oben erkennen läßt. Und genau hier und jetzt muss der AR handeln und SK einen SD, einen starken SD, zur Seite stellen. Danach muss ein Konzept von der Jugend bis zu den Profis erarbeitet werden, was die absolute Förderung von Talenten mit Heranführung an die Profimannschaft beinhaltet.
Werden wir diesen Weg nicht gehen, dann sehe ich für unseren FCK keine Zukunft im bezahlten Fussball.
Inwiefern Kuntz Runjaic reinredet, weiß ich nicht, aber dass es in der Richtung Probleme gibt, wurde nicht nur durch Briegels Kommentar verlautet... Vor Weihnachten soll es schon zu Meinungsverschiedenheiten zwischen Runjaic und Kuntz gekommen sein. Wie sich das in der Praxis darstellt bzw. bemerkbar macht, darüber gibt es Spekulationen. Das kann man in anderen Foren zum Teil nachlesen... Auch hier wurde ja schon festgestellt, dass die Trainer sich irgendwann alle gleich anhören. Kann der Trainer sich wehren? Sicherlich, aber er ist immer noch Angestellter des Vereins und für das Arbeitsverhältnis ist es so oder so nicht förderlich. Gibt Kuntz nur "Ratschläge", drängt er auf Personalentscheidungen, stellt er die halbe Mannschaften auf? Was weiß ich... Dass er aber Einfluss übt oder zumindest versucht, kann ich persönlich nicht mehr richtig anzweifeln...
Genau dieser Einfluss ist es, denn ich seit Marco Kurz in Verdacht habe. Wir haben immer die gleichen Probleme, nahezu die gleichen Spielertypen und alles endet darin, dass der neue Trainer den Kader des alten Trainers bzw. von Stefan Kuntz übernimmt und damit aufsteigen soll. Hierbei gibt es vielleicht noch Vorgaben, die manche Spieler betreffen, damit diese als guter Transfer verkauft werden können oder im negativen Fall demontiert werden, damit diese in neues Kapital zu veräußern.
Es gibt überhaupt keinen Plan und Struktur im Verein, die ein Konzept von unten nach oben erkennen läßt. Und genau hier und jetzt muss der AR handeln und SK einen SD, einen starken SD, zur Seite stellen. Danach muss ein Konzept von der Jugend bis zu den Profis erarbeitet werden, was die absolute Förderung von Talenten mit Heranführung an die Profimannschaft beinhaltet.
Werden wir diesen Weg nicht gehen, dann sehe ich für unseren FCK keine Zukunft im bezahlten Fussball.
08.04.2014 - 00:51 Uhr
Zitat von CvandenM:
Wenn du unseren Kader tatsächlich für Zitat
viel, viel besseren Kader als armes Paderborn, 3.Liga-Aufsteiger Karlsruhe, Fürth und Pauli hälst, entbehrt diese Diskussion jedlicher Grundlage.
Laut Transfermarkt sind die 2.Liga-Mannschaften so viel wert (http://www.transfermarkt.de/de/2-bundesliga/startseite/wettbewerb_L2.html):
Lautern - 25,25 Mio., Köln - 24,7, Fürth - 20,6, Pauli - 16,4, Paderborn - 12,7, also zwei mal billiger! Und das stimmt auch. Du hast Meha als Superspieler angepriesen, vor 2 Jahren hat er noch ein Paar mit Aluschi gebildet. Lautern hat Aluschi für den besseren gehalten und er war gleich da! Umgekehrt könnte Paderborn niemals einen unserer Spieler abzuwerben.
Der Kader von Alois Schwartz kostet übigens 9,9 Mio.
Zitat
Was die 4 teuren Stürmer aus Liga 1 angeht:
Occean ist, wie wir mittlerweile alle feststellen durften, bei uns eine absolute Graupe. Mag sein, dass er anderswo und mit viel Vertrauen seitens des Trainers funktionieren würde, hier aber nicht.
Laki hat einige Jahre ohne konstante Spielpraxis hinter sich. Ob er jemals wieder auch nur ansatzweise an seine Leistungen von damals anknüpfen kann, ist mehr als nur fraglich.
Bunjaku war permanent verletzt.
Mein Gott, der Foda musste noch mit dem miserablen Jimmy Hoffer auskommen!
Er hatte keinen Zoller, Lakic, Ede, Gaus, Jensen, Aluschi (war verletzt), Karl war nur eine halbe Saison da.
Es stimmt nicht, dass KR keinen Einfluss auf die Zusammensetzung der Mannschaft gehabt hat. Er hat im Winter zwei teure Spieler aus der 1. Liga bekommen (Lakic und Ede).
Stell mal vor, diese Mannschaft würde die ganze Saison ohne Zoller spielen. Wo würde die dann landen? Ich tippe auf die Plätze 15 bis 18.
Foda hat Köln letzte Saison hinter uns gelassen, nun ist Köln schon meilenweit entfernt.
Fürth habe ich gerade gesehen. Sie sind schwach ohne Ende, genauso wie Pauli und Paderborn. So eine schwache 2. Liga habe ich noch nie gesehen. Und was macht Lautern statt die Gunst der Stunde zu nutzen? :(
Zitat
Idrissou blieb diese Saison weit hinter seinen Leistungen von letztem Jahr zurück, was maßgeblich an der fehlenden Unterstützung aus dem Mittelfeld liegen dürfte.
Und KR trägt natürlich keine Verantwortung dass alle seine Spieler außer vielleicht Tobi ständig außer Form sind und Schrott spielen?
Wenn du unseren Kader tatsächlich für Zitat
viel, viel besseren Kader als armes Paderborn, 3.Liga-Aufsteiger Karlsruhe, Fürth und Pauli hälst, entbehrt diese Diskussion jedlicher Grundlage.
Laut Transfermarkt sind die 2.Liga-Mannschaften so viel wert (http://www.transfermarkt.de/de/2-bundesliga/startseite/wettbewerb_L2.html):
Lautern - 25,25 Mio., Köln - 24,7, Fürth - 20,6, Pauli - 16,4, Paderborn - 12,7, also zwei mal billiger! Und das stimmt auch. Du hast Meha als Superspieler angepriesen, vor 2 Jahren hat er noch ein Paar mit Aluschi gebildet. Lautern hat Aluschi für den besseren gehalten und er war gleich da! Umgekehrt könnte Paderborn niemals einen unserer Spieler abzuwerben.
Der Kader von Alois Schwartz kostet übigens 9,9 Mio.
Zitat
Was die 4 teuren Stürmer aus Liga 1 angeht:
Occean ist, wie wir mittlerweile alle feststellen durften, bei uns eine absolute Graupe. Mag sein, dass er anderswo und mit viel Vertrauen seitens des Trainers funktionieren würde, hier aber nicht.
Laki hat einige Jahre ohne konstante Spielpraxis hinter sich. Ob er jemals wieder auch nur ansatzweise an seine Leistungen von damals anknüpfen kann, ist mehr als nur fraglich.
Bunjaku war permanent verletzt.
Mein Gott, der Foda musste noch mit dem miserablen Jimmy Hoffer auskommen!
Er hatte keinen Zoller, Lakic, Ede, Gaus, Jensen, Aluschi (war verletzt), Karl war nur eine halbe Saison da.
Es stimmt nicht, dass KR keinen Einfluss auf die Zusammensetzung der Mannschaft gehabt hat. Er hat im Winter zwei teure Spieler aus der 1. Liga bekommen (Lakic und Ede).
Stell mal vor, diese Mannschaft würde die ganze Saison ohne Zoller spielen. Wo würde die dann landen? Ich tippe auf die Plätze 15 bis 18.
Foda hat Köln letzte Saison hinter uns gelassen, nun ist Köln schon meilenweit entfernt.
Fürth habe ich gerade gesehen. Sie sind schwach ohne Ende, genauso wie Pauli und Paderborn. So eine schwache 2. Liga habe ich noch nie gesehen. Und was macht Lautern statt die Gunst der Stunde zu nutzen? :(
Zitat
Idrissou blieb diese Saison weit hinter seinen Leistungen von letztem Jahr zurück, was maßgeblich an der fehlenden Unterstützung aus dem Mittelfeld liegen dürfte.
Und KR trägt natürlich keine Verantwortung dass alle seine Spieler außer vielleicht Tobi ständig außer Form sind und Schrott spielen?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von lussien am 08.04.2014 um 01:10 Uhr bearbeitet
08.04.2014 - 00:55 Uhr
P.S. Ein guter Trainer ist übrigens immer imstande auch aus einer schwacher Truppe eine Praline zu formen, nicht umgekehrt wie Runjaic.
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