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John Brooks
Geburtsdatum 28.01.1993
Alter 33
Nat. Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten
Größe 1,94m
Vertrag bis 30.06.2028
Position Innenverteidiger
Fuß links
Akt. Verein VSG Altglienicke

Leistungsdaten: 26/27

Wettbewerbwettbewerb
Insgesamt 11-
11-

John Brooks

01.07.2012 - 01:08 Uhr
Zeige Ergebnisse 41-42 von 42.
John Brooks |#41
06.07.2025 - 20:56 Uhr
Hier muss man weniger die Mediziner/Medcheck als unsere Athletiktrainer hinterfragen. Rezidivverletzungen - wenn es denn eine war - kommen häufiger vor, wenn die Heilung unvollständig oder das Management der Reha nicht ausreichend war. Wenn sich jemand die Mühe machen möchte, kann derjenige mal nachzählen wie oft nach Verletzung unter Kuchno/Vieth es zu Folgeverletzungen kam.

Letztendlich sollte man hier auch unterscheiden, was in wessen Zuständigkeitsbereich liegt.
Der Spieler hat zwar eine Eigenverantwortung, aber die Entscheidungen über Belastung und Einsatzfähigkeit trifft letztlich die medizinische Abteilung in Absprache mit den Fitnesstrainern. Das Fitnessteam macht die Reha und muss den Spieler auch davor schützen nicht zu schnell zu viel zu wollen und das auch gegenüber dem Trainer/Management vertreten.
Grundsätzlich gilt aber jeder Spieler mit Verletzungshistorie hat ein wesentlich höheres Verletzungsrisiko. Deswegen wird Brooks überhaupt zu einem für Hertha erschwinglichem Preis gehandelt worden sein. Die nötige Risikobewertung und Abwägung davon ist dann eine Sache der sportlichen Leitung.

Ich würde meine 5 Pfennig auf zu frühe und zu hohe Belastungen setzen, allerdings ist man hinterher immer klüger. Muss man eben mal hinterfragen, ob die Trainingsmethoden der aktuellen wissenschaftlichen Evidenz entsprechen oder sich primär auf persönliche Erfahrungen stützen. Jeder Arzt muss sich stetig fortbilden und kann auch nicht sagen: „Seit 2003 haben wir’s aber so gemacht“. Mein Eindruck ist, dass man sich hier getrost mal neu aufstellen kann/sollte, da die letzten Jahre in dem Bereich wahrlich nicht überperformt wurde.

•     •     •

esse est percipi
John Brooks |#42
23.08.2025 - 09:56 Uhr
Zitat von Kabovska

Zitat von DrDeDre

Zitat von BallToGo

Zitat von Kalla89

Hier zieht man auch wieder einen Sportinvaliden mit sicher gutem Gehalt bis Sommer 26 noch durch!


Kennt man denn den Vertrag?
Als normalem Arbeitnehmer stünde ihm längst nur Kramkengeld zu.

Als normale Arbeitgeber ja, aber nicht als Profifussballer, der hohes 6stelliges Gehalt kassiert.

Das maximale Krankengeld sind 1300 pro Woche, da unterschreibt kein Profifussballer, in einem Sport, wo die Gefahr eines längeren Ausfalls ja eine ganz andere ist. Ein Spieler, der ein hohes 6stelliges Jahressalär bezieht oder gar mehr, vor allem, weil es diese Krankengeldregel ja nur in Deutschland gibt.
Der würde ja dann lieber/sicherer für ein paar Euros weniger im Ausland spielen. Noch unsinniger wird es bei Ausländern, die dafür nach Deutschland kommen?

Der Verein wird aber sehr womöglich da für viele ein Versicherungspaket zusammenbauen, aber man daf nie vergessen, dass eine Versicherung sowas nur macht, wenn sie in Summe daran verdienen. Das mmag für diese Versicherung dann mal bei einem Verein und/oder einem Jahr nicht aufgehen, aber in der Masse eben schon.
Einen alten und/oder verletzungsanfälligen Spieler ins Paket zu bekommen, das kostet bestimmt nicht nur 50 Euros pro Woche. Ob Hertha Brooks da mit drin hat, das ist diskutabel.


Da es immer wieder und wieder zu diesen Diskussionen kommt:

Wenn sich ein Profifußballer, bei seiner Arbeit, Fußballspielen oder dafür trainieren, verletzt, ist das wie bei jedem anderen Arbeitnehmer eine Sache der BG.

Das Verletzungsgeld der BG beträgt 80% des Bruttogehalts und ist, man verbessere mich gerne, nicht wie das Krankengeld, gedeckelt.

Es ist aber seit längerer Zeit üblich, dass sich Fußballer eine Gehaltsfortzahlung in den Vertrag einbauen, welche die Weiterzahlung des Gehalts im Verletzungsfall garantiert. Wie hoch, wie lange, etc. kann man nur spekulieren, dazu müsste man den Vertrag kennen.


Ist schon ein wenig komplizierter..
Profifußballer sind Angestellte ihres Fußballklubs. Das bedeutet, dass sie wie viele Arbeitnehmer im Krankheitsfall eine Lohnfortzahlung erhalten. Allerdings gilt auch hier die gesetzlich festgelegte Frist von 6 Wochen. Hat der Spieler ein höheres Bruttogehalt als 73.800€ im Jahr ist er in der gesetzlichen Krankenversicherung nicht automatisch pflichtversichert. Er erhält dann Krankengeld nach 6 Wochen nur wenn er gesetzlich krankenversichert ist (freiwillige Krankenversicherung in der gesetzlichen KV). Der Höchtstbruttobetrag, der für die Berechnung von Krankengeld herangezogen werden kann, sind 6150 € monatlich. Die Leistung ist begrenzt auf 78 Wochen für ein und dieselbe Erkrankung in einem Dreijahreszeitraum.Da die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) im Verhältnis zur Privaten Krankenversicherung teurer ist und man dort nur gesetzlich definierten Basisleistungen erhält, wechseln viele nicht pflichtversicherte Menschen und Selbstständige in die private Krankenversicherung. Das dürfte wohl mehr als für 90% der Fußballprofis zutreffen. Ergänzend sind oft private Zusatzversicherungen wie eine Krankentagegeld- oder private Unfallversicherung sinnvoll, da die Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung nicht alle Kosten wie Verdienstausfall abdecken.
private Krankenversicherung:
Profi-Fußballer haben eine Krankenversicherung, die die Kosten für ärztliche Behandlung, Krankenhausaufenthalte und Reha-Maßnahmen im Falle einer Sportverletzung übernimmt.
Krankentagegeldversicherung:
Viele Leistungssportler schließen eine private Krankentagegeldversicherung ab, um einen zuvor festgelegten Tagessatz zu erhalten, wenn sie wegen Krankheit oder Verletzung nicht spielen können.
Unfallversicherung:
Verwaltungsberufsgenossenschaft (VBG):
Als Profi gelten Sportunfälle während des Trainings und der Spiele als Arbeitsunfälle und fallen unter die Zuständigkeit der Verwaltungsberufsgenossenschaft (VBG). Diese zahlt bei Arbeitsunfällen, die während der Ausübung der sportlichen Tätigkeit passieren. (Einkommensgrenzen siehe oben)
Private Zusatzversicherungen:
Da die Leistungen der VBG und der Krankenversicherung nicht alle Kosten abdecken, sind zusätzliche private Unfallversicherungen sehr empfehlenswert. Diese können bei dauerhaften Schädigungen (Invalidität) eine einmalige Geldsumme zahlen, die für den Sportler eine wichtige finanzielle Unterstützung darstellt.
Kollektivversicherungen:
Vereine schließen oft Kollektivverträge für Sportunfallversicherungen ab, wodurch die Prämie für die einzelnen Spieler günstiger wird.
Wichtig:
Die Absicherung durch die Vereinshaftpflichtversicherung oder die VBG ist begrenzt und deckt nicht alle finanziellen Folgen ab.
Eine umfassende private Absicherung ist für Profisportler essenziell, da eine Verletzung ihre Karriere erheblich beeinflussen kann.

Und nur diesen zusätzlichen Versicherungsschutz lassen sich Hochverdiener im Profifußball häufig in ihren Vertrag implementieren, um ihren Verdienstausfall bei einer langwierigen Verletzung zu vermeiden.Dann zahlt der Verein zusätzlich diese Versicherungsbeträge für diese Geldleistung. Diese Versicherung ist sehr teuer und wird sicherlich NICHT bei jedem Spieler gezahlt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Micha11 am 23.08.2025 um 10:03 Uhr bearbeitet
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