| Geburtsdatum | 09.07.1995 |
|---|---|
| Alter | 31 |
| Nat. |
Portugal |
| Größe | 1,90m |
| Vertrag bis | 30.06.2028 |
| Position | Defensives Mittelfeld |
| Fuß | rechts |
| Akt. Verein | FC Bayern München |
Leistungsdaten: 25/26
| Wettbewerb | wettbewerb | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Insgesamt | 45 | 7 | 3 | ||
![]() | Premier League | 33 | 5 | 2 | |
![]() | UEFA Champions League | 8 | 1 | 1 | |
![]() | EFL Cup | 2 | 1 | - | |
![]() | UEFA Super Cup | 1 | - | - | |
![]() | FA Cup | 1 | - | - | |
João Palhinha
03.07.2024 - 17:36 Uhr
04.08.2025 - 10:11 Uhr
Zitat von Tina-S
Mir ist nicht ganz klar, ob Du denkst, dass der Palinha Transfer erst am 10.7. vollzogen wurde. Der Transfer ist 2023 daran gescheitert, dass der abgebende Verein so kurzfristig keinen Ersatz beschaffen konnte. Als das aus dem Weg geräumt war, gab es keinen Anlass, den Transfer nicht nachzuholen.
Darüber hinaus gab es keinen Anlass zu denken, dass sich Palinha wesentlich schwerer mit kompanys Fußball tun würde als zB Goretzka, Laimer und andere. Insofern waren sicherlich auch kompany und Eberl überrascht. Dass der Transfer ein Fehlgriff war, steht außer Frage, aber mE hat es Anfang Juli 2024 keinen Anlass gegeben, den Transfer nicht abzuwickeln.
Es gab jedenfalls nach meiner Wahrnehmung zum damaligen Zeitpunkt, nicht eine einzige Stimme, Fans Pundits, verantwortliche, die das gefordert hat.
Was Ferguson anbetrifft: auch der hatte fehleinkäufe. Jeder hat die.man muss damit dann „erwachsen“ umgehen und die bestmögliche Lösung finden.
Zitat von Remington_Steele
Palhinha hat doch noch keinen Arbeitsplatz gekündigt und nichts geplant gehabt, was redest du denn? Eberl hat am 1. März angefangen, Kompany am 30.5. Palhinha kam am 11.7. - und der war überrascht, als wir ihn neuerlich kontaktiert haben. Das mit dem „man sieht sich zwei Mal“ waren doch nur tröstende Worte, Palhinha war am Boden zerstört, als er zurück musste und wir standen wie die größten Deppen da.
Kompany hat lt. übereinstimmenden Berichten ein Gespräch mit Palhinha geführt. Danach kam der Transfer wieder ins Rollen. Kompany hat den Spieler nicht nur falsch eingeschätzt, sondern war auch nicht fähig bzw. willig, ihn überhaupt integrieren zu wollen. Hätte Kompany Palhinha so unterstützt wie er Goretzka gepusht hat, wäre alles anders gekommen. Palhinha ist ganz sicher der bessere Fußballer als Gore.
Ich frage mich ja, wie große Trainer wie z.B. G
Ferguson sich bei Palhinha verhalten hätten?
Zitat von Tina-S
Der Vollzug des (letztlich gescheiterten) Transfer von 2023 setzte einen Vorstands- und einen aufsichtsratsbeschluss voraus.
Um es Dir mal lebensweltlich zu veranschaulichen: ich weiss ja nicht, wie Du Dich bei nem Jobwechsel verhältst. Ob Du als erstes dahingehst und Deinem neuen Arbeitgeber sagst: „ihr habt da alles falsch gemacht. Und dass ihr zusätzlich Mitarbeiter xyz angestellt habt, mit dem ich zusammenarbeiten soll, geht gar nicht. Ich kenn den zwar nicht und habe noch nie mit dem gesprochen. Aber der muss weg.“
Meine Reaktion wäre in der Situation eher: „Schauen wir mal, wen wir da alles haben und wie wir damit ein gutes Team bauen. Und wenn dann zu einem späteren Zeitpunkt, zB in einem halben Jahr, klar wird, dass es nicht klappt, dann muss ich mich mit dem Arbeitgeber zusammensetzen und schauen, welche gemeinsame Lösung zum besten aller beteiligten wir finden. Ich kenne meinen Arbeitgeber, der wollte Mitarbeiter xyz schon sehr lange haben. Leider hat es vorher mit Mitarbeiter xyz ohne dessen Verschulden nicht geklappt. aber xyz hat sich immer super verhalten, hat seinen bestehenden Arbeitsplatz gekündigt und mit seiner Familie den Umzug geplant. Das ist ein international anerkannter Spezialist. Bevor wir uns im Team erstmal zusammen gesetzt haben und die Aufgabenverteilung besprochen haben, gibt es eigentlich keinen Grund zu denken, dass es mit ihm nicht klappt. Und niemand denkt bei uns im Unternehmen so“
Da bin ich offenbar bei Eberl / kompany.
Zitat von Diabolo_FCB
Der Transfer war 2023 gescheitert! Als wir 2024 Palhinha verpflichtet haben, der in einen seiner ersten Interviews sagte, dass er überrascht war, dass der Transfer dann 2024 doch noch geklappt hat, war Kompany längst da und Eberl ebenfalls schon einige Monate. Aufgrund der Aussage von Palhinha deutet doch nun wirklich gar nichts daraufhin, dass der Transfer schon lange vorher abgewickelt wurde. Nur wegen dem "man sieht sich immer zweimal im Leben" würde ich nicht annehmen, dass sich das auf eine fixe Abmachung bezieht und man den Transfer im Grunde schon 2023 fixiert hat.
Ich sehe es wie du, Eberl hätte den Transfer verhindern können, in meinen Augen sogar müssen. Und Kompany kennt Palhinha bestens aus der PL, der kann hier nicht wirklich überrascht worden sein, dass Palhinha ein schwaches Aufbauspiel hat und im Grunde nur ein reiner Zerstörer im DM ist. Bei diesem Transfer wurde so ziemlich alles falsch gemacht was man falsch machen konnte und eine Menge Geld verschwendet. Kompany wurde übrigens bereits am 30.05.24 als neuer Trainer vorgestellt, der Transfer von Palhinha fand am 11.07.24 statt. Wäre der Transfer vorher schon fix gewesen, wäre Palhinha zum 01.07.24 zu uns gewechselt.
Zitat von Diego04
Das kannst Du so sehen. Ich sehe das halt anders. Natürlich kann er einen Transfer, der nur geplant ist, stoppen. Wenn der AR nicht sinnvoll handelt, darf man sehr wohl seine Meinung dazu geben. Wäre wohl kaum "seine erste Handlung" gewesen. Aber gut, jedem seine eigene Idee dazu.
Zitat von Tina-S
Was ich nicht erwarten würde ist, dass ein neu berufener Vorstand zu seinen Vorstandskollegen und zum AR hingeht, und ihnen sagt: „die Entscheidungen, die ihr in der Vergangenheit getroffen habt vor meiner Berufung, sind falsch und zu revidieren“. Das würde sich auch kein AR oder Vorstand bieten lassen. Zumal man den Spieler ja konkret noch gar nicht in Augenschein genommen hat, ihm ja gar keine Chance gegeben hat. Und ein neu berufener Trainer wie kompany geht auch nicht dahin und sagt als erstes, dass dieser oder jener Spieler ungeeignet ist, wenn er ihn noch gar nicht in Training oder Spiel im Detail gesichtet hat. Das wäre auch dem Spieler höchst unfair gegenüber.
Palhinha ist ein Riesenfail, damit muss man leben und das Beste draus machen, d.h. Jetzt verleihen, auf Stabilisierung des Spielers hoffen und nächstes Jahr idealerweise zu €25 mio verkaufen und Buchverlust vermeiden.
Zitat von Diego04
Man darf schon erwarten, dass ein neuer Sportvorstand in der Lage ist zu ermitteln, ob ein Spieler, der für einen Trainer wie Tuchel verpflichtet werden sollte, immer noch den gleichen Wert für einen Trainer wie Kompany hat und dies auch entsprechend zu kommunizieren.
Komplett unbeteiligt ist Eberl an diesem Glanzstück ganz sicher nicht, wohl aber Kompany auch nicht, wenn er nicht in der Lage ist, gerade heraus zu sagen, dass er mit Palinha nichts anfangen kann, neu angefangen hin oder her. Dass der Hauptteil auf dem Mist des AR gewachsen ist, keine Frage. Wer gibt schon so bescheuerte Versprechen, einen Spieler im Jahr drauf zu verpflichten, weil ein Transfer gescheitert ist, ohne die Rahmenbedingungen der nächsten Saison zu kennen (sofern die ganze Räuberpistole stimmt natürlich).
Da hat sich echt keiner mit Ruhm bekleckert und mehrere Stellen haben am Ende 30 + Mio zum Fenster rausgeschmissen. Eberl kann man aus der Gleichung aber sicher nicht rausnehmen. Der trägt den Titel Sportvorstand ja nicht nur spazieren.
Zitat von Tina-S
Eberl kam im März 2024 zum fcb als sportvorstand
Der Palinha Transfer sollte am Deadline day Ende August 2023 vollzogen werden. Das heißt hierzu bestand ein Beschluss des Aufsichtsrates (derselbe Aufsichtsrat, der später auch Eberl in den Vorstand berufen hat).
Hättest Du entsprechend erwartet, dass Eberl als Vorstandsmitglied an den CEO Dreessen und den AR herantritt, den damals bereits bestehenden Vorstandsbeschluss und bestehenden AR Beschluss zu revidieren? Das wäre für ein neu berufenes Vorstandsmitglied ein sehr ungewöhnlicher Vorgang gewesen, darauf hinzuwirken, Entscheidungen von AG Organen vor seiner Amtszeit zu revidieren.
Oder hättest Du erwartet, dass er sich bei Vorstellung von Palinha von diesem distanziert?
Zitat von NeueKleider04
Man kann auch langsam mal aufhören, Eberl aus der Gleichung zu nehmen. Man muss sich doch nur den Artikel zum Transfer hier auf tm ansehen. Eberl steht da lächelnd und sehr stolz bei der Präsentation, der hat das Ding am Ende klar gemacht, mit voller Überzeugung.
Eberl macht bisher nichts anderes als Brazzo und tritt dabei noch wie ein Amateur in der Öffentlichkeit auf. Speziell ist er auf jeden Fall 😀
Zitat von Tina-S
Ursächlich war der absolute Mangel an Transferkompetenz, nachdem brazzo gefeuert wurde. Die Transfer Task Force war ja eine recht peinliche Veranstaltung, die von den Wünschen von Tuchel geprägt war, ohne dass ein aktives Management im sportlichen Bereich bestand.
Insofern hat man daraus gelernt, dass man mit Freund neben Eberl eine weiteren Spezialisten etabliert hat.
Zitat von Rollin_
Einer der schlimmsten Fälle Missmanagements, den der Verein jemals gesehen hat. Und es liegt nicht einmal an der Qualität des Spielers.
Der Verein wird aber nicht daraus lernen. Die Sache hat damit leider gar nichts Gutes.
Einer der schlimmsten Fälle Missmanagements, den der Verein jemals gesehen hat. Und es liegt nicht einmal an der Qualität des Spielers.
Der Verein wird aber nicht daraus lernen. Die Sache hat damit leider gar nichts Gutes.
Ursächlich war der absolute Mangel an Transferkompetenz, nachdem brazzo gefeuert wurde. Die Transfer Task Force war ja eine recht peinliche Veranstaltung, die von den Wünschen von Tuchel geprägt war, ohne dass ein aktives Management im sportlichen Bereich bestand.
Insofern hat man daraus gelernt, dass man mit Freund neben Eberl eine weiteren Spezialisten etabliert hat.
Man kann auch langsam mal aufhören, Eberl aus der Gleichung zu nehmen. Man muss sich doch nur den Artikel zum Transfer hier auf tm ansehen. Eberl steht da lächelnd und sehr stolz bei der Präsentation, der hat das Ding am Ende klar gemacht, mit voller Überzeugung.
Eberl macht bisher nichts anderes als Brazzo und tritt dabei noch wie ein Amateur in der Öffentlichkeit auf. Speziell ist er auf jeden Fall 😀
Eberl kam im März 2024 zum fcb als sportvorstand
Der Palinha Transfer sollte am Deadline day Ende August 2023 vollzogen werden. Das heißt hierzu bestand ein Beschluss des Aufsichtsrates (derselbe Aufsichtsrat, der später auch Eberl in den Vorstand berufen hat).
Hättest Du entsprechend erwartet, dass Eberl als Vorstandsmitglied an den CEO Dreessen und den AR herantritt, den damals bereits bestehenden Vorstandsbeschluss und bestehenden AR Beschluss zu revidieren? Das wäre für ein neu berufenes Vorstandsmitglied ein sehr ungewöhnlicher Vorgang gewesen, darauf hinzuwirken, Entscheidungen von AG Organen vor seiner Amtszeit zu revidieren.
Oder hättest Du erwartet, dass er sich bei Vorstellung von Palinha von diesem distanziert?
Man darf schon erwarten, dass ein neuer Sportvorstand in der Lage ist zu ermitteln, ob ein Spieler, der für einen Trainer wie Tuchel verpflichtet werden sollte, immer noch den gleichen Wert für einen Trainer wie Kompany hat und dies auch entsprechend zu kommunizieren.
Komplett unbeteiligt ist Eberl an diesem Glanzstück ganz sicher nicht, wohl aber Kompany auch nicht, wenn er nicht in der Lage ist, gerade heraus zu sagen, dass er mit Palinha nichts anfangen kann, neu angefangen hin oder her. Dass der Hauptteil auf dem Mist des AR gewachsen ist, keine Frage. Wer gibt schon so bescheuerte Versprechen, einen Spieler im Jahr drauf zu verpflichten, weil ein Transfer gescheitert ist, ohne die Rahmenbedingungen der nächsten Saison zu kennen (sofern die ganze Räuberpistole stimmt natürlich).
Da hat sich echt keiner mit Ruhm bekleckert und mehrere Stellen haben am Ende 30 + Mio zum Fenster rausgeschmissen. Eberl kann man aus der Gleichung aber sicher nicht rausnehmen. Der trägt den Titel Sportvorstand ja nicht nur spazieren.
Was ich nicht erwarten würde ist, dass ein neu berufener Vorstand zu seinen Vorstandskollegen und zum AR hingeht, und ihnen sagt: „die Entscheidungen, die ihr in der Vergangenheit getroffen habt vor meiner Berufung, sind falsch und zu revidieren“. Das würde sich auch kein AR oder Vorstand bieten lassen. Zumal man den Spieler ja konkret noch gar nicht in Augenschein genommen hat, ihm ja gar keine Chance gegeben hat. Und ein neu berufener Trainer wie kompany geht auch nicht dahin und sagt als erstes, dass dieser oder jener Spieler ungeeignet ist, wenn er ihn noch gar nicht in Training oder Spiel im Detail gesichtet hat. Das wäre auch dem Spieler höchst unfair gegenüber.
Palhinha ist ein Riesenfail, damit muss man leben und das Beste draus machen, d.h. Jetzt verleihen, auf Stabilisierung des Spielers hoffen und nächstes Jahr idealerweise zu €25 mio verkaufen und Buchverlust vermeiden.
Das kannst Du so sehen. Ich sehe das halt anders. Natürlich kann er einen Transfer, der nur geplant ist, stoppen. Wenn der AR nicht sinnvoll handelt, darf man sehr wohl seine Meinung dazu geben. Wäre wohl kaum "seine erste Handlung" gewesen. Aber gut, jedem seine eigene Idee dazu.
Der Transfer war 2023 gescheitert! Als wir 2024 Palhinha verpflichtet haben, der in einen seiner ersten Interviews sagte, dass er überrascht war, dass der Transfer dann 2024 doch noch geklappt hat, war Kompany längst da und Eberl ebenfalls schon einige Monate. Aufgrund der Aussage von Palhinha deutet doch nun wirklich gar nichts daraufhin, dass der Transfer schon lange vorher abgewickelt wurde. Nur wegen dem "man sieht sich immer zweimal im Leben" würde ich nicht annehmen, dass sich das auf eine fixe Abmachung bezieht und man den Transfer im Grunde schon 2023 fixiert hat.
Ich sehe es wie du, Eberl hätte den Transfer verhindern können, in meinen Augen sogar müssen. Und Kompany kennt Palhinha bestens aus der PL, der kann hier nicht wirklich überrascht worden sein, dass Palhinha ein schwaches Aufbauspiel hat und im Grunde nur ein reiner Zerstörer im DM ist. Bei diesem Transfer wurde so ziemlich alles falsch gemacht was man falsch machen konnte und eine Menge Geld verschwendet. Kompany wurde übrigens bereits am 30.05.24 als neuer Trainer vorgestellt, der Transfer von Palhinha fand am 11.07.24 statt. Wäre der Transfer vorher schon fix gewesen, wäre Palhinha zum 01.07.24 zu uns gewechselt.
Der Vollzug des (letztlich gescheiterten) Transfer von 2023 setzte einen Vorstands- und einen aufsichtsratsbeschluss voraus.
Um es Dir mal lebensweltlich zu veranschaulichen: ich weiss ja nicht, wie Du Dich bei nem Jobwechsel verhältst. Ob Du als erstes dahingehst und Deinem neuen Arbeitgeber sagst: „ihr habt da alles falsch gemacht. Und dass ihr zusätzlich Mitarbeiter xyz angestellt habt, mit dem ich zusammenarbeiten soll, geht gar nicht. Ich kenn den zwar nicht und habe noch nie mit dem gesprochen. Aber der muss weg.“
Meine Reaktion wäre in der Situation eher: „Schauen wir mal, wen wir da alles haben und wie wir damit ein gutes Team bauen. Und wenn dann zu einem späteren Zeitpunkt, zB in einem halben Jahr, klar wird, dass es nicht klappt, dann muss ich mich mit dem Arbeitgeber zusammensetzen und schauen, welche gemeinsame Lösung zum besten aller beteiligten wir finden. Ich kenne meinen Arbeitgeber, der wollte Mitarbeiter xyz schon sehr lange haben. Leider hat es vorher mit Mitarbeiter xyz ohne dessen Verschulden nicht geklappt. aber xyz hat sich immer super verhalten, hat seinen bestehenden Arbeitsplatz gekündigt und mit seiner Familie den Umzug geplant. Das ist ein international anerkannter Spezialist. Bevor wir uns im Team erstmal zusammen gesetzt haben und die Aufgabenverteilung besprochen haben, gibt es eigentlich keinen Grund zu denken, dass es mit ihm nicht klappt. Und niemand denkt bei uns im Unternehmen so“
Da bin ich offenbar bei Eberl / kompany.
Palhinha hat doch noch keinen Arbeitsplatz gekündigt und nichts geplant gehabt, was redest du denn? Eberl hat am 1. März angefangen, Kompany am 30.5. Palhinha kam am 11.7. - und der war überrascht, als wir ihn neuerlich kontaktiert haben. Das mit dem „man sieht sich zwei Mal“ waren doch nur tröstende Worte, Palhinha war am Boden zerstört, als er zurück musste und wir standen wie die größten Deppen da.
Kompany hat lt. übereinstimmenden Berichten ein Gespräch mit Palhinha geführt. Danach kam der Transfer wieder ins Rollen. Kompany hat den Spieler nicht nur falsch eingeschätzt, sondern war auch nicht fähig bzw. willig, ihn überhaupt integrieren zu wollen. Hätte Kompany Palhinha so unterstützt wie er Goretzka gepusht hat, wäre alles anders gekommen. Palhinha ist ganz sicher der bessere Fußballer als Gore.
Ich frage mich ja, wie große Trainer wie z.B. G
Ferguson sich bei Palhinha verhalten hätten?

Mir ist nicht ganz klar, ob Du denkst, dass der Palinha Transfer erst am 10.7. vollzogen wurde. Der Transfer ist 2023 daran gescheitert, dass der abgebende Verein so kurzfristig keinen Ersatz beschaffen konnte. Als das aus dem Weg geräumt war, gab es keinen Anlass, den Transfer nicht nachzuholen.
Darüber hinaus gab es keinen Anlass zu denken, dass sich Palinha wesentlich schwerer mit kompanys Fußball tun würde als zB Goretzka, Laimer und andere. Insofern waren sicherlich auch kompany und Eberl überrascht. Dass der Transfer ein Fehlgriff war, steht außer Frage, aber mE hat es Anfang Juli 2024 keinen Anlass gegeben, den Transfer nicht abzuwickeln.
Es gab jedenfalls nach meiner Wahrnehmung zum damaligen Zeitpunkt, nicht eine einzige Stimme, Fans Pundits, verantwortliche, die das gefordert hat.
Was Ferguson anbetrifft: auch der hatte fehleinkäufe. Jeder hat die.man muss damit dann „erwachsen“ umgehen und die bestmögliche Lösung finden.
Mir kommt das weiterhin nicht logisch vor, was du dir da zusammen reimst. Das widerspricht so ziemlich allem, was Kaderplanung im Profifußball ausmacht, die in Jahreszyklen (und nicht 2- oder noch mehr-Jahres-Zyklen) denkt. Glaube ich weiterhin mit keiner Silbe dran, dass Palinha 2024 kommen musste, weil der AR 2023 schon einmal das Go gegeben hatte. Und auch in großen Unternehmen ist das ganz sicher außerhalb des Fußballs keine gängige Praxis, sondern höchstens bei extrem schlechter Führungskultur (Fehleinschätzungen nicht mehr zu korrigieren, weil man sie ein Jahr vorher mal für richtig gehalten hat).
Aber das war es jetzt auch von mir zu dem Thema.
04.08.2025 - 10:13 Uhr
Zitat von Kritiker1900
wobei ich nie so ganz verstehe, wieso ein defensiver 6er sofort alles offensive/attraktive zerstört.
man kann speziell bei Palhinha anführen, dass der qualitativ hier einfach nicht überzeugen konnte. Aber es hätte hier auch trotz palhinha genug offensivpotenzial geben müssen, um trotzdem 4:0 zu gewinnen.
Und international bleiben die 4:0 oder 4:1 Siege dann ja auch aus ohne palhinha.
Zitat von Crash
Tottenham manager Thomas Frank admits that he was surprised Bayern let João Palhinha go after just one year: "Yeah, I was a bit surprised. Bayern went hard for him for two years and for whatever reason, which I actually don’t care about because we can get him, it was an opportunity for us. At this moment in time, there are not many clear number sixes in the market so we are quite lucky to get him. I think he is a top player. Whatever the reason maybe is the coach, the culture, the club, himself. Sometimes it is difficult to say. My concern is that he wanted to come and we wanted him to come"
Frank: "Palhinha’s defensive qualities, his ability to be in the centre of the pitch, very disciplined, his distribution, short, diagonals, in behind and then his ability to break up play. Especially if you are playing away from home or against good counter-attacking teams. It’s very important to have one that, you know, is not running away or gets attracted to something. When I came in and assessed the squad, it was an area where I thought we could need something there"
@Football_LDN
-------------------------------------
Hier merkt man halt dass Frank eine andere Philosophie (ähnlich zu Tuchel) auffasst wie es bei Kompany der Fall ist. Hier gibt es auch kein klares richtig oder falsch. Bei Bayern ist es jedoch üblich, dass man den offensiveren und dominanteren Spielstil spielen lässt, da dieser für die Fans auch attraktiver ist. Auch wenn der Erfolg natürlich im Vordergrund steht, aber so ist es immer noch schöner, wenn man ein Spiel 4:0 oder auch 4:1 statt nur 1:0 gewinnt.
Tottenham manager Thomas Frank admits that he was surprised Bayern let João Palhinha go after just one year: "Yeah, I was a bit surprised. Bayern went hard for him for two years and for whatever reason, which I actually don’t care about because we can get him, it was an opportunity for us. At this moment in time, there are not many clear number sixes in the market so we are quite lucky to get him. I think he is a top player. Whatever the reason maybe is the coach, the culture, the club, himself. Sometimes it is difficult to say. My concern is that he wanted to come and we wanted him to come"
Frank: "Palhinha’s defensive qualities, his ability to be in the centre of the pitch, very disciplined, his distribution, short, diagonals, in behind and then his ability to break up play. Especially if you are playing away from home or against good counter-attacking teams. It’s very important to have one that, you know, is not running away or gets attracted to something. When I came in and assessed the squad, it was an area where I thought we could need something there"
@Football_LDN
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Hier merkt man halt dass Frank eine andere Philosophie (ähnlich zu Tuchel) auffasst wie es bei Kompany der Fall ist. Hier gibt es auch kein klares richtig oder falsch. Bei Bayern ist es jedoch üblich, dass man den offensiveren und dominanteren Spielstil spielen lässt, da dieser für die Fans auch attraktiver ist. Auch wenn der Erfolg natürlich im Vordergrund steht, aber so ist es immer noch schöner, wenn man ein Spiel 4:0 oder auch 4:1 statt nur 1:0 gewinnt.
wobei ich nie so ganz verstehe, wieso ein defensiver 6er sofort alles offensive/attraktive zerstört.
man kann speziell bei Palhinha anführen, dass der qualitativ hier einfach nicht überzeugen konnte. Aber es hätte hier auch trotz palhinha genug offensivpotenzial geben müssen, um trotzdem 4:0 zu gewinnen.
Und international bleiben die 4:0 oder 4:1 Siege dann ja auch aus ohne palhinha.
Ballbesitzorientierte Mannschaften brauchen nun mal einen spielstarken Sechser, der das Spiel ankurbelt, und seine Vorderleute einsetzen kann.
Das sieht man ja bei jeder Ballbesitzmannschaft, bei City spielt auf der 6 Rodri, bei Prime-Barca spielte dort Busquets, und bei uns spielten über die Jahre Schweinsteiger, Alonso, Thiago und nun Kimmich, das sind allesamt spielstarke Akteure, die man eben benötigt, wenn man den Gegner dominieren will.
Nicht umsonst hat Palhinha in seinen ersten Spielen bei uns als Achter agiert, ehe er dann nach seiner Verletzung nicht mehr in die Mannschaft zurückgekehrt ist, ein reiner Abräumer passt einfach nicht in eine Ballbesitzmannschaft.
04.08.2025 - 10:27 Uhr
Dass man die Umstände rund um den Palhinha-Transfer noch einmal aufarbeiten muss, sollte allen Beteiligten klar sein.
Es war offensichtlich der Plan unserer sportlichen Führung, auf ihn zu setzen – immerhin wollten wir Goretzka abgegeben und auf Palhinha bauen. Letztlich hat sich Goretzka – auch begünstigt durch Verletzungen – sportlich durchgesetzt. Die Frage bleibt: Wie kam es ursprünglich zu dieser sportlichen Einschätzung?
Ich hoffe, Palhinha kann sich bei den Spurs durchsetzen, damit wir dieses Kapitel sauber abschließen können.
Es tut mir leid für den Jungen – manchmal passt es einfach nicht.
Es war offensichtlich der Plan unserer sportlichen Führung, auf ihn zu setzen – immerhin wollten wir Goretzka abgegeben und auf Palhinha bauen. Letztlich hat sich Goretzka – auch begünstigt durch Verletzungen – sportlich durchgesetzt. Die Frage bleibt: Wie kam es ursprünglich zu dieser sportlichen Einschätzung?
Ich hoffe, Palhinha kann sich bei den Spurs durchsetzen, damit wir dieses Kapitel sauber abschließen können.
Es tut mir leid für den Jungen – manchmal passt es einfach nicht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Englaender am 04.08.2025 um 10:35 Uhr bearbeitet
04.08.2025 - 10:48 Uhr
Zitat von Englaender
Dass man die Umstände rund um den Palhinha-Transfer noch einmal aufarbeiten muss, sollte allen Beteiligten klar sein.
Es war offensichtlich der Plan unserer sportlichen Führung, auf ihn zu setzen – immerhin wollten wir Goretzka abgegeben und auf Palhinha bauen. Letztlich hat sich Goretzka – auch begünstigt durch Verletzungen – sportlich durchgesetzt. Die Frage bleibt: Wie kam es ursprünglich zu dieser sportlichen Einschätzung?
Ich hoffe, Palhinha kann sich bei den Spurs durchsetzen, damit wir dieses Kapitel sauber abschließen können.
Es tut mir leid für den Jungen – manchmal passt es einfach nicht.
Dass man die Umstände rund um den Palhinha-Transfer noch einmal aufarbeiten muss, sollte allen Beteiligten klar sein.
Es war offensichtlich der Plan unserer sportlichen Führung, auf ihn zu setzen – immerhin wollten wir Goretzka abgegeben und auf Palhinha bauen. Letztlich hat sich Goretzka – auch begünstigt durch Verletzungen – sportlich durchgesetzt. Die Frage bleibt: Wie kam es ursprünglich zu dieser sportlichen Einschätzung?
Ich hoffe, Palhinha kann sich bei den Spurs durchsetzen, damit wir dieses Kapitel sauber abschließen können.
Es tut mir leid für den Jungen – manchmal passt es einfach nicht.
Ich denke nach dem gepatzten last minute Wechsel zu den Bayern, hat man Palhinha versprochen, es im nächsten Jahr nochmal zu versuchen. Dreesen hat ja auch erzählt, dass er unbedingt für uns spielen wollte und geweint hat, nachdem es im letzten Moment doch nicht geklappt hat. Ich schätze unsere Oberen so ein, dass sie dann ihr Wort halten wollten, obwohl es finanziell gar keinen Sinn gemacht hat.
Dann kam die chaotische Trainersuche hinzu, weshalb vermutlich die Verhandlungen schon weit fortgeschritten waren, als Kompany verpflichtet wurde. Da die Mannschaft für ihn auch noch komplett neu war und es seine erste große Trainerstation ist, schätze ich ihn auch nicht so ein, dass er da direkt mal ein Veto einlegt und riskiert es sich mit seinen Vorgesetzten zu verscherzen. Insgesamt alles sehr unglücklich und extrem dumm für alle Parteien gelaufen. Das Geld hätten wir wunderbar in Doué investieren können.
04.08.2025 - 11:45 Uhr
Zitat von Tina-S
Mein Punkt ist nicht, dass man es nicht hätte verhindern können.
Sondern, dass es für keine Partei, weder Aufsichtsrat, Vorstand, Eberl oder Kompany einen Anlass gegeben hätte, das zu verhindern.
Im übrigen auch für keinen transfermarkt user zum Zeitpunkt Anfang Juli 2025.
Zitat von Diego04
Mir kommt das weiterhin nicht logisch vor, was du dir da zusammen reimst. Das widerspricht so ziemlich allem, was Kaderplanung im Profifußball ausmacht, die in Jahreszyklen (und nicht 2- oder noch mehr-Jahres-Zyklen) denkt. Glaube ich weiterhin mit keiner Silbe dran, dass Palinha 2024 kommen musste, weil der AR 2023 schon einmal das Go gegeben hatte. Und auch in großen Unternehmen ist das ganz sicher außerhalb des Fußballs keine gängige Praxis, sondern höchstens bei extrem schlechter Führungskultur (Fehleinschätzungen nicht mehr zu korrigieren, weil man sie ein Jahr vorher mal für richtig gehalten hat).
Aber das war es jetzt auch von mir zu dem Thema.
Zitat von Tina-S
Mir ist nicht ganz klar, ob Du denkst, dass der Palinha Transfer erst am 10.7. vollzogen wurde. Der Transfer ist 2023 daran gescheitert, dass der abgebende Verein so kurzfristig keinen Ersatz beschaffen konnte. Als das aus dem Weg geräumt war, gab es keinen Anlass, den Transfer nicht nachzuholen.
Darüber hinaus gab es keinen Anlass zu denken, dass sich Palinha wesentlich schwerer mit kompanys Fußball tun würde als zB Goretzka, Laimer und andere. Insofern waren sicherlich auch kompany und Eberl überrascht. Dass der Transfer ein Fehlgriff war, steht außer Frage, aber mE hat es Anfang Juli 2024 keinen Anlass gegeben, den Transfer nicht abzuwickeln.
Es gab jedenfalls nach meiner Wahrnehmung zum damaligen Zeitpunkt, nicht eine einzige Stimme, Fans Pundits, verantwortliche, die das gefordert hat.
Was Ferguson anbetrifft: auch der hatte fehleinkäufe. Jeder hat die.man muss damit dann „erwachsen“ umgehen und die bestmögliche Lösung finden.
Zitat von Remington_Steele
Palhinha hat doch noch keinen Arbeitsplatz gekündigt und nichts geplant gehabt, was redest du denn? Eberl hat am 1. März angefangen, Kompany am 30.5. Palhinha kam am 11.7. - und der war überrascht, als wir ihn neuerlich kontaktiert haben. Das mit dem „man sieht sich zwei Mal“ waren doch nur tröstende Worte, Palhinha war am Boden zerstört, als er zurück musste und wir standen wie die größten Deppen da.
Kompany hat lt. übereinstimmenden Berichten ein Gespräch mit Palhinha geführt. Danach kam der Transfer wieder ins Rollen. Kompany hat den Spieler nicht nur falsch eingeschätzt, sondern war auch nicht fähig bzw. willig, ihn überhaupt integrieren zu wollen. Hätte Kompany Palhinha so unterstützt wie er Goretzka gepusht hat, wäre alles anders gekommen. Palhinha ist ganz sicher der bessere Fußballer als Gore.
Ich frage mich ja, wie große Trainer wie z.B. G
Ferguson sich bei Palhinha verhalten hätten?
Zitat von Tina-S
Der Vollzug des (letztlich gescheiterten) Transfer von 2023 setzte einen Vorstands- und einen aufsichtsratsbeschluss voraus.
Um es Dir mal lebensweltlich zu veranschaulichen: ich weiss ja nicht, wie Du Dich bei nem Jobwechsel verhältst. Ob Du als erstes dahingehst und Deinem neuen Arbeitgeber sagst: „ihr habt da alles falsch gemacht. Und dass ihr zusätzlich Mitarbeiter xyz angestellt habt, mit dem ich zusammenarbeiten soll, geht gar nicht. Ich kenn den zwar nicht und habe noch nie mit dem gesprochen. Aber der muss weg.“
Meine Reaktion wäre in der Situation eher: „Schauen wir mal, wen wir da alles haben und wie wir damit ein gutes Team bauen. Und wenn dann zu einem späteren Zeitpunkt, zB in einem halben Jahr, klar wird, dass es nicht klappt, dann muss ich mich mit dem Arbeitgeber zusammensetzen und schauen, welche gemeinsame Lösung zum besten aller beteiligten wir finden. Ich kenne meinen Arbeitgeber, der wollte Mitarbeiter xyz schon sehr lange haben. Leider hat es vorher mit Mitarbeiter xyz ohne dessen Verschulden nicht geklappt. aber xyz hat sich immer super verhalten, hat seinen bestehenden Arbeitsplatz gekündigt und mit seiner Familie den Umzug geplant. Das ist ein international anerkannter Spezialist. Bevor wir uns im Team erstmal zusammen gesetzt haben und die Aufgabenverteilung besprochen haben, gibt es eigentlich keinen Grund zu denken, dass es mit ihm nicht klappt. Und niemand denkt bei uns im Unternehmen so“
Da bin ich offenbar bei Eberl / kompany.
Zitat von Diabolo_FCB
Der Transfer war 2023 gescheitert! Als wir 2024 Palhinha verpflichtet haben, der in einen seiner ersten Interviews sagte, dass er überrascht war, dass der Transfer dann 2024 doch noch geklappt hat, war Kompany längst da und Eberl ebenfalls schon einige Monate. Aufgrund der Aussage von Palhinha deutet doch nun wirklich gar nichts daraufhin, dass der Transfer schon lange vorher abgewickelt wurde. Nur wegen dem "man sieht sich immer zweimal im Leben" würde ich nicht annehmen, dass sich das auf eine fixe Abmachung bezieht und man den Transfer im Grunde schon 2023 fixiert hat.
Ich sehe es wie du, Eberl hätte den Transfer verhindern können, in meinen Augen sogar müssen. Und Kompany kennt Palhinha bestens aus der PL, der kann hier nicht wirklich überrascht worden sein, dass Palhinha ein schwaches Aufbauspiel hat und im Grunde nur ein reiner Zerstörer im DM ist. Bei diesem Transfer wurde so ziemlich alles falsch gemacht was man falsch machen konnte und eine Menge Geld verschwendet. Kompany wurde übrigens bereits am 30.05.24 als neuer Trainer vorgestellt, der Transfer von Palhinha fand am 11.07.24 statt. Wäre der Transfer vorher schon fix gewesen, wäre Palhinha zum 01.07.24 zu uns gewechselt.
Zitat von Diego04
Das kannst Du so sehen. Ich sehe das halt anders. Natürlich kann er einen Transfer, der nur geplant ist, stoppen. Wenn der AR nicht sinnvoll handelt, darf man sehr wohl seine Meinung dazu geben. Wäre wohl kaum "seine erste Handlung" gewesen. Aber gut, jedem seine eigene Idee dazu.
Zitat von Tina-S
Was ich nicht erwarten würde ist, dass ein neu berufener Vorstand zu seinen Vorstandskollegen und zum AR hingeht, und ihnen sagt: „die Entscheidungen, die ihr in der Vergangenheit getroffen habt vor meiner Berufung, sind falsch und zu revidieren“. Das würde sich auch kein AR oder Vorstand bieten lassen. Zumal man den Spieler ja konkret noch gar nicht in Augenschein genommen hat, ihm ja gar keine Chance gegeben hat. Und ein neu berufener Trainer wie kompany geht auch nicht dahin und sagt als erstes, dass dieser oder jener Spieler ungeeignet ist, wenn er ihn noch gar nicht in Training oder Spiel im Detail gesichtet hat. Das wäre auch dem Spieler höchst unfair gegenüber.
Palhinha ist ein Riesenfail, damit muss man leben und das Beste draus machen, d.h. Jetzt verleihen, auf Stabilisierung des Spielers hoffen und nächstes Jahr idealerweise zu €25 mio verkaufen und Buchverlust vermeiden.
Zitat von Diego04
Man darf schon erwarten, dass ein neuer Sportvorstand in der Lage ist zu ermitteln, ob ein Spieler, der für einen Trainer wie Tuchel verpflichtet werden sollte, immer noch den gleichen Wert für einen Trainer wie Kompany hat und dies auch entsprechend zu kommunizieren.
Komplett unbeteiligt ist Eberl an diesem Glanzstück ganz sicher nicht, wohl aber Kompany auch nicht, wenn er nicht in der Lage ist, gerade heraus zu sagen, dass er mit Palinha nichts anfangen kann, neu angefangen hin oder her. Dass der Hauptteil auf dem Mist des AR gewachsen ist, keine Frage. Wer gibt schon so bescheuerte Versprechen, einen Spieler im Jahr drauf zu verpflichten, weil ein Transfer gescheitert ist, ohne die Rahmenbedingungen der nächsten Saison zu kennen (sofern die ganze Räuberpistole stimmt natürlich).
Da hat sich echt keiner mit Ruhm bekleckert und mehrere Stellen haben am Ende 30 + Mio zum Fenster rausgeschmissen. Eberl kann man aus der Gleichung aber sicher nicht rausnehmen. Der trägt den Titel Sportvorstand ja nicht nur spazieren.
Zitat von Tina-S
Eberl kam im März 2024 zum fcb als sportvorstand
Der Palinha Transfer sollte am Deadline day Ende August 2023 vollzogen werden. Das heißt hierzu bestand ein Beschluss des Aufsichtsrates (derselbe Aufsichtsrat, der später auch Eberl in den Vorstand berufen hat).
Hättest Du entsprechend erwartet, dass Eberl als Vorstandsmitglied an den CEO Dreessen und den AR herantritt, den damals bereits bestehenden Vorstandsbeschluss und bestehenden AR Beschluss zu revidieren? Das wäre für ein neu berufenes Vorstandsmitglied ein sehr ungewöhnlicher Vorgang gewesen, darauf hinzuwirken, Entscheidungen von AG Organen vor seiner Amtszeit zu revidieren.
Oder hättest Du erwartet, dass er sich bei Vorstellung von Palinha von diesem distanziert?
Zitat von NeueKleider04
Man kann auch langsam mal aufhören, Eberl aus der Gleichung zu nehmen. Man muss sich doch nur den Artikel zum Transfer hier auf tm ansehen. Eberl steht da lächelnd und sehr stolz bei der Präsentation, der hat das Ding am Ende klar gemacht, mit voller Überzeugung.
Eberl macht bisher nichts anderes als Brazzo und tritt dabei noch wie ein Amateur in der Öffentlichkeit auf. Speziell ist er auf jeden Fall 😀
Zitat von Tina-S
Ursächlich war der absolute Mangel an Transferkompetenz, nachdem brazzo gefeuert wurde. Die Transfer Task Force war ja eine recht peinliche Veranstaltung, die von den Wünschen von Tuchel geprägt war, ohne dass ein aktives Management im sportlichen Bereich bestand.
Insofern hat man daraus gelernt, dass man mit Freund neben Eberl eine weiteren Spezialisten etabliert hat.
Zitat von Rollin_
Einer der schlimmsten Fälle Missmanagements, den der Verein jemals gesehen hat. Und es liegt nicht einmal an der Qualität des Spielers.
Der Verein wird aber nicht daraus lernen. Die Sache hat damit leider gar nichts Gutes.
Einer der schlimmsten Fälle Missmanagements, den der Verein jemals gesehen hat. Und es liegt nicht einmal an der Qualität des Spielers.
Der Verein wird aber nicht daraus lernen. Die Sache hat damit leider gar nichts Gutes.
Ursächlich war der absolute Mangel an Transferkompetenz, nachdem brazzo gefeuert wurde. Die Transfer Task Force war ja eine recht peinliche Veranstaltung, die von den Wünschen von Tuchel geprägt war, ohne dass ein aktives Management im sportlichen Bereich bestand.
Insofern hat man daraus gelernt, dass man mit Freund neben Eberl eine weiteren Spezialisten etabliert hat.
Man kann auch langsam mal aufhören, Eberl aus der Gleichung zu nehmen. Man muss sich doch nur den Artikel zum Transfer hier auf tm ansehen. Eberl steht da lächelnd und sehr stolz bei der Präsentation, der hat das Ding am Ende klar gemacht, mit voller Überzeugung.
Eberl macht bisher nichts anderes als Brazzo und tritt dabei noch wie ein Amateur in der Öffentlichkeit auf. Speziell ist er auf jeden Fall 😀
Eberl kam im März 2024 zum fcb als sportvorstand
Der Palinha Transfer sollte am Deadline day Ende August 2023 vollzogen werden. Das heißt hierzu bestand ein Beschluss des Aufsichtsrates (derselbe Aufsichtsrat, der später auch Eberl in den Vorstand berufen hat).
Hättest Du entsprechend erwartet, dass Eberl als Vorstandsmitglied an den CEO Dreessen und den AR herantritt, den damals bereits bestehenden Vorstandsbeschluss und bestehenden AR Beschluss zu revidieren? Das wäre für ein neu berufenes Vorstandsmitglied ein sehr ungewöhnlicher Vorgang gewesen, darauf hinzuwirken, Entscheidungen von AG Organen vor seiner Amtszeit zu revidieren.
Oder hättest Du erwartet, dass er sich bei Vorstellung von Palinha von diesem distanziert?
Man darf schon erwarten, dass ein neuer Sportvorstand in der Lage ist zu ermitteln, ob ein Spieler, der für einen Trainer wie Tuchel verpflichtet werden sollte, immer noch den gleichen Wert für einen Trainer wie Kompany hat und dies auch entsprechend zu kommunizieren.
Komplett unbeteiligt ist Eberl an diesem Glanzstück ganz sicher nicht, wohl aber Kompany auch nicht, wenn er nicht in der Lage ist, gerade heraus zu sagen, dass er mit Palinha nichts anfangen kann, neu angefangen hin oder her. Dass der Hauptteil auf dem Mist des AR gewachsen ist, keine Frage. Wer gibt schon so bescheuerte Versprechen, einen Spieler im Jahr drauf zu verpflichten, weil ein Transfer gescheitert ist, ohne die Rahmenbedingungen der nächsten Saison zu kennen (sofern die ganze Räuberpistole stimmt natürlich).
Da hat sich echt keiner mit Ruhm bekleckert und mehrere Stellen haben am Ende 30 + Mio zum Fenster rausgeschmissen. Eberl kann man aus der Gleichung aber sicher nicht rausnehmen. Der trägt den Titel Sportvorstand ja nicht nur spazieren.
Was ich nicht erwarten würde ist, dass ein neu berufener Vorstand zu seinen Vorstandskollegen und zum AR hingeht, und ihnen sagt: „die Entscheidungen, die ihr in der Vergangenheit getroffen habt vor meiner Berufung, sind falsch und zu revidieren“. Das würde sich auch kein AR oder Vorstand bieten lassen. Zumal man den Spieler ja konkret noch gar nicht in Augenschein genommen hat, ihm ja gar keine Chance gegeben hat. Und ein neu berufener Trainer wie kompany geht auch nicht dahin und sagt als erstes, dass dieser oder jener Spieler ungeeignet ist, wenn er ihn noch gar nicht in Training oder Spiel im Detail gesichtet hat. Das wäre auch dem Spieler höchst unfair gegenüber.
Palhinha ist ein Riesenfail, damit muss man leben und das Beste draus machen, d.h. Jetzt verleihen, auf Stabilisierung des Spielers hoffen und nächstes Jahr idealerweise zu €25 mio verkaufen und Buchverlust vermeiden.
Das kannst Du so sehen. Ich sehe das halt anders. Natürlich kann er einen Transfer, der nur geplant ist, stoppen. Wenn der AR nicht sinnvoll handelt, darf man sehr wohl seine Meinung dazu geben. Wäre wohl kaum "seine erste Handlung" gewesen. Aber gut, jedem seine eigene Idee dazu.
Der Transfer war 2023 gescheitert! Als wir 2024 Palhinha verpflichtet haben, der in einen seiner ersten Interviews sagte, dass er überrascht war, dass der Transfer dann 2024 doch noch geklappt hat, war Kompany längst da und Eberl ebenfalls schon einige Monate. Aufgrund der Aussage von Palhinha deutet doch nun wirklich gar nichts daraufhin, dass der Transfer schon lange vorher abgewickelt wurde. Nur wegen dem "man sieht sich immer zweimal im Leben" würde ich nicht annehmen, dass sich das auf eine fixe Abmachung bezieht und man den Transfer im Grunde schon 2023 fixiert hat.
Ich sehe es wie du, Eberl hätte den Transfer verhindern können, in meinen Augen sogar müssen. Und Kompany kennt Palhinha bestens aus der PL, der kann hier nicht wirklich überrascht worden sein, dass Palhinha ein schwaches Aufbauspiel hat und im Grunde nur ein reiner Zerstörer im DM ist. Bei diesem Transfer wurde so ziemlich alles falsch gemacht was man falsch machen konnte und eine Menge Geld verschwendet. Kompany wurde übrigens bereits am 30.05.24 als neuer Trainer vorgestellt, der Transfer von Palhinha fand am 11.07.24 statt. Wäre der Transfer vorher schon fix gewesen, wäre Palhinha zum 01.07.24 zu uns gewechselt.
Der Vollzug des (letztlich gescheiterten) Transfer von 2023 setzte einen Vorstands- und einen aufsichtsratsbeschluss voraus.
Um es Dir mal lebensweltlich zu veranschaulichen: ich weiss ja nicht, wie Du Dich bei nem Jobwechsel verhältst. Ob Du als erstes dahingehst und Deinem neuen Arbeitgeber sagst: „ihr habt da alles falsch gemacht. Und dass ihr zusätzlich Mitarbeiter xyz angestellt habt, mit dem ich zusammenarbeiten soll, geht gar nicht. Ich kenn den zwar nicht und habe noch nie mit dem gesprochen. Aber der muss weg.“
Meine Reaktion wäre in der Situation eher: „Schauen wir mal, wen wir da alles haben und wie wir damit ein gutes Team bauen. Und wenn dann zu einem späteren Zeitpunkt, zB in einem halben Jahr, klar wird, dass es nicht klappt, dann muss ich mich mit dem Arbeitgeber zusammensetzen und schauen, welche gemeinsame Lösung zum besten aller beteiligten wir finden. Ich kenne meinen Arbeitgeber, der wollte Mitarbeiter xyz schon sehr lange haben. Leider hat es vorher mit Mitarbeiter xyz ohne dessen Verschulden nicht geklappt. aber xyz hat sich immer super verhalten, hat seinen bestehenden Arbeitsplatz gekündigt und mit seiner Familie den Umzug geplant. Das ist ein international anerkannter Spezialist. Bevor wir uns im Team erstmal zusammen gesetzt haben und die Aufgabenverteilung besprochen haben, gibt es eigentlich keinen Grund zu denken, dass es mit ihm nicht klappt. Und niemand denkt bei uns im Unternehmen so“
Da bin ich offenbar bei Eberl / kompany.
Palhinha hat doch noch keinen Arbeitsplatz gekündigt und nichts geplant gehabt, was redest du denn? Eberl hat am 1. März angefangen, Kompany am 30.5. Palhinha kam am 11.7. - und der war überrascht, als wir ihn neuerlich kontaktiert haben. Das mit dem „man sieht sich zwei Mal“ waren doch nur tröstende Worte, Palhinha war am Boden zerstört, als er zurück musste und wir standen wie die größten Deppen da.
Kompany hat lt. übereinstimmenden Berichten ein Gespräch mit Palhinha geführt. Danach kam der Transfer wieder ins Rollen. Kompany hat den Spieler nicht nur falsch eingeschätzt, sondern war auch nicht fähig bzw. willig, ihn überhaupt integrieren zu wollen. Hätte Kompany Palhinha so unterstützt wie er Goretzka gepusht hat, wäre alles anders gekommen. Palhinha ist ganz sicher der bessere Fußballer als Gore.
Ich frage mich ja, wie große Trainer wie z.B. G
Ferguson sich bei Palhinha verhalten hätten?

Mir ist nicht ganz klar, ob Du denkst, dass der Palinha Transfer erst am 10.7. vollzogen wurde. Der Transfer ist 2023 daran gescheitert, dass der abgebende Verein so kurzfristig keinen Ersatz beschaffen konnte. Als das aus dem Weg geräumt war, gab es keinen Anlass, den Transfer nicht nachzuholen.
Darüber hinaus gab es keinen Anlass zu denken, dass sich Palinha wesentlich schwerer mit kompanys Fußball tun würde als zB Goretzka, Laimer und andere. Insofern waren sicherlich auch kompany und Eberl überrascht. Dass der Transfer ein Fehlgriff war, steht außer Frage, aber mE hat es Anfang Juli 2024 keinen Anlass gegeben, den Transfer nicht abzuwickeln.
Es gab jedenfalls nach meiner Wahrnehmung zum damaligen Zeitpunkt, nicht eine einzige Stimme, Fans Pundits, verantwortliche, die das gefordert hat.
Was Ferguson anbetrifft: auch der hatte fehleinkäufe. Jeder hat die.man muss damit dann „erwachsen“ umgehen und die bestmögliche Lösung finden.
Mir kommt das weiterhin nicht logisch vor, was du dir da zusammen reimst. Das widerspricht so ziemlich allem, was Kaderplanung im Profifußball ausmacht, die in Jahreszyklen (und nicht 2- oder noch mehr-Jahres-Zyklen) denkt. Glaube ich weiterhin mit keiner Silbe dran, dass Palinha 2024 kommen musste, weil der AR 2023 schon einmal das Go gegeben hatte. Und auch in großen Unternehmen ist das ganz sicher außerhalb des Fußballs keine gängige Praxis, sondern höchstens bei extrem schlechter Führungskultur (Fehleinschätzungen nicht mehr zu korrigieren, weil man sie ein Jahr vorher mal für richtig gehalten hat).
Aber das war es jetzt auch von mir zu dem Thema.
Mein Punkt ist nicht, dass man es nicht hätte verhindern können.
Sondern, dass es für keine Partei, weder Aufsichtsrat, Vorstand, Eberl oder Kompany einen Anlass gegeben hätte, das zu verhindern.
Im übrigen auch für keinen transfermarkt user zum Zeitpunkt Anfang Juli 2025.
Na ja, die entscheidenden Fragen wurde im Forum halt folgender Maßen beantwortet:
- Man hatte mit Palhinha (/Fulham) schlicht eine fixe Einigung im Vorjahr und hat sich daran gehalten
und/oder
- So ein Investment wird nur getätigt, wenn der neue Trainer den Bedarf wie Tuchel ebenso sieht und entsprechend auch glücklich über diesen Spieler ist. Für die Medien gab es wohl auch eine Äußerung Kompany wäre fine damit gewesen.
Letzteres kann man klar verneinen (oder VK hatte sich den Spieler nicht richtig angeschaut). Anders sind die Einsatzzeiten des Portugiesen nicht zu erklären.
Ersteres wirkt auf mich immer noch so.
Und vll. hätte es Eberl im Kreuz gehabt diesen Transfer zu verhindern. Aber es stellt sich eben die Frage wie klar ist man dagegen. Die Analyse man habe egtl. keinen 6er (DLP oder klassisch) im Kader, ist ja nach wie vor valide. Und der Abgang wurde einem Goretzka ja weiterhin sehr klar angeboten.
Und gleichzeitig scheint Goretzka von VK auch nicht klar priorisiert zu werden.
Von daher frage ich mich, wie ich als neuer SpoV gehandelt hätte, wenn egtl. schon alles in trockenen Tüchern scheint, ich die Analyse um den Bedarf grundsätzlich teile und mir der Trainer nicht (Annahme!) ein klares Signal gibt er benötigt einen JP so gaaar nicht?
Du hast keinen Plan B an der Hand und stößt die Task Force des Vorsommers (quasi deine Chefs) vor den Kopf?
Das macht quasi keiner..
04.08.2025 - 12:29 Uhr
Zitat von Tina-S
Bei kompany kommt hinzu:
1) es ist allseits bekannt, dass die transferpolitik des fcb nicht vom Trainer gemacht wird. Er muss mit den Spielern zurechtkommen, die ihm der Club gibt. Allenfalls hat er ein Vorschlags - und Vetorecht, ein neuer Trainer vermutlich nicht mal das.
2) warum sollte er sich als trainerkandidat nr. 7. direkt mit der clubhierarchie verscherzen? An seiner Stelle hätte ich mich auf die Position gestellt: „wenn die meinen, dass das der richtige Spieler ist, sollen sie den doch holen. Die Aufstellung liegt in meiner Verantwortung“
3) vermutlich ist auch für Kompany überraschend gewesen, dass Palinha so gar keine Akzente setzen konnte. Der ist immerhin International erfahren und technisch zwar limitiert, aber auch nicht so, dass goretzka ihm technisch extrem überlegen ist. Jedenfalls kam goretzka deutlich besser zurecht als Palinha.
Zitat von Tina-S
Genau richtig!
Zitat von Becks84
Na ja, die entscheidenden Fragen wurde im Forum halt folgender Maßen beantwortet:
- Man hatte mit Palhinha (/Fulham) schlicht eine fixe Einigung im Vorjahr und hat sich daran gehalten
und/oder
- So ein Investment wird nur getätigt, wenn der neue Trainer den Bedarf wie Tuchel ebenso sieht und entsprechend auch glücklich über diesen Spieler ist. Für die Medien gab es wohl auch eine Äußerung Kompany wäre fine damit gewesen.
Letzteres kann man klar verneinen (oder VK hatte sich den Spieler nicht richtig angeschaut). Anders sind die Einsatzzeiten des Portugiesen nicht zu erklären.
Ersteres wirkt auf mich immer noch so.
Und vll. hätte es Eberl im Kreuz gehabt diesen Transfer zu verhindern. Aber es stellt sich eben die Frage wie klar ist man dagegen. Die Analyse man habe egtl. keinen 6er (DLP oder klassisch) im Kader, ist ja nach wie vor valide. Und der Abgang wurde einem Goretzka ja weiterhin sehr klar angeboten.
Und gleichzeitig scheint Goretzka von VK auch nicht klar priorisiert zu werden.
Von daher frage ich mich, wie ich als neuer SpoV gehandelt hätte, wenn egtl. schon alles in trockenen Tüchern scheint, ich die Analyse um den Bedarf grundsätzlich teile und mir der Trainer nicht (Annahme!) ein klares Signal gibt er benötigt einen JP so gaaar nicht?
Du hast keinen Plan B an der Hand und stößt die Task Force des Vorsommers (quasi deine Chefs) vor den Kopf?
Das macht quasi keiner..
Zitat von Tina-S
Mein Punkt ist nicht, dass man es nicht hätte verhindern können.
Sondern, dass es für keine Partei, weder Aufsichtsrat, Vorstand, Eberl oder Kompany einen Anlass gegeben hätte, das zu verhindern.
Im übrigen auch für keinen transfermarkt user zum Zeitpunkt Anfang Juli 2025.
Zitat von Diego04
Mir kommt das weiterhin nicht logisch vor, was du dir da zusammen reimst. Das widerspricht so ziemlich allem, was Kaderplanung im Profifußball ausmacht, die in Jahreszyklen (und nicht 2- oder noch mehr-Jahres-Zyklen) denkt. Glaube ich weiterhin mit keiner Silbe dran, dass Palinha 2024 kommen musste, weil der AR 2023 schon einmal das Go gegeben hatte. Und auch in großen Unternehmen ist das ganz sicher außerhalb des Fußballs keine gängige Praxis, sondern höchstens bei extrem schlechter Führungskultur (Fehleinschätzungen nicht mehr zu korrigieren, weil man sie ein Jahr vorher mal für richtig gehalten hat).
Aber das war es jetzt auch von mir zu dem Thema.
Zitat von Tina-S
Mir ist nicht ganz klar, ob Du denkst, dass der Palinha Transfer erst am 10.7. vollzogen wurde. Der Transfer ist 2023 daran gescheitert, dass der abgebende Verein so kurzfristig keinen Ersatz beschaffen konnte. Als das aus dem Weg geräumt war, gab es keinen Anlass, den Transfer nicht nachzuholen.
Darüber hinaus gab es keinen Anlass zu denken, dass sich Palinha wesentlich schwerer mit kompanys Fußball tun würde als zB Goretzka, Laimer und andere. Insofern waren sicherlich auch kompany und Eberl überrascht. Dass der Transfer ein Fehlgriff war, steht außer Frage, aber mE hat es Anfang Juli 2024 keinen Anlass gegeben, den Transfer nicht abzuwickeln.
Es gab jedenfalls nach meiner Wahrnehmung zum damaligen Zeitpunkt, nicht eine einzige Stimme, Fans Pundits, verantwortliche, die das gefordert hat.
Was Ferguson anbetrifft: auch der hatte fehleinkäufe. Jeder hat die.man muss damit dann „erwachsen“ umgehen und die bestmögliche Lösung finden.
Zitat von Remington_Steele
Palhinha hat doch noch keinen Arbeitsplatz gekündigt und nichts geplant gehabt, was redest du denn? Eberl hat am 1. März angefangen, Kompany am 30.5. Palhinha kam am 11.7. - und der war überrascht, als wir ihn neuerlich kontaktiert haben. Das mit dem „man sieht sich zwei Mal“ waren doch nur tröstende Worte, Palhinha war am Boden zerstört, als er zurück musste und wir standen wie die größten Deppen da.
Kompany hat lt. übereinstimmenden Berichten ein Gespräch mit Palhinha geführt. Danach kam der Transfer wieder ins Rollen. Kompany hat den Spieler nicht nur falsch eingeschätzt, sondern war auch nicht fähig bzw. willig, ihn überhaupt integrieren zu wollen. Hätte Kompany Palhinha so unterstützt wie er Goretzka gepusht hat, wäre alles anders gekommen. Palhinha ist ganz sicher der bessere Fußballer als Gore.
Ich frage mich ja, wie große Trainer wie z.B. G
Ferguson sich bei Palhinha verhalten hätten?
Zitat von Tina-S
Der Vollzug des (letztlich gescheiterten) Transfer von 2023 setzte einen Vorstands- und einen aufsichtsratsbeschluss voraus.
Um es Dir mal lebensweltlich zu veranschaulichen: ich weiss ja nicht, wie Du Dich bei nem Jobwechsel verhältst. Ob Du als erstes dahingehst und Deinem neuen Arbeitgeber sagst: „ihr habt da alles falsch gemacht. Und dass ihr zusätzlich Mitarbeiter xyz angestellt habt, mit dem ich zusammenarbeiten soll, geht gar nicht. Ich kenn den zwar nicht und habe noch nie mit dem gesprochen. Aber der muss weg.“
Meine Reaktion wäre in der Situation eher: „Schauen wir mal, wen wir da alles haben und wie wir damit ein gutes Team bauen. Und wenn dann zu einem späteren Zeitpunkt, zB in einem halben Jahr, klar wird, dass es nicht klappt, dann muss ich mich mit dem Arbeitgeber zusammensetzen und schauen, welche gemeinsame Lösung zum besten aller beteiligten wir finden. Ich kenne meinen Arbeitgeber, der wollte Mitarbeiter xyz schon sehr lange haben. Leider hat es vorher mit Mitarbeiter xyz ohne dessen Verschulden nicht geklappt. aber xyz hat sich immer super verhalten, hat seinen bestehenden Arbeitsplatz gekündigt und mit seiner Familie den Umzug geplant. Das ist ein international anerkannter Spezialist. Bevor wir uns im Team erstmal zusammen gesetzt haben und die Aufgabenverteilung besprochen haben, gibt es eigentlich keinen Grund zu denken, dass es mit ihm nicht klappt. Und niemand denkt bei uns im Unternehmen so“
Da bin ich offenbar bei Eberl / kompany.
Zitat von Diabolo_FCB
Der Transfer war 2023 gescheitert! Als wir 2024 Palhinha verpflichtet haben, der in einen seiner ersten Interviews sagte, dass er überrascht war, dass der Transfer dann 2024 doch noch geklappt hat, war Kompany längst da und Eberl ebenfalls schon einige Monate. Aufgrund der Aussage von Palhinha deutet doch nun wirklich gar nichts daraufhin, dass der Transfer schon lange vorher abgewickelt wurde. Nur wegen dem "man sieht sich immer zweimal im Leben" würde ich nicht annehmen, dass sich das auf eine fixe Abmachung bezieht und man den Transfer im Grunde schon 2023 fixiert hat.
Ich sehe es wie du, Eberl hätte den Transfer verhindern können, in meinen Augen sogar müssen. Und Kompany kennt Palhinha bestens aus der PL, der kann hier nicht wirklich überrascht worden sein, dass Palhinha ein schwaches Aufbauspiel hat und im Grunde nur ein reiner Zerstörer im DM ist. Bei diesem Transfer wurde so ziemlich alles falsch gemacht was man falsch machen konnte und eine Menge Geld verschwendet. Kompany wurde übrigens bereits am 30.05.24 als neuer Trainer vorgestellt, der Transfer von Palhinha fand am 11.07.24 statt. Wäre der Transfer vorher schon fix gewesen, wäre Palhinha zum 01.07.24 zu uns gewechselt.
Zitat von Diego04
Das kannst Du so sehen. Ich sehe das halt anders. Natürlich kann er einen Transfer, der nur geplant ist, stoppen. Wenn der AR nicht sinnvoll handelt, darf man sehr wohl seine Meinung dazu geben. Wäre wohl kaum "seine erste Handlung" gewesen. Aber gut, jedem seine eigene Idee dazu.
Zitat von Tina-S
Was ich nicht erwarten würde ist, dass ein neu berufener Vorstand zu seinen Vorstandskollegen und zum AR hingeht, und ihnen sagt: „die Entscheidungen, die ihr in der Vergangenheit getroffen habt vor meiner Berufung, sind falsch und zu revidieren“. Das würde sich auch kein AR oder Vorstand bieten lassen. Zumal man den Spieler ja konkret noch gar nicht in Augenschein genommen hat, ihm ja gar keine Chance gegeben hat. Und ein neu berufener Trainer wie kompany geht auch nicht dahin und sagt als erstes, dass dieser oder jener Spieler ungeeignet ist, wenn er ihn noch gar nicht in Training oder Spiel im Detail gesichtet hat. Das wäre auch dem Spieler höchst unfair gegenüber.
Palhinha ist ein Riesenfail, damit muss man leben und das Beste draus machen, d.h. Jetzt verleihen, auf Stabilisierung des Spielers hoffen und nächstes Jahr idealerweise zu €25 mio verkaufen und Buchverlust vermeiden.
Zitat von Diego04
Man darf schon erwarten, dass ein neuer Sportvorstand in der Lage ist zu ermitteln, ob ein Spieler, der für einen Trainer wie Tuchel verpflichtet werden sollte, immer noch den gleichen Wert für einen Trainer wie Kompany hat und dies auch entsprechend zu kommunizieren.
Komplett unbeteiligt ist Eberl an diesem Glanzstück ganz sicher nicht, wohl aber Kompany auch nicht, wenn er nicht in der Lage ist, gerade heraus zu sagen, dass er mit Palinha nichts anfangen kann, neu angefangen hin oder her. Dass der Hauptteil auf dem Mist des AR gewachsen ist, keine Frage. Wer gibt schon so bescheuerte Versprechen, einen Spieler im Jahr drauf zu verpflichten, weil ein Transfer gescheitert ist, ohne die Rahmenbedingungen der nächsten Saison zu kennen (sofern die ganze Räuberpistole stimmt natürlich).
Da hat sich echt keiner mit Ruhm bekleckert und mehrere Stellen haben am Ende 30 + Mio zum Fenster rausgeschmissen. Eberl kann man aus der Gleichung aber sicher nicht rausnehmen. Der trägt den Titel Sportvorstand ja nicht nur spazieren.
Zitat von Tina-S
Eberl kam im März 2024 zum fcb als sportvorstand
Der Palinha Transfer sollte am Deadline day Ende August 2023 vollzogen werden. Das heißt hierzu bestand ein Beschluss des Aufsichtsrates (derselbe Aufsichtsrat, der später auch Eberl in den Vorstand berufen hat).
Hättest Du entsprechend erwartet, dass Eberl als Vorstandsmitglied an den CEO Dreessen und den AR herantritt, den damals bereits bestehenden Vorstandsbeschluss und bestehenden AR Beschluss zu revidieren? Das wäre für ein neu berufenes Vorstandsmitglied ein sehr ungewöhnlicher Vorgang gewesen, darauf hinzuwirken, Entscheidungen von AG Organen vor seiner Amtszeit zu revidieren.
Oder hättest Du erwartet, dass er sich bei Vorstellung von Palinha von diesem distanziert?
Zitat von NeueKleider04
Man kann auch langsam mal aufhören, Eberl aus der Gleichung zu nehmen. Man muss sich doch nur den Artikel zum Transfer hier auf tm ansehen. Eberl steht da lächelnd und sehr stolz bei der Präsentation, der hat das Ding am Ende klar gemacht, mit voller Überzeugung.
Eberl macht bisher nichts anderes als Brazzo und tritt dabei noch wie ein Amateur in der Öffentlichkeit auf. Speziell ist er auf jeden Fall 😀
Zitat von Tina-S
Ursächlich war der absolute Mangel an Transferkompetenz, nachdem brazzo gefeuert wurde. Die Transfer Task Force war ja eine recht peinliche Veranstaltung, die von den Wünschen von Tuchel geprägt war, ohne dass ein aktives Management im sportlichen Bereich bestand.
Insofern hat man daraus gelernt, dass man mit Freund neben Eberl eine weiteren Spezialisten etabliert hat.
Zitat von Rollin_
Einer der schlimmsten Fälle Missmanagements, den der Verein jemals gesehen hat. Und es liegt nicht einmal an der Qualität des Spielers.
Der Verein wird aber nicht daraus lernen. Die Sache hat damit leider gar nichts Gutes.
Einer der schlimmsten Fälle Missmanagements, den der Verein jemals gesehen hat. Und es liegt nicht einmal an der Qualität des Spielers.
Der Verein wird aber nicht daraus lernen. Die Sache hat damit leider gar nichts Gutes.
Ursächlich war der absolute Mangel an Transferkompetenz, nachdem brazzo gefeuert wurde. Die Transfer Task Force war ja eine recht peinliche Veranstaltung, die von den Wünschen von Tuchel geprägt war, ohne dass ein aktives Management im sportlichen Bereich bestand.
Insofern hat man daraus gelernt, dass man mit Freund neben Eberl eine weiteren Spezialisten etabliert hat.
Man kann auch langsam mal aufhören, Eberl aus der Gleichung zu nehmen. Man muss sich doch nur den Artikel zum Transfer hier auf tm ansehen. Eberl steht da lächelnd und sehr stolz bei der Präsentation, der hat das Ding am Ende klar gemacht, mit voller Überzeugung.
Eberl macht bisher nichts anderes als Brazzo und tritt dabei noch wie ein Amateur in der Öffentlichkeit auf. Speziell ist er auf jeden Fall 😀
Eberl kam im März 2024 zum fcb als sportvorstand
Der Palinha Transfer sollte am Deadline day Ende August 2023 vollzogen werden. Das heißt hierzu bestand ein Beschluss des Aufsichtsrates (derselbe Aufsichtsrat, der später auch Eberl in den Vorstand berufen hat).
Hättest Du entsprechend erwartet, dass Eberl als Vorstandsmitglied an den CEO Dreessen und den AR herantritt, den damals bereits bestehenden Vorstandsbeschluss und bestehenden AR Beschluss zu revidieren? Das wäre für ein neu berufenes Vorstandsmitglied ein sehr ungewöhnlicher Vorgang gewesen, darauf hinzuwirken, Entscheidungen von AG Organen vor seiner Amtszeit zu revidieren.
Oder hättest Du erwartet, dass er sich bei Vorstellung von Palinha von diesem distanziert?
Man darf schon erwarten, dass ein neuer Sportvorstand in der Lage ist zu ermitteln, ob ein Spieler, der für einen Trainer wie Tuchel verpflichtet werden sollte, immer noch den gleichen Wert für einen Trainer wie Kompany hat und dies auch entsprechend zu kommunizieren.
Komplett unbeteiligt ist Eberl an diesem Glanzstück ganz sicher nicht, wohl aber Kompany auch nicht, wenn er nicht in der Lage ist, gerade heraus zu sagen, dass er mit Palinha nichts anfangen kann, neu angefangen hin oder her. Dass der Hauptteil auf dem Mist des AR gewachsen ist, keine Frage. Wer gibt schon so bescheuerte Versprechen, einen Spieler im Jahr drauf zu verpflichten, weil ein Transfer gescheitert ist, ohne die Rahmenbedingungen der nächsten Saison zu kennen (sofern die ganze Räuberpistole stimmt natürlich).
Da hat sich echt keiner mit Ruhm bekleckert und mehrere Stellen haben am Ende 30 + Mio zum Fenster rausgeschmissen. Eberl kann man aus der Gleichung aber sicher nicht rausnehmen. Der trägt den Titel Sportvorstand ja nicht nur spazieren.
Was ich nicht erwarten würde ist, dass ein neu berufener Vorstand zu seinen Vorstandskollegen und zum AR hingeht, und ihnen sagt: „die Entscheidungen, die ihr in der Vergangenheit getroffen habt vor meiner Berufung, sind falsch und zu revidieren“. Das würde sich auch kein AR oder Vorstand bieten lassen. Zumal man den Spieler ja konkret noch gar nicht in Augenschein genommen hat, ihm ja gar keine Chance gegeben hat. Und ein neu berufener Trainer wie kompany geht auch nicht dahin und sagt als erstes, dass dieser oder jener Spieler ungeeignet ist, wenn er ihn noch gar nicht in Training oder Spiel im Detail gesichtet hat. Das wäre auch dem Spieler höchst unfair gegenüber.
Palhinha ist ein Riesenfail, damit muss man leben und das Beste draus machen, d.h. Jetzt verleihen, auf Stabilisierung des Spielers hoffen und nächstes Jahr idealerweise zu €25 mio verkaufen und Buchverlust vermeiden.
Das kannst Du so sehen. Ich sehe das halt anders. Natürlich kann er einen Transfer, der nur geplant ist, stoppen. Wenn der AR nicht sinnvoll handelt, darf man sehr wohl seine Meinung dazu geben. Wäre wohl kaum "seine erste Handlung" gewesen. Aber gut, jedem seine eigene Idee dazu.
Der Transfer war 2023 gescheitert! Als wir 2024 Palhinha verpflichtet haben, der in einen seiner ersten Interviews sagte, dass er überrascht war, dass der Transfer dann 2024 doch noch geklappt hat, war Kompany längst da und Eberl ebenfalls schon einige Monate. Aufgrund der Aussage von Palhinha deutet doch nun wirklich gar nichts daraufhin, dass der Transfer schon lange vorher abgewickelt wurde. Nur wegen dem "man sieht sich immer zweimal im Leben" würde ich nicht annehmen, dass sich das auf eine fixe Abmachung bezieht und man den Transfer im Grunde schon 2023 fixiert hat.
Ich sehe es wie du, Eberl hätte den Transfer verhindern können, in meinen Augen sogar müssen. Und Kompany kennt Palhinha bestens aus der PL, der kann hier nicht wirklich überrascht worden sein, dass Palhinha ein schwaches Aufbauspiel hat und im Grunde nur ein reiner Zerstörer im DM ist. Bei diesem Transfer wurde so ziemlich alles falsch gemacht was man falsch machen konnte und eine Menge Geld verschwendet. Kompany wurde übrigens bereits am 30.05.24 als neuer Trainer vorgestellt, der Transfer von Palhinha fand am 11.07.24 statt. Wäre der Transfer vorher schon fix gewesen, wäre Palhinha zum 01.07.24 zu uns gewechselt.
Der Vollzug des (letztlich gescheiterten) Transfer von 2023 setzte einen Vorstands- und einen aufsichtsratsbeschluss voraus.
Um es Dir mal lebensweltlich zu veranschaulichen: ich weiss ja nicht, wie Du Dich bei nem Jobwechsel verhältst. Ob Du als erstes dahingehst und Deinem neuen Arbeitgeber sagst: „ihr habt da alles falsch gemacht. Und dass ihr zusätzlich Mitarbeiter xyz angestellt habt, mit dem ich zusammenarbeiten soll, geht gar nicht. Ich kenn den zwar nicht und habe noch nie mit dem gesprochen. Aber der muss weg.“
Meine Reaktion wäre in der Situation eher: „Schauen wir mal, wen wir da alles haben und wie wir damit ein gutes Team bauen. Und wenn dann zu einem späteren Zeitpunkt, zB in einem halben Jahr, klar wird, dass es nicht klappt, dann muss ich mich mit dem Arbeitgeber zusammensetzen und schauen, welche gemeinsame Lösung zum besten aller beteiligten wir finden. Ich kenne meinen Arbeitgeber, der wollte Mitarbeiter xyz schon sehr lange haben. Leider hat es vorher mit Mitarbeiter xyz ohne dessen Verschulden nicht geklappt. aber xyz hat sich immer super verhalten, hat seinen bestehenden Arbeitsplatz gekündigt und mit seiner Familie den Umzug geplant. Das ist ein international anerkannter Spezialist. Bevor wir uns im Team erstmal zusammen gesetzt haben und die Aufgabenverteilung besprochen haben, gibt es eigentlich keinen Grund zu denken, dass es mit ihm nicht klappt. Und niemand denkt bei uns im Unternehmen so“
Da bin ich offenbar bei Eberl / kompany.
Palhinha hat doch noch keinen Arbeitsplatz gekündigt und nichts geplant gehabt, was redest du denn? Eberl hat am 1. März angefangen, Kompany am 30.5. Palhinha kam am 11.7. - und der war überrascht, als wir ihn neuerlich kontaktiert haben. Das mit dem „man sieht sich zwei Mal“ waren doch nur tröstende Worte, Palhinha war am Boden zerstört, als er zurück musste und wir standen wie die größten Deppen da.
Kompany hat lt. übereinstimmenden Berichten ein Gespräch mit Palhinha geführt. Danach kam der Transfer wieder ins Rollen. Kompany hat den Spieler nicht nur falsch eingeschätzt, sondern war auch nicht fähig bzw. willig, ihn überhaupt integrieren zu wollen. Hätte Kompany Palhinha so unterstützt wie er Goretzka gepusht hat, wäre alles anders gekommen. Palhinha ist ganz sicher der bessere Fußballer als Gore.
Ich frage mich ja, wie große Trainer wie z.B. G
Ferguson sich bei Palhinha verhalten hätten?

Mir ist nicht ganz klar, ob Du denkst, dass der Palinha Transfer erst am 10.7. vollzogen wurde. Der Transfer ist 2023 daran gescheitert, dass der abgebende Verein so kurzfristig keinen Ersatz beschaffen konnte. Als das aus dem Weg geräumt war, gab es keinen Anlass, den Transfer nicht nachzuholen.
Darüber hinaus gab es keinen Anlass zu denken, dass sich Palinha wesentlich schwerer mit kompanys Fußball tun würde als zB Goretzka, Laimer und andere. Insofern waren sicherlich auch kompany und Eberl überrascht. Dass der Transfer ein Fehlgriff war, steht außer Frage, aber mE hat es Anfang Juli 2024 keinen Anlass gegeben, den Transfer nicht abzuwickeln.
Es gab jedenfalls nach meiner Wahrnehmung zum damaligen Zeitpunkt, nicht eine einzige Stimme, Fans Pundits, verantwortliche, die das gefordert hat.
Was Ferguson anbetrifft: auch der hatte fehleinkäufe. Jeder hat die.man muss damit dann „erwachsen“ umgehen und die bestmögliche Lösung finden.
Mir kommt das weiterhin nicht logisch vor, was du dir da zusammen reimst. Das widerspricht so ziemlich allem, was Kaderplanung im Profifußball ausmacht, die in Jahreszyklen (und nicht 2- oder noch mehr-Jahres-Zyklen) denkt. Glaube ich weiterhin mit keiner Silbe dran, dass Palinha 2024 kommen musste, weil der AR 2023 schon einmal das Go gegeben hatte. Und auch in großen Unternehmen ist das ganz sicher außerhalb des Fußballs keine gängige Praxis, sondern höchstens bei extrem schlechter Führungskultur (Fehleinschätzungen nicht mehr zu korrigieren, weil man sie ein Jahr vorher mal für richtig gehalten hat).
Aber das war es jetzt auch von mir zu dem Thema.
Mein Punkt ist nicht, dass man es nicht hätte verhindern können.
Sondern, dass es für keine Partei, weder Aufsichtsrat, Vorstand, Eberl oder Kompany einen Anlass gegeben hätte, das zu verhindern.
Im übrigen auch für keinen transfermarkt user zum Zeitpunkt Anfang Juli 2025.
Na ja, die entscheidenden Fragen wurde im Forum halt folgender Maßen beantwortet:
- Man hatte mit Palhinha (/Fulham) schlicht eine fixe Einigung im Vorjahr und hat sich daran gehalten
und/oder
- So ein Investment wird nur getätigt, wenn der neue Trainer den Bedarf wie Tuchel ebenso sieht und entsprechend auch glücklich über diesen Spieler ist. Für die Medien gab es wohl auch eine Äußerung Kompany wäre fine damit gewesen.
Letzteres kann man klar verneinen (oder VK hatte sich den Spieler nicht richtig angeschaut). Anders sind die Einsatzzeiten des Portugiesen nicht zu erklären.
Ersteres wirkt auf mich immer noch so.
Und vll. hätte es Eberl im Kreuz gehabt diesen Transfer zu verhindern. Aber es stellt sich eben die Frage wie klar ist man dagegen. Die Analyse man habe egtl. keinen 6er (DLP oder klassisch) im Kader, ist ja nach wie vor valide. Und der Abgang wurde einem Goretzka ja weiterhin sehr klar angeboten.
Und gleichzeitig scheint Goretzka von VK auch nicht klar priorisiert zu werden.
Von daher frage ich mich, wie ich als neuer SpoV gehandelt hätte, wenn egtl. schon alles in trockenen Tüchern scheint, ich die Analyse um den Bedarf grundsätzlich teile und mir der Trainer nicht (Annahme!) ein klares Signal gibt er benötigt einen JP so gaaar nicht?
Du hast keinen Plan B an der Hand und stößt die Task Force des Vorsommers (quasi deine Chefs) vor den Kopf?
Das macht quasi keiner..
Genau richtig!
Bei kompany kommt hinzu:
1) es ist allseits bekannt, dass die transferpolitik des fcb nicht vom Trainer gemacht wird. Er muss mit den Spielern zurechtkommen, die ihm der Club gibt. Allenfalls hat er ein Vorschlags - und Vetorecht, ein neuer Trainer vermutlich nicht mal das.
2) warum sollte er sich als trainerkandidat nr. 7. direkt mit der clubhierarchie verscherzen? An seiner Stelle hätte ich mich auf die Position gestellt: „wenn die meinen, dass das der richtige Spieler ist, sollen sie den doch holen. Die Aufstellung liegt in meiner Verantwortung“
3) vermutlich ist auch für Kompany überraschend gewesen, dass Palinha so gar keine Akzente setzen konnte. Der ist immerhin International erfahren und technisch zwar limitiert, aber auch nicht so, dass goretzka ihm technisch extrem überlegen ist. Jedenfalls kam goretzka deutlich besser zurecht als Palinha.
Ja, das kommt auch hinzu.
Es ist ja nicht so, dass sich das Scouting häufig vertut in der Einschätzung, sondern Trainer mind. genauso oft.
Von daher würde ich als Trainer nur hören, wenn diese einen expliziten Wunschspieler nennen und für diesen auch kämpfen (Martinez, Thiago, wahrscheinl. Robben).
Und alleine den Unterschied Premier League zu Bundesliga sowie Mitläuferclub zu Topclub, ist halt echt nicht leicht einzuschätzen.
04.08.2025 - 12:34 Uhr
Bis zu 7 Mio Leihgebühr ist ok
04.08.2025 - 12:47 Uhr
Zitat von Triplefeld
Bis zu 7 Mio Leihgebühr ist ok
Bis zu 7 Mio Leihgebühr ist ok
Aus der Geschichte gehen alle als Verlieren raus. Außer vielleicht Tottenham. Mir tut der Spieler auch wahnsinnig Leid. Es hat einfach nicht gepasst. Vielleicht wäre es ganz anderes gekommen, wenn die Verpflichtung beim ersten Versucht geklappt hätte. Jetzt noch den Verlust so gering wie möglich halten und Palhinha alles Gute in Tottenham wüschen.
04.08.2025 - 13:05 Uhr
Bis zu 7 Mio Leihgebühr und komplette Übernahme des Gehalts in Höhe von bis zu 10 Mio sind ein vernünftiger Deal. Klar, ein fixer Verkauf -auch mit hohem Verlust- wäre für die Planungssicherheit nett gewesen, aber unsere Position war nun mal bescheiden.
Palhinha hat leider überhaupt nicht zu Kompany gepasst. Ich bin Goretzka-Kritiker der ersten Stunde, aber selbst der passt (auf niedrigem Niveau) besser zu unserem Fußball.
Leider war zu befürchten, dass er bei Kompany nicht diese elementare Rolle einnehmen wird, die Tuchel für ihn gesehen hat. Womit sich auch die Frage stellt, warum der Transfer dann ein Jahr später doch abgewickelt wurde. Sicherlich gab es eine mündliche Vereinbarung zwischen Spieler und Verein, aber diese wieder einvernehmlich zu lösen, wenn beiden Seiten klar wird, dass die neue sportliche Ausrichtung eine grundlegend andere ist, halte ich jetzt (als ahnungsloser Außenstehender) für nicht unmöglich.
Bei Tottenham ist er nun bei einem tollen Trainer, der ihn auch unbedingt wollte. Knüpft er an vergangene Leistungen aus der PL an, wird er im nächsten Jahr einen Markt haben, den er Stand jetzt nicht hatte. Egal, ob bei Tottenham oder einer anderen Mannschaft. In unserem Trikot erwarte ich ihn persönlich nicht mehr.
Und damit geht er für mich mindestens in die Top 5 unserer Flop-Transfers ein, ohne meiner Meinung nach wirklich etwas dafür zu können. Ich fand ihn immer sympathisch, daher werde ich ihn auch in guter Erinnerung behalten. Ja, er hat bei uns nicht funktioniert und war unfassbar teuer, aber schuld sind, wenn überhaupt, andere.
Viel Erfolg in London, Joao!
Palhinha hat leider überhaupt nicht zu Kompany gepasst. Ich bin Goretzka-Kritiker der ersten Stunde, aber selbst der passt (auf niedrigem Niveau) besser zu unserem Fußball.
Leider war zu befürchten, dass er bei Kompany nicht diese elementare Rolle einnehmen wird, die Tuchel für ihn gesehen hat. Womit sich auch die Frage stellt, warum der Transfer dann ein Jahr später doch abgewickelt wurde. Sicherlich gab es eine mündliche Vereinbarung zwischen Spieler und Verein, aber diese wieder einvernehmlich zu lösen, wenn beiden Seiten klar wird, dass die neue sportliche Ausrichtung eine grundlegend andere ist, halte ich jetzt (als ahnungsloser Außenstehender) für nicht unmöglich.
Bei Tottenham ist er nun bei einem tollen Trainer, der ihn auch unbedingt wollte. Knüpft er an vergangene Leistungen aus der PL an, wird er im nächsten Jahr einen Markt haben, den er Stand jetzt nicht hatte. Egal, ob bei Tottenham oder einer anderen Mannschaft. In unserem Trikot erwarte ich ihn persönlich nicht mehr.
Und damit geht er für mich mindestens in die Top 5 unserer Flop-Transfers ein, ohne meiner Meinung nach wirklich etwas dafür zu können. Ich fand ihn immer sympathisch, daher werde ich ihn auch in guter Erinnerung behalten. Ja, er hat bei uns nicht funktioniert und war unfassbar teuer, aber schuld sind, wenn überhaupt, andere.
Viel Erfolg in London, Joao!
04.08.2025 - 13:10 Uhr
Zitat von skorpionman
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Ich denke nach dem gepatzten last minute Wechsel zu den Bayern, hat man Palhinha versprochen, es im nächsten Jahr nochmal zu versuchen. Dreesen hat ja auch erzählt, dass er unbedingt für uns spielen wollte und geweint hat, nachdem es im letzten Moment doch nicht geklappt hat. Ich schätze unsere Oberen so ein, dass sie dann ihr Wort halten wollten, obwohl es finanziell gar keinen Sinn gemacht hat.
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Ich denke nach dem gepatzten last minute Wechsel zu den Bayern, hat man Palhinha versprochen, es im nächsten Jahr nochmal zu versuchen. Dreesen hat ja auch erzählt, dass er unbedingt für uns spielen wollte und geweint hat, nachdem es im letzten Moment doch nicht geklappt hat. Ich schätze unsere Oberen so ein, dass sie dann ihr Wort halten wollten, obwohl es finanziell gar keinen Sinn gemacht hat.
Bei derartigen Summen von einem quasi "Freundschaftsdienst" zu sprechen, ist sehr gewagt.
Gerade bei einem Verein, der über keinen Blankoscheck eines Scheichs oder der Fernsehanstalten verfügt.
Und von "Wort halten" zu sprechen, nachdem Eberl öffentlich des Wortbruchs bei DER Vereinslegende schlechthin überführt wurde?
Statt 51 Mio Ablöse + 10 - 16 Mio p.a. Gehalt eines Palhinhas wurde einem Müller nicht einmal ein Vertrag mit reduzierten Bezügen vorgelegt, trotz öffentlich wirksamer Zusicherung.
Während man also selbst die Vereinslegende öffentlich verprellt, wegen weitaus weniger, soll plötzlich bei derartigen Summen (100 Mio+ Paket!) das Wort plötzlich mehr zählen?
Der Transfer war eine bewusste Entscheidung der Verantwortlichen.
Gem. Aufgabenbeschreibung und Organigramm ist das der Verantwortungsbereich von Eberl - der zu diesem Zeitpunkt längst im Verein tätig war.
Aber wie immer gilt:
Ein Eberl macht nichts falsch. Es sind immer nur die anderen, der arme Eberl muss das nur ausbaden.
Außer er tätigt einen Glücksgriff, dann war das sein alleiniger Verdienst.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Web Assistant Ref am 04.08.2025 um 13:13 Uhr bearbeitet
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