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HisTORie und Histörchen

11.09.2008 - 21:56 Uhr
HisTORie und Histörchen |#131
21.11.2020 - 01:06 Uhr
Traditionsschnack: Das harte Leben eines Torwarts
Zitat von Arminia
Es war sicherlich nicht unsere beste Idee, die wir im Jahr 2012 – kurz vor der DFB-Pokal-Begegnung gegen Bayer Leverkusen – hatten. Auf einem Spieltags-Plakat werben wir mit dem Spruch “Wir bereiten Euch ordentlich Kopfschmerzen”. Tatsächlich hängt das Trainerteam von Bayer das Plakat in der Gäste-Kabine auf und sorgt so für eine ordentliche Motivationsvorlage.
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Wir schreiben den 03. Dezember des Jahres 1997. Es ist kurz vor halb Elf, als DSC-Torwart Georg Koch zusammen mit seiner Mannschaft den Rasen des Ulrich-Haberland-Stadions verlässt. Wenige Minuten zuvor, es muss gegen 22:20 Uhr gewesen sein, sorgt Koch unfreiwillig dafür, dass Arminia sein DFB-Pokal-Achtelfinal-Spiel bei der Werkself mit 4:5 nach Elfmeterschießen verliert. Er wollte Verantwortung übernehmen, doch als fünfter Schütze des DSC scheitert er mit seinem Versuch – da Silvio Meißner zuvor ebenfalls verschießt, zieht Leverkusen durch vier verwandelte Elfmetertreffer ins Viertelfinale des DFB-Pokal ein.

Trotzdem gibt der Kicker dem tragischen Held nach Schlusspfiff die Note 1,5. Damit ist Koch nicht nur bester Armine, sondern auch Spieler des Spiels. In einer äußerst einseitigen Partie – das Chancenverhältnis liegt nach 120 Minuten bei 18:2 (!) – hält der 1,90m-Hüne seine Mannschaft mit etlichen Paraden im Spiel
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Gegen die Putin-Diktatur und den Angriffskrieg - Freiheit und Frieden für die Ukraine! An der Seite aller Ukrainer:innen und Russ:innen, die den Krieg ablehnen!
HisTORie und Histörchen |#132
04.12.2020 - 10:30 Uhr
Traditionsschnack: Der frühe Vogel fängt den Wurm
Zitat von Arminia
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im September 2000 – steht Klopp beim Heimspiel seiner 05er gegen den DSC Arminia Bielefeld noch als Aktiver auf dem Platz. Und wird damit unfreiwillig Zeuge einer historischen ersten Halbzeit, an die er sich vielleicht kürzlich sogar erinnert haben könnte.
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Nach nicht mal vier gespielten Minuten zappelt der Ball das erste Mal im Mainzer Netz, Bruno Labbadia kann nach Vorarbeit von Dirk van der Ven die frühe Führung erzielen.
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So kann Alexander Klitzpera nach einer knappen halben Stunde die abermalige Führung markieren – auch hier findet der Gastgeber, bei dem Jürgen Klopp als einer von drei Verteidigern aufläuft, die passende Antwort. Ein gewisser Jürgen Kramny erzielt zwei Zeigerumdrehungen später den – zu diesem Zeitpunkt – nicht unverdienten 2:2-Ausgleich. Was sich dann allerdings in den kommenden Minuten bis zur Halbzeit abspielt, ist zumindest aus DSC-Sicht geschichtsträchtig.

Noch vor der Pause erzielt Arminia in Person von Thomas Gansauge die 3:2-Führung (40.)– doch damit nicht genug. Unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff – es läuft die 45. Minute – kommen die Gäste aus Bielefeld zu einer weiteren Chance. Der “Pistolero” Bruno Labbadia lässt sich nach erneuter Vorarbeit van der Vens nicht zweimal bitten und trifft zum 4:2. In der zweiten Hälfte ist es dann verhältnismäßig ruhig, es fallen keine weiteren Tore, sodass der DSC die Partie am Mainzer Bruchweg mit 4:2 gewinnt.
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Hier gehts zum Kurz-Zusammenschnitt der Tore: https://youtu.be/4fIOhiRyCZ8

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Gegen die Putin-Diktatur und den Angriffskrieg - Freiheit und Frieden für die Ukraine! An der Seite aller Ukrainer:innen und Russ:innen, die den Krieg ablehnen!
HisTORie und Histörchen |#133
05.12.2020 - 16:59 Uhr
Ich erinnere mich immer noch gerne an die Saison 04/05 zurück.
Was da für Feste auf der Alm waren.

Den deutschen Meister Werder Bremen 2:1 besiegt, Tabellen Führer Bayern München 3:1 geschlagen.
Dazu noch Bvb und Leverkusen zuhause geschlagen. In Dortmund ein 1:1 geholt!!
Für mich die bis heute vllt schönste Saison.
Gleichzeitig stand man im Pokalhalbfinale gegen die Bayern und verlor trotz starker Leistung 0:2!

Unvergessen bis heute der 6:0 Sieg über Braunschweig 16/17!
Und natürlich die letzte Saison! Welche aber ohne die Zuschauer natürlich weniger Charme hatte.....

Ganz dunkle Saisons waren 10/11 wo man chancenlos in Liga 3 abstürzte. Und der Verein aufgrund eines Schuldenberges vor dem Aus stand. Und die ganz triste Saison 11/12 in Liga 3. Die Zuschauer konnte man bei manchen Heimspielen fast per Handschlag begrüßen Lachend
Manchmal denke ich da immer wieder zurück

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„Wenn du dich und den Feind kennst, brauchst du den Ausgang von hundert Schlachten nicht zu fürchten. Wenn du dich selbst kennst, doch nicht den Feind, wirst du für jeden Sieg, den du erringst, eine Niederlage erleiden. Wenn du weder den Feind noch dich selbst kennst, wirst du in jeder Schlacht unterliegen.“
🇩🇪🇮🇱🇿🇦

HisTORie und Histörchen |#134
02.01.2021 - 04:09 Uhr
Traditionsschnack: 35 atemberaubende Minuten
Zitat von Arminia
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Am 31. Spieltag treffen wir in der Saison 1981/1982 auf Borussia Mönchengladbach. Die Fohlen reisen als Siebtplatzierte an
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Arminia steht vor dem Spiel im Niemandsland der Tabelle auf Platz 12 und hat drei Spieltage vor Schluss den Klassenerhalt bereits sicher. Sieben Punkte vor dem ersten Abstiegsrang (Bayer Leverkusen, Platz 16) geben der Elf von Trainer Horst Franz ein wohliges Gefühl.
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nur acht Minuten nach seiner Einwechslung trifft Pagelsdorf per Elfmeter, Arminia geht 1:0 in Führung.

Angestachelt durch die Führung und ein furioses Bielefelder Publikum erhöht Lienen nur zwei Minuten nach der Führung auf 2:0 (55.). Norbert Dronia sorgt mit seinem Tor in der 65. Minute für die Vorentscheidung, doch die Bielefelder haben nicht genug. In der 73. Minute sieht Ulli Borowka auf Gladbacher Seiten zudem die rote Karte – die einzige seiner Karriere. Und das bei 64 gelben Karten in der Bundesliga…

In Überzahl hat der DSC nun leichtes Spiel – Helmut Schröder (78.) und der eingewechselte Johannes Riedl (88.) tragen sich ebenfalls noch in die Torschützenliste ein und sorgen mit ihren Treffern zum 4:0 und 5:0 für den höchsten Bundesligasieg der Bielefelder Vereinsgeschichte.
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Hier gehts zum Video.

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Gegen die Putin-Diktatur und den Angriffskrieg - Freiheit und Frieden für die Ukraine! An der Seite aller Ukrainer:innen und Russ:innen, die den Krieg ablehnen!
HisTORie und Histörchen |#135
08.01.2021 - 10:12 Uhr
Traditionsschnack: Geschichten, die nur der Fußball schreibt
Zitat von Arminia
Wenn’s um Traditionsschnack zur Partie Arminias gegen Hertha BSC geht, bleibt es nicht aus, dass man automatisch auf den 04. Dezember 1970 kommt. An diesem Tag absolvieren wir nämlich unser erstes Flutlichtspiel überhaupt. Gut 28.000 Zuschauer sind an jenem Freitagabend Zeugen des ersten Bielefelder “Kunstlichts”. Gräbt man im Archiv allerdings noch etwas tiefer, so fällt eine Begegnung des DSC gegen die “Alte Dame” aus der Saison 1985/1986 ins Auge. Warum? Weil das Spiel trotz – überspitzt gesagt – vier Bielefelder Treffern 2:2-Unentschieden endet.

Matthias Westerwinter wird 1963 in Bielefeld geboren, erlernt das Fußballspielen beim TuS 08 Senne I und kommt im Alter von 15 Jahren zu Arminia. Hier durchläuft der Stürmer erst einige Jugendmannschaften, ehe er im Juni 1983, beim Spiel des DSC in Karlsruhe, sein Bundesligadebüt für den Sportclub der Ostwestfalen feiert. Ein Kreis schließt sich, eine schöne Geschichte also.
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Per Doppelpack (16. & 32.) bringt der Stürmer seine nun neuen Farben in Front. Da Stefan Kohn (47.) für Arminia noch treffen kann, endet das Wiedersehen mit dem “verlorenen Sohn” 2:2-Unentschieden.
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Gegen die Putin-Diktatur und den Angriffskrieg - Freiheit und Frieden für die Ukraine! An der Seite aller Ukrainer:innen und Russ:innen, die den Krieg ablehnen!
HisTORie und Histörchen |#136
22.01.2021 - 14:03 Uhr
Traditionsschnack: “Spitzenreiter, Spitzenreiter, hey, hey”
Zitat von Arminia
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Gregor Grillemeier wird 1959 in Duisburg geboren, ist ein kleiner wendiger Stürmer und kommt in der Saison 1982/1983 mit der Empfehlung von 17 Zweitligatoren bei Rot-Weiss Essen zum DSC. Das, was Grillemeier dann in den ersten Spielen im neuen Dress gelingt, kann getrost als gelungener Einstand bezeichnet werden.
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sodass wir unter der Leitung von Cheftrainer Horst Köppel nach zwei Spieltagen die makellose Bilanz von 4:0 Punkten haben und dadurch erstmalig in der Vereinshistorie Tabellenführer der Fußball-Bundesliga sind.

Als solcher empfangen wir am 01. September 1982 die Eintracht aus Frankfurt.
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Nach 24 Minuten gehen wir mit 1:0 in Führung – 28.000 begeisterte Bielefelder freuen sich über ein weiteres Tor von Gregor Grillemeier. Da DSC-Angreifer Horst Wohlers mit dem 2:1 in der 67. Minute noch die richtige Antwort auf Frankfurts zwischenzeitlichen Ausgleich hat, können wir auch das dritte Bundesligaspiel in Folge gewinnen und den Platz an der Sonne verteidigen. Da die “Verfolger” erstmals straucheln, sind wir nach drei Spieltagen die einzige Mannschaft ohne Punktverlust.
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Am Ende der Saison steht ein toller achter Platz zu Buche. Bis heute die beste Endplatzierung in der Bundesliga, die wir je erreicht haben. Und eine Saison, an die sicherlich auch Gregor Grillemeier gerne zurückdenkt. Spitzenreiter der Bundesliga ist man nämlich nicht alle Tage.

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Gegen die Putin-Diktatur und den Angriffskrieg - Freiheit und Frieden für die Ukraine! An der Seite aller Ukrainer:innen und Russ:innen, die den Krieg ablehnen!
HisTORie und Histörchen |#137
30.01.2021 - 20:20 Uhr
Serie: Mein emotionalster Moment im Sport Viernull, nullvier, nullzwei - als Arminia den Aufstieg vergeigte
Eine historische Relegation gegen 1860 München im Jahr 1977 erklärt Arminias Wolfgang Pohl zum „Zentrum der Katastrophen“.
von Uwe Kleinschmidt
Zitat von NW
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„Dann war da unser Freundschaftsspiel 1975 gegen Real Madrid auf der Alm.“ Einen Tag vorher hatten die Arminen noch gegen Preußen Münster gespielt, 2:1 gewonnen. „Dabei brach unser Mitspieler Hans-Peter Miss auf dem Platz bewusstlos zusammen. Später hat sich herausgestellt: Schädelbasisbruch, Lebensgefahr. Mit diesem Schock sind wir dann gegen Real angetreten.“ Der 21-jährige Jungspund Pohl hat also die Bewachung von Weltstar Günter Netzer zu übernehmen. „Der hat bestimmt gehofft, dass es schnell vorbeigeht. Natürlich bleibt so etwas in Erinnerung.“ Besonders war anschließend der Trikottausch mit Netzer.
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„Wie auch immer“, sagt er: „Das Zentrum der Katastrophen waren die Spiele gegen 1860 München in der Relegation um den Erstliga-Aufstieg. Der Ausgang dürfte sich ja herumgesprochen haben: Viernull, nullvier, nullzwei.“
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Günter Netzer hat er wiedergesehen: Weil Pohl erfahren hatte, dass Netzer zur gleichen Zeit im gleichen Hotel auf Sylt eingecheckt hat, nahm Pohl Netzers Trikot 2016 mit auf die Insel, steckte seinen Freund, den Zwei-Sterne-Koch Alexandro Pape, ins Jersey und schickte ihn zu Netzer an den Tisch. Überraschung! Pohl und Netzer feierten und lebten nicht nur an diesem Abend auf großem Fuß: Pohl hat Schuhgröße 46, Netzer ebenfalls. Aber nur einer von beiden wird überall „Latscher“ genannt.

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Gegen die Putin-Diktatur und den Angriffskrieg - Freiheit und Frieden für die Ukraine! An der Seite aller Ukrainer:innen und Russ:innen, die den Krieg ablehnen!
HisTORie und Histörchen |#138
04.02.2021 - 17:20 Uhr
Traditionsschnack: Hitchcock hätte es nicht besser schreiben können
Zitat von Arminia
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Am 31. Spieltach der Bundesliga-Saison 2006/2007 kommt es zum mit Spannung erwarteten Duell zwischen dem DSC und dem SV Werder Bremen. Es ist das Trainerduell zwischen Ernst Middendorp und Thomas Schaaf. Die Ausgangslage vor dem Spiel ist mehr als klar – Bremen reist als Tabellenzweiter mit zwei Punkten Rückstand auf den FC Schalke an, während Arminia auf Platz 15 steht (punktgleich mit dem ärgsten Verfolger Alemannia Aachen).
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Der eingewechselte Jonas Kamper wird in der 61. Minute von Tesche in den Lauf geschickt, taucht halbrechts frei vor Reinke auf und lässt dem Bremer Torwart mit seinem Flachschuss ins linke untere Ecke aus über zehn Metern keine Abwehrchance – die SchücoArena tobt, Arminia geht wieder in Führung!

Eine Viertelstunde vor Schluss – die Überraschung rückt näher und näher – kommen die Gäste aber erneut zum Ausgleich. Der portugiesische Stürmer Hugo Almeida, erst seit fünf Minuten im Spiel, wird von Klose mit einer Flanke perfekt bedient und lässt “Matze” Hain mit seinem Kopfball am langen Pfosten alt aussehen, 2:2. (...)
Und tatsächlich hat diese Partie einen Sieger – den DSC Arminia Bielefeld. Warum? Weil Christian Eigler in der 79. Minute von einem Patzer Reinkes profitiert und dadurch das Leder aus wenigen Metern zum 3:2-Endstand über die Linie drücken kann.
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Gegen die Putin-Diktatur und den Angriffskrieg - Freiheit und Frieden für die Ukraine! An der Seite aller Ukrainer:innen und Russ:innen, die den Krieg ablehnen!
HisTORie und Histörchen |#139
06.02.2021 - 15:11 Uhr
Bielefeld im Jahr 1996: "Ein Kick-Start und fast schon die Wende"
Zwei Neue für drei Punkte - dieser Plan ging für Arminia schon einmal auf
Zitat von Kicker
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Bescheidene drei Punkte hatte der damalige Aufsteiger nach seinem Durchmarsch aus der Drittklassigkeit aus den ersten acht Spielen im Oberhaus eingefahren, nach einem bitteren 2:5 in Karlsruhe zierte das Team von Trainer Ernst Middendorp nunmehr das Tabellenende.

Grund genug für Manager Rüdiger Lamm, die personelle Reißleine zu ziehen. Mit dem Stuttgarter Günther Schäfer, Rostocks Matthias Breitkreutz und eben Fuchs kamen - was die Transferbestimmungen seinerzeit noch gestatteten - per Blitz-Transfers über Nacht drei Neue, die beim anstehenden Heimspiel am 5. Oktober 1996 für Auftrieb auf der Alm sorgen sollten.

"Wir waren ein paar Tage mit dem Team im Trainingslager in Herzlake, hatten unterwegs noch ein Testspiel bestritten und los ging's", so Fuchs.
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Breitkreutz dagegen führte als Zehner bereits gekonnt Regie, ehe er nach gut einer Stunde mit Wadenkrämpfen vom Feld humpelte. Und Fuchs? Der stürmte neben seinem "alten Spezi aus Kaiserslautern" Stefan Kuntz und hatte nach 72 Minuten seinen großen Auftritt. Arminia war vor ausverkauftem Haus durch Jörg Reeb in Führung gegangen (18.) und hatte den Ausgleich des Bremers Bruno Labbadia (68.) einstecken müssen.

Artistisch dann, wie Fuchs in Rücklage per Kopf eine Flanke von Thomas Stratos zum 2:1 verwandelte. "Das geht nur, wenn man einen kaputten Rücken hat ...", schmunzelt der Ex-Stürmer heute über seine damalige Heldentat, der Kuntz in der Schlussminute noch das 3:1 folgen ließ.
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Gegen die Putin-Diktatur und den Angriffskrieg - Freiheit und Frieden für die Ukraine! An der Seite aller Ukrainer:innen und Russ:innen, die den Krieg ablehnen!
HisTORie und Histörchen |#140
26.02.2021 - 23:18 Uhr
Als Arminias "Vanni" im Westfalenstadion seinen großen Auftritt hatte
In Dortmund gewinnen? Das haben nicht nur einige von Arminias Konkurrenten in dieser Saison vorgemacht. Das hat auch der DSC selbst schon geschafft.
von Philipp Kreutzer
Zitat von NW
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3000 Arminia-Fans begleiteten ihre Mannschaft im März 2000 nach Dortmund. Einige Hundert von ihnen bejubelten noch 20 Minuten nach dem Abpfiff im Stadion den überraschenden, aber völlig verdienten 3:1-Auswärtssieg sowie den damit verbundenen Sprung vom letzten auf den vorletzten Tabellenplatz.
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„Ich denke schon, dass mein Tor und der Elfmeter das Spiel gekippt haben", sagte „Vanni" nach dem Spiel nicht ganz unbescheiden. Lange hatte er auf sein erstes Bundesligator warten müssen, ausgerechnet im Dortmunder Westfalenstadion traf der eingefleischte BVB-Fan das erste Mal ins Schwarze.
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Nur vier Minuten später bereitete van der Ven auch das 2:1 vor, als BVB-Keeper Wolfgang "Teddy" de Beer ihn im Strafraum von den Beinen holte. Thomas Stratos verwandelte den Strafstoß souverän. „Natürlich habe ich den Elfer ein bisschen provoziert", gab van der Ven nachher zu, gleichwohl war die Entscheidung des Schiedsrichters völlig korrekt. Mit Bruno Labbadias Kopfball zum 3:1 (64.) wuchs der Glaube weiter, wenig später war die Überraschung perfekt.
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