HisTORie und Histörchen
11.09.2008 - 21:56 Uhr
21.01.2015 - 19:33 Uhr
Zitat von Juan-Lede
Schön, mal etwas von den vergangenen Spielen zu erfahren
Und ein großes Lob für die Recherche-Arbeit! Wo bekommt ihr die Daten der Spiele eigentlich her?
Schön, mal etwas von den vergangenen Spielen zu erfahren
Und ein großes Lob für die Recherche-Arbeit! Wo bekommt ihr die Daten der Spiele eigentlich her?
Häufig kontaktiere ich die Gegner-Vereine oder damalige Spieler, was in diesem Fall allerdings nicht von Erfolg gekrönt war. Den Rest habe ich mir in diesem Fall aus diversen internationalen on- und offline-Quellen zusammengesucht und anhand dieser Rohdaten wiederum die genauen Daten der Spieler recherchiert. Ist halt manchmal schwierig, wenn ein "Müller" oder "Meier" auf dem Feld stand, der im Intertoto-Cup auch noch ein unbekannter Testspieler gewesen sein könnte.
27.02.2015 - 17:30 Uhr
Quelle: arminia
Launiges Klassentreffen im Sechzehner
Über 100 Zuschauer lauschten am Donnerstagabend einer Talkrunde mit Patrick Owomoyela, Massimilian Porcello, Finn Holsing und Dennis Eilhoff im “Sechzehner”.
Das “Klassentreffen” der Mannschaft von 2005, die Arminia Bielefeld erstmals in seiner Vereinsgeschichte ins Halbfinale des DFB-Pokals führte, war gespickt mit kurzweiligen Anekdoten aus einer ereignisreichen Saison. Besonders glücklich schätzten sich die Organisatoren um Moderator Christian Venghaus über die Teilnahme von Arminias damaligem Nationalspieler Patrick Owomoyela, der eigens aus Hamburg anreiste. Begleitet von den Kommentaren der Radio Bielefeld-Legende Ulrich Zwetz schwelgte die Runde gemeinsam in Erinnerungen. “Ausgespielt, Schlenzer, Tor? War das wirklich so? Ich kann mich gar nicht mehr erinnern”, zeigte sich Owomoyela auch nach Jahren noch verblüfft über sein erstes Bundesligator.
Über 100 Zuschauer lauschten am Donnerstagabend einer Talkrunde mit Patrick Owomoyela, Massimilian Porcello, Finn Holsing und Dennis Eilhoff im “Sechzehner”.
Das “Klassentreffen” der Mannschaft von 2005, die Arminia Bielefeld erstmals in seiner Vereinsgeschichte ins Halbfinale des DFB-Pokals führte, war gespickt mit kurzweiligen Anekdoten aus einer ereignisreichen Saison. Besonders glücklich schätzten sich die Organisatoren um Moderator Christian Venghaus über die Teilnahme von Arminias damaligem Nationalspieler Patrick Owomoyela, der eigens aus Hamburg anreiste. Begleitet von den Kommentaren der Radio Bielefeld-Legende Ulrich Zwetz schwelgte die Runde gemeinsam in Erinnerungen. “Ausgespielt, Schlenzer, Tor? War das wirklich so? Ich kann mich gar nicht mehr erinnern”, zeigte sich Owomoyela auch nach Jahren noch verblüfft über sein erstes Bundesligator.
29.04.2015 - 17:11 Uhr
Ich hab noch einen Koffer auf Mallorca
Als der VfL Wolfsburg in den Arminen-Flieger umsteigt, lässt er im Handstreich das Gepäck der Bielefelder ausladen
VON UWE KLEINSCHMIDT
Als der VfL Wolfsburg in den Arminen-Flieger umsteigt, lässt er im Handstreich das Gepäck der Bielefelder ausladen
VON UWE KLEINSCHMIDT
Zitat von NW-Print
(...)
Der Aufbruch vom Flughafen Paderborn geriet nur leicht stockend, 45 Minuten Verspätung, Schwamm drüber. Das Elend begann beim Zwischenstopp auf Mallorca. Nächste Verzögerung. Eine Stunde. In dieser tragischen Stunde stieg - außerfahrplanmäßig - die Wolfsburger Reisetruppe zu. Mit Felix Magath, dem Allmächtigen. Die Wolfsburger jedenfalls hatten ihren Anschlussflieger verpasst und suchten nun im Arminen-Flieger Obdach. Gewährt. Wenn da nicht die Sache mit dem Gepäck gewesen wäre.
Um die riesigen Boxen voll mit WolfsburgerTrainingsmaterial an Bord zu bekommen, mussten Teile des Arminen-Gepäcks ausgeladen werden.
(...)
"Das Ladepersonal ist bemüht, das gesamte Gepäck physisch unterzubringen." Das sollte wohl heißen: "Wir bekommen nicht alles unter." Es hatte jedenfalls tatsächlich zur Konsequenz, dass Gepäckteile der Rang-niederen Arminen tatsächlich physisch nicht unterzubringen waren - obwohl sie ja schon längst drin waren! Die Wolfsburger lauerten damals auf Platz 9 der Bundesliga-Tabelle, die Arminen hatten es sich auf Rang 14 gemütlich gemacht. Es war jetzt also nicht eine Zwei-Klassen-Gesellschaft an Bord. Aber eben ein Felix Magath und ein Michael Frontzeck. Magath hatte es irgendwie, an allen Passagieren vorbei, geschafft, die Arminen auszubooten. Seinen Triumph dokumentierte er durch das breiteste ihm zur Verfügung stehende Grinsen. Die Herren Diego Benaglio, Andrea Barzagli, Grafite oder Edin Dzeko hatten nichts mitbekommen. Und Frontzeck? Stinksauer! Das sieht man, wenn man ihn kennt. Seine Augen verengen sich unmerklich. Er wirkt dann härter als ein Sargnagel. Aber nie hätte er - geschweige denn im Flieger - einen Wutausbruch hingelegt. Kompakt stehen, kompakt reagieren.
Das Arminen-Gepäck, wie auch das einiger ostwestfälischer Journalisten, kam also erstmal nicht in Sevilla an. Außer dem von Tobias Rau und einiger anderer Glückspilze. Es folgte mit dem nächsten Flieger und schaffte schließlich unter persönlichem Begleitschutz von Mannschaftsarzt Günter "Doc" Neundorf nachts um halb eins den Weg bis ins Ziel-Hotel in Novo Sancti Petri.
(...)
(...)
Der Aufbruch vom Flughafen Paderborn geriet nur leicht stockend, 45 Minuten Verspätung, Schwamm drüber. Das Elend begann beim Zwischenstopp auf Mallorca. Nächste Verzögerung. Eine Stunde. In dieser tragischen Stunde stieg - außerfahrplanmäßig - die Wolfsburger Reisetruppe zu. Mit Felix Magath, dem Allmächtigen. Die Wolfsburger jedenfalls hatten ihren Anschlussflieger verpasst und suchten nun im Arminen-Flieger Obdach. Gewährt. Wenn da nicht die Sache mit dem Gepäck gewesen wäre.
Um die riesigen Boxen voll mit WolfsburgerTrainingsmaterial an Bord zu bekommen, mussten Teile des Arminen-Gepäcks ausgeladen werden.
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"Das Ladepersonal ist bemüht, das gesamte Gepäck physisch unterzubringen." Das sollte wohl heißen: "Wir bekommen nicht alles unter." Es hatte jedenfalls tatsächlich zur Konsequenz, dass Gepäckteile der Rang-niederen Arminen tatsächlich physisch nicht unterzubringen waren - obwohl sie ja schon längst drin waren! Die Wolfsburger lauerten damals auf Platz 9 der Bundesliga-Tabelle, die Arminen hatten es sich auf Rang 14 gemütlich gemacht. Es war jetzt also nicht eine Zwei-Klassen-Gesellschaft an Bord. Aber eben ein Felix Magath und ein Michael Frontzeck. Magath hatte es irgendwie, an allen Passagieren vorbei, geschafft, die Arminen auszubooten. Seinen Triumph dokumentierte er durch das breiteste ihm zur Verfügung stehende Grinsen. Die Herren Diego Benaglio, Andrea Barzagli, Grafite oder Edin Dzeko hatten nichts mitbekommen. Und Frontzeck? Stinksauer! Das sieht man, wenn man ihn kennt. Seine Augen verengen sich unmerklich. Er wirkt dann härter als ein Sargnagel. Aber nie hätte er - geschweige denn im Flieger - einen Wutausbruch hingelegt. Kompakt stehen, kompakt reagieren.
Das Arminen-Gepäck, wie auch das einiger ostwestfälischer Journalisten, kam also erstmal nicht in Sevilla an. Außer dem von Tobias Rau und einiger anderer Glückspilze. Es folgte mit dem nächsten Flieger und schaffte schließlich unter persönlichem Begleitschutz von Mannschaftsarzt Günter "Doc" Neundorf nachts um halb eins den Weg bis ins Ziel-Hotel in Novo Sancti Petri.
(...)
19.09.2015 - 20:19 Uhr
Quelle: Transfermarkt
Regionalliga West 73/74: Torjäger Burgsmüller, Debütant Votava
...Den höchsten Zuschauerschnitt der Saison verzeichnete Arminia Bielefeld. Obwohl die Ostwestfalen in der Abschlusstabelle nur den 14. Platz belegten, strömten im Schnitt 9.765 Fans auf die „Bielefelder Alm“
...Den höchsten Zuschauerschnitt der Saison verzeichnete Arminia Bielefeld. Obwohl die Ostwestfalen in der Abschlusstabelle nur den 14. Platz belegten, strömten im Schnitt 9.765 Fans auf die „Bielefelder Alm“
01.10.2015 - 17:04 Uhr
Der vergessene Präsident
Zurückgeblättert - Vor 25 Jahren: Ab Sommer 1990 war Wilfried Rojahn vier Monate lang Vorsitzender von Arminia Bielefeld. "Andere wären besser geeignet gewesen", sagt er heute
Zurückgeblättert - Vor 25 Jahren: Ab Sommer 1990 war Wilfried Rojahn vier Monate lang Vorsitzender von Arminia Bielefeld. "Andere wären besser geeignet gewesen", sagt er heute
Zitat von NW
Es steht nicht gut um den Fußball-Oberligisten Arminia Bielefeld im Frühherbst 1990. Ein halbes Jahr zuvor hat der DSC als Westfalenmeister in der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga kläglich versagt. Und Klubs wie dem VfB Oldenburg und dem TSV Havelse, die heute fast in der Versenkung verschwunden sind, den Vortritt lassen müssen. An dieser Hypothek - und dem Verlust zahlreicher Leistungsträger wie Thomas Stratos, Yves Eigenrauch oder Andreas Golombek - haben Trainer und Mannschaft in der Anfangsphase der neuen Saison noch zu knacken: Arminia dümpelt irgendwo im Mittelfeld der Tabelle herum.
Vorsitzender des Vereins ist zu jener Zeit Wilfried Rojahn, ein Name, den viele heutige Arminia-Fans wohl gar nicht mehr kennen. "Ich bin der kürzeste Präsident aller Zeiten", kann der heute 67 Jahre alte Rojahn ganz entspannt auf jene vier Monate zurückblicken, in denen er versuchte, das mehr und mehr auf Grund geratende Arminia-Schiff wieder flott zu bekommen.
(...)
"Von meinen Mitstreitern im Vorstand - zum Team gehörten außerdem Bernd Steinke, Hans-Hermann Schwick, Werner Vogt und Conrad Schormann - hatte keiner dazu Lust. Und einer musste es ja nun machen, sonst wäre die Gruppe gleich wieder auseinander gefallen", sagt Rojahn.
(...)
Und der Vorstand hatte schon Kontakt zu einem Nachfolger geknüpft: Tags darauf verballhornte Rojahn den Namen des neuen Trainers Franz Raschid zu "Raschisch" und sorgte damit unfreiwillig für den Lacher der Saison.
Ansonsten machte der Job aber nicht gerade viel Spaß. "Wir hatten damals überhaupt kein Geld", weiß Rojahn noch heute, dass es an allen Ecken klemmte und die schwachen Leistungen der Mannschaft immer mehr Zuschauer vergraulten. Der geplante Schnitt von 3.900 Besuchern (!) war jedenfalls schon Ende September deutlich verfehlt.
(...)
Im Dezember konnte er dann nicht mehr, ließ verlauten, dass er krank sei, und forderte bei seinen Vorstandskollegen seine Ablösung ein. Als die sich schwer taten, aus ihrem Kreis einen Nachfolger zu bestimmen, gab Rojahn über die Medien seinen Rücktritt bekannt. Unter dem Druck der Verhältnisse wurde dann Hans-Hermann Schwick Präsident - und sollte es bis zum 4. Juni 2010 bleiben.
(...)
Es steht nicht gut um den Fußball-Oberligisten Arminia Bielefeld im Frühherbst 1990. Ein halbes Jahr zuvor hat der DSC als Westfalenmeister in der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga kläglich versagt. Und Klubs wie dem VfB Oldenburg und dem TSV Havelse, die heute fast in der Versenkung verschwunden sind, den Vortritt lassen müssen. An dieser Hypothek - und dem Verlust zahlreicher Leistungsträger wie Thomas Stratos, Yves Eigenrauch oder Andreas Golombek - haben Trainer und Mannschaft in der Anfangsphase der neuen Saison noch zu knacken: Arminia dümpelt irgendwo im Mittelfeld der Tabelle herum.
Vorsitzender des Vereins ist zu jener Zeit Wilfried Rojahn, ein Name, den viele heutige Arminia-Fans wohl gar nicht mehr kennen. "Ich bin der kürzeste Präsident aller Zeiten", kann der heute 67 Jahre alte Rojahn ganz entspannt auf jene vier Monate zurückblicken, in denen er versuchte, das mehr und mehr auf Grund geratende Arminia-Schiff wieder flott zu bekommen.
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"Von meinen Mitstreitern im Vorstand - zum Team gehörten außerdem Bernd Steinke, Hans-Hermann Schwick, Werner Vogt und Conrad Schormann - hatte keiner dazu Lust. Und einer musste es ja nun machen, sonst wäre die Gruppe gleich wieder auseinander gefallen", sagt Rojahn.
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Und der Vorstand hatte schon Kontakt zu einem Nachfolger geknüpft: Tags darauf verballhornte Rojahn den Namen des neuen Trainers Franz Raschid zu "Raschisch" und sorgte damit unfreiwillig für den Lacher der Saison.
Ansonsten machte der Job aber nicht gerade viel Spaß. "Wir hatten damals überhaupt kein Geld", weiß Rojahn noch heute, dass es an allen Ecken klemmte und die schwachen Leistungen der Mannschaft immer mehr Zuschauer vergraulten. Der geplante Schnitt von 3.900 Besuchern (!) war jedenfalls schon Ende September deutlich verfehlt.
(...)
Im Dezember konnte er dann nicht mehr, ließ verlauten, dass er krank sei, und forderte bei seinen Vorstandskollegen seine Ablösung ein. Als die sich schwer taten, aus ihrem Kreis einen Nachfolger zu bestimmen, gab Rojahn über die Medien seinen Rücktritt bekannt. Unter dem Druck der Verhältnisse wurde dann Hans-Hermann Schwick Präsident - und sollte es bis zum 4. Juni 2010 bleiben.
(...)
02.10.2015 - 10:46 Uhr
Vielleicht nicht das Beste aber ein sehr emotionales Spiel war für mich der 2:0 Auswärtssieg im November 1998 in Gütersloh.
Arminia hatte bereits früh in der Partie René Rydlewicz mit roter Karte verloren und dann zum Ende hin André Hofschneider mit gelb-rot.
Mit nur 9 Spielern knipste dann Bruno Labbadia noch zweimal.
Die Stimmung danach war einfach gigantisch und am Ende der Saison ein souveräner Aufstieg.
https://www.youtube.com/watch?v=gubWnF0vqLk
Arminia hatte bereits früh in der Partie René Rydlewicz mit roter Karte verloren und dann zum Ende hin André Hofschneider mit gelb-rot.
Mit nur 9 Spielern knipste dann Bruno Labbadia noch zweimal.
Die Stimmung danach war einfach gigantisch und am Ende der Saison ein souveräner Aufstieg.
https://www.youtube.com/watch?v=gubWnF0vqLk
06.01.2016 - 19:19 Uhr
Arminia vs. Schalke – Ein Blick zurück
Zitat von Arminia-Homepage
(...)
In einem Pflichtspiel standen sich beide Teams zuletzt 2009 gegenüber, insgesamt besitzt das Duell der Arminen mit den Schalkern eine gewisse Tradition, wie ein Blick in die Vergangenheit zeigt.
Das erste Mal…
…fand vor 89 Jahren statt. Arminia Bielefeld gegen den FC Schalke 04 – dieses Duell feierte seine Premiere 1927 bei der Westdeutschen Meisterschaft. Damals kämpften die sieben Bezirksmeister um den Westtitel und die damit verbundene Teilnahme an der deutschen Meisterschaft. Als Gewinner der Westfalenrunde musste Arminia beim damaligen Ruhrmeister FC Schalke 04 antreten und verlor mit 0:3. Nicht viel besser lief es im ersten Duell in der Bundesliga. Die Elf vom damaligen Trainer Egon Piechaczek musste sich am 10. Oktober 1970 auf heimischen Rasen gegen die Knappen ebenfalls mit 0:3 geschlagen geben.
(...)
Das bleibt hängen:
Vielleicht der letzte DSC-Erfolg gegen Schalke am 7. Spieltag der Saison 2002/2003. Im ausverkauften Bielefelder Stadion war es Erhan Albayrak, der früh in der Partie im gegnerischen Sechzehner gefoult wurde und persönlich vom Punkt die 1:0-Führung markierte. Schalke glich jedoch noch vor der Pause ebenfalls durch einen Foulelfmeter aus. Zu Beginn der zweiten Hälfte sah DSC-Stürmer „König“ Artur Wichniarek nach vermeintlicher Schwalbe Gelb-Rot, Arminia war also in Unterzahl und nach gut einer Stunde trotzdem in Führung: Einen tollen Konter schloss Diabang zum 2:1 ab. Diesen Vorsprung ließ sich die aufopferungsvoll kämpfende Mannschaft vom damaligen Trainer Benno Möhlmann nicht mehr nehmen.
gekreuzt.
(...)
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In einem Pflichtspiel standen sich beide Teams zuletzt 2009 gegenüber, insgesamt besitzt das Duell der Arminen mit den Schalkern eine gewisse Tradition, wie ein Blick in die Vergangenheit zeigt.
Das erste Mal…
…fand vor 89 Jahren statt. Arminia Bielefeld gegen den FC Schalke 04 – dieses Duell feierte seine Premiere 1927 bei der Westdeutschen Meisterschaft. Damals kämpften die sieben Bezirksmeister um den Westtitel und die damit verbundene Teilnahme an der deutschen Meisterschaft. Als Gewinner der Westfalenrunde musste Arminia beim damaligen Ruhrmeister FC Schalke 04 antreten und verlor mit 0:3. Nicht viel besser lief es im ersten Duell in der Bundesliga. Die Elf vom damaligen Trainer Egon Piechaczek musste sich am 10. Oktober 1970 auf heimischen Rasen gegen die Knappen ebenfalls mit 0:3 geschlagen geben.
(...)
Das bleibt hängen:
Vielleicht der letzte DSC-Erfolg gegen Schalke am 7. Spieltag der Saison 2002/2003. Im ausverkauften Bielefelder Stadion war es Erhan Albayrak, der früh in der Partie im gegnerischen Sechzehner gefoult wurde und persönlich vom Punkt die 1:0-Führung markierte. Schalke glich jedoch noch vor der Pause ebenfalls durch einen Foulelfmeter aus. Zu Beginn der zweiten Hälfte sah DSC-Stürmer „König“ Artur Wichniarek nach vermeintlicher Schwalbe Gelb-Rot, Arminia war also in Unterzahl und nach gut einer Stunde trotzdem in Führung: Einen tollen Konter schloss Diabang zum 2:1 ab. Diesen Vorsprung ließ sich die aufopferungsvoll kämpfende Mannschaft vom damaligen Trainer Benno Möhlmann nicht mehr nehmen.
gekreuzt.
(...)
11.02.2016 - 15:35 Uhr
Quelle: www.t-online.de
Einmal in Fahrt streute Scholl noch einen Vergleich aus seiner aktiven Zeit mit ein: "Wir haben früher Mittwochs bei Real Madrid gegen Raul gespielt. Samstags ging es zu Arminia Bielefeld mit Ronald Maul. Da haben wir schön auf die Socken bekommen und mussten bis an unsere Grenzen gehen. Das macht heute keiner mehr, deswegen ist die Bundesliga selbst schuld."
Ich dachte hier passt es am besten rein! Mochte den Scholli ja schon immer und Ronny Maul wird ihm die Erwähnung in direktem Zusammenhang zu Raul definitiv danken! :D Hier auch nochmal graphisch illustriert!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Gaya am 11.02.2016 um 15:49 Uhr bearbeitet
13.02.2016 - 10:33 Uhr
Ich suche nach Informationen zu drei ehemaligen Spielern von Arminia Bielefeld:
Wolfgang Kneib
Ernst Kuster
Fatmir Vata
Es geht dabei weniger um Daten, sondern darum, was für Spielertypen diese Spieler waren.
Geschichten jeglicher Art über sie werden gerne genommen!
Vielen Dank im voraus!
Wolfgang Kneib
Ernst Kuster
Fatmir Vata
Es geht dabei weniger um Daten, sondern darum, was für Spielertypen diese Spieler waren.
Geschichten jeglicher Art über sie werden gerne genommen!
Vielen Dank im voraus!
14.02.2016 - 12:50 Uhr
Erzählen Sie uns Ihre bewegendsten Arminia-Geschichten
Neue Westfälische startet zu 111 Jahre Arminia eine Serie. Leser erinnert sich an Onkel Kurt und verrät, was aus seiner Asche wurde
Neue Westfälische startet zu 111 Jahre Arminia eine Serie. Leser erinnert sich an Onkel Kurt und verrät, was aus seiner Asche wurde
Zitat von NW
(...)
Mein Onkel Kurt war zeit seines Lebens Armine. Anfang der 50er Jahre spielte er selbst beim DSC, kurze Zeit später ist er nach Australien ausgewandert. Die Arminia-Fahne wehte dort stets vor seinem Haus. Doch eines Tages war sein Leben zu Ende. Onkel Kurt wurde eingeäschert und sein Sohn erinnerte sich an die Liebe seines Vaters zum Verein. So schmuggelte er seinen Vater nach Bielefeld und ging auf die Alm. In einem unbeobachteten Moment mischte er die Asche seines Vaters unter die Asche der Spielfeldmarkierung. "So Papa, jetzt bist Du bei jedem Spiel dabei" soll er gesagt haben.
(...)
(...)
Mein Onkel Kurt war zeit seines Lebens Armine. Anfang der 50er Jahre spielte er selbst beim DSC, kurze Zeit später ist er nach Australien ausgewandert. Die Arminia-Fahne wehte dort stets vor seinem Haus. Doch eines Tages war sein Leben zu Ende. Onkel Kurt wurde eingeäschert und sein Sohn erinnerte sich an die Liebe seines Vaters zum Verein. So schmuggelte er seinen Vater nach Bielefeld und ging auf die Alm. In einem unbeobachteten Moment mischte er die Asche seines Vaters unter die Asche der Spielfeldmarkierung. "So Papa, jetzt bist Du bei jedem Spiel dabei" soll er gesagt haben.
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