| Geburtsdatum | 06.12.1997 |
|---|---|
| Alter | 28 |
| Nat. |
Schweiz |
| Größe | 1,96m |
| Vertrag bis | 30.06.2028 |
| Position | Torwart |
| Fuß | rechts |
| Akt. Verein | Borussia Dortmund |
Leistungsdaten: 26/27
| Wettbewerb | wettbewerb | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Insgesamt | 1 | 2 | - | ||
![]() | DFL-Supercup | 1 | 2 | - | |
Gregor Kobel [1]
31.05.2021 - 16:36 Uhr
12.05.2025 - 10:46 Uhr
Zitat von Sandman1982
Genau DAS, danke.
Mit klaren Strukturen in der Hintermannschaft verhindert man die unnötigen Ballverluste und das ist ja das einzige Problem mit Greg, welches es zu beheben gilt. Das liegt aber vor allem am Trainer und den Vorgaben an die Spieler, von daher absolut zu vernachlässigen meiner Meinung nach.
Auf der Linie ist Greg ne absolute Maschine und mit seinen 27 Jahren ja auch noch dabei, sich stetig zu verbessen.
Für kein Geld der Welt würde ich ihn abgeben wollen. Niemals.
Zitat von UnderratedCritic
Auch wenn ich mich sehr oft wiederhole, aber das ist absolut falsch. Wenn ich Rodri ins Tor stelle, um gepflegt aufbauen zu wollen, merke ich spätestens beim ersten Pass auf Ryerson, Svensson, Bensebaini und Co., dass ich einen geilen Torwart verloren, aber im Aufbau nichts gewonnen habe. Daher, der Impact eines fußballerisch guten Torwarts wird beim BVB extrem überschätzt. Wenn Meyer im Tor steht, spielt der BVB nicht plötzlich wie Barcelona. Im Endeffekt sieht es mit Meyer genauso schlecht aus. Er spielt die meisten Bälle auch nur nach links oder nach rechts, wie Kobel auch. Daher wäre es in der Konstellation ziemlich fatal, einen herausragenden Torwart zu verkaufen, nur um einen besseren Fussballer ins Tor zu stellen, der keinen besonderen Impact hat.
Zitat von larsbirkoben
Greg war gestern absolut herausragend und der beste Mann am Platz. Er hat alles gehalten, was irgendwie haltbar war.
Der Trainerwechsel hat ihm mit am meisten geholfen und gut getan. Er kann sich jetzt darauf konzentrieren die Bälle zu halten.
Der BVB muss sich überlegen, was man Spielen will. Will man gepflegt per Kurzspassspiel hinten raus aufbauen, dann sollte man Greg wohl abgeben, denn da hat er seine Schwächen.
Sollte es beim pragmatischen Spielaufbau bleiben, kurz spielen, wenn wirklich Platz und Raum ist und sont auch mal ein langer Ball auf den MS nicht verpöhnt ist. Dann sollte man Greg wohl halten und erst bei unmoralischen Angeboten überlegen!
Der BVB muss also wissen was er spielen will (wie so oft).
Unabhängig davon was Kobel im Sommer machen will.
Greg war gestern absolut herausragend und der beste Mann am Platz. Er hat alles gehalten, was irgendwie haltbar war.
Der Trainerwechsel hat ihm mit am meisten geholfen und gut getan. Er kann sich jetzt darauf konzentrieren die Bälle zu halten.
Der BVB muss sich überlegen, was man Spielen will. Will man gepflegt per Kurzspassspiel hinten raus aufbauen, dann sollte man Greg wohl abgeben, denn da hat er seine Schwächen.
Sollte es beim pragmatischen Spielaufbau bleiben, kurz spielen, wenn wirklich Platz und Raum ist und sont auch mal ein langer Ball auf den MS nicht verpöhnt ist. Dann sollte man Greg wohl halten und erst bei unmoralischen Angeboten überlegen!
Der BVB muss also wissen was er spielen will (wie so oft).
Unabhängig davon was Kobel im Sommer machen will.
Auch wenn ich mich sehr oft wiederhole, aber das ist absolut falsch. Wenn ich Rodri ins Tor stelle, um gepflegt aufbauen zu wollen, merke ich spätestens beim ersten Pass auf Ryerson, Svensson, Bensebaini und Co., dass ich einen geilen Torwart verloren, aber im Aufbau nichts gewonnen habe. Daher, der Impact eines fußballerisch guten Torwarts wird beim BVB extrem überschätzt. Wenn Meyer im Tor steht, spielt der BVB nicht plötzlich wie Barcelona. Im Endeffekt sieht es mit Meyer genauso schlecht aus. Er spielt die meisten Bälle auch nur nach links oder nach rechts, wie Kobel auch. Daher wäre es in der Konstellation ziemlich fatal, einen herausragenden Torwart zu verkaufen, nur um einen besseren Fussballer ins Tor zu stellen, der keinen besonderen Impact hat.
Genau DAS, danke.
Mit klaren Strukturen in der Hintermannschaft verhindert man die unnötigen Ballverluste und das ist ja das einzige Problem mit Greg, welches es zu beheben gilt. Das liegt aber vor allem am Trainer und den Vorgaben an die Spieler, von daher absolut zu vernachlässigen meiner Meinung nach.
Auf der Linie ist Greg ne absolute Maschine und mit seinen 27 Jahren ja auch noch dabei, sich stetig zu verbessen.
Für kein Geld der Welt würde ich ihn abgeben wollen. Niemals.
Ich finde durch die aktuelle sportliche Situation hat sich die Situation um Greg grundlegend verändert. Ohne internationalen Wettbewerb wäre ein Kobelabgang mMn fast sicher gewesen. Zum einen finanziell wohl nötig und der Spieler hätte darauf gedrängt. Mit der jetzt wahrscheinlichen CL, könnte ich mir vorstellen, das Greg sich einen Verbleib vorstellen kann. Auch finanziell ist es nicht erforderlich.
Generell wird man Gregs Qualitäten bei einem Abgang NICHT ersetzt bekommen. Man kann höchstens auf ein Talent setzen, dass sich dahin entwickelt. Und da würde auch Urbig aktuell nicht genügen.
Ich habe ihn zuletzt selten gesehen, aber Ortega wäre für mich ein potentieller Ersatzkandidat. Meyer und Ramaj sehe ich nicht als Nummer 1 bei uns, der Qualitätsunterschied wäre mMn zu Groß.
Wie gesagt, durch die wahrscheinliche Qualifikation für die CL glaube ich, dass uns Greg zum Glück erhalten bleibt.
12.05.2025 - 11:21 Uhr
Zitat von Freischuetzbvb
Ich finde es immer sehr witzig wie ein Bürki hier immer total fertig gemacht wird.Ich fand ihn damals auf der Linie eigentlich auch sehr gut und außerdem darf ich daran erinnern dass er der letzte Torhüter ist der hier einen Pokal gewonnen hat. Ach so, unsere Abwehr in der Hinrunde einen Trümmerhaufen zu nennen ist schon eine sehr sehr harte Wortwahl.
Zitat von KC-Chief
Glaubst Du diesen Schwachsinn den Du hier schreibst wirklich? Kobel hat Defizite in der Strafraumbeherrschung und am Ball, auf der Linie und im 1vs1 ist er herausragend. Welchen Torwart hättest Du denn gerne und wie bezahlt der BVB diesen Toptorhüter? Bloß weil er eine schwache Hinrunde hatte mit einem Trümmerhaufen vor sich, vergisst man hier seine absolut überzeugende Zeit? Sorry aber hier muss ich echt deutlich werden, die Zeiten mit Bürki und Konsorten waren schlimm genug und Greg ist für den BVB das Maximum der Gefühle. Sollte er wechseln werden Kandidaten wie Du ihm sehr schnell hinterhertrauern!
Zitat von Holzschuh85
Das ist - mit Verlaub - echt drüber.
Kobel kann zu den besten 10-15 Torhütern gehören, wenn er von seinem Team davor geschützt wird, aus der Komfortzone zu müssen.
Muss er aus dieser Komfortzone, dann kann er genauso ein maximal überdurchschnittlicher Goalie sein, der weniger Spiele rettet als er verschenkt.
Tolles Spiel heute, Weltklasse war er auf der Linie, aber in anderen Bereichen hat man auch heute wieder seine Schwächen gesehen.
Ich freu mich, dass er heute im richtigen Moment geglänzt hat!
An der grundsätzlichen Diskussion ändert das heutige Spiel aber mal überhaupt nichts.
Zitat von UnderratedCritic
Hast du schon vergessen, welchem Verein du die Daumen drückst? Nüchtern betrachtet ist der BVB der drittbeste Verein in der viertbesten europäischen Liga. Wenn man die Stärken von Kobel möchte + gute Fussballskills + bessere Strafraumbeherrschung, dann reden wir von einem Top 3 oder Top5 Torhüter weltweit. Dieser spielt aber dann nicht mehr beim BVB. Dieser Fokus auf Kobels Schwächen, die so dermaßen überschätzt werden, sind abenteuerlich. Der BVB wird Kobel nicht ersetzen können, ohne sich zu schwächen.
Zitat von Freischuetzbvb
Wie gesagt heute hat er absolute Ehre und Anerkennung verdient aber wir wollen seine Schwächen auch nicht unter den Tisch kehren. In der Strafraumbeherrschung und mit Ball am Fuß gibt es deutlich bessere. Würde ihn auch nicht unbedingt abgeben wollen aber ab 50 Millionen Euro müsste man definitiv darüber nachdenken.
Zitat von UnderratedCritic
Es gibt tatsächlich Fans, die meinen, dass Meyer passender wäre. An so ein Niveau wird Meyer nie rankommen.
Es gibt tatsächlich Fans, die meinen, dass Meyer passender wäre. An so ein Niveau wird Meyer nie rankommen.
Wie gesagt heute hat er absolute Ehre und Anerkennung verdient aber wir wollen seine Schwächen auch nicht unter den Tisch kehren. In der Strafraumbeherrschung und mit Ball am Fuß gibt es deutlich bessere. Würde ihn auch nicht unbedingt abgeben wollen aber ab 50 Millionen Euro müsste man definitiv darüber nachdenken.
Hast du schon vergessen, welchem Verein du die Daumen drückst? Nüchtern betrachtet ist der BVB der drittbeste Verein in der viertbesten europäischen Liga. Wenn man die Stärken von Kobel möchte + gute Fussballskills + bessere Strafraumbeherrschung, dann reden wir von einem Top 3 oder Top5 Torhüter weltweit. Dieser spielt aber dann nicht mehr beim BVB. Dieser Fokus auf Kobels Schwächen, die so dermaßen überschätzt werden, sind abenteuerlich. Der BVB wird Kobel nicht ersetzen können, ohne sich zu schwächen.
Das ist - mit Verlaub - echt drüber.
Kobel kann zu den besten 10-15 Torhütern gehören, wenn er von seinem Team davor geschützt wird, aus der Komfortzone zu müssen.
Muss er aus dieser Komfortzone, dann kann er genauso ein maximal überdurchschnittlicher Goalie sein, der weniger Spiele rettet als er verschenkt.
Tolles Spiel heute, Weltklasse war er auf der Linie, aber in anderen Bereichen hat man auch heute wieder seine Schwächen gesehen.
Ich freu mich, dass er heute im richtigen Moment geglänzt hat!
An der grundsätzlichen Diskussion ändert das heutige Spiel aber mal überhaupt nichts.
Glaubst Du diesen Schwachsinn den Du hier schreibst wirklich? Kobel hat Defizite in der Strafraumbeherrschung und am Ball, auf der Linie und im 1vs1 ist er herausragend. Welchen Torwart hättest Du denn gerne und wie bezahlt der BVB diesen Toptorhüter? Bloß weil er eine schwache Hinrunde hatte mit einem Trümmerhaufen vor sich, vergisst man hier seine absolut überzeugende Zeit? Sorry aber hier muss ich echt deutlich werden, die Zeiten mit Bürki und Konsorten waren schlimm genug und Greg ist für den BVB das Maximum der Gefühle. Sollte er wechseln werden Kandidaten wie Du ihm sehr schnell hinterhertrauern!
Ich finde es immer sehr witzig wie ein Bürki hier immer total fertig gemacht wird.Ich fand ihn damals auf der Linie eigentlich auch sehr gut und außerdem darf ich daran erinnern dass er der letzte Torhüter ist der hier einen Pokal gewonnen hat. Ach so, unsere Abwehr in der Hinrunde einen Trümmerhaufen zu nennen ist schon eine sehr sehr harte Wortwahl.
Bürki ist trotzdem nicht annähernd so gut wie Kobel und Trümmerhaufen bezog sich auf das ganze Team. Was war es denn sonst? Die Hinrunde war über weite Strecken kaum zu ertragen, besonders Auswärts.
12.05.2025 - 22:30 Uhr
Zitat von UnderratedCritic
Auch wenn ich mich sehr oft wiederhole, aber das ist absolut falsch. Wenn ich Rodri ins Tor stelle, um gepflegt aufbauen zu wollen, merke ich spätestens beim ersten Pass auf Ryerson, Svensson, Bensebaini und Co., dass ich einen geilen Torwart verloren, aber im Aufbau nichts gewonnen habe. Daher, der Impact eines fußballerisch guten Torwarts wird beim BVB extrem überschätzt. Wenn Meyer im Tor steht, spielt der BVB nicht plötzlich wie Barcelona. Im Endeffekt sieht es mit Meyer genauso schlecht aus. Er spielt die meisten Bälle auch nur nach links oder nach rechts, wie Kobel auch. Daher wäre es in der Konstellation ziemlich fatal, einen herausragenden Torwart zu verkaufen, nur um einen besseren Fussballer ins Tor zu stellen, der keinen besonderen Impact hat.
Zitat von larsbirkoben
Greg war gestern absolut herausragend und der beste Mann am Platz. Er hat alles gehalten, was irgendwie haltbar war.
Der Trainerwechsel hat ihm mit am meisten geholfen und gut getan. Er kann sich jetzt darauf konzentrieren die Bälle zu halten.
Der BVB muss sich überlegen, was man Spielen will. Will man gepflegt per Kurzspassspiel hinten raus aufbauen, dann sollte man Greg wohl abgeben, denn da hat er seine Schwächen.
Sollte es beim pragmatischen Spielaufbau bleiben, kurz spielen, wenn wirklich Platz und Raum ist und sont auch mal ein langer Ball auf den MS nicht verpöhnt ist. Dann sollte man Greg wohl halten und erst bei unmoralischen Angeboten überlegen!
Der BVB muss also wissen was er spielen will (wie so oft).
Unabhängig davon was Kobel im Sommer machen will.
Greg war gestern absolut herausragend und der beste Mann am Platz. Er hat alles gehalten, was irgendwie haltbar war.
Der Trainerwechsel hat ihm mit am meisten geholfen und gut getan. Er kann sich jetzt darauf konzentrieren die Bälle zu halten.
Der BVB muss sich überlegen, was man Spielen will. Will man gepflegt per Kurzspassspiel hinten raus aufbauen, dann sollte man Greg wohl abgeben, denn da hat er seine Schwächen.
Sollte es beim pragmatischen Spielaufbau bleiben, kurz spielen, wenn wirklich Platz und Raum ist und sont auch mal ein langer Ball auf den MS nicht verpöhnt ist. Dann sollte man Greg wohl halten und erst bei unmoralischen Angeboten überlegen!
Der BVB muss also wissen was er spielen will (wie so oft).
Unabhängig davon was Kobel im Sommer machen will.
Auch wenn ich mich sehr oft wiederhole, aber das ist absolut falsch. Wenn ich Rodri ins Tor stelle, um gepflegt aufbauen zu wollen, merke ich spätestens beim ersten Pass auf Ryerson, Svensson, Bensebaini und Co., dass ich einen geilen Torwart verloren, aber im Aufbau nichts gewonnen habe. Daher, der Impact eines fußballerisch guten Torwarts wird beim BVB extrem überschätzt. Wenn Meyer im Tor steht, spielt der BVB nicht plötzlich wie Barcelona. Im Endeffekt sieht es mit Meyer genauso schlecht aus. Er spielt die meisten Bälle auch nur nach links oder nach rechts, wie Kobel auch. Daher wäre es in der Konstellation ziemlich fatal, einen herausragenden Torwart zu verkaufen, nur um einen besseren Fussballer ins Tor zu stellen, der keinen besonderen Impact hat.
Ich finde, die Diskussion hat ne blöde Schlagseite.
Mir kommt es vor, als fühlten sich einige von der Tarantel gestochen, weil Greg in Frage gestellt wird.
Dann werden hier sogar regelmäßig Argumente angeblicher Meyer-Verfechter rausgeholt, um eine Front aufzubauen, die es mE gar nicht gibt.
Weder lese ich hier ständig "Kobel raus" noch "Meyer for President".
(Sowas gab es im Ansatz kurzzeitig, als Kobel wahnsinnig schlecht performt hat, aber das ist lang vorbei, außerdem ging es da auch oft um das Preis-Leistungs-Verhältnis und nicht um Kobels Fähigkeiten per se).
Insgesamt täte mMn verbale Abrüstung gut, solch harte Geschütze wie in obigem Post braucht es einfach nicht - Gruß auch an @KC-Chief ...
Ein guter Fußballer im Tor verändert die Möglichkeiten im Aufbau, auch wenn die Mitspieler Ryerson, Bensebaini etc. heißen - zumindest wenn Kurzpassspiel auch unter Druck funktioniert oder wenn Zuspiele über 30m zielsicher ankommen.
Das zumindest ist in der Hinrunde mit Kobel krachend gescheitert und wir können nur spekulieren, wie anders es mit einem guten Fußballer im Tor gewesen wäre.
Natürlich sollte man einen mäßigen Shotstopper nicht für Kobel eintauschen, nur damit da ein Fußballer hinten drin steht.
Aber das will hier doch auch keiner, oder was habe ich verpasst? Warum so ein völlig überzogener Vergleich?
Der kritische Ton ist doch der, dass Kobel nicht unantastbar ist und nicht wirklich gut zu einem Spielstil passt, den sich einige hier wünschen (zumindest dahingehend kann man auch geteilter Meinung sein und dies nebeneinander existieren lassen).
Mein persönlicher Punkt gegen Kobel geht vor allem gegen seine defensive Haltung bei Bällen in den Strafraum. Da ist er durch seine Passivität an mehr Gegentoren beteiligt als er Tore verhindert.
Richtig eingesetzt gibt es mMn keinen Bedarf ihn abzugeben. Aber wenn jemand ne Fabelsumme auf den Tisch knallt, dann sollte man darüber nachdenken.
Gerade in Anbetracht dessen, dass ein schon lange als sehr talentiert geltender und langsam in Galaform kommender Dahmen aus der Bundesliga Kobel in allen Belangen Paroli bietet und auch noch bezahlbar zu haben zu sein scheint.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Holzschuh85 am 12.05.2025 um 22:42 Uhr bearbeitet
12.05.2025 - 22:45 Uhr
Zitat von Holzschuh85
Ich finde, die Diskussion hat ne blöde Schlagseite.
Mir kommt es vor, als fühlten sich einige von der Tarantel gestochen, weil Greg in Frage gestellt wird.
Dann werden hier sogar regelmäßig Argumente angeblicher Meyer-Verfechter rausgeholt, um eine Front aufzubauen, die es mE gar nicht gibt.
Weder lese ich hier ständig "Kobel raus" noch "Meyer for President".
(Sowas gab es im Ansatz kurzzeitig, als Kobel wahnsinnig schlecht performt hat, aber das ist lang vorbei, außerdem ging es da auch oft um das Preis-Leistungs-Verhältnis und nicht um Kobels Fähigkeiten per se).
Insgesamt täte mMn verbale Abrüstung gut, solch harte Geschütze wie in obigem Post braucht es einfach nicht - Gruß auch an @KC-Chief ...
Ein guter Fußballer im Tor verändert die Möglichkeiten im Aufbau, auch wenn die Mitspieler Ryerson, Bensebaini etc. heißen - zumindest wenn Kurzpassspiel auch unter Druck funktioniert oder wenn Zuspiele über 30m zielsicher ankommen.
Das zumindest ist in der Hinrunde mit Kobel krachend gescheitert und wir können nur spekulieren, wie anders es mit einem guten Fußballer im Tor gewesen wäre.
Natürlich sollte man einen miserablen Torhüter nicht für Kobel eintauschen, nur damit da ein Fußballer hinten drin steht.
Aber das will hier doch auch keiner, oder was habe ich verpasst? Warum so ein völlig überzogener Vergleich?
Der kritische Ton ist doch der, dass Kobel nicht unantastbar ist und nicht wirklich gut zu einem Spielstil passt, den sich einige hier wünschen (zumindest dahingehend kann man auch geteilter Meinung sein und dies nebeneinander existieren lassen).
Mein persönlicher Punkt gegen Kobel geht vor allem gegen seine defensive Haltung bei Bällen in den Strafraum. Da ist er durch seine Passivität an mehr Gegentoren beteiligt als er Tore verhindert.
Richtig eingesetzt gibt es mMn keinen Bedarf ihn abzugeben. Aber wenn jemand ne Fabelsumme auf den Tisch knallt, dann sollte man darüber nachdenken.
Gerade in Anbetracht dessen, dass ein schon lange als sehr talentiert geltender und langsam in Galaform kommender Dahmen aus der Bundesliga Kobel in allen Belangen Paroli bietet und auch noch bezahlbar zu haben zu sein scheint.
Zitat von UnderratedCritic
Auch wenn ich mich sehr oft wiederhole, aber das ist absolut falsch. Wenn ich Rodri ins Tor stelle, um gepflegt aufbauen zu wollen, merke ich spätestens beim ersten Pass auf Ryerson, Svensson, Bensebaini und Co., dass ich einen geilen Torwart verloren, aber im Aufbau nichts gewonnen habe. Daher, der Impact eines fußballerisch guten Torwarts wird beim BVB extrem überschätzt. Wenn Meyer im Tor steht, spielt der BVB nicht plötzlich wie Barcelona. Im Endeffekt sieht es mit Meyer genauso schlecht aus. Er spielt die meisten Bälle auch nur nach links oder nach rechts, wie Kobel auch. Daher wäre es in der Konstellation ziemlich fatal, einen herausragenden Torwart zu verkaufen, nur um einen besseren Fussballer ins Tor zu stellen, der keinen besonderen Impact hat.
Zitat von larsbirkoben
Greg war gestern absolut herausragend und der beste Mann am Platz. Er hat alles gehalten, was irgendwie haltbar war.
Der Trainerwechsel hat ihm mit am meisten geholfen und gut getan. Er kann sich jetzt darauf konzentrieren die Bälle zu halten.
Der BVB muss sich überlegen, was man Spielen will. Will man gepflegt per Kurzspassspiel hinten raus aufbauen, dann sollte man Greg wohl abgeben, denn da hat er seine Schwächen.
Sollte es beim pragmatischen Spielaufbau bleiben, kurz spielen, wenn wirklich Platz und Raum ist und sont auch mal ein langer Ball auf den MS nicht verpöhnt ist. Dann sollte man Greg wohl halten und erst bei unmoralischen Angeboten überlegen!
Der BVB muss also wissen was er spielen will (wie so oft).
Unabhängig davon was Kobel im Sommer machen will.
Greg war gestern absolut herausragend und der beste Mann am Platz. Er hat alles gehalten, was irgendwie haltbar war.
Der Trainerwechsel hat ihm mit am meisten geholfen und gut getan. Er kann sich jetzt darauf konzentrieren die Bälle zu halten.
Der BVB muss sich überlegen, was man Spielen will. Will man gepflegt per Kurzspassspiel hinten raus aufbauen, dann sollte man Greg wohl abgeben, denn da hat er seine Schwächen.
Sollte es beim pragmatischen Spielaufbau bleiben, kurz spielen, wenn wirklich Platz und Raum ist und sont auch mal ein langer Ball auf den MS nicht verpöhnt ist. Dann sollte man Greg wohl halten und erst bei unmoralischen Angeboten überlegen!
Der BVB muss also wissen was er spielen will (wie so oft).
Unabhängig davon was Kobel im Sommer machen will.
Auch wenn ich mich sehr oft wiederhole, aber das ist absolut falsch. Wenn ich Rodri ins Tor stelle, um gepflegt aufbauen zu wollen, merke ich spätestens beim ersten Pass auf Ryerson, Svensson, Bensebaini und Co., dass ich einen geilen Torwart verloren, aber im Aufbau nichts gewonnen habe. Daher, der Impact eines fußballerisch guten Torwarts wird beim BVB extrem überschätzt. Wenn Meyer im Tor steht, spielt der BVB nicht plötzlich wie Barcelona. Im Endeffekt sieht es mit Meyer genauso schlecht aus. Er spielt die meisten Bälle auch nur nach links oder nach rechts, wie Kobel auch. Daher wäre es in der Konstellation ziemlich fatal, einen herausragenden Torwart zu verkaufen, nur um einen besseren Fussballer ins Tor zu stellen, der keinen besonderen Impact hat.
Ich finde, die Diskussion hat ne blöde Schlagseite.
Mir kommt es vor, als fühlten sich einige von der Tarantel gestochen, weil Greg in Frage gestellt wird.
Dann werden hier sogar regelmäßig Argumente angeblicher Meyer-Verfechter rausgeholt, um eine Front aufzubauen, die es mE gar nicht gibt.
Weder lese ich hier ständig "Kobel raus" noch "Meyer for President".
(Sowas gab es im Ansatz kurzzeitig, als Kobel wahnsinnig schlecht performt hat, aber das ist lang vorbei, außerdem ging es da auch oft um das Preis-Leistungs-Verhältnis und nicht um Kobels Fähigkeiten per se).
Insgesamt täte mMn verbale Abrüstung gut, solch harte Geschütze wie in obigem Post braucht es einfach nicht - Gruß auch an @KC-Chief ...
Ein guter Fußballer im Tor verändert die Möglichkeiten im Aufbau, auch wenn die Mitspieler Ryerson, Bensebaini etc. heißen - zumindest wenn Kurzpassspiel auch unter Druck funktioniert oder wenn Zuspiele über 30m zielsicher ankommen.
Das zumindest ist in der Hinrunde mit Kobel krachend gescheitert und wir können nur spekulieren, wie anders es mit einem guten Fußballer im Tor gewesen wäre.
Natürlich sollte man einen miserablen Torhüter nicht für Kobel eintauschen, nur damit da ein Fußballer hinten drin steht.
Aber das will hier doch auch keiner, oder was habe ich verpasst? Warum so ein völlig überzogener Vergleich?
Der kritische Ton ist doch der, dass Kobel nicht unantastbar ist und nicht wirklich gut zu einem Spielstil passt, den sich einige hier wünschen (zumindest dahingehend kann man auch geteilter Meinung sein und dies nebeneinander existieren lassen).
Mein persönlicher Punkt gegen Kobel geht vor allem gegen seine defensive Haltung bei Bällen in den Strafraum. Da ist er durch seine Passivität an mehr Gegentoren beteiligt als er Tore verhindert.
Richtig eingesetzt gibt es mMn keinen Bedarf ihn abzugeben. Aber wenn jemand ne Fabelsumme auf den Tisch knallt, dann sollte man darüber nachdenken.
Gerade in Anbetracht dessen, dass ein schon lange als sehr talentiert geltender und langsam in Galaform kommender Dahmen aus der Bundesliga Kobel in allen Belangen Paroli bietet und auch noch bezahlbar zu haben zu sein scheint.
Ich finde, du stellst die Diskussion etwas verzerrt dar. Es geht doch gar nicht darum, dass niemand Kobel kritisieren darf – sondern darum, wie schnell und mit welcher Schärfe das passiert. Und vor allem: wie oft dabei plötzlich Alexander Meyer ins Spiel gebracht wird, als wäre das eine realistische Alternative. Sorry, aber das ist es einfach nicht. Meyer ist ein solider Ersatztorwart, der ein paar ordentliche Spiele gemacht hat – aber daraus jetzt einen ernsthaften Konkurrenzkampf zu konstruieren, ist sportlich nicht nachvollziehbar. Wenn wir anfangen, etablierte Top-Leute infrage zu stellen, weil der Ersatz mal kurzfristig nicht negativ aufgefallen ist, wird's wirklich hanebüchen.
Und dass du ernsthaft behauptest, die Hinrunde wäre mit einem "guten Fußballer im Tor" möglicherweise anders gelaufen, finde ich auch ziemlich ulkig. Natürlich ist Kobel kein überragender Fußballer am Ball, aber so zu tun, als sei das die Wurzel, oder zumindest eine, allen Übels gewesen, ist schlicht nicht haltbar. Unsere Probleme in der Hinrunde lagen ganz woanders – im Mittelfeld, in der Raumaufteilung, im fehlenden Zugriff, im lahmen Umschaltspiel. Die Spieleröffnung war da eher Nebenschauplatz. Selbst mit einem Manuel Neuer in Topform hätte wir da nicht plötzlich wie Barcelona durchs Mittelfeld kombiniert. Das ist einfach eine sehr bequeme Rückprojektion.
Klar kann man an Kobel Dinge kritisieren – etwa seine Strafraumbeherrschung bei Flanken. Aber das ist dann auch ein Detail in einem Gesamtpaket, das bei ihm eben meistens ziemlich stark ist. Er hat uns oft den Hintern gerettet, spielt stabil, strahlt Ruhe aus. Ihn als Problemfall hinzustellen, weil sein Passspiel nicht Weltklasse ist, greift viel zu kurz. Und dieses "Wenn jemand ne Fabelsumme zahlt"-Argument – ja, das kann man bei jedem Spieler bringen. Das ist kein valider Punkt, sondern eine Binsenweisheit.
Und was soll das überhaupt heißen 'richtig eingesetzt', Kobel ist Torwart, den stellt man halt auf oder nicht und sagt ihm, dass er das Kurzpassspiel in der Frequenz der Hinrunde lassen soll. Mehr gibt es da eigentlich nicht zu besprechen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Coq-au-vin am 12.05.2025 um 22:46 Uhr bearbeitet
12.05.2025 - 22:54 Uhr
Zitat von Coq-au-vin
Ich finde, du stellst die Diskussion etwas verzerrt dar. Es geht doch gar nicht darum, dass niemand Kobel kritisieren darf – sondern darum, wie schnell und mit welcher Schärfe das passiert. Und vor allem: wie oft dabei plötzlich Alexander Meyer ins Spiel gebracht wird, als wäre das eine realistische Alternative. Sorry, aber das ist es einfach nicht. Meyer ist ein solider Ersatztorwart, der ein paar ordentliche Spiele gemacht hat – aber daraus jetzt einen ernsthaften Konkurrenzkampf zu konstruieren, ist sportlich nicht nachvollziehbar. Wenn wir anfangen, etablierte Top-Leute infrage zu stellen, weil der Ersatz mal kurzfristig nicht negativ aufgefallen ist, wird's wirklich hanebüchen.
Und dass du ernsthaft behauptest, die Hinrunde wäre mit einem "guten Fußballer im Tor" möglicherweise anders gelaufen, finde ich auch ziemlich ulkig. Natürlich ist Kobel kein überragender Fußballer am Ball, aber so zu tun, als sei das die Wurzel, oder zumindest eine, allen Übels gewesen, ist schlicht nicht haltbar. Unsere Probleme in der Hinrunde lagen ganz woanders – im Mittelfeld, in der Raumaufteilung, im fehlenden Zugriff, im lahmen Umschaltspiel. Die Spieleröffnung war da eher Nebenschauplatz. Selbst mit einem Manuel Neuer in Topform hätte wir da nicht plötzlich wie Barcelona durchs Mittelfeld kombiniert. Das ist einfach eine sehr bequeme Rückprojektion.
Klar kann man an Kobel Dinge kritisieren – etwa seine Strafraumbeherrschung bei Flanken. Aber das ist dann auch ein Detail in einem Gesamtpaket, das bei ihm eben meistens ziemlich stark ist. Er hat uns oft den Hintern gerettet, spielt stabil, strahlt Ruhe aus. Ihn als Problemfall hinzustellen, weil sein Passspiel nicht Weltklasse ist, greift viel zu kurz. Und dieses "Wenn jemand ne Fabelsumme zahlt"-Argument – ja, das kann man bei jedem Spieler bringen. Das ist kein valider Punkt, sondern eine Binsenweisheit.
Und was soll das überhaupt heißen 'richtig eingesetzt', Kobel ist Torwart, den stellt man halt auf oder nicht und sagt ihm, dass er das Kurzpassspiel in der Frequenz der Hinrunde lassen soll. Mehr gibt es da eigentlich nicht zu besprechen.
Zitat von Holzschuh85
Ich finde, die Diskussion hat ne blöde Schlagseite.
Mir kommt es vor, als fühlten sich einige von der Tarantel gestochen, weil Greg in Frage gestellt wird.
Dann werden hier sogar regelmäßig Argumente angeblicher Meyer-Verfechter rausgeholt, um eine Front aufzubauen, die es mE gar nicht gibt.
Weder lese ich hier ständig "Kobel raus" noch "Meyer for President".
(Sowas gab es im Ansatz kurzzeitig, als Kobel wahnsinnig schlecht performt hat, aber das ist lang vorbei, außerdem ging es da auch oft um das Preis-Leistungs-Verhältnis und nicht um Kobels Fähigkeiten per se).
Insgesamt täte mMn verbale Abrüstung gut, solch harte Geschütze wie in obigem Post braucht es einfach nicht - Gruß auch an @KC-Chief ...
Ein guter Fußballer im Tor verändert die Möglichkeiten im Aufbau, auch wenn die Mitspieler Ryerson, Bensebaini etc. heißen - zumindest wenn Kurzpassspiel auch unter Druck funktioniert oder wenn Zuspiele über 30m zielsicher ankommen.
Das zumindest ist in der Hinrunde mit Kobel krachend gescheitert und wir können nur spekulieren, wie anders es mit einem guten Fußballer im Tor gewesen wäre.
Natürlich sollte man einen miserablen Torhüter nicht für Kobel eintauschen, nur damit da ein Fußballer hinten drin steht.
Aber das will hier doch auch keiner, oder was habe ich verpasst? Warum so ein völlig überzogener Vergleich?
Der kritische Ton ist doch der, dass Kobel nicht unantastbar ist und nicht wirklich gut zu einem Spielstil passt, den sich einige hier wünschen (zumindest dahingehend kann man auch geteilter Meinung sein und dies nebeneinander existieren lassen).
Mein persönlicher Punkt gegen Kobel geht vor allem gegen seine defensive Haltung bei Bällen in den Strafraum. Da ist er durch seine Passivität an mehr Gegentoren beteiligt als er Tore verhindert.
Richtig eingesetzt gibt es mMn keinen Bedarf ihn abzugeben. Aber wenn jemand ne Fabelsumme auf den Tisch knallt, dann sollte man darüber nachdenken.
Gerade in Anbetracht dessen, dass ein schon lange als sehr talentiert geltender und langsam in Galaform kommender Dahmen aus der Bundesliga Kobel in allen Belangen Paroli bietet und auch noch bezahlbar zu haben zu sein scheint.
Zitat von UnderratedCritic
Auch wenn ich mich sehr oft wiederhole, aber das ist absolut falsch. Wenn ich Rodri ins Tor stelle, um gepflegt aufbauen zu wollen, merke ich spätestens beim ersten Pass auf Ryerson, Svensson, Bensebaini und Co., dass ich einen geilen Torwart verloren, aber im Aufbau nichts gewonnen habe. Daher, der Impact eines fußballerisch guten Torwarts wird beim BVB extrem überschätzt. Wenn Meyer im Tor steht, spielt der BVB nicht plötzlich wie Barcelona. Im Endeffekt sieht es mit Meyer genauso schlecht aus. Er spielt die meisten Bälle auch nur nach links oder nach rechts, wie Kobel auch. Daher wäre es in der Konstellation ziemlich fatal, einen herausragenden Torwart zu verkaufen, nur um einen besseren Fussballer ins Tor zu stellen, der keinen besonderen Impact hat.
Zitat von larsbirkoben
Greg war gestern absolut herausragend und der beste Mann am Platz. Er hat alles gehalten, was irgendwie haltbar war.
Der Trainerwechsel hat ihm mit am meisten geholfen und gut getan. Er kann sich jetzt darauf konzentrieren die Bälle zu halten.
Der BVB muss sich überlegen, was man Spielen will. Will man gepflegt per Kurzspassspiel hinten raus aufbauen, dann sollte man Greg wohl abgeben, denn da hat er seine Schwächen.
Sollte es beim pragmatischen Spielaufbau bleiben, kurz spielen, wenn wirklich Platz und Raum ist und sont auch mal ein langer Ball auf den MS nicht verpöhnt ist. Dann sollte man Greg wohl halten und erst bei unmoralischen Angeboten überlegen!
Der BVB muss also wissen was er spielen will (wie so oft).
Unabhängig davon was Kobel im Sommer machen will.
Greg war gestern absolut herausragend und der beste Mann am Platz. Er hat alles gehalten, was irgendwie haltbar war.
Der Trainerwechsel hat ihm mit am meisten geholfen und gut getan. Er kann sich jetzt darauf konzentrieren die Bälle zu halten.
Der BVB muss sich überlegen, was man Spielen will. Will man gepflegt per Kurzspassspiel hinten raus aufbauen, dann sollte man Greg wohl abgeben, denn da hat er seine Schwächen.
Sollte es beim pragmatischen Spielaufbau bleiben, kurz spielen, wenn wirklich Platz und Raum ist und sont auch mal ein langer Ball auf den MS nicht verpöhnt ist. Dann sollte man Greg wohl halten und erst bei unmoralischen Angeboten überlegen!
Der BVB muss also wissen was er spielen will (wie so oft).
Unabhängig davon was Kobel im Sommer machen will.
Auch wenn ich mich sehr oft wiederhole, aber das ist absolut falsch. Wenn ich Rodri ins Tor stelle, um gepflegt aufbauen zu wollen, merke ich spätestens beim ersten Pass auf Ryerson, Svensson, Bensebaini und Co., dass ich einen geilen Torwart verloren, aber im Aufbau nichts gewonnen habe. Daher, der Impact eines fußballerisch guten Torwarts wird beim BVB extrem überschätzt. Wenn Meyer im Tor steht, spielt der BVB nicht plötzlich wie Barcelona. Im Endeffekt sieht es mit Meyer genauso schlecht aus. Er spielt die meisten Bälle auch nur nach links oder nach rechts, wie Kobel auch. Daher wäre es in der Konstellation ziemlich fatal, einen herausragenden Torwart zu verkaufen, nur um einen besseren Fussballer ins Tor zu stellen, der keinen besonderen Impact hat.
Ich finde, die Diskussion hat ne blöde Schlagseite.
Mir kommt es vor, als fühlten sich einige von der Tarantel gestochen, weil Greg in Frage gestellt wird.
Dann werden hier sogar regelmäßig Argumente angeblicher Meyer-Verfechter rausgeholt, um eine Front aufzubauen, die es mE gar nicht gibt.
Weder lese ich hier ständig "Kobel raus" noch "Meyer for President".
(Sowas gab es im Ansatz kurzzeitig, als Kobel wahnsinnig schlecht performt hat, aber das ist lang vorbei, außerdem ging es da auch oft um das Preis-Leistungs-Verhältnis und nicht um Kobels Fähigkeiten per se).
Insgesamt täte mMn verbale Abrüstung gut, solch harte Geschütze wie in obigem Post braucht es einfach nicht - Gruß auch an @KC-Chief ...
Ein guter Fußballer im Tor verändert die Möglichkeiten im Aufbau, auch wenn die Mitspieler Ryerson, Bensebaini etc. heißen - zumindest wenn Kurzpassspiel auch unter Druck funktioniert oder wenn Zuspiele über 30m zielsicher ankommen.
Das zumindest ist in der Hinrunde mit Kobel krachend gescheitert und wir können nur spekulieren, wie anders es mit einem guten Fußballer im Tor gewesen wäre.
Natürlich sollte man einen miserablen Torhüter nicht für Kobel eintauschen, nur damit da ein Fußballer hinten drin steht.
Aber das will hier doch auch keiner, oder was habe ich verpasst? Warum so ein völlig überzogener Vergleich?
Der kritische Ton ist doch der, dass Kobel nicht unantastbar ist und nicht wirklich gut zu einem Spielstil passt, den sich einige hier wünschen (zumindest dahingehend kann man auch geteilter Meinung sein und dies nebeneinander existieren lassen).
Mein persönlicher Punkt gegen Kobel geht vor allem gegen seine defensive Haltung bei Bällen in den Strafraum. Da ist er durch seine Passivität an mehr Gegentoren beteiligt als er Tore verhindert.
Richtig eingesetzt gibt es mMn keinen Bedarf ihn abzugeben. Aber wenn jemand ne Fabelsumme auf den Tisch knallt, dann sollte man darüber nachdenken.
Gerade in Anbetracht dessen, dass ein schon lange als sehr talentiert geltender und langsam in Galaform kommender Dahmen aus der Bundesliga Kobel in allen Belangen Paroli bietet und auch noch bezahlbar zu haben zu sein scheint.
Ich finde, du stellst die Diskussion etwas verzerrt dar. Es geht doch gar nicht darum, dass niemand Kobel kritisieren darf – sondern darum, wie schnell und mit welcher Schärfe das passiert. Und vor allem: wie oft dabei plötzlich Alexander Meyer ins Spiel gebracht wird, als wäre das eine realistische Alternative. Sorry, aber das ist es einfach nicht. Meyer ist ein solider Ersatztorwart, der ein paar ordentliche Spiele gemacht hat – aber daraus jetzt einen ernsthaften Konkurrenzkampf zu konstruieren, ist sportlich nicht nachvollziehbar. Wenn wir anfangen, etablierte Top-Leute infrage zu stellen, weil der Ersatz mal kurzfristig nicht negativ aufgefallen ist, wird's wirklich hanebüchen.
Und dass du ernsthaft behauptest, die Hinrunde wäre mit einem "guten Fußballer im Tor" möglicherweise anders gelaufen, finde ich auch ziemlich ulkig. Natürlich ist Kobel kein überragender Fußballer am Ball, aber so zu tun, als sei das die Wurzel, oder zumindest eine, allen Übels gewesen, ist schlicht nicht haltbar. Unsere Probleme in der Hinrunde lagen ganz woanders – im Mittelfeld, in der Raumaufteilung, im fehlenden Zugriff, im lahmen Umschaltspiel. Die Spieleröffnung war da eher Nebenschauplatz. Selbst mit einem Manuel Neuer in Topform hätte wir da nicht plötzlich wie Barcelona durchs Mittelfeld kombiniert. Das ist einfach eine sehr bequeme Rückprojektion.
Klar kann man an Kobel Dinge kritisieren – etwa seine Strafraumbeherrschung bei Flanken. Aber das ist dann auch ein Detail in einem Gesamtpaket, das bei ihm eben meistens ziemlich stark ist. Er hat uns oft den Hintern gerettet, spielt stabil, strahlt Ruhe aus. Ihn als Problemfall hinzustellen, weil sein Passspiel nicht Weltklasse ist, greift viel zu kurz. Und dieses "Wenn jemand ne Fabelsumme zahlt"-Argument – ja, das kann man bei jedem Spieler bringen. Das ist kein valider Punkt, sondern eine Binsenweisheit.
Und was soll das überhaupt heißen 'richtig eingesetzt', Kobel ist Torwart, den stellt man halt auf oder nicht und sagt ihm, dass er das Kurzpassspiel in der Frequenz der Hinrunde lassen soll. Mehr gibt es da eigentlich nicht zu besprechen.
Kobel hat uns aber in dieser Saison eben nicht oft den Hintern gerettet, sondern spielt eine schwache Saison. Das macht die letzten 2 Jahre nicht wett, wo er größtenteils stark war, nur ist diese Saison nicht gut gewesen und es gibt wenig Entwicklung in den schwächeren Bereichen bei ihm, sei es die Strafraumbeherrschung, seien es lange Bälle hinter unsere Kette wo ein aggressiver Torwart viel retten würde und den Verteidigern helfen würde, Kobel läuft dann aber eher immer Richtung Tor zurück statt mutig rauszulaufen und dazu dann die nicht stattfindende Entwicklung im spielerischen Bereich, wo er schon in den letzten Jahren große Fehler z.B. in Berlin, in München und bei Atletico hatte und auch dort nicht besser wird.
12.05.2025 - 22:59 Uhr
Zitat von Coq-au-vin
Und dass du ernsthaft behauptest, die Hinrunde wäre mit einem "guten Fußballer im Tor" möglicherweise anders gelaufen, finde ich auch ziemlich ulkig.
Und dass du ernsthaft behauptest, die Hinrunde wäre mit einem "guten Fußballer im Tor" möglicherweise anders gelaufen, finde ich auch ziemlich ulkig.
Zur Klarstellung: hab ich nicht. Das interpretierst du hinein in meine Aussage, die - nebenbei genauso eine Binsenweisheit, aber trotzdem wahr ist.
Natürlich ist Kobel kein überragender Fußballer am Ball, aber so zu tun, als sei das die Wurzel, oder zumindest eine, allen Übels gewesen, ist schlicht nicht haltbar. Unsere Probleme in der Hinrunde lagen ganz woanders – im Mittelfeld, in der Raumaufteilung, im fehlenden Zugriff, im lahmen Umschaltspiel. Die Spieleröffnung war da eher Nebenschauplatz. Selbst mit einem Manuel Neuer in Topform hätte wir da nicht plötzlich wie Barcelona durchs Mittelfeld kombiniert...
Zustimmung.
Kobel war aber nicht nur fussballerisch schwach, er war auch in anderen Bereichen schwach und ist statistisch aktuell nicht umsonst nur Mittelmaß.
Und dieses "Wenn jemand ne Fabelsumme zahlt"-Argument – ja, das kann man bei jedem Spieler bringen. Das ist kein valider Punkt, sondern eine Binsenweisheit.
Stimmt wieder, hat bei Kobel aber zumindest einen konkreten Bezug - wenn auch nur lose.
Und was soll das überhaupt heißen 'richtig eingesetzt', Kobel ist Torwart, den stellt man halt auf oder nicht und sagt ihm, dass er das Kurzpassspiel in der Frequenz der Hinrunde lassen soll. Mehr gibt es da eigentlich nicht zu besprechen.
Willkommen am Stammtisch

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Holzschuh85 am 12.05.2025 um 23:05 Uhr bearbeitet
12.05.2025 - 23:04 Uhr
Zitat von BVBatistuta
Kobel hat uns aber in dieser Saison eben nicht oft den Hintern gerettet, sondern spielt eine schwache Saison. Das macht die letzten 2 Jahre nicht wett, wo er größtenteils stark war, nur ist diese Saison nicht gut gewesen und es gibt wenig Entwicklung in den schwächeren Bereichen bei ihm, sei es die Strafraumbeherrschung, seien es lange Bälle hinter unsere Kette wo ein aggressiver Torwart viel retten würde und den Verteidigern helfen würde, Kobel läuft dann aber eher immer Richtung Tor zurück statt mutig rauszulaufen und dazu dann die nicht stattfindende Entwicklung im spielerischen Bereich, wo er schon in den letzten Jahren große Fehler z.B. in Berlin, in München und bei Atletico hatte und auch dort nicht besser wird.
Zitat von Coq-au-vin
Ich finde, du stellst die Diskussion etwas verzerrt dar. Es geht doch gar nicht darum, dass niemand Kobel kritisieren darf – sondern darum, wie schnell und mit welcher Schärfe das passiert. Und vor allem: wie oft dabei plötzlich Alexander Meyer ins Spiel gebracht wird, als wäre das eine realistische Alternative. Sorry, aber das ist es einfach nicht. Meyer ist ein solider Ersatztorwart, der ein paar ordentliche Spiele gemacht hat – aber daraus jetzt einen ernsthaften Konkurrenzkampf zu konstruieren, ist sportlich nicht nachvollziehbar. Wenn wir anfangen, etablierte Top-Leute infrage zu stellen, weil der Ersatz mal kurzfristig nicht negativ aufgefallen ist, wird's wirklich hanebüchen.
Und dass du ernsthaft behauptest, die Hinrunde wäre mit einem "guten Fußballer im Tor" möglicherweise anders gelaufen, finde ich auch ziemlich ulkig. Natürlich ist Kobel kein überragender Fußballer am Ball, aber so zu tun, als sei das die Wurzel, oder zumindest eine, allen Übels gewesen, ist schlicht nicht haltbar. Unsere Probleme in der Hinrunde lagen ganz woanders – im Mittelfeld, in der Raumaufteilung, im fehlenden Zugriff, im lahmen Umschaltspiel. Die Spieleröffnung war da eher Nebenschauplatz. Selbst mit einem Manuel Neuer in Topform hätte wir da nicht plötzlich wie Barcelona durchs Mittelfeld kombiniert. Das ist einfach eine sehr bequeme Rückprojektion.
Klar kann man an Kobel Dinge kritisieren – etwa seine Strafraumbeherrschung bei Flanken. Aber das ist dann auch ein Detail in einem Gesamtpaket, das bei ihm eben meistens ziemlich stark ist. Er hat uns oft den Hintern gerettet, spielt stabil, strahlt Ruhe aus. Ihn als Problemfall hinzustellen, weil sein Passspiel nicht Weltklasse ist, greift viel zu kurz. Und dieses "Wenn jemand ne Fabelsumme zahlt"-Argument – ja, das kann man bei jedem Spieler bringen. Das ist kein valider Punkt, sondern eine Binsenweisheit.
Und was soll das überhaupt heißen 'richtig eingesetzt', Kobel ist Torwart, den stellt man halt auf oder nicht und sagt ihm, dass er das Kurzpassspiel in der Frequenz der Hinrunde lassen soll. Mehr gibt es da eigentlich nicht zu besprechen.
Zitat von Holzschuh85
Ich finde, die Diskussion hat ne blöde Schlagseite.
Mir kommt es vor, als fühlten sich einige von der Tarantel gestochen, weil Greg in Frage gestellt wird.
Dann werden hier sogar regelmäßig Argumente angeblicher Meyer-Verfechter rausgeholt, um eine Front aufzubauen, die es mE gar nicht gibt.
Weder lese ich hier ständig "Kobel raus" noch "Meyer for President".
(Sowas gab es im Ansatz kurzzeitig, als Kobel wahnsinnig schlecht performt hat, aber das ist lang vorbei, außerdem ging es da auch oft um das Preis-Leistungs-Verhältnis und nicht um Kobels Fähigkeiten per se).
Insgesamt täte mMn verbale Abrüstung gut, solch harte Geschütze wie in obigem Post braucht es einfach nicht - Gruß auch an @KC-Chief ...
Ein guter Fußballer im Tor verändert die Möglichkeiten im Aufbau, auch wenn die Mitspieler Ryerson, Bensebaini etc. heißen - zumindest wenn Kurzpassspiel auch unter Druck funktioniert oder wenn Zuspiele über 30m zielsicher ankommen.
Das zumindest ist in der Hinrunde mit Kobel krachend gescheitert und wir können nur spekulieren, wie anders es mit einem guten Fußballer im Tor gewesen wäre.
Natürlich sollte man einen miserablen Torhüter nicht für Kobel eintauschen, nur damit da ein Fußballer hinten drin steht.
Aber das will hier doch auch keiner, oder was habe ich verpasst? Warum so ein völlig überzogener Vergleich?
Der kritische Ton ist doch der, dass Kobel nicht unantastbar ist und nicht wirklich gut zu einem Spielstil passt, den sich einige hier wünschen (zumindest dahingehend kann man auch geteilter Meinung sein und dies nebeneinander existieren lassen).
Mein persönlicher Punkt gegen Kobel geht vor allem gegen seine defensive Haltung bei Bällen in den Strafraum. Da ist er durch seine Passivität an mehr Gegentoren beteiligt als er Tore verhindert.
Richtig eingesetzt gibt es mMn keinen Bedarf ihn abzugeben. Aber wenn jemand ne Fabelsumme auf den Tisch knallt, dann sollte man darüber nachdenken.
Gerade in Anbetracht dessen, dass ein schon lange als sehr talentiert geltender und langsam in Galaform kommender Dahmen aus der Bundesliga Kobel in allen Belangen Paroli bietet und auch noch bezahlbar zu haben zu sein scheint.
Zitat von UnderratedCritic
Auch wenn ich mich sehr oft wiederhole, aber das ist absolut falsch. Wenn ich Rodri ins Tor stelle, um gepflegt aufbauen zu wollen, merke ich spätestens beim ersten Pass auf Ryerson, Svensson, Bensebaini und Co., dass ich einen geilen Torwart verloren, aber im Aufbau nichts gewonnen habe. Daher, der Impact eines fußballerisch guten Torwarts wird beim BVB extrem überschätzt. Wenn Meyer im Tor steht, spielt der BVB nicht plötzlich wie Barcelona. Im Endeffekt sieht es mit Meyer genauso schlecht aus. Er spielt die meisten Bälle auch nur nach links oder nach rechts, wie Kobel auch. Daher wäre es in der Konstellation ziemlich fatal, einen herausragenden Torwart zu verkaufen, nur um einen besseren Fussballer ins Tor zu stellen, der keinen besonderen Impact hat.
Zitat von larsbirkoben
Greg war gestern absolut herausragend und der beste Mann am Platz. Er hat alles gehalten, was irgendwie haltbar war.
Der Trainerwechsel hat ihm mit am meisten geholfen und gut getan. Er kann sich jetzt darauf konzentrieren die Bälle zu halten.
Der BVB muss sich überlegen, was man Spielen will. Will man gepflegt per Kurzspassspiel hinten raus aufbauen, dann sollte man Greg wohl abgeben, denn da hat er seine Schwächen.
Sollte es beim pragmatischen Spielaufbau bleiben, kurz spielen, wenn wirklich Platz und Raum ist und sont auch mal ein langer Ball auf den MS nicht verpöhnt ist. Dann sollte man Greg wohl halten und erst bei unmoralischen Angeboten überlegen!
Der BVB muss also wissen was er spielen will (wie so oft).
Unabhängig davon was Kobel im Sommer machen will.
Greg war gestern absolut herausragend und der beste Mann am Platz. Er hat alles gehalten, was irgendwie haltbar war.
Der Trainerwechsel hat ihm mit am meisten geholfen und gut getan. Er kann sich jetzt darauf konzentrieren die Bälle zu halten.
Der BVB muss sich überlegen, was man Spielen will. Will man gepflegt per Kurzspassspiel hinten raus aufbauen, dann sollte man Greg wohl abgeben, denn da hat er seine Schwächen.
Sollte es beim pragmatischen Spielaufbau bleiben, kurz spielen, wenn wirklich Platz und Raum ist und sont auch mal ein langer Ball auf den MS nicht verpöhnt ist. Dann sollte man Greg wohl halten und erst bei unmoralischen Angeboten überlegen!
Der BVB muss also wissen was er spielen will (wie so oft).
Unabhängig davon was Kobel im Sommer machen will.
Auch wenn ich mich sehr oft wiederhole, aber das ist absolut falsch. Wenn ich Rodri ins Tor stelle, um gepflegt aufbauen zu wollen, merke ich spätestens beim ersten Pass auf Ryerson, Svensson, Bensebaini und Co., dass ich einen geilen Torwart verloren, aber im Aufbau nichts gewonnen habe. Daher, der Impact eines fußballerisch guten Torwarts wird beim BVB extrem überschätzt. Wenn Meyer im Tor steht, spielt der BVB nicht plötzlich wie Barcelona. Im Endeffekt sieht es mit Meyer genauso schlecht aus. Er spielt die meisten Bälle auch nur nach links oder nach rechts, wie Kobel auch. Daher wäre es in der Konstellation ziemlich fatal, einen herausragenden Torwart zu verkaufen, nur um einen besseren Fussballer ins Tor zu stellen, der keinen besonderen Impact hat.
Ich finde, die Diskussion hat ne blöde Schlagseite.
Mir kommt es vor, als fühlten sich einige von der Tarantel gestochen, weil Greg in Frage gestellt wird.
Dann werden hier sogar regelmäßig Argumente angeblicher Meyer-Verfechter rausgeholt, um eine Front aufzubauen, die es mE gar nicht gibt.
Weder lese ich hier ständig "Kobel raus" noch "Meyer for President".
(Sowas gab es im Ansatz kurzzeitig, als Kobel wahnsinnig schlecht performt hat, aber das ist lang vorbei, außerdem ging es da auch oft um das Preis-Leistungs-Verhältnis und nicht um Kobels Fähigkeiten per se).
Insgesamt täte mMn verbale Abrüstung gut, solch harte Geschütze wie in obigem Post braucht es einfach nicht - Gruß auch an @KC-Chief ...
Ein guter Fußballer im Tor verändert die Möglichkeiten im Aufbau, auch wenn die Mitspieler Ryerson, Bensebaini etc. heißen - zumindest wenn Kurzpassspiel auch unter Druck funktioniert oder wenn Zuspiele über 30m zielsicher ankommen.
Das zumindest ist in der Hinrunde mit Kobel krachend gescheitert und wir können nur spekulieren, wie anders es mit einem guten Fußballer im Tor gewesen wäre.
Natürlich sollte man einen miserablen Torhüter nicht für Kobel eintauschen, nur damit da ein Fußballer hinten drin steht.
Aber das will hier doch auch keiner, oder was habe ich verpasst? Warum so ein völlig überzogener Vergleich?
Der kritische Ton ist doch der, dass Kobel nicht unantastbar ist und nicht wirklich gut zu einem Spielstil passt, den sich einige hier wünschen (zumindest dahingehend kann man auch geteilter Meinung sein und dies nebeneinander existieren lassen).
Mein persönlicher Punkt gegen Kobel geht vor allem gegen seine defensive Haltung bei Bällen in den Strafraum. Da ist er durch seine Passivität an mehr Gegentoren beteiligt als er Tore verhindert.
Richtig eingesetzt gibt es mMn keinen Bedarf ihn abzugeben. Aber wenn jemand ne Fabelsumme auf den Tisch knallt, dann sollte man darüber nachdenken.
Gerade in Anbetracht dessen, dass ein schon lange als sehr talentiert geltender und langsam in Galaform kommender Dahmen aus der Bundesliga Kobel in allen Belangen Paroli bietet und auch noch bezahlbar zu haben zu sein scheint.
Ich finde, du stellst die Diskussion etwas verzerrt dar. Es geht doch gar nicht darum, dass niemand Kobel kritisieren darf – sondern darum, wie schnell und mit welcher Schärfe das passiert. Und vor allem: wie oft dabei plötzlich Alexander Meyer ins Spiel gebracht wird, als wäre das eine realistische Alternative. Sorry, aber das ist es einfach nicht. Meyer ist ein solider Ersatztorwart, der ein paar ordentliche Spiele gemacht hat – aber daraus jetzt einen ernsthaften Konkurrenzkampf zu konstruieren, ist sportlich nicht nachvollziehbar. Wenn wir anfangen, etablierte Top-Leute infrage zu stellen, weil der Ersatz mal kurzfristig nicht negativ aufgefallen ist, wird's wirklich hanebüchen.
Und dass du ernsthaft behauptest, die Hinrunde wäre mit einem "guten Fußballer im Tor" möglicherweise anders gelaufen, finde ich auch ziemlich ulkig. Natürlich ist Kobel kein überragender Fußballer am Ball, aber so zu tun, als sei das die Wurzel, oder zumindest eine, allen Übels gewesen, ist schlicht nicht haltbar. Unsere Probleme in der Hinrunde lagen ganz woanders – im Mittelfeld, in der Raumaufteilung, im fehlenden Zugriff, im lahmen Umschaltspiel. Die Spieleröffnung war da eher Nebenschauplatz. Selbst mit einem Manuel Neuer in Topform hätte wir da nicht plötzlich wie Barcelona durchs Mittelfeld kombiniert. Das ist einfach eine sehr bequeme Rückprojektion.
Klar kann man an Kobel Dinge kritisieren – etwa seine Strafraumbeherrschung bei Flanken. Aber das ist dann auch ein Detail in einem Gesamtpaket, das bei ihm eben meistens ziemlich stark ist. Er hat uns oft den Hintern gerettet, spielt stabil, strahlt Ruhe aus. Ihn als Problemfall hinzustellen, weil sein Passspiel nicht Weltklasse ist, greift viel zu kurz. Und dieses "Wenn jemand ne Fabelsumme zahlt"-Argument – ja, das kann man bei jedem Spieler bringen. Das ist kein valider Punkt, sondern eine Binsenweisheit.
Und was soll das überhaupt heißen 'richtig eingesetzt', Kobel ist Torwart, den stellt man halt auf oder nicht und sagt ihm, dass er das Kurzpassspiel in der Frequenz der Hinrunde lassen soll. Mehr gibt es da eigentlich nicht zu besprechen.
Kobel hat uns aber in dieser Saison eben nicht oft den Hintern gerettet, sondern spielt eine schwache Saison. Das macht die letzten 2 Jahre nicht wett, wo er größtenteils stark war, nur ist diese Saison nicht gut gewesen und es gibt wenig Entwicklung in den schwächeren Bereichen bei ihm, sei es die Strafraumbeherrschung, seien es lange Bälle hinter unsere Kette wo ein aggressiver Torwart viel retten würde und den Verteidigern helfen würde, Kobel läuft dann aber eher immer Richtung Tor zurück statt mutig rauszulaufen und dazu dann die nicht stattfindende Entwicklung im spielerischen Bereich, wo er schon in den letzten Jahren große Fehler z.B. in Berlin, in München und bei Atletico hatte und auch dort nicht besser wird.
Kobels Leistung gestern hat uns höchstwahrscheinlich Mehreinnahmen von 60 Millionen Euro gesichert, da ist es mir persönlich völlig egal ob er eine schlechtere Saison hat, die hat er unbestritten. Aufgrund seines Alters für mich allerdings kein ernsthaftes Kriterium einen Wechsel in Erwägung zu ziehen.
12.05.2025 - 23:18 Uhr
Zitat von Coq-au-vin
Kobels Leistung gestern hat uns höchstwahrscheinlich Mehreinnahmen von 60 Millionen Euro gesichert, da ist es mir persönlich völlig egal ob er eine schlechtere Saison hat, die hat er unbestritten. Aufgrund seines Alters für mich allerdings kein ernsthaftes Kriterium einen Wechsel in Erwägung zu ziehen.
Zitat von BVBatistuta
Kobel hat uns aber in dieser Saison eben nicht oft den Hintern gerettet, sondern spielt eine schwache Saison. Das macht die letzten 2 Jahre nicht wett, wo er größtenteils stark war, nur ist diese Saison nicht gut gewesen und es gibt wenig Entwicklung in den schwächeren Bereichen bei ihm, sei es die Strafraumbeherrschung, seien es lange Bälle hinter unsere Kette wo ein aggressiver Torwart viel retten würde und den Verteidigern helfen würde, Kobel läuft dann aber eher immer Richtung Tor zurück statt mutig rauszulaufen und dazu dann die nicht stattfindende Entwicklung im spielerischen Bereich, wo er schon in den letzten Jahren große Fehler z.B. in Berlin, in München und bei Atletico hatte und auch dort nicht besser wird.
Zitat von Coq-au-vin
Ich finde, du stellst die Diskussion etwas verzerrt dar. Es geht doch gar nicht darum, dass niemand Kobel kritisieren darf – sondern darum, wie schnell und mit welcher Schärfe das passiert. Und vor allem: wie oft dabei plötzlich Alexander Meyer ins Spiel gebracht wird, als wäre das eine realistische Alternative. Sorry, aber das ist es einfach nicht. Meyer ist ein solider Ersatztorwart, der ein paar ordentliche Spiele gemacht hat – aber daraus jetzt einen ernsthaften Konkurrenzkampf zu konstruieren, ist sportlich nicht nachvollziehbar. Wenn wir anfangen, etablierte Top-Leute infrage zu stellen, weil der Ersatz mal kurzfristig nicht negativ aufgefallen ist, wird's wirklich hanebüchen.
Und dass du ernsthaft behauptest, die Hinrunde wäre mit einem "guten Fußballer im Tor" möglicherweise anders gelaufen, finde ich auch ziemlich ulkig. Natürlich ist Kobel kein überragender Fußballer am Ball, aber so zu tun, als sei das die Wurzel, oder zumindest eine, allen Übels gewesen, ist schlicht nicht haltbar. Unsere Probleme in der Hinrunde lagen ganz woanders – im Mittelfeld, in der Raumaufteilung, im fehlenden Zugriff, im lahmen Umschaltspiel. Die Spieleröffnung war da eher Nebenschauplatz. Selbst mit einem Manuel Neuer in Topform hätte wir da nicht plötzlich wie Barcelona durchs Mittelfeld kombiniert. Das ist einfach eine sehr bequeme Rückprojektion.
Klar kann man an Kobel Dinge kritisieren – etwa seine Strafraumbeherrschung bei Flanken. Aber das ist dann auch ein Detail in einem Gesamtpaket, das bei ihm eben meistens ziemlich stark ist. Er hat uns oft den Hintern gerettet, spielt stabil, strahlt Ruhe aus. Ihn als Problemfall hinzustellen, weil sein Passspiel nicht Weltklasse ist, greift viel zu kurz. Und dieses "Wenn jemand ne Fabelsumme zahlt"-Argument – ja, das kann man bei jedem Spieler bringen. Das ist kein valider Punkt, sondern eine Binsenweisheit.
Und was soll das überhaupt heißen 'richtig eingesetzt', Kobel ist Torwart, den stellt man halt auf oder nicht und sagt ihm, dass er das Kurzpassspiel in der Frequenz der Hinrunde lassen soll. Mehr gibt es da eigentlich nicht zu besprechen.
Zitat von Holzschuh85
Ich finde, die Diskussion hat ne blöde Schlagseite.
Mir kommt es vor, als fühlten sich einige von der Tarantel gestochen, weil Greg in Frage gestellt wird.
Dann werden hier sogar regelmäßig Argumente angeblicher Meyer-Verfechter rausgeholt, um eine Front aufzubauen, die es mE gar nicht gibt.
Weder lese ich hier ständig "Kobel raus" noch "Meyer for President".
(Sowas gab es im Ansatz kurzzeitig, als Kobel wahnsinnig schlecht performt hat, aber das ist lang vorbei, außerdem ging es da auch oft um das Preis-Leistungs-Verhältnis und nicht um Kobels Fähigkeiten per se).
Insgesamt täte mMn verbale Abrüstung gut, solch harte Geschütze wie in obigem Post braucht es einfach nicht - Gruß auch an @KC-Chief ...
Ein guter Fußballer im Tor verändert die Möglichkeiten im Aufbau, auch wenn die Mitspieler Ryerson, Bensebaini etc. heißen - zumindest wenn Kurzpassspiel auch unter Druck funktioniert oder wenn Zuspiele über 30m zielsicher ankommen.
Das zumindest ist in der Hinrunde mit Kobel krachend gescheitert und wir können nur spekulieren, wie anders es mit einem guten Fußballer im Tor gewesen wäre.
Natürlich sollte man einen miserablen Torhüter nicht für Kobel eintauschen, nur damit da ein Fußballer hinten drin steht.
Aber das will hier doch auch keiner, oder was habe ich verpasst? Warum so ein völlig überzogener Vergleich?
Der kritische Ton ist doch der, dass Kobel nicht unantastbar ist und nicht wirklich gut zu einem Spielstil passt, den sich einige hier wünschen (zumindest dahingehend kann man auch geteilter Meinung sein und dies nebeneinander existieren lassen).
Mein persönlicher Punkt gegen Kobel geht vor allem gegen seine defensive Haltung bei Bällen in den Strafraum. Da ist er durch seine Passivität an mehr Gegentoren beteiligt als er Tore verhindert.
Richtig eingesetzt gibt es mMn keinen Bedarf ihn abzugeben. Aber wenn jemand ne Fabelsumme auf den Tisch knallt, dann sollte man darüber nachdenken.
Gerade in Anbetracht dessen, dass ein schon lange als sehr talentiert geltender und langsam in Galaform kommender Dahmen aus der Bundesliga Kobel in allen Belangen Paroli bietet und auch noch bezahlbar zu haben zu sein scheint.
Zitat von UnderratedCritic
Auch wenn ich mich sehr oft wiederhole, aber das ist absolut falsch. Wenn ich Rodri ins Tor stelle, um gepflegt aufbauen zu wollen, merke ich spätestens beim ersten Pass auf Ryerson, Svensson, Bensebaini und Co., dass ich einen geilen Torwart verloren, aber im Aufbau nichts gewonnen habe. Daher, der Impact eines fußballerisch guten Torwarts wird beim BVB extrem überschätzt. Wenn Meyer im Tor steht, spielt der BVB nicht plötzlich wie Barcelona. Im Endeffekt sieht es mit Meyer genauso schlecht aus. Er spielt die meisten Bälle auch nur nach links oder nach rechts, wie Kobel auch. Daher wäre es in der Konstellation ziemlich fatal, einen herausragenden Torwart zu verkaufen, nur um einen besseren Fussballer ins Tor zu stellen, der keinen besonderen Impact hat.
Zitat von larsbirkoben
Greg war gestern absolut herausragend und der beste Mann am Platz. Er hat alles gehalten, was irgendwie haltbar war.
Der Trainerwechsel hat ihm mit am meisten geholfen und gut getan. Er kann sich jetzt darauf konzentrieren die Bälle zu halten.
Der BVB muss sich überlegen, was man Spielen will. Will man gepflegt per Kurzspassspiel hinten raus aufbauen, dann sollte man Greg wohl abgeben, denn da hat er seine Schwächen.
Sollte es beim pragmatischen Spielaufbau bleiben, kurz spielen, wenn wirklich Platz und Raum ist und sont auch mal ein langer Ball auf den MS nicht verpöhnt ist. Dann sollte man Greg wohl halten und erst bei unmoralischen Angeboten überlegen!
Der BVB muss also wissen was er spielen will (wie so oft).
Unabhängig davon was Kobel im Sommer machen will.
Greg war gestern absolut herausragend und der beste Mann am Platz. Er hat alles gehalten, was irgendwie haltbar war.
Der Trainerwechsel hat ihm mit am meisten geholfen und gut getan. Er kann sich jetzt darauf konzentrieren die Bälle zu halten.
Der BVB muss sich überlegen, was man Spielen will. Will man gepflegt per Kurzspassspiel hinten raus aufbauen, dann sollte man Greg wohl abgeben, denn da hat er seine Schwächen.
Sollte es beim pragmatischen Spielaufbau bleiben, kurz spielen, wenn wirklich Platz und Raum ist und sont auch mal ein langer Ball auf den MS nicht verpöhnt ist. Dann sollte man Greg wohl halten und erst bei unmoralischen Angeboten überlegen!
Der BVB muss also wissen was er spielen will (wie so oft).
Unabhängig davon was Kobel im Sommer machen will.
Auch wenn ich mich sehr oft wiederhole, aber das ist absolut falsch. Wenn ich Rodri ins Tor stelle, um gepflegt aufbauen zu wollen, merke ich spätestens beim ersten Pass auf Ryerson, Svensson, Bensebaini und Co., dass ich einen geilen Torwart verloren, aber im Aufbau nichts gewonnen habe. Daher, der Impact eines fußballerisch guten Torwarts wird beim BVB extrem überschätzt. Wenn Meyer im Tor steht, spielt der BVB nicht plötzlich wie Barcelona. Im Endeffekt sieht es mit Meyer genauso schlecht aus. Er spielt die meisten Bälle auch nur nach links oder nach rechts, wie Kobel auch. Daher wäre es in der Konstellation ziemlich fatal, einen herausragenden Torwart zu verkaufen, nur um einen besseren Fussballer ins Tor zu stellen, der keinen besonderen Impact hat.
Ich finde, die Diskussion hat ne blöde Schlagseite.
Mir kommt es vor, als fühlten sich einige von der Tarantel gestochen, weil Greg in Frage gestellt wird.
Dann werden hier sogar regelmäßig Argumente angeblicher Meyer-Verfechter rausgeholt, um eine Front aufzubauen, die es mE gar nicht gibt.
Weder lese ich hier ständig "Kobel raus" noch "Meyer for President".
(Sowas gab es im Ansatz kurzzeitig, als Kobel wahnsinnig schlecht performt hat, aber das ist lang vorbei, außerdem ging es da auch oft um das Preis-Leistungs-Verhältnis und nicht um Kobels Fähigkeiten per se).
Insgesamt täte mMn verbale Abrüstung gut, solch harte Geschütze wie in obigem Post braucht es einfach nicht - Gruß auch an @KC-Chief ...
Ein guter Fußballer im Tor verändert die Möglichkeiten im Aufbau, auch wenn die Mitspieler Ryerson, Bensebaini etc. heißen - zumindest wenn Kurzpassspiel auch unter Druck funktioniert oder wenn Zuspiele über 30m zielsicher ankommen.
Das zumindest ist in der Hinrunde mit Kobel krachend gescheitert und wir können nur spekulieren, wie anders es mit einem guten Fußballer im Tor gewesen wäre.
Natürlich sollte man einen miserablen Torhüter nicht für Kobel eintauschen, nur damit da ein Fußballer hinten drin steht.
Aber das will hier doch auch keiner, oder was habe ich verpasst? Warum so ein völlig überzogener Vergleich?
Der kritische Ton ist doch der, dass Kobel nicht unantastbar ist und nicht wirklich gut zu einem Spielstil passt, den sich einige hier wünschen (zumindest dahingehend kann man auch geteilter Meinung sein und dies nebeneinander existieren lassen).
Mein persönlicher Punkt gegen Kobel geht vor allem gegen seine defensive Haltung bei Bällen in den Strafraum. Da ist er durch seine Passivität an mehr Gegentoren beteiligt als er Tore verhindert.
Richtig eingesetzt gibt es mMn keinen Bedarf ihn abzugeben. Aber wenn jemand ne Fabelsumme auf den Tisch knallt, dann sollte man darüber nachdenken.
Gerade in Anbetracht dessen, dass ein schon lange als sehr talentiert geltender und langsam in Galaform kommender Dahmen aus der Bundesliga Kobel in allen Belangen Paroli bietet und auch noch bezahlbar zu haben zu sein scheint.
Ich finde, du stellst die Diskussion etwas verzerrt dar. Es geht doch gar nicht darum, dass niemand Kobel kritisieren darf – sondern darum, wie schnell und mit welcher Schärfe das passiert. Und vor allem: wie oft dabei plötzlich Alexander Meyer ins Spiel gebracht wird, als wäre das eine realistische Alternative. Sorry, aber das ist es einfach nicht. Meyer ist ein solider Ersatztorwart, der ein paar ordentliche Spiele gemacht hat – aber daraus jetzt einen ernsthaften Konkurrenzkampf zu konstruieren, ist sportlich nicht nachvollziehbar. Wenn wir anfangen, etablierte Top-Leute infrage zu stellen, weil der Ersatz mal kurzfristig nicht negativ aufgefallen ist, wird's wirklich hanebüchen.
Und dass du ernsthaft behauptest, die Hinrunde wäre mit einem "guten Fußballer im Tor" möglicherweise anders gelaufen, finde ich auch ziemlich ulkig. Natürlich ist Kobel kein überragender Fußballer am Ball, aber so zu tun, als sei das die Wurzel, oder zumindest eine, allen Übels gewesen, ist schlicht nicht haltbar. Unsere Probleme in der Hinrunde lagen ganz woanders – im Mittelfeld, in der Raumaufteilung, im fehlenden Zugriff, im lahmen Umschaltspiel. Die Spieleröffnung war da eher Nebenschauplatz. Selbst mit einem Manuel Neuer in Topform hätte wir da nicht plötzlich wie Barcelona durchs Mittelfeld kombiniert. Das ist einfach eine sehr bequeme Rückprojektion.
Klar kann man an Kobel Dinge kritisieren – etwa seine Strafraumbeherrschung bei Flanken. Aber das ist dann auch ein Detail in einem Gesamtpaket, das bei ihm eben meistens ziemlich stark ist. Er hat uns oft den Hintern gerettet, spielt stabil, strahlt Ruhe aus. Ihn als Problemfall hinzustellen, weil sein Passspiel nicht Weltklasse ist, greift viel zu kurz. Und dieses "Wenn jemand ne Fabelsumme zahlt"-Argument – ja, das kann man bei jedem Spieler bringen. Das ist kein valider Punkt, sondern eine Binsenweisheit.
Und was soll das überhaupt heißen 'richtig eingesetzt', Kobel ist Torwart, den stellt man halt auf oder nicht und sagt ihm, dass er das Kurzpassspiel in der Frequenz der Hinrunde lassen soll. Mehr gibt es da eigentlich nicht zu besprechen.
Kobel hat uns aber in dieser Saison eben nicht oft den Hintern gerettet, sondern spielt eine schwache Saison. Das macht die letzten 2 Jahre nicht wett, wo er größtenteils stark war, nur ist diese Saison nicht gut gewesen und es gibt wenig Entwicklung in den schwächeren Bereichen bei ihm, sei es die Strafraumbeherrschung, seien es lange Bälle hinter unsere Kette wo ein aggressiver Torwart viel retten würde und den Verteidigern helfen würde, Kobel läuft dann aber eher immer Richtung Tor zurück statt mutig rauszulaufen und dazu dann die nicht stattfindende Entwicklung im spielerischen Bereich, wo er schon in den letzten Jahren große Fehler z.B. in Berlin, in München und bei Atletico hatte und auch dort nicht besser wird.
Kobels Leistung gestern hat uns höchstwahrscheinlich Mehreinnahmen von 60 Millionen Euro gesichert, da ist es mir persönlich völlig egal ob er eine schlechtere Saison hat, die hat er unbestritten. Aufgrund seines Alters für mich allerdings kein ernsthaftes Kriterium einen Wechsel in Erwägung zu ziehen.
Du weißt schon, dass deine Argumentation wenig sinnvoll ist, wenn du dich auf ein Spiel beziehst. Das es dieser Leistung bedurfte, liegt auch an Kobels vorheriger schwacher Saison.
12.05.2025 - 23:32 Uhr
Zitat von BVBatistuta
Du weißt schon, dass deine Argumentation wenig sinnvoll ist, wenn du dich auf ein Spiel beziehst. Das es dieser Leistung bedurfte, liegt auch an Kobels vorheriger schwacher Saison.
Zitat von Coq-au-vin
Kobels Leistung gestern hat uns höchstwahrscheinlich Mehreinnahmen von 60 Millionen Euro gesichert, da ist es mir persönlich völlig egal ob er eine schlechtere Saison hat, die hat er unbestritten. Aufgrund seines Alters für mich allerdings kein ernsthaftes Kriterium einen Wechsel in Erwägung zu ziehen.
Zitat von BVBatistuta
Kobel hat uns aber in dieser Saison eben nicht oft den Hintern gerettet, sondern spielt eine schwache Saison. Das macht die letzten 2 Jahre nicht wett, wo er größtenteils stark war, nur ist diese Saison nicht gut gewesen und es gibt wenig Entwicklung in den schwächeren Bereichen bei ihm, sei es die Strafraumbeherrschung, seien es lange Bälle hinter unsere Kette wo ein aggressiver Torwart viel retten würde und den Verteidigern helfen würde, Kobel läuft dann aber eher immer Richtung Tor zurück statt mutig rauszulaufen und dazu dann die nicht stattfindende Entwicklung im spielerischen Bereich, wo er schon in den letzten Jahren große Fehler z.B. in Berlin, in München und bei Atletico hatte und auch dort nicht besser wird.
Zitat von Coq-au-vin
Ich finde, du stellst die Diskussion etwas verzerrt dar. Es geht doch gar nicht darum, dass niemand Kobel kritisieren darf – sondern darum, wie schnell und mit welcher Schärfe das passiert. Und vor allem: wie oft dabei plötzlich Alexander Meyer ins Spiel gebracht wird, als wäre das eine realistische Alternative. Sorry, aber das ist es einfach nicht. Meyer ist ein solider Ersatztorwart, der ein paar ordentliche Spiele gemacht hat – aber daraus jetzt einen ernsthaften Konkurrenzkampf zu konstruieren, ist sportlich nicht nachvollziehbar. Wenn wir anfangen, etablierte Top-Leute infrage zu stellen, weil der Ersatz mal kurzfristig nicht negativ aufgefallen ist, wird's wirklich hanebüchen.
Und dass du ernsthaft behauptest, die Hinrunde wäre mit einem "guten Fußballer im Tor" möglicherweise anders gelaufen, finde ich auch ziemlich ulkig. Natürlich ist Kobel kein überragender Fußballer am Ball, aber so zu tun, als sei das die Wurzel, oder zumindest eine, allen Übels gewesen, ist schlicht nicht haltbar. Unsere Probleme in der Hinrunde lagen ganz woanders – im Mittelfeld, in der Raumaufteilung, im fehlenden Zugriff, im lahmen Umschaltspiel. Die Spieleröffnung war da eher Nebenschauplatz. Selbst mit einem Manuel Neuer in Topform hätte wir da nicht plötzlich wie Barcelona durchs Mittelfeld kombiniert. Das ist einfach eine sehr bequeme Rückprojektion.
Klar kann man an Kobel Dinge kritisieren – etwa seine Strafraumbeherrschung bei Flanken. Aber das ist dann auch ein Detail in einem Gesamtpaket, das bei ihm eben meistens ziemlich stark ist. Er hat uns oft den Hintern gerettet, spielt stabil, strahlt Ruhe aus. Ihn als Problemfall hinzustellen, weil sein Passspiel nicht Weltklasse ist, greift viel zu kurz. Und dieses "Wenn jemand ne Fabelsumme zahlt"-Argument – ja, das kann man bei jedem Spieler bringen. Das ist kein valider Punkt, sondern eine Binsenweisheit.
Und was soll das überhaupt heißen 'richtig eingesetzt', Kobel ist Torwart, den stellt man halt auf oder nicht und sagt ihm, dass er das Kurzpassspiel in der Frequenz der Hinrunde lassen soll. Mehr gibt es da eigentlich nicht zu besprechen.
Zitat von Holzschuh85
Ich finde, die Diskussion hat ne blöde Schlagseite.
Mir kommt es vor, als fühlten sich einige von der Tarantel gestochen, weil Greg in Frage gestellt wird.
Dann werden hier sogar regelmäßig Argumente angeblicher Meyer-Verfechter rausgeholt, um eine Front aufzubauen, die es mE gar nicht gibt.
Weder lese ich hier ständig "Kobel raus" noch "Meyer for President".
(Sowas gab es im Ansatz kurzzeitig, als Kobel wahnsinnig schlecht performt hat, aber das ist lang vorbei, außerdem ging es da auch oft um das Preis-Leistungs-Verhältnis und nicht um Kobels Fähigkeiten per se).
Insgesamt täte mMn verbale Abrüstung gut, solch harte Geschütze wie in obigem Post braucht es einfach nicht - Gruß auch an @KC-Chief ...
Ein guter Fußballer im Tor verändert die Möglichkeiten im Aufbau, auch wenn die Mitspieler Ryerson, Bensebaini etc. heißen - zumindest wenn Kurzpassspiel auch unter Druck funktioniert oder wenn Zuspiele über 30m zielsicher ankommen.
Das zumindest ist in der Hinrunde mit Kobel krachend gescheitert und wir können nur spekulieren, wie anders es mit einem guten Fußballer im Tor gewesen wäre.
Natürlich sollte man einen miserablen Torhüter nicht für Kobel eintauschen, nur damit da ein Fußballer hinten drin steht.
Aber das will hier doch auch keiner, oder was habe ich verpasst? Warum so ein völlig überzogener Vergleich?
Der kritische Ton ist doch der, dass Kobel nicht unantastbar ist und nicht wirklich gut zu einem Spielstil passt, den sich einige hier wünschen (zumindest dahingehend kann man auch geteilter Meinung sein und dies nebeneinander existieren lassen).
Mein persönlicher Punkt gegen Kobel geht vor allem gegen seine defensive Haltung bei Bällen in den Strafraum. Da ist er durch seine Passivität an mehr Gegentoren beteiligt als er Tore verhindert.
Richtig eingesetzt gibt es mMn keinen Bedarf ihn abzugeben. Aber wenn jemand ne Fabelsumme auf den Tisch knallt, dann sollte man darüber nachdenken.
Gerade in Anbetracht dessen, dass ein schon lange als sehr talentiert geltender und langsam in Galaform kommender Dahmen aus der Bundesliga Kobel in allen Belangen Paroli bietet und auch noch bezahlbar zu haben zu sein scheint.
Zitat von UnderratedCritic
Auch wenn ich mich sehr oft wiederhole, aber das ist absolut falsch. Wenn ich Rodri ins Tor stelle, um gepflegt aufbauen zu wollen, merke ich spätestens beim ersten Pass auf Ryerson, Svensson, Bensebaini und Co., dass ich einen geilen Torwart verloren, aber im Aufbau nichts gewonnen habe. Daher, der Impact eines fußballerisch guten Torwarts wird beim BVB extrem überschätzt. Wenn Meyer im Tor steht, spielt der BVB nicht plötzlich wie Barcelona. Im Endeffekt sieht es mit Meyer genauso schlecht aus. Er spielt die meisten Bälle auch nur nach links oder nach rechts, wie Kobel auch. Daher wäre es in der Konstellation ziemlich fatal, einen herausragenden Torwart zu verkaufen, nur um einen besseren Fussballer ins Tor zu stellen, der keinen besonderen Impact hat.
Zitat von larsbirkoben
Greg war gestern absolut herausragend und der beste Mann am Platz. Er hat alles gehalten, was irgendwie haltbar war.
Der Trainerwechsel hat ihm mit am meisten geholfen und gut getan. Er kann sich jetzt darauf konzentrieren die Bälle zu halten.
Der BVB muss sich überlegen, was man Spielen will. Will man gepflegt per Kurzspassspiel hinten raus aufbauen, dann sollte man Greg wohl abgeben, denn da hat er seine Schwächen.
Sollte es beim pragmatischen Spielaufbau bleiben, kurz spielen, wenn wirklich Platz und Raum ist und sont auch mal ein langer Ball auf den MS nicht verpöhnt ist. Dann sollte man Greg wohl halten und erst bei unmoralischen Angeboten überlegen!
Der BVB muss also wissen was er spielen will (wie so oft).
Unabhängig davon was Kobel im Sommer machen will.
Greg war gestern absolut herausragend und der beste Mann am Platz. Er hat alles gehalten, was irgendwie haltbar war.
Der Trainerwechsel hat ihm mit am meisten geholfen und gut getan. Er kann sich jetzt darauf konzentrieren die Bälle zu halten.
Der BVB muss sich überlegen, was man Spielen will. Will man gepflegt per Kurzspassspiel hinten raus aufbauen, dann sollte man Greg wohl abgeben, denn da hat er seine Schwächen.
Sollte es beim pragmatischen Spielaufbau bleiben, kurz spielen, wenn wirklich Platz und Raum ist und sont auch mal ein langer Ball auf den MS nicht verpöhnt ist. Dann sollte man Greg wohl halten und erst bei unmoralischen Angeboten überlegen!
Der BVB muss also wissen was er spielen will (wie so oft).
Unabhängig davon was Kobel im Sommer machen will.
Auch wenn ich mich sehr oft wiederhole, aber das ist absolut falsch. Wenn ich Rodri ins Tor stelle, um gepflegt aufbauen zu wollen, merke ich spätestens beim ersten Pass auf Ryerson, Svensson, Bensebaini und Co., dass ich einen geilen Torwart verloren, aber im Aufbau nichts gewonnen habe. Daher, der Impact eines fußballerisch guten Torwarts wird beim BVB extrem überschätzt. Wenn Meyer im Tor steht, spielt der BVB nicht plötzlich wie Barcelona. Im Endeffekt sieht es mit Meyer genauso schlecht aus. Er spielt die meisten Bälle auch nur nach links oder nach rechts, wie Kobel auch. Daher wäre es in der Konstellation ziemlich fatal, einen herausragenden Torwart zu verkaufen, nur um einen besseren Fussballer ins Tor zu stellen, der keinen besonderen Impact hat.
Ich finde, die Diskussion hat ne blöde Schlagseite.
Mir kommt es vor, als fühlten sich einige von der Tarantel gestochen, weil Greg in Frage gestellt wird.
Dann werden hier sogar regelmäßig Argumente angeblicher Meyer-Verfechter rausgeholt, um eine Front aufzubauen, die es mE gar nicht gibt.
Weder lese ich hier ständig "Kobel raus" noch "Meyer for President".
(Sowas gab es im Ansatz kurzzeitig, als Kobel wahnsinnig schlecht performt hat, aber das ist lang vorbei, außerdem ging es da auch oft um das Preis-Leistungs-Verhältnis und nicht um Kobels Fähigkeiten per se).
Insgesamt täte mMn verbale Abrüstung gut, solch harte Geschütze wie in obigem Post braucht es einfach nicht - Gruß auch an @KC-Chief ...
Ein guter Fußballer im Tor verändert die Möglichkeiten im Aufbau, auch wenn die Mitspieler Ryerson, Bensebaini etc. heißen - zumindest wenn Kurzpassspiel auch unter Druck funktioniert oder wenn Zuspiele über 30m zielsicher ankommen.
Das zumindest ist in der Hinrunde mit Kobel krachend gescheitert und wir können nur spekulieren, wie anders es mit einem guten Fußballer im Tor gewesen wäre.
Natürlich sollte man einen miserablen Torhüter nicht für Kobel eintauschen, nur damit da ein Fußballer hinten drin steht.
Aber das will hier doch auch keiner, oder was habe ich verpasst? Warum so ein völlig überzogener Vergleich?
Der kritische Ton ist doch der, dass Kobel nicht unantastbar ist und nicht wirklich gut zu einem Spielstil passt, den sich einige hier wünschen (zumindest dahingehend kann man auch geteilter Meinung sein und dies nebeneinander existieren lassen).
Mein persönlicher Punkt gegen Kobel geht vor allem gegen seine defensive Haltung bei Bällen in den Strafraum. Da ist er durch seine Passivität an mehr Gegentoren beteiligt als er Tore verhindert.
Richtig eingesetzt gibt es mMn keinen Bedarf ihn abzugeben. Aber wenn jemand ne Fabelsumme auf den Tisch knallt, dann sollte man darüber nachdenken.
Gerade in Anbetracht dessen, dass ein schon lange als sehr talentiert geltender und langsam in Galaform kommender Dahmen aus der Bundesliga Kobel in allen Belangen Paroli bietet und auch noch bezahlbar zu haben zu sein scheint.
Ich finde, du stellst die Diskussion etwas verzerrt dar. Es geht doch gar nicht darum, dass niemand Kobel kritisieren darf – sondern darum, wie schnell und mit welcher Schärfe das passiert. Und vor allem: wie oft dabei plötzlich Alexander Meyer ins Spiel gebracht wird, als wäre das eine realistische Alternative. Sorry, aber das ist es einfach nicht. Meyer ist ein solider Ersatztorwart, der ein paar ordentliche Spiele gemacht hat – aber daraus jetzt einen ernsthaften Konkurrenzkampf zu konstruieren, ist sportlich nicht nachvollziehbar. Wenn wir anfangen, etablierte Top-Leute infrage zu stellen, weil der Ersatz mal kurzfristig nicht negativ aufgefallen ist, wird's wirklich hanebüchen.
Und dass du ernsthaft behauptest, die Hinrunde wäre mit einem "guten Fußballer im Tor" möglicherweise anders gelaufen, finde ich auch ziemlich ulkig. Natürlich ist Kobel kein überragender Fußballer am Ball, aber so zu tun, als sei das die Wurzel, oder zumindest eine, allen Übels gewesen, ist schlicht nicht haltbar. Unsere Probleme in der Hinrunde lagen ganz woanders – im Mittelfeld, in der Raumaufteilung, im fehlenden Zugriff, im lahmen Umschaltspiel. Die Spieleröffnung war da eher Nebenschauplatz. Selbst mit einem Manuel Neuer in Topform hätte wir da nicht plötzlich wie Barcelona durchs Mittelfeld kombiniert. Das ist einfach eine sehr bequeme Rückprojektion.
Klar kann man an Kobel Dinge kritisieren – etwa seine Strafraumbeherrschung bei Flanken. Aber das ist dann auch ein Detail in einem Gesamtpaket, das bei ihm eben meistens ziemlich stark ist. Er hat uns oft den Hintern gerettet, spielt stabil, strahlt Ruhe aus. Ihn als Problemfall hinzustellen, weil sein Passspiel nicht Weltklasse ist, greift viel zu kurz. Und dieses "Wenn jemand ne Fabelsumme zahlt"-Argument – ja, das kann man bei jedem Spieler bringen. Das ist kein valider Punkt, sondern eine Binsenweisheit.
Und was soll das überhaupt heißen 'richtig eingesetzt', Kobel ist Torwart, den stellt man halt auf oder nicht und sagt ihm, dass er das Kurzpassspiel in der Frequenz der Hinrunde lassen soll. Mehr gibt es da eigentlich nicht zu besprechen.
Kobel hat uns aber in dieser Saison eben nicht oft den Hintern gerettet, sondern spielt eine schwache Saison. Das macht die letzten 2 Jahre nicht wett, wo er größtenteils stark war, nur ist diese Saison nicht gut gewesen und es gibt wenig Entwicklung in den schwächeren Bereichen bei ihm, sei es die Strafraumbeherrschung, seien es lange Bälle hinter unsere Kette wo ein aggressiver Torwart viel retten würde und den Verteidigern helfen würde, Kobel läuft dann aber eher immer Richtung Tor zurück statt mutig rauszulaufen und dazu dann die nicht stattfindende Entwicklung im spielerischen Bereich, wo er schon in den letzten Jahren große Fehler z.B. in Berlin, in München und bei Atletico hatte und auch dort nicht besser wird.
Kobels Leistung gestern hat uns höchstwahrscheinlich Mehreinnahmen von 60 Millionen Euro gesichert, da ist es mir persönlich völlig egal ob er eine schlechtere Saison hat, die hat er unbestritten. Aufgrund seines Alters für mich allerdings kein ernsthaftes Kriterium einen Wechsel in Erwägung zu ziehen.
Du weißt schon, dass deine Argumentation wenig sinnvoll ist, wenn du dich auf ein Spiel beziehst. Das es dieser Leistung bedurfte, liegt auch an Kobels vorheriger schwacher Saison.
Unterm Strich ist Kobel ein Torhüter auf internationalem Niveau, und seine bisherige Formkurve über mehrere Jahre hinweg zeigt eine klare Entwicklung nach oben. Eine durchwachsene Saison – noch dazu in einem instabilen Umfeld – ist kein Grund zur Panik, sondern ein Teil des natürlichen Prozesses auf höchstem Niveau. Es spricht viel mehr für ihn, dass er auch in schwierigen Phasen wieder auf ein gutes Niveau kommt, so wie es in den letzten Wochen der Fall war, als dass man jetzt reflexhaft nach Alternativen ruft. Wer ihn infrage stellt, sollte sich realistisch fragen, wer ihn ersetzen könnte – sportlich wie finanziell. Und da wird es verdammt dünn.
13.05.2025 - 09:03 Uhr
Zitat von BVBatistuta
Du weißt schon, dass deine Argumentation wenig sinnvoll ist, wenn du dich auf ein Spiel beziehst. Das es dieser Leistung bedurfte, liegt auch an Kobels vorheriger schwacher Saison.
Zitat von Coq-au-vin
Kobels Leistung gestern hat uns höchstwahrscheinlich Mehreinnahmen von 60 Millionen Euro gesichert, da ist es mir persönlich völlig egal ob er eine schlechtere Saison hat, die hat er unbestritten. Aufgrund seines Alters für mich allerdings kein ernsthaftes Kriterium einen Wechsel in Erwägung zu ziehen.
Zitat von BVBatistuta
Kobel hat uns aber in dieser Saison eben nicht oft den Hintern gerettet, sondern spielt eine schwache Saison. Das macht die letzten 2 Jahre nicht wett, wo er größtenteils stark war, nur ist diese Saison nicht gut gewesen und es gibt wenig Entwicklung in den schwächeren Bereichen bei ihm, sei es die Strafraumbeherrschung, seien es lange Bälle hinter unsere Kette wo ein aggressiver Torwart viel retten würde und den Verteidigern helfen würde, Kobel läuft dann aber eher immer Richtung Tor zurück statt mutig rauszulaufen und dazu dann die nicht stattfindende Entwicklung im spielerischen Bereich, wo er schon in den letzten Jahren große Fehler z.B. in Berlin, in München und bei Atletico hatte und auch dort nicht besser wird.
Zitat von Coq-au-vin
Ich finde, du stellst die Diskussion etwas verzerrt dar. Es geht doch gar nicht darum, dass niemand Kobel kritisieren darf – sondern darum, wie schnell und mit welcher Schärfe das passiert. Und vor allem: wie oft dabei plötzlich Alexander Meyer ins Spiel gebracht wird, als wäre das eine realistische Alternative. Sorry, aber das ist es einfach nicht. Meyer ist ein solider Ersatztorwart, der ein paar ordentliche Spiele gemacht hat – aber daraus jetzt einen ernsthaften Konkurrenzkampf zu konstruieren, ist sportlich nicht nachvollziehbar. Wenn wir anfangen, etablierte Top-Leute infrage zu stellen, weil der Ersatz mal kurzfristig nicht negativ aufgefallen ist, wird's wirklich hanebüchen.
Und dass du ernsthaft behauptest, die Hinrunde wäre mit einem "guten Fußballer im Tor" möglicherweise anders gelaufen, finde ich auch ziemlich ulkig. Natürlich ist Kobel kein überragender Fußballer am Ball, aber so zu tun, als sei das die Wurzel, oder zumindest eine, allen Übels gewesen, ist schlicht nicht haltbar. Unsere Probleme in der Hinrunde lagen ganz woanders – im Mittelfeld, in der Raumaufteilung, im fehlenden Zugriff, im lahmen Umschaltspiel. Die Spieleröffnung war da eher Nebenschauplatz. Selbst mit einem Manuel Neuer in Topform hätte wir da nicht plötzlich wie Barcelona durchs Mittelfeld kombiniert. Das ist einfach eine sehr bequeme Rückprojektion.
Klar kann man an Kobel Dinge kritisieren – etwa seine Strafraumbeherrschung bei Flanken. Aber das ist dann auch ein Detail in einem Gesamtpaket, das bei ihm eben meistens ziemlich stark ist. Er hat uns oft den Hintern gerettet, spielt stabil, strahlt Ruhe aus. Ihn als Problemfall hinzustellen, weil sein Passspiel nicht Weltklasse ist, greift viel zu kurz. Und dieses "Wenn jemand ne Fabelsumme zahlt"-Argument – ja, das kann man bei jedem Spieler bringen. Das ist kein valider Punkt, sondern eine Binsenweisheit.
Und was soll das überhaupt heißen 'richtig eingesetzt', Kobel ist Torwart, den stellt man halt auf oder nicht und sagt ihm, dass er das Kurzpassspiel in der Frequenz der Hinrunde lassen soll. Mehr gibt es da eigentlich nicht zu besprechen.
Zitat von Holzschuh85
Ich finde, die Diskussion hat ne blöde Schlagseite.
Mir kommt es vor, als fühlten sich einige von der Tarantel gestochen, weil Greg in Frage gestellt wird.
Dann werden hier sogar regelmäßig Argumente angeblicher Meyer-Verfechter rausgeholt, um eine Front aufzubauen, die es mE gar nicht gibt.
Weder lese ich hier ständig "Kobel raus" noch "Meyer for President".
(Sowas gab es im Ansatz kurzzeitig, als Kobel wahnsinnig schlecht performt hat, aber das ist lang vorbei, außerdem ging es da auch oft um das Preis-Leistungs-Verhältnis und nicht um Kobels Fähigkeiten per se).
Insgesamt täte mMn verbale Abrüstung gut, solch harte Geschütze wie in obigem Post braucht es einfach nicht - Gruß auch an @KC-Chief ...
Ein guter Fußballer im Tor verändert die Möglichkeiten im Aufbau, auch wenn die Mitspieler Ryerson, Bensebaini etc. heißen - zumindest wenn Kurzpassspiel auch unter Druck funktioniert oder wenn Zuspiele über 30m zielsicher ankommen.
Das zumindest ist in der Hinrunde mit Kobel krachend gescheitert und wir können nur spekulieren, wie anders es mit einem guten Fußballer im Tor gewesen wäre.
Natürlich sollte man einen miserablen Torhüter nicht für Kobel eintauschen, nur damit da ein Fußballer hinten drin steht.
Aber das will hier doch auch keiner, oder was habe ich verpasst? Warum so ein völlig überzogener Vergleich?
Der kritische Ton ist doch der, dass Kobel nicht unantastbar ist und nicht wirklich gut zu einem Spielstil passt, den sich einige hier wünschen (zumindest dahingehend kann man auch geteilter Meinung sein und dies nebeneinander existieren lassen).
Mein persönlicher Punkt gegen Kobel geht vor allem gegen seine defensive Haltung bei Bällen in den Strafraum. Da ist er durch seine Passivität an mehr Gegentoren beteiligt als er Tore verhindert.
Richtig eingesetzt gibt es mMn keinen Bedarf ihn abzugeben. Aber wenn jemand ne Fabelsumme auf den Tisch knallt, dann sollte man darüber nachdenken.
Gerade in Anbetracht dessen, dass ein schon lange als sehr talentiert geltender und langsam in Galaform kommender Dahmen aus der Bundesliga Kobel in allen Belangen Paroli bietet und auch noch bezahlbar zu haben zu sein scheint.
Zitat von UnderratedCritic
Auch wenn ich mich sehr oft wiederhole, aber das ist absolut falsch. Wenn ich Rodri ins Tor stelle, um gepflegt aufbauen zu wollen, merke ich spätestens beim ersten Pass auf Ryerson, Svensson, Bensebaini und Co., dass ich einen geilen Torwart verloren, aber im Aufbau nichts gewonnen habe. Daher, der Impact eines fußballerisch guten Torwarts wird beim BVB extrem überschätzt. Wenn Meyer im Tor steht, spielt der BVB nicht plötzlich wie Barcelona. Im Endeffekt sieht es mit Meyer genauso schlecht aus. Er spielt die meisten Bälle auch nur nach links oder nach rechts, wie Kobel auch. Daher wäre es in der Konstellation ziemlich fatal, einen herausragenden Torwart zu verkaufen, nur um einen besseren Fussballer ins Tor zu stellen, der keinen besonderen Impact hat.
Zitat von larsbirkoben
Greg war gestern absolut herausragend und der beste Mann am Platz. Er hat alles gehalten, was irgendwie haltbar war.
Der Trainerwechsel hat ihm mit am meisten geholfen und gut getan. Er kann sich jetzt darauf konzentrieren die Bälle zu halten.
Der BVB muss sich überlegen, was man Spielen will. Will man gepflegt per Kurzspassspiel hinten raus aufbauen, dann sollte man Greg wohl abgeben, denn da hat er seine Schwächen.
Sollte es beim pragmatischen Spielaufbau bleiben, kurz spielen, wenn wirklich Platz und Raum ist und sont auch mal ein langer Ball auf den MS nicht verpöhnt ist. Dann sollte man Greg wohl halten und erst bei unmoralischen Angeboten überlegen!
Der BVB muss also wissen was er spielen will (wie so oft).
Unabhängig davon was Kobel im Sommer machen will.
Greg war gestern absolut herausragend und der beste Mann am Platz. Er hat alles gehalten, was irgendwie haltbar war.
Der Trainerwechsel hat ihm mit am meisten geholfen und gut getan. Er kann sich jetzt darauf konzentrieren die Bälle zu halten.
Der BVB muss sich überlegen, was man Spielen will. Will man gepflegt per Kurzspassspiel hinten raus aufbauen, dann sollte man Greg wohl abgeben, denn da hat er seine Schwächen.
Sollte es beim pragmatischen Spielaufbau bleiben, kurz spielen, wenn wirklich Platz und Raum ist und sont auch mal ein langer Ball auf den MS nicht verpöhnt ist. Dann sollte man Greg wohl halten und erst bei unmoralischen Angeboten überlegen!
Der BVB muss also wissen was er spielen will (wie so oft).
Unabhängig davon was Kobel im Sommer machen will.
Auch wenn ich mich sehr oft wiederhole, aber das ist absolut falsch. Wenn ich Rodri ins Tor stelle, um gepflegt aufbauen zu wollen, merke ich spätestens beim ersten Pass auf Ryerson, Svensson, Bensebaini und Co., dass ich einen geilen Torwart verloren, aber im Aufbau nichts gewonnen habe. Daher, der Impact eines fußballerisch guten Torwarts wird beim BVB extrem überschätzt. Wenn Meyer im Tor steht, spielt der BVB nicht plötzlich wie Barcelona. Im Endeffekt sieht es mit Meyer genauso schlecht aus. Er spielt die meisten Bälle auch nur nach links oder nach rechts, wie Kobel auch. Daher wäre es in der Konstellation ziemlich fatal, einen herausragenden Torwart zu verkaufen, nur um einen besseren Fussballer ins Tor zu stellen, der keinen besonderen Impact hat.
Ich finde, die Diskussion hat ne blöde Schlagseite.
Mir kommt es vor, als fühlten sich einige von der Tarantel gestochen, weil Greg in Frage gestellt wird.
Dann werden hier sogar regelmäßig Argumente angeblicher Meyer-Verfechter rausgeholt, um eine Front aufzubauen, die es mE gar nicht gibt.
Weder lese ich hier ständig "Kobel raus" noch "Meyer for President".
(Sowas gab es im Ansatz kurzzeitig, als Kobel wahnsinnig schlecht performt hat, aber das ist lang vorbei, außerdem ging es da auch oft um das Preis-Leistungs-Verhältnis und nicht um Kobels Fähigkeiten per se).
Insgesamt täte mMn verbale Abrüstung gut, solch harte Geschütze wie in obigem Post braucht es einfach nicht - Gruß auch an @KC-Chief ...
Ein guter Fußballer im Tor verändert die Möglichkeiten im Aufbau, auch wenn die Mitspieler Ryerson, Bensebaini etc. heißen - zumindest wenn Kurzpassspiel auch unter Druck funktioniert oder wenn Zuspiele über 30m zielsicher ankommen.
Das zumindest ist in der Hinrunde mit Kobel krachend gescheitert und wir können nur spekulieren, wie anders es mit einem guten Fußballer im Tor gewesen wäre.
Natürlich sollte man einen miserablen Torhüter nicht für Kobel eintauschen, nur damit da ein Fußballer hinten drin steht.
Aber das will hier doch auch keiner, oder was habe ich verpasst? Warum so ein völlig überzogener Vergleich?
Der kritische Ton ist doch der, dass Kobel nicht unantastbar ist und nicht wirklich gut zu einem Spielstil passt, den sich einige hier wünschen (zumindest dahingehend kann man auch geteilter Meinung sein und dies nebeneinander existieren lassen).
Mein persönlicher Punkt gegen Kobel geht vor allem gegen seine defensive Haltung bei Bällen in den Strafraum. Da ist er durch seine Passivität an mehr Gegentoren beteiligt als er Tore verhindert.
Richtig eingesetzt gibt es mMn keinen Bedarf ihn abzugeben. Aber wenn jemand ne Fabelsumme auf den Tisch knallt, dann sollte man darüber nachdenken.
Gerade in Anbetracht dessen, dass ein schon lange als sehr talentiert geltender und langsam in Galaform kommender Dahmen aus der Bundesliga Kobel in allen Belangen Paroli bietet und auch noch bezahlbar zu haben zu sein scheint.
Ich finde, du stellst die Diskussion etwas verzerrt dar. Es geht doch gar nicht darum, dass niemand Kobel kritisieren darf – sondern darum, wie schnell und mit welcher Schärfe das passiert. Und vor allem: wie oft dabei plötzlich Alexander Meyer ins Spiel gebracht wird, als wäre das eine realistische Alternative. Sorry, aber das ist es einfach nicht. Meyer ist ein solider Ersatztorwart, der ein paar ordentliche Spiele gemacht hat – aber daraus jetzt einen ernsthaften Konkurrenzkampf zu konstruieren, ist sportlich nicht nachvollziehbar. Wenn wir anfangen, etablierte Top-Leute infrage zu stellen, weil der Ersatz mal kurzfristig nicht negativ aufgefallen ist, wird's wirklich hanebüchen.
Und dass du ernsthaft behauptest, die Hinrunde wäre mit einem "guten Fußballer im Tor" möglicherweise anders gelaufen, finde ich auch ziemlich ulkig. Natürlich ist Kobel kein überragender Fußballer am Ball, aber so zu tun, als sei das die Wurzel, oder zumindest eine, allen Übels gewesen, ist schlicht nicht haltbar. Unsere Probleme in der Hinrunde lagen ganz woanders – im Mittelfeld, in der Raumaufteilung, im fehlenden Zugriff, im lahmen Umschaltspiel. Die Spieleröffnung war da eher Nebenschauplatz. Selbst mit einem Manuel Neuer in Topform hätte wir da nicht plötzlich wie Barcelona durchs Mittelfeld kombiniert. Das ist einfach eine sehr bequeme Rückprojektion.
Klar kann man an Kobel Dinge kritisieren – etwa seine Strafraumbeherrschung bei Flanken. Aber das ist dann auch ein Detail in einem Gesamtpaket, das bei ihm eben meistens ziemlich stark ist. Er hat uns oft den Hintern gerettet, spielt stabil, strahlt Ruhe aus. Ihn als Problemfall hinzustellen, weil sein Passspiel nicht Weltklasse ist, greift viel zu kurz. Und dieses "Wenn jemand ne Fabelsumme zahlt"-Argument – ja, das kann man bei jedem Spieler bringen. Das ist kein valider Punkt, sondern eine Binsenweisheit.
Und was soll das überhaupt heißen 'richtig eingesetzt', Kobel ist Torwart, den stellt man halt auf oder nicht und sagt ihm, dass er das Kurzpassspiel in der Frequenz der Hinrunde lassen soll. Mehr gibt es da eigentlich nicht zu besprechen.
Kobel hat uns aber in dieser Saison eben nicht oft den Hintern gerettet, sondern spielt eine schwache Saison. Das macht die letzten 2 Jahre nicht wett, wo er größtenteils stark war, nur ist diese Saison nicht gut gewesen und es gibt wenig Entwicklung in den schwächeren Bereichen bei ihm, sei es die Strafraumbeherrschung, seien es lange Bälle hinter unsere Kette wo ein aggressiver Torwart viel retten würde und den Verteidigern helfen würde, Kobel läuft dann aber eher immer Richtung Tor zurück statt mutig rauszulaufen und dazu dann die nicht stattfindende Entwicklung im spielerischen Bereich, wo er schon in den letzten Jahren große Fehler z.B. in Berlin, in München und bei Atletico hatte und auch dort nicht besser wird.
Kobels Leistung gestern hat uns höchstwahrscheinlich Mehreinnahmen von 60 Millionen Euro gesichert, da ist es mir persönlich völlig egal ob er eine schlechtere Saison hat, die hat er unbestritten. Aufgrund seines Alters für mich allerdings kein ernsthaftes Kriterium einen Wechsel in Erwägung zu ziehen.
Du weißt schon, dass deine Argumentation wenig sinnvoll ist, wenn du dich auf ein Spiel beziehst. Das es dieser Leistung bedurfte, liegt auch an Kobels vorheriger schwacher Saison.
Du kannst ein schlechtes Jahr haben, wenn du im entscheidenden Moment Topleistung bringst, und damit den Abschluss machst (CL-Quali) ist das vollkommen egal.
Du kannst es auch einfach umdrehen. Die Bayern spielen oft in der Hinrunde überragend und verpatzen dann die entscheidenden Spiele in der CL. Hätte dort auch jeder lieber andersherum.
Und wie oft soll das Bitteschön gewesen sein? Bei den meisten "Fehlern" ist Kobel nicht alleine gewesen. Leverkusen z.B. Couto und Kobel, Hoffenheim Couto und Kobel... Also muss man halt auch die Mitspieler in Frage stellen. Die Kritik an seiner Strafraumbeherrschung ist schon albern, weil es da kaum Torhüter gibt, mit denen man zufrieden ist, sobald ein Gegentor fällt. Dabei sind es auch da die Abwehrspieler und nicht nur der Torwart.
Kobel zeigt zum wiederholten Mal in der entscheidenden Phase der Saison seine Monsterqualität und da wagen es immer noch einige, ihn für die Gesamtsaison zu kritisieren? PSG letztes Jahr, Leverkusen dieses Jahr. Das sind richtig wichtige "Finalspiele" und in denen kann man sich (mittlerweile) auf ihn verlassen.
Ich erinnere mich noch an seinen Patzer in der ersten Saison in München. Da hat ihn niemand kritisiert, weil er ja ansonsten so gut gehalten hat. Dabei kann es sein, dass der Patzer am Ende die Meisterschaft gekostet hat.
Jetzt hat er mit unglaublichen Paraden den unerwarteten Sieg in Leverkusen festgehalten und damit eine riesige Euphorie ausgelöst (genauso wie letztes Jahr mit dem CL-Finaleinzug) und Leute reden von seiner schwachen Saison. Das schöne ist, dass so eine Saison eine schwache Saison ist, während das bei zig anderen Torhütern eine gute Saison wäre
Ich bin froh, wenn man nicht einen der extrem wenigen Spieler abgibt, die noch die nötige internationale Weltklasse haben. Die hat Kobel, auch wenn ihm das alle abschreiben wollen.
Wenn er noch besser mitspielen würde, dann wäre er Neuer.
Vertrag bis 2028 (weiß noch wie alle bei seiner Verlängerung gejubelt haben) und daher auch keine Sorge, ich hoffe man lässt ihn bis 2027 nicht gehen, egal für welche Ablösesumme. Ich sehe auch in der Bundesliga auf Dauer keinen besseren Torhüter.
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.
Schweiz



