Geisterspiele Coronavirus
09.03.2020 - 10:59 Uhr
10.03.2020 - 13:12 Uhr
Quelle: www.tagesspiegel.de
Die Bundesligisten Hertha BSC und Union Berlin halten sich bedeckt, ob sie Tickets ersetzen wollen, falls Spiele abgesagt werden oder nur als Geisterspiele stattfinden. Ausschlüsse in den Geschäftsbedingungen, dass es keinen Ersatz für Tickets bei höherer Gewalt gibt, sind aber unzulässig. Das gilt auch für Fußballspiele: Fans können verlangen, ihr Geld zurückzubekommen.
@sxbxstxxn
10.03.2020 - 13:17 Uhr
Gladbach rechnet mit fehlenden Einnahmen iHv 2 Mio, über die restliche Saison gesehen wären das 10 Mio. Das ganze wird sich wohl bei vielen Bundesligisten in einer ähnlicher Größenordnung. Das ist schon ein Brett, wenn man nicht gerade Bayern oder Dortmund heißt.
10.03.2020 - 13:28 Uhr
Zitat von ColeWorld
Gladbach rechnet mit fehlenden Einnahmen iHv 2 Mio, über die restliche Saison gesehen wären das 10 Mio. Das ganze wird sich wohl bei vielen Bundesligisten in einer ähnlicher Größenordnung. Das ist schon ein Brett, wenn man nicht gerade Bayern oder Dortmund heißt.
Gladbach rechnet mit fehlenden Einnahmen iHv 2 Mio, über die restliche Saison gesehen wären das 10 Mio. Das ganze wird sich wohl bei vielen Bundesligisten in einer ähnlicher Größenordnung. Das ist schon ein Brett, wenn man nicht gerade Bayern oder Dortmund heißt.
Wuerde gerne wissen, ob Vereine bestimmte Versicherungen haben, die in solchen Faellen einspringen muessten.
Hier in den USA kommt das Virus jetzt erst nach und nach an, aber ich habe heute morgen im Radio gehoert, dass die NBA die Teams informiert hat, sich evtl. wohl auf Spiele vor leeren Raengen vorzubereiten. Das scheint also nicht nur in Europa ein Loesungsansatz zu sein, die Ausbreitung zu verlangsamen.
Zusaetzlich haben die MLB, NBA, MLS und NHL eine gemeinsam Erklaerung abgegeben und den Zugang zu den Club-Heimen und Kabinen limitiert.
Die NBA hat ihre Spieler ebenfalls dazu angehalten, auf High-Fives zu verzichten und diese durch Fist-Bumps zu ersetzen.
Ich frage mich aber ehrlich, ob das alles wirklich grossartig hilft. Sieht fuer mich eher danach aus, dass man einfach sagen koennen moechte, man haette ja alles versucht.
Es wuerde mMn mehr helfen, wenn Firmen weltweit ab sofort allen Mitarbeitern, die von zuhause arbeiten koennen, dazu die Moeglichkeit geben und sie dazu sogar auffordern. Dass wuerde den taeglichen Kontakt auf Arbeit aber auf im Verkehr drastisch reduzieren. Aber da die Politik und Wirtschaft wohl Angst vor den finanziellen Auswirkungen haetten, ist es einfacher und Medienwirksamer, Fussballspiele abzusagen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Toto-BSC am 10.03.2020 um 13:38 Uhr bearbeitet
10.03.2020 - 13:39 Uhr
Ich kann die Überlegung auf der einen Seite verstehen, wenn man sich anschaut, dass in der Trompete 16 Personen von einer Person infiziert werden. Das große Problem ist ja nicht, dass die Personen im Stadion (offener Raum, zugig) sind, sondern eher der Weg zum und weg vom Stadion.
Statt das Spiel im Stadion zu gucken, werden nun wohl die Kneipen gefüllt werden. Welche Kneipe hat denn bitte eine so tolle Lüftungsanlage, die das Infektionsrisiko senkt. Wenn man die Spiele nun im FreeTV übertragen würde (würde mich als zahlender Sky-Kunde irgendwo ärgern), würden vermutlich mehr Personen vor dem heimischen Empfangsgerät sitzen.
Statt das Spiel im Stadion zu gucken, werden nun wohl die Kneipen gefüllt werden. Welche Kneipe hat denn bitte eine so tolle Lüftungsanlage, die das Infektionsrisiko senkt. Wenn man die Spiele nun im FreeTV übertragen würde (würde mich als zahlender Sky-Kunde irgendwo ärgern), würden vermutlich mehr Personen vor dem heimischen Empfangsgerät sitzen.
10.03.2020 - 13:45 Uhr
Quelle: www.tagesspiegel.de
Am Mittag verkündete der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD): Ein zentrales Verbot wird es vorerst nicht geben.
Berlin scheint zumindest bisher auf ein generelles Verbot zu verzichten.
10.03.2020 - 13:47 Uhr
Zitat von Mechrunner
Ich kann die Überlegung auf der einen Seite verstehen, wenn man sich anschaut, dass in der Trompete 16 Personen von einer Person infiziert werden. Das große Problem ist ja nicht, dass die Personen im Stadion (offener Raum, zugig) sind, sondern eher der Weg zum und weg vom Stadion.
Statt das Spiel im Stadion zu gucken, werden nun wohl die Kneipen gefüllt werden. Welche Kneipe hat denn bitte eine so tolle Lüftungsanlage, die das Infektionsrisiko senkt. Wenn man die Spiele nun im FreeTV übertragen würde (würde mich als zahlender Sky-Kunde irgendwo ärgern), würden vermutlich mehr Personen vor dem heimischen Empfangsgerät sitzen.
Ich kann die Überlegung auf der einen Seite verstehen, wenn man sich anschaut, dass in der Trompete 16 Personen von einer Person infiziert werden. Das große Problem ist ja nicht, dass die Personen im Stadion (offener Raum, zugig) sind, sondern eher der Weg zum und weg vom Stadion.
Statt das Spiel im Stadion zu gucken, werden nun wohl die Kneipen gefüllt werden. Welche Kneipe hat denn bitte eine so tolle Lüftungsanlage, die das Infektionsrisiko senkt. Wenn man die Spiele nun im FreeTV übertragen würde (würde mich als zahlender Sky-Kunde irgendwo ärgern), würden vermutlich mehr Personen vor dem heimischen Empfangsgerät sitzen.
Da klink ich mich nochmal ein. Mein Bekannter, dessen Freundin an besagtem Abend dort war, sind beide(!) nicht getestet worden, weil sie keine Symptome aufweisen. Da liegt meines Erachtens schon der Fehler in der aktuellen Vorgehensweise.
Wenn ich nur die teste die Symptome aufweisen, nicht aber alle potentiellen Träger die lückenlos erfasst werden können, ist das alles etwas absurd. Es wurde ja schon mehrfach erwähnt, dass Träger nicht gleich Erkrankter sein muss und vollkommen ohne Symtome den Virus überstehen kann. Er kann aber hunderte anstecken.
10.03.2020 - 13:57 Uhr
Zitat von Basti77
Da klink ich mich nochmal ein. Mein Bekannter, dessen Freundin an besagtem Abend dort war, sind beide(!) nicht getestet worden, weil sie keine Symptome aufweisen. Da liegt meines Erachtens schon der Fehler in der aktuellen Vorgehensweise.
Wenn ich nur die teste die Symptome aufweisen, nicht aber alle potentiellen Träger die lückenlos erfasst werden können, ist das alles etwas absurd. Es wurde ja schon mehrfach erwähnt, dass Träger nicht gleich Erkrankter sein muss und vollkommen ohne Symtome den Virus überstehen kann. Er kann aber hunderte anstecken.
Zitat von Mechrunner
Ich kann die Überlegung auf der einen Seite verstehen, wenn man sich anschaut, dass in der Trompete 16 Personen von einer Person infiziert werden. Das große Problem ist ja nicht, dass die Personen im Stadion (offener Raum, zugig) sind, sondern eher der Weg zum und weg vom Stadion.
Statt das Spiel im Stadion zu gucken, werden nun wohl die Kneipen gefüllt werden. Welche Kneipe hat denn bitte eine so tolle Lüftungsanlage, die das Infektionsrisiko senkt. Wenn man die Spiele nun im FreeTV übertragen würde (würde mich als zahlender Sky-Kunde irgendwo ärgern), würden vermutlich mehr Personen vor dem heimischen Empfangsgerät sitzen.
Ich kann die Überlegung auf der einen Seite verstehen, wenn man sich anschaut, dass in der Trompete 16 Personen von einer Person infiziert werden. Das große Problem ist ja nicht, dass die Personen im Stadion (offener Raum, zugig) sind, sondern eher der Weg zum und weg vom Stadion.
Statt das Spiel im Stadion zu gucken, werden nun wohl die Kneipen gefüllt werden. Welche Kneipe hat denn bitte eine so tolle Lüftungsanlage, die das Infektionsrisiko senkt. Wenn man die Spiele nun im FreeTV übertragen würde (würde mich als zahlender Sky-Kunde irgendwo ärgern), würden vermutlich mehr Personen vor dem heimischen Empfangsgerät sitzen.
Da klink ich mich nochmal ein. Mein Bekannter, dessen Freundin an besagtem Abend dort war, sind beide(!) nicht getestet worden, weil sie keine Symptome aufweisen. Da liegt meines Erachtens schon der Fehler in der aktuellen Vorgehensweise.
Wenn ich nur die teste die Symptome aufweisen, nicht aber alle potentiellen Träger die lückenlos erfasst werden können, ist das alles etwas absurd. Es wurde ja schon mehrfach erwähnt, dass Träger nicht gleich Erkrankter sein muss und vollkommen ohne Symtome den Virus überstehen kann. Er kann aber hunderte anstecken.
Es wäre schön, wenn hier nicht alle als Experte auftreten würden. Bei vielen anderen Krankheiten sind diese noch nicht direkt nach Ansteckung nachweisbar.
10.03.2020 - 13:57 Uhr
Richtig "lustig" wird es doch erst, wenn der erste Spieler eines Top Klubs positiv getestet wird. Spätestens dann, wackelt doch all die schöne Planerei und Spiel-Absagen sind kaum noch zu verhindern.
10.03.2020 - 14:05 Uhr
Zitat von The Revenant
Es wäre schön, wenn hier nicht alle als Experte auftreten würden. Bei vielen anderen Krankheiten sind diese noch nicht direkt nach Ansteckung nachweisbar.
Zitat von Basti77
Da klink ich mich nochmal ein. Mein Bekannter, dessen Freundin an besagtem Abend dort war, sind beide(!) nicht getestet worden, weil sie keine Symptome aufweisen. Da liegt meines Erachtens schon der Fehler in der aktuellen Vorgehensweise.
Wenn ich nur die teste die Symptome aufweisen, nicht aber alle potentiellen Träger die lückenlos erfasst werden können, ist das alles etwas absurd. Es wurde ja schon mehrfach erwähnt, dass Träger nicht gleich Erkrankter sein muss und vollkommen ohne Symtome den Virus überstehen kann. Er kann aber hunderte anstecken.
Zitat von Mechrunner
Ich kann die Überlegung auf der einen Seite verstehen, wenn man sich anschaut, dass in der Trompete 16 Personen von einer Person infiziert werden. Das große Problem ist ja nicht, dass die Personen im Stadion (offener Raum, zugig) sind, sondern eher der Weg zum und weg vom Stadion.
Statt das Spiel im Stadion zu gucken, werden nun wohl die Kneipen gefüllt werden. Welche Kneipe hat denn bitte eine so tolle Lüftungsanlage, die das Infektionsrisiko senkt. Wenn man die Spiele nun im FreeTV übertragen würde (würde mich als zahlender Sky-Kunde irgendwo ärgern), würden vermutlich mehr Personen vor dem heimischen Empfangsgerät sitzen.
Ich kann die Überlegung auf der einen Seite verstehen, wenn man sich anschaut, dass in der Trompete 16 Personen von einer Person infiziert werden. Das große Problem ist ja nicht, dass die Personen im Stadion (offener Raum, zugig) sind, sondern eher der Weg zum und weg vom Stadion.
Statt das Spiel im Stadion zu gucken, werden nun wohl die Kneipen gefüllt werden. Welche Kneipe hat denn bitte eine so tolle Lüftungsanlage, die das Infektionsrisiko senkt. Wenn man die Spiele nun im FreeTV übertragen würde (würde mich als zahlender Sky-Kunde irgendwo ärgern), würden vermutlich mehr Personen vor dem heimischen Empfangsgerät sitzen.
Da klink ich mich nochmal ein. Mein Bekannter, dessen Freundin an besagtem Abend dort war, sind beide(!) nicht getestet worden, weil sie keine Symptome aufweisen. Da liegt meines Erachtens schon der Fehler in der aktuellen Vorgehensweise.
Wenn ich nur die teste die Symptome aufweisen, nicht aber alle potentiellen Träger die lückenlos erfasst werden können, ist das alles etwas absurd. Es wurde ja schon mehrfach erwähnt, dass Träger nicht gleich Erkrankter sein muss und vollkommen ohne Symtome den Virus überstehen kann. Er kann aber hunderte anstecken.
Es wäre schön, wenn hier nicht alle als Experte auftreten würden. Bei vielen anderen Krankheiten sind diese noch nicht direkt nach Ansteckung nachweisbar.
Der Vorfall war am 29. Februar. Die Ansteckung ist schon lange nachweisbar, wenn es eine gibt. Die möglichen Personen wurden aber nicht mal zu potentiellen Verdachtsfällen erklärt. Die gehen ganz normal ihrer Arbeit nach und stecken da dann fleißig weitere Personen an. Darum gehts.
10.03.2020 - 14:12 Uhr
Quelle: www.bz-berlin.de
Zingler wehrt sich, gegen pauschale Absagen: „Es sollte eine sachliche Analyse stattfinden. Und nicht pauschal beurteilt werden, dass Veranstaltungen unter 1000 Zuschauern abgesagt werden. Dann sollte man den öffentlichen Personennahverkehr einstellen. Und nicht Veranstaltungen aufkündigen. Mir kommt dabei die Sicht des Veranstalters zu kurz. Wir sind ein Arbeitgeber mit 180 Mitarbeitern. Uns wird damit die Unternehmensgrundlage entzogen. Herr Spahn hat ja auch nicht empfohlen, dass BMW in Marienfelde die Produktion einstellt. Und deshalb kann er uns auch nicht empfehlen, dass wir unseren Betrieb einstellen.“
Mal eine Stellungnahme zum kommenden Spieltag von der Konkurrenz aus Köpenick.
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