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Fussball International

11.07.2012 - 18:48 Uhr
Fussball International |#1241
30.04.2014 - 22:03 Uhr
Strafstoßtor durch Diego Costa mit 1:2
Fussball International |#1242
30.04.2014 - 22:10 Uhr
Zitat von marvinb91:
Strafstoßtor durch Diego Costa mit 1:2


Jetzt sieht es beinah danach aus, als ob Mo eine auf den Schädel bekommen würde!?
Aber auch da drin hat er Übung!
:D

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1900 % Borussia
Fussball International |#1243
30.04.2014 - 22:14 Uhr
Mo und Chelsea können ruhig raus fliegen.

Seine Art Fußball spielen zu lassen ist einem CL Finale nicht würdig, auch wenn Griechenland so mal Europameister geworden ist.

•     •     •

********************************
Gewinner der Relegation 2011
CL - Qualifikation 2012
EL-Teilnahme 2012/2013
EL-Teilnahme 2014/2015
*********************************
Rückrundenmeister 2014/2015
CL-Teilnehmer 2015/2016
Merci Lucien Favre
*********************************
Fussball International |#1244
30.04.2014 - 22:24 Uhr
Gibt es keine Gerüchte hinsichtlich dem Vollbart auf links als Nachfolger für unseren Juan Arango?
:D

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1900 % Borussia
Fussball International |#1245
30.04.2014 - 22:24 Uhr
Sieht gut aus :)
Kennt sich hier einer mit den Finanzen der spanischen Clubs aus?
Hat Atlético sein Geld irgendwie "ehrlich" verdient, oder steckt da auch so 'n Scheich hinter?
Fussball International |#1246
30.04.2014 - 22:36 Uhr
...
Das "Derbi madrileño" steht immer noch hinter dem "Clasico" zurück

So haben die Fans aus dem Süden oft neidisch auf den Rivalen aus dem Zentrum geschaut. Das „Derbi madrileño“ ist vor allem vonseiten Atléticos stets leidenschaftlich geführt worden, und doch steht es in der allgemeinen Wahrnehmung weit hinter dem Clasico zwischen Real und Barcelona. Auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten könnte der Unterschied nicht größer sein. Obwohl Atlético in den vergangenen Jahren in Person von David de Gea, Diego Forlán, Sergio Agüero und Radamel Falcao seine besten Spieler für rund 130 Millionen Euro verkaufen musste, drücken den Klub Schulden von mindestens 150 Millionen Euro. Das ist nur ein Bruchteil von dem, was Real verschiedenen Institutionen schuldet, aber dort muss man sich um Geld nur geringfügig sorgen. Präsident Florentino Perez, einer der reichsten Menschen Spaniens, gleicht Defizite schon mal aus, wenn es sein muss.
...
Zitat von Tauricks:
Sieht gut aus :)
Kennt sich hier einer mit den Finanzen der spanischen Clubs aus?
Hat Atlético sein Geld irgendwie "ehrlich" verdient, oder steckt da auch so 'n Scheich hinter?


Früher wurden die Bettlaken leidenschaftlich von Jesus Gil y Gil geführt. Er hat immer wieder Geld aufgetrieben.
Seit Jesus das zeitliche gesegent hat, türmen sich Schulden auf. Es ist von 150 bis 500 Mio € alles möglich.

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1900 % Borussia

Dieser Beitrag wurde zuletzt von 11_Fohlen am 30.04.2014 um 22:37 Uhr bearbeitet
Fussball International |#1247
30.04.2014 - 22:43 Uhr
Von diesem Jesus Gil y Gil hab ich gehört. Besaß der nicht mal 'n privaten Flugzeugträger?
Trotzdem ist Atletico gegen Real wie David gegen Goliath - meine Unterstützung haben sie, auch wenn sie sich dafür nix kaufen können...
Fussball International |#1248
01.05.2014 - 07:10 Uhr
Zitat von Mitsch_1988:
Zitat von filigran60:
Es wäre leichter, der Trainer überdächte seine Spielphilosophie und passte sie den Gegebenheiten seines hochklassigen Kaders an, würde also variabler, denn es ist ja kein Ding des Unmöglichen, dass die hohe Zeit des tiki-taka so langsam abläuft.


Und das willst du jetzt an dieser Begegnung festmachen?!

Ballbesitz bedeutet Spielkontrolle. Mit Ball ist es unmöglich ein Gegentor zu erhalten, ohne Ball ist es unmöglich, ein Tor zu erzielen. Insofern besteht hier ne' instinktive Logik, dass der Ansatz, mehrheitlich den Ball haben zu wollen, grundsätzlich allen anderen Philosophien überlegen ist.

Dass man damit nicht alle Spiele gewinnt, ist auch klar, gerade auf dem Niveau der CL, in dessen KO-Spielen immer wieder die individuelle Klasse eben solche entscheiden können. Parkt man den Bus vorm' Tor, ist defensiv überragend organisiert, erzielt innerhalb der ersten 20 Minuten 2 Standard-Tore und besitzt zudem die beste individuelle Konter-Klasse dieser Fussballwelt, kannst du nunmal auch solche Klatschen wie gestern verteilen.

Mit ner' "Entschlüsselung" des Ballbesitz-Systems hat das aber überhaupt nix zu tun. Die CL wurde noch nie verteidigt. Zudem - erinnere dich an die Inter-Pleite vom FC Barcelona 2010 - Da wurde auch grossartig vom Niedergang des "Tiki-Taka" philosophiert. Tja, bis Barca 2011 dann wiederum glanzvoll die CL geholt hat. "On the long run" sind die beiden Ballbesitz-Teams München und Barcelona mindestens so erfolgreich wie all die anderen "Bus-Parker-Reaktiv-Teams" BVB, Inter, Chelsea oder Madrid zusammen. Ein weiterer Fingerzeig, wie unverständlich es mMn doch ist, anhand dieser Begegnung die gesamte Philosophie von Pep in Frage zu stellen.


Ist es wirklich nur diese eine Begegnung?
Waren nicht bereits die vorigen CL-Runden eher schwach, hat man nicht das Hinspiel auch verloren?
Was ist mit Barca los, sind die in der Liga + CL noch das Maß aller Dinge?
Die BL gegen Augsburg kann man sich noch schönreden, gegen den BVB wollte man sicherlich nicht derart abstürzen.
Und würden die Bayern Guardiola mit einer "Wunschspieler-Aktion" unterstützen, wenn sie lediglich ein, wenn auch das momentan wichtigste, Spiel verloren hätten?
Die Logik, wenn ich den Ball habe kann ich kein Gegentor kassieren, ist nur vordergründig schlüssig, da es keine 100% Ballbesitz gibt.
Und es reicht nunmal ein kurzer Konter mit einem Ballbesitzanteil im Promillebereich um ein Gegentor zu kassieren, es gab im kicker dazu vor gar nicht allzu langer Zeit auch eine entsprechende Statistik, in der belegt wurde, dass die Mannschaften mit mehr Ballbesitz nicht stets als Sieger vom Platz gehen und dieser Wert für sich alleine genommen nichts aussagt.
Dazu wird der Ballbesitzanteil entweder hinten rum erhöht, was das eigene Tempospiel verhindert, oder er wird mit hochstehenden Verteidigern in der gegnerischen Hälfte erarbeitet, was großartige Konterchancen bei Ballverlust ermöglicht, da die Innenverteidiger in jedem Team nicht die besten Sprinter sind, was Teams mit schnellen Stürmern und gutem Umschaltspiel entgegenkommt.
Die Dominanz der Bayern in der Liga wäre mit jedem System zu erreichen gewesen, der Kader ist einfach für BL-Verhältnisse zu stark, der Respekt vieler Teams zu groß.
Aber auch da gab es Fingerzeige, wer gegen Werder Bremen 2 Gegentore kassiert, kann doch nicht ernsthaft glauben, mit der gleichen Herangehensweise gegen Real die Null hinzubekommen.
Von Entschlüsselung rede ich nicht, nur davon, dass das System/die Spielweise an sich keinerlei Aussagekraft hat, man gewinnt nicht, nur weil man mehr Ballbesitz hat.
Findet man keinen Weg ins Tor, d.h. ist der Gegner defensiv gut organisiert, hat man keinen Erfolg.
Bei der individuellen Qualität der Bayern-Spieler dauerte es, bis Gegner kamen, die das aufzeigten bzw. defensiv die Klasse hatten den Bayern standzuhalten und die das benötigte Umschaltspiel+die schnellen Stürmer hatten, um das Manko der hochstehenden Verteidiger auszunutzen.
Bei uns ging das wesentlich schneller.
Ballbesitz bedeutet somit keine Spielkontrolle, sondern zuallererst mal den Versuch der Verwaltung des momentanen Spielstandes.
Versucht man daraus offensive Gefahr zu entwickeln, muss man sich zwangsläufig in Zonen begeben, in denen das Risiko des Ballverlustes sich stark erhöht. Da das Ziel der Torerfolg ist, denn nur für Siege gibt es Punkte, muss man irgendwann dieses Risiko nehmen, da helfen die vorher erworbenen Ballbesitzprozente dann nichts mehr, im Gegenteil, das meist langsame Aufbauspiel hilft der gegnerischen Abwehr sich zu organisieren. Keine Verteidigung sinkt entkräftet zu Boden, wenn der Gegner sich an der Mittellinie hundertmal den Ball zuspielt.
Bei gleicher spielerischer Qualität ist die Mannschaft die langsamer aufbaut im Nachteil.
Die Bayern hatten nur selten Gegner mit annähernd gleicher spielerischer Qualität.
Deshalb halte ich es für falsch und es gefährdet meiner Meinung nach den Erfolg, wenn man große Spielerwechselaktionen durchführt, um eine bestimmte Spielweise ausüben zu können, da man schon herausragende Spieler und eine erwiesenermaßen höchst erfolgreiche Spielweise auch gegen hochklassige Gegner hatte.
Da sehe ich das Risiko der "Verschlimmbesserung" gegeben, woraus sich, wie ich schrieb in Verbindung mit der WM-Belastung etc., durchaus eine Fehlentwicklung bei Bayern ergeben könnte. Wie gesagt: könnte!
Aber keine Sorge, zu einem CL-Platz wird es wohl immer reichen.
Fussball International |#1249
01.05.2014 - 07:40 Uhr
Zitat von iceBMG:
Zitat von filigran60:

Es wäre leichter, der Trainer überdächte seine Spielphilosophie und passte sie den Gegebenheiten seines hochklassigen Kaders an, würde also variabler, denn es ist ja kein Ding des Unmöglichen, dass die hohe Zeit des tiki-taka so langsam abläuft.


Zuerst entschuldige bitte das ich nur den kleinen Teil von deinem guten Beitrag herausgezogen habe, aber genau da zuckt es mir in den Fingern...

Wieso erinnert mich deine Aussage nur an unseren Favre ? Favre macht es doch nicht anders als Pep...
Und unsere Borussia wird es nun nicht anders machen als Bayern und Favre die Spieler holen die er haben möchte.
Natürlich nur im jeweils machbaren Rahmen! Das Bayern da ganz andere möglichkeiten hat als wir ist wohl jedem klar.


Da gibt es gewisse Parallelen, aber auch große Unterschiede.
Liest man im Bayern-Forum, fällt einem tatsächlich auf, dass dort ganz ähnliche Ressentiments gegen das Ballbesitzspiel aufkommen, wie es hier teilweise ist, stellenweise mit gleichlautenden Begründungen.
Eine weitere Parallele, die ich aber selbst ins Spiel bringe, für mich ist es stets einfacher der Trainer erkennt das Vermögen seiner Spieler und erarbeitet eine zu ihnen passende Spielweise, als ihnen seine Vorstellung aufzuzwingen, bei den Bayern, dank hoher individueller Qualität leichter erfolgversprechend als bei uns, aber immer noch kein Selbstläufer.
Das endet dann, selbst bei den Bayern wie man sieht, häufig in der Vermutung nicht die richtigen Spieler zu haben.
Hat man viel Geld, ist der Erwerb dieser Spieler zwar einfacher, aber auch kein alleiniger Schlüssel zum Erfolg, die müssen u.a. auch noch alle richtig einschlagen und besser sein als die Vorgängern, da liegt die Meßlatte in München erheblich höher, als bei uns.
Aber wie gesagt, es gibt auch andere Unterschiede:
Favre rückt stets von seiner Vorstellung ein Stück ab, wenn er den Erfolg gefährdet sieht, dazu bin ich mir nicht sicher, ob er uns in der nächsten Saison nicht mit einer anderen Herangehensweise überrascht, denn eigentlich sind Traore und vor allen Dingen Hahn keine Spieler, die man sich für ein Kurzpassspiel um den gegnerischen Strafraum als Ideallösung vorstellt.
Aber mal schauen.
Ein weiterer großer Unterschied: Unsere Wunschspieler sollen eine brauchbare BL-Truppe verbessern, da ist viel Luft nach oben, gewonnen haben wir noch nichts und eine Platzierung unter den Top 4 wäre für uns mMn höherwertig, als eine Meisterschaft mit Guardiola für die Bayern.
Denn dort soll eine bestehende "Siegermannschaft" verändert werden, um sie für den Trainer kompatibel zu machen.
Eine gewisse Blutauffrischung sollte in jeder Saison erfolgen, das schon, die sollten natürlich auch den Vorgaben des Trainers entsprechen, wie zuletzt Thiago, den ich übrigens für einen absoluten Glücksgriff halte oder Götze, der allerdings z.Zt. etwas zu kurz kommt.
Nur, wen soll man jetzt bei den Bayern noch austauschen, ohne sich der Gefahr auszusetzen, einen guten Spieler gegen einen womöglich schlechteren auszuwechseln?
Messi für Müller wäre natürlich toll und dann?
Ich bin nicht dagegen, dem Trainer Wunschspieler zu holen, ganz im Gegenteil, es wäre fatal ihm Spieler zu holen, die er nicht will.
Nur bei den Bayern müsste man kaum große Veränderungen durchführen, Lewa kommt bereits, Rode ist eher Ergänzung, dazu noch einer für die Defensive, das wäre es aber auch schon.
Das Interview gestern klang für mich nach deutlicheren Änderungen, so Guardiola will, und da
sehe ich eben die Gefahr für die Bayern, läßt mich allerdings nicht in Tränen ausbrechen.
Wie gesagt, es gibt Parallelen, aber insgesamt macht Favre für mich einen besseren Job als Guardiola, auch wenn mich jetzt alle für verrückt halten.
Fussball International |#1250
01.05.2014 - 13:39 Uhr
Zitat von filigran60:
Zitat von Mitsch_1988:
Zitat von filigran60:
Es wäre leichter, der Trainer überdächte seine Spielphilosophie und passte sie den Gegebenheiten seines hochklassigen Kaders an, würde also variabler, denn es ist ja kein Ding des Unmöglichen, dass die hohe Zeit des tiki-taka so langsam abläuft.


Und das willst du jetzt an dieser Begegnung festmachen?!

Ballbesitz bedeutet Spielkontrolle. Mit Ball ist es unmöglich ein Gegentor zu erhalten, ohne Ball ist es unmöglich, ein Tor zu erzielen. Insofern besteht hier ne' instinktive Logik, dass der Ansatz, mehrheitlich den Ball haben zu wollen, grundsätzlich allen anderen Philosophien überlegen ist.

Dass man damit nicht alle Spiele gewinnt, ist auch klar, gerade auf dem Niveau der CL, in dessen KO-Spielen immer wieder die individuelle Klasse eben solche entscheiden können. Parkt man den Bus vorm' Tor, ist defensiv überragend organisiert, erzielt innerhalb der ersten 20 Minuten 2 Standard-Tore und besitzt zudem die beste individuelle Konter-Klasse dieser Fussballwelt, kannst du nunmal auch solche Klatschen wie gestern verteilen.

Mit ner' "Entschlüsselung" des Ballbesitz-Systems hat das aber überhaupt nix zu tun. Die CL wurde noch nie verteidigt. Zudem - erinnere dich an die Inter-Pleite vom FC Barcelona 2010 - Da wurde auch grossartig vom Niedergang des "Tiki-Taka" philosophiert. Tja, bis Barca 2011 dann wiederum glanzvoll die CL geholt hat. "On the long run" sind die beiden Ballbesitz-Teams München und Barcelona mindestens so erfolgreich wie all die anderen "Bus-Parker-Reaktiv-Teams" BVB, Inter, Chelsea oder Madrid zusammen. Ein weiterer Fingerzeig, wie unverständlich es mMn doch ist, anhand dieser Begegnung die gesamte Philosophie von Pep in Frage zu stellen.


Ist es wirklich nur diese eine Begegnung?
Waren nicht bereits die vorigen CL-Runden eher schwach, hat man nicht das Hinspiel auch verloren?
Was ist mit Barca los, sind die in der Liga + CL noch das Maß aller Dinge?
Die BL gegen Augsburg kann man sich noch schönreden, gegen den BVB wollte man sicherlich nicht derart abstürzen.
Und würden die Bayern Guardiola mit einer "Wunschspieler-Aktion" unterstützen, wenn sie lediglich ein, wenn auch das momentan wichtigste, Spiel verloren hätten?
Die Logik, wenn ich den Ball habe kann ich kein Gegentor kassieren, ist nur vordergründig schlüssig, da es keine 100% Ballbesitz gibt.
Und es reicht nunmal ein kurzer Konter mit einem Ballbesitzanteil im Promillebereich um ein Gegentor zu kassieren, es gab im kicker dazu vor gar nicht allzu langer Zeit auch eine entsprechende Statistik, in der belegt wurde, dass die Mannschaften mit mehr Ballbesitz nicht stets als Sieger vom Platz gehen und dieser Wert für sich alleine genommen nichts aussagt.
Dazu wird der Ballbesitzanteil entweder hinten rum erhöht, was das eigene Tempospiel verhindert, oder er wird mit hochstehenden Verteidigern in der gegnerischen Hälfte erarbeitet, was großartige Konterchancen bei Ballverlust ermöglicht, da die Innenverteidiger in jedem Team nicht die besten Sprinter sind, was Teams mit schnellen Stürmern und gutem Umschaltspiel entgegenkommt.
Die Dominanz der Bayern in der Liga wäre mit jedem System zu erreichen gewesen, der Kader ist einfach für BL-Verhältnisse zu stark, der Respekt vieler Teams zu groß.
Aber auch da gab es Fingerzeige, wer gegen Werder Bremen 2 Gegentore kassiert, kann doch nicht ernsthaft glauben, mit der gleichen Herangehensweise gegen Real die Null hinzubekommen.
Von Entschlüsselung rede ich nicht, nur davon, dass das System/die Spielweise an sich keinerlei Aussagekraft hat, man gewinnt nicht, nur weil man mehr Ballbesitz hat.
Findet man keinen Weg ins Tor, d.h. ist der Gegner defensiv gut organisiert, hat man keinen Erfolg.
Bei der individuellen Qualität der Bayern-Spieler dauerte es, bis Gegner kamen, die das aufzeigten bzw. defensiv die Klasse hatten den Bayern standzuhalten und die das benötigte Umschaltspiel+die schnellen Stürmer hatten, um das Manko der hochstehenden Verteidiger auszunutzen.
Bei uns ging das wesentlich schneller.
Ballbesitz bedeutet somit keine Spielkontrolle, sondern zuallererst mal den Versuch der Verwaltung des momentanen Spielstandes.
Versucht man daraus offensive Gefahr zu entwickeln, muss man sich zwangsläufig in Zonen begeben, in denen das Risiko des Ballverlustes sich stark erhöht. Da das Ziel der Torerfolg ist, denn nur für Siege gibt es Punkte, muss man irgendwann dieses Risiko nehmen, da helfen die vorher erworbenen Ballbesitzprozente dann nichts mehr, im Gegenteil, das meist langsame Aufbauspiel hilft der gegnerischen Abwehr sich zu organisieren. Keine Verteidigung sinkt entkräftet zu Boden, wenn der Gegner sich an der Mittellinie hundertmal den Ball zuspielt.
Bei gleicher spielerischer Qualität ist die Mannschaft die langsamer aufbaut im Nachteil.

Da bin ich bei filigran, sehr schön beschrieben, wie ich finde, denk Dir ne Wertung von mir..

Ich für meinen Teil, bin der Überzeugung, dass Ballbesitz erstmal Nebensache ist. Effektivität ist da wichtiger. Wenn man beispielsweise den Ballbesitz taktisch überlässt um auf Konter zu spielen muss man eben bombastisch verteidigen und bei Balleroberung schnell und durchdacht nach vorne spielen.

Ist natürlich leichter gesagt als getan, aber ich finde Ballbesitz/"Tiki Taka"/was auch immer total für die Katz. Es gibt auch keinen modernen Fußball oder so, es sind immer noch Basics die im CL-Finale stehen, keine der beiden Mannschaften spielt ihr eigenes System so wie zb Barca. Keiner von denen hat den Fußball irgendwie neu erfunden, Old School ist eben nie out finde ich.

•     •     •

"Ich habe 3 Kinder und kein Geld, warum kann ich nicht keine Kinder haben und 3 Geld!?"
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