Finanzsituation bei 1860 München
06.03.2007 - 10:04 Uhr
06.02.2010 - 12:19 Uhr
Zitat von Leo Nero:
Es sind ja nicht 150 Mio. abzuzahlen.
Ein Großteil davon ist ja schon anderweitig abgedeckt, zum Beispiel 100% der Logeneinahmen, oder die Namensrechte und, und, und.
Hoeness hat während der Bauzeit mehr als einmal gesagt, dass die Sache so gerechnet, dass sie mit durchschnittlich 40.000 Zuschauern über 25 Jahre abbezahlt werden könnte/würde.
Das wären dann (z.B.) 60.000 bei Bayern und nur 20.000 bei 60 gewesen.
Dazu noch das Parkhaus, das sich ja eh von alleine bezahlt.
So dick ist das nämlich nicht was da noch übrig bleibt. Nicht umsonst ist ja die Finanzierung deutlich schneller vorangekommen als geplant.
Auch nicht unerheblich die 90 Mio für die Namensrechte.
Außerdem stimmt das mit der übernahme von den wertlosen anteilen nur besdingt. Man hat ja damals ausgehandelt, dass Logen Namensrechte usw. voll in die Satdion GmbH zu abzahlung fließen.
Also so gesehen kann man net von wertlosen anteilen sprechen, da ja als 50% anteilseigner schon was abbezahlt wurde.
-5 Mio vielleicht selbst
-45 Mio per Allianz
-50% aus dem Logenvertrag (ka wieviel die bis 2015 brachen, dürfte aber nicht unerheblich sein). Dabei spielt es nach dem Vertrag keine Rolle, wer die Logen gekauft hatte
----------------------------------------
Summa summarum ein perfektes geschäft für euch, weil wir ja noch
2006/2007/2008 nach alten bedingungen ----> 7,3 Mio
2009/2010 nach neuen bedingung -----> 5,3 Mio
gezahlt haben.
Also effektiv wurden uns bisher 4 Mio erlassen.
Das wäre sowieso die nächste intressante frag: Was wäre (ich hoffe ja soweit kommts nicht und wir können das GWS neu bauen) 2015 mit den Logen?
Es wäre ja ein unding, wenn wir die dann nicht selbst vermarkten könnten bzw. daran beteiltigt werden falls man die für 1 jahr anmieten kann.
Es sind ja nicht 150 Mio. abzuzahlen.
Ein Großteil davon ist ja schon anderweitig abgedeckt, zum Beispiel 100% der Logeneinahmen, oder die Namensrechte und, und, und.
Hoeness hat während der Bauzeit mehr als einmal gesagt, dass die Sache so gerechnet, dass sie mit durchschnittlich 40.000 Zuschauern über 25 Jahre abbezahlt werden könnte/würde.
Das wären dann (z.B.) 60.000 bei Bayern und nur 20.000 bei 60 gewesen.
Dazu noch das Parkhaus, das sich ja eh von alleine bezahlt.
So dick ist das nämlich nicht was da noch übrig bleibt. Nicht umsonst ist ja die Finanzierung deutlich schneller vorangekommen als geplant.
Auch nicht unerheblich die 90 Mio für die Namensrechte.
Außerdem stimmt das mit der übernahme von den wertlosen anteilen nur besdingt. Man hat ja damals ausgehandelt, dass Logen Namensrechte usw. voll in die Satdion GmbH zu abzahlung fließen.
Also so gesehen kann man net von wertlosen anteilen sprechen, da ja als 50% anteilseigner schon was abbezahlt wurde.
-5 Mio vielleicht selbst
-45 Mio per Allianz
-50% aus dem Logenvertrag (ka wieviel die bis 2015 brachen, dürfte aber nicht unerheblich sein). Dabei spielt es nach dem Vertrag keine Rolle, wer die Logen gekauft hatte
----------------------------------------
Summa summarum ein perfektes geschäft für euch, weil wir ja noch
2006/2007/2008 nach alten bedingungen ----> 7,3 Mio
2009/2010 nach neuen bedingung -----> 5,3 Mio
gezahlt haben.
Also effektiv wurden uns bisher 4 Mio erlassen.
Das wäre sowieso die nächste intressante frag: Was wäre (ich hoffe ja soweit kommts nicht und wir können das GWS neu bauen) 2015 mit den Logen?
Es wäre ja ein unding, wenn wir die dann nicht selbst vermarkten könnten bzw. daran beteiltigt werden falls man die für 1 jahr anmieten kann.
06.02.2010 - 12:19 Uhr
Man sollte sich das wohl so vorstellen: 1860 repräsentierte besagte Hälfte der Verbindlichkeiten, die der FCB damals mit dem Anteilserwerb ebenfalls übernahm, was selbstredend ein zusätzliches betriebswirtschaftliches Risiko darstellte, wobei 1860 unter normalen Umständen nie die Hälfte der Finanzierungskosten hätte tragen müssen, um ein halbes Stadion zu bekommen, da die Gegebenheiten eine ungleichgewichtige Finanzierung zwangsläufig und naheliegend machten.
1860 hat nach Anteilsübereignung zuerst weiterhin denselben Anteil an der Stadionfinanzierung erbracht, nur eben in Form von Miete und nicht mehr als Eigentümer - ohne perspektivischen Anspruch, aber auch ohne die Belastung.
1860 hat nach Anteilsübereignung zuerst weiterhin denselben Anteil an der Stadionfinanzierung erbracht, nur eben in Form von Miete und nicht mehr als Eigentümer - ohne perspektivischen Anspruch, aber auch ohne die Belastung.
06.02.2010 - 12:22 Uhr
Zitat von Leo Nero:
Zitat von Luzifon:
Bitte korrigiert mich fals es sich nicht um die "Warm"-Miete handelt.
Das ist in der Tat so, ABER:
Es war nach dem Verkauf die gleiche Miete wie vorher.
Auf deutsch, wir haben mit unseren (damals noch) 7,3 Mio. zuvor "unser" Stadion mitabbezahlt und nachher für den gleichen Preis waren wir nur noch Mieter. Die Stadiongesellschaft hat also vorher wie nacher gleich viel eingenommen. Es war also keineswegs so, dass der FCB jetzt auf einmal alles alleine bezahlen musste. Er hatte ja einen (immer noch) Mitzahler, der für die nächsten 20 Jahre gebunden worden war.
Zusammengefasst: Wir haben für 11 Mio. das Besitzrecht abgegeben, für das uns nach 20 Jahren ein halbes Stadion gehört hätte.
Der finanzielle Aufwand, den wir haben bzw. gehabt hätten ist/war prinzipiell der Gleiche.
Prinzipiell deshalb weil später noch die Reduzierung von 7,3 auf 5,3 Mio. gekommen ist, die NUR für die 2.Liga gilt.
Also von alleine finanzieren kann überhaupt keine Rede sein.
Geht die Rechnung überhaupt auf?
Ihr hättet die Hälfte des STadions finanzieren müssen. Wen du sagst die Miete sei gleichgeblieben dann hättet ihr doch Recherisch niemals in 20 Jahren euer eigene Stadion Hälfte gehabt.
Gehen wir davon aus das die Gesamte Kaltmiete zur Tilgung der VBL benutzt wird.
Gehen wir davon aus das ihr die kompletten 20 Jahre in der 1. BuLi spielen würdet und eine Warmmieten von 7,3 Millionen zahlen müsstet. Wie du es ja bestätigt hast. Von diesen 7,3 Millionen müssen natürlich die Betriebskosten abgezogen werden (Strom, Wasser, Personal, Caterer) usw.
Können wir uns dann darauf einiges das eine Kaltmiete von 3,5-max. 5 Millionen übrig bleibt?
Selbst wen man die aus meienr sicht übertriebene Kaltmiete von 5 Millionen nimmt wären das innerhalb von 20 Jahren gerade mal 100 Mio womit noch ein Gutes Stück zur Hälfte fehlen würde.
Jetzt kann man natürlich sagen das es ein Gutes Geschäft für Bayern war. Die Abbezahlung läuft Phänomenal und alles andere auch sehr gut. Wäre es für Bayern nicht so gut gelaufen hätten wir uns an der doppelten Schuldenlast wie eigentlich geplant auch sehr schnell verschlucken können und wären daran zu Grunde gegangen. Sowas passiert im Sport schneller als man denken kann.
Einen Wert zu schätzen ist immer schön und gut aber der Preis wird nunmal durch die Nachfrage bestimmt. Bayern ist und war der einzige Interessent an einer verschuldeten Hälfte der AA. Dann muss man sich nicht wundern das man unter Preis verkaufen muss.
Die Allianz hat die Anteile der DreBa auch zu einem Spotpreis an die Commerzbank verhauen. Obwohl sie 8 Jahre zuvor noch das 3 fach bezahlt haben.
Zusagen Uli hätte das aus reiner nächsten liebe getan ist sicherlich falsch. Aber genauso falsch ist es zu sagen das der Preis zu niedrig bzw. rechtswiedrig war.
Zitat von Luzifon:
Bitte korrigiert mich fals es sich nicht um die "Warm"-Miete handelt.
Das ist in der Tat so, ABER:
Es war nach dem Verkauf die gleiche Miete wie vorher.
Auf deutsch, wir haben mit unseren (damals noch) 7,3 Mio. zuvor "unser" Stadion mitabbezahlt und nachher für den gleichen Preis waren wir nur noch Mieter. Die Stadiongesellschaft hat also vorher wie nacher gleich viel eingenommen. Es war also keineswegs so, dass der FCB jetzt auf einmal alles alleine bezahlen musste. Er hatte ja einen (immer noch) Mitzahler, der für die nächsten 20 Jahre gebunden worden war.
Zusammengefasst: Wir haben für 11 Mio. das Besitzrecht abgegeben, für das uns nach 20 Jahren ein halbes Stadion gehört hätte.
Der finanzielle Aufwand, den wir haben bzw. gehabt hätten ist/war prinzipiell der Gleiche.
Prinzipiell deshalb weil später noch die Reduzierung von 7,3 auf 5,3 Mio. gekommen ist, die NUR für die 2.Liga gilt.
Also von alleine finanzieren kann überhaupt keine Rede sein.
Geht die Rechnung überhaupt auf?
Ihr hättet die Hälfte des STadions finanzieren müssen. Wen du sagst die Miete sei gleichgeblieben dann hättet ihr doch Recherisch niemals in 20 Jahren euer eigene Stadion Hälfte gehabt.
Gehen wir davon aus das die Gesamte Kaltmiete zur Tilgung der VBL benutzt wird.
Gehen wir davon aus das ihr die kompletten 20 Jahre in der 1. BuLi spielen würdet und eine Warmmieten von 7,3 Millionen zahlen müsstet. Wie du es ja bestätigt hast. Von diesen 7,3 Millionen müssen natürlich die Betriebskosten abgezogen werden (Strom, Wasser, Personal, Caterer) usw.
Können wir uns dann darauf einiges das eine Kaltmiete von 3,5-max. 5 Millionen übrig bleibt?
Selbst wen man die aus meienr sicht übertriebene Kaltmiete von 5 Millionen nimmt wären das innerhalb von 20 Jahren gerade mal 100 Mio womit noch ein Gutes Stück zur Hälfte fehlen würde.
Jetzt kann man natürlich sagen das es ein Gutes Geschäft für Bayern war. Die Abbezahlung läuft Phänomenal und alles andere auch sehr gut. Wäre es für Bayern nicht so gut gelaufen hätten wir uns an der doppelten Schuldenlast wie eigentlich geplant auch sehr schnell verschlucken können und wären daran zu Grunde gegangen. Sowas passiert im Sport schneller als man denken kann.
Einen Wert zu schätzen ist immer schön und gut aber der Preis wird nunmal durch die Nachfrage bestimmt. Bayern ist und war der einzige Interessent an einer verschuldeten Hälfte der AA. Dann muss man sich nicht wundern das man unter Preis verkaufen muss.
Die Allianz hat die Anteile der DreBa auch zu einem Spotpreis an die Commerzbank verhauen. Obwohl sie 8 Jahre zuvor noch das 3 fach bezahlt haben.
Zusagen Uli hätte das aus reiner nächsten liebe getan ist sicherlich falsch. Aber genauso falsch ist es zu sagen das der Preis zu niedrig bzw. rechtswiedrig war.
06.02.2010 - 12:31 Uhr
Zitat von peacemaker:
http://www.abendzeitung.de/sport/tsv_1860/164071
Sogar Ude sieht rot: "Ich kann Hoeneß verstehen"
Zitat
Einer jedoch, der als Ex-Aufsichtsrat eine lange 1860-Vergangenheit hat, spricht: OB Christian Ude. Ihm gefällt der Zoff zwischen Rot und Blau um die Catering-Kosten und die Stadion-Anteile überhaupt nicht. Zur AZ sagte er am Freitag: „Ich hoffe inständig, dass mehr rauskommt als Anwalts- und Verfahrenskosten.“ Doch Ude, selbst Jurist, hat wenig Hoffnung, dass die 1860-Klagen Erfolg haben: „Ich sehe die Chance sehr pessimistisch. Alles was 1860 jetzt als Mieter beklagt, haben sie als Miteigentümer noch geregelt und getragen.“
Die Formulierung "Sogar Ude" ist irgendwie lustig.
http://www.abendzeitung.de/sport/tsv_1860/164071
Sogar Ude sieht rot: "Ich kann Hoeneß verstehen"
Zitat
Einer jedoch, der als Ex-Aufsichtsrat eine lange 1860-Vergangenheit hat, spricht: OB Christian Ude. Ihm gefällt der Zoff zwischen Rot und Blau um die Catering-Kosten und die Stadion-Anteile überhaupt nicht. Zur AZ sagte er am Freitag: „Ich hoffe inständig, dass mehr rauskommt als Anwalts- und Verfahrenskosten.“ Doch Ude, selbst Jurist, hat wenig Hoffnung, dass die 1860-Klagen Erfolg haben: „Ich sehe die Chance sehr pessimistisch. Alles was 1860 jetzt als Mieter beklagt, haben sie als Miteigentümer noch geregelt und getragen.“
Die Formulierung "Sogar Ude" ist irgendwie lustig.
06.02.2010 - 12:36 Uhr
Zitat von peacemaker:
Zitat von giasingerbua:
Zitat von peacemaker:
http://www.abendzeitung.de/sport/tsv_1860/164071
Sogar Ude sieht rot: "Ich kann Hoeneß verstehen"
Zitat
Einer jedoch, der als Ex-Aufsichtsrat eine lange 1860-Vergangenheit hat, spricht: OB Christian Ude. Ihm gefällt der Zoff zwischen Rot und Blau um die Catering-Kosten und die Stadion-Anteile überhaupt nicht. Zur AZ sagte er am Freitag: „Ich hoffe inständig, dass mehr rauskommt als Anwalts- und Verfahrenskosten.“ Doch Ude, selbst Jurist, hat wenig Hoffnung, dass die 1860-Klagen Erfolg haben: „Ich sehe die Chance sehr pessimistisch. Alles was 1860 jetzt als Mieter beklagt, haben sie als Miteigentümer noch geregelt und getragen.“
Die Formulierung "Sogar Ude" ist irgendwie lustig.
wieso? es ist bekannt, dass er im aufsichtsrat saß und immer noch ein blauer ist. zudem ist er jurist.
Eben, als Aufsichtsratmitglied ist er an der momentanen finanziellen Schieflage nicht gänzlich unbeteiligt, er hat den TSV in erster Linie dazu benutzt um sich mit der Arena ein Denkmal zu schaffen. Dass er von Herzen blau ist, halte ich übrigens für ein Gerücht...
Zitat von giasingerbua:
Zitat von peacemaker:
http://www.abendzeitung.de/sport/tsv_1860/164071
Sogar Ude sieht rot: "Ich kann Hoeneß verstehen"
Zitat
Einer jedoch, der als Ex-Aufsichtsrat eine lange 1860-Vergangenheit hat, spricht: OB Christian Ude. Ihm gefällt der Zoff zwischen Rot und Blau um die Catering-Kosten und die Stadion-Anteile überhaupt nicht. Zur AZ sagte er am Freitag: „Ich hoffe inständig, dass mehr rauskommt als Anwalts- und Verfahrenskosten.“ Doch Ude, selbst Jurist, hat wenig Hoffnung, dass die 1860-Klagen Erfolg haben: „Ich sehe die Chance sehr pessimistisch. Alles was 1860 jetzt als Mieter beklagt, haben sie als Miteigentümer noch geregelt und getragen.“
Die Formulierung "Sogar Ude" ist irgendwie lustig.
wieso? es ist bekannt, dass er im aufsichtsrat saß und immer noch ein blauer ist. zudem ist er jurist.
Eben, als Aufsichtsratmitglied ist er an der momentanen finanziellen Schieflage nicht gänzlich unbeteiligt, er hat den TSV in erster Linie dazu benutzt um sich mit der Arena ein Denkmal zu schaffen. Dass er von Herzen blau ist, halte ich übrigens für ein Gerücht...
06.02.2010 - 12:36 Uhr
Was meinte Stoffers im Loewenforum vor seiner Zeit als Geschäftsfürher mal ?
Er würde schauen, dass man in naher Zukunft das Stadion "besenrein" verlassen könne. Wenn man sich das ganze Szenario zu Gesichte nimmt und ein bisschen über die Geschichte nachdenkt, wird aus meiner Sicht schnell klar, dass er auch momentan alles darauf auslegt. Mit dem Streit vor Gericht, vorallem der neuerlichen Klage, kann er rein realistisch betrachtet nichts erreichen, ausser, dass er den Zorn der Bayern auf Uns zieht und die irgendwann mal garkein Bock mehr auf uns haben. Und so wie ich Stoffers kenne, hat er noch ein Ass im Ärmel, wenns hart auf hart kommt.
Er würde schauen, dass man in naher Zukunft das Stadion "besenrein" verlassen könne. Wenn man sich das ganze Szenario zu Gesichte nimmt und ein bisschen über die Geschichte nachdenkt, wird aus meiner Sicht schnell klar, dass er auch momentan alles darauf auslegt. Mit dem Streit vor Gericht, vorallem der neuerlichen Klage, kann er rein realistisch betrachtet nichts erreichen, ausser, dass er den Zorn der Bayern auf Uns zieht und die irgendwann mal garkein Bock mehr auf uns haben. Und so wie ich Stoffers kenne, hat er noch ein Ass im Ärmel, wenns hart auf hart kommt.
06.02.2010 - 12:38 Uhr
Zitat von 60erSteffen:
Wie sieht es eigentlich aus, falls der Verkauf wirklich für sittenwidrig
vom Gericht erklärt wird und die Bayern dann ganz auf die Anteile verzichten.
Müssten wir dann die 11 Millionen zurückzahlen?
Oder müssten dann die Bayern die Mieteinnahmen zurückzahlen?
Ich kenne das nur so, wenn Verträge vom Gericht für nichtig erklärt werden sind alle erbrachten Leistungen zu erstatten.
Wenn es Bayern hart auf hart anlegt würden das bedeuten das nicht nur 11 Millionnen fällig werden sondern deutlich mehr.
Dann müsste nämlich auch die Differenz des Wertes beglichen werden. Damals war die Stadion Hälfte noch mit 150 Millionen € verschuldet (Pi mal Daumen). Der FCB hat diese Summe Mittlerweile auf 70 Millionen gedrückt. So ist die Hälfte natürlich auch 80 Millionen mehr wert als damals.
Somit wäre eine deutlich Größere Summe zu erstatten als 11 Millionen. Wenn 1860 dafür allerdings einen Investor parat hat warum das Geld nicht gleich in ein eigenes Stadion Investieren?
Für mich diente die ganze geschichte einzig und alleine dem Zweck Bayern an den Tisch zu hohlen und darauf zu hoffen das Uli sein Ego noch etwas aufpolieren wollte und sich nochmals als "Retter" betitelten zu können.
Das hat nicht geklappt und jetzt hat 1860 den Salat....
Wie sieht es eigentlich aus, falls der Verkauf wirklich für sittenwidrig
vom Gericht erklärt wird und die Bayern dann ganz auf die Anteile verzichten.
Müssten wir dann die 11 Millionen zurückzahlen?
Oder müssten dann die Bayern die Mieteinnahmen zurückzahlen?
Ich kenne das nur so, wenn Verträge vom Gericht für nichtig erklärt werden sind alle erbrachten Leistungen zu erstatten.
Wenn es Bayern hart auf hart anlegt würden das bedeuten das nicht nur 11 Millionnen fällig werden sondern deutlich mehr.
Dann müsste nämlich auch die Differenz des Wertes beglichen werden. Damals war die Stadion Hälfte noch mit 150 Millionen € verschuldet (Pi mal Daumen). Der FCB hat diese Summe Mittlerweile auf 70 Millionen gedrückt. So ist die Hälfte natürlich auch 80 Millionen mehr wert als damals.
Somit wäre eine deutlich Größere Summe zu erstatten als 11 Millionen. Wenn 1860 dafür allerdings einen Investor parat hat warum das Geld nicht gleich in ein eigenes Stadion Investieren?
Für mich diente die ganze geschichte einzig und alleine dem Zweck Bayern an den Tisch zu hohlen und darauf zu hoffen das Uli sein Ego noch etwas aufpolieren wollte und sich nochmals als "Retter" betitelten zu können.
Das hat nicht geklappt und jetzt hat 1860 den Salat....
06.02.2010 - 12:39 Uhr
Zitat von peacemaker:
Zitat von giasingerbua:
Zitat von peacemaker:
http://www.abendzeitung.de/sport/tsv_1860/164071
Sogar Ude sieht rot: "Ich kann Hoeneß verstehen"
Zitat
Einer jedoch, der als Ex-Aufsichtsrat eine lange 1860-Vergangenheit hat, spricht: OB Christian Ude. Ihm gefällt der Zoff zwischen Rot und Blau um die Catering-Kosten und die Stadion-Anteile überhaupt nicht. Zur AZ sagte er am Freitag: „Ich hoffe inständig, dass mehr rauskommt als Anwalts- und Verfahrenskosten.“ Doch Ude, selbst Jurist, hat wenig Hoffnung, dass die 1860-Klagen Erfolg haben: „Ich sehe die Chance sehr pessimistisch. Alles was 1860 jetzt als Mieter beklagt, haben sie als Miteigentümer noch geregelt und getragen.“
Die Formulierung "Sogar Ude" ist irgendwie lustig.
wieso? es ist bekannt, dass er im aufsichtsrat saß und immer noch ein blauer ist. zudem ist er jurist.
steht schon im pressethreat bzw. paar seiten weiter vorne.
Aber um nochmal darauf einzugehen.
Ude ist/war in erster linie Bürgermeister und hat und hat daher nicht im intresse des vereins gehandelt. In eben diesen Situationen war ihm 60ig egal.
Wegen der WM 2006 sah er seine position als bürgermeister gefährdet und drängte uns zur AA. WEnn die Stadt sich da verschlossen hätte und die WM an München vorbeigegangen wäre, dann wären eine menge leute unzufrieden gewesen.
Bei uns lagen ja schon andere pläne auf dem Tisch.
Ich glaube auch nicht, dass Ude anders reagieren KANN, denn dann müsste er in aller öffentlichkeit einen Fehler eingestehen.
Zitat von giasingerbua:
Zitat von peacemaker:
http://www.abendzeitung.de/sport/tsv_1860/164071
Sogar Ude sieht rot: "Ich kann Hoeneß verstehen"
Zitat
Einer jedoch, der als Ex-Aufsichtsrat eine lange 1860-Vergangenheit hat, spricht: OB Christian Ude. Ihm gefällt der Zoff zwischen Rot und Blau um die Catering-Kosten und die Stadion-Anteile überhaupt nicht. Zur AZ sagte er am Freitag: „Ich hoffe inständig, dass mehr rauskommt als Anwalts- und Verfahrenskosten.“ Doch Ude, selbst Jurist, hat wenig Hoffnung, dass die 1860-Klagen Erfolg haben: „Ich sehe die Chance sehr pessimistisch. Alles was 1860 jetzt als Mieter beklagt, haben sie als Miteigentümer noch geregelt und getragen.“
Die Formulierung "Sogar Ude" ist irgendwie lustig.
wieso? es ist bekannt, dass er im aufsichtsrat saß und immer noch ein blauer ist. zudem ist er jurist.
steht schon im pressethreat bzw. paar seiten weiter vorne.
Aber um nochmal darauf einzugehen.
Ude ist/war in erster linie Bürgermeister und hat und hat daher nicht im intresse des vereins gehandelt. In eben diesen Situationen war ihm 60ig egal.
Wegen der WM 2006 sah er seine position als bürgermeister gefährdet und drängte uns zur AA. WEnn die Stadt sich da verschlossen hätte und die WM an München vorbeigegangen wäre, dann wären eine menge leute unzufrieden gewesen.
Bei uns lagen ja schon andere pläne auf dem Tisch.
Ich glaube auch nicht, dass Ude anders reagieren KANN, denn dann müsste er in aller öffentlichkeit einen Fehler eingestehen.
06.02.2010 - 13:23 Uhr
Jaja, der Ude.
Ein Schelm, der schlechtes denkt!
Schon äusserst merkwürdig, die ganze Person!
Sein Verhalten seit der Stadionplanung passt hinten und vorne nicht zusammen!
Wie natürlich die Aussage von U.H. "von der Stadt aufgedrängt" zu bewerten ist, ist eine andere Sache! Sollte sie aber der Wahrheit entsprechen, wirft sie gleich ein noch viel schlechteres Licht auf die ganze Angelegenheit, wie jetzt schon drauf scheint.
Die Aussmaße des ganzen könnten noch gewaltige Formen annehmen...
Ein Schelm, der schlechtes denkt!
Schon äusserst merkwürdig, die ganze Person!
Sein Verhalten seit der Stadionplanung passt hinten und vorne nicht zusammen!
Wie natürlich die Aussage von U.H. "von der Stadt aufgedrängt" zu bewerten ist, ist eine andere Sache! Sollte sie aber der Wahrheit entsprechen, wirft sie gleich ein noch viel schlechteres Licht auf die ganze Angelegenheit, wie jetzt schon drauf scheint.
Die Aussmaße des ganzen könnten noch gewaltige Formen annehmen...
06.02.2010 - 13:32 Uhr
Zitat von peacemaker:
Zitat von Tiefblauer:
Jaja, der Ude.
Ein Schelm, der schlechtes denkt!
Schon äusserst merkwürdig, die ganze Person!
Sein Verhalten seit der Stadionplanung passt hinten und vorne nicht zusammen!
Wie natürlich die Aussage von U.H. "von der Stadt aufgedrängt" zu bewerten ist, ist eine andere Sache! Sollte sie aber der Wahrheit entsprechen, wirft sie gleich ein noch viel schlechteres Licht auf die ganze Angelegenheit, wie jetzt schon drauf scheint.
Die Aussmaße des ganzen könnten noch gewaltige Formen annehmen...
naja, laut uh durften wir das stadion nur bauen, wenn die blauen mit im boot sitzen würden. der fc bayern wollte von anfang an ein eigenes stadion bauen, ohne blaue beteiligung. wir durften aber nicht, weil ude uns nicht ließ.
Eben. Deswegen ist der FC Bayern sicherlich (auch) kein Profiteur von Ude. Klar wir konnte das Stadion nur bauen, weil u.a. er dafür gesorgt hat, dass 1860 mit im Boot sitzt. Allerdings hat er auch dafür gesorgt, dass es diese "Auflage" überhaupt gab.
Bayern war schon vor der WM daran interessiert (alleine) ein gescheites Fußballstadion zu bauen. Dass wir auf die Löwen angewiesen waren stimmt so also auch nicht und ist nur der Politik zu verdanken.
Zitat von Tiefblauer:
Jaja, der Ude.
Ein Schelm, der schlechtes denkt!
Schon äusserst merkwürdig, die ganze Person!
Sein Verhalten seit der Stadionplanung passt hinten und vorne nicht zusammen!
Wie natürlich die Aussage von U.H. "von der Stadt aufgedrängt" zu bewerten ist, ist eine andere Sache! Sollte sie aber der Wahrheit entsprechen, wirft sie gleich ein noch viel schlechteres Licht auf die ganze Angelegenheit, wie jetzt schon drauf scheint.
Die Aussmaße des ganzen könnten noch gewaltige Formen annehmen...
naja, laut uh durften wir das stadion nur bauen, wenn die blauen mit im boot sitzen würden. der fc bayern wollte von anfang an ein eigenes stadion bauen, ohne blaue beteiligung. wir durften aber nicht, weil ude uns nicht ließ.
Eben. Deswegen ist der FC Bayern sicherlich (auch) kein Profiteur von Ude. Klar wir konnte das Stadion nur bauen, weil u.a. er dafür gesorgt hat, dass 1860 mit im Boot sitzt. Allerdings hat er auch dafür gesorgt, dass es diese "Auflage" überhaupt gab.
Bayern war schon vor der WM daran interessiert (alleine) ein gescheites Fußballstadion zu bauen. Dass wir auf die Löwen angewiesen waren stimmt so also auch nicht und ist nur der Politik zu verdanken.
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