Finanzielle Situation / Aktie A2TR91
10.10.2019 - 15:14 Uhr
16.04.2025 - 20:52 Uhr
Ich weiß auch nix Gwieß - meinen Informationen nach sind MV und JHV aber in Planung. Zu beiden gehört dann ja auch je ein Finanzbericht.
Und die Lage (da weiß ich allerdings noch weniger) ist vermutlich eher "ernst" als "hoffnungslos". Das ist sie nach meinem Dafürhalten im Großen und Ganzen aber schon seit langen Jahren, um jetzt nicht unabsichtlich Alarmismus zu streuen.
Und die Lage (da weiß ich allerdings noch weniger) ist vermutlich eher "ernst" als "hoffnungslos". Das ist sie nach meinem Dafürhalten im Großen und Ganzen aber schon seit langen Jahren, um jetzt nicht unabsichtlich Alarmismus zu streuen.
18.04.2025 - 10:02 Uhr
Ah ok, danke für die Information - dann hängt es damit zusammen, dass letztes Jahr die JHV schon im April stattgefunden hat. Und wenn bei jemandem wegen einer ernsten Finanzlage in Haching Alarmismus ausbricht, kennt der- oder diejenige sich mit dem vergangenen Jahrzehnt in der Vorstadt offensichtlich nicht so gut aus 😉
25.05.2025 - 12:24 Uhr
Im Bundesanzeiger wurde am 15. Mai eine Einladung zur JHV veröffentlicht, wie ich eben sehe: https://www.bundesanzeiger.de/pub/de/suchergebnis?11
Geplant ist sie am Freitag, 20. Juni, 10 h, im Sportpark.
TOP 1: "Vorlage des vom Aufsichtsrat gebilligten Jahresabschlusses zum 30. Juni 2024 der Spielvereinigung Unterhaching Fußball GmbH & Co. KGaA, des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2023/2024 sowie des Berichts des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2023/2024 sowie Beschlussfassung über die Feststellung des Jahresabschlusses der Spielvereinigung Unterhaching Fußball GmbH & Co. KGaA zum 30. Juni 2024Der Aufsichtsrat hat den von der persönlich haftenden Gesellschafterin aufgestellten Jahresabschluss gebilligt. Gemäß § 286 Abs. 1 AktG erfolgt die Feststellung des Jahresabschlusses durch die Hauptversammlung.
Die persönlich haftende Gesellschafterin und der Aufsichtsrat schlagen vor, den Jahresabschluss der Spielvereinigung Unterhaching Fußball GmbH & Co. KGaA zum 30. Juni 2024 in der vorgelegten Fassung, der einen Bilanzverlust in Höhe von EUR 14.665.224,94 ausweist, festzustellen."
Geplant ist sie am Freitag, 20. Juni, 10 h, im Sportpark.
TOP 1: "Vorlage des vom Aufsichtsrat gebilligten Jahresabschlusses zum 30. Juni 2024 der Spielvereinigung Unterhaching Fußball GmbH & Co. KGaA, des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2023/2024 sowie des Berichts des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2023/2024 sowie Beschlussfassung über die Feststellung des Jahresabschlusses der Spielvereinigung Unterhaching Fußball GmbH & Co. KGaA zum 30. Juni 2024Der Aufsichtsrat hat den von der persönlich haftenden Gesellschafterin aufgestellten Jahresabschluss gebilligt. Gemäß § 286 Abs. 1 AktG erfolgt die Feststellung des Jahresabschlusses durch die Hauptversammlung.
Die persönlich haftende Gesellschafterin und der Aufsichtsrat schlagen vor, den Jahresabschluss der Spielvereinigung Unterhaching Fußball GmbH & Co. KGaA zum 30. Juni 2024 in der vorgelegten Fassung, der einen Bilanzverlust in Höhe von EUR 14.665.224,94 ausweist, festzustellen."
25.05.2025 - 12:45 Uhr
Es handelt sich also um die Saison zuvor und egal wie man das NLZ oder die erste Mannschaft aufgestellt hätte: 14mio. Verlust wären da nur schwer möglich gewesen. Es kann sich also nur um irgendwelche Zahlenschiebereien handeln, dass man eben das Kapital in die Stadion/Event-GmbH geschoben hat für den Stadion- bzw. Grundstückskauf oder so, wo man ja auch noch Investoren sucht/hat.
Anders wäre so eine Zahl nicht so erklären und daher lasse ich mich davon erstmal nicht erschrecken.
Anders wäre so eine Zahl nicht so erklären und daher lasse ich mich davon erstmal nicht erschrecken.
25.05.2025 - 12:50 Uhr
Erschrecken ist bei unseren Bilanzen immer angebracht - aber 14 Mio. in einer Saison halte ich auch für unmöglich. Bin auch kein Experte in solchen Sachen; für denkbar halte ich, dass das jetzt der in irgendeiner Form der Rechenschieberei in einer Bilanz aufgeschlagene aktuelle Gesamt-Schuldenstand ist. (Und wenn er das ist, was ja gewissermaßen "Idealszenario" wäre: Prost Mahlzeit.)
25.05.2025 - 16:33 Uhr
Zitat von VorstadtFlo
Erschrecken ist bei unseren Bilanzen immer angebracht - aber 14 Mio. in einer Saison halte ich auch für unmöglich. Bin auch kein Experte in solchen Sachen; für denkbar halte ich, dass das jetzt der in irgendeiner Form der Rechenschieberei in einer Bilanz aufgeschlagene aktuelle Gesamt-Schuldenstand ist. (Und wenn er das ist, was ja gewissermaßen "Idealszenario" wäre: Prost Mahlzeit.)
Erschrecken ist bei unseren Bilanzen immer angebracht - aber 14 Mio. in einer Saison halte ich auch für unmöglich. Bin auch kein Experte in solchen Sachen; für denkbar halte ich, dass das jetzt der in irgendeiner Form der Rechenschieberei in einer Bilanz aufgeschlagene aktuelle Gesamt-Schuldenstand ist. (Und wenn er das ist, was ja gewissermaßen "Idealszenario" wäre: Prost Mahlzeit.)
Die Bilanz 22/23 weist einen geringfügig höheren Minusbetrag auf (- 14,8 Mio). Verstehe es auch so, dass die Schulden kaum abgebaut werden konnten, aber immerhin nicht größer geworden sind. Ein Überschuss im niedrigen sechsstelligen Bereich wurde verwendet, um den Bilanzverlust zu minimieren.
Im Bundesanzeiger ist ja der Jahresabschluss 2023/24 (vom Februar 2025) noch nicht hinterlegt, aber auf der Haching-Website einsehbar. Ganz interessant.
26.05.2025 - 10:42 Uhr
Ich hab mal die Bilanz 23/24 durchgeschaut.
Also Juli 23 bis Juni 24, somit zur vorangegangenen (und der ersten 3. Liga-) Saison.
Es sind einige konkrete Infos drin zu Transfereinnahmen und der Koop, die vielleicht schon irgendwo geschrieben wurden, ich führe sie trotzdem nochmal auf.
Einnahmen
11,6 Mio Erträge
- Erlöse Spielbetrieb 1,4 Mio
- Erlöse Werbung 1,4 Mio
- Fernsehgelder 2,6 Mio
- Transfererlöse 5,9 Mio (4,1 Mio für Krattenmacher, 0,9 Mio Adu)
Ausgaben
Personalkosten 4,5 Mio
- Verwaltung 0,5 Mio + Jugendbereich 1,4 Mio (80 Angestellte)
- Profis 2,7 Mio (Profis: 37) – das macht – ganz grob – im Schnitt ein Bruttogehalt von 5000 monatlich
- Geschäftsführergehalt Schwabl: 114.000
Betriebliche Aufwendungen 5,9 Mio
- Spielbetrieb 3,2 Mio
- Werbung 0,4 Mio
- Transferzahlungen 0,3 Mio
- Verwaltungsaufwand 1 Mio
Zinsen 0,8 Mio (!)
In Summe ein Plus von ca 140.000
Mit Vortrag des Verlust aus dem Vorjahr bleibt ein Bilanzverlust von 14,7 Mio.
Fazit: Selbst bei über 11 Mio Einnahmen (davon eher außergewöhnliche 6 Mio aus Transfers) schafft der Verein gerade so ein schwarze Null.
Ausblick für das Folgejahr (diese Saison):
Kooperationsvertrag FC Bayern bringt 375.000 pro Jahr für 6 Jahre
Eingeplanter Verlust 2,7 Mio inkl angenommener Transfererlöse (ohne: 4,8 Mio !)
Damit nähert sich der Bilanzverlust den 20 Mio, und in der Regio wird es wohl noch viel düsterer.
90% Kursverlust und Pennystock ist die (gerechtfertigte) Konsequenz.
Selbst bei grenzenlosem Optimismus sehe ich die finanzielle Zukunft rabenschwarz.
Also Juli 23 bis Juni 24, somit zur vorangegangenen (und der ersten 3. Liga-) Saison.
Es sind einige konkrete Infos drin zu Transfereinnahmen und der Koop, die vielleicht schon irgendwo geschrieben wurden, ich führe sie trotzdem nochmal auf.
Einnahmen
11,6 Mio Erträge
- Erlöse Spielbetrieb 1,4 Mio
- Erlöse Werbung 1,4 Mio
- Fernsehgelder 2,6 Mio
- Transfererlöse 5,9 Mio (4,1 Mio für Krattenmacher, 0,9 Mio Adu)
Ausgaben
Personalkosten 4,5 Mio
- Verwaltung 0,5 Mio + Jugendbereich 1,4 Mio (80 Angestellte)
- Profis 2,7 Mio (Profis: 37) – das macht – ganz grob – im Schnitt ein Bruttogehalt von 5000 monatlich
- Geschäftsführergehalt Schwabl: 114.000
Betriebliche Aufwendungen 5,9 Mio
- Spielbetrieb 3,2 Mio
- Werbung 0,4 Mio
- Transferzahlungen 0,3 Mio
- Verwaltungsaufwand 1 Mio
Zinsen 0,8 Mio (!)
In Summe ein Plus von ca 140.000
Mit Vortrag des Verlust aus dem Vorjahr bleibt ein Bilanzverlust von 14,7 Mio.
Fazit: Selbst bei über 11 Mio Einnahmen (davon eher außergewöhnliche 6 Mio aus Transfers) schafft der Verein gerade so ein schwarze Null.
Ausblick für das Folgejahr (diese Saison):
Kooperationsvertrag FC Bayern bringt 375.000 pro Jahr für 6 Jahre
Eingeplanter Verlust 2,7 Mio inkl angenommener Transfererlöse (ohne: 4,8 Mio !)
Damit nähert sich der Bilanzverlust den 20 Mio, und in der Regio wird es wohl noch viel düsterer.
90% Kursverlust und Pennystock ist die (gerechtfertigte) Konsequenz.
Selbst bei grenzenlosem Optimismus sehe ich die finanzielle Zukunft rabenschwarz.
26.05.2025 - 11:17 Uhr
Zitat von Hammer1925
Ich hab mal die Bilanz 23/24 durchgeschaut.
Also Juli 23 bis Juni 24, somit zur vorangegangenen (und der ersten 3. Liga-) Saison.
Es sind einige konkrete Infos drin zu Transfereinnahmen und der Koop, die vielleicht schon irgendwo geschrieben wurden, ich führe sie trotzdem nochmal auf.
Einnahmen
11,6 Mio Erträge
- Erlöse Spielbetrieb 1,4 Mio
- Erlöse Werbung 1,4 Mio
- Fernsehgelder 2,6 Mio
- Transfererlöse 5,9 Mio (4,1 Mio für Krattenmacher, 0,9 Mio Adu)
Ausgaben
Personalkosten 4,5 Mio
- Verwaltung 0,5 Mio + Jugendbereich 1,4 Mio (80 Angestellte)
- Profis 2,7 Mio (Profis: 37) – das macht – ganz grob – im Schnitt ein Bruttogehalt von 5000 monatlich
- Geschäftsführergehalt Schwabl: 114.000
Betriebliche Aufwendungen 5,9 Mio
- Spielbetrieb 3,2 Mio
- Werbung 0,4 Mio
- Transferzahlungen 0,3 Mio
- Verwaltungsaufwand 1 Mio
Zinsen 0,8 Mio (!)
In Summe ein Plus von ca 140.000
Mit Vortrag des Verlust aus dem Vorjahr bleibt ein Bilanzverlust von 14,7 Mio.
Fazit: Selbst bei über 11 Mio Einnahmen (davon eher außergewöhnliche 6 Mio aus Transfers) schafft der Verein gerade so ein schwarze Null.
Ausblick für das Folgejahr (diese Saison):
Kooperationsvertrag FC Bayern bringt 375.000 pro Jahr für 6 Jahre
Eingeplanter Verlust 2,7 Mio inkl angenommener Transfererlöse (ohne: 4,8 Mio !)
Damit nähert sich der Bilanzverlust den 20 Mio, und in der Regio wird es wohl noch viel düsterer.
90% Kursverlust und Pennystock ist die (gerechtfertigte) Konsequenz.
Selbst bei grenzenlosem Optimismus sehe ich die finanzielle Zukunft rabenschwarz.
Ich hab mal die Bilanz 23/24 durchgeschaut.
Also Juli 23 bis Juni 24, somit zur vorangegangenen (und der ersten 3. Liga-) Saison.
Es sind einige konkrete Infos drin zu Transfereinnahmen und der Koop, die vielleicht schon irgendwo geschrieben wurden, ich führe sie trotzdem nochmal auf.
Einnahmen
11,6 Mio Erträge
- Erlöse Spielbetrieb 1,4 Mio
- Erlöse Werbung 1,4 Mio
- Fernsehgelder 2,6 Mio
- Transfererlöse 5,9 Mio (4,1 Mio für Krattenmacher, 0,9 Mio Adu)
Ausgaben
Personalkosten 4,5 Mio
- Verwaltung 0,5 Mio + Jugendbereich 1,4 Mio (80 Angestellte)
- Profis 2,7 Mio (Profis: 37) – das macht – ganz grob – im Schnitt ein Bruttogehalt von 5000 monatlich
- Geschäftsführergehalt Schwabl: 114.000
Betriebliche Aufwendungen 5,9 Mio
- Spielbetrieb 3,2 Mio
- Werbung 0,4 Mio
- Transferzahlungen 0,3 Mio
- Verwaltungsaufwand 1 Mio
Zinsen 0,8 Mio (!)
In Summe ein Plus von ca 140.000
Mit Vortrag des Verlust aus dem Vorjahr bleibt ein Bilanzverlust von 14,7 Mio.
Fazit: Selbst bei über 11 Mio Einnahmen (davon eher außergewöhnliche 6 Mio aus Transfers) schafft der Verein gerade so ein schwarze Null.
Ausblick für das Folgejahr (diese Saison):
Kooperationsvertrag FC Bayern bringt 375.000 pro Jahr für 6 Jahre
Eingeplanter Verlust 2,7 Mio inkl angenommener Transfererlöse (ohne: 4,8 Mio !)
Damit nähert sich der Bilanzverlust den 20 Mio, und in der Regio wird es wohl noch viel düsterer.
90% Kursverlust und Pennystock ist die (gerechtfertigte) Konsequenz.
Selbst bei grenzenlosem Optimismus sehe ich die finanzielle Zukunft rabenschwarz.
114.000 für den Geschäftsführer Schwabl????
Mir fehlen die Worte...
Für das Geld könnte man auch jemanden verpflichten, der von der Materie auch was versteht!
26.05.2025 - 12:39 Uhr
Für die Kohle bekommst Du in der freien Wirtschaft vielleicht einen Abteilungsleiter aber keinen GF. Schon gar nicht einen, der sich all das anhören muß was sich der Manni anhören muß. Und der seine kohle primär im Verein stecken hat. Muß man auch mal sagen.
26.05.2025 - 16:30 Uhr
Zitat von Oiweirotblau
Für die Kohle bekommst Du in der freien Wirtschaft vielleicht einen Abteilungsleiter aber keinen GF. Schon gar nicht einen, der sich all das anhören muß was sich der Manni anhören muß. Und der seine kohle primär im Verein stecken hat. Muß man auch mal sagen.
Für die Kohle bekommst Du in der freien Wirtschaft vielleicht einen Abteilungsleiter aber keinen GF. Schon gar nicht einen, der sich all das anhören muß was sich der Manni anhören muß. Und der seine kohle primär im Verein stecken hat. Muß man auch mal sagen.
Genau das. Für ein "Unternehmen" mit dem Umsatz und dazu dann noch den zusätzlichen, eher emotionaleren Ballast den man da so mitbekommt im Vergleich zu einem normalen Unternehmen ist dsa ziemlich günstig.
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