Finanzen
02.12.2019 - 16:18 Uhr
Dass man für das Stadion eine ganz große Lösung braucht innerhalb der nächsten 10 Jahre, ist offenkundig. Und hierüber sollten sich Stadt und Verein jetzt schon Gedanken machen und auf diese große Lösung hinarbeiten. Aber der FCK ohne den Betzenberg wäre undenkbar. Die Identität unseres Vereins ist unzertrennbar mit diesem Ort verbunden, für immer.
Zitat von deadflower
Dann hätten wir aber kein Stadion mehr, und ein Neubau kostet viel Zeit und Geld. Gleichzeitig würden die uns von HerrnBeck und der SPD aufgebürdeten Schulden und damit verbundenen Zahlungspflichten der Stadiongesellschaft trotzdem noch stehen. Ein Abriss kostet außerdem auch viel Geld, und ob die übrigen Grundstücke dann diese Kosten und die Schulden decken können? Glaube ich kaum...
Dann das nächste Problem, wo sollen wir spielen, in Pirmasens oder in LU im Südweststadion was völlig in Trümmern liegt? Nirgendwo in Rheinland-Pfalz passen 50.000 Leute rein, nicht mal 30.000. Letzteres vielleicht in Mainz, aber ob die mit uns teilen wollen?
Ich glaube nicht, dass wir den Kopf aus der Schlinge kriegen, ohne dass wir in Liga 1 zurückkehren und jahrzehntelang dort bleiben und drauf hin sparen. Oder irgend ein Scheich übernimmt uns und kauft uns im Gegenzug das Stadion zurück. Die einzige günstige Variante dazu wäre eine Insolvenz gewesen, aber dann ist noch viel mehr weg als nur das Stadion..
Zitat von Josh_Simpson
Aus meiner Sicht wäre ein Abriss im Sinne der Stadt. Das Gelände könnte anders vermarktet und verkauft werden. Und man wäre das Problem FCK los. Dementsprechend bin ich mir sicher, dass man an der Stelle zusammen finden würde.
Aus meiner Sicht wäre ein Abriss im Sinne der Stadt. Das Gelände könnte anders vermarktet und verkauft werden. Und man wäre das Problem FCK los. Dementsprechend bin ich mir sicher, dass man an der Stelle zusammen finden würde.
Dann hätten wir aber kein Stadion mehr, und ein Neubau kostet viel Zeit und Geld. Gleichzeitig würden die uns von HerrnBeck und der SPD aufgebürdeten Schulden und damit verbundenen Zahlungspflichten der Stadiongesellschaft trotzdem noch stehen. Ein Abriss kostet außerdem auch viel Geld, und ob die übrigen Grundstücke dann diese Kosten und die Schulden decken können? Glaube ich kaum...
Dann das nächste Problem, wo sollen wir spielen, in Pirmasens oder in LU im Südweststadion was völlig in Trümmern liegt? Nirgendwo in Rheinland-Pfalz passen 50.000 Leute rein, nicht mal 30.000. Letzteres vielleicht in Mainz, aber ob die mit uns teilen wollen?
Ich glaube nicht, dass wir den Kopf aus der Schlinge kriegen, ohne dass wir in Liga 1 zurückkehren und jahrzehntelang dort bleiben und drauf hin sparen. Oder irgend ein Scheich übernimmt uns und kauft uns im Gegenzug das Stadion zurück. Die einzige günstige Variante dazu wäre eine Insolvenz gewesen, aber dann ist noch viel mehr weg als nur das Stadion..
Das Stadion läuft auf die Stadt und wir sind nur der Pächter. Alles was mit dem Stadionkredit zutun hat, ist in erster Linie Sache der Stadt. Wenn die Stadt allerdings das Gelände neu vermarkten und verkaufen kann und der FCK in Form der Investoren der Stadt finanziell entgegen kommt, dann glaube ich nicht das wir hier von einem unrealistischen Szenario reden. Hoffenheim hat sein Stadion damals in 2 Jahren hochgezogen. Es ist eine Frage von "Wollen die Beteiligten das?"
Zitat von Josh_Simpson
Mal so ganz ohne Hintergrund möchte ich gerne mal auf folgendes Szenario eingehen.
Unabhängig von Tradition und Bedeutung werden die Instandhaltungskosten für das substanziell völlig marode Fritz Walter Stadion in den nächsten Jahren weiter steigen. Eine Sanierung dürfte wahrscheinlich zwischen 40 und 50 Millionen Euro kosten. Schon zu Zeiten von Stefan Kuntz haben wir da von 20 Millionen Euro geredet.
Der FCK wird keine derartigen Investitionen in ein Stadion legen, was ihm nicht mal gehört. Die Stadt kann das Stadion angesichts des Schuldenbergs nicht sanieren und wird es auch nicht tun.
Heißt beide Seiten können unter diesen Bedingungen das Problem FSW nicht lösen. Es wird irgendwann in den nächsten 7-10 Jahren der Punkt kommen, andem man das Stadion nicht mehr wie aktuell nutzen kann, weil substanzielle Dinge im Bereich der Infrastruktur geleistet werden müssen die keine Seite zahlen will.
Und jetzt mal komplett nüchtern und realistisch. Aus meiner Sicht ist das FWS für den FCK nicht zu halten. Aus meiner Sicht gibt es nur die Lösung das Ding abzureißen. Ein Neubau an einem komplett unverbrauchten Ort unter anderen Bedingungen ist aus meiner Sicht die einzige Lösung die Existenz des Vereins zu sichern langfristig.
Es hilft aus meiner Sicht nicht nach Tradition zu schreien, wenn alle Faktoren gegen das Stadion sprechen. Entweder irgendein Wohltäter saniert die Kiste, oder wir müssen uns über andere Standorte Gedanken machen.
Mal so ganz ohne Hintergrund möchte ich gerne mal auf folgendes Szenario eingehen.
Unabhängig von Tradition und Bedeutung werden die Instandhaltungskosten für das substanziell völlig marode Fritz Walter Stadion in den nächsten Jahren weiter steigen. Eine Sanierung dürfte wahrscheinlich zwischen 40 und 50 Millionen Euro kosten. Schon zu Zeiten von Stefan Kuntz haben wir da von 20 Millionen Euro geredet.
Der FCK wird keine derartigen Investitionen in ein Stadion legen, was ihm nicht mal gehört. Die Stadt kann das Stadion angesichts des Schuldenbergs nicht sanieren und wird es auch nicht tun.
Heißt beide Seiten können unter diesen Bedingungen das Problem FSW nicht lösen. Es wird irgendwann in den nächsten 7-10 Jahren der Punkt kommen, andem man das Stadion nicht mehr wie aktuell nutzen kann, weil substanzielle Dinge im Bereich der Infrastruktur geleistet werden müssen die keine Seite zahlen will.
Und jetzt mal komplett nüchtern und realistisch. Aus meiner Sicht ist das FWS für den FCK nicht zu halten. Aus meiner Sicht gibt es nur die Lösung das Ding abzureißen. Ein Neubau an einem komplett unverbrauchten Ort unter anderen Bedingungen ist aus meiner Sicht die einzige Lösung die Existenz des Vereins zu sichern langfristig.
Es hilft aus meiner Sicht nicht nach Tradition zu schreien, wenn alle Faktoren gegen das Stadion sprechen. Entweder irgendein Wohltäter saniert die Kiste, oder wir müssen uns über andere Standorte Gedanken machen.
Um dies beurteilen zu können, müsste man detailliertere Infos zum Zustand des Stadions haben. Ich meine gelesen zu haben, dass da in den vergangenen Jahren durchaus jeweils siebenstellige Beträge pro Jahr in die Instandsetzung investiert wurden. Ob man damit den Verfall aufhalten kann, weiß ich aber eben nicht.
Ich glaube, die Investitionskosten für eine Generalsanierung und die für einen Stadionneubau lägen eher in vergleichbaren Größenordnungen, von daher beißt sich da ohne einen mit entsprechendem "Schnauf" aufgestellten (Bau-)Investor die Katze in den Schwanz. Wir reden hier ja von einem FCK, der perspektivisch in die BL will - da ist nix mit Leichtmetallbauweise für 15k Zuschauer. Das Stadion müsste dann schon eine dem Betze vergleichbare Kapazität haben.
Und ich würde die "Markenkern"-Bedeutung des Stadions auch nicht unterschätzen. Wahrscheinlich wäre ein sukzessiver Komplettabriss und Neubau einzelner Tribünen am gegebenen Ort ein ganz guter Weg. Aber das ist alles völlig illusorisch, solange dafür kein Investor zur Verfügung steht. Wäre "der Flavio" nicht so eine absurde Lach- und Luftnummer, könnte dieser Prozess heute bereits im Gange sein. Aber wenn du siehst, wie die Bautätigkeit in Deutschland derzeit unter dem Kostendruck erlahmt, kann man sich das Ganze total abschminken. Wahrscheinlich würden sich die Baukosten während der Bauzeit vervielfachen.
Es bleibt dabei: Wir müssen rauf! Und oben bleiben! Dann wirst du auch ganz schnell für andere (internationale) Investoren interessant. Mit allen "dubaiösen" Risiken und Nebenwirkungen, zu denen Sie bitte ihren Insolvenzverwalter und Beirat fragen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Newtrial am 13.07.2024 um 13:07 Uhr bearbeitet Zitat von Newtrial
Um dies beurteilen zu können, müsste man detailliertere Infos zum Zustand des Stadions haben. Ich meine gelesen zu haben, dass da in den vergangenen Jahren durchaus jeweils siebenstellige Beträge pro Jahr in die Instandsetzung investiert wurden. Ob man damit den Verfall aufhalten kann, weiß ich aber eben nicht.
Ich glaube, die Investitionskosten für eine Generalsanierung und die für einen Stadionneubau lägen eher in vergleichbaren Größenordnungen, von daher beißt sich da ohne einen mit entsprechendem "Schnauf" aufgestellten (Bau-)Investor die Katze in den Schwanz. Wir reden hier ja von einem FCK, der perspektivisch in die BL will - da ist nix mit Leichtmetallbauweise für 15k Zuschauer. Das Stadion müsste dann schon eine dem Betze vergleichbare Kapazität haben.
Und ich würde die "Markenkern"-Bedeutung des Stadions auch nicht unterschätzen. Wahrscheinlich wäre ein sukzessiver Komplettabriss und Neubau einzelner Tribünen am gegebenen Ort ein ganz guter Weg. Aber das ist alles völlig illusorisch, solange dafür kein Investor zur Verfügung steht. Wäre "der Flavio" nicht so eine absurde Lach- und Luftnummer, könnte dieser Prozess heute bereits im Gange sein. Aber wenn du siehst, wie die Bautätigkeit in Deutschland derzeit unter dem Kostendruck erlahmt, kann man sich das Ganze total abschminken. Wahrscheinlich würden sich die Baukosten während der Bauzeit vervielfachen.
Es bleibt dabei: Wir müssen rauf! Und oben bleiben! Dann wirst du auch ganz schnell für andere (internationale) Investoren interessant. Mit allen "dubaiösen" Nebenwirkungen und Folgen, zu denen Sie bitte ihren Insolvenzverwalter und Beirat fragen.
Zitat von Josh_Simpson
Mal so ganz ohne Hintergrund möchte ich gerne mal auf folgendes Szenario eingehen.
Unabhängig von Tradition und Bedeutung werden die Instandhaltungskosten für das substanziell völlig marode Fritz Walter Stadion in den nächsten Jahren weiter steigen. Eine Sanierung dürfte wahrscheinlich zwischen 40 und 50 Millionen Euro kosten. Schon zu Zeiten von Stefan Kuntz haben wir da von 20 Millionen Euro geredet.
Der FCK wird keine derartigen Investitionen in ein Stadion legen, was ihm nicht mal gehört. Die Stadt kann das Stadion angesichts des Schuldenbergs nicht sanieren und wird es auch nicht tun.
Heißt beide Seiten können unter diesen Bedingungen das Problem FSW nicht lösen. Es wird irgendwann in den nächsten 7-10 Jahren der Punkt kommen, andem man das Stadion nicht mehr wie aktuell nutzen kann, weil substanzielle Dinge im Bereich der Infrastruktur geleistet werden müssen die keine Seite zahlen will.
Und jetzt mal komplett nüchtern und realistisch. Aus meiner Sicht ist das FWS für den FCK nicht zu halten. Aus meiner Sicht gibt es nur die Lösung das Ding abzureißen. Ein Neubau an einem komplett unverbrauchten Ort unter anderen Bedingungen ist aus meiner Sicht die einzige Lösung die Existenz des Vereins zu sichern langfristig.
Es hilft aus meiner Sicht nicht nach Tradition zu schreien, wenn alle Faktoren gegen das Stadion sprechen. Entweder irgendein Wohltäter saniert die Kiste, oder wir müssen uns über andere Standorte Gedanken machen.
Mal so ganz ohne Hintergrund möchte ich gerne mal auf folgendes Szenario eingehen.
Unabhängig von Tradition und Bedeutung werden die Instandhaltungskosten für das substanziell völlig marode Fritz Walter Stadion in den nächsten Jahren weiter steigen. Eine Sanierung dürfte wahrscheinlich zwischen 40 und 50 Millionen Euro kosten. Schon zu Zeiten von Stefan Kuntz haben wir da von 20 Millionen Euro geredet.
Der FCK wird keine derartigen Investitionen in ein Stadion legen, was ihm nicht mal gehört. Die Stadt kann das Stadion angesichts des Schuldenbergs nicht sanieren und wird es auch nicht tun.
Heißt beide Seiten können unter diesen Bedingungen das Problem FSW nicht lösen. Es wird irgendwann in den nächsten 7-10 Jahren der Punkt kommen, andem man das Stadion nicht mehr wie aktuell nutzen kann, weil substanzielle Dinge im Bereich der Infrastruktur geleistet werden müssen die keine Seite zahlen will.
Und jetzt mal komplett nüchtern und realistisch. Aus meiner Sicht ist das FWS für den FCK nicht zu halten. Aus meiner Sicht gibt es nur die Lösung das Ding abzureißen. Ein Neubau an einem komplett unverbrauchten Ort unter anderen Bedingungen ist aus meiner Sicht die einzige Lösung die Existenz des Vereins zu sichern langfristig.
Es hilft aus meiner Sicht nicht nach Tradition zu schreien, wenn alle Faktoren gegen das Stadion sprechen. Entweder irgendein Wohltäter saniert die Kiste, oder wir müssen uns über andere Standorte Gedanken machen.
Um dies beurteilen zu können, müsste man detailliertere Infos zum Zustand des Stadions haben. Ich meine gelesen zu haben, dass da in den vergangenen Jahren durchaus jeweils siebenstellige Beträge pro Jahr in die Instandsetzung investiert wurden. Ob man damit den Verfall aufhalten kann, weiß ich aber eben nicht.
Ich glaube, die Investitionskosten für eine Generalsanierung und die für einen Stadionneubau lägen eher in vergleichbaren Größenordnungen, von daher beißt sich da ohne einen mit entsprechendem "Schnauf" aufgestellten (Bau-)Investor die Katze in den Schwanz. Wir reden hier ja von einem FCK, der perspektivisch in die BL will - da ist nix mit Leichtmetallbauweise für 15k Zuschauer. Das Stadion müsste dann schon eine dem Betze vergleichbare Kapazität haben.
Und ich würde die "Markenkern"-Bedeutung des Stadions auch nicht unterschätzen. Wahrscheinlich wäre ein sukzessiver Komplettabriss und Neubau einzelner Tribünen am gegebenen Ort ein ganz guter Weg. Aber das ist alles völlig illusorisch, solange dafür kein Investor zur Verfügung steht. Wäre "der Flavio" nicht so eine absurde Lach- und Luftnummer, könnte dieser Prozess heute bereits im Gange sein. Aber wenn du siehst, wie die Bautätigkeit in Deutschland derzeit unter dem Kostendruck erlahmt, kann man sich das Ganze total abschminken. Wahrscheinlich würden sich die Baukosten während der Bauzeit vervielfachen.
Es bleibt dabei: Wir müssen rauf! Und oben bleiben! Dann wirst du auch ganz schnell für andere (internationale) Investoren interessant. Mit allen "dubaiösen" Nebenwirkungen und Folgen, zu denen Sie bitte ihren Insolvenzverwalter und Beirat fragen.
Ich würde gerne noch ergänzen, dass alleine der Abriss des Stadions bereits in einer finanziellen Größenordnung liegen dürfte, die den Sanierungskosten entspricht. Finanziell wird sich ein Abriss und Neubau wohl kaum rechnen.
Zitat von Josh_Simpson
Das Stadion läuft auf die Stadt und wir sind nur der Pächter. Alles was mit dem Stadionkredit zutun hat, ist in erster Linie Sache der Stadt. Wenn die Stadt allerdings das Gelände neu vermarkten und verkaufen kann und der FCK in Form der Investoren der Stadt finanziell entgegen kommt, dann glaube ich nicht das wir hier von einem unrealistischen Szenario reden. Hoffenheim hat sein Stadion damals in 2 Jahren hochgezogen. Es ist eine Frage von "Wollen die Beteiligten das?"
Zitat von deadflower
Dann hätten wir aber kein Stadion mehr, und ein Neubau kostet viel Zeit und Geld. Gleichzeitig würden die uns von HerrnBeck und der SPD aufgebürdeten Schulden und damit verbundenen Zahlungspflichten der Stadiongesellschaft trotzdem noch stehen. Ein Abriss kostet außerdem auch viel Geld, und ob die übrigen Grundstücke dann diese Kosten und die Schulden decken können? Glaube ich kaum...
Dann das nächste Problem, wo sollen wir spielen, in Pirmasens oder in LU im Südweststadion was völlig in Trümmern liegt? Nirgendwo in Rheinland-Pfalz passen 50.000 Leute rein, nicht mal 30.000. Letzteres vielleicht in Mainz, aber ob die mit uns teilen wollen?
Ich glaube nicht, dass wir den Kopf aus der Schlinge kriegen, ohne dass wir in Liga 1 zurückkehren und jahrzehntelang dort bleiben und drauf hin sparen. Oder irgend ein Scheich übernimmt uns und kauft uns im Gegenzug das Stadion zurück. Die einzige günstige Variante dazu wäre eine Insolvenz gewesen, aber dann ist noch viel mehr weg als nur das Stadion..
Zitat von Josh_Simpson
Aus meiner Sicht wäre ein Abriss im Sinne der Stadt. Das Gelände könnte anders vermarktet und verkauft werden. Und man wäre das Problem FCK los. Dementsprechend bin ich mir sicher, dass man an der Stelle zusammen finden würde.
Aus meiner Sicht wäre ein Abriss im Sinne der Stadt. Das Gelände könnte anders vermarktet und verkauft werden. Und man wäre das Problem FCK los. Dementsprechend bin ich mir sicher, dass man an der Stelle zusammen finden würde.
Dann hätten wir aber kein Stadion mehr, und ein Neubau kostet viel Zeit und Geld. Gleichzeitig würden die uns von HerrnBeck und der SPD aufgebürdeten Schulden und damit verbundenen Zahlungspflichten der Stadiongesellschaft trotzdem noch stehen. Ein Abriss kostet außerdem auch viel Geld, und ob die übrigen Grundstücke dann diese Kosten und die Schulden decken können? Glaube ich kaum...
Dann das nächste Problem, wo sollen wir spielen, in Pirmasens oder in LU im Südweststadion was völlig in Trümmern liegt? Nirgendwo in Rheinland-Pfalz passen 50.000 Leute rein, nicht mal 30.000. Letzteres vielleicht in Mainz, aber ob die mit uns teilen wollen?
Ich glaube nicht, dass wir den Kopf aus der Schlinge kriegen, ohne dass wir in Liga 1 zurückkehren und jahrzehntelang dort bleiben und drauf hin sparen. Oder irgend ein Scheich übernimmt uns und kauft uns im Gegenzug das Stadion zurück. Die einzige günstige Variante dazu wäre eine Insolvenz gewesen, aber dann ist noch viel mehr weg als nur das Stadion..
Das Stadion läuft auf die Stadt und wir sind nur der Pächter. Alles was mit dem Stadionkredit zutun hat, ist in erster Linie Sache der Stadt. Wenn die Stadt allerdings das Gelände neu vermarkten und verkaufen kann und der FCK in Form der Investoren der Stadt finanziell entgegen kommt, dann glaube ich nicht das wir hier von einem unrealistischen Szenario reden. Hoffenheim hat sein Stadion damals in 2 Jahren hochgezogen. Es ist eine Frage von "Wollen die Beteiligten das?"
Auch wenn wir nur Pächter sind, gibt es doch Verträge die Zahlungspflichten, Kostenverteilung usw. regeln. Dass wir da einfach kündigen können und aus dem FWS ausziehen, und rein theoretisch falls es ginge, dass wir uns das gegenüber der Stadt KL leisten können, wäre die nächste Frage bei der ich erhebliche Zweifel habe. Ohne allerdings dort Einsicht zu haben..
Hat den in dieser Stadt in den letzten 20 Jahren niemand das Szenario FWS mal im Rahmen einer Machbarkeitsstudie untersucht? Gab es im Rahmen der Planinsolvenz keine Untersuchungen in welcher Größenordnung man finanziell sich bewegen würde, wenn man das Stadion abreißt, saniert etc.?
Ich kann mir das fast nicht vorstellen. Oder sind die Ergebnisse so ernüchternd, das man darüber am liebsten gar nichts sagt?
Was ist das Gelände FWS, den ohne das Stadion wert? Und wäre so ein Ort für Firmen attraktiv? Und hat jemand rechtlich Ahnung vom Pachtvertrag? Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass wir da nicht raus können. Vielleicht nur auf Kosten der Stadt, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es unmöglich ist.
Ich kann mir das fast nicht vorstellen. Oder sind die Ergebnisse so ernüchternd, das man darüber am liebsten gar nichts sagt?
Was ist das Gelände FWS, den ohne das Stadion wert? Und wäre so ein Ort für Firmen attraktiv? Und hat jemand rechtlich Ahnung vom Pachtvertrag? Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass wir da nicht raus können. Vielleicht nur auf Kosten der Stadt, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es unmöglich ist.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Josh_Simpson am 13.07.2024 um 13:20 Uhr bearbeitet
Beides sowohl Abriss Neubau als auch Sanierung wird teuer werden. Bei Abriss Neubau ist auch immer zu beachten das dies ordentlich Zeit in Anspruch nimmt. Da gibt es im Immobilienbereich viele Anforderungen und wenn man unter Umständen auch noch eine Baugenehmigung braucht können schon mal 1-2 Jahre ins Land ziehen je nach dem wie schnell die jeweiligen Behörden sind.
Daher würde ich versuchen, das Ding Stück für Stück zu sanieren. Auch wenn teure Themen wie z.B. Brandschutz zu machen sind.
Und wenn die Stadt das Stadion nicht tragen kann und will kann sie es ja dem Verein sagen wir mal für einen Obolus von 1 € zurück verkaufen. Je nach dem wie viel noch an Wert in der Bilanz vorhanden ist.
Daher würde ich versuchen, das Ding Stück für Stück zu sanieren. Auch wenn teure Themen wie z.B. Brandschutz zu machen sind.
Und wenn die Stadt das Stadion nicht tragen kann und will kann sie es ja dem Verein sagen wir mal für einen Obolus von 1 € zurück verkaufen. Je nach dem wie viel noch an Wert in der Bilanz vorhanden ist.
Zitat von Josh_Simpson
Und hat jemand rechtlich Ahnung vom Pachtvertrag? Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass wir da nicht raus können. Vielleicht nur auf Kosten der Stadt, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es unmöglich ist.
Und hat jemand rechtlich Ahnung vom Pachtvertrag? Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass wir da nicht raus können. Vielleicht nur auf Kosten der Stadt, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es unmöglich ist.
Natürlich könnten wir da raus, der Vertrag muss regelmäßig (jede Saison?) verlängert werden; derzeit laufen Verhandlungen über einen neuen Vertrag, der bessere Regelungen vorsehen soll.
Wenn wir den Vertrag nicht verlängern, dann hätten wir halt keine Spielstätte. Wäre jetzt nicht so gut
Für die Stadt könnte das lukrativ sein, denn das Grundstück ist sicherlich ein Filetstück. Allerdings sind auch die Abrisskosten hoch und es könnten, das ist meine Spekulation, eventuell Landesgelder zurückgefordert werden, die für den Ausbau vor 20 Jahren ins Stadion geflossen sind und einer gewissen Zweckbindung unterliegen. Am besten wäre tatsächlich wohl ein schrittweiser Abriss und Neubau des Stadions an gleicher Stelle, wie es auch Newtrial schreibt, aber hier steht die Finanzierung natürlich noch völlig in den Sternen. Ich erwarte aber, dass innerhalb der nächsten fünf Jahre die Planungen hierfür stattfinden. Die größte Katastrophe wäre, wenn das Stadion eines Tages nicht mehr bespielbar wäre. Deshalb müssen jetzt schon strategische Überlegungen angestellt werden, wie die Stadionfrage langfristig gelöst werden kann.
Zitat von Josh_Simpson
Hat den in dieser Stadt in den letzten 20 Jahren niemand das Szenario FWS mal im Rahmen einer Machbarkeitsstudie untersucht? Gab es im Rahmen der Planinsolvenz keine Untersuchungen in welcher Größenordnung man finanziell sich bewegen würde, wenn man das Stadion abreißt, saniert etc.?
Ich kann mir das fast nicht vorstellen. Oder sind die Ergebnisse so ernüchternd, das man darüber am liebsten gar nichts sagt?
Was ist das Gelände FWS, den ohne das Stadion wert? Und wäre so ein Ort für Firmen attraktiv? Und hat jemand rechtlich Ahnung vom Pachtvertrag? Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass wir da nicht raus können. Vielleicht nur auf Kosten der Stadt, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es unmöglich ist.
Hat den in dieser Stadt in den letzten 20 Jahren niemand das Szenario FWS mal im Rahmen einer Machbarkeitsstudie untersucht? Gab es im Rahmen der Planinsolvenz keine Untersuchungen in welcher Größenordnung man finanziell sich bewegen würde, wenn man das Stadion abreißt, saniert etc.?
Ich kann mir das fast nicht vorstellen. Oder sind die Ergebnisse so ernüchternd, das man darüber am liebsten gar nichts sagt?
Was ist das Gelände FWS, den ohne das Stadion wert? Und wäre so ein Ort für Firmen attraktiv? Und hat jemand rechtlich Ahnung vom Pachtvertrag? Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass wir da nicht raus können. Vielleicht nur auf Kosten der Stadt, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es unmöglich ist.
Keine Ahnung, ob das im Kontext Planinsolvenz durtchgerechnet wurde. Aber die Stadt hat ja seinerzeit mit ihrer Luftnummer "Kaiser-Karree" reüssiert; ich denke, in diesem Kontext wird man auch alternative Szenarien geprüft haben. Vielleicht wird ja Alexander Schweitzer unser weißer Ritter, der einen Schnitt in Sachen Pachtvertrag und Bankverbindlichkeiten aushandeln kann. Aber selbst wenn man diese ganze Rechts- und Finanzkonstruktion kostenneutral los wäre, hätte man ja immer noch kein Geld für die gigantischen benötigten Investitionen generiert. Einfach nur blanker Wahnsinn, dass man damals keinen Deal mit Dietmar Hopp gemacht hat. So eine Chance kommt vielleicht nie wieder.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Newtrial am 13.07.2024 um 13:46 Uhr bearbeitet Zitat von Newtrial
Keine Ahnung, ob das im Kontext Planinsolvenz durtchgerechnet wurde. Aber die Stadt hat ja seinerzeit mit ihrer Luftnummer "Kaiser-Karree" reüssiert; ich denke, in diesem Kontext wird man auch alternative Szenarien geprüft haben. Vielleicht wird ja Alexander Schweitzer unser weißer Ritter, der einen Schnitt in Sachen Pachtvertrag und Bankverbindlichkeiten aushandeln kann. Aber selbst wenn man diese ganze Rechts- und Finanzkonstruktion kostenneutral los wäre, hätte man ja immer noch kein Geld für die gigantischen benötigten Investitionen generiert. Einfach nur blanker Wahnsinn, dass man damals keinen Deal mit Dietmar Hopp gemacht hat. So eine Chance kommt vielleicht nie wieder.
Zitat von Josh_Simpson
Hat den in dieser Stadt in den letzten 20 Jahren niemand das Szenario FWS mal im Rahmen einer Machbarkeitsstudie untersucht? Gab es im Rahmen der Planinsolvenz keine Untersuchungen in welcher Größenordnung man finanziell sich bewegen würde, wenn man das Stadion abreißt, saniert etc.?
Ich kann mir das fast nicht vorstellen. Oder sind die Ergebnisse so ernüchternd, das man darüber am liebsten gar nichts sagt?
Was ist das Gelände FWS, den ohne das Stadion wert? Und wäre so ein Ort für Firmen attraktiv? Und hat jemand rechtlich Ahnung vom Pachtvertrag? Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass wir da nicht raus können. Vielleicht nur auf Kosten der Stadt, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es unmöglich ist.
Hat den in dieser Stadt in den letzten 20 Jahren niemand das Szenario FWS mal im Rahmen einer Machbarkeitsstudie untersucht? Gab es im Rahmen der Planinsolvenz keine Untersuchungen in welcher Größenordnung man finanziell sich bewegen würde, wenn man das Stadion abreißt, saniert etc.?
Ich kann mir das fast nicht vorstellen. Oder sind die Ergebnisse so ernüchternd, das man darüber am liebsten gar nichts sagt?
Was ist das Gelände FWS, den ohne das Stadion wert? Und wäre so ein Ort für Firmen attraktiv? Und hat jemand rechtlich Ahnung vom Pachtvertrag? Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass wir da nicht raus können. Vielleicht nur auf Kosten der Stadt, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es unmöglich ist.
Keine Ahnung, ob das im Kontext Planinsolvenz durtchgerechnet wurde. Aber die Stadt hat ja seinerzeit mit ihrer Luftnummer "Kaiser-Karree" reüssiert; ich denke, in diesem Kontext wird man auch alternative Szenarien geprüft haben. Vielleicht wird ja Alexander Schweitzer unser weißer Ritter, der einen Schnitt in Sachen Pachtvertrag und Bankverbindlichkeiten aushandeln kann. Aber selbst wenn man diese ganze Rechts- und Finanzkonstruktion kostenneutral los wäre, hätte man ja immer noch kein Geld für die gigantischen benötigten Investitionen generiert. Einfach nur blanker Wahnsinn, dass man damals keinen Deal mit Dietmar Hopp gemacht hat. So eine Chance kommt vielleicht nie wieder.
Dietmar Hopp? Bitte klär mich auf...
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