Finanzen
02.12.2019 - 16:18 Uhr
Zitat von geb-Lautrer
Wie kommt ihr auf eine 3. Investoren GRUPPE??
Schmidt sagt es gibt noch jemand 3. und dieser jemand will fett einsteigen, nachdem die beiden Investorengruppen investiert haben.
Klingt für mich nach einer einzelnen Person.
Ein Big-Player
Wie kommt ihr auf eine 3. Investoren GRUPPE??
Schmidt sagt es gibt noch jemand 3. und dieser jemand will fett einsteigen, nachdem die beiden Investorengruppen investiert haben.
Klingt für mich nach einer einzelnen Person.
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Er sagt nichts Konkreteres, da hast du recht.
Kann gut sein, dass das ein einzelnes Unternehmen ist. An eine potente Einzelperson à la Ponomarev glaube ich aber nicht, denn bei solchen scheitert es oft an der Kooperationsbereitschaft mit anderen Geldgebern.
Einen Mäzen halte ich dagegen für gänzlich aufgeschlossen - wo war der all die ganzen Jahre?
Ist alles spekulativ, aber ich vermute eher ein Kaliber wie KKR, welche erst dann einsteigen, wenn die Ausgangslage stabil genug ist und die Gewinnspannen attraktiv werden - sprich dann, wenn man Richtung Bundesliga gehen kann.
Zitat von FckTribun
Er sagt nichts Konkreteres, da hast du recht.
Kann gut sein, dass das ein einzelnes Unternehmen ist. An eine potente Einzelperson à la Ponomarev glaube ich aber nicht, denn bei solchen scheitert es oft an der Kooperationsbereitschaft mit anderen Geldgebern.
Einen Mäzen halte ich dagegen für gänzlich aufgeschlossen - wo war der all die ganzen Jahre?
Ist alles spekulativ, aber ich vermute eher ein Kaliber wie KKR, welche erst dann einsteigen, wenn die Ausgangslage stabil genug ist und die Gewinnspannen attraktiv werden - sprich dann, wenn man Richtung Bundesliga gehen kann.
Zitat von geb-Lautrer
Wie kommt ihr auf eine 3. Investoren GRUPPE??
Schmidt sagt es gibt noch jemand 3. und dieser jemand will fett einsteigen, nachdem die beiden Investorengruppen investiert haben.
Klingt für mich nach einer einzelnen Person.
Ein Big-Player
Wie kommt ihr auf eine 3. Investoren GRUPPE??
Schmidt sagt es gibt noch jemand 3. und dieser jemand will fett einsteigen, nachdem die beiden Investorengruppen investiert haben.
Klingt für mich nach einer einzelnen Person.
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Er sagt nichts Konkreteres, da hast du recht.
Kann gut sein, dass das ein einzelnes Unternehmen ist. An eine potente Einzelperson à la Ponomarev glaube ich aber nicht, denn bei solchen scheitert es oft an der Kooperationsbereitschaft mit anderen Geldgebern.
Einen Mäzen halte ich dagegen für gänzlich aufgeschlossen - wo war der all die ganzen Jahre?
Ist alles spekulativ, aber ich vermute eher ein Kaliber wie KKR, welche erst dann einsteigen, wenn die Ausgangslage stabil genug ist und die Gewinnspannen attraktiv werden - sprich dann, wenn man Richtung Bundesliga gehen kann.
Problem ist, dass es ohne großen Geldgeber da nicht mehr hingeht
Ist nicht genau das die Chance? Wenn man sieht, dass der VfB Stuttgart als damaliger Aufsteiger auf einen Vereinswert von 353 Mio. festgelegt wurde, sehen die 45 Milliönchen in der jetzigen Situation, zudem noch 3 Jahre eher gering aus, auch wenn wir natürlich ganz anders dastehen. Trotzdem hätte ich eher mit an die 100 Mio. gerechnet. Wahrscheinlich ist das aber auch Verhandlungssache, oder?
Fakt ist aber, wenn du jetzt investierst und der Verein steigt auf, hat sich das Ganze schon gelohnt.
Fakt ist aber, wenn du jetzt investierst und der Verein steigt auf, hat sich das Ganze schon gelohnt.
Wir spekulieren natürlich nur rum, aber was soll's?!
Ich erinnere mich dunkel an Äußerungen aus dem Kreis der neuen Führung, dass Investoren derzeit AUCH ein Herz für den FCK haben müssen, weil sonst keiner einsteigt. Ich denke, dies repräsentieren die beiden ersten Investorengruppen.
Den fetten Ankerinvestor - denn um einen solchen scheint es sich ja zu handeln - sehe ich dann jenseits dieses Profils. Dessen Ansage könnte ich mir in etwa so vorstellen: "Der FCK muss seine aktuellen Probleme mit regionalen Partnern lösen, dafür stehen wir nicht zur Verfügung. Gelingt dies, sehen wir allerdings großes Potenzial und stehen grundsätzlich auch für einen Stadionkauf ohne Altschuldenübernahme zur Verfügung".
Wenn sich das in etwa so darstellen sollte, muss die Stadt einen Weg finden, das Stadion zum Marktpreis zu verkaufen, ohne dass der Kredit und die kompletten Zinsen mit einem Schlag fällig werden. Hier muss das Land ran, aber das hatte ich ja schon geschrieben. Die Entschuldung über einen Investor halte ich für schlechterdings unmöglich, außer man legt ihm als Gegenwert noch umfangreiche Flächen im Zuge eines großen Immobiliendeals drauf. Aber diesbezüglich hört man ja auch nix mehr zu Verhandlungen zwischen Weichel und Becca. Und die Präsentation des KaKa-Gedöns hätte ja auch keinen Sinn für den OB ergeben, wenn man da in ernsthaften Verhandlungen stünde.
Sollte sich dieses "dritte" Großinvest realisieren, muss die neue Führung genau darauf achten, dass wir uns hier nicht Quattrex 2.0 ins Haus holen; gerade weil die Motivlagen ja vermutlich identisch sein werden: pures Geldverdienen ohne jede Identifikation mit dem Verein.
Ich erinnere mich dunkel an Äußerungen aus dem Kreis der neuen Führung, dass Investoren derzeit AUCH ein Herz für den FCK haben müssen, weil sonst keiner einsteigt. Ich denke, dies repräsentieren die beiden ersten Investorengruppen. Den fetten Ankerinvestor - denn um einen solchen scheint es sich ja zu handeln - sehe ich dann jenseits dieses Profils. Dessen Ansage könnte ich mir in etwa so vorstellen: "Der FCK muss seine aktuellen Probleme mit regionalen Partnern lösen, dafür stehen wir nicht zur Verfügung. Gelingt dies, sehen wir allerdings großes Potenzial und stehen grundsätzlich auch für einen Stadionkauf ohne Altschuldenübernahme zur Verfügung".
Wenn sich das in etwa so darstellen sollte, muss die Stadt einen Weg finden, das Stadion zum Marktpreis zu verkaufen, ohne dass der Kredit und die kompletten Zinsen mit einem Schlag fällig werden. Hier muss das Land ran, aber das hatte ich ja schon geschrieben. Die Entschuldung über einen Investor halte ich für schlechterdings unmöglich, außer man legt ihm als Gegenwert noch umfangreiche Flächen im Zuge eines großen Immobiliendeals drauf. Aber diesbezüglich hört man ja auch nix mehr zu Verhandlungen zwischen Weichel und Becca. Und die Präsentation des KaKa-Gedöns hätte ja auch keinen Sinn für den OB ergeben, wenn man da in ernsthaften Verhandlungen stünde.
Sollte sich dieses "dritte" Großinvest realisieren, muss die neue Führung genau darauf achten, dass wir uns hier nicht Quattrex 2.0 ins Haus holen; gerade weil die Motivlagen ja vermutlich identisch sein werden: pures Geldverdienen ohne jede Identifikation mit dem Verein.
Zitat von Newtrial
Sollte sich dieses "dritte" Großinvest realisieren, muss die neue Führung genau darauf achten, dass wir uns hier nicht Quattrex 2.0 ins Haus holen; gerade weil die Motivlagen ja vermutlich identisch sein werden: pures Geldverdienen ohne jede Identifikation mit dem Verein.
Wobei man da aber schon ein wenig unterscheiden muss. Kauft der dritte Großinvestor das Stadion und vermietet es an den Verein, dann hat er schon mehr Interesse an sportlichem Erfolg als Quattrex. Je höher der Verein spielt, desto mehr Pacht wird man zahlen. Das wird dann auch nicht anders sein, wenn statt Stadiongesellschaft ein Investor die Zügel in der Hand hat. Sollte sich dieses "dritte" Großinvest realisieren, muss die neue Führung genau darauf achten, dass wir uns hier nicht Quattrex 2.0 ins Haus holen; gerade weil die Motivlagen ja vermutlich identisch sein werden: pures Geldverdienen ohne jede Identifikation mit dem Verein.
Aber ja, auch Quattrex hat ein gewisses Interesse an sportlichem Erfolg. Da bekommen sie eine Erfolgsbeteiligung.
Zitat von FCKMitglied_16927
Aber ja, auch Quattrex hat ein gewisses Interesse an sportlichem Erfolg. Da bekommen sie eine Erfolgsbeteiligung.
Zitat von Newtrial
Sollte sich dieses "dritte" Großinvest realisieren, muss die neue Führung genau darauf achten, dass wir uns hier nicht Quattrex 2.0 ins Haus holen; gerade weil die Motivlagen ja vermutlich identisch sein werden: pures Geldverdienen ohne jede Identifikation mit dem Verein.
Wobei man da aber schon ein wenig unterscheiden muss. Kauft der dritte Großinvestor das Stadion und vermietet es an den Verein, dann hat er schon mehr Interesse an sportlichem Erfolg als Quattrex. Je höher der Verein spielt, desto mehr Pacht wird man zahlen. Das wird dann auch nicht anders sein, wenn statt Stadiongesellschaft ein Investor die Zügel in der Hand hat. Sollte sich dieses "dritte" Großinvest realisieren, muss die neue Führung genau darauf achten, dass wir uns hier nicht Quattrex 2.0 ins Haus holen; gerade weil die Motivlagen ja vermutlich identisch sein werden: pures Geldverdienen ohne jede Identifikation mit dem Verein.
Aber ja, auch Quattrex hat ein gewisses Interesse an sportlichem Erfolg. Da bekommen sie eine Erfolgsbeteiligung.
Warum sollte ein Investor, der das FWS kauft und Geld in den FCK investiert, eine Pacht verlangen? Das erschließt sich mir nicht.
Zitat von FCK_Horsti
Warum sollte ein Investor, der das FWS kauft und Geld in den FCK investiert, eine Pacht verlangen? Das erschließt sich mir nicht.
Weil der Verein aktuell gar nicht soviele Anteile an einen Investor verkaufen könnte, um das Stadion direkt in den Besitz des Vereins zu geben. Wie soll das funktionieren, wenn der Vereinswert bei 45 Mio € ist und davon 11 Mio an die ersten beiden Investoren verkauft wurden. Da wird es meiner Meinung nach, auch erstmal ein Art Pachtsystem in irgendeiner Form geben müssen. Das wäre bei Becca auch nicht anders gewesen. Zitat von FCKMitglied_16927
Aber ja, auch Quattrex hat ein gewisses Interesse an sportlichem Erfolg. Da bekommen sie eine Erfolgsbeteiligung.
Zitat von Newtrial
Sollte sich dieses "dritte" Großinvest realisieren, muss die neue Führung genau darauf achten, dass wir uns hier nicht Quattrex 2.0 ins Haus holen; gerade weil die Motivlagen ja vermutlich identisch sein werden: pures Geldverdienen ohne jede Identifikation mit dem Verein.
Wobei man da aber schon ein wenig unterscheiden muss. Kauft der dritte Großinvestor das Stadion und vermietet es an den Verein, dann hat er schon mehr Interesse an sportlichem Erfolg als Quattrex. Je höher der Verein spielt, desto mehr Pacht wird man zahlen. Das wird dann auch nicht anders sein, wenn statt Stadiongesellschaft ein Investor die Zügel in der Hand hat. Sollte sich dieses "dritte" Großinvest realisieren, muss die neue Führung genau darauf achten, dass wir uns hier nicht Quattrex 2.0 ins Haus holen; gerade weil die Motivlagen ja vermutlich identisch sein werden: pures Geldverdienen ohne jede Identifikation mit dem Verein.
Aber ja, auch Quattrex hat ein gewisses Interesse an sportlichem Erfolg. Da bekommen sie eine Erfolgsbeteiligung.
Warum sollte ein Investor, der das FWS kauft und Geld in den FCK investiert, eine Pacht verlangen? Das erschließt sich mir nicht.
Auch ein Pachtsystem mit einem Investor könnte definitiv eine Win - Win Situation für den Verein sein. Aktuell sind die Zinsen weitaus günstiger als vor 20 Jahren. Da wird ein Investor wohl keine 2,95 Mio€ nur Zinsen zahlen müssen. Da kann man die Bude weitaus günstiger finanzieren.
Zitat von FCKMitglied_16927
Auch ein Pachtsystem mit einem Investor könnte definitiv eine Win - Win Situation für den Verein sein. Aktuell sind die Zinsen weitaus günstiger als vor 20 Jahren. Da wird ein Investor wohl keine 2,95 Mio€ nur Zinsen zahlen müssen. Da kann man die Bude weitaus günstiger finanzieren.
Zitat von FCK_Horsti
Weil der Verein aktuell gar nicht soviele Anteile an einen Investor verkaufen könnte, um das Stadion direkt in den Besitz des Vereins zu geben. Wie soll das funktionieren, wenn der Vereinswert bei 45 Mio € ist und davon 11 Mio an die ersten beiden Investoren verkauft wurden. Da wird es meiner Meinung nach, auch erstmal ein Art Pachtsystem in irgendeiner Form geben müssen. Das wäre bei Becca auch nicht anders gewesen. Zitat von FCKMitglied_16927
Aber ja, auch Quattrex hat ein gewisses Interesse an sportlichem Erfolg. Da bekommen sie eine Erfolgsbeteiligung.
Warum sollte ein Investor, der das FWS kauft und Geld in den FCK investiert, eine Pacht verlangen? Das erschließt sich mir nicht.Zitat von Newtrial
Sollte sich dieses "dritte" Großinvest realisieren, muss die neue Führung genau darauf achten, dass wir uns hier nicht Quattrex 2.0 ins Haus holen; gerade weil die Motivlagen ja vermutlich identisch sein werden: pures Geldverdienen ohne jede Identifikation mit dem Verein.
Wobei man da aber schon ein wenig unterscheiden muss. Kauft der dritte Großinvestor das Stadion und vermietet es an den Verein, dann hat er schon mehr Interesse an sportlichem Erfolg als Quattrex. Je höher der Verein spielt, desto mehr Pacht wird man zahlen. Das wird dann auch nicht anders sein, wenn statt Stadiongesellschaft ein Investor die Zügel in der Hand hat. Sollte sich dieses "dritte" Großinvest realisieren, muss die neue Führung genau darauf achten, dass wir uns hier nicht Quattrex 2.0 ins Haus holen; gerade weil die Motivlagen ja vermutlich identisch sein werden: pures Geldverdienen ohne jede Identifikation mit dem Verein.
Aber ja, auch Quattrex hat ein gewisses Interesse an sportlichem Erfolg. Da bekommen sie eine Erfolgsbeteiligung.
Auch ein Pachtsystem mit einem Investor könnte definitiv eine Win - Win Situation für den Verein sein. Aktuell sind die Zinsen weitaus günstiger als vor 20 Jahren. Da wird ein Investor wohl keine 2,95 Mio€ nur Zinsen zahlen müssen. Da kann man die Bude weitaus günstiger finanzieren.
Interessante Diskussion! Ich habe es allerdings so verstanden (Ken bei dbb, finde den post aber so schnell nicht), dass bei unserer gewählten Rechtsform ein EK gebender Investor (zur Nutzung des Vorkaufsrechts des FCK) damit automatisch eine Kapitalerhöhung bewirkt, wir also nicht einfach "45 Mio minus 11 Mio ergibt den noch verkaufbaren Restwert für Investoren" rechnen dürfen. Gibt er also 30 Mio dazu, liegt der Vereinswert bei 75 Mio, von denen dann die bereits vergebenen 11 Mio abzuziehen sind. Es verbleiben dann also 64 Mio, von denen der Stadioninvestor 30 Mio gekauft hätte. Nach meiner Milchmädchenrechnung verbliebe dann also immer noch 34 Mio € Anteile, die noch frei verkauft werden könnten.
So und jetzt zerreisst mich ob meiner Unkenntnis in der Luft.
Aber so habe ich die Logik bei dbb (Ken) verstanden. Eigentlich müsste hier mal ein kompetenter User ein im Startbeitrag verankertes, entsprechendes Tutorial für Doofies machen, damit wir nicht immer auf einer falschen Faktenbasis (Rechenbasis) diskutieren. Bestimmt ist das, was ich da verstanden habe, nämlich auch wieder falsch.
@Newtrial
Stimmt, da hat Ken natürlich Recht. Der Vereinswert erhöht sich um den Wert des Stadions. Dadurch würde sich aber dann der prozentuale Anteil von Investor 1 & Investor 2 reduzieren, da diese für 11 Mio bei 45 Mio € Vereinswert gezeichnet hätten. Eventuelles Konfliktpotential.
Aber gut, letztlich dürften die Anteilseigner schon ein größeres Interesse am sportlichen Erfolg haben als Quattrex. Je höher die Klasse und je mehr sportlicher Erfolg desto höher Vereinswert = Wert der Anteile.
Stimmt, da hat Ken natürlich Recht. Der Vereinswert erhöht sich um den Wert des Stadions. Dadurch würde sich aber dann der prozentuale Anteil von Investor 1 & Investor 2 reduzieren, da diese für 11 Mio bei 45 Mio € Vereinswert gezeichnet hätten. Eventuelles Konfliktpotential.
Aber gut, letztlich dürften die Anteilseigner schon ein größeres Interesse am sportlichen Erfolg haben als Quattrex. Je höher die Klasse und je mehr sportlicher Erfolg desto höher Vereinswert = Wert der Anteile.
Zitat von FCKMitglied_16927
@Newtrial
Stimmt, da hat Ken natürlich Recht. Der Vereinswert erhöht sich um den Wert des Stadions. Dadurch würde sich aber dann der prozentuale Anteil von Investor 1 & Investor 2 reduzieren, da diese für 11 Mio bei 45 Mio € Vereinswert gezeichnet hätten. Eventuelles Konfliktpotential.
Aber gut, letztlich dürften die Anteilseigner schon ein größeres Interesse am sportlichen Erfolg haben als Quattrex. Je höher die Klasse und je mehr sportlicher Erfolg desto höher Vereinswert = Wert der Anteile.
@Newtrial
Stimmt, da hat Ken natürlich Recht. Der Vereinswert erhöht sich um den Wert des Stadions. Dadurch würde sich aber dann der prozentuale Anteil von Investor 1 & Investor 2 reduzieren, da diese für 11 Mio bei 45 Mio € Vereinswert gezeichnet hätten. Eventuelles Konfliktpotential.
Aber gut, letztlich dürften die Anteilseigner schon ein größeres Interesse am sportlichen Erfolg haben als Quattrex. Je höher die Klasse und je mehr sportlicher Erfolg desto höher Vereinswert = Wert der Anteile.
Na ja, wenn dies nun mal das Geschäftsmodell einer KGaA ist, dann kann es da ja auch kein Konfliktpotenzial geben. Alle Investoren wollen ja, dass es vorangeht, also muss ihnen frisches Kapital nur recht und billig sein. Die Probleme damals entstanden ja nur dadurch, dass einige Investoren bei 120 Mio Vereinswert eingestiegen waren und die "Regionalen" dann nach wenigen Monaten plötzlich nur noch 30 Mio für einen Einstieg akzeptieren wollten - also eine rein verhandlungsbasierte Gegenbewegung, keine Kapitalerhöhung. Da wäre ich als bereits eingestiegener Investor dann auch auch auf die Barrikaden - wahlweise: vor den Kadi - gegangen, wie es ja auch einer aus der Bexbach-Gruppe nach eigener Aussage getan hätte.
Meine eigentliche Frage war ja aber, ob EK-Geber DAUERHAFT am sportlichen Erfolg orientiert sind oder sich bei dessen Eintreten dann wieder bald aus dem Geschäft zurückziehen und ihren Gewinn mitnehmen. Und da war meine Vermutung, dass dies bei den regionalen Investoren eher weniger wahrscheinlich ist als bei einem rein extrinsisch motivierten Stadioninvestor. Aber mein Gott, das wäre ja dann der Erfolgsfall! Und auch dieser Großinvestor müsste seine Anteile ja auch erstmal an den Mann bringen.
Also eigentlich ist das ja - auch meinerseits - eine Diskussion um rein gar nichts. Genau diesem Geschäftsmodell haben wir doch mit dem Ausgliederungsbeschluss zugestimmt. Da hast Du halt keine garantierte "Ruhe und Kontinuität" bei den Anteilseignern, weil die frei sind, ihre Anteile auch wieder zu veräußern. Ist halt so.
Eigentlich wollte ich auch nur einen Einwand dagegen vorbringen, dass ein Stadioninvestor uns unbedingt eine Pacht aufdrücken müsse. Nach meinem Verständnis ist DAS doch genau der Unterschied zwischen EK und FK: bei ersterem liegt ein anderes Geschäftsmodell zugrunde - Du kaufst ja eigentlich nicht das Stadion, sondern kapitalisierst den FCK so, dass ER dies per Vorkaufsrecht tun kann. Also ist da nix mit Pacht. Und Becca war für uns schlecht, weil er halt vorzugsweise auf FK gesetzt hätte (dbb-Interview): Hätte DER das Stadion gekauft, hätten wir vielleicht Pacht zahlen müssen.
So verstehe ich das jedenfalls.
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