Finanzen
02.12.2019 - 16:18 Uhr
Zitat von Newtrial
Die Stadt ist alles andere als das Opfer in dieser Tragödie! Eine "Verantwortungsgemeinschaft" gibt es erst, wenn alle "Schuldigen" - Stadt, Land und FCK - ihren Teil der Verantwortung übernehmen, anstatt sich gegenseitig den schwarzen Peter zuzuschieben.
Am Samstag ist vielleicht eine der letzten Gelegenheiten, dass wenigstens die Stadt mal damit anfängt.
Die Stadt ist alles andere als das Opfer in dieser Tragödie! Eine "Verantwortungsgemeinschaft" gibt es erst, wenn alle "Schuldigen" - Stadt, Land und FCK - ihren Teil der Verantwortung übernehmen, anstatt sich gegenseitig den schwarzen Peter zuzuschieben.
Am Samstag ist vielleicht eine der letzten Gelegenheiten, dass wenigstens die Stadt mal damit anfängt.
Das aller-aller-größte Problem der Stadt ist, daß sie finanziell NULL Handlungsspielraum hat. Und da kommt dem OB die alle 2 Jahre aufkommende Debatte um die Stadionpacht gerade recht um den Schwarzen Peter dem FCK hinzuschieben.
Daß er seit 12 Jahren im Amt ist und seine Finanzen nicht in den Griff bekommt hat aber ganz andere Ursachen und die sind in der letzten Stadtratssitzung auch benannt worden - nein, nicht von der SPD. Leider hat der OB dazu keine Stellung bezogen sondern hat den Punkt einfach unter den Teppich gekehrt.
Denn sowohl Bundes- als auch Landespolitik geben seit Jahren Aufgaben an Kommunen weiter und versprechen dabei finanzielle Unterstützung, die, wenn überhaupt, nur ganz langsam und nie vollständig bei den Kommunen ankommt. Daher die vielen überschuldeten Kommunen in der ganzen Republik. Das möchte der SPD Mann, dessen Partei in Bund und Land seit Jahrzehnten die Politik (mit-) bestimmt halt nicht so adressieren und schlägt dafür lieber auf den FCK, dem er mantraartig die 13 Mio, die man als Stadt schon an Pacht "geschenkt" hätte, vorhält.
Die anderen 990 Mio Schulden der Stadt sind der große Brocken. Nicht die Pachtreduzierungen seit 2007.
Eine über Jahrzehnte verfehlte Bundes- und Landespolitik, speziell in den strukturschwachen Gebieten der alten Bundesländer, kann man mit gutem Recht beklagen aber nicht dem OB von KL vorwerfen. Das führt mit Sicherheit zu weit und hilft genauso wenig weiter wie das blame-game, welches seit Wochen, bzw. eigentlich schon seit Jahren rund um den FCK gespielt wird.
Mit Vorwürfen des Missmanagements sollte sich ein Verein wie der FCK lieber ganz bedeckt halten, der im gleichen Zeitraum oftmals noch viel schlechter geführt wurde als Bund, Land und Kommunen und der vor allem die Zeichen der Zeit viel zu lange nicht erkannt hat und selbst als man die Zeichen irgendwann erkannte, hat man sich trotzdem mit einer unglaublichen Ignoranz und Selbstgefälligkeit darüber hinweggesetzt, wie man sie selbst in der Politik nicht oft findet. Die Ausgliederung kam mindestens zehn, eher 15 Jahre zu spät. Das führt heute aber genauso wenig weiter, wie Vorwürfe an die Politik.
Mit Vorwürfen des Missmanagements sollte sich ein Verein wie der FCK lieber ganz bedeckt halten, der im gleichen Zeitraum oftmals noch viel schlechter geführt wurde als Bund, Land und Kommunen und der vor allem die Zeichen der Zeit viel zu lange nicht erkannt hat und selbst als man die Zeichen irgendwann erkannte, hat man sich trotzdem mit einer unglaublichen Ignoranz und Selbstgefälligkeit darüber hinweggesetzt, wie man sie selbst in der Politik nicht oft findet. Die Ausgliederung kam mindestens zehn, eher 15 Jahre zu spät. Das führt heute aber genauso wenig weiter, wie Vorwürfe an die Politik.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Troglauer am 11.02.2020 um 19:05 Uhr bearbeitet Zitat von Troglauer
Eine über Jahrzehnte verfehlte Bundes- und Landespolitik, speziell in den strukturschwachen Gebieten der alten Bundesländer, kann man mit gutem Recht beklagen aber nicht dem OB von KL vorwerfen.
Eine über Jahrzehnte verfehlte Bundes- und Landespolitik, speziell in den strukturschwachen Gebieten der alten Bundesländer, kann man mit gutem Recht beklagen aber nicht dem OB von KL vorwerfen.
Was man ihm aber vorwerfen kann ist seine Haltung zu diesen Dingen. Wer den Stadtratssitzungen beiwohnte konnte den Eindruck bekommen, daß sich Herr Weichel mehr als Abwehrschild VOR seine Genossen in Landes- und Bundespolitik stellt als HINTER seine Stadt. Jede Anfrage sich FÜR die Stadt (und somit auch den FCK) beim Land / ADD einzusetzen wurde von Herrn Weichel öffentlich sehr arrogant abgetan. Dafür gibt es ca 100 Zeugen.
Sein offensichtliches Insisitieren dem FCK aus der leeren Tasche noch etwas herausleiern zu wollen bringt ihm vielleicht bei seinen Leuten in Mainz ein paar Punkte für die B-Note. Aber dort wäre die eigentliche Adresse um seinen Handlungsspielraum für den Moment erweitern zu können. Daß so etwas geht wissen sogar wir in der Provinz.
Zitat von Newtrial
Nein, das stimmt nicht. Ein Kostengrab ist das Stadion seit dem WM-Ausbau. Und zu dem Zeitpunkt sind wir erstmals abgestiegen. Mit wenigen Top-Spielen als Ausnahme hätte seither die alte Kapazität immer locker gereicht. Das war natürlich sportlich nicht vorhersehbar, aber gebracht hat uns der Ausbau zu keinem Zeitpunkt auch nur das Geringste. Nur einen Haufen Geld gekostet. Und zwar aus zwei Gründen:
1. Weil sich die Pachthöhe nicht (bzw. nur zufällig) an der nachhaltigen wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Pächters orientiert hat, sondern an der Zinslast des Eigentümers. Systematisch falsche Denke!
2. Weil die Stadt als Eigentümer zu keinem Zeitpunkt einen Versuch unternommen hat, den extrem unvorteilhaften Kreditvertrag neu zu verhandeln und man sich zudem nicht dagegen gewehrt hat, dass sich das Land aus der Verantwortung rausstiehlt. Ein WM-Stadion wollten aber vor allem Land und Stadt - der FCK zwar auch, aber lediglich als kleinster Akteur in dieser Konstellation.
Diese ganze Kreditkonstruktion hat die wirtschaftliche Konkurrenzfähigkeit des FCK strukturell geschwächt! Keine Frage, dass der sportliche Niedergang in erster Linie auf schlechte Arbeit unserer Verantwortlichen zurückzuführen ist, aber je weiter sich die Abwärtsspirale dreht, um so stärker fällt diese strukturelle Schieflage nun ins Gewicht. Das Narrativ der Stadt, es sei nicht ihre Aufgabe, einen Profi-Verein am Leben zu erhalten, verfängt daher nicht: Es war auch nicht ihre Aufgabe, den WM-Ausbau zu propagieren. Und es war auch nicht ihre Aufgabe, einem derart unvorteilhaften Kreditvertrag zuzustimmen.
Im Gegenteil: Ich hätte es verstanden, wenn es gar nicht erst zur Gründung der Stadiongesellschaft und zum Erwerb des Stadions gekommen wäre. DAS wäre ein nachvollziehbares "Ende mit Schrecken" gewesen! Aber JETZT sitzen wir in einem Teufelskreis fest, an dem die Stadt ganz wesentlich mitdreht und seit 15 Jahren mitgedreht hat. Jetzt ist es zu billig, sich mit wohlfeilen Sprüchen aus der Verantwortung stehlen zu wollen.
Na dann bitteschön, sollen sie halt das Licht ausmachen und den Schlüssel umdrehen. Warum tun sie es dann bisher nicht schon längst? Genau, weil die "stadtwirtschaftliche" Gesamtrechnung mehr enthält als die Pachtzahlung. Wurde hier alles schon gepostet: zweistellige Millionenbeträge in Form von durch den FCK abgeführten Steuern, einen vierzehntägigen Kaufkraftschub bei den Heimspielen und wahrscheinlich noch eine Reihe von durch den FCK eingekauften Produkten und Dienstleistungen aus Stadt und Region. Zu den beiden letztgenannten Faktoren gab es ja schon vor zehn Jahren eine Studie der Uni Mainz. Halbiert man deren Schätzungen (infolge des seither eingetretenen Niedergangs des FCK), kommt man nach Auskunft unserer Verantwortlichen immer noch auf eine Summe von 5-8 Mio € p.a., die durch den Wirtschaftsfaktor FCK in Stadt und Region hinein fließen.
Weitere nicht-monetären Folgen einer Insolvenz des FCK bestehen darin, dass einer der größten (wenn nicht DER größte) Sportverein des Landes mit in die Pleite gezogen würde. Auch dessen Erhalt sollte eigentlich zur kommunalen Daseinsvorsorge zählen.
Es wird seitens der Stadtoberen ja gerade so getan, als erhielten andere mittelständische Betriebe keine städtischen, geldwerten Leistungen. Ist aber nicht so! Läuft ohne jede Hinterfragung der Legitimät unter der Überschrift "Wirtschaftsförderung". Hinterfragt man diese Praxis der Verausgabung knapper Steuergelder, wird man reflexhaft auf den (potenziellen) return on investment hingewiesen. Nur beim FCK wird lediglich auf die städtische Ausgabenseite geschaut!
Für mich ist das Populismus der billigsten Sorte: Kita-Ausbau oder Profi-Fußball, das scheint dann die Frage zu sein. Und Nein, in diese Sicht der Dinge bin ich NICHT bereit, mich auch nur ansatzweise "hineinzuversetzen". Weil sie bewusst verkürzt und gar nicht gewillt ist, das Big Picture einzubeziehen.
Wenn die Stadt jetzt plötzlich daher kommt und Rohbauflächen im Stadion und angrenzende Flächen in Wert setzen will, dann frage ich mich, wieso sie das nicht schon 2006 getan hat. Man hat einfach gar nichts versucht! Weder eine Umschuldung in der Niedrigzinsphase, noch eine Verwertung von Liegenschaften und auch keine Vermietung von Stadionräumlichkeiten. Dies alles hat mit der aktuellen Situation nichts zu tun, das hätte alles längst passieren können.
Die Stadt ist alles andere als das Opfer in dieser Tragödie! Eine "Verantwortungsgemeinschaft" gibt es erst, wenn alle "Schuldigen" - Stadt, Land und FCK - ihren Teil der Verantwortung übernehmen, anstatt sich gegenseitig den schwarzen Peter zuzuschieben.
Am Samstag ist vielleicht eine der letzten Gelegenheiten, dass wenigstens die Stadt mal damit anfängt.
Zitat von Brownie72
Man hat hier gerade in Erstligazeiten eine Festung gehabt, die für große sportliche Erfolge mitverantwortlich war. Der Zuschauerschnitt war und ist in allen Ligen überdurchschnittlich. Das darf man bei der Diskussion um die Miete einfach auch nicht vergessen.
Man hat hier gerade in Erstligazeiten eine Festung gehabt, die für große sportliche Erfolge mitverantwortlich war. Der Zuschauerschnitt war und ist in allen Ligen überdurchschnittlich. Das darf man bei der Diskussion um die Miete einfach auch nicht vergessen.
Nein, das stimmt nicht. Ein Kostengrab ist das Stadion seit dem WM-Ausbau. Und zu dem Zeitpunkt sind wir erstmals abgestiegen. Mit wenigen Top-Spielen als Ausnahme hätte seither die alte Kapazität immer locker gereicht. Das war natürlich sportlich nicht vorhersehbar, aber gebracht hat uns der Ausbau zu keinem Zeitpunkt auch nur das Geringste. Nur einen Haufen Geld gekostet. Und zwar aus zwei Gründen:
1. Weil sich die Pachthöhe nicht (bzw. nur zufällig) an der nachhaltigen wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Pächters orientiert hat, sondern an der Zinslast des Eigentümers. Systematisch falsche Denke!
2. Weil die Stadt als Eigentümer zu keinem Zeitpunkt einen Versuch unternommen hat, den extrem unvorteilhaften Kreditvertrag neu zu verhandeln und man sich zudem nicht dagegen gewehrt hat, dass sich das Land aus der Verantwortung rausstiehlt. Ein WM-Stadion wollten aber vor allem Land und Stadt - der FCK zwar auch, aber lediglich als kleinster Akteur in dieser Konstellation.
Diese ganze Kreditkonstruktion hat die wirtschaftliche Konkurrenzfähigkeit des FCK strukturell geschwächt! Keine Frage, dass der sportliche Niedergang in erster Linie auf schlechte Arbeit unserer Verantwortlichen zurückzuführen ist, aber je weiter sich die Abwärtsspirale dreht, um so stärker fällt diese strukturelle Schieflage nun ins Gewicht. Das Narrativ der Stadt, es sei nicht ihre Aufgabe, einen Profi-Verein am Leben zu erhalten, verfängt daher nicht: Es war auch nicht ihre Aufgabe, den WM-Ausbau zu propagieren. Und es war auch nicht ihre Aufgabe, einem derart unvorteilhaften Kreditvertrag zuzustimmen.
Im Gegenteil: Ich hätte es verstanden, wenn es gar nicht erst zur Gründung der Stadiongesellschaft und zum Erwerb des Stadions gekommen wäre. DAS wäre ein nachvollziehbares "Ende mit Schrecken" gewesen! Aber JETZT sitzen wir in einem Teufelskreis fest, an dem die Stadt ganz wesentlich mitdreht und seit 15 Jahren mitgedreht hat. Jetzt ist es zu billig, sich mit wohlfeilen Sprüchen aus der Verantwortung stehlen zu wollen.
Zitat von Brownie72
Um mal dein Beispiel mit dem Vermieter und dem Mieter aufzugreifen: Was würde man als Vermieter machen, wenn es nur einen passenden Mieter für mein Objekt gibt, der aber die Miete nicht zahlen kann und will, die ich benötige um die Kredite zu bedienen ? Und dies schon seit vielen, vielen Jahren. Und dies auch wahrscheinlich in Zukunft nicht kann. Ich würde versuchen mich von der Immobilie zu trennen. Insbesondere wenn es noch riesige Flächen an Bauland gibt die man veräußern kann. Nach dem Motto Ende mit Schrecken als schrecken ohne Ende.
Um mal dein Beispiel mit dem Vermieter und dem Mieter aufzugreifen: Was würde man als Vermieter machen, wenn es nur einen passenden Mieter für mein Objekt gibt, der aber die Miete nicht zahlen kann und will, die ich benötige um die Kredite zu bedienen ? Und dies schon seit vielen, vielen Jahren. Und dies auch wahrscheinlich in Zukunft nicht kann. Ich würde versuchen mich von der Immobilie zu trennen. Insbesondere wenn es noch riesige Flächen an Bauland gibt die man veräußern kann. Nach dem Motto Ende mit Schrecken als schrecken ohne Ende.
Na dann bitteschön, sollen sie halt das Licht ausmachen und den Schlüssel umdrehen. Warum tun sie es dann bisher nicht schon längst? Genau, weil die "stadtwirtschaftliche" Gesamtrechnung mehr enthält als die Pachtzahlung. Wurde hier alles schon gepostet: zweistellige Millionenbeträge in Form von durch den FCK abgeführten Steuern, einen vierzehntägigen Kaufkraftschub bei den Heimspielen und wahrscheinlich noch eine Reihe von durch den FCK eingekauften Produkten und Dienstleistungen aus Stadt und Region. Zu den beiden letztgenannten Faktoren gab es ja schon vor zehn Jahren eine Studie der Uni Mainz. Halbiert man deren Schätzungen (infolge des seither eingetretenen Niedergangs des FCK), kommt man nach Auskunft unserer Verantwortlichen immer noch auf eine Summe von 5-8 Mio € p.a., die durch den Wirtschaftsfaktor FCK in Stadt und Region hinein fließen.
Weitere nicht-monetären Folgen einer Insolvenz des FCK bestehen darin, dass einer der größten (wenn nicht DER größte) Sportverein des Landes mit in die Pleite gezogen würde. Auch dessen Erhalt sollte eigentlich zur kommunalen Daseinsvorsorge zählen.
Es wird seitens der Stadtoberen ja gerade so getan, als erhielten andere mittelständische Betriebe keine städtischen, geldwerten Leistungen. Ist aber nicht so! Läuft ohne jede Hinterfragung der Legitimät unter der Überschrift "Wirtschaftsförderung". Hinterfragt man diese Praxis der Verausgabung knapper Steuergelder, wird man reflexhaft auf den (potenziellen) return on investment hingewiesen. Nur beim FCK wird lediglich auf die städtische Ausgabenseite geschaut!
Für mich ist das Populismus der billigsten Sorte: Kita-Ausbau oder Profi-Fußball, das scheint dann die Frage zu sein. Und Nein, in diese Sicht der Dinge bin ich NICHT bereit, mich auch nur ansatzweise "hineinzuversetzen". Weil sie bewusst verkürzt und gar nicht gewillt ist, das Big Picture einzubeziehen.
Wenn die Stadt jetzt plötzlich daher kommt und Rohbauflächen im Stadion und angrenzende Flächen in Wert setzen will, dann frage ich mich, wieso sie das nicht schon 2006 getan hat. Man hat einfach gar nichts versucht! Weder eine Umschuldung in der Niedrigzinsphase, noch eine Verwertung von Liegenschaften und auch keine Vermietung von Stadionräumlichkeiten. Dies alles hat mit der aktuellen Situation nichts zu tun, das hätte alles längst passieren können.
Die Stadt ist alles andere als das Opfer in dieser Tragödie! Eine "Verantwortungsgemeinschaft" gibt es erst, wenn alle "Schuldigen" - Stadt, Land und FCK - ihren Teil der Verantwortung übernehmen, anstatt sich gegenseitig den schwarzen Peter zuzuschieben.
Am Samstag ist vielleicht eine der letzten Gelegenheiten, dass wenigstens die Stadt mal damit anfängt.
Was spräche denn dagegen JETZT eine Refinanzierung des FWS vorzunehmen, die Rücklagen zur anteiligen Tilgung zu verwenden und fortan variable Kreditraten je nach Ligenzugehörigkeit zu vereinbaren, die sich dann eben entsprechend auf die Laufzeit auswirken?
Hat das überhaupt irgendwer diskutiert?
Statt sich hier in einer Dilemmaposition nur die Köpfe einzuschlagen, empfiehlt sich ein dritter Weg zur Problemlösung. Und mit solchem Szenario hätte man doch ein Win-Win.
Mehr "Win" wie die Hessesche Landesbank momentan aus dem Kredit schlägt geht in der heutigen Zeit kaum. Und da die öffentliche Hand (Stadiongesellschaft = 100% Tochter der Stadt KL) dafür haftet ist das ganze noch mit 0,0 Ausfallrisiko gekrönt.
Da wird sich nichts tun. Niemals nicht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Roon_Bub am 11.02.2020 um 20:23 Uhr bearbeitet Zitat von Roon_Bub
Mehr "Win" wie die Hessesche Landesbank momentan aus dem Kredit schlägt geht in der heutigen Zeit kaum. Und da die öffentliche Hand (Stadiongesellschaft = 100% Tochter der Stadt KL) dafür haftet ist das ganze noch mit 0,0 Ausfallrisiko gekrönt.
Da wird sich nichts tun. Niemals nicht.
Mehr "Win" wie die Hessesche Landesbank momentan aus dem Kredit schlägt geht in der heutigen Zeit kaum. Und da die öffentliche Hand (Stadiongesellschaft = 100% Tochter der Stadt KL) dafür haftet ist das ganze noch mit 0,0 Ausfallrisiko gekrönt.
Da wird sich nichts tun. Niemals nicht.
Ggf. kann die absurd hohe Vorfälligkeitsentschädigung als sittenwidrig eingestuft werden. Dazu müsste man aber einen Prozess führen, der nicht zwei Wochen später beendet ist.
Beste Grüße
Lullaby
Zitat von Roon_Bub
Mehr "Win" wie die Hessesche Landesbank momentan aus dem Kredit schlägt geht in der heutigen Zeit kaum. Und da die öffentliche Hand (Stadiongesellschaft = 100% Tochter der Stadt KL) dafür haftet ist das ganze noch mit 0,0 Ausfallrisiko gekrönt.
Da wird sich nichts tun. Niemals nicht.
Mehr "Win" wie die Hessesche Landesbank momentan aus dem Kredit schlägt geht in der heutigen Zeit kaum. Und da die öffentliche Hand (Stadiongesellschaft = 100% Tochter der Stadt KL) dafür haftet ist das ganze noch mit 0,0 Ausfallrisiko gekrönt.
Da wird sich nichts tun. Niemals nicht.
Es gibt doch einen Rechtsanspruch eine Finanzierung tilgen zu dürfen. Ist bei Verkauf auch nicht anders. Also muss man nur die Kohle für 30 Tage übergangsweise woanders auftun. Die neue Finanzierung kann bei einer anderen Bank laufen.
Ich würde Denkverbote in dieser Frage ablehnen.
Zitat von Lullaby
Ggf. kann die absurd hohe Vorfälligkeitsentschädigung als sittenwidrig eingestuft werden. Dazu müsste man aber einen Prozess führen, der nicht zwei Wochen später beendet ist.
Beste Grüße
Lullaby
Zitat von Roon_Bub
Mehr "Win" wie die Hessesche Landesbank momentan aus dem Kredit schlägt geht in der heutigen Zeit kaum. Und da die öffentliche Hand (Stadiongesellschaft = 100% Tochter der Stadt KL) dafür haftet ist das ganze noch mit 0,0 Ausfallrisiko gekrönt.
Da wird sich nichts tun. Niemals nicht.
Mehr "Win" wie die Hessesche Landesbank momentan aus dem Kredit schlägt geht in der heutigen Zeit kaum. Und da die öffentliche Hand (Stadiongesellschaft = 100% Tochter der Stadt KL) dafür haftet ist das ganze noch mit 0,0 Ausfallrisiko gekrönt.
Da wird sich nichts tun. Niemals nicht.
Ggf. kann die absurd hohe Vorfälligkeitsentschädigung als sittenwidrig eingestuft werden. Dazu müsste man aber einen Prozess führen, der nicht zwei Wochen später beendet ist.
Beste Grüße
Lullaby
Absurd hoch? Wie hoch denn?
Quizfrage: Sind Politiker per Definition „Vollkaufleute“?
Falls nein hätte man rechtliche Handhabe.
Unter Vollkaufleuten ist alles zulässig und nicht sittenwidrig.
Alles in Allem führen wir die Stadionsdiskussion nun schon seitdem Stefan Kuntz irgendwann auf die "Idee" kam, einen Antrag zur Pachtreduzierung einzureichen. Um dieses endlose Thema zu beenden, sehe ich nur einen Ausweg: das Stadion muss wieder uns gehören.
"Weichel: Derzeit existiert noch eine sogenannte Namensschuldverschreibung in Höhe von 65 Millionen Euro. Für diese bürgt die Stadt bei der Hessischen Landesbank. Dieser Kredit läuft mit dem bekannten Zinssatz von 2,95 Millionen Euro pro Jahr noch bis 2036. Für diesen Zeitpunkt ist übrigens ein Rück- und Vorkaufsrecht seitens der Vereins bereits vorgesehen, zum Buchwert von 2003, also für 47 Millionen Euro. Dieses könnte durchaus auch früher greifen, da wären wir verhandlungsbereit. Aber: Würde der Kredit vorzeitig abgelöst, wäre auch eine Vorfälligkeitsentschädigung zu leisten. Summa summarum käme man da auf einen Betrag von über 100 Millionen Euro. Ob der FCK das gemeinsam mit seinen Investoren stemmen kann?"
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