Finanzen
02.12.2019 - 16:18 Uhr
Sorry, das verstehe ich jetzt nicht. Kannst du das in ein oder 2 Sätzen erklären? Du meinst mit "Sache" die (Nicht)Kommunikation?
Wenn ja: ich finde, daß eine eMail zur Kenntnisnahme völlig ausreicht. Denn in Berlin wurde eine Tür geöffnet, durch die man (= jeder) schlicht durchgehen kann. Jetzt hat man (FCK), trotz offener Tür, doch geklingelt (eMail) und angekündigt, daß man durchgehen wird. Da es nichts zu verhandeln gab ist das völlig ok.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Roon_Bub am 16.04.2020 um 21:33 Uhr bearbeitet Zitat von Roon_Bub
Sorry, das verstehe ich jetzt nicht. Kannst du das in ein oder 2 Sätzen erklären? Du meinst mit "Sache" die (Nicht)Kommunikation?
Wenn ja: ich finde, daß eine eMail zur Kenntnisnahme völlig ausreicht. Denn in Berlin wurde eine Tür geöffnet, durch die man (= jeder) schlicht durchgehen kann. Jetzt hat man (FCK), trotz offener Tür, doch geklingelt (eMail) und angekündigt, daß man durchgehen wird. Da es nichts zu verhandeln gab ist das völlig ok.
Sorry, das verstehe ich jetzt nicht. Kannst du das in ein oder 2 Sätzen erklären? Du meinst mit "Sache" die (Nicht)Kommunikation?
Wenn ja: ich finde, daß eine eMail zur Kenntnisnahme völlig ausreicht. Denn in Berlin wurde eine Tür geöffnet, durch die man (= jeder) schlicht durchgehen kann. Jetzt hat man (FCK), trotz offener Tür, doch geklingelt (eMail) und angekündigt, daß man durchgehen wird. Da es nichts zu verhandeln gab ist das völlig ok.
Das hat Weichel immer noch nicht verstanden. Er glaubt wirklich das Ganze irgendwie aussitzen zu können.
Merk hat ihm mit diesem Vorgehen deutlich gezeigt, welchen Weg er zu gehen gedenkt und ihm, wahr-
scheinlich zum letzten Mal, die Hand ausgestreckt. Wenn er das nicht sieht und erkennt und weiterhin persönliche Eitelkeiten pflegt, wird der Betze wirklich zur Ruine und der FCK existiert weiter.
So führt er die Stadt Kaiserslautern in eine noch desaströsere Zukunft, weil er nicht den Mut besitzt zu
agieren und dem FCK und damit der Stadt zu helfen. Der gordische Knoten lässt sich lösen, das Lösungsende
hat Weichel in der Hand ( Stadion ). Weichel sollte sich schleunigst mit dem FCK zusammensetzen, schlimm
genug, dass dies nicht längst erfolgt ist.
Zitat von Roon_Bub
Wenn ja: ich finde, daß eine eMail zur Kenntnisnahme völlig ausreicht. Denn in Berlin wurde eine Tür geöffnet, durch die man (= jeder) schlicht durchgehen kann. Jetzt hat man (FCK), trotz offener Tür, doch geklingelt (eMail) und angekündigt, daß man durchgehen wird. Da es nichts zu verhandeln gab ist das völlig ok.
Zitat von Newtrial
... für psychologisch verständlich, aber dennoch in der Sache für falsch.
Sorry, das verstehe ich jetzt nicht. Kannst du das in ein oder 2 Sätzen erklären? Du meinst mit "Sache" die (Nicht)Kommunikation? ... für psychologisch verständlich, aber dennoch in der Sache für falsch.
Wenn ja: ich finde, daß eine eMail zur Kenntnisnahme völlig ausreicht. Denn in Berlin wurde eine Tür geöffnet, durch die man (= jeder) schlicht durchgehen kann. Jetzt hat man (FCK), trotz offener Tür, doch geklingelt (eMail) und angekündigt, daß man durchgehen wird. Da es nichts zu verhandeln gab ist das völlig ok.
Das hat aus meiner Sicht nichts mit der Faktenlage, sondern eben mit Psychologie zu tun. Für die Sanierung oder Planinsolvenz brauchst Du die Kooperationsbereitschaft der Gläubiger. Was Du nicht brauchst, sind miese Stimmung, irritierende Schlagzeilen und sich brüskiert fühlende Stakeholder.
Du kannst das halt so oder so kommunizieren: Entweder in der Art von "Wir stehen zu unserem Wort und zahlen selbstverständlich ab Juli die vereinbarte Pacht. Bis dahin gelten die allgemeinen gesetzlichen Regelungen im Hinblick auf das Aussetzen der Pacht, welche später selbstverständlich nachgezahlt wird". Oder Du schreibst eine E-Mail: "Bis Juli zahlen wir im Einklang mit den gesetzlichen Regelungen keine Pacht". Punkt.
Ich empfinde letzteres als ungeschickt und wundere mich nicht darüber, dass die Stadt das als Retourkutsche und Arroganz empfindet. Ich will das jetzt nicht weiter aufblasen, aber es ist die Art von Schlagzeilen und mit Ansage erzeugter Verstimmungen, die wir jetzt nicht gebrauchen können. Ich denke, GF und AR sollten sich in ihrem Kommunikationsstil besser absprechen. Dieser knappe, abgrenzende Stil scheint mir jedenfalls eher auf Voigt als auf Merk zurückzugehen. Aus meiner Sicht schafft das unnötige Störgeräusche.
Das was @Newtrial schreibt, kann ich nur unterschreiben.
Weichel verhält sich in höchstem Maße unprofessionell und unkooperativ. Anders als der FCK kann er sich das aber auch leisten, weil sein Verhalten nicht so unmittelbar auf ihn zurückfällt wie das unserer GF auf den Verein.
Man braucht nicht gesamtgesellschaftliche Lösungen zum eigenen Narrativ zu erheben - und das seitens des eV durch tolles soziales Engagement zu untermauern - , wenn man sich in der eh schon polarisierenden Pachtfrage dann derart rational und unterkühlt gibt.
Es hätte schon das Lancieren eines Artikels über den SWR gereicht, aus dem hervorgegangen wäre, dass man sich aufgrund der Einnahmeausfälle dazu gezwungen sieht, vorübergehend von der neuen Rechtslage Gebrauch zu machen; man auf das Verständnis der Stadt hofft und weiterhin um eine für Stadt und Verein tragfähige Lösung bemüht ist.
Das macht sich ganz anders, wenn es dann in drei Monaten darum geht, dass die Stadt als Gläubiger in einem Sanierungs- oder Planinsolvenzverfahren auf Geld verzichten muss. Oder in einem best-case Szenario bei einer Veräußerung des FWS.
Der Stadtrat muss das nämlich seinen Wählern erklären - was viel einfacher ist, wenn der Verein nicht schon als derjenige dasteht, der einfach nicht zahlt, wenn es die rechtliche Möglichkeit dazu gibt.
Weichel verhält sich in höchstem Maße unprofessionell und unkooperativ. Anders als der FCK kann er sich das aber auch leisten, weil sein Verhalten nicht so unmittelbar auf ihn zurückfällt wie das unserer GF auf den Verein.
Man braucht nicht gesamtgesellschaftliche Lösungen zum eigenen Narrativ zu erheben - und das seitens des eV durch tolles soziales Engagement zu untermauern - , wenn man sich in der eh schon polarisierenden Pachtfrage dann derart rational und unterkühlt gibt.
Es hätte schon das Lancieren eines Artikels über den SWR gereicht, aus dem hervorgegangen wäre, dass man sich aufgrund der Einnahmeausfälle dazu gezwungen sieht, vorübergehend von der neuen Rechtslage Gebrauch zu machen; man auf das Verständnis der Stadt hofft und weiterhin um eine für Stadt und Verein tragfähige Lösung bemüht ist.
Das macht sich ganz anders, wenn es dann in drei Monaten darum geht, dass die Stadt als Gläubiger in einem Sanierungs- oder Planinsolvenzverfahren auf Geld verzichten muss. Oder in einem best-case Szenario bei einer Veräußerung des FWS.
Der Stadtrat muss das nämlich seinen Wählern erklären - was viel einfacher ist, wenn der Verein nicht schon als derjenige dasteht, der einfach nicht zahlt, wenn es die rechtliche Möglichkeit dazu gibt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von FckTribun am 17.04.2020 um 10:53 Uhr bearbeitet
Vielleicht ist man beim FCK an dem Punkt, an dem man meint bei Weichel und Teilen des Stadtrates bringe warme Worte ohnehin nichts und es bliebe nur die Pistole auf der Brust.
Für die langfristige Beziehung mit der Stadt wäre das aber wirklich nicht gut und irgendwie passt diese Vorgehensweise auch nicht zu Merk. Ich weiß aber auch nicht, ob die Sachlage wirklich so ist, wie man das aktuell annehmen könnte.
Für die langfristige Beziehung mit der Stadt wäre das aber wirklich nicht gut und irgendwie passt diese Vorgehensweise auch nicht zu Merk. Ich weiß aber auch nicht, ob die Sachlage wirklich so ist, wie man das aktuell annehmen könnte.
Zitat von Newtrial
Ich empfinde letzteres als ungeschickt und wundere mich nicht darüber, dass die Stadt das als Retourkutsche und Arroganz empfindet. (...) Aus meiner Sicht schafft das unnötige Störgeräusche.
Ich empfinde letzteres als ungeschickt und wundere mich nicht darüber, dass die Stadt das als Retourkutsche und Arroganz empfindet. (...) Aus meiner Sicht schafft das unnötige Störgeräusche.
Retourkutsche? Für was? Hat die Stadt / der OB da etwa Dreck am Stecken? Und will jetzt eine Mücke zum Elefanten machen um von seinen eigenen Unzulänglichkeiten abzulenken?
Die Stadt (konkret: OB Weichel) empfindet wohl alles was vom FCK kommt als Störgeräusch. Sein "Befinden" ist hinreichend bekannt. Wenn der FCK in seiner heutigen Situation immer noch die "Sanierung" statt "Planinsolvenz" oder gar "Regelinsolvenz" vorzieht, dann sollte Herr Weichel jeden Abend zum lieben Gott beten, daß die Sanierung auch klappt. Oder hat der OB da doch ganz andere Pläne?
Eine Planinsolvenz hätte der FCK in diesem Jahrtausend schon mehrfach durchziehen können. Lange bevor er es mit Gläubigern ala Quattrex und Becca zu tun hatte. Das sollte Herr Weichel, der Sensible, immer mit auf seinem Zettel haben. Und dabei auch nicht vergessen, was ihm die ADD ins Gesangbuch diktiert hat.
Beim FCK wird momentan auf Notprogramm gearbeitet. Und es gibt durch die Verzögerungen aus dem Hause Weichel in der Pachtvertragsdebatte vieles aufzuholen. (auf dbb behauptet ein User, Weichel hätte den neuen Pachtvertrag immer noch nicht unterschrieben und verzögere somit weiter eine längerfristige Planung des FCK mit möglichen Investoren). Wen wundert es, daß hier nur "kurz und knapp" kommuniziert wird? Mich nicht.
Es geht doch gar nicht um Rücksicht gegenüber der Stadt oder gegenüber Weichel. Die müssen das aufgrund der Rechtslage so oder so hinnehmen.
Es geht alleine um die eigene Außendarstellung, die unter dieser Kommunikation leidet. Es ist leider in solchen sensiblen Fällen so, dass der Ton die Musik macht. Gerade gegenüber dem Steuerzahler.
Man hätte die Botschaft "Wegen Corona nicht zahlungsfähig" auch anders verpacken können.
Die Planinsolvenz wird meines Erachtens erst jetzt erstmalig zur Option, weil sie für die Lizenzierung unerheblich geworden ist. Diese Situation hatten wir so noch nicht, nicht einmal in diesem Jahrtausend.
Auch wenn man die Sanierung sicherlich schon hätte früher angehen können, aber das ist ein anderes Thema.
Es geht alleine um die eigene Außendarstellung, die unter dieser Kommunikation leidet. Es ist leider in solchen sensiblen Fällen so, dass der Ton die Musik macht. Gerade gegenüber dem Steuerzahler.
Man hätte die Botschaft "Wegen Corona nicht zahlungsfähig" auch anders verpacken können.
Die Planinsolvenz wird meines Erachtens erst jetzt erstmalig zur Option, weil sie für die Lizenzierung unerheblich geworden ist. Diese Situation hatten wir so noch nicht, nicht einmal in diesem Jahrtausend.
Auch wenn man die Sanierung sicherlich schon hätte früher angehen können, aber das ist ein anderes Thema.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von FckTribun am 17.04.2020 um 11:48 Uhr bearbeitet Zitat von FckTribun
Es geht alleine um die eigene Außendarstellung, die unter dieser Kommunikation leidet..
Es geht alleine um die eigene Außendarstellung, die unter dieser Kommunikation leidet..
Die erste Quelle, die ich zu dem Thema finde ist der SWR. Dort wurde geschrieben:
Ein Sprecher der Stadt Kaiserslautern sagte dem SWR, der FCK habe mitgeteilt, dass er momentan keine andere Möglichkeit habe, als die Zahlungen aus dem Pacht- und Betreibervertrag an die städtische Stadiongesellschaft zunächst einzustellen. Die Stadt werde nun prüfen, wie sie damit umgehe.
https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/kaiserslautern/fck-stoppt-pachtzahlungen-100.html
Dann hat Weichel wohl beschlossen "verärgert" zu sein und der Rheinpfalz Überschriften zu generieren. Wenn ich schon lese, daß Redzimski sich herablässt zu fabulieren
Der 1. FCK hat die Stadiongesellschaft mit der Aussetzung der Stadionpacht strohtrocken vor vollendete Tatsachen gestellt.
dann zweifele ich an dessen Verstand. Ja hätte man noch einen Schuß Essig und Öl dazu geben sollen?
Das, was hier Außendarstellung genannt wird, ist ein Vorgang zwischen Verpächter (Stadiongesellschaft) und Pächter. Daß der Vorgang aus der Stadiongesellschaft "strohtrocken" an einen SWR Reporter kommuniziert wurde sollte man mal anprangern. Wenn schon.
Aus meiner Sicht hat Weichel ein sehr großes Problem.
Wir können je nach Verlauf der Insolvenz den Pachtvertrag kündigen und er bleibt auf dem Stadion sitzen. Als Investor würde ich mir eh überlegen, ob ich nicht trocken im Lauterer Umland ein neues baue. Das wäre billiger als diesen sterbenden Klotz zu finanzieren. Und dieses Szenario macht ihm glaube ich große Angst.
Zentral ist für mich aber ein anderer Gedanke:
Überlegt mal, warum er den neuen Pachtvertrag noch nicht unterschrieben hat. Wenn er das nicht tut und der FCK geht insolvent, hat die Stadt, Forderungen an den FCK von fast 3 Millionen Euro, weil der alte Vertrag gilt. Unterschreibt er sind es nur 600.000 Euro. Das ist ein verdammt großer Unterschied ob ich ein Gläubiger mit 3 Millionen Forderung oder ein Gläubiger mit 600.000 Euro bin. Damit ist die Stadt im Insolvenzverfahren quasi Becca gleichgestellt. Und versucht mal gegen Becca, Stadt und Quattrex das Verfahren durchzudrücken.
Wir können je nach Verlauf der Insolvenz den Pachtvertrag kündigen und er bleibt auf dem Stadion sitzen. Als Investor würde ich mir eh überlegen, ob ich nicht trocken im Lauterer Umland ein neues baue. Das wäre billiger als diesen sterbenden Klotz zu finanzieren. Und dieses Szenario macht ihm glaube ich große Angst.
Zentral ist für mich aber ein anderer Gedanke:
Überlegt mal, warum er den neuen Pachtvertrag noch nicht unterschrieben hat. Wenn er das nicht tut und der FCK geht insolvent, hat die Stadt, Forderungen an den FCK von fast 3 Millionen Euro, weil der alte Vertrag gilt. Unterschreibt er sind es nur 600.000 Euro. Das ist ein verdammt großer Unterschied ob ich ein Gläubiger mit 3 Millionen Forderung oder ein Gläubiger mit 600.000 Euro bin. Damit ist die Stadt im Insolvenzverfahren quasi Becca gleichgestellt. Und versucht mal gegen Becca, Stadt und Quattrex das Verfahren durchzudrücken.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von DanielFranklin am 17.04.2020 um 13:09 Uhr bearbeitet Zitat von DanielFranklin
Aus meiner Sicht hat Weichel ein sehr großes Problem.
Wir können je nach Verlauf der Insolvenz den Pachtvertrag kündigen und er bleibt auf dem Stadion sitzen. Als Investor würde ich mir eh überlegen, ob ich nicht trocken im Lauterer Umland ein neues baue. Das wäre billiger als diesen sterbenden Klotz zu finanzieren. Und dieses Szenario macht ihm glaube ich große Angst.
Zentral ist für mich aber ein anderer Gedanke:
Überlegt mal, warum er den neuen Pachtvertrag noch nicht unterschrieben hat. Wenn er das nicht tut und der FCK geht insolvent, hat die Stadt, Forderungen an den FCK von fast 3 Millionen Euro, weil der alte Vertrag gilt. Unterschreibt er sind es nur 600.000 Euro. Das ist ein verdammt großer Unterschied ob ich ein Gläubiger mit 3 Millionen Forderung oder ein Gläubiger mit 600.000 Euro bin. Damit ist die Stadt im Insolvenzverfahren quasi Becca gleichgestellt. Und versucht mal gegen Becca, Stadt und Quattrex das Verfahren durchzudrücken.
Aus meiner Sicht hat Weichel ein sehr großes Problem.
Wir können je nach Verlauf der Insolvenz den Pachtvertrag kündigen und er bleibt auf dem Stadion sitzen. Als Investor würde ich mir eh überlegen, ob ich nicht trocken im Lauterer Umland ein neues baue. Das wäre billiger als diesen sterbenden Klotz zu finanzieren. Und dieses Szenario macht ihm glaube ich große Angst.
Zentral ist für mich aber ein anderer Gedanke:
Überlegt mal, warum er den neuen Pachtvertrag noch nicht unterschrieben hat. Wenn er das nicht tut und der FCK geht insolvent, hat die Stadt, Forderungen an den FCK von fast 3 Millionen Euro, weil der alte Vertrag gilt. Unterschreibt er sind es nur 600.000 Euro. Das ist ein verdammt großer Unterschied ob ich ein Gläubiger mit 3 Millionen Forderung oder ein Gläubiger mit 600.000 Euro bin. Damit ist die Stadt im Insolvenzverfahren quasi Becca gleichgestellt. Und versucht mal gegen Becca, Stadt und Quattrex das Verfahren durchzudrücken.
Ok, Du sprichst es aus. Von der reinen Sachlage her ein gangbarer Weg der Stadt und auch eine Möglichkeit
in dieser Phase Druck zu machen auf den FCK und den Ahnungslosen zu spielen.
Aber was wäre die Folge bei einem gescheiterten Planinsolvenzverfahren. Das Übergehen in ein Regelinsol-
venzverfahren mit einer Quote von 1-2%, wenns gut läuft für die Stadt und eine Ruine über der Stadt Kaisers-
lautern. Quattrex, Becca, die Stadt, alle hätten ihr Geld verloren und den FCK gäbe es nicht mehr. Die
Stadt bekäme nicht nur die geschuldeten Mieten nicht mehr, sondern auch die 60 Millionen Bürgschaft
für das Stadion wären weg. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Weichel das will, aber mittlerweile halte
ich nichts mehr für ausgeschlossen in Kaiserslautern.
Für mich würde es Sinn machen, zu versuchen, Becca nicht mit ins Planinsolvenzverfahren zu nehmen
und, wenn irgendwie machbar, ihm die Bürgschaft zurückzuzahlen. Denn erstens hat Becca eventuell
noch ein Interesse an den Grundstücken, zweitens ist es möglich, dass zwischen Becca und der
Quattrex finanzielle Verbindungen und Interessen bestehen und drittens traue ich Becca zu das Verfahren
in die Länge ziehen zu wollen, egal was es ihn kostet. Auch da muss sich und hätte sich Weichel längst
positionieren müssen.
Insofern kann ich Merk, Wilhelm und vor allem Voigt verstehen, wenn Sie jetzt Weichel zur Positionierung
drängen, denn der 30.6. ist nicht mehr weit weg und insbesondere Voigt steht natürlich im Feuer.
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