Finanzen
22.07.2015 - 22:13 Uhr
Bin gerade kurz angebunden, aber auf sponsors.de gibt es aktuell ein Interview mit einem Herrn Weinand von!?! Layenberger, in dem es neben Union auch um den FCK geht, dazu hier eine kleine Passage..
Weinand: Ganz sicher hat Herrn Layenberger nicht gefallen, dass Herr Grünewalt zu dem für eine Stunde vor dem Spiel auf dem Betzenberg angesetzten Termin, ohne Bescheid zu geben, erst fünf Minuten vor Spielbeginn erschienen ist. Ein Fan möchte dann natürlich das Spiel sehen. Das war damals aber nicht der einzige Grund, warum wir das Engagement mit dem FCK beendet haben. Es gab in dieser Sache damals ja auch einen offenen Brief an den Vorstand.
Weinand: Ganz sicher hat Herrn Layenberger nicht gefallen, dass Herr Grünewalt zu dem für eine Stunde vor dem Spiel auf dem Betzenberg angesetzten Termin, ohne Bescheid zu geben, erst fünf Minuten vor Spielbeginn erschienen ist. Ein Fan möchte dann natürlich das Spiel sehen. Das war damals aber nicht der einzige Grund, warum wir das Engagement mit dem FCK beendet haben. Es gab in dieser Sache damals ja auch einen offenen Brief an den Vorstand.
Quelle: www.sponsors.de
Layenberger: „Union hat nichts mit Mainstream zu tun“
SPONSORs: Vakant für die kommende Saison ist auch das noch Trikot des 1. FC Kaiserslautern. Jetzt kommt Ihr Unternehmen aus der Pfalz, sogar aus dem Landkreis Kaiserslautern. Dazu ist Ihr Gründer Harald Layenberger großer FCK-Fan. Ein Sponsoring wäre auf den ersten Blick sehr naheliegend gewesen.
Weinand: Herr Layenberger ist in der Tat von Kindesbeinen an ein großer FCK-Fan, aber er kann Fantum und Business trennen. Das Trikot des 1. FC Kaiserslautern ist bei uns nicht diskutiert worden.
SPONSORs: Vakant für die kommende Saison ist auch das noch Trikot des 1. FC Kaiserslautern. Jetzt kommt Ihr Unternehmen aus der Pfalz, sogar aus dem Landkreis Kaiserslautern. Dazu ist Ihr Gründer Harald Layenberger großer FCK-Fan. Ein Sponsoring wäre auf den ersten Blick sehr naheliegend gewesen.
Weinand: Herr Layenberger ist in der Tat von Kindesbeinen an ein großer FCK-Fan, aber er kann Fantum und Business trennen. Das Trikot des 1. FC Kaiserslautern ist bei uns nicht diskutiert worden.
Zitat von Mittelschichtler
Bin gerade kurz angebunden, aber auf sponsors.de gibt es aktuell ein Interview mit einem Herrn Weinand von!?! Layenberger, in dem es neben Union auch um den FCK geht, dazu hier eine kleine Passage..
Weinand: Ganz sicher hat Herrn Layenberger nicht gefallen, dass Herr Grünewalt zu dem für eine Stunde vor dem Spiel auf dem Betzenberg angesetzten Termin, ohne Bescheid zu geben, erst fünf Minuten vor Spielbeginn erschienen ist. Ein Fan möchte dann natürlich das Spiel sehen. Das war damals aber nicht der einzige Grund, warum wir das Engagement mit dem FCK beendet haben. Es gab in dieser Sache damals ja auch einen offenen Brief an den Vorstand.
Bin gerade kurz angebunden, aber auf sponsors.de gibt es aktuell ein Interview mit einem Herrn Weinand von!?! Layenberger, in dem es neben Union auch um den FCK geht, dazu hier eine kleine Passage..
Weinand: Ganz sicher hat Herrn Layenberger nicht gefallen, dass Herr Grünewalt zu dem für eine Stunde vor dem Spiel auf dem Betzenberg angesetzten Termin, ohne Bescheid zu geben, erst fünf Minuten vor Spielbeginn erschienen ist. Ein Fan möchte dann natürlich das Spiel sehen. Das war damals aber nicht der einzige Grund, warum wir das Engagement mit dem FCK beendet haben. Es gab in dieser Sache damals ja auch einen offenen Brief an den Vorstand.
In aller Kürze:
Zunächst einmal finde ich das Auftreten des neuen Finanzvorstands sehr positiv. Das wirkt professionell und solide, die Einschätzung realistisch. Das noch keine vollständige Klarheit über einzelne Details vorliegen kann, ist verständlich, das er eher gravierendere Worte findet sicher sinnvoll. Die Distanzierung zum Vorgänger fällt deutlich aus.
Die Aussage von Grünwaldt, dass eine "Sanierung" stattgefunden hat und die Darstellungen von Kuntz dürten mit dieser PK endgültig erledigt sein. Ich war was die "Sanierung" angeht ja selbst der Meinung, dass wenn sie überhaupt stattgefunden haben sollte, sie nicht nachhaltig war. Nun weiß man, sie hat überhaupt nicht stattgefunden, auch nicht besser - im Gegenteil.
Was die Fananleihe betrifft, so habe ich die Aussagen so verstanden, dass die Liquidität an einem bestimmten Stichtag nicht da war, dies aber gegebenenfalls (und hier wäre noch Aufklärungsbedarf) mit Schwankungen begründet werden kann. Die Rückzahlung der Anleihe soll konzeptioniert werden (was eine Aufgabe für die Liquiditätsplanung sein dürfte).
Das der "alte Kurs" nicht nachhaltig war zeigt diese Saison. Trotz Sondererlösen aus den Transfers macht man ein Minus von 1,8 Mio. EURO. Da den Etat erhöhen wollen oder in der Winterpause nennenswerte Transfers tätigen wollen grenzt an sträfliche Vernachlässigung der Pflichten. Der neue Vorstand sollte gut überlegen, ob, wenn Unstimmigkeiten auftreten, nicht auch über eine Haftung des alten Vorstands nachgedacht werden muss.
Die Planung wirkt auf mich solide. Eine Reduzierung des Etats um 20% dürfte in etwa den Fehlbetrag dieser Saison ausgleichen, durch den Zimmer-Transfer erscheint es dann denkbar, dass wir nächste Saison einen ausgeglichen Finanzplan haben, ohne irgendwelche Traum- oder Wunschvorstellungen. Läuft es dann besser als geplant ergeben sich ja im Lauf der Saison Möglichkeiten, läuft es schlechter, sind wir nicht akut gefährdet.
Was mich positiv stimmt ist, dass wir, wenn wir davon ausgehen, dass die Analyse von Klatt stimmt, nicht in einer prekären, sondern nur in einer ernsten Situation sind. Das entspricht auch meiner Einschätzung und wäre insofern eine gute Nachricht dass, da ich derzeit einen guten Eindruck von der neuen "Mannschaft" habe, vielleicht eine bessere Zukunft auf uns zukommt. Ich bitte aber dabei keiner Fehleinschätzung zu unterliegen: besser heißt hier ein Tal der Tränen, Jahre von Blut, Schweiß und Frustration, aber vielleicht auch Jahre, die zu einer soliden und langfristigen Basis für eine Comeback-Geschichte im Stile der Gladbacher führen könnten. Könnten - wer hier an Zwangsläufigkeit glaubt ist schief gewickelt.
Zunächst einmal finde ich das Auftreten des neuen Finanzvorstands sehr positiv. Das wirkt professionell und solide, die Einschätzung realistisch. Das noch keine vollständige Klarheit über einzelne Details vorliegen kann, ist verständlich, das er eher gravierendere Worte findet sicher sinnvoll. Die Distanzierung zum Vorgänger fällt deutlich aus.
Die Aussage von Grünwaldt, dass eine "Sanierung" stattgefunden hat und die Darstellungen von Kuntz dürten mit dieser PK endgültig erledigt sein. Ich war was die "Sanierung" angeht ja selbst der Meinung, dass wenn sie überhaupt stattgefunden haben sollte, sie nicht nachhaltig war. Nun weiß man, sie hat überhaupt nicht stattgefunden, auch nicht besser - im Gegenteil.
Was die Fananleihe betrifft, so habe ich die Aussagen so verstanden, dass die Liquidität an einem bestimmten Stichtag nicht da war, dies aber gegebenenfalls (und hier wäre noch Aufklärungsbedarf) mit Schwankungen begründet werden kann. Die Rückzahlung der Anleihe soll konzeptioniert werden (was eine Aufgabe für die Liquiditätsplanung sein dürfte).
Das der "alte Kurs" nicht nachhaltig war zeigt diese Saison. Trotz Sondererlösen aus den Transfers macht man ein Minus von 1,8 Mio. EURO. Da den Etat erhöhen wollen oder in der Winterpause nennenswerte Transfers tätigen wollen grenzt an sträfliche Vernachlässigung der Pflichten. Der neue Vorstand sollte gut überlegen, ob, wenn Unstimmigkeiten auftreten, nicht auch über eine Haftung des alten Vorstands nachgedacht werden muss.
Die Planung wirkt auf mich solide. Eine Reduzierung des Etats um 20% dürfte in etwa den Fehlbetrag dieser Saison ausgleichen, durch den Zimmer-Transfer erscheint es dann denkbar, dass wir nächste Saison einen ausgeglichen Finanzplan haben, ohne irgendwelche Traum- oder Wunschvorstellungen. Läuft es dann besser als geplant ergeben sich ja im Lauf der Saison Möglichkeiten, läuft es schlechter, sind wir nicht akut gefährdet.
Was mich positiv stimmt ist, dass wir, wenn wir davon ausgehen, dass die Analyse von Klatt stimmt, nicht in einer prekären, sondern nur in einer ernsten Situation sind. Das entspricht auch meiner Einschätzung und wäre insofern eine gute Nachricht dass, da ich derzeit einen guten Eindruck von der neuen "Mannschaft" habe, vielleicht eine bessere Zukunft auf uns zukommt. Ich bitte aber dabei keiner Fehleinschätzung zu unterliegen: besser heißt hier ein Tal der Tränen, Jahre von Blut, Schweiß und Frustration, aber vielleicht auch Jahre, die zu einer soliden und langfristigen Basis für eine Comeback-Geschichte im Stile der Gladbacher führen könnten. Könnten - wer hier an Zwangsläufigkeit glaubt ist schief gewickelt.
Quelle: www.swr.de
Nach SWR-Informationen kalkuliert der FCK in dieser Saison mit einem Fehlbetrag zwischen 3,5 und 3,8 Millionen Euro. Um diesen Verlust auszugleichen, braucht der Verein die zwei Millionen Euro Ablöse, die der VfB Stuttgart für Verteidiger Jean Zimmer zahlt.
In einer offiziellen Mitteilung sprechen die Pfälzer lediglich von einem Minus von 1,5 bis 1,8 Millionen Euro. Dort ist das "Zimmer-Geld" allerdings schon jetzt mit eingerechnet. Die Ablöse wird aber erst nach Ende des Geschäftsjahres im Sommer fällig.
@BenMic: Die Zimmer Ablöse wird für diese Saison gebraucht, da wir sonst ein Defizit von 3,5 - 3,8 Mio € hätten. In einer offiziellen Mitteilung sprechen die Pfälzer lediglich von einem Minus von 1,5 bis 1,8 Millionen Euro. Dort ist das "Zimmer-Geld" allerdings schon jetzt mit eingerechnet. Die Ablöse wird aber erst nach Ende des Geschäftsjahres im Sommer fällig.
Von daher, es hätte sogar noch viel schlimmer sein können. Ganz zu schweigen, wenn Pogatetz und Osawe gekommen wären.
Wenn Klatt richtig verstehe, ist der Etat auf einer "schwarzen Null" aufgebaut. Wir geben nur das Geld aus was wir haben. Sollten sich Veränderungen bezüglich Ablösesummen, Sponsorenverträge oder Ausgabenreduzierungen ergeben, wird der Etat erhöht.
„Diese sechs Millionen werden nicht angetastet - dafür stehe ich mit meinem Wort.“
Prof. Dr. Dieter Rombach 2013 in SWR
Quelle https://soundcloud.com/jgrotepass/2205-swr-fernsehen-rp
Prof. Dr. Dieter Rombach 2013 in SWR
Quelle https://soundcloud.com/jgrotepass/2205-swr-fernsehen-rp
Zitat von BenMic
Die Planung wirkt auf mich solide. Eine Reduzierung des Etats um 20% dürfte in etwa den Fehlbetrag dieser Saison ausgleichen, durch den Zimmer-Transfer erscheint es dann denkbar, dass wir nächste Saison einen ausgeglichen Finanzplan haben, ohne irgendwelche Traum- oder Wunschvorstellungen. Läuft es dann besser als geplant ergeben sich ja im Lauf der Saison Möglichkeiten, läuft es schlechter, sind wir nicht akut gefährdet.
Die Planung wirkt auf mich solide. Eine Reduzierung des Etats um 20% dürfte in etwa den Fehlbetrag dieser Saison ausgleichen, durch den Zimmer-Transfer erscheint es dann denkbar, dass wir nächste Saison einen ausgeglichen Finanzplan haben, ohne irgendwelche Traum- oder Wunschvorstellungen. Läuft es dann besser als geplant ergeben sich ja im Lauf der Saison Möglichkeiten, läuft es schlechter, sind wir nicht akut gefährdet.
Ich sehe aktuell die große Gefahr, dass unsere Einnahmen schneller zurückgehen, als man die Ausgaben senken wird. Am Ende der Saison ist es relativ einfach, die Ausgaben zu verringern. Bei einigen Spielern laufen Verträge aus, die einen merklichen Anteil am gesamten Gehaltsbudget haben. Löwe ist bereits weg, Karl und Jenssen könnten folgen, die Leihe von Colak läuft auch aus. Ersetzt man die Spieler weder qualitativ noch quantitativ gleichwertig, kann man an dieser Stelle einen spürbaren Betrag einsparen.
Dabei muss man jedoch aufpassen, dass man sich nicht kaputt spart. Auch wenn es als "Niemandsland" bezeichnet wird, macht es einen Unterschied, ob man am Ende 6. oder 10. wird. Auch muss ich versuchen, die Zuschauer ins Stadion zu locken. Je mehr ich (an der sportlichen Substanz) spare, desto schwieriger wird es. Das wird ein schmaler Grat für den neuen Vorstand, der wenige Pfeile im Köcher haben wird.
Zitat von Flash2812
„Diese sechs Millionen werden nicht angetastet - dafür stehe ich mit meinem Wort.“
Prof. Dr. Dieter Rombach 2013 in SWR
Quelle https://soundcloud.com/jgrotepass/2205-swr-fernsehen-rp
„Diese sechs Millionen werden nicht angetastet - dafür stehe ich mit meinem Wort.“
Prof. Dr. Dieter Rombach 2013 in SWR
Quelle https://soundcloud.com/jgrotepass/2205-swr-fernsehen-rp
Kannst den Onkel ja jetzt mal fragen, was ihm sein Wort noch so wert ist
...immerhin hat er uns nicht sein Ehrenwort gegeben, sonst müsste man ihn fern von Badewannen halten
In der Tat eine schwierige Aufgabe und ich hoffe mal, dass man sie nicht so angeht wie von Dir skizziert
...einfach Karl, Jenssen, Löwe und Zimmers Gehalt einsparen und va bene. Mit knapp 9 MIO Euro Spieleretat sollte man schon eine vernünftige Truppe zusammenstellen können, die mit Glück und Können bei den Verpflichtungen auch oben mitspielt. Karl und Jenssen sollte man so eigentlich auch halten können. Bin gespannt.
Zitat von Flash2812
„Diese sechs Millionen werden nicht angetastet - dafür stehe ich mit meinem Wort.“
Prof. Dr. Dieter Rombach 2013 in SWR
Quelle https://soundcloud.com/jgrotepass/2205-swr-fernsehen-rp
„Diese sechs Millionen werden nicht angetastet - dafür stehe ich mit meinem Wort.“
Prof. Dr. Dieter Rombach 2013 in SWR
Quelle https://soundcloud.com/jgrotepass/2205-swr-fernsehen-rp
"2014 wird der Aufbau Fröhnerhof beginnen". Klingt fast schon wie Häme.
Zitat von Gutgolf
In der Tat eine schwierige Aufgabe und ich hoffe mal, dass man sie nicht so angeht wie von Dir skizziert
...einfach Karl, Jenssen, Löwe und Zimmers Gehalt einsparen und va bene.
Mit knapp 9 MIO Euro Spieleretat sollte man schon eine vernünftige Truppe zusammenstellen können, die mit Glück und Können bei den Verpflichtungen auch oben mitspielt. Karl und Jenssen sollte man so eigentlich auch halten können. Bin gespannt.
In der Tat eine schwierige Aufgabe und ich hoffe mal, dass man sie nicht so angeht wie von Dir skizziert
...einfach Karl, Jenssen, Löwe und Zimmers Gehalt einsparen und va bene. Mit knapp 9 MIO Euro Spieleretat sollte man schon eine vernünftige Truppe zusammenstellen können, die mit Glück und Können bei den Verpflichtungen auch oben mitspielt. Karl und Jenssen sollte man so eigentlich auch halten können. Bin gespannt.
Du musst mal überlegen, was 20% Etatkürzung bedeuten. Ein ganzes Fünftel. Weg. Wenn nun Karl, Jenssen, Löwe und Zimmer 20% des alten Etats ausmachen würden, dann wäre die Einsparung gerade mal die Kürzung. Neue Spieler gibt es dann nicht. Die machen zusammen aber keine 20% aus. Folglich müssen noch andere Spieler den Verein verlassen, um überhaupt im Etat zu bleiben. Und dann kommt immer noch niemand neues. Vielleicht wird das durch diese Darstellung jetzt mal ein bisschen deutlicher, was 20% sind.
Die logische Konsequenz ist, dass wir mehr Spieler loswerden müssen, wenn wir neue Spieler wollen. Und in meinen Augen wird erst richtig Spielraum geschaffen, wenn wir einen weiteren Transfer (zb Müller) realisieren. Die Aufgabe der Kaderzusammenstellung ist ein ganz ganz dicker Brocken diese Saison. Wunder sollten wir alle nicht erwarten.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von dieGraetschenFrage am 04.05.2016 um 19:57 Uhr bearbeitet
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