Fanszene Teil VI
11.08.2015 - 22:31 Uhr
21.06.2016 - 14:22 Uhr
Zitat von Botibot
Wie Du ganz richtig sagst ist es eine moralische Bewertung, die Du vornimmst. Selbstverständlich kannst du in Sachen Mitbestimmung der Fans, Repressionen durch Verband, Verein und staatlichen Behörden, bei Bestrafungen und auch beim Thema Pyrotechnik eine Nulltoleranz Politik befürworten.
Es degradiert jedoch die Ultragruppen und mit Ihnen alle Fans, die sich als mehr sehen als nur als Stimmungsclowns genau dazu, nämlich zu unmündigen Zuschauern, die nur willkommen sind, wenn sind brav ihre Choreo machen und ansonsten Ihr Geld für alkoholfreies Bier, fade Bratwurst und grässliche Pokaltrikots ausgeben, um es mal plakativ auszudrücken.
Denn genau das Thema Pyrotechnik ist auch hierfür ein gutes Beispiel: Dialog und Mitbestimmung sind mit DFB und Co kaum zu machen und das einzige verbleibende Mittel eigene Interessen durchzusetzen ist somit der zivile Ungehorsam oder weniger pathetisch ausgedrückt die bewusste Regelverletzung. Wo dabei die Grenze ist, das muss wie gesagt jeder mit sich selbst ausmachen.
Und was die Interessen des Vereins angeht, ein Gedankenspiel: Würde Welli, wenn er sich frei entscheiden könnte, tatsächlich komplett auf die Anwesenheit und den Support der Ultras verzichten, wenn er dadurch das Geld für die DFB Strafen sparen könnte? Oder würde selbst er dann abwägen? Ich weiß es jedenfalls nicht.
Zitat von soulKSC
Ich verstehe deine Argumentation, finde sie aber aus moralischer Sicht eben an vielen Stellen fragwürdig. Woran lässt sich denn messen, ob die Ultras tatsächlich mehr Positives für den Verein tun, als andere Besucher? Wie du ja bereits schreibst, gibt es Momente, Situationen, Szenen, die den Verein doch erhebliche Summen kosten. Das 1:1 gegeneinander aufwiegen ist wohl nicht möglich, aber ich stelle zumindest dein "unbestritten" in Frage.
Entscheidend wird aber dein dritter Absatz, in dem du sagst, die Ultras hätten in vielen Bereichen ihre eigenen Ansichten darüber, was für den Verein gut ist und was nicht. Jeder Fan hat verschiedene Ansichten für den Verein, und diese darf auch jeder Vertreten. Opposition zur eigenen Vereinsführung und Opposition zum DFB bedeutet aber nicht, dass damit Regelüberschreitungen legitimiert werden. In dem Moment, in dem der Verein bleibend Schäden davon führt, tritt nämlich genau das in Kraft, was ich behauptet habe: Das Gruppen-/Eigeninteresse übermannt das Vereinsinteresse und widerspricht somit schon von Hause aus der Bedeutung des Supports.
Und deshalb sehe ich es auch als unumgänglich an, an dieser Stelle pauschal zu urteilen - der Verein zahlt ja auch pauschal für jede Übertretung.
Das Beispiel Pyro ist doch blendend dafür: Genauso wie wohl viele der Ultras wäre ich über eine Lösung begeistert, die das Abrennen in einer für den Fan sicheren und für den Zuschauer ansprechenden Form gestattet. Aber das ist ein Eigeninteresse, das dem Interesse des Vereins insofern entgegensteht, als dass es derzeit laut Regelwerk verboten ist und der Einsatz von Pyro somit vereinsschädigend ist.
Jegliche Haltung der Ultras ist akzeptabel. Sie dürfen auch jegliche Haltung kundtun - solange sie damit nicht direkt dem Verein schaden zufügen. Wer seine Meinung um jeden Preis (!) publik machen möchte, sollte auch die Kosten tragen, die dadurch verursacht werden.
Ich verstehe deine Argumentation, finde sie aber aus moralischer Sicht eben an vielen Stellen fragwürdig. Woran lässt sich denn messen, ob die Ultras tatsächlich mehr Positives für den Verein tun, als andere Besucher? Wie du ja bereits schreibst, gibt es Momente, Situationen, Szenen, die den Verein doch erhebliche Summen kosten. Das 1:1 gegeneinander aufwiegen ist wohl nicht möglich, aber ich stelle zumindest dein "unbestritten" in Frage.
Entscheidend wird aber dein dritter Absatz, in dem du sagst, die Ultras hätten in vielen Bereichen ihre eigenen Ansichten darüber, was für den Verein gut ist und was nicht. Jeder Fan hat verschiedene Ansichten für den Verein, und diese darf auch jeder Vertreten. Opposition zur eigenen Vereinsführung und Opposition zum DFB bedeutet aber nicht, dass damit Regelüberschreitungen legitimiert werden. In dem Moment, in dem der Verein bleibend Schäden davon führt, tritt nämlich genau das in Kraft, was ich behauptet habe: Das Gruppen-/Eigeninteresse übermannt das Vereinsinteresse und widerspricht somit schon von Hause aus der Bedeutung des Supports.
Und deshalb sehe ich es auch als unumgänglich an, an dieser Stelle pauschal zu urteilen - der Verein zahlt ja auch pauschal für jede Übertretung.
Das Beispiel Pyro ist doch blendend dafür: Genauso wie wohl viele der Ultras wäre ich über eine Lösung begeistert, die das Abrennen in einer für den Fan sicheren und für den Zuschauer ansprechenden Form gestattet. Aber das ist ein Eigeninteresse, das dem Interesse des Vereins insofern entgegensteht, als dass es derzeit laut Regelwerk verboten ist und der Einsatz von Pyro somit vereinsschädigend ist.
Jegliche Haltung der Ultras ist akzeptabel. Sie dürfen auch jegliche Haltung kundtun - solange sie damit nicht direkt dem Verein schaden zufügen. Wer seine Meinung um jeden Preis (!) publik machen möchte, sollte auch die Kosten tragen, die dadurch verursacht werden.
Wie Du ganz richtig sagst ist es eine moralische Bewertung, die Du vornimmst. Selbstverständlich kannst du in Sachen Mitbestimmung der Fans, Repressionen durch Verband, Verein und staatlichen Behörden, bei Bestrafungen und auch beim Thema Pyrotechnik eine Nulltoleranz Politik befürworten.
Es degradiert jedoch die Ultragruppen und mit Ihnen alle Fans, die sich als mehr sehen als nur als Stimmungsclowns genau dazu, nämlich zu unmündigen Zuschauern, die nur willkommen sind, wenn sind brav ihre Choreo machen und ansonsten Ihr Geld für alkoholfreies Bier, fade Bratwurst und grässliche Pokaltrikots ausgeben, um es mal plakativ auszudrücken.
Denn genau das Thema Pyrotechnik ist auch hierfür ein gutes Beispiel: Dialog und Mitbestimmung sind mit DFB und Co kaum zu machen und das einzige verbleibende Mittel eigene Interessen durchzusetzen ist somit der zivile Ungehorsam oder weniger pathetisch ausgedrückt die bewusste Regelverletzung. Wo dabei die Grenze ist, das muss wie gesagt jeder mit sich selbst ausmachen.
Und was die Interessen des Vereins angeht, ein Gedankenspiel: Würde Welli, wenn er sich frei entscheiden könnte, tatsächlich komplett auf die Anwesenheit und den Support der Ultras verzichten, wenn er dadurch das Geld für die DFB Strafen sparen könnte? Oder würde selbst er dann abwägen? Ich weiß es jedenfalls nicht.
Auch hier sind wir ja einer Linie was die theoretische Ausgangslage angeht. In der Bewertung finden sich eben die Unterschiede. Ich möchte auch nicht der Mitbestimmung der Fans entgegen stehen, im Gegenteil, ich würde mir an vielen Stellen wünschen, dass der KSC offener und progressiver die Stimmungslage und die Wünsche der Fans aufnehmen würde.
Die zweite Frage ist: Was sind Zuschauer eines Spiels denn mehr als Stimmungsclowns und eben Zuschauer? Natürlich kann jeder Fan, kann jedes Mitglied des Vereins oder eine Fangruppierung aktiv zum Vereinsleben beitragen. Aber die direkte Instanz, die meinen Rahmen vorgibt, sollte aus meiner Sicht dann eben auch der Verein bleiben. Und der Verein verpflichtet sich, den Regeln des DFB/ der DFL zu folgen.
Protest ist natürlich erwünscht, um fanunfreundliche Entscheidungen zu kritisieren, aber auch da setze ich persönlich auf viel mehr konstruktive denn destruktive Kritik. Sind wir doch mal ehrlich: Das Zünden von Pyros hat doch keinerlei Wirkung auf den DFB, vielmehr entmündigt es den Fan noch weiter, da der DFB sich in seiner Entscheidung bestätigt fühlt, dass die Fans ja auch nicht mündig handeln.
Und zu deinem Gedankenspiel, und da werde ich jetzt ein wenig harsch: Wenn die Ultras sich nur vorstellen könnten, den KSC zu unterstützen, wenn dabei Welli beide Augen zudrücken muss, dass ab und an mal was über die Stränge schlägt, dann können sie sich die Spiele gerne mit Pyro in ihrem eigenen Wohnzimmer anschauen. Denn dann sind wir wieder bei der Ausgangsfrage, bei der ich viele Ultras grundlegend hinterfrage: Steht wirklich der Verein im Vordergrund, oder ist er nur noch eine Plattform für das eigene Handeln innerhalb einer Gruppenstruktur geworden.
Jeder wie er mag. Aber ich bleibe dabei: Nicht auf Kosten der anderen Zuschauer, nicht auf Kosten des Vereins.
21.06.2016 - 17:03 Uhr
Zitat von soulKSC
Auch hier sind wir ja einer Linie was die theoretische Ausgangslage angeht. In der Bewertung finden sich eben die Unterschiede. Ich möchte auch nicht der Mitbestimmung der Fans entgegen stehen, im Gegenteil, ich würde mir an vielen Stellen wünschen, dass der KSC offener und progressiver die Stimmungslage und die Wünsche der Fans aufnehmen würde.
Die zweite Frage ist: Was sind Zuschauer eines Spiels denn mehr als Stimmungsclowns und eben Zuschauer? Natürlich kann jeder Fan, kann jedes Mitglied des Vereins oder eine Fangruppierung aktiv zum Vereinsleben beitragen. Aber die direkte Instanz, die meinen Rahmen vorgibt, sollte aus meiner Sicht dann eben auch der Verein bleiben. Und der Verein verpflichtet sich, den Regeln des DFB/ der DFL zu folgen.
Protest ist natürlich erwünscht, um fanunfreundliche Entscheidungen zu kritisieren, aber auch da setze ich persönlich auf viel mehr konstruktive denn destruktive Kritik. Sind wir doch mal ehrlich: Das Zünden von Pyros hat doch keinerlei Wirkung auf den DFB, vielmehr entmündigt es den Fan noch weiter, da der DFB sich in seiner Entscheidung bestätigt fühlt, dass die Fans ja auch nicht mündig handeln.
Und zu deinem Gedankenspiel, und da werde ich jetzt ein wenig harsch: Wenn die Ultras sich nur vorstellen könnten, den KSC zu unterstützen, wenn dabei Welli beide Augen zudrücken muss, dass ab und an mal was über die Stränge schlägt, dann können sie sich die Spiele gerne mit Pyro in ihrem eigenen Wohnzimmer anschauen. Denn dann sind wir wieder bei der Ausgangsfrage, bei der ich viele Ultras grundlegend hinterfrage: Steht wirklich der Verein im Vordergrund, oder ist er nur noch eine Plattform für das eigene Handeln innerhalb einer Gruppenstruktur geworden.
Jeder wie er mag. Aber ich bleibe dabei: Nicht auf Kosten der anderen Zuschauer, nicht auf Kosten des Vereins.
Zitat von Botibot
Wie Du ganz richtig sagst ist es eine moralische Bewertung, die Du vornimmst. Selbstverständlich kannst du in Sachen Mitbestimmung der Fans, Repressionen durch Verband, Verein und staatlichen Behörden, bei Bestrafungen und auch beim Thema Pyrotechnik eine Nulltoleranz Politik befürworten.
Es degradiert jedoch die Ultragruppen und mit Ihnen alle Fans, die sich als mehr sehen als nur als Stimmungsclowns genau dazu, nämlich zu unmündigen Zuschauern, die nur willkommen sind, wenn sind brav ihre Choreo machen und ansonsten Ihr Geld für alkoholfreies Bier, fade Bratwurst und grässliche Pokaltrikots ausgeben, um es mal plakativ auszudrücken.
Denn genau das Thema Pyrotechnik ist auch hierfür ein gutes Beispiel: Dialog und Mitbestimmung sind mit DFB und Co kaum zu machen und das einzige verbleibende Mittel eigene Interessen durchzusetzen ist somit der zivile Ungehorsam oder weniger pathetisch ausgedrückt die bewusste Regelverletzung. Wo dabei die Grenze ist, das muss wie gesagt jeder mit sich selbst ausmachen.
Und was die Interessen des Vereins angeht, ein Gedankenspiel: Würde Welli, wenn er sich frei entscheiden könnte, tatsächlich komplett auf die Anwesenheit und den Support der Ultras verzichten, wenn er dadurch das Geld für die DFB Strafen sparen könnte? Oder würde selbst er dann abwägen? Ich weiß es jedenfalls nicht.
Zitat von soulKSC
Ich verstehe deine Argumentation, finde sie aber aus moralischer Sicht eben an vielen Stellen fragwürdig. Woran lässt sich denn messen, ob die Ultras tatsächlich mehr Positives für den Verein tun, als andere Besucher? Wie du ja bereits schreibst, gibt es Momente, Situationen, Szenen, die den Verein doch erhebliche Summen kosten. Das 1:1 gegeneinander aufwiegen ist wohl nicht möglich, aber ich stelle zumindest dein "unbestritten" in Frage.
Entscheidend wird aber dein dritter Absatz, in dem du sagst, die Ultras hätten in vielen Bereichen ihre eigenen Ansichten darüber, was für den Verein gut ist und was nicht. Jeder Fan hat verschiedene Ansichten für den Verein, und diese darf auch jeder Vertreten. Opposition zur eigenen Vereinsführung und Opposition zum DFB bedeutet aber nicht, dass damit Regelüberschreitungen legitimiert werden. In dem Moment, in dem der Verein bleibend Schäden davon führt, tritt nämlich genau das in Kraft, was ich behauptet habe: Das Gruppen-/Eigeninteresse übermannt das Vereinsinteresse und widerspricht somit schon von Hause aus der Bedeutung des Supports.
Und deshalb sehe ich es auch als unumgänglich an, an dieser Stelle pauschal zu urteilen - der Verein zahlt ja auch pauschal für jede Übertretung.
Das Beispiel Pyro ist doch blendend dafür: Genauso wie wohl viele der Ultras wäre ich über eine Lösung begeistert, die das Abrennen in einer für den Fan sicheren und für den Zuschauer ansprechenden Form gestattet. Aber das ist ein Eigeninteresse, das dem Interesse des Vereins insofern entgegensteht, als dass es derzeit laut Regelwerk verboten ist und der Einsatz von Pyro somit vereinsschädigend ist.
Jegliche Haltung der Ultras ist akzeptabel. Sie dürfen auch jegliche Haltung kundtun - solange sie damit nicht direkt dem Verein schaden zufügen. Wer seine Meinung um jeden Preis (!) publik machen möchte, sollte auch die Kosten tragen, die dadurch verursacht werden.
Ich verstehe deine Argumentation, finde sie aber aus moralischer Sicht eben an vielen Stellen fragwürdig. Woran lässt sich denn messen, ob die Ultras tatsächlich mehr Positives für den Verein tun, als andere Besucher? Wie du ja bereits schreibst, gibt es Momente, Situationen, Szenen, die den Verein doch erhebliche Summen kosten. Das 1:1 gegeneinander aufwiegen ist wohl nicht möglich, aber ich stelle zumindest dein "unbestritten" in Frage.
Entscheidend wird aber dein dritter Absatz, in dem du sagst, die Ultras hätten in vielen Bereichen ihre eigenen Ansichten darüber, was für den Verein gut ist und was nicht. Jeder Fan hat verschiedene Ansichten für den Verein, und diese darf auch jeder Vertreten. Opposition zur eigenen Vereinsführung und Opposition zum DFB bedeutet aber nicht, dass damit Regelüberschreitungen legitimiert werden. In dem Moment, in dem der Verein bleibend Schäden davon führt, tritt nämlich genau das in Kraft, was ich behauptet habe: Das Gruppen-/Eigeninteresse übermannt das Vereinsinteresse und widerspricht somit schon von Hause aus der Bedeutung des Supports.
Und deshalb sehe ich es auch als unumgänglich an, an dieser Stelle pauschal zu urteilen - der Verein zahlt ja auch pauschal für jede Übertretung.
Das Beispiel Pyro ist doch blendend dafür: Genauso wie wohl viele der Ultras wäre ich über eine Lösung begeistert, die das Abrennen in einer für den Fan sicheren und für den Zuschauer ansprechenden Form gestattet. Aber das ist ein Eigeninteresse, das dem Interesse des Vereins insofern entgegensteht, als dass es derzeit laut Regelwerk verboten ist und der Einsatz von Pyro somit vereinsschädigend ist.
Jegliche Haltung der Ultras ist akzeptabel. Sie dürfen auch jegliche Haltung kundtun - solange sie damit nicht direkt dem Verein schaden zufügen. Wer seine Meinung um jeden Preis (!) publik machen möchte, sollte auch die Kosten tragen, die dadurch verursacht werden.
Wie Du ganz richtig sagst ist es eine moralische Bewertung, die Du vornimmst. Selbstverständlich kannst du in Sachen Mitbestimmung der Fans, Repressionen durch Verband, Verein und staatlichen Behörden, bei Bestrafungen und auch beim Thema Pyrotechnik eine Nulltoleranz Politik befürworten.
Es degradiert jedoch die Ultragruppen und mit Ihnen alle Fans, die sich als mehr sehen als nur als Stimmungsclowns genau dazu, nämlich zu unmündigen Zuschauern, die nur willkommen sind, wenn sind brav ihre Choreo machen und ansonsten Ihr Geld für alkoholfreies Bier, fade Bratwurst und grässliche Pokaltrikots ausgeben, um es mal plakativ auszudrücken.
Denn genau das Thema Pyrotechnik ist auch hierfür ein gutes Beispiel: Dialog und Mitbestimmung sind mit DFB und Co kaum zu machen und das einzige verbleibende Mittel eigene Interessen durchzusetzen ist somit der zivile Ungehorsam oder weniger pathetisch ausgedrückt die bewusste Regelverletzung. Wo dabei die Grenze ist, das muss wie gesagt jeder mit sich selbst ausmachen.
Und was die Interessen des Vereins angeht, ein Gedankenspiel: Würde Welli, wenn er sich frei entscheiden könnte, tatsächlich komplett auf die Anwesenheit und den Support der Ultras verzichten, wenn er dadurch das Geld für die DFB Strafen sparen könnte? Oder würde selbst er dann abwägen? Ich weiß es jedenfalls nicht.
Auch hier sind wir ja einer Linie was die theoretische Ausgangslage angeht. In der Bewertung finden sich eben die Unterschiede. Ich möchte auch nicht der Mitbestimmung der Fans entgegen stehen, im Gegenteil, ich würde mir an vielen Stellen wünschen, dass der KSC offener und progressiver die Stimmungslage und die Wünsche der Fans aufnehmen würde.
Die zweite Frage ist: Was sind Zuschauer eines Spiels denn mehr als Stimmungsclowns und eben Zuschauer? Natürlich kann jeder Fan, kann jedes Mitglied des Vereins oder eine Fangruppierung aktiv zum Vereinsleben beitragen. Aber die direkte Instanz, die meinen Rahmen vorgibt, sollte aus meiner Sicht dann eben auch der Verein bleiben. Und der Verein verpflichtet sich, den Regeln des DFB/ der DFL zu folgen.
Protest ist natürlich erwünscht, um fanunfreundliche Entscheidungen zu kritisieren, aber auch da setze ich persönlich auf viel mehr konstruktive denn destruktive Kritik. Sind wir doch mal ehrlich: Das Zünden von Pyros hat doch keinerlei Wirkung auf den DFB, vielmehr entmündigt es den Fan noch weiter, da der DFB sich in seiner Entscheidung bestätigt fühlt, dass die Fans ja auch nicht mündig handeln.
Und zu deinem Gedankenspiel, und da werde ich jetzt ein wenig harsch: Wenn die Ultras sich nur vorstellen könnten, den KSC zu unterstützen, wenn dabei Welli beide Augen zudrücken muss, dass ab und an mal was über die Stränge schlägt, dann können sie sich die Spiele gerne mit Pyro in ihrem eigenen Wohnzimmer anschauen. Denn dann sind wir wieder bei der Ausgangsfrage, bei der ich viele Ultras grundlegend hinterfrage: Steht wirklich der Verein im Vordergrund, oder ist er nur noch eine Plattform für das eigene Handeln innerhalb einer Gruppenstruktur geworden.
Jeder wie er mag. Aber ich bleibe dabei: Nicht auf Kosten der anderen Zuschauer, nicht auf Kosten des Vereins.
Du sprichst es immer wieder aus: Du wünscht dir auch Veränderungen oft sogar die selben wie Ultragruppierungen. Du siehst es auch so, dass weder Verein noch DFB ausreichend auf die Wünsche der Fangruppierungen eingehen. Und trotzdem plädierst dafür, das einfach zu akzeptieren, wenn die Bitten und Forderungen halt nunmal nicht gehört werden. - Das ist auf der einen Seite lobenswert, da auch ich Regeln und deren Einhaltung für eine wichtige Sache halte. Aber bewusste und vereinzelte Regelverstöße von vorneherein auszuschließen, das finde ich dann doch zu radikal.
Abgesehen davon möchte ich mich nicht zum Verfechter der Ultras entwickeln, alleine schon deswegen nicht, weil ich die ganze Geschichte nur von außen und zudem nur unzureichend kenne. Deine strikte Position lädt aber einfach dazu ein, die entsprechende Gegenposition einzunehmen.
Zudem habe ich bei meiner Argumentaion auch nur die Situation hier vor Ort vor Augen und diese bestimmt auch idealisiert. Wenn die Diskussion z.B. über die Schlagworte Ultras - Mitbestimmung - Hansa Rostock geführt werden würde, wäre sie bestimmt etwas anders verlaufen. Vom Ausland ganz zu schweigen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Botibot am 21.06.2016 um 17:14 Uhr bearbeitet
21.06.2016 - 22:06 Uhr
Mal was ganz anderes: Sone EM bietet sich ja auch mal an, die anderen Fußballkulturen so zu betrachten. Da finde ich es schon manchmal arg schade, wie wir Deutschen so drauf sind. Beim Nationalteam zeigt sich, was auch beim Ligabetrieb vorherrscht: Monotonie & klarer Rhythmus, der möglichst (wenn überhaupt) mit Klatschen kandiert wird. So sind wir Deutschen, sachlich eben, wa
- manchmal finde ichs aber gerade geil, so wie die Nordiren oder die Südeuropäer einfach mal zusammen zu feiern, abzugehen, spontan zu sein (Stichwort "will grigg´s on fire" oder "go home to your sexy wives" etc. pp.) - liegt´s uns nicht im Blut, diese Kreativität? mal sinnlos rumzuhüpfen statt Choreo-Klatschen? Irgendwie inspirierend, sowas. Da wünsch ich mir manchmal mehr Mut zum Spaß haben im Block zu Hause
- manchmal finde ichs aber gerade geil, so wie die Nordiren oder die Südeuropäer einfach mal zusammen zu feiern, abzugehen, spontan zu sein (Stichwort "will grigg´s on fire" oder "go home to your sexy wives" etc. pp.) - liegt´s uns nicht im Blut, diese Kreativität? mal sinnlos rumzuhüpfen statt Choreo-Klatschen? Irgendwie inspirierend, sowas. Da wünsch ich mir manchmal mehr Mut zum Spaß haben im Block zu Hause
21.06.2016 - 22:27 Uhr
Jepp. Ich finde es faszinierend wie die Briten mit ihren in Sekunden Eile dahin getexteten Schlachtrufen/Liedern abgehen. Minutenlang in Halbzeitpauden, beim Bier holen, in Pubs, vor Bars zu Hunderten. Einfach unglaublich geil!!!!!!!!
22.06.2016 - 00:35 Uhr
Zitat von sweepernr5
Mal was ganz anderes: Sone EM bietet sich ja auch mal an, die anderen Fußballkulturen so zu betrachten. Da finde ich es schon manchmal arg schade, wie wir Deutschen so drauf sind. Beim Nationalteam zeigt sich, was auch beim Ligabetrieb vorherrscht: Monotonie & klarer Rhythmus, der möglichst (wenn überhaupt) mit Klatschen kandiert wird. So sind wir Deutschen, sachlich eben, wa
- manchmal finde ichs aber gerade geil, so wie die Nordiren oder die Südeuropäer einfach mal zusammen zu feiern, abzugehen, spontan zu sein (Stichwort "will grigg´s on fire" oder "go home to your sexy wives" etc. pp.) - liegt´s uns nicht im Blut, diese Kreativität? mal sinnlos rumzuhüpfen statt Choreo-Klatschen? Irgendwie inspirierend, sowas. Da wünsch ich mir manchmal mehr Mut zum Spaß haben im Block zu Hause 
Mal was ganz anderes: Sone EM bietet sich ja auch mal an, die anderen Fußballkulturen so zu betrachten. Da finde ich es schon manchmal arg schade, wie wir Deutschen so drauf sind. Beim Nationalteam zeigt sich, was auch beim Ligabetrieb vorherrscht: Monotonie & klarer Rhythmus, der möglichst (wenn überhaupt) mit Klatschen kandiert wird. So sind wir Deutschen, sachlich eben, wa
- manchmal finde ichs aber gerade geil, so wie die Nordiren oder die Südeuropäer einfach mal zusammen zu feiern, abzugehen, spontan zu sein (Stichwort "will grigg´s on fire" oder "go home to your sexy wives" etc. pp.) - liegt´s uns nicht im Blut, diese Kreativität? mal sinnlos rumzuhüpfen statt Choreo-Klatschen? Irgendwie inspirierend, sowas. Da wünsch ich mir manchmal mehr Mut zum Spaß haben im Block zu Hause 
100% Zustimmung! Besonders die Ir(r)en toppen wieder alles
Freue mich jedes Mal auf deren Spiel. Einfach klasse wie die jedes Mal abgehen
22.06.2016 - 00:47 Uhr
Zitat von sweepernr5
Mal was ganz anderes: Sone EM bietet sich ja auch mal an, die anderen Fußballkulturen so zu betrachten. Da finde ich es schon manchmal arg schade, wie wir Deutschen so drauf sind. Beim Nationalteam zeigt sich, was auch beim Ligabetrieb vorherrscht: Monotonie & klarer Rhythmus, der möglichst (wenn überhaupt) mit Klatschen kandiert wird. So sind wir Deutschen, sachlich eben, wa
- manchmal finde ichs aber gerade geil, so wie die Nordiren oder die Südeuropäer einfach mal zusammen zu feiern, abzugehen, spontan zu sein (Stichwort "will grigg´s on fire" oder "go home to your sexy wives" etc. pp.) - liegt´s uns nicht im Blut, diese Kreativität? mal sinnlos rumzuhüpfen statt Choreo-Klatschen? Irgendwie inspirierend, sowas. Da wünsch ich mir manchmal mehr Mut zum Spaß haben im Block zu Hause 
Mal was ganz anderes: Sone EM bietet sich ja auch mal an, die anderen Fußballkulturen so zu betrachten. Da finde ich es schon manchmal arg schade, wie wir Deutschen so drauf sind. Beim Nationalteam zeigt sich, was auch beim Ligabetrieb vorherrscht: Monotonie & klarer Rhythmus, der möglichst (wenn überhaupt) mit Klatschen kandiert wird. So sind wir Deutschen, sachlich eben, wa
- manchmal finde ichs aber gerade geil, so wie die Nordiren oder die Südeuropäer einfach mal zusammen zu feiern, abzugehen, spontan zu sein (Stichwort "will grigg´s on fire" oder "go home to your sexy wives" etc. pp.) - liegt´s uns nicht im Blut, diese Kreativität? mal sinnlos rumzuhüpfen statt Choreo-Klatschen? Irgendwie inspirierend, sowas. Da wünsch ich mir manchmal mehr Mut zum Spaß haben im Block zu Hause 
typisch deutsch!! und auch noch totaler unsinn!
22.06.2016 - 06:54 Uhr
Zitat von sweepernr5
Mal was ganz anderes: Sone EM bietet sich ja auch mal an, die anderen Fußballkulturen so zu betrachten. Da finde ich es schon manchmal arg schade, wie wir Deutschen so drauf sind. Beim Nationalteam zeigt sich, was auch beim Ligabetrieb vorherrscht: Monotonie & klarer Rhythmus, der möglichst (wenn überhaupt) mit Klatschen kandiert wird. So sind wir Deutschen, sachlich eben, wa
- manchmal finde ichs aber gerade geil, so wie die Nordiren oder die Südeuropäer einfach mal zusammen zu feiern, abzugehen, spontan zu sein (Stichwort "will grigg´s on fire" oder "go home to your sexy wives" etc. pp.) - liegt´s uns nicht im Blut, diese Kreativität? mal sinnlos rumzuhüpfen statt Choreo-Klatschen? Irgendwie inspirierend, sowas. Da wünsch ich mir manchmal mehr Mut zum Spaß haben im Block zu Hause 
Mal was ganz anderes: Sone EM bietet sich ja auch mal an, die anderen Fußballkulturen so zu betrachten. Da finde ich es schon manchmal arg schade, wie wir Deutschen so drauf sind. Beim Nationalteam zeigt sich, was auch beim Ligabetrieb vorherrscht: Monotonie & klarer Rhythmus, der möglichst (wenn überhaupt) mit Klatschen kandiert wird. So sind wir Deutschen, sachlich eben, wa
- manchmal finde ichs aber gerade geil, so wie die Nordiren oder die Südeuropäer einfach mal zusammen zu feiern, abzugehen, spontan zu sein (Stichwort "will grigg´s on fire" oder "go home to your sexy wives" etc. pp.) - liegt´s uns nicht im Blut, diese Kreativität? mal sinnlos rumzuhüpfen statt Choreo-Klatschen? Irgendwie inspirierend, sowas. Da wünsch ich mir manchmal mehr Mut zum Spaß haben im Block zu Hause 
Tztztzt wie kannst du Lieder gut finden die über sexy wives gesungen werden? Wie kann man die Frauen so darstelle?
. Scheiss Ultras . Bringen gar nichts. Weg mit denen
22.06.2016 - 08:26 Uhr
Zitat von sweepernr5
Mal was ganz anderes: Sone EM bietet sich ja auch mal an, die anderen Fußballkulturen so zu betrachten. Da finde ich es schon manchmal arg schade, wie wir Deutschen so drauf sind. Beim Nationalteam zeigt sich, was auch beim Ligabetrieb vorherrscht: Monotonie & klarer Rhythmus, der möglichst (wenn überhaupt) mit Klatschen kandiert wird. So sind wir Deutschen, sachlich eben, wa
- manchmal finde ichs aber gerade geil, so wie die Nordiren oder die Südeuropäer einfach mal zusammen zu feiern, abzugehen, spontan zu sein (Stichwort "will grigg´s on fire" oder "go home to your sexy wives" etc. pp.) - liegt´s uns nicht im Blut, diese Kreativität? mal sinnlos rumzuhüpfen statt Choreo-Klatschen? Irgendwie inspirierend, sowas. Da wünsch ich mir manchmal mehr Mut zum Spaß haben im Block zu Hause 
Mal was ganz anderes: Sone EM bietet sich ja auch mal an, die anderen Fußballkulturen so zu betrachten. Da finde ich es schon manchmal arg schade, wie wir Deutschen so drauf sind. Beim Nationalteam zeigt sich, was auch beim Ligabetrieb vorherrscht: Monotonie & klarer Rhythmus, der möglichst (wenn überhaupt) mit Klatschen kandiert wird. So sind wir Deutschen, sachlich eben, wa
- manchmal finde ichs aber gerade geil, so wie die Nordiren oder die Südeuropäer einfach mal zusammen zu feiern, abzugehen, spontan zu sein (Stichwort "will grigg´s on fire" oder "go home to your sexy wives" etc. pp.) - liegt´s uns nicht im Blut, diese Kreativität? mal sinnlos rumzuhüpfen statt Choreo-Klatschen? Irgendwie inspirierend, sowas. Da wünsch ich mir manchmal mehr Mut zum Spaß haben im Block zu Hause 
jo, denen gehts ums Feiern und nicht ums mimimi. Bin dafür unsere Spassbremsen Scholl, Kahn unsd vorallem den sebsternannten Typen Ballack da mal rein zu stellen.
22.06.2016 - 15:34 Uhr
Zitat von alteherren
typisch deutsch!! und auch noch totaler unsinn!
Zitat von sweepernr5
Mal was ganz anderes: Sone EM bietet sich ja auch mal an, die anderen Fußballkulturen so zu betrachten. Da finde ich es schon manchmal arg schade, wie wir Deutschen so drauf sind. Beim Nationalteam zeigt sich, was auch beim Ligabetrieb vorherrscht: Monotonie & klarer Rhythmus, der möglichst (wenn überhaupt) mit Klatschen kandiert wird. So sind wir Deutschen, sachlich eben, wa
- manchmal finde ichs aber gerade geil, so wie die Nordiren oder die Südeuropäer einfach mal zusammen zu feiern, abzugehen, spontan zu sein (Stichwort "will grigg´s on fire" oder "go home to your sexy wives" etc. pp.) - liegt´s uns nicht im Blut, diese Kreativität? mal sinnlos rumzuhüpfen statt Choreo-Klatschen? Irgendwie inspirierend, sowas. Da wünsch ich mir manchmal mehr Mut zum Spaß haben im Block zu Hause 
Mal was ganz anderes: Sone EM bietet sich ja auch mal an, die anderen Fußballkulturen so zu betrachten. Da finde ich es schon manchmal arg schade, wie wir Deutschen so drauf sind. Beim Nationalteam zeigt sich, was auch beim Ligabetrieb vorherrscht: Monotonie & klarer Rhythmus, der möglichst (wenn überhaupt) mit Klatschen kandiert wird. So sind wir Deutschen, sachlich eben, wa
- manchmal finde ichs aber gerade geil, so wie die Nordiren oder die Südeuropäer einfach mal zusammen zu feiern, abzugehen, spontan zu sein (Stichwort "will grigg´s on fire" oder "go home to your sexy wives" etc. pp.) - liegt´s uns nicht im Blut, diese Kreativität? mal sinnlos rumzuhüpfen statt Choreo-Klatschen? Irgendwie inspirierend, sowas. Da wünsch ich mir manchmal mehr Mut zum Spaß haben im Block zu Hause 
typisch deutsch!! und auch noch totaler unsinn!
Vermutlich ist es typisch deutsch, sich sofort angegriffen zu fühlen, obwohl nichts davon in meinem Text steht. Ich bin in vielen Stadien unterwegs, aber diese Spontaneität sehe ich in deutschen Stadien selten, diese verrückte Tendenz zum "wir machen jetzt mal Party" (selbst nach Siegen) - aber irgendwie war mir klar, dass sich manche hier sofort angepiekt fühlen...so lächerlich
- ich fass es nochmal kurz: ich sehe in Deutschland alles durchchoreografiert (was auch gut sein kann!), aber es trauen sich schlicht zu wenige, einfach mal was anzustimmen & ab geht die Luzi. Ohne Ultras wäre es bei uns sogar totenstill. Fühlt ihr euch jetzt immernoch angegriffen?
Achja, by the way: Gestern stimmten nach gewisser Zeit die Deutschen Fans einfach mal die nordirischen Songs mit an und klatschten mit. Fand ich bezeichnend
Dieser Beitrag wurde zuletzt von sweepernr5 am 22.06.2016 um 15:36 Uhr bearbeitet
22.06.2016 - 15:53 Uhr
Ich denke mal das das von Zero ironisch gemeint war. Aber ansonsten bin ich voll bei dir Sweeper.
Wahrscheinlich mache ich mir mit der Aussage nicht so viel Freunde, aber wie z.B. die türkischen Fans bei der Sache sind finde ich einfach nur mega.(Gewalt ausgeschlossen) Ich finde es richtig stark, wenn der Gegner beim Ballbesitz ausgepfiffen wird im Sinne von "nicht erwünscht". Aber wie gesagt: Alles sollte innerhalb der Stadionordnung sein!
Ich kann jetzt nicht sagen wie es vor 10-20 Jahren war. Solange gehe ich leider noch nicht ins Stadion. Beispiel für die Neuzeit in Sachen Support ist aber Hannover. Ohne Ultras ging da fast nichts. Da hört man die ersten 2 Minuten was und dann alle 20-25 Minuten für eine Minute oder nach Toren einheitliches geklatsche. Wie es eben auch bei den Deutschland spielen ist. Zahlenmäßige Überlegenheit kann nicht ausgenutzt werden.
Wahrscheinlich mache ich mir mit der Aussage nicht so viel Freunde, aber wie z.B. die türkischen Fans bei der Sache sind finde ich einfach nur mega.(Gewalt ausgeschlossen) Ich finde es richtig stark, wenn der Gegner beim Ballbesitz ausgepfiffen wird im Sinne von "nicht erwünscht". Aber wie gesagt: Alles sollte innerhalb der Stadionordnung sein!
Ich kann jetzt nicht sagen wie es vor 10-20 Jahren war. Solange gehe ich leider noch nicht ins Stadion. Beispiel für die Neuzeit in Sachen Support ist aber Hannover. Ohne Ultras ging da fast nichts. Da hört man die ersten 2 Minuten was und dann alle 20-25 Minuten für eine Minute oder nach Toren einheitliches geklatsche. Wie es eben auch bei den Deutschland spielen ist. Zahlenmäßige Überlegenheit kann nicht ausgenutzt werden.
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