Fanszene Teil VI
11.08.2015 - 22:31 Uhr
16.04.2016 - 07:22 Uhr
Zitat von Botibot
Ich empfinde das alles ohnehin als eine sehr widersprüchliche Situation. Klar beschweren sich viele zurecht wegen unattraktiver Anstoßzeiten. Hohe Transfereinnahmen und steigende Fernsehgelder sind aber mehr als willkommen. Letztlich profitiert auch der KSC von den Entwicklungen, gegen die auf der anderen Seite lautstark protestiert wird. Konsequenterweise hätte man sich auch gegen die Hennings-Millionen zu Wort melden müssen. Die wären ohne den Kommerzwahnsinn in England nicht möglich gewesen.
Ich empfinde das alles ohnehin als eine sehr widersprüchliche Situation. Klar beschweren sich viele zurecht wegen unattraktiver Anstoßzeiten. Hohe Transfereinnahmen und steigende Fernsehgelder sind aber mehr als willkommen. Letztlich profitiert auch der KSC von den Entwicklungen, gegen die auf der anderen Seite lautstark protestiert wird. Konsequenterweise hätte man sich auch gegen die Hennings-Millionen zu Wort melden müssen. Die wären ohne den Kommerzwahnsinn in England nicht möglich gewesen.
Ich sehe das ein wenig anders, ich behaupte, der KSC profitiert davon nicht.
Das einzige, was derzeit passiert, ist, dass die Bundesliga sich nach und nach den mittlerweile aus dem Ruder gelaufenen Konditionen und Umständen der englischen Premier League anpasst, was nichts anderes bedeutet, dass zwar mehr Einnahmen da sind, diese aber zu höheren Gehältern, hässlichen Ablösesummen und Handgeldern wider den guten Geschmack führen.
Profitabel wird das, einmal mehr, nur für die großen Vereine, die sich international messen, da sie sich dem Wahn der anderen angleichen können und mit Mehreinnahmen versuchen können, mitzugaloppieren.
Die Bundesliga würde als solche sicher davon profitieren, sich diesem Wahn zu entziehen, schon jetzt kreiert sie Millionen und lockt ebensoviele. Nicht profitieren würden die deutschen Vereine dann aber im internationalen Vergleich, dort würde der Kommerz dann seine Spuren hinterlassen.
Aus meiner Sicht: Lieber eine gesunde Bundesliga, scheiß auf internationale Spiele. Denn irgendwann wird auch diese Kapitalismus-Schere auseinanderbrechen und dafür sorgen, dass derzeitige "Rand"-Vereine wie etwa der KSC, 60, Lautern und co. zugrunde gehen.
16.04.2016 - 10:34 Uhr
Zitat von soulKSC
Ich sehe das ein wenig anders, ich behaupte, der KSC profitiert davon nicht.
Das einzige, was derzeit passiert, ist, dass die Bundesliga sich nach und nach den mittlerweile aus dem Ruder gelaufenen Konditionen und Umständen der englischen Premier League anpasst, was nichts anderes bedeutet, dass zwar mehr Einnahmen da sind, diese aber zu höheren Gehältern, hässlichen Ablösesummen und Handgeldern wider den guten Geschmack führen.
Profitabel wird das, einmal mehr, nur für die großen Vereine, die sich international messen, da sie sich dem Wahn der anderen angleichen können und mit Mehreinnahmen versuchen können, mitzugaloppieren.
Die Bundesliga würde als solche sicher davon profitieren, sich diesem Wahn zu entziehen, schon jetzt kreiert sie Millionen und lockt ebensoviele. Nicht profitieren würden die deutschen Vereine dann aber im internationalen Vergleich, dort würde der Kommerz dann seine Spuren hinterlassen.
Aus meiner Sicht: Lieber eine gesunde Bundesliga, scheiß auf internationale Spiele. Denn irgendwann wird auch diese Kapitalismus-Schere auseinanderbrechen und dafür sorgen, dass derzeitige "Rand"-Vereine wie etwa der KSC, 60, Lautern und co. zugrunde gehen.
Zitat von Botibot
Ich empfinde das alles ohnehin als eine sehr widersprüchliche Situation. Klar beschweren sich viele zurecht wegen unattraktiver Anstoßzeiten. Hohe Transfereinnahmen und steigende Fernsehgelder sind aber mehr als willkommen. Letztlich profitiert auch der KSC von den Entwicklungen, gegen die auf der anderen Seite lautstark protestiert wird. Konsequenterweise hätte man sich auch gegen die Hennings-Millionen zu Wort melden müssen. Die wären ohne den Kommerzwahnsinn in England nicht möglich gewesen.
Ich empfinde das alles ohnehin als eine sehr widersprüchliche Situation. Klar beschweren sich viele zurecht wegen unattraktiver Anstoßzeiten. Hohe Transfereinnahmen und steigende Fernsehgelder sind aber mehr als willkommen. Letztlich profitiert auch der KSC von den Entwicklungen, gegen die auf der anderen Seite lautstark protestiert wird. Konsequenterweise hätte man sich auch gegen die Hennings-Millionen zu Wort melden müssen. Die wären ohne den Kommerzwahnsinn in England nicht möglich gewesen.
Ich sehe das ein wenig anders, ich behaupte, der KSC profitiert davon nicht.
Das einzige, was derzeit passiert, ist, dass die Bundesliga sich nach und nach den mittlerweile aus dem Ruder gelaufenen Konditionen und Umständen der englischen Premier League anpasst, was nichts anderes bedeutet, dass zwar mehr Einnahmen da sind, diese aber zu höheren Gehältern, hässlichen Ablösesummen und Handgeldern wider den guten Geschmack führen.
Profitabel wird das, einmal mehr, nur für die großen Vereine, die sich international messen, da sie sich dem Wahn der anderen angleichen können und mit Mehreinnahmen versuchen können, mitzugaloppieren.
Die Bundesliga würde als solche sicher davon profitieren, sich diesem Wahn zu entziehen, schon jetzt kreiert sie Millionen und lockt ebensoviele. Nicht profitieren würden die deutschen Vereine dann aber im internationalen Vergleich, dort würde der Kommerz dann seine Spuren hinterlassen.
Aus meiner Sicht: Lieber eine gesunde Bundesliga, scheiß auf internationale Spiele. Denn irgendwann wird auch diese Kapitalismus-Schere auseinanderbrechen und dafür sorgen, dass derzeitige "Rand"-Vereine wie etwa der KSC, 60, Lautern und co. zugrunde gehen.
Die Einordnung in den größeren Rahmen, die ich ähnlich sehe, widerspricht meinem Post nicht. Vielleicht hätte ich klarer sagen müssen, dass wir (resp. der KSC) nur von den Krümeln der Fernsehgeldtorte profitieren - das tun wir aber aktuell sehr wohl. Dass das Konstrukt Fußballgeschäft in Europa und zunehmend auch in den Bundesligen strukturell die größeren Vereine bevorzugt und somit zunehmend die Ungleichheit in den Ligen fördert ist ja kein Geheimnis. Mein Punkt war aber, dass die hohen Summen trotzdem bis zum KSC durchschlagen und diese häufig kritiklos abgefeiert werden. Weil nämlich gerade wir, die wir vom Verkauf von Talenten leben, von höheren Transfersummen profitieren. Vor allem hat mich gestört einerseits zu lesen, wie schlimm diese Anstoßzeiten seien und andererseits man sich einen Thread weiter mit Wunschsummen wie 5 Mio für Dia übertrifft. Das hat mich zu meinem Post bewegt.
Auf lange Sicht denke ich auch weniger, dass der KSC oder der FCK daran zu Grunde gehen werden. Vielmehr halte ich es für wahrscheinlich, dass sich eine Zweiklassengesellschaft bildet, ähnlich der Profi-Ligen in den USA. Demnach wären die großen Fußballunternehmen meist unter sich sowohl monetär als auch fußballerisch und würden von einer Basis an Vereinen unterfüttert werden, die "Spielermaterial" mit ausbildet und kostengünstig für deren Spielpraxis sorgt. In den USA sind das die "Farmteams". Wichtiger Charakter dieser Zweiklassengesellschaft ist, dass es quasi keine Durchlässigkeit von unten nach oben gibt. Und dass man dort teilweise auch gar nicht aus den Profi-Ligen absteigen kann, sondern quasi nur Konkurs gehen kann und dann sich ein anderes Unternehmen in die Liga einkauft.
Angesichts solcher Entwicklungen und Aussichten bleibt mir die Freude über die Millionen für Hennings, Dia und Co einfach im Hals stecken und auch der Protest gegen die Anpfiffzeiten greift schlicht zu kurz.
Insgesamt finde ich die Haltung unserer Fans dazu aber absolut korrekt und oft greift der Protest im Stadion ja auch das große Ganze auf und zurecht an.
16.04.2016 - 18:31 Uhr
Juhu, die Dresdner Hools sind wieder in Liga 2! So sehr wie die "Fankultur" haben, so schlimm ist diese Szene. Jeder Zweitligist kann direkt mal für die neue Saison beim Posten "Strafe" was hinschreiben, wenn Dynamo zu Gast kommt. Irgendwas brennt ja immer
17.04.2016 - 15:10 Uhr
Zitat von sweepernr5
Juhu, die Dresdner Hools sind wieder in Liga 2! So sehr wie die "Fankultur" haben, so schlimm ist diese Szene. Jeder Zweitligist kann direkt mal für die neue Saison beim Posten "Strafe" was hinschreiben, wenn Dynamo zu Gast kommt. Irgendwas brennt ja immer
Juhu, die Dresdner Hools sind wieder in Liga 2! So sehr wie die "Fankultur" haben, so schlimm ist diese Szene. Jeder Zweitligist kann direkt mal für die neue Saison beim Posten "Strafe" was hinschreiben, wenn Dynamo zu Gast kommt. Irgendwas brennt ja immer
Mehreinnahmen durch Gästefans: 30.000,- €
(3.000 x 10,- € = 30.000,- €)
Strafe DFB: 15.000,- €
Gewinn nach Abzug: = 15.000 ,- € (doppelt unterstrichen)
(30.000,- € - 15.000,- €)
Mehr Brisans auf den Rängen und ne tolle Atmosphäre = Unbezahlbar.
18.04.2016 - 12:49 Uhr
Lasst uns das Team am Freitag in Bochum lautstark und zahlreich unterstützen. Ich bin auch dabei.
18.04.2016 - 13:19 Uhr
Weiß zufällig jemand ob das Spiel in Leipzig wieder boykottiert wird?
18.04.2016 - 13:22 Uhr
Zitat von Karlsruhe_ftw
Weiß zufällig jemand ob das Spiel in Leipzig wieder boykottiert wird?
Weiß zufällig jemand ob das Spiel in Leipzig wieder boykottiert wird?
Fände ich schon gut.
18.04.2016 - 13:54 Uhr
18.04.2016 - 14:32 Uhr
Hätte RB sein Standort in Sandhausen gewählt, würde niemals boykottiert werden
Schade, hätte schon bock auf ein Auswärtsspiel in Leipzig und denen zu zeigen, wie richtiger Support aussieht (Nürnberg hat's RB doch auch gezeigt).
18.04.2016 - 14:39 Uhr
Zitat von luke7
Hätte RB sein Standort in Sandhausen gewählt, würde niemals boykottiert werden
Schade, hätte schon bock auf ein Auswärtsspiel in Leipzig und denen zu zeigen, wie richtiger Support aussieht (Nürnberg hat's RB doch auch gezeigt).
Hätte RB sein Standort in Sandhausen gewählt, würde niemals boykottiert werden
Schade, hätte schon bock auf ein Auswärtsspiel in Leipzig und denen zu zeigen, wie richtiger Support aussieht (Nürnberg hat's RB doch auch gezeigt).Geht mir auch so. Wäre auch gerne hingefahren, sofern man supportet hätte. Wobei ich mir die Aufsteigsfeier nicht hätte geben wollen. Von dem her ist das dann vielleicht doch wieder ganz gut
Danke Angelo für die Auskunft.
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