| Geburtsdatum | 30.10.1982 |
|---|---|
| Alter | 43 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Athletic Bilbao |
Edin Terzic [Trainer]
13.12.2020 - 15:19 Uhr
14.06.2024 - 08:30 Uhr
Es ist auch mal wieder höchst interessant zu sehen, wie das ganze medial vorbereitet wurde.
Von nicht wenigen wurde einem ja Überinterpretation etc. vorgeworfen, wenn man dargestellt hat, wie sich die Medienberichte und verschiedene Informationen aus den letzten Tagen aus den jeweiligen Lagern immer mehr zu einem Puzzle zusammenfügten.
Sowas ist nie Zufall. Vor allem nicht mit dem Inhalt und in der Reihenfolge, wie es jetzt in den letzten Tagen der Fall war.
Entscheidend für mich in dem Zusammenhang war dann letztendlich, als durchsickerte, dass Terzic Rückendeckung und Wertschätzung im Verein vermisst, weil das nochmal eine völlig neue Komponente aufgemacht hat und man nicht zu 100% davon abhängig war, was Ricken für eine Meinung von Terzic hat.
Letztendlich war das dann ja auch wohl in der Praxis entscheidend.
Von nicht wenigen wurde einem ja Überinterpretation etc. vorgeworfen, wenn man dargestellt hat, wie sich die Medienberichte und verschiedene Informationen aus den letzten Tagen aus den jeweiligen Lagern immer mehr zu einem Puzzle zusammenfügten.
Sowas ist nie Zufall. Vor allem nicht mit dem Inhalt und in der Reihenfolge, wie es jetzt in den letzten Tagen der Fall war.
Entscheidend für mich in dem Zusammenhang war dann letztendlich, als durchsickerte, dass Terzic Rückendeckung und Wertschätzung im Verein vermisst, weil das nochmal eine völlig neue Komponente aufgemacht hat und man nicht zu 100% davon abhängig war, was Ricken für eine Meinung von Terzic hat.
Letztendlich war das dann ja auch wohl in der Praxis entscheidend.
14.06.2024 - 08:54 Uhr
Zitat von bvb_rockzz
Es ist auch mal wieder höchst interessant zu sehen, wie das ganze medial vorbereitet wurde.
Von nicht wenigen wurde einem ja Überinterpretation etc. vorgeworfen, wenn man dargestellt hat, wie sich die Medienberichte und verschiedene Informationen aus den letzten Tagen aus den jeweiligen Lagern immer mehr zu einem Puzzle zusammenfügten.
Sowas ist nie Zufall. Vor allem nicht mit dem Inhalt und in der Reihenfolge, wie es jetzt in den letzten Tagen der Fall war.
Entscheidend für mich in dem Zusammenhang war dann letztendlich, als durchsickerte, dass Terzic Rückendeckung und Wertschätzung im Verein vermisst, weil das nochmal eine völlig neue Komponente aufgemacht hat und man nicht zu 100% davon abhängig war, was Ricken für eine Meinung von Terzic hat.
Letztendlich war das dann ja auch wohl in der Praxis entscheidend.
Es ist auch mal wieder höchst interessant zu sehen, wie das ganze medial vorbereitet wurde.
Von nicht wenigen wurde einem ja Überinterpretation etc. vorgeworfen, wenn man dargestellt hat, wie sich die Medienberichte und verschiedene Informationen aus den letzten Tagen aus den jeweiligen Lagern immer mehr zu einem Puzzle zusammenfügten.
Sowas ist nie Zufall. Vor allem nicht mit dem Inhalt und in der Reihenfolge, wie es jetzt in den letzten Tagen der Fall war.
Entscheidend für mich in dem Zusammenhang war dann letztendlich, als durchsickerte, dass Terzic Rückendeckung und Wertschätzung im Verein vermisst, weil das nochmal eine völlig neue Komponente aufgemacht hat und man nicht zu 100% davon abhängig war, was Ricken für eine Meinung von Terzic hat.
Letztendlich war das dann ja auch wohl in der Praxis entscheidend.
Also für mich war es bereits im Winter relativ klar was passieren. Einzig die Geschichte mit Ricken statt Kehl war nicht so wirklich vorhersehbar. Alles rund um Edin aber schon. Da gab es ja auch einige hier im Forum, die das genau so prophezeit haben. Sahin hätte doch nie und nimmer seinen Chef-Posten aufgegeben, um unter Edin Co-Trainer zu bleiben. Hätte Nuri bereits im Winter seine Lizenz gehabt, so wäre Edin mMn schon im Winter offiziell abgelöst worden.
Ein Strich drunter wurde dann in den letzten Tagen gemacht, wo - wie du schreibst - die Trennung vorbereitet wurde. Ebenso war es relativ klar, wie sich Edin verabschieden würde. Ich habe ihn zB vor einigen Tagen schon mal vorab zitiert....
14.06.2024 - 09:54 Uhr
Wir haben sehr lange Terzics Perspektive außer Acht gelassen, weil wir geglaubt haben, er ist immer glücklich, BVB-Trainer zu sein, egal was sonst für Umstände herrschen. Terzic ist aber eben nicht nur Fan, sondern auch Profi. Sein Rücktritt zu diesem Zeitpunkt ist für alle Seiten richtig.
Für ihn, da er mit viel internationalem Ruhm abtritt und dies eben eigenständig tut, sodass er auf dem Trainermarkt attraktiver wirkt, als er es jemals war. Auch entgeht er den zunehmend kritischen Stimmen in der Kabine.
Für uns, weil wir unter ihm zwar um zwei Titel gespielt haben, diese aber weder holen konnten noch festzustellen war, dass wir uns taktisch in die richtige Richtung entwickeln. Zudem haben wir mit Mislintat und vermeintlich Ricken zwei Entscheidungsträger hinzugewonnen, die die geringen Einsatzzeiten und Entwicklungen junger Spieler unter Terzic kritisch sehen dürften.
Dass er diese Entscheidung getroffen hat und mit Sicherheit auch zumindest ein wenig dorthin gestoßen wurde, ist verständlich. Gleichzeitig muss ich ihr aber auch Respekt entgegenbringen, weil sie dennoch nicht selbstverständlich ist und für uns so viele Potentiale freisetzt, die wir mit Terzic nicht gehabt hätten. Dafür möchte ich ihm danken.
Danken möchte ich ihm aber auch für einen wichtigen Pokalsieg, eine rauschhafte Rückrunde mit einem tragischen Ende (ganz ehrlich, mir bleibt der nicht gegebenen Elfmeter gegen Bochum in Erinnerung. Auch wie unfassbar blöd das Mainzsspiel begann und man sich dann trotzdem ausreichend Möglichkeiten erspielte, um das Spiel zu wenden) und vor allem: diese unglaubliche Reise in der Champions League, in der Terzicball so effektiv war. Das Rückspiel gegen Madrid und die Spiele gegen Paris werde ich so schnell nicht vergessen.
Danke, Edin!
Für ihn, da er mit viel internationalem Ruhm abtritt und dies eben eigenständig tut, sodass er auf dem Trainermarkt attraktiver wirkt, als er es jemals war. Auch entgeht er den zunehmend kritischen Stimmen in der Kabine.
Für uns, weil wir unter ihm zwar um zwei Titel gespielt haben, diese aber weder holen konnten noch festzustellen war, dass wir uns taktisch in die richtige Richtung entwickeln. Zudem haben wir mit Mislintat und vermeintlich Ricken zwei Entscheidungsträger hinzugewonnen, die die geringen Einsatzzeiten und Entwicklungen junger Spieler unter Terzic kritisch sehen dürften.
Dass er diese Entscheidung getroffen hat und mit Sicherheit auch zumindest ein wenig dorthin gestoßen wurde, ist verständlich. Gleichzeitig muss ich ihr aber auch Respekt entgegenbringen, weil sie dennoch nicht selbstverständlich ist und für uns so viele Potentiale freisetzt, die wir mit Terzic nicht gehabt hätten. Dafür möchte ich ihm danken.
Danken möchte ich ihm aber auch für einen wichtigen Pokalsieg, eine rauschhafte Rückrunde mit einem tragischen Ende (ganz ehrlich, mir bleibt der nicht gegebenen Elfmeter gegen Bochum in Erinnerung. Auch wie unfassbar blöd das Mainzsspiel begann und man sich dann trotzdem ausreichend Möglichkeiten erspielte, um das Spiel zu wenden) und vor allem: diese unglaubliche Reise in der Champions League, in der Terzicball so effektiv war. Das Rückspiel gegen Madrid und die Spiele gegen Paris werde ich so schnell nicht vergessen.
Danke, Edin!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Mogli99 am 14.06.2024 um 09:57 Uhr bearbeitet
14.06.2024 - 11:44 Uhr
Jetzt endet das Kapitel recht unrühmlich, das mit seiner Übernahme von Marco Rose begonnen hat.
Als er Favre beerbte, war ich sehr positiv von seiner Art der Kommunikation und seiner Energie überrascht und er hat mich mitgenommen. Der Titelgewinn im Pokal war dann eine richtig geile Geschichte. Es standen allerdings damals noch große Fragezeichen im Raum, wofür Terzic steht. Als Interim hat man ihm zugestanden, dass Motivation und Energie die Spieler zu einem gefährlichen Team macht - hierbei war das spielerische Fundament durch Favres Arbeit massiv. Es funktionierte.
Als er dann ins zweite Glied hinter Rose rutschte, fing mEn das ganze Theater an: Rose wusste den Musterschüler hinter sich, die Mannschaft wusste den Lieblingstrainer in greifbarer Nähe, das sportliche Abschneiden unter Rose wurde zu einem Graus. Als Terzic dann das zweite Mal übernahm und es klar wurde, dass er nicht mehr nur Interim sein, sondern wahrscheinlich den Cheftrainer-Posten bekommen wird, veränderte sich die Lage. In den zwei Jahren hat sich die Mannschaft taktisch kein Stück entwickelt. Die aufgregenden Spiele waren allesamt Heldenspiele. Er hat keine Automatismen einbauen können, die ohne unendliche Motivation abrufbar sind. Die taktischen Defizite sind mEn offensichtlich.
Im Laufe dieser Saison kamen sehr fragwürdige Äußerungen seitens Terzic (z.B. auf einer PK hat er die fehlenden Tiefenläufe bei Sancho, Reus und Brandt bemängelt, während dazu passendes Spielermaterial auf der Bank saß). Die sportliche Entwicklung war grausig. Es hat mir lange nicht mehr so viel Scham entfacht, BVB Spiele zu sehen, wie in der ersten Saisonhälfte. Auf diese Entwicklung angesprochen argumentiert Terzic mit einer Jahrestabelle, die maßgeblich durch die extrem starke Rückrunde der letzten Saison geprägt war.
Ich weiß nicht, wo ich eigentlich landen müsste, aber ich bin froh, dass dieses Kapitel zu ist. Wir brauchen einen fachlich starken Trainer und keinen Fanliebling und Kommunikator. Die Spieler müssen den Eindruck haben, dass der sportliche Erfolg über allem steht, und nicht die Art und Weise, wie sympathisch man rüber kommt. Terzic hat sicherlich sehr viele Qualitäten, gerade im Bereich der Kommunikation und Emotionen zu transportieren, ich halte ihn aber als Chef-Trainer für ungeeignet und als Co-Trainer für zu meinungsstark.
Als er Favre beerbte, war ich sehr positiv von seiner Art der Kommunikation und seiner Energie überrascht und er hat mich mitgenommen. Der Titelgewinn im Pokal war dann eine richtig geile Geschichte. Es standen allerdings damals noch große Fragezeichen im Raum, wofür Terzic steht. Als Interim hat man ihm zugestanden, dass Motivation und Energie die Spieler zu einem gefährlichen Team macht - hierbei war das spielerische Fundament durch Favres Arbeit massiv. Es funktionierte.
Als er dann ins zweite Glied hinter Rose rutschte, fing mEn das ganze Theater an: Rose wusste den Musterschüler hinter sich, die Mannschaft wusste den Lieblingstrainer in greifbarer Nähe, das sportliche Abschneiden unter Rose wurde zu einem Graus. Als Terzic dann das zweite Mal übernahm und es klar wurde, dass er nicht mehr nur Interim sein, sondern wahrscheinlich den Cheftrainer-Posten bekommen wird, veränderte sich die Lage. In den zwei Jahren hat sich die Mannschaft taktisch kein Stück entwickelt. Die aufgregenden Spiele waren allesamt Heldenspiele. Er hat keine Automatismen einbauen können, die ohne unendliche Motivation abrufbar sind. Die taktischen Defizite sind mEn offensichtlich.
Im Laufe dieser Saison kamen sehr fragwürdige Äußerungen seitens Terzic (z.B. auf einer PK hat er die fehlenden Tiefenläufe bei Sancho, Reus und Brandt bemängelt, während dazu passendes Spielermaterial auf der Bank saß). Die sportliche Entwicklung war grausig. Es hat mir lange nicht mehr so viel Scham entfacht, BVB Spiele zu sehen, wie in der ersten Saisonhälfte. Auf diese Entwicklung angesprochen argumentiert Terzic mit einer Jahrestabelle, die maßgeblich durch die extrem starke Rückrunde der letzten Saison geprägt war.
Ich weiß nicht, wo ich eigentlich landen müsste, aber ich bin froh, dass dieses Kapitel zu ist. Wir brauchen einen fachlich starken Trainer und keinen Fanliebling und Kommunikator. Die Spieler müssen den Eindruck haben, dass der sportliche Erfolg über allem steht, und nicht die Art und Weise, wie sympathisch man rüber kommt. Terzic hat sicherlich sehr viele Qualitäten, gerade im Bereich der Kommunikation und Emotionen zu transportieren, ich halte ihn aber als Chef-Trainer für ungeeignet und als Co-Trainer für zu meinungsstark.
14.06.2024 - 14:07 Uhr
Zitat von Heiner-98
Wenn ich mir all die enttäuschten und fassungslosen Kommentare z.B. auf Instagram so durchlese, habe ich das Gefühl, dass viele Menschen immer nur die letzten Spiele und Momente im Gedächtnis behalten - wie gerade eben vor allem die letzten 2-3 CL-Finale und die Tatsache, dass man sich irgendwie doch für die CL qualifizieren konnte.
Aber ganz ehrlich: Dortmund darf in der Bundesliga einfach nicht so auftreten, wie man es in dieser Saison in sehr vielen der 34 (!) Spiele getan hat. Bloß sind diese Tiefpunkte anscheinend für viele schon wieder lange her...
Der aktuelle Umbruch ist schon genau richtig so, auch wenn ein Sahin als neuer Trainer natürlich mutig wäre.
Wenn ich mir all die enttäuschten und fassungslosen Kommentare z.B. auf Instagram so durchlese, habe ich das Gefühl, dass viele Menschen immer nur die letzten Spiele und Momente im Gedächtnis behalten - wie gerade eben vor allem die letzten 2-3 CL-Finale und die Tatsache, dass man sich irgendwie doch für die CL qualifizieren konnte.
Aber ganz ehrlich: Dortmund darf in der Bundesliga einfach nicht so auftreten, wie man es in dieser Saison in sehr vielen der 34 (!) Spiele getan hat. Bloß sind diese Tiefpunkte anscheinend für viele schon wieder lange her...
Der aktuelle Umbruch ist schon genau richtig so, auch wenn ein Sahin als neuer Trainer natürlich mutig wäre.
Das macht einem immer wieder bewusst, dass wir hier auf tm.de
zum einen doch eine überdurchschnittlich kritische und reflektierende Gruppe sind, der es gelingt die jeweilige Vereinsbrille auch mal abzulegen. Klar schießen manche, im GLauben die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben, über das Ziel hinaus, aber im großen und ganzen sind wir schon eine recht vernünftige Community
zum anderen aber auch nur eine sehr kleine Minderheit abbilden, die von den Lautsprechern auf Instagram, Twitter, Facebook und Co. natürlich übertönt wird.
So isses eben.
Viel Glück mit Sahin in der nächsten Saison!
14.06.2024 - 14:20 Uhr
Zitat von Flessa
Also für mich war es bereits im Winter relativ klar was passieren. Einzig die Geschichte mit Ricken statt Kehl war nicht so wirklich vorhersehbar. Alles rund um Edin aber schon. Da gab es ja auch einige hier im Forum, die das genau so prophezeit haben. Sahin hätte doch nie und nimmer seinen Chef-Posten aufgegeben, um unter Edin Co-Trainer zu bleiben. Hätte Nuri bereits im Winter seine Lizenz gehabt, so wäre Edin mMn schon im Winter offiziell abgelöst worden.
Ein Strich drunter wurde dann in den letzten Tagen gemacht, wo - wie du schreibst - die Trennung vorbereitet wurde. Ebenso war es relativ klar, wie sich Edin verabschieden würde. Ich habe ihn zB vor einigen Tagen schon mal vorab zitiert....
Also für mich war es bereits im Winter relativ klar was passieren. Einzig die Geschichte mit Ricken statt Kehl war nicht so wirklich vorhersehbar. Alles rund um Edin aber schon. Da gab es ja auch einige hier im Forum, die das genau so prophezeit haben. Sahin hätte doch nie und nimmer seinen Chef-Posten aufgegeben, um unter Edin Co-Trainer zu bleiben. Hätte Nuri bereits im Winter seine Lizenz gehabt, so wäre Edin mMn schon im Winter offiziell abgelöst worden.
Ein Strich drunter wurde dann in den letzten Tagen gemacht, wo - wie du schreibst - die Trennung vorbereitet wurde. Ebenso war es relativ klar, wie sich Edin verabschieden würde. Ich habe ihn zB vor einigen Tagen schon mal vorab zitiert....

Ja, die Rückendeckung im Team wackelte schon im Herbst, als die erfahrenen und Führungsspieler bei den Verantwortlichen waren und als Spieler wie Brandt, Can, Füllkrug und Hummels bzgl. Taktik durchaus kritisch in Interviews auftraten. Und es hat Terzics Standing sicher nicht gut getan, dass er - egal wie nett man das formuliert hat - eine Schatten-Cheftrainer brauchte, der dafür seinen Cheftrainerposten aufgab, mit dem er sicher früher oder später Richtung der großen Istanbuler Clubs bewegt hätte. Letztendlich war aber auf dem Platz entscheidend und hier hat Terzic in der Liga bis zuletzt keine Fortschritte gemacht, sich nicht entwickelt, sondern spielerisch nur vom immer besseren Harmonieren von Sabitzer und Brandt profitiert. Und Edin hat sich selbst einen Gefallen getan: Jetzt wirkt er für viele Außenstehende erfolgreich und stressresistent, kann vielleicht die etwas besseren Teams trainieren, die ihm mehr liegen, weil sie in ihren Ligen nicht die Champions sind, denen man den Ballbesitz aufzwingt, sondern weil sie es sind, die aus der Defensive und mit Kampf starten.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Seppinho am 14.06.2024 um 14:23 Uhr bearbeitet
14.06.2024 - 17:15 Uhr
So lieber Edin.
Wünsche dir trotz all der Kritik, ob berechtigt oder nicht, sei mal dahingestellt, nur das Beste.
Charakterlich fand ich dich immer sehr sympathisch.
Sammle alle Erfahrungen die du mitnehmen kannst, reife in deiner Art. Finde deine Spielidee und komm in 10 Jahren zurück und zeig es allen.
Bis dahin. Alles gute dir
Wünsche dir trotz all der Kritik, ob berechtigt oder nicht, sei mal dahingestellt, nur das Beste.
Charakterlich fand ich dich immer sehr sympathisch.
Sammle alle Erfahrungen die du mitnehmen kannst, reife in deiner Art. Finde deine Spielidee und komm in 10 Jahren zurück und zeig es allen.
Bis dahin. Alles gute dir
14.06.2024 - 18:36 Uhr
Ich kann die Trennung von Edin nachvollziehen, wenngleich sie nach Erreichen des CL-Finals und dem Auftritt dort nicht alternativlos war.
Spielerisch hat man, vor allem in der Bundesliga, zu wenig gezeigt. In der Champions League hingegen war das teilweise ganz netter Fußball, im Finale gegen Real in der ersten Halbzeit ein hervorragendes Spiel abgeliefert.
Was ich absolut nicht gut fand, war das Coaching während den Spielen. Ich hatte den Eindruck, dass man teilweise keine Lösung auf Umstellung des Gegners hatte. Daneben stelle ich mir unter Borussia Dortmund einen schnellen, spritzigen und technisch starken Fußball vor, oftmals war's zwar vom Ergebnis gut oder ok, aber das Spiel selbst naja. Unterm Strich wars vielleicht auch noch zu wenig Entwicklung in der Mannschaft, andererseits ist die Kaderzusammenstellung alles andere als optimal gelaufen, fraglich wie viel Terzic dort mitgesprochen hat.
Spielerisch hat man, vor allem in der Bundesliga, zu wenig gezeigt. In der Champions League hingegen war das teilweise ganz netter Fußball, im Finale gegen Real in der ersten Halbzeit ein hervorragendes Spiel abgeliefert.
Was ich absolut nicht gut fand, war das Coaching während den Spielen. Ich hatte den Eindruck, dass man teilweise keine Lösung auf Umstellung des Gegners hatte. Daneben stelle ich mir unter Borussia Dortmund einen schnellen, spritzigen und technisch starken Fußball vor, oftmals war's zwar vom Ergebnis gut oder ok, aber das Spiel selbst naja. Unterm Strich wars vielleicht auch noch zu wenig Entwicklung in der Mannschaft, andererseits ist die Kaderzusammenstellung alles andere als optimal gelaufen, fraglich wie viel Terzic dort mitgesprochen hat.
14.06.2024 - 20:57 Uhr
Als Terzic in seiner ersten Saison den BVB übernahm wurde er Pokalsieger.
Nach einer Pause wurde er wieder BVB-Trainer und schrammte mit einem Tor (oder besser vereandeltem Elfmeter) an der deutschen Meisterschaft vorbei.
Und in seiner dritten Jahr stand er im CL-Finale und die Mannschaft war nicht viel schlechter als die Ubermannschaft der CL-Historie.
Eigentlich alles unglaublich.
Ich würde mich gerne an der Aussage messen lassen. In diesem Jahrzehnt oder selbst in den nächsten 10 Jahren wird kein BVB Trainer an diese Bilanz herankommen.
(Und ich meine explizit diese Bilanz und nichts anderes wie einzelne Ergebnisse oder das Spiel etc.).
Kein Trainer wird ins CL Finale einziehen. Es wird auch keiner am letzten Spieltag noch Meister werden können. Beim Pokal bin ich unsicher ob das jemand schaffen sollte
Nach einer Pause wurde er wieder BVB-Trainer und schrammte mit einem Tor (oder besser vereandeltem Elfmeter) an der deutschen Meisterschaft vorbei.
Und in seiner dritten Jahr stand er im CL-Finale und die Mannschaft war nicht viel schlechter als die Ubermannschaft der CL-Historie.
Eigentlich alles unglaublich.
Ich würde mich gerne an der Aussage messen lassen. In diesem Jahrzehnt oder selbst in den nächsten 10 Jahren wird kein BVB Trainer an diese Bilanz herankommen.
(Und ich meine explizit diese Bilanz und nichts anderes wie einzelne Ergebnisse oder das Spiel etc.).
Kein Trainer wird ins CL Finale einziehen. Es wird auch keiner am letzten Spieltag noch Meister werden können. Beim Pokal bin ich unsicher ob das jemand schaffen sollte
14.06.2024 - 22:02 Uhr
Zitat von Kubaremain
Als Terzic in seiner ersten Saison den BVB übernahm wurde er Pokalsieger.
Nach einer Pause wurde er wieder BVB-Trainer und schrammte mit einem Tor (oder besser vereandeltem Elfmeter) an der deutschen Meisterschaft vorbei.
Und in seiner dritten Jahr stand er im CL-Finale und die Mannschaft war nicht viel schlechter als die Ubermannschaft der CL-Historie.
Eigentlich alles unglaublich.
Ich würde mich gerne an der Aussage messen lassen. In diesem Jahrzehnt oder selbst in den nächsten 10 Jahren wird kein BVB Trainer an diese Bilanz herankommen.
(Und ich meine explizit diese Bilanz und nichts anderes wie einzelne Ergebnisse oder das Spiel etc.).
Kein Trainer wird ins CL Finale einziehen. Es wird auch keiner am letzten Spieltag noch Meister werden können. Beim Pokal bin ich unsicher ob das jemand schaffen sollte
Als Terzic in seiner ersten Saison den BVB übernahm wurde er Pokalsieger.
Nach einer Pause wurde er wieder BVB-Trainer und schrammte mit einem Tor (oder besser vereandeltem Elfmeter) an der deutschen Meisterschaft vorbei.
Und in seiner dritten Jahr stand er im CL-Finale und die Mannschaft war nicht viel schlechter als die Ubermannschaft der CL-Historie.
Eigentlich alles unglaublich.
Ich würde mich gerne an der Aussage messen lassen. In diesem Jahrzehnt oder selbst in den nächsten 10 Jahren wird kein BVB Trainer an diese Bilanz herankommen.
(Und ich meine explizit diese Bilanz und nichts anderes wie einzelne Ergebnisse oder das Spiel etc.).
Kein Trainer wird ins CL Finale einziehen. Es wird auch keiner am letzten Spieltag noch Meister werden können. Beim Pokal bin ich unsicher ob das jemand schaffen sollte
Vermutlich wird auch der Stamm-MS nach Füllkrug nicht ins CL Finale kommen. Ist Füllkrug deswegen besser?
Oder sind Auba und Haaland bei uns schlechter gewesen?
Das sieht natürlich niemand so.
Aber bei Trainern sehen das viele anders: Jeder Mannschaftserfolg wird auf den Trainer zurückgeführt. Was der Trainer nun besonders gut gemacht haben soll, wird nicht erklärt.
Was hat denn Tuchel besonders gut gemacht, so dass wir 2017 den Pokal holten?
Die Antwort ist Nichts; alles was Tuchel machte war schlechter als in der titellosen Vorsaison. Die Trainerleistung war 16/17 deutlich schwächer als 15/16, meiner Meinung nach (hing aber natürlich auch an den begrenzteren Möglichkeiten).
Ich denke, es ist eigentlich gazn einfach: Wenn man Terzic attestiert, dass er so gut ist, uns ins CL Finale zu bringen, dann müsste er das wiederholen können. Ansonsten ist eben Glück und kein Können.
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