| Geburtsdatum | 30.10.1982 |
|---|---|
| Alter | 43 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Athletic Bilbao |
Edin Terzic [Trainer]
13.12.2020 - 15:19 Uhr
07.06.2024 - 00:31 Uhr
Zitat von akiLowsky
Es bleibt Fakt, dass Du mit Bensebaini und Wolf hinten nicht heraus spielen kannst. Hinzu kommt, dass Kobel in so einer Aufstellung so viel mit sich selbst zu tun bekommt, dass er den Ball hinten auch nicht mehr heraus bekommt.
Wir kommen im modernen Fußball langsam an einen Punkt, wo man nicht immer die Trainer infrage stellt, wenn die Spieler Defizite haben. Du kannst einen Wolf, Özcan oder Füllkrug nicht mehr zu akzeptable Fußballer entwickeln. Die haben alle viel zu viel zu kämpfen, um Bundesliga spielen zu können. Füllkrug ist ein sehr guter Zweitligafußballer, Wolf und Özcan hätte man nie holen dürfen.
Letzte Saison hat mit Bellingham ein Weltklassespieler im Mittelfeld die Bälle festgemacht. Im Jahr zuvor war noch Haaland da. Die kann man nicht ersetzen. Dafür kann aber der Trainer nichts.
Man kann Terzic nur vorwerfen, dass er Moukoko und Binot-Gittens noch nicht entwickelt hat. Aber er hat sich entscheiden, seine eigene Haut über Ergebnisfußball zu retten. Das kann man ihm aber nicht vorwerfen, wenn in den sozialen Medien und den professionellen Medien permanent Stimmung gegen ihn gemacht wird.
Wenn die Fans Terzic weg ekeln, lachen sich die Briten kaputt und nehmen ihn mit Kusshand. Das ist aber nicht im Sinne des Vereins. Du kannst ohne Scheich-Schatulle nur dann Erfolg haben, wenn Du konstant mit dem gleichen Staff das Ding wuppst. 6 Trainer seit 2015 ist Wahnsinn. Jetzt sollte man an einem erfolgreichen Trainer festhalten und mehr von den Spielern fordern, sich von Nichtleistern trennen und nur noch Jungs mit Charakter holen. Das ist wichtiger als ein erneuter Trainerwechsel. Vor allem zu einem Novizen ohne UEFA-Pro -Lizenz.
Es bleibt Fakt, dass Du mit Bensebaini und Wolf hinten nicht heraus spielen kannst. Hinzu kommt, dass Kobel in so einer Aufstellung so viel mit sich selbst zu tun bekommt, dass er den Ball hinten auch nicht mehr heraus bekommt.
Wir kommen im modernen Fußball langsam an einen Punkt, wo man nicht immer die Trainer infrage stellt, wenn die Spieler Defizite haben. Du kannst einen Wolf, Özcan oder Füllkrug nicht mehr zu akzeptable Fußballer entwickeln. Die haben alle viel zu viel zu kämpfen, um Bundesliga spielen zu können. Füllkrug ist ein sehr guter Zweitligafußballer, Wolf und Özcan hätte man nie holen dürfen.
Letzte Saison hat mit Bellingham ein Weltklassespieler im Mittelfeld die Bälle festgemacht. Im Jahr zuvor war noch Haaland da. Die kann man nicht ersetzen. Dafür kann aber der Trainer nichts.
Man kann Terzic nur vorwerfen, dass er Moukoko und Binot-Gittens noch nicht entwickelt hat. Aber er hat sich entscheiden, seine eigene Haut über Ergebnisfußball zu retten. Das kann man ihm aber nicht vorwerfen, wenn in den sozialen Medien und den professionellen Medien permanent Stimmung gegen ihn gemacht wird.
Wenn die Fans Terzic weg ekeln, lachen sich die Briten kaputt und nehmen ihn mit Kusshand. Das ist aber nicht im Sinne des Vereins. Du kannst ohne Scheich-Schatulle nur dann Erfolg haben, wenn Du konstant mit dem gleichen Staff das Ding wuppst. 6 Trainer seit 2015 ist Wahnsinn. Jetzt sollte man an einem erfolgreichen Trainer festhalten und mehr von den Spielern fordern, sich von Nichtleistern trennen und nur noch Jungs mit Charakter holen. Das ist wichtiger als ein erneuter Trainerwechsel. Vor allem zu einem Novizen ohne UEFA-Pro -Lizenz.
Du machst es dir aber auch zu einfach indem du den Hauptgrund unserer Probleme in den Spielern und der Kaderzusammenstellung suchst, dabei aber gekonnt ignorierst, dass Terzic den Kader mit zu verantworten hat.
Man kann an dieser Stelle wieder auf einige Medienberichte verweisen, in denen über abweichende Vorstellungen zwischen Kehl und Terzic berichtet wurde, wobei diese Berichte sehr deutlich zeigen, dass sich Edin sehr häufig durchgesetzt hat.
Aber Terzic hat diese Entscheidungen mindestens mitgetragen. Er hat mit entschieden mit Wolf und Özcan in die Saison gehen zu wollen. Er hat mit entschieden Rapha durch Bensebaini zu ersetzen. Er hat Can zum Kapitän gemacht. Er hat die Transfers von Nmecha und Sabitzer in dieser Konstellation mitgetragen, billigend in Kauf nehmend, dass Sabitzer und Nmecha nicht die selben Aufgaben im ZM übernehmen können und daher mit dem Risiko, bei einer Verletzung von Nmecha ohne den nötigen Verbindungsspieler dar zu stehen.
Er wollte Modeste, hat den Transfer von Lücke mind. mit getragen.
Und wenn du von 6 Trainern seit 2015 schreibst, und welcher Wahnsinn das sei, blendest du auch gekonnt aus, unter welchen Umständen diese Trainer gehen mussten, aber ich hole gerne mal aus:
Tuchel musste gehen, weil er für Watzke und Zorc zu ungemüdlich war. An den Leistungen lag es nicht.
Bozs war Leistungsbezogen, da er die Mannschaft nicht mehr stabilisiert bekommen hat.
Stöger war Feuerwehrmann und für ein langfristiges Engagement hätte er mehr als nur Soll erreichen müssen.
Favre hatte nach 2,5 Jahren die Mannschaft verloren/ seine Art hatte sich abgenutzt.
Terzic musste nach seinem Titel gehen, weil man Rose bereits verpflichtet hatte, da man zu dem Zeitpunkt Edin nicht für gut genug arachtet hat.
Rose musste gehen, weil er nicht Terzic war bzw. wenn man den Berichten glauben schenken darf, weil er sich nicht selbstkritisch gezeigt hat und keinen einheitlichen Vertrauenszuspruch bekommen hat. Unter diesen Verantwortlichen war übrigens auch Terzic.
Zusammenfassend: 2 der "entlassenen" Trainer waren von vorn herrein Übergangslösungen (Stöger und Terzic), 2 mal hat es sportlich nicht gepasst (Favre und Bosz) und 2 mal war der Trainer auf persöhnlicher Ebene ein Problem (Rose und Tuchel). Nur2 mal wurde der Trainer aus rein ergebnisstechnischen Gründen entlassen. Alle anderen Trainerwechsel waren anderweitig motiviert oder begründet.
07.06.2024 - 00:50 Uhr
Zitat von akiLowsky
Es bleibt Fakt, dass Du mit Bensebaini und Wolf hinten nicht heraus spielen kannst. Hinzu kommt, dass Kobel in so einer Aufstellung so viel mit sich selbst zu tun bekommt, dass er den Ball hinten auch nicht mehr heraus bekommt.
Wir kommen im modernen Fußball langsam an einen Punkt, wo man nicht immer die Trainer infrage stellt, wenn die Spieler Defizite haben. Du kannst einen Wolf, Özcan oder Füllkrug nicht mehr zu akzeptable Fußballer entwickeln. Die haben alle viel zu viel zu kämpfen, um Bundesliga spielen zu können. Füllkrug ist ein sehr guter Zweitligafußballer, Wolf und Özcan hätte man nie holen dürfen.
Letzte Saison hat mit Bellingham ein Weltklassespieler im Mittelfeld die Bälle festgemacht. Im Jahr zuvor war noch Haaland da. Die kann man nicht ersetzen. Dafür kann aber der Trainer nichts.
Man kann Terzic nur vorwerfen, dass er Moukoko und Binot-Gittens noch nicht entwickelt hat. Aber er hat sich entscheiden, seine eigene Haut über Ergebnisfußball zu retten. Das kann man ihm aber nicht vorwerfen, wenn in den sozialen Medien und den professionellen Medien permanent Stimmung gegen ihn gemacht wird.
Wenn die Fans Terzic weg ekeln, lachen sich die Briten kaputt und nehmen ihn mit Kusshand. Das ist aber nicht im Sinne des Vereins. Du kannst ohne Scheich-Schatulle nur dann Erfolg haben, wenn Du konstant mit dem gleichen Staff das Ding wuppst. 6 Trainer seit 2015 ist Wahnsinn. Jetzt sollte man an einem erfolgreichen Trainer festhalten und mehr von den Spielern fordern, sich von Nichtleistern trennen und nur noch Jungs mit Charakter holen. Das ist wichtiger als ein erneuter Trainerwechsel. Vor allem zu einem Novizen ohne UEFA-Pro -Lizenz.
Es bleibt Fakt, dass Du mit Bensebaini und Wolf hinten nicht heraus spielen kannst. Hinzu kommt, dass Kobel in so einer Aufstellung so viel mit sich selbst zu tun bekommt, dass er den Ball hinten auch nicht mehr heraus bekommt.
Wir kommen im modernen Fußball langsam an einen Punkt, wo man nicht immer die Trainer infrage stellt, wenn die Spieler Defizite haben. Du kannst einen Wolf, Özcan oder Füllkrug nicht mehr zu akzeptable Fußballer entwickeln. Die haben alle viel zu viel zu kämpfen, um Bundesliga spielen zu können. Füllkrug ist ein sehr guter Zweitligafußballer, Wolf und Özcan hätte man nie holen dürfen.
Letzte Saison hat mit Bellingham ein Weltklassespieler im Mittelfeld die Bälle festgemacht. Im Jahr zuvor war noch Haaland da. Die kann man nicht ersetzen. Dafür kann aber der Trainer nichts.
Man kann Terzic nur vorwerfen, dass er Moukoko und Binot-Gittens noch nicht entwickelt hat. Aber er hat sich entscheiden, seine eigene Haut über Ergebnisfußball zu retten. Das kann man ihm aber nicht vorwerfen, wenn in den sozialen Medien und den professionellen Medien permanent Stimmung gegen ihn gemacht wird.
Wenn die Fans Terzic weg ekeln, lachen sich die Briten kaputt und nehmen ihn mit Kusshand. Das ist aber nicht im Sinne des Vereins. Du kannst ohne Scheich-Schatulle nur dann Erfolg haben, wenn Du konstant mit dem gleichen Staff das Ding wuppst. 6 Trainer seit 2015 ist Wahnsinn. Jetzt sollte man an einem erfolgreichen Trainer festhalten und mehr von den Spielern fordern, sich von Nichtleistern trennen und nur noch Jungs mit Charakter holen. Das ist wichtiger als ein erneuter Trainerwechsel. Vor allem zu einem Novizen ohne UEFA-Pro -Lizenz.
„Fakt ist“, Terzic steht genau auf diesen Typ „Zweitligafußballer“, den er für seine Spielidee nach Hallers Erkrankung, der als Spielertyp auch in eine ähnliche Richtung geht, aktiv gefordert und mit Modeste und Füllkrug bekommen hat. Can, der bei einem Club wie unserem, der aktiven Ballvortrag gewohnt ist, sollte auch keine zentrale Rolle spielen. Der wurde gar Kapitän, statt die Bellingham-Ablöse sinnvoll zu investieren. Mit Sabitzer kam ein weiterer „Arbeiter“ - no offense, ich mag den Spielertypen prinzipiell - dem man die Spielgestaltung nicht anvertrauen konnte. Ein Reus, der eine Vereinslegende ist, ganz ohne Frage, wurde auf Abschiedstournee trotz regelmäßiger Tauchgänge immer wieder aufgestellt und ist auch nur abschlussfokussiert. An Guerreiro fand er offenbar keinen Gefallen, an Reyna nicht, an Moukoko nicht, an Malen als Stürmer auch nicht und am Ende stand sogar ein Bensebaini, der fußballerisch Äonen von Guerreiro entfernt ist, körperlich auch nicht mal bedeutend häufiger zur Verfügung als der wenig planbare Guerreiro. Den Spieler schreibe ich subjektiv auch keinem Kehl alleine zu, „unsexy, aber erfolgreich“ wurde uns nicht so verkauft, als wäre das eine Notlösung, weil man kein Geld für technisch bessere Fußballer gehabt hätte.
Als dem so war, hat man - chronologisch betrachtet - Terzic mit Maatsen und Sancho, die man nach den ganzen Mentalitätstransfers nicht mehr hätte kaufen können, als geliehene Pistole auf die Brust gesetzt, garniert mit Sahin als Co, der spielerisch einen ganz anderen Traum fährt - kein Wunder, der war selber DM und Spielgestalter, den Terzic auf der Süd gefeiert hat.
Aber was soll man sagen: Mit der Mentalität hat man sich ins CL-Finale gekämpft. Kann man mal so machen.
Nur für den grauen Alltag kommt man damit halt nicht vor die Tür und dann hofft man quasi á la Schalke schon fast, dass man auf einer Glückswelle von Standardstärke o. ä. irgendwie auf Platz 2 schwimmt, während Leverkusen und sogar Stuttgart mit einem maximal soliden Kader regelmäßig einen strukturierten, aktiven Ballvortrag vorweisen konnten, der immer in der Lage war, noch ein Tor zu erzielen. Und dann braucht man sich nicht wundern, wenn man schlicht entwaffnet wird. Gegen Leverkusen musste man sich hinten reinstellen, gegen Stuttgart hat man sich in mindestens 2/3 Spielen blamiert, da war nur eine Begegnung leistungstechnisch kein Ligenunterschied.
Und vor der Saison hätte hier niemand, wirklich keiner, über Spieler wie Anton oder Führich auch nur im Ansatz nachgedacht, geschweige denn, dass man Leuten wie Karazor, Mittelstädt, Millot o. ä. eine nennenswerte Saison zugetraut hätte.
Beim BVB hast du das Gefühl, dass du jeden Spieltag betest, dass ein, zwei Jungs den Tag ihrer Tage haben und irgendeine Welle reiten. Dass du reproduzierbar ein Gefühl bekommst, dass jeder Spieler seine Rolle kennt und weiß, wen er gleich wo vorfindet und dass man da auch mal ein Rädchen austauschen kannst, fehlt komplett.
Das ist Terzics Fußball und ich hab hier in den ganzen Monaten - und hier laufen wirklich ein paar Leute rum, die absurd viel Zeit (nicht nur) in den Fußball investieren, zig Statistiken sichten, einordnen und auch die Fähigkeiten der Spieler lesen und einordnen können - keinen gefunden, der hier mal aufschlüsseln konnte: Das ist der große Plan dahinter, auf diese Mechanismen kannst du dich verlassen und selbst, wenn gerade nicht alles ganz rund läuft, unter den und den Umständen würde das Ganze jetzt eine gewisse Stabilität gewinnen.
Von meinem(!) Gefühl her spielen wir wie unter Klopp in den ersten Jahren, wo man als Underdog versucht hat, mit irgendwelchen Mitteln zu überraschen, irgendwie mit besonderen Spielertypen so eine „mythische Komponente“ einzubauen, weil man sich irgendwie entwickeln und dafür mangels großen finanziellen Spielraums improvisieren musste. Ich denke da an so Spieler wie Lee oder Valdez oder theoretisch auch Subotic, Großkreutz oder Rangelov, nur auf bedeutend höherem Niveau.
Ich habe nur wenig Optimismus, dass plötzlich irgendwo so Goldklümpchen rauspurzeln wie Götze, Hummels, Sahin, Gündogan und Co. und sich dieses Puzzle einfach zusammensetzt und Terzic einfach nur noch das richtige Spielermaterial fehlt. Eher hat man das Gefühl, dass Terzic mit dem „richtigen“ Spielermaterial, mit dem wir uns gut anfreunden könnten, wenig anzufangen wüsste. Aber einen Sancho bekommst du fußballerisch natürlich nicht komplett kaputt und brauchst auch wenig Phantasie, wie der dir helfen kann auf dem Platz. Auch hier wurde ja schon mehrfach ausgeführt in den letzten Monaten, dass Sancho nicht selten ja sogar noch suboptimal eingesetzt wurde.
Aber situativ einen Adeyemi gegen Paris zum Davies-Verschnitt umzuschulen oder im CL-Finale bei Rückstand ungefähr 5 Stürmer aufzustellen, für solche Aktionen ist unser Magier definitiv zu haben.
07.06.2024 - 01:15 Uhr
Zitat von Fissi
Du machst es dir aber auch zu einfach indem du den Hauptgrund unserer Probleme in den Spielern und der Kaderzusammenstellung suchst, dabei aber gekonnt ignorierst, dass Terzic den Kader mit zu verantworten hat.
Man kann an dieser Stelle wieder auf einige Medienberichte verweisen, in denen über abweichende Vorstellungen zwischen Kehl und Terzic berichtet wurde, wobei diese Berichte sehr deutlich zeigen, dass sich Edin sehr häufig durchgesetzt hat.
Aber Terzic hat diese Entscheidungen mindestens mitgetragen. Er hat mit entschieden mit Wolf und Özcan in die Saison gehen zu wollen. Er hat mit entschieden Rapha durch Bensebaini zu ersetzen. Er hat Can zum Kapitän gemacht. Er hat die Transfers von Nmecha und Sabitzer in dieser Konstellation mitgetragen, billigend in Kauf nehmend, dass Sabitzer und Nmecha nicht die selben Aufgaben im ZM übernehmen können und daher mit dem Risiko, bei einer Verletzung von Nmecha ohne den nötigen Verbindungsspieler dar zu stehen.
Er wollte Modeste, hat den Transfer von Lücke mind. mit getragen.
Und wenn du von 6 Trainern seit 2015 schreibst, und welcher Wahnsinn das sei, blendest du auch gekonnt aus, unter welchen Umständen diese Trainer gehen mussten, aber ich hole gerne mal aus:
Tuchel musste gehen, weil er für Watzke und Zorc zu ungemüdlich war. An den Leistungen lag es nicht.
Bozs war Leistungsbezogen, da er die Mannschaft nicht mehr stabilisiert bekommen hat.
Stöger war Feuerwehrmann und für ein langfristiges Engagement hätte er mehr als nur Soll erreichen müssen.
Favre hatte nach 2,5 Jahren die Mannschaft verloren/ seine Art hatte sich abgenutzt.
Terzic musste nach seinem Titel gehen, weil man Rose bereits verpflichtet hatte, da man zu dem Zeitpunkt Edin nicht für gut genug arachtet hat.
Rose musste gehen, weil er nicht Terzic war bzw. wenn man den Berichten glauben schenken darf, weil er sich nicht selbstkritisch gezeigt hat und keinen einheitlichen Vertrauenszuspruch bekommen hat. Unter diesen Verantwortlichen war übrigens auch Terzic.
Zusammenfassend: 2 der "entlassenen" Trainer waren von vorn herrein Übergangslösungen (Stöger und Terzic), 2 mal hat es sportlich nicht gepasst (Favre und Bosz) und 2 mal war der Trainer auf persöhnlicher Ebene ein Problem (Rose und Tuchel). Nur2 mal wurde der Trainer aus rein ergebnisstechnischen Gründen entlassen. Alle anderen Trainerwechsel waren anderweitig motiviert oder begründet.
Zitat von akiLowsky
Es bleibt Fakt, dass Du mit Bensebaini und Wolf hinten nicht heraus spielen kannst. Hinzu kommt, dass Kobel in so einer Aufstellung so viel mit sich selbst zu tun bekommt, dass er den Ball hinten auch nicht mehr heraus bekommt.
Wir kommen im modernen Fußball langsam an einen Punkt, wo man nicht immer die Trainer infrage stellt, wenn die Spieler Defizite haben. Du kannst einen Wolf, Özcan oder Füllkrug nicht mehr zu akzeptable Fußballer entwickeln. Die haben alle viel zu viel zu kämpfen, um Bundesliga spielen zu können. Füllkrug ist ein sehr guter Zweitligafußballer, Wolf und Özcan hätte man nie holen dürfen.
Letzte Saison hat mit Bellingham ein Weltklassespieler im Mittelfeld die Bälle festgemacht. Im Jahr zuvor war noch Haaland da. Die kann man nicht ersetzen. Dafür kann aber der Trainer nichts.
Man kann Terzic nur vorwerfen, dass er Moukoko und Binot-Gittens noch nicht entwickelt hat. Aber er hat sich entscheiden, seine eigene Haut über Ergebnisfußball zu retten. Das kann man ihm aber nicht vorwerfen, wenn in den sozialen Medien und den professionellen Medien permanent Stimmung gegen ihn gemacht wird.
Wenn die Fans Terzic weg ekeln, lachen sich die Briten kaputt und nehmen ihn mit Kusshand. Das ist aber nicht im Sinne des Vereins. Du kannst ohne Scheich-Schatulle nur dann Erfolg haben, wenn Du konstant mit dem gleichen Staff das Ding wuppst. 6 Trainer seit 2015 ist Wahnsinn. Jetzt sollte man an einem erfolgreichen Trainer festhalten und mehr von den Spielern fordern, sich von Nichtleistern trennen und nur noch Jungs mit Charakter holen. Das ist wichtiger als ein erneuter Trainerwechsel. Vor allem zu einem Novizen ohne UEFA-Pro -Lizenz.
Es bleibt Fakt, dass Du mit Bensebaini und Wolf hinten nicht heraus spielen kannst. Hinzu kommt, dass Kobel in so einer Aufstellung so viel mit sich selbst zu tun bekommt, dass er den Ball hinten auch nicht mehr heraus bekommt.
Wir kommen im modernen Fußball langsam an einen Punkt, wo man nicht immer die Trainer infrage stellt, wenn die Spieler Defizite haben. Du kannst einen Wolf, Özcan oder Füllkrug nicht mehr zu akzeptable Fußballer entwickeln. Die haben alle viel zu viel zu kämpfen, um Bundesliga spielen zu können. Füllkrug ist ein sehr guter Zweitligafußballer, Wolf und Özcan hätte man nie holen dürfen.
Letzte Saison hat mit Bellingham ein Weltklassespieler im Mittelfeld die Bälle festgemacht. Im Jahr zuvor war noch Haaland da. Die kann man nicht ersetzen. Dafür kann aber der Trainer nichts.
Man kann Terzic nur vorwerfen, dass er Moukoko und Binot-Gittens noch nicht entwickelt hat. Aber er hat sich entscheiden, seine eigene Haut über Ergebnisfußball zu retten. Das kann man ihm aber nicht vorwerfen, wenn in den sozialen Medien und den professionellen Medien permanent Stimmung gegen ihn gemacht wird.
Wenn die Fans Terzic weg ekeln, lachen sich die Briten kaputt und nehmen ihn mit Kusshand. Das ist aber nicht im Sinne des Vereins. Du kannst ohne Scheich-Schatulle nur dann Erfolg haben, wenn Du konstant mit dem gleichen Staff das Ding wuppst. 6 Trainer seit 2015 ist Wahnsinn. Jetzt sollte man an einem erfolgreichen Trainer festhalten und mehr von den Spielern fordern, sich von Nichtleistern trennen und nur noch Jungs mit Charakter holen. Das ist wichtiger als ein erneuter Trainerwechsel. Vor allem zu einem Novizen ohne UEFA-Pro -Lizenz.
Du machst es dir aber auch zu einfach indem du den Hauptgrund unserer Probleme in den Spielern und der Kaderzusammenstellung suchst, dabei aber gekonnt ignorierst, dass Terzic den Kader mit zu verantworten hat.
Man kann an dieser Stelle wieder auf einige Medienberichte verweisen, in denen über abweichende Vorstellungen zwischen Kehl und Terzic berichtet wurde, wobei diese Berichte sehr deutlich zeigen, dass sich Edin sehr häufig durchgesetzt hat.
Aber Terzic hat diese Entscheidungen mindestens mitgetragen. Er hat mit entschieden mit Wolf und Özcan in die Saison gehen zu wollen. Er hat mit entschieden Rapha durch Bensebaini zu ersetzen. Er hat Can zum Kapitän gemacht. Er hat die Transfers von Nmecha und Sabitzer in dieser Konstellation mitgetragen, billigend in Kauf nehmend, dass Sabitzer und Nmecha nicht die selben Aufgaben im ZM übernehmen können und daher mit dem Risiko, bei einer Verletzung von Nmecha ohne den nötigen Verbindungsspieler dar zu stehen.
Er wollte Modeste, hat den Transfer von Lücke mind. mit getragen.
Und wenn du von 6 Trainern seit 2015 schreibst, und welcher Wahnsinn das sei, blendest du auch gekonnt aus, unter welchen Umständen diese Trainer gehen mussten, aber ich hole gerne mal aus:
Tuchel musste gehen, weil er für Watzke und Zorc zu ungemüdlich war. An den Leistungen lag es nicht.
Bozs war Leistungsbezogen, da er die Mannschaft nicht mehr stabilisiert bekommen hat.
Stöger war Feuerwehrmann und für ein langfristiges Engagement hätte er mehr als nur Soll erreichen müssen.
Favre hatte nach 2,5 Jahren die Mannschaft verloren/ seine Art hatte sich abgenutzt.
Terzic musste nach seinem Titel gehen, weil man Rose bereits verpflichtet hatte, da man zu dem Zeitpunkt Edin nicht für gut genug arachtet hat.
Rose musste gehen, weil er nicht Terzic war bzw. wenn man den Berichten glauben schenken darf, weil er sich nicht selbstkritisch gezeigt hat und keinen einheitlichen Vertrauenszuspruch bekommen hat. Unter diesen Verantwortlichen war übrigens auch Terzic.
Zusammenfassend: 2 der "entlassenen" Trainer waren von vorn herrein Übergangslösungen (Stöger und Terzic), 2 mal hat es sportlich nicht gepasst (Favre und Bosz) und 2 mal war der Trainer auf persöhnlicher Ebene ein Problem (Rose und Tuchel). Nur2 mal wurde der Trainer aus rein ergebnisstechnischen Gründen entlassen. Alle anderen Trainerwechsel waren anderweitig motiviert oder begründet.
Ist sowieso unnötig sich für den "wahnsinnigen Verschleiß" von 6 Trainern seit 2015 zu rechtfertigen.
Dortmund steht damit in der Bundesliga auf Platz 4 der wenigsten Trainer in dieser Zeitspanne. Davor nur Freiburg und Heidenheim, die ihrem einen Trainer die gesamte Zeit treu geblieben sind und Frankfurt mit 5 Trainern. Alle anderen Vereine haben mehr Trainer in dieser Zeit verbraucht, sogar wenn man die Interimstrainer heraus rechnet. Dortmund war also im Vergleich sogar sehr konstant auf der Trainerposition!
https://www.transfermarkt.de/bundesliga/trainerverschleiss/wettbewerb/L1/saisonIdVon/2015
( Hier noch mal zum nachlesen. Die Statistik bei Dortmund verwirrt etwas da Terzic dort mit 3 Amtszeiten angegeben ist und somit bei 8 Trainer steht )
07.06.2024 - 02:20 Uhr
Zitat von NullNeun
„Fakt ist“, Terzic steht genau auf diesen Typ „Zweitligafußballer“, den er für seine Spielidee nach Hallers Erkrankung, der als Spielertyp auch in eine ähnliche Richtung geht, aktiv gefordert und mit Modeste und Füllkrug bekommen hat. Can, der bei einem Club wie unserem, der aktiven Ballvortrag gewohnt ist, sollte auch keine zentrale Rolle spielen. Der wurde gar Kapitän, statt die Bellingham-Ablöse sinnvoll zu investieren. Mit Sabitzer kam ein weiterer „Arbeiter“ - no offense, ich mag den Spielertypen prinzipiell - dem man die Spielgestaltung nicht anvertrauen konnte. Ein Reus, der eine Vereinslegende ist, ganz ohne Frage, wurde auf Abschiedstournee trotz regelmäßiger Tauchgänge immer wieder aufgestellt und ist auch nur abschlussfokussiert. An Guerreiro fand er offenbar keinen Gefallen, an Reyna nicht, an Moukoko nicht, an Malen als Stürmer auch nicht und am Ende stand sogar ein Bensebaini, der fußballerisch Äonen von Guerreiro entfernt ist, körperlich auch nicht mal bedeutend häufiger zur Verfügung als der wenig planbare Guerreiro. Den Spieler schreibe ich subjektiv auch keinem Kehl alleine zu, „unsexy, aber erfolgreich“ wurde uns nicht so verkauft, als wäre das eine Notlösung, weil man kein Geld für technisch bessere Fußballer gehabt hätte.
Als dem so war, hat man - chronologisch betrachtet - Terzic mit Maatsen und Sancho, die man nach den ganzen Mentalitätstransfers nicht mehr hätte kaufen können, als geliehene Pistole auf die Brust gesetzt, garniert mit Sahin als Co, der spielerisch einen ganz anderen Traum fährt - kein Wunder, der war selber DM und Spielgestalter, den Terzic auf der Süd gefeiert hat.
Aber was soll man sagen: Mit der Mentalität hat man sich ins CL-Finale gekämpft. Kann man mal so machen.
Nur für den grauen Alltag kommt man damit halt nicht vor die Tür und dann hofft man quasi á la Schalke schon fast, dass man auf einer Glückswelle von Standardstärke o. ä. irgendwie auf Platz 2 schwimmt, während Leverkusen und sogar Stuttgart mit einem maximal soliden Kader regelmäßig einen strukturierten, aktiven Ballvortrag vorweisen konnten, der immer in der Lage war, noch ein Tor zu erzielen. Und dann braucht man sich nicht wundern, wenn man schlicht entwaffnet wird. Gegen Leverkusen musste man sich hinten reinstellen, gegen Stuttgart hat man sich in mindestens 2/3 Spielen blamiert, da war nur eine Begegnung leistungstechnisch kein Ligenunterschied.
Und vor der Saison hätte hier niemand, wirklich keiner, über Spieler wie Anton oder Führich auch nur im Ansatz nachgedacht, geschweige denn, dass man Leuten wie Karazor, Mittelstädt, Millot o. ä. eine nennenswerte Saison zugetraut hätte.
Beim BVB hast du das Gefühl, dass du jeden Spieltag betest, dass ein, zwei Jungs den Tag ihrer Tage haben und irgendeine Welle reiten. Dass du reproduzierbar ein Gefühl bekommst, dass jeder Spieler seine Rolle kennt und weiß, wen er gleich wo vorfindet und dass man da auch mal ein Rädchen austauschen kannst, fehlt komplett.
Das ist Terzics Fußball und ich hab hier in den ganzen Monaten - und hier laufen wirklich ein paar Leute rum, die absurd viel Zeit (nicht nur) in den Fußball investieren, zig Statistiken sichten, einordnen und auch die Fähigkeiten der Spieler lesen und einordnen können - keinen gefunden, der hier mal aufschlüsseln konnte: Das ist der große Plan dahinter, auf diese Mechanismen kannst du dich verlassen und selbst, wenn gerade nicht alles ganz rund läuft, unter den und den Umständen würde das Ganze jetzt eine gewisse Stabilität gewinnen.
Von meinem(!) Gefühl her spielen wir wie unter Klopp in den ersten Jahren, wo man als Underdog versucht hat, mit irgendwelchen Mitteln zu überraschen, irgendwie mit besonderen Spielertypen so eine „mythische Komponente“ einzubauen, weil man sich irgendwie entwickeln und dafür mangels großen finanziellen Spielraums improvisieren musste. Ich denke da an so Spieler wie Lee oder Valdez oder theoretisch auch Subotic, Großkreutz oder Rangelov, nur auf bedeutend höherem Niveau.
Ich habe nur wenig Optimismus, dass plötzlich irgendwo so Goldklümpchen rauspurzeln wie Götze, Hummels, Sahin, Gündogan und Co. und sich dieses Puzzle einfach zusammensetzt und Terzic einfach nur noch das richtige Spielermaterial fehlt. Eher hat man das Gefühl, dass Terzic mit dem „richtigen“ Spielermaterial, mit dem wir uns gut anfreunden könnten, wenig anzufangen wüsste. Aber einen Sancho bekommst du fußballerisch natürlich nicht komplett kaputt und brauchst auch wenig Phantasie, wie der dir helfen kann auf dem Platz. Auch hier wurde ja schon mehrfach ausgeführt in den letzten Monaten, dass Sancho nicht selten ja sogar noch suboptimal eingesetzt wurde.
Aber situativ einen Adeyemi gegen Paris zum Davies-Verschnitt umzuschulen oder im CL-Finale bei Rückstand ungefähr 5 Stürmer aufzustellen, für solche Aktionen ist unser Magier definitiv zu haben.
Zitat von akiLowsky
Es bleibt Fakt, dass Du mit Bensebaini und Wolf hinten nicht heraus spielen kannst. Hinzu kommt, dass Kobel in so einer Aufstellung so viel mit sich selbst zu tun bekommt, dass er den Ball hinten auch nicht mehr heraus bekommt.
Wir kommen im modernen Fußball langsam an einen Punkt, wo man nicht immer die Trainer infrage stellt, wenn die Spieler Defizite haben. Du kannst einen Wolf, Özcan oder Füllkrug nicht mehr zu akzeptable Fußballer entwickeln. Die haben alle viel zu viel zu kämpfen, um Bundesliga spielen zu können. Füllkrug ist ein sehr guter Zweitligafußballer, Wolf und Özcan hätte man nie holen dürfen.
Letzte Saison hat mit Bellingham ein Weltklassespieler im Mittelfeld die Bälle festgemacht. Im Jahr zuvor war noch Haaland da. Die kann man nicht ersetzen. Dafür kann aber der Trainer nichts.
Man kann Terzic nur vorwerfen, dass er Moukoko und Binot-Gittens noch nicht entwickelt hat. Aber er hat sich entscheiden, seine eigene Haut über Ergebnisfußball zu retten. Das kann man ihm aber nicht vorwerfen, wenn in den sozialen Medien und den professionellen Medien permanent Stimmung gegen ihn gemacht wird.
Wenn die Fans Terzic weg ekeln, lachen sich die Briten kaputt und nehmen ihn mit Kusshand. Das ist aber nicht im Sinne des Vereins. Du kannst ohne Scheich-Schatulle nur dann Erfolg haben, wenn Du konstant mit dem gleichen Staff das Ding wuppst. 6 Trainer seit 2015 ist Wahnsinn. Jetzt sollte man an einem erfolgreichen Trainer festhalten und mehr von den Spielern fordern, sich von Nichtleistern trennen und nur noch Jungs mit Charakter holen. Das ist wichtiger als ein erneuter Trainerwechsel. Vor allem zu einem Novizen ohne UEFA-Pro -Lizenz.
Es bleibt Fakt, dass Du mit Bensebaini und Wolf hinten nicht heraus spielen kannst. Hinzu kommt, dass Kobel in so einer Aufstellung so viel mit sich selbst zu tun bekommt, dass er den Ball hinten auch nicht mehr heraus bekommt.
Wir kommen im modernen Fußball langsam an einen Punkt, wo man nicht immer die Trainer infrage stellt, wenn die Spieler Defizite haben. Du kannst einen Wolf, Özcan oder Füllkrug nicht mehr zu akzeptable Fußballer entwickeln. Die haben alle viel zu viel zu kämpfen, um Bundesliga spielen zu können. Füllkrug ist ein sehr guter Zweitligafußballer, Wolf und Özcan hätte man nie holen dürfen.
Letzte Saison hat mit Bellingham ein Weltklassespieler im Mittelfeld die Bälle festgemacht. Im Jahr zuvor war noch Haaland da. Die kann man nicht ersetzen. Dafür kann aber der Trainer nichts.
Man kann Terzic nur vorwerfen, dass er Moukoko und Binot-Gittens noch nicht entwickelt hat. Aber er hat sich entscheiden, seine eigene Haut über Ergebnisfußball zu retten. Das kann man ihm aber nicht vorwerfen, wenn in den sozialen Medien und den professionellen Medien permanent Stimmung gegen ihn gemacht wird.
Wenn die Fans Terzic weg ekeln, lachen sich die Briten kaputt und nehmen ihn mit Kusshand. Das ist aber nicht im Sinne des Vereins. Du kannst ohne Scheich-Schatulle nur dann Erfolg haben, wenn Du konstant mit dem gleichen Staff das Ding wuppst. 6 Trainer seit 2015 ist Wahnsinn. Jetzt sollte man an einem erfolgreichen Trainer festhalten und mehr von den Spielern fordern, sich von Nichtleistern trennen und nur noch Jungs mit Charakter holen. Das ist wichtiger als ein erneuter Trainerwechsel. Vor allem zu einem Novizen ohne UEFA-Pro -Lizenz.
„Fakt ist“, Terzic steht genau auf diesen Typ „Zweitligafußballer“, den er für seine Spielidee nach Hallers Erkrankung, der als Spielertyp auch in eine ähnliche Richtung geht, aktiv gefordert und mit Modeste und Füllkrug bekommen hat. Can, der bei einem Club wie unserem, der aktiven Ballvortrag gewohnt ist, sollte auch keine zentrale Rolle spielen. Der wurde gar Kapitän, statt die Bellingham-Ablöse sinnvoll zu investieren. Mit Sabitzer kam ein weiterer „Arbeiter“ - no offense, ich mag den Spielertypen prinzipiell - dem man die Spielgestaltung nicht anvertrauen konnte. Ein Reus, der eine Vereinslegende ist, ganz ohne Frage, wurde auf Abschiedstournee trotz regelmäßiger Tauchgänge immer wieder aufgestellt und ist auch nur abschlussfokussiert. An Guerreiro fand er offenbar keinen Gefallen, an Reyna nicht, an Moukoko nicht, an Malen als Stürmer auch nicht und am Ende stand sogar ein Bensebaini, der fußballerisch Äonen von Guerreiro entfernt ist, körperlich auch nicht mal bedeutend häufiger zur Verfügung als der wenig planbare Guerreiro. Den Spieler schreibe ich subjektiv auch keinem Kehl alleine zu, „unsexy, aber erfolgreich“ wurde uns nicht so verkauft, als wäre das eine Notlösung, weil man kein Geld für technisch bessere Fußballer gehabt hätte.
Als dem so war, hat man - chronologisch betrachtet - Terzic mit Maatsen und Sancho, die man nach den ganzen Mentalitätstransfers nicht mehr hätte kaufen können, als geliehene Pistole auf die Brust gesetzt, garniert mit Sahin als Co, der spielerisch einen ganz anderen Traum fährt - kein Wunder, der war selber DM und Spielgestalter, den Terzic auf der Süd gefeiert hat.
Aber was soll man sagen: Mit der Mentalität hat man sich ins CL-Finale gekämpft. Kann man mal so machen.
Nur für den grauen Alltag kommt man damit halt nicht vor die Tür und dann hofft man quasi á la Schalke schon fast, dass man auf einer Glückswelle von Standardstärke o. ä. irgendwie auf Platz 2 schwimmt, während Leverkusen und sogar Stuttgart mit einem maximal soliden Kader regelmäßig einen strukturierten, aktiven Ballvortrag vorweisen konnten, der immer in der Lage war, noch ein Tor zu erzielen. Und dann braucht man sich nicht wundern, wenn man schlicht entwaffnet wird. Gegen Leverkusen musste man sich hinten reinstellen, gegen Stuttgart hat man sich in mindestens 2/3 Spielen blamiert, da war nur eine Begegnung leistungstechnisch kein Ligenunterschied.
Und vor der Saison hätte hier niemand, wirklich keiner, über Spieler wie Anton oder Führich auch nur im Ansatz nachgedacht, geschweige denn, dass man Leuten wie Karazor, Mittelstädt, Millot o. ä. eine nennenswerte Saison zugetraut hätte.
Beim BVB hast du das Gefühl, dass du jeden Spieltag betest, dass ein, zwei Jungs den Tag ihrer Tage haben und irgendeine Welle reiten. Dass du reproduzierbar ein Gefühl bekommst, dass jeder Spieler seine Rolle kennt und weiß, wen er gleich wo vorfindet und dass man da auch mal ein Rädchen austauschen kannst, fehlt komplett.
Das ist Terzics Fußball und ich hab hier in den ganzen Monaten - und hier laufen wirklich ein paar Leute rum, die absurd viel Zeit (nicht nur) in den Fußball investieren, zig Statistiken sichten, einordnen und auch die Fähigkeiten der Spieler lesen und einordnen können - keinen gefunden, der hier mal aufschlüsseln konnte: Das ist der große Plan dahinter, auf diese Mechanismen kannst du dich verlassen und selbst, wenn gerade nicht alles ganz rund läuft, unter den und den Umständen würde das Ganze jetzt eine gewisse Stabilität gewinnen.
Von meinem(!) Gefühl her spielen wir wie unter Klopp in den ersten Jahren, wo man als Underdog versucht hat, mit irgendwelchen Mitteln zu überraschen, irgendwie mit besonderen Spielertypen so eine „mythische Komponente“ einzubauen, weil man sich irgendwie entwickeln und dafür mangels großen finanziellen Spielraums improvisieren musste. Ich denke da an so Spieler wie Lee oder Valdez oder theoretisch auch Subotic, Großkreutz oder Rangelov, nur auf bedeutend höherem Niveau.
Ich habe nur wenig Optimismus, dass plötzlich irgendwo so Goldklümpchen rauspurzeln wie Götze, Hummels, Sahin, Gündogan und Co. und sich dieses Puzzle einfach zusammensetzt und Terzic einfach nur noch das richtige Spielermaterial fehlt. Eher hat man das Gefühl, dass Terzic mit dem „richtigen“ Spielermaterial, mit dem wir uns gut anfreunden könnten, wenig anzufangen wüsste. Aber einen Sancho bekommst du fußballerisch natürlich nicht komplett kaputt und brauchst auch wenig Phantasie, wie der dir helfen kann auf dem Platz. Auch hier wurde ja schon mehrfach ausgeführt in den letzten Monaten, dass Sancho nicht selten ja sogar noch suboptimal eingesetzt wurde.
Aber situativ einen Adeyemi gegen Paris zum Davies-Verschnitt umzuschulen oder im CL-Finale bei Rückstand ungefähr 5 Stürmer aufzustellen, für solche Aktionen ist unser Magier definitiv zu haben.
Ein super Beitrag, leider kann ich nicht werten, warum auch immer.
Mir geht die Frage auch schon lange durch den Kopf, welchem konkreten Plan die Mannschaft folgen soll. Ich habe dies und jenes gelesen, was sich aber teilweise widersprochen hat usw. Ich denke, wir werden darauf keine Antwort finden.
07.06.2024 - 02:57 Uhr
Zitat von Profussballer
Ein super Beitrag, leider kann ich nicht werten, warum auch immer.
Mir geht die Frage auch schon lange durch den Kopf, welchem konkreten Plan die Mannschaft folgen soll. Ich habe dies und jenes gelesen, was sich aber teilweise widersprochen hat usw. Ich denke, wir werden darauf keine Antwort finden.
Zitat von NullNeun
„Fakt ist“, Terzic steht genau auf diesen Typ „Zweitligafußballer“, den er für seine Spielidee nach Hallers Erkrankung, der als Spielertyp auch in eine ähnliche Richtung geht, aktiv gefordert und mit Modeste und Füllkrug bekommen hat. Can, der bei einem Club wie unserem, der aktiven Ballvortrag gewohnt ist, sollte auch keine zentrale Rolle spielen. Der wurde gar Kapitän, statt die Bellingham-Ablöse sinnvoll zu investieren. Mit Sabitzer kam ein weiterer „Arbeiter“ - no offense, ich mag den Spielertypen prinzipiell - dem man die Spielgestaltung nicht anvertrauen konnte. Ein Reus, der eine Vereinslegende ist, ganz ohne Frage, wurde auf Abschiedstournee trotz regelmäßiger Tauchgänge immer wieder aufgestellt und ist auch nur abschlussfokussiert. An Guerreiro fand er offenbar keinen Gefallen, an Reyna nicht, an Moukoko nicht, an Malen als Stürmer auch nicht und am Ende stand sogar ein Bensebaini, der fußballerisch Äonen von Guerreiro entfernt ist, körperlich auch nicht mal bedeutend häufiger zur Verfügung als der wenig planbare Guerreiro. Den Spieler schreibe ich subjektiv auch keinem Kehl alleine zu, „unsexy, aber erfolgreich“ wurde uns nicht so verkauft, als wäre das eine Notlösung, weil man kein Geld für technisch bessere Fußballer gehabt hätte.
Als dem so war, hat man - chronologisch betrachtet - Terzic mit Maatsen und Sancho, die man nach den ganzen Mentalitätstransfers nicht mehr hätte kaufen können, als geliehene Pistole auf die Brust gesetzt, garniert mit Sahin als Co, der spielerisch einen ganz anderen Traum fährt - kein Wunder, der war selber DM und Spielgestalter, den Terzic auf der Süd gefeiert hat.
Aber was soll man sagen: Mit der Mentalität hat man sich ins CL-Finale gekämpft. Kann man mal so machen.
Nur für den grauen Alltag kommt man damit halt nicht vor die Tür und dann hofft man quasi á la Schalke schon fast, dass man auf einer Glückswelle von Standardstärke o. ä. irgendwie auf Platz 2 schwimmt, während Leverkusen und sogar Stuttgart mit einem maximal soliden Kader regelmäßig einen strukturierten, aktiven Ballvortrag vorweisen konnten, der immer in der Lage war, noch ein Tor zu erzielen. Und dann braucht man sich nicht wundern, wenn man schlicht entwaffnet wird. Gegen Leverkusen musste man sich hinten reinstellen, gegen Stuttgart hat man sich in mindestens 2/3 Spielen blamiert, da war nur eine Begegnung leistungstechnisch kein Ligenunterschied.
Und vor der Saison hätte hier niemand, wirklich keiner, über Spieler wie Anton oder Führich auch nur im Ansatz nachgedacht, geschweige denn, dass man Leuten wie Karazor, Mittelstädt, Millot o. ä. eine nennenswerte Saison zugetraut hätte.
Beim BVB hast du das Gefühl, dass du jeden Spieltag betest, dass ein, zwei Jungs den Tag ihrer Tage haben und irgendeine Welle reiten. Dass du reproduzierbar ein Gefühl bekommst, dass jeder Spieler seine Rolle kennt und weiß, wen er gleich wo vorfindet und dass man da auch mal ein Rädchen austauschen kannst, fehlt komplett.
Das ist Terzics Fußball und ich hab hier in den ganzen Monaten - und hier laufen wirklich ein paar Leute rum, die absurd viel Zeit (nicht nur) in den Fußball investieren, zig Statistiken sichten, einordnen und auch die Fähigkeiten der Spieler lesen und einordnen können - keinen gefunden, der hier mal aufschlüsseln konnte: Das ist der große Plan dahinter, auf diese Mechanismen kannst du dich verlassen und selbst, wenn gerade nicht alles ganz rund läuft, unter den und den Umständen würde das Ganze jetzt eine gewisse Stabilität gewinnen.
Von meinem(!) Gefühl her spielen wir wie unter Klopp in den ersten Jahren, wo man als Underdog versucht hat, mit irgendwelchen Mitteln zu überraschen, irgendwie mit besonderen Spielertypen so eine „mythische Komponente“ einzubauen, weil man sich irgendwie entwickeln und dafür mangels großen finanziellen Spielraums improvisieren musste. Ich denke da an so Spieler wie Lee oder Valdez oder theoretisch auch Subotic, Großkreutz oder Rangelov, nur auf bedeutend höherem Niveau.
Ich habe nur wenig Optimismus, dass plötzlich irgendwo so Goldklümpchen rauspurzeln wie Götze, Hummels, Sahin, Gündogan und Co. und sich dieses Puzzle einfach zusammensetzt und Terzic einfach nur noch das richtige Spielermaterial fehlt. Eher hat man das Gefühl, dass Terzic mit dem „richtigen“ Spielermaterial, mit dem wir uns gut anfreunden könnten, wenig anzufangen wüsste. Aber einen Sancho bekommst du fußballerisch natürlich nicht komplett kaputt und brauchst auch wenig Phantasie, wie der dir helfen kann auf dem Platz. Auch hier wurde ja schon mehrfach ausgeführt in den letzten Monaten, dass Sancho nicht selten ja sogar noch suboptimal eingesetzt wurde.
Aber situativ einen Adeyemi gegen Paris zum Davies-Verschnitt umzuschulen oder im CL-Finale bei Rückstand ungefähr 5 Stürmer aufzustellen, für solche Aktionen ist unser Magier definitiv zu haben.
Zitat von akiLowsky
Es bleibt Fakt, dass Du mit Bensebaini und Wolf hinten nicht heraus spielen kannst. Hinzu kommt, dass Kobel in so einer Aufstellung so viel mit sich selbst zu tun bekommt, dass er den Ball hinten auch nicht mehr heraus bekommt.
Wir kommen im modernen Fußball langsam an einen Punkt, wo man nicht immer die Trainer infrage stellt, wenn die Spieler Defizite haben. Du kannst einen Wolf, Özcan oder Füllkrug nicht mehr zu akzeptable Fußballer entwickeln. Die haben alle viel zu viel zu kämpfen, um Bundesliga spielen zu können. Füllkrug ist ein sehr guter Zweitligafußballer, Wolf und Özcan hätte man nie holen dürfen.
Letzte Saison hat mit Bellingham ein Weltklassespieler im Mittelfeld die Bälle festgemacht. Im Jahr zuvor war noch Haaland da. Die kann man nicht ersetzen. Dafür kann aber der Trainer nichts.
Man kann Terzic nur vorwerfen, dass er Moukoko und Binot-Gittens noch nicht entwickelt hat. Aber er hat sich entscheiden, seine eigene Haut über Ergebnisfußball zu retten. Das kann man ihm aber nicht vorwerfen, wenn in den sozialen Medien und den professionellen Medien permanent Stimmung gegen ihn gemacht wird.
Wenn die Fans Terzic weg ekeln, lachen sich die Briten kaputt und nehmen ihn mit Kusshand. Das ist aber nicht im Sinne des Vereins. Du kannst ohne Scheich-Schatulle nur dann Erfolg haben, wenn Du konstant mit dem gleichen Staff das Ding wuppst. 6 Trainer seit 2015 ist Wahnsinn. Jetzt sollte man an einem erfolgreichen Trainer festhalten und mehr von den Spielern fordern, sich von Nichtleistern trennen und nur noch Jungs mit Charakter holen. Das ist wichtiger als ein erneuter Trainerwechsel. Vor allem zu einem Novizen ohne UEFA-Pro -Lizenz.
Es bleibt Fakt, dass Du mit Bensebaini und Wolf hinten nicht heraus spielen kannst. Hinzu kommt, dass Kobel in so einer Aufstellung so viel mit sich selbst zu tun bekommt, dass er den Ball hinten auch nicht mehr heraus bekommt.
Wir kommen im modernen Fußball langsam an einen Punkt, wo man nicht immer die Trainer infrage stellt, wenn die Spieler Defizite haben. Du kannst einen Wolf, Özcan oder Füllkrug nicht mehr zu akzeptable Fußballer entwickeln. Die haben alle viel zu viel zu kämpfen, um Bundesliga spielen zu können. Füllkrug ist ein sehr guter Zweitligafußballer, Wolf und Özcan hätte man nie holen dürfen.
Letzte Saison hat mit Bellingham ein Weltklassespieler im Mittelfeld die Bälle festgemacht. Im Jahr zuvor war noch Haaland da. Die kann man nicht ersetzen. Dafür kann aber der Trainer nichts.
Man kann Terzic nur vorwerfen, dass er Moukoko und Binot-Gittens noch nicht entwickelt hat. Aber er hat sich entscheiden, seine eigene Haut über Ergebnisfußball zu retten. Das kann man ihm aber nicht vorwerfen, wenn in den sozialen Medien und den professionellen Medien permanent Stimmung gegen ihn gemacht wird.
Wenn die Fans Terzic weg ekeln, lachen sich die Briten kaputt und nehmen ihn mit Kusshand. Das ist aber nicht im Sinne des Vereins. Du kannst ohne Scheich-Schatulle nur dann Erfolg haben, wenn Du konstant mit dem gleichen Staff das Ding wuppst. 6 Trainer seit 2015 ist Wahnsinn. Jetzt sollte man an einem erfolgreichen Trainer festhalten und mehr von den Spielern fordern, sich von Nichtleistern trennen und nur noch Jungs mit Charakter holen. Das ist wichtiger als ein erneuter Trainerwechsel. Vor allem zu einem Novizen ohne UEFA-Pro -Lizenz.
„Fakt ist“, Terzic steht genau auf diesen Typ „Zweitligafußballer“, den er für seine Spielidee nach Hallers Erkrankung, der als Spielertyp auch in eine ähnliche Richtung geht, aktiv gefordert und mit Modeste und Füllkrug bekommen hat. Can, der bei einem Club wie unserem, der aktiven Ballvortrag gewohnt ist, sollte auch keine zentrale Rolle spielen. Der wurde gar Kapitän, statt die Bellingham-Ablöse sinnvoll zu investieren. Mit Sabitzer kam ein weiterer „Arbeiter“ - no offense, ich mag den Spielertypen prinzipiell - dem man die Spielgestaltung nicht anvertrauen konnte. Ein Reus, der eine Vereinslegende ist, ganz ohne Frage, wurde auf Abschiedstournee trotz regelmäßiger Tauchgänge immer wieder aufgestellt und ist auch nur abschlussfokussiert. An Guerreiro fand er offenbar keinen Gefallen, an Reyna nicht, an Moukoko nicht, an Malen als Stürmer auch nicht und am Ende stand sogar ein Bensebaini, der fußballerisch Äonen von Guerreiro entfernt ist, körperlich auch nicht mal bedeutend häufiger zur Verfügung als der wenig planbare Guerreiro. Den Spieler schreibe ich subjektiv auch keinem Kehl alleine zu, „unsexy, aber erfolgreich“ wurde uns nicht so verkauft, als wäre das eine Notlösung, weil man kein Geld für technisch bessere Fußballer gehabt hätte.
Als dem so war, hat man - chronologisch betrachtet - Terzic mit Maatsen und Sancho, die man nach den ganzen Mentalitätstransfers nicht mehr hätte kaufen können, als geliehene Pistole auf die Brust gesetzt, garniert mit Sahin als Co, der spielerisch einen ganz anderen Traum fährt - kein Wunder, der war selber DM und Spielgestalter, den Terzic auf der Süd gefeiert hat.
Aber was soll man sagen: Mit der Mentalität hat man sich ins CL-Finale gekämpft. Kann man mal so machen.
Nur für den grauen Alltag kommt man damit halt nicht vor die Tür und dann hofft man quasi á la Schalke schon fast, dass man auf einer Glückswelle von Standardstärke o. ä. irgendwie auf Platz 2 schwimmt, während Leverkusen und sogar Stuttgart mit einem maximal soliden Kader regelmäßig einen strukturierten, aktiven Ballvortrag vorweisen konnten, der immer in der Lage war, noch ein Tor zu erzielen. Und dann braucht man sich nicht wundern, wenn man schlicht entwaffnet wird. Gegen Leverkusen musste man sich hinten reinstellen, gegen Stuttgart hat man sich in mindestens 2/3 Spielen blamiert, da war nur eine Begegnung leistungstechnisch kein Ligenunterschied.
Und vor der Saison hätte hier niemand, wirklich keiner, über Spieler wie Anton oder Führich auch nur im Ansatz nachgedacht, geschweige denn, dass man Leuten wie Karazor, Mittelstädt, Millot o. ä. eine nennenswerte Saison zugetraut hätte.
Beim BVB hast du das Gefühl, dass du jeden Spieltag betest, dass ein, zwei Jungs den Tag ihrer Tage haben und irgendeine Welle reiten. Dass du reproduzierbar ein Gefühl bekommst, dass jeder Spieler seine Rolle kennt und weiß, wen er gleich wo vorfindet und dass man da auch mal ein Rädchen austauschen kannst, fehlt komplett.
Das ist Terzics Fußball und ich hab hier in den ganzen Monaten - und hier laufen wirklich ein paar Leute rum, die absurd viel Zeit (nicht nur) in den Fußball investieren, zig Statistiken sichten, einordnen und auch die Fähigkeiten der Spieler lesen und einordnen können - keinen gefunden, der hier mal aufschlüsseln konnte: Das ist der große Plan dahinter, auf diese Mechanismen kannst du dich verlassen und selbst, wenn gerade nicht alles ganz rund läuft, unter den und den Umständen würde das Ganze jetzt eine gewisse Stabilität gewinnen.
Von meinem(!) Gefühl her spielen wir wie unter Klopp in den ersten Jahren, wo man als Underdog versucht hat, mit irgendwelchen Mitteln zu überraschen, irgendwie mit besonderen Spielertypen so eine „mythische Komponente“ einzubauen, weil man sich irgendwie entwickeln und dafür mangels großen finanziellen Spielraums improvisieren musste. Ich denke da an so Spieler wie Lee oder Valdez oder theoretisch auch Subotic, Großkreutz oder Rangelov, nur auf bedeutend höherem Niveau.
Ich habe nur wenig Optimismus, dass plötzlich irgendwo so Goldklümpchen rauspurzeln wie Götze, Hummels, Sahin, Gündogan und Co. und sich dieses Puzzle einfach zusammensetzt und Terzic einfach nur noch das richtige Spielermaterial fehlt. Eher hat man das Gefühl, dass Terzic mit dem „richtigen“ Spielermaterial, mit dem wir uns gut anfreunden könnten, wenig anzufangen wüsste. Aber einen Sancho bekommst du fußballerisch natürlich nicht komplett kaputt und brauchst auch wenig Phantasie, wie der dir helfen kann auf dem Platz. Auch hier wurde ja schon mehrfach ausgeführt in den letzten Monaten, dass Sancho nicht selten ja sogar noch suboptimal eingesetzt wurde.
Aber situativ einen Adeyemi gegen Paris zum Davies-Verschnitt umzuschulen oder im CL-Finale bei Rückstand ungefähr 5 Stürmer aufzustellen, für solche Aktionen ist unser Magier definitiv zu haben.
Ein super Beitrag, leider kann ich nicht werten, warum auch immer.
Mir geht die Frage auch schon lange durch den Kopf, welchem konkreten Plan die Mannschaft folgen soll. Ich habe dies und jenes gelesen, was sich aber teilweise widersprochen hat usw. Ich denke, wir werden darauf keine Antwort finden.
Es wird dir auch keiner schlüssig darlegen können, warum der Terzic Fußball so gut ist und was ihn positiv auszeichnet. Es wird dann auf fußballunspezifische Dinge verwiesen wie Motivation etc. Diese sind natürlich ein wichtiger Teil als Fußball-Trainer. Aber heutzutage kanns du es dir nicht mehr leisten, nur auf einer Schiene sehr gut zu sein. Du wirst dann von Trainern ausgecoacht, die vielleicht etwas schlechter motivieren können, dafür aber das viel bessere Konzept haben.
Noch dazu kann man bei Terzic ja mittlerweile davon ausgehen, dass ein nicht unerheblicher Teil der Mannschaft gegen ihn ist/war. Ob er diese Spieler wirklich auch erreicht und damit besser macht, kann man wirklich bezweifeln.
All diese Dinge führen wohl dazu, dass man sich genau anschauen sollte, warum man zufällig in einem Pokalwettbewerb, bei dem Glück eine größere Rolle spielt, so weit gekommen ist, und warum man in der Liga da steht, wo man fußballerisch hingehört.
07.06.2024 - 07:42 Uhr
Zitat von NullNeun
„Fakt ist“, Terzic steht genau auf diesen Typ „Zweitligafußballer“, den er für seine Spielidee nach Hallers Erkrankung, der als Spielertyp auch in eine ähnliche Richtung geht, aktiv gefordert und mit Modeste und Füllkrug bekommen hat. Can, der bei einem Club wie unserem, der aktiven Ballvortrag gewohnt ist, sollte auch keine zentrale Rolle spielen. Der wurde gar Kapitän, statt die Bellingham-Ablöse sinnvoll zu investieren. Mit Sabitzer kam ein weiterer „Arbeiter“ - no offense, ich mag den Spielertypen prinzipiell - dem man die Spielgestaltung nicht anvertrauen konnte. Ein Reus, der eine Vereinslegende ist, ganz ohne Frage, wurde auf Abschiedstournee trotz regelmäßiger Tauchgänge immer wieder aufgestellt und ist auch nur abschlussfokussiert. An Guerreiro fand er offenbar keinen Gefallen, an Reyna nicht, an Moukoko nicht, an Malen als Stürmer auch nicht und am Ende stand sogar ein Bensebaini, der fußballerisch Äonen von Guerreiro entfernt ist, körperlich auch nicht mal bedeutend häufiger zur Verfügung als der wenig planbare Guerreiro. Den Spieler schreibe ich subjektiv auch keinem Kehl alleine zu, „unsexy, aber erfolgreich“ wurde uns nicht so verkauft, als wäre das eine Notlösung, weil man kein Geld für technisch bessere Fußballer gehabt hätte.
Als dem so war, hat man - chronologisch betrachtet - Terzic mit Maatsen und Sancho, die man nach den ganzen Mentalitätstransfers nicht mehr hätte kaufen können, als geliehene Pistole auf die Brust gesetzt, garniert mit Sahin als Co, der spielerisch einen ganz anderen Traum fährt - kein Wunder, der war selber DM und Spielgestalter, den Terzic auf der Süd gefeiert hat.
Aber was soll man sagen: Mit der Mentalität hat man sich ins CL-Finale gekämpft. Kann man mal so machen.
Nur für den grauen Alltag kommt man damit halt nicht vor die Tür und dann hofft man quasi á la Schalke schon fast, dass man auf einer Glückswelle von Standardstärke o. ä. irgendwie auf Platz 2 schwimmt, während Leverkusen und sogar Stuttgart mit einem maximal soliden Kader regelmäßig einen strukturierten, aktiven Ballvortrag vorweisen konnten, der immer in der Lage war, noch ein Tor zu erzielen. Und dann braucht man sich nicht wundern, wenn man schlicht entwaffnet wird. Gegen Leverkusen musste man sich hinten reinstellen, gegen Stuttgart hat man sich in mindestens 2/3 Spielen blamiert, da war nur eine Begegnung leistungstechnisch kein Ligenunterschied.
Und vor der Saison hätte hier niemand, wirklich keiner, über Spieler wie Anton oder Führich auch nur im Ansatz nachgedacht, geschweige denn, dass man Leuten wie Karazor, Mittelstädt, Millot o. ä. eine nennenswerte Saison zugetraut hätte.
Beim BVB hast du das Gefühl, dass du jeden Spieltag betest, dass ein, zwei Jungs den Tag ihrer Tage haben und irgendeine Welle reiten. Dass du reproduzierbar ein Gefühl bekommst, dass jeder Spieler seine Rolle kennt und weiß, wen er gleich wo vorfindet und dass man da auch mal ein Rädchen austauschen kannst, fehlt komplett.
Das ist Terzics Fußball und ich hab hier in den ganzen Monaten - und hier laufen wirklich ein paar Leute rum, die absurd viel Zeit (nicht nur) in den Fußball investieren, zig Statistiken sichten, einordnen und auch die Fähigkeiten der Spieler lesen und einordnen können - keinen gefunden, der hier mal aufschlüsseln konnte: Das ist der große Plan dahinter, auf diese Mechanismen kannst du dich verlassen und selbst, wenn gerade nicht alles ganz rund läuft, unter den und den Umständen würde das Ganze jetzt eine gewisse Stabilität gewinnen.
Von meinem(!) Gefühl her spielen wir wie unter Klopp in den ersten Jahren, wo man als Underdog versucht hat, mit irgendwelchen Mitteln zu überraschen, irgendwie mit besonderen Spielertypen so eine „mythische Komponente“ einzubauen, weil man sich irgendwie entwickeln und dafür mangels großen finanziellen Spielraums improvisieren musste. Ich denke da an so Spieler wie Lee oder Valdez oder theoretisch auch Subotic, Großkreutz oder Rangelov, nur auf bedeutend höherem Niveau.
Ich habe nur wenig Optimismus, dass plötzlich irgendwo so Goldklümpchen rauspurzeln wie Götze, Hummels, Sahin, Gündogan und Co. und sich dieses Puzzle einfach zusammensetzt und Terzic einfach nur noch das richtige Spielermaterial fehlt. Eher hat man das Gefühl, dass Terzic mit dem „richtigen“ Spielermaterial, mit dem wir uns gut anfreunden könnten, wenig anzufangen wüsste. Aber einen Sancho bekommst du fußballerisch natürlich nicht komplett kaputt und brauchst auch wenig Phantasie, wie der dir helfen kann auf dem Platz. Auch hier wurde ja schon mehrfach ausgeführt in den letzten Monaten, dass Sancho nicht selten ja sogar noch suboptimal eingesetzt wurde.
Aber situativ einen Adeyemi gegen Paris zum Davies-Verschnitt umzuschulen oder im CL-Finale bei Rückstand ungefähr 5 Stürmer aufzustellen, für solche Aktionen ist unser Magier definitiv zu haben.
Zitat von akiLowsky
Es bleibt Fakt, dass Du mit Bensebaini und Wolf hinten nicht heraus spielen kannst. Hinzu kommt, dass Kobel in so einer Aufstellung so viel mit sich selbst zu tun bekommt, dass er den Ball hinten auch nicht mehr heraus bekommt.
Wir kommen im modernen Fußball langsam an einen Punkt, wo man nicht immer die Trainer infrage stellt, wenn die Spieler Defizite haben. Du kannst einen Wolf, Özcan oder Füllkrug nicht mehr zu akzeptable Fußballer entwickeln. Die haben alle viel zu viel zu kämpfen, um Bundesliga spielen zu können. Füllkrug ist ein sehr guter Zweitligafußballer, Wolf und Özcan hätte man nie holen dürfen.
Letzte Saison hat mit Bellingham ein Weltklassespieler im Mittelfeld die Bälle festgemacht. Im Jahr zuvor war noch Haaland da. Die kann man nicht ersetzen. Dafür kann aber der Trainer nichts.
Man kann Terzic nur vorwerfen, dass er Moukoko und Binot-Gittens noch nicht entwickelt hat. Aber er hat sich entscheiden, seine eigene Haut über Ergebnisfußball zu retten. Das kann man ihm aber nicht vorwerfen, wenn in den sozialen Medien und den professionellen Medien permanent Stimmung gegen ihn gemacht wird.
Wenn die Fans Terzic weg ekeln, lachen sich die Briten kaputt und nehmen ihn mit Kusshand. Das ist aber nicht im Sinne des Vereins. Du kannst ohne Scheich-Schatulle nur dann Erfolg haben, wenn Du konstant mit dem gleichen Staff das Ding wuppst. 6 Trainer seit 2015 ist Wahnsinn. Jetzt sollte man an einem erfolgreichen Trainer festhalten und mehr von den Spielern fordern, sich von Nichtleistern trennen und nur noch Jungs mit Charakter holen. Das ist wichtiger als ein erneuter Trainerwechsel. Vor allem zu einem Novizen ohne UEFA-Pro -Lizenz.
Es bleibt Fakt, dass Du mit Bensebaini und Wolf hinten nicht heraus spielen kannst. Hinzu kommt, dass Kobel in so einer Aufstellung so viel mit sich selbst zu tun bekommt, dass er den Ball hinten auch nicht mehr heraus bekommt.
Wir kommen im modernen Fußball langsam an einen Punkt, wo man nicht immer die Trainer infrage stellt, wenn die Spieler Defizite haben. Du kannst einen Wolf, Özcan oder Füllkrug nicht mehr zu akzeptable Fußballer entwickeln. Die haben alle viel zu viel zu kämpfen, um Bundesliga spielen zu können. Füllkrug ist ein sehr guter Zweitligafußballer, Wolf und Özcan hätte man nie holen dürfen.
Letzte Saison hat mit Bellingham ein Weltklassespieler im Mittelfeld die Bälle festgemacht. Im Jahr zuvor war noch Haaland da. Die kann man nicht ersetzen. Dafür kann aber der Trainer nichts.
Man kann Terzic nur vorwerfen, dass er Moukoko und Binot-Gittens noch nicht entwickelt hat. Aber er hat sich entscheiden, seine eigene Haut über Ergebnisfußball zu retten. Das kann man ihm aber nicht vorwerfen, wenn in den sozialen Medien und den professionellen Medien permanent Stimmung gegen ihn gemacht wird.
Wenn die Fans Terzic weg ekeln, lachen sich die Briten kaputt und nehmen ihn mit Kusshand. Das ist aber nicht im Sinne des Vereins. Du kannst ohne Scheich-Schatulle nur dann Erfolg haben, wenn Du konstant mit dem gleichen Staff das Ding wuppst. 6 Trainer seit 2015 ist Wahnsinn. Jetzt sollte man an einem erfolgreichen Trainer festhalten und mehr von den Spielern fordern, sich von Nichtleistern trennen und nur noch Jungs mit Charakter holen. Das ist wichtiger als ein erneuter Trainerwechsel. Vor allem zu einem Novizen ohne UEFA-Pro -Lizenz.
„Fakt ist“, Terzic steht genau auf diesen Typ „Zweitligafußballer“, den er für seine Spielidee nach Hallers Erkrankung, der als Spielertyp auch in eine ähnliche Richtung geht, aktiv gefordert und mit Modeste und Füllkrug bekommen hat. Can, der bei einem Club wie unserem, der aktiven Ballvortrag gewohnt ist, sollte auch keine zentrale Rolle spielen. Der wurde gar Kapitän, statt die Bellingham-Ablöse sinnvoll zu investieren. Mit Sabitzer kam ein weiterer „Arbeiter“ - no offense, ich mag den Spielertypen prinzipiell - dem man die Spielgestaltung nicht anvertrauen konnte. Ein Reus, der eine Vereinslegende ist, ganz ohne Frage, wurde auf Abschiedstournee trotz regelmäßiger Tauchgänge immer wieder aufgestellt und ist auch nur abschlussfokussiert. An Guerreiro fand er offenbar keinen Gefallen, an Reyna nicht, an Moukoko nicht, an Malen als Stürmer auch nicht und am Ende stand sogar ein Bensebaini, der fußballerisch Äonen von Guerreiro entfernt ist, körperlich auch nicht mal bedeutend häufiger zur Verfügung als der wenig planbare Guerreiro. Den Spieler schreibe ich subjektiv auch keinem Kehl alleine zu, „unsexy, aber erfolgreich“ wurde uns nicht so verkauft, als wäre das eine Notlösung, weil man kein Geld für technisch bessere Fußballer gehabt hätte.
Als dem so war, hat man - chronologisch betrachtet - Terzic mit Maatsen und Sancho, die man nach den ganzen Mentalitätstransfers nicht mehr hätte kaufen können, als geliehene Pistole auf die Brust gesetzt, garniert mit Sahin als Co, der spielerisch einen ganz anderen Traum fährt - kein Wunder, der war selber DM und Spielgestalter, den Terzic auf der Süd gefeiert hat.
Aber was soll man sagen: Mit der Mentalität hat man sich ins CL-Finale gekämpft. Kann man mal so machen.
Nur für den grauen Alltag kommt man damit halt nicht vor die Tür und dann hofft man quasi á la Schalke schon fast, dass man auf einer Glückswelle von Standardstärke o. ä. irgendwie auf Platz 2 schwimmt, während Leverkusen und sogar Stuttgart mit einem maximal soliden Kader regelmäßig einen strukturierten, aktiven Ballvortrag vorweisen konnten, der immer in der Lage war, noch ein Tor zu erzielen. Und dann braucht man sich nicht wundern, wenn man schlicht entwaffnet wird. Gegen Leverkusen musste man sich hinten reinstellen, gegen Stuttgart hat man sich in mindestens 2/3 Spielen blamiert, da war nur eine Begegnung leistungstechnisch kein Ligenunterschied.
Und vor der Saison hätte hier niemand, wirklich keiner, über Spieler wie Anton oder Führich auch nur im Ansatz nachgedacht, geschweige denn, dass man Leuten wie Karazor, Mittelstädt, Millot o. ä. eine nennenswerte Saison zugetraut hätte.
Beim BVB hast du das Gefühl, dass du jeden Spieltag betest, dass ein, zwei Jungs den Tag ihrer Tage haben und irgendeine Welle reiten. Dass du reproduzierbar ein Gefühl bekommst, dass jeder Spieler seine Rolle kennt und weiß, wen er gleich wo vorfindet und dass man da auch mal ein Rädchen austauschen kannst, fehlt komplett.
Das ist Terzics Fußball und ich hab hier in den ganzen Monaten - und hier laufen wirklich ein paar Leute rum, die absurd viel Zeit (nicht nur) in den Fußball investieren, zig Statistiken sichten, einordnen und auch die Fähigkeiten der Spieler lesen und einordnen können - keinen gefunden, der hier mal aufschlüsseln konnte: Das ist der große Plan dahinter, auf diese Mechanismen kannst du dich verlassen und selbst, wenn gerade nicht alles ganz rund läuft, unter den und den Umständen würde das Ganze jetzt eine gewisse Stabilität gewinnen.
Von meinem(!) Gefühl her spielen wir wie unter Klopp in den ersten Jahren, wo man als Underdog versucht hat, mit irgendwelchen Mitteln zu überraschen, irgendwie mit besonderen Spielertypen so eine „mythische Komponente“ einzubauen, weil man sich irgendwie entwickeln und dafür mangels großen finanziellen Spielraums improvisieren musste. Ich denke da an so Spieler wie Lee oder Valdez oder theoretisch auch Subotic, Großkreutz oder Rangelov, nur auf bedeutend höherem Niveau.
Ich habe nur wenig Optimismus, dass plötzlich irgendwo so Goldklümpchen rauspurzeln wie Götze, Hummels, Sahin, Gündogan und Co. und sich dieses Puzzle einfach zusammensetzt und Terzic einfach nur noch das richtige Spielermaterial fehlt. Eher hat man das Gefühl, dass Terzic mit dem „richtigen“ Spielermaterial, mit dem wir uns gut anfreunden könnten, wenig anzufangen wüsste. Aber einen Sancho bekommst du fußballerisch natürlich nicht komplett kaputt und brauchst auch wenig Phantasie, wie der dir helfen kann auf dem Platz. Auch hier wurde ja schon mehrfach ausgeführt in den letzten Monaten, dass Sancho nicht selten ja sogar noch suboptimal eingesetzt wurde.
Aber situativ einen Adeyemi gegen Paris zum Davies-Verschnitt umzuschulen oder im CL-Finale bei Rückstand ungefähr 5 Stürmer aufzustellen, für solche Aktionen ist unser Magier definitiv zu haben.
AMEN!
07.06.2024 - 08:05 Uhr
Zitat von Fussballfan85
AMEN!
Zitat von NullNeun
„Fakt ist“, Terzic steht genau auf diesen Typ „Zweitligafußballer“, den er für seine Spielidee nach Hallers Erkrankung, der als Spielertyp auch in eine ähnliche Richtung geht, aktiv gefordert und mit Modeste und Füllkrug bekommen hat. Can, der bei einem Club wie unserem, der aktiven Ballvortrag gewohnt ist, sollte auch keine zentrale Rolle spielen. Der wurde gar Kapitän, statt die Bellingham-Ablöse sinnvoll zu investieren. Mit Sabitzer kam ein weiterer „Arbeiter“ - no offense, ich mag den Spielertypen prinzipiell - dem man die Spielgestaltung nicht anvertrauen konnte. Ein Reus, der eine Vereinslegende ist, ganz ohne Frage, wurde auf Abschiedstournee trotz regelmäßiger Tauchgänge immer wieder aufgestellt und ist auch nur abschlussfokussiert. An Guerreiro fand er offenbar keinen Gefallen, an Reyna nicht, an Moukoko nicht, an Malen als Stürmer auch nicht und am Ende stand sogar ein Bensebaini, der fußballerisch Äonen von Guerreiro entfernt ist, körperlich auch nicht mal bedeutend häufiger zur Verfügung als der wenig planbare Guerreiro. Den Spieler schreibe ich subjektiv auch keinem Kehl alleine zu, „unsexy, aber erfolgreich“ wurde uns nicht so verkauft, als wäre das eine Notlösung, weil man kein Geld für technisch bessere Fußballer gehabt hätte.
Als dem so war, hat man - chronologisch betrachtet - Terzic mit Maatsen und Sancho, die man nach den ganzen Mentalitätstransfers nicht mehr hätte kaufen können, als geliehene Pistole auf die Brust gesetzt, garniert mit Sahin als Co, der spielerisch einen ganz anderen Traum fährt - kein Wunder, der war selber DM und Spielgestalter, den Terzic auf der Süd gefeiert hat.
Aber was soll man sagen: Mit der Mentalität hat man sich ins CL-Finale gekämpft. Kann man mal so machen.
Nur für den grauen Alltag kommt man damit halt nicht vor die Tür und dann hofft man quasi á la Schalke schon fast, dass man auf einer Glückswelle von Standardstärke o. ä. irgendwie auf Platz 2 schwimmt, während Leverkusen und sogar Stuttgart mit einem maximal soliden Kader regelmäßig einen strukturierten, aktiven Ballvortrag vorweisen konnten, der immer in der Lage war, noch ein Tor zu erzielen. Und dann braucht man sich nicht wundern, wenn man schlicht entwaffnet wird. Gegen Leverkusen musste man sich hinten reinstellen, gegen Stuttgart hat man sich in mindestens 2/3 Spielen blamiert, da war nur eine Begegnung leistungstechnisch kein Ligenunterschied.
Und vor der Saison hätte hier niemand, wirklich keiner, über Spieler wie Anton oder Führich auch nur im Ansatz nachgedacht, geschweige denn, dass man Leuten wie Karazor, Mittelstädt, Millot o. ä. eine nennenswerte Saison zugetraut hätte.
Beim BVB hast du das Gefühl, dass du jeden Spieltag betest, dass ein, zwei Jungs den Tag ihrer Tage haben und irgendeine Welle reiten. Dass du reproduzierbar ein Gefühl bekommst, dass jeder Spieler seine Rolle kennt und weiß, wen er gleich wo vorfindet und dass man da auch mal ein Rädchen austauschen kannst, fehlt komplett.
Das ist Terzics Fußball und ich hab hier in den ganzen Monaten - und hier laufen wirklich ein paar Leute rum, die absurd viel Zeit (nicht nur) in den Fußball investieren, zig Statistiken sichten, einordnen und auch die Fähigkeiten der Spieler lesen und einordnen können - keinen gefunden, der hier mal aufschlüsseln konnte: Das ist der große Plan dahinter, auf diese Mechanismen kannst du dich verlassen und selbst, wenn gerade nicht alles ganz rund läuft, unter den und den Umständen würde das Ganze jetzt eine gewisse Stabilität gewinnen.
Von meinem(!) Gefühl her spielen wir wie unter Klopp in den ersten Jahren, wo man als Underdog versucht hat, mit irgendwelchen Mitteln zu überraschen, irgendwie mit besonderen Spielertypen so eine „mythische Komponente“ einzubauen, weil man sich irgendwie entwickeln und dafür mangels großen finanziellen Spielraums improvisieren musste. Ich denke da an so Spieler wie Lee oder Valdez oder theoretisch auch Subotic, Großkreutz oder Rangelov, nur auf bedeutend höherem Niveau.
Ich habe nur wenig Optimismus, dass plötzlich irgendwo so Goldklümpchen rauspurzeln wie Götze, Hummels, Sahin, Gündogan und Co. und sich dieses Puzzle einfach zusammensetzt und Terzic einfach nur noch das richtige Spielermaterial fehlt. Eher hat man das Gefühl, dass Terzic mit dem „richtigen“ Spielermaterial, mit dem wir uns gut anfreunden könnten, wenig anzufangen wüsste. Aber einen Sancho bekommst du fußballerisch natürlich nicht komplett kaputt und brauchst auch wenig Phantasie, wie der dir helfen kann auf dem Platz. Auch hier wurde ja schon mehrfach ausgeführt in den letzten Monaten, dass Sancho nicht selten ja sogar noch suboptimal eingesetzt wurde.
Aber situativ einen Adeyemi gegen Paris zum Davies-Verschnitt umzuschulen oder im CL-Finale bei Rückstand ungefähr 5 Stürmer aufzustellen, für solche Aktionen ist unser Magier definitiv zu haben.
Zitat von akiLowsky
Es bleibt Fakt, dass Du mit Bensebaini und Wolf hinten nicht heraus spielen kannst. Hinzu kommt, dass Kobel in so einer Aufstellung so viel mit sich selbst zu tun bekommt, dass er den Ball hinten auch nicht mehr heraus bekommt.
Wir kommen im modernen Fußball langsam an einen Punkt, wo man nicht immer die Trainer infrage stellt, wenn die Spieler Defizite haben. Du kannst einen Wolf, Özcan oder Füllkrug nicht mehr zu akzeptable Fußballer entwickeln. Die haben alle viel zu viel zu kämpfen, um Bundesliga spielen zu können. Füllkrug ist ein sehr guter Zweitligafußballer, Wolf und Özcan hätte man nie holen dürfen.
Letzte Saison hat mit Bellingham ein Weltklassespieler im Mittelfeld die Bälle festgemacht. Im Jahr zuvor war noch Haaland da. Die kann man nicht ersetzen. Dafür kann aber der Trainer nichts.
Man kann Terzic nur vorwerfen, dass er Moukoko und Binot-Gittens noch nicht entwickelt hat. Aber er hat sich entscheiden, seine eigene Haut über Ergebnisfußball zu retten. Das kann man ihm aber nicht vorwerfen, wenn in den sozialen Medien und den professionellen Medien permanent Stimmung gegen ihn gemacht wird.
Wenn die Fans Terzic weg ekeln, lachen sich die Briten kaputt und nehmen ihn mit Kusshand. Das ist aber nicht im Sinne des Vereins. Du kannst ohne Scheich-Schatulle nur dann Erfolg haben, wenn Du konstant mit dem gleichen Staff das Ding wuppst. 6 Trainer seit 2015 ist Wahnsinn. Jetzt sollte man an einem erfolgreichen Trainer festhalten und mehr von den Spielern fordern, sich von Nichtleistern trennen und nur noch Jungs mit Charakter holen. Das ist wichtiger als ein erneuter Trainerwechsel. Vor allem zu einem Novizen ohne UEFA-Pro -Lizenz.
Es bleibt Fakt, dass Du mit Bensebaini und Wolf hinten nicht heraus spielen kannst. Hinzu kommt, dass Kobel in so einer Aufstellung so viel mit sich selbst zu tun bekommt, dass er den Ball hinten auch nicht mehr heraus bekommt.
Wir kommen im modernen Fußball langsam an einen Punkt, wo man nicht immer die Trainer infrage stellt, wenn die Spieler Defizite haben. Du kannst einen Wolf, Özcan oder Füllkrug nicht mehr zu akzeptable Fußballer entwickeln. Die haben alle viel zu viel zu kämpfen, um Bundesliga spielen zu können. Füllkrug ist ein sehr guter Zweitligafußballer, Wolf und Özcan hätte man nie holen dürfen.
Letzte Saison hat mit Bellingham ein Weltklassespieler im Mittelfeld die Bälle festgemacht. Im Jahr zuvor war noch Haaland da. Die kann man nicht ersetzen. Dafür kann aber der Trainer nichts.
Man kann Terzic nur vorwerfen, dass er Moukoko und Binot-Gittens noch nicht entwickelt hat. Aber er hat sich entscheiden, seine eigene Haut über Ergebnisfußball zu retten. Das kann man ihm aber nicht vorwerfen, wenn in den sozialen Medien und den professionellen Medien permanent Stimmung gegen ihn gemacht wird.
Wenn die Fans Terzic weg ekeln, lachen sich die Briten kaputt und nehmen ihn mit Kusshand. Das ist aber nicht im Sinne des Vereins. Du kannst ohne Scheich-Schatulle nur dann Erfolg haben, wenn Du konstant mit dem gleichen Staff das Ding wuppst. 6 Trainer seit 2015 ist Wahnsinn. Jetzt sollte man an einem erfolgreichen Trainer festhalten und mehr von den Spielern fordern, sich von Nichtleistern trennen und nur noch Jungs mit Charakter holen. Das ist wichtiger als ein erneuter Trainerwechsel. Vor allem zu einem Novizen ohne UEFA-Pro -Lizenz.
„Fakt ist“, Terzic steht genau auf diesen Typ „Zweitligafußballer“, den er für seine Spielidee nach Hallers Erkrankung, der als Spielertyp auch in eine ähnliche Richtung geht, aktiv gefordert und mit Modeste und Füllkrug bekommen hat. Can, der bei einem Club wie unserem, der aktiven Ballvortrag gewohnt ist, sollte auch keine zentrale Rolle spielen. Der wurde gar Kapitän, statt die Bellingham-Ablöse sinnvoll zu investieren. Mit Sabitzer kam ein weiterer „Arbeiter“ - no offense, ich mag den Spielertypen prinzipiell - dem man die Spielgestaltung nicht anvertrauen konnte. Ein Reus, der eine Vereinslegende ist, ganz ohne Frage, wurde auf Abschiedstournee trotz regelmäßiger Tauchgänge immer wieder aufgestellt und ist auch nur abschlussfokussiert. An Guerreiro fand er offenbar keinen Gefallen, an Reyna nicht, an Moukoko nicht, an Malen als Stürmer auch nicht und am Ende stand sogar ein Bensebaini, der fußballerisch Äonen von Guerreiro entfernt ist, körperlich auch nicht mal bedeutend häufiger zur Verfügung als der wenig planbare Guerreiro. Den Spieler schreibe ich subjektiv auch keinem Kehl alleine zu, „unsexy, aber erfolgreich“ wurde uns nicht so verkauft, als wäre das eine Notlösung, weil man kein Geld für technisch bessere Fußballer gehabt hätte.
Als dem so war, hat man - chronologisch betrachtet - Terzic mit Maatsen und Sancho, die man nach den ganzen Mentalitätstransfers nicht mehr hätte kaufen können, als geliehene Pistole auf die Brust gesetzt, garniert mit Sahin als Co, der spielerisch einen ganz anderen Traum fährt - kein Wunder, der war selber DM und Spielgestalter, den Terzic auf der Süd gefeiert hat.
Aber was soll man sagen: Mit der Mentalität hat man sich ins CL-Finale gekämpft. Kann man mal so machen.
Nur für den grauen Alltag kommt man damit halt nicht vor die Tür und dann hofft man quasi á la Schalke schon fast, dass man auf einer Glückswelle von Standardstärke o. ä. irgendwie auf Platz 2 schwimmt, während Leverkusen und sogar Stuttgart mit einem maximal soliden Kader regelmäßig einen strukturierten, aktiven Ballvortrag vorweisen konnten, der immer in der Lage war, noch ein Tor zu erzielen. Und dann braucht man sich nicht wundern, wenn man schlicht entwaffnet wird. Gegen Leverkusen musste man sich hinten reinstellen, gegen Stuttgart hat man sich in mindestens 2/3 Spielen blamiert, da war nur eine Begegnung leistungstechnisch kein Ligenunterschied.
Und vor der Saison hätte hier niemand, wirklich keiner, über Spieler wie Anton oder Führich auch nur im Ansatz nachgedacht, geschweige denn, dass man Leuten wie Karazor, Mittelstädt, Millot o. ä. eine nennenswerte Saison zugetraut hätte.
Beim BVB hast du das Gefühl, dass du jeden Spieltag betest, dass ein, zwei Jungs den Tag ihrer Tage haben und irgendeine Welle reiten. Dass du reproduzierbar ein Gefühl bekommst, dass jeder Spieler seine Rolle kennt und weiß, wen er gleich wo vorfindet und dass man da auch mal ein Rädchen austauschen kannst, fehlt komplett.
Das ist Terzics Fußball und ich hab hier in den ganzen Monaten - und hier laufen wirklich ein paar Leute rum, die absurd viel Zeit (nicht nur) in den Fußball investieren, zig Statistiken sichten, einordnen und auch die Fähigkeiten der Spieler lesen und einordnen können - keinen gefunden, der hier mal aufschlüsseln konnte: Das ist der große Plan dahinter, auf diese Mechanismen kannst du dich verlassen und selbst, wenn gerade nicht alles ganz rund läuft, unter den und den Umständen würde das Ganze jetzt eine gewisse Stabilität gewinnen.
Von meinem(!) Gefühl her spielen wir wie unter Klopp in den ersten Jahren, wo man als Underdog versucht hat, mit irgendwelchen Mitteln zu überraschen, irgendwie mit besonderen Spielertypen so eine „mythische Komponente“ einzubauen, weil man sich irgendwie entwickeln und dafür mangels großen finanziellen Spielraums improvisieren musste. Ich denke da an so Spieler wie Lee oder Valdez oder theoretisch auch Subotic, Großkreutz oder Rangelov, nur auf bedeutend höherem Niveau.
Ich habe nur wenig Optimismus, dass plötzlich irgendwo so Goldklümpchen rauspurzeln wie Götze, Hummels, Sahin, Gündogan und Co. und sich dieses Puzzle einfach zusammensetzt und Terzic einfach nur noch das richtige Spielermaterial fehlt. Eher hat man das Gefühl, dass Terzic mit dem „richtigen“ Spielermaterial, mit dem wir uns gut anfreunden könnten, wenig anzufangen wüsste. Aber einen Sancho bekommst du fußballerisch natürlich nicht komplett kaputt und brauchst auch wenig Phantasie, wie der dir helfen kann auf dem Platz. Auch hier wurde ja schon mehrfach ausgeführt in den letzten Monaten, dass Sancho nicht selten ja sogar noch suboptimal eingesetzt wurde.
Aber situativ einen Adeyemi gegen Paris zum Davies-Verschnitt umzuschulen oder im CL-Finale bei Rückstand ungefähr 5 Stürmer aufzustellen, für solche Aktionen ist unser Magier definitiv zu haben.
AMEN!
Dann kann ich mich nur anschließen!
Terzic muss endlich weg! Wenn wir jetzt noch den letzten Strohhalm Sahin/Bender vergraulen, dann wird das sehr schwer zu reparieren sein.
07.06.2024 - 08:10 Uhr
Ich bin mir nicht sicher, ob sich hier wirklich etwas zusammenbraut oder ob hier einfach nur spekuliert wird. So ist es schon komisch, dass die Elefantenrunde zur Saisonanalyse erst mal vertagt wurde, obwohl eigentlich die Zeit, wie immer, drängt. Erst Mitte Juni die Saisonanalyse zu machen, das stinkt jedenfalls gewaltig, selbst wenn man unter der Saison schon regelmäßig tagte und darauf lässt sich natürlich viel Spekulation aufbauen. Denn das CL Finale sollte keinen Unterschied in der Bewertung machen, weder positiv noch negativ, weswegen sich mir keine guten Gründe erschließen, um die Analyse zu verschieben. Das Tagesgeschäft ist zudem sowieso wichtiger und die Defizite, die diese Saison dort zu beobachten waren, sind lange genug bekannt. Auch wird Sahin keine Zeit haben, dass er so einen Termin abwartet, bei dem letztendlich dann auch Personalentscheidungen für die nächste Saison nochmal intensiver auf der Agenda stehen, außer er bekommt einen Grund dafür. Schließlich bringt eine Analyse nur etwas, wenn daraus Handlungsoptionen entstehen, die in allererster Linie zwar den Kader betreffen, aber konsequenterweise auch den Trainerstab, weil Sahin auf jeden Fall bei einem Verein Cheftrainer werden wird. Entsprechend hat die Bild hier einen Köder geschluckt, weil es einen im Grundsatz ungewöhnlichen und auch recht unerklärlichen Vorgang beim BVB gibt oder tatsächlich eine Story.
07.06.2024 - 08:17 Uhr
Zitat von kevinho_10
Es wird dir auch keiner schlüssig darlegen können, warum der Terzic Fußball so gut ist und was ihn positiv auszeichnet. Es wird dann auf fußballunspezifische Dinge verwiesen wie Motivation etc. Diese sind natürlich ein wichtiger Teil als Fußball-Trainer. Aber heutzutage kanns du es dir nicht mehr leisten, nur auf einer Schiene sehr gut zu sein. Du wirst dann von Trainern ausgecoacht, die vielleicht etwas schlechter motivieren können, dafür aber das viel bessere Konzept haben.
Noch dazu kann man bei Terzic ja mittlerweile davon ausgehen, dass ein nicht unerheblicher Teil der Mannschaft gegen ihn ist/war. Ob er diese Spieler wirklich auch erreicht und damit besser macht, kann man wirklich bezweifeln.
All diese Dinge führen wohl dazu, dass man sich genau anschauen sollte, warum man zufällig in einem Pokalwettbewerb, bei dem Glück eine größere Rolle spielt, so weit gekommen ist, und warum man in der Liga da steht, wo man fußballerisch hingehört.
Zitat von Profussballer
Ein super Beitrag, leider kann ich nicht werten, warum auch immer.
Mir geht die Frage auch schon lange durch den Kopf, welchem konkreten Plan die Mannschaft folgen soll. Ich habe dies und jenes gelesen, was sich aber teilweise widersprochen hat usw. Ich denke, wir werden darauf keine Antwort finden.
Zitat von NullNeun
„Fakt ist“, Terzic steht genau auf diesen Typ „Zweitligafußballer“, den er für seine Spielidee nach Hallers Erkrankung, der als Spielertyp auch in eine ähnliche Richtung geht, aktiv gefordert und mit Modeste und Füllkrug bekommen hat. Can, der bei einem Club wie unserem, der aktiven Ballvortrag gewohnt ist, sollte auch keine zentrale Rolle spielen. Der wurde gar Kapitän, statt die Bellingham-Ablöse sinnvoll zu investieren. Mit Sabitzer kam ein weiterer „Arbeiter“ - no offense, ich mag den Spielertypen prinzipiell - dem man die Spielgestaltung nicht anvertrauen konnte. Ein Reus, der eine Vereinslegende ist, ganz ohne Frage, wurde auf Abschiedstournee trotz regelmäßiger Tauchgänge immer wieder aufgestellt und ist auch nur abschlussfokussiert. An Guerreiro fand er offenbar keinen Gefallen, an Reyna nicht, an Moukoko nicht, an Malen als Stürmer auch nicht und am Ende stand sogar ein Bensebaini, der fußballerisch Äonen von Guerreiro entfernt ist, körperlich auch nicht mal bedeutend häufiger zur Verfügung als der wenig planbare Guerreiro. Den Spieler schreibe ich subjektiv auch keinem Kehl alleine zu, „unsexy, aber erfolgreich“ wurde uns nicht so verkauft, als wäre das eine Notlösung, weil man kein Geld für technisch bessere Fußballer gehabt hätte.
Als dem so war, hat man - chronologisch betrachtet - Terzic mit Maatsen und Sancho, die man nach den ganzen Mentalitätstransfers nicht mehr hätte kaufen können, als geliehene Pistole auf die Brust gesetzt, garniert mit Sahin als Co, der spielerisch einen ganz anderen Traum fährt - kein Wunder, der war selber DM und Spielgestalter, den Terzic auf der Süd gefeiert hat.
Aber was soll man sagen: Mit der Mentalität hat man sich ins CL-Finale gekämpft. Kann man mal so machen.
Nur für den grauen Alltag kommt man damit halt nicht vor die Tür und dann hofft man quasi á la Schalke schon fast, dass man auf einer Glückswelle von Standardstärke o. ä. irgendwie auf Platz 2 schwimmt, während Leverkusen und sogar Stuttgart mit einem maximal soliden Kader regelmäßig einen strukturierten, aktiven Ballvortrag vorweisen konnten, der immer in der Lage war, noch ein Tor zu erzielen. Und dann braucht man sich nicht wundern, wenn man schlicht entwaffnet wird. Gegen Leverkusen musste man sich hinten reinstellen, gegen Stuttgart hat man sich in mindestens 2/3 Spielen blamiert, da war nur eine Begegnung leistungstechnisch kein Ligenunterschied.
Und vor der Saison hätte hier niemand, wirklich keiner, über Spieler wie Anton oder Führich auch nur im Ansatz nachgedacht, geschweige denn, dass man Leuten wie Karazor, Mittelstädt, Millot o. ä. eine nennenswerte Saison zugetraut hätte.
Beim BVB hast du das Gefühl, dass du jeden Spieltag betest, dass ein, zwei Jungs den Tag ihrer Tage haben und irgendeine Welle reiten. Dass du reproduzierbar ein Gefühl bekommst, dass jeder Spieler seine Rolle kennt und weiß, wen er gleich wo vorfindet und dass man da auch mal ein Rädchen austauschen kannst, fehlt komplett.
Das ist Terzics Fußball und ich hab hier in den ganzen Monaten - und hier laufen wirklich ein paar Leute rum, die absurd viel Zeit (nicht nur) in den Fußball investieren, zig Statistiken sichten, einordnen und auch die Fähigkeiten der Spieler lesen und einordnen können - keinen gefunden, der hier mal aufschlüsseln konnte: Das ist der große Plan dahinter, auf diese Mechanismen kannst du dich verlassen und selbst, wenn gerade nicht alles ganz rund läuft, unter den und den Umständen würde das Ganze jetzt eine gewisse Stabilität gewinnen.
Von meinem(!) Gefühl her spielen wir wie unter Klopp in den ersten Jahren, wo man als Underdog versucht hat, mit irgendwelchen Mitteln zu überraschen, irgendwie mit besonderen Spielertypen so eine „mythische Komponente“ einzubauen, weil man sich irgendwie entwickeln und dafür mangels großen finanziellen Spielraums improvisieren musste. Ich denke da an so Spieler wie Lee oder Valdez oder theoretisch auch Subotic, Großkreutz oder Rangelov, nur auf bedeutend höherem Niveau.
Ich habe nur wenig Optimismus, dass plötzlich irgendwo so Goldklümpchen rauspurzeln wie Götze, Hummels, Sahin, Gündogan und Co. und sich dieses Puzzle einfach zusammensetzt und Terzic einfach nur noch das richtige Spielermaterial fehlt. Eher hat man das Gefühl, dass Terzic mit dem „richtigen“ Spielermaterial, mit dem wir uns gut anfreunden könnten, wenig anzufangen wüsste. Aber einen Sancho bekommst du fußballerisch natürlich nicht komplett kaputt und brauchst auch wenig Phantasie, wie der dir helfen kann auf dem Platz. Auch hier wurde ja schon mehrfach ausgeführt in den letzten Monaten, dass Sancho nicht selten ja sogar noch suboptimal eingesetzt wurde.
Aber situativ einen Adeyemi gegen Paris zum Davies-Verschnitt umzuschulen oder im CL-Finale bei Rückstand ungefähr 5 Stürmer aufzustellen, für solche Aktionen ist unser Magier definitiv zu haben.
Zitat von akiLowsky
Es bleibt Fakt, dass Du mit Bensebaini und Wolf hinten nicht heraus spielen kannst. Hinzu kommt, dass Kobel in so einer Aufstellung so viel mit sich selbst zu tun bekommt, dass er den Ball hinten auch nicht mehr heraus bekommt.
Wir kommen im modernen Fußball langsam an einen Punkt, wo man nicht immer die Trainer infrage stellt, wenn die Spieler Defizite haben. Du kannst einen Wolf, Özcan oder Füllkrug nicht mehr zu akzeptable Fußballer entwickeln. Die haben alle viel zu viel zu kämpfen, um Bundesliga spielen zu können. Füllkrug ist ein sehr guter Zweitligafußballer, Wolf und Özcan hätte man nie holen dürfen.
Letzte Saison hat mit Bellingham ein Weltklassespieler im Mittelfeld die Bälle festgemacht. Im Jahr zuvor war noch Haaland da. Die kann man nicht ersetzen. Dafür kann aber der Trainer nichts.
Man kann Terzic nur vorwerfen, dass er Moukoko und Binot-Gittens noch nicht entwickelt hat. Aber er hat sich entscheiden, seine eigene Haut über Ergebnisfußball zu retten. Das kann man ihm aber nicht vorwerfen, wenn in den sozialen Medien und den professionellen Medien permanent Stimmung gegen ihn gemacht wird.
Wenn die Fans Terzic weg ekeln, lachen sich die Briten kaputt und nehmen ihn mit Kusshand. Das ist aber nicht im Sinne des Vereins. Du kannst ohne Scheich-Schatulle nur dann Erfolg haben, wenn Du konstant mit dem gleichen Staff das Ding wuppst. 6 Trainer seit 2015 ist Wahnsinn. Jetzt sollte man an einem erfolgreichen Trainer festhalten und mehr von den Spielern fordern, sich von Nichtleistern trennen und nur noch Jungs mit Charakter holen. Das ist wichtiger als ein erneuter Trainerwechsel. Vor allem zu einem Novizen ohne UEFA-Pro -Lizenz.
Es bleibt Fakt, dass Du mit Bensebaini und Wolf hinten nicht heraus spielen kannst. Hinzu kommt, dass Kobel in so einer Aufstellung so viel mit sich selbst zu tun bekommt, dass er den Ball hinten auch nicht mehr heraus bekommt.
Wir kommen im modernen Fußball langsam an einen Punkt, wo man nicht immer die Trainer infrage stellt, wenn die Spieler Defizite haben. Du kannst einen Wolf, Özcan oder Füllkrug nicht mehr zu akzeptable Fußballer entwickeln. Die haben alle viel zu viel zu kämpfen, um Bundesliga spielen zu können. Füllkrug ist ein sehr guter Zweitligafußballer, Wolf und Özcan hätte man nie holen dürfen.
Letzte Saison hat mit Bellingham ein Weltklassespieler im Mittelfeld die Bälle festgemacht. Im Jahr zuvor war noch Haaland da. Die kann man nicht ersetzen. Dafür kann aber der Trainer nichts.
Man kann Terzic nur vorwerfen, dass er Moukoko und Binot-Gittens noch nicht entwickelt hat. Aber er hat sich entscheiden, seine eigene Haut über Ergebnisfußball zu retten. Das kann man ihm aber nicht vorwerfen, wenn in den sozialen Medien und den professionellen Medien permanent Stimmung gegen ihn gemacht wird.
Wenn die Fans Terzic weg ekeln, lachen sich die Briten kaputt und nehmen ihn mit Kusshand. Das ist aber nicht im Sinne des Vereins. Du kannst ohne Scheich-Schatulle nur dann Erfolg haben, wenn Du konstant mit dem gleichen Staff das Ding wuppst. 6 Trainer seit 2015 ist Wahnsinn. Jetzt sollte man an einem erfolgreichen Trainer festhalten und mehr von den Spielern fordern, sich von Nichtleistern trennen und nur noch Jungs mit Charakter holen. Das ist wichtiger als ein erneuter Trainerwechsel. Vor allem zu einem Novizen ohne UEFA-Pro -Lizenz.
„Fakt ist“, Terzic steht genau auf diesen Typ „Zweitligafußballer“, den er für seine Spielidee nach Hallers Erkrankung, der als Spielertyp auch in eine ähnliche Richtung geht, aktiv gefordert und mit Modeste und Füllkrug bekommen hat. Can, der bei einem Club wie unserem, der aktiven Ballvortrag gewohnt ist, sollte auch keine zentrale Rolle spielen. Der wurde gar Kapitän, statt die Bellingham-Ablöse sinnvoll zu investieren. Mit Sabitzer kam ein weiterer „Arbeiter“ - no offense, ich mag den Spielertypen prinzipiell - dem man die Spielgestaltung nicht anvertrauen konnte. Ein Reus, der eine Vereinslegende ist, ganz ohne Frage, wurde auf Abschiedstournee trotz regelmäßiger Tauchgänge immer wieder aufgestellt und ist auch nur abschlussfokussiert. An Guerreiro fand er offenbar keinen Gefallen, an Reyna nicht, an Moukoko nicht, an Malen als Stürmer auch nicht und am Ende stand sogar ein Bensebaini, der fußballerisch Äonen von Guerreiro entfernt ist, körperlich auch nicht mal bedeutend häufiger zur Verfügung als der wenig planbare Guerreiro. Den Spieler schreibe ich subjektiv auch keinem Kehl alleine zu, „unsexy, aber erfolgreich“ wurde uns nicht so verkauft, als wäre das eine Notlösung, weil man kein Geld für technisch bessere Fußballer gehabt hätte.
Als dem so war, hat man - chronologisch betrachtet - Terzic mit Maatsen und Sancho, die man nach den ganzen Mentalitätstransfers nicht mehr hätte kaufen können, als geliehene Pistole auf die Brust gesetzt, garniert mit Sahin als Co, der spielerisch einen ganz anderen Traum fährt - kein Wunder, der war selber DM und Spielgestalter, den Terzic auf der Süd gefeiert hat.
Aber was soll man sagen: Mit der Mentalität hat man sich ins CL-Finale gekämpft. Kann man mal so machen.
Nur für den grauen Alltag kommt man damit halt nicht vor die Tür und dann hofft man quasi á la Schalke schon fast, dass man auf einer Glückswelle von Standardstärke o. ä. irgendwie auf Platz 2 schwimmt, während Leverkusen und sogar Stuttgart mit einem maximal soliden Kader regelmäßig einen strukturierten, aktiven Ballvortrag vorweisen konnten, der immer in der Lage war, noch ein Tor zu erzielen. Und dann braucht man sich nicht wundern, wenn man schlicht entwaffnet wird. Gegen Leverkusen musste man sich hinten reinstellen, gegen Stuttgart hat man sich in mindestens 2/3 Spielen blamiert, da war nur eine Begegnung leistungstechnisch kein Ligenunterschied.
Und vor der Saison hätte hier niemand, wirklich keiner, über Spieler wie Anton oder Führich auch nur im Ansatz nachgedacht, geschweige denn, dass man Leuten wie Karazor, Mittelstädt, Millot o. ä. eine nennenswerte Saison zugetraut hätte.
Beim BVB hast du das Gefühl, dass du jeden Spieltag betest, dass ein, zwei Jungs den Tag ihrer Tage haben und irgendeine Welle reiten. Dass du reproduzierbar ein Gefühl bekommst, dass jeder Spieler seine Rolle kennt und weiß, wen er gleich wo vorfindet und dass man da auch mal ein Rädchen austauschen kannst, fehlt komplett.
Das ist Terzics Fußball und ich hab hier in den ganzen Monaten - und hier laufen wirklich ein paar Leute rum, die absurd viel Zeit (nicht nur) in den Fußball investieren, zig Statistiken sichten, einordnen und auch die Fähigkeiten der Spieler lesen und einordnen können - keinen gefunden, der hier mal aufschlüsseln konnte: Das ist der große Plan dahinter, auf diese Mechanismen kannst du dich verlassen und selbst, wenn gerade nicht alles ganz rund läuft, unter den und den Umständen würde das Ganze jetzt eine gewisse Stabilität gewinnen.
Von meinem(!) Gefühl her spielen wir wie unter Klopp in den ersten Jahren, wo man als Underdog versucht hat, mit irgendwelchen Mitteln zu überraschen, irgendwie mit besonderen Spielertypen so eine „mythische Komponente“ einzubauen, weil man sich irgendwie entwickeln und dafür mangels großen finanziellen Spielraums improvisieren musste. Ich denke da an so Spieler wie Lee oder Valdez oder theoretisch auch Subotic, Großkreutz oder Rangelov, nur auf bedeutend höherem Niveau.
Ich habe nur wenig Optimismus, dass plötzlich irgendwo so Goldklümpchen rauspurzeln wie Götze, Hummels, Sahin, Gündogan und Co. und sich dieses Puzzle einfach zusammensetzt und Terzic einfach nur noch das richtige Spielermaterial fehlt. Eher hat man das Gefühl, dass Terzic mit dem „richtigen“ Spielermaterial, mit dem wir uns gut anfreunden könnten, wenig anzufangen wüsste. Aber einen Sancho bekommst du fußballerisch natürlich nicht komplett kaputt und brauchst auch wenig Phantasie, wie der dir helfen kann auf dem Platz. Auch hier wurde ja schon mehrfach ausgeführt in den letzten Monaten, dass Sancho nicht selten ja sogar noch suboptimal eingesetzt wurde.
Aber situativ einen Adeyemi gegen Paris zum Davies-Verschnitt umzuschulen oder im CL-Finale bei Rückstand ungefähr 5 Stürmer aufzustellen, für solche Aktionen ist unser Magier definitiv zu haben.
Ein super Beitrag, leider kann ich nicht werten, warum auch immer.
Mir geht die Frage auch schon lange durch den Kopf, welchem konkreten Plan die Mannschaft folgen soll. Ich habe dies und jenes gelesen, was sich aber teilweise widersprochen hat usw. Ich denke, wir werden darauf keine Antwort finden.
Es wird dir auch keiner schlüssig darlegen können, warum der Terzic Fußball so gut ist und was ihn positiv auszeichnet. Es wird dann auf fußballunspezifische Dinge verwiesen wie Motivation etc. Diese sind natürlich ein wichtiger Teil als Fußball-Trainer. Aber heutzutage kanns du es dir nicht mehr leisten, nur auf einer Schiene sehr gut zu sein. Du wirst dann von Trainern ausgecoacht, die vielleicht etwas schlechter motivieren können, dafür aber das viel bessere Konzept haben.
Noch dazu kann man bei Terzic ja mittlerweile davon ausgehen, dass ein nicht unerheblicher Teil der Mannschaft gegen ihn ist/war. Ob er diese Spieler wirklich auch erreicht und damit besser macht, kann man wirklich bezweifeln.
All diese Dinge führen wohl dazu, dass man sich genau anschauen sollte, warum man zufällig in einem Pokalwettbewerb, bei dem Glück eine größere Rolle spielt, so weit gekommen ist, und warum man in der Liga da steht, wo man fußballerisch hingehört.
Heutzutage brauchst du als Trainer doch gar nicht mehr der große Motivator zu sein. Ich verstehe sowieso nicht, warum viele Dinge im Fußball so häufig auf die Motivations- bzw. Mentalitätsschiene geschoben wird.
Mal ganz davon ab, dass man als Profi-Fußballer doch schon ein Stück weit Eigenmotivation mitbringen sollte, weil man sich ja auch persönliche Ziele setzt, denke ich geht es bei einem Trainer in aller erste Linie einfach um das taktische Konzept.
Gibst du der Mannschaft einen fußballerischen Plan an die Hand, mit welchem sie sich vollkommen identifizieren kann, brauchst du die Mannschaft nicht zusätzlich durch irgendwelche Parolen, Vereinsliedern, etc. zu motivieren, weil die Mannschaft nun mal überzeugt von dem ist, was der Trainer vorgibt und alleine deshalb auch schon mehr Motivation hat die extra Meter zu laufen, die für die Umsetzung des Konzepts nötig sind.
Ich würde mal behaupten, ohne das ich Alonso groß verfolgt hätte in dieser Saison, dass er nicht durch große Motivationsreden, etc. aufgefallen ist, sondern dass er durch seine Idee, wie er mit seiner Mannschaft Fußball spielen möchte, die Mannschaft komplett für sich gewonnen hat.
In Stuttgart würde ich es ähnlich sehen.
Ansonsten spielst du nicht konstant über 34 Spieltage nicht nur erfolgreichen, sondern auch ansehnlichen Fußball und das mit Mannschaften, von denen man behaupten kann, dass sie qualitativ nicht so gut aufgestellt sind, wie der BVB oder zumindest qualitativ nicht über den BVB anzusiedeln sind.
Aber wenn man wie Terzic einen Ferrari hat und diesen wie einen Fiat fährt, braucht man sich am Ende eben nicht wundern, warum in der Liga nur Platz 5 herumkommt.
Dass der Kader des BVB natürlich auf einigen Positionen Verbesserungspotenzial hat, ist mir vollkommen klar. Aber es ist nun mal auch Terzic zuzuordnen, dass der Kader so aufgestellt ist und man ihn oftmals auch nicht besser fahren kann als wie einen Fiat.
07.06.2024 - 08:21 Uhr
Zitat von BVBBC
Ich bin mir nicht sicher, ob sich hier wirklich etwas zusammenbraut oder ob hier einfach nur spekuliert wird. So ist es schon komisch, dass die Elefantenrunde zur Saisonanalyse erst mal vertagt wurde, obwohl eigentlich die Zeit, wie immer, drängt. Erst Mitte Juni die Saisonanalyse zu machen, das stinkt jedenfalls gewaltig, selbst wenn man unter der Saison schon regelmäßig tagte und darauf lässt sich natürlich viel Spekulation aufbauen. Denn das CL Finale sollte keinen Unterschied in der Bewertung machen, weder positiv noch negativ, weswegen sich mir keine guten Gründe erschließen, um die Analyse zu verschieben. Das Tagesgeschäft ist zudem sowieso wichtiger und die Defizite, die diese Saison dort zu beobachten waren, sind lange genug bekannt. Auch wird Sahin keine Zeit haben, dass er so einen Termin abwartet, bei dem letztendlich dann auch Personalentscheidungen für die nächste Saison nochmal intensiver auf der Agenda stehen, außer er bekommt einen Grund dafür. Schließlich bringt eine Analyse nur etwas, wenn daraus Handlungsoptionen entstehen, die in allererster Linie zwar den Kader betreffen, aber konsequenterweise auch den Trainerstab, weil Sahin auf jeden Fall bei einem Verein Cheftrainer werden wird. Entsprechend hat die Bild hier einen Köder geschluckt, weil es einen im Grundsatz ungewöhnlichen und auch recht unerklärlichen Vorgang beim BVB gibt oder tatsächlich eine Story.
Ich bin mir nicht sicher, ob sich hier wirklich etwas zusammenbraut oder ob hier einfach nur spekuliert wird. So ist es schon komisch, dass die Elefantenrunde zur Saisonanalyse erst mal vertagt wurde, obwohl eigentlich die Zeit, wie immer, drängt. Erst Mitte Juni die Saisonanalyse zu machen, das stinkt jedenfalls gewaltig, selbst wenn man unter der Saison schon regelmäßig tagte und darauf lässt sich natürlich viel Spekulation aufbauen. Denn das CL Finale sollte keinen Unterschied in der Bewertung machen, weder positiv noch negativ, weswegen sich mir keine guten Gründe erschließen, um die Analyse zu verschieben. Das Tagesgeschäft ist zudem sowieso wichtiger und die Defizite, die diese Saison dort zu beobachten waren, sind lange genug bekannt. Auch wird Sahin keine Zeit haben, dass er so einen Termin abwartet, bei dem letztendlich dann auch Personalentscheidungen für die nächste Saison nochmal intensiver auf der Agenda stehen, außer er bekommt einen Grund dafür. Schließlich bringt eine Analyse nur etwas, wenn daraus Handlungsoptionen entstehen, die in allererster Linie zwar den Kader betreffen, aber konsequenterweise auch den Trainerstab, weil Sahin auf jeden Fall bei einem Verein Cheftrainer werden wird. Entsprechend hat die Bild hier einen Köder geschluckt, weil es einen im Grundsatz ungewöhnlichen und auch recht unerklärlichen Vorgang beim BVB gibt oder tatsächlich eine Story.
Schon wirklich komisch, dass dies soweit nach hinten geschoben wurde und die Bild wird sich das nicht direkt aus den Fingern gezogen haben.
Ist natürlich schon ein krasser Unterschied, mit welchem Trainer ich die Saisonanalyse mache, mit Terzic oder den "möglichen" neuen Chefcoach Sahin.
Dürften dann doch einige im Verein sein, die Terzic mehr als kritisch sehen, sonst wäre der verschobene Termin schon äußerst ungewöhnlich.
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.
Deutschland 

