BVB - Finanzen
28.01.2014 - 10:06 Uhr
11.05.2016 - 21:06 Uhr
Zitat von Hrymir
Ich habe mir schon gedacht, dass die wesentliche Perspektive dann doch eine andere ist. Vielen Dank erstmal; ich bin mittlerweile auch auf einige Quellen gestossen, die mir das Wirtschaften vor Steuern begreiflicher machen. Es kann sogar eine bauliche Investition rückwirkend noch abgesetzt werden
Danke auch, was den Verweis aufs JA angeht, das hatte ich nicht mehr im Kopf, kenne aber den Artikel. Richtig, Fehlanreize war und ist ein Thema, allerdings ist man (Pubikum) bei Watzke meine ich doch recht gut abgesichert. Was habe ich da nicht mehr in Erinnerung? Wie war das nochmals?
Darauf gekommen waren wir ob der Frage, wie die Verlustvorträge zu betrachten sind. Ja, wie sind sie es denn nun? Willkommene Entlastung; gewollte Zinsquelle; gedultete Zinsquelle; gedultete Belastung; reine Makulatur?
Gruss
Ich habe mir schon gedacht, dass die wesentliche Perspektive dann doch eine andere ist. Vielen Dank erstmal; ich bin mittlerweile auch auf einige Quellen gestossen, die mir das Wirtschaften vor Steuern begreiflicher machen. Es kann sogar eine bauliche Investition rückwirkend noch abgesetzt werden
Danke auch, was den Verweis aufs JA angeht, das hatte ich nicht mehr im Kopf, kenne aber den Artikel. Richtig, Fehlanreize war und ist ein Thema, allerdings ist man (Pubikum) bei Watzke meine ich doch recht gut abgesichert. Was habe ich da nicht mehr in Erinnerung? Wie war das nochmals?
Darauf gekommen waren wir ob der Frage, wie die Verlustvorträge zu betrachten sind. Ja, wie sind sie es denn nun? Willkommene Entlastung; gewollte Zinsquelle; gedultete Zinsquelle; gedultete Belastung; reine Makulatur?
Gruss
Verlustverträge sind vom zu versteuernden Einkommen wie folgt abzuziehen: Die erste Million zu 100%, darüber zu 60%. In jedem Jahr gilt der gleiche Mechanismus, woraus sich eine degressiv verlaufende Steuerersparniss ergibt. Im Vergleich zu 100% Sofortabzug in den Folgejahren ergibt sich hieraus ein sogenannter Zinsnachteil, da die Steuerlast auf die restlichen erstmal 40% gezahlt werden muss und erst in den Folgejahren eingespart werden kann, und genau dieses Geld hat man nicht sofort für Investitionen zur Verfügung, folglich müsste Fremdkapital(Zins) oder Eigenkapital(Dividende) aufgewendet werden um eben jene zu finanzieren.
Verlustvorträge sind nur das unausweichliche Resultat von Verlustjahren und werden überlicherweise sofort genutzt wenn die Möglichkeit vorhanden ist. Wohl gibt es strategische Motive diesen mal nicht auszuschöpfen, das sind dann aber eher spezielle Fälle, da man nicht aus Jux und Dollerei oben genannten Zinsnachteil in Kauf nimmt.
12.05.2016 - 16:43 Uhr
Bayern und Dortmund haben sich jeweils ein 18-jähriges Toptalent gekauft. Da es hier um Finanzen geht mal ein paar Zahlen zum Vergleich (Marktwerte von transfermarkt.de):
Bayern: Sanchez Marktwert 10 Mio, gekauft für 35 Mio.
Dortmund: Dembele Marktwert 12 Mio, gekauft für 15 Mio
Bayern und Dortmund haben Topspieler mit nur noch einjähriger Vertragslaufzeit im Kader, auch hier mal die Zahlen im Vergleich:
Bayern: Götze Marktwert 35 Mio, darf angeblich für 20-25 Mio verkauft werden
Hummels Marktwert 32 Mio, verkauft für 38 Mio
Hier ein Vergleich der Nettogewinne inkl. Transfers als Bayern einen ähnlichen Umsatz hatte wie Dortmund jetzt:
07/08 Umsatz 286,8 Mio € Gewinn 2,1 Mio €
08/09 Umsatz 268,7 Mio € Gewinn 2,5 Mio €
09/10 Umsatz 312,0 Mio € Gewinn 2,9 Mio €
10/11 Umsatz 290,9 Mio € Gewinn 1,3 Mio €
durchschnittlicher Nettogewinn: 2,2 Mio €
Nettogewinne von Borussia Dortmund:
11/12 Umsatz 215,2 Mio € Gewinn 27,5 Mio €
12/13 Umsatz 305,0 Mio € Gewinn 51,2 Mio €
13/14 Umsatz 260,7 Mio € Gewinn 12,0 Mio €
14/15 Umsatz 276,0 Mio € Gewinn 5,5 Mio €
durchschnittlicher Nettogewinn: 24,05 Mio € (15/16 zweistelliger Mio € Gewinn)
http://bvbaktie.blogspot.de/2016/03/vergleich-der-gewinne.html
Der Vorteil entsteht durch die Transfers.
Bayern: Sanchez Marktwert 10 Mio, gekauft für 35 Mio.
Dortmund: Dembele Marktwert 12 Mio, gekauft für 15 Mio
Bayern und Dortmund haben Topspieler mit nur noch einjähriger Vertragslaufzeit im Kader, auch hier mal die Zahlen im Vergleich:
Bayern: Götze Marktwert 35 Mio, darf angeblich für 20-25 Mio verkauft werden
Hummels Marktwert 32 Mio, verkauft für 38 Mio
Hier ein Vergleich der Nettogewinne inkl. Transfers als Bayern einen ähnlichen Umsatz hatte wie Dortmund jetzt:
07/08 Umsatz 286,8 Mio € Gewinn 2,1 Mio €
08/09 Umsatz 268,7 Mio € Gewinn 2,5 Mio €
09/10 Umsatz 312,0 Mio € Gewinn 2,9 Mio €
10/11 Umsatz 290,9 Mio € Gewinn 1,3 Mio €
durchschnittlicher Nettogewinn: 2,2 Mio €
Nettogewinne von Borussia Dortmund:
11/12 Umsatz 215,2 Mio € Gewinn 27,5 Mio €
12/13 Umsatz 305,0 Mio € Gewinn 51,2 Mio €
13/14 Umsatz 260,7 Mio € Gewinn 12,0 Mio €
14/15 Umsatz 276,0 Mio € Gewinn 5,5 Mio €
durchschnittlicher Nettogewinn: 24,05 Mio € (15/16 zweistelliger Mio € Gewinn)
http://bvbaktie.blogspot.de/2016/03/vergleich-der-gewinne.html
Der Vorteil entsteht durch die Transfers.
13.05.2016 - 16:45 Uhr
Eine ganz generelle Sache wird überall übersehen, nicht nur hier im Thread, sondern in allen Threads, sowie bei den Finanzjournalisten, jetzt gerade Börsengeflüster zum Beispiel.
Ob man Gewinn oder Verlust macht, ist nicht der wesentliche Punkt, sondern ob man den Unternehmenswert steigern konnte und ganz nebenbei die sportliche Situation sicherer machen konnte.
Die Vertragsverlängerungen mit Reus und Aubameyang waren sehr sehr teuer, das hat sich aber in JEDEM FALL extrem gelohnt, jeder einzelne Euro war es wert, der Vorteil liegt ganz klar bei Borussia Dortmund.
Reus hatte eine Ausstiegsklausel bei 25 Mio, folglich war sein "Wert" eben auch exakt diese Summe. Zu welchem Wert er bilanziert wird, ist vollkommen egal, alles über seinem bilanzierten Wert ist die stille Reserve und genau diese stille Reserve steht in keiner Bilanz ist aber EXTREM WICHTIG!!!
Durch den Wegfall dieser Ausstiegsklausel ist der "Wert" von Reus um mindestens 25 Mio gestiegen, man kann ihn getrost bei 50 Mio ansetzen, Topclubs würden sicherlich mehr für ihn bieten wollen, nur dahin würde er wechseln.
In der letzten teilweise sehr grauenhaften Saison war Aubameyang fast der einzige Lichtblick. Folglich gab es für ihn Höchtsgebote in Höhe von 40 Mio (Arsenal) bzw. 50 Mio (Paris St.Germain).
Borussia Dortmund hat sich entschieden ihn nicht zu verkaufen und dafür einen Immobile/Schieber o.ä. zu kaufen und das Restgeld auf dem tollen Festgeldkonto verschimmeln zu lassen, bzw. den daraus entstandenen Gewinn fett zu versteuern. Nicht nur weil Aubameyang rein sportlich sehr wertvoll ist, sondern weil seine Wertsteigerung vorprogrammiert ist, die Höchstgebote für Aubameyang haben sich verdoppelt: 90 Mio (Manchester United), bzw. 100 Mio (Real Madrid, 70 Mio plus Morata, macht insgesamt einen Wert von 100 Mio)
Frage: Was hättet ihr denn lieber: 25 Mio auf dem Konto, wovon fette Steuern und das Geld für einen Ersatz abgehen, oder einen Reus im Wert von 50 Mio auf dem Platz???
Was hättet ihr lieber, 40 Mio auf dem Konto, wovon fette Steuern und das Geld für einen Ersatz abgehen, oder einen Aubameyang im Wert von 100 Mio auf dem Platz???
Selbst wenn man den Wert von Reus (45 Mio) und Aubameyang (70 Mio) geringer ansetzt: Die stillen Reserven nur bei diesen beiden Spielern sind EXTREM gestiegen, ob man dafür 5 Mio Minus im Gesamtjahr oder 5 Mio Plus im Gesamtjahr macht, interessiert mich wirklich herzlich wenig.
Und noch was: Wer die stillen Reserven konsequent ignoriert, kann niemals gleichzeitig die Transfereinnahmen auch ignorieren und sich nur die Bilanz Ex-Transfers anschauen, das ist furchtbar unlogisch. Und wer Ex-Transfers rechnet, muss natürlich auch den Sondereffekt Sonderabschreibung Immobile rausrechnen, das würde ebenso zu den Kadereffekten zählen.
Zusammenfassung:
Reus (25 Mio) und Aubameyang (45 Mio) waren zusammen ca. 70 Mio "wert". Jetzt ist dieser Wert um ca. 50 Mio gestiegen, Tendenz steigend. Die Unkosten dafür lagen natürlich längst nicht so hoch, die Sache hat sich für Dortmund extrem gelohnt. Nächste Saison spielen sie Champions League, ihre CL Gehälter fallen also nicht weiter auf, wenn sie gut spielen könnte der Wert weiter steigen.
Kürzere Zusammenfassung:
Wichtig ist auf dem Platz. Lieber 100 Mio Aubameyang auf dem Platz als 50 Mio auf dem Konto. Nirgends lässt sich Geld besser steigern als auf dem Platz.
Ob man Gewinn oder Verlust macht, ist nicht der wesentliche Punkt, sondern ob man den Unternehmenswert steigern konnte und ganz nebenbei die sportliche Situation sicherer machen konnte.
Die Vertragsverlängerungen mit Reus und Aubameyang waren sehr sehr teuer, das hat sich aber in JEDEM FALL extrem gelohnt, jeder einzelne Euro war es wert, der Vorteil liegt ganz klar bei Borussia Dortmund.
Reus hatte eine Ausstiegsklausel bei 25 Mio, folglich war sein "Wert" eben auch exakt diese Summe. Zu welchem Wert er bilanziert wird, ist vollkommen egal, alles über seinem bilanzierten Wert ist die stille Reserve und genau diese stille Reserve steht in keiner Bilanz ist aber EXTREM WICHTIG!!!
Durch den Wegfall dieser Ausstiegsklausel ist der "Wert" von Reus um mindestens 25 Mio gestiegen, man kann ihn getrost bei 50 Mio ansetzen, Topclubs würden sicherlich mehr für ihn bieten wollen, nur dahin würde er wechseln.
In der letzten teilweise sehr grauenhaften Saison war Aubameyang fast der einzige Lichtblick. Folglich gab es für ihn Höchtsgebote in Höhe von 40 Mio (Arsenal) bzw. 50 Mio (Paris St.Germain).
Borussia Dortmund hat sich entschieden ihn nicht zu verkaufen und dafür einen Immobile/Schieber o.ä. zu kaufen und das Restgeld auf dem tollen Festgeldkonto verschimmeln zu lassen, bzw. den daraus entstandenen Gewinn fett zu versteuern. Nicht nur weil Aubameyang rein sportlich sehr wertvoll ist, sondern weil seine Wertsteigerung vorprogrammiert ist, die Höchstgebote für Aubameyang haben sich verdoppelt: 90 Mio (Manchester United), bzw. 100 Mio (Real Madrid, 70 Mio plus Morata, macht insgesamt einen Wert von 100 Mio)
Frage: Was hättet ihr denn lieber: 25 Mio auf dem Konto, wovon fette Steuern und das Geld für einen Ersatz abgehen, oder einen Reus im Wert von 50 Mio auf dem Platz???
Was hättet ihr lieber, 40 Mio auf dem Konto, wovon fette Steuern und das Geld für einen Ersatz abgehen, oder einen Aubameyang im Wert von 100 Mio auf dem Platz???
Selbst wenn man den Wert von Reus (45 Mio) und Aubameyang (70 Mio) geringer ansetzt: Die stillen Reserven nur bei diesen beiden Spielern sind EXTREM gestiegen, ob man dafür 5 Mio Minus im Gesamtjahr oder 5 Mio Plus im Gesamtjahr macht, interessiert mich wirklich herzlich wenig.
Und noch was: Wer die stillen Reserven konsequent ignoriert, kann niemals gleichzeitig die Transfereinnahmen auch ignorieren und sich nur die Bilanz Ex-Transfers anschauen, das ist furchtbar unlogisch. Und wer Ex-Transfers rechnet, muss natürlich auch den Sondereffekt Sonderabschreibung Immobile rausrechnen, das würde ebenso zu den Kadereffekten zählen.
Zusammenfassung:
Reus (25 Mio) und Aubameyang (45 Mio) waren zusammen ca. 70 Mio "wert". Jetzt ist dieser Wert um ca. 50 Mio gestiegen, Tendenz steigend. Die Unkosten dafür lagen natürlich längst nicht so hoch, die Sache hat sich für Dortmund extrem gelohnt. Nächste Saison spielen sie Champions League, ihre CL Gehälter fallen also nicht weiter auf, wenn sie gut spielen könnte der Wert weiter steigen.
Kürzere Zusammenfassung:
Wichtig ist auf dem Platz. Lieber 100 Mio Aubameyang auf dem Platz als 50 Mio auf dem Konto. Nirgends lässt sich Geld besser steigern als auf dem Platz.
15.05.2016 - 21:42 Uhr
Zitat von Liza23
Naja der Großteil dieses Geldes kam doch von unseren Sponsoren und warum die eine enge strategische Partnerschaft mit uns wollen liegt auf der Hand . Aber die fordern auch keine Verdoppelung der Dividendenzahlungen, sowas finde ich einfach nur gierig . Das ein Club überhaupt was zahlt obwohl man im Fußball als Verfolger nichts zu verschenken hat,dafür erwarte ich eher Dankbarkeit .
Zitat von gabrielinc
Gierige Kleinanleger?? Diese gierigen Kleinanleger haben letztes Jahr unserem Verein 140 Millionen "geschenkt".
Zitat von Liza23
Was heißt die Aktionäre sind mal wieder dran ?? Die Aktionäre bekommen doch schon Jahr für Jahr Millionen überwiesen . Die 10 Millionen will ich lieber auf dem Platz spielen sehen als in den Taschen von irgendwelchen gierigen Kleinaktionären die den BVB eh nicht lieben, wir sind ein Fussballverein und nicht in der glücklichen Lage keine anderweitige Verwendung für das Geld zu haben ....
Zitat von Mr-Turtle
zieh bitte Ginter (und Ramos) aus dem Plan heraus und ca. 10 Mio für Dividende ab. Gerne auch nochmal 10 bis 20 Mio für ein lange überfälliges und immens wichtiges Aktienrückkaufprogramm. Nach der Katastrophe der letzten Saison sind auch wir Aktionäre mal wieder dran!
zieh bitte Ginter (und Ramos) aus dem Plan heraus und ca. 10 Mio für Dividende ab. Gerne auch nochmal 10 bis 20 Mio für ein lange überfälliges und immens wichtiges Aktienrückkaufprogramm. Nach der Katastrophe der letzten Saison sind auch wir Aktionäre mal wieder dran!
Was heißt die Aktionäre sind mal wieder dran ?? Die Aktionäre bekommen doch schon Jahr für Jahr Millionen überwiesen . Die 10 Millionen will ich lieber auf dem Platz spielen sehen als in den Taschen von irgendwelchen gierigen Kleinaktionären die den BVB eh nicht lieben, wir sind ein Fussballverein und nicht in der glücklichen Lage keine anderweitige Verwendung für das Geld zu haben ....
Gierige Kleinanleger?? Diese gierigen Kleinanleger haben letztes Jahr unserem Verein 140 Millionen "geschenkt".
Naja der Großteil dieses Geldes kam doch von unseren Sponsoren und warum die eine enge strategische Partnerschaft mit uns wollen liegt auf der Hand . Aber die fordern auch keine Verdoppelung der Dividendenzahlungen, sowas finde ich einfach nur gierig . Das ein Club überhaupt was zahlt obwohl man im Fußball als Verfolger nichts zu verschenken hat,dafür erwarte ich eher Dankbarkeit .
Wegen Leuten wie dir popelt der Aktienkurs bei 4 Tacken rum und macht eine weitere KE - die übrigens in Zukunft mal wichtig werden könnte - unattraktiv. Aber wenns dann soweit ist, dürfen die Aktionäre wieder großzügig nachschießen, vor lauter Dankbarkeit.
Das wird wohl nur klappen, wenn sie bis dahin das Gefühl hatten, dass ihr Investment in den BVB sich auszahlt. Auch wenn es einem nicht schmeckt: Dividenden sind nötig, ebenso wie ein steigender Aktienkurs. Wenns nach mir ginge, wäre der BVB nicht an der Börse. Aber er ist es nunmal, also muss er auch nach den Gesetzen des marktes mitspielen. Man kann übrigens auch Kleinaktionär UND Fan sein. VOn anderen leuten als Dir wird das ja der Aktie sogar immer zum Vorwurf gemacht. Aber wie man's braucht, näch?
16.05.2016 - 23:14 Uhr
Bitte hört auf die Quartalsberichte isoliert zu betrachten und dann aus einem einzelnen Quartal Schlüße auf die Zukunft zu ziehen. Wirklich aussagekräftig sind nur Berichtserien. Wie passt dieses dritte Quartal zu den fünf dritten Quartalen davor ist die richtige Ausgangsfrage. Und wie wirken sich dritte Quartale auf die Jahresergebnisse aus, das ist noch wichiger. Dieses starren auf die liquiden Mittel mitten im Geschäftsjahr und dann daraus Schlußfolgerungen auf das Transferfenster ziehen wollen funktioniert so nicht. Das ist so, als würde man bei Cindy Crawford nur auf das Muttermal starren und dann sagen "mitten im Gesicht nen Muttermal - was ne Schabracke!"
Beim BVB funktionieren Transfers zum Glück nicht nach dem Motto "Einnahmen minus Ausgaben gleich Größe der Shoppingtour". Es gibt neben dem Geldfluß aus diesem einen langweiligen Quartal so viele wichtigere Komponenten, die in Transers reinspielen. Es gibt eine große Kaderplanung, was hat der Sportchef vor, wie soll die Mannschaft nächste Saison und auch in 5 Jahren aussehen, wie soll sie spielen. Wie kommt man vom Istzustand da hin? Was ergibt sich an Gelegenheiten bei Ein- und auch Verkauf? Welche Entwicklungen erwartet man bei welchen Spielern? Dies bezieht sich speziell auch auf die Jugend. Pulisic den Platz verbauen wäre auch vor zwei Jahren schon blöde gewesen, da hatte den hier im Forum aber noch niemand auf dem Schirm und jeder wollte irgendwelche Zauberkicker aus dem Weltall holen, weil man noch einen in der Dreierkette mehr gebrauchen könnte, bzw. Kuba nicht mehr für 10Jahre spielen können wird oder Reus zu anfällig ist oder sonstwas.
Was ist überhaupt an Spielerprofilen auf dem Markt? Wer davon ist überhaupt realisierbar und warum?
Dembele hätte anderswo viel mehr verdienen können, aber der BVB kann ein gutes Umfeld und Spielzeit anbieten. Das ist für Dembele ein starkes Argument, für Marco Marin war es das nicht. Den haben andere Mannschaften verscuht mit Geld zuzuschmeißen, aber selbst das hat nicht geklappt.
Die "Mannschaft der Zukunft", die Susi vorschwebt kann man nunmal nicht in einem Transferfenster umsetzen. In einem Fenster werden immer nur Teile bearbeitet, weil eben ein paar Planstellen schon mit Dembeles und Pulisics de rZukunft besetzt besetzt sind und weil der BVB nicht Real Madrid ist, die sich einfach höchstbietend egal wen sofort ranholen können. Die Idealbesetzung in unserem Tor wäre Manuel Neuer, aber den werden wir nicht holen können. Aber es gilt eben zu sehen, wie man an die Idealbesetzung so nah wie möglich heran kommt. Und dabei gilt es abzuwägen, wo man wann auf welcher Position welches Preisleistungsverhältnis ranholen kann. Dabei soll diese Lösung aber dauerhaft sein. Man holt nicht jetzt einen guten IV um nächstes Jahr einen noch etwas besseren zu holen und den vom dann letzten Jahr wieder zu verbimmeln. Wenn man jetzt einen holt, dann ist der auch 4 Jahre da. Aus diesesm Grund gibt es auch in echt normalerweise viel weniger Zu- und Abgänge als in den Aufstellungen hier.
Es gibt ausserdem Umbruchsaisons, in denen viel auf einmal getan werden muss, aber davon hatten wir gerade eine (wenn auch keine gravierende). Ob man das jetzt aber direkt nochmal machen möchte?
Abgesehen davon spricht auch der Steuerberater ein Wörtchen mit, wieviel man ausgeben sollte, um eben nicht Millionen für nichts aus der Kasse zu ziehen. Oder man ist unzufrieden mit den Leistungen und nimmt richtig Geld in die Hand, damit man wieder in die Spur kommt.
Jedenfalls gibt es viele Gründe um am Kader Änderungen vorzunehmen, die mit dem Bericht zum dritten Quartal überhaupt nichts zu tun haben. Deshalb taugt der auch nicht wirklich als Datenbasis für eine Kaderplanung.
Beim BVB funktionieren Transfers zum Glück nicht nach dem Motto "Einnahmen minus Ausgaben gleich Größe der Shoppingtour". Es gibt neben dem Geldfluß aus diesem einen langweiligen Quartal so viele wichtigere Komponenten, die in Transers reinspielen. Es gibt eine große Kaderplanung, was hat der Sportchef vor, wie soll die Mannschaft nächste Saison und auch in 5 Jahren aussehen, wie soll sie spielen. Wie kommt man vom Istzustand da hin? Was ergibt sich an Gelegenheiten bei Ein- und auch Verkauf? Welche Entwicklungen erwartet man bei welchen Spielern? Dies bezieht sich speziell auch auf die Jugend. Pulisic den Platz verbauen wäre auch vor zwei Jahren schon blöde gewesen, da hatte den hier im Forum aber noch niemand auf dem Schirm und jeder wollte irgendwelche Zauberkicker aus dem Weltall holen, weil man noch einen in der Dreierkette mehr gebrauchen könnte, bzw. Kuba nicht mehr für 10Jahre spielen können wird oder Reus zu anfällig ist oder sonstwas.
Was ist überhaupt an Spielerprofilen auf dem Markt? Wer davon ist überhaupt realisierbar und warum?
Dembele hätte anderswo viel mehr verdienen können, aber der BVB kann ein gutes Umfeld und Spielzeit anbieten. Das ist für Dembele ein starkes Argument, für Marco Marin war es das nicht. Den haben andere Mannschaften verscuht mit Geld zuzuschmeißen, aber selbst das hat nicht geklappt.
Die "Mannschaft der Zukunft", die Susi vorschwebt kann man nunmal nicht in einem Transferfenster umsetzen. In einem Fenster werden immer nur Teile bearbeitet, weil eben ein paar Planstellen schon mit Dembeles und Pulisics de rZukunft besetzt besetzt sind und weil der BVB nicht Real Madrid ist, die sich einfach höchstbietend egal wen sofort ranholen können. Die Idealbesetzung in unserem Tor wäre Manuel Neuer, aber den werden wir nicht holen können. Aber es gilt eben zu sehen, wie man an die Idealbesetzung so nah wie möglich heran kommt. Und dabei gilt es abzuwägen, wo man wann auf welcher Position welches Preisleistungsverhältnis ranholen kann. Dabei soll diese Lösung aber dauerhaft sein. Man holt nicht jetzt einen guten IV um nächstes Jahr einen noch etwas besseren zu holen und den vom dann letzten Jahr wieder zu verbimmeln. Wenn man jetzt einen holt, dann ist der auch 4 Jahre da. Aus diesesm Grund gibt es auch in echt normalerweise viel weniger Zu- und Abgänge als in den Aufstellungen hier.
Es gibt ausserdem Umbruchsaisons, in denen viel auf einmal getan werden muss, aber davon hatten wir gerade eine (wenn auch keine gravierende). Ob man das jetzt aber direkt nochmal machen möchte?
Abgesehen davon spricht auch der Steuerberater ein Wörtchen mit, wieviel man ausgeben sollte, um eben nicht Millionen für nichts aus der Kasse zu ziehen. Oder man ist unzufrieden mit den Leistungen und nimmt richtig Geld in die Hand, damit man wieder in die Spur kommt.
Jedenfalls gibt es viele Gründe um am Kader Änderungen vorzunehmen, die mit dem Bericht zum dritten Quartal überhaupt nichts zu tun haben. Deshalb taugt der auch nicht wirklich als Datenbasis für eine Kaderplanung.
17.05.2016 - 20:39 Uhr
Zitat von Ascescendar
Nunja, egal, wenn man das Geld hat so sollte man es auch raushauen. Die Spielerkäufe sollten sich rechnen bei einem erneuten Verkauf und man muss das Geld nicht versteuern. Wer spart wird bestraft. Man erhöht mit Investitionen nicht nur den sportlichen Erfolg, sondern auch den Vereinswert. Daher Miki und Günni halten, wenn finanziell und von Abgebenden Vereinen her möglich Varane und Götze holen.
Zitat von bornius
Die reden blanken Unsinn und haben scheinbar einfach null Ahnung. Nicht mal mit der Liquidität 3. Grades kommt man auch nur annähernd in den dreistelligen Millionenbereich. Ganz ehrlich, statt viel zu schreiben, überfliege hier mal die letzten 10 Seiten. Da wirst du deutlich mehr Substanz finden.
Zitat von Ascescendar
Die hier reden von 120mio Euro Bargeldbestand. http://www.deraktionaer.de/aktie/bvb-dortmund--kursvervierfachung-waere-so-einfach-241690.htm
Zitat von -adi-
35,5 Millionen Euro.
Aber man wird sicher nicht alle Reserven in einer Transferperiode auf den Kopf hauen.
Zitat von Ascescendar
Wenn man in der CL oben mitspielen will, dann sollte man auf derartige Spieler setzen, zumal diese, wenn man diese zum Marktwert erwerben kann noch sehr günstig währen. Wie hoch ist denn der Bargeldbestand aktuell?
Zitat von Dirk_Pitt
1. Man kann nicht die ganzen Einnahmen für neue Spieler ausgeben, weil auch noch Transaktionskosten und Steuern anfallen.
2. Glaubt ihr wirklich, dass eine Investition in Götze und Verane ein gutes Geschäft wäre, also im bertriebswirtschaftlichen Sinn. Ich glaube kaum, dass die beiden wesentlich mehr Umsatz generieren würden.
Für mich war die Kapitalerhöhung immer noch eine der finanzwirtschaftlichen Entscheidungen der letzten Jahre, die wirklich schlecht von Watzke und Co. waren. Die Kredite hätte man auch bedienen müssen, aber bei dem aktuellen Zinsniveau wäre das kein Problem gewesen, die kosten wären überschaubar gewesen und irgendwann hätte man den Kredit abbezahlt. Die Dividenden hingegen fressen jetzt die Kapitalerhöhung Jahr für Jahr auf. Von dem Geld ist nicht mehr wirklich viel da und der Verlust dieses Jahr wird zum Glück von den Spielerverkäufen aufgefangen, sonst wäre wirklich nichts mehr da. Dann muss man noch jedes Jahr 6- bis 10 Mio € für die Dividende erwirtschaften, die dann wieder für den Kader fehlen. Leider lässt sich der Geist auch nicht wieder in die Flasche stecken, weil schlicht kein Geld für so ein riesiges Rückkaufprojekt da ist.
Zitat von Ascescendar
Man hat erst geschätzte 48mio durch den Transfer von Immobile und Hummels eingenommen, dann kommt evtl noch Kuba dazu, denke das sollte gut möglich sein. Man muss auch mal etwas investieren, dafür weniger Dividende ausschütten :P Einnahmen - Ausgaben = 0 ist halt so wie auf der Stelle zu treten.
Zitat von A-Lizenz
Bei Götze UND Varane reden wir von einem Transfervolumen von bestimmt 60 Millionen Euro. Das wird nicht passieren sofern Mikhi und Gündogan bleiben. Einer der beiden vorstellbar. Beide nie im Leben
Zitat von Ascescendar
Wie nein? Hat der BvB zu wenig Backups? Jede Position sollte mindestens doppelt besetzt sein, wenn man mal von der IV absieht. Teilweise gibt es aber auch Spieler die verschiedene Positionen spielen können. Je weniger Spieler in der Breite, desto mehr Fokus kann man auf den einzelnen Spieler legen. Wichtig ist es, sich zu verbessern.
Zitat von A-Lizenz
nein
Zitat von Ascescendar
Die Millionen für Immobile, Hummels und evtl Leitner und Kuba sollten zu 100% in neue Transfers fließen + einige Millionen für die Zukunft (Dembele, Merino). Götze, Varane und ein guter LV müssen schon drinnen sein. Backups hat der BvB mittlerweile genug.
Die Millionen für Immobile, Hummels und evtl Leitner und Kuba sollten zu 100% in neue Transfers fließen + einige Millionen für die Zukunft (Dembele, Merino). Götze, Varane und ein guter LV müssen schon drinnen sein. Backups hat der BvB mittlerweile genug.
nein
Wie nein? Hat der BvB zu wenig Backups? Jede Position sollte mindestens doppelt besetzt sein, wenn man mal von der IV absieht. Teilweise gibt es aber auch Spieler die verschiedene Positionen spielen können. Je weniger Spieler in der Breite, desto mehr Fokus kann man auf den einzelnen Spieler legen. Wichtig ist es, sich zu verbessern.
Bei Götze UND Varane reden wir von einem Transfervolumen von bestimmt 60 Millionen Euro. Das wird nicht passieren sofern Mikhi und Gündogan bleiben. Einer der beiden vorstellbar. Beide nie im Leben
Man hat erst geschätzte 48mio durch den Transfer von Immobile und Hummels eingenommen, dann kommt evtl noch Kuba dazu, denke das sollte gut möglich sein. Man muss auch mal etwas investieren, dafür weniger Dividende ausschütten :P Einnahmen - Ausgaben = 0 ist halt so wie auf der Stelle zu treten.
1. Man kann nicht die ganzen Einnahmen für neue Spieler ausgeben, weil auch noch Transaktionskosten und Steuern anfallen.
2. Glaubt ihr wirklich, dass eine Investition in Götze und Verane ein gutes Geschäft wäre, also im bertriebswirtschaftlichen Sinn. Ich glaube kaum, dass die beiden wesentlich mehr Umsatz generieren würden.
Für mich war die Kapitalerhöhung immer noch eine der finanzwirtschaftlichen Entscheidungen der letzten Jahre, die wirklich schlecht von Watzke und Co. waren. Die Kredite hätte man auch bedienen müssen, aber bei dem aktuellen Zinsniveau wäre das kein Problem gewesen, die kosten wären überschaubar gewesen und irgendwann hätte man den Kredit abbezahlt. Die Dividenden hingegen fressen jetzt die Kapitalerhöhung Jahr für Jahr auf. Von dem Geld ist nicht mehr wirklich viel da und der Verlust dieses Jahr wird zum Glück von den Spielerverkäufen aufgefangen, sonst wäre wirklich nichts mehr da. Dann muss man noch jedes Jahr 6- bis 10 Mio € für die Dividende erwirtschaften, die dann wieder für den Kader fehlen. Leider lässt sich der Geist auch nicht wieder in die Flasche stecken, weil schlicht kein Geld für so ein riesiges Rückkaufprojekt da ist.
Wenn man in der CL oben mitspielen will, dann sollte man auf derartige Spieler setzen, zumal diese, wenn man diese zum Marktwert erwerben kann noch sehr günstig währen. Wie hoch ist denn der Bargeldbestand aktuell?
35,5 Millionen Euro.
Aber man wird sicher nicht alle Reserven in einer Transferperiode auf den Kopf hauen.
Die hier reden von 120mio Euro Bargeldbestand. http://www.deraktionaer.de/aktie/bvb-dortmund--kursvervierfachung-waere-so-einfach-241690.htm
Die reden blanken Unsinn und haben scheinbar einfach null Ahnung. Nicht mal mit der Liquidität 3. Grades kommt man auch nur annähernd in den dreistelligen Millionenbereich. Ganz ehrlich, statt viel zu schreiben, überfliege hier mal die letzten 10 Seiten. Da wirst du deutlich mehr Substanz finden.
Nunja, egal, wenn man das Geld hat so sollte man es auch raushauen. Die Spielerkäufe sollten sich rechnen bei einem erneuten Verkauf und man muss das Geld nicht versteuern. Wer spart wird bestraft. Man erhöht mit Investitionen nicht nur den sportlichen Erfolg, sondern auch den Vereinswert. Daher Miki und Günni halten, wenn finanziell und von Abgebenden Vereinen her möglich Varane und Götze holen.
Eine persönliche Bitte:
Der Finanzthread nimmt ja gerne für sich in Anspruch (bzw. vielleicht nehme ich ihne deshalb gerne in Anspruch), zumindest relativ oft noch ein gescheites Niveau zu verkörpern - und zwar weil es Fakten gibt über deren Stellenwert man zwar streiten kann, die aber erstmal so sind wie sie sind. Hier diskutiert man auch mal zünfitg und auch nicht immer nur sachlich, aber oft mithilfe von Zahlen und Kenngrößen.
Das ist nicht böse gemeint, sondern nur in aller Offenheit: Das sind doch alles nur Phrasen! Es wäre allen gedient, wenn Du dein Anliegen in der Schmiede weiterverfolgst, da darfst du auch Einnamen minus Ausgaben rechnen ohne dass jemand vor Empörung aufschreit. Da passt es allgemein thematisch besser hin. Es ist nicht so, dass man Experte sein muss, um hier mitzudiskutieren. Wenn man keine Ahnung hat, sollte man, ist jedenfalls meine Meinung, zumindest etwas dezenter auftreten und versuchen, die Argumente die einem entgegengebracht werden zu verstehen versuchen.
18.05.2016 - 09:18 Uhr
Eine Sache beschäftigt mich unabhängig von den aktuellen Diskussionen um mögliche Transfers: Wie bereitet sich der Verein finanziell auf eine - niemals auszuschließende - Grusel-Saison vor, bei der die CL erneut verpasst wird?
Gibt es Anzeichen dafür, dass weiterhin eine Ausfall-Versicherung abgeschlossen worden ist, die einen Teil der finanziellen Ausfälle abfangen kann?
Ist das "Festgeld"-Konto nicht auch für einen derartigen Fall gedacht, um eine hochklassige Mannschaft durch ein Dürre-Jahr zu tragen?
Wenn die aktuelle Saison etwas gezeigt hat, dann doch das: Trotz Ausfallversicherung, Leistungs- und Erfolgsverträge mit den Spielern, Prämienzahlungen durch die Sponsoren auch in der EL usw., ist die verpasste Teilnahme an der CL finanziell immer noch belastend.
Auch wenn in den kommenden Jahren die Einnahmen weiter sprudeln werden, bleibt dieser Umstand doch bestehen. Und somit auch das Risiko, dass man im Falle einer sportlichen Misere eben ein Jahr ohne CL-Einnahmen auskommen muss.
Daher wäre ich durchaus froh, wenn für diesen Fall ein Sockel finanzieller Reserven vorhanden ist, der helfen kann, eine Durststrecke zu überstehen.
Was die Rechnungen hier anbelangt, erinnert mich das an die Zeit, da ich mich mit Aktien beschäftigt haben - u.a. mit Spielesoftware-Schmieden. Die Quartals-Berichterstattung war seinerzeit immer sehr schwierig zu kommentieren, da es eine extreme Asymmetrie bei Umsatz und Ertrag gab. EA z.B. hatte als Grundmuster zwei Quartale Verluste, ein bestenfalls ausgeglichenes und ein Superquartal mit hohen Gewinnen.
Was sollte man dann aus den Verlustquartalen herauslesen? So ist es beim BVB - etwas abgemildert - auch, was den gewaltigen Diskussions-Bedarf hier erklärt. Mein Eindruck ist, dass die Frage, was an Geldern für Transfers zur Verfügung steht, seriös hier unbeantwortet bleiben muss, weil viele Variablen gar nicht geklärt werden können. Und ganz nebenbei auf unterschiedlichen Ebenen diskutiert wird, was es so mühselig macht.
GSMD
Gibt es Anzeichen dafür, dass weiterhin eine Ausfall-Versicherung abgeschlossen worden ist, die einen Teil der finanziellen Ausfälle abfangen kann?
Ist das "Festgeld"-Konto nicht auch für einen derartigen Fall gedacht, um eine hochklassige Mannschaft durch ein Dürre-Jahr zu tragen?
Wenn die aktuelle Saison etwas gezeigt hat, dann doch das: Trotz Ausfallversicherung, Leistungs- und Erfolgsverträge mit den Spielern, Prämienzahlungen durch die Sponsoren auch in der EL usw., ist die verpasste Teilnahme an der CL finanziell immer noch belastend.
Auch wenn in den kommenden Jahren die Einnahmen weiter sprudeln werden, bleibt dieser Umstand doch bestehen. Und somit auch das Risiko, dass man im Falle einer sportlichen Misere eben ein Jahr ohne CL-Einnahmen auskommen muss.
Daher wäre ich durchaus froh, wenn für diesen Fall ein Sockel finanzieller Reserven vorhanden ist, der helfen kann, eine Durststrecke zu überstehen.
Was die Rechnungen hier anbelangt, erinnert mich das an die Zeit, da ich mich mit Aktien beschäftigt haben - u.a. mit Spielesoftware-Schmieden. Die Quartals-Berichterstattung war seinerzeit immer sehr schwierig zu kommentieren, da es eine extreme Asymmetrie bei Umsatz und Ertrag gab. EA z.B. hatte als Grundmuster zwei Quartale Verluste, ein bestenfalls ausgeglichenes und ein Superquartal mit hohen Gewinnen.
Was sollte man dann aus den Verlustquartalen herauslesen? So ist es beim BVB - etwas abgemildert - auch, was den gewaltigen Diskussions-Bedarf hier erklärt. Mein Eindruck ist, dass die Frage, was an Geldern für Transfers zur Verfügung steht, seriös hier unbeantwortet bleiben muss, weil viele Variablen gar nicht geklärt werden können. Und ganz nebenbei auf unterschiedlichen Ebenen diskutiert wird, was es so mühselig macht.
GSMD
25.05.2016 - 21:36 Uhr
Zitat von Suker444
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Hochrechnung 2015/16
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Stadion
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In der Saison 2014/2015 hatten wir laut Bilanz einen Umsatz von Insgesamt 39.942.000,-.
In der Bundesliga waren es 26.857.000,-, dieser dürfte aufgrund der moderaten Preiserhöhung von durchschnittlich 1,6 % auf 27.286.000,- gesteigert werden.
http://www.ruhrnachrichten.de/sport/bvb/Saison-2015-16-BVB-hebt-Dauerkarten-Preise-minimal-an;art11635,2714916
Im DFB-Pokal werden die Einnahmen zwischen den beiden gegeneinander antretenden Vereinen geteilt. Wir hatten im letzten Jahr hier 4.459.000,- an Einnahmen und live in den Stadien laut Kicker 328048 Zuschauer. Dies ergibt einen Gewinn pro Fan im Stadion von 13,59 den wir erhielten. Inklusive des Finales in Berlin haben diese Saison dann live im Stadion 313855 Personen den BVB verfolgt und die würde dann einem Umsatz von 4.265.000,- entsprächen! Eventuelle Preiserhöhungen nicht enthalten.
In der Cl hatten wir einen Umsatz von 7.365.000,- in 4 Heimspielen, macht also ein Umsatz von durchschnittlich von 1.841.250,- pro Spiel. Inklusive der beiden Qualifikationsrunden und den drei Runden bis zum Viertelfinale hatten wir diese Saison international 8 Heimspiele, wobei bei beiden Qualifikationsheimspielen ein Rabatt von 20% gewährt wurde und somit stünden wir bei geschätzten 13.993.500,-.
In der EL bin ich davon ausgegangen das die Heimspiele immer ausverkauft waren, was nicht ganz korrekt ist, allerdings wurde die Preiserhöhung der Tickets, die Tatsache das der Versand ab diesem Jahr mit 6 Euro pro Stück belastet wird nicht berücksichtigt. Alles in allem dürften diese Faktoren wohl eher zur einer weiteren Erhöhung im Gesamtbereich Spielbetrieb führen
Macht summa summarum einen Umsatz von 45.544.250,-
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Werbung
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In Sachen Werbung hatten wir 2014/2015 einen Umsatz von 75.693.000,-.
Im ersten Halbjahr dieser Saison erzielten wir hier 40.005.000,-, dies entspräche aufs Jahr hochgerechnet einer Steigerung auf 80.010.000,-
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Catering
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In Sachen Catering hatten wir 2014/2015 einen Umsatz von 26.583.000,-.
Im ersten Halbjahr dieser Saison erzielten wir hier 13.337.000,-, dies entspräche aufs Jahr hochgerechnet einer Steigerung auf 26.674.000,-
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Merchandising
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In Sachen Merchandising hatten wir 2014/2015 einen Umsatz von 39.270.000,-.
Im ersten Halbjahr dieser Saison erzielten wir hier 24.449.000,-, dies entspräche aufs Jahr hochgerechnet einer Steigerung auf 48.898.000,-
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TV Vermarktung
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In 2014/2015 insgesamt 82.113.000,-. Diese beinhalten auch die Prämien und die Einnahmen aus dem Marktpool der CL und sind somit unsere größte Einnahmequelle in dieser Saison gewesen.
In der Bundesliga kassierten wir hier 43.616.000,-. Laut der Rechnung von Thomas Treß bei der Bilanzpressekonferenz können wir in dieser Saison die Einnahmen um 16,2 Mio steigern und stünden somit bei 59.816.000,-
http://aktie.bvb.de/Services/Bilanz-PK
Im Pokal kamen wir auf 5.971.000,-. Durch die vielen Livespiele und dem Erreichen des Finales schätze ich die Einnahmen auf ca. 6.500.000,-
EL werden die Einnahmen wohl deutlich zurückgegangen sein. Im Jahr 2014/2015 hatten wir hier Umsätze in Höhe von 35.502.000,- (Marktpoolanteil + Prämien).
In diesem Jahr hatten wir an Prämien die Startprämie in höhe von 2,4 Mio, Punktprämien in der Gruppenphase in höhe von 1,2 Mio, sowie 0,75 Mio für das Erreichen des Achtelfinales und 1,0 Mio für das Erreichen des Viertelfinales macht zusammen 5,35 Mio.
Die Marktpooleinnahmen werden hier deutlich geringer sein als im letzten Jahr. In der CL liegt der Marktpool bei ca. 60 Mio die auf 4 Teilnehmer auf deutscher Seite verteilt werden. In der EL werden es wohl eher nur ca. 25% hiervon sein. Also 15 Mio die dann auf ich gehe mal von 3 Vereinen aus, aufgeteilt werden. Da diese Aufteilung von der Platzierung im letzten Jahr und auch von der Anzahl an Spielen in der EL in diesem Jahr abhängig ist werde ich hier von einem Drittel für uns ausgehen. Warum: In der Liga hatten wir die schlechteste Platzierung, dafür gehe ich mal davon aus werden wir am weitesten kommen(dies hat sich ja bewahrheitet). wären also ca 5.000.000,-.
Unser großens Plus wird sein das wir uns in den Qualifikationsrunden selbst vermarkten durften so das wir in diesen Spielen gut und gerne ebenfalls 5 Mio + einnehmen konnten.
Wären somit zusammengefasst 16.850.000,-.
http://fussball-geld.de/praemien-in-der-europa-league-2015-2018/
Insgesamt also in Sachen TV-Vermarktung ein Umsatz von 81.666.000,-
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Transfers
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2014/2015 hatten wir Transfererlöse in höhe von 12.447.000,-. Im ersten Halbjahr dieser Saison standen wir bereits bei 24.672.000,- und waren den Verkäufen von Kampl, Dudziak und Großkreutz, dem im Dezember verkauften Hofmann und der Leihgebühr von Kuba geschuldet. Zusätzlich stehen noch die 11,0 Mio aus dem Immobile verkauf aus, welcher zum 13.01.2016 fällig wird und die KO von Kuba wird vermutlich nicht gezogen, allerdings sollte ein Verkauf ca. 5,0 Mio einbringen. Ohne weiter Abgänge im Sommer stünden wir dann bei Transfererlösen von 40.672.000,- stehen!
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Sonstiges
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Laut Bilanz im letzten Jahr 3.791.000,-
Hier gehe ich davon aus das dieser Betrag im wesentlichen die Abstellung von Nationalspieler darstellt. Da ein Teil der EM noch in diesem Geschäftsjahr sein wird und wir auch in während unsere Asienreise sonstige Einnahmen erzielt haben gehe ich hier von 4.500.000,- aus.
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Fazit: Nach meiner Berechnung ohne weiter Spieler zu verkaufen am Ende des Geschäftsjahres bei einem Konzernumsatz von 329.255.000,- (ohne Transfers 288.583.000)
Da die Zeichen zur Zeit auf einen Abgang von Hummels und Gündogan schließen und man sich im Sommer noch von Spielern mit wenig Einsatzzeiten trennen wird gehen wir mal von Park, Leitner, Subotic und Ramos aus kämen noch ca. 100 Mio an Ablösen hinzu! Dann stünden wir bei einem Konzernumsatz von ca. 430.000.000,-
Ganz interessant der Vergleich zu meinem Post mit den Zahlen aus dem ersten Quartal:
http://www.transfermarkt.de/bvb-finanzen/thread/forum/12/thread_id/804812/page/198#anchor_3045867
Post 3959
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Hochrechnung 2015/16
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Stadion
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In der Saison 2014/2015 hatten wir laut Bilanz einen Umsatz von Insgesamt 39.942.000,-.
In der Bundesliga waren es 26.857.000,-, dieser dürfte aufgrund der moderaten Preiserhöhung von durchschnittlich 1,6 % auf 27.286.000,- gesteigert werden.
http://www.ruhrnachrichten.de/sport/bvb/Saison-2015-16-BVB-hebt-Dauerkarten-Preise-minimal-an;art11635,2714916
Im DFB-Pokal werden die Einnahmen zwischen den beiden gegeneinander antretenden Vereinen geteilt. Wir hatten im letzten Jahr hier 4.459.000,- an Einnahmen und live in den Stadien laut Kicker 328048 Zuschauer. Dies ergibt einen Gewinn pro Fan im Stadion von 13,59 den wir erhielten. Inklusive des Finales in Berlin haben diese Saison dann live im Stadion 313855 Personen den BVB verfolgt und die würde dann einem Umsatz von 4.265.000,- entsprächen! Eventuelle Preiserhöhungen nicht enthalten.
In der Cl hatten wir einen Umsatz von 7.365.000,- in 4 Heimspielen, macht also ein Umsatz von durchschnittlich von 1.841.250,- pro Spiel. Inklusive der beiden Qualifikationsrunden und den drei Runden bis zum Viertelfinale hatten wir diese Saison international 8 Heimspiele, wobei bei beiden Qualifikationsheimspielen ein Rabatt von 20% gewährt wurde und somit stünden wir bei geschätzten 13.993.500,-.
In der EL bin ich davon ausgegangen das die Heimspiele immer ausverkauft waren, was nicht ganz korrekt ist, allerdings wurde die Preiserhöhung der Tickets, die Tatsache das der Versand ab diesem Jahr mit 6 Euro pro Stück belastet wird nicht berücksichtigt. Alles in allem dürften diese Faktoren wohl eher zur einer weiteren Erhöhung im Gesamtbereich Spielbetrieb führen
Macht summa summarum einen Umsatz von 45.544.250,-
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Werbung
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In Sachen Werbung hatten wir 2014/2015 einen Umsatz von 75.693.000,-.
Im ersten Halbjahr dieser Saison erzielten wir hier 40.005.000,-, dies entspräche aufs Jahr hochgerechnet einer Steigerung auf 80.010.000,-
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Catering
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In Sachen Catering hatten wir 2014/2015 einen Umsatz von 26.583.000,-.
Im ersten Halbjahr dieser Saison erzielten wir hier 13.337.000,-, dies entspräche aufs Jahr hochgerechnet einer Steigerung auf 26.674.000,-
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Merchandising
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In Sachen Merchandising hatten wir 2014/2015 einen Umsatz von 39.270.000,-.
Im ersten Halbjahr dieser Saison erzielten wir hier 24.449.000,-, dies entspräche aufs Jahr hochgerechnet einer Steigerung auf 48.898.000,-
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TV Vermarktung
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In 2014/2015 insgesamt 82.113.000,-. Diese beinhalten auch die Prämien und die Einnahmen aus dem Marktpool der CL und sind somit unsere größte Einnahmequelle in dieser Saison gewesen.
In der Bundesliga kassierten wir hier 43.616.000,-. Laut der Rechnung von Thomas Treß bei der Bilanzpressekonferenz können wir in dieser Saison die Einnahmen um 16,2 Mio steigern und stünden somit bei 59.816.000,-
http://aktie.bvb.de/Services/Bilanz-PK
Im Pokal kamen wir auf 5.971.000,-. Durch die vielen Livespiele und dem Erreichen des Finales schätze ich die Einnahmen auf ca. 6.500.000,-
EL werden die Einnahmen wohl deutlich zurückgegangen sein. Im Jahr 2014/2015 hatten wir hier Umsätze in Höhe von 35.502.000,- (Marktpoolanteil + Prämien).
In diesem Jahr hatten wir an Prämien die Startprämie in höhe von 2,4 Mio, Punktprämien in der Gruppenphase in höhe von 1,2 Mio, sowie 0,75 Mio für das Erreichen des Achtelfinales und 1,0 Mio für das Erreichen des Viertelfinales macht zusammen 5,35 Mio.
Die Marktpooleinnahmen werden hier deutlich geringer sein als im letzten Jahr. In der CL liegt der Marktpool bei ca. 60 Mio die auf 4 Teilnehmer auf deutscher Seite verteilt werden. In der EL werden es wohl eher nur ca. 25% hiervon sein. Also 15 Mio die dann auf ich gehe mal von 3 Vereinen aus, aufgeteilt werden. Da diese Aufteilung von der Platzierung im letzten Jahr und auch von der Anzahl an Spielen in der EL in diesem Jahr abhängig ist werde ich hier von einem Drittel für uns ausgehen. Warum: In der Liga hatten wir die schlechteste Platzierung, dafür gehe ich mal davon aus werden wir am weitesten kommen(dies hat sich ja bewahrheitet). wären also ca 5.000.000,-.
Unser großens Plus wird sein das wir uns in den Qualifikationsrunden selbst vermarkten durften so das wir in diesen Spielen gut und gerne ebenfalls 5 Mio + einnehmen konnten.
Wären somit zusammengefasst 16.850.000,-.
http://fussball-geld.de/praemien-in-der-europa-league-2015-2018/
Insgesamt also in Sachen TV-Vermarktung ein Umsatz von 81.666.000,-
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Transfers
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2014/2015 hatten wir Transfererlöse in höhe von 12.447.000,-. Im ersten Halbjahr dieser Saison standen wir bereits bei 24.672.000,- und waren den Verkäufen von Kampl, Dudziak und Großkreutz, dem im Dezember verkauften Hofmann und der Leihgebühr von Kuba geschuldet. Zusätzlich stehen noch die 11,0 Mio aus dem Immobile verkauf aus, welcher zum 13.01.2016 fällig wird und die KO von Kuba wird vermutlich nicht gezogen, allerdings sollte ein Verkauf ca. 5,0 Mio einbringen. Ohne weiter Abgänge im Sommer stünden wir dann bei Transfererlösen von 40.672.000,- stehen!
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Sonstiges
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Laut Bilanz im letzten Jahr 3.791.000,-
Hier gehe ich davon aus das dieser Betrag im wesentlichen die Abstellung von Nationalspieler darstellt. Da ein Teil der EM noch in diesem Geschäftsjahr sein wird und wir auch in während unsere Asienreise sonstige Einnahmen erzielt haben gehe ich hier von 4.500.000,- aus.
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Fazit: Nach meiner Berechnung ohne weiter Spieler zu verkaufen am Ende des Geschäftsjahres bei einem Konzernumsatz von 329.255.000,- (ohne Transfers 288.583.000)
Da die Zeichen zur Zeit auf einen Abgang von Hummels und Gündogan schließen und man sich im Sommer noch von Spielern mit wenig Einsatzzeiten trennen wird gehen wir mal von Park, Leitner, Subotic und Ramos aus kämen noch ca. 100 Mio an Ablösen hinzu! Dann stünden wir bei einem Konzernumsatz von ca. 430.000.000,-
Ganz interessant der Vergleich zu meinem Post mit den Zahlen aus dem ersten Quartal:
http://www.transfermarkt.de/bvb-finanzen/thread/forum/12/thread_id/804812/page/198#anchor_3045867
Post 3959
Ich würde das hier gerne mal kommentieren, denn ich habe aus langeweile mal selbst die Umsätze der letzten 6 jahre je Quartal zusammengesammelt und analysiert. Wenn ich Zeit habe, poste ich das nochmal genauer, aber zu deinen Schätzungen:
Bei Stadion: deine Schätzung: 45.5 Mio. ca. ich: 47.5 Mio.
Stimme ich zu, ich komme zwar auf 2 Mio. mehr, aber auch nur weil ich für Q4 mal grob dasselbe wie 14/15 unterstellt habe. Ich denke, meine Zahl ist sogar eher zu niedrig gegriffen, aber wir liegen nahe beieinander.
Bei Werbung: deine Schätzung: 80 Mio. ca. ich: 82 Mio.
Im Grunde liegen wir aber beieinander: Ich erwarte ca. 82 Mio. Warum? Bereits zu Q3 lagen wir 5 Mio. über Q1-3 vom Vorjahr, 80 Mio. wären also bereits erreicht, wenn wir in Q4 dasselbe wie vor einem Jahr erlösen Meine höhere Schätzung ergiebt sich daraus, dass ich CL Sponsoringprämien ansetze die letzte Saison nicht gezahlt wurden in Q4. Diese habe ich faktisch mit 2 Mio. Extra beziffert.
Catering etc.: deine Schätzung: 26.7 Mio ich: 28 Mio.
Ich gehe hier davon aus, dass wir dasselber erlösen wie Q4 / 15. Allerdings ohne Indizien dafür zu haben. Ausser dem Indiz, dass Q4 allgemein in dieser Erlöslategorie das stärkste Quartal im jahr ist - und das seit 6 jahren zuverlässig.
Merchandising: deine Schätzung: 49 Mio. ich: 40-41 Mio.
Hier liegen wir erstmal deutlich auseinander. Hauptgrund: Q1 und Q2 sind hier eindeutig stärker als Q3 und Q4 (2015 z.B. 1HJ: 24 Mio., 2HJ: 15.5 Mio., Vorjahre ähnlich ausgeprägt). Lineare extrapolation des 1. HJ erscheint mir daher zu optimistisch. Stattdessen habe ich einfach wieder das VorjahresQuartal eingesetzt und 0.5 Mio. Wahcstum für dieses Quartal unterstellt, was auf Basis Q1-3 mit dem Vorjahr "fair" erscheint.
TV: deine Schätzung: 81.7 Mio. ich: 77 Mio.
Ich bin hier sehr unsicher, muss ich zugeben. Effektiv bin ich davon ausgegangen, dass letztes Jahr und dieses Jar nicht mehr viel an internationalen TV-Geldzahlungen eintrudelt und habe erneut Q4 / 2015 als Schätzwert für Q 4 / 2016 eingesetzt. Ich halte Deine Schätzung auch aus einem anderen Grund für zu hoch: Letztes Jahr hatten wir über Q1-3 ca. 5 Mio. mehr eingenommen als bisher, Deine Schätzung würde also unterstellen, dass wir bis zum Saisonende praktisch fast die kompletten 5 Mio. noch aufholen. Das kann natürlich sein, ich bin da aber nicht von überzeugt.
Ich komme alles in allem nach bisherigen Stand daher auf folgende Prognose (hummels geschätzt mit 35 Mio. sonst aber keine weiteren Transfererlöse in Q4, was natürlich nach gegenwärtigem Stand quatsch ist):
Incl. Transfers: 343 Mio.
Exkl. Transfers: 275 Mio.
Schauma mal.
edit: Mir ist grade klar geworden, dass ich hier eine Hochrechnung mit Stand Halbjar zitiere, nicht Stand Q1-Q3. Hattest Du das nicht nochmal geupdated? Wäre vielleicht zum vergleichen sinnvoller, habs jetzt aber nicht wiedergefunden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von gelbschreib am 25.05.2016 um 21:49 Uhr bearbeitet
25.05.2016 - 23:20 Uhr
Überarbeitete Fassung (Stand Q1 - Q3 )
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Hochrechnung 2015/16
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Stadion
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In der Saison 2014/2015 hatten wir laut Bilanz einen Umsatz von Insgesamt 39.942.000,-.
In der Bundesliga waren es 26.857.000,-, dieser dürfte aufgrund der moderaten Preiserhöhung von durchschnittlich 1,6 % auf 27.286.000,- gesteigert werden.
http://www.ruhrnachrichten.de/sport/bvb/Saison-2015-16-BVB-hebt-Dauerkarten-Preise-minimal-an;art11635,2714916
Im DFB-Pokal werden die Einnahmen zwischen den beiden gegeneinander antretenden Vereinen geteilt. Wir hatten im letzten Jahr hier 4.459.000,- an Einnahmen und live in den Stadien laut Kicker 328048 Zuschauer. Dies ergibt einen Gewinn pro Fan im Stadion von 13,59 den wir erhielten. Inklusive des Finales in Berlin haben diese Saison dann live im Stadion 313855 Personen den BVB verfolgt und die würde dann einem Umsatz von 4.265.000,- entsprächen! Eventuelle Preiserhöhungen nicht enthalten.
In der Cl hatten wir einen Umsatz von 7.365.000,- in 4 Heimspielen, macht also ein Umsatz von durchschnittlich von 1.841.250,- pro Spiel. Inklusive der beiden Qualifikationsrunden und den drei Runden bis zum Viertelfinale hatten wir diese Saison international 8 Heimspiele, wobei bei beiden Qualifikationsheimspielen ein Rabatt von 20% gewährt wurde und somit stünden wir bei geschätzten 13.993.500,-.
In der EL bin ich davon ausgegangen das die Heimspiele immer ausverkauft waren, was nicht ganz korrekt ist, allerdings wurde die Preiserhöhung der Tickets, die Tatsache das der Versand ab diesem Jahr mit 6 Euro pro Stück belastet wird nicht berücksichtigt. Alles in allem dürften diese Faktoren wohl eher zur einer weiteren Erhöhung im Gesamtbereich Spielbetrieb führen
Macht summa summarum einen Umsatz von 45.544.250,-
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Werbung
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In Sachen Werbung hatten wir 2014/2015 einen Umsatz von 75.693.000,-.
In den ersten 9 Monaten dieser Saison erzielten wir hier 60.093.000,-, dies entspräche aufs Jahr hochgerechnet einer Steigerung auf 80.124.000,-
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Catering
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In Sachen Catering hatten wir 2014/2015 einen Umsatz von 26.583.000,-.
In den ersten 9 Monaten dieser Saison erzielten wir hier 19.487.000,-, dies entspräche aufs Jahr hochgerechnet 25.982.000,-
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Merchandising
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In Sachen Merchandising hatten wir 2014/2015 einen Umsatz von 39.270.000,-.
In den ersten 9 Monaten dieser Saison erzielten wir hier 31.795.000,-, dies entspräche aufs Jahr hochgerechnet einer Steigerung auf 42.393.000,-
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TV Vermarktung
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In 2014/2015 insgesamt 82.113.000,-. Diese beinhalten auch die Prämien und die Einnahmen aus dem Marktpool der CL und sind somit unsere größte Einnahmequelle in dieser Saison gewesen.
In der Bundesliga kassierten wir hier 43.616.000,-. Laut der Rechnung von Thomas Treß bei der Bilanzpressekonferenz können wir in dieser Saison die Einnahmen um 16,2 Mio steigern und stünden somit bei 59.816.000,-
http://aktie.bvb.de/Services/Bilanz-PK
Im Pokal kamen wir auf 5.971.000,-. Durch die vielen Livespiele und dem Erreichen des Finales schätze ich die Einnahmen auf ca. 6.500.000,-
EL werden die Einnahmen wohl deutlich zurückgegangen sein. Im Jahr 2014/2015 hatten wir hier Umsätze in Höhe von 35.502.000,- (Marktpoolanteil + Prämien).
In diesem Jahr hatten wir an Prämien die Startprämie in höhe von 2,4 Mio, Punktprämien in der Gruppenphase in höhe von 1,2 Mio, sowie 0,75 Mio für das Erreichen des Achtelfinales und 1,0 Mio für das Erreichen des Viertelfinales macht zusammen 5,35 Mio.
Die Marktpooleinnahmen werden hier deutlich geringer sein als im letzten Jahr. In der CL liegt der Marktpool bei ca. 60 Mio die auf 4 Teilnehmer auf deutscher Seite verteilt werden. In der EL werden es wohl eher nur ca. 25% hiervon sein. Also 15 Mio die dann auf ich gehe mal von 3 Vereinen aus, aufgeteilt werden. Da diese Aufteilung von der Platzierung im letzten Jahr und auch von der Anzahl an Spielen in der EL in diesem Jahr abhängig ist werde ich hier von einem Drittel für uns ausgehen. Warum: In der Liga hatten wir die schlechteste Platzierung, dafür gehe ich mal davon aus werden wir am weitesten kommen(dies hat sich ja bewahrheitet). wären also ca 5.000.000,-.
Unser großens Plus wird sein das wir uns in den Qualifikationsrunden selbst vermarkten durften so das wir in diesen Spielen gut und gerne ebenfalls 5 Mio + einnehmen konnten.
Wären somit zusammengefasst 16.850.000,-.
http://fussball-geld.de/praemien-in-der-europa-league-2015-2018/
Insgesamt also in Sachen TV-Vermarktung ein Umsatz von 81.666.000,-
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Transfers
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2014/2015 hatten wir Transfererlöse in höhe von 12.447.000,-. Im ersten Halbjahr dieser Saison standen wir bereits bei 24.672.000,- und waren den Verkäufen von Kampl, Dudziak und Großkreutz, dem im Dezember verkauften Hofmann und der Leihgebühr von Kuba geschuldet. Im Q3 wurde die fällige Kaufpflicht für Immobile gezahlt und lag bei 8.189.000,-, ein Verkauf von Kuba steht noch aus bei welchem ich von ca. 4,0 Mio ausgehe! Hummels wird für ca. 38,0 Mio zum FCB wechseln und bei Gündogan gehe ich von weiteren 30,0 plus/minus aus. Ohne weiter Abgänge im Sommer stünden wir dann bei Transfererlösen von 104.861.000,- stehen!
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Sonstiges
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Laut Bilanz im letzten Jahr 3.791.000,-
Hier gehe ich davon aus das dieser Betrag im wesentlichen die Abstellung von Nationalspieler darstellt. Da ein Teil der EM noch in diesem Geschäftsjahr sein wird und wir auch in während unsere Asienreise sonstige Einnahmen erzielt haben gehe ich hier von 4.500.000,- aus.
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Fazit: Nach meiner Berechnung stünden wir ohne einen weiteren Spieler (mit Ausnahme von Ilkay) zu verkaufen am Ende des Geschäftsjahres bei einem Konzernumsatz von 386.361.000,- (ohne Transfers 281.500.000)
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Hochrechnung 2015/16
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Stadion
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In der Saison 2014/2015 hatten wir laut Bilanz einen Umsatz von Insgesamt 39.942.000,-.
In der Bundesliga waren es 26.857.000,-, dieser dürfte aufgrund der moderaten Preiserhöhung von durchschnittlich 1,6 % auf 27.286.000,- gesteigert werden.
http://www.ruhrnachrichten.de/sport/bvb/Saison-2015-16-BVB-hebt-Dauerkarten-Preise-minimal-an;art11635,2714916
Im DFB-Pokal werden die Einnahmen zwischen den beiden gegeneinander antretenden Vereinen geteilt. Wir hatten im letzten Jahr hier 4.459.000,- an Einnahmen und live in den Stadien laut Kicker 328048 Zuschauer. Dies ergibt einen Gewinn pro Fan im Stadion von 13,59 den wir erhielten. Inklusive des Finales in Berlin haben diese Saison dann live im Stadion 313855 Personen den BVB verfolgt und die würde dann einem Umsatz von 4.265.000,- entsprächen! Eventuelle Preiserhöhungen nicht enthalten.
In der Cl hatten wir einen Umsatz von 7.365.000,- in 4 Heimspielen, macht also ein Umsatz von durchschnittlich von 1.841.250,- pro Spiel. Inklusive der beiden Qualifikationsrunden und den drei Runden bis zum Viertelfinale hatten wir diese Saison international 8 Heimspiele, wobei bei beiden Qualifikationsheimspielen ein Rabatt von 20% gewährt wurde und somit stünden wir bei geschätzten 13.993.500,-.
In der EL bin ich davon ausgegangen das die Heimspiele immer ausverkauft waren, was nicht ganz korrekt ist, allerdings wurde die Preiserhöhung der Tickets, die Tatsache das der Versand ab diesem Jahr mit 6 Euro pro Stück belastet wird nicht berücksichtigt. Alles in allem dürften diese Faktoren wohl eher zur einer weiteren Erhöhung im Gesamtbereich Spielbetrieb führen
Macht summa summarum einen Umsatz von 45.544.250,-
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Werbung
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In Sachen Werbung hatten wir 2014/2015 einen Umsatz von 75.693.000,-.
In den ersten 9 Monaten dieser Saison erzielten wir hier 60.093.000,-, dies entspräche aufs Jahr hochgerechnet einer Steigerung auf 80.124.000,-
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Catering
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In Sachen Catering hatten wir 2014/2015 einen Umsatz von 26.583.000,-.
In den ersten 9 Monaten dieser Saison erzielten wir hier 19.487.000,-, dies entspräche aufs Jahr hochgerechnet 25.982.000,-
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Merchandising
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In Sachen Merchandising hatten wir 2014/2015 einen Umsatz von 39.270.000,-.
In den ersten 9 Monaten dieser Saison erzielten wir hier 31.795.000,-, dies entspräche aufs Jahr hochgerechnet einer Steigerung auf 42.393.000,-
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TV Vermarktung
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In 2014/2015 insgesamt 82.113.000,-. Diese beinhalten auch die Prämien und die Einnahmen aus dem Marktpool der CL und sind somit unsere größte Einnahmequelle in dieser Saison gewesen.
In der Bundesliga kassierten wir hier 43.616.000,-. Laut der Rechnung von Thomas Treß bei der Bilanzpressekonferenz können wir in dieser Saison die Einnahmen um 16,2 Mio steigern und stünden somit bei 59.816.000,-
http://aktie.bvb.de/Services/Bilanz-PK
Im Pokal kamen wir auf 5.971.000,-. Durch die vielen Livespiele und dem Erreichen des Finales schätze ich die Einnahmen auf ca. 6.500.000,-
EL werden die Einnahmen wohl deutlich zurückgegangen sein. Im Jahr 2014/2015 hatten wir hier Umsätze in Höhe von 35.502.000,- (Marktpoolanteil + Prämien).
In diesem Jahr hatten wir an Prämien die Startprämie in höhe von 2,4 Mio, Punktprämien in der Gruppenphase in höhe von 1,2 Mio, sowie 0,75 Mio für das Erreichen des Achtelfinales und 1,0 Mio für das Erreichen des Viertelfinales macht zusammen 5,35 Mio.
Die Marktpooleinnahmen werden hier deutlich geringer sein als im letzten Jahr. In der CL liegt der Marktpool bei ca. 60 Mio die auf 4 Teilnehmer auf deutscher Seite verteilt werden. In der EL werden es wohl eher nur ca. 25% hiervon sein. Also 15 Mio die dann auf ich gehe mal von 3 Vereinen aus, aufgeteilt werden. Da diese Aufteilung von der Platzierung im letzten Jahr und auch von der Anzahl an Spielen in der EL in diesem Jahr abhängig ist werde ich hier von einem Drittel für uns ausgehen. Warum: In der Liga hatten wir die schlechteste Platzierung, dafür gehe ich mal davon aus werden wir am weitesten kommen(dies hat sich ja bewahrheitet). wären also ca 5.000.000,-.
Unser großens Plus wird sein das wir uns in den Qualifikationsrunden selbst vermarkten durften so das wir in diesen Spielen gut und gerne ebenfalls 5 Mio + einnehmen konnten.
Wären somit zusammengefasst 16.850.000,-.
http://fussball-geld.de/praemien-in-der-europa-league-2015-2018/
Insgesamt also in Sachen TV-Vermarktung ein Umsatz von 81.666.000,-
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Transfers
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2014/2015 hatten wir Transfererlöse in höhe von 12.447.000,-. Im ersten Halbjahr dieser Saison standen wir bereits bei 24.672.000,- und waren den Verkäufen von Kampl, Dudziak und Großkreutz, dem im Dezember verkauften Hofmann und der Leihgebühr von Kuba geschuldet. Im Q3 wurde die fällige Kaufpflicht für Immobile gezahlt und lag bei 8.189.000,-, ein Verkauf von Kuba steht noch aus bei welchem ich von ca. 4,0 Mio ausgehe! Hummels wird für ca. 38,0 Mio zum FCB wechseln und bei Gündogan gehe ich von weiteren 30,0 plus/minus aus. Ohne weiter Abgänge im Sommer stünden wir dann bei Transfererlösen von 104.861.000,- stehen!
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Sonstiges
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Laut Bilanz im letzten Jahr 3.791.000,-
Hier gehe ich davon aus das dieser Betrag im wesentlichen die Abstellung von Nationalspieler darstellt. Da ein Teil der EM noch in diesem Geschäftsjahr sein wird und wir auch in während unsere Asienreise sonstige Einnahmen erzielt haben gehe ich hier von 4.500.000,- aus.
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Fazit: Nach meiner Berechnung stünden wir ohne einen weiteren Spieler (mit Ausnahme von Ilkay) zu verkaufen am Ende des Geschäftsjahres bei einem Konzernumsatz von 386.361.000,- (ohne Transfers 281.500.000)
01.06.2016 - 08:48 Uhr
Zitat von Goetzeus_
In den meisten Threads wird fleißig über aktuelle Transfergerüchte um mögliche Zu- und Abänge zur neuen Saison diskutiert. Ein zentraler Punkt der dabei meistens aufkommt und mich verwirrt ist das Thema steuern.
Die weitgehende Forenmeinung ist, vereinfacht dargestellt am Beispiel Hummels:
Wir erhalten von den Bayern 38 Millionen € Ablöse, zahlen darauf noch ca. 20% Steuern (hier 7,6 Mio.)
und haben somit nur 31,4 Mio. für neue Spieler zur Verfügung (andere Faktoren wie Spieler- und Beraterprovisionen lasse ich der einfacheithalber außen vor).
Aber wie sieht es mit der Vorsteuerabzugsfähigkeit von Transferablösen aus?
Ich war der Meinung, dass in diesem Beispiel Bayern München 38*1,19= 45,22 Mio. an uns überweist, wir die 19% Umsatzsteuer an das Finanzamt abführen und der FC Bayern die 7,22 Mio. vom Finanzamt zurückerhält. Somit könnte der BVB in diesem vereinfachten Beispiel die vollen 38 Mio. in Ersatz stecken.
Worauf ich hinaus will: Ich war der Meinung, im Gegensatz zum Großteil der Forendiskussionen, dass die Steuer bei Spielertransfers ein durchlaufender Posten ist und somit keinerlei Auswirkungen hat?
Kann einer Licht ins Dunkle bringen?
Danke und Grüße
Goetzeus_
EDIT: Ich sehe gerade, dass in den vorgegangenen Post bereits ein ähnliches Thema angerissen wurde. Allerdings geht es dabei nicht direkt um die Vorsteuerabzugsfähigkeit, daher hoffe ich dass dieser Beitrag in Ordnung ist.
In den meisten Threads wird fleißig über aktuelle Transfergerüchte um mögliche Zu- und Abänge zur neuen Saison diskutiert. Ein zentraler Punkt der dabei meistens aufkommt und mich verwirrt ist das Thema steuern.
Die weitgehende Forenmeinung ist, vereinfacht dargestellt am Beispiel Hummels:
Wir erhalten von den Bayern 38 Millionen € Ablöse, zahlen darauf noch ca. 20% Steuern (hier 7,6 Mio.)
und haben somit nur 31,4 Mio. für neue Spieler zur Verfügung (andere Faktoren wie Spieler- und Beraterprovisionen lasse ich der einfacheithalber außen vor).
Aber wie sieht es mit der Vorsteuerabzugsfähigkeit von Transferablösen aus?
Ich war der Meinung, dass in diesem Beispiel Bayern München 38*1,19= 45,22 Mio. an uns überweist, wir die 19% Umsatzsteuer an das Finanzamt abführen und der FC Bayern die 7,22 Mio. vom Finanzamt zurückerhält. Somit könnte der BVB in diesem vereinfachten Beispiel die vollen 38 Mio. in Ersatz stecken.
Worauf ich hinaus will: Ich war der Meinung, im Gegensatz zum Großteil der Forendiskussionen, dass die Steuer bei Spielertransfers ein durchlaufender Posten ist und somit keinerlei Auswirkungen hat?
Kann einer Licht ins Dunkle bringen?
Danke und Grüße
Goetzeus_
EDIT: Ich sehe gerade, dass in den vorgegangenen Post bereits ein ähnliches Thema angerissen wurde. Allerdings geht es dabei nicht direkt um die Vorsteuerabzugsfähigkeit, daher hoffe ich dass dieser Beitrag in Ordnung ist.
Vereinfacht gesagt ist die Umsatzsteuer auf Transfereinnahmen ohne Belang, aus dem von dir genannten Grund. Transfereinnahmen werden ansonsten nur über den Jahresgewinn versteuert, also nicht selbst für sich genommen. Das wird leider immer wieder falsch dargestellt. Allerdings lässt sich trotzdem recht schwer sagen, wieviel von den Einnahmen wirklich frei ist, denn was in jedem Transfergeschäft zu Buche schlägt sind Beraterleistungen. Es gab ja diese recht "aufsehenerregende" Nachricht, dass Wolfsburg dieses Jahr so hohe Beraterausgaben hatte. Allofs begründetet dies mit den Abgängen von Perisic und De Bruyne. Ich habe die Zahlen nicht so genau im Kopf, aber das müssen um die 20% (der Transfererlöse) gewesen sein. Was ich persönlich nicht verstehe ist, ob diese Kosten an den Berater von De Bruyne flossen oder unabhängig davon an Berater, die Wolfsburg engagiert hatte. In letzterem Falle ist es durchaus möglich, dass anderer Vereine diese sparsamer hinbekommen oder dass diese Unsummen nur in sehr vertrackten oder teuren Fällen fließen. Jedenfalls ergiebt sich daraus erstmal, dass aus einer 30 Millioneneinnahme erstmal 3-6 Millionen direkt weiterverschieben zu irgendwelchen Beratern. Dem Ertrag steht also direkt ein Aufwand gegenüber und somit fallen ein paar nicht ganz unbeträchtliche Euro weg. Dementsprechend wird natürlich nicht die gesamte Transfereinnahme steuerpflichtig, denn ein bissel was fließt ja als Aufwand in die GuV direkt wieder ein. Für die Steuern hat der BVB recht hohe Verlustvorträge aus den Krisenzeiten angesammelt und noch nicht wieder vollständig abgebaut. Diese verringern die Steuern natürlich auch wieder. Ich meine mich zu erinnern gelesen zu haben, dass die Steuern ab der 2. Million um (oder wars auf?, ich gehe mal von "auf" aus) 60% dadurch gemindert werden (die 1. Millionen um 100% ?).
Tun wir mal so, als würde der BVB ohne Transfereinnahmen eine schwarze 0 schreiben. Dann hätte der für Immobile,Hofmann, Hummels, Kuba, KG zusammen so um die 55-60 Mio. eingenommen, davon direkt ca. 8 Mio. an Berater überwiesen, und somit einen Gewinn von ca. noch 50 Mio. zu versteuern. Statt mit 50% allerdings nur mit 35% (50% x 0.6). Und dann fließt natürlich noch eine Dividende, die sich am operativen Ergebnis orientiert. Sollte diese ähnlich groß sein wie in den Vorjahren, so betrüge diese zwischen 5.4 und 9 Milionen Euro. Als Michmädchen, das ich nunmal bin, wüsste ich als jetzt, dass von meinen 55-60 Mio. EUR 50 Mio. versteuert werden, und davon 17,5 Mio. Steuern sowie rund 5-8 Mio. Dividende abgehen. Bleiben mir also nicht abgeflossene liquide Mittel von knapp 25 Mio. Euro, die ich auf den Kopp hauen kann.
So und jetzt dürfen die Experten in Sachen Steuern und Finanzen mir erklären, was in meinem Beispiel alles falsch ist, damit ichs beim nächsten Mal besser weiß
Dieser Beitrag wurde zuletzt von gelbschreib am 01.06.2016 um 08:51 Uhr bearbeitet
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