| Geburtsdatum | 08.12.1969 |
|---|---|
| Alter | 56 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Bernd Hollerbach [Trainer]
29.05.2024 - 22:42 Uhr
01.06.2024 - 10:08 Uhr
Zitat von Murle
Ich verstehe deinen Punkt, aber auch der Fußball unter Frank Schmidt war statisch gesehen in seinen Anfängen nicht ansatzweise so ideenlos mit Ball und offensiv schwach wie häufig angeführt wird. In der damaligen 4. Liga schossen sie in zwei Jahren 1,88 Tore pro Spiel und danach in der 3. Liga (pünktlich zur Einführung sind sie glaube ich dort aufgestiegen) hat er einen Wert über mehrere Saisons von 1,58 Toren pro Spiel. Also auch wenn er in dieser Zeit entlassen / gegangen wäre, hätte sein Ansatz selbst zu Beginn mehr Tore versprochen.
Auch in Heidenheim war es nicht so, dass sie anfangs mit ihrem Ansatz gerade mal 1 Tor pro Spiel geschossen haben. Ein Wechsel der Spielphilosophie ist extrem schwierig, wahrscheinlich nur bei einem Neuanfang umsetzbar. Und diese Chance wurde verpasst, da bin ich auch der Meinung vieler anderer hier.
Meine einzige Hoffnung ist, dass mich Hollerbach überrascht.
Zitat von Draven_afdfch
Dann ignorierst du aber ein stückweit die Entwicklung der Mannschaften über viele Jahre mit dem selben Trainer. Bergamo hat 8 Jahre lang den selben Trainer und Heidenheim seit gefühlt immer den selben Trainer. Dort wurde Schritt für Schritt die Qualität der Spieler erhöht und an den Schwächen des Systems gearbeitet.
Hollerbach hatte aus verschiedenen Gründen nicht die Möglichkeiten.
Hollerbach ist auch für mich nicht der Messias, jedoch verstehe ich die Absicht dahinter. Gerade bei einem kompletten Neuanfang ist defensive Stabilität wichtig.
Zitat von Murle
Ich verstehe den Vergleich zwischen dem Hollerbachfußball und Heidenheim/Bergamo nicht. Wenn dieser Fußball so aussehen würde, hätten wahrscheinlich die Wenigsten etwas dagegen. Bergamo kam diese Saison eher über ihre Offensive (1,89 Tore pro Spiel), selbst Heidenheim hat als krasser Außenseiter 1,47 Tore pro Spiel geschossen. Das sind Werte, von dem der Hollerbachfußball statistisch gesehen meilenweit entfernt ist.
Zitat von Draven_afdfch
Union ist doch ein Paradebeispiel dafür, das Erfolg sexy macht. Man hat ähnlich wie bei uns versucht, nach dem großen Erfolg die Spielweise zu drastisch zu verändern innerhalb einer Transferperiode. Dabei wäre in Berlin beinahe der ganze Jengaturm eingestürzt, weil man zu schnell zu große Veränderungen hervorrufen wollte. In Rostock ist leider der ganze Turm eingestürzt und kein Stein lag mehr auf dem anderen.
Ich möchte darauf hinweisen, daß wenn wir wie alle anderen Spielen wollen, dann werden wir auch im selben Becken fischen müssen. Dort haben wir bereits den Vorteil des "frühen Vogels" verpasst, da kein Stein mehr auf dem anderen lag und man mit Aufbau beschäftigt war.
Was bleibt denn noch? Man kann mit Geld um sich werfen um in diesem Becken noch an Qualität zu kommen, oder man holt in dem Becken Fische mit "geringerer" Qualität. Letzteres wurde übrigens bei uns letzte Saison gemacht, weil man mMn zu wenig Geld investiert hat.
Eine weitere Option ist es aber, das Gewässer zu wechseln und dort Qualität abzuschöpfen.
Lange Rede kurzer Sinn. Wenn wir vom Mainstream abweichen, wie Union es damals tat und auch Heidenheim, dann eröffnen sich qualitativ bessere Möglichkeiten für das gewünschte Spielsystem.
Ich verstehe jeden der erfrischenden Offensivfußball sehen möchte.
Ich persönlich, und das war schon immer so, habe mehr Emotionen bei einem Spiel bei dem eine Mannschaft gewinnt, die ihr Herz auf dem Feld lässt und gewonnen hat weil der Wille und der Einsatz größer war,als ein Sieg einer Mannschaft die über hohen Ballbesitz gewonnen hat. Die Pep Guardiola Zeit bei Bayern beispielsweise war furchtbar. Bin regelmäßig eingeschlafen bei den Spielen.
Ich persönlich freue mich auf Hollerbach, weil ich davon überzeugt bin das wir eine Mannschaft haben werden auf die der Gegner vorab schon kein Bock hat gegen zu spielen. Ähnlich wie es Heidenheim ist, oder Bergamo.
Wir werden es meiner Meinung nicht so schnell schaffen, finanziell so zu gesunden, um beim Wettbieten zu bestehen, da die Kosten in der Infrastruktur zu sehr drücken, so dass der Weg fernab des Mainstreams einen Weg zu suchen erfolgversprechender zu sein scheint.
Zitat von Forever_Hansa
Gleiches gilt - zumindest ergab das eben eine kurze Stichprobe über 10 Jahr in Liga 2 - auch für die Offensive. Die beste Offensive landet also auch ganz oben. Von daher isses egal und nicht notwendig eines wichtiger zu reden als das andere. Beides gehört zum Fussball und vorne steht, wer beides gut zusammenbekommt. Dabei können theoretisch auch die beiden Extreme, z.B. Tim Walter und Alois Schwarz funktionieren.
Spannend werden zwei Dinge sein: kann man das die Taktik auch als vermeintlicher Top-Club auf den Rasen bekommen und kann man das System auch ansehnlich spielen lassen. Ich hoffe beides kann irgendwie klappen. Als positives Beispiel fällt mir as Union vom Urs Fischer ein.
Zitat von Majak
Seit Einführung der 3. Liga vor knapp 25 Jahren hat es die beste defensive nur 3 mal nicht unter die ersten 3 geschafft. Ich glaube, dass reicht aus um mehr als nur eine Floskel zu sein. Platz 3 würde ich Stand heute unterschreiben.
.
Seit Einführung der 3. Liga vor knapp 25 Jahren hat es die beste defensive nur 3 mal nicht unter die ersten 3 geschafft. Ich glaube, dass reicht aus um mehr als nur eine Floskel zu sein. Platz 3 würde ich Stand heute unterschreiben.
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Gleiches gilt - zumindest ergab das eben eine kurze Stichprobe über 10 Jahr in Liga 2 - auch für die Offensive. Die beste Offensive landet also auch ganz oben. Von daher isses egal und nicht notwendig eines wichtiger zu reden als das andere. Beides gehört zum Fussball und vorne steht, wer beides gut zusammenbekommt. Dabei können theoretisch auch die beiden Extreme, z.B. Tim Walter und Alois Schwarz funktionieren.
Spannend werden zwei Dinge sein: kann man das die Taktik auch als vermeintlicher Top-Club auf den Rasen bekommen und kann man das System auch ansehnlich spielen lassen. Ich hoffe beides kann irgendwie klappen. Als positives Beispiel fällt mir as Union vom Urs Fischer ein.
Union ist doch ein Paradebeispiel dafür, das Erfolg sexy macht. Man hat ähnlich wie bei uns versucht, nach dem großen Erfolg die Spielweise zu drastisch zu verändern innerhalb einer Transferperiode. Dabei wäre in Berlin beinahe der ganze Jengaturm eingestürzt, weil man zu schnell zu große Veränderungen hervorrufen wollte. In Rostock ist leider der ganze Turm eingestürzt und kein Stein lag mehr auf dem anderen.
Ich möchte darauf hinweisen, daß wenn wir wie alle anderen Spielen wollen, dann werden wir auch im selben Becken fischen müssen. Dort haben wir bereits den Vorteil des "frühen Vogels" verpasst, da kein Stein mehr auf dem anderen lag und man mit Aufbau beschäftigt war.
Was bleibt denn noch? Man kann mit Geld um sich werfen um in diesem Becken noch an Qualität zu kommen, oder man holt in dem Becken Fische mit "geringerer" Qualität. Letzteres wurde übrigens bei uns letzte Saison gemacht, weil man mMn zu wenig Geld investiert hat.
Eine weitere Option ist es aber, das Gewässer zu wechseln und dort Qualität abzuschöpfen.
Lange Rede kurzer Sinn. Wenn wir vom Mainstream abweichen, wie Union es damals tat und auch Heidenheim, dann eröffnen sich qualitativ bessere Möglichkeiten für das gewünschte Spielsystem.
Ich verstehe jeden der erfrischenden Offensivfußball sehen möchte.
Ich persönlich, und das war schon immer so, habe mehr Emotionen bei einem Spiel bei dem eine Mannschaft gewinnt, die ihr Herz auf dem Feld lässt und gewonnen hat weil der Wille und der Einsatz größer war,als ein Sieg einer Mannschaft die über hohen Ballbesitz gewonnen hat. Die Pep Guardiola Zeit bei Bayern beispielsweise war furchtbar. Bin regelmäßig eingeschlafen bei den Spielen.
Ich persönlich freue mich auf Hollerbach, weil ich davon überzeugt bin das wir eine Mannschaft haben werden auf die der Gegner vorab schon kein Bock hat gegen zu spielen. Ähnlich wie es Heidenheim ist, oder Bergamo.
Wir werden es meiner Meinung nicht so schnell schaffen, finanziell so zu gesunden, um beim Wettbieten zu bestehen, da die Kosten in der Infrastruktur zu sehr drücken, so dass der Weg fernab des Mainstreams einen Weg zu suchen erfolgversprechender zu sein scheint.
Ich verstehe den Vergleich zwischen dem Hollerbachfußball und Heidenheim/Bergamo nicht. Wenn dieser Fußball so aussehen würde, hätten wahrscheinlich die Wenigsten etwas dagegen. Bergamo kam diese Saison eher über ihre Offensive (1,89 Tore pro Spiel), selbst Heidenheim hat als krasser Außenseiter 1,47 Tore pro Spiel geschossen. Das sind Werte, von dem der Hollerbachfußball statistisch gesehen meilenweit entfernt ist.
Dann ignorierst du aber ein stückweit die Entwicklung der Mannschaften über viele Jahre mit dem selben Trainer. Bergamo hat 8 Jahre lang den selben Trainer und Heidenheim seit gefühlt immer den selben Trainer. Dort wurde Schritt für Schritt die Qualität der Spieler erhöht und an den Schwächen des Systems gearbeitet.
Hollerbach hatte aus verschiedenen Gründen nicht die Möglichkeiten.
Hollerbach ist auch für mich nicht der Messias, jedoch verstehe ich die Absicht dahinter. Gerade bei einem kompletten Neuanfang ist defensive Stabilität wichtig.
Ich verstehe deinen Punkt, aber auch der Fußball unter Frank Schmidt war statisch gesehen in seinen Anfängen nicht ansatzweise so ideenlos mit Ball und offensiv schwach wie häufig angeführt wird. In der damaligen 4. Liga schossen sie in zwei Jahren 1,88 Tore pro Spiel und danach in der 3. Liga (pünktlich zur Einführung sind sie glaube ich dort aufgestiegen) hat er einen Wert über mehrere Saisons von 1,58 Toren pro Spiel. Also auch wenn er in dieser Zeit entlassen / gegangen wäre, hätte sein Ansatz selbst zu Beginn mehr Tore versprochen.
Auch in Heidenheim war es nicht so, dass sie anfangs mit ihrem Ansatz gerade mal 1 Tor pro Spiel geschossen haben. Ein Wechsel der Spielphilosophie ist extrem schwierig, wahrscheinlich nur bei einem Neuanfang umsetzbar. Und diese Chance wurde verpasst, da bin ich auch der Meinung vieler anderer hier.
Meine einzige Hoffnung ist, dass mich Hollerbach überrascht.
Ich verstehe deine Argumentation und da hast du sicherlich auch Recht. Lassen wir uns überraschen. Vieles hängt dann auch vom Spielermaterial ab.
01.06.2024 - 10:21 Uhr
Zitat von Draven_afdfch
Ich verstehe deine Argumentation und da hast du sicherlich auch Recht. Lassen wir uns überraschen. Vieles hängt dann auch vom Spielermaterial ab.
Zitat von Murle
Ich verstehe deinen Punkt, aber auch der Fußball unter Frank Schmidt war statisch gesehen in seinen Anfängen nicht ansatzweise so ideenlos mit Ball und offensiv schwach wie häufig angeführt wird. In der damaligen 4. Liga schossen sie in zwei Jahren 1,88 Tore pro Spiel und danach in der 3. Liga (pünktlich zur Einführung sind sie glaube ich dort aufgestiegen) hat er einen Wert über mehrere Saisons von 1,58 Toren pro Spiel. Also auch wenn er in dieser Zeit entlassen / gegangen wäre, hätte sein Ansatz selbst zu Beginn mehr Tore versprochen.
Auch in Heidenheim war es nicht so, dass sie anfangs mit ihrem Ansatz gerade mal 1 Tor pro Spiel geschossen haben. Ein Wechsel der Spielphilosophie ist extrem schwierig, wahrscheinlich nur bei einem Neuanfang umsetzbar. Und diese Chance wurde verpasst, da bin ich auch der Meinung vieler anderer hier.
Meine einzige Hoffnung ist, dass mich Hollerbach überrascht.
Zitat von Draven_afdfch
Dann ignorierst du aber ein stückweit die Entwicklung der Mannschaften über viele Jahre mit dem selben Trainer. Bergamo hat 8 Jahre lang den selben Trainer und Heidenheim seit gefühlt immer den selben Trainer. Dort wurde Schritt für Schritt die Qualität der Spieler erhöht und an den Schwächen des Systems gearbeitet.
Hollerbach hatte aus verschiedenen Gründen nicht die Möglichkeiten.
Hollerbach ist auch für mich nicht der Messias, jedoch verstehe ich die Absicht dahinter. Gerade bei einem kompletten Neuanfang ist defensive Stabilität wichtig.
Zitat von Murle
Ich verstehe den Vergleich zwischen dem Hollerbachfußball und Heidenheim/Bergamo nicht. Wenn dieser Fußball so aussehen würde, hätten wahrscheinlich die Wenigsten etwas dagegen. Bergamo kam diese Saison eher über ihre Offensive (1,89 Tore pro Spiel), selbst Heidenheim hat als krasser Außenseiter 1,47 Tore pro Spiel geschossen. Das sind Werte, von dem der Hollerbachfußball statistisch gesehen meilenweit entfernt ist.
Zitat von Draven_afdfch
Union ist doch ein Paradebeispiel dafür, das Erfolg sexy macht. Man hat ähnlich wie bei uns versucht, nach dem großen Erfolg die Spielweise zu drastisch zu verändern innerhalb einer Transferperiode. Dabei wäre in Berlin beinahe der ganze Jengaturm eingestürzt, weil man zu schnell zu große Veränderungen hervorrufen wollte. In Rostock ist leider der ganze Turm eingestürzt und kein Stein lag mehr auf dem anderen.
Ich möchte darauf hinweisen, daß wenn wir wie alle anderen Spielen wollen, dann werden wir auch im selben Becken fischen müssen. Dort haben wir bereits den Vorteil des "frühen Vogels" verpasst, da kein Stein mehr auf dem anderen lag und man mit Aufbau beschäftigt war.
Was bleibt denn noch? Man kann mit Geld um sich werfen um in diesem Becken noch an Qualität zu kommen, oder man holt in dem Becken Fische mit "geringerer" Qualität. Letzteres wurde übrigens bei uns letzte Saison gemacht, weil man mMn zu wenig Geld investiert hat.
Eine weitere Option ist es aber, das Gewässer zu wechseln und dort Qualität abzuschöpfen.
Lange Rede kurzer Sinn. Wenn wir vom Mainstream abweichen, wie Union es damals tat und auch Heidenheim, dann eröffnen sich qualitativ bessere Möglichkeiten für das gewünschte Spielsystem.
Ich verstehe jeden der erfrischenden Offensivfußball sehen möchte.
Ich persönlich, und das war schon immer so, habe mehr Emotionen bei einem Spiel bei dem eine Mannschaft gewinnt, die ihr Herz auf dem Feld lässt und gewonnen hat weil der Wille und der Einsatz größer war,als ein Sieg einer Mannschaft die über hohen Ballbesitz gewonnen hat. Die Pep Guardiola Zeit bei Bayern beispielsweise war furchtbar. Bin regelmäßig eingeschlafen bei den Spielen.
Ich persönlich freue mich auf Hollerbach, weil ich davon überzeugt bin das wir eine Mannschaft haben werden auf die der Gegner vorab schon kein Bock hat gegen zu spielen. Ähnlich wie es Heidenheim ist, oder Bergamo.
Wir werden es meiner Meinung nicht so schnell schaffen, finanziell so zu gesunden, um beim Wettbieten zu bestehen, da die Kosten in der Infrastruktur zu sehr drücken, so dass der Weg fernab des Mainstreams einen Weg zu suchen erfolgversprechender zu sein scheint.
Zitat von Forever_Hansa
Gleiches gilt - zumindest ergab das eben eine kurze Stichprobe über 10 Jahr in Liga 2 - auch für die Offensive. Die beste Offensive landet also auch ganz oben. Von daher isses egal und nicht notwendig eines wichtiger zu reden als das andere. Beides gehört zum Fussball und vorne steht, wer beides gut zusammenbekommt. Dabei können theoretisch auch die beiden Extreme, z.B. Tim Walter und Alois Schwarz funktionieren.
Spannend werden zwei Dinge sein: kann man das die Taktik auch als vermeintlicher Top-Club auf den Rasen bekommen und kann man das System auch ansehnlich spielen lassen. Ich hoffe beides kann irgendwie klappen. Als positives Beispiel fällt mir as Union vom Urs Fischer ein.
Zitat von Majak
Seit Einführung der 3. Liga vor knapp 25 Jahren hat es die beste defensive nur 3 mal nicht unter die ersten 3 geschafft. Ich glaube, dass reicht aus um mehr als nur eine Floskel zu sein. Platz 3 würde ich Stand heute unterschreiben.
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Seit Einführung der 3. Liga vor knapp 25 Jahren hat es die beste defensive nur 3 mal nicht unter die ersten 3 geschafft. Ich glaube, dass reicht aus um mehr als nur eine Floskel zu sein. Platz 3 würde ich Stand heute unterschreiben.
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Gleiches gilt - zumindest ergab das eben eine kurze Stichprobe über 10 Jahr in Liga 2 - auch für die Offensive. Die beste Offensive landet also auch ganz oben. Von daher isses egal und nicht notwendig eines wichtiger zu reden als das andere. Beides gehört zum Fussball und vorne steht, wer beides gut zusammenbekommt. Dabei können theoretisch auch die beiden Extreme, z.B. Tim Walter und Alois Schwarz funktionieren.
Spannend werden zwei Dinge sein: kann man das die Taktik auch als vermeintlicher Top-Club auf den Rasen bekommen und kann man das System auch ansehnlich spielen lassen. Ich hoffe beides kann irgendwie klappen. Als positives Beispiel fällt mir as Union vom Urs Fischer ein.
Union ist doch ein Paradebeispiel dafür, das Erfolg sexy macht. Man hat ähnlich wie bei uns versucht, nach dem großen Erfolg die Spielweise zu drastisch zu verändern innerhalb einer Transferperiode. Dabei wäre in Berlin beinahe der ganze Jengaturm eingestürzt, weil man zu schnell zu große Veränderungen hervorrufen wollte. In Rostock ist leider der ganze Turm eingestürzt und kein Stein lag mehr auf dem anderen.
Ich möchte darauf hinweisen, daß wenn wir wie alle anderen Spielen wollen, dann werden wir auch im selben Becken fischen müssen. Dort haben wir bereits den Vorteil des "frühen Vogels" verpasst, da kein Stein mehr auf dem anderen lag und man mit Aufbau beschäftigt war.
Was bleibt denn noch? Man kann mit Geld um sich werfen um in diesem Becken noch an Qualität zu kommen, oder man holt in dem Becken Fische mit "geringerer" Qualität. Letzteres wurde übrigens bei uns letzte Saison gemacht, weil man mMn zu wenig Geld investiert hat.
Eine weitere Option ist es aber, das Gewässer zu wechseln und dort Qualität abzuschöpfen.
Lange Rede kurzer Sinn. Wenn wir vom Mainstream abweichen, wie Union es damals tat und auch Heidenheim, dann eröffnen sich qualitativ bessere Möglichkeiten für das gewünschte Spielsystem.
Ich verstehe jeden der erfrischenden Offensivfußball sehen möchte.
Ich persönlich, und das war schon immer so, habe mehr Emotionen bei einem Spiel bei dem eine Mannschaft gewinnt, die ihr Herz auf dem Feld lässt und gewonnen hat weil der Wille und der Einsatz größer war,als ein Sieg einer Mannschaft die über hohen Ballbesitz gewonnen hat. Die Pep Guardiola Zeit bei Bayern beispielsweise war furchtbar. Bin regelmäßig eingeschlafen bei den Spielen.
Ich persönlich freue mich auf Hollerbach, weil ich davon überzeugt bin das wir eine Mannschaft haben werden auf die der Gegner vorab schon kein Bock hat gegen zu spielen. Ähnlich wie es Heidenheim ist, oder Bergamo.
Wir werden es meiner Meinung nicht so schnell schaffen, finanziell so zu gesunden, um beim Wettbieten zu bestehen, da die Kosten in der Infrastruktur zu sehr drücken, so dass der Weg fernab des Mainstreams einen Weg zu suchen erfolgversprechender zu sein scheint.
Ich verstehe den Vergleich zwischen dem Hollerbachfußball und Heidenheim/Bergamo nicht. Wenn dieser Fußball so aussehen würde, hätten wahrscheinlich die Wenigsten etwas dagegen. Bergamo kam diese Saison eher über ihre Offensive (1,89 Tore pro Spiel), selbst Heidenheim hat als krasser Außenseiter 1,47 Tore pro Spiel geschossen. Das sind Werte, von dem der Hollerbachfußball statistisch gesehen meilenweit entfernt ist.
Dann ignorierst du aber ein stückweit die Entwicklung der Mannschaften über viele Jahre mit dem selben Trainer. Bergamo hat 8 Jahre lang den selben Trainer und Heidenheim seit gefühlt immer den selben Trainer. Dort wurde Schritt für Schritt die Qualität der Spieler erhöht und an den Schwächen des Systems gearbeitet.
Hollerbach hatte aus verschiedenen Gründen nicht die Möglichkeiten.
Hollerbach ist auch für mich nicht der Messias, jedoch verstehe ich die Absicht dahinter. Gerade bei einem kompletten Neuanfang ist defensive Stabilität wichtig.
Ich verstehe deinen Punkt, aber auch der Fußball unter Frank Schmidt war statisch gesehen in seinen Anfängen nicht ansatzweise so ideenlos mit Ball und offensiv schwach wie häufig angeführt wird. In der damaligen 4. Liga schossen sie in zwei Jahren 1,88 Tore pro Spiel und danach in der 3. Liga (pünktlich zur Einführung sind sie glaube ich dort aufgestiegen) hat er einen Wert über mehrere Saisons von 1,58 Toren pro Spiel. Also auch wenn er in dieser Zeit entlassen / gegangen wäre, hätte sein Ansatz selbst zu Beginn mehr Tore versprochen.
Auch in Heidenheim war es nicht so, dass sie anfangs mit ihrem Ansatz gerade mal 1 Tor pro Spiel geschossen haben. Ein Wechsel der Spielphilosophie ist extrem schwierig, wahrscheinlich nur bei einem Neuanfang umsetzbar. Und diese Chance wurde verpasst, da bin ich auch der Meinung vieler anderer hier.
Meine einzige Hoffnung ist, dass mich Hollerbach überrascht.
Ich verstehe deine Argumentation und da hast du sicherlich auch Recht. Lassen wir uns überraschen. Vieles hängt dann auch vom Spielermaterial ab.
Genau, warten wir es einfach ab. Euch allen ein schönes Wochenende!

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Murle am 01.06.2024 um 10:23 Uhr bearbeitet
01.06.2024 - 13:41 Uhr
Zitat von Why_always_me
Seine Zeit beim HSV hat absolut 0 Aussagekraft. Wir würden alle gut daran tun, die Füße diesbezüglich etwas still zu halten.
Zitat von FutureBoy
Aus dem News-Forum:
Aus dem News-Forum:
Zitat von yYanniky
Beim HSV werden viele Bernd Hollerbach nennen, wenn die Frage nach dem schlechtesten HSV-Trainer der letzten Jahrzehnte gestellt wird. Trotz großer Konkurrenz. Auch wenn er nur 7 Spiele an der Seitenlinie stand, hat er damals gezeigt, dass er als Trainer absolut nichts in der ersten Liga verloren hat.
Er kam damals nach seiner Beurlaubung in Würzburg, wo 17 Spiele am Stück nicht gewonnen wurden.
Bei uns setzte sich die Serie nahtlos fort.
Taktisch war das damals komplett limitiert und es war nichts von irgendeinem System zu erkennen.
So schlimm wie der HSV in diesen sieben Spielen aufgetreten ist, hat man es weder vorher noch nachher wieder erlebt. Es war viel schlimmer als die reinen Ergebnisse erahnen lassen.
Hängengeblieben ist auch seine phrasendrescherei. Sich nach katastrophalen Spielen ans Mikro zu stellen und auf die Frage was sich jetzt ändern müsse zu antworten "Wir müssen jetzt einfach den Bock umstoßen", hat seine offensichtliche Überforderung auch akustisch wieder gegeben.
Hollerbach hat für uns den Abstieg besiegelt. Christian Titz der auf ihn folgte, hat gezeigt, dass mit dem Kader etwas zu holen gewesen wäre.
In Belgien habe ich ihn nicht verfolgt und kann daher nicht beurteilen, wie er sich dort geschlagen hat.
Ich hoffe für den Verein Hansa Rostock, dass er sich um mindestens 5 Stufen nach Vorne entwickelt hat, sonst sollte es auch in Liga 3 ganz schwierig werden, den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden.
Beim HSV werden viele Bernd Hollerbach nennen, wenn die Frage nach dem schlechtesten HSV-Trainer der letzten Jahrzehnte gestellt wird. Trotz großer Konkurrenz. Auch wenn er nur 7 Spiele an der Seitenlinie stand, hat er damals gezeigt, dass er als Trainer absolut nichts in der ersten Liga verloren hat.
Er kam damals nach seiner Beurlaubung in Würzburg, wo 17 Spiele am Stück nicht gewonnen wurden.
Bei uns setzte sich die Serie nahtlos fort.
Taktisch war das damals komplett limitiert und es war nichts von irgendeinem System zu erkennen.
So schlimm wie der HSV in diesen sieben Spielen aufgetreten ist, hat man es weder vorher noch nachher wieder erlebt. Es war viel schlimmer als die reinen Ergebnisse erahnen lassen.
Hängengeblieben ist auch seine phrasendrescherei. Sich nach katastrophalen Spielen ans Mikro zu stellen und auf die Frage was sich jetzt ändern müsse zu antworten "Wir müssen jetzt einfach den Bock umstoßen", hat seine offensichtliche Überforderung auch akustisch wieder gegeben.
Hollerbach hat für uns den Abstieg besiegelt. Christian Titz der auf ihn folgte, hat gezeigt, dass mit dem Kader etwas zu holen gewesen wäre.
In Belgien habe ich ihn nicht verfolgt und kann daher nicht beurteilen, wie er sich dort geschlagen hat.
Ich hoffe für den Verein Hansa Rostock, dass er sich um mindestens 5 Stufen nach Vorne entwickelt hat, sonst sollte es auch in Liga 3 ganz schwierig werden, den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden.
Seine Zeit beim HSV hat absolut 0 Aussagekraft. Wir würden alle gut daran tun, die Füße diesbezüglich etwas still zu halten.
Besonders wo Titz und Hollerbach zwei komplett unterschiedliche Trainer sind vom Spielsystem her
01.06.2024 - 13:58 Uhr
Ich fasse mal zusammen was ich so aufgeschnappt habe und versuche mal positiv zu denken:
Hollerbach und Amir kennen sich, Amir hat den Trainer ausgewählt und sie kennen sich. Die Gefahr der letzten beiden Saisons, dass sie gegeneinander arbeiten und ganz unterschiedliche Spielertypen wollen, ist schon einmal sehr gering.
Der Fußball wird nicht gut aussehen, aber solange Intensität und Kampf da sind, ist sicherlich ein Großteil zufrieden. Plus es soll ja im Vergleich zum Härtel-Ball nicht so tief stehend sein. Ballbesitzfußball a la Tietz kann auch sehr einschläfernd und frustrierend sein, fragt mal die Magdeburger. Aber wenn es läuft, sind alle happy.
Auch in der Menschenführung und Entwicklung lesen sich die Aussagen aus dem Reitz Interview sehr gut. Leistungskultur und offene Kommunikation, etwas was letzte Saison gefehlt hat.
Ich hätte mir einen offensiv denkenden Trainer erhofft, aber ich kann die Entscheidung nachvollziehen. Es fühlt sich an wie die Härtel Verpflichtung (auch der anfängliche Zweifel, auch wenn nicht ganz so schlimm). Ein Trainer der einen Verein stabilisieren kann und auch schon aufgestiegen ist. In dieser Situation genau was wir brauchen, denn die Saison und der Sommer werden sicherlich hart, auch wenn sportlich alles drin sein kann, dafür ist es immer noch die 3. Liga
Und immer dran denken: Pessimisten mag niemand, noch weniger als hoffnungslose Optimisten
Hollerbach und Amir kennen sich, Amir hat den Trainer ausgewählt und sie kennen sich. Die Gefahr der letzten beiden Saisons, dass sie gegeneinander arbeiten und ganz unterschiedliche Spielertypen wollen, ist schon einmal sehr gering.
Der Fußball wird nicht gut aussehen, aber solange Intensität und Kampf da sind, ist sicherlich ein Großteil zufrieden. Plus es soll ja im Vergleich zum Härtel-Ball nicht so tief stehend sein. Ballbesitzfußball a la Tietz kann auch sehr einschläfernd und frustrierend sein, fragt mal die Magdeburger. Aber wenn es läuft, sind alle happy.
Auch in der Menschenführung und Entwicklung lesen sich die Aussagen aus dem Reitz Interview sehr gut. Leistungskultur und offene Kommunikation, etwas was letzte Saison gefehlt hat.
Ich hätte mir einen offensiv denkenden Trainer erhofft, aber ich kann die Entscheidung nachvollziehen. Es fühlt sich an wie die Härtel Verpflichtung (auch der anfängliche Zweifel, auch wenn nicht ganz so schlimm). Ein Trainer der einen Verein stabilisieren kann und auch schon aufgestiegen ist. In dieser Situation genau was wir brauchen, denn die Saison und der Sommer werden sicherlich hart, auch wenn sportlich alles drin sein kann, dafür ist es immer noch die 3. Liga
Und immer dran denken: Pessimisten mag niemand, noch weniger als hoffnungslose Optimisten
01.06.2024 - 14:21 Uhr
Zitat von Draven_afdfch
Union ist doch ein Paradebeispiel dafür, das Erfolg sexy macht. Man hat ähnlich wie bei uns versucht, nach dem großen Erfolg die Spielweise zu drastisch zu verändern innerhalb einer Transferperiode. Dabei wäre in Berlin beinahe der ganze Jengaturm eingestürzt, weil man zu schnell zu große Veränderungen hervorrufen wollte. In Rostock ist leider der ganze Turm eingestürzt und kein Stein lag mehr auf dem anderen.
Ich möchte darauf hinweisen, daß wenn wir wie alle anderen Spielen wollen, dann werden wir auch im selben Becken fischen müssen. Dort haben wir bereits den Vorteil des "frühen Vogels" verpasst, da kein Stein mehr auf dem anderen lag und man mit Aufbau beschäftigt war.
Was bleibt denn noch? Man kann mit Geld um sich werfen um in diesem Becken noch an Qualität zu kommen, oder man holt in dem Becken Fische mit "geringerer" Qualität. Letzteres wurde übrigens bei uns letzte Saison gemacht, weil man mMn zu wenig Geld investiert hat.
Eine weitere Option ist es aber, das Gewässer zu wechseln und dort Qualität abzuschöpfen.
Lange Rede kurzer Sinn. Wenn wir vom Mainstream abweichen, wie Union es damals tat und auch Heidenheim, dann eröffnen sich qualitativ bessere Möglichkeiten für das gewünschte Spielsystem.
Ich verstehe jeden der erfrischenden Offensivfußball sehen möchte.
Ich persönlich, und das war schon immer so, habe mehr Emotionen bei einem Spiel bei dem eine Mannschaft gewinnt, die ihr Herz auf dem Feld lässt und gewonnen hat weil der Wille und der Einsatz größer war,als ein Sieg einer Mannschaft die über hohen Ballbesitz gewonnen hat. Die Pep Guardiola Zeit bei Bayern beispielsweise war furchtbar. Bin regelmäßig eingeschlafen bei den Spielen.
Ich persönlich freue mich auf Hollerbach, weil ich davon überzeugt bin das wir eine Mannschaft haben werden auf die der Gegner vorab schon kein Bock hat gegen zu spielen. Ähnlich wie es Heidenheim ist, oder Bergamo.
Wir werden es meiner Meinung nicht so schnell schaffen, finanziell so zu gesunden, um beim Wettbieten zu bestehen, da die Kosten in der Infrastruktur zu sehr drücken, so dass der Weg fernab des Mainstreams einen Weg zu suchen erfolgversprechender zu sein scheint.
Zitat von Forever_Hansa
Gleiches gilt - zumindest ergab das eben eine kurze Stichprobe über 10 Jahr in Liga 2 - auch für die Offensive. Die beste Offensive landet also auch ganz oben. Von daher isses egal und nicht notwendig eines wichtiger zu reden als das andere. Beides gehört zum Fussball und vorne steht, wer beides gut zusammenbekommt. Dabei können theoretisch auch die beiden Extreme, z.B. Tim Walter und Alois Schwarz funktionieren.
Spannend werden zwei Dinge sein: kann man das die Taktik auch als vermeintlicher Top-Club auf den Rasen bekommen und kann man das System auch ansehnlich spielen lassen. Ich hoffe beides kann irgendwie klappen. Als positives Beispiel fällt mir as Union vom Urs Fischer ein.
Zitat von Majak
Seit Einführung der 3. Liga vor knapp 25 Jahren hat es die beste defensive nur 3 mal nicht unter die ersten 3 geschafft. Ich glaube, dass reicht aus um mehr als nur eine Floskel zu sein. Platz 3 würde ich Stand heute unterschreiben.
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Seit Einführung der 3. Liga vor knapp 25 Jahren hat es die beste defensive nur 3 mal nicht unter die ersten 3 geschafft. Ich glaube, dass reicht aus um mehr als nur eine Floskel zu sein. Platz 3 würde ich Stand heute unterschreiben.
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Gleiches gilt - zumindest ergab das eben eine kurze Stichprobe über 10 Jahr in Liga 2 - auch für die Offensive. Die beste Offensive landet also auch ganz oben. Von daher isses egal und nicht notwendig eines wichtiger zu reden als das andere. Beides gehört zum Fussball und vorne steht, wer beides gut zusammenbekommt. Dabei können theoretisch auch die beiden Extreme, z.B. Tim Walter und Alois Schwarz funktionieren.
Spannend werden zwei Dinge sein: kann man das die Taktik auch als vermeintlicher Top-Club auf den Rasen bekommen und kann man das System auch ansehnlich spielen lassen. Ich hoffe beides kann irgendwie klappen. Als positives Beispiel fällt mir as Union vom Urs Fischer ein.
Union ist doch ein Paradebeispiel dafür, das Erfolg sexy macht. Man hat ähnlich wie bei uns versucht, nach dem großen Erfolg die Spielweise zu drastisch zu verändern innerhalb einer Transferperiode. Dabei wäre in Berlin beinahe der ganze Jengaturm eingestürzt, weil man zu schnell zu große Veränderungen hervorrufen wollte. In Rostock ist leider der ganze Turm eingestürzt und kein Stein lag mehr auf dem anderen.
Ich möchte darauf hinweisen, daß wenn wir wie alle anderen Spielen wollen, dann werden wir auch im selben Becken fischen müssen. Dort haben wir bereits den Vorteil des "frühen Vogels" verpasst, da kein Stein mehr auf dem anderen lag und man mit Aufbau beschäftigt war.
Was bleibt denn noch? Man kann mit Geld um sich werfen um in diesem Becken noch an Qualität zu kommen, oder man holt in dem Becken Fische mit "geringerer" Qualität. Letzteres wurde übrigens bei uns letzte Saison gemacht, weil man mMn zu wenig Geld investiert hat.
Eine weitere Option ist es aber, das Gewässer zu wechseln und dort Qualität abzuschöpfen.
Lange Rede kurzer Sinn. Wenn wir vom Mainstream abweichen, wie Union es damals tat und auch Heidenheim, dann eröffnen sich qualitativ bessere Möglichkeiten für das gewünschte Spielsystem.
Ich verstehe jeden der erfrischenden Offensivfußball sehen möchte.
Ich persönlich, und das war schon immer so, habe mehr Emotionen bei einem Spiel bei dem eine Mannschaft gewinnt, die ihr Herz auf dem Feld lässt und gewonnen hat weil der Wille und der Einsatz größer war,als ein Sieg einer Mannschaft die über hohen Ballbesitz gewonnen hat. Die Pep Guardiola Zeit bei Bayern beispielsweise war furchtbar. Bin regelmäßig eingeschlafen bei den Spielen.
Ich persönlich freue mich auf Hollerbach, weil ich davon überzeugt bin das wir eine Mannschaft haben werden auf die der Gegner vorab schon kein Bock hat gegen zu spielen. Ähnlich wie es Heidenheim ist, oder Bergamo.
Wir werden es meiner Meinung nicht so schnell schaffen, finanziell so zu gesunden, um beim Wettbieten zu bestehen, da die Kosten in der Infrastruktur zu sehr drücken, so dass der Weg fernab des Mainstreams einen Weg zu suchen erfolgversprechender zu sein scheint.
Nur um mal in die Realität zurückzukommen: Wir haben diese Saison oft (leider nicht alle) das Herz auf dem Platz gelassen. Wir waren oft unangenehm zu spielen. Daran lag es nicht. Wir haben aber nie Geschäft mal einen Ball sauber zum Mitspieler zu bekommen. Wir konnten Gegenpressing selten ausspielen. Wir haben fast keine Chancen erspielt. Die wenigen haben wir oft peinlich vergeigt. Wir hatten auch kein unfittes Team: aber durch die Ballverluste mit Ansage durften wir direkt wieder Kraft aufwenden um den Ball wieder zu erobern. Das war übrigens das Einzige was diese Saison funktioniert hat.
Und was ist für dich der Teich in dem alle fischen? Auf dem. Niveau sollte ein Fußballer sowohl passen können als auch Laufwege erahnen. Da muss man halt im Training entsprechende Prioritäten legen. Vielleicht passt das jetzt, wo BH mal keinen Underdog trainiert. Er kann für die Verhältnisse aua dem vollen schöpfen und den Fussball etablieren, den er möchte.
01.06.2024 - 17:25 Uhr
Moin Leute, vielleicht habe ich es überlesen, aber wurde schon bekanntgegeben wer Co. Trainer wird? Bringt er sich welche mit?
Aktuell ist ja nur noch Orle als TW Trainer da..
Aktuell ist ja nur noch Orle als TW Trainer da..
01.06.2024 - 17:29 Uhr
Zitat von FCHannes17213
Moin Leute, vielleicht habe ich es überlesen, aber wurde schon bekanntgegeben wer Co. Trainer wird? Bringt er sich welche mit?
Aktuell ist ja nur noch Orle als TW Trainer da..
Moin Leute, vielleicht habe ich es überlesen, aber wurde schon bekanntgegeben wer Co. Trainer wird? Bringt er sich welche mit?
Aktuell ist ja nur noch Orle als TW Trainer da..
Es gibt noch nichts offizielles. Vorstellbar wäre auf jeden Fall Lamine Cissé, der bei den letzten 3 Stationen bereits an der Seite von Hollerbach war.
02.06.2024 - 00:04 Uhr
Ich würde gerne nochmal was zu unserem neuen Trainer loswerden, da doch immer noch sehr viele so gar nicht zufrieden sind. Ich lese sehr oft, dass ihm kein Neuanfang zugetraut wird, weil ihm die Erfahrung dafür fehlt und ein Reimers aufgrund der Umbrüche in der U-21 besser geeignet wäre. Der Mann ist in einer Doppelfunktion als Trainer und Sportdirektor von der 4 in die 2 Liga aufgestiegen. Er hat die Spieler selbst verpflichtet mit denen er anschließend aufgestiegen ist. Ich bin sehr zufrieden mit der Kombination aus Amir, Bernd und Thomas und blendet doch bitte seine Zeit beim HSV aus. Wenn man sich den Punkteschnitt eines Ex Trainers anschaut steht da eine 0,45 und ich glaube nur die wenigstens würden sagen Jens Härtel ist ein schlechter Trainer. Manchmal passt es einfach nicht und die Herausforderungen in der Bundesliga sind dann nochmal andere. Zudem wird man auch nicht so nebenbei als Co Trainer deutscher Meister und steht mit Schalke 04 in einem Champions League Halbfinale. Dazu kann man Belgien als ein erfolgreiches Kapitel in seiner Trainerlaufbahn zählen. Um so mehr ich mich mit der Personalie BH beschäftigt habe um so mehr habe ich mich gefragt, warum er in die 3 Liga geht und sich nicht einen Job im Ausland annimmt und um so mehr freue ich mich auch auf seine Zeit bei uns.
02.06.2024 - 00:58 Uhr
Zitat von SaschkoHro
Um so mehr ich mich mit der Personalie BH beschäftigt habe um so mehr habe ich mich gefragt, warum er in die 3 Liga geht und sich nicht einen Job im Ausland annimmt
Um so mehr ich mich mit der Personalie BH beschäftigt habe um so mehr habe ich mich gefragt, warum er in die 3 Liga geht und sich nicht einen Job im Ausland annimmt
Wie hast du dir diese Frage am Ende beantwortet? (Ich weiß, dass du da auch nur spekulieren kannst)
02.06.2024 - 01:23 Uhr
Dieser Verein muss lernen, Kontinuität aufzubauen!
Falls Hollerbach gut ist, eine Entwicklung zu erkennen ist, sollte man ihn nicht gleich rauswerfen, wenn mal über eine Strecke die Ergebnisse nicht stimmen.
Der größte Fehler dieses Vereines ist, keine Geduld zu haben.
Wir sind kein stinkreicher Premiere League Club, die Inkompetenzen mit Geld ausgleichen können.
Wir sind angewiesen, geduldig, nachhaltig und sauber zu arbeiten. Aufgrund des wenigen Geldes, wird es immer zu Rückschlägen kommen. Das sollte diese Clubführung mal langsam kapieren. Aber dann muss man den Trainer, Sportdirektor mal machen lassen, über Jahre ein Konzept zu entwickeln. Falls sie wissen, was sie tun, wird es nach einer Durststrecke sich auszahlen und die Erfolge kommen.
Anders wird es nie gelingen, den Verein aufzubauen.
Ich wünsche Hollerbach und Amir Alles Gute!
Falls Hollerbach gut ist, eine Entwicklung zu erkennen ist, sollte man ihn nicht gleich rauswerfen, wenn mal über eine Strecke die Ergebnisse nicht stimmen.
Der größte Fehler dieses Vereines ist, keine Geduld zu haben.
Wir sind kein stinkreicher Premiere League Club, die Inkompetenzen mit Geld ausgleichen können.
Wir sind angewiesen, geduldig, nachhaltig und sauber zu arbeiten. Aufgrund des wenigen Geldes, wird es immer zu Rückschlägen kommen. Das sollte diese Clubführung mal langsam kapieren. Aber dann muss man den Trainer, Sportdirektor mal machen lassen, über Jahre ein Konzept zu entwickeln. Falls sie wissen, was sie tun, wird es nach einer Durststrecke sich auszahlen und die Erfolge kommen.
Anders wird es nie gelingen, den Verein aufzubauen.
Ich wünsche Hollerbach und Amir Alles Gute!
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