Aufsichtsrat
31.05.2010 - 14:00 Uhr
12.11.2012 - 16:39 Uhr
Zitat von FutureBoy:
http://hansafans.de/forum/FC-Hansa-Rostock/743083-mitgliederversammlung-25-11-2012.html?start=105
Gut, der Grundtenor war ja vorherzusehen ... allerdings ist echt wirklich ermüdend, immer und überall den "bösen, bösen Herrn Hofmann" als Drahtzieher zu vermuten ... :rolleyes
Das ist doch einfach nur peinlich - auch wird so noch deutlicher (als es vorher schon war) wer die Initiatorer dieser wunderbar zusammenpassenden Änderungen sind. Auch finde ich es gut, wenn jemand Stellung zu den Änderungswünschen nimmt - warum sollte ich "meniem" AR und Vorstand nicht ein wenig Kompetenz zutrauen?
Witzig auch die Vokabel: "Mitgliederbeeinflussung"
http://hansafans.de/forum/FC-Hansa-Rostock/743083-mitgliederversammlung-25-11-2012.html?start=105
Gut, der Grundtenor war ja vorherzusehen ... allerdings ist echt wirklich ermüdend, immer und überall den "bösen, bösen Herrn Hofmann" als Drahtzieher zu vermuten ... :rolleyes
Das ist doch einfach nur peinlich - auch wird so noch deutlicher (als es vorher schon war) wer die Initiatorer dieser wunderbar zusammenpassenden Änderungen sind. Auch finde ich es gut, wenn jemand Stellung zu den Änderungswünschen nimmt - warum sollte ich "meniem" AR und Vorstand nicht ein wenig Kompetenz zutrauen?
Witzig auch die Vokabel: "Mitgliederbeeinflussung"
12.11.2012 - 16:43 Uhr
Ich finde es viel bezeichnender, dass sich darüber aufgeregt wird, der F.C. Hansa werde wie ein Wirtschaftsunternehmen geführt ... eine haben es also nach wie vor nicht verstanden. Aber lieber mit Pyro und dem alten Stadionnamen in Liga 5 gegen Anker ... :rolleyes
12.11.2012 - 16:45 Uhr
Zitat von heiligergreif:
Zitat von lusor:
Es muss gar nicht gemacht. Den Fans fehlt einfach der nötige Background um bei solchen Dingen repräsentativ abstimmen zu können. Zumal es immer Möglichkeiten gibt diese Abstimmungen zu manipulieren. Wir sind doch hier nicht bei DSDS.
Warum so aggressiv ? "Es muss gar nicht gemacht." Ist das ein Satz, einen Aussage ? Auch war es deutlich als 1 Beispiel gekennzeichnet. Und wieso Fans, ich rede von den Mitgliedern. Schließt Du bzgl. des Nichtverstehens/fehlenden Backgrounds (was soll das sein ?) von Dir auf andere ? Bzw. was gibt Dir das Recht, für mich als Mitglied solch eine Feststellung zu treffen ? Ist es zwingend, die Anträge in ihrer Gesamtheit ablehnen zu müssen um hier mitdiskutieren zu dürfen ? Ich finde es befremdlich wenn man diese benutzt, ohne den/die Antragsteller zu kennen, um alle möglichen Folgen daraus und Interessen daran einer Fraktion in die Schuhe zu schieben. Tut man damit möglicherweise Antragstellern unrecht, die sich etwas bei ihren Anträgen gedacht haben ? Ich finde sie in der Mehrheit und in der Sache durchaus richtig, auch wenn ich mir bei konkreten Zahlen eine gewisse Feinjustierung gewünscht hätte.
Es bleibt Dir natürlich unbenommen alle Anträge aus Prinzip abzulehnen. Ich jedoch wünsche mir, das das Organ der Mitglieder in der Lage ist, u.a. vermögensrechtliche Fehlentscheidungen der letzten fünf Jahre, wie z.B. das Steuerurteil mit den daraus resultierenden Folgen frühzeitig zu erkennen und wenn möglich zu verhindern bzw. rechtzeitig in die Planungen einfließen zu lassen. Nie mehr wieder möchte ich Situationen wie den ersten Abstieg in die 3.Liga und im Mai erleben müssen. Dazu kann ein gestärktes Aufsichts- und Kontrollgremium einen Beitrag leisten, auch wenn das zu Lasten der operativen Entscheidungsfindung geht, die uns all diese tollen "Geschäfte" der letzten Jahre beschert haben.
Und genau darum geht es. Die vorwegeilende Unterstellung böser Absichten, nur weil manch einer ausschließlich FSR als Antragsteller vermutet, ist mir einfach zu billig und tut dem Ziel der Antragsteller Unrecht.
WIR sind ein Ein-Sparten-Leistungssportverein mit 7.500 passiven Mitgliedern. Viele dieser Mitglieder regten sich in den vergangenen drei Spielzeiten und darüber hinaus über die teils krankhaften Auswüchse in Art und Weise der Führung unseres Vereins und den über ein Jahrzehnt fortschreitenden Substanzverlust auf. Die aktuellen Strukturen konnten dies nicht verhindern! Dass unser aller Verein noch existiert, grenzt eher an ein Wunder oder die Summe glücklicher Zufälle (verändertes Insolvenzrecht). Der Verein ist noch für viele Jahre völlig handlungsunfähig und darf weiter von der leprakranken Hand im Mund leben. Gleichzeitig dürfen wir zuschauen, wie uns Vereine strukturell und in der Ligazugehörigkeit überholen, die wir noch vor drei Jahren verlacht hätten.
Nun versuchen einige Enthusiasten, den engagierten und interessierten Mitgliedern Möglichkeiten zu schaffen, Fehlentwicklungen möglichst rechtzeitig zu vermeiden oder wenigstens zu korrigieren, zumindest in der Theorie. Trotzdem werden sie dafür größtenteils blind und unbedacht gescholten. Sonderbares Demokratieverständnis.
Dass einige Anträge über das Ziel hinaus schießen (Thema Insolvenzschutz, Mitgliederobmann) kann schon mal passieren und sollte nicht über die Wichtigkeit einiger Änderungspunkte hinwegtäuschen.
Zitat von lusor:
Es muss gar nicht gemacht. Den Fans fehlt einfach der nötige Background um bei solchen Dingen repräsentativ abstimmen zu können. Zumal es immer Möglichkeiten gibt diese Abstimmungen zu manipulieren. Wir sind doch hier nicht bei DSDS.
Warum so aggressiv ? "Es muss gar nicht gemacht." Ist das ein Satz, einen Aussage ? Auch war es deutlich als 1 Beispiel gekennzeichnet. Und wieso Fans, ich rede von den Mitgliedern. Schließt Du bzgl. des Nichtverstehens/fehlenden Backgrounds (was soll das sein ?) von Dir auf andere ? Bzw. was gibt Dir das Recht, für mich als Mitglied solch eine Feststellung zu treffen ? Ist es zwingend, die Anträge in ihrer Gesamtheit ablehnen zu müssen um hier mitdiskutieren zu dürfen ? Ich finde es befremdlich wenn man diese benutzt, ohne den/die Antragsteller zu kennen, um alle möglichen Folgen daraus und Interessen daran einer Fraktion in die Schuhe zu schieben. Tut man damit möglicherweise Antragstellern unrecht, die sich etwas bei ihren Anträgen gedacht haben ? Ich finde sie in der Mehrheit und in der Sache durchaus richtig, auch wenn ich mir bei konkreten Zahlen eine gewisse Feinjustierung gewünscht hätte.
Es bleibt Dir natürlich unbenommen alle Anträge aus Prinzip abzulehnen. Ich jedoch wünsche mir, das das Organ der Mitglieder in der Lage ist, u.a. vermögensrechtliche Fehlentscheidungen der letzten fünf Jahre, wie z.B. das Steuerurteil mit den daraus resultierenden Folgen frühzeitig zu erkennen und wenn möglich zu verhindern bzw. rechtzeitig in die Planungen einfließen zu lassen. Nie mehr wieder möchte ich Situationen wie den ersten Abstieg in die 3.Liga und im Mai erleben müssen. Dazu kann ein gestärktes Aufsichts- und Kontrollgremium einen Beitrag leisten, auch wenn das zu Lasten der operativen Entscheidungsfindung geht, die uns all diese tollen "Geschäfte" der letzten Jahre beschert haben.
Und genau darum geht es. Die vorwegeilende Unterstellung böser Absichten, nur weil manch einer ausschließlich FSR als Antragsteller vermutet, ist mir einfach zu billig und tut dem Ziel der Antragsteller Unrecht.
WIR sind ein Ein-Sparten-Leistungssportverein mit 7.500 passiven Mitgliedern. Viele dieser Mitglieder regten sich in den vergangenen drei Spielzeiten und darüber hinaus über die teils krankhaften Auswüchse in Art und Weise der Führung unseres Vereins und den über ein Jahrzehnt fortschreitenden Substanzverlust auf. Die aktuellen Strukturen konnten dies nicht verhindern! Dass unser aller Verein noch existiert, grenzt eher an ein Wunder oder die Summe glücklicher Zufälle (verändertes Insolvenzrecht). Der Verein ist noch für viele Jahre völlig handlungsunfähig und darf weiter von der leprakranken Hand im Mund leben. Gleichzeitig dürfen wir zuschauen, wie uns Vereine strukturell und in der Ligazugehörigkeit überholen, die wir noch vor drei Jahren verlacht hätten.
Nun versuchen einige Enthusiasten, den engagierten und interessierten Mitgliedern Möglichkeiten zu schaffen, Fehlentwicklungen möglichst rechtzeitig zu vermeiden oder wenigstens zu korrigieren, zumindest in der Theorie. Trotzdem werden sie dafür größtenteils blind und unbedacht gescholten. Sonderbares Demokratieverständnis.
Dass einige Anträge über das Ziel hinaus schießen (Thema Insolvenzschutz, Mitgliederobmann) kann schon mal passieren und sollte nicht über die Wichtigkeit einiger Änderungspunkte hinwegtäuschen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von hollermann am 12.11.2012 um 16:48 Uhr bearbeitet
12.11.2012 - 16:53 Uhr
Zitat von hollermann:
Dass einige Anträge über das Ziel hinaus schießen (Thema Insolvenzschutz, Mitgliederobmann) kann schon mal passieren und sollte nicht über die Wichtigkeit einiger Änderungspunkte hinwegtäuschen.
Welche sind das aus deiner Sicht? Im Grunde bleiben dann ja nur die niedrigeren Grenzen bei der Zustimmungspflicht übrig, oder?
Dass einige Anträge über das Ziel hinaus schießen (Thema Insolvenzschutz, Mitgliederobmann) kann schon mal passieren und sollte nicht über die Wichtigkeit einiger Änderungspunkte hinwegtäuschen.
Welche sind das aus deiner Sicht? Im Grunde bleiben dann ja nur die niedrigeren Grenzen bei der Zustimmungspflicht übrig, oder?
12.11.2012 - 17:18 Uhr
Zitat von Forever_Hansa:
Zitat von hollermann:
Dass einige Anträge über das Ziel hinaus schießen (Thema Insolvenzschutz, Mitgliederobmann) kann schon mal passieren und sollte nicht über die Wichtigkeit einiger Änderungspunkte hinwegtäuschen.
Welche sind das aus deiner Sicht? Im Grunde bleiben dann ja nur die niedrigeren Grenzen bei der Zustimmungspflicht übrig, oder?
- Beschränkung der Anzahl der Vorstände (unabhängig von aktuell schon vollzogener Praxis)
- Reduzierung der finanziellen Obergrenzen für die Beteiligung des AR in Entscheidungen
- Möglichkeit der Kandidatur für den AR aufgrund von Unterstützung einer festzulegenden Anzahl der Mitglieder auch bei Ablehnung durch den Wahlausschuß
- Entscheidungsbeteiligung der Mitglieder bei Vermögensveräusserung über 500 T€ bzw. Verträgen über 5 Jahren Laufzeit
Zitat von hollermann:
Dass einige Anträge über das Ziel hinaus schießen (Thema Insolvenzschutz, Mitgliederobmann) kann schon mal passieren und sollte nicht über die Wichtigkeit einiger Änderungspunkte hinwegtäuschen.
Welche sind das aus deiner Sicht? Im Grunde bleiben dann ja nur die niedrigeren Grenzen bei der Zustimmungspflicht übrig, oder?
- Beschränkung der Anzahl der Vorstände (unabhängig von aktuell schon vollzogener Praxis)
- Reduzierung der finanziellen Obergrenzen für die Beteiligung des AR in Entscheidungen
- Möglichkeit der Kandidatur für den AR aufgrund von Unterstützung einer festzulegenden Anzahl der Mitglieder auch bei Ablehnung durch den Wahlausschuß
- Entscheidungsbeteiligung der Mitglieder bei Vermögensveräusserung über 500 T€ bzw. Verträgen über 5 Jahren Laufzeit
Dieser Beitrag wurde zuletzt von hollermann am 12.11.2012 um 17:18 Uhr bearbeitet
12.11.2012 - 17:32 Uhr
Zitat von hollermann:
Zitat von heiligergreif:
Zitat von lusor:
Es muss gar nicht gemacht. Den Fans fehlt einfach der nötige Background um bei solchen Dingen repräsentativ abstimmen zu können. Zumal es immer Möglichkeiten gibt diese Abstimmungen zu manipulieren. Wir sind doch hier nicht bei DSDS.
Warum so aggressiv ? "Es muss gar nicht gemacht." Ist das ein Satz, einen Aussage ? Auch war es deutlich als 1 Beispiel gekennzeichnet. Und wieso Fans, ich rede von den Mitgliedern. Schließt Du bzgl. des Nichtverstehens/fehlenden Backgrounds (was soll das sein ?) von Dir auf andere ? Bzw. was gibt Dir das Recht, für mich als Mitglied solch eine Feststellung zu treffen ? Ist es zwingend, die Anträge in ihrer Gesamtheit ablehnen zu müssen um hier mitdiskutieren zu dürfen ? Ich finde es befremdlich wenn man diese benutzt, ohne den/die Antragsteller zu kennen, um alle möglichen Folgen daraus und Interessen daran einer Fraktion in die Schuhe zu schieben. Tut man damit möglicherweise Antragstellern unrecht, die sich etwas bei ihren Anträgen gedacht haben ? Ich finde sie in der Mehrheit und in der Sache durchaus richtig, auch wenn ich mir bei konkreten Zahlen eine gewisse Feinjustierung gewünscht hätte.
Es bleibt Dir natürlich unbenommen alle Anträge aus Prinzip abzulehnen. Ich jedoch wünsche mir, das das Organ der Mitglieder in der Lage ist, u.a. vermögensrechtliche Fehlentscheidungen der letzten fünf Jahre, wie z.B. das Steuerurteil mit den daraus resultierenden Folgen frühzeitig zu erkennen und wenn möglich zu verhindern bzw. rechtzeitig in die Planungen einfließen zu lassen. Nie mehr wieder möchte ich Situationen wie den ersten Abstieg in die 3.Liga und im Mai erleben müssen. Dazu kann ein gestärktes Aufsichts- und Kontrollgremium einen Beitrag leisten, auch wenn das zu Lasten der operativen Entscheidungsfindung geht, die uns all diese tollen "Geschäfte" der letzten Jahre beschert haben.
Und genau darum geht es. Die vorwegeilende Unterstellung böser Absichten, nur weil manch einer ausschließlich FSR als Antragsteller vermutet, ist mir einfach zu billig und tut dem Ziel der Antragsteller Unrecht.
WIR sind ein Ein-Sparten-Leistungssportverein mit 7.500 passiven Mitgliedern. Viele dieser Mitglieder regten sich in den vergangenen drei Spielzeiten und darüber hinaus über die teils krankhaften Auswüchse in Art und Weise der Führung unseres Vereins und den über ein Jahrzehnt fortschreitenden Substanzverlust auf. Die aktuellen Strukturen konnten dies nicht verhindern! Dass unser aller Verein noch existiert, grenzt eher an ein Wunder oder die Summe glücklicher Zufälle (verändertes Insolvenzrecht). Der Verein ist noch für viele Jahre völlig handlungsunfähig und darf weiter von der leprakranken Hand im Mund leben. Gleichzeitig dürfen wir zuschauen, wie uns Vereine strukturell und in der Ligazugehörigkeit überholen, die wir noch vor drei Jahren verlacht hätten.
Nun versuchen einige Enthusiasten, den engagierten und interessierten Mitgliedern Möglichkeiten zu schaffen, Fehlentwicklungen möglichst rechtzeitig zu vermeiden oder wenigstens zu korrigieren, zumindest in der Theorie. Trotzdem werden sie dafür größtenteils blind und unbedacht gescholten. Sonderbares Demokratieverständnis.
Dass einige Anträge über das Ziel hinaus schießen (Thema Insolvenzschutz, Mitgliederobmann) kann schon mal passieren und sollte nicht über die Wichtigkeit einiger Änderungspunkte hinwegtäuschen.
Dann ist es also nur ein Zufall, dass die immensen Bestrebungen zur Abberufung von Bernd Hofmann, das In-Position-bringen eines möglichen, fannäheren Aufsichtsrats und die Satzungsänderungen, die diesem AR dann noch deutlich größeren Einfluss bescheren wollen zeitlich zusammenfallen?
Zitat von heiligergreif:
Zitat von lusor:
Es muss gar nicht gemacht. Den Fans fehlt einfach der nötige Background um bei solchen Dingen repräsentativ abstimmen zu können. Zumal es immer Möglichkeiten gibt diese Abstimmungen zu manipulieren. Wir sind doch hier nicht bei DSDS.
Warum so aggressiv ? "Es muss gar nicht gemacht." Ist das ein Satz, einen Aussage ? Auch war es deutlich als 1 Beispiel gekennzeichnet. Und wieso Fans, ich rede von den Mitgliedern. Schließt Du bzgl. des Nichtverstehens/fehlenden Backgrounds (was soll das sein ?) von Dir auf andere ? Bzw. was gibt Dir das Recht, für mich als Mitglied solch eine Feststellung zu treffen ? Ist es zwingend, die Anträge in ihrer Gesamtheit ablehnen zu müssen um hier mitdiskutieren zu dürfen ? Ich finde es befremdlich wenn man diese benutzt, ohne den/die Antragsteller zu kennen, um alle möglichen Folgen daraus und Interessen daran einer Fraktion in die Schuhe zu schieben. Tut man damit möglicherweise Antragstellern unrecht, die sich etwas bei ihren Anträgen gedacht haben ? Ich finde sie in der Mehrheit und in der Sache durchaus richtig, auch wenn ich mir bei konkreten Zahlen eine gewisse Feinjustierung gewünscht hätte.
Es bleibt Dir natürlich unbenommen alle Anträge aus Prinzip abzulehnen. Ich jedoch wünsche mir, das das Organ der Mitglieder in der Lage ist, u.a. vermögensrechtliche Fehlentscheidungen der letzten fünf Jahre, wie z.B. das Steuerurteil mit den daraus resultierenden Folgen frühzeitig zu erkennen und wenn möglich zu verhindern bzw. rechtzeitig in die Planungen einfließen zu lassen. Nie mehr wieder möchte ich Situationen wie den ersten Abstieg in die 3.Liga und im Mai erleben müssen. Dazu kann ein gestärktes Aufsichts- und Kontrollgremium einen Beitrag leisten, auch wenn das zu Lasten der operativen Entscheidungsfindung geht, die uns all diese tollen "Geschäfte" der letzten Jahre beschert haben.
Und genau darum geht es. Die vorwegeilende Unterstellung böser Absichten, nur weil manch einer ausschließlich FSR als Antragsteller vermutet, ist mir einfach zu billig und tut dem Ziel der Antragsteller Unrecht.
WIR sind ein Ein-Sparten-Leistungssportverein mit 7.500 passiven Mitgliedern. Viele dieser Mitglieder regten sich in den vergangenen drei Spielzeiten und darüber hinaus über die teils krankhaften Auswüchse in Art und Weise der Führung unseres Vereins und den über ein Jahrzehnt fortschreitenden Substanzverlust auf. Die aktuellen Strukturen konnten dies nicht verhindern! Dass unser aller Verein noch existiert, grenzt eher an ein Wunder oder die Summe glücklicher Zufälle (verändertes Insolvenzrecht). Der Verein ist noch für viele Jahre völlig handlungsunfähig und darf weiter von der leprakranken Hand im Mund leben. Gleichzeitig dürfen wir zuschauen, wie uns Vereine strukturell und in der Ligazugehörigkeit überholen, die wir noch vor drei Jahren verlacht hätten.
Nun versuchen einige Enthusiasten, den engagierten und interessierten Mitgliedern Möglichkeiten zu schaffen, Fehlentwicklungen möglichst rechtzeitig zu vermeiden oder wenigstens zu korrigieren, zumindest in der Theorie. Trotzdem werden sie dafür größtenteils blind und unbedacht gescholten. Sonderbares Demokratieverständnis.
Dass einige Anträge über das Ziel hinaus schießen (Thema Insolvenzschutz, Mitgliederobmann) kann schon mal passieren und sollte nicht über die Wichtigkeit einiger Änderungspunkte hinwegtäuschen.
Dann ist es also nur ein Zufall, dass die immensen Bestrebungen zur Abberufung von Bernd Hofmann, das In-Position-bringen eines möglichen, fannäheren Aufsichtsrats und die Satzungsänderungen, die diesem AR dann noch deutlich größeren Einfluss bescheren wollen zeitlich zusammenfallen?
12.11.2012 - 17:32 Uhr
Zitat von hollermann:
Zitat von Forever_Hansa:
Zitat von hollermann:
Dass einige Anträge über das Ziel hinaus schießen (Thema Insolvenzschutz, Mitgliederobmann) kann schon mal passieren und sollte nicht über die Wichtigkeit einiger Änderungspunkte hinwegtäuschen.
Welche sind das aus deiner Sicht? Im Grunde bleiben dann ja nur die niedrigeren Grenzen bei der Zustimmungspflicht übrig, oder?
- Beschränkung der Anzahl der Vorstände (unabhängig von aktuell schon vollzogener Praxis)
- Reduzierung der finanziellen Obergrenzen für die Beteiligung des AR in Entscheidungen
- Möglichkeit der Kandidatur für den AR aufgrund von Unterstützung einer festzulegenden Anzahl der Mitglieder auch bei Ablehnung durch den Wahlausschuß
- Entscheidungsbeteiligung der Mitglieder bei Vermögensveräusserung über 500 T€ bzw. Verträgen über 5 Jahren Laufzeit
Sowohl die Beschränkung der Anzahl der Vorstände als auch die finanziellen Obergrenzen finde ich ok bzw sogar gut. (auch wenn ersteres ziemlich unnötig ist)
Mein Problem bei den anderen Punkten:
- "Reindrücken" von Kandidaten: Grundsätzlich eine ziemlich gute Sache. Allerdings gibts hier ne Menge Fragen, die offen bleiben: Können 50 Leute so beliebig viele Kandidaten reindrücken? Oder hat jeder genau eine Stimme? Könnte es somit zu lasten des Vereins gehen, wenn das Wahlgremium keine vernünftige Vorauswahl mehr tätigt? Grundsätzlich würde es aber zu einer weiteren Spaltung des Vereins kommen. Jetzt ist die Diskussion um Ahrens doch schon enorm groß. Hypotetisch könnte die FSR 20 Kandidaten reindrücken und für das normale Mitglied wird es noch schwerer an die Hintergründe zu kommen. Letztlich liefe das dann auf ein "Wir vs Ihr" hinaus - und das kann niemand wollen.
- Zur Entscheidungsbeteiligung bei langjährigen Verträgen: Bitte, ehrlich, wievielen Mitgliedern, die du persönlich kennst, traust du wirklich ernsthaft zu sich fundiert über das Für- und Wider eines (vielleicht existenzbewahrendens) Vertrages zu informieren? Nehmen wir den Infront-Deal(dem ich auch skeptisch gegenüberstehe): Wieviele Mitglieder können Bilanzen, GuV oder Kapitalflußplanungen richtig lesen und deuten? Was war schlecht an der alternativen Finanzierung eines Retov? Wer kann wirklich die Bedeutung des Stadionnamenverkaufs einschätzen?
Es gibt verschiedene Möglichkeiten genau diese Punkte jeweils zu lösen - aber nicht so wie sich die Satzungsänderungen lesen. Da ist einfach noch viel zu viel unausgegohren, unüberlegt oder einfach offensichtlich mit gewissen Hintergedanken eingebracht worden.
Zitat von Forever_Hansa:
Zitat von hollermann:
Dass einige Anträge über das Ziel hinaus schießen (Thema Insolvenzschutz, Mitgliederobmann) kann schon mal passieren und sollte nicht über die Wichtigkeit einiger Änderungspunkte hinwegtäuschen.
Welche sind das aus deiner Sicht? Im Grunde bleiben dann ja nur die niedrigeren Grenzen bei der Zustimmungspflicht übrig, oder?
- Beschränkung der Anzahl der Vorstände (unabhängig von aktuell schon vollzogener Praxis)
- Reduzierung der finanziellen Obergrenzen für die Beteiligung des AR in Entscheidungen
- Möglichkeit der Kandidatur für den AR aufgrund von Unterstützung einer festzulegenden Anzahl der Mitglieder auch bei Ablehnung durch den Wahlausschuß
- Entscheidungsbeteiligung der Mitglieder bei Vermögensveräusserung über 500 T€ bzw. Verträgen über 5 Jahren Laufzeit
Sowohl die Beschränkung der Anzahl der Vorstände als auch die finanziellen Obergrenzen finde ich ok bzw sogar gut. (auch wenn ersteres ziemlich unnötig ist)
Mein Problem bei den anderen Punkten:
- "Reindrücken" von Kandidaten: Grundsätzlich eine ziemlich gute Sache. Allerdings gibts hier ne Menge Fragen, die offen bleiben: Können 50 Leute so beliebig viele Kandidaten reindrücken? Oder hat jeder genau eine Stimme? Könnte es somit zu lasten des Vereins gehen, wenn das Wahlgremium keine vernünftige Vorauswahl mehr tätigt? Grundsätzlich würde es aber zu einer weiteren Spaltung des Vereins kommen. Jetzt ist die Diskussion um Ahrens doch schon enorm groß. Hypotetisch könnte die FSR 20 Kandidaten reindrücken und für das normale Mitglied wird es noch schwerer an die Hintergründe zu kommen. Letztlich liefe das dann auf ein "Wir vs Ihr" hinaus - und das kann niemand wollen.
- Zur Entscheidungsbeteiligung bei langjährigen Verträgen: Bitte, ehrlich, wievielen Mitgliedern, die du persönlich kennst, traust du wirklich ernsthaft zu sich fundiert über das Für- und Wider eines (vielleicht existenzbewahrendens) Vertrages zu informieren? Nehmen wir den Infront-Deal(dem ich auch skeptisch gegenüberstehe): Wieviele Mitglieder können Bilanzen, GuV oder Kapitalflußplanungen richtig lesen und deuten? Was war schlecht an der alternativen Finanzierung eines Retov? Wer kann wirklich die Bedeutung des Stadionnamenverkaufs einschätzen?
Es gibt verschiedene Möglichkeiten genau diese Punkte jeweils zu lösen - aber nicht so wie sich die Satzungsänderungen lesen. Da ist einfach noch viel zu viel unausgegohren, unüberlegt oder einfach offensichtlich mit gewissen Hintergedanken eingebracht worden.
12.11.2012 - 17:35 Uhr
Zitat von hollermann:
Zitat von Forever_Hansa:
Zitat von hollermann:
Dass einige Anträge über das Ziel hinaus schießen (Thema Insolvenzschutz, Mitgliederobmann) kann schon mal passieren und sollte nicht über die Wichtigkeit einiger Änderungspunkte hinwegtäuschen.
Welche sind das aus deiner Sicht? Im Grunde bleiben dann ja nur die niedrigeren Grenzen bei der Zustimmungspflicht übrig, oder?
- Beschränkung der Anzahl der Vorstände (unabhängig von aktuell schon vollzogener Praxis)
- Reduzierung der finanziellen Obergrenzen für die Beteiligung des AR in Entscheidungen
- Möglichkeit der Kandidatur für den AR aufgrund von Unterstützung einer festzulegenden Anzahl der Mitglieder auch bei Ablehnung durch den Wahlausschuß
- Entscheidungsbeteiligung der Mitglieder bei Vermögensveräusserung über 500 T€ bzw. Verträgen über 5 Jahren Laufzeit
Was ist eigentlich mit Briefwahl zur Aufsichtsratwahl?
Zitat von Forever_Hansa:
Zitat von hollermann:
Dass einige Anträge über das Ziel hinaus schießen (Thema Insolvenzschutz, Mitgliederobmann) kann schon mal passieren und sollte nicht über die Wichtigkeit einiger Änderungspunkte hinwegtäuschen.
Welche sind das aus deiner Sicht? Im Grunde bleiben dann ja nur die niedrigeren Grenzen bei der Zustimmungspflicht übrig, oder?
- Beschränkung der Anzahl der Vorstände (unabhängig von aktuell schon vollzogener Praxis)
- Reduzierung der finanziellen Obergrenzen für die Beteiligung des AR in Entscheidungen
- Möglichkeit der Kandidatur für den AR aufgrund von Unterstützung einer festzulegenden Anzahl der Mitglieder auch bei Ablehnung durch den Wahlausschuß
- Entscheidungsbeteiligung der Mitglieder bei Vermögensveräusserung über 500 T€ bzw. Verträgen über 5 Jahren Laufzeit
Was ist eigentlich mit Briefwahl zur Aufsichtsratwahl?
12.11.2012 - 17:51 Uhr
Zitat von Sinti:
Was ist eigentlich mit Briefwahl zur Aufsichtsratwahl?
Wie stellst Du Dir das bei mehreren Wahlgängen in der Praxis vor ?
Was ist eigentlich mit Briefwahl zur Aufsichtsratwahl?
Wie stellst Du Dir das bei mehreren Wahlgängen in der Praxis vor ?
12.11.2012 - 18:59 Uhr
@Future:
Für mich persönlich kann ich diese grundsätzlichen Dinge sehr wohl von der Neubesetzung der AR-Positionen trennen. Man sollte auch nicht per se allen Kandidaten, die sich vorab bereits miteinander verständigt haben, einen unkritischen Umgang mit Fanbelangen unterstellen, zumal diese allesamt intelligent genug sein dürften, unser aktuell "erarbeitetes" Standing bei DFB, Medien, (potentiellen) Sponsoren, Polizei sowie Kommunal- und Landespolitik realistisch zu bewerten. Auch die neuen Mitglieder dieses Gremiums zzgl. etwaiger Veränderungen im Vorstand werden mit den gleichen Gegebenheiten weiterarbeiten müssen, die sie vorfinden werden. Insofern wird sich in dieser Richtung eigentlich nur marginal etwas ändern (können).
@Forever:
Natürlich muss die Grenze zur AR-Kandidatur viel höher liegen (mind. 10% der Mitglieder). Aber es sollte diese Möglichkeit geben, eine eventuelle subjektive (Fehl-)Entscheidung des Wahlausschusses in durch die Anzahl der Unterstützer begründeten Einzelfällen zu korrigieren.
Mir geht es um die grundsätzliche Möglichkeit, bei diesen äußerst seltenen Fällen (Zusatz zu §21), die es häufiger auch vor der Infront-Ära gab, als mündiges Mitglied bzw. als gesamte Mitgliederschaft (und damit als Souverän des Vereins) mitreden zu können. Der Darstellung durch den jeweiligen Vorstand wird sich dann schon die Masse der Mitglieder anschließen. Also, wo ist da das Problem? Im Übrigen habe ich gelernt, Bilanzen bzw. GuV-Rechnungen zu lesen. Und ich kenne locker zwei Dutzend Mitglieder persönlich, die dies ebenso können.
Der Retov-Deal fällt nicht in die Kategorie Mitgliederbeteiligung. Trotzdem möchte ich dir meine Kritik dazu nennen:
Man hat damals alle hanseatisch kaufmännischen Tugenden über Bord geworfen, weil man davon aus ging, dass man in ca. 14 Tagen nach dem Retov-Erwerb Yelen für die gleiche Summe an Trabzon verkaufen würde. Es ging quasi nur um eine Zwischenfinanzierung, bei der man dann schon mal mit einem Unbekannten am Telefon ein Darlehen aushandeln kann, ohne dass es einer schriftlichen Bestätigung zu den Modalitäten bedurfte. Bekanntlich war es dann letztlich doch mehr als eine Zwischenfinanzierung.
Die Begrenzung auf vier Vorstände halte ich nicht für unnötig, da es durchaus denkbar erscheint, dass ein zukünftiger Vorstand bei etwas mehr finanziellem Spielraum (z.B. Anteilsverkauf Stadion) mehr Personen umfasst und damit wieder diese zusätzlichen Resourcen auffrisst, obwohl die Aufgaben auch auf Abteilungsebene gut erledigt werden könnten.
Allgemein: Die mögliche Intention des Antragsstellers ist für mich nicht maßgeblich. Mir geht es um die Mitwirkungsrechte der Mitglieder bzw. der durch sie eingesetzen AR-Mitglieder. Und dass dies beim F.C. Hansa im Argen liegt, kann wohl niemand in Zweifel ziehen.
Ob sich Lieschen Müller bzw. Otto-Normalmitglied dafür interessiert, ist für mich unwichtig. Wichtig ist, dass sich kritische Mitglieder einbringen können. Dass Mitbestimmung manchmal auch einige Dinge unbequemer und komplizierter macht, muss man einfach aushalten können. Wer ernsthaft glaubt, dass bei Hansa aufgrund einer vermehrten Mitglieder- oder AR-Beteiligung einiges merklich langsamer abläuft oder den wirtschaftlichen/ sportlichen Erfolg erschwert, der lebt wohl schon zu lange im Exil. Rostock liegt noch immer in Mecklenburg...
@Sinti:
Mit einer Briefwahl könnte ich mich anfreunden, jedoch nur bei der Wahl von AR, Wahlausschuß usw.
Allerdings halte ich es für erste Mitgliederpflicht, an dieser Veranstaltung persönlich teilzunehmen, zumal man an der Vorstellung der Kandidaten und den weiteren Entscheidungen/ Diskussionen nicht teilnehmen könnte, wenn man fernbliebe.
Für mich persönlich kann ich diese grundsätzlichen Dinge sehr wohl von der Neubesetzung der AR-Positionen trennen. Man sollte auch nicht per se allen Kandidaten, die sich vorab bereits miteinander verständigt haben, einen unkritischen Umgang mit Fanbelangen unterstellen, zumal diese allesamt intelligent genug sein dürften, unser aktuell "erarbeitetes" Standing bei DFB, Medien, (potentiellen) Sponsoren, Polizei sowie Kommunal- und Landespolitik realistisch zu bewerten. Auch die neuen Mitglieder dieses Gremiums zzgl. etwaiger Veränderungen im Vorstand werden mit den gleichen Gegebenheiten weiterarbeiten müssen, die sie vorfinden werden. Insofern wird sich in dieser Richtung eigentlich nur marginal etwas ändern (können).
@Forever:
Natürlich muss die Grenze zur AR-Kandidatur viel höher liegen (mind. 10% der Mitglieder). Aber es sollte diese Möglichkeit geben, eine eventuelle subjektive (Fehl-)Entscheidung des Wahlausschusses in durch die Anzahl der Unterstützer begründeten Einzelfällen zu korrigieren.
Mir geht es um die grundsätzliche Möglichkeit, bei diesen äußerst seltenen Fällen (Zusatz zu §21), die es häufiger auch vor der Infront-Ära gab, als mündiges Mitglied bzw. als gesamte Mitgliederschaft (und damit als Souverän des Vereins) mitreden zu können. Der Darstellung durch den jeweiligen Vorstand wird sich dann schon die Masse der Mitglieder anschließen. Also, wo ist da das Problem? Im Übrigen habe ich gelernt, Bilanzen bzw. GuV-Rechnungen zu lesen. Und ich kenne locker zwei Dutzend Mitglieder persönlich, die dies ebenso können.
Der Retov-Deal fällt nicht in die Kategorie Mitgliederbeteiligung. Trotzdem möchte ich dir meine Kritik dazu nennen:
Man hat damals alle hanseatisch kaufmännischen Tugenden über Bord geworfen, weil man davon aus ging, dass man in ca. 14 Tagen nach dem Retov-Erwerb Yelen für die gleiche Summe an Trabzon verkaufen würde. Es ging quasi nur um eine Zwischenfinanzierung, bei der man dann schon mal mit einem Unbekannten am Telefon ein Darlehen aushandeln kann, ohne dass es einer schriftlichen Bestätigung zu den Modalitäten bedurfte. Bekanntlich war es dann letztlich doch mehr als eine Zwischenfinanzierung.
Die Begrenzung auf vier Vorstände halte ich nicht für unnötig, da es durchaus denkbar erscheint, dass ein zukünftiger Vorstand bei etwas mehr finanziellem Spielraum (z.B. Anteilsverkauf Stadion) mehr Personen umfasst und damit wieder diese zusätzlichen Resourcen auffrisst, obwohl die Aufgaben auch auf Abteilungsebene gut erledigt werden könnten.
Allgemein: Die mögliche Intention des Antragsstellers ist für mich nicht maßgeblich. Mir geht es um die Mitwirkungsrechte der Mitglieder bzw. der durch sie eingesetzen AR-Mitglieder. Und dass dies beim F.C. Hansa im Argen liegt, kann wohl niemand in Zweifel ziehen.
Ob sich Lieschen Müller bzw. Otto-Normalmitglied dafür interessiert, ist für mich unwichtig. Wichtig ist, dass sich kritische Mitglieder einbringen können. Dass Mitbestimmung manchmal auch einige Dinge unbequemer und komplizierter macht, muss man einfach aushalten können. Wer ernsthaft glaubt, dass bei Hansa aufgrund einer vermehrten Mitglieder- oder AR-Beteiligung einiges merklich langsamer abläuft oder den wirtschaftlichen/ sportlichen Erfolg erschwert, der lebt wohl schon zu lange im Exil. Rostock liegt noch immer in Mecklenburg...
@Sinti:
Mit einer Briefwahl könnte ich mich anfreunden, jedoch nur bei der Wahl von AR, Wahlausschuß usw.
Allerdings halte ich es für erste Mitgliederpflicht, an dieser Veranstaltung persönlich teilzunehmen, zumal man an der Vorstellung der Kandidaten und den weiteren Entscheidungen/ Diskussionen nicht teilnehmen könnte, wenn man fernbliebe.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von hollermann am 12.11.2012 um 19:29 Uhr bearbeitet
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