Aufsichtsrat
31.05.2010 - 14:00 Uhr
21.07.2011 - 09:28 Uhr
Zitat von _Christoph:
Naja, der Aufsichtsrat ist nun mal das Kontrollorgan und da hat offensichtlich in mehreren Fällen jedes einzelne Mitglied versagt, in dem gewisse Verträge durchgewunken wurden etc.
Nochmal meine Frage: Woher wollt ihr das wissen? Es gibt ein paar handvoll Leute, die dazu eine umfassende Aussage treffen könnten, was im AR abgelaufen ist und wer sich wie positioniert hat. Bisher konnte ich hier nur Vermutungen und Unterstellungen lesen.
Zur MV wird es sicher eine komplett neue Riege geben, nur sehe ich bisher noch keinen Kandidaten, der sich aus der Deckung traut. Aber das ist ja Rostocker Tradition. Man wird dann wieder 14 Tage vor der MV diverse altbekannte Gesichter in den Zeitungen erblicken, die sich zu Wort melden und sich ins Spiel bringen wollen. Neue Leute müssten sich eigentlich schon jetzt ins Fahrwasser begeben. Dort ist aber noch niemand sichtbar.
Naja, der Aufsichtsrat ist nun mal das Kontrollorgan und da hat offensichtlich in mehreren Fällen jedes einzelne Mitglied versagt, in dem gewisse Verträge durchgewunken wurden etc.
Nochmal meine Frage: Woher wollt ihr das wissen? Es gibt ein paar handvoll Leute, die dazu eine umfassende Aussage treffen könnten, was im AR abgelaufen ist und wer sich wie positioniert hat. Bisher konnte ich hier nur Vermutungen und Unterstellungen lesen.
Zur MV wird es sicher eine komplett neue Riege geben, nur sehe ich bisher noch keinen Kandidaten, der sich aus der Deckung traut. Aber das ist ja Rostocker Tradition. Man wird dann wieder 14 Tage vor der MV diverse altbekannte Gesichter in den Zeitungen erblicken, die sich zu Wort melden und sich ins Spiel bringen wollen. Neue Leute müssten sich eigentlich schon jetzt ins Fahrwasser begeben. Dort ist aber noch niemand sichtbar.
21.07.2011 - 09:41 Uhr
Zitat von hollermann:
Zur MV wird es sicher eine komplett neue Riege geben, nur sehe ich bisher noch keinen Kandidaten, der sich aus der Deckung traut. Aber das ist ja Rostocker Tradition. Man wird dann wieder 14 Tage vor der MV diverse altbekannte Gesichter in den Zeitungen erblicken, die sich zu Wort melden und sich ins Spiel bringen wollen. Neue Leute müssten sich eigentlich schon jetzt ins Fahrwasser begeben. Dort ist aber noch niemand sichtbar.
Damit triffst du den wunden Punkt. Es fehlen wie immer die Alternativen um Gienke und Co. den "Saft" abzudrehen. Hauptproblem sind und waren aber nicht die Alternativen sondern zahlreiche Mitglieder die ihre Stimme bei der letzten AR-Wahl wie bei einer Tombola "verschenkt haben. Von daher sollte sich auch jeder an seine eigene Nase packen der jetzt von Komplettabwahl spricht. Letzlich kann man nämlich auf Stammtischniveau viel darüber reden und schreiben - nützt nur nichts wenn keine Taten folgen.
Zur MV wird es sicher eine komplett neue Riege geben, nur sehe ich bisher noch keinen Kandidaten, der sich aus der Deckung traut. Aber das ist ja Rostocker Tradition. Man wird dann wieder 14 Tage vor der MV diverse altbekannte Gesichter in den Zeitungen erblicken, die sich zu Wort melden und sich ins Spiel bringen wollen. Neue Leute müssten sich eigentlich schon jetzt ins Fahrwasser begeben. Dort ist aber noch niemand sichtbar.
Damit triffst du den wunden Punkt. Es fehlen wie immer die Alternativen um Gienke und Co. den "Saft" abzudrehen. Hauptproblem sind und waren aber nicht die Alternativen sondern zahlreiche Mitglieder die ihre Stimme bei der letzten AR-Wahl wie bei einer Tombola "verschenkt haben. Von daher sollte sich auch jeder an seine eigene Nase packen der jetzt von Komplettabwahl spricht. Letzlich kann man nämlich auf Stammtischniveau viel darüber reden und schreiben - nützt nur nichts wenn keine Taten folgen.
21.07.2011 - 11:35 Uhr
Zitat von hollermann:
Zitat von _Christoph:
Naja, der Aufsichtsrat ist nun mal das Kontrollorgan und da hat offensichtlich in mehreren Fällen jedes einzelne Mitglied versagt, in dem gewisse Verträge durchgewunken wurden etc.
Nochmal meine Frage: Woher wollt ihr das wissen? Es gibt ein paar handvoll Leute, die dazu eine umfassende Aussage treffen könnten, was im AR abgelaufen ist und wer sich wie positioniert hat. Bisher konnte ich hier nur Vermutungen und Unterstellungen lesen.
Dann geh doch bitte mal auf meinen Beitrag ein, und stell' mir dar, an welcher Stelle ich da deiner Meinung nach falsch liege. Für mich hat nunmal jeder einzelne versagt. Da brauche ich keine weiteren Abläufe zu kennen! Wenn er nicht damit einverstanden gewesen wäre, hätte er nicht mehr länger mit seinem Namen für diesen Nichtkontrollgemium stehen dürfen.
Ich würde zu gerne meine Stimme endlich mal abgeben. Aber da es keine Briefwahl gibt und die MV immer schön auf einen Wochentag gelegt wurde, ist das bei einer Entfernung Augsburg/Rostock nicht möglich, wenn man nicht stempeln geht ...
Zitat von _Christoph:
Naja, der Aufsichtsrat ist nun mal das Kontrollorgan und da hat offensichtlich in mehreren Fällen jedes einzelne Mitglied versagt, in dem gewisse Verträge durchgewunken wurden etc.
Nochmal meine Frage: Woher wollt ihr das wissen? Es gibt ein paar handvoll Leute, die dazu eine umfassende Aussage treffen könnten, was im AR abgelaufen ist und wer sich wie positioniert hat. Bisher konnte ich hier nur Vermutungen und Unterstellungen lesen.
Dann geh doch bitte mal auf meinen Beitrag ein, und stell' mir dar, an welcher Stelle ich da deiner Meinung nach falsch liege. Für mich hat nunmal jeder einzelne versagt. Da brauche ich keine weiteren Abläufe zu kennen! Wenn er nicht damit einverstanden gewesen wäre, hätte er nicht mehr länger mit seinem Namen für diesen Nichtkontrollgemium stehen dürfen.
Ich würde zu gerne meine Stimme endlich mal abgeben. Aber da es keine Briefwahl gibt und die MV immer schön auf einen Wochentag gelegt wurde, ist das bei einer Entfernung Augsburg/Rostock nicht möglich, wenn man nicht stempeln geht ...
21.07.2011 - 11:41 Uhr
Zitat von FutureBoy:
Dann geh doch bitte mal auf meinen Beitrag ein, und stell' mir dar, an welcher Stelle ich da deiner Meinung nach falsch liege. Für mich hat nunmal jeder einzelne versagt. Da brauche ich keine weiteren Abläufe zu kennen! Wenn er nicht damit einverstanden gewesen wäre, hätte er nicht mehr länger mit seinem Namen für diesen Nichtkontrollgemium stehen dürfen.
Dann würden Aufsichtsräte und Vorstände häufiger gewechselt werden müssen als du deine Unterwäsche wechselst.
Dann geh doch bitte mal auf meinen Beitrag ein, und stell' mir dar, an welcher Stelle ich da deiner Meinung nach falsch liege. Für mich hat nunmal jeder einzelne versagt. Da brauche ich keine weiteren Abläufe zu kennen! Wenn er nicht damit einverstanden gewesen wäre, hätte er nicht mehr länger mit seinem Namen für diesen Nichtkontrollgemium stehen dürfen.
Dann würden Aufsichtsräte und Vorstände häufiger gewechselt werden müssen als du deine Unterwäsche wechselst.
21.07.2011 - 11:53 Uhr
Zitat von lusor:
Zitat von FutureBoy:
Dann geh doch bitte mal auf meinen Beitrag ein, und stell' mir dar, an welcher Stelle ich da deiner Meinung nach falsch liege. Für mich hat nunmal jeder einzelne versagt. Da brauche ich keine weiteren Abläufe zu kennen! Wenn er nicht damit einverstanden gewesen wäre, hätte er nicht mehr länger mit seinem Namen für diesen Nichtkontrollgemium stehen dürfen.
Dann würden Aufsichtsräte und Vorstände häufiger gewechselt werden müssen als du deine Unterwäsche wechselst.
Und? Was ist denn das jetzt für eine Aussage? Geht es gerade um die tägliche Arbeit? Nein! Es geht um die großen Entscheidungen - und damit die großen Fehler der Vergangenheit und die Arbeitsweise im AR.
Wofür ist der AR da: er ist ein Kontrollgremium.
Im vorliegenden Fall des offensichtlich falsch verstandenen Vertrags haben wir zwei Möglichkeiten:
Entweder hat ihn niemand richtig verstanden -
oder die, die ihn richtig verstanden haben konnten sich nicht durchsetzen und den Rest nicht überzeugen.
Passiert ersteres, ist man in meinen Augen nicht fähig, einem Kontrollgemium anzugehören. Das hat dann nämlich was von durchwinken. Denn wenn ich etwas nicht verstehe, hole ich mir Hilfe, um es zu verstehen.
Passiert zweiteres muss ich mich doch ernsthaft fragen, ob es noch Sinn macht, diesem Gremium weiter anzugehören, wenn meine Arbeit sowieso nur abgetan wird und nicht darauf eingegangen wird. Dann wäre es mir wichtiger, meinen Prinzipien treu zu bleiben, als am Stuhl zu kleben.
Es geht hier nicht darum, in jeder kleinen Diskussion mit Rücktritt zu drohen bis man seinen Willen durchsetzt. Aber ob der Verein 850.000 zurückzahlen muss, oder eben nicht - das ist für mich eine größere Nummer.
Zitat von FutureBoy:
Dann geh doch bitte mal auf meinen Beitrag ein, und stell' mir dar, an welcher Stelle ich da deiner Meinung nach falsch liege. Für mich hat nunmal jeder einzelne versagt. Da brauche ich keine weiteren Abläufe zu kennen! Wenn er nicht damit einverstanden gewesen wäre, hätte er nicht mehr länger mit seinem Namen für diesen Nichtkontrollgemium stehen dürfen.
Dann würden Aufsichtsräte und Vorstände häufiger gewechselt werden müssen als du deine Unterwäsche wechselst.
Und? Was ist denn das jetzt für eine Aussage? Geht es gerade um die tägliche Arbeit? Nein! Es geht um die großen Entscheidungen - und damit die großen Fehler der Vergangenheit und die Arbeitsweise im AR.
Wofür ist der AR da: er ist ein Kontrollgremium.
Im vorliegenden Fall des offensichtlich falsch verstandenen Vertrags haben wir zwei Möglichkeiten:
Entweder hat ihn niemand richtig verstanden -
oder die, die ihn richtig verstanden haben konnten sich nicht durchsetzen und den Rest nicht überzeugen.
Passiert ersteres, ist man in meinen Augen nicht fähig, einem Kontrollgemium anzugehören. Das hat dann nämlich was von durchwinken. Denn wenn ich etwas nicht verstehe, hole ich mir Hilfe, um es zu verstehen.
Passiert zweiteres muss ich mich doch ernsthaft fragen, ob es noch Sinn macht, diesem Gremium weiter anzugehören, wenn meine Arbeit sowieso nur abgetan wird und nicht darauf eingegangen wird. Dann wäre es mir wichtiger, meinen Prinzipien treu zu bleiben, als am Stuhl zu kleben.
Es geht hier nicht darum, in jeder kleinen Diskussion mit Rücktritt zu drohen bis man seinen Willen durchsetzt. Aber ob der Verein 850.000 zurückzahlen muss, oder eben nicht - das ist für mich eine größere Nummer.
21.07.2011 - 12:05 Uhr
FutureBoy, das Fehler gemacht wurden ist unbestritten.
Wenn aber jemand im Aufsichtsrat sitzt oder im Vortand und derjenige/diejenige bei einer Entscheidung überstimmt wurde, ist das doch kein Grund den Posten abzusetzen.
Denn wenn es so wäre würde dass ja bedeuten dass die Aufsichtsratsmitglieder häufiger wechseln würden.
Da du den Retov-Deal gerade als Bsp. nimmst, interessiert mich mal inwiefern da der AR falsch reagiert haben soll? Weil er einer Geschäftsidee zustimmte die Gang und Gebe ist?
Wenn aber jemand im Aufsichtsrat sitzt oder im Vortand und derjenige/diejenige bei einer Entscheidung überstimmt wurde, ist das doch kein Grund den Posten abzusetzen.
Denn wenn es so wäre würde dass ja bedeuten dass die Aufsichtsratsmitglieder häufiger wechseln würden.
Da du den Retov-Deal gerade als Bsp. nimmst, interessiert mich mal inwiefern da der AR falsch reagiert haben soll? Weil er einer Geschäftsidee zustimmte die Gang und Gebe ist?
21.07.2011 - 12:21 Uhr
Zitat von lusor:
FutureBoy, das Fehler gemacht wurden ist unbestritten.
Wenn aber jemand im Aufsichtsrat sitzt oder im Vortand und derjenige/diejenige bei einer Entscheidung überstimmt wurde, ist das doch kein Grund den Posten abzusetzen.
Denn wenn es so wäre würde dass ja bedeuten dass die Aufsichtsratsmitglieder häufiger wechseln würden.
Da du den Retov-Deal gerade als Bsp. nimmst, interessiert mich mal inwiefern da der AR falsch reagiert haben soll? Weil er einer Geschäftsidee zustimmte die Gang und Gebe ist?
Meine Güte, wie oft denn noch?
Es geht eben gerade nicht darum, dass der Aufsichtsrat häufig wechselt! Wer spricht denn hier von häufigen Wechseln? Es geht um Einzelereignisse - und wie man darauf reagieren kann und meiner Meinung nach sollte.
Für mich geht es dabei vor allem um den Retov/Maschmeyer-Deal - und was hier wohl schwer zu verstehen ist: nicht um die ökonomische Seite. Klar, begeistert bin ich vom Namen des Investors nicht - aber lassen wir das einfach mal außen vor.
Es geht darum, dass der Vorstand den Vertrag wie folgt verstanden hat:
Wir bekommen 850.000 von Maschmeyer, kaufen Retov. Und Maschmeyer bekommt das Geld wieder, wenn wir Retov oder Yelen verkaufen. (nachzulesen auf Seite 99 und 136).
Problem: Der Vorstand hat offensichtlich den Vertrag nicht richtig gelesen. Warum sollte Maschmeyer auch so ein hohes Risiko eingehen, die 850.000 komplett zu verlieren? Er ist zwar in meinen Augen ein (--- insert word ---) aber wenns ums Geld geht, nunmal nicht doof. Er weiß auch, dass Spieler ablösefrei wechseln können.
Und genau da muss in meinen Augen der AR aktiv werden! Wofür ist denn sonst in deinen Augen ein Kontrollgremium da, wenn es nicht v.a. darum geht, solche Verträge zu kontrollieren?
Fraglich sind für mich hier also nicht mehr die Fehler des AR. Der gehört für mich geschlossen abgewählt, wenn er schon nicht freiwillig zurücktritt (aber nein, wir sind doch aufgestiegen, ist doch alles wunderbar, hat alles der AR ganz alleine geschafft ... )
An dieser Stelle interessiert mich persönlich nur noch die Frage der Abläufe im Vorstand: der Deal geschah unter der aktuellen Führungsriege. Als der neue Vorstand antrat hatten sie wahrlich genug zu tun, und werden nicht jeden alten Vertrag durchgeschaut haben. Der alte Vorstand und der AR gingen ja anscheinend ohnehin davon aus, dass Maschmeyer keinen Cent bekommt, da Retov nach dem Abstieg uns ablösefrei verließ. Hier würde mich persönlich jetzt nur interessieren, wann Hofmann und Keler diesen Vertrag das erste mal gesehen haben, oder ob sie aus allen Wolken fielen, als Maschmeyer Hansa verklagte.
FutureBoy, das Fehler gemacht wurden ist unbestritten.
Wenn aber jemand im Aufsichtsrat sitzt oder im Vortand und derjenige/diejenige bei einer Entscheidung überstimmt wurde, ist das doch kein Grund den Posten abzusetzen.
Denn wenn es so wäre würde dass ja bedeuten dass die Aufsichtsratsmitglieder häufiger wechseln würden.
Da du den Retov-Deal gerade als Bsp. nimmst, interessiert mich mal inwiefern da der AR falsch reagiert haben soll? Weil er einer Geschäftsidee zustimmte die Gang und Gebe ist?
Meine Güte, wie oft denn noch?
Es geht eben gerade nicht darum, dass der Aufsichtsrat häufig wechselt! Wer spricht denn hier von häufigen Wechseln? Es geht um Einzelereignisse - und wie man darauf reagieren kann und meiner Meinung nach sollte.
Für mich geht es dabei vor allem um den Retov/Maschmeyer-Deal - und was hier wohl schwer zu verstehen ist: nicht um die ökonomische Seite. Klar, begeistert bin ich vom Namen des Investors nicht - aber lassen wir das einfach mal außen vor.
Es geht darum, dass der Vorstand den Vertrag wie folgt verstanden hat:
Wir bekommen 850.000 von Maschmeyer, kaufen Retov. Und Maschmeyer bekommt das Geld wieder, wenn wir Retov oder Yelen verkaufen. (nachzulesen auf Seite 99 und 136).
Problem: Der Vorstand hat offensichtlich den Vertrag nicht richtig gelesen. Warum sollte Maschmeyer auch so ein hohes Risiko eingehen, die 850.000 komplett zu verlieren? Er ist zwar in meinen Augen ein (--- insert word ---) aber wenns ums Geld geht, nunmal nicht doof. Er weiß auch, dass Spieler ablösefrei wechseln können.
Und genau da muss in meinen Augen der AR aktiv werden! Wofür ist denn sonst in deinen Augen ein Kontrollgremium da, wenn es nicht v.a. darum geht, solche Verträge zu kontrollieren?
Fraglich sind für mich hier also nicht mehr die Fehler des AR. Der gehört für mich geschlossen abgewählt, wenn er schon nicht freiwillig zurücktritt (aber nein, wir sind doch aufgestiegen, ist doch alles wunderbar, hat alles der AR ganz alleine geschafft ... )
An dieser Stelle interessiert mich persönlich nur noch die Frage der Abläufe im Vorstand: der Deal geschah unter der aktuellen Führungsriege. Als der neue Vorstand antrat hatten sie wahrlich genug zu tun, und werden nicht jeden alten Vertrag durchgeschaut haben. Der alte Vorstand und der AR gingen ja anscheinend ohnehin davon aus, dass Maschmeyer keinen Cent bekommt, da Retov nach dem Abstieg uns ablösefrei verließ. Hier würde mich persönlich jetzt nur interessieren, wann Hofmann und Keler diesen Vertrag das erste mal gesehen haben, oder ob sie aus allen Wolken fielen, als Maschmeyer Hansa verklagte.
21.07.2011 - 12:30 Uhr
Zitat von FutureBoy:
[Meine Güte, wie oft denn noch?
Es geht eben gerade nicht darum, dass der Aufsichtsrat häufig wechselt! Wer spricht denn hier von häufigen Wechseln? Es geht um Einzelereignisse - und wie man darauf reagieren kann und meiner Meinung nach sollte.
Natürlich geht es um Einzelereignisse FutureBoy. Nur ist auch da Deine Forderung in meinen Augen nicht logisch.
Bsp.: Wenn ich im AR sitzen würde und man hätte die Idee mit dem Maschmeyer-Deal auf dem Tisch und alle stimmen dem zu nur ich halt nicht, dann sage ich doch nicht dass ich zurücktrete von meinem Amt. Es gibt auch keine logische Erklärung dafür.
Der AR ist übrigens nicht dafür da alle Klauseln eines Vertrages zu kontrollieren. In diesem Fall hat doch recht eindeutig der Vorstand um H.M. und R.R. falsch reagiert/gedacht.
[Meine Güte, wie oft denn noch?
Es geht eben gerade nicht darum, dass der Aufsichtsrat häufig wechselt! Wer spricht denn hier von häufigen Wechseln? Es geht um Einzelereignisse - und wie man darauf reagieren kann und meiner Meinung nach sollte.
Natürlich geht es um Einzelereignisse FutureBoy. Nur ist auch da Deine Forderung in meinen Augen nicht logisch.
Bsp.: Wenn ich im AR sitzen würde und man hätte die Idee mit dem Maschmeyer-Deal auf dem Tisch und alle stimmen dem zu nur ich halt nicht, dann sage ich doch nicht dass ich zurücktrete von meinem Amt. Es gibt auch keine logische Erklärung dafür.
Der AR ist übrigens nicht dafür da alle Klauseln eines Vertrages zu kontrollieren. In diesem Fall hat doch recht eindeutig der Vorstand um H.M. und R.R. falsch reagiert/gedacht.
21.07.2011 - 12:39 Uhr
Zitat von lusor:
Natürlich geht es um Einzelereignisse FutureBoy. Nur ist auch da Deine Forderung in meinen Augen nicht logisch.
Bsp.: Wenn ich im AR sitzen würde und man hätte die Idee mit dem Maschmeyer-Deal auf dem Tisch und alle stimmen dem zu nur ich halt nicht, dann sage ich doch nicht dass ich zurücktrete von meinem Amt. Es gibt auch keine logische Erklärung dafür.Es tut mir leid, dass das für dich nicht logisch erscheint. Für mich ist es sehr logisch, nicht mehr mit dem restlichen Kreis zusammenarbeiten zu wollen, wenn ich der einzige wäre, der darauf hinweist, dass offensichtlich alle davon ausgehen, 850.000 geschenkt zu bekommen, wenn man Yelen nicht verkauft - und keinen interessiert es!
Wenn man da nämlich mal eine Stufe weiter denkt, ist es nämlich auch gut möglich, dass man Yelen nicht für 900.000 in die Türkei verkaufte, weil man dachte, davon ja eh nur 50.000 behalten zu dürfen.
Zitat von lusor:
Der AR ist übrigens nicht dafür da alle Klauseln eines Vertrages zu kontrollieren. Sondern? Es ist ja wohl ein Unterschied, ob man 850.000 in jedem Fall zurückzahlen muss, oder gar nichts! Das hat für mich nichts mit "alle Klauseln" zu tun - das ist schlicht und ergreifend der Vertragsinhalt. Und wenn du der Meinung bist, der AR braucht keine Verträge zu kontrollieren, gut. Dann ist aber der AR unwichtiger als Schuppenflechte und wir brauchen nicht weiter zu behaupten, unser Vorstand würde "kontrolliert".
Natürlich geht es um Einzelereignisse FutureBoy. Nur ist auch da Deine Forderung in meinen Augen nicht logisch.
Bsp.: Wenn ich im AR sitzen würde und man hätte die Idee mit dem Maschmeyer-Deal auf dem Tisch und alle stimmen dem zu nur ich halt nicht, dann sage ich doch nicht dass ich zurücktrete von meinem Amt. Es gibt auch keine logische Erklärung dafür.Es tut mir leid, dass das für dich nicht logisch erscheint. Für mich ist es sehr logisch, nicht mehr mit dem restlichen Kreis zusammenarbeiten zu wollen, wenn ich der einzige wäre, der darauf hinweist, dass offensichtlich alle davon ausgehen, 850.000 geschenkt zu bekommen, wenn man Yelen nicht verkauft - und keinen interessiert es!
Wenn man da nämlich mal eine Stufe weiter denkt, ist es nämlich auch gut möglich, dass man Yelen nicht für 900.000 in die Türkei verkaufte, weil man dachte, davon ja eh nur 50.000 behalten zu dürfen.
Zitat von lusor:
Der AR ist übrigens nicht dafür da alle Klauseln eines Vertrages zu kontrollieren. Sondern? Es ist ja wohl ein Unterschied, ob man 850.000 in jedem Fall zurückzahlen muss, oder gar nichts! Das hat für mich nichts mit "alle Klauseln" zu tun - das ist schlicht und ergreifend der Vertragsinhalt. Und wenn du der Meinung bist, der AR braucht keine Verträge zu kontrollieren, gut. Dann ist aber der AR unwichtiger als Schuppenflechte und wir brauchen nicht weiter zu behaupten, unser Vorstand würde "kontrolliert".
21.07.2011 - 12:43 Uhr
So wie Lusor es schrieb, möchte ich mich auch verstanden wissen. Nun wird man sicherlich in diesem öffentlichen Forum keine Stimmverteilung oder Haltung zu bestimmten kritischen Entscheidungen debattieren. Dafür gibt es die MV (übrigens an einem Sonntag). Dort kann Future und jedes andere Mitglied seine Stimme erheben und Auskunft/Erklärungen verlangen. Auch von den Aufsichtsräten.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von hollermann am 21.07.2011 um 12:45 Uhr bearbeitet
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