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09.04.2023 - 08:05 Uhr
26.06.2026 - 11:54 Uhr
Zitat von WalterFroschsErbe
Oh, jetzt wird das interessant. Hornets haben Selbstvertrauen, etwas vor, vielleicht noch mehr als ich dachte.
Ball (+ Green) raus, Reid rein, unconditional first rein. Steinbach und Anderson rein. White verlängert.
White, Anderson, Mann
Knueppel James
Miller, McNeely
Bridges, Reid, Williams, Salaun
Diabate, Kalkbrenner, Steinbach
Und nun: Jaylen Brown? Nicht gerade da, wo es qualitativ, upside mäßig dünn im Kader ist, aber natürlich qualitativ ein ganz anderer Anker.
Eine Chance zur Verdichtung und tolle Verträge zu nutzen, bevor es teuer wird? Wer müsste in ein Paket? Reid + Miller + Salaun?
Oh, jetzt wird das interessant. Hornets haben Selbstvertrauen, etwas vor, vielleicht noch mehr als ich dachte.
Ball (+ Green) raus, Reid rein, unconditional first rein. Steinbach und Anderson rein. White verlängert.
White, Anderson, Mann
Knueppel James
Miller, McNeely
Bridges, Reid, Williams, Salaun
Diabate, Kalkbrenner, Steinbach
Und nun: Jaylen Brown? Nicht gerade da, wo es qualitativ, upside mäßig dünn im Kader ist, aber natürlich qualitativ ein ganz anderer Anker.
Eine Chance zur Verdichtung und tolle Verträge zu nutzen, bevor es teuer wird? Wer müsste in ein Paket? Reid + Miller + Salaun?
Die Verdichtung muss sicher irgendwann kommen, aber für mich käme das zu früh und vor allem für den falschen Spieler für dieses Roster. Die Hornets haben für mich vor allem im Playmaking und defensiv nun ihre Schwächen. Sie haben keine PoA Verteidiger und keinen Rimprotector, der mobil genug ist. Diabate kommt dem noch am nächsten, aber der hat mir zu viele Schwächen für die Starting 5 und gehört physisch eigentlich auch eher auf die 4 und nicht auf die 5, was aber mit dem offensiven Skillset schwierig ist.
Dazu sind sie im Playmaking zwar auf fast allen Positionen mindestens ordentlich, aber es gibt niemanden, der in kritischen Momenten klar übernehmen könnte. Das ist mir hierarchisch zu flach, um funktional zu erwarten. Das hatten letzte Saison schon genug Teams unterschätzt, wie die Rockets und Magic. Ein vollwertiger Playmaker hat seinen Wert. Brown würde nichts davon adressieren. Warum also für ihn traden, wenn danach weitere Trades nötig sind?
Ich kann mir zwar trotzdem vorstellen, dass die Hornets es einfach mal probieren, aber dann dürften sie meines Erachtens nur Bridges und Reid in so einen Deal packen, mit kleinem Pick Paket. Warum sollte Boston das dann aber machen? Stretch 5 Reid schön und gut, aber defensiv wäre er trotzdem kein Starter und Bridges käme sich wahrscheinlich positionell zu sehr mit Tatum ins Gehege, weil sie defensiv dieselben Spielertypen aufnehmen sollten. Da würde ich bessere Angebote vermuten.
Boston braucht denke ich 3&D auf dem Flügel und einen Big, der sie qualitativ aufwertet. Daher würde ich eher Houston (Sengün+Smith), Cleveland (Mobley), Atlanta (Daniels + Risacher) als Teams erwarten, die mehr bieten könnten als die Hornets und die grundsätzlich auch mehr Anreiz für so einen Trade haben sollten, auf Grund ihrer aktuellen Situation - wenn auch aus unterschiedlichen Motiven. Dazu werden San Antonio, Toronto und Portland ja auch immer wieder genannt, auch wenn mir da noch nicht so recht klar ist, wie Deals aussehen, die für Boston passen. Sieht für mich nicht gerade wahrscheinlich aus, dass die Hornets hier das beste Angebot stellen können, außer sie überbezahlen massiv.
An Stelle der Hornets würde ich vermutlich eher darauf spekulieren, dass sie im Saisonverlauf günstig an Fox rankommen können. Reid wäre ein guter Fit für die Spurs, Williams auslaufender Vertrag könnte gut genutzt werden und dazu noch einen der günstigen Youngster. Dann blieben immer noch Bridges und die Picks für den Bedarf auf Center, den man dann noch genauer definieren könnte, in Abhängigkeit davon, wie sich die jungen Bigs alle entwickeln (braucht es bspw. Shooting auf der 5 oder nicht?). Von Turner über Gafford bis Poeltl sollte es da auch Optionen geben. White würde ich übrigens nur als 6th Man planen. Guter Scoring Combo Guard, aber nicht gut genug als Playmaker und vor allem defensiv schwieriger Fit zu Knueppel, der für mich klar gesetzt bleiben sollte, wie auch Miller. Alles daneben wäre für mich verhandelbar, wenn der Preis stimmt.
28.06.2026 - 06:41 Uhr
In der heutigen Zeit mag es nur eine Randnotiz in der Wahrnehmung sein. Trotzdem möchte ich hier wenigstens mal erwähnen, dass Agit Kabayel zum ersten deutschen Schwergewichts-Boxweltmeister seit Max Schmeling vor 94 Jahren ernannt wurde. Möglich wurde dies durch den Rücktritt von Alexander Usyk. Kabayel war Interimsweltmeister und Usyk ging dem Fight gegen Kabayel konsequent aus dem Weg. Wer sich mal den ein oder anderen Kampf von Agit angesehen hat, der bekommt eine Vorstellung davon, warum...
Früher habe ich tatsächlich viel Boxen geschaut. Maske, die Rocchigianis, Tiger Michalczewski, Schulz, ...
Die Klitschkos fand ich eher langweilig.
Dann folgte der Niedergang dieses Sports in Deutschland.
Nun aber einen großen Glückwunsch nach Wattenscheid. Er hat es definitiv verdient. International jedenfalls ist Agit da schon eine ziemliche Hausnummer. Das ganz große Geld ist in Deutschland in diesem Sport allerdings nicht mehr möglich. Da braucht es schon die weltweite Szene.
Früher habe ich tatsächlich viel Boxen geschaut. Maske, die Rocchigianis, Tiger Michalczewski, Schulz, ...
Die Klitschkos fand ich eher langweilig.
Dann folgte der Niedergang dieses Sports in Deutschland.
Nun aber einen großen Glückwunsch nach Wattenscheid. Er hat es definitiv verdient. International jedenfalls ist Agit da schon eine ziemliche Hausnummer. Das ganz große Geld ist in Deutschland in diesem Sport allerdings nicht mehr möglich. Da braucht es schon die weltweite Szene.
29.06.2026 - 16:47 Uhr
So wie sich da gerade wieder alles aufbaut, scheint es in den nächsten Tagen in der NBA noch richtig wild zu werden.
Kawhi wird ziemlich sicher getradet werden, wie es aussieht und die Frage ist nur, wie die Clippers sich damit dann weiter für die Zukunft aufstellen. Anscheinend sind die Raptors aktuell Favorit auf den Traden, wobei mir unklar ist, wen sie landen können. Barnes Verfügbarkeit kann ich mir nach wie vor nicht so recht vorstellen und Ingram wäre für mich jetzt nicht unbedingt ein sinnvolles Target. Auch schwer nachvollziehbar, warum die Raptors überhaupt nochmal hinter Kawhi her sind. Selbst wenn sie Ingram austauschen mit Kawhi, sind sie noch mehr Underdog als beim letzten Mal.
Noch spannender ist aber, dass AD tatsächlich wieder verfügbar ist und die Wizards nach der Verlängerung mit Young wohl doch nicht auf Win Now aus sind. Einerseits überbezahlen sie Young, andererseits setzen sie aber offenbar doch auf den jungen Kern und dessen Potenzial. Noch spannender ist aber wohl, dass vor allem die Warriors zum großen Schlag ausholen, indem sie Lebron und AD in die Bay bringen wollen. Für AD wird wohl Butler gehen müssen, dessen auslaufender Vertrag den Wizards Cap und den ein oder anderen Pick bringen wird - außer den 27er Pick, da wir ja wissen, was daraus wird 🙊! Die Warriors bekämen damit eine AH, die es so vielleicht noch nie gab, die meines Erachtens aber eher gutes Marketing werden dürfte als wirklich sportlich erfolgversprechend.
Was die Lakers machen, ist währenddessen ziemlich unklar. Lebron scheint auf jeden Fall nicht bei den Lakers zu bleiben. Da schein Funkstille zu herrschen und daher ist durchaus anzunehmen, dass an der Warriors Geschichte einiges dran ist und aktiv daran gearbeitet wird. Ein S&T dürfte das wohl nicht geben, da Lebron keinen 3-Jahres-Vertrag mehr unterzeichnen dürfte. Zumal die Warriors auch nichts haben, um ein signifikantes Gehalt zu matchen. Wäre schon hart, wenn Lebron für die MLE oder dergleichen eine Big 4 in San Francisco bildet. Für mich wird es daher gerade immer unklarer, wie die Lakers rund um Doncic und Reaves ein Team bauen wollen.
Dazuhin ist heute Nacht auch klar geworden, was hinter dem Ball Trade stecke, indem auch Bridges gehen musste. Die Hornets haben damit für die nächsten Jahre ziemlich viele Picks gesammelt, die nicht schlecht sein dürften, während sie rund um Knueppel und Miller einen Kern bauen, zu dem offenbar der Franchise Spieler neu gecasted wird. Mal sehen, ob das per Trade oder doch per Draft passiert, aber mit dem Cap wäre es auch drin, dass sie noch einen Risikotrade machen, den sie sich bezahlen lassen. Vielleicht ein Kandidat für Morant nun? Strategisch war das bislang in jedem Fall schon sehr interessant, gerade weil der Kader eigentlich schon eine spannende Basis hat. Die Bucks scheinen es ähnlich zu machen und halten Herro verfügbar. Assets stacken, bis man sie ausspielen kann, statt nur auf dem aufbauen, was schon vielversprechender Kern ist. So extrem kam es mir in jedem Fall lange nicht mehr vor, dass sowohl bezüglich kurzfristigen als auch langfristigen Erfolg so große Risiken eingegangen wurden, wie aktuell.
Und Brown wäre dann ja auch noch ...
Mal sehen, wie die NBA dann nächste Woche aussieht, aber es wirkt auf mich, dass bei den Herausforderern sich noch einiges verändern wird, um anzugreifen. Zumal es rund um ein paar Teams auch noch verdächtig ruhig blieb. Bei den Mavs ist schließlich auch noch damit zu rechnen, dass es Moves gibt, die auf Potenzial und daher mittelfristigen Erfolg gehen, aber man hört im Prinzip nichts von dort. Ich bin echt gespannt nun, aber das könnte krass werden, nachdem die letzte Woche schon viel zu bieten hatte.
Kawhi wird ziemlich sicher getradet werden, wie es aussieht und die Frage ist nur, wie die Clippers sich damit dann weiter für die Zukunft aufstellen. Anscheinend sind die Raptors aktuell Favorit auf den Traden, wobei mir unklar ist, wen sie landen können. Barnes Verfügbarkeit kann ich mir nach wie vor nicht so recht vorstellen und Ingram wäre für mich jetzt nicht unbedingt ein sinnvolles Target. Auch schwer nachvollziehbar, warum die Raptors überhaupt nochmal hinter Kawhi her sind. Selbst wenn sie Ingram austauschen mit Kawhi, sind sie noch mehr Underdog als beim letzten Mal.
Noch spannender ist aber, dass AD tatsächlich wieder verfügbar ist und die Wizards nach der Verlängerung mit Young wohl doch nicht auf Win Now aus sind. Einerseits überbezahlen sie Young, andererseits setzen sie aber offenbar doch auf den jungen Kern und dessen Potenzial. Noch spannender ist aber wohl, dass vor allem die Warriors zum großen Schlag ausholen, indem sie Lebron und AD in die Bay bringen wollen. Für AD wird wohl Butler gehen müssen, dessen auslaufender Vertrag den Wizards Cap und den ein oder anderen Pick bringen wird - außer den 27er Pick, da wir ja wissen, was daraus wird 🙊! Die Warriors bekämen damit eine AH, die es so vielleicht noch nie gab, die meines Erachtens aber eher gutes Marketing werden dürfte als wirklich sportlich erfolgversprechend.
Was die Lakers machen, ist währenddessen ziemlich unklar. Lebron scheint auf jeden Fall nicht bei den Lakers zu bleiben. Da schein Funkstille zu herrschen und daher ist durchaus anzunehmen, dass an der Warriors Geschichte einiges dran ist und aktiv daran gearbeitet wird. Ein S&T dürfte das wohl nicht geben, da Lebron keinen 3-Jahres-Vertrag mehr unterzeichnen dürfte. Zumal die Warriors auch nichts haben, um ein signifikantes Gehalt zu matchen. Wäre schon hart, wenn Lebron für die MLE oder dergleichen eine Big 4 in San Francisco bildet. Für mich wird es daher gerade immer unklarer, wie die Lakers rund um Doncic und Reaves ein Team bauen wollen.
Dazuhin ist heute Nacht auch klar geworden, was hinter dem Ball Trade stecke, indem auch Bridges gehen musste. Die Hornets haben damit für die nächsten Jahre ziemlich viele Picks gesammelt, die nicht schlecht sein dürften, während sie rund um Knueppel und Miller einen Kern bauen, zu dem offenbar der Franchise Spieler neu gecasted wird. Mal sehen, ob das per Trade oder doch per Draft passiert, aber mit dem Cap wäre es auch drin, dass sie noch einen Risikotrade machen, den sie sich bezahlen lassen. Vielleicht ein Kandidat für Morant nun? Strategisch war das bislang in jedem Fall schon sehr interessant, gerade weil der Kader eigentlich schon eine spannende Basis hat. Die Bucks scheinen es ähnlich zu machen und halten Herro verfügbar. Assets stacken, bis man sie ausspielen kann, statt nur auf dem aufbauen, was schon vielversprechender Kern ist. So extrem kam es mir in jedem Fall lange nicht mehr vor, dass sowohl bezüglich kurzfristigen als auch langfristigen Erfolg so große Risiken eingegangen wurden, wie aktuell.
Und Brown wäre dann ja auch noch ...
Mal sehen, wie die NBA dann nächste Woche aussieht, aber es wirkt auf mich, dass bei den Herausforderern sich noch einiges verändern wird, um anzugreifen. Zumal es rund um ein paar Teams auch noch verdächtig ruhig blieb. Bei den Mavs ist schließlich auch noch damit zu rechnen, dass es Moves gibt, die auf Potenzial und daher mittelfristigen Erfolg gehen, aber man hört im Prinzip nichts von dort. Ich bin echt gespannt nun, aber das könnte krass werden, nachdem die letzte Woche schon viel zu bieten hatte.
29.06.2026 - 19:20 Uhr
Zitat von BVBBC
So wie sich da gerade wieder alles aufbaut, scheint es in den nächsten Tagen in der NBA noch richtig wild zu werden.
Kawhi wird ziemlich sicher getradet werden, wie es aussieht und die Frage ist nur, wie die Clippers sich damit dann weiter für die Zukunft aufstellen. Anscheinend sind die Raptors aktuell Favorit auf den Traden, wobei mir unklar ist, wen sie landen können. Barnes Verfügbarkeit kann ich mir nach wie vor nicht so recht vorstellen und Ingram wäre für mich jetzt nicht unbedingt ein sinnvolles Target. Auch schwer nachvollziehbar, warum die Raptors überhaupt nochmal hinter Kawhi her sind. Selbst wenn sie Ingram austauschen mit Kawhi, sind sie noch mehr Underdog als beim letzten Mal.
Noch spannender ist aber, dass AD tatsächlich wieder verfügbar ist und die Wizards nach der Verlängerung mit Young wohl doch nicht auf Win Now aus sind. Einerseits überbezahlen sie Young, andererseits setzen sie aber offenbar doch auf den jungen Kern und dessen Potenzial. Noch spannender ist aber wohl, dass vor allem die Warriors zum großen Schlag ausholen, indem sie Lebron und AD in die Bay bringen wollen. Für AD wird wohl Butler gehen müssen, dessen auslaufender Vertrag den Wizards Cap und den ein oder anderen Pick bringen wird - außer den 27er Pick, da wir ja wissen, was daraus wird 🙊! Die Warriors bekämen damit eine AH, die es so vielleicht noch nie gab, die meines Erachtens aber eher gutes Marketing werden dürfte als wirklich sportlich erfolgversprechend.
Was die Lakers machen, ist währenddessen ziemlich unklar. Lebron scheint auf jeden Fall nicht bei den Lakers zu bleiben. Da schein Funkstille zu herrschen und daher ist durchaus anzunehmen, dass an der Warriors Geschichte einiges dran ist und aktiv daran gearbeitet wird. Ein S&T dürfte das wohl nicht geben, da Lebron keinen 3-Jahres-Vertrag mehr unterzeichnen dürfte. Zumal die Warriors auch nichts haben, um ein signifikantes Gehalt zu matchen. Wäre schon hart, wenn Lebron für die MLE oder dergleichen eine Big 4 in San Francisco bildet. Für mich wird es daher gerade immer unklarer, wie die Lakers rund um Doncic und Reaves ein Team bauen wollen.
Dazuhin ist heute Nacht auch klar geworden, was hinter dem Ball Trade stecke, indem auch Bridges gehen musste. Die Hornets haben damit für die nächsten Jahre ziemlich viele Picks gesammelt, die nicht schlecht sein dürften, während sie rund um Knueppel und Miller einen Kern bauen, zu dem offenbar der Franchise Spieler neu gecasted wird. Mal sehen, ob das per Trade oder doch per Draft passiert, aber mit dem Cap wäre es auch drin, dass sie noch einen Risikotrade machen, den sie sich bezahlen lassen. Vielleicht ein Kandidat für Morant nun? Strategisch war das bislang in jedem Fall schon sehr interessant, gerade weil der Kader eigentlich schon eine spannende Basis hat. Die Bucks scheinen es ähnlich zu machen und halten Herro verfügbar. Assets stacken, bis man sie ausspielen kann, statt nur auf dem aufbauen, was schon vielversprechender Kern ist. So extrem kam es mir in jedem Fall lange nicht mehr vor, dass sowohl bezüglich kurzfristigen als auch langfristigen Erfolg so große Risiken eingegangen wurden, wie aktuell.
Und Brown wäre dann ja auch noch ...
Mal sehen, wie die NBA dann nächste Woche aussieht, aber es wirkt auf mich, dass bei den Herausforderern sich noch einiges verändern wird, um anzugreifen. Zumal es rund um ein paar Teams auch noch verdächtig ruhig blieb. Bei den Mavs ist schließlich auch noch damit zu rechnen, dass es Moves gibt, die auf Potenzial und daher mittelfristigen Erfolg gehen, aber man hört im Prinzip nichts von dort. Ich bin echt gespannt nun, aber das könnte krass werden, nachdem die letzte Woche schon viel zu bieten hatte.
So wie sich da gerade wieder alles aufbaut, scheint es in den nächsten Tagen in der NBA noch richtig wild zu werden.
Kawhi wird ziemlich sicher getradet werden, wie es aussieht und die Frage ist nur, wie die Clippers sich damit dann weiter für die Zukunft aufstellen. Anscheinend sind die Raptors aktuell Favorit auf den Traden, wobei mir unklar ist, wen sie landen können. Barnes Verfügbarkeit kann ich mir nach wie vor nicht so recht vorstellen und Ingram wäre für mich jetzt nicht unbedingt ein sinnvolles Target. Auch schwer nachvollziehbar, warum die Raptors überhaupt nochmal hinter Kawhi her sind. Selbst wenn sie Ingram austauschen mit Kawhi, sind sie noch mehr Underdog als beim letzten Mal.
Noch spannender ist aber, dass AD tatsächlich wieder verfügbar ist und die Wizards nach der Verlängerung mit Young wohl doch nicht auf Win Now aus sind. Einerseits überbezahlen sie Young, andererseits setzen sie aber offenbar doch auf den jungen Kern und dessen Potenzial. Noch spannender ist aber wohl, dass vor allem die Warriors zum großen Schlag ausholen, indem sie Lebron und AD in die Bay bringen wollen. Für AD wird wohl Butler gehen müssen, dessen auslaufender Vertrag den Wizards Cap und den ein oder anderen Pick bringen wird - außer den 27er Pick, da wir ja wissen, was daraus wird 🙊! Die Warriors bekämen damit eine AH, die es so vielleicht noch nie gab, die meines Erachtens aber eher gutes Marketing werden dürfte als wirklich sportlich erfolgversprechend.
Was die Lakers machen, ist währenddessen ziemlich unklar. Lebron scheint auf jeden Fall nicht bei den Lakers zu bleiben. Da schein Funkstille zu herrschen und daher ist durchaus anzunehmen, dass an der Warriors Geschichte einiges dran ist und aktiv daran gearbeitet wird. Ein S&T dürfte das wohl nicht geben, da Lebron keinen 3-Jahres-Vertrag mehr unterzeichnen dürfte. Zumal die Warriors auch nichts haben, um ein signifikantes Gehalt zu matchen. Wäre schon hart, wenn Lebron für die MLE oder dergleichen eine Big 4 in San Francisco bildet. Für mich wird es daher gerade immer unklarer, wie die Lakers rund um Doncic und Reaves ein Team bauen wollen.
Dazuhin ist heute Nacht auch klar geworden, was hinter dem Ball Trade stecke, indem auch Bridges gehen musste. Die Hornets haben damit für die nächsten Jahre ziemlich viele Picks gesammelt, die nicht schlecht sein dürften, während sie rund um Knueppel und Miller einen Kern bauen, zu dem offenbar der Franchise Spieler neu gecasted wird. Mal sehen, ob das per Trade oder doch per Draft passiert, aber mit dem Cap wäre es auch drin, dass sie noch einen Risikotrade machen, den sie sich bezahlen lassen. Vielleicht ein Kandidat für Morant nun? Strategisch war das bislang in jedem Fall schon sehr interessant, gerade weil der Kader eigentlich schon eine spannende Basis hat. Die Bucks scheinen es ähnlich zu machen und halten Herro verfügbar. Assets stacken, bis man sie ausspielen kann, statt nur auf dem aufbauen, was schon vielversprechender Kern ist. So extrem kam es mir in jedem Fall lange nicht mehr vor, dass sowohl bezüglich kurzfristigen als auch langfristigen Erfolg so große Risiken eingegangen wurden, wie aktuell.
Und Brown wäre dann ja auch noch ...
Mal sehen, wie die NBA dann nächste Woche aussieht, aber es wirkt auf mich, dass bei den Herausforderern sich noch einiges verändern wird, um anzugreifen. Zumal es rund um ein paar Teams auch noch verdächtig ruhig blieb. Bei den Mavs ist schließlich auch noch damit zu rechnen, dass es Moves gibt, die auf Potenzial und daher mittelfristigen Erfolg gehen, aber man hört im Prinzip nichts von dort. Ich bin echt gespannt nun, aber das könnte krass werden, nachdem die letzte Woche schon viel zu bieten hatte.
Das hohe Risiko hat für mich zwei Gründe - CBA und Wemby - und ist ein Zeichen, dass die Liga funktioniert. Die Spieler werden immer mehr nach ihrem Grenzprodukt bezahlt werden (müssen) - und das variiert mindestens so sehr mit Kaderfit und Contentionstatus wie mit der individuellen Qualität - siehe Wiggins Extension.
Mannschaften kommen schneller, hoch, schneller zurück, bleiben aber auch schwieriger oben - gut so: wer will Dominanz wegen Erfolg von gestern, oder ganze Karrieren die max. in den Conference semis enden.
Davis und James bei Curry und Green würde ich als das wahrscheinliche Szenario ansehen - einfach, weil Shams es sonst nicht so deutlich schreiben würde. Wer ist wohl No. 5 in dem lineup?
Ansonsten, LaVine und FVV opting in - shocking. Smart declined (ab nach SF). Harden kennt verbrannte Finger nicht, und opted out. Gut, der GM heißt nun ja auch nicht Morey.
Toll, was die Hornets probieren. Ein wenig "culture eats quality for breakfast". Ball und Bridges für Allen, O'Neale, Reid, Vertrauen in White, Miller, Knueppel, (Anderson, Steinbach?) ist da eine nicht mit Doncic/Davis zu verwechselne Geschichte.
29.06.2026 - 20:23 Uhr
Zitat von WalterFroschsErbe
Das hohe Risiko hat für mich zwei Gründe - CBA und Wemby - und ist ein Zeichen, dass die Liga funktioniert. Die Spieler werden immer mehr nach ihrem Grenzprodukt bezahlt werden (müssen) - und das variiert mindestens so sehr mit Kaderfit und Contentionstatus wie mit der individuellen Qualität - siehe Wiggins Extension.
Zitat von BVBBC
So wie sich da gerade wieder alles aufbaut, scheint es in den nächsten Tagen in der NBA noch richtig wild zu werden.
Kawhi wird ziemlich sicher getradet werden, wie es aussieht und die Frage ist nur, wie die Clippers sich damit dann weiter für die Zukunft aufstellen. Anscheinend sind die Raptors aktuell Favorit auf den Traden, wobei mir unklar ist, wen sie landen können. Barnes Verfügbarkeit kann ich mir nach wie vor nicht so recht vorstellen und Ingram wäre für mich jetzt nicht unbedingt ein sinnvolles Target. Auch schwer nachvollziehbar, warum die Raptors überhaupt nochmal hinter Kawhi her sind. Selbst wenn sie Ingram austauschen mit Kawhi, sind sie noch mehr Underdog als beim letzten Mal.
Noch spannender ist aber, dass AD tatsächlich wieder verfügbar ist und die Wizards nach der Verlängerung mit Young wohl doch nicht auf Win Now aus sind. Einerseits überbezahlen sie Young, andererseits setzen sie aber offenbar doch auf den jungen Kern und dessen Potenzial. Noch spannender ist aber wohl, dass vor allem die Warriors zum großen Schlag ausholen, indem sie Lebron und AD in die Bay bringen wollen. Für AD wird wohl Butler gehen müssen, dessen auslaufender Vertrag den Wizards Cap und den ein oder anderen Pick bringen wird - außer den 27er Pick, da wir ja wissen, was daraus wird 🙊! Die Warriors bekämen damit eine AH, die es so vielleicht noch nie gab, die meines Erachtens aber eher gutes Marketing werden dürfte als wirklich sportlich erfolgversprechend.
Was die Lakers machen, ist währenddessen ziemlich unklar. Lebron scheint auf jeden Fall nicht bei den Lakers zu bleiben. Da schein Funkstille zu herrschen und daher ist durchaus anzunehmen, dass an der Warriors Geschichte einiges dran ist und aktiv daran gearbeitet wird. Ein S&T dürfte das wohl nicht geben, da Lebron keinen 3-Jahres-Vertrag mehr unterzeichnen dürfte. Zumal die Warriors auch nichts haben, um ein signifikantes Gehalt zu matchen. Wäre schon hart, wenn Lebron für die MLE oder dergleichen eine Big 4 in San Francisco bildet. Für mich wird es daher gerade immer unklarer, wie die Lakers rund um Doncic und Reaves ein Team bauen wollen.
Dazuhin ist heute Nacht auch klar geworden, was hinter dem Ball Trade stecke, indem auch Bridges gehen musste. Die Hornets haben damit für die nächsten Jahre ziemlich viele Picks gesammelt, die nicht schlecht sein dürften, während sie rund um Knueppel und Miller einen Kern bauen, zu dem offenbar der Franchise Spieler neu gecasted wird. Mal sehen, ob das per Trade oder doch per Draft passiert, aber mit dem Cap wäre es auch drin, dass sie noch einen Risikotrade machen, den sie sich bezahlen lassen. Vielleicht ein Kandidat für Morant nun? Strategisch war das bislang in jedem Fall schon sehr interessant, gerade weil der Kader eigentlich schon eine spannende Basis hat. Die Bucks scheinen es ähnlich zu machen und halten Herro verfügbar. Assets stacken, bis man sie ausspielen kann, statt nur auf dem aufbauen, was schon vielversprechender Kern ist. So extrem kam es mir in jedem Fall lange nicht mehr vor, dass sowohl bezüglich kurzfristigen als auch langfristigen Erfolg so große Risiken eingegangen wurden, wie aktuell.
Und Brown wäre dann ja auch noch ...
Mal sehen, wie die NBA dann nächste Woche aussieht, aber es wirkt auf mich, dass bei den Herausforderern sich noch einiges verändern wird, um anzugreifen. Zumal es rund um ein paar Teams auch noch verdächtig ruhig blieb. Bei den Mavs ist schließlich auch noch damit zu rechnen, dass es Moves gibt, die auf Potenzial und daher mittelfristigen Erfolg gehen, aber man hört im Prinzip nichts von dort. Ich bin echt gespannt nun, aber das könnte krass werden, nachdem die letzte Woche schon viel zu bieten hatte.
So wie sich da gerade wieder alles aufbaut, scheint es in den nächsten Tagen in der NBA noch richtig wild zu werden.
Kawhi wird ziemlich sicher getradet werden, wie es aussieht und die Frage ist nur, wie die Clippers sich damit dann weiter für die Zukunft aufstellen. Anscheinend sind die Raptors aktuell Favorit auf den Traden, wobei mir unklar ist, wen sie landen können. Barnes Verfügbarkeit kann ich mir nach wie vor nicht so recht vorstellen und Ingram wäre für mich jetzt nicht unbedingt ein sinnvolles Target. Auch schwer nachvollziehbar, warum die Raptors überhaupt nochmal hinter Kawhi her sind. Selbst wenn sie Ingram austauschen mit Kawhi, sind sie noch mehr Underdog als beim letzten Mal.
Noch spannender ist aber, dass AD tatsächlich wieder verfügbar ist und die Wizards nach der Verlängerung mit Young wohl doch nicht auf Win Now aus sind. Einerseits überbezahlen sie Young, andererseits setzen sie aber offenbar doch auf den jungen Kern und dessen Potenzial. Noch spannender ist aber wohl, dass vor allem die Warriors zum großen Schlag ausholen, indem sie Lebron und AD in die Bay bringen wollen. Für AD wird wohl Butler gehen müssen, dessen auslaufender Vertrag den Wizards Cap und den ein oder anderen Pick bringen wird - außer den 27er Pick, da wir ja wissen, was daraus wird 🙊! Die Warriors bekämen damit eine AH, die es so vielleicht noch nie gab, die meines Erachtens aber eher gutes Marketing werden dürfte als wirklich sportlich erfolgversprechend.
Was die Lakers machen, ist währenddessen ziemlich unklar. Lebron scheint auf jeden Fall nicht bei den Lakers zu bleiben. Da schein Funkstille zu herrschen und daher ist durchaus anzunehmen, dass an der Warriors Geschichte einiges dran ist und aktiv daran gearbeitet wird. Ein S&T dürfte das wohl nicht geben, da Lebron keinen 3-Jahres-Vertrag mehr unterzeichnen dürfte. Zumal die Warriors auch nichts haben, um ein signifikantes Gehalt zu matchen. Wäre schon hart, wenn Lebron für die MLE oder dergleichen eine Big 4 in San Francisco bildet. Für mich wird es daher gerade immer unklarer, wie die Lakers rund um Doncic und Reaves ein Team bauen wollen.
Dazuhin ist heute Nacht auch klar geworden, was hinter dem Ball Trade stecke, indem auch Bridges gehen musste. Die Hornets haben damit für die nächsten Jahre ziemlich viele Picks gesammelt, die nicht schlecht sein dürften, während sie rund um Knueppel und Miller einen Kern bauen, zu dem offenbar der Franchise Spieler neu gecasted wird. Mal sehen, ob das per Trade oder doch per Draft passiert, aber mit dem Cap wäre es auch drin, dass sie noch einen Risikotrade machen, den sie sich bezahlen lassen. Vielleicht ein Kandidat für Morant nun? Strategisch war das bislang in jedem Fall schon sehr interessant, gerade weil der Kader eigentlich schon eine spannende Basis hat. Die Bucks scheinen es ähnlich zu machen und halten Herro verfügbar. Assets stacken, bis man sie ausspielen kann, statt nur auf dem aufbauen, was schon vielversprechender Kern ist. So extrem kam es mir in jedem Fall lange nicht mehr vor, dass sowohl bezüglich kurzfristigen als auch langfristigen Erfolg so große Risiken eingegangen wurden, wie aktuell.
Und Brown wäre dann ja auch noch ...
Mal sehen, wie die NBA dann nächste Woche aussieht, aber es wirkt auf mich, dass bei den Herausforderern sich noch einiges verändern wird, um anzugreifen. Zumal es rund um ein paar Teams auch noch verdächtig ruhig blieb. Bei den Mavs ist schließlich auch noch damit zu rechnen, dass es Moves gibt, die auf Potenzial und daher mittelfristigen Erfolg gehen, aber man hört im Prinzip nichts von dort. Ich bin echt gespannt nun, aber das könnte krass werden, nachdem die letzte Woche schon viel zu bieten hatte.
Das hohe Risiko hat für mich zwei Gründe - CBA und Wemby - und ist ein Zeichen, dass die Liga funktioniert. Die Spieler werden immer mehr nach ihrem Grenzprodukt bezahlt werden (müssen) - und das variiert mindestens so sehr mit Kaderfit und Contentionstatus wie mit der individuellen Qualität - siehe Wiggins Extension.
Wenn wir schon bei den Heat sind: Powell dürfte nun auch nicht günstig werden ... Kein Wunder, dass sie nun mit Conley und Hardaway nach Tiefe suchen, falls im Falle von Conley nicht nach mehr.
Mannschaften kommen schneller, hoch, schneller zurück, bleiben aber auch schwieriger oben - gut so: wer will Dominanz wegen Erfolg von gestern, oder ganze Karrieren die max. in den Conference semis enden.
Davis und James bei Curry und Green würde ich als das wahrscheinliche Szenario ansehen - einfach, weil Shams es sonst nicht so deutlich schreiben würde. Wer ist wohl No. 5 in dem lineup?
Dort mit einem Vertrag für ein Jahr, als Wette auf sich selbst?
Ansonsten, LaVine und FVV opting in - shocking. Smart declined (ab nach SF). Harden kennt verbrannte Finger nicht, und opted out. Gut, der GM heißt nun ja auch nicht Morey.
Wenn Harden aussteigt, wird da schon etwas verhandelt sein. Ändert sowieso nichts daran, dass der Trade für ihn ein Fehler war und die Clippers nun durchziehen. Nur erstaunlich, wie oft ein Dummer gefunden werden kann.
Smart zu GSW war auch mein Gedanke, aber da scheint es auf Houston hinauszulaufen. Schwer nachvollziehbar, wie so vieles in Houston, aber auch seitens Smart.
Macht die Lakers noch schwieriger einzuschätzen. Im Moment spricht viel dafür, dass sie die Jazz zu einer teuren Extension mit Kessler zwingen und leer ausgehen oder selbst massiv spekulieren, weil die Jazz nicht mitgehen und damit viel Cap gebunden haben.
Toll, was die Hornets probieren. Ein wenig "culture eats quality for breakfast". Ball und Bridges für Allen, O'Neale, Reid, Vertrauen in White, Miller, Knueppel, (Anderson, Steinbach?) ist da eine nicht mit Doncic/Davis zu verwechselne Geschichte.
Culture dürfte generell das Stichwort in dem Fall sein. Wie man White priorisiert und Knueppel hochhält, hat schon auch einiges mit der Persönlichkeit beider Spieler zu tun, die immer wieder hervorgehoben wurde. Würde auch für Steinbach sprechen.
01.07.2026 - 17:15 Uhr
Kawhi ist also ein maximaler Overpay geworden. Klar, man kann sagen, dass der Ingram Vertrag kein guter ist und es dafür allein schon einen Pick gab, aber was die Clippers in den letzten Monaten für Zubac - gut, da war auch Glück im Spiel, da das im Vergleich noch der schlechteste Deal war -, Kawhi und Harden rausgeschlagen haben, ist schon brutal gut, angesichts einer vor nur wenigen Monaten ziemlich aussichtslosen Perspektive für die Zukunft. Mittlerweile steht da durchaus ein brauchbares Gerüst und der Cap dürfte einfacher zu gestalten sein in den nächsten Jahren.
Was die Heat machen, muss man wohl nicht verstehen. Powell abzugeben, ist schwer nachvollziehbar, wenn man auf Angriff schaltet. Klar, er ist nicht der beste Verteidiger und passt daher an sich nicht so gut zur grundsätzlichen Identität der Heat, aber denen fehlt aktuell einiges an Scoring. Hardaway ist da jedenfalls kein Ersatz, sondern maximal Tiefe für die RS. Selbst wenn die Heat nun den Warriors Lebron wegschnappen.
Das Lebron Thema ist in jedem Fall auch spannend, weil da nun doch ein paar Teams mehr im Rennen wirken als zunächst gedacht. Die Warriors bekommen AD nicht und sind damit vielleicht schon raus, weil Butler zu lange fehlen wird. Die Cavs und Nuggets scheinen aber auch noch mitzumischen. Je nachdem, wie es finanziell aussieht, kann das durchaus einen Hebel haben, auch wenn es so oder so eher ältere Teams sind, die in keinem Fall komplett rund zu erwarten sind.
Dass die Bulls Powell gegenüber den Guards priorisieren, die sie noch zur Deadline holten, ist interessant.
Der Vucevic Deal zu den Magic deutete schon an, dass die Wagners sich trennen. Mittlerweile ist klar, dass es tatsächlich die Nets werden. Gute Gelgenheit, auch wenn er sich damit zum Asset macht, das früher oder später getradet werden dürfte. Für das Geld muss er das vermutlich aber sogar machen. Mal sehen, ob das aber nun doch Bitadze auf den Markt wirft, weil es bislang hieß, dass die Warriors nur Bitadze oder Wagner halten wollen. Für mich weiterhin jemand, der unterschätzt wird, wenn auch nicht unbedingt ein Starter.
Hukporti hat derweil schon in Philly unterschrieben und wird damit der BU von Embiid. Bei dessen Ausfallzeiten keine schlechte Gelegenheit und rein vom Skillset passt es denke ich auch ganz gut als dessen BU. Mit Wade haben sie zudem noch einen Shooter für die 4 geholt, sodass Philly an sich gute Sachen macht, aber im Endeffekt hängt dennoch alles an der Fitness von George und Embiid sowie der weiteren Entwicklung von Maxey und Edgecombe. Mit Rookie Philon hat man trotzdem die wichtigsten Baustellen damit schon mal abefrühstückt, ohne einen der 4 zu traden.
Auch die Pistons machen einen guten Deal auf der Bedarfsposition und holen Collins. Zumindest, wenn der 3er weiterhin fällt. Zumal man damit auch etwas zweigleisig fährt, falls Duren als Scorer keinen weiteren Schritt macht, um die Nummer 2 bei den Pistons zu werden. Harris war das eben nicht, während man defensiv auch nochmal etwas an Potenzial gewinnt. Im Rebounding sollten die Pistons top sein nächste Saison. Zumindest wenn die Pistons Wort halten und alles mitgehen, was die Lakers für Duren bieten.
Die scheinen sich generell eine blutige Nase zu holen, weil sie noch keine Deals zusammenbekommen, obwohl sie bei Lebron Klarheit haben. Nicht nur Duren wird wohl nichts werden, sondern auch Kessler würde mich überraschen, auch wenn die Chancen da sicher besser sind, weil die Jazz den Cap schon ziemlich ausgereizt hätten, wenn sie ihm einen Max geben müssten. Allein für den Tradewert werden sie aber verlängern müssen, um sich dann anzusehen, ob es Kessler oder Markkanen wird, der gehen muss. Ungewöhnlich aus Sicht der Lakers in jedem Fall, wie passiv das Ganze ist, obwohl man mit Doncic und Reaves die Richtung klar bestimmt hat.
Smart und Bogdanovic zu den Rockets sind schwer einzuordnen im Moment. An sich ist damit schließlich noch kein Problem der Rockets gelöst, auch wenn es gute Spieler sind.
Was die Heat machen, muss man wohl nicht verstehen. Powell abzugeben, ist schwer nachvollziehbar, wenn man auf Angriff schaltet. Klar, er ist nicht der beste Verteidiger und passt daher an sich nicht so gut zur grundsätzlichen Identität der Heat, aber denen fehlt aktuell einiges an Scoring. Hardaway ist da jedenfalls kein Ersatz, sondern maximal Tiefe für die RS. Selbst wenn die Heat nun den Warriors Lebron wegschnappen.
Das Lebron Thema ist in jedem Fall auch spannend, weil da nun doch ein paar Teams mehr im Rennen wirken als zunächst gedacht. Die Warriors bekommen AD nicht und sind damit vielleicht schon raus, weil Butler zu lange fehlen wird. Die Cavs und Nuggets scheinen aber auch noch mitzumischen. Je nachdem, wie es finanziell aussieht, kann das durchaus einen Hebel haben, auch wenn es so oder so eher ältere Teams sind, die in keinem Fall komplett rund zu erwarten sind.
Dass die Bulls Powell gegenüber den Guards priorisieren, die sie noch zur Deadline holten, ist interessant.
Der Vucevic Deal zu den Magic deutete schon an, dass die Wagners sich trennen. Mittlerweile ist klar, dass es tatsächlich die Nets werden. Gute Gelgenheit, auch wenn er sich damit zum Asset macht, das früher oder später getradet werden dürfte. Für das Geld muss er das vermutlich aber sogar machen. Mal sehen, ob das aber nun doch Bitadze auf den Markt wirft, weil es bislang hieß, dass die Warriors nur Bitadze oder Wagner halten wollen. Für mich weiterhin jemand, der unterschätzt wird, wenn auch nicht unbedingt ein Starter.
Hukporti hat derweil schon in Philly unterschrieben und wird damit der BU von Embiid. Bei dessen Ausfallzeiten keine schlechte Gelegenheit und rein vom Skillset passt es denke ich auch ganz gut als dessen BU. Mit Wade haben sie zudem noch einen Shooter für die 4 geholt, sodass Philly an sich gute Sachen macht, aber im Endeffekt hängt dennoch alles an der Fitness von George und Embiid sowie der weiteren Entwicklung von Maxey und Edgecombe. Mit Rookie Philon hat man trotzdem die wichtigsten Baustellen damit schon mal abefrühstückt, ohne einen der 4 zu traden.
Auch die Pistons machen einen guten Deal auf der Bedarfsposition und holen Collins. Zumindest, wenn der 3er weiterhin fällt. Zumal man damit auch etwas zweigleisig fährt, falls Duren als Scorer keinen weiteren Schritt macht, um die Nummer 2 bei den Pistons zu werden. Harris war das eben nicht, während man defensiv auch nochmal etwas an Potenzial gewinnt. Im Rebounding sollten die Pistons top sein nächste Saison. Zumindest wenn die Pistons Wort halten und alles mitgehen, was die Lakers für Duren bieten.
Die scheinen sich generell eine blutige Nase zu holen, weil sie noch keine Deals zusammenbekommen, obwohl sie bei Lebron Klarheit haben. Nicht nur Duren wird wohl nichts werden, sondern auch Kessler würde mich überraschen, auch wenn die Chancen da sicher besser sind, weil die Jazz den Cap schon ziemlich ausgereizt hätten, wenn sie ihm einen Max geben müssten. Allein für den Tradewert werden sie aber verlängern müssen, um sich dann anzusehen, ob es Kessler oder Markkanen wird, der gehen muss. Ungewöhnlich aus Sicht der Lakers in jedem Fall, wie passiv das Ganze ist, obwohl man mit Doncic und Reaves die Richtung klar bestimmt hat.
Smart und Bogdanovic zu den Rockets sind schwer einzuordnen im Moment. An sich ist damit schließlich noch kein Problem der Rockets gelöst, auch wenn es gute Spieler sind.
01.07.2026 - 18:33 Uhr
Zitat von BVBBC
Die scheinen sich generell eine blutige Nase zu holen, weil sie noch keine Deals zusammenbekommen, obwohl sie bei Lebron Klarheit haben. Nicht nur Duren wird wohl nichts werden, sondern auch Kessler würde mich überraschen, auch wenn die Chancen da sicher besser sind, weil die Jazz den Cap schon ziemlich ausgereizt hätten, wenn sie ihm einen Max geben müssten. Allein für den Tradewert werden sie aber verlängern müssen, um sich dann anzusehen, ob es Kessler oder Markkanen wird, der gehen muss. Ungewöhnlich aus Sicht der Lakers in jedem Fall, wie passiv das Ganze ist, obwohl man mit Doncic und Reaves die Richtung klar bestimmt hat.
Die scheinen sich generell eine blutige Nase zu holen, weil sie noch keine Deals zusammenbekommen, obwohl sie bei Lebron Klarheit haben. Nicht nur Duren wird wohl nichts werden, sondern auch Kessler würde mich überraschen, auch wenn die Chancen da sicher besser sind, weil die Jazz den Cap schon ziemlich ausgereizt hätten, wenn sie ihm einen Max geben müssten. Allein für den Tradewert werden sie aber verlängern müssen, um sich dann anzusehen, ob es Kessler oder Markkanen wird, der gehen muss. Ungewöhnlich aus Sicht der Lakers in jedem Fall, wie passiv das Ganze ist, obwohl man mit Doncic und Reaves die Richtung klar bestimmt hat.
Wow, die Lakers haben quasi alles, was sie an Cap und Picks haben, für Kessler hergenommen und somit die Jazz überredet den Trade vorwegzunehmen. Da hat wohl jemand Druck gespürt. Bin gespannt, ob das so aufgeht. Kessler ist ein guter Center, wenn fit und auch wenn er nicht extrem athletisch ist, sollte das mit Doncic schon funktionieren. Spielintelligenz, Masse und Größe bringt er jedenfalls für vernünftige P&R mit. Allerdings muss er erst mal zeigen, dass er fit bleiben kann, um den Vertrag zu rechtfertigen und defensiv gibt es bei seiner Mobilität trotz allem ein paar Fragezeichen, weil Doncic und Reaves auch keine dynamischen Jungs aufnehmen können. Das ist schon ein extrems Risiko. Nachvollziehbar daher, warum die Jazz da mitspielen und die Picks mitnehmen. Mehr hätten sie später vermutlich auch nicht mehr bekommen und so nehmen sie sich nur den Luxus zu sehen, wer besser neben JJJ passt.
Mit Sexton, Grimes und Mamukelashvili dann auch noch gleich 3 indivduell gute Deals hinterher, die aber auch nicht gerade günstig sind und von denen zwei vermutlich für die Bank kommen und offensiv am Laufen halten können. Allerdings finde ich, dass sie auf der 4 immer noch zusehen müssen, dass sie wenigsten Hachimura halten. Mamukelashvili wird allein schon defensiv bedingt kein Starter sein. Dahingehend ist das bei den Lakers vielleicht auch etwas arg anfällig in der Transition und auch im Halbfeld vermutlich nicht perfekt. PoA sieht jedenfalls weiterhin eher nicht so gut aus, selbst wenn man mit Vanderbilt und LaRavia gegen große Forwards noch sehr brauchbare Verteidiger hat. Offensiv könnte das daher wieder ziemlich gut aussehen, aber defensiv sehe ich den Sprung nur wenn Kessler seinen Vertrag rechtfertigt. Da muss man den Smart Abgang schließlich berücksichtigen.
Bei den Jazz sieht das dahingegen ziemlich rund aus, abgesehen von Fragezeichen beim Rebounding. George-Peterson-Bailey-Markkanen-JJJ ist davon abgesehen aber eine richtig starke Starting 5. Je nachdem, wie gut Peterson einschlägt und die Bank am Ende der FA genau aussieht, sind sie für mich wahrscheinlich sogar schon ein Playoffteam. Dazu mit noch mehr Munition in der Hinterhand für die nächsten Drafts.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BVBBC am 01.07.2026 um 18:35 Uhr bearbeitet
02.07.2026 - 07:08 Uhr
Zitat von BVBBC
Wow, die Lakers haben quasi alles, was sie an Cap und Picks haben, für Kessler hergenommen und somit die Jazz überredet den Trade vorwegzunehmen. Da hat wohl jemand Druck gespürt. Bin gespannt, ob das so aufgeht. Kessler ist ein guter Center, wenn fit und auch wenn er nicht extrem athletisch ist, sollte das mit Doncic schon funktionieren. Spielintelligenz, Masse und Größe bringt er jedenfalls für vernünftige P&R mit. Allerdings muss er erst mal zeigen, dass er fit bleiben kann, um den Vertrag zu rechtfertigen und defensiv gibt es bei seiner Mobilität trotz allem ein paar Fragezeichen, weil Doncic und Reaves auch keine dynamischen Jungs aufnehmen können. Das ist schon ein extrems Risiko. Nachvollziehbar daher, warum die Jazz da mitspielen und die Picks mitnehmen. Mehr hätten sie später vermutlich auch nicht mehr bekommen und so nehmen sie sich nur den Luxus zu sehen, wer besser neben JJJ passt.
Mit Sexton, Grimes und Mamukelashvili dann auch noch gleich 3 indivduell gute Deals hinterher, die aber auch nicht gerade günstig sind und von denen zwei vermutlich für die Bank kommen und offensiv am Laufen halten können. Allerdings finde ich, dass sie auf der 4 immer noch zusehen müssen, dass sie wenigsten Hachimura halten. Mamukelashvili wird allein schon defensiv bedingt kein Starter sein. Dahingehend ist das bei den Lakers vielleicht auch etwas arg anfällig in der Transition und auch im Halbfeld vermutlich nicht perfekt. PoA sieht jedenfalls weiterhin eher nicht so gut aus, selbst wenn man mit Vanderbilt und LaRavia gegen große Forwards noch sehr brauchbare Verteidiger hat. Offensiv könnte das daher wieder ziemlich gut aussehen, aber defensiv sehe ich den Sprung nur wenn Kessler seinen Vertrag rechtfertigt. Da muss man den Smart Abgang schließlich berücksichtigen.
Bei den Jazz sieht das dahingegen ziemlich rund aus, abgesehen von Fragezeichen beim Rebounding. George-Peterson-Bailey-Markkanen-JJJ ist davon abgesehen aber eine richtig starke Starting 5. Je nachdem, wie gut Peterson einschlägt und die Bank am Ende der FA genau aussieht, sind sie für mich wahrscheinlich sogar schon ein Playoffteam. Dazu mit noch mehr Munition in der Hinterhand für die nächsten Drafts.
Zitat von BVBBC
Die scheinen sich generell eine blutige Nase zu holen, weil sie noch keine Deals zusammenbekommen, obwohl sie bei Lebron Klarheit haben. Nicht nur Duren wird wohl nichts werden, sondern auch Kessler würde mich überraschen, auch wenn die Chancen da sicher besser sind, weil die Jazz den Cap schon ziemlich ausgereizt hätten, wenn sie ihm einen Max geben müssten. Allein für den Tradewert werden sie aber verlängern müssen, um sich dann anzusehen, ob es Kessler oder Markkanen wird, der gehen muss. Ungewöhnlich aus Sicht der Lakers in jedem Fall, wie passiv das Ganze ist, obwohl man mit Doncic und Reaves die Richtung klar bestimmt hat.
Die scheinen sich generell eine blutige Nase zu holen, weil sie noch keine Deals zusammenbekommen, obwohl sie bei Lebron Klarheit haben. Nicht nur Duren wird wohl nichts werden, sondern auch Kessler würde mich überraschen, auch wenn die Chancen da sicher besser sind, weil die Jazz den Cap schon ziemlich ausgereizt hätten, wenn sie ihm einen Max geben müssten. Allein für den Tradewert werden sie aber verlängern müssen, um sich dann anzusehen, ob es Kessler oder Markkanen wird, der gehen muss. Ungewöhnlich aus Sicht der Lakers in jedem Fall, wie passiv das Ganze ist, obwohl man mit Doncic und Reaves die Richtung klar bestimmt hat.
Wow, die Lakers haben quasi alles, was sie an Cap und Picks haben, für Kessler hergenommen und somit die Jazz überredet den Trade vorwegzunehmen. Da hat wohl jemand Druck gespürt. Bin gespannt, ob das so aufgeht. Kessler ist ein guter Center, wenn fit und auch wenn er nicht extrem athletisch ist, sollte das mit Doncic schon funktionieren. Spielintelligenz, Masse und Größe bringt er jedenfalls für vernünftige P&R mit. Allerdings muss er erst mal zeigen, dass er fit bleiben kann, um den Vertrag zu rechtfertigen und defensiv gibt es bei seiner Mobilität trotz allem ein paar Fragezeichen, weil Doncic und Reaves auch keine dynamischen Jungs aufnehmen können. Das ist schon ein extrems Risiko. Nachvollziehbar daher, warum die Jazz da mitspielen und die Picks mitnehmen. Mehr hätten sie später vermutlich auch nicht mehr bekommen und so nehmen sie sich nur den Luxus zu sehen, wer besser neben JJJ passt.
Mit Sexton, Grimes und Mamukelashvili dann auch noch gleich 3 indivduell gute Deals hinterher, die aber auch nicht gerade günstig sind und von denen zwei vermutlich für die Bank kommen und offensiv am Laufen halten können. Allerdings finde ich, dass sie auf der 4 immer noch zusehen müssen, dass sie wenigsten Hachimura halten. Mamukelashvili wird allein schon defensiv bedingt kein Starter sein. Dahingehend ist das bei den Lakers vielleicht auch etwas arg anfällig in der Transition und auch im Halbfeld vermutlich nicht perfekt. PoA sieht jedenfalls weiterhin eher nicht so gut aus, selbst wenn man mit Vanderbilt und LaRavia gegen große Forwards noch sehr brauchbare Verteidiger hat. Offensiv könnte das daher wieder ziemlich gut aussehen, aber defensiv sehe ich den Sprung nur wenn Kessler seinen Vertrag rechtfertigt. Da muss man den Smart Abgang schließlich berücksichtigen.
Bei den Jazz sieht das dahingegen ziemlich rund aus, abgesehen von Fragezeichen beim Rebounding. George-Peterson-Bailey-Markkanen-JJJ ist davon abgesehen aber eine richtig starke Starting 5. Je nachdem, wie gut Peterson einschlägt und die Bank am Ende der FA genau aussieht, sind sie für mich wahrscheinlich sogar schon ein Playoffteam. Dazu mit noch mehr Munition in der Hinterhand für die nächsten Drafts.
Celtics!!! Wow!!
Die hatten anscheinend echt vor den Mavs den Titel für den schlechtesten Trade des Jahrtausends streitig zu machen.
Die Sixers bekommen Jaylen Brown und werden dafür den vollkommen überteuerten Vertrag von George los. Zwar kostet das die Sixers noch zwei Erst- und zwei Zweitrundenpicks, aber das dürfte die Sixers verschmerzen, da der 28er First und der 31er First noch voll in der Timeline von Maxey, Edgecombe und Brown liegen, sodass es für die Celtics wohl höchstwahrscheinlich keine Lottery-Picks werden.
Dafür heften sich die Celtics nun den teuren Vertrag von George ans Bein. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was die da geritten hat. Für mich sind die damit einfach meilenweit weg von der Spitze im Osten. Da ändert auch der an sich ganz gute Robinson-Deal nicht wirklich etwas daran.
Die letzten zwei Wochen zwischen Draft und Free-Agency waren ja schon echt wild. Ich kann mir nicht daran erinnern, wann mal in so kurzer Zeit so viele Allstars bzw. All-NBA-Spieler getradet worden sind, wie in den letzten knapp zwei Wochen. Der Brown-Trade überschattet da aber einfach komplett alles.
Dass dieser Trade kommen wird, das pfiffen die Spatzen ja sehr laut vom Dach.
Dass die Celtics für Brown aber gefühlt nichts bekommen, wundert mich dann doch sehr stark.
02.07.2026 - 07:56 Uhr
Zitat von Danjo88
Celtics!!! Wow!!
Die hatten anscheinend echt vor den Mavs den Titel für den schlechtesten Trade des Jahrtausends streitig zu machen.
Zitat von BVBBC
Wow, die Lakers haben quasi alles, was sie an Cap und Picks haben, für Kessler hergenommen und somit die Jazz überredet den Trade vorwegzunehmen. Da hat wohl jemand Druck gespürt. Bin gespannt, ob das so aufgeht. Kessler ist ein guter Center, wenn fit und auch wenn er nicht extrem athletisch ist, sollte das mit Doncic schon funktionieren. Spielintelligenz, Masse und Größe bringt er jedenfalls für vernünftige P&R mit. Allerdings muss er erst mal zeigen, dass er fit bleiben kann, um den Vertrag zu rechtfertigen und defensiv gibt es bei seiner Mobilität trotz allem ein paar Fragezeichen, weil Doncic und Reaves auch keine dynamischen Jungs aufnehmen können. Das ist schon ein extrems Risiko. Nachvollziehbar daher, warum die Jazz da mitspielen und die Picks mitnehmen. Mehr hätten sie später vermutlich auch nicht mehr bekommen und so nehmen sie sich nur den Luxus zu sehen, wer besser neben JJJ passt.
Mit Sexton, Grimes und Mamukelashvili dann auch noch gleich 3 indivduell gute Deals hinterher, die aber auch nicht gerade günstig sind und von denen zwei vermutlich für die Bank kommen und offensiv am Laufen halten können. Allerdings finde ich, dass sie auf der 4 immer noch zusehen müssen, dass sie wenigsten Hachimura halten. Mamukelashvili wird allein schon defensiv bedingt kein Starter sein. Dahingehend ist das bei den Lakers vielleicht auch etwas arg anfällig in der Transition und auch im Halbfeld vermutlich nicht perfekt. PoA sieht jedenfalls weiterhin eher nicht so gut aus, selbst wenn man mit Vanderbilt und LaRavia gegen große Forwards noch sehr brauchbare Verteidiger hat. Offensiv könnte das daher wieder ziemlich gut aussehen, aber defensiv sehe ich den Sprung nur wenn Kessler seinen Vertrag rechtfertigt. Da muss man den Smart Abgang schließlich berücksichtigen.
Bei den Jazz sieht das dahingegen ziemlich rund aus, abgesehen von Fragezeichen beim Rebounding. George-Peterson-Bailey-Markkanen-JJJ ist davon abgesehen aber eine richtig starke Starting 5. Je nachdem, wie gut Peterson einschlägt und die Bank am Ende der FA genau aussieht, sind sie für mich wahrscheinlich sogar schon ein Playoffteam. Dazu mit noch mehr Munition in der Hinterhand für die nächsten Drafts.
Zitat von BVBBC
Die scheinen sich generell eine blutige Nase zu holen, weil sie noch keine Deals zusammenbekommen, obwohl sie bei Lebron Klarheit haben. Nicht nur Duren wird wohl nichts werden, sondern auch Kessler würde mich überraschen, auch wenn die Chancen da sicher besser sind, weil die Jazz den Cap schon ziemlich ausgereizt hätten, wenn sie ihm einen Max geben müssten. Allein für den Tradewert werden sie aber verlängern müssen, um sich dann anzusehen, ob es Kessler oder Markkanen wird, der gehen muss. Ungewöhnlich aus Sicht der Lakers in jedem Fall, wie passiv das Ganze ist, obwohl man mit Doncic und Reaves die Richtung klar bestimmt hat.
Die scheinen sich generell eine blutige Nase zu holen, weil sie noch keine Deals zusammenbekommen, obwohl sie bei Lebron Klarheit haben. Nicht nur Duren wird wohl nichts werden, sondern auch Kessler würde mich überraschen, auch wenn die Chancen da sicher besser sind, weil die Jazz den Cap schon ziemlich ausgereizt hätten, wenn sie ihm einen Max geben müssten. Allein für den Tradewert werden sie aber verlängern müssen, um sich dann anzusehen, ob es Kessler oder Markkanen wird, der gehen muss. Ungewöhnlich aus Sicht der Lakers in jedem Fall, wie passiv das Ganze ist, obwohl man mit Doncic und Reaves die Richtung klar bestimmt hat.
Wow, die Lakers haben quasi alles, was sie an Cap und Picks haben, für Kessler hergenommen und somit die Jazz überredet den Trade vorwegzunehmen. Da hat wohl jemand Druck gespürt. Bin gespannt, ob das so aufgeht. Kessler ist ein guter Center, wenn fit und auch wenn er nicht extrem athletisch ist, sollte das mit Doncic schon funktionieren. Spielintelligenz, Masse und Größe bringt er jedenfalls für vernünftige P&R mit. Allerdings muss er erst mal zeigen, dass er fit bleiben kann, um den Vertrag zu rechtfertigen und defensiv gibt es bei seiner Mobilität trotz allem ein paar Fragezeichen, weil Doncic und Reaves auch keine dynamischen Jungs aufnehmen können. Das ist schon ein extrems Risiko. Nachvollziehbar daher, warum die Jazz da mitspielen und die Picks mitnehmen. Mehr hätten sie später vermutlich auch nicht mehr bekommen und so nehmen sie sich nur den Luxus zu sehen, wer besser neben JJJ passt.
Mit Sexton, Grimes und Mamukelashvili dann auch noch gleich 3 indivduell gute Deals hinterher, die aber auch nicht gerade günstig sind und von denen zwei vermutlich für die Bank kommen und offensiv am Laufen halten können. Allerdings finde ich, dass sie auf der 4 immer noch zusehen müssen, dass sie wenigsten Hachimura halten. Mamukelashvili wird allein schon defensiv bedingt kein Starter sein. Dahingehend ist das bei den Lakers vielleicht auch etwas arg anfällig in der Transition und auch im Halbfeld vermutlich nicht perfekt. PoA sieht jedenfalls weiterhin eher nicht so gut aus, selbst wenn man mit Vanderbilt und LaRavia gegen große Forwards noch sehr brauchbare Verteidiger hat. Offensiv könnte das daher wieder ziemlich gut aussehen, aber defensiv sehe ich den Sprung nur wenn Kessler seinen Vertrag rechtfertigt. Da muss man den Smart Abgang schließlich berücksichtigen.
Bei den Jazz sieht das dahingegen ziemlich rund aus, abgesehen von Fragezeichen beim Rebounding. George-Peterson-Bailey-Markkanen-JJJ ist davon abgesehen aber eine richtig starke Starting 5. Je nachdem, wie gut Peterson einschlägt und die Bank am Ende der FA genau aussieht, sind sie für mich wahrscheinlich sogar schon ein Playoffteam. Dazu mit noch mehr Munition in der Hinterhand für die nächsten Drafts.
Celtics!!! Wow!!
Die hatten anscheinend echt vor den Mavs den Titel für den schlechtesten Trade des Jahrtausends streitig zu machen.
Da gibt es nach wie vor eine erhebliche Lücke, allein schon weil Brown nicht Luka ist! 😅
Die Sixers bekommen Jaylen Brown und werden dafür den vollkommen überteuerten Vertrag von George los. Zwar kostet das die Sixers noch zwei Erst- und zwei Zweitrundenpicks, aber das dürfte die Sixers verschmerzen, da der 28er First und der 31er First noch voll in der Timeline von Maxey, Edgecombe und Brown liegen, sodass es für die Celtics wohl höchstwahrscheinlich keine Lottery-Picks werden.
Finde auch, dass die 76ers das unbedingt machen müssen für den Gegenwert. Sind für mich der klare Gewinner des Trades, auch wenn ESPN zurecht angemerkt hat, dass Brown noch nie in einem Setup mit dominanten PG und C gespielt hat. Also weder dem Einen noch dem Anderen, geschweige denn Beidem. Allerdings haben die Playoffs dann doch gezeigt, dass die 76ers von Maxey noch nicht alles erwarten dürfen, sodass mehr als ein 3&D Bedarf da war, den Brown durchaus lösen können sollte. Das große Fragezeichen ist für mich jedoch, ob die 76ers nicht ein Problem mit der Shotselection bekommen könnten? Entweder der PG tut Brown dahingehend gut, weil er ihn in bessere Situationen bringt oder Maxey und Brown scheitern gleichzeitig daran. Erklärt im Nachhinein aber auch, warum die 76ers Oubre ziehen ließen - die Pacers sollte man nicht unterschätzen, wenn Haliburton vernünftig zurückkommt, trotzdem sie mit der Protection im diesjährigen Draft sich verpokert hatten im Zubac Deal.
Dafür heften sich die Celtics nun den teuren Vertrag von George ans Bein. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was die da geritten hat. Für mich sind die damit einfach meilenweit weg von der Spitze im Osten. Da ändert auch der an sich ganz gute Robinson-Deal nicht wirklich etwas daran.
In der RS sollten sie mit George nicht so viel schlechter sein, aber in den Playoffs würde ich auch nichts auf sie geben. Ich verstehe den Trade aus Sicht der Celtics jedenfalls auch nicht. Zwar ist klar, dass sie sich Druck reingeholt haben, nach dem Scheitern bei Giannis, weil Brown nicht als einfacher Charakter gilt und absehbar war, dass er es persönlich nimmt, aber wenn das der beste Deal war, dann frage ich mich sehr, wie schlecht der Rest erst gewesen sein muss? Für mich wäre es nicht völlig undenkbar, dass damit sogar Tatum früher oder später auf dem Tradeblock steht, weil die Offseason der Celtics allgemein komisch läuft bislang. Robinson war für mich jetzt nicht der Spieler für den Knicks Championship Run, der bedingungslos spielbar war, sondern oft genug ein Problem, sodass er extrem matchupabhängig war. Trotzdem hat man ihm einen 15 Mio. Vertrag gegeben, was die Knicks verständlicherweise nicht mitgingen, obwohl sie auch Hukporti ziehen ließen - was auch wieder ein guter Deal für die 76ers ist. Dazu Conley als BU für Pritchard, der bei den Timberwolves kein Faktor mehr war. Die Celtics sind für meine Begriffe daher für die Playoffs deutlich schlechter aufgestellt. Dafür ist der Gegenwert zu niedrig und das Alter der neuen Spieler zu hoch. Im Prinzip ist es das, was man eigentlich macht, wenn man den Zeitpunkt für den Rebuild verpasst hat, aber immer noch nicht aufgeben will. So habe ich die Situation der Celtics aber bis dato nicht empfunden. Jetzt schon. Entsprechend meine Fragezeichen bei Tatums langfristigem Verbleib in Boston. Wenn man sich aber mit Brown schon den Preis ruiniert hat, wird das kein einfacher Rebuild, der da auf Boston zukommt ...
Die letzten zwei Wochen zwischen Draft und Free-Agency waren ja schon echt wild. Ich kann mir nicht daran erinnern, wann mal in so kurzer Zeit so viele Allstars bzw. All-NBA-Spieler getradet worden sind, wie in den letzten knapp zwei Wochen. Der Brown-Trade überschattet da aber einfach komplett alles.
Dass dieser Trade kommen wird, das pfiffen die Spatzen ja sehr laut vom Dach.
Dass die Celtics für Brown aber gefühlt nichts bekommen, wundert mich dann doch sehr stark.
Ja, mich wundert es ebenfalls sehr stark, wie viel da los war. Kann mich auch nicht erinnern, wann schon mal so viel in der Offseason passierte, wobei die größten Gewinner für mich weiterhin die Teams sind, die seit Jahren konstant aufbauen über den Draft, weil die ihren Cap besser im Griff haben und daher weniger in schlechte Trades gedrängt werden können. Mich wundert jedenfalls, was für Trades da teilweise gemacht wurden und wie es vor allem bei den Topspielern eindeutige Gewinner und Verlierer gibt, bei denen man sich bei den Verlierern fragen muss, warum sie da überhaupt mitmachen. Brown hätte ich aus Celtics Sicht nicht gemacht, der Gegenwert für Ball und Bridges sieht auch nicht so richtig gut aus für die Hornets, auch wenn das eher nachvollziehen kann, während ich Leonard und Giannis aus Sicht der Teams, die für sie tradeten, zu teuer finde, gemessen daran, wo man mit ihnen stehen sollte. Morant verstehe ich auch nicht, außer man setzt einen langfristigen Planungshorizont an, der das Ganze aber sehr spekulativ macht. Generell sind diese Blockbuster zwar darauf ausgelegt, um anzugreifen, aber vielfach ist die Situation dafür gar nicht da, weil die Liga zu ausgeglichen ist. Vielleicht liegt aber auch genau darin der Grund, weil sich mehrere Teams sagen, dass Kleinigkeiten entscheiden können und daher eine Chance da ist, die ich eher weniger sehe.
_________________________________________________________
Mit Aldama zu den Mavs gab es einen weiteren merkwürdigen Trade, der mit dem Brown Trade aber unterging. Aus Sicht der Grizzlies kann ich es verstehen. Die haben alle teuren Verträge nun weg und werden Assets sammeln, während sie ein Gerüst entwickeln, das jetzt schon ziemlich vielversprechend aussieht, auch wenn der Franchisespieler noch fehlt. Aus Sicht der Mavs verstehe ich es aber nicht so recht. Man hat mit Johnson einen Big gedraftet, der sich mit Aldama ins Gehege kommen dürfte, auch wenn sie völlig andere Stärken und Schwächen haben, während die Forward und Center Rotation ansonsten unverändert bleibt. Gibt keinen Grund den 2030er Pick für Aldama herzugeben in meinen Augen, auch wenn Spacing nie verkehrt ist - auch nicht mit Protection. Da er aber kein besonders guter Verteidiger ist, ist der Vertrag eigentlich zu teuer, um dafür zu traden, wenn man schon so gut auf den Positionen besetzt ist. Selbst wenn man für de Larrea einen Landsmann im Roster haben möchte, weil man auf ihn baut - was nicht sicher ist. Mir ist das jedenfalls zu viel Breite und zu wenig Spitze im Moment.
_________________________________________________________
Die Spurs sind mit Harris glaube ich auch zu konservativ in die Offseason. Zumal Markkanen vom Markt ist, durch den Kessler Trade und Aldama hätte eigentlich auch eine bessere Gelegenheit für die Spurs geboten als für Dallas. Stillstand ist Rückschritt und für mich sind die Spurs damit zu wenig nach vorne gekommen, gegenüber Barnes, um sagen zu können, dass das jetzt einen Unterschied macht. Somit läuft auch da weiterhin alles auf einen Fox Trade raus. Vielleicht sind die Spurs damit (fraglich, ob unabsichtlich) nun in eine Situation rein, in der sie auf Tatum spekulieren sollten.
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Generell glaube ich, dass sich die Stärkenverhältnisse in der Liga schon ein gutes Stück verändert haben - auch bedingt durch die breite Rookie Class. Jazz, Timberwolves, Wizards und Pacers sollten deutliche Sprünge machen. Die Offseason der Pistons ist bislang gut gelaufen und Duren dürfte nach dem Lakers Trade eigentlich auch keinen Max mehr bekommen. Die Hawks und Suns hatten ebenfalls eine gute Offseason. Raptors und 76ers sind mit ihren Blockbuster Trades stärker geworden und die Mavs sollten mit Irving und neuem Coach auch wieder stärker sein, auch wenn da vieles unschlüssig wirkt, sodass mir nicht klar ist, wie viel besser. Dazu gibt es eine Reihe an Gewinnern, die diese Saison eher mittelmäßig bis schlecht sein sollten, wie die Grizzlies, Clippers, Bucks oder Nets, weil sie langfristig kluge Deals machten.
Verlierer sind für mich bislang vor allem die Teams, die ihre Hausaufgaben verweigert haben. Magic (keine Entscheidung zwischen Banchero und Franz, nur ein neuer Coach), Rockets (indivdiuell gute Deals, aber das Roster darf so eigentlich nicht zusammenbleiben), Celtics (Brown Gegenwert), Knicks (Stillstand ist Rückschritt), Cavs (...), Spurs (zu wenig), Kings, Pels (nichts tun, war die schlechteste aller Alternativen) und GSW (hoch gepokert, aber wahrscheinlich verloren). Wie viel diese Teams effektiv verloren haben, bleibt abzuwarten, aber das Playoffbild dürfte sich schon verändern diese Saison. Wobei Lebron auch nochmal etwas an der Einschätzung ändern könnte, wo auch immer er am Ende landet, da noch ein paar Teams in der Verlosung sind, wo er noch immer entsprechenden Impact generieren könnte. Vielleicht heißt das aber auch nur, dass wir mit den großen Trades noch gar nicht fertig sind.
02.07.2026 - 09:55 Uhr
Zitat von BVBBC
Da gibt es nach wie vor eine erhebliche Lücke, allein schon weil Brown nicht Luka ist! 😅
Die Sixers bekommen Jaylen Brown und werden dafür den vollkommen überteuerten Vertrag von George los. Zwar kostet das die Sixers noch zwei Erst- und zwei Zweitrundenpicks, aber das dürfte die Sixers verschmerzen, da der 28er First und der 31er First noch voll in der Timeline von Maxey, Edgecombe und Brown liegen, sodass es für die Celtics wohl höchstwahrscheinlich keine Lottery-Picks werden.
Finde auch, dass die 76ers das unbedingt machen müssen für den Gegenwert. Sind für mich der klare Gewinner des Trades, auch wenn ESPN zurecht angemerkt hat, dass Brown noch nie in einem Setup mit dominanten PG und C gespielt hat. Also weder dem Einen noch dem Anderen, geschweige denn Beidem. Allerdings haben die Playoffs dann doch gezeigt, dass die 76ers von Maxey noch nicht alles erwarten dürfen, sodass mehr als ein 3&D Bedarf da war, den Brown durchaus lösen können sollte. Das große Fragezeichen ist für mich jedoch, ob die 76ers nicht ein Problem mit der Shotselection bekommen könnten? Entweder der PG tut Brown dahingehend gut, weil er ihn in bessere Situationen bringt oder Maxey und Brown scheitern gleichzeitig daran. Erklärt im Nachhinein aber auch, warum die 76ers Oubre ziehen ließen - die Pacers sollte man nicht unterschätzen, wenn Haliburton vernünftig zurückkommt, trotzdem sie mit der Protection im diesjährigen Draft sich verpokert hatten im Zubac Deal.
Dafür heften sich die Celtics nun den teuren Vertrag von George ans Bein. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was die da geritten hat. Für mich sind die damit einfach meilenweit weg von der Spitze im Osten. Da ändert auch der an sich ganz gute Robinson-Deal nicht wirklich etwas daran.
In der RS sollten sie mit George nicht so viel schlechter sein, aber in den Playoffs würde ich auch nichts auf sie geben. Ich verstehe den Trade aus Sicht der Celtics jedenfalls auch nicht. Zwar ist klar, dass sie sich Druck reingeholt haben, nach dem Scheitern bei Giannis, weil Brown nicht als einfacher Charakter gilt und absehbar war, dass er es persönlich nimmt, aber wenn das der beste Deal war, dann frage ich mich sehr, wie schlecht der Rest erst gewesen sein muss? Für mich wäre es nicht völlig undenkbar, dass damit sogar Tatum früher oder später auf dem Tradeblock steht, weil die Offseason der Celtics allgemein komisch läuft bislang. Robinson war für mich jetzt nicht der Spieler für den Knicks Championship Run, der bedingungslos spielbar war, sondern oft genug ein Problem, sodass er extrem matchupabhängig war. Trotzdem hat man ihm einen 15 Mio. Vertrag gegeben, was die Knicks verständlicherweise nicht mitgingen, obwohl sie auch Hukporti ziehen ließen - was auch wieder ein guter Deal für die 76ers ist. Dazu Conley als BU für Pritchard, der bei den Timberwolves kein Faktor mehr war. Die Celtics sind für meine Begriffe daher für die Playoffs deutlich schlechter aufgestellt. Dafür ist der Gegenwert zu niedrig und das Alter der neuen Spieler zu hoch. Im Prinzip ist es das, was man eigentlich macht, wenn man den Zeitpunkt für den Rebuild verpasst hat, aber immer noch nicht aufgeben will. So habe ich die Situation der Celtics aber bis dato nicht empfunden. Jetzt schon. Entsprechend meine Fragezeichen bei Tatums langfristigem Verbleib in Boston. Wenn man sich aber mit Brown schon den Preis ruiniert hat, wird das kein einfacher Rebuild, der da auf Boston zukommt ...
Die letzten zwei Wochen zwischen Draft und Free-Agency waren ja schon echt wild. Ich kann mir nicht daran erinnern, wann mal in so kurzer Zeit so viele Allstars bzw. All-NBA-Spieler getradet worden sind, wie in den letzten knapp zwei Wochen. Der Brown-Trade überschattet da aber einfach komplett alles.
Dass dieser Trade kommen wird, das pfiffen die Spatzen ja sehr laut vom Dach.
Dass die Celtics für Brown aber gefühlt nichts bekommen, wundert mich dann doch sehr stark.
Ja, mich wundert es ebenfalls sehr stark, wie viel da los war. Kann mich auch nicht erinnern, wann schon mal so viel in der Offseason passierte, wobei die größten Gewinner für mich weiterhin die Teams sind, die seit Jahren konstant aufbauen über den Draft, weil die ihren Cap besser im Griff haben und daher weniger in schlechte Trades gedrängt werden können. Mich wundert jedenfalls, was für Trades da teilweise gemacht wurden und wie es vor allem bei den Topspielern eindeutige Gewinner und Verlierer gibt, bei denen man sich bei den Verlierern fragen muss, warum sie da überhaupt mitmachen. Brown hätte ich aus Celtics Sicht nicht gemacht, der Gegenwert für Ball und Bridges sieht auch nicht so richtig gut aus für die Hornets, auch wenn das eher nachvollziehen kann, während ich Leonard und Giannis aus Sicht der Teams, die für sie tradeten, zu teuer finde, gemessen daran, wo man mit ihnen stehen sollte. Morant verstehe ich auch nicht, außer man setzt einen langfristigen Planungshorizont an, der das Ganze aber sehr spekulativ macht. Generell sind diese Blockbuster zwar darauf ausgelegt, um anzugreifen, aber vielfach ist die Situation dafür gar nicht da, weil die Liga zu ausgeglichen ist. Vielleicht liegt aber auch genau darin der Grund, weil sich mehrere Teams sagen, dass Kleinigkeiten entscheiden können und daher eine Chance da ist, die ich eher weniger sehe.
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Mit Aldama zu den Mavs gab es einen weiteren merkwürdigen Trade, der mit dem Brown Trade aber unterging. Aus Sicht der Grizzlies kann ich es verstehen. Die haben alle teuren Verträge nun weg und werden Assets sammeln, während sie ein Gerüst entwickeln, das jetzt schon ziemlich vielversprechend aussieht, auch wenn der Franchisespieler noch fehlt. Aus Sicht der Mavs verstehe ich es aber nicht so recht. Man hat mit Johnson einen Big gedraftet, der sich mit Aldama ins Gehege kommen dürfte, auch wenn sie völlig andere Stärken und Schwächen haben, während die Forward und Center Rotation ansonsten unverändert bleibt. Gibt keinen Grund den 2030er Pick für Aldama herzugeben in meinen Augen, auch wenn Spacing nie verkehrt ist - auch nicht mit Protection. Da er aber kein besonders guter Verteidiger ist, ist der Vertrag eigentlich zu teuer, um dafür zu traden, wenn man schon so gut auf den Positionen besetzt ist. Selbst wenn man für de Larrea einen Landsmann im Roster haben möchte, weil man auf ihn baut - was nicht sicher ist. Mir ist das jedenfalls zu viel Breite und zu wenig Spitze im Moment.
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Die Spurs sind mit Harris glaube ich auch zu konservativ in die Offseason. Zumal Markkanen vom Markt ist, durch den Kessler Trade und Aldama hätte eigentlich auch eine bessere Gelegenheit für die Spurs geboten als für Dallas. Stillstand ist Rückschritt und für mich sind die Spurs damit zu wenig nach vorne gekommen, gegenüber Barnes, um sagen zu können, dass das jetzt einen Unterschied macht. Somit läuft auch da weiterhin alles auf einen Fox Trade raus. Vielleicht sind die Spurs damit (fraglich, ob unabsichtlich) nun in eine Situation rein, in der sie auf Tatum spekulieren sollten.
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Generell glaube ich, dass sich die Stärkenverhältnisse in der Liga schon ein gutes Stück verändert haben - auch bedingt durch die breite Rookie Class. Jazz, Timberwolves, Wizards und Pacers sollten deutliche Sprünge machen. Die Offseason der Pistons ist bislang gut gelaufen und Duren dürfte nach dem Lakers Trade eigentlich auch keinen Max mehr bekommen. Die Hawks und Suns hatten ebenfalls eine gute Offseason. Raptors und 76ers sind mit ihren Blockbuster Trades stärker geworden und die Mavs sollten mit Irving und neuem Coach auch wieder stärker sein, auch wenn da vieles unschlüssig wirkt, sodass mir nicht klar ist, wie viel besser. Dazu gibt es eine Reihe an Gewinnern, die diese Saison eher mittelmäßig bis schlecht sein sollten, wie die Grizzlies, Clippers, Bucks oder Nets, weil sie langfristig kluge Deals machten.
Verlierer sind für mich bislang vor allem die Teams, die ihre Hausaufgaben verweigert haben. Magic (keine Entscheidung zwischen Banchero und Franz, nur ein neuer Coach), Rockets (indivdiuell gute Deals, aber das Roster darf so eigentlich nicht zusammenbleiben), Celtics (Brown Gegenwert), Knicks (Stillstand ist Rückschritt), Cavs (...), Spurs (zu wenig), Kings, Pels (nichts tun, war die schlechteste aller Alternativen) und GSW (hoch gepokert, aber wahrscheinlich verloren). Wie viel diese Teams effektiv verloren haben, bleibt abzuwarten, aber das Playoffbild dürfte sich schon verändern diese Saison. Wobei Lebron auch nochmal etwas an der Einschätzung ändern könnte, wo auch immer er am Ende landet, da noch ein paar Teams in der Verlosung sind, wo er noch immer entsprechenden Impact generieren könnte. Vielleicht heißt das aber auch nur, dass wir mit den großen Trades noch gar nicht fertig sind.
Zitat von Danjo88
Celtics!!! Wow!!
Die hatten anscheinend echt vor den Mavs den Titel für den schlechtesten Trade des Jahrtausends streitig zu machen.
Zitat von BVBBC
Wow, die Lakers haben quasi alles, was sie an Cap und Picks haben, für Kessler hergenommen und somit die Jazz überredet den Trade vorwegzunehmen. Da hat wohl jemand Druck gespürt. Bin gespannt, ob das so aufgeht. Kessler ist ein guter Center, wenn fit und auch wenn er nicht extrem athletisch ist, sollte das mit Doncic schon funktionieren. Spielintelligenz, Masse und Größe bringt er jedenfalls für vernünftige P&R mit. Allerdings muss er erst mal zeigen, dass er fit bleiben kann, um den Vertrag zu rechtfertigen und defensiv gibt es bei seiner Mobilität trotz allem ein paar Fragezeichen, weil Doncic und Reaves auch keine dynamischen Jungs aufnehmen können. Das ist schon ein extrems Risiko. Nachvollziehbar daher, warum die Jazz da mitspielen und die Picks mitnehmen. Mehr hätten sie später vermutlich auch nicht mehr bekommen und so nehmen sie sich nur den Luxus zu sehen, wer besser neben JJJ passt.
Mit Sexton, Grimes und Mamukelashvili dann auch noch gleich 3 indivduell gute Deals hinterher, die aber auch nicht gerade günstig sind und von denen zwei vermutlich für die Bank kommen und offensiv am Laufen halten können. Allerdings finde ich, dass sie auf der 4 immer noch zusehen müssen, dass sie wenigsten Hachimura halten. Mamukelashvili wird allein schon defensiv bedingt kein Starter sein. Dahingehend ist das bei den Lakers vielleicht auch etwas arg anfällig in der Transition und auch im Halbfeld vermutlich nicht perfekt. PoA sieht jedenfalls weiterhin eher nicht so gut aus, selbst wenn man mit Vanderbilt und LaRavia gegen große Forwards noch sehr brauchbare Verteidiger hat. Offensiv könnte das daher wieder ziemlich gut aussehen, aber defensiv sehe ich den Sprung nur wenn Kessler seinen Vertrag rechtfertigt. Da muss man den Smart Abgang schließlich berücksichtigen.
Bei den Jazz sieht das dahingegen ziemlich rund aus, abgesehen von Fragezeichen beim Rebounding. George-Peterson-Bailey-Markkanen-JJJ ist davon abgesehen aber eine richtig starke Starting 5. Je nachdem, wie gut Peterson einschlägt und die Bank am Ende der FA genau aussieht, sind sie für mich wahrscheinlich sogar schon ein Playoffteam. Dazu mit noch mehr Munition in der Hinterhand für die nächsten Drafts.
Zitat von BVBBC
Die scheinen sich generell eine blutige Nase zu holen, weil sie noch keine Deals zusammenbekommen, obwohl sie bei Lebron Klarheit haben. Nicht nur Duren wird wohl nichts werden, sondern auch Kessler würde mich überraschen, auch wenn die Chancen da sicher besser sind, weil die Jazz den Cap schon ziemlich ausgereizt hätten, wenn sie ihm einen Max geben müssten. Allein für den Tradewert werden sie aber verlängern müssen, um sich dann anzusehen, ob es Kessler oder Markkanen wird, der gehen muss. Ungewöhnlich aus Sicht der Lakers in jedem Fall, wie passiv das Ganze ist, obwohl man mit Doncic und Reaves die Richtung klar bestimmt hat.
Die scheinen sich generell eine blutige Nase zu holen, weil sie noch keine Deals zusammenbekommen, obwohl sie bei Lebron Klarheit haben. Nicht nur Duren wird wohl nichts werden, sondern auch Kessler würde mich überraschen, auch wenn die Chancen da sicher besser sind, weil die Jazz den Cap schon ziemlich ausgereizt hätten, wenn sie ihm einen Max geben müssten. Allein für den Tradewert werden sie aber verlängern müssen, um sich dann anzusehen, ob es Kessler oder Markkanen wird, der gehen muss. Ungewöhnlich aus Sicht der Lakers in jedem Fall, wie passiv das Ganze ist, obwohl man mit Doncic und Reaves die Richtung klar bestimmt hat.
Wow, die Lakers haben quasi alles, was sie an Cap und Picks haben, für Kessler hergenommen und somit die Jazz überredet den Trade vorwegzunehmen. Da hat wohl jemand Druck gespürt. Bin gespannt, ob das so aufgeht. Kessler ist ein guter Center, wenn fit und auch wenn er nicht extrem athletisch ist, sollte das mit Doncic schon funktionieren. Spielintelligenz, Masse und Größe bringt er jedenfalls für vernünftige P&R mit. Allerdings muss er erst mal zeigen, dass er fit bleiben kann, um den Vertrag zu rechtfertigen und defensiv gibt es bei seiner Mobilität trotz allem ein paar Fragezeichen, weil Doncic und Reaves auch keine dynamischen Jungs aufnehmen können. Das ist schon ein extrems Risiko. Nachvollziehbar daher, warum die Jazz da mitspielen und die Picks mitnehmen. Mehr hätten sie später vermutlich auch nicht mehr bekommen und so nehmen sie sich nur den Luxus zu sehen, wer besser neben JJJ passt.
Mit Sexton, Grimes und Mamukelashvili dann auch noch gleich 3 indivduell gute Deals hinterher, die aber auch nicht gerade günstig sind und von denen zwei vermutlich für die Bank kommen und offensiv am Laufen halten können. Allerdings finde ich, dass sie auf der 4 immer noch zusehen müssen, dass sie wenigsten Hachimura halten. Mamukelashvili wird allein schon defensiv bedingt kein Starter sein. Dahingehend ist das bei den Lakers vielleicht auch etwas arg anfällig in der Transition und auch im Halbfeld vermutlich nicht perfekt. PoA sieht jedenfalls weiterhin eher nicht so gut aus, selbst wenn man mit Vanderbilt und LaRavia gegen große Forwards noch sehr brauchbare Verteidiger hat. Offensiv könnte das daher wieder ziemlich gut aussehen, aber defensiv sehe ich den Sprung nur wenn Kessler seinen Vertrag rechtfertigt. Da muss man den Smart Abgang schließlich berücksichtigen.
Bei den Jazz sieht das dahingegen ziemlich rund aus, abgesehen von Fragezeichen beim Rebounding. George-Peterson-Bailey-Markkanen-JJJ ist davon abgesehen aber eine richtig starke Starting 5. Je nachdem, wie gut Peterson einschlägt und die Bank am Ende der FA genau aussieht, sind sie für mich wahrscheinlich sogar schon ein Playoffteam. Dazu mit noch mehr Munition in der Hinterhand für die nächsten Drafts.
Celtics!!! Wow!!
Die hatten anscheinend echt vor den Mavs den Titel für den schlechtesten Trade des Jahrtausends streitig zu machen.
Da gibt es nach wie vor eine erhebliche Lücke, allein schon weil Brown nicht Luka ist! 😅
Die Sixers bekommen Jaylen Brown und werden dafür den vollkommen überteuerten Vertrag von George los. Zwar kostet das die Sixers noch zwei Erst- und zwei Zweitrundenpicks, aber das dürfte die Sixers verschmerzen, da der 28er First und der 31er First noch voll in der Timeline von Maxey, Edgecombe und Brown liegen, sodass es für die Celtics wohl höchstwahrscheinlich keine Lottery-Picks werden.
Finde auch, dass die 76ers das unbedingt machen müssen für den Gegenwert. Sind für mich der klare Gewinner des Trades, auch wenn ESPN zurecht angemerkt hat, dass Brown noch nie in einem Setup mit dominanten PG und C gespielt hat. Also weder dem Einen noch dem Anderen, geschweige denn Beidem. Allerdings haben die Playoffs dann doch gezeigt, dass die 76ers von Maxey noch nicht alles erwarten dürfen, sodass mehr als ein 3&D Bedarf da war, den Brown durchaus lösen können sollte. Das große Fragezeichen ist für mich jedoch, ob die 76ers nicht ein Problem mit der Shotselection bekommen könnten? Entweder der PG tut Brown dahingehend gut, weil er ihn in bessere Situationen bringt oder Maxey und Brown scheitern gleichzeitig daran. Erklärt im Nachhinein aber auch, warum die 76ers Oubre ziehen ließen - die Pacers sollte man nicht unterschätzen, wenn Haliburton vernünftig zurückkommt, trotzdem sie mit der Protection im diesjährigen Draft sich verpokert hatten im Zubac Deal.
Dafür heften sich die Celtics nun den teuren Vertrag von George ans Bein. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was die da geritten hat. Für mich sind die damit einfach meilenweit weg von der Spitze im Osten. Da ändert auch der an sich ganz gute Robinson-Deal nicht wirklich etwas daran.
In der RS sollten sie mit George nicht so viel schlechter sein, aber in den Playoffs würde ich auch nichts auf sie geben. Ich verstehe den Trade aus Sicht der Celtics jedenfalls auch nicht. Zwar ist klar, dass sie sich Druck reingeholt haben, nach dem Scheitern bei Giannis, weil Brown nicht als einfacher Charakter gilt und absehbar war, dass er es persönlich nimmt, aber wenn das der beste Deal war, dann frage ich mich sehr, wie schlecht der Rest erst gewesen sein muss? Für mich wäre es nicht völlig undenkbar, dass damit sogar Tatum früher oder später auf dem Tradeblock steht, weil die Offseason der Celtics allgemein komisch läuft bislang. Robinson war für mich jetzt nicht der Spieler für den Knicks Championship Run, der bedingungslos spielbar war, sondern oft genug ein Problem, sodass er extrem matchupabhängig war. Trotzdem hat man ihm einen 15 Mio. Vertrag gegeben, was die Knicks verständlicherweise nicht mitgingen, obwohl sie auch Hukporti ziehen ließen - was auch wieder ein guter Deal für die 76ers ist. Dazu Conley als BU für Pritchard, der bei den Timberwolves kein Faktor mehr war. Die Celtics sind für meine Begriffe daher für die Playoffs deutlich schlechter aufgestellt. Dafür ist der Gegenwert zu niedrig und das Alter der neuen Spieler zu hoch. Im Prinzip ist es das, was man eigentlich macht, wenn man den Zeitpunkt für den Rebuild verpasst hat, aber immer noch nicht aufgeben will. So habe ich die Situation der Celtics aber bis dato nicht empfunden. Jetzt schon. Entsprechend meine Fragezeichen bei Tatums langfristigem Verbleib in Boston. Wenn man sich aber mit Brown schon den Preis ruiniert hat, wird das kein einfacher Rebuild, der da auf Boston zukommt ...
Die letzten zwei Wochen zwischen Draft und Free-Agency waren ja schon echt wild. Ich kann mir nicht daran erinnern, wann mal in so kurzer Zeit so viele Allstars bzw. All-NBA-Spieler getradet worden sind, wie in den letzten knapp zwei Wochen. Der Brown-Trade überschattet da aber einfach komplett alles.
Dass dieser Trade kommen wird, das pfiffen die Spatzen ja sehr laut vom Dach.
Dass die Celtics für Brown aber gefühlt nichts bekommen, wundert mich dann doch sehr stark.
Ja, mich wundert es ebenfalls sehr stark, wie viel da los war. Kann mich auch nicht erinnern, wann schon mal so viel in der Offseason passierte, wobei die größten Gewinner für mich weiterhin die Teams sind, die seit Jahren konstant aufbauen über den Draft, weil die ihren Cap besser im Griff haben und daher weniger in schlechte Trades gedrängt werden können. Mich wundert jedenfalls, was für Trades da teilweise gemacht wurden und wie es vor allem bei den Topspielern eindeutige Gewinner und Verlierer gibt, bei denen man sich bei den Verlierern fragen muss, warum sie da überhaupt mitmachen. Brown hätte ich aus Celtics Sicht nicht gemacht, der Gegenwert für Ball und Bridges sieht auch nicht so richtig gut aus für die Hornets, auch wenn das eher nachvollziehen kann, während ich Leonard und Giannis aus Sicht der Teams, die für sie tradeten, zu teuer finde, gemessen daran, wo man mit ihnen stehen sollte. Morant verstehe ich auch nicht, außer man setzt einen langfristigen Planungshorizont an, der das Ganze aber sehr spekulativ macht. Generell sind diese Blockbuster zwar darauf ausgelegt, um anzugreifen, aber vielfach ist die Situation dafür gar nicht da, weil die Liga zu ausgeglichen ist. Vielleicht liegt aber auch genau darin der Grund, weil sich mehrere Teams sagen, dass Kleinigkeiten entscheiden können und daher eine Chance da ist, die ich eher weniger sehe.
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Mit Aldama zu den Mavs gab es einen weiteren merkwürdigen Trade, der mit dem Brown Trade aber unterging. Aus Sicht der Grizzlies kann ich es verstehen. Die haben alle teuren Verträge nun weg und werden Assets sammeln, während sie ein Gerüst entwickeln, das jetzt schon ziemlich vielversprechend aussieht, auch wenn der Franchisespieler noch fehlt. Aus Sicht der Mavs verstehe ich es aber nicht so recht. Man hat mit Johnson einen Big gedraftet, der sich mit Aldama ins Gehege kommen dürfte, auch wenn sie völlig andere Stärken und Schwächen haben, während die Forward und Center Rotation ansonsten unverändert bleibt. Gibt keinen Grund den 2030er Pick für Aldama herzugeben in meinen Augen, auch wenn Spacing nie verkehrt ist - auch nicht mit Protection. Da er aber kein besonders guter Verteidiger ist, ist der Vertrag eigentlich zu teuer, um dafür zu traden, wenn man schon so gut auf den Positionen besetzt ist. Selbst wenn man für de Larrea einen Landsmann im Roster haben möchte, weil man auf ihn baut - was nicht sicher ist. Mir ist das jedenfalls zu viel Breite und zu wenig Spitze im Moment.
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Die Spurs sind mit Harris glaube ich auch zu konservativ in die Offseason. Zumal Markkanen vom Markt ist, durch den Kessler Trade und Aldama hätte eigentlich auch eine bessere Gelegenheit für die Spurs geboten als für Dallas. Stillstand ist Rückschritt und für mich sind die Spurs damit zu wenig nach vorne gekommen, gegenüber Barnes, um sagen zu können, dass das jetzt einen Unterschied macht. Somit läuft auch da weiterhin alles auf einen Fox Trade raus. Vielleicht sind die Spurs damit (fraglich, ob unabsichtlich) nun in eine Situation rein, in der sie auf Tatum spekulieren sollten.
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Generell glaube ich, dass sich die Stärkenverhältnisse in der Liga schon ein gutes Stück verändert haben - auch bedingt durch die breite Rookie Class. Jazz, Timberwolves, Wizards und Pacers sollten deutliche Sprünge machen. Die Offseason der Pistons ist bislang gut gelaufen und Duren dürfte nach dem Lakers Trade eigentlich auch keinen Max mehr bekommen. Die Hawks und Suns hatten ebenfalls eine gute Offseason. Raptors und 76ers sind mit ihren Blockbuster Trades stärker geworden und die Mavs sollten mit Irving und neuem Coach auch wieder stärker sein, auch wenn da vieles unschlüssig wirkt, sodass mir nicht klar ist, wie viel besser. Dazu gibt es eine Reihe an Gewinnern, die diese Saison eher mittelmäßig bis schlecht sein sollten, wie die Grizzlies, Clippers, Bucks oder Nets, weil sie langfristig kluge Deals machten.
Verlierer sind für mich bislang vor allem die Teams, die ihre Hausaufgaben verweigert haben. Magic (keine Entscheidung zwischen Banchero und Franz, nur ein neuer Coach), Rockets (indivdiuell gute Deals, aber das Roster darf so eigentlich nicht zusammenbleiben), Celtics (Brown Gegenwert), Knicks (Stillstand ist Rückschritt), Cavs (...), Spurs (zu wenig), Kings, Pels (nichts tun, war die schlechteste aller Alternativen) und GSW (hoch gepokert, aber wahrscheinlich verloren). Wie viel diese Teams effektiv verloren haben, bleibt abzuwarten, aber das Playoffbild dürfte sich schon verändern diese Saison. Wobei Lebron auch nochmal etwas an der Einschätzung ändern könnte, wo auch immer er am Ende landet, da noch ein paar Teams in der Verlosung sind, wo er noch immer entsprechenden Impact generieren könnte. Vielleicht heißt das aber auch nur, dass wir mit den großen Trades noch gar nicht fertig sind.
Brown produziert ganz große Fragezeichen. Für mich auch aus Sicht der Sixers. Es riecht nach winner's curse. Wenn ich ein Schnäppchen mache, das 28 andere Teams verweigern: was übersehe ich. Mir scheint, als könnte der Brown Vertag bald als der schlechteste der Liga gelten. Kann aber heute nicht erklären warum. Ich verstand aber schon nicht, warum die Bucks lieber ein Paket um Herro akzeptiert haben, obwohl das Pick technisch gleich aussah.
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