Allgemeine Kaderdiskussion
23.07.2020 - 16:33 Uhr
12.01.2024 - 18:22 Uhr
Zitat von BetzeFan93
Ich sehe Puchacz eh nicht als LV, sondern als Flügelstürmer. Ich weiß gar nicht, wieso der überhaupt LV wurde. Der kann 0,0 verteidigen. Das erinnert mich an Hercher, der ist genauso wenig RV, da hat man ewig gebraucht um es zu kapieren, dass seine Stärken in der Offensive liegen.
Puchacz ist für mich der beste Flügelspieler den wir im Kader haben. Kann sich alleine an 3-4 Gegner vorbei dribbeln, seine Technik ist Bockstark. Finde einen Puchacz auch besser offensiv als einen Opoku, Redondo oder sonst wen.
Zuck als LV und Puchacz als LM sollte ernsthaft in Erwägung gezogen werden.
Puchacz auf die Bank zu setzen, wäre für mich ne Verschwendung. Dafür ist der offensiv zu stark. Man sollte mal das Projekt Zuck&Puchacz zusammen auf links probieren. Leider steht als nächstes schon Pauli an, dass hätte man mal gegen Dynamo probieren müssen.
Zitat von Old_Icebear
Was hilft mir eine 'offensive Variante', wenn es deshalb hinten andauernd klingelt. Der Kader war für eine 3er-Kette ausgelegt, wenn man nun die Ausrichtung ändert, muss ich auch den Kader anpassen. Wenn wir wirklich hoch stehen wollen, hat Zuck ein Geschwindigkeitsproblem und von Puchacz spreche ich erst gar nicht.
Zitat von BetzeFan93
Wir sollten uns auf Positionen konzentrieren, die wirklich wichtig sind. Wir brauchen dringend einen Abräumer und einen IV. Die sollten Priorität haben. LV haben wir Puchacz für die Offensive Variante und Zuck für die Defensive Variante. Noch einen LV holen würde nur für Unruhe sorgen, man sollte es nicht übertreiben. Sonst verschmutzt man auch schnell das Teamklima. Wenn jeder seinen Konkurrent hat ist gut. Ich sehe die 6 und die IV Position hat höchste Priorität.
Wir sollten uns auf Positionen konzentrieren, die wirklich wichtig sind. Wir brauchen dringend einen Abräumer und einen IV. Die sollten Priorität haben. LV haben wir Puchacz für die Offensive Variante und Zuck für die Defensive Variante. Noch einen LV holen würde nur für Unruhe sorgen, man sollte es nicht übertreiben. Sonst verschmutzt man auch schnell das Teamklima. Wenn jeder seinen Konkurrent hat ist gut. Ich sehe die 6 und die IV Position hat höchste Priorität.
Was hilft mir eine 'offensive Variante', wenn es deshalb hinten andauernd klingelt. Der Kader war für eine 3er-Kette ausgelegt, wenn man nun die Ausrichtung ändert, muss ich auch den Kader anpassen. Wenn wir wirklich hoch stehen wollen, hat Zuck ein Geschwindigkeitsproblem und von Puchacz spreche ich erst gar nicht.
Ich sehe Puchacz eh nicht als LV, sondern als Flügelstürmer. Ich weiß gar nicht, wieso der überhaupt LV wurde. Der kann 0,0 verteidigen. Das erinnert mich an Hercher, der ist genauso wenig RV, da hat man ewig gebraucht um es zu kapieren, dass seine Stärken in der Offensive liegen.
Puchacz ist für mich der beste Flügelspieler den wir im Kader haben. Kann sich alleine an 3-4 Gegner vorbei dribbeln, seine Technik ist Bockstark. Finde einen Puchacz auch besser offensiv als einen Opoku, Redondo oder sonst wen.
Zuck als LV und Puchacz als LM sollte ernsthaft in Erwägung gezogen werden.
Puchacz auf die Bank zu setzen, wäre für mich ne Verschwendung. Dafür ist der offensiv zu stark. Man sollte mal das Projekt Zuck&Puchacz zusammen auf links probieren. Leider steht als nächstes schon Pauli an, dass hätte man mal gegen Dynamo probieren müssen.
Du hattest doch Puchacz als offensive LV Variante ins Spiel gebracht. Mit Deiner Einschätzung zu ihm und Hercher hast Du recht - defensiv. Offensiv hat er seit seiner Verletzung kaum noch stattgefunden. Den Puchacz zu Saisonbeginn musst Du aufstellen, den nach seiner Verletzung kannst Du ruhigen Gewissens auf die Bank setzen.
12.01.2024 - 18:38 Uhr
Zitat von Betzi29
Wo steht überhaupt, dass die 4er Kette in Stein gemeißelt sein wird? Wäre es nicht denkbar, dass man gegnerabhängig und situationsbedingt auch mal die 3er Kette spielen wird?
Oder helft mir mal auf die Sprünge, sollte ich Defizite im Durchblick haben.
Wo steht überhaupt, dass die 4er Kette in Stein gemeißelt sein wird? Wäre es nicht denkbar, dass man gegnerabhängig und situationsbedingt auch mal die 3er Kette spielen wird?
Oder helft mir mal auf die Sprünge, sollte ich Defizite im Durchblick haben.
Das ist nicht in Stein gemeißelt, aber es gibt eine klare Aussage von Grammozis, dass er die Viererkette favorisiert. In meinen Augen ist das schon eine valide Diskussionsgrundlage, zumal man in Belek anscheinend generell an der Viererkette gearbeitet hat. So werden wir aller Voraussicht nach zumindest mal in die Rückrunde gehen. Wie lange das anhält, sehen wir dann.
Im Übrigen wäre das gar kein großes Thema, wenn Hengen sich nicht komplett konträr und ungewöhnlich konkret in einer Frage positioniert hätte, die andere Fachleute meistens einfach weglächeln. Dazu kommt das Thema „Ronstadt“.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von FCK-Tribun am 12.01.2024 um 18:42 Uhr bearbeitet
12.01.2024 - 18:43 Uhr
Desweiteren würde ich mit situtionsbedingtem Wechsel zwischen 3er und 4er nicht allzu sehr rechnen.
Wenn wir nämlich etwas nicht brauchen können sind es irgendwelche Versuche oder Projekte die nach hinten los gehen...
Wir müssen einfach schnellstmöglich ein System finden, dass funktioniert und uns hilft am 34. Spieltag über dem verdammten Strich zu stehen.
Für Projekte und Tests sehe ich absolut keinen Spielraum mehr!
Wenn wir nämlich etwas nicht brauchen können sind es irgendwelche Versuche oder Projekte die nach hinten los gehen...
Wir müssen einfach schnellstmöglich ein System finden, dass funktioniert und uns hilft am 34. Spieltag über dem verdammten Strich zu stehen.
Für Projekte und Tests sehe ich absolut keinen Spielraum mehr!
12.01.2024 - 18:46 Uhr
Zitat von Old_Icebear
Zitat von BetzeFan93
Wir sollten uns auf Positionen konzentrieren, die wirklich wichtig sind. Wir brauchen dringend einen Abräumer und einen IV. Die sollten Priorität haben. LV haben wir Puchacz für die Offensive Variante und Zuck für die Defensive Variante. Noch einen LV holen würde nur für Unruhe sorgen, man sollte es nicht übertreiben. Sonst verschmutzt man auch schnell das Teamklima. Wenn jeder seinen Konkurrent hat ist gut. Ich sehe die 6 und die IV Position hat höchste Priorität.
Was hilft mir eine 'offensive Variante', wenn es deshalb hinten andauernd klingelt. Der Kader war für eine 3er-Kette ausgelegt, wenn man nun die Ausrichtung ändert, muss ich auch den Kader anpassen. Wenn wir wirklich hoch stehen wollen, hat Zuck ein Geschwindigkeitsproblem und von Puchacz spreche ich erst gar nicht.Wir sollten uns auf Positionen konzentrieren, die wirklich wichtig sind. Wir brauchen dringend einen Abräumer und einen IV. Die sollten Priorität haben. LV haben wir Puchacz für die Offensive Variante und Zuck für die Defensive Variante. Noch einen LV holen würde nur für Unruhe sorgen, man sollte es nicht übertreiben. Sonst verschmutzt man auch schnell das Teamklima. Wenn jeder seinen Konkurrent hat ist gut. Ich sehe die 6 und die IV Position hat höchste Priorität.
Man schneidet doch einen ganzen Kader nicht auf ein einzelnes Spielsystem zu. Das wäre viel zu unflexibel. Es gibt Teams, die während des Spiels noch von Dreier- auf Viererkette umstellen (oder umgekehrt). Richtig ist, dass man die konkrete Aufstellung nach dem jeweils ausgesuchten Spielsystem ausrichtet. Soll heißen: Unser Problem ist, dass wir defensiv links keinen halbwegs starken Spieler haben, seit Zuck kein Faktor mehr ist (und der hat mich auch immer schon zum Verzweifeln gebracht, wenn er seine Gegenspieler nach Herzenslust in unseren Strafraum flanken ließ - doll fand und finde ich den defensiv auch nicht). Wir haben diese Qualität einfach nicht im Kader - das ist das Problem. Dies wirkt sich halt bei einer hoch stehenden Viererkette am tödlichsten aus, ist aber auch in allen anderen Systemen ein schwerer Nachteil. Wir müssen im Spiel gegen den Ball dadurch viel mehr verdichten als Teams, die da personell besser besetzt sind. Das ist mit einer Dreierkette, die gegen den Ball zur Fünferkette wird, halt rein nummerisch einfacher; wäre es aber auch, wenn das DM mal hinten mithelfen würde, was es leider bei uns nicht tut. Es geht da nicht um eine bestimmte Spielordnung, sondern um eine vielbeinige, laufintensive Arbeit gegen den Ball, die du bei uns in jedem Spielsystem leisten musst, weil die einzelnen Spieler im Positionsspiel einfach nicht zuverlässig funktionieren und du z.B. niemanden jemals ohne Absicherung in eine eins-gegen-eins-Situation bringen darfst, ohne sofort das Schlimmste befürchten zu müssen. Ob Dreier- oder Viererkette - wir stehen hinten nicht kompakt, weil diese Laufleistung und diese Mentalität, dem anderen zu helfen, einfach nicht mehr da sind. So denke ich beim 2:0 von Dresden, dass Tomiak einfach dachte, er sei nicht zuständig, ein anderer gehe ja schon ins Laufduell und Krahl sei ja auch noch da. Mentalitätsschwäche und fehlendes Antizipationsvermögen!
Das Gleiche gilt vorne. Es ist im Prinzip egal, ob du mit einem, zwei oder drei Stürmern spielst - insbesondere spielst du nicht notwendigerweise mit drei Stürmern am offensivsten. Viel wichtiger ist das Nachrückverhalten und Verschieben der gesamten Mannschaft sowie der Abstand der Ketten zueinander (und der Spieler in der Kette zueinander). Am Ende ist die Frage, wie stark du die gegnerische Box besetzt, was wiederum eine Frage der Laufarbeit und des taktischen Verhaltens der gesamten Mannschaft ist. Deshalb sehe ich es auch immer als Zeichen struktureller Stärke an, wenn Mannschaften viele Torschützen in ihren Reihen haben, anstatt den einen 15+-Mann.
Wir sind einfach nicht wach, fit und fleißig genug - und das kompensierst du halt mit gar keiner einzelnen Spielordnung. Ich achte daher auch zum Beispiel vielmehr auf den Abstand zwischen den Reihen und das koordinierte Verschieben sowie das ebensolche Pressing - das halte ich für viel entscheidender als die nominelle Spielordnung auf der Flipchart. Letzteres ist so ein Rasenschach-Internetding mit dem Aufstellungstool. Ich habe schon von vielen Trainern gehört, dass das für sie in der taktischen Arbeit gar nicht sooo entscheidend ist wie für die einigermaßen fachkundigen Beobachter. In der Alltagssprache wird das dann so übersetzt, dass nicht das nominelle Spielsystem, sondern dessen Interpretation auf dem Rasen entscheidend sei.
12.01.2024 - 19:07 Uhr
Das sollte man mal Herrn Grammozis stecken.
Klar wir haben ein Testspiel, da darf man auch testen. Aber wir sind nicht im Sommertrainingslager, sondern im Winter, haben nur noch 17 Spiele und stecken im Abstiegskampf.
12.01.2024 - 19:13 Uhr
Zitat von smartyk
Das sollte man mal Herrn Grammozis stecken.
Klar wir haben ein Testspiel, da darf man auch testen. Aber wir sind nicht im Sommertrainingslager, sondern im Winter, haben nur noch 17 Spiele und stecken im Abstiegskampf.
Das sollte man mal Herrn Grammozis stecken.
Klar wir haben ein Testspiel, da darf man auch testen. Aber wir sind nicht im Sommertrainingslager, sondern im Winter, haben nur noch 17 Spiele und stecken im Abstiegskampf.
In den Testsspirlen darf der Trainer immer testen.
Ja wir stecken im Abstiegskampf, aber " nur noch 17 Spiele "?
Wir schaffen den Klassenerhalt.
12.01.2024 - 19:52 Uhr
Quelle: m.bild.de
Grammozis trifft Entscheidung in der Kapitäns-Frage!
Neuer Trainer, neuer Kapitän? Kaiserslauterns Trainer Dimitrios Grammozis (45) hat eine Entscheidung gefällt. Bisher war Jean Zimmer Kapitän der Roten Teufel.
Neuer Kapitän beim FCK? Neuer Trainer, neuer Kapitän? Kaiserslauterns Trainer Dimitrios Grammozis (45) hat eine Entscheidung gefällt. Bisher war Jean Zimmer Kapitän der Roten Teufel.
Leider ein plus Artikel.
12.01.2024 - 19:55 Uhr
Zitat von OlafMarschall
Leider ein plus Artikel.
Jede Wette, dass in dem Artikel gar nix drin steht und dieses Schmierblatt wieder billigstes Klickbaiting betreibt. Quelle: m.bild.de
Grammozis trifft Entscheidung in der Kapitäns-Frage!
Neuer Trainer, neuer Kapitän? Kaiserslauterns Trainer Dimitrios Grammozis (45) hat eine Entscheidung gefällt. Bisher war Jean Zimmer Kapitän der Roten Teufel.
Neuer Kapitän beim FCK? Neuer Trainer, neuer Kapitän? Kaiserslauterns Trainer Dimitrios Grammozis (45) hat eine Entscheidung gefällt. Bisher war Jean Zimmer Kapitän der Roten Teufel.
Leider ein plus Artikel.
12.01.2024 - 19:56 Uhr
Zitat von Betzi29
Zimmer bleibt Kapitän und auch der Mannschaftsrat bleibt unverändert.
Zitat von OlafMarschall
Leider ein plus Artikel.
Quelle: m.bild.de
Grammozis trifft Entscheidung in der Kapitäns-Frage!
Neuer Trainer, neuer Kapitän? Kaiserslauterns Trainer Dimitrios Grammozis (45) hat eine Entscheidung gefällt. Bisher war Jean Zimmer Kapitän der Roten Teufel.
Neuer Kapitän beim FCK? Neuer Trainer, neuer Kapitän? Kaiserslauterns Trainer Dimitrios Grammozis (45) hat eine Entscheidung gefällt. Bisher war Jean Zimmer Kapitän der Roten Teufel.
Leider ein plus Artikel.
Zimmer bleibt Kapitän und auch der Mannschaftsrat bleibt unverändert.
Danke dir, an den alten Mannschafts Strukturen wird nichts verändert interessant!
12.01.2024 - 20:07 Uhr
Zitat von Newtrial
Man schneidet doch einen ganzen Kader nicht auf ein einzelnes Spielsystem zu. Das wäre viel zu unflexibel. Es gibt Teams, die während des Spiels noch von Dreier- auf Viererkette umstellen (oder umgekehrt). Richtig ist, dass man die konkrete Aufstellung nach dem jeweils ausgesuchten Spielsystem ausrichtet. Soll heißen: Unser Problem ist, dass wir defensiv links keinen halbwegs starken Spieler haben, seit Zuck kein Faktor mehr ist (und der hat mich auch immer schon zum Verzweifeln gebracht, wenn er seine Gegenspieler nach Herzenslust in unseren Strafraum flanken ließ - doll fand und finde ich den defensiv auch nicht). Wir haben diese Qualität einfach nicht im Kader - das ist das Problem. Dies wirkt sich halt bei einer hoch stehenden Viererkette am tödlichsten aus, ist aber auch in allen anderen Systemen ein schwerer Nachteil. Wir müssen im Spiel gegen den Ball dadurch viel mehr verdichten als Teams, die da personell besser besetzt sind. Das ist mit einer Dreierkette, die gegen den Ball zur Fünferkette wird, halt rein nummerisch einfacher; wäre es aber auch, wenn das DM mal hinten mithelfen würde, was es leider bei uns nicht tut. Es geht da nicht um eine bestimmte Spielordnung, sondern um eine vielbeinige, laufintensive Arbeit gegen den Ball, die du bei uns in jedem Spielsystem leisten musst, weil die einzelnen Spieler im Positionsspiel einfach nicht zuverlässig funktionieren und du z.B. niemanden jemals ohne Absicherung in eine eins-gegen-eins-Situation bringen darfst, ohne sofort das Schlimmste befürchten zu müssen. Ob Dreier- oder Viererkette - wir stehen hinten nicht kompakt, weil diese Laufleistung und diese Mentalität, dem anderen zu helfen, einfach nicht mehr da sind. So denke ich beim 2:0 von Dresden, dass Tomiak einfach dachte, er sei nicht zuständig, ein anderer gehe ja schon ins Laufduell und Krahl sei ja auch noch da. Mentalitätsschwäche und fehlendes Antizipationsvermögen!
Das Gleiche gilt vorne. Es ist im Prinzip egal, ob du mit einem, zwei oder drei Stürmern spielst - insbesondere spielst du nicht notwendigerweise mit drei Stürmern am offensivsten. Viel wichtiger ist das Nachrückverhalten und Verschieben der gesamten Mannschaft sowie der Abstand der Ketten zueinander (und der Spieler in der Kette zueinander). Am Ende ist die Frage, wie stark du die gegnerische Box besetzt, was wiederum eine Frage der Laufarbeit und des taktischen Verhaltens der gesamten Mannschaft ist. Deshalb sehe ich es auch immer als Zeichen struktureller Stärke an, wenn Mannschaften viele Torschützen in ihren Reihen haben, anstatt den einen 15+-Mann.
Wir sind einfach nicht wach, fit und fleißig genug - und das kompensierst du halt mit gar keiner einzelnen Spielordnung. Ich achte daher auch zum Beispiel vielmehr auf den Abstand zwischen den Reihen und das koordinierte Verschieben sowie das ebensolche Pressing - das halte ich für viel entscheidender als die nominelle Spielordnung auf der Flipchart. Letzteres ist so ein Rasenschach-Internetding mit dem Aufstellungstool. Ich habe schon von vielen Trainern gehört, dass das für sie in der taktischen Arbeit gar nicht sooo entscheidend ist wie für die einigermaßen fachkundigen Beobachter. In der Alltagssprache wird das dann so übersetzt, dass nicht das nominelle Spielsystem, sondern dessen Interpretation auf dem Rasen entscheidend sei.
Zitat von Old_Icebear
Zitat von BetzeFan93
Wir sollten uns auf Positionen konzentrieren, die wirklich wichtig sind. Wir brauchen dringend einen Abräumer und einen IV. Die sollten Priorität haben. LV haben wir Puchacz für die Offensive Variante und Zuck für die Defensive Variante. Noch einen LV holen würde nur für Unruhe sorgen, man sollte es nicht übertreiben. Sonst verschmutzt man auch schnell das Teamklima. Wenn jeder seinen Konkurrent hat ist gut. Ich sehe die 6 und die IV Position hat höchste Priorität.
Was hilft mir eine 'offensive Variante', wenn es deshalb hinten andauernd klingelt. Der Kader war für eine 3er-Kette ausgelegt, wenn man nun die Ausrichtung ändert, muss ich auch den Kader anpassen. Wenn wir wirklich hoch stehen wollen, hat Zuck ein Geschwindigkeitsproblem und von Puchacz spreche ich erst gar nicht.Wir sollten uns auf Positionen konzentrieren, die wirklich wichtig sind. Wir brauchen dringend einen Abräumer und einen IV. Die sollten Priorität haben. LV haben wir Puchacz für die Offensive Variante und Zuck für die Defensive Variante. Noch einen LV holen würde nur für Unruhe sorgen, man sollte es nicht übertreiben. Sonst verschmutzt man auch schnell das Teamklima. Wenn jeder seinen Konkurrent hat ist gut. Ich sehe die 6 und die IV Position hat höchste Priorität.
Man schneidet doch einen ganzen Kader nicht auf ein einzelnes Spielsystem zu. Das wäre viel zu unflexibel. Es gibt Teams, die während des Spiels noch von Dreier- auf Viererkette umstellen (oder umgekehrt). Richtig ist, dass man die konkrete Aufstellung nach dem jeweils ausgesuchten Spielsystem ausrichtet. Soll heißen: Unser Problem ist, dass wir defensiv links keinen halbwegs starken Spieler haben, seit Zuck kein Faktor mehr ist (und der hat mich auch immer schon zum Verzweifeln gebracht, wenn er seine Gegenspieler nach Herzenslust in unseren Strafraum flanken ließ - doll fand und finde ich den defensiv auch nicht). Wir haben diese Qualität einfach nicht im Kader - das ist das Problem. Dies wirkt sich halt bei einer hoch stehenden Viererkette am tödlichsten aus, ist aber auch in allen anderen Systemen ein schwerer Nachteil. Wir müssen im Spiel gegen den Ball dadurch viel mehr verdichten als Teams, die da personell besser besetzt sind. Das ist mit einer Dreierkette, die gegen den Ball zur Fünferkette wird, halt rein nummerisch einfacher; wäre es aber auch, wenn das DM mal hinten mithelfen würde, was es leider bei uns nicht tut. Es geht da nicht um eine bestimmte Spielordnung, sondern um eine vielbeinige, laufintensive Arbeit gegen den Ball, die du bei uns in jedem Spielsystem leisten musst, weil die einzelnen Spieler im Positionsspiel einfach nicht zuverlässig funktionieren und du z.B. niemanden jemals ohne Absicherung in eine eins-gegen-eins-Situation bringen darfst, ohne sofort das Schlimmste befürchten zu müssen. Ob Dreier- oder Viererkette - wir stehen hinten nicht kompakt, weil diese Laufleistung und diese Mentalität, dem anderen zu helfen, einfach nicht mehr da sind. So denke ich beim 2:0 von Dresden, dass Tomiak einfach dachte, er sei nicht zuständig, ein anderer gehe ja schon ins Laufduell und Krahl sei ja auch noch da. Mentalitätsschwäche und fehlendes Antizipationsvermögen!
Das Gleiche gilt vorne. Es ist im Prinzip egal, ob du mit einem, zwei oder drei Stürmern spielst - insbesondere spielst du nicht notwendigerweise mit drei Stürmern am offensivsten. Viel wichtiger ist das Nachrückverhalten und Verschieben der gesamten Mannschaft sowie der Abstand der Ketten zueinander (und der Spieler in der Kette zueinander). Am Ende ist die Frage, wie stark du die gegnerische Box besetzt, was wiederum eine Frage der Laufarbeit und des taktischen Verhaltens der gesamten Mannschaft ist. Deshalb sehe ich es auch immer als Zeichen struktureller Stärke an, wenn Mannschaften viele Torschützen in ihren Reihen haben, anstatt den einen 15+-Mann.
Wir sind einfach nicht wach, fit und fleißig genug - und das kompensierst du halt mit gar keiner einzelnen Spielordnung. Ich achte daher auch zum Beispiel vielmehr auf den Abstand zwischen den Reihen und das koordinierte Verschieben sowie das ebensolche Pressing - das halte ich für viel entscheidender als die nominelle Spielordnung auf der Flipchart. Letzteres ist so ein Rasenschach-Internetding mit dem Aufstellungstool. Ich habe schon von vielen Trainern gehört, dass das für sie in der taktischen Arbeit gar nicht sooo entscheidend ist wie für die einigermaßen fachkundigen Beobachter. In der Alltagssprache wird das dann so übersetzt, dass nicht das nominelle Spielsystem, sondern dessen Interpretation auf dem Rasen entscheidend sei.
@Newtrail
Ich schätze deine Beiträge, aber sie sind immer sooo lange
TM sollte einen chatGpT Knopf einbinden, damit man solche Beiträge kondensieren kann
: Zitat von usernick
Der Text betont die Notwendigkeit von Flexibilität in der Teamtaktik und argumentiert gegen eine starre Bindung an eine spezifische Formation. Er diskutiert defensive Schwächen, insbesondere das Fehlen eines starken Spielers auf der linken Seite. Der Verfasser kritisiert das Fehlen von Kompaktheit im Team und schreibt es der unzureichenden Laufleistung und Mentalität der Spieler zu. Die Bedeutung kollektiver Defensivanstrengungen und Anpassungsfähigkeit wird hervorgehoben, unabhängig von der Formation. Die gleichen Bedenken gelten für das offensive Spiel und betonen die Bedeutung von Teamkoordination, Bewegung und Pressing gegenüber einer festen Formation. Die Gesamtkritik dreht sich um das Fehlen von Aufmerksamkeit, Fitness und Fleiß im Team, die laut dem Autor durch keine einzelne taktische Formation kompensiert werden können.
Der Text betont die Notwendigkeit von Flexibilität in der Teamtaktik und argumentiert gegen eine starre Bindung an eine spezifische Formation. Er diskutiert defensive Schwächen, insbesondere das Fehlen eines starken Spielers auf der linken Seite. Der Verfasser kritisiert das Fehlen von Kompaktheit im Team und schreibt es der unzureichenden Laufleistung und Mentalität der Spieler zu. Die Bedeutung kollektiver Defensivanstrengungen und Anpassungsfähigkeit wird hervorgehoben, unabhängig von der Formation. Die gleichen Bedenken gelten für das offensive Spiel und betonen die Bedeutung von Teamkoordination, Bewegung und Pressing gegenüber einer festen Formation. Die Gesamtkritik dreht sich um das Fehlen von Aufmerksamkeit, Fitness und Fleiß im Team, die laut dem Autor durch keine einzelne taktische Formation kompensiert werden können.
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.
