Alles zur alt-ehrwürdigen Alm
16.04.2004 - 20:27 Uhr
10.01.2007 - 17:19 Uhr
Die neue Osttribüne kommt
Stadion: Arminia erzielt Einigung mit den Anliegern / Investition von Elf Millionen Euro
VON ANSGAR MÖNTER
Bielefeld. Die Schüco-Arena auf der Bielefelder Alm bekommt eine neue Osttribüne. Bundesligist Arminia Bielefeld hat sich mit den Anliegern über den Neubau geeinigt. Die Bagger werden voraussichtlich im März oder April die alte Stehplatztribüne abreißen. Zur neuen Saison soll das Stadion fertig sein.
Rund ein Jahr haben Arminia und die Grundstücks- und Hausbesitzer an der Melanchthonstraße verhandelt. Der Grund von neun Nachbarn grenzt unmittelbar an das Stadion. Gestern verkündete der Bundesligist die Einigung. "Ein stolzer Tag für den DSC", sagte Präsident Hans-Hermann Schwick. Dazu beigetragen hat Hans-Jörg Korte vom Verwaltungsgericht Minden. Als Mediator brachte er Anwohner und Arminia zusammen. Sie haben es mir einfach gemacht", sagt Korte.
Beide Seiten haben einen Interessenausgleich gefunden. Demnach ist es sogar möglich, das Stadion so auszubauen, wie es Arminia ursprünglich geplant hat. Die vom Verein favorisierte Variante sieht einen Tribünenneubau vor, der das Fassungsvermögen des Stadions auf knapp über 28.000 Zuschauer erhöhen würde. Beim Bauamt der Stadt liegt jedoch ein Antrag für eine überarbeite Version dieser Erstvariante vor. Die sieht eine Gebäudehöhe von 19 statt 21 Meter vor. Das würde zwei Sitzreihen und somit etwa 400 Platze weniger bedeuten. Die Gesamtkapazität beliefe sich auf 27.666 Zuschauerplätze.
In beiden Fällen besteht der als täglich nutzbares Geschäftshaus konzipierte Neubau aus fünf Ebenen: Arkaden, Passagen und Läden; Businessklub mit Terrasse; Logen und Büroflächen; Oberrang, nochmal Logen; Büroeinheiten. Die Osttribüne böte Platz für über 6.000 Besucher.
Einverständnis des Bauvereins fehlt noch
Welcher Plan realisiert wird, liegt nun vor allem am Anlieger, dessen Einverständnis als einziges noch fehlt. Es ist der Bielefelder Bauverein. Die Genossenschaft besitzt ein Mietshaus gegenüber der Osttribüne. Der Vorstand muss formal noch zusammenkommen, hat aber signalisiert, dass es keine Probleme geben wird.
"Die Belastungen für die Anwohner werden durch die neue Tribüne erheblich reduziert", verspricht Roland Kentsch, Geschäftsführer Finanzen bei Arminia. Der vorgeschriebene Schallschutz werde endlich eingehalten, das Flutlicht könne in den Innenraum gezogen werden, so dass bei Abendspielen nicht das ganze Viertel beleuchtet wird, und die Zuschauer würden sofort ins Stadioninnere gelenkt.
Vorteile verspricht sich natürlich auch der Fußballbundesligist durch die Modernisierung. "Für uns ist das ein Meilenstein, wir können einen Teil unseres Wettbewerbnachteils gegenüber anderen Klubs abmildern", erklärt Kentsch. Der Geschäftsführer bezieht sich auf die wirtschaftlichen Auswirkungen, die ein modernes Stadion mit sich bringt: bessere Vermarktung, höhere Einnahmen.
Büroflächen werden im Dach der Tribüne integriert
Zuvor jedoch muss investiert werden. Elf Millionen Euro wird die Osttribüne nach Berechnungen des Architekten Frank Stopfel kosten. Dafür muss Arminia einen Kredit aufnehmen. Ein Teil der Investitionssumme soll durch den Verkauf der Büroflächen hereinkommen, die im Dach des Tribünen-Neubaus integriert sind. Immobilienmakler Ulrich Möntmann vermarktet diese "Sky-Office". "Ich bin sehr zuversichtlich", sagt er.
Voraussichtlich ist der Bauantrag bis Mitte Februar bearbeitet. Dann beginnt eine vierwöchige Einspruchsfrist, danach können die Bagger kommen. "Wir gehen von einer Bauzeit von fünf bis sechs Monaten aus", sagt Kentsch. Zur neuen Saison wäre die Osttribüne fertig – was wichtig ist für die Refinanzierung des Vorhabens.
In der laufenden Saison würde das Fassungsvermögen ohne alte Osttribüne allerdings ab März oder April auf unter 22.000 Zuschauer sinken.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/dsc_arminia/
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Arminia kann eine neue Haupttribüne bauen
Einigung mit Anliegern - »Meilenstein« für den Verein
Von Burgit Hörttrich
Bielefeld (WB). Der DSC Arminia Bielefeld kann eine neue Haupttribüne bauen. Mit acht von neun Anliegern, die Klage eingereicht hatten, wurde eine Einigung erzielt.
Arminen-Präsident Hans-Hermann Schwick: »Ein stolzer Tag für den Verein.« Die Genehmigung des Bauantrages wird für Mitte Februar erwartet, dann folgt eine vierwöchige Einspruchsfrist. DSC-Geschäftsführer Roland Kentsch: »Danach hoffen wir, mit dem Abriss der alten Tribüne und dem Neubau beginnen zu können.« Bauzeit: fünf bis sechs Monate.
Kentsch: »Mit Beginn der Saison 2007/08 steht die 'neue' SchücoArena.« Mit dann mindestens 27 666 Plätzen bleibt Arminia in Sachen Stadionkapazität auf Rang 14 der Bundesligisten. Weniger Zuschauer finden nur in den Stadion in Leverkusen, Cottbus, Aachen und Mainz Platz. Während der Bauphase müssen sich die Arminen-Fans mit knapp 22 000 Plätzen bescheiden - auch beim Spiel gegen Borussia Dortmund ( 30. März bis 1. April).
Geplant werde zunächst mit der »kleineren Variante«. Die Anlieger hätten aber signalisiert, sich auch mit der »großen Lösung« anfreunden zu können, sagt Kentsch. Das würde bedeuten, die Tribünenrückwand würde mit 21 Metern zwei Meter höher als jetzt beantragt - ein Plus von 400 Sitzplätzen. Für Kentsch ist die Stadionerweiterung ein »Meilenstein«: »So können wir Erstliga-Fußball wettbewerbsfähig gestalten.« Der Verein werde kreditfinanziert elf Millionen Euro investieren. Kentsch bedauert: »In NRW ist es so gut wie unmöglich, öffentliche Zuschüsse für einen Stadionbau zu bekommen.«
Die Klage von acht Anwohnern gegen die Osttribüne ruht, die Zustimmung einer Partei, die des Bielefelder Wohnungsvereins, steht noch aus. Kentsch geht von einer einvernehmlichen Lösung aus. Er weist darauf hin, dass die Anwohner durch den Neubau unter deutlich weniger Lärm- und Flutlichtbelästigung zu leiden haben werden. Möglich geworden sei die jetzige Lösung, so Schwick, dank des Mediationsverfahren, geleitet von Dr. Hans-Jörg Korte (Verwaltungsgericht Minden), der hervor hebt: »Alle Parteien konnten immer miteinander reden.« Auch Anwalt Burkhard Zurheide, der fünf der Anlieger vertritt, lobt die Vermeidung eines Prozesses: »So ist es ein fairer Interessensausgleich, in einem Prozess hätte es Sieger und Besiegte gegeben.«
Zudem geht der DSC mit einem neuen Sponsor in die Rückrunde. Die MEG Aktiengesellschaft aus Kassel, zweitgrößter Anbieter von privaten Krankenversicherungen in Deutschland mit 220 Mitarbeitern, wird zunächst für eineinhalb Jahre die Arminia unterstützen. Das Versicherungsunternehmen wird im Stadion mit Bandenwerbung vertreten sein, aber auch andere Werbeaktion in Kooperation mit Arminia durchführen. Eine Ausweitung der Sponsorenaktivitäten nach der Saison 2007/2008 ist angedacht.
Quelle: http://www.westfalenblatt.de
Stadion: Arminia erzielt Einigung mit den Anliegern / Investition von Elf Millionen Euro
VON ANSGAR MÖNTER
Bielefeld. Die Schüco-Arena auf der Bielefelder Alm bekommt eine neue Osttribüne. Bundesligist Arminia Bielefeld hat sich mit den Anliegern über den Neubau geeinigt. Die Bagger werden voraussichtlich im März oder April die alte Stehplatztribüne abreißen. Zur neuen Saison soll das Stadion fertig sein.
Rund ein Jahr haben Arminia und die Grundstücks- und Hausbesitzer an der Melanchthonstraße verhandelt. Der Grund von neun Nachbarn grenzt unmittelbar an das Stadion. Gestern verkündete der Bundesligist die Einigung. "Ein stolzer Tag für den DSC", sagte Präsident Hans-Hermann Schwick. Dazu beigetragen hat Hans-Jörg Korte vom Verwaltungsgericht Minden. Als Mediator brachte er Anwohner und Arminia zusammen. Sie haben es mir einfach gemacht", sagt Korte.
Beide Seiten haben einen Interessenausgleich gefunden. Demnach ist es sogar möglich, das Stadion so auszubauen, wie es Arminia ursprünglich geplant hat. Die vom Verein favorisierte Variante sieht einen Tribünenneubau vor, der das Fassungsvermögen des Stadions auf knapp über 28.000 Zuschauer erhöhen würde. Beim Bauamt der Stadt liegt jedoch ein Antrag für eine überarbeite Version dieser Erstvariante vor. Die sieht eine Gebäudehöhe von 19 statt 21 Meter vor. Das würde zwei Sitzreihen und somit etwa 400 Platze weniger bedeuten. Die Gesamtkapazität beliefe sich auf 27.666 Zuschauerplätze.
In beiden Fällen besteht der als täglich nutzbares Geschäftshaus konzipierte Neubau aus fünf Ebenen: Arkaden, Passagen und Läden; Businessklub mit Terrasse; Logen und Büroflächen; Oberrang, nochmal Logen; Büroeinheiten. Die Osttribüne böte Platz für über 6.000 Besucher.
Einverständnis des Bauvereins fehlt noch
Welcher Plan realisiert wird, liegt nun vor allem am Anlieger, dessen Einverständnis als einziges noch fehlt. Es ist der Bielefelder Bauverein. Die Genossenschaft besitzt ein Mietshaus gegenüber der Osttribüne. Der Vorstand muss formal noch zusammenkommen, hat aber signalisiert, dass es keine Probleme geben wird.
"Die Belastungen für die Anwohner werden durch die neue Tribüne erheblich reduziert", verspricht Roland Kentsch, Geschäftsführer Finanzen bei Arminia. Der vorgeschriebene Schallschutz werde endlich eingehalten, das Flutlicht könne in den Innenraum gezogen werden, so dass bei Abendspielen nicht das ganze Viertel beleuchtet wird, und die Zuschauer würden sofort ins Stadioninnere gelenkt.
Vorteile verspricht sich natürlich auch der Fußballbundesligist durch die Modernisierung. "Für uns ist das ein Meilenstein, wir können einen Teil unseres Wettbewerbnachteils gegenüber anderen Klubs abmildern", erklärt Kentsch. Der Geschäftsführer bezieht sich auf die wirtschaftlichen Auswirkungen, die ein modernes Stadion mit sich bringt: bessere Vermarktung, höhere Einnahmen.
Büroflächen werden im Dach der Tribüne integriert
Zuvor jedoch muss investiert werden. Elf Millionen Euro wird die Osttribüne nach Berechnungen des Architekten Frank Stopfel kosten. Dafür muss Arminia einen Kredit aufnehmen. Ein Teil der Investitionssumme soll durch den Verkauf der Büroflächen hereinkommen, die im Dach des Tribünen-Neubaus integriert sind. Immobilienmakler Ulrich Möntmann vermarktet diese "Sky-Office". "Ich bin sehr zuversichtlich", sagt er.
Voraussichtlich ist der Bauantrag bis Mitte Februar bearbeitet. Dann beginnt eine vierwöchige Einspruchsfrist, danach können die Bagger kommen. "Wir gehen von einer Bauzeit von fünf bis sechs Monaten aus", sagt Kentsch. Zur neuen Saison wäre die Osttribüne fertig – was wichtig ist für die Refinanzierung des Vorhabens.
In der laufenden Saison würde das Fassungsvermögen ohne alte Osttribüne allerdings ab März oder April auf unter 22.000 Zuschauer sinken.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/dsc_arminia/
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Arminia kann eine neue Haupttribüne bauen
Einigung mit Anliegern - »Meilenstein« für den Verein
Von Burgit Hörttrich
Bielefeld (WB). Der DSC Arminia Bielefeld kann eine neue Haupttribüne bauen. Mit acht von neun Anliegern, die Klage eingereicht hatten, wurde eine Einigung erzielt.
Arminen-Präsident Hans-Hermann Schwick: »Ein stolzer Tag für den Verein.« Die Genehmigung des Bauantrages wird für Mitte Februar erwartet, dann folgt eine vierwöchige Einspruchsfrist. DSC-Geschäftsführer Roland Kentsch: »Danach hoffen wir, mit dem Abriss der alten Tribüne und dem Neubau beginnen zu können.« Bauzeit: fünf bis sechs Monate.
Kentsch: »Mit Beginn der Saison 2007/08 steht die 'neue' SchücoArena.« Mit dann mindestens 27 666 Plätzen bleibt Arminia in Sachen Stadionkapazität auf Rang 14 der Bundesligisten. Weniger Zuschauer finden nur in den Stadion in Leverkusen, Cottbus, Aachen und Mainz Platz. Während der Bauphase müssen sich die Arminen-Fans mit knapp 22 000 Plätzen bescheiden - auch beim Spiel gegen Borussia Dortmund ( 30. März bis 1. April).
Geplant werde zunächst mit der »kleineren Variante«. Die Anlieger hätten aber signalisiert, sich auch mit der »großen Lösung« anfreunden zu können, sagt Kentsch. Das würde bedeuten, die Tribünenrückwand würde mit 21 Metern zwei Meter höher als jetzt beantragt - ein Plus von 400 Sitzplätzen. Für Kentsch ist die Stadionerweiterung ein »Meilenstein«: »So können wir Erstliga-Fußball wettbewerbsfähig gestalten.« Der Verein werde kreditfinanziert elf Millionen Euro investieren. Kentsch bedauert: »In NRW ist es so gut wie unmöglich, öffentliche Zuschüsse für einen Stadionbau zu bekommen.«
Die Klage von acht Anwohnern gegen die Osttribüne ruht, die Zustimmung einer Partei, die des Bielefelder Wohnungsvereins, steht noch aus. Kentsch geht von einer einvernehmlichen Lösung aus. Er weist darauf hin, dass die Anwohner durch den Neubau unter deutlich weniger Lärm- und Flutlichtbelästigung zu leiden haben werden. Möglich geworden sei die jetzige Lösung, so Schwick, dank des Mediationsverfahren, geleitet von Dr. Hans-Jörg Korte (Verwaltungsgericht Minden), der hervor hebt: »Alle Parteien konnten immer miteinander reden.« Auch Anwalt Burkhard Zurheide, der fünf der Anlieger vertritt, lobt die Vermeidung eines Prozesses: »So ist es ein fairer Interessensausgleich, in einem Prozess hätte es Sieger und Besiegte gegeben.«
Zudem geht der DSC mit einem neuen Sponsor in die Rückrunde. Die MEG Aktiengesellschaft aus Kassel, zweitgrößter Anbieter von privaten Krankenversicherungen in Deutschland mit 220 Mitarbeitern, wird zunächst für eineinhalb Jahre die Arminia unterstützen. Das Versicherungsunternehmen wird im Stadion mit Bandenwerbung vertreten sein, aber auch andere Werbeaktion in Kooperation mit Arminia durchführen. Eine Ausweitung der Sponsorenaktivitäten nach der Saison 2007/2008 ist angedacht.
Quelle: http://www.westfalenblatt.de
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Juan-Lede am 10.01.2007 um 17:25 Uhr bearbeitet
11.01.2007 - 20:23 Uhr
Schade das ihr Bielefelder so zurückhaltend seid. Ich denke ne richtig hübsche Arena mit 40 Tausend würdet ihr auf dauer auch füllen.
11.01.2007 - 21:14 Uhr
Zitat von StB:
Schade das ihr Bielefelder so zurückhaltend seid. Ich denke ne richtig hübsche Arena mit 40 Tausend würdet ihr auf dauer auch füllen.
Ich glaube dass wird für ewig ein Traum bleiben ;= ...
Schade das ihr Bielefelder so zurückhaltend seid. Ich denke ne richtig hübsche Arena mit 40 Tausend würdet ihr auf dauer auch füllen.
Ich glaube dass wird für ewig ein Traum bleiben ;= ...
11.01.2007 - 21:14 Uhr
tja.. die hätte man auch schon haben können... stichwort dr. oetker...
11.01.2007 - 22:21 Uhr
Zitat von arminho:
Zitat von TAFKA splash51:
tja.. die hätte man auch schon haben können... stichwort dr. oetker...
jaja so ist das... LEIDER! wenn das damals nicht mal dumm war... vorallem den namen hat man ja auch so geändert :(
Naja der Name Alm bleibt trotzdem immer in den Herzen der "Richtigen Fans", da hätte auch der Name z.B. Dr. Oetker Kampfbahn nichts dran geändert.
Zitat von TAFKA splash51:
tja.. die hätte man auch schon haben können... stichwort dr. oetker...
jaja so ist das... LEIDER! wenn das damals nicht mal dumm war... vorallem den namen hat man ja auch so geändert :(
Naja der Name Alm bleibt trotzdem immer in den Herzen der "Richtigen Fans", da hätte auch der Name z.B. Dr. Oetker Kampfbahn nichts dran geändert.
30.01.2007 - 07:13 Uhr
Arminia baut die große Variante
Stadion: Alle Anwohner geben Einverständnis
VON ANSGAR MÖNTER
Bielefeld. Fußballbundesligist Arminia Bielefeld kann die größere Variante der neuen Osttribüne bauen. Das letzte noch fehlende Einverständnis eines Anwohners für den Ausbau des Stadions an der Melanchthonstraße ist jetzt bei Arminia eingegangen.
Wie bereits mehrfach berichtet, wird die alte Osttribüne der Schüco-Arena auf der Alm abgerissen und durch ein modernes Tribünengebäude ersetzt. Der Bau stieß zunächst auf Ablehnung bei den Anliegern. Strittig war vor allem die Gesamthöhe der Tribüne. In einem Mediationsverfahren einigten sich die Parteien aber. Arminia legte zwei Varianten vor: eine mit einem Fassungsvermögen von etwa 27.600 Zuschauer, eine für rund 28.000 Zuschauer.
Die Stadion-Nachbarn erklärten sich nun einstimmig bereit, die größere Variante zuzulassen. Nach NW-Informationen zahlt Arminia dafür Entschädigungen an die Haus- und Grundstücksbesitzer. "Das ist ein Durchbruch", sagt Arminia-Präsident Hans-Hermann Schwick, "ein wunderbarer Auftakt der Rückrunde." Der Bundesligist reicht jetzt noch Unterlagen an das Bauamt nach.
Mit einer Baugenehmigung ist im März zu rechnen. Dann gibt es noch eine vierwöchige Einspruchsfrist. Anschließend können die Bagger anrücken. Die neue Haupttribüne soll zu Beginn der kommenden Saison fertig sein. Sie wird etwa 21 Meter hoch.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/dsc_arminia/?cnt=1336507
Stadion: Alle Anwohner geben Einverständnis
VON ANSGAR MÖNTER
Bielefeld. Fußballbundesligist Arminia Bielefeld kann die größere Variante der neuen Osttribüne bauen. Das letzte noch fehlende Einverständnis eines Anwohners für den Ausbau des Stadions an der Melanchthonstraße ist jetzt bei Arminia eingegangen.
Wie bereits mehrfach berichtet, wird die alte Osttribüne der Schüco-Arena auf der Alm abgerissen und durch ein modernes Tribünengebäude ersetzt. Der Bau stieß zunächst auf Ablehnung bei den Anliegern. Strittig war vor allem die Gesamthöhe der Tribüne. In einem Mediationsverfahren einigten sich die Parteien aber. Arminia legte zwei Varianten vor: eine mit einem Fassungsvermögen von etwa 27.600 Zuschauer, eine für rund 28.000 Zuschauer.
Die Stadion-Nachbarn erklärten sich nun einstimmig bereit, die größere Variante zuzulassen. Nach NW-Informationen zahlt Arminia dafür Entschädigungen an die Haus- und Grundstücksbesitzer. "Das ist ein Durchbruch", sagt Arminia-Präsident Hans-Hermann Schwick, "ein wunderbarer Auftakt der Rückrunde." Der Bundesligist reicht jetzt noch Unterlagen an das Bauamt nach.
Mit einer Baugenehmigung ist im März zu rechnen. Dann gibt es noch eine vierwöchige Einspruchsfrist. Anschließend können die Bagger anrücken. Die neue Haupttribüne soll zu Beginn der kommenden Saison fertig sein. Sie wird etwa 21 Meter hoch.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/dsc_arminia/?cnt=1336507
30.01.2007 - 19:22 Uhr
SchücoArena: Bahn frei für die große Tribüne
Bielefeld (bp). Der DSC Arminia Bielefeld hat auch mit dem letzten der insgesamt neun klagenden Stadion-Anlieger, dem Bielefelder Wohnungsverein, ein Einvernehmen erzielt. Zudem plant der Verein jetzt die »große Lösung« für den Neubau der Haupttribüne. Die Anlieger hatten schon vorher signalisiert, sich damit anfreunden zu können. Das bedeutet: Künftig hat die SchücoArena 28 344 Plätze.
Die Stadt erwarte jetzt, so Dieter Ellermann (Stab des zuständigen Dezernenten Gregor Moss) einen Bauantrag für die neue Haupttribüne, die an Stelle der alten Osttribüne errichtet werden soll. Bislang habe man dem DSC Arminia einen Vorbescheid für die leicht »abgespeckte« Variante - 400 Plätze weniger - erteilt. Die große Lösung bedeutet, dass die Tribünenrückwand mit 21 um zwei Meter höher würde. Für Architekt Frank H. Stopfel bedeuten die 400 Sitzplätze bzw. die zusätzlichen zwei Meter aber auch, dass er die Statik komplett neu überarbeiten muss. Stopfel: »Es ist eine Weiterentwicklung, die Tribüne ist eine Spezialanfertigung.« Zudem, so das Baudezernent, müssen dem Bauantrag Gutachten, zum Beispiel zum Schall- und zum Brandschutz, beigefügt werden. Diese, so Dieter Ellermann, würden nicht vom Bauamt, sondern »fremdgeprüft«. Auf die Dauer der Prüfung habe man deshalb keinen Einfluss.
Die Stadt hatte dem DSC Arminia zugesagt, den Bauantrag, wenn er denn vollständig ist, schnellstmöglich zu genehmigen Ellermann: »Innerhalb von sechs Wochen ist das machbar.«
Ulrich Möntmann, Projektentwickler der neuen Haupttribüne, konzipiert als ein täglich nutzbares Geschäftshaus, begrüßt grundsätzlich die Entscheidung für die »große Lösung«. Auch, wenn das auf die Vermarktung der VIP- und Sky(Himmels-)Büros keinen Einfluss habe. Büros finden sich in Ebene 2 der Tribüne (1460 Quadratmeter insgesamt) und der Ebene 5 (1100 Quadratmeter insgesamt). Arminia würde die alte Osttribüne gern schon Ende März abreißen. Dieter Ellermann sieht dafür kein Problem: »Eine Genehmigung kann zeitnah erteilt werden.« In das Projekt »neue Haupttribüne« will der Erstligist elf Millionen Euro investieren. Während der Bauphase müssen sich die Fans mit 22 000 Plätzen in der SchücoArena bescheiden.
Architekt Frank H. Stopfel versichert, dass mit »Hochdruck« gearbeitet werde. Ziel: die neue Haupttribüne, mit der das Stadionrund geschlossen wird, zum Saisonauftakt 2007/08 »benutzbar« zu machen.
Quelle: http://www.westfalenblatt.de
Bielefeld (bp). Der DSC Arminia Bielefeld hat auch mit dem letzten der insgesamt neun klagenden Stadion-Anlieger, dem Bielefelder Wohnungsverein, ein Einvernehmen erzielt. Zudem plant der Verein jetzt die »große Lösung« für den Neubau der Haupttribüne. Die Anlieger hatten schon vorher signalisiert, sich damit anfreunden zu können. Das bedeutet: Künftig hat die SchücoArena 28 344 Plätze.
Die Stadt erwarte jetzt, so Dieter Ellermann (Stab des zuständigen Dezernenten Gregor Moss) einen Bauantrag für die neue Haupttribüne, die an Stelle der alten Osttribüne errichtet werden soll. Bislang habe man dem DSC Arminia einen Vorbescheid für die leicht »abgespeckte« Variante - 400 Plätze weniger - erteilt. Die große Lösung bedeutet, dass die Tribünenrückwand mit 21 um zwei Meter höher würde. Für Architekt Frank H. Stopfel bedeuten die 400 Sitzplätze bzw. die zusätzlichen zwei Meter aber auch, dass er die Statik komplett neu überarbeiten muss. Stopfel: »Es ist eine Weiterentwicklung, die Tribüne ist eine Spezialanfertigung.« Zudem, so das Baudezernent, müssen dem Bauantrag Gutachten, zum Beispiel zum Schall- und zum Brandschutz, beigefügt werden. Diese, so Dieter Ellermann, würden nicht vom Bauamt, sondern »fremdgeprüft«. Auf die Dauer der Prüfung habe man deshalb keinen Einfluss.
Die Stadt hatte dem DSC Arminia zugesagt, den Bauantrag, wenn er denn vollständig ist, schnellstmöglich zu genehmigen Ellermann: »Innerhalb von sechs Wochen ist das machbar.«
Ulrich Möntmann, Projektentwickler der neuen Haupttribüne, konzipiert als ein täglich nutzbares Geschäftshaus, begrüßt grundsätzlich die Entscheidung für die »große Lösung«. Auch, wenn das auf die Vermarktung der VIP- und Sky(Himmels-)Büros keinen Einfluss habe. Büros finden sich in Ebene 2 der Tribüne (1460 Quadratmeter insgesamt) und der Ebene 5 (1100 Quadratmeter insgesamt). Arminia würde die alte Osttribüne gern schon Ende März abreißen. Dieter Ellermann sieht dafür kein Problem: »Eine Genehmigung kann zeitnah erteilt werden.« In das Projekt »neue Haupttribüne« will der Erstligist elf Millionen Euro investieren. Während der Bauphase müssen sich die Fans mit 22 000 Plätzen in der SchücoArena bescheiden.
Architekt Frank H. Stopfel versichert, dass mit »Hochdruck« gearbeitet werde. Ziel: die neue Haupttribüne, mit der das Stadionrund geschlossen wird, zum Saisonauftakt 2007/08 »benutzbar« zu machen.
Quelle: http://www.westfalenblatt.de
19.02.2007 - 09:44 Uhr
Bochum-Backstage
Zitat
Das passierte backstage rund um das Westfalenderby gegen den VfL Bochum: Frank Stopfel, der sich als Architekt um die Planung der neuen Osttribüne in der SchücoArena kümmert, verriet im Interview mit Stephan Schueler vor dem Anpfiff, dass bereits nach dem kommenden Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg die ersten Umbauarbeiten am Stadion in Angriff genommen werden.
Die Plätze für die Rollstuhlfahrer sowie die der sehbehinderten Fans auf der Haupttribüne werden in der vierwöchigen Heimspielpause ausgebaut. Sollte mit dem am vergangenen Dienstag eingereichten Bauantrag alles „glatt“ laufen, dürfte der Abriss der alten Oststribüne Ende März/Anfang April starten.
Quelle: http://www.arminia-bielefeld.de/index.php?id=122&no_cache=1&viewid=4901
Zitat
Das passierte backstage rund um das Westfalenderby gegen den VfL Bochum: Frank Stopfel, der sich als Architekt um die Planung der neuen Osttribüne in der SchücoArena kümmert, verriet im Interview mit Stephan Schueler vor dem Anpfiff, dass bereits nach dem kommenden Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg die ersten Umbauarbeiten am Stadion in Angriff genommen werden.
Die Plätze für die Rollstuhlfahrer sowie die der sehbehinderten Fans auf der Haupttribüne werden in der vierwöchigen Heimspielpause ausgebaut. Sollte mit dem am vergangenen Dienstag eingereichten Bauantrag alles „glatt“ laufen, dürfte der Abriss der alten Oststribüne Ende März/Anfang April starten.
Quelle: http://www.arminia-bielefeld.de/index.php?id=122&no_cache=1&viewid=4901
23.02.2007 - 07:19 Uhr
Westtribüne wird für Behinderte umgebaut
Schüco-Arena: 41 Plätze für Rollstuhlfahrer
Bielefeld (blue). Rollstuhlfahrer und Sehbehinderte haben ihre Plätze bei Heimspielen des DSC Arminia Bielefeld demnächst auf der Westtribüne. Bis zum Spiel gegen Borussia Dortmund, das am 30. oder 31. März oder am 1. April ausgetragen wird, sollen auf der jetzigen Haupttribüne 41 Rollstuhlplätze entstehen, dazu kommen zehn Plätze für die Menschen mit Sehbehinderung.
Die jetzige Heimat der "Rollis" ist die Osttribüne, die nach dem Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg am 3. März abgerissen werden soll. "Wir schaffen eine verbesserte Situation für Behinderte", erklärte Alm-Architekt Frank Stopfel im Beirat für Behindertenfragen. Für den Bau einer Extra-Tribüne für die Rollstuhlfahrer auf der Westseite der Schüco-Arena werde es eine Teilbaugenehmigung geben.
41 Plätze sind eingeplant, dazu kommen genauso viele Plätze für die jeweiligen Betreuer. "Es sitzen immer zwei Betreuer nebeneinander und es gibt Platz für zwei Rollstuhlfahrer nebeneinander", sagte Stopfel. Für die Sehbehinderten gab es bisher fünf Plätze plus fünf Betreuerplätzen. Jetzt wird dies komplett verdoppelt, die Stadtwerke werden dazu die Pulte für die Hörfunkübertragung stellen.
Dies alles geschieht in der ersten Reihe hinter den Trainerbänken, die gleich mit umgebaut werden. "Es wird die optimale Sichtausbeute geben", erklärte Frank Stopfel. Die Bänke seien 6,50 Meter breit und 1,65 hoch, der Treppenbereich werde überarbeitet. Für die Rollstuhlfahrer wird es ebenerdige Ausfahrten geben, in Form von Rampen in Höhe der Blöcke C und J. Dort entstehen so genannte Mundlöcher, die in beiden Blöcken einige wenige Sitzplätze kosten werden. Im Bereich der Westtribüne werden zudem drei behindertengerechte Toiletten installiert. "Für die Menschen mit Behinderung ist der Umbau ein klarer Schritt nach vorne", sagte Stopfel.
Der Beirat für Behindertenfragen nahm die Ausführungen erfreut zur Kenntnis und stimmte dem Vorhaben zu.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/dsc_arminia/
Schüco-Arena: 41 Plätze für Rollstuhlfahrer
Bielefeld (blue). Rollstuhlfahrer und Sehbehinderte haben ihre Plätze bei Heimspielen des DSC Arminia Bielefeld demnächst auf der Westtribüne. Bis zum Spiel gegen Borussia Dortmund, das am 30. oder 31. März oder am 1. April ausgetragen wird, sollen auf der jetzigen Haupttribüne 41 Rollstuhlplätze entstehen, dazu kommen zehn Plätze für die Menschen mit Sehbehinderung.
Die jetzige Heimat der "Rollis" ist die Osttribüne, die nach dem Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg am 3. März abgerissen werden soll. "Wir schaffen eine verbesserte Situation für Behinderte", erklärte Alm-Architekt Frank Stopfel im Beirat für Behindertenfragen. Für den Bau einer Extra-Tribüne für die Rollstuhlfahrer auf der Westseite der Schüco-Arena werde es eine Teilbaugenehmigung geben.
41 Plätze sind eingeplant, dazu kommen genauso viele Plätze für die jeweiligen Betreuer. "Es sitzen immer zwei Betreuer nebeneinander und es gibt Platz für zwei Rollstuhlfahrer nebeneinander", sagte Stopfel. Für die Sehbehinderten gab es bisher fünf Plätze plus fünf Betreuerplätzen. Jetzt wird dies komplett verdoppelt, die Stadtwerke werden dazu die Pulte für die Hörfunkübertragung stellen.
Dies alles geschieht in der ersten Reihe hinter den Trainerbänken, die gleich mit umgebaut werden. "Es wird die optimale Sichtausbeute geben", erklärte Frank Stopfel. Die Bänke seien 6,50 Meter breit und 1,65 hoch, der Treppenbereich werde überarbeitet. Für die Rollstuhlfahrer wird es ebenerdige Ausfahrten geben, in Form von Rampen in Höhe der Blöcke C und J. Dort entstehen so genannte Mundlöcher, die in beiden Blöcken einige wenige Sitzplätze kosten werden. Im Bereich der Westtribüne werden zudem drei behindertengerechte Toiletten installiert. "Für die Menschen mit Behinderung ist der Umbau ein klarer Schritt nach vorne", sagte Stopfel.
Der Beirat für Behindertenfragen nahm die Ausführungen erfreut zur Kenntnis und stimmte dem Vorhaben zu.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/dsc_arminia/
23.02.2007 - 11:25 Uhr
Stadion-Gelände wechselt den Besitzer
Stadt verkauft Grundstück an den DSC Arminia
VON LOTHAR SCHMALEN
Bielefeld. Für 1,7 Millionen Euro kann der DSC Arminia Bielefeld das Stadion-Grundstück an der Melanchtonstraße kaufen. Dies hat der Stadtrat in nichtöffentlicher Sitzung gestern Abend beschlossen. Für den Profi-Club bedeutet dies einen wichtigen Schritt zur Finanzierung des elf Millionen Euro teuren Endausbaus der Schüco-Arena.
Als Eigentümer von Stadion und Grundstück hat der Profi-Club nun eine viel bessere Position bei der Aushandlung der Finanzierung des Stadionausbaus mit den Banken. Als Grundstückseigentümer könne der DSC Arminia außerdem die Büroflächen im geplanten Tribünengebäude entlang der Melanchtonstraße viel besser vermarkten, erläuterte DSC-Finanzgeschäftsführer Roland Kentsch gestern Abend im Gespräch mit der Neuen Westfälischen. Arminia erhofft sich durch die Vermarktung der Büroflächen – Verkauf oder langfristige Verpachtung – bis zu fünf Millionen Euro Einnahmen. Zu finanzieren wären dann noch weitere sechs Millionen Euro. Kentsch: "Der Grundstückskauf ist eine ganz wichtige Voraussetzung für den Endausbau des Stadions." Der Bauantrag für den Neubau einer Haupttribüne an der Ostseite des Stadions liegt seit einigen Tagen im Rathaus vor. Das Fassungsvermögen des Stadions soll nach dem Endausbau 28.344 Plätze betragen.
Vereinspräsident Hans-Hermann Schwick sprach gestern Abend von einem "historischen Tag für den DSC". Erstmals könne der Verein künftig auf einem eigenen Gelände spielen. Seit 1926 kicken die Arminen an der Melanchthonstraße, 1930 übernahm die Stadt das Gelände von Bauer Lohmann – damals für 30.000 Reichsmark. Seit 1999 ist der DSC Eigentümer der Immobilien auf dem Grundstück. Für das Grundstück selbst wurde ein Erbpachtvertrag mit einer Laufzeit von 30 Jahren – also bis 2029 – abgeschlossen. Eine Erbpacht musste Arminia bislang nicht bezahlen.
Der Erbpachtvertrag galt für rund 31.000 Quadratmeter (Stadion plus Verwaltungsgebäude). Das Gelände, das die Stadt jetzt an den DSC verkauft, umfasst 35.205 Quadratmeter – es ist größer, um Platz für mehr Medientechnik zu schaffen, was einer Vorgabe der Deutschen Fußball-Liga entspricht, wie Roland Kentsch erläuterte.
Der günstige Kaufpreis von 1,7 Millionen Euro entspricht ungefähr dem Grundstückspreis der benachbarten Kleingartenanlage (50 Euro pro Quadratmeter). Die Wohngrundstücke rund um das Stadion sind allerdings etwa fünfmal soviel wert.
Der Rat beschloss den Verkauf des Grundstücks gestern Abend einstimmig, lediglich die Grünen enthielten sich der Stimme.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/dsc_arminia/
Das hört sich doch schon einmal sehr gut an...
Ein weiterer Schritt in die richtige Richtung und wichtig für die Infrastruktur des Vereins!
Stadt verkauft Grundstück an den DSC Arminia
VON LOTHAR SCHMALEN
Bielefeld. Für 1,7 Millionen Euro kann der DSC Arminia Bielefeld das Stadion-Grundstück an der Melanchtonstraße kaufen. Dies hat der Stadtrat in nichtöffentlicher Sitzung gestern Abend beschlossen. Für den Profi-Club bedeutet dies einen wichtigen Schritt zur Finanzierung des elf Millionen Euro teuren Endausbaus der Schüco-Arena.
Als Eigentümer von Stadion und Grundstück hat der Profi-Club nun eine viel bessere Position bei der Aushandlung der Finanzierung des Stadionausbaus mit den Banken. Als Grundstückseigentümer könne der DSC Arminia außerdem die Büroflächen im geplanten Tribünengebäude entlang der Melanchtonstraße viel besser vermarkten, erläuterte DSC-Finanzgeschäftsführer Roland Kentsch gestern Abend im Gespräch mit der Neuen Westfälischen. Arminia erhofft sich durch die Vermarktung der Büroflächen – Verkauf oder langfristige Verpachtung – bis zu fünf Millionen Euro Einnahmen. Zu finanzieren wären dann noch weitere sechs Millionen Euro. Kentsch: "Der Grundstückskauf ist eine ganz wichtige Voraussetzung für den Endausbau des Stadions." Der Bauantrag für den Neubau einer Haupttribüne an der Ostseite des Stadions liegt seit einigen Tagen im Rathaus vor. Das Fassungsvermögen des Stadions soll nach dem Endausbau 28.344 Plätze betragen.
Vereinspräsident Hans-Hermann Schwick sprach gestern Abend von einem "historischen Tag für den DSC". Erstmals könne der Verein künftig auf einem eigenen Gelände spielen. Seit 1926 kicken die Arminen an der Melanchthonstraße, 1930 übernahm die Stadt das Gelände von Bauer Lohmann – damals für 30.000 Reichsmark. Seit 1999 ist der DSC Eigentümer der Immobilien auf dem Grundstück. Für das Grundstück selbst wurde ein Erbpachtvertrag mit einer Laufzeit von 30 Jahren – also bis 2029 – abgeschlossen. Eine Erbpacht musste Arminia bislang nicht bezahlen.
Der Erbpachtvertrag galt für rund 31.000 Quadratmeter (Stadion plus Verwaltungsgebäude). Das Gelände, das die Stadt jetzt an den DSC verkauft, umfasst 35.205 Quadratmeter – es ist größer, um Platz für mehr Medientechnik zu schaffen, was einer Vorgabe der Deutschen Fußball-Liga entspricht, wie Roland Kentsch erläuterte.
Der günstige Kaufpreis von 1,7 Millionen Euro entspricht ungefähr dem Grundstückspreis der benachbarten Kleingartenanlage (50 Euro pro Quadratmeter). Die Wohngrundstücke rund um das Stadion sind allerdings etwa fünfmal soviel wert.
Der Rat beschloss den Verkauf des Grundstücks gestern Abend einstimmig, lediglich die Grünen enthielten sich der Stimme.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/dsc_arminia/
Das hört sich doch schon einmal sehr gut an...
Ein weiterer Schritt in die richtige Richtung und wichtig für die Infrastruktur des Vereins!
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