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Alles zur alt-ehrwürdigen Alm

16.04.2004 - 20:27 Uhr
Alles zur alt-ehrwürdigen Alm |#31
04.02.2006 - 14:38 Uhr
>>Hey, bei anderen bezweifelst du die Autenzität von Artikeln
>>und selber gibst du nicht mal ne Quelle an... ;-) Also, wo
>>hast du den ausgegraben???
>

sorry Kreteck hat es Dir ja schon beantwortet

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Alles zur alt-ehrwürdigen Alm |#32
15.02.2006 - 11:24 Uhr
15.02.2006 09:33
„Die Chance sollte genutzt werden“
In der HALBVIER-Ausgabe zum nächsten Heimspiel gegen den BVB bezieht DSC-Finanzgeschäftsführer Roland Kentsch ausführlich Stellung zu den verschiedenen Aspekten rund um das aktuelle Thema „Ausbau der SchücoArena“. Die beiden hiesigen Tageszeitungen Neue Westfälische und Westfalenblatt haben in ihren heutigen Ausgaben jeweils bereits Auszüge aus diesem Interview veröffentlicht. Lesen Sie im Folgenden das komplette Interview:


Vor zwei Monaten hat der DSC das „Projekt Stadionausbau“ vorgestellt. Wie haben sich die Planungen seitdem entwickelt?
Wir haben beim Bauamt eine Bauvoranfrage gestellt. Es sieht so aus, als sei in Kürze mit einem positiven Vorbescheid zu rechnen, der dann auch den Anwohnern zugestellt wird. In dieser Anfrage geht es um Dinge wie Einhaltung von Abstandsflächen, Besonnungsstudie, Parkplatzsituation, Fluchtwege etc. In einem zweiten Schritt werden wir aus der Voranfrage einen formellen Bauantrag stellen, damit das Bauamt seinerseits das Erforderliche auf den Weg bringen kann, ohne dass wir weitere Zeit verlieren. In dieser Phase sind dann jeweils sehr fachliche Punkte zu klären wie eine nochmalige Prüfung der Fluchtwege, Versammlungsstättenverordnung, Parkplatzsituation, Statik des Gebäudes etc. Außerdem spielt natürlich der nachbarschaftsrechtliche Aspekt eine große Rolle.

Mit den Anwohnern gab es inzwischen die ersten Gespräche. Wie ist da der Sachstand?
Die Anwohner sind vom Bauamt der Stadt Bielefeld über das Vorhaben und über das bauaufsichtliche Verfahren informiert worden. Natürlich gibt es in einigen Punkten auf Seiten der Anwohner anders gelagerte Interessen, so dass wir in Kürze in weitere Gesprächsrunden gehen werden.

Es scheint, als gäbe es bezüglich der vorgestellten Pläne einige Missverständnisse auf Seiten der Anwohner.
Hinsichtlich der geplanten Tribünenhöhe ist sicher ein unrichtiger Eindruck entstanden. Korrekt ist, dass wir zur Melanchthonstraße hin die jetzige Höhe von 22 Metern einhalten werden. Das Dach ist so konzipiert, dass es zum Stadioninneren hin eine Höhe von 26 Metern erreichen wird. Das hat vor allem statische Gründe. Sonst bestünde nicht die Möglichkeit, diesen Teil so offen und modern wie geplant als freitragende Konstruktion zu gestalten. Von den Häusern aus wird man diesen Höhenunterschied praktisch nicht wahrnehmen. Außerdem wird die genannte Höhe nur im Stadioninneren und nicht über die gesamte Länge erreicht.

Das Thema „Schattenwurf“ wurde dementsprechend auch falsch aufgenommen?
Wir haben dieses Thema durch eine umfangreiche Studie untersuchen lassen. Von einem zwei Stunden eher einsetzende Schattenwurf auf alle Grundstücke kann keine Rede sein. Fakt ist, dass lediglich an einem einzigen Tag – Sonnenschein vorausgesetzt - für ein einziges der betroffenen Häuser etwa 100 Minuten eher Schatten entsteht. Und die Verschattung verringert sich im jahreszeitlichen Verlauf im Verhältnis entsprechend, je weiter man sich von diesem „Spitzentag“, dem der Sommersonnenwende, entfernt. Bei allen anderen Häusern ist dieser Wert noch geringer. Bei den Anwohnern ist offensichtlich dieser theoretisch schlechteste Tag im Jahr als Normalfall aufgefasst worden. Zudem sollte man bedenken, dass die Bäume und die teilweise zweigeschossige Hofbebauung in den „Nordwest-Gärten“ der Häuser in den Sommermonaten einen größeren Schattenwurf verursachen als das geplante Gebäude.

Irritationen herrschen auch bezüglich des vorgegebenen „Immissionsschutzes“.
Im Grunde befinden wir uns in einer Dilemma-Situation. Zum einen muss Arminia wegen der Bundes-Immissionsschutzverordnung einen Lärmschutz gewährleisten, der eigentlich nur durch den Bau einer größeren Tribüne erfüllt werden kann. Andererseits erklären die Anwohner nun, dass sie sich von dem sehr punktuellen Lärm, der nur während der höchstens 20 Veranstaltungen im Jahr auftritt, gar nicht so sehr behelligt fühlen. Zwar kann ich diesen Sinneswandel durchaus nachvollziehen, allerdings sind wir gezwungen, die gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen. Es handelt sich dabei um zwingendes Recht, dass umgesetzt werden muss.

Diese Vorgaben sind also definitiv nicht verhandelbar?
Nein. Zwar wurde dies nie öffentlich, doch hat sich Arminia Bielefeld in der Vergangenheit wiederholt mit den Anforderungen der Verwaltung, insbesondere des Staatlichen Amtes für Umweltschutz und des Regierungspräsidenten bezüglich der Erfüllung der Lärmschutzauflagen beschäftigt. Es ist Fakt, dass die vielfältigen Ausnahmegenehmigungen, die die entsprechenden Behörden immer wieder erteilt haben, nicht unbegrenzt sind. Abgesehen von den rechtlichen Zwängen: Man stelle sich vor, dass ein Haus in einem Jahr verkauft würde und der neue Eigentümer dieser „Verzichts-Regelung“ nicht zustimmt. Dann hätte Arminia an gleicher Stelle das gleiche Problem. Planungssicherheit, die wir als Bundesligist benötigen, wäre somit nicht gewährleistet. Außerdem wäre dies auch kein tragbarer Zustand für die Anlieger, die sich dann immer wieder mit dieser Situation auseinandersetzen müssten. Wir müssen nun aufeinander zugehen und eine Lösung finden, die für beide Seiten tragfähig ist.

Gibt es eine Alternative zum Stadionausbau?
Die gäbe es nur in Form einer 22 Meter hohen Lärmschutzwand. Es wäre eine sehr massive Konstruktion, die aus architektonischen und ästhetischen Gesichtspunkten nicht zumutbar wäre. Mit dem Stadionausbau wollen wir versuchen, ein modernes Bauwerk zu schaffen, das alle architektonischen Weiterentwicklungen aufnimmt, die im Moment in diesem Bereich eine Rolle spielen. Es soll kein großer, unschöner „Klotz“ werden. Wir werden bewusst versuchen, die Tribüne durch eine transparente Architektur auch optisch sehr ansprechend zu gestalten. Die Pläne sehen darüber hinaus vor, den Bereich hin zu den Gärten zu begrünen. All das wollen wir gemeinsam mit den Anwohnern, die natürlich auch ihre eigenen Ideen einbringen können, abstimmen.

Wie wird das Thema "Flutlicht" bei einem Ausbau behandelt?
Klar ist, dass sich durch die gegenwärtige Konstruktion – hohe Flutlichtmasten, die auch noch Stunden nach dem Spiel den Stadtteil erleuchten – der eine oder andere Anwohner belästigt fühlen dürfte. Unsere Pläne sehen daher auch eine reine Beleuchtung des Innenraums vor, wie sie bei allen modernen Stadien gängig ist. Auch hier würde also eine Zustands-Verbesserung für das Wohnumfeld erzeugt.

Manche Anwohner äußerten bereits ihre Vorstellungen bezüglich möglicher Ausgleichszahlungen.
Das stimmt. Allerdings können wir uns Ausgleichszahlungen kaum vorstellen. Im Übrigen: Sollten die bisher von uns vernommenen Summen zum Maßstab von möglichen Ausgleichsregelungen gemacht werden, wäre das Bauwerk für uns nicht mehr finanzierbar.

Stichwort "Finanzen": Es wurden Stimmen laut, die vor einer wirtschaftlichen Schieflage des Clubs warnten.
Die Sorge, dass sich der DSC bei der Finanzierung des Stadionausbaus übernehmen könnte, kann ich erstmal nachvollziehen. Schließlich hatten wir in den vergangenen „Fahrstuhl-Jahren“ immer wieder Probleme bei der wirtschaftlichen Organisation eines Abstiegs. Allerdings bieten der sportliche Erfolg der letzten zwei Jahre sowie die zu erwartenden Mehrerlöse aus dem neuen TV-Vertrag eine gute Basis für die Finanzierung des Endausbaus. Man sollte diese günstige Gelegenheit jetzt nutzen, zumal die gesetzlichen Auflagen in jedem Fall bindend sind.

Was würde passieren, wenn kein Umbau zustande käme?
Im Extremfall würde das bedeuten, dass das Staatliche Amt für Umweltschutz die Einstellung des Spielbetriebes in der SchücoArena erwirken oder zumindest eine wesentliche Reduzierung der Zuschauerkapazität einfordern könnte. Damit wiederum wäre unsere wirtschaftliche Basis natürlich unmittelbar gefährdet.

Auch einige Stehplatzfans stehen dem Ausbau mit gemischten Gefühlen gegenüber…
Zurzeit hat Arminia mit 42 Prozent den zweitgrößten Stehplatzanteil aller Bundesligisten. Nach dem Umbau stünden wir in dieser imaginären Tabelle mit dann 8000 Stehplätzen immerhin noch auf Platz fünf. Verständlicherweise wird das Thema einer reinen Sitzplatztribüne unter den Fans intensiv diskutiert. Häufig wurde der Wunsch geäußert, in diesem Tribünenteil zumindest ein paar Stehplätze anzubieten. Doch wir glauben, dass wir dem veränderten Zuschauerverhalten Rechnung tragen und damit unsere Sitzplatzkapazitäten ausweiten müssen. Es ist natürlich auch in unserem Interesse, die Wünsche der Fans soweit es geht zu berücksichtigen. Doch auch die Anhänger müssen verstehen, dass mehr Sitzplätze für uns mehr Einnahmen bedeuten, zumal diese Tickets immer zuerst ausverkauft sind. Letztlich geht es darum, einen fairen Kompromiss zu finden. Und ich denke, die Vorstellung einer reinen Stehplatztribüne auf der Südseite dürfte auch für viele Fans verlockend klingen. Schließlich gibt es Stadien, die berühmt sind für Tribünen, die eine regelrechte Fan-Wand bilden.

Wie sieht der grobe Zeitplan für einen möglichen Ausbau aus, welche Schritte müssen jetzt gemacht werden?
Das ist schwer zu prognostizieren, aber wenn alles gut läuft, könnten wir in diesem Sommer anfangen zu bauen. Da wir wegen der WM eine besonders lange spielfreie Phase haben, wäre die Situation so günstig wie nie. Sollte dieser Zeitplan am Ende des Abstimmungsprozesses aufgegeben werden müssen, würde das Bauvorhaben wahrscheinlich erst im nächsten Jahr begonnen.


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Alles zur alt-ehrwürdigen Alm |#33
16.03.2006 - 20:17 Uhr
Ehrlich gesagt weiss ich nicht, was ich von den geplanten Büros halten soll. Einerseits sicherlich ne clevere Finanzierungsmöglichkeit, aber andererseits auch eine Belastung für die Zukunft. Wer weiss was in ein paar Jahren oder Jahrzehnten ist, möchte man dann das Stadion um oder ausbauen muss man sich auch noch mit den Eigentümern auseinander setzen!
Ansonsten sieht es ja nicht schlecht aus.

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Alles zur alt-ehrwürdigen Alm |#34
16.03.2006 - 20:29 Uhr
....sieht es ja nicht schlecht aus.

Wie? Kann man irgendwelche Bilder (Skizzen/Computer3D-Bilder) von unserem zukünftigen Stadion sehen?

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Arminia!!!
Alles zur alt-ehrwürdigen Alm |#35
16.03.2006 - 20:47 Uhr
>....sieht es ja nicht schlecht aus.
>
>Wie? Kann man irgendwelche Bilder (Skizzen/Computer3D-Bilder)
>von unserem zukünftigen Stadion sehen?

Klar, guckst du hier: http://www.arminia-bielefeld.de/index.php?id=122&no_cache=1&viewid=3139 oder bei www.nw-news.de

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Alles zur alt-ehrwürdigen Alm |#36
16.03.2006 - 20:48 Uhr
Das sieht ja fast schon genial aus!
Rein von der Optik schon sehr gelungen, kommt in dem Schmuckkästchen wohl auch endlich wieder richtig Stimmung auf. Wenn das Stadion so wird wie es auf den Bildern aussieht, freue ich mich richtig drauf!

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B I E L E F E L D
meine heimat. mein verein.
Alles zur alt-ehrwürdigen Alm |#37
16.03.2006 - 23:07 Uhr
Leute, das Ding is der Hammer.
Dadurch wird unser Stadion zu einem absoluten Schmuckstück.
Freue mich jetzt schon auf die neue Saison :) !!!!

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Fabian Klos 161 Tore - Ernst Kuster 111 Tore - Artur Wichniarek 88 Tore

Danke für alles, Hannes Scholz! (*18.04.1934, † 17.09.2017)
Alles zur alt-ehrwürdigen Alm |#38
17.03.2006 - 09:57 Uhr
>Ehrlich gesagt weiss ich nicht, was ich von den geplanten
>Büros halten soll. Einerseits sicherlich ne clevere
>Finanzierungsmöglichkeit, aber andererseits auch eine
>Belastung für die Zukunft. Wer weiss was in ein paar Jahren
>oder Jahrzehnten ist, möchte man dann das Stadion um oder
>ausbauen muss man sich auch noch mit den Eigentümern
>auseinander setzen!
>Ansonsten sieht es ja nicht schlecht aus.


Du sprichst mir aus der Seele !
Mann muss nicht von nächstem jahr oder so ausgehen, aber was ist wenn in 15 - 20 Jahten die Kiste mal wieder umgebaut werden soll.
Dann könnten die Büros gewaltig im Weg sein, oder müssten teuer zurückgekauft werden um sie dann abzureissen.

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Alles zur alt-ehrwürdigen Alm |#39
17.03.2006 - 11:06 Uhr
Also zunächst muss ich sagen, dass die Pläne ein richtig schickes Stadion versprechen.
Zum Thema Büros gebe ich zu Bedenken, dass diese uns immerhin fast die Hälfte des Stadionumbaus finanzieren. 5 Mio. von ca. 11 Mio. Gesamtkosten. Akutell eigentlich eine sehr innovative Idee, da sonst die Stadionentwürfe sicher noch ca. 2-3 Erstligajahre am Stück in der Schublade von Herrn Kentsch verschwinden würden.
Alles zur alt-ehrwürdigen Alm |#40
19.03.2006 - 17:19 Uhr
Dachte mir schon das es bald losgeht mit den Anwohnern.....

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