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Alles Gute, Tim Walter!

23.05.2021 - 21:42 Uhr
Alles Gute, Tim Walter! |#1971
28.07.2022 - 19:26 Uhr
Zitat von MW-Analyst
Der eine kritisiert Walter, weil er zu wenig auf den Gegner reagiert und der nächste, weil wir zu wenig unser eigenes Spiel durchziehen. Das ist mein Humor.


Geht aber klar. Einfach, weil Menschen unterschiedlich wahrnehmen. Gibt es. Echt jetzt!

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"Ah, da ist ja ein neues Gesicht! Dir habe ich noch nie eine runter gehauen,"
Alles Gute, Tim Walter! |#1972
28.07.2022 - 19:31 Uhr
Zitat von Thenewteddy
Zitat von MW-Analyst

Der eine kritisiert Walter, weil er zu wenig auf den Gegner reagiert und der nächste, weil wir zu wenig unser eigenes Spiel durchziehen. Das ist mein Humor.


Geht aber klar. Einfach, weil Menschen unterschiedlich wahrnehmen. Gibt es. Echt jetzt!


Ich bezweifle, dass man den Fußball Walters so eklatant verschieden wahrnehmen kann. Aber vielleicht sollten wir 1.000 Pässe pro Spiel spielen um unser Spiel endlich durchzudrücken.

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Die ersten 90 Minuten sind die wichtigsten!
Alles Gute, Tim Walter! |#1973
28.07.2022 - 21:54 Uhr
Er hat die Nachfragen zum Vorstandsstreit heute auf der PK gut weggeredet. Ein anderer wäre da mehr geschwommen. Fand ich in Ordnung.

Natürlich waren das Floskeln („Ich bin der Trainer, verantwortlich fürs Sportliche, darum geht’s“), aber er hat das überzeugend rübergebracht und er verkörpert, um was es gehen sollte.

Jetzt muss es halt nur sportlich wieder besser werden.
Alles Gute, Tim Walter! |#1974
29.07.2022 - 08:48 Uhr
In der Pressekonferenz (ab Minute 10:30) hat er wirklich sehr souverän und mit angemessenen Statements reagiert. Kurz zusammengefasst:
  • Er ist für das Team verantwortlich und den Sport. Und am Sport sollten sich letztendlich alle orientieren.
  • Dieses Team hat für eine Euphorie gesorgt, die sich in den vielen verkauften Dauerkarten wiederspiegelt.
Alles Gute, Tim Walter! |#1975
29.07.2022 - 09:12 Uhr
Zitat von MW-Analyst
Zitat von Thenewteddy

Zitat von MW-Analyst

Der eine kritisiert Walter, weil er zu wenig auf den Gegner reagiert und der nächste, weil wir zu wenig unser eigenes Spiel durchziehen. Das ist mein Humor.


Geht aber klar. Einfach, weil Menschen unterschiedlich wahrnehmen. Gibt es. Echt jetzt!


Ich bezweifle, dass man den Fußball Walters so eklatant verschieden wahrnehmen kann. Aber vielleicht sollten wir 1.000 Pässe pro Spiel spielen um unser Spiel endlich durchzudrücken.


Kann man ja am Samstag gegen den kommenden Gegner wunderbar üben ob das Spiel dann mehr "durchgedrückt" war wenn man >500 Pässe und 75% Ballbesitz geht ugly
Alles Gute, Tim Walter! |#1976
29.07.2022 - 09:14 Uhr
Zitat von ON-48
Kann man ja am Samstag gegen den kommenden Gegner wunderbar üben ob das Spiel dann mehr "durchgedrückt" war wenn man >500 Pässe und 75% Ballbesitz geht ugly


Ich weiß nicht was du mir damit sagen möchtest.

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Die ersten 90 Minuten sind die wichtigsten!
Alles Gute, Tim Walter! |#1977
29.07.2022 - 09:51 Uhr
2 Spieltage durch.
Und hier wird gejammert.
Nochmal: Konjunktiv hin oder her - wäre Leibold nur halb so lange verletzt gewesen, wären wir weiiit abgeschlagen als Tabellenerster aufgestiegen.

Ohne valide Außen außer Jatta.
Ohne validen Glatzel-Ersatz.
Nun sind noch punktuelle Verstärkungen dazugekommen (Königsdörffer & Benes), die noch Zeit brauchen, um sich an ein anspruchsvolles System zu gewöhnen.

Ich kann den Typ Walter nicht leiden.
Prolet, unangenehm.

Aber den Trainer Walter? Geiler Typ,
Winner-Mentalität, Ehrgeiz.

Ich hoffe, er bleibt noch lange hier.

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„Smart“ may have the brains.
But „stupid“ has the balls.
Alles Gute, Tim Walter! |#1978
29.07.2022 - 10:12 Uhr
Zitat von fosbury
2 Spieltage durch.
Und hier wird gejammert.
Nochmal: Konjunktiv hin oder her - wäre Leibold nur halb so lange verletzt gewesen, wären wir weiiit abgeschlagen als Tabellenerster aufgestiegen.

Ohne valide Außen außer Jatta.
Ohne validen Glatzel-Ersatz.
Nun sind noch punktuelle Verstärkungen dazugekommen (Königsdörffer & Benes), die noch Zeit brauchen, um sich an ein anspruchsvolles System zu gewöhnen.

Ich kann den Typ Walter nicht leiden.
Prolet, unangenehm.

Aber den Trainer Walter? Geiler Typ,
Winner-Mentalität, Ehrgeiz.

Ich hoffe, er bleibt noch lange hier.


Ich denke nicht, dass wir mit Leibold am Ende des Jahres woanders gestanden wären.
Das Problem letztes Jahr war wie du schreibst, dass wir nur wirklich Jatta auf dem Flügel hatten und Alidou sich früh vom Kopf her verabschiedet hat. Das Königsdörffer der von einem Absteiger kommt, gerade etwas mehr Zeit braucht, ist irgendwo auch verständlich.

Über Walter: Ich glaube man muss ihn nicht wirklich mögen, und dass er sich ein paar Sätze gerade vor oder nach Spielen sparen könnte. Ich erinnere mich an das Paderborn spiel, wo er meinte, er müsste gar nichts außer, nachdem Spiel zu Hause anzurufen.

Auf der anderen Seite stehen wir wieder für etwas. Wir haben wieder eine Spielidee. Der Trainer motiviert und treibt sie an. Es wird auch nicht mehr nach Sympathie aufgestellt.
Er ist die Sorte Trainer, die man beim eigenen Verein feiert und beim Gegner hasst.
Alles Gute, Tim Walter! |#1979
29.07.2022 - 10:21 Uhr
Zitat von ON-48

Zitat von MW-Analyst

Zitat von Thenewteddy

Zitat von MW-Analyst

Der eine kritisiert Walter, weil er zu wenig auf den Gegner reagiert und der nächste, weil wir zu wenig unser eigenes Spiel durchziehen. Das ist mein Humor.


Geht aber klar. Einfach, weil Menschen unterschiedlich wahrnehmen. Gibt es. Echt jetzt!


Ich bezweifle, dass man den Fußball Walters so eklatant verschieden wahrnehmen kann. Aber vielleicht sollten wir 1.000 Pässe pro Spiel spielen um unser Spiel endlich durchzudrücken.


Kann man ja am Samstag gegen den kommenden Gegner wunderbar üben ob das Spiel dann mehr "durchgedrückt" war wenn man >500 Pässe und 75% Ballbesitz geht ugly


Den letzten Satz von On-48 habe ich auch nicht verstanden. Bei der vorherigen Aussage von MW-Analyst muss man wohl eine Gewichtung der beiden Aspekte vornehmen.

Ziehen wir zuwenig unser eigenes Spiel durch?
Ich denke eigentlich nicht, wir haben den üblichen Ballbesitzfußball, machen dominantes Gegenpressing und versuchen Situationen wenn möglich immer spielerisch zu lösen, hier sehe ich im spielerischen Ansatz keine Unterscheidung zur Vorsaison, außer dass es spielerisch aktuell etwas schwächer ist. Dem letzten Pass fehlt oft die Präzision, fehlender Zug zum gegnerischen Tor und insgesamt etwas zu langsam/pommadig/ungenau. Ich denke das macht die Mannschaft ja aber nicht mit Absicht, es fehlt halt etwas an den Automatismen die zum Endspurt der letzten Saison hin wie ein Uhrwerk besser liefen und nun fehlt grad der letzte Schliff und vielleicht auch der letzte Biss unbedingt ein Tor erzielen zu wollen, was vermutlich auch an der kürzeren Vorbereitung und geringeren Regeneration liegt.

Reagieren wir zuwenig auf den Gegner?
Ich denke in der zweiten Liga sind unsere Spiele seither zu ca. 95% immer gleich. Wir versuchen das Spiel zu machen, der Gegner stellt sich hinten rein und versucht ab der Mittellinie in Balllbesitz zu kommen und zu kontern, je nach Situation und Spielstand kann es auch phasenweise überfallmäßiges hohes Pressing des Gegners geben, ist aber eher selten.
Im Mittelfeld wird man dabei meist auf die Außenbahnen abgedrängt, wodurch wir dann versuchen über die Flügel das Spiel schnell zu machen und den Gegner ins Laufen zu bringen bzw. irgendwie hinter die Abwehrreihen zu kommen. Man weiß also sehr genau, was für ein Spiel einen grundsätzlich erwartet. Da die Gegner unser Spiel und unsere individuelle Klasse kennen, ist das auch legitim, allerdings auch oft unansehnlich, aber wenn am Ende dann wie im Spiel gegen Rostock Punkte für den Gegner bei rauskommen, gibt die Taktik dem Gegner ja auch Recht, wir können auch nicht erwarten, dass unsere Gegner die vom Kader her meist individuell schwächer besetzt sind, gegen uns mit offenen Visier spielen.

Einen tiefstehenden Gegner auszuspielen ist immer schwierig, es ist immer einfacher zu verteidigen als selbst das Spiel machen zu müssen und anzugreifen. Wie ich schonmal schrieb gehen unsere Gegner mit dem Ansatz ins Spiel nicht zu verlieren und wenigstens 1 Punkt als Underdog mitzunehmen. Da das Spiel mit 0:0 beginnt, ist das Minimalziel zum Zeitpunkt des Anpfiffes bereits erreicht und zwingt uns aktiv zu sein, während der Gegner erstmal relativ entspannt schauen kann, was wir so machen.
Uns als Aufstiegsapsirant genügt 1 Punkt im Ansatz natürlich nicht, was TW ja auch richtigerweise immer so kommuniziert, er will halt jedes Spiel gewinnen und so muss es auch sein, weil man durch zuviele Unentschieden einfach zuviel Punkte liegen lässt (siehe letzte Saison) die dann in der Endabrechnung fehlen, davon mal ab sollte man eh mit dem Vorsatz ins Spiel gehen das Spiel auch zu gewinnen.

Ich wüsste auch kein Patentrezept wie man da einen anderen spielerischen Ansatz verfolgen sollte, als wir es bereits tun. Mit Benes hat man nun einen Spielgestalter verpflichtet, der unser Zentrum verstärken soll um unser Spiel variabler zu machen, leider braucht er wohl noch etwas Zeit um diese Rolle spielen zu können, meine Idee wäre daher erstmal Kittel in die Mitte zu ziehen, der auf dem Flügel meines Erachtens eh falsch aufgehoben ist.
Das Argument, dass wir uns zu wenig auf den Gegner einstellen, halte ich für falsch. Wir müssen unser Spiel halt einfach nur besser spielerisch umsetzen um selbst zu mehr Torchancen zu kommen, unser Spiel muss wie oben erwähnt schneller und präziser werden, dann sollte der fehlende Zug zum Tor sich eigentlich automatisch einstellen wodurch wir dann im Ergebnis auch zu mehr Torchancen/Toren kommen sollten. Gegen Braunschweig und Rostock war halt offenkundig, dass der Gegner insgesamt die besseren Torchancen durch seine Konter kreieren konnte, das sollte so im Idealfall eigentlich nicht sein.

•     •     •

~HSV macht HSV Dinge~
~Uns vereint hier der Fußball und spaltet nicht die Politik, helft mit das Forum frei von Politik zu halten~

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Rautenseher am 29.07.2022 um 10:31 Uhr bearbeitet
Alles Gute, Tim Walter! |#1980
31.07.2022 - 15:28 Uhr
Zitat von Rautenseher
Einen tiefstehenden Gegner auszuspielen ist immer schwierig, es ist immer einfacher zu verteidigen als selbst das Spiel machen zu müssen und anzugreifen. Wie ich schonmal schrieb gehen unsere Gegner mit dem Ansatz ins Spiel nicht zu verlieren und wenigstens 1 Punkt als Underdog mitzunehmen. Da das Spiel mit 0:0 beginnt, ist das Minimalziel zum Zeitpunkt des Anpfiffes bereits erreicht und zwingt uns aktiv zu sein, während der Gegner erstmal relativ entspannt schauen kann, was wir so machen.
Uns als Aufstiegsapsirant genügt 1 Punkt im Ansatz natürlich nicht, was TW ja auch richtigerweise immer so kommuniziert, er will halt jedes Spiel gewinnen und so muss es auch sein, weil man durch zuviele Unentschieden einfach zuviel Punkte liegen lässt (siehe letzte Saison) die dann in der Endabrechnung fehlen, davon mal ab sollte man eh mit dem Vorsatz ins Spiel gehen das Spiel auch zu gewinnen.



Ich bin so dankbar für diesen Beitrag. Ich wollte ihn nämlich eigentlich selbst fast genau so verfassen. Ich hab gestern beim Spiel gedacht: "Ja... für uns in der zweiten Liga ist eigentlich immer Pokal. Es sind 34 Pokalspiele gegen einen Gegner aus einer gefühlt tieferen Liga." Genau so ist jedenfalls die psychische Lage bei fast allen Spielen. Niemand muss gegen uns gewinnen. Deshalb macht man das, was man gegen einen vermeintlich übermächtigen Gegner im Fußball am klügsten tut: Sich auf das verlassen, wofür man keine überragende Technik, keine überragenden Spieler und keinen überragenden Angriffsplan braucht: Man verteidigt und spielt Konter. Ich schrieb es letzte Saison schon einmal: SO viel besser ist unser Kader einfach nicht, dass wir da auch nur ein einziges einfaches Spiel bekommen, wenn der Gegner nicht echt nen schlechten, unkonzentrierten Tag hat.
Dennoch waren die Spiele bisher nicht gut. Mir gefällt auch, dass Walter das Pokalspiel nicht schönredet (ich habe überhaupt immer das Gefühl, dass er gut weiß, wann er das Positive fokussieren und wann er auch die schlechten Dinge geradeheraus ansprechen muss). Es muss schneller verlagert werden, es muss wieder das Gespür reinkommen, wann riskantere Pässe und auch Abschlüsse gemacht werden müssen. Die Mannschaft wird noch kommen, da bin ich mir sicher. Geduld. Habe nicht den Eindruck, dass Walter blind wäre für die Dinge, die nicht klappen.
Fand übrigens auch eher positiv, dass sich die Spieler nicht wahnsinnig über die Tore gefreut haben. Das ist meiner Ansicht nach auch ein Indiz für adäquate Selbstwahrnehmung: Man hätte hier eigentlich in 90 Minuten gewinnen müssen. Jetzt gilt es für TW, kritisch zu sein, aber auch hervorzuheben, was gut war, um das als Normal- und nicht Ausnahmefall in das Spiel der Mannschaft zu kriegen.
Letzter Punkt, der mir zu sehr vergessen wird: Es ist meiner Meinung nach kein Zufall, dass sämtliche Verlierer der Relegation in der Folgesaison hart zu kämpfen hatten. Man darf nicht unterschätzen, was für eine Arbeit es ist, das wirklich tief psychisch wieder abzuschütteln. Dafür war der Sieg, so schlimm die erste Hälfte auch war, denke ich enorm wichtig.
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