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Aktuelle Krisensituation

01.10.2015 - 14:14 Uhr
Aktuelle Krisensituation |#421
16.10.2015 - 13:21 Uhr
Kann nochmal jemand zusammenfassen, wieso der 20,irgendwas Millionen-Vertrag gerechtfertigt ist bzw sein soll? Bitte möglichst ohne eigene Wertungen zwinker
Aktuelle Krisensituation |#422
16.10.2015 - 13:33 Uhr
Warum? Glaubst du immer noch an die Mär von Kaufpreis = Restschuld? Oder was soll jetzt die Rechtfertigung für Neuverhandlungen nach Kreditübergang sein?

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Wo de Ostseewellen trecken an den Strand,
wo de geele Ginster bleuht in´n Dünensand.
Wo de Möwen schriegen, grell in´t Stormgebrus,
da is mine Heimat, da bün ick tau Hus!

Wohen sall denn de´ Reis nu gaan? Wohen, ja wohen ja wohen?
Dorhen wo eis söben Dore hemm´m staan! Dorhen, ja dorhen!

Geh mich ausm Wech oder ich schneid dir durch!
Aktuelle Krisensituation |#423
16.10.2015 - 14:41 Uhr
Zitat von sportverrueckt
Kann nochmal jemand zusammenfassen, wieso der 20,irgendwas Millionen-Vertrag gerechtfertigt ist bzw sein soll? Bitte möglichst ohne eigene Wertungen zwinker


Vor ein paar Jahren ist mein "Häusle-Bauer-Kredit" verkauft worden, d.h. der Gläubiger hat sich veändert. Meine Restschuld blieb unverändert. Ob der Käufer einen Abschlag bekommen hat? Keine Ahnung, wegen guter Bonität des Schuldners nehme ich das aber nicht an.

Der Unterschied zu Hansa ist, dass die Bonität des Vereins wesentlich schlechter ist und Elgeti deshalb einen deutlichen Abschlag von der DKB bekommen hat, die froh war, überhaupt noch Kohle zu sehen.
Die Restschuld wird durch den Kauf selbst natürlich nicht berührt.

Ein Reduzierung der Schuld wird vermutlich im Rahmen der Ausgliederung zu verhandeln sein.
Aktuelle Krisensituation |#424
16.10.2015 - 16:00 Uhr
Michael Dahlmann via Faebook:

Liebe Mitglieder und Fans des F.C. Hansa Rostock,
ich wollte mich ja eigentlich zurückhalten, aber ich möchte mich dann doch zu der Aufregung um das Defizit äußern. Ich werde versuchen, das Thema so sachlich wie nur möglich zu erläutern und einen Einblick in meine strategischen Überlegungen geben:
Zu Beginn meiner Amtszeit hatte der FCH zwei gravierende Probleme. Ein strukturelles Defizit in Höhe von ebenfalls 3 Mio. € (ca. 2 Mio. davon Liquidität) und zudem noch das Problem der viel zu hohen Verschuldung (32 Mio. € im Konzern). Diese beiden Probleme mussten gelöst werden. Oberste Priorität hatte natürlich immer die Liquiditätssicherung und der Erhalt der Lizenz der jeweiligen Saison (Anm.: für die Lizenzierung ist das einzige Entscheidungskriterium eine gesicherte Liquidität). Dabei durfte das gravierende Verschuldungsproblem aber nicht außer Acht gelassen werden und musste strategisch angegangen werden. Man kann sagen, es gab immer das kurzfristige Liquiditätsproblem und das langfristige Finanzierungsproblem. Mir war damals klar, dass das Verschuldungsproblem nur über Verzichte der Gläubiger gelöst werden konnte. In der 3. Liga ist der Konzern einfach nicht kapitaldienstfähig für über 30 Millionen €. Wir sicherten daher damals (2013/2014) die Lizenz durch das Benefizspiel gegen Bayern München und die Umstellung der Stadionfinanzierung auf kurzfristige Darlehen ab (Liquiditätseffekt ca. 2 Mio. €).
Gleichzeitig begannen die Verhandlungen mit den Gläubigerbanken und mit dem Land MV zum Schuldenschnitt. Das Ergebnis ist bekannt. Der Verein war frei von ca. 9 Millionen Bankverbindlichkeiten. Die Gläubiger verzichteten auf riesige Beträge und bekamen dafür eine Landesbürgschaft, die bereits seit vielen Jahren (vor Beginn meiner Amtszeit) bestand, ausgezahlt. Leider griff der Schuldenschnitt nur beim Verein. Die Stadionfinanzierung blieb unangetastet. Die Alternative wäre auch damals im Übrigen die Insolvenz gewesen. Nur deshalb haben alle zugestimmt.
Die Lizenz für die Saison 2014/2015 war mit diesem Deal aber gesichert, da erhebliche Einmaleffekte aus der Umschuldung die Liquidität sicherten (z. Bsp.: Verkauf Geschäftsstelle). Die von uns bis dahin realisierten Ertragserhöhungen und Einsparungen fielen derweil der sportlichen Misere zum Opfer. Die Zuschauerzahlen brachen wie bekannt erheblich ein.
Plastisch ausgedrückt: Reduzierung der Liquiditätslücke von 2 Mio. € auf 1 Mio. € durch Ertragserhöhungen und Einsparungen (siehe MV 2014), jedoch gleichzeitig Anstieg der Liquiditätslücke durch mangelhaften sportlichen Erfolg (deutlich weniger Zuschauererlöse! Kurze Erinnerung: WIR HABEN LEIDER NUR ZWEI HEIMSPIELE GEWONNEN IN DER ZEIT).
Mir ging der Schuldenschnitt damals nicht weit genug, da auch 22 Mio. € deutlich zu viel sind für die 3. Liga. Das habe ich auch immer so vertreten. Die DKB-Bank wollte aber partout nicht über die Stadionfinanzierung reden, da sie das Gesamtengagement damals wohl noch nicht vollständig wertberichtigt hatte. Ich habe auch stets nach dem Schuldenschnitt und der damit geretteten Lizenz -als alle feierten- betont, dass wir noch lange nicht über den Berg sind. Die Grundproblematik der Liquiditätssicherung und der hohen Verschuldung wurde zwar minimiert, aber lange nicht beseitigt. Es musste also genau an den gleichen Dingen gearbeitet werden. Ich entschloss mich also dazu, einen erneuten Versuch bei der DKB zu wagen, die Stadionfinanzierung zu regulieren. Aber wie macht man das, wenn man gerade erst eine enorme Summe an Schulden erlassen bekommen hat?
Man muss dem Gläubiger nachweisen, dass es keine andere Möglichkeit gibt, als einen weiteren Forderungsverzicht, da ansonsten die Insolvenz droht. Ich nahm also direkt nach dem Erhalt der Lizenz die Gespräche mit der DKB wieder auf, um eine weitere Entschuldung zu erreichen. Die Bank wollte von uns im Laufe dieser Gespräche ein Gutachten zur derzeitigen und zur zukünftigen Kapitaldienstfähigkeit sehen, aus dem hervorgeht, dass a) der Verein und die OSG nicht kapitaldienstfähig sind und b) auf absehbare Zeit auch nicht werden. Diesem Wunsch sind wir gefolgt. Der Gutachter beleuchtete dabei auch die Folgen einer eventuellen Insolvenz und sprach sich eindeutig für Gespräche zu einer außergerichtlichen Schuldenregulierung aus. Die DKB signalisierte danach Gesprächsbereitschaft. Das Ergebnis ist bekannt und zum Elgeti-Engagement, zur Ausgliederung, zu den Forderungsverzichten, etc. habe ich an anderer Stelle bereits genug geschrieben.
Ich möchte jetzt aber noch mal deutlich machen, warum ich diesen Plan genauso verfolgt habe und nicht anders. Strategisch hat der Verein nämlich ohne Entschuldung als oberste Priorität keine Chance auf bessere Zeiten. Natürlich hätte ich konsolidieren können auf Teufel komm raus und alle freiwerdenden Mittel in den Kapitaldienst stecken können. Aber damit hätte ich doch die 3. Liga in Rostock zementiert und wir hätten niemals eine Chance gehabt aufzusteigen oder uns zu verbessern. Wir hätten über Jahrzehnte unsere Verbindlichkeiten abbauen müssen. Das konnte nicht unser Ansatz sein. Natürlich war mir die ganze Zeit bewusst, dass wir noch ein gravierendes Defizit zu beseitigen haben, jedoch ist der Altschuldenabbau das vordringlichste Ziel im Sinne der nachhaltigen Vereinsentwicklung. Nachdem Einstieg von Rolf Elgeti konnte ich dann auch endlich über eine langfristige Strategie zur Weiterentwicklung und Verbesserung unserer Situation nachdenken und euch auf der aoMV die Strategie 2020 vorstellen. Dies ist mein Weg, den ich mit dem F.C. Hansa gern gegangen wäre. Leider kam es anders.
Nun aber, und da gebe ich Herrn Dr. Müller absolut Recht, ist es an der Zeit ein Konsolidierungsprogramm aufzulegen und auch das Problem der Liquiditätssicherung anzugehen. Eine komplette Beseitigung des Gesamtdefizits halte ich in der 3. Liga aber im Gegensatz zu ihm für Utopie. Das was sich so gewaltig anhört, ist auf die Liquidität bezogen nicht anderes bzw. sogar besser als in den Vorjahren. Zur Erinnerung:
2013/2014 Liquiditätslücke -2 Mio. €
2014/2015 Liquiditätslücke -1 Mio. € + 1 Mio. € wegen ausbleibendem sportlichem Erfolg
2015/2016 Liquiditätslücke nach meinem letzten Stand 15.09.2015 ca. 1,0 Mio. €
Um dieses Problem anzugehen, habe ich neben den Sparvorschlägen von Herrn Elgeti auch eine Liste mit Gegenmaßnahmen erarbeitet, die, wenn alle (also Elgetis und meine) greifen sollten, eine Verbesserung der Liquiditätssituation um mind. 1 Mio. € nach sich zieht. Ich habe dabei alle Bereiche auf Ihre Strategierelevanz hin untersucht und danach Prioritäten gesetzt sowie Verantwortlichkeiten festgelegt. Nicht immer ist Kostensenken das geeignete Mittel. Manchmal ist die Verbesserung der Ertragssituation die bessere Lösung. Das muss alles mit Augenmaß und nicht mit der Brechstange erfolgen.
Noch kurz zum aktuellen in den Medien verarbeiteten Defizit.
Mit Stand 15.09. lautete das mir bekannte Planergebnis wie folgt:
Gewinn- und Verlustrechnung Verein = -1.985T€
Gewinn- und Verlustrechnung OSG = -1.205T€
Summe GuV Konzern: = -3.190T€
davon
Abschreibungen e.V. = 1.060T€
Abschreibungen OSG = 858T€

Ergebnis Liquidität = -1.272T€
Dieses Ergebnis haben wir nochmals überplant und z. Bsp. die guten Zuschauerzahlen verarbeitet. Nach meinem letzten Stand lagen wir bei ca. -2.900T€, verringert um die Abschreibungen dann also bei -982T€. Das ist das Ergebnis, welches wir cash verbrennen (Liquidität) bis 30.06.2016. Die Abschreibungen muss man als „gesundes“ Unternehmen natürlich auch irgendwann „verdienen“, da sonst die Überschuldung wieder größer wird. Das ist klar. In der 3. Liga ist das allerdings bei unserer Infrastruktur meines Erachtens nach utopisch.
Die Aussagen von Herrn Dr. Müller sind also nicht falsch, bedürfen aber einer korrekten Einordnung. Auch halte ich die Herangehensweise insgesamt für überdenkenswert. Aber ich bleibe dabei. Herrn Dr. Müller habe ich als intelligenten, sehr konstruktiven Mann kennengelernt. Ich hoffe sehr, dass ich damit Recht behalte. Im Übrigen lässt sich so eine Restrukturierung des Vereines nur mit Unterstützung des gesamten Vorstandes und Aufsichtsrates umsetzen. Auf den letzten Satz kann sich jeder selbst seinen Reim machen. Der Aufsichtsrat hat die Vorschläge zwar nicht abgelehnt, schlussendlich kann man so eine Sache aber nur umsetzen, wenn man bedingungslos im Sinne des Vereins zusammenhält. Es war so, dass jeder der noch etwas Kritisches zu sagen hatte, sich bei Harald Ahrens ausweinen durfte. Ob Mitarbeiter, die sich ungerecht behandelt fühlten, Honorarkräfte deren Vertrag nicht verlängert wurde oder sonst wer. Jeder durfte mal. Im Falle der Honorarkraft wurde ich gleich von 4 AR Mitgliedern angesprochen. Dann wurde eine Sitzung AR intern gemacht, die vermeintlich kritischen Dinge wurden von HA ausgekippt und der AR wurde in Gänze wild gemacht. Diese Art von Sitzung hat meines Wissens mindestens 5 mal stattgefunden! Und niemand, wirklich niemand aus dem AR hat mit mir irgendwelche Dinge besprochen. Es wurde gesucht und gesammelt und Harald Ahrens konnte einfach machen. Das hat mich nach innen extrem demontiert! Das einzige konstruktive Gespräch haben AR Völcker und ich vor dem DFB Pokalspiel Lautern geführt. Das zu seiner Ehrenrettung.
Zum Abschluss: Ich habe sicher Fehler gemacht in meiner Amtszeit, jedoch nicht die Fehler, die mir vorgehalten werden. Ich habe einen genauen Plan und einen sehr guten Blick auf die Finanzen gehabt, nicht zuletzt aufgrund unseres hervorragenden Finanzleiters Christian Hüneburg, ohne den viele Dinge nicht möglich gewesen wären. Danke dafür! Wir haben einen großen Betrag Altschulden (9 Mio.) abgebaut und stehen auf Grund der von meinen Mitarbeitern im Finanzbereich und von mir geleisteten Arbeit kurz davor, einen weiteren Betrag in Höhe von mindestens noch mal 11 Millionen Euro abzubauen. Und auch wenn anderes behauptet wird, wir haben auch eine Lösung für das Liquiditätsdefizit gehabt. Leider ist vieles vor dem Abschluss des gesamten Prozesses in Bruchstücken und auch noch falsch an die Öffentlichkeit und Frau Dr. Bachmann lanciert worden. Mir tut es unheimlich leid für den Verein und seine Mitarbeiter. Jedenfalls wird man sehen, dass schon sehr bald alles so kommen wird, wie auf der aoMV versprochen. Der Verein wird einen großen Teil seiner Altschulden los sein und nachhaltig zukunftsfähig aufgestellt sein. Ich denke Herr Dr. Müller, den ich wie gesagt persönlich wirklich sehr schätze, hat erkannt, dass unser auf der aoMV mit 99,2% beschlossener Weg der richtige ist. Ich wünsche mir, dass die Schmutzkampagne im Sinne des Vereins ein Ende hat.
In diesem Sinne
Michael Dahlmann
Aktuelle Krisensituation |#425
16.10.2015 - 17:31 Uhr
Jetzt mal echt unabhängig davon, wie man zu MD steht oder nicht. Mir geht es tierisch auf den Sack, dass sich gefühlt im Studentakt irgendjemand öffentlich über VereinINTERNES äußert. Je mehr hier öffentlich wird und öffentlich diskutiert wird, umso lächerlicher wird unser Verein gemacht. Für mich ist das alles nur noch öffentlicher Schwanzvergleich zwischen zwei Seiten. Traurig!
Aktuelle Krisensituation |#426
16.10.2015 - 18:52 Uhr
...ich kann es nicht mehr ertragen.Unschuldig
Aktuelle Krisensituation |#427
16.10.2015 - 19:34 Uhr
Ist bei MD die Schweigepflicht aufgehoben worden?
Was für ein naiver Bengel stand da die letzten Jahre an der Spitze unseres Vereins?
Aktuelle Krisensituation |#428
16.10.2015 - 20:16 Uhr
Zitat von MD

verringert um die Abschreibungen dann also bei -982T€. Das ist das Ergebnis, welches wir cash verbrennen (Liquidität) bis 30.06.2016. Die Abschreibungen muss man als „gesundes“ Unternehmen natürlich auch irgendwann „verdienen“, da sonst die Überschuldung wieder größer wird. Das ist klar. In der 3. Liga ist das allerdings bei unserer Infrastruktur meines Erachtens nach utopisch.


Also ich verstehe das so, dass auch MD klar war, dass wir im Jahr fast eine Million reguläres Minus machen.
Er schreibt dazu auch, dass man nicht nur streichen soll/kann, sondern die Einnahmeseite auch erhöhen kann/soll/muss. Dem stimme ich auch zu.

Dann kommt aber das:

Zitat von MD

Um dieses Problem anzugehen, habe ich neben den Sparvorschlägen von Herrn Elgeti auch eine Liste mit Gegenmaßnahmen erarbeitet, die, wenn alle (also Elgetis und meine) greifen sollten, eine Verbesserung der Liquiditätssituation um mind. 1 Mio. € nach sich zieht.


Daraus schulssfolgere ich, dass erst mit Elgeti Ideen kamen, wie man diese Million aufbringen kann, die wir "verbrennen". Soll das ernsthaft bedeuten, dass MD davor keine entscheidenden Maßnahmen umgesetzt hat?(abgesehen von der ersten Welle zum Amtsantritt) Er hat zwar die Liste "erarbeitet", von umgesetzt lese ich hier aber nichts. Und jetzt kommt mir bitte keiner mit den Sitzungen vor dem Magdeburg-Spiel. Ich spreche hier ganz klar von der gesamten Amtszeit von MD! Da war ja nicht immer Ahrens am Ruder!
Die Aussage, dass das in der 3. Liga nicht geht, ist für mich ebenso wenig befriedigend. Dabei wiegen für mich auch nochmals die Personalpossen von Bergmann, Vester und allen voran Vollmann besonders bitter. Hier wurde sicher genug Geld verbrannt, was ja nun nicht an den mangelnden Zuschauern lag. Hier ist auch Dahlmann alles andere als unschuldig.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von sportverrueckt am 16.10.2015 um 20:17 Uhr bearbeitet
Aktuelle Krisensituation |#429
16.10.2015 - 21:41 Uhr
Ich finde es immer wieder gut, wenn Hansa-Offizelle direkt ims Forum schreiben so kann wenigstens niemand die Fakten verfälschen.
Was Dahlmann da schreibt deckt sich auch mit meinen Vermutungen. Er hätte die Finanzen im Zuge der Ausgliederung ohne viel Aufhebens saniert.
Den offizellen Weg den Müller wählt, kann man gut finden, hätte aber Dahlmann nicht durchziehen können.
Zitat von MD
Ich möchte jetzt aber noch mal deutlich machen, warum ich diesen Plan genauso verfolgt habe und nicht anders. Strategisch hat der Verein nämlich ohne Entschuldung als oberste Priorität keine Chance auf bessere Zeiten. Natürlich hätte ich konsolidieren können auf Teufel komm raus und alle freiwerdenden Mittel in den Kapitaldienst stecken können. Aber damit hätte ich doch die 3. Liga in Rostock zementiert und wir hätten niemals eine Chance gehabt aufzusteigen oder uns zu verbessern. Wir hätten über Jahrzehnte unsere Verbindlichkeiten abbauen müssen. Das konnte nicht unser Ansatz sein.

Genau das hat Dahlmann gemacht wir zahlen dieses Jahr keinen Kredit ab. Da Elgeti die Zinsen und Tilgung aussetzt. ich bin mir relativ sicher das wir das konsolidieren den Verein auch in die Insolvenz geführt hätte.

Zitat von MD

Natürlich war mir die ganze Zeit bewusst, dass wir noch ein gravierendes Defizit zu beseitigen haben, jedoch ist der Altschuldenabbau das vordringlichste Ziel im Sinne der nachhaltigen Vereinsentwicklung. Nachdem Einstieg von Rolf Elgeti konnte ich dann auch endlich über eine langfristige Strategie zur Weiterentwicklung und Verbesserung unserer Situation nachdenken und euch auf der aoMV die Strategie 2020 vorstellen. Dies ist mein Weg, den ich mit dem F.C. Hansa gern gegangen wäre. Leider kam es anders.


Hier ist dann auch die Bestätigung die Sanierung nach der Ausgliederung mit der Strategie 2020 durchzuführen.

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Anno 2012
Totgesagte leben länger, oder wie der Hansastahl gehärtet wurde.
Aktuelle Krisensituation |#430
16.10.2015 - 21:47 Uhr
Zitat von sportverrueckt

Kann nochmal jemand zusammenfassen, wieso der 20,irgendwas Millionen-Vertrag gerechtfertigt ist bzw sein soll? Bitte möglichst ohne eigene Wertungen zwinker
Gerechtfertigt ist der auf jeden Fall, ich weiss es auch nicht warum man nicht gleich 7-8 Mille eingetragen hat.
Es spielt aber auch keine Rolle da Elgeti immer erklärt hat die Schulden zu erlassen. Für dieses Jahr zum Erhalt der Lizenz hat er sogar die Kosten dafür ausgesetzt. Ich denke wir haben aus betriebswirtschaftlichen Gründen diesen Weg gewählt.

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Anno 2012
Totgesagte leben länger, oder wie der Hansastahl gehärtet wurde.

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Harry_Hurtig am 16.10.2015 um 21:51 Uhr bearbeitet
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