⚽ FIFA-Klub-Weltmeisterschaft
04.09.2024 - 06:14 Uhr
28.09.2024 - 11:54 Uhr
Zitat von Nightflash
Für Liechtenstein und Andorra ist es also ein Höhepunkt, gegen Deutschland zu spielen, für Palmeiras oder Seattle (Spieler und Fans) z.B Real Madrid oder Bayern jedoch kein Höhepunkt?
Diese Argumentation macht doch keinen Sinn. Du wirst genauso einen Haufen an Leuten finden, die lieber Real Madrid vs Boca Juniors schauen als Spanien vs Liechtenstein.
Nur weil man an einem der Sachen weniger persönlichen gefallen hat, muss das nicht für eine große Anzahl an Fans auch so sein.
Das selbe war doch auch bei der CL Reform. Da wurde gemeckert wie ein Rohrspatz und wenn ich mich mal in meinem privaten Umfeld umhöre, findet der Großteil das neue System mit einer Tabelle plötzlich nicht mehr aufgebläht sondern freut sich auf spannende 8 Spiele; wo es immer um etwas geht, wo jeden Spieltag mehrere Kracher stattfinden.
Zum Thena ClubWM:
Prinzipiell gut gedacht, die Aufteilung der Vereine auf die Verbände/Kontinente ist aber in meinen Augen schlicht zu sehr europäisch ausgelegt. Wäre da eine Verteilung auf die Verbände gerechter; hätte das weitaus mehr WM Feeling, so sind es fast die Hälfte Europäer und halt der Rest.
Zitat von Westfalian
Welchen Mehrwert bringt eine Club WM?
Das Rad ist jetzt bereits überdreht. Warum muss der Fussball immer weiter wachsen? Die Notwendigkeit besteht in meiner Wahrnehmung überhaupt nicht. Dies damit einhergehende Kommerzialisierung bringt nur den Verbänden etwas. Auf der Strecke bleiben am Ende Clubs und Spieler. Die Clubs, weil sie grosse Kader mit finanziellen Risiken benötigen um das Pensum zu absolvieren. Die Spieler, weil diese bereits jetzt physisch und mental an der Grenze des Machbaren angekommen sind.
Mich interessieren Spiele von Bayern vs zB Boca Juniors null. Die Nations League interessiert mich ebenfalls null.
Als Fussballromantiker erachte ich Freundschaftsspiele oder Quali gegen Andorra oder Liechtenstein genauso essentiell wie die Topspiele vs FR oder ES. Fussball im Kern ist doch ein Mannschaftssport, der die Gemeinschaft fördern soll, sowohl unter Spielern als auch bei Zuschauern und Fans. Soziale Herkunft und sozialer Status werden ausgeblendet, weil in den 90 min auf dem Platz nur das Zugehörigkeitsgefühl zu dem Mannschaftswappen relevant wird. Und dies in einer hoffentlich emotionalen und friedlichen Atmosphäre.
Die Spiele gegen Andorra oder Liechtenstein sind für die Gegner Höhepunkte, die den jeweiligen Verbänden und damit auch Personen ein Zugehörigkeitsgefühl vermitteln. Dies sollte man ihnen nicht nehmen.
Meine Konsequenz derzeit als Konsument ist ein Boykott von Club WM und sonstigen Veranstaltungen. Ich bin auch der WM in Quatar durch Nichteinschaltung ferngeblieben und gebe kein Geld für Streaming aus.
Zitat von Okechukwu3
Ich würde sogar noch weiter gehen. Länderspielpause nur noch einmal im Jahr. Alle zwei Jahre WM oder EM, die auch zur Quali für das nächste Turnier dient. Parallel Qualispiele für nicht Qualifizierten Nationen mit anschließenden Playoffs mit Teams die früh ausgeschieden sind bei den Großturnieren. Klub-WM könnte man dann auch jedes Jahr machen und in zwei Teilen. Gruppenphase mit ggf Achtelfinale als Vorbereitungsturnier auf Übersee, und im Januar ein Final 4 oder 8. Den Vereinen kann hier auch Zeit eingeräumt werden für Marketingaktivitäten. Lieber ein Spiel in Wettbewerbsformat als gegen Düren oder Basel.
Länderspiele Max 10 im Jahr. Durch die EM/WM, die häufiger stattfindet, haben die Verbände mehr Geld zur Ausschüttung. Was bringen Freundschaftsspiele in Lönderspielformat? Länderspiele werden da nur entwertet. Auch ein Qualispiel gegen Andorra oder Lichtenstein, das sollte bei den grossen Nationen nicht vorkommen. Afrikacup, Asien-Cup oder Südamerika Cup sollte man auch dann in dieses Kalender reingekommen. Begrenzung für die Spieler bei Max 50 Klubspielen halte ich für Sinnvoll. Damit die Topklubs nicht die Topspieler horten, sollten auch nur Profis Lönderspiele machen dürfen die mit 25 - 40 % der Spielzeit bei ihrem Vereinen eingesetzt wurden. Bei U21 vielleicht 25 % bei Ü 21 dann eher 40 - 50 % der Spielzeit inder sie Spielfit sind. Wäre damit auch eine Art Salaries Cup, insbesondere wenn man U21 Spieler aus der Jugend hinzurechnet zu dem Profikader aber Spieler die noch neu dazukgekommen sind gleich als Ü21 bewertet egal welches Alter. Damit haben die Ausbildungsklubs bzw kleinen Klubs mehr von den Talenten, wenn diese Nationalmannschaft spielen wollen.
Zitat von Ghana-Superstar
Ich finde das alte wie neue Konzept der Klub-WM nach wie vor charmant, entdecke aber im Fußball-Kalender keinen guten Platz dafür. Vielleicht müsste man diesen Cup alle vier Jahre statt Champions League ausspielen, wenngleich dies völlig unrealistisch ist. Spiele verschieben oder austauschen kann man ja gern machen, aber das Maximum sollten etwa 50 Spiele pro Saison sein - und da liegen wir teilweise bereits drüber.
Ich finde das alte wie neue Konzept der Klub-WM nach wie vor charmant, entdecke aber im Fußball-Kalender keinen guten Platz dafür. Vielleicht müsste man diesen Cup alle vier Jahre statt Champions League ausspielen, wenngleich dies völlig unrealistisch ist. Spiele verschieben oder austauschen kann man ja gern machen, aber das Maximum sollten etwa 50 Spiele pro Saison sein - und da liegen wir teilweise bereits drüber.
Ich würde sogar noch weiter gehen. Länderspielpause nur noch einmal im Jahr. Alle zwei Jahre WM oder EM, die auch zur Quali für das nächste Turnier dient. Parallel Qualispiele für nicht Qualifizierten Nationen mit anschließenden Playoffs mit Teams die früh ausgeschieden sind bei den Großturnieren. Klub-WM könnte man dann auch jedes Jahr machen und in zwei Teilen. Gruppenphase mit ggf Achtelfinale als Vorbereitungsturnier auf Übersee, und im Januar ein Final 4 oder 8. Den Vereinen kann hier auch Zeit eingeräumt werden für Marketingaktivitäten. Lieber ein Spiel in Wettbewerbsformat als gegen Düren oder Basel.
Länderspiele Max 10 im Jahr. Durch die EM/WM, die häufiger stattfindet, haben die Verbände mehr Geld zur Ausschüttung. Was bringen Freundschaftsspiele in Lönderspielformat? Länderspiele werden da nur entwertet. Auch ein Qualispiel gegen Andorra oder Lichtenstein, das sollte bei den grossen Nationen nicht vorkommen. Afrikacup, Asien-Cup oder Südamerika Cup sollte man auch dann in dieses Kalender reingekommen. Begrenzung für die Spieler bei Max 50 Klubspielen halte ich für Sinnvoll. Damit die Topklubs nicht die Topspieler horten, sollten auch nur Profis Lönderspiele machen dürfen die mit 25 - 40 % der Spielzeit bei ihrem Vereinen eingesetzt wurden. Bei U21 vielleicht 25 % bei Ü 21 dann eher 40 - 50 % der Spielzeit inder sie Spielfit sind. Wäre damit auch eine Art Salaries Cup, insbesondere wenn man U21 Spieler aus der Jugend hinzurechnet zu dem Profikader aber Spieler die noch neu dazukgekommen sind gleich als Ü21 bewertet egal welches Alter. Damit haben die Ausbildungsklubs bzw kleinen Klubs mehr von den Talenten, wenn diese Nationalmannschaft spielen wollen.
Welchen Mehrwert bringt eine Club WM?
Das Rad ist jetzt bereits überdreht. Warum muss der Fussball immer weiter wachsen? Die Notwendigkeit besteht in meiner Wahrnehmung überhaupt nicht. Dies damit einhergehende Kommerzialisierung bringt nur den Verbänden etwas. Auf der Strecke bleiben am Ende Clubs und Spieler. Die Clubs, weil sie grosse Kader mit finanziellen Risiken benötigen um das Pensum zu absolvieren. Die Spieler, weil diese bereits jetzt physisch und mental an der Grenze des Machbaren angekommen sind.
Mich interessieren Spiele von Bayern vs zB Boca Juniors null. Die Nations League interessiert mich ebenfalls null.
Als Fussballromantiker erachte ich Freundschaftsspiele oder Quali gegen Andorra oder Liechtenstein genauso essentiell wie die Topspiele vs FR oder ES. Fussball im Kern ist doch ein Mannschaftssport, der die Gemeinschaft fördern soll, sowohl unter Spielern als auch bei Zuschauern und Fans. Soziale Herkunft und sozialer Status werden ausgeblendet, weil in den 90 min auf dem Platz nur das Zugehörigkeitsgefühl zu dem Mannschaftswappen relevant wird. Und dies in einer hoffentlich emotionalen und friedlichen Atmosphäre.
Die Spiele gegen Andorra oder Liechtenstein sind für die Gegner Höhepunkte, die den jeweiligen Verbänden und damit auch Personen ein Zugehörigkeitsgefühl vermitteln. Dies sollte man ihnen nicht nehmen.
Meine Konsequenz derzeit als Konsument ist ein Boykott von Club WM und sonstigen Veranstaltungen. Ich bin auch der WM in Quatar durch Nichteinschaltung ferngeblieben und gebe kein Geld für Streaming aus.
Für Liechtenstein und Andorra ist es also ein Höhepunkt, gegen Deutschland zu spielen, für Palmeiras oder Seattle (Spieler und Fans) z.B Real Madrid oder Bayern jedoch kein Höhepunkt?
Diese Argumentation macht doch keinen Sinn. Du wirst genauso einen Haufen an Leuten finden, die lieber Real Madrid vs Boca Juniors schauen als Spanien vs Liechtenstein.
Nur weil man an einem der Sachen weniger persönlichen gefallen hat, muss das nicht für eine große Anzahl an Fans auch so sein.
Das selbe war doch auch bei der CL Reform. Da wurde gemeckert wie ein Rohrspatz und wenn ich mich mal in meinem privaten Umfeld umhöre, findet der Großteil das neue System mit einer Tabelle plötzlich nicht mehr aufgebläht sondern freut sich auf spannende 8 Spiele; wo es immer um etwas geht, wo jeden Spieltag mehrere Kracher stattfinden.
Zum Thena ClubWM:
Prinzipiell gut gedacht, die Aufteilung der Vereine auf die Verbände/Kontinente ist aber in meinen Augen schlicht zu sehr europäisch ausgelegt. Wäre da eine Verteilung auf die Verbände gerechter; hätte das weitaus mehr WM Feeling, so sind es fast die Hälfte Europäer und halt der Rest.
Ob meine Meinung mehrheitsfähig ist wird die Masse über ihren Konsum entscheiden.
Ich schaue zunächst auf Europa, nicht auf den Rest der Welt. Im Sinne der europäischen Gemeinschaft liegt insofern mein Fokus auf Andorra und Co, nicht auf Palmeiras oder Seattle. Am Ende entscheidet der Konsument, inwiefern die gemachten Angebote erfolgreich werden oder nicht.
Meine Entscheidung habe ich mit einem gewissen Boykott bereits getroffen.
28.09.2024 - 13:55 Uhr
Zitat von Westfalian
Ob meine Meinung mehrheitsfähig ist wird die Masse über ihren Konsum entscheiden.
Ich schaue zunächst auf Europa, nicht auf den Rest der Welt. Im Sinne der europäischen Gemeinschaft liegt insofern mein Fokus auf Andorra und Co, nicht auf Palmeiras oder Seattle. Am Ende entscheidet der Konsument, inwiefern die gemachten Angebote erfolgreich werden oder nicht.
Meine Entscheidung habe ich mit einem gewissen Boykott bereits getroffen.
Zitat von Nightflash
Für Liechtenstein und Andorra ist es also ein Höhepunkt, gegen Deutschland zu spielen, für Palmeiras oder Seattle (Spieler und Fans) z.B Real Madrid oder Bayern jedoch kein Höhepunkt?
Diese Argumentation macht doch keinen Sinn. Du wirst genauso einen Haufen an Leuten finden, die lieber Real Madrid vs Boca Juniors schauen als Spanien vs Liechtenstein.
Nur weil man an einem der Sachen weniger persönlichen gefallen hat, muss das nicht für eine große Anzahl an Fans auch so sein.
Das selbe war doch auch bei der CL Reform. Da wurde gemeckert wie ein Rohrspatz und wenn ich mich mal in meinem privaten Umfeld umhöre, findet der Großteil das neue System mit einer Tabelle plötzlich nicht mehr aufgebläht sondern freut sich auf spannende 8 Spiele; wo es immer um etwas geht, wo jeden Spieltag mehrere Kracher stattfinden.
Zum Thena ClubWM:
Prinzipiell gut gedacht, die Aufteilung der Vereine auf die Verbände/Kontinente ist aber in meinen Augen schlicht zu sehr europäisch ausgelegt. Wäre da eine Verteilung auf die Verbände gerechter; hätte das weitaus mehr WM Feeling, so sind es fast die Hälfte Europäer und halt der Rest.
Zitat von Westfalian
Welchen Mehrwert bringt eine Club WM?
Das Rad ist jetzt bereits überdreht. Warum muss der Fussball immer weiter wachsen? Die Notwendigkeit besteht in meiner Wahrnehmung überhaupt nicht. Dies damit einhergehende Kommerzialisierung bringt nur den Verbänden etwas. Auf der Strecke bleiben am Ende Clubs und Spieler. Die Clubs, weil sie grosse Kader mit finanziellen Risiken benötigen um das Pensum zu absolvieren. Die Spieler, weil diese bereits jetzt physisch und mental an der Grenze des Machbaren angekommen sind.
Mich interessieren Spiele von Bayern vs zB Boca Juniors null. Die Nations League interessiert mich ebenfalls null.
Als Fussballromantiker erachte ich Freundschaftsspiele oder Quali gegen Andorra oder Liechtenstein genauso essentiell wie die Topspiele vs FR oder ES. Fussball im Kern ist doch ein Mannschaftssport, der die Gemeinschaft fördern soll, sowohl unter Spielern als auch bei Zuschauern und Fans. Soziale Herkunft und sozialer Status werden ausgeblendet, weil in den 90 min auf dem Platz nur das Zugehörigkeitsgefühl zu dem Mannschaftswappen relevant wird. Und dies in einer hoffentlich emotionalen und friedlichen Atmosphäre.
Die Spiele gegen Andorra oder Liechtenstein sind für die Gegner Höhepunkte, die den jeweiligen Verbänden und damit auch Personen ein Zugehörigkeitsgefühl vermitteln. Dies sollte man ihnen nicht nehmen.
Meine Konsequenz derzeit als Konsument ist ein Boykott von Club WM und sonstigen Veranstaltungen. Ich bin auch der WM in Quatar durch Nichteinschaltung ferngeblieben und gebe kein Geld für Streaming aus.
Zitat von Okechukwu3
Ich würde sogar noch weiter gehen. Länderspielpause nur noch einmal im Jahr. Alle zwei Jahre WM oder EM, die auch zur Quali für das nächste Turnier dient. Parallel Qualispiele für nicht Qualifizierten Nationen mit anschließenden Playoffs mit Teams die früh ausgeschieden sind bei den Großturnieren. Klub-WM könnte man dann auch jedes Jahr machen und in zwei Teilen. Gruppenphase mit ggf Achtelfinale als Vorbereitungsturnier auf Übersee, und im Januar ein Final 4 oder 8. Den Vereinen kann hier auch Zeit eingeräumt werden für Marketingaktivitäten. Lieber ein Spiel in Wettbewerbsformat als gegen Düren oder Basel.
Länderspiele Max 10 im Jahr. Durch die EM/WM, die häufiger stattfindet, haben die Verbände mehr Geld zur Ausschüttung. Was bringen Freundschaftsspiele in Lönderspielformat? Länderspiele werden da nur entwertet. Auch ein Qualispiel gegen Andorra oder Lichtenstein, das sollte bei den grossen Nationen nicht vorkommen. Afrikacup, Asien-Cup oder Südamerika Cup sollte man auch dann in dieses Kalender reingekommen. Begrenzung für die Spieler bei Max 50 Klubspielen halte ich für Sinnvoll. Damit die Topklubs nicht die Topspieler horten, sollten auch nur Profis Lönderspiele machen dürfen die mit 25 - 40 % der Spielzeit bei ihrem Vereinen eingesetzt wurden. Bei U21 vielleicht 25 % bei Ü 21 dann eher 40 - 50 % der Spielzeit inder sie Spielfit sind. Wäre damit auch eine Art Salaries Cup, insbesondere wenn man U21 Spieler aus der Jugend hinzurechnet zu dem Profikader aber Spieler die noch neu dazukgekommen sind gleich als Ü21 bewertet egal welches Alter. Damit haben die Ausbildungsklubs bzw kleinen Klubs mehr von den Talenten, wenn diese Nationalmannschaft spielen wollen.
Zitat von Ghana-Superstar
Ich finde das alte wie neue Konzept der Klub-WM nach wie vor charmant, entdecke aber im Fußball-Kalender keinen guten Platz dafür. Vielleicht müsste man diesen Cup alle vier Jahre statt Champions League ausspielen, wenngleich dies völlig unrealistisch ist. Spiele verschieben oder austauschen kann man ja gern machen, aber das Maximum sollten etwa 50 Spiele pro Saison sein - und da liegen wir teilweise bereits drüber.
Ich finde das alte wie neue Konzept der Klub-WM nach wie vor charmant, entdecke aber im Fußball-Kalender keinen guten Platz dafür. Vielleicht müsste man diesen Cup alle vier Jahre statt Champions League ausspielen, wenngleich dies völlig unrealistisch ist. Spiele verschieben oder austauschen kann man ja gern machen, aber das Maximum sollten etwa 50 Spiele pro Saison sein - und da liegen wir teilweise bereits drüber.
Ich würde sogar noch weiter gehen. Länderspielpause nur noch einmal im Jahr. Alle zwei Jahre WM oder EM, die auch zur Quali für das nächste Turnier dient. Parallel Qualispiele für nicht Qualifizierten Nationen mit anschließenden Playoffs mit Teams die früh ausgeschieden sind bei den Großturnieren. Klub-WM könnte man dann auch jedes Jahr machen und in zwei Teilen. Gruppenphase mit ggf Achtelfinale als Vorbereitungsturnier auf Übersee, und im Januar ein Final 4 oder 8. Den Vereinen kann hier auch Zeit eingeräumt werden für Marketingaktivitäten. Lieber ein Spiel in Wettbewerbsformat als gegen Düren oder Basel.
Länderspiele Max 10 im Jahr. Durch die EM/WM, die häufiger stattfindet, haben die Verbände mehr Geld zur Ausschüttung. Was bringen Freundschaftsspiele in Lönderspielformat? Länderspiele werden da nur entwertet. Auch ein Qualispiel gegen Andorra oder Lichtenstein, das sollte bei den grossen Nationen nicht vorkommen. Afrikacup, Asien-Cup oder Südamerika Cup sollte man auch dann in dieses Kalender reingekommen. Begrenzung für die Spieler bei Max 50 Klubspielen halte ich für Sinnvoll. Damit die Topklubs nicht die Topspieler horten, sollten auch nur Profis Lönderspiele machen dürfen die mit 25 - 40 % der Spielzeit bei ihrem Vereinen eingesetzt wurden. Bei U21 vielleicht 25 % bei Ü 21 dann eher 40 - 50 % der Spielzeit inder sie Spielfit sind. Wäre damit auch eine Art Salaries Cup, insbesondere wenn man U21 Spieler aus der Jugend hinzurechnet zu dem Profikader aber Spieler die noch neu dazukgekommen sind gleich als Ü21 bewertet egal welches Alter. Damit haben die Ausbildungsklubs bzw kleinen Klubs mehr von den Talenten, wenn diese Nationalmannschaft spielen wollen.
Welchen Mehrwert bringt eine Club WM?
Das Rad ist jetzt bereits überdreht. Warum muss der Fussball immer weiter wachsen? Die Notwendigkeit besteht in meiner Wahrnehmung überhaupt nicht. Dies damit einhergehende Kommerzialisierung bringt nur den Verbänden etwas. Auf der Strecke bleiben am Ende Clubs und Spieler. Die Clubs, weil sie grosse Kader mit finanziellen Risiken benötigen um das Pensum zu absolvieren. Die Spieler, weil diese bereits jetzt physisch und mental an der Grenze des Machbaren angekommen sind.
Mich interessieren Spiele von Bayern vs zB Boca Juniors null. Die Nations League interessiert mich ebenfalls null.
Als Fussballromantiker erachte ich Freundschaftsspiele oder Quali gegen Andorra oder Liechtenstein genauso essentiell wie die Topspiele vs FR oder ES. Fussball im Kern ist doch ein Mannschaftssport, der die Gemeinschaft fördern soll, sowohl unter Spielern als auch bei Zuschauern und Fans. Soziale Herkunft und sozialer Status werden ausgeblendet, weil in den 90 min auf dem Platz nur das Zugehörigkeitsgefühl zu dem Mannschaftswappen relevant wird. Und dies in einer hoffentlich emotionalen und friedlichen Atmosphäre.
Die Spiele gegen Andorra oder Liechtenstein sind für die Gegner Höhepunkte, die den jeweiligen Verbänden und damit auch Personen ein Zugehörigkeitsgefühl vermitteln. Dies sollte man ihnen nicht nehmen.
Meine Konsequenz derzeit als Konsument ist ein Boykott von Club WM und sonstigen Veranstaltungen. Ich bin auch der WM in Quatar durch Nichteinschaltung ferngeblieben und gebe kein Geld für Streaming aus.
Für Liechtenstein und Andorra ist es also ein Höhepunkt, gegen Deutschland zu spielen, für Palmeiras oder Seattle (Spieler und Fans) z.B Real Madrid oder Bayern jedoch kein Höhepunkt?
Diese Argumentation macht doch keinen Sinn. Du wirst genauso einen Haufen an Leuten finden, die lieber Real Madrid vs Boca Juniors schauen als Spanien vs Liechtenstein.
Nur weil man an einem der Sachen weniger persönlichen gefallen hat, muss das nicht für eine große Anzahl an Fans auch so sein.
Das selbe war doch auch bei der CL Reform. Da wurde gemeckert wie ein Rohrspatz und wenn ich mich mal in meinem privaten Umfeld umhöre, findet der Großteil das neue System mit einer Tabelle plötzlich nicht mehr aufgebläht sondern freut sich auf spannende 8 Spiele; wo es immer um etwas geht, wo jeden Spieltag mehrere Kracher stattfinden.
Zum Thena ClubWM:
Prinzipiell gut gedacht, die Aufteilung der Vereine auf die Verbände/Kontinente ist aber in meinen Augen schlicht zu sehr europäisch ausgelegt. Wäre da eine Verteilung auf die Verbände gerechter; hätte das weitaus mehr WM Feeling, so sind es fast die Hälfte Europäer und halt der Rest.
Ob meine Meinung mehrheitsfähig ist wird die Masse über ihren Konsum entscheiden.
Ich schaue zunächst auf Europa, nicht auf den Rest der Welt. Im Sinne der europäischen Gemeinschaft liegt insofern mein Fokus auf Andorra und Co, nicht auf Palmeiras oder Seattle. Am Ende entscheidet der Konsument, inwiefern die gemachten Angebote erfolgreich werden oder nicht.
Meine Entscheidung habe ich mit einem gewissen Boykott bereits getroffen.
Also boykottierst du dann auch zb WM Spiele, wenn die Partie Argentinien - Brasilien heißt? Ich mein wenn der Fokus auf den europäischen Ländern liegt, müssten solche Spiele ja egal sein oder?
Aber ja, man wird sehen, wie viele Menschen Weltweit dann diese Spiele verfolgen. Wenn es sich finanziell nicht lohnt, wird man es einstampfen. Aber wenn man sieht, was da an Geldern allein an die Vereine ausgeschüttet wird, dann wird man das sicherlich so einschätzen, dass es sich lohnen sollte.
Ich würde jedenfalls die Wette eingehen, das ein Spiel ala Real Madrid vs Boca Juniors mehr Zuschauer weltweit hätte als Frankreich - Andorra. Aber wer weiß; vielleicht liege ich auch komplett falsch
28.09.2024 - 13:57 Uhr
Man darf die Klub-WM nicht boykottieren, wenn überhaupt die Nationalmannschafts-WM, diese ist für die Partieren die den Fußball am leben halten, vollkommen unnötig, da diese maximal ein Verlustgeschäft ist, deswegen ja zur Klub-WM und nein zu Nationalmannschaften.
28.09.2024 - 14:46 Uhr
Zitat von NurderFcBayern99
Man darf die Klub-WM nicht boykottieren, wenn überhaupt die Nationalmannschafts-WM, diese ist für die Partieren die den Fußball am leben halten, vollkommen unnötig, da diese maximal ein Verlustgeschäft ist, deswegen ja zur Klub-WM und nein zu Nationalmannschaften.
Man darf die Klub-WM nicht boykottieren, wenn überhaupt die Nationalmannschafts-WM, diese ist für die Partieren die den Fußball am leben halten, vollkommen unnötig, da diese maximal ein Verlustgeschäft ist, deswegen ja zur Klub-WM und nein zu Nationalmannschaften.
Manchen geht's nur noch um die Kohle, am besten CL mit 30 Spielen und jedes Jahr Klub WM, Hauptsache die Kohle stimmt.... Die Fans dürfen dann weiter doppelt und dreifach drauf zahlen 💸✌️
Aber egal, sind ja eh alle doof🐻
28.09.2024 - 15:11 Uhr
Zitat von jbauer
Manchen geht's nur noch um die Kohle, am besten CL mit 30 Spielen und jedes Jahr Klub WM, Hauptsache die Kohle stimmt.... Die Fans dürfen dann weiter doppelt und dreifach drauf zahlen 💸✌️
Aber egal, sind ja eh alle doof🐻
Zitat von NurderFcBayern99
Man darf die Klub-WM nicht boykottieren, wenn überhaupt die Nationalmannschafts-WM, diese ist für die Partieren die den Fußball am leben halten, vollkommen unnötig, da diese maximal ein Verlustgeschäft ist, deswegen ja zur Klub-WM und nein zu Nationalmannschaften.
Man darf die Klub-WM nicht boykottieren, wenn überhaupt die Nationalmannschafts-WM, diese ist für die Partieren die den Fußball am leben halten, vollkommen unnötig, da diese maximal ein Verlustgeschäft ist, deswegen ja zur Klub-WM und nein zu Nationalmannschaften.
Manchen geht's nur noch um die Kohle, am besten CL mit 30 Spielen und jedes Jahr Klub WM, Hauptsache die Kohle stimmt.... Die Fans dürfen dann weiter doppelt und dreifach drauf zahlen 💸✌️
Aber egal, sind ja eh alle doof🐻
Niemand wird gezwungen die Kohle zu bezahlen.
28.09.2024 - 16:05 Uhr
Zitat von Jannebub
Niemand wird gezwungen die Kohle zu bezahlen.
Zitat von jbauer
Manchen geht's nur noch um die Kohle, am besten CL mit 30 Spielen und jedes Jahr Klub WM, Hauptsache die Kohle stimmt.... Die Fans dürfen dann weiter doppelt und dreifach drauf zahlen 💸✌️
Aber egal, sind ja eh alle doof🐻
Zitat von NurderFcBayern99
Man darf die Klub-WM nicht boykottieren, wenn überhaupt die Nationalmannschafts-WM, diese ist für die Partieren die den Fußball am leben halten, vollkommen unnötig, da diese maximal ein Verlustgeschäft ist, deswegen ja zur Klub-WM und nein zu Nationalmannschaften.
Man darf die Klub-WM nicht boykottieren, wenn überhaupt die Nationalmannschafts-WM, diese ist für die Partieren die den Fußball am leben halten, vollkommen unnötig, da diese maximal ein Verlustgeschäft ist, deswegen ja zur Klub-WM und nein zu Nationalmannschaften.
Manchen geht's nur noch um die Kohle, am besten CL mit 30 Spielen und jedes Jahr Klub WM, Hauptsache die Kohle stimmt.... Die Fans dürfen dann weiter doppelt und dreifach drauf zahlen 💸✌️
Aber egal, sind ja eh alle doof🐻
Niemand wird gezwungen die Kohle zu bezahlen.
Stimmt schon, dann ist das alles OK.... Dann weiter machen🤗
28.09.2024 - 16:09 Uhr
Zitat von NurderFcBayern99
Man darf die Klub-WM nicht boykottieren, wenn überhaupt die Nationalmannschafts-WM, diese ist für die Partieren die den Fußball am leben halten, vollkommen unnötig, da diese maximal ein Verlustgeschäft ist, deswegen ja zur Klub-WM und nein zu Nationalmannschaften.
Man darf die Klub-WM nicht boykottieren, wenn überhaupt die Nationalmannschafts-WM, diese ist für die Partieren die den Fußball am leben halten, vollkommen unnötig, da diese maximal ein Verlustgeschäft ist, deswegen ja zur Klub-WM und nein zu Nationalmannschaften.
So eine Aussage kann auch schon fast wieder nur aus Deutschland kommen.
28.09.2024 - 16:50 Uhr
Zitat von NurderFcBayern99
Man darf die Klub-WM nicht boykottieren, wenn überhaupt die Nationalmannschafts-WM, diese ist für die Partieren die den Fußball am leben halten, vollkommen unnötig, da diese maximal ein Verlustgeschäft ist, deswegen ja zur Klub-WM und nein zu Nationalmannschaften.
Man darf die Klub-WM nicht boykottieren, wenn überhaupt die Nationalmannschafts-WM, diese ist für die Partieren die den Fußball am leben halten, vollkommen unnötig, da diese maximal ein Verlustgeschäft ist, deswegen ja zur Klub-WM und nein zu Nationalmannschaften.
Genau umgekehrt muss es sein. Nein zur Klub-WM, weil sie am Ende der Saison den ohnehin engen Terminkalender weiter füllt. Man muss sich den Wahnsinn vorstellen, dass Nationalspieler ab 2024 nur alle vier Jahre einen spielfreien Sommer zur Erholung haben werden, während sie in den drei anderen Jahren eine verkürzte Sommerpause haben werden. Entweder werden die Topklubs riesige Kader unterhalten müssen, oder die Verletzungen werden sich häufen, weil die physischen Folgen der immer höheren Belastung mit immer kürzeren Erholungszeiten irgendwann auftreten werden.
28.09.2024 - 16:56 Uhr
Zitat von NurderFcBayern99
Man darf die Klub-WM nicht boykottieren, wenn überhaupt die Nationalmannschafts-WM, diese ist für die Partieren die den Fußball am leben halten, vollkommen unnötig, da diese maximal ein Verlustgeschäft ist, deswegen ja zur Klub-WM und nein zu Nationalmannschaften.
Man darf die Klub-WM nicht boykottieren, wenn überhaupt die Nationalmannschafts-WM, diese ist für die Partieren die den Fußball am leben halten, vollkommen unnötig, da diese maximal ein Verlustgeschäft ist, deswegen ja zur Klub-WM und nein zu Nationalmannschaften.
So eine Denke macht den Fussball nur weiter langweilig
28.09.2024 - 17:02 Uhr
Zitat von Schilkseeschnack
Genau umgekehrt muss es sein. Nein zur Klub-WM, weil sie am Ende der Saison den ohnehin engen Terminkalender weiter füllt. Man muss sich den Wahnsinn vorstellen, dass Nationalspieler ab 2024 nur alle vier Jahre einen spielfreien Sommer zur Erholung haben werden, während sie in den drei anderen Jahren eine verkürzte Sommerpause haben werden. Entweder werden die Topklubs riesige Kader unterhalten müssen, oder die Verletzungen werden sich häufen, weil die physischen Folgen der immer höheren Belastung mit immer kürzeren Erholungszeiten irgendwann auftreten werden.
Zitat von NurderFcBayern99
Man darf die Klub-WM nicht boykottieren, wenn überhaupt die Nationalmannschafts-WM, diese ist für die Partieren die den Fußball am leben halten, vollkommen unnötig, da diese maximal ein Verlustgeschäft ist, deswegen ja zur Klub-WM und nein zu Nationalmannschaften.
Man darf die Klub-WM nicht boykottieren, wenn überhaupt die Nationalmannschafts-WM, diese ist für die Partieren die den Fußball am leben halten, vollkommen unnötig, da diese maximal ein Verlustgeschäft ist, deswegen ja zur Klub-WM und nein zu Nationalmannschaften.
Genau umgekehrt muss es sein. Nein zur Klub-WM, weil sie am Ende der Saison den ohnehin engen Terminkalender weiter füllt. Man muss sich den Wahnsinn vorstellen, dass Nationalspieler ab 2024 nur alle vier Jahre einen spielfreien Sommer zur Erholung haben werden, während sie in den drei anderen Jahren eine verkürzte Sommerpause haben werden. Entweder werden die Topklubs riesige Kader unterhalten müssen, oder die Verletzungen werden sich häufen, weil die physischen Folgen der immer höheren Belastung mit immer kürzeren Erholungszeiten irgendwann auftreten werden.
So wie ich des verstehe, sollte die Klub-WM auch nur alle 4 Jahre sein, also kein Problem wenn man die alte WM mit der Klub-WM ersetzt, die Spiele sind die gleichen. Am besten dann auch noch die Europameisterschaft mit einen Wettbewerb ersetzen der auch den Vereinen zugute kommt und ohne Länderspiele haben dann die Spieler auch mehr Pausen. Also Win-Win für alle.
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