| Geburtsdatum | 18.09.1995 |
|---|---|
| Alter | 30 |
| Nat. |
Deutschland |
| Größe | 1,73m |
| Vertrag bis | - |
| Position | Zentrales Mittelfeld |
| Fuß | rechts |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Leistungsdaten: 25/26
| Wettbewerb | wettbewerb | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Insgesamt | 21 | - | 2 | ||
![]() | Cyprus League | 20 | - | 2 | |
![]() | Kypello Kyprou | 1 | - | - | |
#7 Max Meyer
06.02.2014 - 19:04 Uhr
30.04.2018 - 23:22 Uhr
Ihr solltet euch nicht zu sehr über den alten Mann und Loddar aufregen. Da merkt man ganz klar, dass vorher abgesprochen war das sie Konter geben müssen. Dadurch wirkt das ganze was Heidel sagt viel besser als wenn ihm zwei Nickdackel gegenübersitzen und der Zuschauer ist noch emotionaler dabei. Inhaltlich ist es natürlich schon schwer zu ertragender Müll (3x die gleiche Frage oder "die Vereine haben da die Verantwortung für so einen jungen Spieler"), aber Sky hat da n richtig guten Job gemacht heute.
Das ganze wird riesige Wellen schlagen, deutlich über Schalke hinaus. Das ganze Spielerberaterthema rückt endlich in den Fokus. Es wird mega spannend, ob mit ganz viel Glück jemand Konsequenzen daraus zieht (Kehrer hust) oder nicht. Dazu ist Meyer jetzt gebrandmarkt und Wittmann ebenfalls.
Heidel hat sich sehr gut geschlagen. Aus Schalker Sicht war das ein fantastischer Auftritt. Er hat es geschafft emotional und authentisch zu sein ohne dabei unter die Gürtellinie zu gehen gegen Meyer. Ein privates Gespräch mit Wittmann so zu veröffentlichen hat zwar etwas von "schmutziger Wäsche", aber es war genau richtig und rückt den Berater in das passende Licht. Der Buschmann hat dann auch noch ne ordentliche Schelle an die Spielerberater verteilt.
Fazit: Ich habe selten so etwas spannendes und aufregendes wie das heute gesehen und schon gar nicht in einem Fussballtalk. Und Heidel bester Mann.
Das ganze wird riesige Wellen schlagen, deutlich über Schalke hinaus. Das ganze Spielerberaterthema rückt endlich in den Fokus. Es wird mega spannend, ob mit ganz viel Glück jemand Konsequenzen daraus zieht (Kehrer hust) oder nicht. Dazu ist Meyer jetzt gebrandmarkt und Wittmann ebenfalls.
Heidel hat sich sehr gut geschlagen. Aus Schalker Sicht war das ein fantastischer Auftritt. Er hat es geschafft emotional und authentisch zu sein ohne dabei unter die Gürtellinie zu gehen gegen Meyer. Ein privates Gespräch mit Wittmann so zu veröffentlichen hat zwar etwas von "schmutziger Wäsche", aber es war genau richtig und rückt den Berater in das passende Licht. Der Buschmann hat dann auch noch ne ordentliche Schelle an die Spielerberater verteilt.
Fazit: Ich habe selten so etwas spannendes und aufregendes wie das heute gesehen und schon gar nicht in einem Fussballtalk. Und Heidel bester Mann.
30.04.2018 - 23:50 Uhr
Nichts wird so heiß gegessen wie es gekocht wird.
In wenigen Tagen und Wochen ist das Thema herunter gekocht und auch Meyer wird einen neuen Verein finden, ist ja nicht so als ob der jetzt auf einmal 3 Beine oder das Fußballspielen verlernt hat. Die Enttäuschung sollte also nicht zu groß sein wenn Meyer in Kürze einen neuen Verein präsentiert.
Ich finde es gut wie CH heute einiges nachvollziehbar erklärt hat. Viele User in den unterschiedlichen Foren wird das aber nicht erreichen und sie werden weiterhin die Legende vom armen Max und bösen Schalke glauben, einfach weil man das doch lieber liest als die andere Story, nämlich das Meyer Opfer seines machthungrigen intriganten Beraters geworden ist. Hier ist es Wittmann zumindest gelungen uns noch mal einen bösen Haufen vor die Türe zu legen der noch eine Weile stinken wird. Wichtig nur, es muss mit dem Typen Wittmann ein Ende haben auf Schalke, auch wenn man dafür noch den Thilo heraus kehrern müsste. Da gibt es nur eine Ansage, lass Dich nicht verbiegen Christian.
In wenigen Tagen und Wochen ist das Thema herunter gekocht und auch Meyer wird einen neuen Verein finden, ist ja nicht so als ob der jetzt auf einmal 3 Beine oder das Fußballspielen verlernt hat. Die Enttäuschung sollte also nicht zu groß sein wenn Meyer in Kürze einen neuen Verein präsentiert.
Ich finde es gut wie CH heute einiges nachvollziehbar erklärt hat. Viele User in den unterschiedlichen Foren wird das aber nicht erreichen und sie werden weiterhin die Legende vom armen Max und bösen Schalke glauben, einfach weil man das doch lieber liest als die andere Story, nämlich das Meyer Opfer seines machthungrigen intriganten Beraters geworden ist. Hier ist es Wittmann zumindest gelungen uns noch mal einen bösen Haufen vor die Türe zu legen der noch eine Weile stinken wird. Wichtig nur, es muss mit dem Typen Wittmann ein Ende haben auf Schalke, auch wenn man dafür noch den Thilo heraus kehrern müsste. Da gibt es nur eine Ansage, lass Dich nicht verbiegen Christian.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von dreamliner am 30.04.2018 um 23:53 Uhr bearbeitet
01.05.2018 - 00:02 Uhr
Im Endeffekt hat sich heute Abend meine Annahme bestätigt, dass Schalke in der Vergangenheit einen zu großen Einfluß von Externen zugelassen hat.
Wenn Roger Witttmann bei Planungen über zukünftige Trainer und Spieler mitgesprochen hat und schon in der "wir" Form Gespräche geführt hat, dann erklärt sich so manche Situation aus der Vergangenheit.
Kritisch muss man allerdings dann die Vorgänger von Christian Heidel und den AR sehen, der solche Strömungen offensichtlich geduldet und zugelassen hat.
Ein einzelner Spielerberater darf niemals eine solche Macht innerhalb eines Vereins bekommen.
Wenn dieser dann noch ein guter Freund und Golfpartner des AR-Vorsitzenden ist, dann ist dies für mich ebenfalls bedenklich.
Die Reaktionen von Meyer,Wittmann,Basler zum jetzigen Zeitpunkt sind doch nur logisch,wenn man sieht,dass ROGON demnächst nur noch einen Profispieler bei Schalke unter Vertrag hat. Damit schwindet der Einflußbereich und die damit verbundenen Fleischtöpfe.
Ich glaube ein solch großer Einfluß eines Beraters innerhalb eines Vereins schafft auch Unruhe im Team und hat auch in der Vergangenheit zu teilweise unerklärlichen Leistungsschwankungen geführt. Wenn der Einfluß bis auf Aufstellungen und Kadernominierungen gereicht hat,dann muss man sich nicht wundern,dass Trainer gekommen und gegangen sind...frei nach Wittmanns Gnaden.
Ich glaube der Fall Meyer hat so einiges an die Oberfläche gebracht,wenn Heidel sagt,dass das Projekt Schalke komplett neu aufgestellt wird und das mit einem Trainer den Wittmann nicht bestimmt hat.
Dies wahrscheinlich mit keinem Spieler der Beraterfirma ROGON (auch wenn es mir für Kehrer leid tun würde).
Der Fall Meyer ist letztendlich ein Fall Wittmann,der seine Felle auf Schalke wegschwimmen sieht und jetzt die handelnden Personen auf Schalke dafür diskreditieren will.
Da Wittmann ähnliche Dinge schon in Kaiserslautern und Hoffenheim abgezogen hat, glaube ich Heidel nach dessen souveränen Auftritt alles was er dort zum Besten gegeben hat.
Es war ein Top Auftritt und wir können froh sein einen solchen Sportvorstand zu haben.
Vielleicht klappt es jetzt tatsächlich den Laden mal durchzuwischen und neu aufzustellen, sowie mit diesem Gesamtpaket aus Vorstand,Trainer und Mannschaft, den auf Schalke für einen Mythos gehaltenen Begriff der "Konstanz" zu implementieren.
Glück Auf!
Wenn Roger Witttmann bei Planungen über zukünftige Trainer und Spieler mitgesprochen hat und schon in der "wir" Form Gespräche geführt hat, dann erklärt sich so manche Situation aus der Vergangenheit.
Kritisch muss man allerdings dann die Vorgänger von Christian Heidel und den AR sehen, der solche Strömungen offensichtlich geduldet und zugelassen hat.
Ein einzelner Spielerberater darf niemals eine solche Macht innerhalb eines Vereins bekommen.
Wenn dieser dann noch ein guter Freund und Golfpartner des AR-Vorsitzenden ist, dann ist dies für mich ebenfalls bedenklich.
Die Reaktionen von Meyer,Wittmann,Basler zum jetzigen Zeitpunkt sind doch nur logisch,wenn man sieht,dass ROGON demnächst nur noch einen Profispieler bei Schalke unter Vertrag hat. Damit schwindet der Einflußbereich und die damit verbundenen Fleischtöpfe.
Ich glaube ein solch großer Einfluß eines Beraters innerhalb eines Vereins schafft auch Unruhe im Team und hat auch in der Vergangenheit zu teilweise unerklärlichen Leistungsschwankungen geführt. Wenn der Einfluß bis auf Aufstellungen und Kadernominierungen gereicht hat,dann muss man sich nicht wundern,dass Trainer gekommen und gegangen sind...frei nach Wittmanns Gnaden.
Ich glaube der Fall Meyer hat so einiges an die Oberfläche gebracht,wenn Heidel sagt,dass das Projekt Schalke komplett neu aufgestellt wird und das mit einem Trainer den Wittmann nicht bestimmt hat.
Dies wahrscheinlich mit keinem Spieler der Beraterfirma ROGON (auch wenn es mir für Kehrer leid tun würde).
Der Fall Meyer ist letztendlich ein Fall Wittmann,der seine Felle auf Schalke wegschwimmen sieht und jetzt die handelnden Personen auf Schalke dafür diskreditieren will.
Da Wittmann ähnliche Dinge schon in Kaiserslautern und Hoffenheim abgezogen hat, glaube ich Heidel nach dessen souveränen Auftritt alles was er dort zum Besten gegeben hat.
Es war ein Top Auftritt und wir können froh sein einen solchen Sportvorstand zu haben.
Vielleicht klappt es jetzt tatsächlich den Laden mal durchzuwischen und neu aufzustellen, sowie mit diesem Gesamtpaket aus Vorstand,Trainer und Mannschaft, den auf Schalke für einen Mythos gehaltenen Begriff der "Konstanz" zu implementieren.
Glück Auf!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von MeisterDerHerzen am 01.05.2018 um 00:14 Uhr bearbeitet
01.05.2018 - 00:50 Uhr
Zitat von Gullek
Bin echt mal gespannt, wo er jetzt nächste Saison spielen wird. Für mich riecht es nach Hoffenheim. Wenn es Hoffenheim wird, hoffe ich, dass Leverkusen den Kampf um Platz 4 gewinnt
Bin echt mal gespannt, wo er jetzt nächste Saison spielen wird. Für mich riecht es nach Hoffenheim. Wenn es Hoffenheim wird, hoffe ich, dass Leverkusen den Kampf um Platz 4 gewinnt

Es ist doch egal. Er wollte nicht mehr in Gelsenkirchen spielen. Und beim Schalker Grundgehälterbudget wird er selbst im Mittelfed der Bundesliga inkl. Handgeld eine bessere Offerte finden können.
Alle tragen aus diesem Zirkus einen Schaden:
- Schalke - es wird noch schwieriger junge Spieler zu halten; Meyers Suspedierung so sehr es eine berechtigte Massnahme des Arbeitgebers war, so sehr schadet es imagemässig ; irgendetwas bleibt immer hängen; wird höchstwahrscheinlich Kehrer auch ablösefrei verlieren
- Tönnies - die Ausssage zum Thema Geld war nicht besonders klug - Schalke kauft auch ein und man kommt nach Gelsenkrichen wegen der besseren Bezahlung als im vorherigen Verein
- Heidel - da er Spieler holen kann die wunderbar auf Mainzniveau sind hat er längst bewiesen - das er Spieler auf Schalke halten kann, muss er noch zeigen; wird sich mit Rogon und deren befreundete Agenturen im Ausland endgültig verschätzt haben
- Meyer - ist keineswegs in einer starken Verhandlungsposition beim neuen Arbeitgeber
- Rogon - verliert Schalke als Platzierungsmarkt; dazu werden vermutlich einige jüngere Spieler zukünftig zwischen Schalke und Rogon wählen müssen
01.05.2018 - 07:19 Uhr
Zitat von Ostkurve_Bochum
Klar, ich lese fleißig mit, finde aber kein rationales Argument dafür, ein Beratungsunternehmen Hausverbot zu erteilen, das euch in den letzten zwanzig Jahren die Talente zugeschustert hat.
Zitat von spassrakete
Hast Du überhaupt irgendetwas von dem Kontext hier aufgenommen? Irgendwas?!
Zitat von Ostkurve_Bochum
Dir ist aber schon klar, dass Rogon die Haus-und-Hof-Berater für Spieler waren (oder sind?), die bei Schalke gelandet sind?
Lincoln, Ailton, Kuranyi, Rafinha, Ernst, Boateng, Papadopoulos, Draxler, Choupo-Moting und jetzt Meyer?
Dir ist aber schon klar, dass Rogon die Haus-und-Hof-Berater für Spieler waren (oder sind?), die bei Schalke gelandet sind?
Lincoln, Ailton, Kuranyi, Rafinha, Ernst, Boateng, Papadopoulos, Draxler, Choupo-Moting und jetzt Meyer?
Hast Du überhaupt irgendetwas von dem Kontext hier aufgenommen? Irgendwas?!

Klar, ich lese fleißig mit, finde aber kein rationales Argument dafür, ein Beratungsunternehmen Hausverbot zu erteilen, das euch in den letzten zwanzig Jahren die Talente zugeschustert hat.
Schalke hat lange und erfolgreich mit Spielern, die von Wittmann beraten wurden, zusammengearbeitet. Bei Andy Müller ging das soweit, dass man ihm unterstellte, er hole die Spieler, weil sie von Rogon beraten werden, siehe Zé Roberto.
Wittmann hat "seine" Spieler aber auch immer fleißig von Schalke wegberaten, nicht wirklich immer zu deren sportlichen, aber immer zu seinem finanziellen Vorteil.
Bei Meyer geht das genau in dieselbe Richtung. Es kann eigentlich keine zwei Meinungen geben, dass Schalke der beste Verein für ihn ist und Tedesco der beste Trainer. Unter DiMatteo, Breitenreiter und Weinzierl hat Meyer zwar auch gespielt, aber nach und nach an Bedeutung verloren.
Tedesco hat ihn wieder zum absoluten Stammspieler gemacht und sein Profil erweitert, weil er ihn sportlich auf einer neuen Position weiterentwickelte.
Finanziell wäre das auch lukrativ gewesen, da Schalke ihn zum Topverdiener machen wollte, kann man auch nicht behaupten, dass die Wertschätzung fehlte.
Was fehlte und das habe ich auch kritisiert, war die Aufmerksamkeit. Da stand Goretzka im Mittelpunkt und während man dem alles durchgehen ließ, wurde Meyer nicht ausreichend beachtet. Was aber meines Erachtens nicht Geringschätzung war, sondern fehlender Fokus.
Auf mich wirkt es so, dass Meyer, der immer schon Probleme in der Selbstwahrnehmung hatte, von seinem Berater eben nicht beraten, sondern in seiner falschen Wahrnehmung unterstützt wurde.
Dann hat man nur darauf gewartet, dass nach dem geplatzten Goretzka-Deal der Druck für Schalke und Heidel steigt und man noch mehr herausschlagen kann.
Da hat Heidel nicht mitgemacht und das Ergebnis wird sein, dass Meyer bei einem Verein landen wird, der entweder sportlich unter Schalke steht oder er sportlich keine tragende Rolle spielen wird.
Ob er finanziell besser abschneiden wird, bezweifele ich auch.
01.05.2018 - 09:32 Uhr
Ich versuche mal, das letzte Jahr mit den Handlungen von Max Meyer, Roger Wittmann (ROGON) und Christian Heidel (Schalke 04) in ein Zeitptotokoll zu bringen. Ich glaube, dass eine strkturierte Übersicht über die Ereignisse einigen Usern mal ganz gut tun würde.
Sommerpause 2017:
Markus Weinzierl muss auf Schalke seinen Hut nehmen. Die auf Schalke stark involvierte Berateragentur ROGON in Person von Roger Wittmann schlägt den Schalker Verantwortlichen einige Kandidaten zur Nachfolge vor. Christian Heidel und der Schalker Aufsichtsrat lehnen jedoch alle von ROGON vorgeschlagenen Kandidaten ab und verpflichten stattdessen Domenico Tedesco aus Aue.
Auch mögliche Spieler werden auf Schalke von ROGON angeboten. Verpflichetet wird allerdings auch davon keiner.
Drei Wochen später:
Die ersten losen Verhandlungen, die über die Vertragsverlängerungen von Thilo Kehrer und Max Meyer geraten ins Stocken. Offenbar sieht ROGON bzw. Roger Wittmann seine einflussreiche Lage auf Schalke gefährdet.
Etwa zeitgleich legt Domenico Tedesco Max Meyer in einem Gespräch offen, dass Meyer es schwer haben könnte, weil es keinen klassischen Zehner in Tedescos System geben würde.
Oktober 2017:
Max Meyer wird von Tedesco erstmals als Sechser eingesetzt und macht seine Sache gut. Nach dem Spiel gegen die Hertha lobt Tedesco ihn in den höchsten Tönen. Von Meyer fallen die Worte: "Ich fühle mich auf Schalke so wohl wie schon lange nicht mehr".
Dezember 2017:
Christian Heidel legt Berater Wittmann ein unterschriftsreifes Angebot zur Vertragsverlängerung vor. Zuvor hatten Heidel und Wittmann sich telefonisch ausgetauscht. Wittmann sprach gegenüber Heidel von Max Meyer als ein Weltklassespieler, der bei jedem europäischen Verein Stammspieler sein könnte und aller Voraussicht nach zur WM in Russland fahren wird. Sollte Heidel der gleichen Meinung sein, könne er ein Angbot zur Verlängerung schicken, anderenfalls bräuchte er sich die Mühe gar nicht machen. Heidel sah es anders, ein in seinen Augen gutes Angebot schickte er trotzdem.
Januar 2018:
Nach dem Spiel gegen Hannover beteuert Max Meyer, ein weiteres Mal, dass er sich sehr wohl auf Schalke fühlt.
15. Februar 2018:
Die Seite von Max Meyer lehnt das unterbreitete Angebot zur Vertragsverlängerung ab. Grund: Max Meyer wolle seine Enscheidung im Winter treffen und nannte als seinen persönlichen Stichtag den 20. März (kalendarisch letzter Wintertag). Da das vorgelegte Agebot jedoch bis zum 15. Februar befristet war, ließ er es verstreichen.
Anfang März 2018:
Der Berater von Max Meyer, Roger Wittmann, meldet sich öffentlich zu Wort und sagt sinngemäß, dass zwei E-Mails nicht ausreichend seien, um einen Schalker Jungen wie Max Meyer vom Verbleib zu überzeugen. Heidel kontert süffisant: "Ich kenne Berater, die schreiben zwei E-Mails und wollen Millionen dafür. Ich werde es nicht kommentieren - ich kann kaum glauben, was er da sagt".
20. März 2018
Bis zu diesem Datum wollte er seine Entscheidung treffen. Durch das abgelehnte Vertragsangebot im Februar veränderte sich jedoch die Sachlage, weshalb bis zum 20. März keine Informationen von Meyer bezüglich seiner Zukunft bekannt wurden.
7. April 2018:
Schalke verliert 2:3 in Hamburg. max Meyer wird zur Halbzeitpause ausgewechselt. Sein bis dato letzter Einsatz für Schalke 04. Nach dem Spiel soll Meyer auf Tedesco zugegangen sein und im mitgeteilt haben, dass er sich für Schalke nicht mehr motivieren kann und er das Kapitel "Schalke 04" mental schon beendet hat. Tedesco bittet daraufhin Christian Heidel, sich mit dieser Problematik auseinanderzusetzen, damit die Mannschaft in Ruhe die Champions League Qualifikation vollziehen kann. Andere Medien berichten allerdings auch davon, dass dieses Gespräch zwischen Meyer und Tedesco nicht schon nach dem Spiel in Hamburg, sondern erst in der Woche vor dem Gladbach-Spiel stattgefunden haben soll.
25. April 2018:
Max Meyer bricht das Training auf Schalke wegen Fußproblemen ab. Tedesco will ihn zu einer MRT-Untersuchung schicken, das lehnt Meyer jedoch ab.
27. April 2018:
Roger Wittmann und Max Meyer treffen sich in einer Loge in der Arena von 1899 Hoffenheim, um sich das Bundesligaspiel zwischen Hoffenheim und Hannover anzuschauen. Außerdem diskutieren sie dort über Meyers aktuelle Situation auf Schalke.
Am selben Tag spricht auch S04-Boss Tönnies: „Der Zug des Geldes hat die Emotionen überholt. Diejenigen, die ewig in einem Verein bleiben – da gibt es nicht mehr so viele.“
28. April 2018:
Schalke empfängt in der Veltins Arena Borussia Mönchengladbach. Max Meyer steht dabei gar nicht erst im Kader. Die offizielle Begründung: Meyer ist nach der im Training erlittenen Fußverletzung nicht einsatzbereit. Im Spiel fliegt Nabil Bentaleb von Platz. Somit ist Meyers Sechserposition in den letzten beiden Saisonspielen wohl frei und Meyer könnte noch zwei Spiele von Beginn an bestreiten.
30. April 2018:
Max Meyer gibt der BILD-Zeitung ein Interview. Darin wirf er Schalke unter anderem vor, regelrechtes Mobbing gegen ihn zu betreiben bzw. betrieben zu haben. Außerdem gibt er an, sich nicht erklären zu können, weshalb er im Aufgebot des Spiels gegen Gladbach gefehlt hat. Aus seiner Sicht wäre er fit gewesen. Um die Spannungen aus dem Weg zu räumen, wurde Max Meyer zu einem persönlichen Gespräch in Heidels Büro gebeten. Meyer erschien jedoch nicht.
Um 18:04 Uhr gibt Schalke 04 eine offizielle Stellungnahme heraus, in der Schalke die Vorwürfe Meyers entschieden zurückweist und in der Schalke bekannt gibt, dass der Spieler Meyer bis zum Saisonende suspendiert worden sei. Am selben Abend ist Schalkes Sportvorstand Christian Heidel in der Sendung "sky90" zu Gast. Dabei deckt er einige Interna in der Causa Meyer auf, die in dieser Chronik mit eingearbeitet worden sind.
Insgesamt kann man sich glaube ich dadurch ein ganz gutes Bild über die Causa machen. Da diese Chronik der Ereignisse sehr objektiv geschrieben ist, möchte ich selbst meine Meinung dazu nicht hier kommentieren. Aber ich denke, dass beim Lesen der Chronik schon Widersprüche auffallen, wenn man denn genau liest.
Sommerpause 2017:
Markus Weinzierl muss auf Schalke seinen Hut nehmen. Die auf Schalke stark involvierte Berateragentur ROGON in Person von Roger Wittmann schlägt den Schalker Verantwortlichen einige Kandidaten zur Nachfolge vor. Christian Heidel und der Schalker Aufsichtsrat lehnen jedoch alle von ROGON vorgeschlagenen Kandidaten ab und verpflichten stattdessen Domenico Tedesco aus Aue.
Auch mögliche Spieler werden auf Schalke von ROGON angeboten. Verpflichetet wird allerdings auch davon keiner.
Drei Wochen später:
Die ersten losen Verhandlungen, die über die Vertragsverlängerungen von Thilo Kehrer und Max Meyer geraten ins Stocken. Offenbar sieht ROGON bzw. Roger Wittmann seine einflussreiche Lage auf Schalke gefährdet.
Etwa zeitgleich legt Domenico Tedesco Max Meyer in einem Gespräch offen, dass Meyer es schwer haben könnte, weil es keinen klassischen Zehner in Tedescos System geben würde.
Oktober 2017:
Max Meyer wird von Tedesco erstmals als Sechser eingesetzt und macht seine Sache gut. Nach dem Spiel gegen die Hertha lobt Tedesco ihn in den höchsten Tönen. Von Meyer fallen die Worte: "Ich fühle mich auf Schalke so wohl wie schon lange nicht mehr".
Dezember 2017:
Christian Heidel legt Berater Wittmann ein unterschriftsreifes Angebot zur Vertragsverlängerung vor. Zuvor hatten Heidel und Wittmann sich telefonisch ausgetauscht. Wittmann sprach gegenüber Heidel von Max Meyer als ein Weltklassespieler, der bei jedem europäischen Verein Stammspieler sein könnte und aller Voraussicht nach zur WM in Russland fahren wird. Sollte Heidel der gleichen Meinung sein, könne er ein Angbot zur Verlängerung schicken, anderenfalls bräuchte er sich die Mühe gar nicht machen. Heidel sah es anders, ein in seinen Augen gutes Angebot schickte er trotzdem.
Januar 2018:
Nach dem Spiel gegen Hannover beteuert Max Meyer, ein weiteres Mal, dass er sich sehr wohl auf Schalke fühlt.
15. Februar 2018:
Die Seite von Max Meyer lehnt das unterbreitete Angebot zur Vertragsverlängerung ab. Grund: Max Meyer wolle seine Enscheidung im Winter treffen und nannte als seinen persönlichen Stichtag den 20. März (kalendarisch letzter Wintertag). Da das vorgelegte Agebot jedoch bis zum 15. Februar befristet war, ließ er es verstreichen.
Anfang März 2018:
Der Berater von Max Meyer, Roger Wittmann, meldet sich öffentlich zu Wort und sagt sinngemäß, dass zwei E-Mails nicht ausreichend seien, um einen Schalker Jungen wie Max Meyer vom Verbleib zu überzeugen. Heidel kontert süffisant: "Ich kenne Berater, die schreiben zwei E-Mails und wollen Millionen dafür. Ich werde es nicht kommentieren - ich kann kaum glauben, was er da sagt".
20. März 2018
Bis zu diesem Datum wollte er seine Entscheidung treffen. Durch das abgelehnte Vertragsangebot im Februar veränderte sich jedoch die Sachlage, weshalb bis zum 20. März keine Informationen von Meyer bezüglich seiner Zukunft bekannt wurden.
7. April 2018:
Schalke verliert 2:3 in Hamburg. max Meyer wird zur Halbzeitpause ausgewechselt. Sein bis dato letzter Einsatz für Schalke 04. Nach dem Spiel soll Meyer auf Tedesco zugegangen sein und im mitgeteilt haben, dass er sich für Schalke nicht mehr motivieren kann und er das Kapitel "Schalke 04" mental schon beendet hat. Tedesco bittet daraufhin Christian Heidel, sich mit dieser Problematik auseinanderzusetzen, damit die Mannschaft in Ruhe die Champions League Qualifikation vollziehen kann. Andere Medien berichten allerdings auch davon, dass dieses Gespräch zwischen Meyer und Tedesco nicht schon nach dem Spiel in Hamburg, sondern erst in der Woche vor dem Gladbach-Spiel stattgefunden haben soll.
25. April 2018:
Max Meyer bricht das Training auf Schalke wegen Fußproblemen ab. Tedesco will ihn zu einer MRT-Untersuchung schicken, das lehnt Meyer jedoch ab.
27. April 2018:
Roger Wittmann und Max Meyer treffen sich in einer Loge in der Arena von 1899 Hoffenheim, um sich das Bundesligaspiel zwischen Hoffenheim und Hannover anzuschauen. Außerdem diskutieren sie dort über Meyers aktuelle Situation auf Schalke.
Am selben Tag spricht auch S04-Boss Tönnies: „Der Zug des Geldes hat die Emotionen überholt. Diejenigen, die ewig in einem Verein bleiben – da gibt es nicht mehr so viele.“
28. April 2018:
Schalke empfängt in der Veltins Arena Borussia Mönchengladbach. Max Meyer steht dabei gar nicht erst im Kader. Die offizielle Begründung: Meyer ist nach der im Training erlittenen Fußverletzung nicht einsatzbereit. Im Spiel fliegt Nabil Bentaleb von Platz. Somit ist Meyers Sechserposition in den letzten beiden Saisonspielen wohl frei und Meyer könnte noch zwei Spiele von Beginn an bestreiten.
30. April 2018:
Max Meyer gibt der BILD-Zeitung ein Interview. Darin wirf er Schalke unter anderem vor, regelrechtes Mobbing gegen ihn zu betreiben bzw. betrieben zu haben. Außerdem gibt er an, sich nicht erklären zu können, weshalb er im Aufgebot des Spiels gegen Gladbach gefehlt hat. Aus seiner Sicht wäre er fit gewesen. Um die Spannungen aus dem Weg zu räumen, wurde Max Meyer zu einem persönlichen Gespräch in Heidels Büro gebeten. Meyer erschien jedoch nicht.
Um 18:04 Uhr gibt Schalke 04 eine offizielle Stellungnahme heraus, in der Schalke die Vorwürfe Meyers entschieden zurückweist und in der Schalke bekannt gibt, dass der Spieler Meyer bis zum Saisonende suspendiert worden sei. Am selben Abend ist Schalkes Sportvorstand Christian Heidel in der Sendung "sky90" zu Gast. Dabei deckt er einige Interna in der Causa Meyer auf, die in dieser Chronik mit eingearbeitet worden sind.
Insgesamt kann man sich glaube ich dadurch ein ganz gutes Bild über die Causa machen. Da diese Chronik der Ereignisse sehr objektiv geschrieben ist, möchte ich selbst meine Meinung dazu nicht hier kommentieren. Aber ich denke, dass beim Lesen der Chronik schon Widersprüche auffallen, wenn man denn genau liest.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Woerthi am 01.05.2018 um 09:35 Uhr bearbeitet
01.05.2018 - 11:47 Uhr
Meiner Meinung nach sieht der Sachverhalt wie folgt aus: Meyer ist mit ähnlichen großen Vorschusslorbeeren wie Draxler, Sané oder Goretzka damals zur Mannschaft gestoßen (Wenn nicht sogar größer - Stichwort Rául Erbe). Mit dem Unterschied: Draxler spielt heute bei PSG, Sané bei ManCity und Goretzka nächste Saison bei Bayern München. Und Meyer? Dümpelt seit Jahren auf Schalke irgendwo zwischen Bank und Startelf rum, ohne seine feste Rolle gefunden zu haben.
Ich möchte jetzt auf keinster Weise die Leistung und das Talent von Meyer schmälern. Ganz im Gegenteil, ich hätte mich gefreut, wenn Meyer zu entsprechenden Konditionen auf Schalke geblieben wäre, aber hier gehen einfach Anspruch und Wirklichkeit zu weit auseinander (Siehe die von seinem Berater kommunizierte Aussage).
Jetzt muss der arme Meyer auch noch monatelang mit ansehen, wie Schalke mit einem mega Angebot um seinen Kumpel Goretzka kämpft. Klar schmälert das sein Ego. Natürlich ist aber auch klar, dass sich Meyer nach der Saison unter Weinzierl Gedanken um seine Zukunft macht. Außerdem bekommt Meyer mit, wie Spieler wie Kolasinac oder Matip ablösefrei zu Arsenal und Liverpool wechseln. Ein ablösefreier Wechsel erscheint in der Zeit utopischer Ablösesummen sehr attraktiv, kann man sich seinen neuen Verein quasi aussuchen! Gleichzeitig ist sich Meyer dennoch bewusst, das Schalke nicht der schlechteste Arbeitgeber für ihn ist - auch weil man sich diese Saison höchstwahrscheinlich für die CL qualifiziert und er eine neue Rolle gefunden hat. Trotzdem möchte sich Meyer nicht zu schnell festlegen - weil er weiß, dass kein Verein der Welt bereit ist, 20 Millionen zu zahlen und er die Hoffnung bei einem internationalen Top-Klubs zu landen nicht aufgegeben hat.
Was mach ich? Ich verkünde Bereitschaft, bei Schalke zu verlängern. Ich sage, dass ich mich wohl fühle. Damit ich mich aber nur nicht zu früh festlegen muss und möglichst lange die Option eines ablösefreien Wechsels habe, möchte ich die "sportliche Entwicklung" des Vereins abwarten. Nach letzter Saison ein durchaus verständliches Argument. Meyer lässt seine Aussage "Entscheidung im Winter" geschickt in Vergessenheit geraten. Für mich ist die Akte Meyer geschlossen und der mediale Zirkus unnötig.
Ich möchte jetzt auf keinster Weise die Leistung und das Talent von Meyer schmälern. Ganz im Gegenteil, ich hätte mich gefreut, wenn Meyer zu entsprechenden Konditionen auf Schalke geblieben wäre, aber hier gehen einfach Anspruch und Wirklichkeit zu weit auseinander (Siehe die von seinem Berater kommunizierte Aussage).
Jetzt muss der arme Meyer auch noch monatelang mit ansehen, wie Schalke mit einem mega Angebot um seinen Kumpel Goretzka kämpft. Klar schmälert das sein Ego. Natürlich ist aber auch klar, dass sich Meyer nach der Saison unter Weinzierl Gedanken um seine Zukunft macht. Außerdem bekommt Meyer mit, wie Spieler wie Kolasinac oder Matip ablösefrei zu Arsenal und Liverpool wechseln. Ein ablösefreier Wechsel erscheint in der Zeit utopischer Ablösesummen sehr attraktiv, kann man sich seinen neuen Verein quasi aussuchen! Gleichzeitig ist sich Meyer dennoch bewusst, das Schalke nicht der schlechteste Arbeitgeber für ihn ist - auch weil man sich diese Saison höchstwahrscheinlich für die CL qualifiziert und er eine neue Rolle gefunden hat. Trotzdem möchte sich Meyer nicht zu schnell festlegen - weil er weiß, dass kein Verein der Welt bereit ist, 20 Millionen zu zahlen und er die Hoffnung bei einem internationalen Top-Klubs zu landen nicht aufgegeben hat.
Was mach ich? Ich verkünde Bereitschaft, bei Schalke zu verlängern. Ich sage, dass ich mich wohl fühle. Damit ich mich aber nur nicht zu früh festlegen muss und möglichst lange die Option eines ablösefreien Wechsels habe, möchte ich die "sportliche Entwicklung" des Vereins abwarten. Nach letzter Saison ein durchaus verständliches Argument. Meyer lässt seine Aussage "Entscheidung im Winter" geschickt in Vergessenheit geraten. Für mich ist die Akte Meyer geschlossen und der mediale Zirkus unnötig.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Memes am 01.05.2018 um 11:50 Uhr bearbeitet
01.05.2018 - 12:05 Uhr
Zitat von MeisterDerHerzen
Max wird sich unter Wittmann nie weiterentwickeln,weil er es aus seiner Sicht gar nicht mehr muss, da er schon Weltklasse ist und dies von seinem Berater suggeriert bekommt.
Schade für ein Talent wie Max,der viele Anlagen mitbringt.
Max wird sich unter Wittmann nie weiterentwickeln,weil er es aus seiner Sicht gar nicht mehr muss, da er schon Weltklasse ist und dies von seinem Berater suggeriert bekommt.
Schade für ein Talent wie Max,der viele Anlagen mitbringt.
Anfang der Saison.
Tedesco zu Meyer: " Da musst du dich verbessern, dort musst du dich verbessern, hier musst du nachlegen, dort mehr auftrumpfen, dann hast du die Möglichkeit auch bei mir im offensiven Mittelfeld zu spielen. Das wird nicht leicht."
Meyer zu Heidel: "Der Trainer mobbt mich".
Heidel: " Das kann ich mir nicht vorstellen, er erläutert dir wie bei jedem anderen Spieler auch nur deine Fähigkeiten und deine Position im Team das ist legitim".
Meyer: " Ich will gehen"
Heidel: " Tut mir leid bisher hat kein Verein angefragt"
Meyer zu Wittmann:" Die auf Schalke mobben mich was machen wir? Ich bin doch so gut - wieso werden mir meine Schwächen aufgezählt?"
Wittmann: "Keine Sorge Max, die reden nur Mist du bist absolute Weltklasse! Papa Wittmann regelt das schon, ich hatte bisher immer das letzte Wort".
Fortsetzung folgt...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Pigotto am 01.05.2018 um 12:07 Uhr bearbeitet
01.05.2018 - 12:56 Uhr
Alles in Allem hat die Sache Meyer für alle Schalker auch etwas Positives. Zunächst konnte man sehen als die letzte Eskalationsstufe durch Wittmann über Max Meyer gezündet wurde, dass alle Schalker mehr oder weniger zusammen gestanden sind. Dann hat sich durch den gestrigen Heidel Auftritt für uns ein Blick hinter die Kulissen aufgetan. Allerdings was man da zusehen bekommen hat war alles andere als angenehm. Es zeigt einmal mehr wie teilweise durch Einfluss von Beratern und Kumpanei mit denen ein Verein von innen heraus zu faulen beginnt. Wittmann Einfluss bei Schalke war offenbar evident. Wohl auch mit Duldung durch Tönnies mit dem er ja über die Golfplätze gezogen ist. Andererseits hat CT mit der Installation von Heidel dem Ganzen dann einen Riegel vorgeschoben, ob bewusst oder nicht. Wittmann konnte in der Vergangenheit wohl nicht nur seine Spieler bei uns unterbringen, sofern ihm das opportun erschien, sondern gleich auch die genehmen Trainer dazu platzieren. Da fühlt man sich als Fan noch im Nachhinein von den Verantwortlichen hinter die Fichte geführt. Während wir über Ursachen und Wirkung der Leistungen, über schlechte Spielsysteme, Stagnation bei Entwicklungen und ständigen Spieleraustausch gerätselt und diskutiert haben, saß die Blockade im zentralen Nerv des Vereins und trieb seine Spielchen, zu seinem Vor- und unserem Nachteil. Wäre Heldt noch Manager hätte Meyer wohl verlängert, zu Wittmann Konditionen, Tedesco wäre nicht Trainer, sondern jemand von ROGONs Gnaden. Das macht mich echt sauer. Man versteht nun die Aussagen von Heidel besser, als der vor Amtsantritt gesagt hat das sich Schalke in vielen Bereichen besser und professioneller Aufstellen muss, nicht nur in der Infrastruktur. Es ehrt Heidel das er vor dieser letzten schlimmen Eskalation nichts zu diesen Vorgängen in die Öffentlichkeit getragen hat. Uns sollte jetzt allen mal ein Licht aufgegangen sein, auch auf einer Mitgliederversammlung sollte diese Wittman-Berater Geschichte mal thematisiert werden. Ich hoffe das Heidel diesen Berater Einfluss bei Schalke mit Stumpf und Stiel ausrottet, damit der Verein wachsen und sich in unserem Sinne entwickeln kann. Wenn das wirklich geschieht, dann hat am Ende dieses Max Meyer Theater noch etwas Gutes.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von dreamliner am 01.05.2018 um 12:58 Uhr bearbeitet
02.05.2018 - 00:34 Uhr
Man ist das unwürdig...
Wenn man sich hier durch die Seiten liest, wird einem vor allem eines klar: Wenn jemand dieselbe Meinung hat wie man selbst, ist derjenige super informiert, hat Ahnung und ist der größte Fachmann überhaupt. Wenn jemand eine eher konträre Meinung vertritt, ist er ein ahnungsloser Stammtischbruder, der zuviel säuft.
Ich bin enttäuscht, dass es bei einem Spieler, der derart lange auf Schalke ist, nun so zu Ende gehen muss. Mich selbst hat dieses Elendige Herumeiern bzgl. seiner Vertragsverlängerung zwar auch genervt, aber ein solches Ende mit Schrecken hätte ich mir jetzt auch nicht unbedingt gewünscht.
Ich bin gespannt, wo er letztendlich landen wird. Nach den letzten Tagen kann ich mir nicht vorstellen, dass er irgendwo in der Bundesliga unterkommen wird. Was den Verein angeht, kann ich nur sagen: Gut, dass wir den Heidel haben.
Wenn man sich hier durch die Seiten liest, wird einem vor allem eines klar: Wenn jemand dieselbe Meinung hat wie man selbst, ist derjenige super informiert, hat Ahnung und ist der größte Fachmann überhaupt. Wenn jemand eine eher konträre Meinung vertritt, ist er ein ahnungsloser Stammtischbruder, der zuviel säuft.
Ich bin enttäuscht, dass es bei einem Spieler, der derart lange auf Schalke ist, nun so zu Ende gehen muss. Mich selbst hat dieses Elendige Herumeiern bzgl. seiner Vertragsverlängerung zwar auch genervt, aber ein solches Ende mit Schrecken hätte ich mir jetzt auch nicht unbedingt gewünscht.
Ich bin gespannt, wo er letztendlich landen wird. Nach den letzten Tagen kann ich mir nicht vorstellen, dass er irgendwo in der Bundesliga unterkommen wird. Was den Verein angeht, kann ich nur sagen: Gut, dass wir den Heidel haben.
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