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Westfalenstadion

12.07.2008 - 18:21 Uhr
Westfalenstadion |#3791
06.04.2026 - 16:37 Uhr
Zitat von Fehlerteufel
Zitat von JensonnosneJ

Ob der Größe, ja. Das ist der einzige Grund. Mit einem Finale wird es wohl nichts mehr zu tun haben.


Wenn der BVB nochmal ein Finale im Westfalenstadion will, dann müsste er wsl. ein Nobelhotel und einen Flughafen in Dortmund bauen grins

Das sind die Dinge, die einem Finale im Weg stehen und nicht, ob deine Brezel warm oder kalt ist


Es gibt einen Flughafen in Dortmund, im Gegensatz zu vielen anderen Final Hosts. Hotels gibt es im Großraum Ruhrgebiet auch genug.
Fehlende Logen für die ganzen Uefa Sponsoren ist eher das Problem.
Westfalenstadion |#3792
06.04.2026 - 16:39 Uhr
Zitat von Jeffster09
Zitat von Sniffer86

Zitat von Arno09

Zitat von djhaax

Zitat von JensonnosneJ

Zitat von djhaax

Zitat von JensonnosneJ

Zitat von Arno09

Zitat von Besuchsleiter

Zitat von JensonnosneJ



Nehmt es mir bitte nicht übel, aber das Stadion ist so dermaßen in die Jahre gekommen, dass man dringend über einen Neubau, oder eine strategische Sanierung nachdenken sollte.

Von den Klos sind viel zu wenig da und dann auch meistens je Klo 4 Stück defekt (spätestens zur Halbzeit bis zur Oberkante voll gepinkelt).

Die food and beverage stände sind teilweise eine Katastrophe.

Der Einlass planungstechnisch aufgrund der Änderungen ein Witz.

Bei der Soundanlage für den Stadioninnenraum bekommt man Kopfschmerzen, weil die Tonqualität so grausam ist.

Der Stand für warme Getränke (auf der Westtribüne) kann zeitgleich 1x Kaffee, oder 1x Tee, oder 1x Kakao, weil sie nur 1 Maschine haben, für die sie mit Eimern neues Frischwasser heranschaffen müssen. (Standen neulich mal für 1 Kaffee 50 Minuten an).

Die kleinen Brezelstände haben einen kleinen Backofen neben sich, damit sie "ofenfrisch" an ihre Stände schreiben können.

Was sie können: alles mit Bildschirmen zukleistern, wo Werbung für's merge läuft, damit man denkt: och cool, hier ist alles so digital.


Es wurde in den letzten Jahren umfassend saniert. Also muss man da gar nichts machen.


"Gar nichts machen" würde ich so nicht stehen lassen. Aber im Kern hast Du recht, man hat in den letzten Jahren sehr viel in dir Substanzerhaltung/-Verbesserung investiert und wird das auch weiterhin tun.

Es gibt jüngere Stadien, die deutlich baufälliger sind. Also das was Dein Vorredner in die Tasten geklopft hat, ist arg übertrieben. Das Stadion war vor knapp zwei Jahren immerhin noch gut genug um als Austragungsort eines EM-Halbfinals zu dienen...


Ob der Größe, ja. Das ist der einzige Grund. Mit einem Finale wird es wohl nichts mehr zu tun haben.

Dass du meine faktischen Darstellungen der einzelnen Bedingungen als arg übertrieben darstellst ist wirklich charmant.

Alleine die Kommentare davor, die ich erst nachher gelesen habe, geben mir ja tendenziell eher Recht.


An so einem großen Kasten ist immer etwas zu tun. Was du beschreibst sind eher Komfortaspekte, also weiche Fakroren, wofür der Verein auch teilweise nur bedingt etwas kann, z.B. wird das ganze Food & Beverage von Aramark bedient. Toilettenanlage und Einlasssituation sind ebenfalls eher weiche Faktoren. In dem Artikel geht es eher um Bürokratismen, als um substanzielle Probleme.

Die harten Faktoren, die eher Probleme im Stadion darstellen, sind die Logensituation und die Instandhaltungskosten der Bausubstanz. Das sind eher Dinge, die mittelfristig ein Problem darstellen und nicht, wie die Brezelstände sind oder wie lange man am Klo anstehen muss. Das hat für ein Stadion, das man bei vielenSpielen zweimal ausverkaufen könnte, wenig Priorität.


Sorry, ich dachte das wäre klar geworden, dass ich damit zum Ausdruck bringen wollte, dass der Zahn der Zeit mittlerweile im normalen Stadionerlebnis angekommen ist. Für mich ging es eher darum, ein sauberes (sauber, schönes Wohlbefinden, tolle Anreise etc.) Stadionerlebnis zu schaffen.

NUR dann zahlen die Leute auch mehr, ein Spiel sehen zu können. Die Bausubstanz wird dann ein Problem, wenn es statisch zu einem Problem wird (in der Tiefe), aber diese Schwäche gibt's nur im Bauwerk selbst. Die Fans, oder auch VIP Gäste schauen überwiegend auf die dargebotene Qualität und die macht einen Anstieg der Dauerkartenpreise immer schwerer begründbar.

Du kannst natürlich ein Stadionbesuch als Stadionbesuch betrachten:

-Platz zum stehen/sitzen
-Fussball schauen
-Fan-Athmosphäre genießen

Aber bei dieser Betrachtung lässt der Klub ein gehöriges Maß an Potenzial liegen. Damit meine ich nichtmal nur mehr emotionalisierte Merge-Käufe, sondern größere Sponsoren-Potenziale, VIP Erlebnis, Familienerfahrung etc.

Das als (aus meiner Sicht) erstrebenswertem Ziel steht dem Gefühl nicht auf Klo gehen zu wollen, ob der Zustände, stark entgegen.


Da hast du absolut recht. Darum ging es nur in dem Artikel nicht.

Die Komfortaspekte kann man ins Auge fassen, sollte man vielleicht auch, aber zum Markenkern des Vereins gehört es auch ein Stück weit, das Stadionerlebnis noch für eine breitere Masse bezahlbar zu halten. Das erkauft man sich dann natürlich mit eben genau diesen Mängeln, die du ansprichst. Und dabei ist es bereits teuer genug geworden. Es ist dann unter Umständen auch gar nicht gewollt, dass die Leute mehr für den Stadiobesuch zahlen. Auch wenn dies bedeutet, da Potenzial liegen zu lassen. Stadion ist eben auch Stadion, kein Theater und kein Kino.


Zumal andere Vereine "vorgemacht" haben, was passieren kann, wenn man sich mit einem Neubsu übernimmt und gleichzeitig den Charme und die Stadionatmosphäre des Vorgänger-Stadions verliert.

Ein gutes Beispiel für beides zusammen ist Alemannia Aachen. In Valencia bekommen sie das neue Stadion seit Jahren nicht fertiggestellt, sind aber mehr oder weniger pleite.

In Zeiten wie diesen käme es einem Himmelfahrtskommando gleich, ein solches Mammut-Bauprojekt zu starten, weil weder Baukosten noch Zinsbelastungen seriös kalkulierbar sind.


Ein Neubau wird sich noch Jahre hinziehen… man steckt jährlich Millionen ins WS ! Hätte man zeitnah Pläne würde man sicher , da nicht zig Millionen reinstecken


Das ist ja eins der Problem, dass der bvb jedes Jahr Millionen in die Erhaltung stecken muss.
Die Küche wurde sicher auch nicht aus Spaß an der Freude erneuert.

Es wurde keine Küche erneuert, sondern angebaut um die Logistik neu zu ordnen.
Zum anderen muss man auch einen Neubau warten und pflegen und Millionen reinstecken.
Westfalenstadion |#3793
06.04.2026 - 17:22 Uhr
Zitat von Besuchsleiter
Zitat von Jeffster09

Zitat von Sniffer86

Zitat von Arno09

Zitat von djhaax

Zitat von JensonnosneJ

Zitat von djhaax

Zitat von JensonnosneJ

Zitat von Arno09

Zitat von Besuchsleiter

Zitat von JensonnosneJ



Nehmt es mir bitte nicht übel, aber das Stadion ist so dermaßen in die Jahre gekommen, dass man dringend über einen Neubau, oder eine strategische Sanierung nachdenken sollte.

Von den Klos sind viel zu wenig da und dann auch meistens je Klo 4 Stück defekt (spätestens zur Halbzeit bis zur Oberkante voll gepinkelt).

Die food and beverage stände sind teilweise eine Katastrophe.

Der Einlass planungstechnisch aufgrund der Änderungen ein Witz.

Bei der Soundanlage für den Stadioninnenraum bekommt man Kopfschmerzen, weil die Tonqualität so grausam ist.

Der Stand für warme Getränke (auf der Westtribüne) kann zeitgleich 1x Kaffee, oder 1x Tee, oder 1x Kakao, weil sie nur 1 Maschine haben, für die sie mit Eimern neues Frischwasser heranschaffen müssen. (Standen neulich mal für 1 Kaffee 50 Minuten an).

Die kleinen Brezelstände haben einen kleinen Backofen neben sich, damit sie "ofenfrisch" an ihre Stände schreiben können.

Was sie können: alles mit Bildschirmen zukleistern, wo Werbung für's merge läuft, damit man denkt: och cool, hier ist alles so digital.


Es wurde in den letzten Jahren umfassend saniert. Also muss man da gar nichts machen.


"Gar nichts machen" würde ich so nicht stehen lassen. Aber im Kern hast Du recht, man hat in den letzten Jahren sehr viel in dir Substanzerhaltung/-Verbesserung investiert und wird das auch weiterhin tun.

Es gibt jüngere Stadien, die deutlich baufälliger sind. Also das was Dein Vorredner in die Tasten geklopft hat, ist arg übertrieben. Das Stadion war vor knapp zwei Jahren immerhin noch gut genug um als Austragungsort eines EM-Halbfinals zu dienen...


Ob der Größe, ja. Das ist der einzige Grund. Mit einem Finale wird es wohl nichts mehr zu tun haben.

Dass du meine faktischen Darstellungen der einzelnen Bedingungen als arg übertrieben darstellst ist wirklich charmant.

Alleine die Kommentare davor, die ich erst nachher gelesen habe, geben mir ja tendenziell eher Recht.


An so einem großen Kasten ist immer etwas zu tun. Was du beschreibst sind eher Komfortaspekte, also weiche Fakroren, wofür der Verein auch teilweise nur bedingt etwas kann, z.B. wird das ganze Food & Beverage von Aramark bedient. Toilettenanlage und Einlasssituation sind ebenfalls eher weiche Faktoren. In dem Artikel geht es eher um Bürokratismen, als um substanzielle Probleme.

Die harten Faktoren, die eher Probleme im Stadion darstellen, sind die Logensituation und die Instandhaltungskosten der Bausubstanz. Das sind eher Dinge, die mittelfristig ein Problem darstellen und nicht, wie die Brezelstände sind oder wie lange man am Klo anstehen muss. Das hat für ein Stadion, das man bei vielenSpielen zweimal ausverkaufen könnte, wenig Priorität.


Sorry, ich dachte das wäre klar geworden, dass ich damit zum Ausdruck bringen wollte, dass der Zahn der Zeit mittlerweile im normalen Stadionerlebnis angekommen ist. Für mich ging es eher darum, ein sauberes (sauber, schönes Wohlbefinden, tolle Anreise etc.) Stadionerlebnis zu schaffen.

NUR dann zahlen die Leute auch mehr, ein Spiel sehen zu können. Die Bausubstanz wird dann ein Problem, wenn es statisch zu einem Problem wird (in der Tiefe), aber diese Schwäche gibt's nur im Bauwerk selbst. Die Fans, oder auch VIP Gäste schauen überwiegend auf die dargebotene Qualität und die macht einen Anstieg der Dauerkartenpreise immer schwerer begründbar.

Du kannst natürlich ein Stadionbesuch als Stadionbesuch betrachten:

-Platz zum stehen/sitzen
-Fussball schauen
-Fan-Athmosphäre genießen

Aber bei dieser Betrachtung lässt der Klub ein gehöriges Maß an Potenzial liegen. Damit meine ich nichtmal nur mehr emotionalisierte Merge-Käufe, sondern größere Sponsoren-Potenziale, VIP Erlebnis, Familienerfahrung etc.

Das als (aus meiner Sicht) erstrebenswertem Ziel steht dem Gefühl nicht auf Klo gehen zu wollen, ob der Zustände, stark entgegen.


Da hast du absolut recht. Darum ging es nur in dem Artikel nicht.

Die Komfortaspekte kann man ins Auge fassen, sollte man vielleicht auch, aber zum Markenkern des Vereins gehört es auch ein Stück weit, das Stadionerlebnis noch für eine breitere Masse bezahlbar zu halten. Das erkauft man sich dann natürlich mit eben genau diesen Mängeln, die du ansprichst. Und dabei ist es bereits teuer genug geworden. Es ist dann unter Umständen auch gar nicht gewollt, dass die Leute mehr für den Stadiobesuch zahlen. Auch wenn dies bedeutet, da Potenzial liegen zu lassen. Stadion ist eben auch Stadion, kein Theater und kein Kino.


Zumal andere Vereine "vorgemacht" haben, was passieren kann, wenn man sich mit einem Neubsu übernimmt und gleichzeitig den Charme und die Stadionatmosphäre des Vorgänger-Stadions verliert.

Ein gutes Beispiel für beides zusammen ist Alemannia Aachen. In Valencia bekommen sie das neue Stadion seit Jahren nicht fertiggestellt, sind aber mehr oder weniger pleite.

In Zeiten wie diesen käme es einem Himmelfahrtskommando gleich, ein solches Mammut-Bauprojekt zu starten, weil weder Baukosten noch Zinsbelastungen seriös kalkulierbar sind.


Ein Neubau wird sich noch Jahre hinziehen… man steckt jährlich Millionen ins WS ! Hätte man zeitnah Pläne würde man sicher , da nicht zig Millionen reinstecken


Das ist ja eins der Problem, dass der bvb jedes Jahr Millionen in die Erhaltung stecken muss.
Die Küche wurde sicher auch nicht aus Spaß an der Freude erneuert.

Es wurde keine Küche erneuert, sondern angebaut um die Logistik neu zu ordnen.
Zum anderen muss man auch einen Neubau warten und pflegen und Millionen reinstecken.


Das Thema Neubau diskutieren wir ja regelmäßig. Aus meiner Sicht ist dies an einem anderen Standort auf Dortmunder Stadtgebiet nicht sinnvoll möglich. Zumindest nicht ohne liebgewonnene Komfortaspekte und Tradition zu verlieren.
Es gibt keinen infratrukturell erschlossenen Standort, der nicht bereits anderweitig verplant ist und den man mal eben dafür nutzen könnte. Zusätzlich muss die Stadt auch mitspielen. D.h. Baugenehmigung, öPNV Anbindung, Infrastrukturausbau, usw., alles bei leeren Kassen.
Auf der Westfalenhütte hätte es die Chance unweit der Borsigplatzes gegeben, aber da ist alles verplant. Daher gehe ich davon aus, dass diesbezüglich jetzt auch nicht ls mehr passieren wird.
Westfalenstadion |#3794
06.04.2026 - 18:46 Uhr
Zitat von djhaax
Zitat von Besuchsleiter

Zitat von Jeffster09

Zitat von Sniffer86

Zitat von Arno09

Zitat von djhaax

Zitat von JensonnosneJ

Zitat von djhaax

Zitat von JensonnosneJ

Zitat von Arno09

Zitat von Besuchsleiter

Zitat von JensonnosneJ



Nehmt es mir bitte nicht übel, aber das Stadion ist so dermaßen in die Jahre gekommen, dass man dringend über einen Neubau, oder eine strategische Sanierung nachdenken sollte.

Von den Klos sind viel zu wenig da und dann auch meistens je Klo 4 Stück defekt (spätestens zur Halbzeit bis zur Oberkante voll gepinkelt).

Die food and beverage stände sind teilweise eine Katastrophe.

Der Einlass planungstechnisch aufgrund der Änderungen ein Witz.

Bei der Soundanlage für den Stadioninnenraum bekommt man Kopfschmerzen, weil die Tonqualität so grausam ist.

Der Stand für warme Getränke (auf der Westtribüne) kann zeitgleich 1x Kaffee, oder 1x Tee, oder 1x Kakao, weil sie nur 1 Maschine haben, für die sie mit Eimern neues Frischwasser heranschaffen müssen. (Standen neulich mal für 1 Kaffee 50 Minuten an).

Die kleinen Brezelstände haben einen kleinen Backofen neben sich, damit sie "ofenfrisch" an ihre Stände schreiben können.

Was sie können: alles mit Bildschirmen zukleistern, wo Werbung für's merge läuft, damit man denkt: och cool, hier ist alles so digital.


Es wurde in den letzten Jahren umfassend saniert. Also muss man da gar nichts machen.


"Gar nichts machen" würde ich so nicht stehen lassen. Aber im Kern hast Du recht, man hat in den letzten Jahren sehr viel in dir Substanzerhaltung/-Verbesserung investiert und wird das auch weiterhin tun.

Es gibt jüngere Stadien, die deutlich baufälliger sind. Also das was Dein Vorredner in die Tasten geklopft hat, ist arg übertrieben. Das Stadion war vor knapp zwei Jahren immerhin noch gut genug um als Austragungsort eines EM-Halbfinals zu dienen...


Ob der Größe, ja. Das ist der einzige Grund. Mit einem Finale wird es wohl nichts mehr zu tun haben.

Dass du meine faktischen Darstellungen der einzelnen Bedingungen als arg übertrieben darstellst ist wirklich charmant.

Alleine die Kommentare davor, die ich erst nachher gelesen habe, geben mir ja tendenziell eher Recht.


An so einem großen Kasten ist immer etwas zu tun. Was du beschreibst sind eher Komfortaspekte, also weiche Fakroren, wofür der Verein auch teilweise nur bedingt etwas kann, z.B. wird das ganze Food & Beverage von Aramark bedient. Toilettenanlage und Einlasssituation sind ebenfalls eher weiche Faktoren. In dem Artikel geht es eher um Bürokratismen, als um substanzielle Probleme.

Die harten Faktoren, die eher Probleme im Stadion darstellen, sind die Logensituation und die Instandhaltungskosten der Bausubstanz. Das sind eher Dinge, die mittelfristig ein Problem darstellen und nicht, wie die Brezelstände sind oder wie lange man am Klo anstehen muss. Das hat für ein Stadion, das man bei vielenSpielen zweimal ausverkaufen könnte, wenig Priorität.


Sorry, ich dachte das wäre klar geworden, dass ich damit zum Ausdruck bringen wollte, dass der Zahn der Zeit mittlerweile im normalen Stadionerlebnis angekommen ist. Für mich ging es eher darum, ein sauberes (sauber, schönes Wohlbefinden, tolle Anreise etc.) Stadionerlebnis zu schaffen.

NUR dann zahlen die Leute auch mehr, ein Spiel sehen zu können. Die Bausubstanz wird dann ein Problem, wenn es statisch zu einem Problem wird (in der Tiefe), aber diese Schwäche gibt's nur im Bauwerk selbst. Die Fans, oder auch VIP Gäste schauen überwiegend auf die dargebotene Qualität und die macht einen Anstieg der Dauerkartenpreise immer schwerer begründbar.

Du kannst natürlich ein Stadionbesuch als Stadionbesuch betrachten:

-Platz zum stehen/sitzen
-Fussball schauen
-Fan-Athmosphäre genießen

Aber bei dieser Betrachtung lässt der Klub ein gehöriges Maß an Potenzial liegen. Damit meine ich nichtmal nur mehr emotionalisierte Merge-Käufe, sondern größere Sponsoren-Potenziale, VIP Erlebnis, Familienerfahrung etc.

Das als (aus meiner Sicht) erstrebenswertem Ziel steht dem Gefühl nicht auf Klo gehen zu wollen, ob der Zustände, stark entgegen.


Da hast du absolut recht. Darum ging es nur in dem Artikel nicht.

Die Komfortaspekte kann man ins Auge fassen, sollte man vielleicht auch, aber zum Markenkern des Vereins gehört es auch ein Stück weit, das Stadionerlebnis noch für eine breitere Masse bezahlbar zu halten. Das erkauft man sich dann natürlich mit eben genau diesen Mängeln, die du ansprichst. Und dabei ist es bereits teuer genug geworden. Es ist dann unter Umständen auch gar nicht gewollt, dass die Leute mehr für den Stadiobesuch zahlen. Auch wenn dies bedeutet, da Potenzial liegen zu lassen. Stadion ist eben auch Stadion, kein Theater und kein Kino.


Zumal andere Vereine "vorgemacht" haben, was passieren kann, wenn man sich mit einem Neubsu übernimmt und gleichzeitig den Charme und die Stadionatmosphäre des Vorgänger-Stadions verliert.

Ein gutes Beispiel für beides zusammen ist Alemannia Aachen. In Valencia bekommen sie das neue Stadion seit Jahren nicht fertiggestellt, sind aber mehr oder weniger pleite.

In Zeiten wie diesen käme es einem Himmelfahrtskommando gleich, ein solches Mammut-Bauprojekt zu starten, weil weder Baukosten noch Zinsbelastungen seriös kalkulierbar sind.


Ein Neubau wird sich noch Jahre hinziehen… man steckt jährlich Millionen ins WS ! Hätte man zeitnah Pläne würde man sicher , da nicht zig Millionen reinstecken


Das ist ja eins der Problem, dass der bvb jedes Jahr Millionen in die Erhaltung stecken muss.
Die Küche wurde sicher auch nicht aus Spaß an der Freude erneuert.

Es wurde keine Küche erneuert, sondern angebaut um die Logistik neu zu ordnen.
Zum anderen muss man auch einen Neubau warten und pflegen und Millionen reinstecken.


Das Thema Neubau diskutieren wir ja regelmäßig. Aus meiner Sicht ist dies an einem anderen Standort auf Dortmunder Stadtgebiet nicht sinnvoll möglich. Zumindest nicht ohne liebgewonnene Komfortaspekte und Tradition zu verlieren.
Es gibt keinen infratrukturell erschlossenen Standort, der nicht bereits anderweitig verplant ist und den man mal eben dafür nutzen könnte. Zusätzlich muss die Stadt auch mitspielen. D.h. Baugenehmigung, öPNV Anbindung, Infrastrukturausbau, usw., alles bei leeren Kassen.
Auf der Westfalenhütte hätte es die Chance unweit der Borsigplatzes gegeben, aber da ist alles verplant. Daher gehe ich davon aus, dass diesbezüglich jetzt auch nicht ls mehr passieren wird.


Rote Erde und Westfalenstadion zusammenlegen.

Wäre nur die große Frage der Zwischenzeit (2-3 Jahre).
Westfalenstadion |#3795
06.04.2026 - 19:07 Uhr
Zitat von JensonnosneJ
Zitat von djhaax

Zitat von Besuchsleiter

Zitat von Jeffster09

Zitat von Sniffer86

Zitat von Arno09

Zitat von djhaax

Zitat von JensonnosneJ

Zitat von djhaax

Zitat von JensonnosneJ

Zitat von Arno09

Zitat von Besuchsleiter

Zitat von JensonnosneJ



Nehmt es mir bitte nicht übel, aber das Stadion ist so dermaßen in die Jahre gekommen, dass man dringend über einen Neubau, oder eine strategische Sanierung nachdenken sollte.

Von den Klos sind viel zu wenig da und dann auch meistens je Klo 4 Stück defekt (spätestens zur Halbzeit bis zur Oberkante voll gepinkelt).

Die food and beverage stände sind teilweise eine Katastrophe.

Der Einlass planungstechnisch aufgrund der Änderungen ein Witz.

Bei der Soundanlage für den Stadioninnenraum bekommt man Kopfschmerzen, weil die Tonqualität so grausam ist.

Der Stand für warme Getränke (auf der Westtribüne) kann zeitgleich 1x Kaffee, oder 1x Tee, oder 1x Kakao, weil sie nur 1 Maschine haben, für die sie mit Eimern neues Frischwasser heranschaffen müssen. (Standen neulich mal für 1 Kaffee 50 Minuten an).

Die kleinen Brezelstände haben einen kleinen Backofen neben sich, damit sie "ofenfrisch" an ihre Stände schreiben können.

Was sie können: alles mit Bildschirmen zukleistern, wo Werbung für's merge läuft, damit man denkt: och cool, hier ist alles so digital.


Es wurde in den letzten Jahren umfassend saniert. Also muss man da gar nichts machen.


"Gar nichts machen" würde ich so nicht stehen lassen. Aber im Kern hast Du recht, man hat in den letzten Jahren sehr viel in dir Substanzerhaltung/-Verbesserung investiert und wird das auch weiterhin tun.

Es gibt jüngere Stadien, die deutlich baufälliger sind. Also das was Dein Vorredner in die Tasten geklopft hat, ist arg übertrieben. Das Stadion war vor knapp zwei Jahren immerhin noch gut genug um als Austragungsort eines EM-Halbfinals zu dienen...


Ob der Größe, ja. Das ist der einzige Grund. Mit einem Finale wird es wohl nichts mehr zu tun haben.

Dass du meine faktischen Darstellungen der einzelnen Bedingungen als arg übertrieben darstellst ist wirklich charmant.

Alleine die Kommentare davor, die ich erst nachher gelesen habe, geben mir ja tendenziell eher Recht.


An so einem großen Kasten ist immer etwas zu tun. Was du beschreibst sind eher Komfortaspekte, also weiche Fakroren, wofür der Verein auch teilweise nur bedingt etwas kann, z.B. wird das ganze Food & Beverage von Aramark bedient. Toilettenanlage und Einlasssituation sind ebenfalls eher weiche Faktoren. In dem Artikel geht es eher um Bürokratismen, als um substanzielle Probleme.

Die harten Faktoren, die eher Probleme im Stadion darstellen, sind die Logensituation und die Instandhaltungskosten der Bausubstanz. Das sind eher Dinge, die mittelfristig ein Problem darstellen und nicht, wie die Brezelstände sind oder wie lange man am Klo anstehen muss. Das hat für ein Stadion, das man bei vielenSpielen zweimal ausverkaufen könnte, wenig Priorität.


Sorry, ich dachte das wäre klar geworden, dass ich damit zum Ausdruck bringen wollte, dass der Zahn der Zeit mittlerweile im normalen Stadionerlebnis angekommen ist. Für mich ging es eher darum, ein sauberes (sauber, schönes Wohlbefinden, tolle Anreise etc.) Stadionerlebnis zu schaffen.

NUR dann zahlen die Leute auch mehr, ein Spiel sehen zu können. Die Bausubstanz wird dann ein Problem, wenn es statisch zu einem Problem wird (in der Tiefe), aber diese Schwäche gibt's nur im Bauwerk selbst. Die Fans, oder auch VIP Gäste schauen überwiegend auf die dargebotene Qualität und die macht einen Anstieg der Dauerkartenpreise immer schwerer begründbar.

Du kannst natürlich ein Stadionbesuch als Stadionbesuch betrachten:

-Platz zum stehen/sitzen
-Fussball schauen
-Fan-Athmosphäre genießen

Aber bei dieser Betrachtung lässt der Klub ein gehöriges Maß an Potenzial liegen. Damit meine ich nichtmal nur mehr emotionalisierte Merge-Käufe, sondern größere Sponsoren-Potenziale, VIP Erlebnis, Familienerfahrung etc.

Das als (aus meiner Sicht) erstrebenswertem Ziel steht dem Gefühl nicht auf Klo gehen zu wollen, ob der Zustände, stark entgegen.


Da hast du absolut recht. Darum ging es nur in dem Artikel nicht.

Die Komfortaspekte kann man ins Auge fassen, sollte man vielleicht auch, aber zum Markenkern des Vereins gehört es auch ein Stück weit, das Stadionerlebnis noch für eine breitere Masse bezahlbar zu halten. Das erkauft man sich dann natürlich mit eben genau diesen Mängeln, die du ansprichst. Und dabei ist es bereits teuer genug geworden. Es ist dann unter Umständen auch gar nicht gewollt, dass die Leute mehr für den Stadiobesuch zahlen. Auch wenn dies bedeutet, da Potenzial liegen zu lassen. Stadion ist eben auch Stadion, kein Theater und kein Kino.


Zumal andere Vereine "vorgemacht" haben, was passieren kann, wenn man sich mit einem Neubsu übernimmt und gleichzeitig den Charme und die Stadionatmosphäre des Vorgänger-Stadions verliert.

Ein gutes Beispiel für beides zusammen ist Alemannia Aachen. In Valencia bekommen sie das neue Stadion seit Jahren nicht fertiggestellt, sind aber mehr oder weniger pleite.

In Zeiten wie diesen käme es einem Himmelfahrtskommando gleich, ein solches Mammut-Bauprojekt zu starten, weil weder Baukosten noch Zinsbelastungen seriös kalkulierbar sind.


Ein Neubau wird sich noch Jahre hinziehen… man steckt jährlich Millionen ins WS ! Hätte man zeitnah Pläne würde man sicher , da nicht zig Millionen reinstecken


Das ist ja eins der Problem, dass der bvb jedes Jahr Millionen in die Erhaltung stecken muss.
Die Küche wurde sicher auch nicht aus Spaß an der Freude erneuert.

Es wurde keine Küche erneuert, sondern angebaut um die Logistik neu zu ordnen.
Zum anderen muss man auch einen Neubau warten und pflegen und Millionen reinstecken.


Das Thema Neubau diskutieren wir ja regelmäßig. Aus meiner Sicht ist dies an einem anderen Standort auf Dortmunder Stadtgebiet nicht sinnvoll möglich. Zumindest nicht ohne liebgewonnene Komfortaspekte und Tradition zu verlieren.
Es gibt keinen infratrukturell erschlossenen Standort, der nicht bereits anderweitig verplant ist und den man mal eben dafür nutzen könnte. Zusätzlich muss die Stadt auch mitspielen. D.h. Baugenehmigung, öPNV Anbindung, Infrastrukturausbau, usw., alles bei leeren Kassen.
Auf der Westfalenhütte hätte es die Chance unweit der Borsigplatzes gegeben, aber da ist alles verplant. Daher gehe ich davon aus, dass diesbezüglich jetzt auch nicht ls mehr passieren wird.


Rote Erde und Westfalenstadion zusammenlegen.

Wäre nur die große Frage der Zwischenzeit (2-3 Jahre).


Das Stadion Rote Erde steht unter Denkmalschutz. Einen Neubau in den nächsten zwei Dekaden halte ich für ausgeschlossen. An Ort und Stelle ohnehin, das würde zu einem logistisch nicht funktionieren und zum anderen würde man innerstädtischen aus heutigen Gesichtspunkten wohl auch keine Baugenehmigung mehr erhalten. Die Verkehrs- und Parkplatzsituation rund um das Stadion schließt das im Grund aus - und bei einem Neubau kann man sich kaum noch auf Bestandsschutz berufen.
Westfalenstadion |#3796
06.04.2026 - 20:44 Uhr
Zitat von Besuchsleiter
Zitat von Fehlerteufel

Zitat von JensonnosneJ

Ob der Größe, ja. Das ist der einzige Grund. Mit einem Finale wird es wohl nichts mehr zu tun haben.


Wenn der BVB nochmal ein Finale im Westfalenstadion will, dann müsste er wsl. ein Nobelhotel und einen Flughafen in Dortmund bauen grins

Das sind die Dinge, die einem Finale im Weg stehen und nicht, ob deine Brezel warm oder kalt ist


Es gibt einen Flughafen in Dortmund, im Gegensatz zu vielen anderen Final Hosts. Hotels gibt es im Großraum Ruhrgebiet auch genug.
Fehlende Logen für die ganzen Uefa Sponsoren ist eher das Problem.


Fehlende Logen sind auch ein Grund, aber auch die vorher genannten Dinge entsprechend nicht den UEFA-Anforderungen. Aus 2024:
Die strengen Richtlinien der Uefa ließen das bis heute nicht mehr zu. Der BVB erfüllt gewissen Voraussetzungen nicht. Es fehlt eine ausreichende Anzahl an Hotelbetten in der Stadt, ein großer Flughafen in unmittelbarer Nähe der Stadt sowie ein ausreichend großer Bereich für die Medien.
Westfalenstadion |#3797
07.04.2026 - 03:23 Uhr
Zitat von Besuchsleiter
Zitat von Fehlerteufel

Zitat von JensonnosneJ

Ob der Größe, ja. Das ist der einzige Grund. Mit einem Finale wird es wohl nichts mehr zu tun haben.


Wenn der BVB nochmal ein Finale im Westfalenstadion will, dann müsste er wsl. ein Nobelhotel und einen Flughafen in Dortmund bauen grins

Das sind die Dinge, die einem Finale im Weg stehen und nicht, ob deine Brezel warm oder kalt ist


Es gibt einen Flughafen in Dortmund, im Gegensatz zu vielen anderen Final Hosts. Hotels gibt es im Großraum Ruhrgebiet auch genug.
Fehlende Logen für die ganzen Uefa Sponsoren ist eher das Problem.



Jeder, der in Dortmund an einem Spieltag ein (bezahlbares, gut, aber da hat auch jeder andere Preisgrenzen) Hotelbett ohne Wucherpreis sucht, wird sehr schnell mit der Suche aufgeben. Man kann dann in Unna oder nach Bochum fahren zum Übernachten, aber entweder steht die S1 ne Dreiviertelstunde irgendwo im Nirgendwo, weil etwas defekt ist oder es dauert minimum 1h bis man vom Parkplatz runterkommt.

Und solche Faktoren wie eben Bettenkapazitäten sind natürlich ein Ausschlusskriterium der UEFA, da reden wir ja nicht mal mehr von UEFA Champions League Finals sondern mittlerweile auch schon Europa League Endspielen.

Der Flughafen Dortmund ist ja ganz nett, deckt dann aber doch größtenteils Ziele in (Süd-)Osteuropa ab und ist für Fanreisen aus Italien, Spanien, Portugal, England, Nordeuropa etc. eher irrelevant.

•     •     •

R.I.P. - Robert Enke

* 24.08.1977
+ 10.11.2009
Westfalenstadion |#3798
07.04.2026 - 14:01 Uhr
Zitat von Borusse91
Zitat von Besuchsleiter

Zitat von Fehlerteufel

Zitat von JensonnosneJ

Ob der Größe, ja. Das ist der einzige Grund. Mit einem Finale wird es wohl nichts mehr zu tun haben.


Wenn der BVB nochmal ein Finale im Westfalenstadion will, dann müsste er wsl. ein Nobelhotel und einen Flughafen in Dortmund bauen grins

Das sind die Dinge, die einem Finale im Weg stehen und nicht, ob deine Brezel warm oder kalt ist


Es gibt einen Flughafen in Dortmund, im Gegensatz zu vielen anderen Final Hosts. Hotels gibt es im Großraum Ruhrgebiet auch genug.
Fehlende Logen für die ganzen Uefa Sponsoren ist eher das Problem.



Jeder, der in Dortmund an einem Spieltag ein (bezahlbares, gut, aber da hat auch jeder andere Preisgrenzen) Hotelbett ohne Wucherpreis sucht, wird sehr schnell mit der Suche aufgeben. Man kann dann in Unna oder nach Bochum fahren zum Übernachten, aber entweder steht die S1 ne Dreiviertelstunde irgendwo im Nirgendwo, weil etwas defekt ist oder es dauert minimum 1h bis man vom Parkplatz runterkommt.

Und solche Faktoren wie eben Bettenkapazitäten sind natürlich ein Ausschlusskriterium der UEFA, da reden wir ja nicht mal mehr von UEFA Champions League Finals sondern mittlerweile auch schon Europa League Endspielen.

Der Flughafen Dortmund ist ja ganz nett, deckt dann aber doch größtenteils Ziele in (Süd-)Osteuropa ab und ist für Fanreisen aus Italien, Spanien, Portugal, England, Nordeuropa etc. eher irrelevant.


Die Wucherpreise an Spieltagen oder Messe sind ja überall gleich und klar Dortmund hat viel weniger Angebot im Vergleich zu Hamburg, Berlin und München.
Westfalenstadion |#3799
07.04.2026 - 14:37 Uhr
Zitat von Fehlerteufel
Zitat von Besuchsleiter

Zitat von Fehlerteufel

Zitat von JensonnosneJ

Ob der Größe, ja. Das ist der einzige Grund. Mit einem Finale wird es wohl nichts mehr zu tun haben.


Wenn der BVB nochmal ein Finale im Westfalenstadion will, dann müsste er wsl. ein Nobelhotel und einen Flughafen in Dortmund bauen grins

Das sind die Dinge, die einem Finale im Weg stehen und nicht, ob deine Brezel warm oder kalt ist


Es gibt einen Flughafen in Dortmund, im Gegensatz zu vielen anderen Final Hosts. Hotels gibt es im Großraum Ruhrgebiet auch genug.
Fehlende Logen für die ganzen Uefa Sponsoren ist eher das Problem.


Fehlende Logen sind auch ein Grund, aber auch die vorher genannten Dinge entsprechend nicht den UEFA-Anforderungen. Aus 2024:
Die strengen Richtlinien der Uefa ließen das bis heute nicht mehr zu. Der BVB erfüllt gewissen Voraussetzungen nicht. Es fehlt eine ausreichende Anzahl an Hotelbetten in der Stadt, ein großer Flughafen in unmittelbarer Nähe der Stadt sowie ein ausreichend großer Bereich für die Medien.


Es gab dazu mal Pläne, die Westtribüne komplett abzureissen und neuzubauen. Dazu gehörte dann, dass der Parkplatz direkt vor der Tribüne entsprechend auch verschwinden würde. Dann wäre die Tribüne vertieft (dafür die Parkplatzauflösung) und noch einmal aufgestockt worden. Die VIP Parkplätze wären als Tiefgarage angeboten worden.

Kapazitativ wäre man dann etwas über 90K gekommen und hätte dann alle Anforderungen der Uefa/Fifa für deren Räumlichkeiten erfüllt.
Weil dann allerdings trotzdem die Infrastrukturprobleme (Anzahl Betten und Flugplatz) weiterhin bestehen blieben, hat man davon Abstand genommen, da dass fast 2 Jahre Baustelle bedeutet hätte und einen hohen 2 stelligen Mio Betrag gekostet hätte. Den ganzen Stress mit Fans und reduzierter Kapazität aussen vor gelassen.

•     •     •

..alles eine Frage der Definition..
Westfalenstadion |#3800
07.04.2026 - 15:07 Uhr
Zitat von Jeffster09
Zitat von Borusse91

Zitat von Besuchsleiter

Zitat von Fehlerteufel

Zitat von JensonnosneJ

Ob der Größe, ja. Das ist der einzige Grund. Mit einem Finale wird es wohl nichts mehr zu tun haben.


Wenn der BVB nochmal ein Finale im Westfalenstadion will, dann müsste er wsl. ein Nobelhotel und einen Flughafen in Dortmund bauen grins

Das sind die Dinge, die einem Finale im Weg stehen und nicht, ob deine Brezel warm oder kalt ist


Es gibt einen Flughafen in Dortmund, im Gegensatz zu vielen anderen Final Hosts. Hotels gibt es im Großraum Ruhrgebiet auch genug.
Fehlende Logen für die ganzen Uefa Sponsoren ist eher das Problem.



Jeder, der in Dortmund an einem Spieltag ein (bezahlbares, gut, aber da hat auch jeder andere Preisgrenzen) Hotelbett ohne Wucherpreis sucht, wird sehr schnell mit der Suche aufgeben. Man kann dann in Unna oder nach Bochum fahren zum Übernachten, aber entweder steht die S1 ne Dreiviertelstunde irgendwo im Nirgendwo, weil etwas defekt ist oder es dauert minimum 1h bis man vom Parkplatz runterkommt.

Und solche Faktoren wie eben Bettenkapazitäten sind natürlich ein Ausschlusskriterium der UEFA, da reden wir ja nicht mal mehr von UEFA Champions League Finals sondern mittlerweile auch schon Europa League Endspielen.

Der Flughafen Dortmund ist ja ganz nett, deckt dann aber doch größtenteils Ziele in (Süd-)Osteuropa ab und ist für Fanreisen aus Italien, Spanien, Portugal, England, Nordeuropa etc. eher irrelevant.


Die Wucherpreise an Spieltagen oder Messe sind ja überall gleich und klar Dortmund hat viel weniger Angebot im Vergleich zu Hamburg, Berlin und München.


Aber soll ich euch mal was sagen: Ich will gar kein Finale mehr hier. Meintewegen können die ihre EM und WM auch in anderen Städten austragen. Wenn der Preis für solche Events, mit denen der BVB oder Deutschland im Zweifelsfall ohnehin nichts zu tun haben, dann ein Stadionneubau z.B. am Kamener Kreuz ist, dann gerne ohne Dortmund.
Die immer weiter steigenden Anforderungen drehen das Hamsterrad nur noch schneller. Da muss man nicht mitmachen. Dortmund hat 10.000 Hotelbetten, selbst Essen hat mehr und das ist noch sehr viel weniger als z.B. Düsseldorf als ähnlich große Stadt hat und nochmal sehr viel weniger als touristische Städte. Das wird sich hier auch nicht ändern. Zumal wir ohnehin die Sonderstellung im Verdichtungsraum Rurhgebiet haben.
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