Westfalenstadion
12.07.2008 - 18:21 Uhr
01.02.2026 - 03:25 Uhr
Zitat von Circial
Ich habe grade mal in etwa durchgezählt. Gegen Heidenheim gibt es ~400 Tickets im Zweitmarkt (alles Sitzplätze). Morgen werden es sich nochmal deutlich weniger sein. Dabei sie die Zeit, das Wetter und der Gegner unattraktiv. Normalerweise geht man davon aus das bei einer durchschnittlichen Auslastung von über 95% eine Erhöhung von Kapazität oder Preisen sinnvoll ist.
Zu den Kosten: Würde man auf die 100.000 Zuschauer gehen würde man vermutlich bei Kosten zwischen 1 Milliarde bis 1.5 Milliarden landen. Die Arbeiten am Camp Nou kommen einem Neubau sehr nahe und kosten ungefähr 1.5 Milliarden Euro. Die am Bernabeu kamen ebenfalls einem 'Neubau' recht nahe und kosteten 1.4 Milliarden Euro. Vermutlich würden die Kosten für den BVB etwas günstiger sein, weil man Stehplätze hat und generell weniger Potential im Premiumsegment hat. Grundsätzlich könnte man auch ein Stadion bauen welches erstmal nur 70-80 tausend Plätze hat und, weil man auf teure Dachkonstruktionen (wie bei Schalke oder Real) verzichtet, relativ günstig auf 100 tausend erweitert werden kann.
Ich denke das ganze wäre schon machbar wenn man bereit ist das Projekt mit Fans (höhere Ticketpreise), Investoren (Kapitalerhöhung), Eigenkapitalrücklage und staatlicher Hilfe (günstige Kredite) zusammen zu finanzieren. Ich glaube jedoch das ein derartiges Projekt als größenwahnsinnig abgestempelt werden würde und an schließlich an unserem konservativen Management, der Politik und den konservativen Fans scheitern. Die Angst sich hier gehörig zu übernehmen (Elbphilharmonie) kann ich aber auch nachvollziehen und für den Verein wäre dies eine existenzielle Katastrophe. Ich denke die beste Chancen würde man haben wenn man im Rahmen einer WM ein neues Stadion baut aber ich sehe keine WM in Deutschland vor dem Jahr 2046, weil ich fest davon ausgehe das die WM 2038 in Großbritannien sein wird.
Zitat von Besuchsleiter
Wird es nicht, weil es nicht bezahlbar ist und weil man die letzten Heimspiele schon kaum ausverkauft bekommen hat. Auch bleiben viele Tickets der Dauerkarteninhaber im Zweitmarkt hängen wodurch Lücken auf den Tribünen entstehen.
Zitat von Freischuetzbvb
Ich glaube ganz ehrlich gesagt nicht daran dass ein Neubau mit 100.000 Zuschauern überhaupt angedacht ist, allerdings muss ich sagen die Vorstellung das größte Stadion in Europa hier stehen zu haben hätte natürlich schon Charme grins.Wie viel Kapazität hat das Camp Nou?
Ich glaube ganz ehrlich gesagt nicht daran dass ein Neubau mit 100.000 Zuschauern überhaupt angedacht ist, allerdings muss ich sagen die Vorstellung das größte Stadion in Europa hier stehen zu haben hätte natürlich schon Charme grins.Wie viel Kapazität hat das Camp Nou?
Wird es nicht, weil es nicht bezahlbar ist und weil man die letzten Heimspiele schon kaum ausverkauft bekommen hat. Auch bleiben viele Tickets der Dauerkarteninhaber im Zweitmarkt hängen wodurch Lücken auf den Tribünen entstehen.
Ich habe grade mal in etwa durchgezählt. Gegen Heidenheim gibt es ~400 Tickets im Zweitmarkt (alles Sitzplätze). Morgen werden es sich nochmal deutlich weniger sein. Dabei sie die Zeit, das Wetter und der Gegner unattraktiv. Normalerweise geht man davon aus das bei einer durchschnittlichen Auslastung von über 95% eine Erhöhung von Kapazität oder Preisen sinnvoll ist.
Zu den Kosten: Würde man auf die 100.000 Zuschauer gehen würde man vermutlich bei Kosten zwischen 1 Milliarde bis 1.5 Milliarden landen. Die Arbeiten am Camp Nou kommen einem Neubau sehr nahe und kosten ungefähr 1.5 Milliarden Euro. Die am Bernabeu kamen ebenfalls einem 'Neubau' recht nahe und kosteten 1.4 Milliarden Euro. Vermutlich würden die Kosten für den BVB etwas günstiger sein, weil man Stehplätze hat und generell weniger Potential im Premiumsegment hat. Grundsätzlich könnte man auch ein Stadion bauen welches erstmal nur 70-80 tausend Plätze hat und, weil man auf teure Dachkonstruktionen (wie bei Schalke oder Real) verzichtet, relativ günstig auf 100 tausend erweitert werden kann.
Ich denke das ganze wäre schon machbar wenn man bereit ist das Projekt mit Fans (höhere Ticketpreise), Investoren (Kapitalerhöhung), Eigenkapitalrücklage und staatlicher Hilfe (günstige Kredite) zusammen zu finanzieren. Ich glaube jedoch das ein derartiges Projekt als größenwahnsinnig abgestempelt werden würde und an schließlich an unserem konservativen Management, der Politik und den konservativen Fans scheitern. Die Angst sich hier gehörig zu übernehmen (Elbphilharmonie) kann ich aber auch nachvollziehen und für den Verein wäre dies eine existenzielle Katastrophe. Ich denke die beste Chancen würde man haben wenn man im Rahmen einer WM ein neues Stadion baut aber ich sehe keine WM in Deutschland vor dem Jahr 2046, weil ich fest davon ausgehe das die WM 2038 in Großbritannien sein wird.
Wenn man so die Kosten für die Stadien sieht, gibt es da ziemlich große Unterschiede. Augsburg zahlte für 30.000 Zuschauer 45 Mio, Mainz zahlt für 33.000 Zuschauer 55 Mio, Freiburg für 34.000 Zuschauer, 75 Mio, Bremen zahlte für den Umbau 75 Mio, Liverpool 200 Mio Pfund als zwei Tribünen aufgestockt wurden für ein paar Zuschauer mehr und der VfB hat für Aus- und Umbau insgesamt mehr als 250 Mio gezahlt, Da ist der Neubau der Bayern mit 300 Mio (und 15k mehr Zuschauern) der bessere Weg gewesen. Natürlich sind die Baukosten gestiegen, so dass man das alles nicht 1:1 vergleichen kann, aber meine Thesen sind:
1) Neubau ist allermeistens günstiger als Umbau und Modernsierung
2) Man kann teuer bauen, es geht aber auch günstiger
Wenn ich jetzt keine fancy Mehrzweckhalle mit herausfarbahrem Rasen oder eine Multimedia Arena mit allem technischen Schnickschnack will, sondern ein einfaches Stadion, mit Dach und Rasen und Flutlicht - dann denke ich, dass selbst ein 100k Stadion für deutlich unter einer Milliarde zu bauen ist.
01.02.2026 - 03:48 Uhr
Zitat von yellowpanther
Wenn man so die Kosten für die Stadien sieht, gibt es da ziemlich große Unterschiede. Augsburg zahlte für 30.000 Zuschauer 45 Mio, Mainz zahlt für 33.000 Zuschauer 55 Mio, Freiburg für 34.000 Zuschauer, 75 Mio, Bremen zahlte für den Umbau 75 Mio, Liverpool 200 Mio Pfund als zwei Tribünen aufgestockt wurden für ein paar Zuschauer mehr und der VfB hat für Aus- und Umbau insgesamt mehr als 250 Mio gezahlt, Da ist der Neubau der Bayern mit 300 Mio (und 15k mehr Zuschauern) der bessere Weg gewesen. Natürlich sind die Baukosten gestiegen, so dass man das alles nicht 1:1 vergleichen kann, aber meine Thesen sind:
1) Neubau ist allermeistens günstiger als Umbau und Modernsierung
2) Man kann teuer bauen, es geht aber auch günstiger
Wenn ich jetzt keine fancy Mehrzweckhalle mit herausfarbahrem Rasen oder eine Multimedia Arena mit allem technischen Schnickschnack will, sondern ein einfaches Stadion, mit Dach und Rasen und Flutlicht - dann denke ich, dass selbst ein 100k Stadion für deutlich unter einer Milliarde zu bauen ist.
Zitat von Circial
Ich habe grade mal in etwa durchgezählt. Gegen Heidenheim gibt es ~400 Tickets im Zweitmarkt (alles Sitzplätze). Morgen werden es sich nochmal deutlich weniger sein. Dabei sie die Zeit, das Wetter und der Gegner unattraktiv. Normalerweise geht man davon aus das bei einer durchschnittlichen Auslastung von über 95% eine Erhöhung von Kapazität oder Preisen sinnvoll ist.
Zu den Kosten: Würde man auf die 100.000 Zuschauer gehen würde man vermutlich bei Kosten zwischen 1 Milliarde bis 1.5 Milliarden landen. Die Arbeiten am Camp Nou kommen einem Neubau sehr nahe und kosten ungefähr 1.5 Milliarden Euro. Die am Bernabeu kamen ebenfalls einem 'Neubau' recht nahe und kosteten 1.4 Milliarden Euro. Vermutlich würden die Kosten für den BVB etwas günstiger sein, weil man Stehplätze hat und generell weniger Potential im Premiumsegment hat. Grundsätzlich könnte man auch ein Stadion bauen welches erstmal nur 70-80 tausend Plätze hat und, weil man auf teure Dachkonstruktionen (wie bei Schalke oder Real) verzichtet, relativ günstig auf 100 tausend erweitert werden kann.
Ich denke das ganze wäre schon machbar wenn man bereit ist das Projekt mit Fans (höhere Ticketpreise), Investoren (Kapitalerhöhung), Eigenkapitalrücklage und staatlicher Hilfe (günstige Kredite) zusammen zu finanzieren. Ich glaube jedoch das ein derartiges Projekt als größenwahnsinnig abgestempelt werden würde und an schließlich an unserem konservativen Management, der Politik und den konservativen Fans scheitern. Die Angst sich hier gehörig zu übernehmen (Elbphilharmonie) kann ich aber auch nachvollziehen und für den Verein wäre dies eine existenzielle Katastrophe. Ich denke die beste Chancen würde man haben wenn man im Rahmen einer WM ein neues Stadion baut aber ich sehe keine WM in Deutschland vor dem Jahr 2046, weil ich fest davon ausgehe das die WM 2038 in Großbritannien sein wird.
Zitat von Besuchsleiter
Wird es nicht, weil es nicht bezahlbar ist und weil man die letzten Heimspiele schon kaum ausverkauft bekommen hat. Auch bleiben viele Tickets der Dauerkarteninhaber im Zweitmarkt hängen wodurch Lücken auf den Tribünen entstehen.
Zitat von Freischuetzbvb
Ich glaube ganz ehrlich gesagt nicht daran dass ein Neubau mit 100.000 Zuschauern überhaupt angedacht ist, allerdings muss ich sagen die Vorstellung das größte Stadion in Europa hier stehen zu haben hätte natürlich schon Charme grins.Wie viel Kapazität hat das Camp Nou?
Ich glaube ganz ehrlich gesagt nicht daran dass ein Neubau mit 100.000 Zuschauern überhaupt angedacht ist, allerdings muss ich sagen die Vorstellung das größte Stadion in Europa hier stehen zu haben hätte natürlich schon Charme grins.Wie viel Kapazität hat das Camp Nou?
Wird es nicht, weil es nicht bezahlbar ist und weil man die letzten Heimspiele schon kaum ausverkauft bekommen hat. Auch bleiben viele Tickets der Dauerkarteninhaber im Zweitmarkt hängen wodurch Lücken auf den Tribünen entstehen.
Ich habe grade mal in etwa durchgezählt. Gegen Heidenheim gibt es ~400 Tickets im Zweitmarkt (alles Sitzplätze). Morgen werden es sich nochmal deutlich weniger sein. Dabei sie die Zeit, das Wetter und der Gegner unattraktiv. Normalerweise geht man davon aus das bei einer durchschnittlichen Auslastung von über 95% eine Erhöhung von Kapazität oder Preisen sinnvoll ist.
Zu den Kosten: Würde man auf die 100.000 Zuschauer gehen würde man vermutlich bei Kosten zwischen 1 Milliarde bis 1.5 Milliarden landen. Die Arbeiten am Camp Nou kommen einem Neubau sehr nahe und kosten ungefähr 1.5 Milliarden Euro. Die am Bernabeu kamen ebenfalls einem 'Neubau' recht nahe und kosteten 1.4 Milliarden Euro. Vermutlich würden die Kosten für den BVB etwas günstiger sein, weil man Stehplätze hat und generell weniger Potential im Premiumsegment hat. Grundsätzlich könnte man auch ein Stadion bauen welches erstmal nur 70-80 tausend Plätze hat und, weil man auf teure Dachkonstruktionen (wie bei Schalke oder Real) verzichtet, relativ günstig auf 100 tausend erweitert werden kann.
Ich denke das ganze wäre schon machbar wenn man bereit ist das Projekt mit Fans (höhere Ticketpreise), Investoren (Kapitalerhöhung), Eigenkapitalrücklage und staatlicher Hilfe (günstige Kredite) zusammen zu finanzieren. Ich glaube jedoch das ein derartiges Projekt als größenwahnsinnig abgestempelt werden würde und an schließlich an unserem konservativen Management, der Politik und den konservativen Fans scheitern. Die Angst sich hier gehörig zu übernehmen (Elbphilharmonie) kann ich aber auch nachvollziehen und für den Verein wäre dies eine existenzielle Katastrophe. Ich denke die beste Chancen würde man haben wenn man im Rahmen einer WM ein neues Stadion baut aber ich sehe keine WM in Deutschland vor dem Jahr 2046, weil ich fest davon ausgehe das die WM 2038 in Großbritannien sein wird.
Wenn man so die Kosten für die Stadien sieht, gibt es da ziemlich große Unterschiede. Augsburg zahlte für 30.000 Zuschauer 45 Mio, Mainz zahlt für 33.000 Zuschauer 55 Mio, Freiburg für 34.000 Zuschauer, 75 Mio, Bremen zahlte für den Umbau 75 Mio, Liverpool 200 Mio Pfund als zwei Tribünen aufgestockt wurden für ein paar Zuschauer mehr und der VfB hat für Aus- und Umbau insgesamt mehr als 250 Mio gezahlt, Da ist der Neubau der Bayern mit 300 Mio (und 15k mehr Zuschauern) der bessere Weg gewesen. Natürlich sind die Baukosten gestiegen, so dass man das alles nicht 1:1 vergleichen kann, aber meine Thesen sind:
1) Neubau ist allermeistens günstiger als Umbau und Modernsierung
2) Man kann teuer bauen, es geht aber auch günstiger
Wenn ich jetzt keine fancy Mehrzweckhalle mit herausfarbahrem Rasen oder eine Multimedia Arena mit allem technischen Schnickschnack will, sondern ein einfaches Stadion, mit Dach und Rasen und Flutlicht - dann denke ich, dass selbst ein 100k Stadion für deutlich unter einer Milliarde zu bauen ist.
Wie du selbst schon feststellst, wirfst du ja willkürliche Beispiele in ihrer zeitlichen Dimension durcheinander, das Freiburg Stadion zB. ist ja relativ neu, auch der Umbau des Stuttgarter Stadions 1-2 Jahre.
Der Bau der Allianz-Arena war vor 21 Jahren für 340mio€ machbar, heute würde ein vergleichbarer Bau wahrscheinlich irgendwo zwischen 700mio€ und einer Milliarde liegen, vorallem mit dem heutigen Fassungsvermögen (75k), was ja erst in den zwei Jahrzehnten nach der Fertigstellung in zwei Schritten "on top" kam (ursprünglich wurde ja für ~66k Zuschauer gebaut).
01.02.2026 - 08:50 Uhr
Zitat von Borusse91
Wie du selbst schon feststellst, wirfst du ja willkürliche Beispiele in ihrer zeitlichen Dimension durcheinander, das Freiburg Stadion zB. ist ja relativ neu, auch der Umbau des Stuttgarter Stadions 1-2 Jahre.
Der Bau der Allianz-Arena war vor 21 Jahren für 340mio€ machbar, heute würde ein vergleichbarer Bau wahrscheinlich irgendwo zwischen 700mio€ und einer Milliarde liegen, vorallem mit dem heutigen Fassungsvermögen (75k), was ja erst in den zwei Jahrzehnten nach der Fertigstellung in zwei Schritten "on top" kam (ursprünglich wurde ja für ~66k Zuschauer gebaut).
Zitat von yellowpanther
Wenn man so die Kosten für die Stadien sieht, gibt es da ziemlich große Unterschiede. Augsburg zahlte für 30.000 Zuschauer 45 Mio, Mainz zahlt für 33.000 Zuschauer 55 Mio, Freiburg für 34.000 Zuschauer, 75 Mio, Bremen zahlte für den Umbau 75 Mio, Liverpool 200 Mio Pfund als zwei Tribünen aufgestockt wurden für ein paar Zuschauer mehr und der VfB hat für Aus- und Umbau insgesamt mehr als 250 Mio gezahlt, Da ist der Neubau der Bayern mit 300 Mio (und 15k mehr Zuschauern) der bessere Weg gewesen. Natürlich sind die Baukosten gestiegen, so dass man das alles nicht 1:1 vergleichen kann, aber meine Thesen sind:
1) Neubau ist allermeistens günstiger als Umbau und Modernsierung
2) Man kann teuer bauen, es geht aber auch günstiger
Wenn ich jetzt keine fancy Mehrzweckhalle mit herausfarbahrem Rasen oder eine Multimedia Arena mit allem technischen Schnickschnack will, sondern ein einfaches Stadion, mit Dach und Rasen und Flutlicht - dann denke ich, dass selbst ein 100k Stadion für deutlich unter einer Milliarde zu bauen ist.
Zitat von Circial
Ich habe grade mal in etwa durchgezählt. Gegen Heidenheim gibt es ~400 Tickets im Zweitmarkt (alles Sitzplätze). Morgen werden es sich nochmal deutlich weniger sein. Dabei sie die Zeit, das Wetter und der Gegner unattraktiv. Normalerweise geht man davon aus das bei einer durchschnittlichen Auslastung von über 95% eine Erhöhung von Kapazität oder Preisen sinnvoll ist.
Zu den Kosten: Würde man auf die 100.000 Zuschauer gehen würde man vermutlich bei Kosten zwischen 1 Milliarde bis 1.5 Milliarden landen. Die Arbeiten am Camp Nou kommen einem Neubau sehr nahe und kosten ungefähr 1.5 Milliarden Euro. Die am Bernabeu kamen ebenfalls einem 'Neubau' recht nahe und kosteten 1.4 Milliarden Euro. Vermutlich würden die Kosten für den BVB etwas günstiger sein, weil man Stehplätze hat und generell weniger Potential im Premiumsegment hat. Grundsätzlich könnte man auch ein Stadion bauen welches erstmal nur 70-80 tausend Plätze hat und, weil man auf teure Dachkonstruktionen (wie bei Schalke oder Real) verzichtet, relativ günstig auf 100 tausend erweitert werden kann.
Ich denke das ganze wäre schon machbar wenn man bereit ist das Projekt mit Fans (höhere Ticketpreise), Investoren (Kapitalerhöhung), Eigenkapitalrücklage und staatlicher Hilfe (günstige Kredite) zusammen zu finanzieren. Ich glaube jedoch das ein derartiges Projekt als größenwahnsinnig abgestempelt werden würde und an schließlich an unserem konservativen Management, der Politik und den konservativen Fans scheitern. Die Angst sich hier gehörig zu übernehmen (Elbphilharmonie) kann ich aber auch nachvollziehen und für den Verein wäre dies eine existenzielle Katastrophe. Ich denke die beste Chancen würde man haben wenn man im Rahmen einer WM ein neues Stadion baut aber ich sehe keine WM in Deutschland vor dem Jahr 2046, weil ich fest davon ausgehe das die WM 2038 in Großbritannien sein wird.
Zitat von Besuchsleiter
Wird es nicht, weil es nicht bezahlbar ist und weil man die letzten Heimspiele schon kaum ausverkauft bekommen hat. Auch bleiben viele Tickets der Dauerkarteninhaber im Zweitmarkt hängen wodurch Lücken auf den Tribünen entstehen.
Zitat von Freischuetzbvb
Ich glaube ganz ehrlich gesagt nicht daran dass ein Neubau mit 100.000 Zuschauern überhaupt angedacht ist, allerdings muss ich sagen die Vorstellung das größte Stadion in Europa hier stehen zu haben hätte natürlich schon Charme grins.Wie viel Kapazität hat das Camp Nou?
Ich glaube ganz ehrlich gesagt nicht daran dass ein Neubau mit 100.000 Zuschauern überhaupt angedacht ist, allerdings muss ich sagen die Vorstellung das größte Stadion in Europa hier stehen zu haben hätte natürlich schon Charme grins.Wie viel Kapazität hat das Camp Nou?
Wird es nicht, weil es nicht bezahlbar ist und weil man die letzten Heimspiele schon kaum ausverkauft bekommen hat. Auch bleiben viele Tickets der Dauerkarteninhaber im Zweitmarkt hängen wodurch Lücken auf den Tribünen entstehen.
Ich habe grade mal in etwa durchgezählt. Gegen Heidenheim gibt es ~400 Tickets im Zweitmarkt (alles Sitzplätze). Morgen werden es sich nochmal deutlich weniger sein. Dabei sie die Zeit, das Wetter und der Gegner unattraktiv. Normalerweise geht man davon aus das bei einer durchschnittlichen Auslastung von über 95% eine Erhöhung von Kapazität oder Preisen sinnvoll ist.
Zu den Kosten: Würde man auf die 100.000 Zuschauer gehen würde man vermutlich bei Kosten zwischen 1 Milliarde bis 1.5 Milliarden landen. Die Arbeiten am Camp Nou kommen einem Neubau sehr nahe und kosten ungefähr 1.5 Milliarden Euro. Die am Bernabeu kamen ebenfalls einem 'Neubau' recht nahe und kosteten 1.4 Milliarden Euro. Vermutlich würden die Kosten für den BVB etwas günstiger sein, weil man Stehplätze hat und generell weniger Potential im Premiumsegment hat. Grundsätzlich könnte man auch ein Stadion bauen welches erstmal nur 70-80 tausend Plätze hat und, weil man auf teure Dachkonstruktionen (wie bei Schalke oder Real) verzichtet, relativ günstig auf 100 tausend erweitert werden kann.
Ich denke das ganze wäre schon machbar wenn man bereit ist das Projekt mit Fans (höhere Ticketpreise), Investoren (Kapitalerhöhung), Eigenkapitalrücklage und staatlicher Hilfe (günstige Kredite) zusammen zu finanzieren. Ich glaube jedoch das ein derartiges Projekt als größenwahnsinnig abgestempelt werden würde und an schließlich an unserem konservativen Management, der Politik und den konservativen Fans scheitern. Die Angst sich hier gehörig zu übernehmen (Elbphilharmonie) kann ich aber auch nachvollziehen und für den Verein wäre dies eine existenzielle Katastrophe. Ich denke die beste Chancen würde man haben wenn man im Rahmen einer WM ein neues Stadion baut aber ich sehe keine WM in Deutschland vor dem Jahr 2046, weil ich fest davon ausgehe das die WM 2038 in Großbritannien sein wird.
Wenn man so die Kosten für die Stadien sieht, gibt es da ziemlich große Unterschiede. Augsburg zahlte für 30.000 Zuschauer 45 Mio, Mainz zahlt für 33.000 Zuschauer 55 Mio, Freiburg für 34.000 Zuschauer, 75 Mio, Bremen zahlte für den Umbau 75 Mio, Liverpool 200 Mio Pfund als zwei Tribünen aufgestockt wurden für ein paar Zuschauer mehr und der VfB hat für Aus- und Umbau insgesamt mehr als 250 Mio gezahlt, Da ist der Neubau der Bayern mit 300 Mio (und 15k mehr Zuschauern) der bessere Weg gewesen. Natürlich sind die Baukosten gestiegen, so dass man das alles nicht 1:1 vergleichen kann, aber meine Thesen sind:
1) Neubau ist allermeistens günstiger als Umbau und Modernsierung
2) Man kann teuer bauen, es geht aber auch günstiger
Wenn ich jetzt keine fancy Mehrzweckhalle mit herausfarbahrem Rasen oder eine Multimedia Arena mit allem technischen Schnickschnack will, sondern ein einfaches Stadion, mit Dach und Rasen und Flutlicht - dann denke ich, dass selbst ein 100k Stadion für deutlich unter einer Milliarde zu bauen ist.
Wie du selbst schon feststellst, wirfst du ja willkürliche Beispiele in ihrer zeitlichen Dimension durcheinander, das Freiburg Stadion zB. ist ja relativ neu, auch der Umbau des Stuttgarter Stadions 1-2 Jahre.
Der Bau der Allianz-Arena war vor 21 Jahren für 340mio€ machbar, heute würde ein vergleichbarer Bau wahrscheinlich irgendwo zwischen 700mio€ und einer Milliarde liegen, vorallem mit dem heutigen Fassungsvermögen (75k), was ja erst in den zwei Jahrzehnten nach der Fertigstellung in zwei Schritten "on top" kam (ursprünglich wurde ja für ~66k Zuschauer gebaut).
Das reine Gebäude kann man ja tatsächlich in unterschiedlichen Qualitätsstufen bauen. Von der einfachen Stahlbetonkiste bis zur Mehrzweckarena.
Was man aber auch bedenken muss, ist das Drumherum. Infrastruktur, Bodenbeschaffenheit (Bergbauregion!) und die Verkehrsanbindung. Flächen für einen Neubau müssen dann erworben und erschlossen werden. Die meisten freien Flächen auf Dortmunder Stadtgebiet weisen ein Gefälle auf und/oder sind weit draußen. Die Stadt muss zudem eine Baugenehmigung erteilen und das obwohl die Stadt keinerlei Interesse daran hat. Auch eine Mehrzweckarena, die grundsätzlich schon im Interesse der Stadt liegen könnte, ist in Form einer Halle mit der Westfalenhalle bereits vorhanden. Das wird alles schwierig und sehr teuer.
01.02.2026 - 14:09 Uhr
Zitat von Borusse91
Soll am Ende des Umbaus über 100k haben:
In Deutschland wird es sowas auf absehbare Zeit definitiv nicht geben.
Zitat von Freischuetzbvb
Ich glaube ganz ehrlich gesagt nicht daran dass ein Neubau mit 100.000 Zuschauern überhaupt angedacht ist, allerdings muss ich sagen die Vorstellung das größte Stadion in Europa hier stehen zu haben hätte natürlich schon Charme grins.Wie viel Kapazität hat das Camp Nou?
Ich glaube ganz ehrlich gesagt nicht daran dass ein Neubau mit 100.000 Zuschauern überhaupt angedacht ist, allerdings muss ich sagen die Vorstellung das größte Stadion in Europa hier stehen zu haben hätte natürlich schon Charme grins.Wie viel Kapazität hat das Camp Nou?
Soll am Ende des Umbaus über 100k haben:
Bis zur Saison 2026/27 soll das Stadion komplett renoviert, modernisiert und auf rund 105.000 Plätze erweitert werden. Daher spielte der FC Barcelona vom Beginn der Saison 2023/24 bis November 2025 im Olympiastadion Barcelona.
In Deutschland wird es sowas auf absehbare Zeit definitiv nicht geben.
Ist auch bei Barca mehr Prestige als wirklich nötig. Ausverkauft sind die i.d.R. auch nur gegen Real und Atletico und vllt. noch im Derby
01.02.2026 - 14:28 Uhr
Zitat von yellowpanther
Wenn ich jetzt keine fancy Mehrzweckhalle mit herausfarbahrem Rasen oder eine Multimedia Arena mit allem technischen Schnickschnack will, sondern ein einfaches Stadion, mit Dach und Rasen und Flutlicht - dann denke ich, dass selbst ein 100k Stadion für deutlich unter einer Milliarde zu bauen ist.
Wenn ich jetzt keine fancy Mehrzweckhalle mit herausfarbahrem Rasen oder eine Multimedia Arena mit allem technischen Schnickschnack will, sondern ein einfaches Stadion, mit Dach und Rasen und Flutlicht - dann denke ich, dass selbst ein 100k Stadion für deutlich unter einer Milliarde zu bauen ist.
Meiner Meinung nach wäre es aber schon wichtig, ein Stadion auf dem Stand der Technik zu bauen. Insbesondere Einnahmen durch Großveranstaltungen abseits des Fußballs sind hier interessant. Andererseits gibt es in NRW einige große Hallen und Stadien, die bereits für Konzerte (wie jetzt dieses Jahr die Backstreet Boys in Düsseldorf) gebucht werden können: Gelsenkirchen, Düsseldorf, das Rheinenergiestadion, und im Zuschauersegment darunter die Hallen in Köln, Oberhausen und die Westfalenhallen selber. Und der Open Air Park in Düsseldorf ist mit 80.000 potenziellen Zuschauern ja auch noch relativ neu. Da geht es dann ins Betriebswirtschaftliche bzw. Eventmanagementplanung ob man in den Sommermonaten ausreichend Konzerte bekommen kann, damit sich die dafür notwendigen Investitionen lohnen.
Generell sollte man auch attraktiv für EM's, WM's und CL/EL-Finals werden. Dadurch wird das internationale Ansehen von Stadt und Verein auch steigen.
Eine interessante Frage ist auch, inwiefern man den Stadion-Raum geschlossen haben möchte, oder so offen wie jetzt: Das hat einen Einfluss auf den Unterhalt von Gastronomie und Merchendise-Shops, die generell bei angenehmeren Temperaturen - sowohl im Hochsommer als auch im tiefen Winter - besser besucht werden. Die infrastrukturellen Kapazitäten zu schaffen, damit besagte 100.000 Zuschauer auch mit Bier, Bratwurst und BVB-Trikot versorgt werden können, bevor die Halbzeitpause vorbei ist, ist auch wichtig. Ebenso Parkmöglichkeiten und ÖPNV-Anschluss (bspw. eine Stadion-eigene U-Bahnstation) und/oder ausgiebige Tiefgaragen/Parkhauskonstruktionen.
Im Hinblick auf die Frage nach Ausbaupotenzial habe ich hier auch eine andere Meinung: Die Möglichkeit zu schaffen, von beispielsweise 80.000 auf 100.000 aufzustocken erfordert, im vorhinein schon infrastrukturelle Grundlagen zu schaffen: Statik, Stromversorgung... Dann lieber direkt das bauen, was man auch will. Das ist im Verhältnis günstiger - alleine schon Inflationsbedingt. Dann hat man auch nicht eine spätere Periode von 1 oder 2 Jahren, in denen während des Spielbetriebs am neuen Stadion gebaut werden muss.
Fazit: Wenn man neu baut, dann sofort auf mindestens 90.000 Zuschauer (oder mehr), so modern und nachhaltig wie möglich, mit einer geschlossenen Stadionkonstruktion, nicht unbedingt mit schließbarem Dach, plus U-Bahn Station und großen Parkmöglichkeiten.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von de_Lek am 01.02.2026 um 14:35 Uhr bearbeitet
01.02.2026 - 14:54 Uhr
Zitat von de_Lek
Generell sollte man auch attraktiv für EM's, WM's und CL/EL-Finals werden. Dadurch wird das internationale Ansehen von Stadt und Verein auch steigen.
Generell sollte man auch attraktiv für EM's, WM's und CL/EL-Finals werden. Dadurch wird das internationale Ansehen von Stadt und Verein auch steigen.
Hierfür sind externe Faktoren wie Anzahl von (Luxus-) Hotelbetten usw. relevant - also ein Faktor, auf den der BVB nur recht geringen Einfluss hätte.
Mir kommt es so vor, als sei das Thema Kapitaldienst bzw. dessen Finanzierbarkeit für so manchen User überhaupt kein Begriff. Die Kosten für einen Stadionneuba mit beispielsweise 90.000 Plätzen würden sich mindestens auf einen satten mittleren neunstelligen Betrag belaufen, der reine Kapitaldienst auf einen mittleren achtstelligen Betrag p.a. - ich würde hier auf absehbare Zeit keinen Stadionneubau erwarten - und garantiert keinen mit ansatzweise derzeitigem Fassungsvermögen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Mairon am 01.02.2026 um 14:59 Uhr bearbeitet
04.02.2026 - 12:56 Uhr
Meine Frau und ich planen ggf. im März eines der Heimspiele zu besuchen.
Da wir von weiter weg kommen, würden wir das als langes Wochenende gerne machen.
Gibt es Hotels die ihr empfehlen könnt, die Fußläufig erreichbar sind vom Stadion?
Wichtig wäre uns ein gutes Frühstück und eben zu Fuß erreichbar. Da wir nicht mit dem Auto anreisen brauchen wir keinen Parkplatz am Hotel.
Vielen Dank für eure Vorschläge.
Da wir von weiter weg kommen, würden wir das als langes Wochenende gerne machen.
Gibt es Hotels die ihr empfehlen könnt, die Fußläufig erreichbar sind vom Stadion?
Wichtig wäre uns ein gutes Frühstück und eben zu Fuß erreichbar. Da wir nicht mit dem Auto anreisen brauchen wir keinen Parkplatz am Hotel.
Vielen Dank für eure Vorschläge.
04.02.2026 - 13:27 Uhr
Zitat von DBFreibeuter
Meine Frau und ich planen ggf. im März eines der Heimspiele zu besuchen.
Da wir von weiter weg kommen, würden wir das als langes Wochenende gerne machen.
Gibt es Hotels die ihr empfehlen könnt, die Fußläufig erreichbar sind vom Stadion?
Wichtig wäre uns ein gutes Frühstück und eben zu Fuß erreichbar. Da wir nicht mit dem Auto anreisen brauchen wir keinen Parkplatz am Hotel.
Vielen Dank für eure Vorschläge.
Meine Frau und ich planen ggf. im März eines der Heimspiele zu besuchen.
Da wir von weiter weg kommen, würden wir das als langes Wochenende gerne machen.
Gibt es Hotels die ihr empfehlen könnt, die Fußläufig erreichbar sind vom Stadion?
Wichtig wäre uns ein gutes Frühstück und eben zu Fuß erreichbar. Da wir nicht mit dem Auto anreisen brauchen wir keinen Parkplatz am Hotel.
Vielen Dank für eure Vorschläge.
Für die Veranstaltungen meiner Firma am und um das Stadion herum, haben wir immer Zimmerkontingente im Mercure (5 Min Fußweg) und im Steigenberger (10 Min Fußweg). Frühstück bisher immer gut, wobei das ja von dem persönlichen Geschmack abhängt. Es hat sich aber noch nie einer unserer Gäste beschwert. Im Mercure sind sogar einige Zimmer neu renoviert worden.
04.02.2026 - 14:44 Uhr
Zitat von Mairon
Hierfür sind externe Faktoren wie Anzahl von (Luxus-) Hotelbetten usw. relevant - also ein Faktor, auf den der BVB nur recht geringen Einfluss hätte.
Mir kommt es so vor, als sei das Thema Kapitaldienst bzw. dessen Finanzierbarkeit für so manchen User überhaupt kein Begriff. Die Kosten für einen Stadionneuba mit beispielsweise 90.000 Plätzen würden sich mindestens auf einen satten mittleren neunstelligen Betrag belaufen, der reine Kapitaldienst auf einen mittleren achtstelligen Betrag p.a. - ich würde hier auf absehbare Zeit keinen Stadionneubau erwarten - und garantiert keinen mit ansatzweise derzeitigem Fassungsvermögen.
Zitat von de_Lek
Generell sollte man auch attraktiv für EM's, WM's und CL/EL-Finals werden. Dadurch wird das internationale Ansehen von Stadt und Verein auch steigen.
Generell sollte man auch attraktiv für EM's, WM's und CL/EL-Finals werden. Dadurch wird das internationale Ansehen von Stadt und Verein auch steigen.
Hierfür sind externe Faktoren wie Anzahl von (Luxus-) Hotelbetten usw. relevant - also ein Faktor, auf den der BVB nur recht geringen Einfluss hätte.
Mir kommt es so vor, als sei das Thema Kapitaldienst bzw. dessen Finanzierbarkeit für so manchen User überhaupt kein Begriff. Die Kosten für einen Stadionneuba mit beispielsweise 90.000 Plätzen würden sich mindestens auf einen satten mittleren neunstelligen Betrag belaufen, der reine Kapitaldienst auf einen mittleren achtstelligen Betrag p.a. - ich würde hier auf absehbare Zeit keinen Stadionneubau erwarten - und garantiert keinen mit ansatzweise derzeitigem Fassungsvermögen.
Man muss ja nur ein Blick in die NFL werfen, da werden auch im Moment eine Reihe neuer Stadien gebaut. Die werden alle kleiner, aber auf hohem Standard. Alle zwischen 60k und 70k Kapazität.
04.02.2026 - 16:14 Uhr
Bei jeder gewerblichen Immobilie kommt irgendwann der Punkt, dass Instandhaltung, Belastung durch nicht mehr angemessene Struktur/Ausstattung und weitere Faktoren so groß wird, dass ein Neubau unabdingbar wird. Wie nah das Westfalenstadion an diesen Punkt ist können nur die Experten sagen. Es gibt aber zu denken, dass Vereine mit deutlich kleineren Stadien mehr Einnahmen aus Eintrittsgeldern etc. erwirtschaften als wir. Auf jeden Fall wäre es gut, wenn die Geschäftsführung alle Endwicklungen in Dortmund verfolgt, die mögliche Bauplätze betreffen. In anderen Städten haben sich durch freiwerdende Kasernengelände, Rückzug der Bundesbahn von Flächen, Aufgabe von Industriearealen etc. völlig neue Perspektiven ergeben. Denn ein Umbau des Westfalenstadions birgt erhebliche Risiken: Umbauten werden oft erheblich teurer als gedacht, weil Bausubstanzen nicht immer so erhalten werden können, wie man meint, die Baufirmen sich auf dem Areal nicht optimal bewegen können, Bauabläufe unwirtschaftlich sind etc . . Dazu kommt die eingeschränkte Nutzung während der Bauzeit. Wenn ein guter Bauplatz verfügbar wäre, sollte der BVB einen Neubau ernsthaft erwägen. Und wenn der gut wird, wird die Stimmung im Stadion sicher auch wieder erstklassig.
Eine Frage an die Experten: Würden wir eine neue "gelbe Wand" von der Baubehörde und der DFL bzw. UEFA noch mal genehmigt bekommen, oder hat die quasi Bestandsschutz, würde aber als Neubau nicht mehr erlaubt werden? Die nötigen Logen etc. könnten ja auf den anderen drei Seiten sein.
Eine Frage an die Experten: Würden wir eine neue "gelbe Wand" von der Baubehörde und der DFL bzw. UEFA noch mal genehmigt bekommen, oder hat die quasi Bestandsschutz, würde aber als Neubau nicht mehr erlaubt werden? Die nötigen Logen etc. könnten ja auf den anderen drei Seiten sein.
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