Werder nimmt Straßburgs letztes Angebot für Coulibaly an – Zwei Zugänge sollen folgen
19.08.2026 - 07:11 Uhr
19.08.2026 - 11:24 Uhr
Zitat von mick116c
Bei den Boni müsste man noch schauen, wie leicht oder schwer diese Zahlungen zu erreichen sind. Im Worum war von "einfach zu erreichenden Boni" zu lesen, hier im Artikel findet sich dazu keine Angabe. Die WVB ist bei jungen Spielern in meinen Augen eher Standard und nicht ungewöhnlich und mit 10 Prozent auch nicht außergewöhnlich hoch. Alles in allem finde ich die Konditionen in Ordnung und aus (versuchter) objektiver Perspektive angemessen.
Bei den Boni müsste man noch schauen, wie leicht oder schwer diese Zahlungen zu erreichen sind. Im Worum war von "einfach zu erreichenden Boni" zu lesen, hier im Artikel findet sich dazu keine Angabe. Die WVB ist bei jungen Spielern in meinen Augen eher Standard und nicht ungewöhnlich und mit 10 Prozent auch nicht außergewöhnlich hoch. Alles in allem finde ich die Konditionen in Ordnung und aus (versuchter) objektiver Perspektive angemessen.
Ich möchte meinen Beitrag noch um die Information der Deichstube ergänzen, wonach es laut Deichstube offenbar doch keine Boni geben soll (jedoch eine 10-prozentige Weiterverkaufsbeteiligung). Das würde meine Einschätzung des Transfers teilweise revidieren, wenngleich ich den Abgang dann immer noch besser als einen Verbleib bewerten würde. Bei einem Weiterverkauf für 40 Mio. EUR erhielte man so zusätzliche 2 Mio. EUR, bei einem Weiterverkauf für 60 Mio. EUR wären es dann 4 Mio. EUR, da die Klausel üblicherweise für den Betrag gilt, der oberhalb der ursprünglich gezahlten Ablöse liegt.
Bild und Sky berichten allerdings von ca. fünf Mio. Euro Boni. Es steht also „Aussage gegen Aussage“.
Mich würde es tatsächlich überraschen, wenn keine Bonuszahlungen vereinbart würden, weil dies bei Werder eigentlich sehr gängig ist. Bei Schmid und Backhaus soll es in diesem Sommer solche Vereinbarungen gegeben haben, bei Zetterer und Ducksch im Vorjahr laut Deichstube ebenfalls.
19.08.2026 - 11:24 Uhr
Zitat von Th350m1n
Sehr guter Beitrag, die Einschätzung teile ich gänzlich. Wir sind Strukturell ein Zweitliga Verein, so ist die Realität mittlerweile. So traurig das auch sein mag.
Zitat von kregrini1337
Die Einschätzung teile ich überhaupt nicht.
Für mich liegt das Problem weniger an der Taktik oder wie Werder auftritt, sondern schlicht an unserer wirtschaftlichen Situation. Werder ist nun mal auf Transfereinnahmen angewiesen, um handlungsfähig zu sein. Wenn man für zwei Transferphasen zusammen nur ein sehr schmales Budget von angeblich ca. 2 bis 4 Millionen Euro zur Verfügung hat, spielt die Zeit im Poker immer gegen uns. Und da die Bilanzen öffentlich sind und jeder Sportdirektor diese lesen kann, wissen die anderen Vereine das natürlich auch.
Werder ist wirtschaftlich im permanenten Überlebensmodus. Konsequenz ist, dass wir dadurch immer in einer undankbaren Verhandlungsposition hängen. Entweder müssen wir bei Zugängen auf Transfereinnahmen warten und verpassen die besten Deals, oder die aufnehmenden Vereine spielen auf Zeit, um die Preise zu drücken. Für Werder ist das ein Teufelskreis – kA, ob wir dort jemals rauskommen.
Werders Handeln auf dem Transfermarkt hat mMn also nichts mit Unfähigkeit zu tun. (Unfähigkeit war nur, dass man sich heute in dieser Position befindet, nachdem man ewig in der CL gespielt hat.)
Wer sich mal die Eigen- und Fremdkapitalquoten im Vergleich zu anderen Clubs (Köln passt mit der El Mala-Geschichte gerade als Vergleich ganz gut) ansieht, merkt schnell, dass kaum ein anderer etablierter Verein so mit angezogener Handbremse fahren muss. Ich kann absolut verstehen, wenn man von außen draufschaut und bei manchen Deals denkt: „Das hätte man doch cleverer lösen können.“ Bei Werder muss man aber immer relativieren und sich fragen: In dieser wirtschaftlichen Situation – war der getroffene Deal ein guter Kompromiss? Ich finde, bei Karim und Romano waren die Kompromisse gut. Ebenso bei allen anderen Zugängen.
Unter dieser Betrachtung greift somit die These, Werder würde Spieler aktiv verramschen, für mich zu kurz. Ich finde eher das Gegenteil: Man muss den Verantwortlichen hoch anrechnen, dass sie es innerhalb dieser extrem engen Grenzen schaffen, gute Transfers zu tätigen (gilt m.E. für alle Zugänge/Abgänge in dieser Transferphase). Aber klar ist auch, dass bei dieser geringen wirtschaftlichen Kraft viele Transfers mit mehr Risiko getätigt werden – und das läuft mal richtig gut (wie in den starken Jahren unter Ole Werner mit z. B. Weiser und Ducksch) oder mal eben weniger gut (wie letzte Saison mit Mbangula oder Wöber).
Mir liegt einfach am Herzen, dass man dies bei den Bewertungen zu Werders Transfers immer berücksichtigt – sonst werden Meinungen schnell unsachlich. Kommt ihr trotzdem zu einer anderen Meinung, kann ich aber auch damit leben – man darf – wie immer – alles im Leben auch anders sehen
!
Zitat von Trixer
Seit Jahren schafft es Werder ihre besten Spieler so aggressiv auf dem Markt anzubieten, dass jeder Verein weiß, dass Werder verkaufen muss und dies fing nicht erst unter Fritz an. ....
Seit Jahren schafft es Werder ihre besten Spieler so aggressiv auf dem Markt anzubieten, dass jeder Verein weiß, dass Werder verkaufen muss und dies fing nicht erst unter Fritz an. ....
Die Einschätzung teile ich überhaupt nicht.
Für mich liegt das Problem weniger an der Taktik oder wie Werder auftritt, sondern schlicht an unserer wirtschaftlichen Situation. Werder ist nun mal auf Transfereinnahmen angewiesen, um handlungsfähig zu sein. Wenn man für zwei Transferphasen zusammen nur ein sehr schmales Budget von angeblich ca. 2 bis 4 Millionen Euro zur Verfügung hat, spielt die Zeit im Poker immer gegen uns. Und da die Bilanzen öffentlich sind und jeder Sportdirektor diese lesen kann, wissen die anderen Vereine das natürlich auch.
Werder ist wirtschaftlich im permanenten Überlebensmodus. Konsequenz ist, dass wir dadurch immer in einer undankbaren Verhandlungsposition hängen. Entweder müssen wir bei Zugängen auf Transfereinnahmen warten und verpassen die besten Deals, oder die aufnehmenden Vereine spielen auf Zeit, um die Preise zu drücken. Für Werder ist das ein Teufelskreis – kA, ob wir dort jemals rauskommen.
Werders Handeln auf dem Transfermarkt hat mMn also nichts mit Unfähigkeit zu tun. (Unfähigkeit war nur, dass man sich heute in dieser Position befindet, nachdem man ewig in der CL gespielt hat.)
Wer sich mal die Eigen- und Fremdkapitalquoten im Vergleich zu anderen Clubs (Köln passt mit der El Mala-Geschichte gerade als Vergleich ganz gut) ansieht, merkt schnell, dass kaum ein anderer etablierter Verein so mit angezogener Handbremse fahren muss. Ich kann absolut verstehen, wenn man von außen draufschaut und bei manchen Deals denkt: „Das hätte man doch cleverer lösen können.“ Bei Werder muss man aber immer relativieren und sich fragen: In dieser wirtschaftlichen Situation – war der getroffene Deal ein guter Kompromiss? Ich finde, bei Karim und Romano waren die Kompromisse gut. Ebenso bei allen anderen Zugängen.
Unter dieser Betrachtung greift somit die These, Werder würde Spieler aktiv verramschen, für mich zu kurz. Ich finde eher das Gegenteil: Man muss den Verantwortlichen hoch anrechnen, dass sie es innerhalb dieser extrem engen Grenzen schaffen, gute Transfers zu tätigen (gilt m.E. für alle Zugänge/Abgänge in dieser Transferphase). Aber klar ist auch, dass bei dieser geringen wirtschaftlichen Kraft viele Transfers mit mehr Risiko getätigt werden – und das läuft mal richtig gut (wie in den starken Jahren unter Ole Werner mit z. B. Weiser und Ducksch) oder mal eben weniger gut (wie letzte Saison mit Mbangula oder Wöber).
Mir liegt einfach am Herzen, dass man dies bei den Bewertungen zu Werders Transfers immer berücksichtigt – sonst werden Meinungen schnell unsachlich. Kommt ihr trotzdem zu einer anderen Meinung, kann ich aber auch damit leben – man darf – wie immer – alles im Leben auch anders sehen
!Sehr guter Beitrag, die Einschätzung teile ich gänzlich. Wir sind Strukturell ein Zweitliga Verein, so ist die Realität mittlerweile. So traurig das auch sein mag.
Und diese Opferrolle ist halt das Problem, dass die finanzielle Situation einen dazu zwingt, während man selbst seine Spieler ins Schaufenster packt und jeder Verein weiß, dass diese Spieler gehen müssen. Andere Vereine - mit genau den gleichen wirtschaftlichen Voraussetzungen - haben es deutlich besser gemacht. Guck dir z.B. Freiburg an, die vermutlich sogar deutlich schlechter finanziell vor Jahren da standen. Sie bilden aus, verkaufen aber nicht auf Brechen und Biegen jeden Spieler, mit dem sie gern Geld machen wollten.
Rashica wollte man für 25 Mio verkaufen und hat es öffentlichkeitswirksam verkündet und man hat 11 bekommen. Ein Eggestein hat man für 5 Mio an Freiburg verkauft, obwohl auch um die 20 Mio angedacht waren, ein Sargent für 9 Mio und das alles nur, weil Werder es immer wieder kund getan hat, dass sie mit denen Geld machen wollen. Genau wie Pavlenka, den man gar nicht verkauft bekommen hat.
Werder macht seit Jahren einen schlechten Job auf dem Transfermarkt, entweder es werden Spieler eingekauft und falsch beurteilt oder es wird ein komplett unrealistisches aufgerufen, bei dem sich der abnehmende Club ins Fäustchen lacht.
Ja, finanziell seid ihr nicht gut aufgestellt, aber der eigentliche Grund ist, der mittlerweile bekannt ist, dann Mondpreise aufgerufen werden, und Werder halt auch gern mal die Hälfte der geforderten Summe akzeptiert.
Es gibt 2 Ausnahmen in den letzten Jahren mit Füllkrug und Delaney, aber ansonsten ist Werder ein gern gesehener Verhandlungspartner bei der Konkurrenz
19.08.2026 - 11:27 Uhr
Guter Deal -🙄allerdings für Straßburg!
Irgendwie hindert Fritz mMn. in seiner Position schon länger Werder daran, sich zu stabilisieren und sich nach vorn zu entwickeln. Seine Ein- und Verkaufs Deals wirken auf mich zumindest, sagen wir es mal vorsichtig, unausgereift und nicht immer im sportlichen Sinne von Werder Bremen. Fritz seine Leih Deals und damit verbundenen Infos über die Anzahl von mögliche Leihen kommen da noch hinzu.
🤔ich frage mich schon länger bei Werder, ob man in der Führungsetage mit Fritzs Arbeit wirklich zufrieden ist oder ob es nicht eine andere bzw. bessere Option für den Posten bei Bremen gibt!
Irgendwie hindert Fritz mMn. in seiner Position schon länger Werder daran, sich zu stabilisieren und sich nach vorn zu entwickeln. Seine Ein- und Verkaufs Deals wirken auf mich zumindest, sagen wir es mal vorsichtig, unausgereift und nicht immer im sportlichen Sinne von Werder Bremen. Fritz seine Leih Deals und damit verbundenen Infos über die Anzahl von mögliche Leihen kommen da noch hinzu.
🤔ich frage mich schon länger bei Werder, ob man in der Führungsetage mit Fritzs Arbeit wirklich zufrieden ist oder ob es nicht eine andere bzw. bessere Option für den Posten bei Bremen gibt!
19.08.2026 - 11:42 Uhr
Zitat von Th350m1n
So ein Schwachsinn.
Zitat von berbertheo
Eigengewächs? Coulibaly hat bei Werder eine Saison U19 gespielt. Und anschließend eine unterdurchschnittliche Saison. Dafür sind 20 Mio trotz absolut vorhandenem Potenzial schon ein wirklich guter Deal.
Wären die Leistungen andere gewesen, hätte man sicher auch in Richtung 40-50 Mio sprechen können. Aber hier wird nur für Potenzial gezahlt, Leistungen rechtfertigen wahrscheinlich nicht einmal eine Ablöse in Höhe von 4-5 Mio.
Zitat von Roonaldo
Ich persönlich bin eher ein Fan davon solche Eigengewächse so lange wie möglich zu halten und um sie herum eine Mannschaft aufzubauen.
Ich persönlich bin eher ein Fan davon solche Eigengewächse so lange wie möglich zu halten und um sie herum eine Mannschaft aufzubauen.
Eigengewächs? Coulibaly hat bei Werder eine Saison U19 gespielt. Und anschließend eine unterdurchschnittliche Saison. Dafür sind 20 Mio trotz absolut vorhandenem Potenzial schon ein wirklich guter Deal.
Wären die Leistungen andere gewesen, hätte man sicher auch in Richtung 40-50 Mio sprechen können. Aber hier wird nur für Potenzial gezahlt, Leistungen rechtfertigen wahrscheinlich nicht einmal eine Ablöse in Höhe von 4-5 Mio.
So ein Schwachsinn.
Ausnahmslos jede Seite, die objektiv erfassbare Daten liefert, bescheinigt Coulibaly eine unterdurchschnittliche Saison. Insbesondere bei wichtigen Parametern für IV (z.B. Zweikämpfe) ist er im Ligavergleich deutlich hinter der Konkurrenz.
Das ist in dem Alter natürlich nicht unüblich. Aber für ein Ausnahmetalent spricht das eben aber auch vorerst nicht. Rein von der Leistung und ohne Verletzungen der Konkurrenz wäre er auch bei Werder wohl kaum in der Startelf gelandet.
Was wären denn deine Indikatoren für eine überdurchschnittliche Leistung in der abgelaufenen Saison, die dich zu verleiten, die ganzen statistischen Hinweise als Schwachsinn abzutun?
19.08.2026 - 11:42 Uhr
Zitat von KuhlerMann92
Ich bezweifle mal, dass man nächsten Sommer weniger Geld bekommen hätte. Plant man hier schon einen potentiellen Abstieg als Wertverlust ein, wäre das ein Armutszeugnis.
Ich bezweifle mal, dass man nächsten Sommer weniger Geld bekommen hätte. Plant man hier schon einen potentiellen Abstieg als Wertverlust ein, wäre das ein Armutszeugnis.
Du bezweifelst das, kannst du gerne tun.
Ich sage das Gegenteil, dass sein Wert nicht weiter gestiegen wäre. Warum?
1. das Argument "langer Vertrag" wäre abgemildert worden.
2. Werder als Mannschaft sportlich mit unklarer Perspektive.
3. Er individuell sportlich mit unklarer Perspektive.
Es kann einem doch niemand versprechen, dass er sich weiterentwickelt. Und wenn er dieselben Leistungsdaten einfach nur wiederholt, und die Mannschaft als ganze das Jahr auch so wiederholt, was in meinen Augen nicht unrealistisch ist, dann sinkt sein Wert.
Zitat von Piza93
Ein ziemlich schwacher Deal von Fritz.
Ich hoffe die Boni sind leicht erreichbar (z.B. Klassenerhalt von Straßbourg) damit man wenigstens 25 Mio so gut wie fest hat. Sind dann insgesamt dann 3 Mio unter Marktwert für einen Spieler mit langem Vertrag.
Ein ziemlich schwacher Deal von Fritz.
Ich hoffe die Boni sind leicht erreichbar (z.B. Klassenerhalt von Straßbourg) damit man wenigstens 25 Mio so gut wie fest hat. Sind dann insgesamt dann 3 Mio unter Marktwert für einen Spieler mit langem Vertrag.
Es ist nicht unter Marktwert, das ist sein Marktwert!!
Die Zahl, die hier bei Transfermarkt angegeben wird, ist ein fiktiver Näherungswert, der auf Vergleichswerten und der Diskussion einer Community aus Fans basiert.
Das kommt häufig in die Nähe der real gezahlten Ablösesummen, aber erstens nicht immer und zweitens steht das in keinem kausalen Zusammenhang.
Zitat von Nordclub
Coulibaly kam letztes Jahr als absolute Notlösung in die Mannschaft, hat dann eine solide Saison gespielt und man holt jetzt 20-25 Mio für ihn raus. Ich frage mich ja was manche mittlerweile für Vorstellungen von Ablösen haben, dass man diese Summen nun schon als verscherbeln abtut, gerade für Werder ist das in der aktuellen Situation viel Geld, das man gebrauchen kann. Und offensichtlich scheint, das Interesse bei größeren Club dann auch nicht in der Form da gewesen zu sein, wenn er dann letztlich nur zu Straßburg wechselt.
Ich finde es ist ein guter Deal, wenn man ihn auf Krampf gehalten hätte, er sich dann verletzt oder eine schwache Saison spielt, dann beschweren sich auch wieder alle warum man ihn nicht verkauft hat als man die Chance dazu hatte.
Coulibaly kam letztes Jahr als absolute Notlösung in die Mannschaft, hat dann eine solide Saison gespielt und man holt jetzt 20-25 Mio für ihn raus. Ich frage mich ja was manche mittlerweile für Vorstellungen von Ablösen haben, dass man diese Summen nun schon als verscherbeln abtut, gerade für Werder ist das in der aktuellen Situation viel Geld, das man gebrauchen kann. Und offensichtlich scheint, das Interesse bei größeren Club dann auch nicht in der Form da gewesen zu sein, wenn er dann letztlich nur zu Straßburg wechselt.
Ich finde es ist ein guter Deal, wenn man ihn auf Krampf gehalten hätte, er sich dann verletzt oder eine schwache Saison spielt, dann beschweren sich auch wieder alle warum man ihn nicht verkauft hat als man die Chance dazu hatte.
100% Zustimmung.
Anderer Spieler, andere Rahmenbedingungen. Aber bei Atobolu ist doch vergleichbar.
Der Markt spricht seine Sprache.
Was sich Fans vorher zusammenreimen, sich wünschen oder gar fordern (😂), ist maximal unerheblich.
19.08.2026 - 11:48 Uhr
Zitat von Bolzplatzheld
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🤔ich frage mich schon länger bei Werder, ob man in der Führungsetage mit Fritzs Arbeit wirklich zufrieden ist oder ob es nicht eine andere bzw. bessere Option für den Posten bei Bremen gibt!
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🤔ich frage mich schon länger bei Werder, ob man in der Führungsetage mit Fritzs Arbeit wirklich zufrieden ist oder ob es nicht eine andere bzw. bessere Option für den Posten bei Bremen gibt!
Bremen haette Schicker haben koennen, der war die andere Option neben Fritz.
Aber bei Bremen stehen halt ehemaligen automatisch hoeher im Kurs. Leider allerdings auch zu einem Grad, dass man gerne mal beide Augen zukneift. Die Leihen sind keine schlechte Option, ganz besonders wenn die sehr guenstig sind, und den Klassenerhalt ermoeglichen.
Die Coulibaly Geschichte darf halt nicht einzigartig sein, sollte muesste Schule machen: regelmaessig den Nachwuchs in die Startelf einarbeiten, und dann kommt man langfristig schon auf einen gruenen (ha!) Zweig. Deswegen hatte man ja letzten Sommer auch den entsprechenden Trainer geholt--der dann aber recht bald wieder gehen musste, weil der Kader nicht gut zusammengestellt war.
Ich bin immer noch nich davon ueberzeugt, dass Thioune der richtige Trainer ist, aber sonst konnte man letzte Saison niemanden auf die Schnelle finden. Aber man muesste halt aus Ueberzeugung den Nachwuchs einbinden und nicht nur, weil es keine Alternativen gibt. Freiburg macht das gut. Ob Thioune das auch kann? Naja...
Es wird sich jetzt nach dem Coulibaly Verkauf zeigen, was Fritzmeyer noch parat haben: wenn man tatsaechlich 10 Mio fuer Puertas ausgibt, dann wird das fuer einen Nachwuchsspieler wie Covic wohl eng werden Minuten zu bekommen (man sollte ihn also verleihen), und man verbrennt unnoetig Geld.
Andererseits sind die Dinkci und Fuellkrug Leihen genau die richtigen Optionen zum richtigen Preis, um kurzfristige Probleme abzudecken. Wirklich wichtig ist allerdings einen (oder zwei) AV zu finden.
19.08.2026 - 11:53 Uhr
Zitat von Bolzplatzheld
Guter Deal -🙄allerdings für Straßburg!
Irgendwie hindert Fritz mMn. in seiner Position schon länger Werder daran, sich zu stabilisieren und sich nach vorn zu entwickeln. Seine Ein- und Verkaufs Deals wirken auf mich zumindest, sagen wir es mal vorsichtig, unausgereift und nicht immer im sportlichen Sinne von Werder Bremen. Fritz seine Leih Deals und damit verbundenen Infos über die Anzahl von mögliche Leihen kommen da noch hinzu.
🤔ich frage mich schon länger bei Werder, ob man in der Führungsetage mit Fritzs Arbeit wirklich zufrieden ist oder ob es nicht eine andere bzw. bessere Option für den Posten bei Bremen gibt!
Guter Deal -🙄allerdings für Straßburg!
Irgendwie hindert Fritz mMn. in seiner Position schon länger Werder daran, sich zu stabilisieren und sich nach vorn zu entwickeln. Seine Ein- und Verkaufs Deals wirken auf mich zumindest, sagen wir es mal vorsichtig, unausgereift und nicht immer im sportlichen Sinne von Werder Bremen. Fritz seine Leih Deals und damit verbundenen Infos über die Anzahl von mögliche Leihen kommen da noch hinzu.
🤔ich frage mich schon länger bei Werder, ob man in der Führungsetage mit Fritzs Arbeit wirklich zufrieden ist oder ob es nicht eine andere bzw. bessere Option für den Posten bei Bremen gibt!
Ich glaube, es wird aber auch überschätzt, wie viele Freiheiten Fritz wirklich hat.
Bei Vereinen mit angespannter Finanzlage, wie z. B. Werder Bremen, hat man oft deutlich weniger Spielraum, als von außen angenommen wird.
Er wird mit Sicherheit Vorgaben erhalten haben, zunächst die Haushaltslöcher zu stopfen, bevor er mehr investieren kann.
Der Geschäftsführer hatte ja verlauten lassen, dass ungefähr die Hälfte der Transfererlöse aus den Backhaus/Schmid-Deals dafür verwendet werden.
Wenn man also dringend auf dem Transfermarkt handeln muss, aber kein Geld hat, halte ich es für schwer, auf Wunder zu hoffen.
Da bleibt wenig Raum für spekulative Höchstpreise oder langes Warten auf den optimalen Käufer, dass man einen Coulibaly für 40 Millionen verkauft bekommt, erst recht, wenn die Nachfrage das nicht hergibt und es sich schlecht lohnt, eine Saison zu warten, wenn man dringend jetzt Erlöse braucht.
In so einer Situation sind zeitnahe, solide Lösungen meist die vernünftigere Strategie.
19.08.2026 - 12:04 Uhr
Bei den Summen die mittlerweile für Fußballer bezahlt werden, die Grade mal eine Saison vernünftig performt haben, ist der Deal doch wirklich nicht gut. Das ist okay, aber sicher nicht das Optimum.
19.08.2026 - 12:07 Uhr
Man wollte nen Panikverkauf verhindern... das zeigt das die finanzielle Situation also prekär ist.
Das wir nicht auf Rosen gebettet sind ist klar.
Das es nach dem Backhaus verkauf und einem Transferplus von 13 mio aktuell immer noch so schlecht aussieht das man sich gezwungen sieht Coulibaly unter Wert zu verscherbeln ist wirklich schlimm.
Alles in allem mit gutem Willen also ca 25 mio für ihn, 20 erstmal so und 5 eventuell später... mit ner stärkeren Verhandlungsposition wäre da deutlich mehr drin gewesen. 40 mio wohl kaum, aber 30 schon.
Aber wenn man nen Panikverkauf verhindern wollte... wieso verkauft man ihn dann zu eben solchen Konditionen die im Grunde Panikverkauf sind?
Der Saisonstart wird extrem schwer, egal welche Zugänge wir da jetzt noch holen... sie haben nichtmal mit uns trainieren können. Dazu ist die Verletztenliste jetzt schon enorm lang. Darunter mindestens 4 Spieler die für die Startelf eingeplant waren oder zu mindest in Frage kommen.
Unsere Abwehr ist nicht nur auf dem Platz nen löchriger Käse, sondern aktuell auch im Kader... mir fehlt grad komplett die Fantasie dafür wie eine Abwehrkette mit dem Spielermaterial überhaupt aussehen soll. 1 fitter Außenverteidiger, 1 Bundesliga tauglicher Innenverteidiger... das wars im Moment. Und das auf unbestimmte Zeit. Mit Coulibaly hätte man zu mindest ein anständiges IV Duo gehabt.
Und nun MUSS man noch viele Spieler holen und das weiß auch jeder... mit der Ablöse durch Coulibaly erwartet jetzt auch jeder Geld von Werder... was wieder unsere Verhandlungsposition schädigt.
Wie wir strategisch auf dem Transfermarkt vorgehen ist einfach stümperhaft... und auch alles mal wieder unglaublich spät. Saisonstart ist in 3 Tagen, das Trainingslager beendet und der Kader steht nicht.
Alles nur Stückwerk.
Furchtbar ist das.
Das wir nicht auf Rosen gebettet sind ist klar.
Das es nach dem Backhaus verkauf und einem Transferplus von 13 mio aktuell immer noch so schlecht aussieht das man sich gezwungen sieht Coulibaly unter Wert zu verscherbeln ist wirklich schlimm.
Alles in allem mit gutem Willen also ca 25 mio für ihn, 20 erstmal so und 5 eventuell später... mit ner stärkeren Verhandlungsposition wäre da deutlich mehr drin gewesen. 40 mio wohl kaum, aber 30 schon.
Aber wenn man nen Panikverkauf verhindern wollte... wieso verkauft man ihn dann zu eben solchen Konditionen die im Grunde Panikverkauf sind?
Der Saisonstart wird extrem schwer, egal welche Zugänge wir da jetzt noch holen... sie haben nichtmal mit uns trainieren können. Dazu ist die Verletztenliste jetzt schon enorm lang. Darunter mindestens 4 Spieler die für die Startelf eingeplant waren oder zu mindest in Frage kommen.
Unsere Abwehr ist nicht nur auf dem Platz nen löchriger Käse, sondern aktuell auch im Kader... mir fehlt grad komplett die Fantasie dafür wie eine Abwehrkette mit dem Spielermaterial überhaupt aussehen soll. 1 fitter Außenverteidiger, 1 Bundesliga tauglicher Innenverteidiger... das wars im Moment. Und das auf unbestimmte Zeit. Mit Coulibaly hätte man zu mindest ein anständiges IV Duo gehabt.
Und nun MUSS man noch viele Spieler holen und das weiß auch jeder... mit der Ablöse durch Coulibaly erwartet jetzt auch jeder Geld von Werder... was wieder unsere Verhandlungsposition schädigt.
Wie wir strategisch auf dem Transfermarkt vorgehen ist einfach stümperhaft... und auch alles mal wieder unglaublich spät. Saisonstart ist in 3 Tagen, das Trainingslager beendet und der Kader steht nicht.
Alles nur Stückwerk.
Furchtbar ist das.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Haehnchen81 am 19.08.2026 um 12:08 Uhr bearbeitet
19.08.2026 - 12:10 Uhr
Die kolpotierten 30 - 40 Millionen waren vollkommen unrealistisch, wurde so auch von Vereinsseite nie gesagt. Koulibaly ist ein ordentlicher Verteidiger und ein großes Talent. Allerdings weiß man nie wie er sich entwickelt. Außerdem spielt er die gleiche Position wie Friedl (linker IV). Beide zusammen in einer Viererkette spielen zu lassen ist schwierig. Von daher sind 20 Millionen ein guter Deal. Du halt mal den Ball. Flach mit deinen polemischen Äußerungen, ohne jemals ein Spiel von Koulibaly gesehen zu haben.
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