Unsere Finanzen
18.05.2011 - 15:52 Uhr
02.06.2026 - 07:51 Uhr
Zitat von dorKlaus
Ich glaube wirklich nicht, dass wir hier mit dem Finger auf die Stadt zeigen sollten..
Immerhin hat diese uns lange auch in Liga 3 entlastet.
Diese kack-Verträge haben WIR unterschrieben und WIR wollten das Stadion, oder sagen wir gewisse Leute im Verein.
Die Frage ist jetzt, wenn die Stadt keinen Zuschuss mehr zahlt, wieso sollte sie dann alleiniger Eigentümer des Stadions werden.
Ich glaube wirklich nicht, dass wir hier mit dem Finger auf die Stadt zeigen sollten..
Immerhin hat diese uns lange auch in Liga 3 entlastet.
Diese kack-Verträge haben WIR unterschrieben und WIR wollten das Stadion, oder sagen wir gewisse Leute im Verein.
Die Frage ist jetzt, wenn die Stadt keinen Zuschuss mehr zahlt, wieso sollte sie dann alleiniger Eigentümer des Stadions werden.
Da muss ich Klaus Recht geben. Die damaligen Verantwortlichen von Dynamo haben die Verträge unterschrieben und sich dafür feiern lassen. Volker Oppitz und ein gewisser Mathias Pietsch haben die Verträge unterschrieben und Minge ist damals zurück getreten, weil er den Vertrag als Knebelvertrag sah und es als unkalkulierbares Risiko einstufte. Was ja am Ende auch der Wahrheit entspricht.
Also alles auf die Stadt zu schieben ist zu leicht. Es gehören immer mindestens zwei Parteien bei einem Vertragsschluss dazu und Dynamos Verantwortliche haben trotz Vorwarnung unterschrieben.
Ich glaube auch dass das Stadion teurer wurde, weil es unbedingt mitten in die Stadt am Platz des alten Stadions sollte. Pro RHS hat sich damals sehr dafür eingesetzt. Mein Favorit war lieber ein Stadion außerhalb, wo man von der Fläche nicht so eingeschränkt gewesen wäre.
02.06.2026 - 11:29 Uhr
Das Stadion in der Stadt war ein Fehler der im Nachhinein schwer korrigierbar ist. Es ist zu klein, man kann es nur mit hohen Kosten vergrößern , kaum Parkplätze und es steht auf teurem Boden. Es wäre besser gewesen das Steyer Stadion abzureißen, ein normales Leichtathletstadion und ein großes Fußballstadion an der Flutrinne zu bauen wo auch das Trainingszentrum jetzt ist. Dann wäre der ganze Sport an eine zentrale Stelle gekommen und man wäre auch für Länderspiele und Endspiele attraktiv.
Aber so zahlen wir das Stadion doppelt und dreifach ab und haben am Ende nichts davon außer Kosten. Die Stadt wird es uns 2039 nicht schenken und wenn hast du ein 30 Jahre altes Stadion wo du Sanierungskosten ohne Ende hast. Sehr blöd gelaufen, eigentlich müsste der Verein sich überlegen ob er sich ein eigenes Stadion baut. Das ist eine Frage der Kosten und der Einnahmen.
Aber so zahlen wir das Stadion doppelt und dreifach ab und haben am Ende nichts davon außer Kosten. Die Stadt wird es uns 2039 nicht schenken und wenn hast du ein 30 Jahre altes Stadion wo du Sanierungskosten ohne Ende hast. Sehr blöd gelaufen, eigentlich müsste der Verein sich überlegen ob er sich ein eigenes Stadion baut. Das ist eine Frage der Kosten und der Einnahmen.
02.06.2026 - 13:29 Uhr
Stadion-Knall: 1. FC Köln schmeißt 5.000 Dauerkarten-Fans raus | Sport | BILD.de https://share.google/a4LNkbupIR6lJPxNJ
Anbei die Diskussion, das der 1. Effzeh ab der kommenden Saison Dauerkarten nur noch an Vereinsmitglieder vergibt. Was haltet ihr davon?
Anbei die Diskussion, das der 1. Effzeh ab der kommenden Saison Dauerkarten nur noch an Vereinsmitglieder vergibt. Was haltet ihr davon?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Dynamite1701 am 02.06.2026 um 13:31 Uhr bearbeitet
02.06.2026 - 16:10 Uhr
Zitat von Mikrobi
Da muss ich Klaus Recht geben. Die damaligen Verantwortlichen von Dynamo haben die Verträge unterschrieben und sich dafür feiern lassen. Volker Oppitz und ein gewisser Mathias Pietsch haben die Verträge unterschrieben und Minge ist damals zurück getreten, weil er den Vertrag als Knebelvertrag sah und es als unkalkulierbares Risiko einstufte. Was ja am Ende auch der Wahrheit entspricht.
Also alles auf die Stadt zu schieben ist zu leicht. Es gehören immer mindestens zwei Parteien bei einem Vertragsschluss dazu und Dynamos Verantwortliche haben trotz Vorwarnung unterschrieben.
Ich glaube auch dass das Stadion teurer wurde, weil es unbedingt mitten in die Stadt am Platz des alten Stadions sollte. Pro RHS hat sich damals sehr dafür eingesetzt. Mein Favorit war lieber ein Stadion außerhalb, wo man von der Fläche nicht so eingeschränkt gewesen wäre.
Zitat von dorKlaus
Ich glaube wirklich nicht, dass wir hier mit dem Finger auf die Stadt zeigen sollten..
Immerhin hat diese uns lange auch in Liga 3 entlastet.
Diese kack-Verträge haben WIR unterschrieben und WIR wollten das Stadion, oder sagen wir gewisse Leute im Verein.
Die Frage ist jetzt, wenn die Stadt keinen Zuschuss mehr zahlt, wieso sollte sie dann alleiniger Eigentümer des Stadions werden.
Ich glaube wirklich nicht, dass wir hier mit dem Finger auf die Stadt zeigen sollten..
Immerhin hat diese uns lange auch in Liga 3 entlastet.
Diese kack-Verträge haben WIR unterschrieben und WIR wollten das Stadion, oder sagen wir gewisse Leute im Verein.
Die Frage ist jetzt, wenn die Stadt keinen Zuschuss mehr zahlt, wieso sollte sie dann alleiniger Eigentümer des Stadions werden.
Da muss ich Klaus Recht geben. Die damaligen Verantwortlichen von Dynamo haben die Verträge unterschrieben und sich dafür feiern lassen. Volker Oppitz und ein gewisser Mathias Pietsch haben die Verträge unterschrieben und Minge ist damals zurück getreten, weil er den Vertrag als Knebelvertrag sah und es als unkalkulierbares Risiko einstufte. Was ja am Ende auch der Wahrheit entspricht.
Also alles auf die Stadt zu schieben ist zu leicht. Es gehören immer mindestens zwei Parteien bei einem Vertragsschluss dazu und Dynamos Verantwortliche haben trotz Vorwarnung unterschrieben.
Ich glaube auch dass das Stadion teurer wurde, weil es unbedingt mitten in die Stadt am Platz des alten Stadions sollte. Pro RHS hat sich damals sehr dafür eingesetzt. Mein Favorit war lieber ein Stadion außerhalb, wo man von der Fläche nicht so eingeschränkt gewesen wäre.
Wobei es nicht ganz fair ist dem Verein hier die Schuld zu geben. Das RHS war 2006 fertig. Eine Ruine. Man spielte seit Jahren nur mit Sondergenehmigungen von DFB/DFL, insbesondere während der 2000er Zweitligajahre. Ich entsinne mich gut, wie man jeden Winter versuchte mit Heißdampf ins Drainagesystem eine Rasenheizung zu simulieren. Die Stadt als Eigentümerin rührte keinen Finger. Auch nicht als sowohl mit der Flut 2002 als auch der WM 2006 die Chance da war, Bundesfördermittel abzugreifen. Stattdessen klingen mir die Phrasen "Dresden ist Kulturstadt nicht Sportstadt" heute noch im Ohr. Komischerweise galt das für die Eislöwen und ihre Halle, wo man die Fluthilfemittel abgriff, nicht. Wäre mir neu, dass die Eislöwen entsprechende 3 Mio Miete im Jahr für ihre 30 Mio-Halle zahlen. Auch die DSC-Volleyball-Halle gehört mittlerweile der Stadt und sie steckt Millionen dort rein. Dynamo war in dieser Zeit noch hochverschuldet und chronisch pleite. Der Klub hatte nichts zu melden und musste nehmen was er kriegen konnte. Die Alternative zum Neubau wäre der Entzug der Lizenz, vermutlich selbst für die Dritte, sicher aber für die Zweite Liga gewesen. Die Stadt hätte es eiskalt drauf ankommen lassen. Denn es wurde damals per Gutachten festgestellt, dass selbst eine behelfsmäßige Sanierung des alten RHS viele Millionen gekostet hätte und dies ökonomisch Unsinn gewesen wäre, weswegen die Stadt dazu auch nicht bereit war.
Was ein großer Fehler war - den man aber fairerweise eher den Fans als dem Verein ankreiden muss - war das Bestehen auf dem ungünstigen Standort - und dass man sich von HBM mit dem versprochenen Erhalt der Giraffen (der dann wie durch ein Wunder doch nicht ging) so hat linken lassen.
02.06.2026 - 17:09 Uhr
Zitat von Dynamite1701
Das hätte so nie passieren dürfen. Erst hat uns Rolf - Jürgen Otto ausgepresst und jetzt die Stadiongesellschaft. Die Stadt stiehlt sich aus der Verantwortung und hat aus den Auseinandersetzungen Dynamo/DSC der 2000'er Jahre scheinbar nichts gelernt. Wenn das zum erneuten Untergang des Vereins führt werde ich stinksauer und dann bin ich hoffentlich nicht der einzige. Dresden ist Dynamo und Dynamo ist Dresden. Von wegen! Ab sofort heißt es "**** dich, Dresden."
Das hätte so nie passieren dürfen. Erst hat uns Rolf - Jürgen Otto ausgepresst und jetzt die Stadiongesellschaft. Die Stadt stiehlt sich aus der Verantwortung und hat aus den Auseinandersetzungen Dynamo/DSC der 2000'er Jahre scheinbar nichts gelernt. Wenn das zum erneuten Untergang des Vereins führt werde ich stinksauer und dann bin ich hoffentlich nicht der einzige. Dresden ist Dynamo und Dynamo ist Dresden. Von wegen! Ab sofort heißt es "**** dich, Dresden."
Du meinst damit aber bitte doch sicherlich nicht die Stadt, die uns bei diesem - zugegeben für uns bitteren Konstrukt (welchem wir ja nunmal seinerzeit zugestimmt hatten) - letztlich dennoch bisher über Zuschüsse bei der Stadionmiete monetär abgefedert hat?
02.06.2026 - 17:30 Uhr
Zitat von Wilhelm2704
Du meinst damit aber bitte doch sicherlich nicht die Stadt, die uns bei diesem - zugegeben für uns bitteren Konstrukt (welchem wir ja nunmal seinerzeit zugestimmt hatten) - letztlich dennoch bisher über Zuschüsse bei der Stadionmiete monetär abgefedert hat?
Zitat von Dynamite1701
Das hätte so nie passieren dürfen. Erst hat uns Rolf - Jürgen Otto ausgepresst und jetzt die Stadiongesellschaft. Die Stadt stiehlt sich aus der Verantwortung und hat aus den Auseinandersetzungen Dynamo/DSC der 2000'er Jahre scheinbar nichts gelernt. Wenn das zum erneuten Untergang des Vereins führt werde ich stinksauer und dann bin ich hoffentlich nicht der einzige. Dresden ist Dynamo und Dynamo ist Dresden. Von wegen! Ab sofort heißt es "**** dich, Dresden."
Das hätte so nie passieren dürfen. Erst hat uns Rolf - Jürgen Otto ausgepresst und jetzt die Stadiongesellschaft. Die Stadt stiehlt sich aus der Verantwortung und hat aus den Auseinandersetzungen Dynamo/DSC der 2000'er Jahre scheinbar nichts gelernt. Wenn das zum erneuten Untergang des Vereins führt werde ich stinksauer und dann bin ich hoffentlich nicht der einzige. Dresden ist Dynamo und Dynamo ist Dresden. Von wegen! Ab sofort heißt es "**** dich, Dresden."
Du meinst damit aber bitte doch sicherlich nicht die Stadt, die uns bei diesem - zugegeben für uns bitteren Konstrukt (welchem wir ja nunmal seinerzeit zugestimmt hatten) - letztlich dennoch bisher über Zuschüsse bei der Stadionmiete monetär abgefedert hat?
Doch, genau diese "Stadt" meine ich, weil sie durch ein solches Vertragswerk der SG Dynamo Dresden alle finanzielle Lasten aufbürdet ohne auch nur Ansatzweise eine Gegenleistung zu erbringen. Ein Gedenk dessen, dass dieses Stadion nach Abzahlung durch die SG Dynamo Dresden in den Besitz der Stadt übergeht. Das muss man sich mal im Kopf zergehen lassen. Wir zahlen das Eigenheim, das uns nicht gehört! Da ist es das mindeste, das sich diese "Stadt" an den entstehenden Kosten zum Beispiel durch einen Nebenkostenzuschuss beteiligt. Auch hier ein Gedenk dessen, das sie diesen freiwilligen Nebenkostenzuschuss nach Belieben erhöhen oder senken kann. Entfallen also jetzt auch noch die verbliebenen 500 K Nebenkostenzuschuss, kündigen wir den Mietvertrag, machen den Laden hier dicht und ziehen nach Laubegast. Diese "schöne Stadt" kann dann zusehen wie es weitergeht. Dann gibt's keinen Cent mehr von der SGD und diese "schöne Stadt" verliert nebenbei noch geschätzte 100 Mio. Steuereinnahmen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Dynamite1701 am 02.06.2026 um 17:36 Uhr bearbeitet
02.06.2026 - 18:14 Uhr
@Dynamite1701 Stimmt. .. . . .
Dann ziehen wir nach Laubegast.....
Nur steht da dummerweise noch keine neue dynamische Heimstätte welche man beziehen könnte. Mal vollkommen abgesehen davon, dass wir uns die dort nicht "mal so eben" für Umme oder wegen meiner kleines Geld hinstellen könnten. Für mich klingt das alles eher nach einem - entschuldigt bitte meine Wortwahl - feuchten Traum.
Geh doch bitte einfach mal in dich - trenne dein dynamisches Herz vom Verstand - und lasse bitte letzteren walten.
Glaub mir bitte, ich habe das für mich bereits gedanklich - und das nicht erst seit heute - x mal durchgekaut.
Und bin letztlich doch immer wieder dabei gelandet, dass es nur GEMEINSAM (jetzt nicht Laubegast sondern ein weiter - kein weiter so wie bisher, denn da muss man gemeinsam mit wirklich allen daran Beteiligten einen Kompromiss finden) - im Großen Garten gehen dürfte.
Alles andere sind für mich bestenfalls gute Wünsche, bei denen ich nicht wüsste wie man diese vereinsseitig verwirklichen könnte ohne dann in andere Abhängigkeiten zu geraten.
Dann ziehen wir nach Laubegast.....
Nur steht da dummerweise noch keine neue dynamische Heimstätte welche man beziehen könnte. Mal vollkommen abgesehen davon, dass wir uns die dort nicht "mal so eben" für Umme oder wegen meiner kleines Geld hinstellen könnten. Für mich klingt das alles eher nach einem - entschuldigt bitte meine Wortwahl - feuchten Traum.
Geh doch bitte einfach mal in dich - trenne dein dynamisches Herz vom Verstand - und lasse bitte letzteren walten.
Glaub mir bitte, ich habe das für mich bereits gedanklich - und das nicht erst seit heute - x mal durchgekaut.
Und bin letztlich doch immer wieder dabei gelandet, dass es nur GEMEINSAM (jetzt nicht Laubegast sondern ein weiter - kein weiter so wie bisher, denn da muss man gemeinsam mit wirklich allen daran Beteiligten einen Kompromiss finden) - im Großen Garten gehen dürfte.
Alles andere sind für mich bestenfalls gute Wünsche, bei denen ich nicht wüsste wie man diese vereinsseitig verwirklichen könnte ohne dann in andere Abhängigkeiten zu geraten.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Wilhelm2704 am 02.06.2026 um 18:17 Uhr bearbeitet
02.06.2026 - 18:25 Uhr
Zitat von amras1311
Wobei es nicht ganz fair ist dem Verein hier die Schuld zu geben. Das RHS war 2006 fertig. Eine Ruine. Man spielte seit Jahren nur mit Sondergenehmigungen von DFB/DFL, insbesondere während der 2000er Zweitligajahre. Ich entsinne mich gut, wie man jeden Winter versuchte mit Heißdampf ins Drainagesystem eine Rasenheizung zu simulieren. Die Stadt als Eigentümerin rührte keinen Finger. Auch nicht als sowohl mit der Flut 2002 als auch der WM 2006 die Chance da war, Bundesfördermittel abzugreifen. Stattdessen klingen mir die Phrasen "Dresden ist Kulturstadt nicht Sportstadt" heute noch im Ohr. Komischerweise galt das für die Eislöwen und ihre Halle, wo man die Fluthilfemittel abgriff, nicht. Wäre mir neu, dass die Eislöwen entsprechende 3 Mio Miete im Jahr für ihre 30 Mio-Halle zahlen. Auch die DSC-Volleyball-Halle gehört mittlerweile der Stadt und sie steckt Millionen dort rein. Dynamo war in dieser Zeit noch hochverschuldet und chronisch pleite. Der Klub hatte nichts zu melden und musste nehmen was er kriegen konnte. Die Alternative zum Neubau wäre der Entzug der Lizenz, vermutlich selbst für die Dritte, sicher aber für die Zweite Liga gewesen. Die Stadt hätte es eiskalt drauf ankommen lassen. Denn es wurde damals per Gutachten festgestellt, dass selbst eine behelfsmäßige Sanierung des alten RHS viele Millionen gekostet hätte und dies ökonomisch Unsinn gewesen wäre, weswegen die Stadt dazu auch nicht bereit war.
Was ein großer Fehler war - den man aber fairerweise eher den Fans als dem Verein ankreiden muss - war das Bestehen auf dem ungünstigen Standort - und dass man sich von HBM mit dem versprochenen Erhalt der Giraffen (der dann wie durch ein Wunder doch nicht ging) so hat linken lassen.
Zitat von Mikrobi
Da muss ich Klaus Recht geben. Die damaligen Verantwortlichen von Dynamo haben die Verträge unterschrieben und sich dafür feiern lassen. Volker Oppitz und ein gewisser Mathias Pietsch haben die Verträge unterschrieben und Minge ist damals zurück getreten, weil er den Vertrag als Knebelvertrag sah und es als unkalkulierbares Risiko einstufte. Was ja am Ende auch der Wahrheit entspricht.
Also alles auf die Stadt zu schieben ist zu leicht. Es gehören immer mindestens zwei Parteien bei einem Vertragsschluss dazu und Dynamos Verantwortliche haben trotz Vorwarnung unterschrieben.
Ich glaube auch dass das Stadion teurer wurde, weil es unbedingt mitten in die Stadt am Platz des alten Stadions sollte. Pro RHS hat sich damals sehr dafür eingesetzt. Mein Favorit war lieber ein Stadion außerhalb, wo man von der Fläche nicht so eingeschränkt gewesen wäre.
Zitat von dorKlaus
Ich glaube wirklich nicht, dass wir hier mit dem Finger auf die Stadt zeigen sollten..
Immerhin hat diese uns lange auch in Liga 3 entlastet.
Diese kack-Verträge haben WIR unterschrieben und WIR wollten das Stadion, oder sagen wir gewisse Leute im Verein.
Die Frage ist jetzt, wenn die Stadt keinen Zuschuss mehr zahlt, wieso sollte sie dann alleiniger Eigentümer des Stadions werden.
Ich glaube wirklich nicht, dass wir hier mit dem Finger auf die Stadt zeigen sollten..
Immerhin hat diese uns lange auch in Liga 3 entlastet.
Diese kack-Verträge haben WIR unterschrieben und WIR wollten das Stadion, oder sagen wir gewisse Leute im Verein.
Die Frage ist jetzt, wenn die Stadt keinen Zuschuss mehr zahlt, wieso sollte sie dann alleiniger Eigentümer des Stadions werden.
Da muss ich Klaus Recht geben. Die damaligen Verantwortlichen von Dynamo haben die Verträge unterschrieben und sich dafür feiern lassen. Volker Oppitz und ein gewisser Mathias Pietsch haben die Verträge unterschrieben und Minge ist damals zurück getreten, weil er den Vertrag als Knebelvertrag sah und es als unkalkulierbares Risiko einstufte. Was ja am Ende auch der Wahrheit entspricht.
Also alles auf die Stadt zu schieben ist zu leicht. Es gehören immer mindestens zwei Parteien bei einem Vertragsschluss dazu und Dynamos Verantwortliche haben trotz Vorwarnung unterschrieben.
Ich glaube auch dass das Stadion teurer wurde, weil es unbedingt mitten in die Stadt am Platz des alten Stadions sollte. Pro RHS hat sich damals sehr dafür eingesetzt. Mein Favorit war lieber ein Stadion außerhalb, wo man von der Fläche nicht so eingeschränkt gewesen wäre.
Wobei es nicht ganz fair ist dem Verein hier die Schuld zu geben. Das RHS war 2006 fertig. Eine Ruine. Man spielte seit Jahren nur mit Sondergenehmigungen von DFB/DFL, insbesondere während der 2000er Zweitligajahre. Ich entsinne mich gut, wie man jeden Winter versuchte mit Heißdampf ins Drainagesystem eine Rasenheizung zu simulieren. Die Stadt als Eigentümerin rührte keinen Finger. Auch nicht als sowohl mit der Flut 2002 als auch der WM 2006 die Chance da war, Bundesfördermittel abzugreifen. Stattdessen klingen mir die Phrasen "Dresden ist Kulturstadt nicht Sportstadt" heute noch im Ohr. Komischerweise galt das für die Eislöwen und ihre Halle, wo man die Fluthilfemittel abgriff, nicht. Wäre mir neu, dass die Eislöwen entsprechende 3 Mio Miete im Jahr für ihre 30 Mio-Halle zahlen. Auch die DSC-Volleyball-Halle gehört mittlerweile der Stadt und sie steckt Millionen dort rein. Dynamo war in dieser Zeit noch hochverschuldet und chronisch pleite. Der Klub hatte nichts zu melden und musste nehmen was er kriegen konnte. Die Alternative zum Neubau wäre der Entzug der Lizenz, vermutlich selbst für die Dritte, sicher aber für die Zweite Liga gewesen. Die Stadt hätte es eiskalt drauf ankommen lassen. Denn es wurde damals per Gutachten festgestellt, dass selbst eine behelfsmäßige Sanierung des alten RHS viele Millionen gekostet hätte und dies ökonomisch Unsinn gewesen wäre, weswegen die Stadt dazu auch nicht bereit war.
Was ein großer Fehler war - den man aber fairerweise eher den Fans als dem Verein ankreiden muss - war das Bestehen auf dem ungünstigen Standort - und dass man sich von HBM mit dem versprochenen Erhalt der Giraffen (der dann wie durch ein Wunder doch nicht ging) so hat linken lassen.
Ok, die genauen Hintergründe hatte ich so tatsächlich nicht auf dem Schirm.
Und ja, mag sein dass es zu einfach ist, es nur an den Verantwortlichen festzumachen.
Dennoch sollte es der Anspruch bzw. die Pflicht eines Geschäftsführers sein, wirtschaftliche tragbare Entscheidungen zu treffen, die den Verein nicht zusätzlich belasten. So wurde uns für 30 Jahre eine ordentliche Hypothek aufgebrummt.
02.06.2026 - 18:49 Uhr
Zitat von ErneuerbareDy
Gar nichts wird passieren;
wir werden unser Geld verbauen unsere restliches Eigenkapital vorbei an und dann gehen hier die Lichter aus!
Wenn man sich den Fall Meissner auch anschaut eines Skandal: wo bleibt hier ei e Kontrolle von Verträgen???
Ich halte den Finanzer für vollkommen unfähig; weil untätig; hinsichtlich:
- Vermarktung Stadionnamen
-Möglichkeit einer eigenen StadionFinanzierung
- EigenKapitalBildung am Stadion
-Kontrolle von SpielerVerträgen
Gar nichts wird passieren;
wir werden unser Geld verbauen unsere restliches Eigenkapital vorbei an und dann gehen hier die Lichter aus!
Wenn man sich den Fall Meissner auch anschaut eines Skandal: wo bleibt hier ei e Kontrolle von Verträgen???
Ich halte den Finanzer für vollkommen unfähig; weil untätig; hinsichtlich:
- Vermarktung Stadionnamen
-Möglichkeit einer eigenen StadionFinanzierung
- EigenKapitalBildung am Stadion
-Kontrolle von SpielerVerträgen
Ich finde es gut, dass du nicht der „Finanzer“ bist.
02.06.2026 - 18:56 Uhr
Zitat von ErneuerbareDy
Gar nichts wird passieren;
wir werden unser Geld verbauen unsere restliches Eigenkapital vorbei an und dann gehen hier die Lichter aus!
Wenn man sich den Fall Meissner auch anschaut eines Skandal: wo bleibt hier ei e Kontrolle von Verträgen???
Ich halte den Finanzer für vollkommen unfähig; weil untätig; hinsichtlich:
- Vermarktung Stadionnamen
-Möglichkeit einer eigenen StadionFinanzierung
- EigenKapitalBildung am Stadion
-Kontrolle von SpielerVerträgen
Gar nichts wird passieren;
wir werden unser Geld verbauen unsere restliches Eigenkapital vorbei an und dann gehen hier die Lichter aus!
Wenn man sich den Fall Meissner auch anschaut eines Skandal: wo bleibt hier ei e Kontrolle von Verträgen???
Ich halte den Finanzer für vollkommen unfähig; weil untätig; hinsichtlich:
- Vermarktung Stadionnamen
-Möglichkeit einer eigenen StadionFinanzierung
- EigenKapitalBildung am Stadion
-Kontrolle von SpielerVerträgen
Vollkommen unfähig ist da keiner, denn sonst würden sie sicher vor die Tür gesetzt werden.
- Zum Fall Meissner: Er war am Vertragsende und hat einen neuen Vertrag unterschrieben. Osnabrück lieh ihn und wir bekommen jetzt 200.000€ für ihn. Wir haben kein Gehalt gezahlt und bekommen Ablöse für einen "vertragslosen" Spieler.
- Der Stadionname wurde gewählt. Diesen zahlen mehrere Sponsoren: Radeberger und SachsenEnergie.
- Stadionfinanzierung: Zur Miete willst du noch einen Kredit aufnehmen und ein Stadion bauen? Wo? Man müsse das Gelände kaufen, die Infrastruktur anpassen, ein Stadion samt Nebengebäude errichten und Wartungen durchführen. Schau mal im Netz, was die Stadien heutzutage kosten. Da bist du mit 100 Mio. Euro samt Infrastruktur noch günstig. Man rechnet(e) mit 27 Jahren Tilgungszeit und das wären im Jahr ohne Zinsen knappe 3,7Mio Euro. Ohne Investor geht da nichts...
- Kontrolle von Spielerverträgen: Soweit ich weiß, stimmen mehrere im Verein über diverse Verträge ab.
Insgesamt ist die Stadionsituation natürlich beschissen, aber da kommen wir über die Jahre nicht heraus. Es sei denn, die Stadt findet beim Aushub beim Bau der Carolabrücke einen Schatz.
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