Ultrà Sankt Pauli
26.06.2007 - 14:22 Uhr
24.07.2013 - 15:00 Uhr
Quelle: basch-fanzine.de
Basch #33 – Bullen aus der Kurve
Hallo Südkurve, hallo Sankt Pauli-Fans!
Gleich zu Saisonbeginn müssen wir euch leider mit einer schlechten Nachricht begrüßen. Seit einiger Zeit, und, das müssen wir leider zugeben, da reden wir nicht nur von einer Saison, war ein Bulle im Umfeld unserer Gruppe unterwegs. Mit „unterwegs“ meinen wir Heimspiele, Veranstaltungen der Fanszene, Schweinske Cup 2012 und auch Fahrten zu Auswärtsspielen in von uns organisierten Bussen und Zügen. Die Katze ist aus dem Sack und das Kind in den Brunnen gefallen. Es gibt nichts klein zu reden oder zu beschönigen. Nun fühlen wir uns verpflichtet die Südkurve und auch die weiteren Teile der Fanszene über die weiteren Einzelheiten zu informieren. Denn einerseits ist uns Transparenz in diesem Fall enorm wichtig, andererseits geht es euch alle an, denn der Staat darf nicht mehr Informationen haben und bekommen als wir alle zusammen wollen.
Im Laufe der Rückrunde wurden Gerüchte an uns herangetragen, dass ein Bulle sich in unserer Gruppe bzw. wenigstens in unserem Umfeld eingenistet haben sollte. Da das so ziemlich der größte Hammer ist, der einem vorgeworfen werden kann, entschlossen wir uns, sehr vorsichtig mit der Sache umzugehen. Um keine Hexenjagd loszutreten, gingen wir den Gerüchten nach und sammelten erst einmal Informationen. Die Recherche dauerte gar nicht lange und schon bestätigten sich die Gerüchte, der Verdacht wurde stärker und richtete sich auch schnell gegen eine bestimmte Person. Die hundertprozentige Sicherheit hatten wir jedoch noch nicht. Daher entschlossen wir uns, direkt an die Person und ihren Fanclub heranzutreten und in einem persönlichen Gespräch alle mit den Vorwürfen zu konfrontieren. Beim letzten Heimspiel der abgelaufenen Saison stellten wir sie also zur Rede. Im Rahmen dieses Gesprächs beteuerte sowohl die fragliche Person, als auch die anderen Mitglieder des Fanclubs, dass an der Sache nichts dran wäre. Weder sei die Person Bulle, noch würde der Fanclub davon wissen und ihn decken.
Dies war schlichtweg eine dreiste Lüge. Der Umstand, dass unserer Gruppe schamlos ins Gesicht gelogen wurde, stellt einen nicht wieder gut zu machenden Vertrauensmissbrauch dar und setzt dem Ganzen am Ende noch die Krone auf. Deswegen sahen wir uns gezwungen zu handeln und nicht nur Konsequenzen für den Bullen zu ziehen, sondern auch für all jene, die davon wussten und die Gruppe im Dunkeln ließen. In der Sommerpause fielen dann die Entscheidungen, wie mit der Situation umgegangen werden muss. Darüber möchten wir euch jetzt in Kenntnis setzen.
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Hallo Südkurve, hallo Sankt Pauli-Fans!
Gleich zu Saisonbeginn müssen wir euch leider mit einer schlechten Nachricht begrüßen. Seit einiger Zeit, und, das müssen wir leider zugeben, da reden wir nicht nur von einer Saison, war ein Bulle im Umfeld unserer Gruppe unterwegs. Mit „unterwegs“ meinen wir Heimspiele, Veranstaltungen der Fanszene, Schweinske Cup 2012 und auch Fahrten zu Auswärtsspielen in von uns organisierten Bussen und Zügen. Die Katze ist aus dem Sack und das Kind in den Brunnen gefallen. Es gibt nichts klein zu reden oder zu beschönigen. Nun fühlen wir uns verpflichtet die Südkurve und auch die weiteren Teile der Fanszene über die weiteren Einzelheiten zu informieren. Denn einerseits ist uns Transparenz in diesem Fall enorm wichtig, andererseits geht es euch alle an, denn der Staat darf nicht mehr Informationen haben und bekommen als wir alle zusammen wollen.
Im Laufe der Rückrunde wurden Gerüchte an uns herangetragen, dass ein Bulle sich in unserer Gruppe bzw. wenigstens in unserem Umfeld eingenistet haben sollte. Da das so ziemlich der größte Hammer ist, der einem vorgeworfen werden kann, entschlossen wir uns, sehr vorsichtig mit der Sache umzugehen. Um keine Hexenjagd loszutreten, gingen wir den Gerüchten nach und sammelten erst einmal Informationen. Die Recherche dauerte gar nicht lange und schon bestätigten sich die Gerüchte, der Verdacht wurde stärker und richtete sich auch schnell gegen eine bestimmte Person. Die hundertprozentige Sicherheit hatten wir jedoch noch nicht. Daher entschlossen wir uns, direkt an die Person und ihren Fanclub heranzutreten und in einem persönlichen Gespräch alle mit den Vorwürfen zu konfrontieren. Beim letzten Heimspiel der abgelaufenen Saison stellten wir sie also zur Rede. Im Rahmen dieses Gesprächs beteuerte sowohl die fragliche Person, als auch die anderen Mitglieder des Fanclubs, dass an der Sache nichts dran wäre. Weder sei die Person Bulle, noch würde der Fanclub davon wissen und ihn decken.
Dies war schlichtweg eine dreiste Lüge. Der Umstand, dass unserer Gruppe schamlos ins Gesicht gelogen wurde, stellt einen nicht wieder gut zu machenden Vertrauensmissbrauch dar und setzt dem Ganzen am Ende noch die Krone auf. Deswegen sahen wir uns gezwungen zu handeln und nicht nur Konsequenzen für den Bullen zu ziehen, sondern auch für all jene, die davon wussten und die Gruppe im Dunkeln ließen. In der Sommerpause fielen dann die Entscheidungen, wie mit der Situation umgegangen werden muss. Darüber möchten wir euch jetzt in Kenntnis setzen.
24.07.2013 - 15:51 Uhr
Aha. Merkwürdiges Statement.
Einerseits, den Jungs so ins Gesicht zu lügen, ist schon ziemlich dreist. Andererseits war mir auch nicht klar, dass Polizisten keine Mitglieder beim USP sein dürfen. Von wegen für Toleranz und gegen Diskrimierung... Die Nachteile für die Gruppe sind natürlich klar, weil man ständig in der Angst leben muss, dass eigentlich interne Informationen in die falschen Hände gelangen (und damit meine ich nicht geplante Bengalo-Aktionen o.ä., sondern sowas wie Anfahrtswege zu Auswärtsspieln etc.). Allerdings kann es auch nicht sein, dass ich mich für einen Job / Lebensunterhalt entscheide und mir dadurch erheblich Nachteile bei meinem Privatvergnügen entstehen. Und wenn ich die Ziele von USP teile, warum sollte ich dann nicht auch als Polizist Mitglied der Gruppe zu sein?
Schwierig, schwierig...
Einerseits, den Jungs so ins Gesicht zu lügen, ist schon ziemlich dreist. Andererseits war mir auch nicht klar, dass Polizisten keine Mitglieder beim USP sein dürfen. Von wegen für Toleranz und gegen Diskrimierung... Die Nachteile für die Gruppe sind natürlich klar, weil man ständig in der Angst leben muss, dass eigentlich interne Informationen in die falschen Hände gelangen (und damit meine ich nicht geplante Bengalo-Aktionen o.ä., sondern sowas wie Anfahrtswege zu Auswärtsspieln etc.). Allerdings kann es auch nicht sein, dass ich mich für einen Job / Lebensunterhalt entscheide und mir dadurch erheblich Nachteile bei meinem Privatvergnügen entstehen. Und wenn ich die Ziele von USP teile, warum sollte ich dann nicht auch als Polizist Mitglied der Gruppe zu sein?
Schwierig, schwierig...
24.07.2013 - 16:07 Uhr
Hm... also ich selber bin kein Ultra un muss zugeben, dass ich da auch meine Probleme hab - allein der Name Ultras geht mir schon mal gegen den Strich - ist aber ein anderes Thema.
Dass unsere Ultras es mit der eingeforderten Toleranz auch nicht so ernst nehmen, hat ja z.B. die Aktion gezeigt, als man z.B. seinerzeit selbst Familien mit Kindern am betreten des Stadions gehindert hat.
So wir ich den Text verstehe, geht es aber eher nicht darum, dass ein Polizist Mitglied bei den Ultras war, weil er Fan ist - der wäre gekommen, hätte gesdagt ich bin FAN und will Mitglied werden - ich bin im "Nebenberuf" aber auch Polizist - ich hoffe, das ist ok für Euch - sondern es hjat sich ja wohl um einen "offiziellen" Poliziten gehandelt, also einen Spitzel - und das ist natürlich schon eine sehr ernste Geschichte - andererseits hätten sich unsere Ultras auch fast denken können, dass so etwas im Bereich des Möglichen liegt.
Was ich viel erschütterndern finde, ist, dass offenbar ein anderer Fanclub den Polzisiten gedeckt und die Ultras belogen hat - wenns denn so war. Und so was geht natürlixch überhaupt nicht und sollte dringend aufgearbeitet werden.
Dass unsere Ultras es mit der eingeforderten Toleranz auch nicht so ernst nehmen, hat ja z.B. die Aktion gezeigt, als man z.B. seinerzeit selbst Familien mit Kindern am betreten des Stadions gehindert hat.
So wir ich den Text verstehe, geht es aber eher nicht darum, dass ein Polizist Mitglied bei den Ultras war, weil er Fan ist - der wäre gekommen, hätte gesdagt ich bin FAN und will Mitglied werden - ich bin im "Nebenberuf" aber auch Polizist - ich hoffe, das ist ok für Euch - sondern es hjat sich ja wohl um einen "offiziellen" Poliziten gehandelt, also einen Spitzel - und das ist natürlich schon eine sehr ernste Geschichte - andererseits hätten sich unsere Ultras auch fast denken können, dass so etwas im Bereich des Möglichen liegt.
Was ich viel erschütterndern finde, ist, dass offenbar ein anderer Fanclub den Polzisiten gedeckt und die Ultras belogen hat - wenns denn so war. Und so was geht natürlixch überhaupt nicht und sollte dringend aufgearbeitet werden.
24.07.2013 - 16:11 Uhr
Zitat von MikeHH:
sondern es hjat sich ja wohl um einen "offiziellen" Poliziten gehandelt, also einen Spitzel
In der Erklärung heißt es, dass sie es nicht wissen.
sondern es hjat sich ja wohl um einen "offiziellen" Poliziten gehandelt, also einen Spitzel
In der Erklärung heißt es, dass sie es nicht wissen.
24.07.2013 - 16:13 Uhr
Zitat von Tobster:
Aha. Merkwürdiges Statement.
Andererseits war mir auch nicht klar, dass Polizisten keine Mitglieder beim USP sein dürfen. Von wegen für Toleranz und gegen Diskrimierung...
Ich habe mich mit den Ultras noch nie eingehender auseinandergesetzt, was bei ihnen in ihren Statuten steht und welche ungeschriebenen Gesetze es dort gibt. Insofern gehe ich da jetzt mit einer sehr frischen Meinung einher.
Die da wäre, dass ich mir gut vorstellen kann, dass Polizisten bei ihnen nicht mitmachen dürfen. Für viele Hardcorefans ist die Polizei nun einmal das Feindbild schlechthin, da gehen eigentlich nur noch Rechtsextreme über.
Aus dieser Perspekteive sollte man es dann auch bewerten: Wäre jemand Rechtsextremes mittendrin, würde es sicher jeder verstehen, dass sie den hochkant rauswerfen. Da Polizisten für sie fast genauso schlimm sind, ist es nur konsequent, diese dann auch nicht mitmachen zu lassen.
Ich persönlich habe nichts gegen die Polizei an sich, bin aber auch gegen eine Domwache im Stadion, denn es heißt nun einmal DOMwache und ist hauptsächlich für diesen zuständig, wieso soll also der Verein ihnen Unterschlupf gewähren, obwohl er mit den Räumlichkeiten viel Besseres anstellen kann, nur wegen 20 Einsatztagen im Jahr, während das Volksfest 112 davon benötigt? Das aber nur am Rande.
Dass da dann allerdings gelogen wurde, geht gar nicht. Derjenige hätte dann eben Rückgrat haben können, sagen können "ja, ich bin Polizist, und? Wenn euch das stört, dann trete ich bei euch um des lieben Friedens willen aus.", und gut ist. Selbst dann wenn er nicht nur ruhig gefragt, sondern hart angegangen wurde, als er gefragt wurde. Eigentlich gerade dann.
Achja, edit: Ob es nun ein offizieller Spitzel ist oder nicht, kann man nun ja nicht wissen.
Ich denke, dass das auch ein Grund ist, weswegen man keinen Polizisten in den eigenen Reihen haben möchte, weil man es nun einmal nicht ausschließen kann, dass da jemand einen auf "V-Mann" macht und deswegen das Risiko erst gar nicht eingeht.
Aha. Merkwürdiges Statement.
Andererseits war mir auch nicht klar, dass Polizisten keine Mitglieder beim USP sein dürfen. Von wegen für Toleranz und gegen Diskrimierung...
Ich habe mich mit den Ultras noch nie eingehender auseinandergesetzt, was bei ihnen in ihren Statuten steht und welche ungeschriebenen Gesetze es dort gibt. Insofern gehe ich da jetzt mit einer sehr frischen Meinung einher.
Die da wäre, dass ich mir gut vorstellen kann, dass Polizisten bei ihnen nicht mitmachen dürfen. Für viele Hardcorefans ist die Polizei nun einmal das Feindbild schlechthin, da gehen eigentlich nur noch Rechtsextreme über.
Aus dieser Perspekteive sollte man es dann auch bewerten: Wäre jemand Rechtsextremes mittendrin, würde es sicher jeder verstehen, dass sie den hochkant rauswerfen. Da Polizisten für sie fast genauso schlimm sind, ist es nur konsequent, diese dann auch nicht mitmachen zu lassen.
Ich persönlich habe nichts gegen die Polizei an sich, bin aber auch gegen eine Domwache im Stadion, denn es heißt nun einmal DOMwache und ist hauptsächlich für diesen zuständig, wieso soll also der Verein ihnen Unterschlupf gewähren, obwohl er mit den Räumlichkeiten viel Besseres anstellen kann, nur wegen 20 Einsatztagen im Jahr, während das Volksfest 112 davon benötigt? Das aber nur am Rande.
Dass da dann allerdings gelogen wurde, geht gar nicht. Derjenige hätte dann eben Rückgrat haben können, sagen können "ja, ich bin Polizist, und? Wenn euch das stört, dann trete ich bei euch um des lieben Friedens willen aus.", und gut ist. Selbst dann wenn er nicht nur ruhig gefragt, sondern hart angegangen wurde, als er gefragt wurde. Eigentlich gerade dann.
Achja, edit: Ob es nun ein offizieller Spitzel ist oder nicht, kann man nun ja nicht wissen.
Ich denke, dass das auch ein Grund ist, weswegen man keinen Polizisten in den eigenen Reihen haben möchte, weil man es nun einmal nicht ausschließen kann, dass da jemand einen auf "V-Mann" macht und deswegen das Risiko erst gar nicht eingeht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von halbfan am 24.07.2013 um 16:22 Uhr bearbeitet
24.07.2013 - 16:25 Uhr
Der Grundtenor des Artikels ist für mich schwer erträglich. Da pulsiert die komplette aggressive Intoleranz in jedem Satz. Letztlich gehe ich fast so weit den Ultras zu wünschen, dass sie wirklich bespitzelt werden.
Jede berechtigte Kritik an Polizei und Ordnungsmacht wird durch so ein Geschmiere konterkariert. Da spielen sich geistige Babys zu einem Tribunal auf. Sorry, für mich eine echtes No-Go.
Jede berechtigte Kritik an Polizei und Ordnungsmacht wird durch so ein Geschmiere konterkariert. Da spielen sich geistige Babys zu einem Tribunal auf. Sorry, für mich eine echtes No-Go.
24.07.2013 - 16:46 Uhr
Zitat von halbfan:
Aus dieser Perspekteive sollte man es dann auch bewerten: Wäre jemand Rechtsextremes mittendrin, würde es sicher jeder verstehen, dass sie den hochkant rauswerfen. Da Polizisten für sie fast genauso schlimm sind, ist es nur konsequent, diese dann auch nicht mitmachen zu lassen.
Oh, der Vergleich hinkt aber an allen Ecken und Enden. Der Rechtsextremist definiert sich per se ja schon mal über eine menschenverachtende Einstellung. Was man von einem Polizisten wohl kaum behaupten kann.
Zitat von halbfan:
Dass da dann allerdings gelogen wurde, geht gar nicht. Derjenige hätte dann eben Rückgrat haben können, sagen können "ja, ich bin Polizist, und? Wenn euch das stört, dann trete ich bei euch um des lieben Friedens willen aus.", und gut ist.
Eben.
Wobei ich inhaltlich ziemlich nah bei Flecki bin. Jede berechtigte Kritik an Polizei und Ordnungsmacht wird mit der Erklärung konterkariert.
Aus dieser Perspekteive sollte man es dann auch bewerten: Wäre jemand Rechtsextremes mittendrin, würde es sicher jeder verstehen, dass sie den hochkant rauswerfen. Da Polizisten für sie fast genauso schlimm sind, ist es nur konsequent, diese dann auch nicht mitmachen zu lassen.
Oh, der Vergleich hinkt aber an allen Ecken und Enden. Der Rechtsextremist definiert sich per se ja schon mal über eine menschenverachtende Einstellung. Was man von einem Polizisten wohl kaum behaupten kann.
Zitat von halbfan:
Dass da dann allerdings gelogen wurde, geht gar nicht. Derjenige hätte dann eben Rückgrat haben können, sagen können "ja, ich bin Polizist, und? Wenn euch das stört, dann trete ich bei euch um des lieben Friedens willen aus.", und gut ist.
Eben.
Wobei ich inhaltlich ziemlich nah bei Flecki bin. Jede berechtigte Kritik an Polizei und Ordnungsmacht wird mit der Erklärung konterkariert.
24.07.2013 - 17:10 Uhr
Zitat von Tobster:
Zitat von halbfan:
Aus dieser Perspekteive sollte man es dann auch bewerten: Wäre jemand Rechtsextremes mittendrin, würde es sicher jeder verstehen, dass sie den hochkant rauswerfen. Da Polizisten für sie fast genauso schlimm sind, ist es nur konsequent, diese dann auch nicht mitmachen zu lassen.
Oh, der Vergleich hinkt aber an allen Ecken und Enden. Der Rechtsextremist definiert sich per se ja schon mal über eine menschenverachtende Einstellung. Was man von einem Polizisten wohl kaum behaupten kann.
Sicher hinkt der Vergleich. Es ist ein erklärender, kein entschuldigender, der einfach mal die Denke aus deren Perspektive offenlegen soll. Für so manchen sind Polizisten ebenfalls pauschal menschenverachtende Totschläger ...
Das Hauptargument aber ist für mich, dass man nicht ausschließen kann, dass da wer zum Spitzeln vorbeikommt, also während seiner Dienstzeit im Stadion steht, um die Gruppierung auszuhorchen. Möglich ist dieses Szenario und weit hergeholt m.E. ebenfalls nicht. Um dem vorzubeugen, kann schon einmal eine Fangruppierung sagen, dass sie Polizisten nicht unter sich stehen haben möchte.
Die Wortwahl indes, da gebe ich Flecki auch recht, zeigt leider an dass es wohl doch nicht nur dieser Grund ist, sondern auf eine allgemeine Polizistenverurteilung hinausläuft. Schade.
Zitat von halbfan:
Aus dieser Perspekteive sollte man es dann auch bewerten: Wäre jemand Rechtsextremes mittendrin, würde es sicher jeder verstehen, dass sie den hochkant rauswerfen. Da Polizisten für sie fast genauso schlimm sind, ist es nur konsequent, diese dann auch nicht mitmachen zu lassen.
Oh, der Vergleich hinkt aber an allen Ecken und Enden. Der Rechtsextremist definiert sich per se ja schon mal über eine menschenverachtende Einstellung. Was man von einem Polizisten wohl kaum behaupten kann.
Sicher hinkt der Vergleich. Es ist ein erklärender, kein entschuldigender, der einfach mal die Denke aus deren Perspektive offenlegen soll. Für so manchen sind Polizisten ebenfalls pauschal menschenverachtende Totschläger ...
Das Hauptargument aber ist für mich, dass man nicht ausschließen kann, dass da wer zum Spitzeln vorbeikommt, also während seiner Dienstzeit im Stadion steht, um die Gruppierung auszuhorchen. Möglich ist dieses Szenario und weit hergeholt m.E. ebenfalls nicht. Um dem vorzubeugen, kann schon einmal eine Fangruppierung sagen, dass sie Polizisten nicht unter sich stehen haben möchte.
Die Wortwahl indes, da gebe ich Flecki auch recht, zeigt leider an dass es wohl doch nicht nur dieser Grund ist, sondern auf eine allgemeine Polizistenverurteilung hinausläuft. Schade.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von halbfan am 24.07.2013 um 17:11 Uhr bearbeitet
24.07.2013 - 18:10 Uhr
Die Ausdrucksweise geht gar nicht. Ich finde das nur noch krank. Kein Wunder, dass die Grünröcke beim geringsten Anlass Kletterpflanzen einsetzen. Ist unter anderem vielleicht eine Erklärung zum Hallenturnier in Alsterdorf.
24.07.2013 - 19:08 Uhr
Also ich finde die Erklärung nicht so schlimm. Wer sich im Umkreis dieser Gruppe bewegt sollte wissen dass Bullen nicht sonderlich beliebt sind (und das auch nicht ganz grundlos). Es also nicht von vornherein zu sagen bzw. es vor allem abstreiten wenn man damit konfrontiert wird, lässt den Verdacht aufkommen dass es sich nicht um einen normalen Fan, sondern einen Spitzel handelt. Und bei einem Spitzel finde ich den Umgang völlig angemessen.
Wäre es nur darum gegangen dass ein Polizist, der völlig offen damit umgeht und einfach nur Mitglied werden will auf diese Weise ausgeschlossen wird, wäre es etwas völlig anderes. Aber bei der Verhaltensweise muss man davon ausgehen dass er kein "normaler" Polizist war der als Hobby dort aktiv war, sondern mit Hintergedanken.
Wäre es nur darum gegangen dass ein Polizist, der völlig offen damit umgeht und einfach nur Mitglied werden will auf diese Weise ausgeschlossen wird, wäre es etwas völlig anderes. Aber bei der Verhaltensweise muss man davon ausgehen dass er kein "normaler" Polizist war der als Hobby dort aktiv war, sondern mit Hintergedanken.
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