Ultrà Sankt Pauli
26.06.2007 - 14:22 Uhr
18.04.2012 - 20:47 Uhr
Zitat von geestler:
Sorry, aber ich habe überhaupt kein Verständnis gegen die "Boykott"-Aktion. :ugly
Ein Boykott ist dazu da, den Widersacher zu schwächen. Aber die USP schwächt damit nicht die Innenbehörde oder den DFB, die DFL, sondern ausschließlich unseren FC und die Mannschaft. :grrr
Anstelle der Spieler wäre ich stinksauer, dass man sie in einem der wichtigsten Spiele der Saison im Stich läßt. :(
Meinst du wirklich, die Spieler schaffen das nicht auch mal (fast) ganz allein?
Man kann ja darüber diskutieren, ob der geplante Boykott das richtige Mittel ist. Aber sollen die Heimfans jetzt so tun, als sei alles wie immer? Und in der nächsten Saison können die Auswärtsfahrer und die vielen Fans, die wohnortbedingt eher Auswärtsspiele besuchen, dann vor den Stadien bleiben, weil es polizeilich verordnet leider keine Karten gibt. :grrr
Sorry, aber ich habe überhaupt kein Verständnis gegen die "Boykott"-Aktion. :ugly
Ein Boykott ist dazu da, den Widersacher zu schwächen. Aber die USP schwächt damit nicht die Innenbehörde oder den DFB, die DFL, sondern ausschließlich unseren FC und die Mannschaft. :grrr
Anstelle der Spieler wäre ich stinksauer, dass man sie in einem der wichtigsten Spiele der Saison im Stich läßt. :(
Meinst du wirklich, die Spieler schaffen das nicht auch mal (fast) ganz allein?
Man kann ja darüber diskutieren, ob der geplante Boykott das richtige Mittel ist. Aber sollen die Heimfans jetzt so tun, als sei alles wie immer? Und in der nächsten Saison können die Auswärtsfahrer und die vielen Fans, die wohnortbedingt eher Auswärtsspiele besuchen, dann vor den Stadien bleiben, weil es polizeilich verordnet leider keine Karten gibt. :grrr
18.04.2012 - 21:20 Uhr
Du hast glaube ich nicht vollständig verstanden, was ich geschrieben habe. Demo und co. sind absolut o.k., aber welchen Empfänger trifft man mit dem "Boykott"? Nicht den, den es eigentlich treffen sollte. Die USP hast sonst so viel Phantasie, warum jetzt so eine einfallslose Aktion gegen den falschen Adressaten???
18.04.2012 - 22:39 Uhr
Nach dem Spiel vor 2 Jahren ist es doch die richtige Aktion: ES war doof andere Fans da mitreinziehen zu wollen - nun zieht man sein eigenes Ding durch.
Letzlich wird man den Support nicht sooo viel Abbruch tun, weil letzlich genausoviel Paulianer im Stadion sind und es keine Opposition gibt.
Ich hoffe nur, dass die Fangruppen nicht oder (wie geil wäre das) friedlich aufeinandertreffen würden.
Letzlich wird man den Support nicht sooo viel Abbruch tun, weil letzlich genausoviel Paulianer im Stadion sind und es keine Opposition gibt.
Ich hoffe nur, dass die Fangruppen nicht oder (wie geil wäre das) friedlich aufeinandertreffen würden.
18.04.2012 - 22:49 Uhr
Zitat von Forever_Hansa:
Nach dem Spiel vor 2 Jahren ist es doch die richtige Aktion: ES war doof andere Fans da mitreinziehen zu wollen - nun zieht man sein eigenes Ding durch.
Letzlich wird man den Support nicht sooo viel Abbruch tun, weil letzlich genausoviel Paulianer im Stadion sind und es keine Opposition gibt.
Ich hoffe nur, dass die Fangruppen nicht oder (wie geil wäre das) friedlich aufeinandertreffen würden.Ein friedliches Aufeinandertreffen wäre natürlich super.
Auch sonst gebe ich dir Recht. Vor zwei Jahren anderen Fans den Einlass zu versperren und zwingen am Protest teilzunehmen war falsch und stieß auch auf Kritik.
Der Support wird vielleicht etwas darunter leiden. Für dieses Spiel allerdings legitim.
Was soll USP für phantasievolle Maßnahmen ergreifen?
Edith findet es auch richtig nicht mehr auf 20 min Stimmungsboykott bei Montagsspielen zu setzen. Diese Einsicht gab es ja auch irgendwann.
Nach dem Spiel vor 2 Jahren ist es doch die richtige Aktion: ES war doof andere Fans da mitreinziehen zu wollen - nun zieht man sein eigenes Ding durch.
Letzlich wird man den Support nicht sooo viel Abbruch tun, weil letzlich genausoviel Paulianer im Stadion sind und es keine Opposition gibt.
Ich hoffe nur, dass die Fangruppen nicht oder (wie geil wäre das) friedlich aufeinandertreffen würden.Ein friedliches Aufeinandertreffen wäre natürlich super.
Auch sonst gebe ich dir Recht. Vor zwei Jahren anderen Fans den Einlass zu versperren und zwingen am Protest teilzunehmen war falsch und stieß auch auf Kritik.
Der Support wird vielleicht etwas darunter leiden. Für dieses Spiel allerdings legitim.
Was soll USP für phantasievolle Maßnahmen ergreifen?
Edith findet es auch richtig nicht mehr auf 20 min Stimmungsboykott bei Montagsspielen zu setzen. Diese Einsicht gab es ja auch irgendwann.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von JoAlex am 18.04.2012 um 22:51 Uhr bearbeitet
18.04.2012 - 22:58 Uhr
Zitat von Forever_Hansa:
Ich hoffe nur, dass die Fangruppen nicht oder (wie geil wäre das) friedlich aufeinandertreffen würden.
Dass es vorm Stadion Ärger gibt, beschäftigt mich eigentlich am meisten. Ich hoffe, dass alle Beteiligten wissen, was sie damit anrichten würden und wie sie dann dem blöden Team in blau oder grün einen Elfmeter ohne Torwart vorsetzen würden...
Ich hoffe nur, dass die Fangruppen nicht oder (wie geil wäre das) friedlich aufeinandertreffen würden.
Dass es vorm Stadion Ärger gibt, beschäftigt mich eigentlich am meisten. Ich hoffe, dass alle Beteiligten wissen, was sie damit anrichten würden und wie sie dann dem blöden Team in blau oder grün einen Elfmeter ohne Torwart vorsetzen würden...
18.04.2012 - 23:00 Uhr
Quelle: basch.blogsport.de
Wenn das der Frieden ist, muss man den Krieg nicht noch erfinden!
Das vor einiger Zeit noch Unvorstellbare ist eingetroffen. Die Maßnahme der Polizei, dem Verein den Verkauf von Gästetickets an Hansa-Fans zu verbieten, ist gerichtlich genehmigt worden. Zwei Einsprüche des Vereins wurden abgelehnt. Die Folgen für Fußballfans sind kaum abzuschätzen. De facto ist die Polizei nun die Institution, die entscheidet, ob Fans reisen dürfen oder nicht – gegen die Interessen der Vereine und des Fußballs. Es ist eine Entscheidung der Polizei, die so Möglichkeiten und Instrumente bekommt, die gesellschaftspolitisch betrachtet äußerst bedenklich sind. Die dreisten Lügen der Polizeigewerkschaften, die verblendete Hetze nicht nur gegen Fans, sondern auch gegen Minderheiten und andere “Störer”, “Chaoten” und “polizeiliche Gegenüber” haben sich also mal wieder ausgezahlt und sind vom deutschen Staat für richtig befunden worden.
Hier der Anfang von der Stellungnahme/dem Aufruf aus der basch. Wer weite lesen will klickt oben drauf. Ich schätze, dass USP & Co. sich schon was gewaltfreies einfallen lassen um die Cops den Tag über zu beschäftigen!
Das vor einiger Zeit noch Unvorstellbare ist eingetroffen. Die Maßnahme der Polizei, dem Verein den Verkauf von Gästetickets an Hansa-Fans zu verbieten, ist gerichtlich genehmigt worden. Zwei Einsprüche des Vereins wurden abgelehnt. Die Folgen für Fußballfans sind kaum abzuschätzen. De facto ist die Polizei nun die Institution, die entscheidet, ob Fans reisen dürfen oder nicht – gegen die Interessen der Vereine und des Fußballs. Es ist eine Entscheidung der Polizei, die so Möglichkeiten und Instrumente bekommt, die gesellschaftspolitisch betrachtet äußerst bedenklich sind. Die dreisten Lügen der Polizeigewerkschaften, die verblendete Hetze nicht nur gegen Fans, sondern auch gegen Minderheiten und andere “Störer”, “Chaoten” und “polizeiliche Gegenüber” haben sich also mal wieder ausgezahlt und sind vom deutschen Staat für richtig befunden worden.
18.04.2012 - 23:01 Uhr
Zitat von Kaipi82:
Zitat von Forever_Hansa:
Ich hoffe nur, dass die Fangruppen nicht oder (wie geil wäre das) friedlich aufeinandertreffen würden.
Dass es vorm Stadion Ärger gibt, beschäftigt mich eigentlich am meisten. Ich hoffe, dass alle Beteiligten wissen, was sie damit anrichten würden und wie sie dann dem blöden Team in blau oder grün einen Elfmeter ohne Torwart vorsetzen würden...
Die Demoroute wurde erstmal verboten und eine Demo am Hauptbahnhof genehmigt. Wenn die Gegenklage nicht durchkommt wirds also unwahrscheinlich, dass sich die Lager treffen.
Zitat von Forever_Hansa:
Ich hoffe nur, dass die Fangruppen nicht oder (wie geil wäre das) friedlich aufeinandertreffen würden.
Dass es vorm Stadion Ärger gibt, beschäftigt mich eigentlich am meisten. Ich hoffe, dass alle Beteiligten wissen, was sie damit anrichten würden und wie sie dann dem blöden Team in blau oder grün einen Elfmeter ohne Torwart vorsetzen würden...
Die Demoroute wurde erstmal verboten und eine Demo am Hauptbahnhof genehmigt. Wenn die Gegenklage nicht durchkommt wirds also unwahrscheinlich, dass sich die Lager treffen.
19.04.2012 - 09:42 Uhr
Zitat von geestler:
Du hast glaube ich nicht vollständig verstanden, was ich geschrieben habe. Demo und co. sind absolut o.k., aber welchen Empfänger trifft man mit dem "Boykott"? Nicht den, den es eigentlich treffen sollte. Die USP hast sonst so viel Phantasie, warum jetzt so eine einfallslose Aktion gegen den falschen Adressaten???
Da glaubst du, mal ausnahmsweise, falsch. ;) Ich bin halt nur anderer Meinung, was die Adressaten der Aktion(en) betrifft.
Und soweit du anstelle der Spieler stinksauer wärst: Wie an anderer Stelle bereits geschrieben wurde, sollte sich die Mannschaft vielleicht schon mal daran gewöhnen, bei Auswärtsspielen zukünftig - polizeilich verordnet - im Stich gelassen zu werden, wenn die Strategie der Polizei aufgeht.
Du hast glaube ich nicht vollständig verstanden, was ich geschrieben habe. Demo und co. sind absolut o.k., aber welchen Empfänger trifft man mit dem "Boykott"? Nicht den, den es eigentlich treffen sollte. Die USP hast sonst so viel Phantasie, warum jetzt so eine einfallslose Aktion gegen den falschen Adressaten???
Da glaubst du, mal ausnahmsweise, falsch. ;) Ich bin halt nur anderer Meinung, was die Adressaten der Aktion(en) betrifft.
Und soweit du anstelle der Spieler stinksauer wärst: Wie an anderer Stelle bereits geschrieben wurde, sollte sich die Mannschaft vielleicht schon mal daran gewöhnen, bei Auswärtsspielen zukünftig - polizeilich verordnet - im Stich gelassen zu werden, wenn die Strategie der Polizei aufgeht.
19.04.2012 - 16:45 Uhr
Quelle: www.fcstpauli.com
„Grundsätzlich verstehen wir das Anliegen der Fußballfans, die sich gegen Zuschauerausschlüsse wenden. Wir kämpfen deshalb ja bereits seit mehreren Wochen vor Gericht in den verschiedenen Instanzen für die Rechte nicht nur unserer Anhänger, sondern aller Fußballfans in Deutschland. Und wir werden dieses auch fortführen. Für das Klageverfahren gegen die Verfügung der Polizei haben wir durch den Beschluss des Oberverwaltungsgerichts klare Hinweise erhalten, die uns optimistisch stimmen, dass unsere Klage positiv entschieden wird. Wir setzen also unseren Kampf für Fanrechte fort und hoffen nun, in der nächsten Instanz Recht zu bekommen.
Da noch keine grundlegende Entscheidung getroffen ist und zudem auch eine sportlich extrem wichtige Partie ansteht, finden wir den von USP gewählten Zeitpunkt für den Stadionboykott am kommenden Sonntag allerdings äußerst unglücklich und werden ihn deshalb auch nicht unterstützen.
Wir rufen dazu auf, dass die Demonstration von den Prinzipien der Toleranz geprägt ist, und wir setzen absolute Gewaltfreiheit voraus. Unser Verständnis einer friedlichen Demonstration schließt ebenfalls mit ein, dass alle, die das Spiel im Stadion sehen wollen, natürlich auch störungsfrei Zugang erhalten. Darüber hinaus sollte es jedem Fan selbst überlassen sein, ob er daran teilnimmt oder die Mannschaft im Stadion unterstützt.
Denn unsere Mannschaft benötigt in der entscheidenden Phase der Saison, in der wir alles dafür tun wollen, um Platz 3 zu erreichen, jede Unterstützung, die sie bekommen kann. An alle, die das Spiel im Stadion verfolgen werden: Seid laut wie immer – mit Herz und Leidenschaft für den FC St. Pauli!"
Vernünftige Stellungnahme vom Präsidium.Da noch keine grundlegende Entscheidung getroffen ist und zudem auch eine sportlich extrem wichtige Partie ansteht, finden wir den von USP gewählten Zeitpunkt für den Stadionboykott am kommenden Sonntag allerdings äußerst unglücklich und werden ihn deshalb auch nicht unterstützen.
Wir rufen dazu auf, dass die Demonstration von den Prinzipien der Toleranz geprägt ist, und wir setzen absolute Gewaltfreiheit voraus. Unser Verständnis einer friedlichen Demonstration schließt ebenfalls mit ein, dass alle, die das Spiel im Stadion sehen wollen, natürlich auch störungsfrei Zugang erhalten. Darüber hinaus sollte es jedem Fan selbst überlassen sein, ob er daran teilnimmt oder die Mannschaft im Stadion unterstützt.
Denn unsere Mannschaft benötigt in der entscheidenden Phase der Saison, in der wir alles dafür tun wollen, um Platz 3 zu erreichen, jede Unterstützung, die sie bekommen kann. An alle, die das Spiel im Stadion verfolgen werden: Seid laut wie immer – mit Herz und Leidenschaft für den FC St. Pauli!"
Dieser Beitrag wurde zuletzt von JoAlex am 19.04.2012 um 16:45 Uhr bearbeitet
19.04.2012 - 17:05 Uhr
einfach nur peinlich, sollten lieber zum handball wechseln, dresden ist auch ohne fans gekommen, warum zum teufel solidarisieren die mit hansa fans, nie im leben würde ein echter paulianer sowas machen. sollten ihre karten an richtige fussballfans verschenken und einfach für immer fern bleiben. vor 15 jahren hatten wir viel bessere stimmung im stadion und da gab es die usp nicht, bzw bestanden nur aus 50 chaoten die sich überhalb der meckerecke versteckt hatten.
es gibt immer noch eine chance in die relegation zu kommen, da muss man die jungs auf dem rasen mit allem was man hat unterstützen, und nicht so ein schwachsinn planen und durchführen
es gibt immer noch eine chance in die relegation zu kommen, da muss man die jungs auf dem rasen mit allem was man hat unterstützen, und nicht so ein schwachsinn planen und durchführen
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