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Transferpolitik

20.08.2009 - 19:51 Uhr
Transferpolitik |#1411
20.05.2015 - 00:58 Uhr
Zitat von randberliner

Dein Ausgangspunkt waren nun wirklich nicht die Verantwortlichkeiten für das "Scouting".


Aus meinem ERSTEN Post zu diesem Thema....

Zitat von wacken
Was es brauch, ist ein Trainer mit klaren Vorstellungen. Ich denke, dass Luhukay das mit den vielen Ehemaligen und Ersatzspielern nunmal so wollte.


Also mal im ernst - deutlicher KANN ich es nicht ausdrücken, dass ich Luhukay bzw. einen Trainer hauptsächlich für die Ausrichtung der Scoutingabteilung verantwortlich mache. Dementsprechend war genau DAS auch mein Ausgangspunkt.

Vielleicht halt einfach in Zukunft etwas genauer lesen, dann findet man sicher auch mehr als nur "lapidare" Gründe. smile

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41.21.1.

"Evolutionstheorie: wir stammen vom Affen ab.
Falsch Charles, der Mensch stammt von Waffen ab"
Transferpolitik |#1412
20.05.2015 - 09:18 Uhr
Zitat von CGDOGG
Es ist ja nicht so, dass Scouting so abläuft, dass man mit einem Dartpfeil auf einen Globus wirft, um zu wissen, wo man sich das nächste Spiel anschaut und dort durch Zufall den nächsten Rohdiamanten zu finden.
Scouting fängt in aller Regel damit an, ein Netzwerk aufzubauen und sich von befreundeten Kontakten Tips und Informationen geben zu lassen. Es wird Gang und gebe sein, dass dann Statistische Daten und Videos gesichtet werden, bevor man in der Weltgeschichte rumreist und Kosten verursacht. Kommt man dann bei den Beteiligten Personen ( Scouts, Trainer, Manager...) zu dem Entschluss, dass ein Spieler interessant sein könnte - ja erst dann wird er dann auch vor Ort gesichtet. Finanziell sicherlich eine vernünftige Variante. Nebenbei nutzen die Scouts solche Dienstreisen dann auch, um noch andere Spiele zu schauen, um evtl. Die von euch genannten Glückstreffer zu landen.
Zudem kann eine Scouting-Abteilung nur Vorschläge unterbreiten... Verpflichten kann nur der Trainer/Manager (s. Perisic, Ayew, Reuß wurden nicht verpflichtet)!
Wer weiß denn schon, ob die Scouts nicht die diversen Vorschläge gebracht haben... Und dann muss sich der Spieler immernoch für uns entscheiden !
Es ist immer einfach, Sachen von der Entfernung schlecht zu reden.
Ich gebe dir aber Recht, dass wir seit langem keinen überragenden Überraschungsspieler mehr hervorgebracht haben.


Sicherlich braucht eine gute Scouting-Abteilung ein Netzwerk und auch Fachleute, die Länder wie Polen, Tschechien, Ungarn, Serbien, Kroation, Dänemerk, Schweden, Norwegen, die Benelux und deren Liegen gut kennen. Ich würde überall meine Fühler ausstrecken und mir einen Überblick verschaffen. Du brauchst aber dieses Netzwerk und eine sehr gute Datenbank bzw. Archiv.

Bestimmt alles keine leichte Aufgabe, da man schon über einen guten Riecher verfügen und auch den Blick für den richtigen und passenden Spieler haben muss ?

Gutes Scouting dürfte Schwerstarbeit sein ?

Wie das bei Hertha abläuft, entzieht sich aber meines Kenntnisstandes, ich denke aber, dass man auch in diesem Bereich sicherlich noch einiges optimieren und verbessern kann ?
Transferpolitik |#1413
20.05.2015 - 09:31 Uhr
Zitat von wacken
Zitat von randberliner
Dein Ausgangspunkt waren nun wirklich nicht die Verantwortlichkeiten für das "Scouting".


Aus meinem ERSTEN Post zu diesem Thema....

Zitat von wacken
Was es brauch, ist ein Trainer mit klaren Vorstellungen. Ich denke, dass Luhukay das mit den vielen Ehemaligen und Ersatzspielern nunmal so wollte.


Also mal im ernst - deutlicher KANN ich es nicht ausdrücken, dass ich Luhukay bzw. einen Trainer hauptsächlich für die Ausrichtung der Scoutingabteilung verantwortlich mache. Dementsprechend war genau DAS auch mein Ausgangspunkt.

Vielleicht halt einfach in Zukunft etwas genauer lesen, dann findet man sicher auch mehr als nur "lapidare" Gründe. smile


Die gute Scoutingarbeit sollte auch vom Verein und unabhängig vom jeweiligen Trainer ausgehen. Da sollte man keine Abhängigkeiten schaffen. Der Trainer und sein Team sollten sich aber mit ihren Vorschlägen natürlich einbringen und den Spielerfindungsprozess bereichern.

Eine andere Frage ist die, ob jeder Transfer im Einvernehmen zwischen Trainer und Manager erfolgen soll ? Gestern wurde diese Thematik im Sportteil der Berliner Morgenpost angerissen. Mangels Einvernehmens soll Hertha im Winter nicht nachgerüstet haben, weil Luhukay dagegen war. Zwei Spieler vom FC Basel standen im Fokus. Einer der anvisierten Spieler spielt jetzt beim VfB Stuttgart, der zueletzt vom Kicker die Note 2 bekommen hat. Es geht um Serey Die.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Moishele am 20.05.2015 um 09:32 Uhr bearbeitet
Transferpolitik |#1414
20.05.2015 - 12:10 Uhr
Zitat von wacken
Vielleicht halt einfach in Zukunft etwas genauer lesen, dann findet man sicher auch mehr als nur "lapidare" Gründe. smile


Ok. Für mich klang das schlicht relativierend, wie:

"Der Verein (Preetz + Scouts) macht das schon richtig, bzw nicht schlecht, und würde es gern besser machen. Aber JL (der ist ja weg) wollte das alles anders... schade, aber da kann man nix machen."

Hast du so nicht geschrieben, habe ich so rausgelesen. Wenn dem nicht so ist, hab ich umsonst getextet.

Ich sehe hier weiterhin eine übergeordnete, in Teilen trainer-unabhängige Vereinsstrategie (nach Preetz wohl BL2/3). Diese muss mE in die Gesamtvereinstrategie (die vielgerühmte Philosophie) integriert werden. Da scheint mir der Spar- oder Konsolidierungsansatz doch arg übertrieben oder die Sache schlecht umgesetzt zu werden. Wenn die sich aktuell darstellt, ist mir das schlicht zu wenig, zu einfallslos und nicht zielführend!

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+ + + Wir haben doch kein Geld + + +
Transferpolitik |#1415
20.05.2015 - 13:21 Uhr
Zitat von Moishele
Sicherlich braucht eine gute Scouting-Abteilung ein Netzwerk und auch Fachleute, die Länder wie Polen, Tschechien, Ungarn, Serbien, Kroation, Dänemerk, Schweden, Norwegen, die Benelux und deren Liegen gut kennen. Ich würde überall meine Fühler ausstrecken und mir einen Überblick verschaffen. Du brauchst aber dieses Netzwerk und eine sehr gute Datenbank bzw. Archiv.
Bestimmt alles keine leichte Aufgabe, da man schon über einen guten Riecher verfügen und auch den Blick für den richtigen und passenden Spieler haben muss ?
Gutes Scouting dürfte Schwerstarbeit sein ?


Richtig. Das ist es und deshalb wird der größte Teil der Recherche auch nicht mehr von den Vereinen selbst betrieben, sondern von externen Scouts übernommen. Diese verfügen dann auch über entsprechende Netzwerke und Datenbanken zur Auswertung. Die persönliche Begutachtung eines Spielers durch Vereinsverantwortliche steht in der Regel ganz am Ende des Scouting-Prozesses.

Zitat von Moishele
Die gute Scoutingarbeit sollte auch vom Verein und unabhängig vom jeweiligen Trainer ausgehen. Da sollte man keine Abhängigkeiten schaffen. Der Trainer und sein Team sollten sich aber mit ihren Vorschlägen natürlich einbringen und den Spielerfindungsprozess bereichern.


Deine erste Aussage halte ich weder für realistisch, noch für sinnvoll. Außerdem wirkt das für mich sehr widersprüchlich. Der jeweilige Trainer sollte seine Vorstellungen bezüglich der Zusammensetzung seines Kaders schon einbringen. Ich halte die vermeintliche Limitierung unseres Scoutings für ein systematisches Problem, das sich auf alle Bereich der Zukunftsplanung des Vereins auswirkt (vllt. ausgenommen die finanzielle).
Solange es im Verein an einem Konzept für die zukünftige Entwicklung und an einer Idee fehlt, wo es denn in den nächsten Jahren hingehen soll, kann man doch überhaupt nicht ermessen welche Verstärkungen sinnvoll sind und welche nicht.
Die Funktion von Preetz ist hier der Knackpunkt. Er allein ist für Neuverpflichtungen zuständig. Er wird sich natürlich das Profil des Spielers aus der von Dárdai und Widmayer eingeholten Meinung bilden. Aber dennoch entscheidet er letztlich über die Selektion der gescouteten Spieler und deren spätere Verpflichtung. Warum muss ein Geschäftsführer der zwar kompetent, aber was Personalplanung angeht bis ins Mark unkreativ zu sein scheint, alleine nach kreativen Lösungen suchen?
Ich denke, dass es hier ein Kommunikationsdefizit der Beteiligten gibt. Ich habe dafür natürlich keine Belege, allerdings drängt sich mir diese Vermutung immer mehr auf, da bei Hertha offensichtlich Verantwortungen eher auf einzelne abgeladen, als zusammen getragen wird - nach meinem Empfinden.

Ich hätte lieber eine bessere Vernetzung der Beteiligten. Eine Runde aus Chef- und Co-Trainer, dem Geschäftsführer, den Scouts und einem übergeordneten Jugendkoordinator, die sich über die Ausrichtung des Profi-Kaders Gedanken machen. Und zwar nicht nur für die anstehende Saison, sondern auch langfristig. Damit hätte man dann auch unterschiedliche Ansichten, die wahrscheinlich eher zu einer kreativeren Lösung führen, als wenn Preetz das im stillen Kämmerlein allein entscheidet.

Zitat von Moishele
Wie das bei Hertha abläuft, entzieht sich aber meines Kenntnisstandes, ich denke aber, dass man auch in diesem Bereich sicherlich noch einiges optimieren und verbessern kann ?


Das würde mich auch sehr interessieren. Dann könnte ich die von mir aufgestellten Thesen auch beweisen, oder als Unsinn abtun. Aber es wäre mal spannend die internen Arbeitsabläufe und Entscheidungsfindungen nachvollziehen zu können.

@randberliner:
Ich kann deine Kritik an der Limitierung des Scoutings nachvollziehen und wie du siehst, teile ich diese Befürchtung auch. Gerade bei den heute zur Verfügung stehenden Möglichkeiten globaler und digitaler Vernetzung halte ich es für unzumutbar, sich durch rückständige Denkmodelle so derart einzuschränken. Man sollte nicht immer nur vor der eigenen Haustür schauen.Zwinkernd
Allerdings können wir, wie Moishele schon geschrieben hat, kaum nachvollziehen, wie das Scouting und die damit verbundenen Transfers diesen Sommer laufen werden. Der referierte Morgenpost-Artikel ist nun auch schon 2 Jahre alt und nicht mehr up-to-date.
Ich denke im September sind wir dann alle ein wenig schlauer und werden die Kritik entweder bestätigt oder widerlegt sehen.cool

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"Qualität kommt von Quälen." (Toni Leistner)

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Alpenbombe am 20.05.2015 um 13:24 Uhr bearbeitet
Transferpolitik |#1416
20.05.2015 - 13:32 Uhr
Zitat von Alpenbombe
Zitat von Moishele
Die gute Scoutingarbeit sollte auch vom Verein und unabhängig vom jeweiligen Trainer ausgehen. Da sollte man keine Abhängigkeiten schaffen. Der Trainer und sein Team sollten sich aber mit ihren Vorschlägen natürlich einbringen und den Spielerfindungsprozess bereichern.


Deine erste Aussage halte ich weder für realistisch, noch für sinnvoll. Außerdem wirkt das für mich sehr widersprüchlich. Der jeweilige Trainer sollte seine Vorstellungen bezüglich der Zusammensetzung seines Kaders schon einbringen


Naja seine Aussage ist schon korrekt. Die Scoutingarbeit eines Vereins hat meistens eine längere Lebensdauer als der Trainer und muss deshalb im großen und ganzen schon unabhängig vom Trainer betrieben werden. Wenn der Trainer irgendwelche besonderen Wünsche für seinen Kader hat bildet das Wissen der Scouts dann die Grundlage für die Vorschläge die sie machen können. Kein Wissen => keine Vorschläge => 08/15 Transfers. Es gibt allerdings immer wieder Trainer die sich auch selbständig schon ihre Scoutingliste erarbeitet haben, z. B. Favre.
Transferpolitik |#1417
20.05.2015 - 14:53 Uhr
Zitat von Demento
Zitat von Alpenbombe
Zitat von Moishele
Die gute Scoutingarbeit sollte auch vom Verein und unabhängig vom jeweiligen Trainer ausgehen. Da sollte man keine Abhängigkeiten schaffen. Der Trainer und sein Team sollten sich aber mit ihren Vorschlägen natürlich einbringen und den Spielerfindungsprozess bereichern.


Deine erste Aussage halte ich weder für realistisch, noch für sinnvoll. Außerdem wirkt das für mich sehr widersprüchlich. Der jeweilige Trainer sollte seine Vorstellungen bezüglich der Zusammensetzung seines Kaders schon einbringen


Naja seine Aussage ist schon korrekt. Die Scoutingarbeit eines Vereins hat meistens eine längere Lebensdauer als der Trainer und muss deshalb im großen und ganzen schon unabhängig vom Trainer betrieben werden. Wenn der Trainer irgendwelche besonderen Wünsche für seinen Kader hat bildet das Wissen der Scouts dann die Grundlage für die Vorschläge die sie machen können. Kein Wissen => keine Vorschläge => 08/15 Transfers. Es gibt allerdings immer wieder Trainer die sich auch selbständig schon ihre Scoutingliste erarbeitet haben, z. B. Favre.

Die Kunst dürfte in der Zusammenarbeit der verschiedenen Entscheidungsträger und Zuarbeiter liegen.
Ein Trainer, der einen gewissen Spielerty einfordert (oder ablehnt) müsste ja eigentlich in der Lage sein dies plausibel zu begründen. Die Betonung liegt hier auf "plausibel".
Wenn denn die Geschichte mit der Winterpause stimmt, so ist sie ein gutes Beispiel für das Gegenteil. Wenn man erkennt das es dringenden Bedarf auf bestimmten Positionen gibt und dies auch finanzierbar ist, dann muss ich leider am Verstand der Verantwortlichen zweifeln wenn man die Gelegenheit verstreichen lässt.
Wenn der Trainer Luhukay sich auf das Vertrauen in Ronny (der zu diesem Zeitpunkt 1,5 Jahre seiner BuLi-Untauglichkeit unter ihm nachwies) und den gesundheitlich fragilen Cigerci beruft läuft das bei mir nicht unter "plausibel".

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Wir sind nicht toll, wir sind nicht reich wir haben keine Stars und auch kein geiles Stadion.
Aber wir haben was, das ihr nicht habt......wir sind Hertha.

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Pilleberlin am 20.05.2015 um 14:54 Uhr bearbeitet
Transferpolitik |#1418
20.05.2015 - 15:21 Uhr
Zitat von Pilleberlin
Wenn denn die Geschichte mit der Winterpause stimmt, so ist sie ein gutes Beispiel für das Gegenteil. Wenn man erkennt das es dringenden Bedarf auf bestimmten Positionen gibt und dies auch finanzierbar ist, dann muss ich leider am Verstand der Verantwortlichen zweifeln wenn man die Gelegenheit verstreichen lässt.
Wenn der Trainer Luhukay sich auf das Vertrauen in Ronny (der zu diesem Zeitpunkt 1,5 Jahre seiner BuLi-Untauglichkeit unter ihm nachwies) und den gesundheitlich fragilen Cigerci beruft läuft das bei mir nicht unter "plausibel".


Es sind genau solche Indizien, die mich in der Auffassung bestärken, dass man Preetz und Dárdai mit solchen Entscheidungen nicht alleine lassen darf. Das birgt einfach das Risiko einer einseitigen Sichtweise und ist für mich Anhaltspunkt dafür, dass Preetz sich hier nicht durchsetzen kann oder will, mit seinen Vorstellungen.

Zitat von Demento
Die Scoutingarbeit eines Vereins hat meistens eine längere Lebensdauer als der Trainer und muss deshalb im großen und ganzen schon unabhängig vom Trainer betrieben werden.


So gesehen, ergibt das natürlich Sinn. Diese Betrachtungsweise führt aber unweigerlich wieder zu der Frage einer fehlenden Philosophie im Verein. Ohne eine langfristige Idee kannst du auch kein Profil für ein langfristiges Scouting entwickeln.

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"Qualität kommt von Quälen." (Toni Leistner)

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Alpenbombe am 20.05.2015 um 15:22 Uhr bearbeitet
Transferpolitik |#1419
22.05.2015 - 11:33 Uhr
Noch in der Endphase Hoeneß' legte Präsident Werner Gegenbauer fest, dass Transferwünsche nur noch an das Präsidium herangetragen werden, wenn sich Manager und Trainer einig darin sind. [...]

Doch in der Wintertransferperiode 2015 sorgte das Prinzip Einvernehmen dafür, dass Hertha handlungsunfähig wurde: Beide, Preetz und Luhukay, hatten erkannt, dass dem Team ein laufstarker, zentraler Mittelfeldspieler mit Offensivqualitäten fehlte. Im Raum standen zwei Spieler vom FC Basel: Geoffroy Serey Dié und Marcelo Díaz. Aber Manager und Trainer konnten sich nicht einigen.

So ging der eine nach Stuttgart, der andere zum HSV. Hertha verpflichtete wider besseren Wissens niemanden. Das Ergebnis ist in jedem Spiel seit Beginn der Rückrunde sichtbar: Die Berliner kranken an einer Vakanz im Kreativbereich. Hertha muss sich überlegen, ob das Prinzip Einvernehmen, das so viele positive Effekte hatte, aber nun zu einem großen Problem geworden ist, auch eines für die Zukunft sein kann.
Also weil sich zwei Sturköpfe nicht einigen können, riskiert man den sportlichen Niedergang?
Falls das so stimmt, was die MoPo schreibt, dann hat hier Preetz gegen das Wohl des Vereins gehandelt, nur weil er nicht nachgeben wollte (wie bei so manchen Dingen). Und zusätzlich finde ich es dann noch 10x unverständlicher warum Luhukay nicht bereits im Winter entlassen wurde, anstatt die ersten zwei Spieltage abzuwarten und dann (wenn das Transferfenster bereits geschlossen ist) ihn zu entlassen.
Ich sag ja, ich bin auf nächsten Dienstag gespannt.

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Personal Stats

Besuchte Pflichtspiele von Hertha BSC: 375
Meiste Einsätze: 1. Lustenberger (207), 2. Pekarik (139), 3. Kraft (138)
Meiste Tore: 1. Ramos (42), 2. Ibisevic (32), 3. Kalou (29)
Meiste Vorlagen: 1. Ramos (26), 2. Ronny (23), 3. Plattenhardt (22)
Höchster Sieg: 8:1 gegen Nistru Otaci am 17.07.2008 - 1. Qualifikationsrunde zum Uefa-Cup 08/09 Hinspiel
Höchste Niederlage: 0:6 gegen Bayern München am 17.03.2012 - 26. Spieltag der Bundesliga-Saison 11/12

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Dicksen_Paule am 22.05.2015 um 11:50 Uhr bearbeitet
Transferpolitik |#1420
22.05.2015 - 11:53 Uhr
Zitat von Dicksen_Paule
Noch in der Endphase Hoeneß' legte Präsident Werner Gegenbauer fest, dass Transferwünsche nur noch an das Präsidium herangetragen werden, wenn sich Manager und Trainer einig darin sind.



Doch in der Wintertransferperiode 2015 sorgte das Prinzip Einvernehmen dafür, dass Hertha handlungsunfähig wurde: Beide, Preetz und Luhukay, hatten erkannt, dass dem Team ein laufstarker, zentraler Mittelfeldspieler mit Offensivqualitäten fehlte. Im Raum standen zwei Spieler vom FC Basel: Geoffroy Serey Dié und Marcelo Díaz. Aber Manager und Trainer konnten sich nicht einigen.



So ging der eine nach Stuttgart, der andere zum HSV. Hertha verpflichtete wider besseren Wissens niemanden. Das Ergebnis ist in jedem Spiel seit Beginn der Rückrunde sichtbar: Die Berliner kranken an einer Vakanz im Kreativbereich. Hertha muss sich überlegen, ob das Prinzip Einvernehmen, das so viele positive Effekte hatte, aber nun zu einem großen Problem geworden ist, auch eines für die Zukunft sein kann.
Also weil sich zwei Sturrköpfe nicht einigen können, riskiert man den sportlichen Niedergang?
Falls das so stimmt, was die MoPo schreibt, dann hat hier Preetz gegen das Wohl des Vereins gehandelt, nur weil er nicht nachgeben wollte (wie bei so manchen Dingen). Und zusätzlich finde ich es dann noch 10x unverständlicher warum Luhukay nicht bereits im Winter entlassen wurde, anstatt die ersten zwei Spieltage abzuwarten und dann (wenn das Transferfenster bereits geschlossen ist) ihn zu entlassen.
Ich sag ja, ich bin auf nächsten Dienstag gespannt.


Wo ist jetzt genau das Problem?

Szenario A:

Manager und Trainer sind sich einig, das sie im zentralen Mittelfeld nachrüsten müssen. Preetz stellt als machbare Kandidaten Diaz und Die vor.
Der Trainer und der Manager einigen sich nicht auf einen der beiden Kandidaten = Kein Transfer.

Szenario B:

Manager und Trainer sind sich einig, das sie im zentralen Mittelfeld nachrüsten müssen. Luhukay wünscht sich die beiden Kandidaten Diaz und Die.
Der Manager nicht von den beiden Kandidaten überzeugt = Kein Transfer.

Bisher kann wurde es eher dargestellt das Hertha, Diaz und Die verpflichten konnte, jedoch Luhukay die beiden Spieler nicht haben wollte. Wo genau ist jetzt Preetz verschulden?
Ich finde die Struktur eher schlecht gewählt.
Am Ende bin ich froh keinen der beiden Spieler auf der payroll zu haben.
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