| Geburtsdatum | 19.08.1990 |
|---|---|
| Alter | 36 |
| Nat. |
Deutschland |
| Größe | 1,90m |
| Vertrag bis | - |
| Position | Innenverteidiger |
| Fuß | rechts |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Leistungsdaten: 25/26
| Wettbewerb | wettbewerb | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Insgesamt | 28 | 1 | - | ||
![]() | 2. Bundesliga | 25 | 1 | - | |
![]() | DFB-Pokal | 3 | - | - | |
Toni Leistner
07.07.2023 - 13:18 Uhr
08.05.2026 - 12:11 Uhr
Vertrag von Toni Leistner endet zum Saisonende
Nach drei Jahren endet Toni Leistners Zeit im blau-weißen Trikot. „Toni war zwei Jahre Kapitän, Anführer und Vorbild, auf und neben dem Platz. Wir sind Toni für seinen Einsatz und seine Leidenschaft in den vergangenen Jahren für Hertha BSC sehr dankbar und haben gemeinsam vereinbart, dass wir uns auch zeitnah darüber austauschen, wie wir Toni nach Beendigung seiner aktiven Karriere bei Hertha BSC einbinden können“, erklärt Benjamin Weber
Abgang offiziell bestätigt Nach drei Jahren endet Toni Leistners Zeit im blau-weißen Trikot. „Toni war zwei Jahre Kapitän, Anführer und Vorbild, auf und neben dem Platz. Wir sind Toni für seinen Einsatz und seine Leidenschaft in den vergangenen Jahren für Hertha BSC sehr dankbar und haben gemeinsam vereinbart, dass wir uns auch zeitnah darüber austauschen, wie wir Toni nach Beendigung seiner aktiven Karriere bei Hertha BSC einbinden können“, erklärt Benjamin Weber
08.05.2026 - 12:52 Uhr
Zitat von CAPTAINstonie
Quelle: www.herthabsc.com
Vertrag von Toni Leistner endet zum Saisonende
Nach drei Jahren endet Toni Leistners Zeit im blau-weißen Trikot. „Toni war zwei Jahre Kapitän, Anführer und Vorbild, auf und neben dem Platz. Wir sind Toni für seinen Einsatz und seine Leidenschaft in den vergangenen Jahren für Hertha BSC sehr dankbar und haben gemeinsam vereinbart, dass wir uns auch zeitnah darüber austauschen, wie wir Toni nach Beendigung seiner aktiven Karriere bei Hertha BSC einbinden können“, erklärt Benjamin Weber
Abgang offiziell bestätigtNach drei Jahren endet Toni Leistners Zeit im blau-weißen Trikot. „Toni war zwei Jahre Kapitän, Anführer und Vorbild, auf und neben dem Platz. Wir sind Toni für seinen Einsatz und seine Leidenschaft in den vergangenen Jahren für Hertha BSC sehr dankbar und haben gemeinsam vereinbart, dass wir uns auch zeitnah darüber austauschen, wie wir Toni nach Beendigung seiner aktiven Karriere bei Hertha BSC einbinden können“, erklärt Benjamin Weber
Genau so muss es laufen 👍🏻 bei Toni. Freut mich wenn da was geht
08.05.2026 - 13:23 Uhr
Quelle: Tagesspiegel
Ein überzeugter Herthaner nimmt Abschied: Toni Leistner muss Hertha BSC verlassen
Jetzt ist es offiziell: Die Berliner werden den Vertrag mit Leistner nicht verlängern. Der Verteidiger passt nicht mehr zu der Art Fußball, die Hertha spielen will.
(....)
Offenbar hat die Entscheidung des Klubs Leistner hart getroffen. Aber im Sinne der Spielidee ist sie einigermaßen verständlich. Gegen Kiel haben die Berliner mit der letzten Linie auch deshalb so hoch gestanden, weil Linus Gechter und Marton Dardai recht flink unterwegs sind.
Jetzt ist es offiziell: Die Berliner werden den Vertrag mit Leistner nicht verlängern. Der Verteidiger passt nicht mehr zu der Art Fußball, die Hertha spielen will.
(....)
Offenbar hat die Entscheidung des Klubs Leistner hart getroffen. Aber im Sinne der Spielidee ist sie einigermaßen verständlich. Gegen Kiel haben die Berliner mit der letzten Linie auch deshalb so hoch gestanden, weil Linus Gechter und Marton Dardai recht flink unterwegs sind.
Zitat von Stefan Hermanns
Leistner, der im August 36 wird, ist das nicht. Dafür bringt er andere Qualitäten ein: Kopfballstärke, Zweikampfhärte und eine gewisse Unnachgiebigkeit.
All das hat den Berlinern so gut getan, dass Stefan Leitl noch vor drei Wochen überaus wohlwollende Worte über den Routinier im Team gefunden hat. „Toni hat seine Wichtigkeit innerhalb der Mannschaft in diesem Jahr erneut bewiesen“, sagte Herthas Trainer, nachdem die Gerüchte über eine anstehende Vertragsverlängerung aufgekommen waren. „Er ist jemand, der Führung übernehmen kann, der innerhalb der Kabine auch ein Wort hat.“
Nicht von ungefähr haben sie Leistner bei Hertha gleich nach seiner Verpflichtung vor drei Jahren zum Kapitän gemacht – obwohl er sich wegen seiner Vergangenheit beim Lokalrivalen Union anfänglich massiver Anfeindungen durch die Ultras ausgesetzt sah. Das ist längst vergessen. Toni Leistner ist zu einem überzeugten und überzeugenden Herthaner geworden.(....)
Leistner, der im August 36 wird, ist das nicht. Dafür bringt er andere Qualitäten ein: Kopfballstärke, Zweikampfhärte und eine gewisse Unnachgiebigkeit.
All das hat den Berlinern so gut getan, dass Stefan Leitl noch vor drei Wochen überaus wohlwollende Worte über den Routinier im Team gefunden hat. „Toni hat seine Wichtigkeit innerhalb der Mannschaft in diesem Jahr erneut bewiesen“, sagte Herthas Trainer, nachdem die Gerüchte über eine anstehende Vertragsverlängerung aufgekommen waren. „Er ist jemand, der Führung übernehmen kann, der innerhalb der Kabine auch ein Wort hat.“
Nicht von ungefähr haben sie Leistner bei Hertha gleich nach seiner Verpflichtung vor drei Jahren zum Kapitän gemacht – obwohl er sich wegen seiner Vergangenheit beim Lokalrivalen Union anfänglich massiver Anfeindungen durch die Ultras ausgesetzt sah. Das ist längst vergessen. Toni Leistner ist zu einem überzeugten und überzeugenden Herthaner geworden.(....)
11.05.2026 - 09:42 Uhr
Toni hat im Interview bei Sky nach dem Spiel durchklingen lassen, dass er sich sehr gut doch vorstellen kann, nochmal 1-2 Jahre bei einem anderen Verein weiterzuspielen.
12.05.2026 - 19:05 Uhr
Quelle: Sky Sport Deutschland
Das war nix, Hertha! Toni Leistners denkwürdiger Abschied
... für Gänsehaut sorgte nur die Familie.
Lisa de Ruiter
Passt halt zu unsere Amateur Bude
... für Gänsehaut sorgte nur die Familie.
Lisa de Ruiter
12.05.2026 - 19:40 Uhr
Zitat von Gruenschnabel
Quelle: sport.sky.de
Das war nix, Hertha! Toni Leistners denkwürdiger Abschied
... für Gänsehaut sorgte nur die Familie.
Lisa de Ruiter
Passt halt zu unsere Amateur Bude... für Gänsehaut sorgte nur die Familie.
Lisa de Ruiter
Um das Zitat zu verwenden: @Lisa de Ruiter, sorry, das war nix!
Für mich zeigt es nur, dass es immer noch welche gibt, die eine noch schlechtere Performance zeigen als unsere Hertha. Der Artikel ist doch lächerlich.
Ist das die Berliner Luft, dass man nur meckern kann und immer das berühmte Haar in der Suppe sucht?
Ein Julian Brandt wurde beim BVB genauso verabschiedet, wie viele viele andere Spieler auch. Wenn die Fans es "nicht mitkriegen" oder noch nicht im Stadion sind ist auch daran Hertha Schuld?
Und hätte Hertha es nach dem Spiel gemacht, wie scheinbar in Köln (ginge das übrigens organisatorisch überhaupt, da ja auch die Frauen im Nachgang gespielt haben?!) wäre es auch nicht richtig gewesen, weil ja die Fans (ggf. nach einer Niederlage) schon das Stadion verlassen hätten.....
12.05.2026 - 19:46 Uhr
De Ruiter ist doch sowieso mehr Sympathisantin der Köpenicker. Komischer Artikel.
12.05.2026 - 19:47 Uhr
Zitat von Atzelinho
Um das Zitat zu verwenden: @Lisa de Ruiter, sorry, das war nix!
Für mich zeigt es nur, dass es immer noch welche gibt, die eine noch schlechtere Performance zeigen als unsere Hertha. Der Artikel ist doch lächerlich.
Ist das die Berliner Luft, dass man nur meckern kann und immer das berühmte Haar in der Suppe sucht?
Ein Julian Brandt wurde beim BVB genauso verabschiedet, wie viele viele andere Spieler auch. Wenn die Fans es "nicht mitkriegen" oder noch nicht im Stadion sind ist auch daran Hertha Schuld?
Und hätte Hertha es nach dem Spiel gemacht, wie scheinbar in Köln (ginge das übrigens organisatorisch überhaupt, da ja auch die Frauen im Nachgang gespielt haben?!) wäre es auch nicht richtig gewesen, weil ja die Fans (ggf. nach einer Niederlage) schon das Stadion verlassen hätten.....
Zitat von Gruenschnabel
Quelle: sport.sky.de
Das war nix, Hertha! Toni Leistners denkwürdiger Abschied
... für Gänsehaut sorgte nur die Familie.
Lisa de Ruiter
Passt halt zu unsere Amateur Bude... für Gänsehaut sorgte nur die Familie.
Lisa de Ruiter
Um das Zitat zu verwenden: @Lisa de Ruiter, sorry, das war nix!
Für mich zeigt es nur, dass es immer noch welche gibt, die eine noch schlechtere Performance zeigen als unsere Hertha. Der Artikel ist doch lächerlich.
Ist das die Berliner Luft, dass man nur meckern kann und immer das berühmte Haar in der Suppe sucht?
Ein Julian Brandt wurde beim BVB genauso verabschiedet, wie viele viele andere Spieler auch. Wenn die Fans es "nicht mitkriegen" oder noch nicht im Stadion sind ist auch daran Hertha Schuld?
Und hätte Hertha es nach dem Spiel gemacht, wie scheinbar in Köln (ginge das übrigens organisatorisch überhaupt, da ja auch die Frauen im Nachgang gespielt haben?!) wäre es auch nicht richtig gewesen, weil ja die Fans (ggf. nach einer Niederlage) schon das Stadion verlassen hätten.....
Finde es auch bisschen übertrieben. Wir reden hier auch von einem Spieler der drei Jahre hier war und nicht dreizehn. Es wird ja so getan das Leistner sein Leben lang bei uns war und eine richtige Zeremonie bekommen müsste.
Es wird irgendwie immer das Haar in der Suppe gesucht.
12.05.2026 - 19:59 Uhr
Zitat von CAPTAINstonie
Finde es auch bisschen übertrieben. Wir reden hier auch von einem Spieler der drei Jahre hier war und nicht dreizehn. Es wird ja so getan das Leistner sein Leben lang bei uns war und eine richtige Zeremonie bekommen müsste.
Es wird irgendwie immer das Haar in der Suppe gesucht.
Zitat von Atzelinho
Um das Zitat zu verwenden: @Lisa de Ruiter, sorry, das war nix!
Für mich zeigt es nur, dass es immer noch welche gibt, die eine noch schlechtere Performance zeigen als unsere Hertha. Der Artikel ist doch lächerlich.
Ist das die Berliner Luft, dass man nur meckern kann und immer das berühmte Haar in der Suppe sucht?
Ein Julian Brandt wurde beim BVB genauso verabschiedet, wie viele viele andere Spieler auch. Wenn die Fans es "nicht mitkriegen" oder noch nicht im Stadion sind ist auch daran Hertha Schuld?
Und hätte Hertha es nach dem Spiel gemacht, wie scheinbar in Köln (ginge das übrigens organisatorisch überhaupt, da ja auch die Frauen im Nachgang gespielt haben?!) wäre es auch nicht richtig gewesen, weil ja die Fans (ggf. nach einer Niederlage) schon das Stadion verlassen hätten.....
Zitat von Gruenschnabel
Quelle: sport.sky.de
Das war nix, Hertha! Toni Leistners denkwürdiger Abschied
... für Gänsehaut sorgte nur die Familie.
Lisa de Ruiter
Passt halt zu unsere Amateur Bude... für Gänsehaut sorgte nur die Familie.
Lisa de Ruiter
Um das Zitat zu verwenden: @Lisa de Ruiter, sorry, das war nix!
Für mich zeigt es nur, dass es immer noch welche gibt, die eine noch schlechtere Performance zeigen als unsere Hertha. Der Artikel ist doch lächerlich.
Ist das die Berliner Luft, dass man nur meckern kann und immer das berühmte Haar in der Suppe sucht?
Ein Julian Brandt wurde beim BVB genauso verabschiedet, wie viele viele andere Spieler auch. Wenn die Fans es "nicht mitkriegen" oder noch nicht im Stadion sind ist auch daran Hertha Schuld?
Und hätte Hertha es nach dem Spiel gemacht, wie scheinbar in Köln (ginge das übrigens organisatorisch überhaupt, da ja auch die Frauen im Nachgang gespielt haben?!) wäre es auch nicht richtig gewesen, weil ja die Fans (ggf. nach einer Niederlage) schon das Stadion verlassen hätten.....
Finde es auch bisschen übertrieben. Wir reden hier auch von einem Spieler der drei Jahre hier war und nicht dreizehn. Es wird ja so getan das Leistner sein Leben lang bei uns war und eine richtige Zeremonie bekommen müsste.
Es wird irgendwie immer das Haar in der Suppe gesucht.
Diese Frau arbeitet sich gern an Hertha ab. Bei aller berechtigten Kritik rund um unseren Verein, ist das hier wieder ein weiterer Versuch Öl ins Feuer zu gießen. Fällt bei ihr halt besonders auf.
15.05.2026 - 15:26 Uhr
Quelle: Berliner Morgenpost
Mentor und Leitwolf
Vorbildprofi Leistner: Darum ist es bei Hertha ein Abschied wider Willen
Toni Leistner verlässt Hertha BSC nach drei Jahren. Warum er auf eine Verlängerung gehofft hatte und was er für den Klub geleistet hat.
Alles ziemlich stressig gerade. Die vergangenen Tage hatten bei Toni Leistner ein bisschen etwas von Vorweihnachtszeit. Zuerst standen viele Besorgungen an, die es zu erledigen galt, und dann gab es plötzlich Geschenke. Gesungen wurde auch und emotional war es sowieso.
Vorbildprofi Leistner: Darum ist es bei Hertha ein Abschied wider Willen
Toni Leistner verlässt Hertha BSC nach drei Jahren. Warum er auf eine Verlängerung gehofft hatte und was er für den Klub geleistet hat.
Alles ziemlich stressig gerade. Die vergangenen Tage hatten bei Toni Leistner ein bisschen etwas von Vorweihnachtszeit. Zuerst standen viele Besorgungen an, die es zu erledigen galt, und dann gab es plötzlich Geschenke. Gesungen wurde auch und emotional war es sowieso.
Zitat von Sebastian Stier
(....)
und eben Leistner. Sein zum Saisonende auslaufender Vertrag wird nicht verlängert.
Auf den ersten Blick macht die Entscheidung Sinn. Der Abwehrspieler wird im Sommer 36 Jahre alt, ist kein unumstrittener Stammspieler mehr und nicht immer in allen Phasen des Spiels eine Hilfe. Von 33 möglichen Spielen in der Zweiten Liga hat er diese Saison 24 absolviert. In der Rückrunde kam er immer seltener zum Einsatz.
Kapitän und Mentor der jungen Mannschaft
Aber da sind noch die unsichtbaren Faktoren, abseits von Werten und Statistiken. Leistner ist nicht nur Kapitän dieser jungen Hertha-Mannschaft, sondern auch ihr Mentor. Er war in schwierigen Phasen der Kitt, der die Kabine zusammenhielt. Der auch mal Unangenehmes aussprach, der lobte und tadelte. Ein echter Leitwolf, gestählt von fast zwei Jahrzehnten Profifußball in Deutschland, England und Belgien.
(.....)
Die Verantwortlichen teilten ihm ihre Entscheidung vor einigen Tagen mit. Leistner musste kurz schlucken. Innerlich hatte er auf eine Vertragsverlängerung gehofft, aber so ist das nun mal. Er ist lange genug dabei, um zu wissen, wie das Geschäft läuft. Vor Wochen hatte Geschäftsführer Peter Görlich angekündigt, in Bezug auf die Altersstruktur Korrekturen vornehmen zu wollen. Da war dann klar, in welche Richtung es geht. Für Sentimentalitäten ist wenig Platz.
Nun steht Leistner da, Spiel Nummer 85 für Hertha in Aussicht, und dann? Zum Aufhören fühlt er sich eigentlich zu fit, verletzt war er kaum in der vergangenen Saison. Aber hinter dem Sportler steckt auch der Familienvater. Leistner ist verheiratet und hat zwei Töchter. Eine geht bereits zur Schule, die andere wird Ende August eingeschult.
Toni Leistner wohnt mit der Familie in Potsdam
Die Familie hat sich in Potsdam niedergelassen, in einem bürgerlichen Stadtteil. Schulen, Kitas und ein Park in der Nähe. Nichts, was man so einfach aufgibt. Schon gar nicht für zehn weitere Monate Fußball. Wenn also noch einmal wechseln, müsste es vor allem geografisch passen. Doch da sind die Möglichkeiten begrenzt. Magdeburg könnte eine Alternative sein oder Cottbus, falls Energie der Aufstieg in die Zweite Liga gelingt. Unter anderthalb Stunden Fahrt sind aber auch diese Standorte nicht von Potsdam entfernt.
An guten Tagen kann Toni Leistner in Liga zwei noch Spitzenleistungen abrufen. Dann kämpft und verteidigt er mit allem, was sein gewaltiger, durchtrainierter Körper hergibt. So wie er es für Hertha BSC getan hat.
Er gibt immer alles, dafür lieben ihn die Fans
Auch deshalb schlossen ihn die Fans nach einem schwierigen Start ins Herz. Leistner schonte sich nie, er ging immer voran und brachte alles ein, was er hatte. Trotz seiner Vergangenheit bei Union Berlin bejubelten ihn Herthas Anhänger euphorisch. „Dann habe ich wohl nicht so viel falsch gemacht. Ich danke für euren Support. Sportlich sind wir Zweite Liga. Aber ihr seid erste Liga“, rief er ihnen bei seinem Abschied vor der Ostkurve entgegen.
(.....)
Leistner hat keine klassische Ausbildung in einem Nachwuchszentrum
Kontroversen hat Leistner nie gescheut. Er war immer einer, der den Mund aufgemacht und dabei auch mal angeeckt ist. Wie die Dinge im Profifußball laufen, lernte er schnell. Jeder ist sich da selbst der Nächste.
Dabei war lange nicht klar, ob er es überhaupt dahin schaffen würde. Leistner hat keine klassische Ausbildung in einem Nachwuchszentrum hinter sich, er ist keiner dieser geschliffenen Typen. Weder sportlich noch medial.
Als junger Mann begann er in der damals noch viertklassigen Oberliga bei Borea Dresden – als Stürmer. Verteidiger wurde er erst später. Und was für einer. Wuchtig, zweikampfstark und beim Kopfball quasi nicht zu bezwingen. Ein Mann, wie geschaffen für die Insel.
Den Traum von England erfüllte er sich bei den Queens Park Rangers, dort brachte er es zum Kapitän. Die Engländer liebten ihn für seine kompromisslose Vorgehensweise. Aber die League one ist auch eine Knochenmühle, 46 Ligaspiele pro Saison. Das hält niemand auf Dauer durch.
Toni Leistner kehrte nach Deutschland zurück. Erst nach Köln, dann nach Hamburg. Aus seiner Zeit beim HSV ist ein Interview in Erinnerung geblieben. Vor laufenden Kameras knöpfte er sich einen Fan vor, der ihn massiv beleidigte. Gefallen lassen hat sich Toni Leistner nie etwas. Weder auf, noch neben dem Platz.
(....)
und eben Leistner. Sein zum Saisonende auslaufender Vertrag wird nicht verlängert.
Auf den ersten Blick macht die Entscheidung Sinn. Der Abwehrspieler wird im Sommer 36 Jahre alt, ist kein unumstrittener Stammspieler mehr und nicht immer in allen Phasen des Spiels eine Hilfe. Von 33 möglichen Spielen in der Zweiten Liga hat er diese Saison 24 absolviert. In der Rückrunde kam er immer seltener zum Einsatz.
Kapitän und Mentor der jungen Mannschaft
Aber da sind noch die unsichtbaren Faktoren, abseits von Werten und Statistiken. Leistner ist nicht nur Kapitän dieser jungen Hertha-Mannschaft, sondern auch ihr Mentor. Er war in schwierigen Phasen der Kitt, der die Kabine zusammenhielt. Der auch mal Unangenehmes aussprach, der lobte und tadelte. Ein echter Leitwolf, gestählt von fast zwei Jahrzehnten Profifußball in Deutschland, England und Belgien.
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Die Verantwortlichen teilten ihm ihre Entscheidung vor einigen Tagen mit. Leistner musste kurz schlucken. Innerlich hatte er auf eine Vertragsverlängerung gehofft, aber so ist das nun mal. Er ist lange genug dabei, um zu wissen, wie das Geschäft läuft. Vor Wochen hatte Geschäftsführer Peter Görlich angekündigt, in Bezug auf die Altersstruktur Korrekturen vornehmen zu wollen. Da war dann klar, in welche Richtung es geht. Für Sentimentalitäten ist wenig Platz.
Nun steht Leistner da, Spiel Nummer 85 für Hertha in Aussicht, und dann? Zum Aufhören fühlt er sich eigentlich zu fit, verletzt war er kaum in der vergangenen Saison. Aber hinter dem Sportler steckt auch der Familienvater. Leistner ist verheiratet und hat zwei Töchter. Eine geht bereits zur Schule, die andere wird Ende August eingeschult.
Toni Leistner wohnt mit der Familie in Potsdam
Die Familie hat sich in Potsdam niedergelassen, in einem bürgerlichen Stadtteil. Schulen, Kitas und ein Park in der Nähe. Nichts, was man so einfach aufgibt. Schon gar nicht für zehn weitere Monate Fußball. Wenn also noch einmal wechseln, müsste es vor allem geografisch passen. Doch da sind die Möglichkeiten begrenzt. Magdeburg könnte eine Alternative sein oder Cottbus, falls Energie der Aufstieg in die Zweite Liga gelingt. Unter anderthalb Stunden Fahrt sind aber auch diese Standorte nicht von Potsdam entfernt.
An guten Tagen kann Toni Leistner in Liga zwei noch Spitzenleistungen abrufen. Dann kämpft und verteidigt er mit allem, was sein gewaltiger, durchtrainierter Körper hergibt. So wie er es für Hertha BSC getan hat.
Er gibt immer alles, dafür lieben ihn die Fans
Auch deshalb schlossen ihn die Fans nach einem schwierigen Start ins Herz. Leistner schonte sich nie, er ging immer voran und brachte alles ein, was er hatte. Trotz seiner Vergangenheit bei Union Berlin bejubelten ihn Herthas Anhänger euphorisch. „Dann habe ich wohl nicht so viel falsch gemacht. Ich danke für euren Support. Sportlich sind wir Zweite Liga. Aber ihr seid erste Liga“, rief er ihnen bei seinem Abschied vor der Ostkurve entgegen.
(.....)
Leistner hat keine klassische Ausbildung in einem Nachwuchszentrum
Kontroversen hat Leistner nie gescheut. Er war immer einer, der den Mund aufgemacht und dabei auch mal angeeckt ist. Wie die Dinge im Profifußball laufen, lernte er schnell. Jeder ist sich da selbst der Nächste.
Dabei war lange nicht klar, ob er es überhaupt dahin schaffen würde. Leistner hat keine klassische Ausbildung in einem Nachwuchszentrum hinter sich, er ist keiner dieser geschliffenen Typen. Weder sportlich noch medial.
Als junger Mann begann er in der damals noch viertklassigen Oberliga bei Borea Dresden – als Stürmer. Verteidiger wurde er erst später. Und was für einer. Wuchtig, zweikampfstark und beim Kopfball quasi nicht zu bezwingen. Ein Mann, wie geschaffen für die Insel.
Den Traum von England erfüllte er sich bei den Queens Park Rangers, dort brachte er es zum Kapitän. Die Engländer liebten ihn für seine kompromisslose Vorgehensweise. Aber die League one ist auch eine Knochenmühle, 46 Ligaspiele pro Saison. Das hält niemand auf Dauer durch.
Toni Leistner kehrte nach Deutschland zurück. Erst nach Köln, dann nach Hamburg. Aus seiner Zeit beim HSV ist ein Interview in Erinnerung geblieben. Vor laufenden Kameras knöpfte er sich einen Fan vor, der ihn massiv beleidigte. Gefallen lassen hat sich Toni Leistner nie etwas. Weder auf, noch neben dem Platz.
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