| Geburtsdatum | 29.08.1973 |
|---|---|
| Alter | 52 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | England |
Thomas Tuchel [Trainer]
15.05.2015 - 14:23 Uhr
30.05.2017 - 15:08 Uhr
Zitat von Wutfried
"Man weiß erst was man hatte, wenn man es verloren hat..."
Der Nachfolger tritt in große Fußstapfen. Ob er sich mit dem Chefscout gut versteht oder mit dem Platzwart, ist mir eigentlich schnuppe. Wichtig ist, was am Ende bei herauskommt. Sportlich hat TT überzeugt und alles richtig gemacht.
Alles Gute für die weitere Zukunft! Vielleicht landet er ja mit Leverkusen vor Akis Truppe...
"Man weiß erst was man hatte, wenn man es verloren hat..."
Der Nachfolger tritt in große Fußstapfen. Ob er sich mit dem Chefscout gut versteht oder mit dem Platzwart, ist mir eigentlich schnuppe. Wichtig ist, was am Ende bei herauskommt. Sportlich hat TT überzeugt und alles richtig gemacht.
Alles Gute für die weitere Zukunft! Vielleicht landet er ja mit Leverkusen vor Akis Truppe...

Ich muß gestehen, daß ich keine grossen Fußstapfen erkennen kann. Ich sehe einen Trainer, der sportlich erfolgreich war, aber menschlich nicht zu dem Verein gepasst hat. Kloppos Fußstapfen hat TT gar nicht ausgefüllt. Die Sehnsucht nach Kloppo ist noch sehr groß in dem Verein und ist auch eine Art von Erfolgsbremse.
30.05.2017 - 15:09 Uhr
Zitat von El_Mattadore
Was ich, und vielleicht auch einige andere, ich weiß ja nicht, hier wirklich mal hilfreich fände, wäre eine möglichst komplette Sammlung von TT's Aneckern gegen die GF oder die Mannschaft
Hier mal das, was mir so einfällt, auch mit meiner subjektiven Bewertung:
1. Der Anschlag
- Tuchel kritisiert die UEFA, Watzke nicht. Die Spieler teilen hierbei eher die Meinung von Tuchel, wäre es nach ihnen gegangen, wäre man wohl nicht angetreten. Watzke sieht hierbei nicht wirklich gut aus, andererseits, wer weiß, wie die UEFA auf ein Nichtantreten reagiert hätte? Wohl mit einer sehr langen Sperre für die CL und die EL, was de facto das Ende des BVBs als Topklub bedeutet hätte. Für mich kein guter Stil von beiden Seiten, aber manche Situationen sind eben nicht verhandelbar in einem Profigeschäft. Eher Pro Watzke.
2. Mislintat
- Wenn ich das richtig im Kopf habe, ging es da vor allem um Torres? Ich weiß jetzt nicht, wer ihn wollte und wer nicht, aber Torres hätte dem BVB diese Saison in der Tat gut zu Gesicht gestanden, finde ich. Von der Spielanlage tippe ich mal, dass Tuchel Torres wollte, andererseits sind Auba, Dembele und Guerreiro alles Leute, die man ohne Mislintat wahrscheinlich nicht bekommen hätte. Punkt GF.
3. Götze
- Watzke wollte ihn, Tuchel nicht. Klarer Punkt für Tuchel, Götze hat dem BVB sportlich diese Saison null geholfen, dazu jetzt auch noch krank, was er wahrscheinlich bei Bayern schon war. Der ganze 'Hummels für Götze und Rode' ist in meinen Augen das größte Transferdebakel der BVB-Geschichte. Null Gegenwert für den besten IV Deutschlands.
4. Schürrle
- Tuchel wollte ihn, warum, weiß bis heute kein Mensch. Punkt GF.
5. Frankfurt bzw. Hamburg
- Tuchel schießt massiv gegen die Mannschaft, anstatt sich, wie normal üblich, vor diese zu stellen. Punkt GF, sowas tut man als Trainer nicht.
6. Isak / Mor
- Tuchel erklärt öffentlich, in den Isak-Transfer quasi nicht einbezogen worden zu sein. Mor und Isak spricht er an anderer Stelle die Profiqualitäten bzw. die Mentalität ab. Punkt Tuchel, Isak hat Dortmund nichts gebracht, Mor wird seinem Talent null gerecht, auch nach einem Jahr nicht.
7. Sahin
- Tuchel streicht ihn vor dem Pokalfinale aus dem Kader, Sahin, Schmelzer und diverse andere äußern öffentlich Unverständnis. Punkt Tuchel, Sahin bringt dem BVB keinen sportlichen Mehrwert, Taktik ist Trainersache, der Erfolg gibt ihm Recht.
8. Streit um die Saisonziele
- Ich erinnere mich, dass Tuchel gerne tiefer gestapelt hätte, Watzke dann öffentlich Platz 3 ausgegeben hat. Sehe ich ähnlich, für mich klarer Punkt GF, die CL war aufgrund der individuellen Klasse nie gefährdet.
Endstand: 5-3 für die GF in den Streitfragen
Edith fällt noch die Kuba-Krise (
) ein, als Tuchel ihn völlig zurecht vom Hof gejagt hat, seine Saison bei Wolfsburg danach ohne Worte. Punkt Tuchel
Was ich, und vielleicht auch einige andere, ich weiß ja nicht, hier wirklich mal hilfreich fände, wäre eine möglichst komplette Sammlung von TT's Aneckern gegen die GF oder die Mannschaft
Hier mal das, was mir so einfällt, auch mit meiner subjektiven Bewertung:
1. Der Anschlag
- Tuchel kritisiert die UEFA, Watzke nicht. Die Spieler teilen hierbei eher die Meinung von Tuchel, wäre es nach ihnen gegangen, wäre man wohl nicht angetreten. Watzke sieht hierbei nicht wirklich gut aus, andererseits, wer weiß, wie die UEFA auf ein Nichtantreten reagiert hätte? Wohl mit einer sehr langen Sperre für die CL und die EL, was de facto das Ende des BVBs als Topklub bedeutet hätte. Für mich kein guter Stil von beiden Seiten, aber manche Situationen sind eben nicht verhandelbar in einem Profigeschäft. Eher Pro Watzke.
2. Mislintat
- Wenn ich das richtig im Kopf habe, ging es da vor allem um Torres? Ich weiß jetzt nicht, wer ihn wollte und wer nicht, aber Torres hätte dem BVB diese Saison in der Tat gut zu Gesicht gestanden, finde ich. Von der Spielanlage tippe ich mal, dass Tuchel Torres wollte, andererseits sind Auba, Dembele und Guerreiro alles Leute, die man ohne Mislintat wahrscheinlich nicht bekommen hätte. Punkt GF.
3. Götze
- Watzke wollte ihn, Tuchel nicht. Klarer Punkt für Tuchel, Götze hat dem BVB sportlich diese Saison null geholfen, dazu jetzt auch noch krank, was er wahrscheinlich bei Bayern schon war. Der ganze 'Hummels für Götze und Rode' ist in meinen Augen das größte Transferdebakel der BVB-Geschichte. Null Gegenwert für den besten IV Deutschlands.
4. Schürrle
- Tuchel wollte ihn, warum, weiß bis heute kein Mensch. Punkt GF.
5. Frankfurt bzw. Hamburg
- Tuchel schießt massiv gegen die Mannschaft, anstatt sich, wie normal üblich, vor diese zu stellen. Punkt GF, sowas tut man als Trainer nicht.
6. Isak / Mor
- Tuchel erklärt öffentlich, in den Isak-Transfer quasi nicht einbezogen worden zu sein. Mor und Isak spricht er an anderer Stelle die Profiqualitäten bzw. die Mentalität ab. Punkt Tuchel, Isak hat Dortmund nichts gebracht, Mor wird seinem Talent null gerecht, auch nach einem Jahr nicht.
7. Sahin
- Tuchel streicht ihn vor dem Pokalfinale aus dem Kader, Sahin, Schmelzer und diverse andere äußern öffentlich Unverständnis. Punkt Tuchel, Sahin bringt dem BVB keinen sportlichen Mehrwert, Taktik ist Trainersache, der Erfolg gibt ihm Recht.
8. Streit um die Saisonziele
- Ich erinnere mich, dass Tuchel gerne tiefer gestapelt hätte, Watzke dann öffentlich Platz 3 ausgegeben hat. Sehe ich ähnlich, für mich klarer Punkt GF, die CL war aufgrund der individuellen Klasse nie gefährdet.
Endstand: 5-3 für die GF in den Streitfragen
Edith fällt noch die Kuba-Krise (
) ein, als Tuchel ihn völlig zurecht vom Hof gejagt hat, seine Saison bei Wolfsburg danach ohne Worte. Punkt TuchelDie Aufzählung gibt einen Fingerzeig, was die Gründe für die Entlassung gewesen sind. Die Wertung ist eigentlich zweitrangig, denn hier hat der Arbeitgeber entschieden, ob eine Weiterarbeit in seinem Sinne ist.
Ich gehe außerdem davon aus, dass die Aufzählung nur die Spitze des Eisberges ist. Der Umfang von Zwistigkeiten wird bestimmt weitaus größer gewesen sein. Damit meine ich nicht einmal die Anzahl der Streitigkeiten sondern auch deren Auswirkungen auf die alltägliche Zusammenarbeit. Wenn man sich nur noch korrigiert, belauert, kontrolliert, analysiert und immer wieder genervt ist, kostet das enorm Energie und Reibung erzeugt keine Wärme sondern ein übles Brennen.
Noch etwas: Im Moment habe ich den Eindruck, dass die GF beim BVB stark hinterfragt werden - und zwar auf Grundlage der in den Medien verfügbaren Quellen. Ich behaupte, dass dieses Bild stark verzerrt ist:
- TT konnte Woche für Woche mehrmals Themen aus seiner Sicht schildern. Watzke oder Zorc haben sich aus meiner Sicht bewusst und sinnvollerweise zurückgehalten.
- TT halte ich überdies für einen sehr guten Kommunikator - bzw. einen gut beratenen. Der weiß, wie man Eindrücke vermittelt und erzeugt.
- Und selbst jetzt wird man bewusst nicht nachtreten oder sich an entsprechende Absprachen halten.
- Immer wieder wird auf TTs Erfolge verwiesen. Ich denke: Ganz so trostlos ist die Arbeit von Zorc und Watzke bis jetzt auch nicht gewesen - und da reden wir über einen etwas längeren Zeitraum. Das sind keine Streichholzknicker! Und wenn sie zu dem Ergebnis kommen, dass sie ohne TT weitermachen wollen, dann haben sie mein Vertrauen.
30.05.2017 - 15:10 Uhr
Zitat von Loemi
Egal was man von Tuchel hält ... er war in den zwei Jahren erfolgreich und hat die Mannschaft voran gebracht.
Ist Favre wirklich die adäquate Alternative ... ? ich weiss es nicht !
Egal was man von Tuchel hält ... er war in den zwei Jahren erfolgreich und hat die Mannschaft voran gebracht.
Ist Favre wirklich die adäquate Alternative ... ? ich weiss es nicht !
Vom Tuchel der Vizemeister und DFB Pokalsieger wurde nimmt man jetzt lieber Favre dessen Leistungen bis jetzt immer im Mittelfeld waren. Ein paar Spiele in der Euro League und eine Blamage in der Champions League ist wohl gut genug.
Genauso wie man Aubameyang und Lewandowski gehen ließ. Lieber Leistungsträger gehen lassen, sonst wirds ja noch langweilig wenn man sein Team tatsächlich mal stärken würde.
30.05.2017 - 15:12 Uhr
Zitat von sebbi88
Der für mich einzige Grund ist eben, dass es Watzke primär um sein Ansehen - und eben nicht um das Wohl des Vereins - ging in diesem Moment. Er wollte, dass durch die Medienberichte Tuchels Ansehen sinkt und dann bei der, bestimmt schon damals beschlossenen Entlassung, Watzke besser da steht.
Wäre es nur um das Beste für den Verein gegangen, dann hätte Watzke doch besser während des Saisonfinales seine Klappe gehalten und jetzt einfach danach Tuchel entlassen. Oder sieht das jemand anders?
Der für mich einzige Grund ist eben, dass es Watzke primär um sein Ansehen - und eben nicht um das Wohl des Vereins - ging in diesem Moment. Er wollte, dass durch die Medienberichte Tuchels Ansehen sinkt und dann bei der, bestimmt schon damals beschlossenen Entlassung, Watzke besser da steht.
Wäre es nur um das Beste für den Verein gegangen, dann hätte Watzke doch besser während des Saisonfinales seine Klappe gehalten und jetzt einfach danach Tuchel entlassen. Oder sieht das jemand anders?
Ich sehe das durchaus anders.
Erstens ist Watzke zwar das Sprachrohr nach außen, aber er repräsentiert in dieser Sache zu 100% auch die Ansichten und Interessen der gesamten Führungsriege des BVB, siehe die aktuelle Pressemitteilung und die flankierenden Interviews von Zorhc, Rauball. Es geht also nicht um Watzke oder sein Ego, egal wie oft das behauptet wird.
Zweitens vermute ich, dass man sich unter Zugzwang gesehen hat, als nach dem Anschlag plötzlich der Rückhalt für Tuchel unter den Fans deutlich angestiegen ist, getragen von Aussagen die sich für den Durchschnittsfan vielleicht menschlich und verständlich anhören, von der Führungsriege als Ohrfeigen und Lügen (wurde nur per SMS informiert..) wahrgenommen wurden. Da hat man sich entschieden, mal ein Statement dagegen zu setzen.
Was angesichts des folgenden medialen Dammbruchs wohl ein Fehler war. Watzkes Aussagen waren natürlich berechnet und wurden auch so verstanden, wie sie gemeint waren. Aber die Lawine an Anti-Tuchel-Artikeln von RN, Röckenhaus etc. war vllt. vorher so nicht abzusehen und nicht beabsichtigt.
30.05.2017 - 15:13 Uhr
Zitat von Bekki
Vom Tuchel der Vizemeister und DFB Pokalsieger wurde nimmt man jetzt lieber Favre dessen Leistungen bis jetzt immer im Mittelfeld waren. Ein paar Spiele in der Euro League und eine Blamage in der Champions League ist wohl gut genug.
Genauso wie man Aubameyang und Lewandowski gehen ließ. Lieber Leistungsträger gehen lassen, sonst wirds ja noch langweilig wenn man sein Team tatsächlich mal stärken würde.
Zitat von Loemi
Egal was man von Tuchel hält ... er war in den zwei Jahren erfolgreich und hat die Mannschaft voran gebracht.
Ist Favre wirklich die adäquate Alternative ... ? ich weiss es nicht !
Egal was man von Tuchel hält ... er war in den zwei Jahren erfolgreich und hat die Mannschaft voran gebracht.
Ist Favre wirklich die adäquate Alternative ... ? ich weiss es nicht !
Vom Tuchel der Vizemeister und DFB Pokalsieger wurde nimmt man jetzt lieber Favre dessen Leistungen bis jetzt immer im Mittelfeld waren. Ein paar Spiele in der Euro League und eine Blamage in der Champions League ist wohl gut genug.
Genauso wie man Aubameyang und Lewandowski gehen ließ. Lieber Leistungsträger gehen lassen, sonst wirds ja noch langweilig wenn man sein Team tatsächlich mal stärken würde.
Das nächste Highlight
30.05.2017 - 15:13 Uhr
Zitat von BVBenno
vielleicht um den abwanderungswilligen spielern ein zeichen zu setzen? damit man diese nicht verliert?
Zitat von sebbi88
Trotzdem hätte man das Ganze doch auch erst nach der Saison regeln können. Warum unnötig Unruhe reinbringen? Warum absolut unnötig den Erfolg der Mannschaft und des Vereins gefährden?
Der für mich einzige Grund ist eben, dass es Watzke primär um sein Ansehen - und eben nicht um das Wohl des Vereins - ging in diesem Moment. Er wollte, dass durch die Medienberichte Tuchels Ansehen sinkt und dann bei der, bestimmt schon damals beschlossenen Entlassung, Watzke besser da steht.
Wäre es nur um das Beste für den Verein gegangen, dann hätte Watzke doch besser während des Saisonfinales seine Klappe gehalten und jetzt einfach danach Tuchel entlassen. Oder sieht das jemand anders?
Zitat von Loehrer
Sehe ich eigentlich auch so, aber:
Bis jetzt hat er mit seiner Vorgehensweise recht behalten. Man hat die Ziele trotzdem erreicht und durch die Entlassung wird jetzt Ruhe einkehren. Wenn der nächste Trainer erfolgreich wird, wird er und der Verein gestärkt aus der Sache hervorgehen. Wenn nicht könnte es natürlich auch extrem unangenehm werden, insbesondere, wenn gleichzeitig Tuchel beim neuen Verein erfolgreich arbeiten sollte (insbesondere, wenn der dann vor dem BVB stehen sollte). Aber das müssen wir halt abwarten.
Zitat von sebbi88
Also wenn DAS für dich der "Skandal" ist, also dass Tuchel seine Entlassung mehr oder weniger vorweggenommen hat, es auf der anderen Seite aber für dich in Ordnung ist, was Watzke direkt vor BVB-Hoffenheim rausgehauen hat und gleichzeitig medial inszeniert hat (die 3 zeitgleichen Artikel, die Tuchel diskreditierten, sind bestimmt nicht zufällig alle zu diesem Zeitpunkt erschienen), dann ist deine Sicht der Dinge nicht sehr objektiv finde ich.
Ich denke auch nicht, dass Tuchel ein einfacher Typ ist und ich kann mir auch sehr gut vorstellen, dass man sich ordentlich mit ihm in die Haare kriegen kann, wenn man mal anderer Meinung ist.
Dennoch finde ich Watzkes Auftreten in den letzten Wochen - vollkommen egal, was intern vorgefallen ist - höchst unprofessionell.
Watzke betont immer wieder, dass das Wohl des Vereins über allem steht.
Ich finde seine Aussagen und seine Medienkampagne direkt vor dem Hoffenheim Spiel haben das Wohl des Vereins nachhaltig gefährdet.
Zitat von libertine
Ok, nochmal kurz drüber nachgedacht. Ein Trainer, der bisher absolut nicht dafür bekannt war, ein Fan sozialer Netzwerke zu sein startet also mit seinem Twitter-Account ausgerechnet am Tag seiner Entlassung und sein zweiter Post bezieht sich auf eben jene, bevor eine offizielle Bekanntmachung des Vereins raus geht.
Er wird auch weiterhin kein böses Wort verlieren, dafür hat er vermutlich ein paar Seiten unterschrieben und auch ein paar Scheinchen eingesteckt. Wie dem auch sei, alles gute für die Zukunft, man trifft sich immer zwei mal.
Zitat von sebbi88
Warum regt ihr euch jetzt alle auf, dass Tuchel einen Twitter Account gemacht hat? Der musste sich in den letzten Wochen so viel von den Medien anhören und hat da immer sehr souverän reagiert und kein böses Wort über Watzke und Co. verloren.
Dass er jetzt auch seine eigene Sicht der Dinge schildern will, ist ja wohl absolut legitim. Auch seine Formulierungen bisher sind wieder sehr souverän und nachsichtig, die offzielle BVB Stellungnahme dagegen sagt ja durch die Blume "Tuchel hat es sich mit allen verscherzt, jeder wollte ihn loshaben". Und was ist hier der allgemeine Tenor? "Sehr souverän und gut vom BVB, typisch von Tuchel, passt zu seinem Charakter!"
Warum regt ihr euch jetzt alle auf, dass Tuchel einen Twitter Account gemacht hat? Der musste sich in den letzten Wochen so viel von den Medien anhören und hat da immer sehr souverän reagiert und kein böses Wort über Watzke und Co. verloren.
Dass er jetzt auch seine eigene Sicht der Dinge schildern will, ist ja wohl absolut legitim. Auch seine Formulierungen bisher sind wieder sehr souverän und nachsichtig, die offzielle BVB Stellungnahme dagegen sagt ja durch die Blume "Tuchel hat es sich mit allen verscherzt, jeder wollte ihn loshaben". Und was ist hier der allgemeine Tenor? "Sehr souverän und gut vom BVB, typisch von Tuchel, passt zu seinem Charakter!"

Ok, nochmal kurz drüber nachgedacht. Ein Trainer, der bisher absolut nicht dafür bekannt war, ein Fan sozialer Netzwerke zu sein startet also mit seinem Twitter-Account ausgerechnet am Tag seiner Entlassung und sein zweiter Post bezieht sich auf eben jene, bevor eine offizielle Bekanntmachung des Vereins raus geht.
Er wird auch weiterhin kein böses Wort verlieren, dafür hat er vermutlich ein paar Seiten unterschrieben und auch ein paar Scheinchen eingesteckt. Wie dem auch sei, alles gute für die Zukunft, man trifft sich immer zwei mal.
Also wenn DAS für dich der "Skandal" ist, also dass Tuchel seine Entlassung mehr oder weniger vorweggenommen hat, es auf der anderen Seite aber für dich in Ordnung ist, was Watzke direkt vor BVB-Hoffenheim rausgehauen hat und gleichzeitig medial inszeniert hat (die 3 zeitgleichen Artikel, die Tuchel diskreditierten, sind bestimmt nicht zufällig alle zu diesem Zeitpunkt erschienen), dann ist deine Sicht der Dinge nicht sehr objektiv finde ich.
Ich denke auch nicht, dass Tuchel ein einfacher Typ ist und ich kann mir auch sehr gut vorstellen, dass man sich ordentlich mit ihm in die Haare kriegen kann, wenn man mal anderer Meinung ist.
Dennoch finde ich Watzkes Auftreten in den letzten Wochen - vollkommen egal, was intern vorgefallen ist - höchst unprofessionell.
Watzke betont immer wieder, dass das Wohl des Vereins über allem steht.
Ich finde seine Aussagen und seine Medienkampagne direkt vor dem Hoffenheim Spiel haben das Wohl des Vereins nachhaltig gefährdet.
Sehe ich eigentlich auch so, aber:
Bis jetzt hat er mit seiner Vorgehensweise recht behalten. Man hat die Ziele trotzdem erreicht und durch die Entlassung wird jetzt Ruhe einkehren. Wenn der nächste Trainer erfolgreich wird, wird er und der Verein gestärkt aus der Sache hervorgehen. Wenn nicht könnte es natürlich auch extrem unangenehm werden, insbesondere, wenn gleichzeitig Tuchel beim neuen Verein erfolgreich arbeiten sollte (insbesondere, wenn der dann vor dem BVB stehen sollte). Aber das müssen wir halt abwarten.
Trotzdem hätte man das Ganze doch auch erst nach der Saison regeln können. Warum unnötig Unruhe reinbringen? Warum absolut unnötig den Erfolg der Mannschaft und des Vereins gefährden?
Der für mich einzige Grund ist eben, dass es Watzke primär um sein Ansehen - und eben nicht um das Wohl des Vereins - ging in diesem Moment. Er wollte, dass durch die Medienberichte Tuchels Ansehen sinkt und dann bei der, bestimmt schon damals beschlossenen Entlassung, Watzke besser da steht.
Wäre es nur um das Beste für den Verein gegangen, dann hätte Watzke doch besser während des Saisonfinales seine Klappe gehalten und jetzt einfach danach Tuchel entlassen. Oder sieht das jemand anders?
vielleicht um den abwanderungswilligen spielern ein zeichen zu setzen? damit man diese nicht verliert?
Könnte theoretisch auch ein Grund gewesen sein, ja. Wobei das ebenso besser intern behandelt hätte. Wenn es da vielleicht um 2, 3 Spieler ging, dann wären die ja bestimmt nicht direkt zu den Medien gerannt, wenn Watzke ihnen im Vertrauen gesagt hätte, dass Tuchel nach der Saison entlassen wird.
Ich weiß, dass Watzke von 99% hier absolut verehrt wird und wie sich Dortmund unter seiner Führung in den letzten ~10 Jahren entwickelt hat, ist absolut hervorragend, aber wie viele hier in den letzten Wochen nur einen egoistischen Tuchel und einen Watzke, dem ausschließlich am Wohle des Vereins gelegen ist, sehen können, kann ich nicht nachvollziehen.
Ich bin mir absolut sicher, dass wenn Hoeneß Pep nach seinem 2. Jahr rausgeworfen hätte (und der ist ja menschlich nun auch nicht einfach), dass die Reaktion vieler Bayern Fans anders ausgesehen hätte, als der allgemein Konsens hier.
30.05.2017 - 15:14 Uhr
Zitat von Bekki
Vom Tuchel der Vizemeister und DFB Pokalsieger wurde nimmt man jetzt lieber Favre dessen Leistungen bis jetzt immer im Mittelfeld waren. Ein paar Spiele in der Euro League und eine Blamage in der Champions League ist wohl gut genug.
Genauso wie man Aubameyang und Lewandowski gehen ließ. Lieber Leistungsträger gehen lassen, sonst wirds ja noch langweilig wenn man sein Team tatsächlich mal stärken würde.
Zitat von Loemi
Egal was man von Tuchel hält ... er war in den zwei Jahren erfolgreich und hat die Mannschaft voran gebracht.
Ist Favre wirklich die adäquate Alternative ... ? ich weiss es nicht !
Egal was man von Tuchel hält ... er war in den zwei Jahren erfolgreich und hat die Mannschaft voran gebracht.
Ist Favre wirklich die adäquate Alternative ... ? ich weiss es nicht !
Vom Tuchel der Vizemeister und DFB Pokalsieger wurde nimmt man jetzt lieber Favre dessen Leistungen bis jetzt immer im Mittelfeld waren. Ein paar Spiele in der Euro League und eine Blamage in der Champions League ist wohl gut genug.
Genauso wie man Aubameyang und Lewandowski gehen ließ. Lieber Leistungsträger gehen lassen, sonst wirds ja noch langweilig wenn man sein Team tatsächlich mal stärken würde.
Also, wenn der Maßstab deiner Posts die letzten 3 Stunden hier sind, dann musst du dir deine positiven Bewertungen in China gekauft haben, anders kann ich mir das nicht erklären.
30.05.2017 - 15:17 Uhr
Zitat von Bekki
Bravo Watzke. Man lässt den Punktbesten Trainer entlassen und verkauft seinen besten Spieler, Aubameyang. Dazu ließ man sogar Lewandowski, Hummels und Mikhitaryian gehen.
Was für eine Inkompetenz in Person. Astatt das Team zu stärken wird das Team jedes Jahr geschwächt. Jeder CEO würde normalerweise entlassen werden. Watzke hat wohl Narrenfreiheit im Verein.
Bravo Watzke. Man lässt den Punktbesten Trainer entlassen und verkauft seinen besten Spieler, Aubameyang. Dazu ließ man sogar Lewandowski, Hummels und Mikhitaryian gehen.
Was für eine Inkompetenz in Person. Astatt das Team zu stärken wird das Team jedes Jahr geschwächt. Jeder CEO würde normalerweise entlassen werden. Watzke hat wohl Narrenfreiheit im Verein.
Man hat es sogar verpennt Ronaldo und Messi zu holen und den Jackpot im Lotto zu knacken, sowie das problem der globalen Erderwärmung zu lösen, watzke ist soooooooooo schlecht.
30.05.2017 - 15:17 Uhr
Zitat von Bonobo87
Wenn diese Spieler sahin und schmelzer heißen hätte man damit dem BVB ein gefallen getan wenn sie wegen Tuchel gegangen wären!
Zitat von BVBenno
vielleicht um den abwanderungswilligen spielern ein zeichen zu setzen? damit man diese nicht verliert?
Zitat von sebbi88
Trotzdem hätte man das Ganze doch auch erst nach der Saison regeln können. Warum unnötig Unruhe reinbringen? Warum absolut unnötig den Erfolg der Mannschaft und des Vereins gefährden?
Der für mich einzige Grund ist eben, dass es Watzke primär um sein Ansehen - und eben nicht um das Wohl des Vereins - ging in diesem Moment. Er wollte, dass durch die Medienberichte Tuchels Ansehen sinkt und dann bei der, bestimmt schon damals beschlossenen Entlassung, Watzke besser da steht.
Wäre es nur um das Beste für den Verein gegangen, dann hätte Watzke doch besser während des Saisonfinales seine Klappe gehalten und jetzt einfach danach Tuchel entlassen. Oder sieht das jemand anders?
Zitat von Loehrer
Sehe ich eigentlich auch so, aber:
Bis jetzt hat er mit seiner Vorgehensweise recht behalten. Man hat die Ziele trotzdem erreicht und durch die Entlassung wird jetzt Ruhe einkehren. Wenn der nächste Trainer erfolgreich wird, wird er und der Verein gestärkt aus der Sache hervorgehen. Wenn nicht könnte es natürlich auch extrem unangenehm werden, insbesondere, wenn gleichzeitig Tuchel beim neuen Verein erfolgreich arbeiten sollte (insbesondere, wenn der dann vor dem BVB stehen sollte). Aber das müssen wir halt abwarten.
Zitat von sebbi88
Also wenn DAS für dich der "Skandal" ist, also dass Tuchel seine Entlassung mehr oder weniger vorweggenommen hat, es auf der anderen Seite aber für dich in Ordnung ist, was Watzke direkt vor BVB-Hoffenheim rausgehauen hat und gleichzeitig medial inszeniert hat (die 3 zeitgleichen Artikel, die Tuchel diskreditierten, sind bestimmt nicht zufällig alle zu diesem Zeitpunkt erschienen), dann ist deine Sicht der Dinge nicht sehr objektiv finde ich.
Ich denke auch nicht, dass Tuchel ein einfacher Typ ist und ich kann mir auch sehr gut vorstellen, dass man sich ordentlich mit ihm in die Haare kriegen kann, wenn man mal anderer Meinung ist.
Dennoch finde ich Watzkes Auftreten in den letzten Wochen - vollkommen egal, was intern vorgefallen ist - höchst unprofessionell.
Watzke betont immer wieder, dass das Wohl des Vereins über allem steht.
Ich finde seine Aussagen und seine Medienkampagne direkt vor dem Hoffenheim Spiel haben das Wohl des Vereins nachhaltig gefährdet.
Zitat von libertine
Ok, nochmal kurz drüber nachgedacht. Ein Trainer, der bisher absolut nicht dafür bekannt war, ein Fan sozialer Netzwerke zu sein startet also mit seinem Twitter-Account ausgerechnet am Tag seiner Entlassung und sein zweiter Post bezieht sich auf eben jene, bevor eine offizielle Bekanntmachung des Vereins raus geht.
Er wird auch weiterhin kein böses Wort verlieren, dafür hat er vermutlich ein paar Seiten unterschrieben und auch ein paar Scheinchen eingesteckt. Wie dem auch sei, alles gute für die Zukunft, man trifft sich immer zwei mal.
Zitat von sebbi88
Warum regt ihr euch jetzt alle auf, dass Tuchel einen Twitter Account gemacht hat? Der musste sich in den letzten Wochen so viel von den Medien anhören und hat da immer sehr souverän reagiert und kein böses Wort über Watzke und Co. verloren.
Dass er jetzt auch seine eigene Sicht der Dinge schildern will, ist ja wohl absolut legitim. Auch seine Formulierungen bisher sind wieder sehr souverän und nachsichtig, die offzielle BVB Stellungnahme dagegen sagt ja durch die Blume "Tuchel hat es sich mit allen verscherzt, jeder wollte ihn loshaben". Und was ist hier der allgemeine Tenor? "Sehr souverän und gut vom BVB, typisch von Tuchel, passt zu seinem Charakter!"
Warum regt ihr euch jetzt alle auf, dass Tuchel einen Twitter Account gemacht hat? Der musste sich in den letzten Wochen so viel von den Medien anhören und hat da immer sehr souverän reagiert und kein böses Wort über Watzke und Co. verloren.
Dass er jetzt auch seine eigene Sicht der Dinge schildern will, ist ja wohl absolut legitim. Auch seine Formulierungen bisher sind wieder sehr souverän und nachsichtig, die offzielle BVB Stellungnahme dagegen sagt ja durch die Blume "Tuchel hat es sich mit allen verscherzt, jeder wollte ihn loshaben". Und was ist hier der allgemeine Tenor? "Sehr souverän und gut vom BVB, typisch von Tuchel, passt zu seinem Charakter!"

Ok, nochmal kurz drüber nachgedacht. Ein Trainer, der bisher absolut nicht dafür bekannt war, ein Fan sozialer Netzwerke zu sein startet also mit seinem Twitter-Account ausgerechnet am Tag seiner Entlassung und sein zweiter Post bezieht sich auf eben jene, bevor eine offizielle Bekanntmachung des Vereins raus geht.
Er wird auch weiterhin kein böses Wort verlieren, dafür hat er vermutlich ein paar Seiten unterschrieben und auch ein paar Scheinchen eingesteckt. Wie dem auch sei, alles gute für die Zukunft, man trifft sich immer zwei mal.
Also wenn DAS für dich der "Skandal" ist, also dass Tuchel seine Entlassung mehr oder weniger vorweggenommen hat, es auf der anderen Seite aber für dich in Ordnung ist, was Watzke direkt vor BVB-Hoffenheim rausgehauen hat und gleichzeitig medial inszeniert hat (die 3 zeitgleichen Artikel, die Tuchel diskreditierten, sind bestimmt nicht zufällig alle zu diesem Zeitpunkt erschienen), dann ist deine Sicht der Dinge nicht sehr objektiv finde ich.
Ich denke auch nicht, dass Tuchel ein einfacher Typ ist und ich kann mir auch sehr gut vorstellen, dass man sich ordentlich mit ihm in die Haare kriegen kann, wenn man mal anderer Meinung ist.
Dennoch finde ich Watzkes Auftreten in den letzten Wochen - vollkommen egal, was intern vorgefallen ist - höchst unprofessionell.
Watzke betont immer wieder, dass das Wohl des Vereins über allem steht.
Ich finde seine Aussagen und seine Medienkampagne direkt vor dem Hoffenheim Spiel haben das Wohl des Vereins nachhaltig gefährdet.
Sehe ich eigentlich auch so, aber:
Bis jetzt hat er mit seiner Vorgehensweise recht behalten. Man hat die Ziele trotzdem erreicht und durch die Entlassung wird jetzt Ruhe einkehren. Wenn der nächste Trainer erfolgreich wird, wird er und der Verein gestärkt aus der Sache hervorgehen. Wenn nicht könnte es natürlich auch extrem unangenehm werden, insbesondere, wenn gleichzeitig Tuchel beim neuen Verein erfolgreich arbeiten sollte (insbesondere, wenn der dann vor dem BVB stehen sollte). Aber das müssen wir halt abwarten.
Trotzdem hätte man das Ganze doch auch erst nach der Saison regeln können. Warum unnötig Unruhe reinbringen? Warum absolut unnötig den Erfolg der Mannschaft und des Vereins gefährden?
Der für mich einzige Grund ist eben, dass es Watzke primär um sein Ansehen - und eben nicht um das Wohl des Vereins - ging in diesem Moment. Er wollte, dass durch die Medienberichte Tuchels Ansehen sinkt und dann bei der, bestimmt schon damals beschlossenen Entlassung, Watzke besser da steht.
Wäre es nur um das Beste für den Verein gegangen, dann hätte Watzke doch besser während des Saisonfinales seine Klappe gehalten und jetzt einfach danach Tuchel entlassen. Oder sieht das jemand anders?
vielleicht um den abwanderungswilligen spielern ein zeichen zu setzen? damit man diese nicht verliert?
Wenn diese Spieler sahin und schmelzer heißen hätte man damit dem BVB ein gefallen getan wenn sie wegen Tuchel gegangen wären!
es gibt bestimmt noch andere
mor z.b. ich kann mir nicht vorstellen, dass das ganze theater nur wegen diesen beiden stattfindet
30.05.2017 - 15:19 Uhr
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