| Geburtsdatum | 03.09.1991 |
|---|---|
| Alter | 34 |
| Nat. |
Dänemark |
| Größe | 1,82m |
| Vertrag bis | 30.06.2027 |
| Position | Zentrales Mittelfeld |
| Fuß | links |
| Akt. Verein | FC Kopenhagen |
Leistungsdaten: 26/27
| Wettbewerb | wettbewerb | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Insgesamt | 7 | - | - | ||
![]() | UECL Quali | 4 | - | - | |
![]() | Superliga | 3 | - | - | |
Thomas Delaney [6]
07.06.2018 - 18:01 Uhr
11.06.2018 - 17:42 Uhr
Zitat von lafuriaroja
Eine rot-grün Sehschwäche haben circa 10 % der Bevölkerung. Das darunter auch mal ein Fußballer ist, ist normal. Kein Grund zur Besorgnis es, er wird auch weiterhin ohne Probleme und Einschränkungen dem Profi-Fußball nachgehen können.
Für manche aber natürlich ein gefundenes Fressen und wahrscheinlich auch Inkompetenz des Vereins sowas beim Medcheck nicht zu merken.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Rot-Grün-Sehschwäche
Eine rot-grün Sehschwäche haben circa 10 % der Bevölkerung. Das darunter auch mal ein Fußballer ist, ist normal. Kein Grund zur Besorgnis es, er wird auch weiterhin ohne Probleme und Einschränkungen dem Profi-Fußball nachgehen können.
Für manche aber natürlich ein gefundenes Fressen und wahrscheinlich auch Inkompetenz des Vereins sowas beim Medcheck nicht zu merken.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Rot-Grün-Sehschwäche
Wobe ich sehr stark davon ausgehe, dass der Verein das weiß.
Oder habe ich da irgendetwas überlesen?
11.06.2018 - 19:08 Uhr
allein das er jetzt Feind von Freund unterscheiden kann erhöht doch die Passquote um mindestens 10%, da er in Bremen ja dauernd in Grün spielte
#schnäppchen
#schnäppchen
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Humbert am 11.06.2018 um 19:09 Uhr bearbeitet
11.06.2018 - 20:47 Uhr
Ich finde den Delaney Transfer irgendwie herrlich. Zum einen weil ich selber anfangs etwas skeptisch war, aber weil man hier mal wieder sieht „in Nachbars Garten ist alles grüner“. Man merkt wir Borussen sind in grossen Teilen hungrig nach Namen, da ist Delaney aus Bremen natürlich echt nicht „sexy“.
Man muss aber bedenken; Spieler die das Profil physisch stark, Lufthoheit, technisch dabei noch gut und nicht zu alt verkörpern sind rar. Und Spieler die dabei namenhaft sind und zu uns wechseln würden gibt es in meinen Augen mit ähnlichem Profil nicht. Wahrscheinlich würden wir alle hier am Rad drehen wenn wir für 40 Mio Nainggolan geholt hätten, aber warum sollte er zu uns kommen und warum sollte Rom ihn abgeben? Nainggolan kam übrigens ohne EL oder CL Erfahrung von Cagliari, war damals etwas mehr als ein Jahr jünger als Delaney jetzt. Delaney ist eine absolute Stütze in Dänemarks Nationalmannschaft, kennt Buli und CL, bringt Physis ins Mittelfeld, fällt dabei technisch nicht ab, kann in der Luft Zweikämpfe klar besser führen als Kandidaten wie Götze, Castro, Kagawa..
Und bei den heutigen Preisen sind 20 Mio doch vollkommen angemessen. Wären es 28-30, okay, klar zuviel, aber so?
Finde Delaneys Anlagen für unser Mittelfeld ganz stark. Und denke er wird einige hier eines Besseren belehren..
Man muss aber bedenken; Spieler die das Profil physisch stark, Lufthoheit, technisch dabei noch gut und nicht zu alt verkörpern sind rar. Und Spieler die dabei namenhaft sind und zu uns wechseln würden gibt es in meinen Augen mit ähnlichem Profil nicht. Wahrscheinlich würden wir alle hier am Rad drehen wenn wir für 40 Mio Nainggolan geholt hätten, aber warum sollte er zu uns kommen und warum sollte Rom ihn abgeben? Nainggolan kam übrigens ohne EL oder CL Erfahrung von Cagliari, war damals etwas mehr als ein Jahr jünger als Delaney jetzt. Delaney ist eine absolute Stütze in Dänemarks Nationalmannschaft, kennt Buli und CL, bringt Physis ins Mittelfeld, fällt dabei technisch nicht ab, kann in der Luft Zweikämpfe klar besser führen als Kandidaten wie Götze, Castro, Kagawa..
Und bei den heutigen Preisen sind 20 Mio doch vollkommen angemessen. Wären es 28-30, okay, klar zuviel, aber so?
Finde Delaneys Anlagen für unser Mittelfeld ganz stark. Und denke er wird einige hier eines Besseren belehren..
11.06.2018 - 22:40 Uhr
Zitat von mba123
Kannst Du ausführen, warum Delaney Dreh- und Angelpunkt bei Werder war?
Ich würde darunter jemanden verstehen, über den das Spiel läuft, der im jedem Angriff gesucht wird und dem Spiel die entscheidenden Impulse gibt.
Allerdings fällt Delaney nicht durch besonders viele Ballkontakte, Torschüse, Torschussvorlagen oder Dribblings auf. Er scheint mir daher weder Fixpunkt gewesen zu sein, noch dem Spiel auffallend viele Impulse geben zu haben.
Bei Werder scheint mir die Verantwortung allgemein auf mehrere Spieler verteilt gewesen zu sein. Auffällig ist für mich nur Kruse, der für einen Stürmer ungewöhnlich viele Ballkontakte hatte (auch mehr als Delaney).
Aber Du vergleichst Delaney dann ja auch mit Zorc, der für mich auch nicht Dreh- und Angelpunkt war.
Im Idealfall wäre Delaney für mich ein Vidal mit einem ausgezeichneten Charakter. Ganz das Niveau erwarte ich zwar nicht von Delaney, aber er könnte vielleicht eine ähnliche Rolle bei uns ausfüllen.
Zitat von MeinungsMache
Bin ebenfalls der Meinung, dass Delaney eine gewichtige Rolle in unserem Mittelfeld einnehmen wird.
Wenn der BVB nicht spielt, schaue ich seit jahren eigentlich immer die Werder-spiele. Delaney ist der Dreh-und Angelpunkt der Bremer gewesen. Wer das Gegenteil behauptet sollte mehr als nur 5min Zusammenfassungen des Aktuellen Sportstudios schauen.
Er hat box-to-box Fähigkeiten wie sie letztmalig ein gewisser Hr. Zorc vor 20 Jahren innehatte. Sprich keiner unserer aktuellen Mittelfeldspieler kann da mithalten.
Es gab vor paar Tagen ein schönes Interview ( glaube spox ), wo sein alter Co-Trainer ihn charakterisiert. Alles aufgezählte ging uns nicht nur letzte Saison komplett ab.
Wir brauchen keine Feingeister mit Körpergröße unter 1,70 m mehr im Mittelfeld, haben schon ca. 6!!!
Bin ebenfalls der Meinung, dass Delaney eine gewichtige Rolle in unserem Mittelfeld einnehmen wird.
Wenn der BVB nicht spielt, schaue ich seit jahren eigentlich immer die Werder-spiele. Delaney ist der Dreh-und Angelpunkt der Bremer gewesen. Wer das Gegenteil behauptet sollte mehr als nur 5min Zusammenfassungen des Aktuellen Sportstudios schauen.
Er hat box-to-box Fähigkeiten wie sie letztmalig ein gewisser Hr. Zorc vor 20 Jahren innehatte. Sprich keiner unserer aktuellen Mittelfeldspieler kann da mithalten.
Es gab vor paar Tagen ein schönes Interview ( glaube spox ), wo sein alter Co-Trainer ihn charakterisiert. Alles aufgezählte ging uns nicht nur letzte Saison komplett ab.
Wir brauchen keine Feingeister mit Körpergröße unter 1,70 m mehr im Mittelfeld, haben schon ca. 6!!!
Kannst Du ausführen, warum Delaney Dreh- und Angelpunkt bei Werder war?
Ich würde darunter jemanden verstehen, über den das Spiel läuft, der im jedem Angriff gesucht wird und dem Spiel die entscheidenden Impulse gibt.
Allerdings fällt Delaney nicht durch besonders viele Ballkontakte, Torschüse, Torschussvorlagen oder Dribblings auf. Er scheint mir daher weder Fixpunkt gewesen zu sein, noch dem Spiel auffallend viele Impulse geben zu haben.
Bei Werder scheint mir die Verantwortung allgemein auf mehrere Spieler verteilt gewesen zu sein. Auffällig ist für mich nur Kruse, der für einen Stürmer ungewöhnlich viele Ballkontakte hatte (auch mehr als Delaney).
Aber Du vergleichst Delaney dann ja auch mit Zorc, der für mich auch nicht Dreh- und Angelpunkt war.
Im Idealfall wäre Delaney für mich ein Vidal mit einem ausgezeichneten Charakter. Ganz das Niveau erwarte ich zwar nicht von Delaney, aber er könnte vielleicht eine ähnliche Rolle bei uns ausfüllen.
Mir geht es um seine Austrahlung, die erinnert mich an Zorc damals. Vlt etwas unbeholfen ausgedrückt von mir. Ein Spielmacher waren beide natürlich nicht.
Delaney habe ich bei jedem Bremen-Spiel sehr couragiert und ehrgeizig erlebt. Ständig in Bewegung, den Ball fordernd und verteilend. Er ist sehr torgefährlich und hatte äußerst viele torsvhüsse.
Du hast dir aber schon ein paar spiele angeguckt oder? Deine Sichtweise lässt vermuten dass da wenige/ keine über 90 min bei waren.
11.06.2018 - 23:34 Uhr
12.06.2018 - 07:08 Uhr
Zitat von lafuriaroja
Eine rot-grün Sehschwäche haben circa 10 % der Bevölkerung. Das darunter auch mal ein Fußballer ist, ist normal. Kein Grund zur Besorgnis es, er wird auch weiterhin ohne Probleme und Einschränkungen dem Profi-Fußball nachgehen können.
Für manche aber natürlich ein gefundenes Fressen und wahrscheinlich auch Inkompetenz des Vereins sowas beim Medcheck nicht zu merken.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Rot-Grün-Sehschwäche
Eine rot-grün Sehschwäche haben circa 10 % der Bevölkerung. Das darunter auch mal ein Fußballer ist, ist normal. Kein Grund zur Besorgnis es, er wird auch weiterhin ohne Probleme und Einschränkungen dem Profi-Fußball nachgehen können.
Für manche aber natürlich ein gefundenes Fressen und wahrscheinlich auch Inkompetenz des Vereins sowas beim Medcheck nicht zu merken.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Rot-Grün-Sehschwäche
Ich glaube, es sind 11% der männlichen Bevölkerung. Frauen haben das Problem nicht.
Es gibt ein Verfahren namens "Daltonization", welches u.a. den Kontrast von rot und grün erhöht. Vielleicht kann er mit Google Glasses spielen und das Spiel daltonizen.
Übrigens fand ich die Tarnfarben der Saudis (grün auf grün) auch nicht okay, selbst für Normalsichtige.
12.06.2018 - 09:15 Uhr
Zitat von MeinungsMache
Mir geht es um seine Austrahlung, die erinnert mich an Zorc damals. Vlt etwas unbeholfen ausgedrückt von mir. Ein Spielmacher waren beide natürlich nicht.
Delaney habe ich bei jedem Bremen-Spiel sehr couragiert und ehrgeizig erlebt. Ständig in Bewegung, den Ball fordernd und verteilend. Er ist sehr torgefährlich und hatte äußerst viele torsvhüsse.
Du hast dir aber schon ein paar spiele angeguckt oder? Deine Sichtweise lässt vermuten dass da wenige/ keine über 90 min bei waren.
Zitat von mba123
Kannst Du ausführen, warum Delaney Dreh- und Angelpunkt bei Werder war?
Ich würde darunter jemanden verstehen, über den das Spiel läuft, der im jedem Angriff gesucht wird und dem Spiel die entscheidenden Impulse gibt.
Allerdings fällt Delaney nicht durch besonders viele Ballkontakte, Torschüse, Torschussvorlagen oder Dribblings auf. Er scheint mir daher weder Fixpunkt gewesen zu sein, noch dem Spiel auffallend viele Impulse geben zu haben.
Bei Werder scheint mir die Verantwortung allgemein auf mehrere Spieler verteilt gewesen zu sein. Auffällig ist für mich nur Kruse, der für einen Stürmer ungewöhnlich viele Ballkontakte hatte (auch mehr als Delaney).
Aber Du vergleichst Delaney dann ja auch mit Zorc, der für mich auch nicht Dreh- und Angelpunkt war.
Im Idealfall wäre Delaney für mich ein Vidal mit einem ausgezeichneten Charakter. Ganz das Niveau erwarte ich zwar nicht von Delaney, aber er könnte vielleicht eine ähnliche Rolle bei uns ausfüllen.
Zitat von MeinungsMache
Bin ebenfalls der Meinung, dass Delaney eine gewichtige Rolle in unserem Mittelfeld einnehmen wird.
Wenn der BVB nicht spielt, schaue ich seit jahren eigentlich immer die Werder-spiele. Delaney ist der Dreh-und Angelpunkt der Bremer gewesen. Wer das Gegenteil behauptet sollte mehr als nur 5min Zusammenfassungen des Aktuellen Sportstudios schauen.
Er hat box-to-box Fähigkeiten wie sie letztmalig ein gewisser Hr. Zorc vor 20 Jahren innehatte. Sprich keiner unserer aktuellen Mittelfeldspieler kann da mithalten.
Es gab vor paar Tagen ein schönes Interview ( glaube spox ), wo sein alter Co-Trainer ihn charakterisiert. Alles aufgezählte ging uns nicht nur letzte Saison komplett ab.
Wir brauchen keine Feingeister mit Körpergröße unter 1,70 m mehr im Mittelfeld, haben schon ca. 6!!!
Bin ebenfalls der Meinung, dass Delaney eine gewichtige Rolle in unserem Mittelfeld einnehmen wird.
Wenn der BVB nicht spielt, schaue ich seit jahren eigentlich immer die Werder-spiele. Delaney ist der Dreh-und Angelpunkt der Bremer gewesen. Wer das Gegenteil behauptet sollte mehr als nur 5min Zusammenfassungen des Aktuellen Sportstudios schauen.
Er hat box-to-box Fähigkeiten wie sie letztmalig ein gewisser Hr. Zorc vor 20 Jahren innehatte. Sprich keiner unserer aktuellen Mittelfeldspieler kann da mithalten.
Es gab vor paar Tagen ein schönes Interview ( glaube spox ), wo sein alter Co-Trainer ihn charakterisiert. Alles aufgezählte ging uns nicht nur letzte Saison komplett ab.
Wir brauchen keine Feingeister mit Körpergröße unter 1,70 m mehr im Mittelfeld, haben schon ca. 6!!!
Kannst Du ausführen, warum Delaney Dreh- und Angelpunkt bei Werder war?
Ich würde darunter jemanden verstehen, über den das Spiel läuft, der im jedem Angriff gesucht wird und dem Spiel die entscheidenden Impulse gibt.
Allerdings fällt Delaney nicht durch besonders viele Ballkontakte, Torschüse, Torschussvorlagen oder Dribblings auf. Er scheint mir daher weder Fixpunkt gewesen zu sein, noch dem Spiel auffallend viele Impulse geben zu haben.
Bei Werder scheint mir die Verantwortung allgemein auf mehrere Spieler verteilt gewesen zu sein. Auffällig ist für mich nur Kruse, der für einen Stürmer ungewöhnlich viele Ballkontakte hatte (auch mehr als Delaney).
Aber Du vergleichst Delaney dann ja auch mit Zorc, der für mich auch nicht Dreh- und Angelpunkt war.
Im Idealfall wäre Delaney für mich ein Vidal mit einem ausgezeichneten Charakter. Ganz das Niveau erwarte ich zwar nicht von Delaney, aber er könnte vielleicht eine ähnliche Rolle bei uns ausfüllen.
Mir geht es um seine Austrahlung, die erinnert mich an Zorc damals. Vlt etwas unbeholfen ausgedrückt von mir. Ein Spielmacher waren beide natürlich nicht.
Delaney habe ich bei jedem Bremen-Spiel sehr couragiert und ehrgeizig erlebt. Ständig in Bewegung, den Ball fordernd und verteilend. Er ist sehr torgefährlich und hatte äußerst viele torsvhüsse.
Du hast dir aber schon ein paar spiele angeguckt oder? Deine Sichtweise lässt vermuten dass da wenige/ keine über 90 min bei waren.
Das stimmt, ich kenne Delaney nicht gut genug, um zu sagen, ob er qualitativ näher an einem Vidal oder an einem Rode sein wird. Bezogen auf die allgemeine Leistungsstärke weiß ich also nicht, ob Delaney eine echte Verstärkung sein wird.
Ich denke aber, dass ich den Spielertyp Delaney durchaus einschätzen kann; also welche Stärken er bei uns einbringen soll (wurde zudem auch von unseren Verantwortlichen kommuniziert).
Ich beziehe ich mich daher auch nur darauf, was für ein Spielertyp Delaney ist und was dieser zu unserem Spiel beitragen könnte. So ist Delaney für mich beispielsweise kein Spieler, der bei uns Dreh- und Angelpunkt im Ballbesitz werden kann. Dafür hat er, meiner Meinung nach, die falschen Stärken.
Deine Ansicht widerspricht vermutlich auch gar nicht so sehr meiner. Wo siehst Du den Widerspruch?
Bezüglich der allgemeinen Leistungsstärke habe ich mich bisher, glaube ich, nur so weit geäußert, dass ich in Delaney keinen Spieler sehe, der bei uns wie Dembele, Auba, Reus, Mkhitaryan, Gündogan oder Hummels herausragen könnte.
Das ist erst mal eine sehr moderate Einschätzung, denke ich. Genauer werde ich das allgemeine Leistungsniveau von Delaney hoffentlich nach ein paar Spielen bei uns beurteilen können. Davon und wie wir einen Spielertyp wie Delaney einbinden, hängt dann die Bewertung dieses Transfers für mich ab.
Bis dahin gibt es für mich aber auch schon viel darüber zu diskutieren, was ein Spielertyp wie Delaney unserem Spiel geben kann.
12.06.2018 - 09:55 Uhr
Also da ich auch von einer stärkeren Form der Farbschwäche (durch die Bank weg alles, nicht nur rot-grün) betroffen bin, kann ich sagen dass es beim Fußball nur in den seltensten Fällen zu Problemen führt. Grade als Borussia Dortmund. Kritisch wird es bei mir z.B. wenn der Gegner in Roten Trikots Antritt und wir die schwarzen Auswärtstrikots tragen. Wie er aber schon sagt, normalerweise hat man dann Shorts die sich unterscheiden.
Oder wie im Testspiel gegen die Urawa Reds vor einem (oder zwei) Jahren als wir in Gelb spielten und der Gegner in Hellgrünen Trikots. Da war ich komplett raus
Aber in dem Bericht wird von einer Farbblindheit gesprochen was schlichtweg falsch ist.
Wie gesagt in der Regel gibt es während den Pflichtspielen vom BVB keine Probleme mit Farbschwächen!
Oder wie im Testspiel gegen die Urawa Reds vor einem (oder zwei) Jahren als wir in Gelb spielten und der Gegner in Hellgrünen Trikots. Da war ich komplett raus
Aber in dem Bericht wird von einer Farbblindheit gesprochen was schlichtweg falsch ist.
Wie gesagt in der Regel gibt es während den Pflichtspielen vom BVB keine Probleme mit Farbschwächen!
12.06.2018 - 09:59 Uhr
Zitat von BVBBC
Ich sehe das ein bisschen anders, auch wenn ich ebenfalls eine sehr hohe Meinung von Favre habe. Favre wird wichtig sein, aber er wird nicht zaubern können, sondern nur mit dem arbeiten, was er zur Verfügung hat. Denn die Restriktionen bei der Taktik gibt nicht etwa der Trainer vor, sondern die Spieler und deren Fähigkeiten - Favre kann nur das nutzen, was auch wirklich da oder mittelfristig aktivierbar ist. Denn wenn man nicht dort steht, wo man stehen muss, dann ist das letztendlich zwar ein taktisches Problem, das aber durch ganz andere Dinge bedingt sein kann, wie etwa zu langsame Spieler, die zu viel Raum abdecken müssen, der nicht einfach so verschwindet, weil man das vorgibt. Wenn man sich jedenfalls an so mancher Fehlerkette entlang hangelt, um zur Ursache der Probleme des BVB zu stoßen, dann komme ich allzu häufig bei den Themen Dynamik und Schnelligkeit raus und seltener bei den von dir genannten Attributen.
Defensiv zeigt sich das u.a. in so Werten, wie den Interceptions. Offensiv eher in Werten zu Passquoten, Ballaktionen, Ballballbesitzzeiten in den einzelnen Mannschaftszeiten usw.. Da sehe ich bisher keine große Verbesserung durch die Neuzugänge, die etwa für die Offensive greift. Wenn man daher sieht, wie man allgemein defensiv so dastand, in Relation zum Rest der Liga, stellt sich mir schon die Frage, wie groß das Gesamtupgrade tatsächlich aussieht, wenn man erst mal die Defensive stärkt. Denn für mich hat vor allem die Offensive in den letzten Jahren gelitten, wofür man auch die meisten gewichtigen Abgänge hatte. Daher ist es für mich einerseits falsch so zu tun, als wäre die individuelle Qualität immer noch überragend und andererseits ist es ganz besonders falsch für mich so zu tun, als würde es mit den bisherigen Veränderungen schon (problemlos) gehen, dass die Mannschaft wieder homogen aussieht und keine groben kollektiv-indivudellen Defizite mehr vorhanden sind. Gerade offensiv sehe ich jedenfalls noch keine Fähigkeiten dazugekommen, durch die ich mir erhoffe, dass Favre das schon wuppen wird, selbst wenn er Positionsspiel und dergleichen korrigiert.
Ich weiß bspw. noch nicht, welch positiven Einfluss Delaney auf Weigl haben kann. Bisher habe ich lediglich Hoffnung, dass er Dahoud oder Gomez ins Spiel bringt und deren Fehler absichert, damit die soweit aufdrehen, dass Weigl wieder mehr Freiraum hat. Dazu kommt wahrscheinlich etwas mehr Torgefahr, wenn der Ball nach vorne gebracht wird. Genau das hängt für mich aber immer noch immer zu sehr von Dahoud und Gomez ab, was dann auch automatisch einen schmalen Grat bedeutet, auf dem man immer noch wandelt ...
Zitat von Bumbewassazong
Ich denke auch -unabhängig von Delaney- dass viele Probleme taktischer Natur waren.
Das soll nicht verschleiern, dass die Kaderpolitik und -zusammenstellung zuletzt eher suboptimal war. Allerdings sollte sportlich auch wieder deutlich mehr möglich sein, ohne jetzt die halbe Mannschaft austauschen zu müssen. Für mich ist der mit Abstand wichtigste Neuzugang der Trainer. Ich halte viel von Favre und traue ihm zu, unser Spiel auf ein ganz neues Level zu hieven. Ist auch dringen notwendig, denn so wie die letzten 1-2 Jahre geht es einfach nicht weiter.
Zitat von BVBBC
Fun Fact: der BVB hat in dieser Saison nur Platz 14 bei den Balleroberungen (gewonnene Tackles + Interceptions) hingelegt, während der Meister auf Platz 18 kommt. Das ist aber vor allem auf die wenigen Interceptions (Platz 18) zurückzuführen und nicht etwa auf verlorene (Platz 7) oder nicht geführte Zweikämpfe (Platz 8 - Zweikampfquote Platz 6). Bereinigt man das um den Ballbesitz - rechnet also nur die Zeit ein, in der man nicht im Ballbesitz war -, dann haben nur die Bayern mehr Balleroberungen pro Minute gegen den Ball, was auch für die einzeln unterschiedenen Kategorien jeweils gilt, außer den Interceptions. Dabei liegt man immer noch nur auf Platz 9 (Bayern Platz 2, sonst überall Platz 1). Ganz so schlimm kann das also allgemein betrachtet nicht sein, mit der Physis, Mentalität und Zweikampfstärke, wenngleich man davon sicher nie genug haben kann, da es wohl eher taktische Probleme gab, wenn man kaum Bälle abfangen konnte - es spricht zumindest viel dafür, dass man zu häufig nicht dort war, wo man sein musste ...
Vermehrt auf defensive Fähigkeiten zu schauen, hat man ansonsten jetzt über 1 1/4 Saisons gemacht (bis auf die kurze Phase unter Bosz, in der alles auf Angriff gepolt war). Allzu erfolgreich war das nicht, weswegen ich das Heil nicht in der Defensive sehe, egal was man da noch an individueller Qualität hinzufügt, die Delaney bspw. in diesem Bereich ganz sicher hat - aber auch Wolf. Daher wird es eher spannend zu sehen sein, inwiefern Delaney einen direkten oder indirekten Beitrag für die Offensive leisten kann. Denn das Grundproblem des BVB ist meines Erachtens vor allem in der Art und Weise zu sehen, wie und wo die Bälle hergegeben wurden.
Fun Fact: der BVB hat in dieser Saison nur Platz 14 bei den Balleroberungen (gewonnene Tackles + Interceptions) hingelegt, während der Meister auf Platz 18 kommt. Das ist aber vor allem auf die wenigen Interceptions (Platz 18) zurückzuführen und nicht etwa auf verlorene (Platz 7) oder nicht geführte Zweikämpfe (Platz 8 - Zweikampfquote Platz 6). Bereinigt man das um den Ballbesitz - rechnet also nur die Zeit ein, in der man nicht im Ballbesitz war -, dann haben nur die Bayern mehr Balleroberungen pro Minute gegen den Ball, was auch für die einzeln unterschiedenen Kategorien jeweils gilt, außer den Interceptions. Dabei liegt man immer noch nur auf Platz 9 (Bayern Platz 2, sonst überall Platz 1). Ganz so schlimm kann das also allgemein betrachtet nicht sein, mit der Physis, Mentalität und Zweikampfstärke, wenngleich man davon sicher nie genug haben kann, da es wohl eher taktische Probleme gab, wenn man kaum Bälle abfangen konnte - es spricht zumindest viel dafür, dass man zu häufig nicht dort war, wo man sein musste ...
Vermehrt auf defensive Fähigkeiten zu schauen, hat man ansonsten jetzt über 1 1/4 Saisons gemacht (bis auf die kurze Phase unter Bosz, in der alles auf Angriff gepolt war). Allzu erfolgreich war das nicht, weswegen ich das Heil nicht in der Defensive sehe, egal was man da noch an individueller Qualität hinzufügt, die Delaney bspw. in diesem Bereich ganz sicher hat - aber auch Wolf. Daher wird es eher spannend zu sehen sein, inwiefern Delaney einen direkten oder indirekten Beitrag für die Offensive leisten kann. Denn das Grundproblem des BVB ist meines Erachtens vor allem in der Art und Weise zu sehen, wie und wo die Bälle hergegeben wurden.
Ich denke auch -unabhängig von Delaney- dass viele Probleme taktischer Natur waren.
Das soll nicht verschleiern, dass die Kaderpolitik und -zusammenstellung zuletzt eher suboptimal war. Allerdings sollte sportlich auch wieder deutlich mehr möglich sein, ohne jetzt die halbe Mannschaft austauschen zu müssen. Für mich ist der mit Abstand wichtigste Neuzugang der Trainer. Ich halte viel von Favre und traue ihm zu, unser Spiel auf ein ganz neues Level zu hieven. Ist auch dringen notwendig, denn so wie die letzten 1-2 Jahre geht es einfach nicht weiter.
Ich sehe das ein bisschen anders, auch wenn ich ebenfalls eine sehr hohe Meinung von Favre habe. Favre wird wichtig sein, aber er wird nicht zaubern können, sondern nur mit dem arbeiten, was er zur Verfügung hat. Denn die Restriktionen bei der Taktik gibt nicht etwa der Trainer vor, sondern die Spieler und deren Fähigkeiten - Favre kann nur das nutzen, was auch wirklich da oder mittelfristig aktivierbar ist. Denn wenn man nicht dort steht, wo man stehen muss, dann ist das letztendlich zwar ein taktisches Problem, das aber durch ganz andere Dinge bedingt sein kann, wie etwa zu langsame Spieler, die zu viel Raum abdecken müssen, der nicht einfach so verschwindet, weil man das vorgibt. Wenn man sich jedenfalls an so mancher Fehlerkette entlang hangelt, um zur Ursache der Probleme des BVB zu stoßen, dann komme ich allzu häufig bei den Themen Dynamik und Schnelligkeit raus und seltener bei den von dir genannten Attributen.
Defensiv zeigt sich das u.a. in so Werten, wie den Interceptions. Offensiv eher in Werten zu Passquoten, Ballaktionen, Ballballbesitzzeiten in den einzelnen Mannschaftszeiten usw.. Da sehe ich bisher keine große Verbesserung durch die Neuzugänge, die etwa für die Offensive greift. Wenn man daher sieht, wie man allgemein defensiv so dastand, in Relation zum Rest der Liga, stellt sich mir schon die Frage, wie groß das Gesamtupgrade tatsächlich aussieht, wenn man erst mal die Defensive stärkt. Denn für mich hat vor allem die Offensive in den letzten Jahren gelitten, wofür man auch die meisten gewichtigen Abgänge hatte. Daher ist es für mich einerseits falsch so zu tun, als wäre die individuelle Qualität immer noch überragend und andererseits ist es ganz besonders falsch für mich so zu tun, als würde es mit den bisherigen Veränderungen schon (problemlos) gehen, dass die Mannschaft wieder homogen aussieht und keine groben kollektiv-indivudellen Defizite mehr vorhanden sind. Gerade offensiv sehe ich jedenfalls noch keine Fähigkeiten dazugekommen, durch die ich mir erhoffe, dass Favre das schon wuppen wird, selbst wenn er Positionsspiel und dergleichen korrigiert.
Ich weiß bspw. noch nicht, welch positiven Einfluss Delaney auf Weigl haben kann. Bisher habe ich lediglich Hoffnung, dass er Dahoud oder Gomez ins Spiel bringt und deren Fehler absichert, damit die soweit aufdrehen, dass Weigl wieder mehr Freiraum hat. Dazu kommt wahrscheinlich etwas mehr Torgefahr, wenn der Ball nach vorne gebracht wird. Genau das hängt für mich aber immer noch immer zu sehr von Dahoud und Gomez ab, was dann auch automatisch einen schmalen Grat bedeutet, auf dem man immer noch wandelt ...
Hälst du fehlende Dynamik denn wirklich für das alles beherrschende Kernproblem?
Ich meine unser Zentrum war in jeder Konstellation überfordert, z. B. auch in der Konstellation Weigl-Dahoud-Castro, und diese Konstellation würde ich tempomäßig nicht unter dem Liga Durchschnitt sehen.
Natürlich hat man die Probleme, dass Weigl fast immer tief steht, egal was auf dem Feld passiert und so die Abstände zu groß werden, aber da hatte ich nicht nur das Gefühl, dass Dahoud und co sich tempomäßig nicht hätten freilaufen können, sondern vor allem auch dass sie unter Gegnerdruck keine Aktionen mehr hin kriegen, weil sie körperlich kaum dagegenhalten können und den Ball schlecht abschirmen. Natürlich haben auch Anspielstationen gefehlt.
Das war jetzt bezogen auf Aufbauspiel und Ballbesitz und da sehe ich einen Delaney schon als gute Ergänzung. In der Defensive sehe ich die Dynamikprobleme gravierender. Mit Weigl, Pisczek, Schmelzer, Toljan und Guerrero haben wir rund um den eigenen Strafraum zu viele Spieler, die im Defensivzweikampf und/oder in der Geschwindigkeit schwächer sind als man in der Bundesliga sein sollte um zu bestehen.
12.06.2018 - 10:39 Uhr
Zitat von Allucard
Hälst du fehlende Dynamik denn wirklich für das alles beherrschende Kernproblem?
Ich meine unser Zentrum war in jeder Konstellation überfordert, z. B. auch in der Konstellation Weigl-Dahoud-Castro, und diese Konstellation würde ich tempomäßig nicht unter dem Liga Durchschnitt sehen.
Zitat von BVBBC
Ich sehe das ein bisschen anders, auch wenn ich ebenfalls eine sehr hohe Meinung von Favre habe. Favre wird wichtig sein, aber er wird nicht zaubern können, sondern nur mit dem arbeiten, was er zur Verfügung hat. Denn die Restriktionen bei der Taktik gibt nicht etwa der Trainer vor, sondern die Spieler und deren Fähigkeiten - Favre kann nur das nutzen, was auch wirklich da oder mittelfristig aktivierbar ist. Denn wenn man nicht dort steht, wo man stehen muss, dann ist das letztendlich zwar ein taktisches Problem, das aber durch ganz andere Dinge bedingt sein kann, wie etwa zu langsame Spieler, die zu viel Raum abdecken müssen, der nicht einfach so verschwindet, weil man das vorgibt. Wenn man sich jedenfalls an so mancher Fehlerkette entlang hangelt, um zur Ursache der Probleme des BVB zu stoßen, dann komme ich allzu häufig bei den Themen Dynamik und Schnelligkeit raus und seltener bei den von dir genannten Attributen.
Defensiv zeigt sich das u.a. in so Werten, wie den Interceptions. Offensiv eher in Werten zu Passquoten, Ballaktionen, Ballballbesitzzeiten in den einzelnen Mannschaftszeiten usw.. Da sehe ich bisher keine große Verbesserung durch die Neuzugänge, die etwa für die Offensive greift. Wenn man daher sieht, wie man allgemein defensiv so dastand, in Relation zum Rest der Liga, stellt sich mir schon die Frage, wie groß das Gesamtupgrade tatsächlich aussieht, wenn man erst mal die Defensive stärkt. Denn für mich hat vor allem die Offensive in den letzten Jahren gelitten, wofür man auch die meisten gewichtigen Abgänge hatte. Daher ist es für mich einerseits falsch so zu tun, als wäre die individuelle Qualität immer noch überragend und andererseits ist es ganz besonders falsch für mich so zu tun, als würde es mit den bisherigen Veränderungen schon (problemlos) gehen, dass die Mannschaft wieder homogen aussieht und keine groben kollektiv-indivudellen Defizite mehr vorhanden sind. Gerade offensiv sehe ich jedenfalls noch keine Fähigkeiten dazugekommen, durch die ich mir erhoffe, dass Favre das schon wuppen wird, selbst wenn er Positionsspiel und dergleichen korrigiert.
Ich weiß bspw. noch nicht, welch positiven Einfluss Delaney auf Weigl haben kann. Bisher habe ich lediglich Hoffnung, dass er Dahoud oder Gomez ins Spiel bringt und deren Fehler absichert, damit die soweit aufdrehen, dass Weigl wieder mehr Freiraum hat. Dazu kommt wahrscheinlich etwas mehr Torgefahr, wenn der Ball nach vorne gebracht wird. Genau das hängt für mich aber immer noch immer zu sehr von Dahoud und Gomez ab, was dann auch automatisch einen schmalen Grat bedeutet, auf dem man immer noch wandelt ...
Zitat von Bumbewassazong
Ich denke auch -unabhängig von Delaney- dass viele Probleme taktischer Natur waren.
Das soll nicht verschleiern, dass die Kaderpolitik und -zusammenstellung zuletzt eher suboptimal war. Allerdings sollte sportlich auch wieder deutlich mehr möglich sein, ohne jetzt die halbe Mannschaft austauschen zu müssen. Für mich ist der mit Abstand wichtigste Neuzugang der Trainer. Ich halte viel von Favre und traue ihm zu, unser Spiel auf ein ganz neues Level zu hieven. Ist auch dringen notwendig, denn so wie die letzten 1-2 Jahre geht es einfach nicht weiter.
Zitat von BVBBC
Fun Fact: der BVB hat in dieser Saison nur Platz 14 bei den Balleroberungen (gewonnene Tackles + Interceptions) hingelegt, während der Meister auf Platz 18 kommt. Das ist aber vor allem auf die wenigen Interceptions (Platz 18) zurückzuführen und nicht etwa auf verlorene (Platz 7) oder nicht geführte Zweikämpfe (Platz 8 - Zweikampfquote Platz 6). Bereinigt man das um den Ballbesitz - rechnet also nur die Zeit ein, in der man nicht im Ballbesitz war -, dann haben nur die Bayern mehr Balleroberungen pro Minute gegen den Ball, was auch für die einzeln unterschiedenen Kategorien jeweils gilt, außer den Interceptions. Dabei liegt man immer noch nur auf Platz 9 (Bayern Platz 2, sonst überall Platz 1). Ganz so schlimm kann das also allgemein betrachtet nicht sein, mit der Physis, Mentalität und Zweikampfstärke, wenngleich man davon sicher nie genug haben kann, da es wohl eher taktische Probleme gab, wenn man kaum Bälle abfangen konnte - es spricht zumindest viel dafür, dass man zu häufig nicht dort war, wo man sein musste ...
Vermehrt auf defensive Fähigkeiten zu schauen, hat man ansonsten jetzt über 1 1/4 Saisons gemacht (bis auf die kurze Phase unter Bosz, in der alles auf Angriff gepolt war). Allzu erfolgreich war das nicht, weswegen ich das Heil nicht in der Defensive sehe, egal was man da noch an individueller Qualität hinzufügt, die Delaney bspw. in diesem Bereich ganz sicher hat - aber auch Wolf. Daher wird es eher spannend zu sehen sein, inwiefern Delaney einen direkten oder indirekten Beitrag für die Offensive leisten kann. Denn das Grundproblem des BVB ist meines Erachtens vor allem in der Art und Weise zu sehen, wie und wo die Bälle hergegeben wurden.
Fun Fact: der BVB hat in dieser Saison nur Platz 14 bei den Balleroberungen (gewonnene Tackles + Interceptions) hingelegt, während der Meister auf Platz 18 kommt. Das ist aber vor allem auf die wenigen Interceptions (Platz 18) zurückzuführen und nicht etwa auf verlorene (Platz 7) oder nicht geführte Zweikämpfe (Platz 8 - Zweikampfquote Platz 6). Bereinigt man das um den Ballbesitz - rechnet also nur die Zeit ein, in der man nicht im Ballbesitz war -, dann haben nur die Bayern mehr Balleroberungen pro Minute gegen den Ball, was auch für die einzeln unterschiedenen Kategorien jeweils gilt, außer den Interceptions. Dabei liegt man immer noch nur auf Platz 9 (Bayern Platz 2, sonst überall Platz 1). Ganz so schlimm kann das also allgemein betrachtet nicht sein, mit der Physis, Mentalität und Zweikampfstärke, wenngleich man davon sicher nie genug haben kann, da es wohl eher taktische Probleme gab, wenn man kaum Bälle abfangen konnte - es spricht zumindest viel dafür, dass man zu häufig nicht dort war, wo man sein musste ...
Vermehrt auf defensive Fähigkeiten zu schauen, hat man ansonsten jetzt über 1 1/4 Saisons gemacht (bis auf die kurze Phase unter Bosz, in der alles auf Angriff gepolt war). Allzu erfolgreich war das nicht, weswegen ich das Heil nicht in der Defensive sehe, egal was man da noch an individueller Qualität hinzufügt, die Delaney bspw. in diesem Bereich ganz sicher hat - aber auch Wolf. Daher wird es eher spannend zu sehen sein, inwiefern Delaney einen direkten oder indirekten Beitrag für die Offensive leisten kann. Denn das Grundproblem des BVB ist meines Erachtens vor allem in der Art und Weise zu sehen, wie und wo die Bälle hergegeben wurden.
Ich denke auch -unabhängig von Delaney- dass viele Probleme taktischer Natur waren.
Das soll nicht verschleiern, dass die Kaderpolitik und -zusammenstellung zuletzt eher suboptimal war. Allerdings sollte sportlich auch wieder deutlich mehr möglich sein, ohne jetzt die halbe Mannschaft austauschen zu müssen. Für mich ist der mit Abstand wichtigste Neuzugang der Trainer. Ich halte viel von Favre und traue ihm zu, unser Spiel auf ein ganz neues Level zu hieven. Ist auch dringen notwendig, denn so wie die letzten 1-2 Jahre geht es einfach nicht weiter.
Ich sehe das ein bisschen anders, auch wenn ich ebenfalls eine sehr hohe Meinung von Favre habe. Favre wird wichtig sein, aber er wird nicht zaubern können, sondern nur mit dem arbeiten, was er zur Verfügung hat. Denn die Restriktionen bei der Taktik gibt nicht etwa der Trainer vor, sondern die Spieler und deren Fähigkeiten - Favre kann nur das nutzen, was auch wirklich da oder mittelfristig aktivierbar ist. Denn wenn man nicht dort steht, wo man stehen muss, dann ist das letztendlich zwar ein taktisches Problem, das aber durch ganz andere Dinge bedingt sein kann, wie etwa zu langsame Spieler, die zu viel Raum abdecken müssen, der nicht einfach so verschwindet, weil man das vorgibt. Wenn man sich jedenfalls an so mancher Fehlerkette entlang hangelt, um zur Ursache der Probleme des BVB zu stoßen, dann komme ich allzu häufig bei den Themen Dynamik und Schnelligkeit raus und seltener bei den von dir genannten Attributen.
Defensiv zeigt sich das u.a. in so Werten, wie den Interceptions. Offensiv eher in Werten zu Passquoten, Ballaktionen, Ballballbesitzzeiten in den einzelnen Mannschaftszeiten usw.. Da sehe ich bisher keine große Verbesserung durch die Neuzugänge, die etwa für die Offensive greift. Wenn man daher sieht, wie man allgemein defensiv so dastand, in Relation zum Rest der Liga, stellt sich mir schon die Frage, wie groß das Gesamtupgrade tatsächlich aussieht, wenn man erst mal die Defensive stärkt. Denn für mich hat vor allem die Offensive in den letzten Jahren gelitten, wofür man auch die meisten gewichtigen Abgänge hatte. Daher ist es für mich einerseits falsch so zu tun, als wäre die individuelle Qualität immer noch überragend und andererseits ist es ganz besonders falsch für mich so zu tun, als würde es mit den bisherigen Veränderungen schon (problemlos) gehen, dass die Mannschaft wieder homogen aussieht und keine groben kollektiv-indivudellen Defizite mehr vorhanden sind. Gerade offensiv sehe ich jedenfalls noch keine Fähigkeiten dazugekommen, durch die ich mir erhoffe, dass Favre das schon wuppen wird, selbst wenn er Positionsspiel und dergleichen korrigiert.
Ich weiß bspw. noch nicht, welch positiven Einfluss Delaney auf Weigl haben kann. Bisher habe ich lediglich Hoffnung, dass er Dahoud oder Gomez ins Spiel bringt und deren Fehler absichert, damit die soweit aufdrehen, dass Weigl wieder mehr Freiraum hat. Dazu kommt wahrscheinlich etwas mehr Torgefahr, wenn der Ball nach vorne gebracht wird. Genau das hängt für mich aber immer noch immer zu sehr von Dahoud und Gomez ab, was dann auch automatisch einen schmalen Grat bedeutet, auf dem man immer noch wandelt ...
Hälst du fehlende Dynamik denn wirklich für das alles beherrschende Kernproblem?
Ich meine unser Zentrum war in jeder Konstellation überfordert, z. B. auch in der Konstellation Weigl-Dahoud-Castro, und diese Konstellation würde ich tempomäßig nicht unter dem Liga Durchschnitt sehen.
Korrigier mich, falls ich mich irre, aber diese Kombination gab es in der Liga in keinen 3 Spiele und über keine volle Halbzeit in Summe. Das scheint also keine naheliegende Lösung zu sein, was ich auch verständlich empfinde, da man bei diesem Trio auch einige Probleme in Kauf nimmt. So haben alle 3 bspw. regelmäßig die Tendenz in der Rückwärtsbewegung stehen zu bleiben und ihren Mann laufen zu lassen. Dazu ist die Fehleranfälligkeit in dieser Saison sehr hoch gewesen, wenn sie an den Ball kamen.
Abgesehen davon spielt es nicht die große Rolle, ob man das Tempo auf den Durchschnitt anhebt, wenn man dadurch wieder andere Probleme anbietet, die der Gegner ausnutzen kann. Bei dem Trio hätte ich bspw. große Bedenken hinsichtlich physischer Kriterien, sodass eine durchschnittliche Dynamik - mehr ist das in Summe leider trotzdem nicht - immer noch von jedem Gegner athletisch dominiert werden kann. Auch deswegen wäre also eine überdurchschnittliche Dynamik hilfreich (kommt der Gegner zu spät, was aktuell nie der Fall ist, bekommt er Probleme), wobei es mir dabei ja nicht nur um rein athletische Fähigkeiten geht, sondern auch darum, was die Spieler dann bei der Ballan- und -mitnahme entwickeln können. Dabei wird dann wieder vermehrt der Vergleich zwischen Dynamik mit Ball (beim BVB) vs. Dynamik ohne Ball (beim Gegner) relevant, was durchschnittlich relativiert, da der Gegner so eng am Mann ist, dass es nicht nur reicht etwas früher am Ball zu sein - was auch schon oft genug nicht gelingt.
Natürlich hat man die Probleme, dass Weigl fast immer tief steht, egal was auf dem Feld passiert und so die Abstände zu groß werden, aber da hatte ich nicht nur das Gefühl, dass Dahoud und co sich tempomäßig nicht hätten freilaufen können, sondern vor allem auch dass sie unter Gegnerdruck keine Aktionen mehr hin kriegen, weil sie körperlich kaum dagegenhalten können und den Ball schlecht abschirmen. Natürlich haben auch Anspielstationen gefehlt.
Was eben schon aussagt, dass dynamischer Durchschnitt nicht genug ist, wenn man physisch unterlegen ist. In Summe bedeutet das schlichtweg immer noch Unterlegenheit auf athletischer Ebene. Natürlich ist deshalb mehr Physis eine Alternative, aber die Alternative schlechthin ist es für mich nicht, da ich lieber den Duellen weitestgehend aus dem Weg gehen würde, wo sie (noch) nicht nötig sind, um Ballverluste zu vermeiden. Genau das ist ja auch das Ziel des Dynamikplus im Zentrum: der Gegner soll dazu gebracht werden auf diese Duelle zu verzichten, anstatt sie aktiv suchen, weil er sonst mehr zu verlieren als zu gewinnen hat.
Fehler werden jedenfalls nicht dadurch reduziert, dass man einfach mehr Physis hinzufügt, sondern vor allem dadurch, dass technische Fähigkeiten auch unter Druck stechen. Dabei kann Physis immer nur eine wichtige Hilfe sein, aber nur sehr schwer das Mittel der Wahl, da Physis allein nicht dazu führt, dass man ein Duell kontrolliert gewinnt. Grundsätzlich habe ich aber eh schon allzu häufig den Eindruck, dass man nicht an den Ball kam, weswegen sich das Thema Physis für mich sowieso erst mal als nebensächlich darstellt.
Das war jetzt bezogen auf Aufbauspiel und Ballbesitz und da sehe ich einen Delaney schon als gute Ergänzung. In der Defensive sehe ich die Dynamikprobleme gravierender. Mit Weigl, Pisczek, Schmelzer, Toljan und Guerrero haben wir rund um den eigenen Strafraum zu viele Spieler, die im Defensivzweikampf und/oder in der Geschwindigkeit schwächer sind als man in der Bundesliga sein sollte um zu bestehen.
Wie gesagt: mir fällt es schwer in Delaney im Ballbesitz eine gute Ergänzung zu sehen. Er ist schneller und dynamischer als die meisten Spieler, die wir so im Zentrum haben, aber eben nicht mit Ball am Fuß, weil es dann technisch wieder mangelt. Genau das wäre in meinen Augen aber gefragt und wird jetzt umso stärker auf Dahoud/Gomez umgelegt, die als einzige im Kader erhöhte Fähigkeiten haben, um mit Ball am Fuß Dynamik zu entwickeln - wobei bei beiden der Topspeed bspw. auch nicht herausragend ist.
Das Problem in der Defensive sehe ich nur angesichts der großen Räume, die man anbietet. Dynamisch würde das in meinen Augen bei allen noch reichen - auch wenn Schmelzer im Antritt so seine Problemkandidaten gegen sich hat und Piszczek abbaut. Da habe ich bei Delaney schon mehr Hoffnung, dass er im Pressing und Gegenpressing ein wichtiger Faktor werden kann, der dazu führt, dass die Abwehr höher stehen kann und weniger von ihrer Dynamik abhängig ist, weil man die Bälle auch schon mit gutem Stellungsspiel hinten abfangen kann oder gar nicht erst in Laufduelle geschickt werden kann - wobei man beachten sollte, dass genug Gegner auch unkontrollier auf die Duelle gesetzt haben, weswegen vor allem auf den AV Probleme lauern (die Piszczek und Schmelzer noch am besten lösen, aber auch nicht immer gut) ...
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