| Geburtsdatum | 03.09.1991 |
|---|---|
| Alter | 34 |
| Nat. |
Dänemark |
| Größe | 1,82m |
| Vertrag bis | 30.06.2027 |
| Position | Zentrales Mittelfeld |
| Fuß | links |
| Akt. Verein | FC Kopenhagen |
Leistungsdaten: 26/27
| Wettbewerb | wettbewerb | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Insgesamt | 7 | - | - | ||
![]() | UECL Quali | 4 | - | - | |
![]() | Superliga | 3 | - | - | |
Thomas Delaney [6]
07.06.2018 - 18:01 Uhr
11.06.2018 - 12:01 Uhr
Zitat von Bumbewassazong
Eben das meine ich ja. Ein Bremer hat weiter oben geschrieben, dass Delaney sehr gut darin sei, Pre-Assists zu liefern. Dies wurde mit Statistiken dann etwas relativiert. Allerdings muss man halt auch berücksichtigen, dass ein einzelner Spieler in einem funktionierenden Dortmunder System definitiv nochmal deutlich profitieren würde.
Zitat von Hajnal30
Wobei ich auch glaube, dass sich die offensiven Statistiken in einem Team wie Dortmund automatisch verbessern werden.
Wobei ich auch glaube, dass sich die offensiven Statistiken in einem Team wie Dortmund automatisch verbessern werden.
Eben das meine ich ja. Ein Bremer hat weiter oben geschrieben, dass Delaney sehr gut darin sei, Pre-Assists zu liefern. Dies wurde mit Statistiken dann etwas relativiert. Allerdings muss man halt auch berücksichtigen, dass ein einzelner Spieler in einem funktionierenden Dortmunder System definitiv nochmal deutlich profitieren würde.
Was das angeht habe ich mir das Spiel Dänemark gg Mexiko zum Teil angeschaut. Delaney war an nahezu jeder Offensivaktion mit beteiligt. Gefiel mir enorm gut.
11.06.2018 - 12:06 Uhr
Zitat von Bumbewassazong
Werder hat diese Saison 37 Tore erzielt, wir fast doppelt so viel. Und es war eine miese Saison von uns. Unter normalen Umständen machen wir auch mal zwischen 70 und 80 Saisontore. Damit verbunden ein deutlich dominanterer Fußball.
Werder hat diese Saison 37 Tore erzielt, wir fast doppelt so viel. Und es war eine miese Saison von uns. Unter normalen Umständen machen wir auch mal zwischen 70 und 80 Saisontore. Damit verbunden ein deutlich dominanterer Fußball.
Find ich immer lustig wenn so etwas als gottgegeben gesehen wird: „Wir schießen normal 80 Tore, wenn der und der Spieler kommt, dann werden die auch mehr Tore schießen als bisher“. Natürlich verstehe ich den Gedanken dahinter, ein Topverein erspielt sich normalerweise mehr Chancen/Tore als ein kleiner Verein. Trotzdem lässt sich so etwas nicht immer beliebig ausdehnen, vor allem, da unsere letzte dominante Saison nun auch schon etwas her ist und unser Kader seitdem deutlich schwächer, vor allem bzgl. des Dominanzpotenzials, geworden ist.
Ich denke, unsere Toranzahl wird sich eher an die Spieler anpassen, als dass sich die Spieler an die Toranzahl anpassen
11.06.2018 - 13:32 Uhr
Zitat von Since1986
Find ich immer lustig wenn so etwas als gottgegeben gesehen wird: „Wir schießen normal 80 Tore, wenn der und der Spieler kommt, dann werden die auch mehr Tore schießen als bisher“. Natürlich verstehe ich den Gedanken dahinter, ein Topverein erspielt sich normalerweise mehr Chancen/Tore als ein kleiner Verein. Trotzdem lässt sich so etwas nicht immer beliebig ausdehnen, vor allem, da unsere letzte dominante Saison nun auch schon etwas her ist und unser Kader seitdem deutlich schwächer, vor allem bzgl. des Dominanzpotenzials, geworden ist.
Ich denke, unsere Toranzahl wird sich eher an die Spieler anpassen, als dass sich die Spieler an die Toranzahl anpassen
Find ich immer lustig wenn so etwas als gottgegeben gesehen wird: „Wir schießen normal 80 Tore, wenn der und der Spieler kommt, dann werden die auch mehr Tore schießen als bisher“. Natürlich verstehe ich den Gedanken dahinter, ein Topverein erspielt sich normalerweise mehr Chancen/Tore als ein kleiner Verein. Trotzdem lässt sich so etwas nicht immer beliebig ausdehnen, vor allem, da unsere letzte dominante Saison nun auch schon etwas her ist und unser Kader seitdem deutlich schwächer, vor allem bzgl. des Dominanzpotenzials, geworden ist.
Ich denke, unsere Toranzahl wird sich eher an die Spieler anpassen, als dass sich die Spieler an die Toranzahl anpassen

Meine Kernaussage war eher: "Der (potentielle) Mehrwert für das Dortmunder Spiel lässt sich schlecht anhand seiner Bremer Statistiken festmachen".
Generell halte ich nicht viel von irgendwelchen zusammengewürfelten Zahlen. Hier wird mit Scorerpunkten oder KeyPasses um sich geworfen. Gündogan hatte in seinen besten Zeiten auch nur 4-6 Scorerpunkte pro Saison oder ein Wert bei KeyPasses von 0.8. Ich meine, was soll das bitte aussagen? Jeder hat gesehen, wie wichtig er für unser Spiel war.
Und Delaney ist eben nochmal ein andere Typ Spieler, der am Ende einer Saison garantiert nicht an seinen Scorerpunkten gemessen werden wird.
11.06.2018 - 13:58 Uhr
Zitat von Bumbewassazong
Meine Kernaussage war eher: "Der (potentielle) Mehrwert für das Dortmunder Spiel lässt sich schlecht anhand seiner Bremer Statistiken festmachen".
Generell halte ich nicht viel von irgendwelchen zusammengewürfelten Zahlen. Hier wird mit Scorerpunkten oder KeyPasses um sich geworfen. Gündogan hatte in seinen besten Zeiten auch nur 4-6 Scorerpunkte pro Saison oder ein Wert bei KeyPasses von 0.8. Ich meine, was soll das bitte aussagen? Jeder hat gesehen, wie wichtig er für unser Spiel war.
Und Delaney ist eben nochmal ein andere Typ Spieler, der am Ende einer Saison garantiert nicht an seinen Scorerpunkten gemessen werden wird.
Zitat von Since1986
Find ich immer lustig wenn so etwas als gottgegeben gesehen wird: „Wir schießen normal 80 Tore, wenn der und der Spieler kommt, dann werden die auch mehr Tore schießen als bisher“. Natürlich verstehe ich den Gedanken dahinter, ein Topverein erspielt sich normalerweise mehr Chancen/Tore als ein kleiner Verein. Trotzdem lässt sich so etwas nicht immer beliebig ausdehnen, vor allem, da unsere letzte dominante Saison nun auch schon etwas her ist und unser Kader seitdem deutlich schwächer, vor allem bzgl. des Dominanzpotenzials, geworden ist.
Ich denke, unsere Toranzahl wird sich eher an die Spieler anpassen, als dass sich die Spieler an die Toranzahl anpassen
Find ich immer lustig wenn so etwas als gottgegeben gesehen wird: „Wir schießen normal 80 Tore, wenn der und der Spieler kommt, dann werden die auch mehr Tore schießen als bisher“. Natürlich verstehe ich den Gedanken dahinter, ein Topverein erspielt sich normalerweise mehr Chancen/Tore als ein kleiner Verein. Trotzdem lässt sich so etwas nicht immer beliebig ausdehnen, vor allem, da unsere letzte dominante Saison nun auch schon etwas her ist und unser Kader seitdem deutlich schwächer, vor allem bzgl. des Dominanzpotenzials, geworden ist.
Ich denke, unsere Toranzahl wird sich eher an die Spieler anpassen, als dass sich die Spieler an die Toranzahl anpassen

Meine Kernaussage war eher: "Der (potentielle) Mehrwert für das Dortmunder Spiel lässt sich schlecht anhand seiner Bremer Statistiken festmachen".
Generell halte ich nicht viel von irgendwelchen zusammengewürfelten Zahlen. Hier wird mit Scorerpunkten oder KeyPasses um sich geworfen. Gündogan hatte in seinen besten Zeiten auch nur 4-6 Scorerpunkte pro Saison oder ein Wert bei KeyPasses von 0.8. Ich meine, was soll das bitte aussagen? Jeder hat gesehen, wie wichtig er für unser Spiel war.
Und Delaney ist eben nochmal ein andere Typ Spieler, der am Ende einer Saison garantiert nicht an seinen Scorerpunkten gemessen werden wird.
Dazu muss man sagen, dass die angebenden Statistiken im Vergleich zu seinen Mitspielern bewertet wurden. Wenn Delaney also bei Bremen bezüglich der Offensivstatistiken nicht besonders herausstach, wieso sollte er es dann bei uns tun?
Außerdem kann man Gündogans Bedeutung durchaus an den Statistiken ablesen. So hatte Gündogan sehr viele Ballkontakte, ging oft und erfolgreich ins Dribbling, spielte viele lange Pässe erfolgreich und war im xGBuildUp90-Wert der beste Dortmunder (leitete also die meisten Torschüsse ein).
Genau so lesen sich für mich die Statistiken des Dreh- und Angelpunktes einer Mannschaft.
Delaney kann natürlich aufgrund taktischer Zusammenhänge an Bedeutung im Offensivspiel gewinnen. Aber dann würde ich gerne wissen wie das aussehen soll.
Aktuell gehe ich davon aus, dass Delaney unser Ballbesitzspiel unterstützen aber nicht tragen kann. Das ist für mich aber vollkommen in Ordnung, wenn andere Spieler diesen Job übernehmen können.
11.06.2018 - 14:17 Uhr
Zitat von mba123
Delaney kann natürlich aufgrund taktischer Zusammenhänge an Bedeutung im Offensivspiel gewinnen. Aber dann würde ich gerne wissen wie das aussehen soll.
Aktuell gehe ich davon aus, dass Delaney unser Ballbesitzspiel unterstützen aber nicht tragen kann. Das ist für mich aber vollkommen in Ordnung, wenn andere Spieler diesen Job übernehmen können.
Delaney kann natürlich aufgrund taktischer Zusammenhänge an Bedeutung im Offensivspiel gewinnen. Aber dann würde ich gerne wissen wie das aussehen soll.
Aktuell gehe ich davon aus, dass Delaney unser Ballbesitzspiel unterstützen aber nicht tragen kann. Das ist für mich aber vollkommen in Ordnung, wenn andere Spieler diesen Job übernehmen können.
Und es ist auch gut, dass dass nun wieder vermehrt auf defensive Fähigkeiten geschaut wird. Denn Physis, Mentalität und Zweikampfstärke geht uns seit Jahren deutlich ab. Delaney ist für mich ein offensiv besserer Bender, der auch was mit dem Ball anfangen kann.
Und wie du schreibst: Wir haben nächste Saison genügend Spieler im Kader, die offensiv Akzente setzen können.
11.06.2018 - 14:46 Uhr
Zitat von Bumbewassazong
Und es ist auch gut, dass dass nun wieder vermehrt auf defensive Fähigkeiten geschaut wird. Denn Physis, Mentalität und Zweikampfstärke geht uns seit Jahren deutlich ab. Delaney ist für mich ein offensiv besserer Bender, der auch was mit dem Ball anfangen kann.
Und wie du schreibst: Wir haben nächste Saison genügend Spieler im Kader, die offensiv Akzente setzen können.
Zitat von mba123
Delaney kann natürlich aufgrund taktischer Zusammenhänge an Bedeutung im Offensivspiel gewinnen. Aber dann würde ich gerne wissen wie das aussehen soll.
Aktuell gehe ich davon aus, dass Delaney unser Ballbesitzspiel unterstützen aber nicht tragen kann. Das ist für mich aber vollkommen in Ordnung, wenn andere Spieler diesen Job übernehmen können.
Delaney kann natürlich aufgrund taktischer Zusammenhänge an Bedeutung im Offensivspiel gewinnen. Aber dann würde ich gerne wissen wie das aussehen soll.
Aktuell gehe ich davon aus, dass Delaney unser Ballbesitzspiel unterstützen aber nicht tragen kann. Das ist für mich aber vollkommen in Ordnung, wenn andere Spieler diesen Job übernehmen können.
Und es ist auch gut, dass dass nun wieder vermehrt auf defensive Fähigkeiten geschaut wird. Denn Physis, Mentalität und Zweikampfstärke geht uns seit Jahren deutlich ab. Delaney ist für mich ein offensiv besserer Bender, der auch was mit dem Ball anfangen kann.
Und wie du schreibst: Wir haben nächste Saison genügend Spieler im Kader, die offensiv Akzente setzen können.
Fun Fact: der BVB hat in dieser Saison nur Platz 14 bei den Balleroberungen (gewonnene Tackles + Interceptions) hingelegt, während der Meister auf Platz 18 kommt. Das ist aber vor allem auf die wenigen Interceptions (Platz 18) zurückzuführen und nicht etwa auf verlorene (Platz 7) oder nicht geführte Zweikämpfe (Platz 8 - Zweikampfquote Platz 6). Bereinigt man das um den Ballbesitz - rechnet also nur die Zeit ein, in der man nicht im Ballbesitz war -, dann haben nur die Bayern mehr Balleroberungen pro Minute gegen den Ball, was auch für die einzeln unterschiedenen Kategorien jeweils gilt, außer den Interceptions. Dabei liegt man immer noch nur auf Platz 9 (Bayern Platz 2, sonst überall Platz 1). Ganz so schlimm kann das also allgemein betrachtet nicht sein, mit der Physis, Mentalität und Zweikampfstärke, wenngleich man davon sicher nie genug haben kann, da es wohl eher taktische Probleme gab, wenn man kaum Bälle abfangen konnte - es spricht zumindest viel dafür, dass man zu häufig nicht dort war, wo man sein musste ...
Vermehrt auf defensive Fähigkeiten zu schauen, hat man ansonsten jetzt über 1 1/4 Saisons gemacht (bis auf die kurze Phase unter Bosz, in der alles auf Angriff gepolt war). Allzu erfolgreich war das nicht, weswegen ich das Heil nicht in der Defensive sehe, egal was man da noch an individueller Qualität hinzufügt, die Delaney bspw. in diesem Bereich ganz sicher hat - aber auch Wolf. Daher wird es eher spannend zu sehen sein, inwiefern Delaney einen direkten oder indirekten Beitrag für die Offensive leisten kann. Denn das Grundproblem des BVB ist meines Erachtens vor allem in der Art und Weise zu sehen, wie und wo die Bälle hergegeben wurden.
11.06.2018 - 15:32 Uhr
Zitat von BVBBC
Fun Fact: der BVB hat in dieser Saison nur Platz 14 bei den Balleroberungen (gewonnene Tackles + Interceptions) hingelegt, während der Meister auf Platz 18 kommt. Das ist aber vor allem auf die wenigen Interceptions (Platz 18) zurückzuführen und nicht etwa auf verlorene (Platz 7) oder nicht geführte Zweikämpfe (Platz 8 - Zweikampfquote Platz 6). Bereinigt man das um den Ballbesitz - rechnet also nur die Zeit ein, in der man nicht im Ballbesitz war -, dann haben nur die Bayern mehr Balleroberungen pro Minute gegen den Ball, was auch für die einzeln unterschiedenen Kategorien jeweils gilt, außer den Interceptions. Dabei liegt man immer noch nur auf Platz 9 (Bayern Platz 2, sonst überall Platz 1). Ganz so schlimm kann das also allgemein betrachtet nicht sein, mit der Physis, Mentalität und Zweikampfstärke, wenngleich man davon sicher nie genug haben kann, da es wohl eher taktische Probleme gab, wenn man kaum Bälle abfangen konnte - es spricht zumindest viel dafür, dass man zu häufig nicht dort war, wo man sein musste ...
Vermehrt auf defensive Fähigkeiten zu schauen, hat man ansonsten jetzt über 1 1/4 Saisons gemacht (bis auf die kurze Phase unter Bosz, in der alles auf Angriff gepolt war). Allzu erfolgreich war das nicht, weswegen ich das Heil nicht in der Defensive sehe, egal was man da noch an individueller Qualität hinzufügt, die Delaney bspw. in diesem Bereich ganz sicher hat - aber auch Wolf. Daher wird es eher spannend zu sehen sein, inwiefern Delaney einen direkten oder indirekten Beitrag für die Offensive leisten kann. Denn das Grundproblem des BVB ist meines Erachtens vor allem in der Art und Weise zu sehen, wie und wo die Bälle hergegeben wurden.
Fun Fact: der BVB hat in dieser Saison nur Platz 14 bei den Balleroberungen (gewonnene Tackles + Interceptions) hingelegt, während der Meister auf Platz 18 kommt. Das ist aber vor allem auf die wenigen Interceptions (Platz 18) zurückzuführen und nicht etwa auf verlorene (Platz 7) oder nicht geführte Zweikämpfe (Platz 8 - Zweikampfquote Platz 6). Bereinigt man das um den Ballbesitz - rechnet also nur die Zeit ein, in der man nicht im Ballbesitz war -, dann haben nur die Bayern mehr Balleroberungen pro Minute gegen den Ball, was auch für die einzeln unterschiedenen Kategorien jeweils gilt, außer den Interceptions. Dabei liegt man immer noch nur auf Platz 9 (Bayern Platz 2, sonst überall Platz 1). Ganz so schlimm kann das also allgemein betrachtet nicht sein, mit der Physis, Mentalität und Zweikampfstärke, wenngleich man davon sicher nie genug haben kann, da es wohl eher taktische Probleme gab, wenn man kaum Bälle abfangen konnte - es spricht zumindest viel dafür, dass man zu häufig nicht dort war, wo man sein musste ...
Vermehrt auf defensive Fähigkeiten zu schauen, hat man ansonsten jetzt über 1 1/4 Saisons gemacht (bis auf die kurze Phase unter Bosz, in der alles auf Angriff gepolt war). Allzu erfolgreich war das nicht, weswegen ich das Heil nicht in der Defensive sehe, egal was man da noch an individueller Qualität hinzufügt, die Delaney bspw. in diesem Bereich ganz sicher hat - aber auch Wolf. Daher wird es eher spannend zu sehen sein, inwiefern Delaney einen direkten oder indirekten Beitrag für die Offensive leisten kann. Denn das Grundproblem des BVB ist meines Erachtens vor allem in der Art und Weise zu sehen, wie und wo die Bälle hergegeben wurden.
Ich denke auch -unabhängig von Delaney- dass viele Probleme taktischer Natur waren.
Das soll nicht verschleiern, dass die Kaderpolitik und -zusammenstellung zuletzt eher suboptimal war. Allerdings sollte sportlich auch wieder deutlich mehr möglich sein, ohne jetzt die halbe Mannschaft austauschen zu müssen. Für mich ist der mit Abstand wichtigste Neuzugang der Trainer. Ich halte viel von Favre und traue ihm zu, unser Spiel auf ein ganz neues Level zu hieven. Ist auch dringen notwendig, denn so wie die letzten 1-2 Jahre geht es einfach nicht weiter.
11.06.2018 - 15:38 Uhr
Zitat von BVBBC
Fun Fact: der BVB hat in dieser Saison nur Platz 14 bei den Balleroberungen (gewonnene Tackles + Interceptions) hingelegt, während der Meister auf Platz 18 kommt. Das ist aber vor allem auf die wenigen Interceptions (Platz 18) zurückzuführen und nicht etwa auf verlorene (Platz 7) oder nicht geführte Zweikämpfe (Platz 8 - Zweikampfquote Platz 6). Bereinigt man das um den Ballbesitz - rechnet also nur die Zeit ein, in der man nicht im Ballbesitz war -, dann haben nur die Bayern mehr Balleroberungen pro Minute gegen den Ball, was auch für die einzeln unterschiedenen Kategorien jeweils gilt, außer den Interceptions. Dabei liegt man immer noch nur auf Platz 9 (Bayern Platz 2, sonst überall Platz 1). Ganz so schlimm kann das also allgemein betrachtet nicht sein, mit der Physis, Mentalität und Zweikampfstärke, wenngleich man davon sicher nie genug haben kann, da es wohl eher taktische Probleme gab, wenn man kaum Bälle abfangen konnte - es spricht zumindest viel dafür, dass man zu häufig nicht dort war, wo man sein musste ...
Vermehrt auf defensive Fähigkeiten zu schauen, hat man ansonsten jetzt über 1 1/4 Saisons gemacht (bis auf die kurze Phase unter Bosz, in der alles auf Angriff gepolt war). Allzu erfolgreich war das nicht, weswegen ich das Heil nicht in der Defensive sehe, egal was man da noch an individueller Qualität hinzufügt, die Delaney bspw. in diesem Bereich ganz sicher hat - aber auch Wolf. Daher wird es eher spannend zu sehen sein, inwiefern Delaney einen direkten oder indirekten Beitrag für die Offensive leisten kann. Denn das Grundproblem des BVB ist meines Erachtens vor allem in der Art und Weise zu sehen, wie und wo die Bälle hergegeben wurden.
Zitat von Bumbewassazong
Und es ist auch gut, dass dass nun wieder vermehrt auf defensive Fähigkeiten geschaut wird. Denn Physis, Mentalität und Zweikampfstärke geht uns seit Jahren deutlich ab. Delaney ist für mich ein offensiv besserer Bender, der auch was mit dem Ball anfangen kann.
Und wie du schreibst: Wir haben nächste Saison genügend Spieler im Kader, die offensiv Akzente setzen können.
Zitat von mba123
Delaney kann natürlich aufgrund taktischer Zusammenhänge an Bedeutung im Offensivspiel gewinnen. Aber dann würde ich gerne wissen wie das aussehen soll.
Aktuell gehe ich davon aus, dass Delaney unser Ballbesitzspiel unterstützen aber nicht tragen kann. Das ist für mich aber vollkommen in Ordnung, wenn andere Spieler diesen Job übernehmen können.
Delaney kann natürlich aufgrund taktischer Zusammenhänge an Bedeutung im Offensivspiel gewinnen. Aber dann würde ich gerne wissen wie das aussehen soll.
Aktuell gehe ich davon aus, dass Delaney unser Ballbesitzspiel unterstützen aber nicht tragen kann. Das ist für mich aber vollkommen in Ordnung, wenn andere Spieler diesen Job übernehmen können.
Und es ist auch gut, dass dass nun wieder vermehrt auf defensive Fähigkeiten geschaut wird. Denn Physis, Mentalität und Zweikampfstärke geht uns seit Jahren deutlich ab. Delaney ist für mich ein offensiv besserer Bender, der auch was mit dem Ball anfangen kann.
Und wie du schreibst: Wir haben nächste Saison genügend Spieler im Kader, die offensiv Akzente setzen können.
Fun Fact: der BVB hat in dieser Saison nur Platz 14 bei den Balleroberungen (gewonnene Tackles + Interceptions) hingelegt, während der Meister auf Platz 18 kommt. Das ist aber vor allem auf die wenigen Interceptions (Platz 18) zurückzuführen und nicht etwa auf verlorene (Platz 7) oder nicht geführte Zweikämpfe (Platz 8 - Zweikampfquote Platz 6). Bereinigt man das um den Ballbesitz - rechnet also nur die Zeit ein, in der man nicht im Ballbesitz war -, dann haben nur die Bayern mehr Balleroberungen pro Minute gegen den Ball, was auch für die einzeln unterschiedenen Kategorien jeweils gilt, außer den Interceptions. Dabei liegt man immer noch nur auf Platz 9 (Bayern Platz 2, sonst überall Platz 1). Ganz so schlimm kann das also allgemein betrachtet nicht sein, mit der Physis, Mentalität und Zweikampfstärke, wenngleich man davon sicher nie genug haben kann, da es wohl eher taktische Probleme gab, wenn man kaum Bälle abfangen konnte - es spricht zumindest viel dafür, dass man zu häufig nicht dort war, wo man sein musste ...
Vermehrt auf defensive Fähigkeiten zu schauen, hat man ansonsten jetzt über 1 1/4 Saisons gemacht (bis auf die kurze Phase unter Bosz, in der alles auf Angriff gepolt war). Allzu erfolgreich war das nicht, weswegen ich das Heil nicht in der Defensive sehe, egal was man da noch an individueller Qualität hinzufügt, die Delaney bspw. in diesem Bereich ganz sicher hat - aber auch Wolf. Daher wird es eher spannend zu sehen sein, inwiefern Delaney einen direkten oder indirekten Beitrag für die Offensive leisten kann. Denn das Grundproblem des BVB ist meines Erachtens vor allem in der Art und Weise zu sehen, wie und wo die Bälle hergegeben wurden.
Meiner Meinung nach kann man die Zahlen nur bei Mannschaften mit sehr ähnlicher Spielausrichtung vergleichen. Ansonsten sagen diese Statistiken mehr über die Taktik als über die Qualität der Defensive aus.
Es ist zum Beispiel schwierig, diese Zahlen über den gegnerischen Ballbesitz zu mitteln. Wenn eine Mannschaft den gegnerischen Spielaufbau nicht stört und diese in der Abwehr hin und her passt, werden die Werte runtergehen, auch wenn die Defensive danach alles wegräumt.
Oder man schaue sich das Spiel unter Bosz gegen Frankfurt an. Wir hatten bezüglich Zweikampfquote, Interceptions und Tackles sehr gute Werte. Die Defensive war dennoch sehr wackelig.
11.06.2018 - 15:52 Uhr
https://www.deichstube.de/news/farbenblind-delaney-problemen-gegen-mexiko-9941910.html
Interessanter und witziger Artikel zu Delaney.
Er hat eine grün-rot Schwäche und hatte im Spiel gegen Mexiko deswegen teilweise Probleme.
Praktisch, dass er künftig in schwarz-gelb spielt
Interessanter und witziger Artikel zu Delaney.
Er hat eine grün-rot Schwäche und hatte im Spiel gegen Mexiko deswegen teilweise Probleme.
Praktisch, dass er künftig in schwarz-gelb spielt
11.06.2018 - 15:56 Uhr
Zitat von Bumbewassazong
Ich denke auch -unabhängig von Delaney- dass viele Probleme taktischer Natur waren.
Das soll nicht verschleiern, dass die Kaderpolitik und -zusammenstellung zuletzt eher suboptimal war. Allerdings sollte sportlich auch wieder deutlich mehr möglich sein, ohne jetzt die halbe Mannschaft austauschen zu müssen. Für mich ist der mit Abstand wichtigste Neuzugang der Trainer. Ich halte viel von Favre und traue ihm zu, unser Spiel auf ein ganz neues Level zu hieven. Ist auch dringen notwendig, denn so wie die letzten 1-2 Jahre geht es einfach nicht weiter.
Zitat von BVBBC
Fun Fact: der BVB hat in dieser Saison nur Platz 14 bei den Balleroberungen (gewonnene Tackles + Interceptions) hingelegt, während der Meister auf Platz 18 kommt. Das ist aber vor allem auf die wenigen Interceptions (Platz 18) zurückzuführen und nicht etwa auf verlorene (Platz 7) oder nicht geführte Zweikämpfe (Platz 8 - Zweikampfquote Platz 6). Bereinigt man das um den Ballbesitz - rechnet also nur die Zeit ein, in der man nicht im Ballbesitz war -, dann haben nur die Bayern mehr Balleroberungen pro Minute gegen den Ball, was auch für die einzeln unterschiedenen Kategorien jeweils gilt, außer den Interceptions. Dabei liegt man immer noch nur auf Platz 9 (Bayern Platz 2, sonst überall Platz 1). Ganz so schlimm kann das also allgemein betrachtet nicht sein, mit der Physis, Mentalität und Zweikampfstärke, wenngleich man davon sicher nie genug haben kann, da es wohl eher taktische Probleme gab, wenn man kaum Bälle abfangen konnte - es spricht zumindest viel dafür, dass man zu häufig nicht dort war, wo man sein musste ...
Vermehrt auf defensive Fähigkeiten zu schauen, hat man ansonsten jetzt über 1 1/4 Saisons gemacht (bis auf die kurze Phase unter Bosz, in der alles auf Angriff gepolt war). Allzu erfolgreich war das nicht, weswegen ich das Heil nicht in der Defensive sehe, egal was man da noch an individueller Qualität hinzufügt, die Delaney bspw. in diesem Bereich ganz sicher hat - aber auch Wolf. Daher wird es eher spannend zu sehen sein, inwiefern Delaney einen direkten oder indirekten Beitrag für die Offensive leisten kann. Denn das Grundproblem des BVB ist meines Erachtens vor allem in der Art und Weise zu sehen, wie und wo die Bälle hergegeben wurden.
Fun Fact: der BVB hat in dieser Saison nur Platz 14 bei den Balleroberungen (gewonnene Tackles + Interceptions) hingelegt, während der Meister auf Platz 18 kommt. Das ist aber vor allem auf die wenigen Interceptions (Platz 18) zurückzuführen und nicht etwa auf verlorene (Platz 7) oder nicht geführte Zweikämpfe (Platz 8 - Zweikampfquote Platz 6). Bereinigt man das um den Ballbesitz - rechnet also nur die Zeit ein, in der man nicht im Ballbesitz war -, dann haben nur die Bayern mehr Balleroberungen pro Minute gegen den Ball, was auch für die einzeln unterschiedenen Kategorien jeweils gilt, außer den Interceptions. Dabei liegt man immer noch nur auf Platz 9 (Bayern Platz 2, sonst überall Platz 1). Ganz so schlimm kann das also allgemein betrachtet nicht sein, mit der Physis, Mentalität und Zweikampfstärke, wenngleich man davon sicher nie genug haben kann, da es wohl eher taktische Probleme gab, wenn man kaum Bälle abfangen konnte - es spricht zumindest viel dafür, dass man zu häufig nicht dort war, wo man sein musste ...
Vermehrt auf defensive Fähigkeiten zu schauen, hat man ansonsten jetzt über 1 1/4 Saisons gemacht (bis auf die kurze Phase unter Bosz, in der alles auf Angriff gepolt war). Allzu erfolgreich war das nicht, weswegen ich das Heil nicht in der Defensive sehe, egal was man da noch an individueller Qualität hinzufügt, die Delaney bspw. in diesem Bereich ganz sicher hat - aber auch Wolf. Daher wird es eher spannend zu sehen sein, inwiefern Delaney einen direkten oder indirekten Beitrag für die Offensive leisten kann. Denn das Grundproblem des BVB ist meines Erachtens vor allem in der Art und Weise zu sehen, wie und wo die Bälle hergegeben wurden.
Ich denke auch -unabhängig von Delaney- dass viele Probleme taktischer Natur waren.
Das soll nicht verschleiern, dass die Kaderpolitik und -zusammenstellung zuletzt eher suboptimal war. Allerdings sollte sportlich auch wieder deutlich mehr möglich sein, ohne jetzt die halbe Mannschaft austauschen zu müssen. Für mich ist der mit Abstand wichtigste Neuzugang der Trainer. Ich halte viel von Favre und traue ihm zu, unser Spiel auf ein ganz neues Level zu hieven. Ist auch dringen notwendig, denn so wie die letzten 1-2 Jahre geht es einfach nicht weiter.
Ich sehe das ein bisschen anders, auch wenn ich ebenfalls eine sehr hohe Meinung von Favre habe. Favre wird wichtig sein, aber er wird nicht zaubern können, sondern nur mit dem arbeiten, was er zur Verfügung hat. Denn die Restriktionen bei der Taktik gibt nicht etwa der Trainer vor, sondern die Spieler und deren Fähigkeiten - Favre kann nur das nutzen, was auch wirklich da oder mittelfristig aktivierbar ist. Denn wenn man nicht dort steht, wo man stehen muss, dann ist das letztendlich zwar ein taktisches Problem, das aber durch ganz andere Dinge bedingt sein kann, wie etwa zu langsame Spieler, die zu viel Raum abdecken müssen, der nicht einfach so verschwindet, weil man das vorgibt. Wenn man sich jedenfalls an so mancher Fehlerkette entlang hangelt, um zur Ursache der Probleme des BVB zu stoßen, dann komme ich allzu häufig bei den Themen Dynamik und Schnelligkeit raus und seltener bei den von dir genannten Attributen.
Defensiv zeigt sich das u.a. in so Werten, wie den Interceptions. Offensiv eher in Werten zu Passquoten, Ballaktionen, Ballballbesitzzeiten in den einzelnen Mannschaftszeiten usw.. Da sehe ich bisher keine große Verbesserung durch die Neuzugänge, die etwa für die Offensive greift. Wenn man daher sieht, wie man allgemein defensiv so dastand, in Relation zum Rest der Liga, stellt sich mir schon die Frage, wie groß das Gesamtupgrade tatsächlich aussieht, wenn man erst mal die Defensive stärkt. Denn für mich hat vor allem die Offensive in den letzten Jahren gelitten, wofür man auch die meisten gewichtigen Abgänge hatte. Daher ist es für mich einerseits falsch so zu tun, als wäre die individuelle Qualität immer noch überragend und andererseits ist es ganz besonders falsch für mich so zu tun, als würde es mit den bisherigen Veränderungen schon (problemlos) gehen, dass die Mannschaft wieder homogen aussieht und keine groben kollektiv-indivudellen Defizite mehr vorhanden sind. Gerade offensiv sehe ich jedenfalls noch keine Fähigkeiten dazugekommen, durch die ich mir erhoffe, dass Favre das schon wuppen wird, selbst wenn er Positionsspiel und dergleichen korrigiert.
Ich weiß bspw. noch nicht, welch positiven Einfluss Delaney auf Weigl haben kann. Bisher habe ich lediglich Hoffnung, dass er Dahoud oder Gomez ins Spiel bringt und deren Fehler absichert, damit die soweit aufdrehen, dass Weigl wieder mehr Freiraum hat. Dazu kommt wahrscheinlich etwas mehr Torgefahr, wenn der Ball nach vorne gebracht wird. Genau das hängt für mich aber immer noch immer zu sehr von Dahoud und Gomez ab, was dann auch automatisch einen schmalen Grat bedeutet, auf dem man immer noch wandelt ...
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