SV Waldhof Mannheim
09.07.2008 - 23:05 Uhr
08.06.2013 - 06:18 Uhr
Mal spekulativ-Wieviel würde dem Verein an Einnahmen zukommen wenn man den Stadionnamen verkauft?Welche Größenordnung?
Hat man darüber mal nachgedacht ......?
Wäre doch frisches Geld,so hoch ist der Schuldenstand bei euch ja nicht mehr... (1,2mio,richtig ? )
Wie denkt ihr darüber?
Hat man darüber mal nachgedacht ......?
Wäre doch frisches Geld,so hoch ist der Schuldenstand bei euch ja nicht mehr... (1,2mio,richtig ? )
Wie denkt ihr darüber?
08.06.2013 - 10:38 Uhr
Zitat von DiscoDohmen:
Mal spekulativ-Wieviel würde dem Verein an Einnahmen zukommen wenn man den Stadionnamen verkauft?Welche Größenordnung?
Keine Ahnung, aber wenn ein FC Schalke pro Saison 3 Mio bekommt, dürfte das bei uns nicht besonders viel sein. Zumal wir ja schon Probleme haben, nen gescheiten Trikotsponsor zu bekommen :rolleyes
Zitat von DiscoDohmen:
Hat man darüber mal nachgedacht ......?
Hab nie was drüber gelesen
Zitat von DiscoDohmen:
Wäre doch frisches Geld,so hoch ist der Schuldenstand bei euch ja nicht mehr... (1,2mio,richtig ? )
Wie denkt ihr darüber?
Wäre frisches Geld, ja. Aber ob das so viel wäre, dass man den Fans auch klar machen kann, dass das der richtige Schritt war? Es gibt ja einige Vereine, die den Stadionnamen nicht verkauft haben, ich vermute, weil man die Fans nicht verärgern will.
Mal spekulativ-Wieviel würde dem Verein an Einnahmen zukommen wenn man den Stadionnamen verkauft?Welche Größenordnung?
Keine Ahnung, aber wenn ein FC Schalke pro Saison 3 Mio bekommt, dürfte das bei uns nicht besonders viel sein. Zumal wir ja schon Probleme haben, nen gescheiten Trikotsponsor zu bekommen :rolleyes
Zitat von DiscoDohmen:
Hat man darüber mal nachgedacht ......?
Hab nie was drüber gelesen
Zitat von DiscoDohmen:
Wäre doch frisches Geld,so hoch ist der Schuldenstand bei euch ja nicht mehr... (1,2mio,richtig ? )
Wie denkt ihr darüber?
Wäre frisches Geld, ja. Aber ob das so viel wäre, dass man den Fans auch klar machen kann, dass das der richtige Schritt war? Es gibt ja einige Vereine, die den Stadionnamen nicht verkauft haben, ich vermute, weil man die Fans nicht verärgern will.
08.06.2013 - 13:57 Uhr
erster Ansprechpartner wäre da die Stadt MA, der Verein kann gar nix verkaufen. Sollte es aber diesbezüglich potentille Interessenten geben (was ich nicht glaube) wäre es für Stadt und Verein eine win-win-Situation.
Die Problematik mit den Fans sehe ich nicht unbedingt, sofern man nicht die Otto-Siffling-Tribüne antastet
Die Problematik mit den Fans sehe ich nicht unbedingt, sofern man nicht die Otto-Siffling-Tribüne antastet
09.06.2013 - 11:19 Uhr
Zitat von scotsman:
Die Problematik mit den Fans sehe ich nicht unbedingt, sofern man nicht die Otto-Siffling-Tribüne antastet
Was gar nicht ginge, da sich diese Rechte ProWaldhof gesichert hat.
Die Problematik mit den Fans sehe ich nicht unbedingt, sofern man nicht die Otto-Siffling-Tribüne antastet
Was gar nicht ginge, da sich diese Rechte ProWaldhof gesichert hat.
09.06.2013 - 14:28 Uhr
Präsident Künster: „Kohler fest im Sattel“
Waldhofs Präsident Steffen Künster hat auf der Präsentations-Pressekonferenz des neuen Trainers Kenan Kocak (32) unmissverständlich betont, dass der Verein auch weiterhin in engem und aktiven Austausch mit Weltmeister Jürgen Kohler steht. „Er engagiert sich weiter ungebremst für die wichtigsten Aufgaben im Verein. So wird er auch Kenan Kocak mit Rat und Tat zur Seite stehen. Weiterhin werden wir als Vereinsführung alle sportlich wichtigen Fragen immer mit Jürgen Kohler abstimmen. Auch sind über und mit ihm etliche Sponsorentermine anberaumt, die wir Mitte bis Ende des Jahres wahrnehmen werden. Jürgen Kohler sitzt beim SVW weiter fest im Sattel“, betonte der Klubchef.
Die Bezeichnung als „Berater“ spiele keine Rolle: „Nennen Sie es von mir aus wie Sie möchten. Letztlich ist die Bezeichnung doch nur irgendein Titel. Für uns ist alleine wichtig, dass die Zusammenarbeit mit ihm aufrecht erhalten bleibt. Dies ist der Fall, auch wenn in den Medien hier in den vergangenen Wochen einiges falsch transportiert wurde“, sagte Künster vor einem guten Dutzend Journalisten im Pressezentrum am Carl-Benz-Stadion.
In diesem Zusammenhang führte er aus, dass die gemeinsame Arbeit mit Kohler bereits erkennbare Früchte getragen habe: „Im sportlichen Bereich sind neue Strukturen erarbeitet worden, die den Verein vor allem auf Basis eines neu erarbeiteten Prämiensystems einen hohen fünfstelligen Betrag ersparen.“ Künster weiter: „Zudem legen wir für die Zukunft gesteigerten Wert auf ein organisiertes Scoutingsystem im Seniorenbereich. Jürgen Kohler ist sehr viel in Deutschland unterwegs und verfügt über ein großes Netzwerk. Auch hier stehen wir im regelmäßigen Kontakt. Diese Strukturen hatten wir zuletzt im Erwachsenenbereich nicht.“
Kocak trägt das „Ich-will-Gen“ in sich
Zur Verpflichtung von Kenan Kocak räumte Künster ein, „dass wir ihn zunächst überhaupt nicht auf dem Plan hatten. Unsere Vorgabe war ganz klar, dass wir an einem Fußballlehrer festhalten wollen. Diese Ausbildung hat er bis jetzt nicht, uns aber in ersten Gesprächen versichert, dass er diese im Laufe des Jahres in der Türkei machen wird. Damit war er für uns interessant.“ Der Präsident unterstreicht zum Thema Fußballlehrer: „Unser primäres Ziel lautet Dritte Liga, nicht Nachwuchsförderzentrum. Obgleich wir auch hier als Viertligist die Hoffnung haben, dass uns der DFB diesbezüglich vielleicht etwas entgegenkommt.“
Warum die Entscheidung zu Gunsten von Kocak gefallen sei? Künster: „Wir halten von ihm sehr viel. Er hat nachweisbar in den letzten Jahren ausgezeichnete Arbeit abgeliefert. Bei den Gesprächen kam sehr schnell heraus, dass dieser Mensch auf seine neue Aufgabe `brennt´. Er hat das `Ich-will-Gen“. Er arbeitet strukturiert, organisiert und diszipliniert. Er lässt offensiven Fußballspielen und legt Wert auf Tugenden, die mit dem Verein verwurzelt sind: harte Arbeit, Kampf, Einsatz, Leidenschaft – und er lebt dies selbst vor. Wir wissen, dass Kenan Kocak auch Angebote aus der Dritten Liga hatte. Umso mehr haben wir Hochachtung davor, dass er sich für den SVW entschieden hat. Willkommen an Bord!“
Entscheidung sollte in Ruhe getroffen werden
Warum sich die Trainerfrage länger als ursprünglich geplant hingezogen habe, dazu äußerte sich Vizepräsident Klaus Hafner: „Wir müssen einräumen, dass wir in unserer jetzt zweieinhalbjährigen Amtszeit solche Personalentscheidungen noch nicht treffen mussten. Es war auch für uns `Neuland´.“ In der Situation, in der sich die Führung befunden habe, sei oberste Prämisse gewesen, „die Trainerentscheidung in aller Ruhe zu treffen. Im Sinne des ganzen Vereins.“ Hafner abschließend: „Ich denke, wir haben eine gute Entscheidung getroffen.“ Kocak wird seinen Athletiktrainer Dirk Stelly vom VfR Mannheim mitbringen. Mit Andreas Clauß werde in den kommenden Tagen über sein Aufgabengebiet gesprochen: „Wir mehrfach betont, wollen wir Andreas Clauß in jedem Fall im Verein halten“, ergänzte Künster und deutete zudem an, „dass eventuell sogar noch eine weitere Person den Trainerstab ergänzt, für Einzelübungseinheiten mit Spielern.“
Budget um knapp 20 Prozent gekürzt
Zum Etat für die Folgesaison erklärte der Klubchef, „dass dieser im Zuge der fortschreitenden Konsolidierung um etwa 20 Prozent niedriger ausfallen wird als im Vorjahr.“ Auch stellte er klar, dass der SVW – im Fall eines sportlichen Aufstiegs in die Dritte Liga – schon in dieser Saison vom DFB eine Lizenz „unter Auflagen, die erfüllbar gewesen wären,“ erhalten hätte. Der kalkulierte Zuschauerschnitt sei 2012/13, auch vor dem Hintergrund des am Ende sehr engen Spielplans, nicht erreicht worden. Für die Folgesaison wurde der kalkulierte Schnitt daher auf 1800 herab gesetzt, inklusive Dauerkartenbesitzern und Sponsorentickets.
Was die weitere Planung des Kaders betrifft, erklärte Klaus Hafner, dass die Spieler Wal Fall, Muhammed Ali Sahin, Nicolas Roth und Roman Maciejak 2013/14 nicht mehr das blau-schwarze Trikot überstreifen werden.
Waldhofs Präsident Steffen Künster hat auf der Präsentations-Pressekonferenz des neuen Trainers Kenan Kocak (32) unmissverständlich betont, dass der Verein auch weiterhin in engem und aktiven Austausch mit Weltmeister Jürgen Kohler steht. „Er engagiert sich weiter ungebremst für die wichtigsten Aufgaben im Verein. So wird er auch Kenan Kocak mit Rat und Tat zur Seite stehen. Weiterhin werden wir als Vereinsführung alle sportlich wichtigen Fragen immer mit Jürgen Kohler abstimmen. Auch sind über und mit ihm etliche Sponsorentermine anberaumt, die wir Mitte bis Ende des Jahres wahrnehmen werden. Jürgen Kohler sitzt beim SVW weiter fest im Sattel“, betonte der Klubchef.
Die Bezeichnung als „Berater“ spiele keine Rolle: „Nennen Sie es von mir aus wie Sie möchten. Letztlich ist die Bezeichnung doch nur irgendein Titel. Für uns ist alleine wichtig, dass die Zusammenarbeit mit ihm aufrecht erhalten bleibt. Dies ist der Fall, auch wenn in den Medien hier in den vergangenen Wochen einiges falsch transportiert wurde“, sagte Künster vor einem guten Dutzend Journalisten im Pressezentrum am Carl-Benz-Stadion.
In diesem Zusammenhang führte er aus, dass die gemeinsame Arbeit mit Kohler bereits erkennbare Früchte getragen habe: „Im sportlichen Bereich sind neue Strukturen erarbeitet worden, die den Verein vor allem auf Basis eines neu erarbeiteten Prämiensystems einen hohen fünfstelligen Betrag ersparen.“ Künster weiter: „Zudem legen wir für die Zukunft gesteigerten Wert auf ein organisiertes Scoutingsystem im Seniorenbereich. Jürgen Kohler ist sehr viel in Deutschland unterwegs und verfügt über ein großes Netzwerk. Auch hier stehen wir im regelmäßigen Kontakt. Diese Strukturen hatten wir zuletzt im Erwachsenenbereich nicht.“
Kocak trägt das „Ich-will-Gen“ in sich
Zur Verpflichtung von Kenan Kocak räumte Künster ein, „dass wir ihn zunächst überhaupt nicht auf dem Plan hatten. Unsere Vorgabe war ganz klar, dass wir an einem Fußballlehrer festhalten wollen. Diese Ausbildung hat er bis jetzt nicht, uns aber in ersten Gesprächen versichert, dass er diese im Laufe des Jahres in der Türkei machen wird. Damit war er für uns interessant.“ Der Präsident unterstreicht zum Thema Fußballlehrer: „Unser primäres Ziel lautet Dritte Liga, nicht Nachwuchsförderzentrum. Obgleich wir auch hier als Viertligist die Hoffnung haben, dass uns der DFB diesbezüglich vielleicht etwas entgegenkommt.“
Warum die Entscheidung zu Gunsten von Kocak gefallen sei? Künster: „Wir halten von ihm sehr viel. Er hat nachweisbar in den letzten Jahren ausgezeichnete Arbeit abgeliefert. Bei den Gesprächen kam sehr schnell heraus, dass dieser Mensch auf seine neue Aufgabe `brennt´. Er hat das `Ich-will-Gen“. Er arbeitet strukturiert, organisiert und diszipliniert. Er lässt offensiven Fußballspielen und legt Wert auf Tugenden, die mit dem Verein verwurzelt sind: harte Arbeit, Kampf, Einsatz, Leidenschaft – und er lebt dies selbst vor. Wir wissen, dass Kenan Kocak auch Angebote aus der Dritten Liga hatte. Umso mehr haben wir Hochachtung davor, dass er sich für den SVW entschieden hat. Willkommen an Bord!“
Entscheidung sollte in Ruhe getroffen werden
Warum sich die Trainerfrage länger als ursprünglich geplant hingezogen habe, dazu äußerte sich Vizepräsident Klaus Hafner: „Wir müssen einräumen, dass wir in unserer jetzt zweieinhalbjährigen Amtszeit solche Personalentscheidungen noch nicht treffen mussten. Es war auch für uns `Neuland´.“ In der Situation, in der sich die Führung befunden habe, sei oberste Prämisse gewesen, „die Trainerentscheidung in aller Ruhe zu treffen. Im Sinne des ganzen Vereins.“ Hafner abschließend: „Ich denke, wir haben eine gute Entscheidung getroffen.“ Kocak wird seinen Athletiktrainer Dirk Stelly vom VfR Mannheim mitbringen. Mit Andreas Clauß werde in den kommenden Tagen über sein Aufgabengebiet gesprochen: „Wir mehrfach betont, wollen wir Andreas Clauß in jedem Fall im Verein halten“, ergänzte Künster und deutete zudem an, „dass eventuell sogar noch eine weitere Person den Trainerstab ergänzt, für Einzelübungseinheiten mit Spielern.“
Budget um knapp 20 Prozent gekürzt
Zum Etat für die Folgesaison erklärte der Klubchef, „dass dieser im Zuge der fortschreitenden Konsolidierung um etwa 20 Prozent niedriger ausfallen wird als im Vorjahr.“ Auch stellte er klar, dass der SVW – im Fall eines sportlichen Aufstiegs in die Dritte Liga – schon in dieser Saison vom DFB eine Lizenz „unter Auflagen, die erfüllbar gewesen wären,“ erhalten hätte. Der kalkulierte Zuschauerschnitt sei 2012/13, auch vor dem Hintergrund des am Ende sehr engen Spielplans, nicht erreicht worden. Für die Folgesaison wurde der kalkulierte Schnitt daher auf 1800 herab gesetzt, inklusive Dauerkartenbesitzern und Sponsorentickets.
Was die weitere Planung des Kaders betrifft, erklärte Klaus Hafner, dass die Spieler Wal Fall, Muhammed Ali Sahin, Nicolas Roth und Roman Maciejak 2013/14 nicht mehr das blau-schwarze Trikot überstreifen werden.
09.06.2013 - 14:34 Uhr
Die Entscheidung ist gefallen: Kenan Kocak wird ab sofort die sportlichen Geschicke am Alsenweg leiten. Als Cheftrainer des Regionalligateams, aber auch in Bereichen, in denen es um optimierte Strukturen beim SVW geht. Der 32-Jährige streifte als aktiver Spieler schon in Jugendzeiten das blau-schwarze Trikot mit der Raute auf der Brust über. Später führte ihn der Weg noch einige Male als Spieler, oder auch Marketingverantwortlicher auf der Geschäftsstelle, zum SVW zurück, von dem er sagt: „In diesem Verein habe ich meine Wurzeln.“ Im Interview äußert sich der gebürtige Mannheimer zu mehr, als nur der Aufgabe, die nun auf ihn wartet.
Kenan Kocak, herzlich willkommen zurück am Alsenweg...
Kocak: Vielen Dank.
Wie geht es Dir nach einer wohl aufreibenden Woche?
Kocak: Das ist eine sehr gute Einstiegsfrage. Sicherlich war sehr vieles zu klären. Mit meinem alten Verein VfR und natürlich mit den Verantwortlichen des SV Waldhof. Das war schon einiges an Arbeit. Heute kann ich zusammenfassend sagen, dass im Großen und Ganzen alles sauber, sachlich und fair abgelaufen ist. Von daher sei mir erlaubt, mich auch beim VfR noch einmal für die letzten drei Jahre dort zu bedanken. Es war eine tolle Zeit.
Und jetzt bist Du zurück beim SVW, den Du ja aus der Vergangenheit bestens kennst...
Kocak: Ja, ganz ohne Frage. Ich bin aber, privat wie geschäftlich, ein Mensch, der nicht in die Vergangenheit schaut, sondern stets nach vorne. So bin ich gepolt. Vielleicht möchte ich aber doch noch einmal die Gelegenheit wahrnehmen und sagen, dass ich in keinem der früheren Fälle von mir aus den SVW verlassen habe. Als Spieler hat mir einmal ein Kreuzbandriss einen Strich durch meine sportliche Entwicklung gemacht. Das war noch zu Zweitligazeiten. In anderen Fällen waren es andere Dinge. Es sollte eben irgendwie nicht passen. Damit beschäftige ich mich auch heute nicht mehr.
Was denkst Du, was nun in der nächsten Zeit auf Dich zukommt? Als Trainer ist die Regionalliga Neuland für Dich...
Kocak: Zunächst möchte ich sagen, dass ich in den letzten Tagen sehr gute und intensive Gespräche mit Präsident Steffen Künster und Vizepräsident Klaus Hafner hatte. Und, dass ich mich sehr darüber freue, dass das gesamte Präsidium, inklusive Herrn Geschwill, mir das Vertrauen nun schenkt, diese Arbeit hier angehen zu dürfen. Ich weiß, was mich beim SV Waldhof erwartet. Mir ist bewusst, wie hoch die Erwartungshaltung im Umfeld und vor allem bei den Fans aus sportlicher Sicht ist. Dieser Aufgabe stelle ich mich. Der SVW ist eine große Herausforderung für mich. Natürlich auch die Regionalliga, ganz klar.
Das Präsidium hat von Anfang an betont, dass es mit Blick Richtung Dritte Liga einen Fußballlehrer als künftigen Chefcoach sucht, weil dieser dort im möglichen Aufstiegsfall auch benötigt würde. Du besitzt bisher „nur“ die A-Lizenz, willst die Fortbildung aber dieses Jahr in der Türkei absolvieren. Kannst Du uns darüber aufklären, wie das funktioniert?
Kocak: Das ist gar kein Problem. In Deutschland dauert diese Ausbildung rund neun Monate. Das Handicap dabei ist, dass du als Vereinstrainer über einen sehr langen Zeitraum sehr weit weg von der Mannschaft wärest. In der Türkei wird diese Ausbildung schneller abgewickelt. Nenne es von mir aus einen „Intensivkurs“, der sich über drei Mal drei Wochen abspielt und immer in Zeiten, in denen Spielpause ist. Das heißt: In der Sommer- und in der Winterpause. Diese Ausbildung und erworbene Lizenz wird von FIFA und UEFA genauso akzeptiert, wie die des DFB. Was ja letztlich bedeutet, dass die Lehrinhalte bis zum Weltverband den erforderten Ansprüchen genügen. Nur weil es schneller geht, geht es nach dem System des türkischen Verbandes sicher nicht zu Lasten der Qualität. Grundsätzlich ist aus meiner Sicht viel wichtiger, dass ein guter Trainer seine eigene Spielphilosophie der eigenen Mannschaft, so gut es geht, vermitteln kann. Das beginnt in den Trainingseinheiten. Die Lizenz ist letztlich nur eine formelle Anforderung. Wenn Du keinen Führerschein hast, darfst Du auch kein Auto fahren. Das ist irgendwo das Gleiche.
Zurück in die Gegenwart: Wie sehen Deine nächsten Tage am Alsenweg aus?
Kocak: Es wartet viel Arbeit. Viele Einzelgespräche stehen an. Auch mit Spielern, deren Beratern, natürlich auch mit Andreas Clauß und dem Trainerstab. Ich muss mir natürlich jetzt zuerst einmal ein Bild von der Mannschaft machen. Wir werden definitiv mit einem Laktattest beginnen. Am ersten Tag, weil er sonst keinen Sinn macht. Dies steht innerhalb der nächsten zehn Tage an. Einen genauen Termin müssen wir mit dem medizinischen Bereich aber noch abstimmen. Natürlich muss ich mir gerade von den Neuverpflichtungen einen Eindruck verschaffen, Testspiele und ein Trainingsplan gilt es sehr kurzzeitig zu organisieren. Das ist jetzt mein Job, also packen wir es an – oder?
Stichwort „Kaderplanung“: Leistungsträger wie Jure Colak, Massih Wassey, Martin Wagner stehen vertragstechnisch noch in der Warteschleife. Auch ein Oliver Malchow oder Christian Brucia...
Kocak: Ich habe die Mannschaft in der letzten Saison zwar nur etwas seltener sehen können, da ich in der Nachbarschaft gebunden war. Aber die Qualität dieser Spieler ist mir durchaus bekannt, überhaupt die des letztjährigen Teams. Ich bin kein Freund davon, so genannte „namhafte“ Spieler mit so und soviel Jahren Erst- oder Zweitligaerfahrung zu holen. Was wir – mehr noch als in anderen Vereinen – beim SV Waldhof benötigen, sind Spielertypen, die sich mit dem Verein zu einhundert Prozent identifizieren. Im Fußball gehört es zum Geschäft, dass sich die Wege manchmal trennen. Es gibt ein Budget, mit dem der Verein und ich als Trainer auskommen müssen. Daran werde ich mich halten. Letztlich darf nicht vergessen werden, dass immer zwei Seiten darüber entscheiden, ob man sich auf eine Zusammenarbeit einigen kann, oder eben nicht. Das ist auch aus Sicht eines jeden Spielers absolut legitim. Konkreteres kann ich hierzu derzeit nicht sagen, weil der Großteil der Genannten noch im Urlaub ist. Sportlich sind alle Genannten gute Jungs, die ich gerne in meiner Mannschaft sehen würde. Aber ich bin Trainer und kein Finanzvorstand. Klar ist, dass die finanziellen Interessen des Vereins Vorrang besitzen.
Ein letztes Wort zur Zusammenarbeit mit Jürgen Kohler. Gab es da schon einen Kontakt?
Kocak: Es gab noch keinen direkten Kontakt. Ich möchte hier ganz ehrlich einmal etwas loswerden. Jürgen Kohler ist für einen Verein wie den SV Waldhof, der aktuell in der vierten Liga spielt, in seiner Rolle ein absoluter Gewinn. Alleine schon aufgrund seiner großen Erfahrung. Von den vielen Titeln, die er als aktiver Spieler gesammelt hat, ganz abgesehen. Diese Erfahrung weiß auch ich zu schätzen. Alle, die in irgendeiner Form dem SV Waldhof als Traditionsadresse im Mannheimer Fußball nahe stehen oder auch dem bundesweitem Fußball als solches, sollten froh darüber sein, dass sich so ein Mann zu seinen „Wurzeln“ und darüber hinaus „aktiv“ bekennt.
Kenan Kocak, herzlich willkommen zurück am Alsenweg...
Kocak: Vielen Dank.
Wie geht es Dir nach einer wohl aufreibenden Woche?
Kocak: Das ist eine sehr gute Einstiegsfrage. Sicherlich war sehr vieles zu klären. Mit meinem alten Verein VfR und natürlich mit den Verantwortlichen des SV Waldhof. Das war schon einiges an Arbeit. Heute kann ich zusammenfassend sagen, dass im Großen und Ganzen alles sauber, sachlich und fair abgelaufen ist. Von daher sei mir erlaubt, mich auch beim VfR noch einmal für die letzten drei Jahre dort zu bedanken. Es war eine tolle Zeit.
Und jetzt bist Du zurück beim SVW, den Du ja aus der Vergangenheit bestens kennst...
Kocak: Ja, ganz ohne Frage. Ich bin aber, privat wie geschäftlich, ein Mensch, der nicht in die Vergangenheit schaut, sondern stets nach vorne. So bin ich gepolt. Vielleicht möchte ich aber doch noch einmal die Gelegenheit wahrnehmen und sagen, dass ich in keinem der früheren Fälle von mir aus den SVW verlassen habe. Als Spieler hat mir einmal ein Kreuzbandriss einen Strich durch meine sportliche Entwicklung gemacht. Das war noch zu Zweitligazeiten. In anderen Fällen waren es andere Dinge. Es sollte eben irgendwie nicht passen. Damit beschäftige ich mich auch heute nicht mehr.
Was denkst Du, was nun in der nächsten Zeit auf Dich zukommt? Als Trainer ist die Regionalliga Neuland für Dich...
Kocak: Zunächst möchte ich sagen, dass ich in den letzten Tagen sehr gute und intensive Gespräche mit Präsident Steffen Künster und Vizepräsident Klaus Hafner hatte. Und, dass ich mich sehr darüber freue, dass das gesamte Präsidium, inklusive Herrn Geschwill, mir das Vertrauen nun schenkt, diese Arbeit hier angehen zu dürfen. Ich weiß, was mich beim SV Waldhof erwartet. Mir ist bewusst, wie hoch die Erwartungshaltung im Umfeld und vor allem bei den Fans aus sportlicher Sicht ist. Dieser Aufgabe stelle ich mich. Der SVW ist eine große Herausforderung für mich. Natürlich auch die Regionalliga, ganz klar.
Das Präsidium hat von Anfang an betont, dass es mit Blick Richtung Dritte Liga einen Fußballlehrer als künftigen Chefcoach sucht, weil dieser dort im möglichen Aufstiegsfall auch benötigt würde. Du besitzt bisher „nur“ die A-Lizenz, willst die Fortbildung aber dieses Jahr in der Türkei absolvieren. Kannst Du uns darüber aufklären, wie das funktioniert?
Kocak: Das ist gar kein Problem. In Deutschland dauert diese Ausbildung rund neun Monate. Das Handicap dabei ist, dass du als Vereinstrainer über einen sehr langen Zeitraum sehr weit weg von der Mannschaft wärest. In der Türkei wird diese Ausbildung schneller abgewickelt. Nenne es von mir aus einen „Intensivkurs“, der sich über drei Mal drei Wochen abspielt und immer in Zeiten, in denen Spielpause ist. Das heißt: In der Sommer- und in der Winterpause. Diese Ausbildung und erworbene Lizenz wird von FIFA und UEFA genauso akzeptiert, wie die des DFB. Was ja letztlich bedeutet, dass die Lehrinhalte bis zum Weltverband den erforderten Ansprüchen genügen. Nur weil es schneller geht, geht es nach dem System des türkischen Verbandes sicher nicht zu Lasten der Qualität. Grundsätzlich ist aus meiner Sicht viel wichtiger, dass ein guter Trainer seine eigene Spielphilosophie der eigenen Mannschaft, so gut es geht, vermitteln kann. Das beginnt in den Trainingseinheiten. Die Lizenz ist letztlich nur eine formelle Anforderung. Wenn Du keinen Führerschein hast, darfst Du auch kein Auto fahren. Das ist irgendwo das Gleiche.
Zurück in die Gegenwart: Wie sehen Deine nächsten Tage am Alsenweg aus?
Kocak: Es wartet viel Arbeit. Viele Einzelgespräche stehen an. Auch mit Spielern, deren Beratern, natürlich auch mit Andreas Clauß und dem Trainerstab. Ich muss mir natürlich jetzt zuerst einmal ein Bild von der Mannschaft machen. Wir werden definitiv mit einem Laktattest beginnen. Am ersten Tag, weil er sonst keinen Sinn macht. Dies steht innerhalb der nächsten zehn Tage an. Einen genauen Termin müssen wir mit dem medizinischen Bereich aber noch abstimmen. Natürlich muss ich mir gerade von den Neuverpflichtungen einen Eindruck verschaffen, Testspiele und ein Trainingsplan gilt es sehr kurzzeitig zu organisieren. Das ist jetzt mein Job, also packen wir es an – oder?
Stichwort „Kaderplanung“: Leistungsträger wie Jure Colak, Massih Wassey, Martin Wagner stehen vertragstechnisch noch in der Warteschleife. Auch ein Oliver Malchow oder Christian Brucia...
Kocak: Ich habe die Mannschaft in der letzten Saison zwar nur etwas seltener sehen können, da ich in der Nachbarschaft gebunden war. Aber die Qualität dieser Spieler ist mir durchaus bekannt, überhaupt die des letztjährigen Teams. Ich bin kein Freund davon, so genannte „namhafte“ Spieler mit so und soviel Jahren Erst- oder Zweitligaerfahrung zu holen. Was wir – mehr noch als in anderen Vereinen – beim SV Waldhof benötigen, sind Spielertypen, die sich mit dem Verein zu einhundert Prozent identifizieren. Im Fußball gehört es zum Geschäft, dass sich die Wege manchmal trennen. Es gibt ein Budget, mit dem der Verein und ich als Trainer auskommen müssen. Daran werde ich mich halten. Letztlich darf nicht vergessen werden, dass immer zwei Seiten darüber entscheiden, ob man sich auf eine Zusammenarbeit einigen kann, oder eben nicht. Das ist auch aus Sicht eines jeden Spielers absolut legitim. Konkreteres kann ich hierzu derzeit nicht sagen, weil der Großteil der Genannten noch im Urlaub ist. Sportlich sind alle Genannten gute Jungs, die ich gerne in meiner Mannschaft sehen würde. Aber ich bin Trainer und kein Finanzvorstand. Klar ist, dass die finanziellen Interessen des Vereins Vorrang besitzen.
Ein letztes Wort zur Zusammenarbeit mit Jürgen Kohler. Gab es da schon einen Kontakt?
Kocak: Es gab noch keinen direkten Kontakt. Ich möchte hier ganz ehrlich einmal etwas loswerden. Jürgen Kohler ist für einen Verein wie den SV Waldhof, der aktuell in der vierten Liga spielt, in seiner Rolle ein absoluter Gewinn. Alleine schon aufgrund seiner großen Erfahrung. Von den vielen Titeln, die er als aktiver Spieler gesammelt hat, ganz abgesehen. Diese Erfahrung weiß auch ich zu schätzen. Alle, die in irgendeiner Form dem SV Waldhof als Traditionsadresse im Mannheimer Fußball nahe stehen oder auch dem bundesweitem Fußball als solches, sollten froh darüber sein, dass sich so ein Mann zu seinen „Wurzeln“ und darüber hinaus „aktiv“ bekennt.
09.06.2013 - 14:46 Uhr
Etwas mehr Einblicke...... viel lesestoff.:)
Ma gespannt wie die neue Runde wird.Extrem gespannt bin ich auf die Kadergröße...
Schmunzeln musste ich über die Künster Aussage Kocak hätte Angebote aus Liga 3 gehabt.
Kann ich mir grundlegend nicht vorstellen.Ohne Schein darf er ja eh nur 10-15 Werktage einen verein coachen.
Der Grund,warum Kaucze bei meinem KSC immer nur Interim war...ist ja allgemein bekannt,gibt ja nicht nur MK vom KSC als Beispiel.....
Hafner wirkte sehr ehrlich und offen.Gut,wofür ich aber einen Berater brauche,der mit mir monatelang einen coach suchen soll mit Schein und am Ende 10 Tage vor trainingsstart den Coach vom Nachbarn wo gefühlt n Steinwurf vom Alsenweg entfernt ist präsentiert (dazu ohne Schein),erschliesst sich mir nich.
(Kocak will ich damit nich diskrediteren,sonden die Abläufe und Handlungen vom Präsidium....)
Beim Waldhof is immer wieder was los,ma schauen wie sich die Dinge entwickeln.Speziell Kohler....
Ich freue mich auch auf die Runde,werde wohl auch das eine oder andere Mal zu Gast sein im Stadion durch meinen Kumpel wo Waldhof Anhänger ist....Hoffen wirs Beste.
Edith meint-Was isn nun mit Parkplan bzw dem Trioktsponsoring?
Ma gespannt wie die neue Runde wird.Extrem gespannt bin ich auf die Kadergröße...
Schmunzeln musste ich über die Künster Aussage Kocak hätte Angebote aus Liga 3 gehabt.
Kann ich mir grundlegend nicht vorstellen.Ohne Schein darf er ja eh nur 10-15 Werktage einen verein coachen.
Der Grund,warum Kaucze bei meinem KSC immer nur Interim war...ist ja allgemein bekannt,gibt ja nicht nur MK vom KSC als Beispiel.....
Hafner wirkte sehr ehrlich und offen.Gut,wofür ich aber einen Berater brauche,der mit mir monatelang einen coach suchen soll mit Schein und am Ende 10 Tage vor trainingsstart den Coach vom Nachbarn wo gefühlt n Steinwurf vom Alsenweg entfernt ist präsentiert (dazu ohne Schein),erschliesst sich mir nich.
(Kocak will ich damit nich diskrediteren,sonden die Abläufe und Handlungen vom Präsidium....)
Beim Waldhof is immer wieder was los,ma schauen wie sich die Dinge entwickeln.Speziell Kohler....
Ich freue mich auch auf die Runde,werde wohl auch das eine oder andere Mal zu Gast sein im Stadion durch meinen Kumpel wo Waldhof Anhänger ist....Hoffen wirs Beste.
Edith meint-Was isn nun mit Parkplan bzw dem Trioktsponsoring?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von DiscoDohmen am 09.06.2013 um 14:52 Uhr bearbeitet
17.06.2013 - 16:23 Uhr
Mannheim. Fußball-Regionalligist SV Waldhof Mannheim hat am Vormittag mit einer rund zweistündigen Übungseinheit unter seinem neuen Trainer Kenan Kocak die Vorbereitung auf die am 26. Juli startende Saison 2013/14 begonnen. Nach der Einheit verkündete Kocak eine personelle Umbesetzung. Der ursprünglich vom Liga-Konkurrenten FC 08 Homburg verpflichtete Torhüter Stefan Steigerwald wird am Dienstag schon wieder seinen Aufhebungsvertrag unterschreiben. Für ihn wird der 37-jährige Routinier Kevin Knödler vom Regionalliga-Nachbarn Wormatia Worms verpflichtet, der bereits in der Jugend und in der Spielzeit 2009/10 bei den Blau-Schwarzen zwischen den Pfosten stand und trotz seines Alters in eingeweihten Kreisen zu den Besten der Liga zählt. Nach seinem ungewollt langen Verletzungspech wird der frühere Kapitän Jurij Krause hingegen keinen neuen Vertrag erhalten. Zudem trennt sich der SVW von U23-Coach Frank Hettrich. (robo)
19.06.2013 - 15:00 Uhr
So die neuen Trikots sind auch raus ich finde die Trikots super :) wird gekauft
19.06.2013 - 15:53 Uhr
Jepp Kumpel hat eins geholt heute morgen.......Weller 2ligist hat colak zur Probe???Google mich dumm und dämlich.....find nix...
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.

