Schiedsrichter
10.08.2009 - 23:18 Uhr
19.07.2025 - 12:38 Uhr
Zitat von soulKSC
Wieso fällt es jetzt schneller auf? Die Regel gab es doch vorher schon?
Zitat von GTStar
Der Grund dürfte schlicht sein, dass es jetzt schneller auffällt, dass ein Regelverstoß vorlag. Gerade so eine Doppelberührung ist ja oft erst in der Wiederholung genau zu sehen.
Ich finde die Regelung übrigens gut so. Wie schon gesagt wurde, ist der Anwendungsfall ja hauptsächlich, dass der Spieler aufgrund eines schlechten Rasens beim Schuss wegrutscht. Und auch dann wird nur wiederholt, wenn er sich dadurch einen Vorteil verschafft (sprich: ein Tor erzielt).
Zitat von soulKSC
Ich versteh das VAR-Argument nicht. Das zählt für diese Situation ob mit der alten oder mit der neuen Regel und war bisher kein Problem.
Zitat von Lynx1984
Und jetzt kommt der VAR und behauptet der Schnürsenkel des Standfußes wäre dran gewesen. Kein Tor? Der Ball blieb aber durch diese „Berührung“ liegen wie ein Stein.
=> wir haben in meinen Augen diese Regeländerung weil es einen VAR gibt, welcher noch so kleine „Berührungen“ ermittelt und Tore aberkennt, welches nicht im Sinne des Sports sind.
In meinen Augen ist die 2. Berührung so auszulegen, dass hierdurch kein Vorteil für den Schützen entstehen kann. Klar wieder eine WischiWaschi Regelung. Aber diese Mikroberührungen als 2. Berührung auszulegen führen uns in eine Richtung in denen es immer weniger um das Spiel geht.
Zitat von vast76
Sehe ich genauso: Doppelte Berührung -> Indirekter Freistoß - egal ob daneben, gehalten oder getroffen
Zitat von soulKSC
Aber es kann doch nicht im Sinne des Sports sein, eine allgemeingültige Regel (das zweimalige Berühren des Balles durch den Ausführenden einer Standardsituation ist regelwidrig) durch Ausnahmen aufzuweichen, mal abgesehen davon, dass jede dieser Sonderregeln das Regelwerk größer, komplizierter und damit auch fehleranfälliger machen. Auch die Argumentation, dass es „viel sinnlosere Dinge“ gäbe, ist doch keine sportliche, Regeln können doch nicht gewichtet werden. Entweder sie sind gültig, oder sie sind es nicht.
Warum wir nun einem Spieler, der in einer Extremsituation einen Fehler macht, noch eine Ausnahme zu seinen Gunsten zur Seite stellen müssen, erschließt sich mir nicht. Abgesehen davon kann die besagte Siutation eben nicht nur durch Abrutschen, sondern schlicht auch durch Unvermögen (fehlerhafter Anlauf, falsche Fußhaltung, schlechtes Timing) entstehen. Auch an der Stelle empfinde ich es als ungerecht, dem Schützen, dem ein Fehler unterlaufen ist, noch einen Vorteil gegenüber dem Torhüter zu erlauben, nur weil der Ball mit oder durch den Fehler im Kasten gelandet ist. Der Regelbruch ist doch entstanden ganz unabhängig davon, wo der Ball am Ende landet.
Und damit auch zurück zu: Die Situation selbst ist doch durch das Regelwerk schon längst abgedeckt. Für mich fühlen sich solche Ausnahmen enorm falsch an.
Zitat von KSCFranconia
Das tun die meisten doch auch. Oder haben es zu tun, bringt ja nichts zu diskutieren. Es gibt aber Regeln die fühlen sich richtig an und welche die fühlen sich falsch an. Und in den zwei von mir genannten Fällen hat es sich m.E. falsch angefühlt den jeweiligen Treffer nicht zählen zu lassen. Es werden Elfer wegen viel sinnloseren Dingen wie Einlaufen in den 16er wiederholt. Da finde ich es in solchen (extrem seltenen!) Fällen korrekt es auch einzuführen. Das ist meine Sicht und das ist gut so.
Das tun die meisten doch auch. Oder haben es zu tun, bringt ja nichts zu diskutieren. Es gibt aber Regeln die fühlen sich richtig an und welche die fühlen sich falsch an. Und in den zwei von mir genannten Fällen hat es sich m.E. falsch angefühlt den jeweiligen Treffer nicht zählen zu lassen. Es werden Elfer wegen viel sinnloseren Dingen wie Einlaufen in den 16er wiederholt. Da finde ich es in solchen (extrem seltenen!) Fällen korrekt es auch einzuführen. Das ist meine Sicht und das ist gut so.
Aber es kann doch nicht im Sinne des Sports sein, eine allgemeingültige Regel (das zweimalige Berühren des Balles durch den Ausführenden einer Standardsituation ist regelwidrig) durch Ausnahmen aufzuweichen, mal abgesehen davon, dass jede dieser Sonderregeln das Regelwerk größer, komplizierter und damit auch fehleranfälliger machen. Auch die Argumentation, dass es „viel sinnlosere Dinge“ gäbe, ist doch keine sportliche, Regeln können doch nicht gewichtet werden. Entweder sie sind gültig, oder sie sind es nicht.
Warum wir nun einem Spieler, der in einer Extremsituation einen Fehler macht, noch eine Ausnahme zu seinen Gunsten zur Seite stellen müssen, erschließt sich mir nicht. Abgesehen davon kann die besagte Siutation eben nicht nur durch Abrutschen, sondern schlicht auch durch Unvermögen (fehlerhafter Anlauf, falsche Fußhaltung, schlechtes Timing) entstehen. Auch an der Stelle empfinde ich es als ungerecht, dem Schützen, dem ein Fehler unterlaufen ist, noch einen Vorteil gegenüber dem Torhüter zu erlauben, nur weil der Ball mit oder durch den Fehler im Kasten gelandet ist. Der Regelbruch ist doch entstanden ganz unabhängig davon, wo der Ball am Ende landet.
Und damit auch zurück zu: Die Situation selbst ist doch durch das Regelwerk schon längst abgedeckt. Für mich fühlen sich solche Ausnahmen enorm falsch an.
Sehe ich genauso: Doppelte Berührung -> Indirekter Freistoß - egal ob daneben, gehalten oder getroffen
Und jetzt kommt der VAR und behauptet der Schnürsenkel des Standfußes wäre dran gewesen. Kein Tor? Der Ball blieb aber durch diese „Berührung“ liegen wie ein Stein.
=> wir haben in meinen Augen diese Regeländerung weil es einen VAR gibt, welcher noch so kleine „Berührungen“ ermittelt und Tore aberkennt, welches nicht im Sinne des Sports sind.
In meinen Augen ist die 2. Berührung so auszulegen, dass hierdurch kein Vorteil für den Schützen entstehen kann. Klar wieder eine WischiWaschi Regelung. Aber diese Mikroberührungen als 2. Berührung auszulegen führen uns in eine Richtung in denen es immer weniger um das Spiel geht.
Ich versteh das VAR-Argument nicht. Das zählt für diese Situation ob mit der alten oder mit der neuen Regel und war bisher kein Problem.
Der Grund dürfte schlicht sein, dass es jetzt schneller auffällt, dass ein Regelverstoß vorlag. Gerade so eine Doppelberührung ist ja oft erst in der Wiederholung genau zu sehen.
Ich finde die Regelung übrigens gut so. Wie schon gesagt wurde, ist der Anwendungsfall ja hauptsächlich, dass der Spieler aufgrund eines schlechten Rasens beim Schuss wegrutscht. Und auch dann wird nur wiederholt, wenn er sich dadurch einen Vorteil verschafft (sprich: ein Tor erzielt).
Wieso fällt es jetzt schneller auf? Die Regel gab es doch vorher schon?
"Schneller" war das falsche Wort: "überhaupt erst" meinte ich.
Bisher gab es die Regel, dass das Tor dann nicht gewertet wird. Jetzt darf der Schütze nochmal (weil er sich den Vorteil ja in der Regel durch ein platzbedingtes Missgeschick verschafft hat und nicht absichtlich - was auch doof wäre, da das Tor ja nicht zählt), was ich gut finde.
19.07.2025 - 12:46 Uhr
Zitat von GTStar
"Schneller" war das falsche Wort: "überhaupt erst" meinte ich.
Bisher gab es die Regel, dass das Tor dann nicht gewertet wird. Jetzt darf der Schütze nochmal (weil er sich den Vorteil ja in der Regel durch ein platzbedingtes Missgeschick verschafft hat und nicht absichtlich - was auch doof wäre, da das Tor ja nicht zählt), was ich gut finde.
Zitat von soulKSC
Wieso fällt es jetzt schneller auf? Die Regel gab es doch vorher schon?
Zitat von GTStar
Der Grund dürfte schlicht sein, dass es jetzt schneller auffällt, dass ein Regelverstoß vorlag. Gerade so eine Doppelberührung ist ja oft erst in der Wiederholung genau zu sehen.
Ich finde die Regelung übrigens gut so. Wie schon gesagt wurde, ist der Anwendungsfall ja hauptsächlich, dass der Spieler aufgrund eines schlechten Rasens beim Schuss wegrutscht. Und auch dann wird nur wiederholt, wenn er sich dadurch einen Vorteil verschafft (sprich: ein Tor erzielt).
Zitat von soulKSC
Ich versteh das VAR-Argument nicht. Das zählt für diese Situation ob mit der alten oder mit der neuen Regel und war bisher kein Problem.
Zitat von Lynx1984
Und jetzt kommt der VAR und behauptet der Schnürsenkel des Standfußes wäre dran gewesen. Kein Tor? Der Ball blieb aber durch diese „Berührung“ liegen wie ein Stein.
=> wir haben in meinen Augen diese Regeländerung weil es einen VAR gibt, welcher noch so kleine „Berührungen“ ermittelt und Tore aberkennt, welches nicht im Sinne des Sports sind.
In meinen Augen ist die 2. Berührung so auszulegen, dass hierdurch kein Vorteil für den Schützen entstehen kann. Klar wieder eine WischiWaschi Regelung. Aber diese Mikroberührungen als 2. Berührung auszulegen führen uns in eine Richtung in denen es immer weniger um das Spiel geht.
Zitat von vast76
Sehe ich genauso: Doppelte Berührung -> Indirekter Freistoß - egal ob daneben, gehalten oder getroffen
Zitat von soulKSC
Aber es kann doch nicht im Sinne des Sports sein, eine allgemeingültige Regel (das zweimalige Berühren des Balles durch den Ausführenden einer Standardsituation ist regelwidrig) durch Ausnahmen aufzuweichen, mal abgesehen davon, dass jede dieser Sonderregeln das Regelwerk größer, komplizierter und damit auch fehleranfälliger machen. Auch die Argumentation, dass es „viel sinnlosere Dinge“ gäbe, ist doch keine sportliche, Regeln können doch nicht gewichtet werden. Entweder sie sind gültig, oder sie sind es nicht.
Warum wir nun einem Spieler, der in einer Extremsituation einen Fehler macht, noch eine Ausnahme zu seinen Gunsten zur Seite stellen müssen, erschließt sich mir nicht. Abgesehen davon kann die besagte Siutation eben nicht nur durch Abrutschen, sondern schlicht auch durch Unvermögen (fehlerhafter Anlauf, falsche Fußhaltung, schlechtes Timing) entstehen. Auch an der Stelle empfinde ich es als ungerecht, dem Schützen, dem ein Fehler unterlaufen ist, noch einen Vorteil gegenüber dem Torhüter zu erlauben, nur weil der Ball mit oder durch den Fehler im Kasten gelandet ist. Der Regelbruch ist doch entstanden ganz unabhängig davon, wo der Ball am Ende landet.
Und damit auch zurück zu: Die Situation selbst ist doch durch das Regelwerk schon längst abgedeckt. Für mich fühlen sich solche Ausnahmen enorm falsch an.
Zitat von KSCFranconia
Das tun die meisten doch auch. Oder haben es zu tun, bringt ja nichts zu diskutieren. Es gibt aber Regeln die fühlen sich richtig an und welche die fühlen sich falsch an. Und in den zwei von mir genannten Fällen hat es sich m.E. falsch angefühlt den jeweiligen Treffer nicht zählen zu lassen. Es werden Elfer wegen viel sinnloseren Dingen wie Einlaufen in den 16er wiederholt. Da finde ich es in solchen (extrem seltenen!) Fällen korrekt es auch einzuführen. Das ist meine Sicht und das ist gut so.
Das tun die meisten doch auch. Oder haben es zu tun, bringt ja nichts zu diskutieren. Es gibt aber Regeln die fühlen sich richtig an und welche die fühlen sich falsch an. Und in den zwei von mir genannten Fällen hat es sich m.E. falsch angefühlt den jeweiligen Treffer nicht zählen zu lassen. Es werden Elfer wegen viel sinnloseren Dingen wie Einlaufen in den 16er wiederholt. Da finde ich es in solchen (extrem seltenen!) Fällen korrekt es auch einzuführen. Das ist meine Sicht und das ist gut so.
Aber es kann doch nicht im Sinne des Sports sein, eine allgemeingültige Regel (das zweimalige Berühren des Balles durch den Ausführenden einer Standardsituation ist regelwidrig) durch Ausnahmen aufzuweichen, mal abgesehen davon, dass jede dieser Sonderregeln das Regelwerk größer, komplizierter und damit auch fehleranfälliger machen. Auch die Argumentation, dass es „viel sinnlosere Dinge“ gäbe, ist doch keine sportliche, Regeln können doch nicht gewichtet werden. Entweder sie sind gültig, oder sie sind es nicht.
Warum wir nun einem Spieler, der in einer Extremsituation einen Fehler macht, noch eine Ausnahme zu seinen Gunsten zur Seite stellen müssen, erschließt sich mir nicht. Abgesehen davon kann die besagte Siutation eben nicht nur durch Abrutschen, sondern schlicht auch durch Unvermögen (fehlerhafter Anlauf, falsche Fußhaltung, schlechtes Timing) entstehen. Auch an der Stelle empfinde ich es als ungerecht, dem Schützen, dem ein Fehler unterlaufen ist, noch einen Vorteil gegenüber dem Torhüter zu erlauben, nur weil der Ball mit oder durch den Fehler im Kasten gelandet ist. Der Regelbruch ist doch entstanden ganz unabhängig davon, wo der Ball am Ende landet.
Und damit auch zurück zu: Die Situation selbst ist doch durch das Regelwerk schon längst abgedeckt. Für mich fühlen sich solche Ausnahmen enorm falsch an.
Sehe ich genauso: Doppelte Berührung -> Indirekter Freistoß - egal ob daneben, gehalten oder getroffen
Und jetzt kommt der VAR und behauptet der Schnürsenkel des Standfußes wäre dran gewesen. Kein Tor? Der Ball blieb aber durch diese „Berührung“ liegen wie ein Stein.
=> wir haben in meinen Augen diese Regeländerung weil es einen VAR gibt, welcher noch so kleine „Berührungen“ ermittelt und Tore aberkennt, welches nicht im Sinne des Sports sind.
In meinen Augen ist die 2. Berührung so auszulegen, dass hierdurch kein Vorteil für den Schützen entstehen kann. Klar wieder eine WischiWaschi Regelung. Aber diese Mikroberührungen als 2. Berührung auszulegen führen uns in eine Richtung in denen es immer weniger um das Spiel geht.
Ich versteh das VAR-Argument nicht. Das zählt für diese Situation ob mit der alten oder mit der neuen Regel und war bisher kein Problem.
Der Grund dürfte schlicht sein, dass es jetzt schneller auffällt, dass ein Regelverstoß vorlag. Gerade so eine Doppelberührung ist ja oft erst in der Wiederholung genau zu sehen.
Ich finde die Regelung übrigens gut so. Wie schon gesagt wurde, ist der Anwendungsfall ja hauptsächlich, dass der Spieler aufgrund eines schlechten Rasens beim Schuss wegrutscht. Und auch dann wird nur wiederholt, wenn er sich dadurch einen Vorteil verschafft (sprich: ein Tor erzielt).
Wieso fällt es jetzt schneller auf? Die Regel gab es doch vorher schon?
"Schneller" war das falsche Wort: "überhaupt erst" meinte ich.
Bisher gab es die Regel, dass das Tor dann nicht gewertet wird. Jetzt darf der Schütze nochmal (weil er sich den Vorteil ja in der Regel durch ein platzbedingtes Missgeschick verschafft hat und nicht absichtlich - was auch doof wäre, da das Tor ja nicht zählt), was ich gut finde.
Zählt ein Tor dann auch nicht, wenn der Ball im Sechzehner verspringt und der Torhüter deshalb den Ball nicht abwehren kann?
Ich finde es wirklich seltsam, dass wir lauter so Ausnahmeregeln schaffen, die das ursprüngliche Regelwerk verwässern. Aber gut, es scheint da auch andere Ansichten zu geben.
19.07.2025 - 13:01 Uhr
Zitat von soulKSC
Zählt ein Tor dann auch nicht, wenn der Ball im Sechzehner verspringt und der Torhüter deshalb den Ball nicht abwehren kann?
Ich finde es wirklich seltsam, dass wir lauter so Ausnahmeregeln schaffen, die das ursprüngliche Regelwerk verwässern. Aber gut, es scheint da auch andere Ansichten zu geben.
Zitat von GTStar
"Schneller" war das falsche Wort: "überhaupt erst" meinte ich.
Bisher gab es die Regel, dass das Tor dann nicht gewertet wird. Jetzt darf der Schütze nochmal (weil er sich den Vorteil ja in der Regel durch ein platzbedingtes Missgeschick verschafft hat und nicht absichtlich - was auch doof wäre, da das Tor ja nicht zählt), was ich gut finde.
Zitat von soulKSC
Wieso fällt es jetzt schneller auf? Die Regel gab es doch vorher schon?
Zitat von GTStar
Der Grund dürfte schlicht sein, dass es jetzt schneller auffällt, dass ein Regelverstoß vorlag. Gerade so eine Doppelberührung ist ja oft erst in der Wiederholung genau zu sehen.
Ich finde die Regelung übrigens gut so. Wie schon gesagt wurde, ist der Anwendungsfall ja hauptsächlich, dass der Spieler aufgrund eines schlechten Rasens beim Schuss wegrutscht. Und auch dann wird nur wiederholt, wenn er sich dadurch einen Vorteil verschafft (sprich: ein Tor erzielt).
Zitat von soulKSC
Ich versteh das VAR-Argument nicht. Das zählt für diese Situation ob mit der alten oder mit der neuen Regel und war bisher kein Problem.
Zitat von Lynx1984
Und jetzt kommt der VAR und behauptet der Schnürsenkel des Standfußes wäre dran gewesen. Kein Tor? Der Ball blieb aber durch diese „Berührung“ liegen wie ein Stein.
=> wir haben in meinen Augen diese Regeländerung weil es einen VAR gibt, welcher noch so kleine „Berührungen“ ermittelt und Tore aberkennt, welches nicht im Sinne des Sports sind.
In meinen Augen ist die 2. Berührung so auszulegen, dass hierdurch kein Vorteil für den Schützen entstehen kann. Klar wieder eine WischiWaschi Regelung. Aber diese Mikroberührungen als 2. Berührung auszulegen führen uns in eine Richtung in denen es immer weniger um das Spiel geht.
Zitat von vast76
Sehe ich genauso: Doppelte Berührung -> Indirekter Freistoß - egal ob daneben, gehalten oder getroffen
Zitat von soulKSC
Aber es kann doch nicht im Sinne des Sports sein, eine allgemeingültige Regel (das zweimalige Berühren des Balles durch den Ausführenden einer Standardsituation ist regelwidrig) durch Ausnahmen aufzuweichen, mal abgesehen davon, dass jede dieser Sonderregeln das Regelwerk größer, komplizierter und damit auch fehleranfälliger machen. Auch die Argumentation, dass es „viel sinnlosere Dinge“ gäbe, ist doch keine sportliche, Regeln können doch nicht gewichtet werden. Entweder sie sind gültig, oder sie sind es nicht.
Warum wir nun einem Spieler, der in einer Extremsituation einen Fehler macht, noch eine Ausnahme zu seinen Gunsten zur Seite stellen müssen, erschließt sich mir nicht. Abgesehen davon kann die besagte Siutation eben nicht nur durch Abrutschen, sondern schlicht auch durch Unvermögen (fehlerhafter Anlauf, falsche Fußhaltung, schlechtes Timing) entstehen. Auch an der Stelle empfinde ich es als ungerecht, dem Schützen, dem ein Fehler unterlaufen ist, noch einen Vorteil gegenüber dem Torhüter zu erlauben, nur weil der Ball mit oder durch den Fehler im Kasten gelandet ist. Der Regelbruch ist doch entstanden ganz unabhängig davon, wo der Ball am Ende landet.
Und damit auch zurück zu: Die Situation selbst ist doch durch das Regelwerk schon längst abgedeckt. Für mich fühlen sich solche Ausnahmen enorm falsch an.
Zitat von KSCFranconia
Das tun die meisten doch auch. Oder haben es zu tun, bringt ja nichts zu diskutieren. Es gibt aber Regeln die fühlen sich richtig an und welche die fühlen sich falsch an. Und in den zwei von mir genannten Fällen hat es sich m.E. falsch angefühlt den jeweiligen Treffer nicht zählen zu lassen. Es werden Elfer wegen viel sinnloseren Dingen wie Einlaufen in den 16er wiederholt. Da finde ich es in solchen (extrem seltenen!) Fällen korrekt es auch einzuführen. Das ist meine Sicht und das ist gut so.
Das tun die meisten doch auch. Oder haben es zu tun, bringt ja nichts zu diskutieren. Es gibt aber Regeln die fühlen sich richtig an und welche die fühlen sich falsch an. Und in den zwei von mir genannten Fällen hat es sich m.E. falsch angefühlt den jeweiligen Treffer nicht zählen zu lassen. Es werden Elfer wegen viel sinnloseren Dingen wie Einlaufen in den 16er wiederholt. Da finde ich es in solchen (extrem seltenen!) Fällen korrekt es auch einzuführen. Das ist meine Sicht und das ist gut so.
Aber es kann doch nicht im Sinne des Sports sein, eine allgemeingültige Regel (das zweimalige Berühren des Balles durch den Ausführenden einer Standardsituation ist regelwidrig) durch Ausnahmen aufzuweichen, mal abgesehen davon, dass jede dieser Sonderregeln das Regelwerk größer, komplizierter und damit auch fehleranfälliger machen. Auch die Argumentation, dass es „viel sinnlosere Dinge“ gäbe, ist doch keine sportliche, Regeln können doch nicht gewichtet werden. Entweder sie sind gültig, oder sie sind es nicht.
Warum wir nun einem Spieler, der in einer Extremsituation einen Fehler macht, noch eine Ausnahme zu seinen Gunsten zur Seite stellen müssen, erschließt sich mir nicht. Abgesehen davon kann die besagte Siutation eben nicht nur durch Abrutschen, sondern schlicht auch durch Unvermögen (fehlerhafter Anlauf, falsche Fußhaltung, schlechtes Timing) entstehen. Auch an der Stelle empfinde ich es als ungerecht, dem Schützen, dem ein Fehler unterlaufen ist, noch einen Vorteil gegenüber dem Torhüter zu erlauben, nur weil der Ball mit oder durch den Fehler im Kasten gelandet ist. Der Regelbruch ist doch entstanden ganz unabhängig davon, wo der Ball am Ende landet.
Und damit auch zurück zu: Die Situation selbst ist doch durch das Regelwerk schon längst abgedeckt. Für mich fühlen sich solche Ausnahmen enorm falsch an.
Sehe ich genauso: Doppelte Berührung -> Indirekter Freistoß - egal ob daneben, gehalten oder getroffen
Und jetzt kommt der VAR und behauptet der Schnürsenkel des Standfußes wäre dran gewesen. Kein Tor? Der Ball blieb aber durch diese „Berührung“ liegen wie ein Stein.
=> wir haben in meinen Augen diese Regeländerung weil es einen VAR gibt, welcher noch so kleine „Berührungen“ ermittelt und Tore aberkennt, welches nicht im Sinne des Sports sind.
In meinen Augen ist die 2. Berührung so auszulegen, dass hierdurch kein Vorteil für den Schützen entstehen kann. Klar wieder eine WischiWaschi Regelung. Aber diese Mikroberührungen als 2. Berührung auszulegen führen uns in eine Richtung in denen es immer weniger um das Spiel geht.
Ich versteh das VAR-Argument nicht. Das zählt für diese Situation ob mit der alten oder mit der neuen Regel und war bisher kein Problem.
Der Grund dürfte schlicht sein, dass es jetzt schneller auffällt, dass ein Regelverstoß vorlag. Gerade so eine Doppelberührung ist ja oft erst in der Wiederholung genau zu sehen.
Ich finde die Regelung übrigens gut so. Wie schon gesagt wurde, ist der Anwendungsfall ja hauptsächlich, dass der Spieler aufgrund eines schlechten Rasens beim Schuss wegrutscht. Und auch dann wird nur wiederholt, wenn er sich dadurch einen Vorteil verschafft (sprich: ein Tor erzielt).
Wieso fällt es jetzt schneller auf? Die Regel gab es doch vorher schon?
"Schneller" war das falsche Wort: "überhaupt erst" meinte ich.
Bisher gab es die Regel, dass das Tor dann nicht gewertet wird. Jetzt darf der Schütze nochmal (weil er sich den Vorteil ja in der Regel durch ein platzbedingtes Missgeschick verschafft hat und nicht absichtlich - was auch doof wäre, da das Tor ja nicht zählt), was ich gut finde.
Zählt ein Tor dann auch nicht, wenn der Ball im Sechzehner verspringt und der Torhüter deshalb den Ball nicht abwehren kann?
Ich finde es wirklich seltsam, dass wir lauter so Ausnahmeregeln schaffen, die das ursprüngliche Regelwerk verwässern. Aber gut, es scheint da auch andere Ansichten zu geben.
Das ist meines Erachtens nur bedingt vergleichbar. Elfmeter sind ja eine gezielte Bestrafung des Gegners bzw. ein gezielter Vorteil und beim Elfmeterschießen sogar eine essentielle Situation und nicht irgendeine zufällige Spielsituation auf dem Platz.
02.08.2025 - 21:35 Uhr
Bis auf ein paar Kleinigkeiten als Münster immer Rückenschmerzen hätte recht Solide Leistung der Unparteiischen Heute.
Was ich aber hoffe das es nicht immer mehr Normalität wird sind Nachspielzeiten von 6&7 Minuten, das wären schon jeweils knackige 2/3 Minuten zu viel.
Was ich aber hoffe das es nicht immer mehr Normalität wird sind Nachspielzeiten von 6&7 Minuten, das wären schon jeweils knackige 2/3 Minuten zu viel.
02.08.2025 - 21:46 Uhr
Zitat von Thommsk
Bis auf ein paar Kleinigkeiten als Münster immer Rückenschmerzen hätte recht Solide Leistung der Unparteiischen Heute.
Was ich aber hoffe das es nicht immer mehr Normalität wird sind Nachspielzeiten von 6&7 Minuten, das wären schon jeweils knackige 2/3 Minuten zu viel.
Bis auf ein paar Kleinigkeiten als Münster immer Rückenschmerzen hätte recht Solide Leistung der Unparteiischen Heute.
Was ich aber hoffe das es nicht immer mehr Normalität wird sind Nachspielzeiten von 6&7 Minuten, das wären schon jeweils knackige 2/3 Minuten zu viel.
So unterschiedlich können Eindrücke sein...
02.08.2025 - 21:47 Uhr
Wenn man sich das Spiel Bielefeld - Düsseldorf anschaut können wir froh sein über eine gute SchiedsrichterLeistun gin unserem Spiel.
Was der Kollege da in Bielefeld pfeift gehört in die Kreisklasse.
Was der Kollege da in Bielefeld pfeift gehört in die Kreisklasse.
02.08.2025 - 21:48 Uhr
was soll der schiri den falsch gemacht haben? rapp hatte zb glück nie gelb zu sehen und müller war haarscharf vor gelbrot.
02.08.2025 - 21:52 Uhr
Zitat von Leutberger
So unterschiedlich können Eindrücke sein...
Zitat von Thommsk
Bis auf ein paar Kleinigkeiten als Münster immer Rückenschmerzen hätte recht Solide Leistung der Unparteiischen Heute.
Was ich aber hoffe das es nicht immer mehr Normalität wird sind Nachspielzeiten von 6&7 Minuten, das wären schon jeweils knackige 2/3 Minuten zu viel.
Bis auf ein paar Kleinigkeiten als Münster immer Rückenschmerzen hätte recht Solide Leistung der Unparteiischen Heute.
Was ich aber hoffe das es nicht immer mehr Normalität wird sind Nachspielzeiten von 6&7 Minuten, das wären schon jeweils knackige 2/3 Minuten zu viel.
So unterschiedlich können Eindrücke sein...
Mir war die Spielleitung vom Kampka heute auch viel zu kleinlich. Jede Körperberührung abgepfiffen. Auf beiden Seiten. Hat sich oft in den Vordergrund gespielt. Große Fehler sind ihm nicht passiert zum Glück.
02.08.2025 - 22:27 Uhr
Zitat von rohrstadt
Mir war die Spielleitung vom Kampka heute auch viel zu kleinlich. Jede Körperberührung abgepfiffen. Auf beiden Seiten. Hat sich oft in den Vordergrund gespielt. Große Fehler sind ihm nicht passiert zum Glück.
Mir war die Spielleitung vom Kampka heute auch viel zu kleinlich. Jede Körperberührung abgepfiffen. Auf beiden Seiten. Hat sich oft in den Vordergrund gespielt. Große Fehler sind ihm nicht passiert zum Glück.
Das sehe ich genauso. Sobald jemand auf dem Boden lag, hat er gepfiffen. Viel zu kleinlich, aber glücklicherweise alles nicht spielentscheidend.
Genauso nicht nachvollziehbar waren die Nachspielzeiten. 6 Minuten in Hälfte 1? Wofür? Auch 7 Minuten in HZ 2 nicht wirklich verständlich. Wird aber grad in BI übertroffen. Da gibt es für nix gleich 10 Minuten Nachspielzeit. Haben die beim DFB die Ansage bekommen, die Nachspielzeiten von der WM '22 zu kopieren?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von JustinTime11 am 02.08.2025 um 22:31 Uhr bearbeitet
02.08.2025 - 22:45 Uhr
Zitat von JustinTime11
Das sehe ich genauso. Sobald jemand auf dem Boden lag, hat er gepfiffen. Viel zu kleinlich, aber glücklicherweise alles nicht spielentscheidend.
Genauso nicht nachvollziehbar waren die Nachspielzeiten. 6 Minuten in Hälfte 1? Wofür? Auch 7 Minuten in HZ 2 nicht wirklich verständlich. Wird aber grad in BI übertroffen. Da gibt es für nix gleich 10 Minuten Nachspielzeit. Haben die beim DFB die Ansage bekommen, die Nachspielzeiten von der WM '22 zu kopieren?
Zitat von rohrstadt
Mir war die Spielleitung vom Kampka heute auch viel zu kleinlich. Jede Körperberührung abgepfiffen. Auf beiden Seiten. Hat sich oft in den Vordergrund gespielt. Große Fehler sind ihm nicht passiert zum Glück.
Mir war die Spielleitung vom Kampka heute auch viel zu kleinlich. Jede Körperberührung abgepfiffen. Auf beiden Seiten. Hat sich oft in den Vordergrund gespielt. Große Fehler sind ihm nicht passiert zum Glück.
Das sehe ich genauso. Sobald jemand auf dem Boden lag, hat er gepfiffen. Viel zu kleinlich, aber glücklicherweise alles nicht spielentscheidend.
Genauso nicht nachvollziehbar waren die Nachspielzeiten. 6 Minuten in Hälfte 1? Wofür? Auch 7 Minuten in HZ 2 nicht wirklich verständlich. Wird aber grad in BI übertroffen. Da gibt es für nix gleich 10 Minuten Nachspielzeit. Haben die beim DFB die Ansage bekommen, die Nachspielzeiten von der WM '22 zu kopieren?
Ich fand die Leistung heute gut und konsequent.
Ich vermute, dass es da Ansagen gibt, mehr nachzuspielen, ja. War gestern doch auch schon so, oder? Paderborn hat auch in der 90+9 getroffen.
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