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Schiedsrichter, Torlinientechnik, Videobeweis

29.08.2017 - 09:37 Uhr
Zitat von BorusseKR
Zitat von Treze82

Zitat von BorusseKR

Zitat von Treze82

Zitat von Elwood

Gerade noch mal die Aussage Kohfeldts gelesen, dass er einen klaren Elfer und keine rote Karte gesehen hat.
Nochmal - auch für Herrn Kohfeldt - Kruse wurde beim versuchten Tackling von Kone am Knöchel getroffen (berührt). Dieser Kontakt war jedoch so gering, dass Kruse ohne Behinderung weiterspielen konnte und erst nach zwei weiteren Moves, wo er dann erfolgreich gestoppt werden konnte, den sterbenden Schwan spielte.
Völlig korrekt gesehen - sowohl vom Schiri als auch vom VAR. Nicht jeder Kontakt im Strafraum ist zwangsläufig ein Foulspiel - wer regelmäßig auf dem Platz steht/stand, weiß was ich meine.
Fällt Kruse sofort, wird es wahrscheinlich Elfer geben (müssen) - aber dann geht man auch davon aus, dass das Tackling schon härter war. Die Krux ist, dass man die Wucht eines Tacklings in einer Zeitlupe auch nur sehr bedingt belegen kann - vieles sieht hier mitunter schlimmer aus, als es eigentlich war.
Beim Platzverweis hat der VAR ebenfalls richtig gehandelt - er hat dem Schiri das absichtliche Handspiel, welches er nicht gesehen hat, mitgeteilt. Der Schiri hat den Zweikampf vorher als ausgeglichen bewertet und von daher bleibt bei dem absichtlichen Handspiel nur rot als Konsequenz.
Den einzigen Fehler, der leider mit spielentscheidend war, hat der VAR beim vermeintlichen Siegtor gemacht. Während sehr viele Zweikämpfe über 90 min durchgewunken werden, wird dann im Nachgang dieser eine Zweikampf kontrolliert und zurückgenommen.
Der Schiri hat eine großzügige Linie mit der gewissen Härte im Zweikampf durchgehen lassen, da muss der VAR nicht bei einem vergleichbaren Zweikampf eingreifen - der Schiri hat keinen groben Fehler begangen. Den Zweikampf kann man abpfeiffen, muss man aber nicht, wenn man den Spielverlauf als ganzes sieht.


Dass der Trainer der anderen Mannschaft das so sieht und formuliert ist nachvollziehbar, wobei ich die Diskussion um die rote Karte überhaupt nicht nachvollziehen kann. Natürlich haben beide ihre Arme am Gegner und dessen Trikot, aber Tikus hat einen auf der Schulter und einen im Gesicht und zudem ja auch überhaupt kein Interesse daran sich durch Ziehen oder was auch immer die Geschwindigkeit nehmen zu lassen, dieses Interesse hat nur Lacroix. Das Handspiel hat dann Kruse perfekt eingeordnet "was auch immer ihn da geritten hat"
Für mich selbst ohne Handspiel Foul und klare Verhinderung einer Torchance, aber dann wäre es ggf diskutabel gewesen ob Tikus nicht auch foult, aber siehe oben. Hätte er ihn weg gedrückt wäre es anders, aber wieso sollte er sich an ihn klammern?

Beim Elfer kann ich den Ärger nachvollziehen l, aber Regel ist komplett richtig umgesetzt, ob die Regel gut ist steht auf einem anderen Blatt.

Ich dachte gestern auch irrigerweise dass bei Toren immer überprüft wird, das ist auch so, ein Eingriff erfolgt aber nur bei klarer Fehlentscheidung. So glasklar fand ich das Foul auch nicht, gerade wenn man die Linie im Spiel mit heranzieht, aber das geht insgesamt für mich in Ordnung, seit vielen Spielen mal das Gefühl nicht durch den VAR benachteiligt zu sein, was auch sonst wahrscheinlich viel weniger so ist als man es im Spiel empfindet.


Das ist halt leider auch das Problem. Das ganze Thema löst aus, dass die Spieler den sterbenden Schwan mimen. Ich, selbst Schiedsrichter in unteren Ligen, hasse es.
Kleinste Berührung und die schreien als hätten sie einen Schien- und Wadenbeinbruch. Gerade jetzt wird Kohfeldt seinen Spielern eintrichtern, dass die bei möglichen Berührungen im Strafraum einfach schreiend fallen sollen.

Ich finde es alles einfach ein arg schwieriges Thema. Wenn wir ehrlich sind, kann der var und der Schiedsrichter da nur einem shitstorm erhalten. Die frage ist doch nur, von welcher Seite?


Das stimmt wohl leider, generell sollten da alle, ich schließe mich da voll ein, den Pegel der Empörung deutlich runter fahren. Ich bemühe mich da fair und objektiv zu bleiben, aber es ist schwer.
Gab gestern eine Szene wo glaube ich Schlager (erneut) sehr theatralisch zu Boden ging und Kohlfeld wild gestikulierend zum vierten Schiri geht. Dann kommt Embolo achselzuckend auf ihn zu und deutet irgendwie an, dass das halb so wild war und er grinst ihn augenzwinkernd an und hört auf zu meckern, weil halt nicht viel war.
Ist jetzt nur exemplarisch an Kohlfeld festgemacht, aber diese ständige Meckerei und Bedrängen der Schiris, dass die ganze Bank bei manchen Vereinen im Daueralarm ist und jede Kleinigkeit lautstark kommentiert wird, da kann ich die Schiedsrichter auch verstehen wenn man sich dann irgendwann gar nicht mehr auf eine normale Kommunikation einlässt, wenn auf der anderen Seite bei fast jedem Pfiff 3-8 Spieler um einen rumstehen und irgendwas fordern oder reklamieren.

PS Super, dass es noch genug Leute gibt die trotzdem als Schiri in den "Niederungen" versuchen den Wahnsinn zu beherrschen daumen-hoch


Ja, tatsächlich führt der respektlose Umgang dazu, dass wir in Deutschland langsam ein Schiriproblem haben. Keiner will es machen. Dabei macht es eigentlich echt Spaß.

Man sollte, so finde ich, auch solches angehen von offiziell deutlich schneller ahnden. Wie sagt man so schön? Der Ton macht die Musik. Man will immer respektiert werden vom ggü, aber wer respektiert noch wirklich die Schiedsrichter auf dem Feld. Mich nervt nicht nur diese thetralische fallen, auch dieses ständige abwinken und diskutieren. Das sieht du mittlerweile bis in Jugend. Das sehen die bei den Profis und schauen sich es ab. Da finde ich die Lösung im Rugby (ich glaube es war Rugby) lustig. Da müssen die den Schiri um Erlaubnis fragen sprechen zu dürfen. Komplettes Gegenteil, auch wenn ich es zu extrem finde. Muss auf jeden Fall mal ein umdenken stattfinden.


Ich glaube im Rugby ist glasklar dass ausschließlich der Kapitän mit dem Schiedsrichter sprechen darf und alle halten dich daran, es sei denn der Schiri bittet zum Gespräch.
Ich glaube da gibt es vom Verband aber auch Strafen wenn man um das Spiel herum da großartig diskutiert von den Vereinen.
Dadurch ist der Schiri absolute Autorität und es sieht lustig aus wenn da 30 Kerle jenseits der 90kg muskelbepackt stehen und handzahm werden wenn der 1,60 große schmächtige Schiri pfeift, aber so soll es sein.
Zitat von BorusseKR
Zitat von Treze82

Zitat von BorusseKR

Zitat von Treze82

Zitat von Elwood

Gerade noch mal die Aussage Kohfeldts gelesen, dass er einen klaren Elfer und keine rote Karte gesehen hat.
Nochmal - auch für Herrn Kohfeldt - Kruse wurde beim versuchten Tackling von Kone am Knöchel getroffen (berührt). Dieser Kontakt war jedoch so gering, dass Kruse ohne Behinderung weiterspielen konnte und erst nach zwei weiteren Moves, wo er dann erfolgreich gestoppt werden konnte, den sterbenden Schwan spielte.
Völlig korrekt gesehen - sowohl vom Schiri als auch vom VAR. Nicht jeder Kontakt im Strafraum ist zwangsläufig ein Foulspiel - wer regelmäßig auf dem Platz steht/stand, weiß was ich meine.
Fällt Kruse sofort, wird es wahrscheinlich Elfer geben (müssen) - aber dann geht man auch davon aus, dass das Tackling schon härter war. Die Krux ist, dass man die Wucht eines Tacklings in einer Zeitlupe auch nur sehr bedingt belegen kann - vieles sieht hier mitunter schlimmer aus, als es eigentlich war.
Beim Platzverweis hat der VAR ebenfalls richtig gehandelt - er hat dem Schiri das absichtliche Handspiel, welches er nicht gesehen hat, mitgeteilt. Der Schiri hat den Zweikampf vorher als ausgeglichen bewertet und von daher bleibt bei dem absichtlichen Handspiel nur rot als Konsequenz.
Den einzigen Fehler, der leider mit spielentscheidend war, hat der VAR beim vermeintlichen Siegtor gemacht. Während sehr viele Zweikämpfe über 90 min durchgewunken werden, wird dann im Nachgang dieser eine Zweikampf kontrolliert und zurückgenommen.
Der Schiri hat eine großzügige Linie mit der gewissen Härte im Zweikampf durchgehen lassen, da muss der VAR nicht bei einem vergleichbaren Zweikampf eingreifen - der Schiri hat keinen groben Fehler begangen. Den Zweikampf kann man abpfeiffen, muss man aber nicht, wenn man den Spielverlauf als ganzes sieht.


Dass der Trainer der anderen Mannschaft das so sieht und formuliert ist nachvollziehbar, wobei ich die Diskussion um die rote Karte überhaupt nicht nachvollziehen kann. Natürlich haben beide ihre Arme am Gegner und dessen Trikot, aber Tikus hat einen auf der Schulter und einen im Gesicht und zudem ja auch überhaupt kein Interesse daran sich durch Ziehen oder was auch immer die Geschwindigkeit nehmen zu lassen, dieses Interesse hat nur Lacroix. Das Handspiel hat dann Kruse perfekt eingeordnet "was auch immer ihn da geritten hat"
Für mich selbst ohne Handspiel Foul und klare Verhinderung einer Torchance, aber dann wäre es ggf diskutabel gewesen ob Tikus nicht auch foult, aber siehe oben. Hätte er ihn weg gedrückt wäre es anders, aber wieso sollte er sich an ihn klammern?

Beim Elfer kann ich den Ärger nachvollziehen l, aber Regel ist komplett richtig umgesetzt, ob die Regel gut ist steht auf einem anderen Blatt.

Ich dachte gestern auch irrigerweise dass bei Toren immer überprüft wird, das ist auch so, ein Eingriff erfolgt aber nur bei klarer Fehlentscheidung. So glasklar fand ich das Foul auch nicht, gerade wenn man die Linie im Spiel mit heranzieht, aber das geht insgesamt für mich in Ordnung, seit vielen Spielen mal das Gefühl nicht durch den VAR benachteiligt zu sein, was auch sonst wahrscheinlich viel weniger so ist als man es im Spiel empfindet.


Das ist halt leider auch das Problem. Das ganze Thema löst aus, dass die Spieler den sterbenden Schwan mimen. Ich, selbst Schiedsrichter in unteren Ligen, hasse es.
Kleinste Berührung und die schreien als hätten sie einen Schien- und Wadenbeinbruch. Gerade jetzt wird Kohfeldt seinen Spielern eintrichtern, dass die bei möglichen Berührungen im Strafraum einfach schreiend fallen sollen.

Ich finde es alles einfach ein arg schwieriges Thema. Wenn wir ehrlich sind, kann der var und der Schiedsrichter da nur einem shitstorm erhalten. Die frage ist doch nur, von welcher Seite?


Das stimmt wohl leider, generell sollten da alle, ich schließe mich da voll ein, den Pegel der Empörung deutlich runter fahren. Ich bemühe mich da fair und objektiv zu bleiben, aber es ist schwer.
Gab gestern eine Szene wo glaube ich Schlager (erneut) sehr theatralisch zu Boden ging und Kohlfeld wild gestikulierend zum vierten Schiri geht. Dann kommt Embolo achselzuckend auf ihn zu und deutet irgendwie an, dass das halb so wild war und er grinst ihn augenzwinkernd an und hört auf zu meckern, weil halt nicht viel war.
Ist jetzt nur exemplarisch an Kohlfeld festgemacht, aber diese ständige Meckerei und Bedrängen der Schiris, dass die ganze Bank bei manchen Vereinen im Daueralarm ist und jede Kleinigkeit lautstark kommentiert wird, da kann ich die Schiedsrichter auch verstehen wenn man sich dann irgendwann gar nicht mehr auf eine normale Kommunikation einlässt, wenn auf der anderen Seite bei fast jedem Pfiff 3-8 Spieler um einen rumstehen und irgendwas fordern oder reklamieren.

PS Super, dass es noch genug Leute gibt die trotzdem als Schiri in den "Niederungen" versuchen den Wahnsinn zu beherrschen daumen-hoch


Ja, tatsächlich führt der respektlose Umgang dazu, dass wir in Deutschland langsam ein Schiriproblem haben. Keiner will es machen. Dabei macht es eigentlich echt Spaß.

Man sollte, so finde ich, auch solches angehen von offiziell deutlich schneller ahnden. Wie sagt man so schön? Der Ton macht die Musik. Man will immer respektiert werden vom ggü, aber wer respektiert noch wirklich die Schiedsrichter auf dem Feld. Mich nervt nicht nur diese thetralische fallen, auch dieses ständige abwinken und diskutieren. Das sieht du mittlerweile bis in Jugend. Das sehen die bei den Profis und schauen sich es ab. Da finde ich die Lösung im Rugby (ich glaube es war Rugby) lustig. Da müssen die den Schiri um Erlaubnis fragen sprechen zu dürfen. Komplettes Gegenteil, auch wenn ich es zu extrem finde. Muss auf jeden Fall mal ein umdenken stattfinden.


Ja, da sind die Schiedsrichter absolute Autorität und das wird von allen gelebt, es gibt glaube ich auch recht saftige Strafen wenn sich die Vereine oder Verbände da großartig zu äußern und meckern, sowas wie "der pfeift hier kein Spiel mehr" ist da schlicht undenkbar.

Ist dann fast komisch anzusehen wie 30 muskelbepackte Kerle teils deutlich jenseits der 90kg handzahm werden wenn der schmächtige 1,60 große Schiri pfeift und sich mit der Anrede "Sir" entschuldigen wenn sie sich zu sehr aufführen, und da redet man dann von Dingen die im Fußball nicht mal wahrgenommen würden. Ausserdem spricht grundsätzlich ausschließlich der Kapitän mit dem Schiedsrichter.
Ich war wahrlich kein Fan von Torsten Mattuschka als Spieler, aber bei sky mag ich seine Analysen. Vor allem aber spricht der Mann mir aus der Seele, wenn er (wie auch heute nach dem Spiel HSV-Werder) sagt, dass es ihn nur noch langweilt, immer und immer wieder über die kuriosen VAR-Vorkommnisse reden zu müssen ...

Ich seh', genau wie Mattuschka, keineswegs, dass der VAR den Fussball gerechter gemacht hat ..., m.E. ist das Gegenteil der Fall.
Die Diskussionen über umstrittene Szenen haben sich doch durch diesen Wirrwarr nur noch vervielfacht.

Also schafft den VAR endlich ab und lasst uns zum Fussball mit umstrittenen Schiedsrichterentscheidungen ohne Kölner-Keller zurückkehren ...

•     •     •

"Politik rettet die Welt wohl nicht."
Reinhold Messner
Es ist nur noch ein großer Witz, man hat das Gefühl dass es jede Woche schlimmer wird. Bitte schnell abschaffen, bis auf die Abseitserkennung
Seit der Einführung des VAR wird krampfhaft nach Berührungen bei Zweikämpfen im Strafraum gesucht.
Meist mit wird dann mit der Begründung "er gab einen Kontakt an Bein/Spann/Oberschenkel" auf Elfmeter entschieden. Wo steht geschrieben, dass eine Berührung einem Foulspiel gleichzusetzen ist?
Dass der Gegner mir im Zweikampf mal auf den Fuss steigt liegt beim FUSSball in der Natur der Sache. Deshalb sind solche Szenen wie die mit Kruse gestern für mich kein Elfmeter, sondern ein normales Duell um den Ball. Es war ja nicht so, dass ihm Kone mit voller Wucht auf den Fuss gesprungen ist. Ob der Spieler den "sterbenden Schwan" mimt oder nicht sollte für die Bewertung ebenso irrelevant sein.
Und wer denkt, auf der Insel sieht das anders aus, der sollte sich das VAR-Eingreifen im laufenden League Cup-Final Pool vs. Chelsea anschauen ..., eine Farce is das ...ugly

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"Politik rettet die Welt wohl nicht."
Reinhold Messner
Zitat von Antares
Und wer denkt, auf der Insel sieht das anders aus, der sollte sich das VAR-Eingreifen im laufenden League Cup-Final Pool vs. Chelsea anschauen ..., eine Farce is das ...ugly


Brauche ich es nicht schreiben, van Dijk mit dem Fuß im Abseits, er bewegt sich 0.0 zum Ball, aber regelrechnisch steht er im Abseits und einem Spieler minimal im Weg.
Da kann man dann das passive Abseits auch eigentlich wieder abschaffen.
Zitat von Antares
Ich war wahrlich kein Fan von Torsten Mattuschka als Spieler, aber bei sky mag ich seine Analysen. Vor allem aber spricht der Mann mir aus der Seele, wenn er (wie auch heute nach dem Spiel HSV-Werder) sagt, dass es ihn nur noch langweilt, immer und immer wieder über die kuriosen VAR-Vorkommnisse reden zu müssen ...

Ich seh', genau wie Mattuschka, keineswegs, dass der VAR den Fussball gerechter gemacht hat ..., m.E. ist das Gegenteil der Fall.
Die Diskussionen über umstrittene Szenen haben sich doch durch diesen Wirrwarr nur noch vervielfacht.

Also schafft den VAR endlich ab und lasst uns zum Fussball mit umstrittenen Schiedsrichterentscheidungen ohne Kölner-Keller zurückkehren ...

ich war immer ein fan und Befürworter. Sehe es aber inzwischen anders, jede Woche , jedes Speil andere Auslegungen .
ich würde nur noch Abseits checken lassen , der Rest läuft durch

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das " Ü B E R G A N G S J A H R " ist vorüber .... und jetzt ?
Zitat von Max1900
diese Kontaktelfmeter, früher waren es Foulelfmeter und heute reden die Reporter, Schiri und Experten nur noch von … da war ein Kontakt, den kann man geben…

das macht einen fast verrückt - übersetzt auf das ganze Spiel müsste man dann alle 15 sekunden foul pfeifen oder den Fußball gleich ganz still legen .
Und genau deshalb war die Situation an Kruse kein Foul , er wurde berührt aber keinenswegs zu Fall gebracht , dass fiel ihm dann erst 2 meter später ein .

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das " Ü B E R G A N G S J A H R " ist vorüber .... und jetzt ?
Zitat von Treze82
Zitat von BorusseKR

Zitat von Treze82

Zitat von BorusseKR

Zitat von Treze82

Zitat von Elwood

Gerade noch mal die Aussage Kohfeldts gelesen, dass er einen klaren Elfer und keine rote Karte gesehen hat.
Nochmal - auch für Herrn Kohfeldt - Kruse wurde beim versuchten Tackling von Kone am Knöchel getroffen (berührt). Dieser Kontakt war jedoch so gering, dass Kruse ohne Behinderung weiterspielen konnte und erst nach zwei weiteren Moves, wo er dann erfolgreich gestoppt werden konnte, den sterbenden Schwan spielte.
Völlig korrekt gesehen - sowohl vom Schiri als auch vom VAR. Nicht jeder Kontakt im Strafraum ist zwangsläufig ein Foulspiel - wer regelmäßig auf dem Platz steht/stand, weiß was ich meine.
Fällt Kruse sofort, wird es wahrscheinlich Elfer geben (müssen) - aber dann geht man auch davon aus, dass das Tackling schon härter war. Die Krux ist, dass man die Wucht eines Tacklings in einer Zeitlupe auch nur sehr bedingt belegen kann - vieles sieht hier mitunter schlimmer aus, als es eigentlich war.
Beim Platzverweis hat der VAR ebenfalls richtig gehandelt - er hat dem Schiri das absichtliche Handspiel, welches er nicht gesehen hat, mitgeteilt. Der Schiri hat den Zweikampf vorher als ausgeglichen bewertet und von daher bleibt bei dem absichtlichen Handspiel nur rot als Konsequenz.
Den einzigen Fehler, der leider mit spielentscheidend war, hat der VAR beim vermeintlichen Siegtor gemacht. Während sehr viele Zweikämpfe über 90 min durchgewunken werden, wird dann im Nachgang dieser eine Zweikampf kontrolliert und zurückgenommen.
Der Schiri hat eine großzügige Linie mit der gewissen Härte im Zweikampf durchgehen lassen, da muss der VAR nicht bei einem vergleichbaren Zweikampf eingreifen - der Schiri hat keinen groben Fehler begangen. Den Zweikampf kann man abpfeiffen, muss man aber nicht, wenn man den Spielverlauf als ganzes sieht.


Dass der Trainer der anderen Mannschaft das so sieht und formuliert ist nachvollziehbar, wobei ich die Diskussion um die rote Karte überhaupt nicht nachvollziehen kann. Natürlich haben beide ihre Arme am Gegner und dessen Trikot, aber Tikus hat einen auf der Schulter und einen im Gesicht und zudem ja auch überhaupt kein Interesse daran sich durch Ziehen oder was auch immer die Geschwindigkeit nehmen zu lassen, dieses Interesse hat nur Lacroix. Das Handspiel hat dann Kruse perfekt eingeordnet "was auch immer ihn da geritten hat"
Für mich selbst ohne Handspiel Foul und klare Verhinderung einer Torchance, aber dann wäre es ggf diskutabel gewesen ob Tikus nicht auch foult, aber siehe oben. Hätte er ihn weg gedrückt wäre es anders, aber wieso sollte er sich an ihn klammern?

Beim Elfer kann ich den Ärger nachvollziehen l, aber Regel ist komplett richtig umgesetzt, ob die Regel gut ist steht auf einem anderen Blatt.

Ich dachte gestern auch irrigerweise dass bei Toren immer überprüft wird, das ist auch so, ein Eingriff erfolgt aber nur bei klarer Fehlentscheidung. So glasklar fand ich das Foul auch nicht, gerade wenn man die Linie im Spiel mit heranzieht, aber das geht insgesamt für mich in Ordnung, seit vielen Spielen mal das Gefühl nicht durch den VAR benachteiligt zu sein, was auch sonst wahrscheinlich viel weniger so ist als man es im Spiel empfindet.


Das ist halt leider auch das Problem. Das ganze Thema löst aus, dass die Spieler den sterbenden Schwan mimen. Ich, selbst Schiedsrichter in unteren Ligen, hasse es.
Kleinste Berührung und die schreien als hätten sie einen Schien- und Wadenbeinbruch. Gerade jetzt wird Kohfeldt seinen Spielern eintrichtern, dass die bei möglichen Berührungen im Strafraum einfach schreiend fallen sollen.

Ich finde es alles einfach ein arg schwieriges Thema. Wenn wir ehrlich sind, kann der var und der Schiedsrichter da nur einem shitstorm erhalten. Die frage ist doch nur, von welcher Seite?


Das stimmt wohl leider, generell sollten da alle, ich schließe mich da voll ein, den Pegel der Empörung deutlich runter fahren. Ich bemühe mich da fair und objektiv zu bleiben, aber es ist schwer.
Gab gestern eine Szene wo glaube ich Schlager (erneut) sehr theatralisch zu Boden ging und Kohlfeld wild gestikulierend zum vierten Schiri geht. Dann kommt Embolo achselzuckend auf ihn zu und deutet irgendwie an, dass das halb so wild war und er grinst ihn augenzwinkernd an und hört auf zu meckern, weil halt nicht viel war.
Ist jetzt nur exemplarisch an Kohlfeld festgemacht, aber diese ständige Meckerei und Bedrängen der Schiris, dass die ganze Bank bei manchen Vereinen im Daueralarm ist und jede Kleinigkeit lautstark kommentiert wird, da kann ich die Schiedsrichter auch verstehen wenn man sich dann irgendwann gar nicht mehr auf eine normale Kommunikation einlässt, wenn auf der anderen Seite bei fast jedem Pfiff 3-8 Spieler um einen rumstehen und irgendwas fordern oder reklamieren.

PS Super, dass es noch genug Leute gibt die trotzdem als Schiri in den "Niederungen" versuchen den Wahnsinn zu beherrschen daumen-hoch


Ja, tatsächlich führt der respektlose Umgang dazu, dass wir in Deutschland langsam ein Schiriproblem haben. Keiner will es machen. Dabei macht es eigentlich echt Spaß.

Man sollte, so finde ich, auch solches angehen von offiziell deutlich schneller ahnden. Wie sagt man so schön? Der Ton macht die Musik. Man will immer respektiert werden vom ggü, aber wer respektiert noch wirklich die Schiedsrichter auf dem Feld. Mich nervt nicht nur diese thetralische fallen, auch dieses ständige abwinken und diskutieren. Das sieht du mittlerweile bis in Jugend. Das sehen die bei den Profis und schauen sich es ab. Da finde ich die Lösung im Rugby (ich glaube es war Rugby) lustig. Da müssen die den Schiri um Erlaubnis fragen sprechen zu dürfen. Komplettes Gegenteil, auch wenn ich es zu extrem finde. Muss auf jeden Fall mal ein umdenken stattfinden.


Ja, da sind die Schiedsrichter absolute Autorität und das wird von allen gelebt, es gibt glaube ich auch recht saftige Strafen wenn sich die Vereine oder Verbände da großartig zu äußern und meckern, sowas wie "der pfeift hier kein Spiel mehr" ist da schlicht undenkbar.

Ist dann fast komisch anzusehen wie 30 muskelbepackte Kerle teils deutlich jenseits der 90kg handzahm werden wenn der schmächtige 1,60 große Schiri pfeift und sich mit der Anrede "Sir" entschuldigen wenn sie sich zu sehr aufführen, und da redet man dann von Dingen die im Fußball nicht mal wahrgenommen würden. Ausserdem spricht grundsätzlich ausschließlich der Kapitän mit dem Schiedsrichter.


Ja du sagst es! Aber genau sowas fehlt im Fußball. Die Akzeptanz des Schiris als Mensch und den Respekt und Anstand ggü dieser autoritären Person! Das würde ich mir wünschen! So ein Kritik wie von Bellingham an Zwayer sollte mit einer sperre geahndet werden!
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