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Schiedsrichter, Torlinientechnik, Videobeweis

29.08.2017 - 09:37 Uhr
Zitat von Max1900
Zitat von Elwood

Zitat von Max1900

Und wieder einmal ein schönes Beispiel gegen den VAR. Das ist doch einfach nur lächerlich, wie man trotz so toller Bilder und Kameraperspektiven, zu solchen Fehlentscheidungen kommen kann.
Klarer Elfer für die Niederlande, keine Ahnung was die sich hier denken, der Fußball wird jedenfalls so nicht gerechter… auch wenn wir hier profitieren und sehr viel Glück haben

Was auch auffällig ist, dass eine VAR Hinweis nur äußerst selten vom Schiri angezweifelt wird - eigentlich müsste er sich die Szene gar nicht ansehen.
Man bekommt den Eindruck, dass der Oberschiedsrichter immer der VAR ist und der Feldschiedsrichter lediglich seine „Marionette“.

Zur Szene gestern - war mal wieder ein klarer Fall von Schiedrichter werden, aber noch nie selber gespielt zu haben …
War natürlich von beiden - Schiri wie VAR - eine klare Fehlentscheidung. Der Ball wurde eindeutig erst gespielt, nachdem der Gegenspieler abgeräumt worden ist.
Ich hätte Verständnis für diese Entscheidung, wenn es keien VAR geben würde, aber mit VAR zu so einer Fehlentscheidung zu kommen, ist genau der Grund,, warum er angeschafft gehört!


Genau meine Meinung. Die sind offenbar im Keller nicht in der Lage sich zurückzuhalten und nur die eindeutigen Fehlentscheidungen auszumerzen, so entmachten sie die Schiris, verursachen weitere Fehler und bringen uns Fans auf die Palme. Fehlentscheidungen eines Schiri sind nicht einfach zu ertragen, aber was nach minutenlangen Analysen noch an Fehlern passiert, das ist gar nicht akzeptabel. Meist unterstützen dann ja auch noch die Reporter die Schiris … Stichwort ‚ ja, da war ein Kontakt‘ .. ‚ den kann man geben..‘ und als Fußballer erkennt man auch ohne Zeitlupe und VAR wann der Stürmer einen Elfer schindet.

yep - der VAR könnte so richtig geil sein und die faulen Eier überführen.
So wie er aber angewandt wird, ist er nur schwer zu ertragen - Unrecht wird quasi legitimiert.

Als Beispiel noch:
Ich kann mich immer tierisch darüber aufregen, wenn ein Schiri über 90 min eine großzügige Spielleitung an den Tag legt, also viel durchgehen lässt, aber bei einem Tor dann vom VAR, der ja jedes Tor prüfen muss, zurückgepfiffen wird, weil er ein zu hartes Einsteigen von einem Mitspieler 3 Szenen zuvor gesehen hat …

Gerade für die Fans im Stadion ist der VAR doch echt ein Stimmungstöter …
Wobei man natürlich sagen muss, dass das gesamte Konstrukt um Schiedsrichter, VAR und Regelwerk allesamt einfach schlecht sind.
Das fängt bei letzterem, dem Regelwerk an. Zu viel ist undurchsichtig, stark interpretierbar oder einfach falsch. Ob das mal die Handspiel-Regel, „deliberate play“ oder ein Nicht-Elfmeter nach klarem Kontakt ist, weil der Stürmer nicht direkt den sterbenden Schwan macht (Stichwort Kruse).
Weiter geht es dann bei den Schiedsrichtern, die zumeist kaum das Niveau des Spiels haben. Das Niveau des Sports, der Spieler hat sich so schnell, so stark erhöht, währenddessen das der Schiedsrichter stagniert.
Aber wie soll dieses sich auch nur ansatzweise in diesem Ausmaß steigern, wenn denn die Schiedsrichter nebenbei noch einen „richtigen“ Beruf ausüben.
All das führt dann am Ende eben dazu, dass auch der VAR schlecht, teils katastrophal eingesetzt wird.

Man muss die Schiedsrichter zwingend professionalisieren.
Sie leiten Spiele, in denen es um zig Millionen geht. So wie die Spieler trainieren und sich mit dem Fußball auseinandersetzen (müssen), so sollten es auch die Schiedsrichter.
Genauso sollte dementsprechend dann auch der finanzielle Anreiz da sein, diesen undankbaren Job zu machen.

Am Ende des Tages würde es jedoch Geld kosten.
Geld auf das am Ende wohl die Aktionäre kaum verzichten wollen. Da geht es nicht um den Sport.
Es ist ja auch einfacher, jeden zu bestrafen und abzuschrecken, der sich laut kritisch gegenüber Schiedsrichtern äußert, als das Problem wirklich anzugehen.
Zitat von ElHuracan

Man muss die Schiedsrichter zwingend professionalisieren.
Sie leiten Spiele, in denen es um zig Millionen geht. So wie die Spieler trainieren und sich mit dem Fußball auseinandersetzen (müssen), so sollten es auch die Schiedsrichter.
Genauso sollte dementsprechend dann auch der finanzielle Anreiz da sein, diesen undankbaren Job zu machen.

Am Ende des Tages würde es jedoch Geld kosten.
Geld auf das am Ende wohl die Aktionäre kaum verzichten wollen. Da geht es nicht um den Sport.
Es ist ja auch einfacher, jeden zu bestrafen und abzuschrecken, der sich laut kritisch gegenüber Schiedsrichtern äußert, als das Problem wirklich anzugehen.


Im Prinzip haben wir Profischiedsrichter die nur nicht offiziell so bezeichnet werden.

Hier mal eine Übersicht was ein Schiri heutztage verdient https://www.vermoegenmagazin.de/schiedsrichter-gehalt-bundesliga/

Das Grundgehalt beläuft sich zwischen 40.000 € (2.Liga) bis hin zu 80.000 (FIFA) und dann kommen noch die Einsatzprämien hinzu.

Nehmen wir als Beispiel einen Aytekin, seines Zeichens FIFA-Schiri
80.000 € (FIFA)
60.000 € (12 x Bundesliga)
11.600 € (2 x Champions League)
17.500 € (7 x 2.Liga)
14.400 € (3x Europa League)

Das alleine sind schon 183.500 € in dieser Saison und nicht eingerechnet sind die Einsätze im DFB Pokal, EL-Quali, Freundschaftsspiele, SuperLeague1, Einsätze als 4.Offizieller, mögliche Tunriere (WM, EM) und Aufwandsentschädigungen. Ich denke da kann man von einem Profischiri sprechen, oder?!
Zitat von zerocool76


Im Prinzip haben wir Profischiedsrichter die nur nicht offiziell so bezeichnet werden.

Hier mal eine Übersicht was ein Schiri heutztage verdient https://www.vermoegenmagazin.de/schiedsrichter-gehalt-bundesliga/

Das Grundgehalt beläuft sich zwischen 40.000 € (2.Liga) bis hin zu 80.000 (FIFA) und dann kommen noch die Einsatzprämien hinzu.

Nehmen wir als Beispiel einen Aytekin, seines Zeichens FIFA-Schiri
80.000 € (FIFA)
60.000 € (12 x Bundesliga)
11.600 € (2 x Champions League)
17.500 € (7 x 2.Liga)
14.400 € (3x Europa League)

Das alleine sind schon 183.500 € in dieser Saison und nicht eingerechnet sind die Einsätze im DFB Pokal, EL-Quali, Freundschaftsspiele, SuperLeague1, Einsätze als 4.Offizieller, mögliche Tunriere (WM, EM) und Aufwandsentschädigungen. Ich denke da kann man von einem Profischiri sprechen, oder?!


Ich glaube, dass hängt an der Frage, ob das Schiedsrichteramt hauptberuflich ausgeübt wird, was mMn. in der BuLi nicht der Fall ist, M. Merk war Zahnarzt glaube ich.

Wieviel jemand nebenher verdient ist da kein Kriterium, sonst müssten manche Politiker wohl auch eher Dozenten oder so genannt werden, bei dem, was die so nebenher für Symposien und Vorträge verdienen.

•     •     •

Ich ehre den Platz in dir, in dem das gesamte Universum wohnt. Ich ehre den Platz des Lichts, der Liebe, der Wahrheit, des Friedens und der Weisheit in dir. Ich ehre den Platz in dir, wo, wenn du dort bist und auch ich dort bin, wir beide eins sind.

- Ghandi




Zitat von zerocool76
Zitat von ElHuracan

Man muss die Schiedsrichter zwingend professionalisieren.
Sie leiten Spiele, in denen es um zig Millionen geht. So wie die Spieler trainieren und sich mit dem Fußball auseinandersetzen (müssen), so sollten es auch die Schiedsrichter.
Genauso sollte dementsprechend dann auch der finanzielle Anreiz da sein, diesen undankbaren Job zu machen.

Am Ende des Tages würde es jedoch Geld kosten.
Geld auf das am Ende wohl die Aktionäre kaum verzichten wollen. Da geht es nicht um den Sport.
Es ist ja auch einfacher, jeden zu bestrafen und abzuschrecken, der sich laut kritisch gegenüber Schiedsrichtern äußert, als das Problem wirklich anzugehen.


Im Prinzip haben wir Profischiedsrichter die nur nicht offiziell so bezeichnet werden.

Hier mal eine Übersicht was ein Schiri heutztage verdient https://www.vermoegenmagazin.de/schiedsrichter-gehalt-bundesliga/

Das Grundgehalt beläuft sich zwischen 40.000 € (2.Liga) bis hin zu 80.000 (FIFA) und dann kommen noch die Einsatzprämien hinzu.

Nehmen wir als Beispiel einen Aytekin, seines Zeichens FIFA-Schiri
80.000 € (FIFA)
60.000 € (12 x Bundesliga)
11.600 € (2 x Champions League)
17.500 € (7 x 2.Liga)
14.400 € (3x Europa League)

Das alleine sind schon 183.500 € in dieser Saison und nicht eingerechnet sind die Einsätze im DFB Pokal, EL-Quali, Freundschaftsspiele, SuperLeague1, Einsätze als 4.Offizieller, mögliche Tunriere (WM, EM) und Aufwandsentschädigungen. Ich denke da kann man von einem Profischiri sprechen, oder?!


Klares Nein.
Ich weiss ja nicht, wie Du das siehst, aber ein Profi-Schiri, der aus seinem Beruf aussteigt, um das hauptberuflich zu machen, der kann dann nach 15-20 Jahren Schiedsrichterei (die ersten Jahre unterklassig) sicher nicht davon leben bis zur Rente. Er wird aber ganz ohne Beruf oder komplettem Ausscheiden für so lange Zeit sicher keinen Zugang zum alten Beruf haben.
Also muss da schon der durchschnittliche Schiri deutlich mehr verdienen, damit man die guten Leute auch so bezahlen kann, dass sie eben nur noch das machen - und danach z.B. zum Schiri-Trainer umschulen.

Denn selbst wenn ein Aytekin gut verdient, ist er ein einzelner im "Meer" der Schiris. Und ob das dann bis zur Rente reicht... ich glaub nicht dran.

•     •     •

Borussia ein Leben lang ++ Im Zeichen der Raute geboren ++ Leidenschaft kommt von Leiden
Zitat von Elwood
Zitat von Max1900

Zitat von Elwood

Zitat von Max1900

Und wieder einmal ein schönes Beispiel gegen den VAR. Das ist doch einfach nur lächerlich, wie man trotz so toller Bilder und Kameraperspektiven, zu solchen Fehlentscheidungen kommen kann.
Klarer Elfer für die Niederlande, keine Ahnung was die sich hier denken, der Fußball wird jedenfalls so nicht gerechter… auch wenn wir hier profitieren und sehr viel Glück haben

Was auch auffällig ist, dass eine VAR Hinweis nur äußerst selten vom Schiri angezweifelt wird - eigentlich müsste er sich die Szene gar nicht ansehen.
Man bekommt den Eindruck, dass der Oberschiedsrichter immer der VAR ist und der Feldschiedsrichter lediglich seine „Marionette“.

Zur Szene gestern - war mal wieder ein klarer Fall von Schiedrichter werden, aber noch nie selber gespielt zu haben …
War natürlich von beiden - Schiri wie VAR - eine klare Fehlentscheidung. Der Ball wurde eindeutig erst gespielt, nachdem der Gegenspieler abgeräumt worden ist.
Ich hätte Verständnis für diese Entscheidung, wenn es keien VAR geben würde, aber mit VAR zu so einer Fehlentscheidung zu kommen, ist genau der Grund,, warum er angeschafft gehört!


Genau meine Meinung. Die sind offenbar im Keller nicht in der Lage sich zurückzuhalten und nur die eindeutigen Fehlentscheidungen auszumerzen, so entmachten sie die Schiris, verursachen weitere Fehler und bringen uns Fans auf die Palme. Fehlentscheidungen eines Schiri sind nicht einfach zu ertragen, aber was nach minutenlangen Analysen noch an Fehlern passiert, das ist gar nicht akzeptabel. Meist unterstützen dann ja auch noch die Reporter die Schiris … Stichwort ‚ ja, da war ein Kontakt‘ .. ‚ den kann man geben..‘ und als Fußballer erkennt man auch ohne Zeitlupe und VAR wann der Stürmer einen Elfer schindet.

yep - der VAR könnte so richtig geil sein und die faulen Eier überführen.
So wie er aber angewandt wird, ist er nur schwer zu ertragen - Unrecht wird quasi legitimiert.

Als Beispiel noch:
Ich kann mich immer tierisch darüber aufregen, wenn ein Schiri über 90 min eine großzügige Spielleitung an den Tag legt, also viel durchgehen lässt, aber bei einem Tor dann vom VAR, der ja jedes Tor prüfen muss, zurückgepfiffen wird, weil er ein zu hartes Einsteigen von einem Mitspieler 3 Szenen zuvor gesehen hat …

Gerade für die Fans im Stadion ist der VAR doch echt ein Stimmungstöter …


Hier werden mir viel zu oft Einzelbeispiele genannt. Im Bezug auf die allgemeinen Kritik kann man in diesen Einzelbeispielen oft auch sehr schön die jeweiligen Vereinsbrillen erkennen.

Geht man aber mal vom Einzelfall weg und betrachtet den VAR als Ganzes, so muss man doch, und da kann es doch keine 2 Meinungen drüber geben, attestieren, dass der Fußball gerechter geworden ist.
Es gab mal einen Artikel, den ich leider nicht mehr finde. Da wurde bestätigt, dass ca. 80 % aller Entscheidungen des VAR Richtig sind, und bei normalem Spielverlauf falsch entschieden worden wären.
Einfach gesagt kann man also sagen, das die Einführung des VAR ca. 80% mehr Gerechtigkeit gebracht hat.

Ich empfinde das in einer Zeit, wo es durchaus auch mal um auf und Abstieg, in K.O. Spielen um weiter oder raus gehen kann, also um zig und aber zig Mio Euro, eine durchaus ordentliche Quote.

Man sollte versuchen Abläufe zu verbessern, Regeln anzupassen und somit die Quote noch etwas weiter zu verbessern.

Ein paar Fehlentscheidungen müssen aber noch bleiben. Worüber sollten die Vereinsbrillenträger sich denn sonst noch streiten.
Zitat von rossini
Zitat von zerocool76

Zitat von ElHuracan

Man muss die Schiedsrichter zwingend professionalisieren.
Sie leiten Spiele, in denen es um zig Millionen geht. So wie die Spieler trainieren und sich mit dem Fußball auseinandersetzen (müssen), so sollten es auch die Schiedsrichter.
Genauso sollte dementsprechend dann auch der finanzielle Anreiz da sein, diesen undankbaren Job zu machen.

Am Ende des Tages würde es jedoch Geld kosten.
Geld auf das am Ende wohl die Aktionäre kaum verzichten wollen. Da geht es nicht um den Sport.
Es ist ja auch einfacher, jeden zu bestrafen und abzuschrecken, der sich laut kritisch gegenüber Schiedsrichtern äußert, als das Problem wirklich anzugehen.


Im Prinzip haben wir Profischiedsrichter die nur nicht offiziell so bezeichnet werden.

Hier mal eine Übersicht was ein Schiri heutztage verdient https://www.vermoegenmagazin.de/schiedsrichter-gehalt-bundesliga/

Das Grundgehalt beläuft sich zwischen 40.000 € (2.Liga) bis hin zu 80.000 (FIFA) und dann kommen noch die Einsatzprämien hinzu.

Nehmen wir als Beispiel einen Aytekin, seines Zeichens FIFA-Schiri
80.000 € (FIFA)
60.000 € (12 x Bundesliga)
11.600 € (2 x Champions League)
17.500 € (7 x 2.Liga)
14.400 € (3x Europa League)

Das alleine sind schon 183.500 € in dieser Saison und nicht eingerechnet sind die Einsätze im DFB Pokal, EL-Quali, Freundschaftsspiele, SuperLeague1, Einsätze als 4.Offizieller, mögliche Tunriere (WM, EM) und Aufwandsentschädigungen. Ich denke da kann man von einem Profischiri sprechen, oder?!


Klares Nein.
Ich weiss ja nicht, wie Du das siehst, aber ein Profi-Schiri, der aus seinem Beruf aussteigt, um das hauptberuflich zu machen, der kann dann nach 15-20 Jahren Schiedsrichterei (die ersten Jahre unterklassig) sicher nicht davon leben bis zur Rente. Er wird aber ganz ohne Beruf oder komplettem Ausscheiden für so lange Zeit sicher keinen Zugang zum alten Beruf haben.
Also muss da schon der durchschnittliche Schiri deutlich mehr verdienen, damit man die guten Leute auch so bezahlen kann, dass sie eben nur noch das machen - und danach z.B. zum Schiri-Trainer umschulen.

Denn selbst wenn ein Aytekin gut verdient, ist er ein einzelner im "Meer" der Schiris. Und ob das dann bis zur Rente reicht... ich glaub nicht dran.


Bin mir nicht ganz sicher ob ich dich richtig verstehe, vertrittst du die Meinung, dass man nach 15-20 Jahren professionellen Arbeitens für den Rest des Lebens ausgesorgt haben muss? Das sehe ich nämlich nicht so, egal ob Sportler oder Schiri, auch diese Personen können doch mit 50 Jahren noch einem Job nachgehen und wenn sie vorher clever waren, dass ohne jeglichen Druck, weil man jährlich von mir geschätzte 150.00 € / Jahr verdient hat, wovon der Großteil nur träumen kann. Das entspricht bei 20 Jahren immerhin 3 Mio €. Die in den Raum geworfenen 150.000 € beziehen sich auf den durchschnittlichen Schiri in Deutschland.

Ich weiß nicht welchen Beruf Aytekin erlernt hat, durch sein Schiedsrichterwesen, wird dieser aber absolut in den Hintergrund gerückt sein und maximal Nebentätigkeitsniveau haben oder wie schafft er es an den Wochenenden Liga zu pfeifen und unter der Woche Pokale bzw Länderspiele und zusätzlich Turniere zur jeweiligen Zeit? Wie gesagt wenn man es halbwegs clever anstellt baut man sich während seiner aktiven Karriere ein zweites Standbein und muss später nur wenig für sein Geld tun.
Zitat von Brotlos

Zitat von zerocool76

Im Prinzip haben wir Profischiedsrichter die nur nicht offiziell so bezeichnet werden.

Hier mal eine Übersicht was ein Schiri heutztage verdient https://www.vermoegenmagazin.de/schiedsrichter-gehalt-bundesliga/

Das Grundgehalt beläuft sich zwischen 40.000 € (2.Liga) bis hin zu 80.000 (FIFA) und dann kommen noch die Einsatzprämien hinzu.

Nehmen wir als Beispiel einen Aytekin, seines Zeichens FIFA-Schiri
80.000 € (FIFA)
60.000 € (12 x Bundesliga)
11.600 € (2 x Champions League)
17.500 € (7 x 2.Liga)
14.400 € (3x Europa League)

Das alleine sind schon 183.500 € in dieser Saison und nicht eingerechnet sind die Einsätze im DFB Pokal, EL-Quali, Freundschaftsspiele, SuperLeague1, Einsätze als 4.Offizieller, mögliche Tunriere (WM, EM) und Aufwandsentschädigungen. Ich denke da kann man von einem Profischiri sprechen, oder?!


Ich glaube, dass hängt an der Frage, ob das Schiedsrichteramt hauptberuflich ausgeübt wird, was mMn. in der BuLi nicht der Fall ist, M. Merk war Zahnarzt glaube ich.

Wieviel jemand nebenher verdient ist da kein Kriterium, sonst müssten manche Politiker wohl auch eher Dozenten oder so genannt werden, bei dem, was die so nebenher für Symposien und Vorträge verdienen.


Soweit ich weiß arbeitet ein Bundesliga/FIFA-Schiedsrichter sein Job nur 50% Arbeitszeit (Teilzeit) das heißt z.B. Bankkaufmann, Polizist oder Arzt 50% und DFB-/FIFA-Schiedsrichter (Training, Spielvorbereitung, International, Lehrgang) 50%

Es gibt auch ein unbefristeten Arbeitsvertrag mit DFB, der als Schiedsrichter in der Bundesliga und international pfeift.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von marvinb91 am 30.03.2022 um 21:35 Uhr bearbeitet
Zitat von zerocool76
Zitat von ElHuracan

Man muss die Schiedsrichter zwingend professionalisieren.
Sie leiten Spiele, in denen es um zig Millionen geht. So wie die Spieler trainieren und sich mit dem Fußball auseinandersetzen (müssen), so sollten es auch die Schiedsrichter.
Genauso sollte dementsprechend dann auch der finanzielle Anreiz da sein, diesen undankbaren Job zu machen.

Am Ende des Tages würde es jedoch Geld kosten.
Geld auf das am Ende wohl die Aktionäre kaum verzichten wollen. Da geht es nicht um den Sport.
Es ist ja auch einfacher, jeden zu bestrafen und abzuschrecken, der sich laut kritisch gegenüber Schiedsrichtern äußert, als das Problem wirklich anzugehen.


Im Prinzip haben wir Profischiedsrichter die nur nicht offiziell so bezeichnet werden.

Hier mal eine Übersicht was ein Schiri heutztage verdient https://www.vermoegenmagazin.de/schiedsrichter-gehalt-bundesliga/

Das Grundgehalt beläuft sich zwischen 40.000 € (2.Liga) bis hin zu 80.000 (FIFA) und dann kommen noch die Einsatzprämien hinzu.

Nehmen wir als Beispiel einen Aytekin, seines Zeichens FIFA-Schiri
80.000 € (FIFA)
60.000 € (12 x Bundesliga)
11.600 € (2 x Champions League)
17.500 € (7 x 2.Liga)
14.400 € (3x Europa League)

Das alleine sind schon 183.500 € in dieser Saison und nicht eingerechnet sind die Einsätze im DFB Pokal, EL-Quali, Freundschaftsspiele, SuperLeague1, Einsätze als 4.Offizieller, mögliche Tunriere (WM, EM) und Aufwandsentschädigungen. Ich denke da kann man von einem Profischiri sprechen, oder?!


Das mag sich viel anhören, aber ist es das immer noch im Vergleich dazu, wie viel Profis verdienen, welche Verantwortung ein Schiedsrichter hat und wie sehr er Spiele er im Gegensatz zu mittelklassigen Bundesligaspielern pfeift?

Von allen Akteuren AUF dem Feld ist er doch der mit weitem Abstand wichtigste und entscheidendste.
Er sollte sich im Jahr genauso sehr und intensiv mit dem Sport beschäftigen müssen, wie es jeder Bundesliga-Profi zu tun hat. Im Gegensatz zu einem Bundesliga-Profi ist ein wirklich guter Schiri kaum zu überbezahlen. Am Ende des Tages entscheidet er nicht nur über Sieg oder Niederlage, sondern vor allem über Fairness.

Gerade die sollte doch in allen Sportarten das höchste Gut sein. Dass wir so oft, ja wöchentlich mehrfach, über diese diskutieren müssen, zeigt, dass es diese kaum gibt.
Dann verdient der Schiri eben, wegen mir, auch mal eine Mio pro Jahr. So what? Wenn er seinen Job nahezu tadellos erledigt interessiert das doch keinen Mensch.
Bis es dahin kommt werden jedoch noch zig Fehlentscheidungen gefällt und zig Skandale geschehen.
Bis Aktionäre zur Liebe des Sports auf Geld verzichten, da muss noch viel passieren.
Zitat von ElHuracan
Zitat von zerocool76

Zitat von ElHuracan

Man muss die Schiedsrichter zwingend professionalisieren.
Sie leiten Spiele, in denen es um zig Millionen geht. So wie die Spieler trainieren und sich mit dem Fußball auseinandersetzen (müssen), so sollten es auch die Schiedsrichter.
Genauso sollte dementsprechend dann auch der finanzielle Anreiz da sein, diesen undankbaren Job zu machen.

Am Ende des Tages würde es jedoch Geld kosten.
Geld auf das am Ende wohl die Aktionäre kaum verzichten wollen. Da geht es nicht um den Sport.
Es ist ja auch einfacher, jeden zu bestrafen und abzuschrecken, der sich laut kritisch gegenüber Schiedsrichtern äußert, als das Problem wirklich anzugehen.


Im Prinzip haben wir Profischiedsrichter die nur nicht offiziell so bezeichnet werden.

Hier mal eine Übersicht was ein Schiri heutztage verdient https://www.vermoegenmagazin.de/schiedsrichter-gehalt-bundesliga/

Das Grundgehalt beläuft sich zwischen 40.000 € (2.Liga) bis hin zu 80.000 (FIFA) und dann kommen noch die Einsatzprämien hinzu.

Nehmen wir als Beispiel einen Aytekin, seines Zeichens FIFA-Schiri
80.000 € (FIFA)
60.000 € (12 x Bundesliga)
11.600 € (2 x Champions League)
17.500 € (7 x 2.Liga)
14.400 € (3x Europa League)

Das alleine sind schon 183.500 € in dieser Saison und nicht eingerechnet sind die Einsätze im DFB Pokal, EL-Quali, Freundschaftsspiele, SuperLeague1, Einsätze als 4.Offizieller, mögliche Tunriere (WM, EM) und Aufwandsentschädigungen. Ich denke da kann man von einem Profischiri sprechen, oder?!


Das mag sich viel anhören, aber ist es das immer noch im Vergleich dazu, wie viel Profis verdienen, welche Verantwortung ein Schiedsrichter hat und wie sehr er Spiele er im Gegensatz zu mittelklassigen Bundesligaspielern pfeift?

Von allen Akteuren AUF dem Feld ist er doch der mit weitem Abstand wichtigste und entscheidendste.
Er sollte sich im Jahr genauso sehr und intensiv mit dem Sport beschäftigen müssen, wie es jeder Bundesliga-Profi zu tun hat. Im Gegensatz zu einem Bundesliga-Profi ist ein wirklich guter Schiri kaum zu überbezahlen. Am Ende des Tages entscheidet er nicht nur über Sieg oder Niederlage, sondern vor allem über Fairness.

Gerade die sollte doch in allen Sportarten das höchste Gut sein. Dass wir so oft, ja wöchentlich mehrfach, über diese diskutieren müssen, zeigt, dass es diese kaum gibt.
Dann verdient der Schiri eben, wegen mir, auch mal eine Mio pro Jahr. So what? Wenn er seinen Job nahezu tadellos erledigt interessiert das doch keinen Mensch.
Bis es dahin kommt werden jedoch noch zig Fehlentscheidungen gefällt und zig Skandale geschehen.
Bis Aktionäre zur Liebe des Sports auf Geld verzichten, da muss noch viel passieren.


Ob die Gehälter von Fußballprofis hier als Maßstab hergenommen werden sollten, halte ich für fragwürdig.
Warum soll ein Profi überhaupt nach seiner aktiven Karriere ausgesorgt haben, wenn er aus dem richtigen Bereich kommt?
Das gilt doch beim Frauenfußball, Handball, Hockey, etc. pp. auch nicht und das mMn vollkommen zu Recht.

Außer Frage steht für mich, dass die gut verdienen sollen und müssen, viel wichtiger wäre aber noch dein letzter Absatz, der mit der Fairness. Die Schiedsrichter brauchen mehr Unterstützung von Außen und damit meine ich die Typen Watzke, Demirbay, Klopp & Co. Die erklären die Schiris nahezu zu Freiwild und da müssten die Medien mal entsprechend Bericht erstatten, ist wahrscheinlich aber zu unpopulär.

Auch auf dem Platz, da sollte der Kapitän der einzige sein der mit dem Schiri kommunizieren darf, ansonsten direkt Gelb, anders bekommt man die Respektlosigkeit nicht mehr in den Griff. Da werden aber Dampfplauderer wie bspw Basler medial so ins Horn blasen, dass die armen Spieler wieder die Opfer sind.
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